Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Offener Brief an Tilo Traub, Verkäufer der Deutschen Vermögensberatungs AG

82 views
Skip to first unread message

Tilo Traub

unread,
Sep 3, 1997, 3:00:00 AM9/3/97
to

Michael wrote:
>
> Sehr geehrter Herr Traub
>
> 1.
> Auf Ihrer Homepage verschweigen Sie, daß Sie für die Deutsche
> Vermögensberatungs AG tätig sind. Schämen Sie sich oder welchen
> Grund/welche Gründe gibt es, dies zu verschweigen ?
>

rechtsunsicherheit bezüglich internet hat dazu geführt, den namen dvag
erst mal rauszulassen.


> 2.
> Sie behaupten: Gründungsjahr der DVAG 1975, auch heute noch unabhängig von
> Banken und Versicherungsgesellschaften, da Mehrheitsbeteiligung im
> Privatbesitz des Gründers ( 50% plus zwei Aktien )
>
> Wie erklären Sie es dann, daß Sie - trotz angeblicher "Unabhängigkeit" -
> nur die Lebensversicherungen des Aachener + Münchener Konzerns (AM)
> vermitteln können ?

aus dem grund, aus dem man auch nur eine frau heiraten kann. (zumindest
gleichzeitig). die philosophie der dvag ist eine andere als die die man
hinter einem makler normalerweise vermuten sollte.

suche dir einen guten partner, mache diesen stark, synergien werden
genutzt. andere grosse unternehmen verwirklichen dieses mit fusionen.
warum ist die am-leben denn von platz 17 oder so mittlerweile auf platz
3 oder 4 in deutschland gerückt? bedeutet dies unter einem langfristigen
gedanken nicht das optimale für die kunden? haben sie mal die
gigantische produktentwicklung der am-leben verfolgt? warum ist die
deutsche fondpolice in deutschland marktführer?

die dvag vermittelt im fondbereich auch nur für den dit oder die bfg.
man darf nie die marktmacht die dadurch entsteht aus den augen
verlieren. warum kommt der dit zu uns ins büro und gibt uns wichtige
schulungen und informationen? was bedeutet das für den kunden?

ist es nicht besser eine gesellschaft und deren produkte aus dem ff zu
kennen und dann die produkte richtig einzusetzen?


Jene Aachener + Münchener, die 50 % minus 2 Aktien an
> der DVAG, ihrem Arbeitgeber, hält.

hier liegt eine fehlinformation vor. wir reden einmal vom amb aachener
und münchener beteiligungs ag und der am-leben ag. wenn sie sich mal die
beteiligungsverhältnisse betrachten werden sie feststellen, das auch die
creme der deutschen finanzinstitute an der amb beteiligt ist (banken,
versicherungen etc.).


> Jene Aachener + Münchener, deren Vergangenheitsrenditen in Tests seit
> Anfang der 80er Jahre zu den schlechtesten aller Anbieter gehören ?

dies ist so nicht richtig, denn der schlechteste ist der auf dem letzten
platz. es gab oft ein mangelhaft, doch die bewertungsmethodik ist wie
ich schon oft gesagt habe auch oft mangelhaft.


>
> Haben Sie schon einmal die Verluste ausgerechnet, die jedem, denen Sie eine
> AM Lebensversicherung verkaufen, dadurch entstehen, daß Sie nicht Policen
> eines der 10 renditestärksten Anbieters vermitteln können ?

haben sie mal die absoluten zahlen gesehen? ich habe 15 tarife in meinem
köfferchen, den angeblichen standarttarif, der oft zum test genommen
wird, habe ich noch nie verkauft, ob er jetzt gut ist oder nicht.

es kommt in meinem geschäft nicht so sehr darauf an, die allerbeste
gesellschaft zu finden, sondern den richtigen tarif in der richtigen
höhe mit den richtigen zusatzversicherungen (bu). geld wird nicht
vernichtet, in dem die falsche gesellschaft gewählt wird, sondern in den
umdeckungen, die im markt und vom kunden aufgrund solcher test
vorgenommen werden. oder weil bei eintritt einer bu das geld fehlt, da
hier nicht daran gedacht wurde. oder weil der beitrag zu hoch gewählt
wurde oder oder oder.

und wie ich schon sagte, sind die tarife fast nie miteinander
vergleichbar (andere bu-bedingungen, ...).

für mich als berater ist die zukunft viel wichtiger als die
vergangenheit. die meisten test nehmen übrigens die von den
gesellschaften versprochene Ablaufleistung als bewertungsmasstab, also,
wer viel lügt, kommt weiter nach vorne. die in der vergangenheit
erreichten werte, so fern sie denn ordentlich ermittelt wurden, zeigen
die vergangenheit eines unternehmens. wenn man dann die dynamik der
am-leben sieht, muss man als neutraler betrachter zu der meinung kommen,
ein partner mit zukunft.

ich habe die geschäftsberichte der rangersten mit dem geschäftsbericht
der am verglichen. da ich mal bwl studiert habe und auch mal einen
kaufmännischen beruf bei einem weltkonzern absolviert habe (Abschlußnote
4 mal 1, auszeichnung durch die ihk-Darmstadt), kann ich nur raten,
nicht zu einem der bestplazierten zu gehen. denn der kunde soll doch
nicht das beste rating kaufen, sondern ein stück sichere zukunft.

Wieviel
> Millionen Mark werden Ihre LV-Kunden so verlieren ? 10 Millionen Mark ? 20
> Millionen Mark ? Mehr ? Betreiben Sie nicht eine groß angelegte
> Vermögensvernichtung ?

ich bin nicht davon überzeugt, ob die kunden der am geld verlieren, ich
bin unter den oben genannten gründen sogar davon überzeugt, das sie geld
gewinnen werden.

>
> 3.
> Wie stehen Sie zu folgenden Aussagen, die 2 Ausgaben des "Spiegel"
> entnommen sind:
> Ausgabe 06/1996

spiegel, focus, stern, schreinemakers und co. leben von der auflage.


>
> (Zitat-Anfang)
>
> a. Die größte deutsche Drückerkolonne

an der aufmachung lässt sich die objektive berichterstattung erkennen.

>
> b. Das Image der Branche ist nicht das beste

stimmt, leider oft zurecht, den es gibt noch 457 andere gesellschaften,
die sich ....vermögensberatung.... nennen.

, ihre Außendienstler gelten
> als Klinkenputzer, als Klopper und Drücker.

stimmt, dieses image besteht leider noch immer, und leider oft zurecht.
(damit meine ich den restmarkt)

Doch Pohl
> versteht es, seine Mitarbeiter aufzurichten. Ihr Selbstwertgefühl, hämmert
> er ihnen ein, sollen sie aus der Organisation
> schöpfen, dem größten Strukturvertrieb Europas.
> "Der Spiegel", Ausgabe 06/1996

stimmt,


>
> c. Die Gemeinschaft gibt Kraft und Stärke. Auf DVAG-Treffen wie im
> Mannheimer Rosengarten fassen sich die Mitarbeiter an
> den Händen und bewegen, wie bei leichtem Schunkeln, den Oberkörper hin und
> her.

nennt man schunkeln, gibt es glaube ich bei jedem volksfest auch.

Auf Schulungen und Seminaren reden sie
> sich selbst ein, sie seien tüchtig, erfolgreich und großartig.

neurolinguistische programmierung. boris becker und die meisten der
großen vorstandsvorsitzende geben für erfolgstrainer ein heiden geld
aus, um dort etwas über diese dinge zu lernen.

macht übrigens jeder der angst, unwohlsein oder ähnliche negative
gefühle hat. der der auf dem 10-meterbrett steht, sagt sich vielleicht
auch. komm das schaffst du, du kannst das. jeder der einem anderen mal
helfen wollte, hat ihm gut zugeredet.

wie man hier in diesem news sehen kann, schlägt einem als "strukki" der
wind ganz schön um die ohren, die monotypen sind immer die selben, also
bedient man sich solcher erfolgsformeln.

Sie singen

> gemeinsam Nonsens-Lieder ("Früh, wenn der Bock
> schreit mäh, mäh, mäh, schreit auch die Ziege mäh, mäh, mäh")

schon mal bei einem persönlichkeitsseminar eines anerkannten trainers
gewesen? was wird wohl dort alles getan?

es hat gründe, z.Bsp. hilft es über die eigenen schranken zu gehen, denn
so etwas "widersinniges" tut man doch normal nicht.

mir gefällt es aus dem grund nicht, da es in der öffentlichkeit oft auf
unverständnis stösst, sie spiegelartikel.


und geloben,
> zu ihrem eigenen Vorteil und zum Wohl der
> Firma jeden Tag noch fleißiger zu rackern.

habe ich noch nicht erlebt. aber ich rede ja auch nur für mich, denn
auch bei uns gibt es sicherlich "strange people".

>
> d. Die DVAG, meint der ehemalige Mitarbeiter Wolfgang Dahm,

ein mitarbeiter dem gekündigt wurde, wird wohl immer wohlwollend über
sein altes unternehmen sprechen.


ähnele in
> vielen Bereichen mehr einer Sekte als einem
> Unternehmen.

kann ich nicht nachvollziehen, ausser man steht der
persönlichkeitsentwicklung negativ gegenüber und glaubt, man ist wie man
ist und alles ist gottgegeben. dann können solche seminare für den
unbedarften einen solchen eindruck erwecken. obwohl auch hier wieder
polemisiert wird, denn eine sekte hat meiner meinung nach etwas
erniedrigendes und zerstörerisches an sich.

>
> e. Kollegen begrüßen sich mit ritualisierten Floskeln ("Toll, daß ich dich
> hier treffe, das ist wirklich eine Bereicherung"), auf
> Schulungen tragen sie häufig auswendig gelernte Texte vor: "Ich bin
> großartig. Ich habe großartige Partner. Gemeinsam
> erreichen wir Spitzenleistungen."

siehe oben, neurolinguistische programmierung ...

>
> f. Viele seiner Kollegen, erzählt Wolfgang Dahm, seien arme Schlucker, die
> sich und ihrer Umwelt ständig vormachen müssen,
> wie erfolgreich sie sind: "Fixe Jungs, die echte Geldprobleme haben."

der anfang ist das schwierigste in der selbständigkeit, doch ganz so arg
ist es nun wirklich nicht.

>
> g. Unter dem Titel "Beraten und verkauft" erscheint nächste Woche sein Buch
> über die "abgebrühten Geldgeier" bei der DVAG.
> Erstmals beschreibt ein Insider die Tricks und die Finessen einer der
> umstrittensten deutschen Firmen; er erzählt, wie
> Mitarbeiter geködert und Kunden übertölpelt werden.
>

naja, was soll er sonst schon machen, ein buch schreiben. unter dem
aspekt, des geldverdienens, ist das eine clevere entscheidung. soweit
ich weiss, war der autor über 10 jahre bei der dvag. spricht doch für
sich oder?
dazu sollte sich mal jeder gedanken machen

> h. Tausende von Außendienstlern haben frustriert ihren Job bei der 1975
> gegründeten Deutschen Vermögensberatung AG
> aufgegeben, doch keiner hat es bislang gewagt, offen gegen seinen früheren
> Arbeitgeber aufzutreten.

vielleicht gibt es nichts zum auftreten? das system ist einfach, ohne
investitionskosten bekommt jeder die möglcihkeit geboten, den schritt in
die selbständigkeit zu wagen. (nebenberuflich, denn anfangs kann man in
der regel nicht vom einkommen leben). ist die person geeigntet und hat
auch spass am beruf, dann bleibt er und wird erfolgreich. liegt ihm das
nicht, oder schafft er es nicht, dann hört er eben wieder auf, ohne
schulden und in der regel immer noch als kunde und freund seines
ehemaligen beraters. ein besseres system kann man sich nicht wünschen.

>
> i. Doch anders als die bisherigen Kritiker schildert Dahm auch, wie die
> Außendienstler unter Druck gesetzt werden und deshalb
> den Kunden schlechte Finanzprodukte aufdrücken müssen: Das liegt in der
> inneren Logik eines Strukturvertriebs.

es wird niemand unter druck gesetzt, denn es gibt keine
verkaufsvorgaben, die erfüllt werden müssen. um den aufstieg zu
schaffen, muss natürlich ein gewisses mass an leistung gebracht werden.
aber innere schutzmechanismen wie z.Bsp. der stornofaktor, der eine
härtere regelung hat wie z.Bsp bei der versicherungswirtschaft, schützen
den kunden vor betrug. da selbst der "dümmste" kunde mal auf einen
bekannten trifft, der sich etwas auskennt, ist das gesicht des beraters
weg. dann kann er seinen laden dichtmachen. das erkennen denke ich die
meisten der berater.

da es 1996 14 beschwerden gab, von denen lediglich 3 berechtigt waren
(leider 3 zuviel), spricht dies doch auch ein wenig für qualität oder?


>
> j. Um in der Hierarchie aufzusteigen und damit richtig Geld zu verdienen,
> müssen sie Umsatz machen,

jeder der arbeitet muss gute leistungen bringen,


Provisionen heranschaffen
> und frische Mitarbeiter keilen, an deren Provisionen sie dann mitverdienen.

heranschaffen, keilen sind negativ besetzte worte, die ein großartiges
system schlecht machen. ein strukturvertrieb wie die dvag hat noch platz
nach oben, ein strukturvertrieb wie jedes andere deutsche unternehmen,
hat keinen platz mehr. dort gibt es auch leitende angestellte,
hauptabteilungsleiter, direktoren etc. dort verdienen die
unterschiedlichen strukturen doch auch, obwohl die arbeitsleistung
ähnlich ist. (40 - 60 std. die woche).

eine selbtständiger hat doch auch eine struktur, seine angestellten und
arbeiter. nur kann dort der arbeiter oder angestellter seinen verdienst
nicht mit mehr arbeit steigern und seinen aufstieg von leistung abhängig
machen. (akkord oä. mal weglassen, das geht auch nur unter bestimmten
marken)


>
> Es scheint ganz einfach: Der Einsteiger muß nur neue Mitarbeiter anwerben,
> die er dann betreut und an deren
> Vertragsabschlüssen er mitverdient. Seine Mitarbeiter wiederum steigen auf,
> wenn sie Einsteiger anwerben. Erklimmen die
> Struckis in den unteren Rängen eine höhere Stufe in der pyramidenförmig
> aufgebauten Hierarchie, drücken sie ihren bisherigen
> "Betreuer" auch eine Stufe höher.

wenn es so einfach wäre, wäre es toll und doch wieder schlecht. leider
funktioniert es nicht so, denn wer selbst nichts mehr arbeitet wird
spätestens nach ein bis zwei jahren überholt und dann ist keine
differenz mehr da.

> Den Ausdruck Strukturvertrieb hört die Firmenspitze nicht gern. Der erste
> große Strukturvertrieb in Deutschland war die IOS
> (Investors Overseas Services) von Bernie Cornfeld, wo Pohl sein Handwerk
> gelernt hat - bis die Organisation, die über
> hunderttausend Deutschen Investment-Zertifikate verkaufte, zusammenbrach
> und das Vermögen der Anleger vernichtete.
> Auch viele Nachahmer mit ihren Klopper-Truppen haben zu dem verheerenden
> Image beigetragen.

stimmt, den wer schmückt sich schon gerne mit einem schlechten image,
das für sich selbst nicht zutrifft.

>
> k. Da greift sich einer auf einer DVAG-Großveranstaltung das Mikrofon und
> fragt:
> "Was machen wir montags?" "Anwerben", brüllt der Saal. "Dienstags?"
> "Anwerben!" So geht das bis zum Sonntag - auch ein
> guter Tag zum Anwerben neuer Mitarbeiter. (Filmaufnahmen wurden vor wenigen
> Tagen im Fernsehen gezeigt)

siehe ganz oben, nlp, mitarbeitermotivation. obwohl es mir auch nicht
gefällt, weil es halt einen seltsamen beigeschmack bei den "unbedarften"
erzeugt.


>
> l. Ein neuer Mitarbeiter muß Namen,
> Adressen und Telefonnummern von 36 Bekannten oder Verwandten aufschreiben.
> Die werden dann als potentielle
> Neu-Kunden telefonisch abgeklappert, nach standardisiertem Muster:

wenn ich eine boutique oder einen pc-laden eröffne, lade ich doch auch
alle freunde, bekannte zu einer eröffnungsfeier ein, ich schalte
anzeigen und verteile aufkleber, flugblätter etc.

wie soll es denn sonst gehen?


>
> m. Wer in dieser Branche Geld verdienen will, muß so tun, als habe er Geld.
> Ein Vermögensberater, der im
> rostigen Polo und in billigen Klamotten zum Kunden kommt, erweckt kein
> großes Vertrauen - zumal Strukturvertriebe
> überwiegend eine kleinbürgerliche Klientel bedienen, die sehr auf
> Statussymbole achtet.

das stimmt, denn das sind allgemeingültige verkaufsregeln.


> So deckt sich auf den unteren Ebenen eines Strukturvertriebs mancher
> Mitarbeiter erst einmal, häufig auf Pump, mit den
> notwendigen Accessoires ein, um erfolgreich zu wirken.

man braucht ein sauberes weisses hemd, eine krawatte, schwarze schuhe,
einen anzug oder eine kombination. meine erstausstattung kam aus dem
C&A. (weniger als 500,-- DM alles in allem).


Seine Verwandten und
> Bekannten sind schnell mit Policen versorgt,
> bald fangen die Probleme an: Geld aufzutreiben für die Kreditraten, für das
> Benzin, für Miete und Telefon.

das kenne ich so nicht.


>
> n. Schon in der ersten Schulungsstunde lernt jeder, daß
> Lebensversicherungen mehr Geld einbringen als die Vermittlung von
> Bausparverträgen oder Investmentfonds.

ist gottseidank nicht so


> Klar, schreibt Dahm, daß jeder die Geldanlage mit der höchsten Provision
> aufs wärmste empfiehlt: Er habe in elfjähriger
> Tätigkeit keinen Kollegen kennengelernt, "der ohne Blick auf die
> Provisionstabelle" Kunden berät.

da sollte er mal mich kennenlernen. und die meisten der kollegen in der
dvag.


>
> o. Nach DVAG-Lehre ist der Abschluß einer Lebensversicherung auch dann noch
> empfehlenswert, wenn der Kunde Ratenzahlungen für Auto und Möbel
> abstottert.

das findet sich nirgends,


>
> p. Das Wirtschaftsmagazin DM ließ für die Februar-Ausgabe Empfehlungen
> eines DVAG-Geschäftsstellenleiters von Experten
> nachrechnen. Das Ergebnis war vernichtend.
> Die Rendite-Versprechungen eines Bausparvertrags erwiesen sich als "eine
> Milchmädchenrechnung". Bei der als
> Altersversorgung vorgeschlagenen Rentenpolice - 300 Mark im Monat, 30 Jahre
> lang - büße der Kunde, so rechnete ein
> Mathematiker aus, zum Ende 78 009 Mark ein.
>

kann ich nicht nachvollziehen, da ich ja sage es gibt auch unter vielen
einige die ein schandfleck sind, kann es sein, das dieser berater ein
solcher war. wie kann eine rentenpolice, die eine rendite größer 6% hat
zu einer einbuße von 78009 dm führen?, da stimmt etwas nicht. war da
vielleicht eine bu mit dabei?


> q. So falle, behauptet Dahm, "ein Heer von fachlichen Nieten" über die
> Bevölkerung her. Es sei, spottet er, schon "genial, wie in
> drei bis vier Wochen ein Laie zum Profi in Finanzfragen" ausgebildet werde.

es gibt keine 4 wochenausbildung, sondern ein von der fachwelt als
vorbildliche bezeichnetes ausbildungssystem.


>
> r. 60 bis 70 Prozent ihrer Lebensversicherungen setzt die Aachener und
> Münchener Versicherung über

"Pohls Drückerkolonnen" wieder ein polemisierender ausdruck

> (Anmerkung: die Deutsche Vermögensberatungs AG) ab - der Konzern besitzt
> knapp 50 Prozent der DVAG.
>
> "Der Spiegel", Ausgabe 23/1995
>
> s. Mit zweifelhaften Methoden hat es CDU-Mitglied Pohl zum Milliardär
> gebracht: Er ist Inhaber der Deutschen
> Vermögensberatung AG, der größten Drückerkolonne Deutschlands. Seine
> Vertreter verkaufen
> Versicherungspolicen und Bausparverträge oft


wie denn das? ==> zu überhöhten Preisen.


Dennoch
> wird der Unternehmer von vielen
> Politikern geschätzt.
>
> t. Für den 1. Juli steht erneut eine Ehrung auf dem Programm. Kohl kommt in
> die Jahrhunderthalle nach Frankfurt geeilt, um zum
> 20jährigen Firmenjubiläum zu gratulieren.
>
> "Es ist eine Unverschämtheit. daß Kohl zu diesem Sauhaufen geht", erregt
> sich Hans Dieter Meyer, Geschäftsführer des
> Bundes der Versicherten. Pohls Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) sei
> nichts anderes als "die größte deutsche
> Drückerkolonne, die mit Schrottprodukten die Leute für ihr Leben" schädige.
>
über herrn meyer lohnt es sich auch mal zu recherchieren.


> u. Bei Versicherungsvergleichen der Stiftung Warentest gehört die Aachener
> und Münchener-Gruppe, deren Produkte Pohl vor
> allem vertreibt, zu den teuersten Anbietern. Die Unfallversicherung, eines
> der gewinnträchtigsten Produkte, ist bei dem
> Aachener Konzern bis zu fünfmal so teuer wie der preiswerteste Konkurrent.

stimmt nicht, denn die am ist günstiger als die empfehlung von herrn
meyer

>
> v. Mit einer scheinbar objektiven Vermögensanalyse aus dem DVAG-Computer
> ködert Pohl ahnungslose Kunden. Alles sieht so
> schön seriös aus. Doch die Beratung ist Schmu, sagen Experten.
>
> Heraus komme "eine unsinnige Verknüpfung von Bauspar-, Lebensversicherungs-
> und Investmentfondsverträgen", urteilt
> Wolfgang Scholl, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale in
> Nordrhein-Westfalen.
>
> Das ganze Getue der Berater diene vor allem dazu, "ein weitgehend
> provisionsoptimiertes Verkaufsprogramm an den Mann zu
> bringen", schreibt Helmut Kapferer, Chefredakteur des GerlachReports. Der
> Finanzanalyst und sein Team testen von jeher
> Versicherungs- und Bankprodukte.
>
> w. Die XXX (Name zum Schutz der Person geändert) unterschrieben wie am
> Fließband: eine Risiko-Lebensversicherung, Laufzeit 30 Jahre für 91,40 Mark
> im Monat, eine private Rentenversicherung, Laufzeit 30 Jahre für 100 Mark
> monatlich, eine private Krankenversicherung für 511,60 Mark im Monat und
> eine Unfallversicherung, die pro Monat 29,20 Mark kostet.
>
> Alle Versicherungsverträge wurden bei der Aachener und Münchener
> Versicherungsgruppe abgeschlossen, die an der DVAG
> zur Hälfte beteiligt ist. Beiläufig erfährt das Ehepaar, daß der Vertreter
> die alten Versicherungsverträge des Ehepaars zum
> nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen werde. Es sei einfach besser, wenn alles
> in der Hand einer Gesellschaft liege.

die krankenversicherung ist die central. an sich ist hier ja nichts dran
auszusetzen, wenn der bedarf dieser familie bestanden hat. Beiläufig
erfahren kann man etwas nicht, denn eine kündigung muss ja vom kunden
unterschrieben werden. falls hier kapitalversicherungen gekündigt werden
sollten, dann ist in der tat etwas nicht in ordnung gewesen. bei den
sachverträgen muss ich der aussage allerdings zustimmen.


>
> x. Viele Verträge der Pohl-Leute werden wieder gekündigt, wenn die Opfer
> der Klopper merken, daß sie Unsinniges
> unterschrieben haben. Die Stornoquote der AML lag 1994 bei 8,4 Prozent -
> und damit deutlich über dem
> Branchendurchschnitt. Auch Familie XXX stieg schließlich wieder aus.

hier ist doch auch wieder die eindeutig negative grundtendenz des
schreibers zu erkennen. ja gelesen werden muß es. was hier übrigens
nicht berücksichtigt wurde, ist die tatsache, das die aml auch über
einen eigenen aussendienst verfügt, die produkte auch über makler und
die banken und bausparkassen gehen. so alleine geschrieben erzeugt es
doch wieder den eindruck der stornofaktor käme einzig durch die dvag.

>
> y. Vor allem Konservative und Liberale sind dem Finanzmann lieb und teuer.
> 1993 spendete Pohls DVAG der CDU 40 000
> Mark, 1991 gab's 55 000 DM Mark. 1991 flossen über seine Tochterfirma, den
> Verlag "Der Vermögensberater", 45 000
> Mark in die CDU-Kasse, 1992 erhielt die FDP 30 000 Mark.
>
> z. Sein (Anmerkung: Pohls) Hauptproblem ist der Nachwuchs. Immer wieder
> springen ihm Tausende von Beratern ab. Viele sind frustriert über die
> Praktiken der Branche.
> Die internen Schulungsunterlagen enthüllen, daß Pohls Firma mit den
> Verkaufsgepflogenheiten der seriösen Banken und
> Versicherer nur wenig gemein hat.

ich weiss ja nicht welche unterlagen dies schon wieder sein sollen,
manchmal habe ich den eindruck es gibt zwei dvag´s eine über die ich
immer lese und höre, und eine, die ich als partner habe.


>
> Für viele Drücker endet der Traum vom Reichtum jedoch im Abseits. Die
> meisten Mitarbeiter scheiden wegen Erfolglosigkeit
> wieder aus der Kloppertruppe aus, sobald sie die Adressen ihrer Freunde und
> Verwandten abgegrast haben. Zurück bleiben
> zerstörte Privatbeziehungen.

gilt sicher nicht für die dvag


>
> Solche Art von Kritik kann Pohl nur schwer ertragen. Den Dauernörgler Heinz
> Gerlach, Gründer des GerlachReports und
> hartnäckiger Kritiker von Strukturvertrieben, räumte Pohl auf elegante Art
> beiseite: Er machte ihn zum hochdotierten
> Mitarbeiter. So wurde der Kritiker zum Lobredner.
>
> Den Aufschrei der Verbraucherschutz-Verbände mag Pohl nicht mehr hören.
> Wenn unsere Produkte sinnlos wären, könnten
> wir doch nicht so viel verkaufen, sagt er. Mit dem ökonomischen Erfolg
> haben sich für ihn die moralischen Fragen erledigt:
> Mein Erfolg zeigt doch, daß wir keine Kloppertruppe sind."
>
> (Zitat-Ende)
>
> Die beiden Artikel können im Internet im Archiv des Spiegel online
> nachgelesen werden. Sie finden sie auch unter
> http://www.launet.baynet.de/~nl1010/dvag.htm
>
> ----------------------------------------------------------------------------
>
> ----
>
> Der Bund der Versicherten e.V. Hamburg in seiner Mitgliederzeitung
> (Zitat-Anfang)
> "Wir hatten darüber berichtet, wie Bundeskanzler Kohl gegen eine Spende -
> den erfolgreichsten "legalen Betrüger", Reinfried
> Pohl, Chef der Deutschen Vermögensberarungs-AG, ehrte.
>
> Der Bund der Versicherten listete Prominente auf, die Pohl bei seinem
> legalen Betrug indirekt unterstützen, und fragte: "Kauft
> man sich so mit dem Geld legal betrogener Bürger am Ende die Republik?"
>
> Pohl hat wieder zugeschlagen und sich die Schumacher-Brüder gekauft. Hierzu
> Dr. Jansen in Cash 2/1997: "Schumacher
> ist dabei, seinen Ruf auf´s Spiel zu setzen." - Der Pohl-Schrott vom
> Aachener & Münchener Konzern wird jetzt unter
> Vorlage von Fotos mit dem Hinweis verkauft: "Eine Vielzahl von Politikern
> steht hinter uns, auch Kohl und Schumi!" - Wie
> DVAG-Verträge oft zustandekommen, schildert J.D. aus L.: Eine "Deutsche
> Vermögensberaterin (DVAG) wollte mir einen
> Bausparvertrag empfehlen. Als sie dann 10% Wohnungsbauprämie und 4% Zinsen
> zu 14% Rendite addierte, wurde ich
> stutzig.""
>
> So sind Pohl und seine Drücker-Sklaven mit verantwortlich für das
> finanzielle Elend und Leid, das Tausende von schlecht
> abgesicherten Witwen, Waisen und Invaliden inzwischen getroffen hat.
>

kann ich nicht nachvollziehen, denn wenn wir doch immer nur lv mit
unsinniger bu verkaufen, wie kann es dann schlecht abgesicherte witwen
geben.

> Mitverantwortlich sind aber auch Pohls Freunde in Politik und Wirtschaft;
> denn der Pohl-Schrott wird verkauft mit dem
> Hinweis: "Eine Vielzahl von Politikern steht hinter uns. So der SPIEGEL:
> -"Um sein Image aufzupolieren, hat sich der Herr
> über Deutschlands größte Kloppertruppe illustre Namen für seinen Beirat
> eingekauft."
>
> Als Zahlungsempfänger, Beiratsmitglieder
> oder Generalbevollmächtigte stehen auf Pohls Liste:
>
> Die CDU und FDP,
> Minister Kanther,
> die Ex-Minister Wallmann, Dregger, Jahn und Stoltenberg,
>
> FDP-Chef Gerhardt, Ministerpräsident Bernhard Vogel,
> ExEuropa-Parlamentspräsident Klepsch,
> Ex-Kanzlerberater Teltschik,
>
> ZDF-Chef Stolte,
> IHK - Frankfurt - Präsident Niethammer,
>
> Heinz Gerlach (als "Berater", der sich früher "Deutschlands
> Verbraucherschützer Nr. 1 " nannte).
>
> (Zitat-Ende)
>
> Michael Kronenberg


so, ich hoffe etwas zur aufklärung getan zu haben. möchte hier noch mal
sagen:

ich kann die hand nur für mich und meine partner und meine direktion ins
feuer legen. fast alle, die ich kenne arbeiten nach meinem konzept, nur
ein zufriedener kunde ist ein guter kunde.

sicherlich kann man in der vielzahl der täglichen kontakte auch die
schlechten beispiele nehmen und sich daran aufhängen. denn der markt ist
so groß und birgt natürlich auch ein mass an versuchung an sich. niemand
macht sich aber die mühe, mal die positiven beispiele rauszusuchen.

grüsse

--
Tilo Traub
Vermögensberater
http://www.DieVermoegensberater.de

Tilo Traub

unread,
Sep 3, 1997, 3:00:00 AM9/3/97
to

Wolfgang Kynast wrote:
>
> On Wed, 03 Sep 1997 09:44:18 +0200, Roland Schley
> <r.sc...@ids-scheer.de> wrote:
>
> [...]
> >das ist mit Abstand der beste Artikel zu diesem Thema, herzlichen
> >Glueckwunsch.
>
> Auch von mir.
>
> >Ich selbst kenne die Strukkies (BREMAST) und deren Machenschaften. Ich
> >kenne "Berater", die ausgestiegen sind, nachdem sie nach der ersten
> >Welle gemerkt hatten, dass der Verwanftenkreis nichts mehr abwirft und
> >nicht nur Schulden bleiben, sondern auch die Missgunst ihrer betrogenen
> >Verwandschaft, wobei das zweite viel schwerer wiegt, da dieser Schaden
> >meist nicht mehr gut zu machen ist.
>
> Ein IMHO sehr lesenswertes Buch dazu:
>
> Kim Feldmann
> Der Traum vom schnellen Geld
> Ullstein TB
>
> War für mich besonders interessant, weil ich das zweifelhafte
> Vergnügen hatte, die darin beschrieben Truppe kennenzulernen.
>
> >Eins bleibt immer: Geld verdirbt den Charakter und Strukkies verkaufen
> >selbst ihre Mutter dem Teufel!
>
> Sie müssen, weil sie so in Schulden gestürzt werden, daß sie
> irgendwann gar nicht mehr anders können als verkloppen.
> Besonders gefährlich sind Strukkies aber am Anfang, wenn
> sie noch voll an ihre Produkte glauben. Viele werden ja auch
> dadurch ruiniert, daß sie ihren eigenen Mist kaufen.
>

welche truppe war das denn, hat wohl was mit warenankauf zu tun.

das struktursystem ist an sich ok, was man daraus macht, ergibt erst das
schändliche.
leute die ihre mutter verkaufen, sind eh nicht lebenswert, auf die kann
eine gesellschaft ruhig verzichten, denn zusammenhang hier aber zur dvag
zu suchen ist wohl etwas weit aus dem dunklem gegriffen.

grüsse


> Gruß,
> Wolfgang
>
> --
> reply address intentionally wrong (replace NOSPAM by DE)
>
> Rund um's Geld: http://people.frankfurt.netsurf.de/Wolfgang.Kynast/

Tilo Traub

unread,
Sep 3, 1997, 3:00:00 AM9/3/97
to

Roland Schley wrote:
>
> Michael wrote:
>
> > Sehr geehrter Herr Traub
> >
> > 1.
> > Auf Ihrer Homepage verschweigen Sie, daß Sie für die Deutsche
> > Vermögensberatungs AG tätig sind. Schämen Sie sich oder welchen
> > Grund/welche Gründe gibt es, dies zu verschweigen ?
>
> ... u.s.w.
>
> >
>
> > (Zitat-Ende)
> >
> > Michael Kronenberg
>
> Hi Michael,

> das ist mit Abstand der beste Artikel zu diesem Thema, herzlichen
> Glueckwunsch.

> Ich selbst kenne die Strukkies (BREMAST) und deren Machenschaften. Ich


> kenne "Berater", die ausgestiegen sind, nachdem sie nach der ersten
> Welle gemerkt hatten, dass der Verwanftenkreis nichts mehr abwirft und
> nicht nur Schulden bleiben, sondern auch die Missgunst ihrer betrogenen
> Verwandschaft, wobei das zweite viel schwerer wiegt, da dieser Schaden
> meist nicht mehr gut zu machen ist.
>

Bremast ist bremast und dvag ist dvag

> Eins bleibt immer: Geld verdirbt den Charakter

stimmt oft

und Strukkies verkaufen
> selbst ihre Mutter dem Teufel! leider wieder polemik.
>
> Gruss
> Roland
>
> P.S.: Nur der Wahnsinnige glaubt, dass alle anderen wahnsinnig sind!
> --

gruss

Roland Schley

unread,
Sep 4, 1997, 3:00:00 AM9/4/97
to

Wolfgang Kynast wrote:

> On Wed, 03 Sep 1997 09:44:18 +0200, Roland Schley
> <r.sc...@ids-scheer.de> wrote:
>
> [...]

> >das ist mit Abstand der beste Artikel zu diesem Thema, herzlichen
> >Glueckwunsch.
>

> Auch von mir.


>
> >Ich selbst kenne die Strukkies (BREMAST) und deren Machenschaften.
> Ich
> >kenne "Berater", die ausgestiegen sind, nachdem sie nach der ersten
> >Welle gemerkt hatten, dass der Verwanftenkreis nichts mehr abwirft
> und
> >nicht nur Schulden bleiben, sondern auch die Missgunst ihrer
> betrogenen
> >Verwandschaft, wobei das zweite viel schwerer wiegt, da dieser
> Schaden
> >meist nicht mehr gut zu machen ist.
>

> Ein IMHO sehr lesenswertes Buch dazu:
>
> Kim Feldmann
> Der Traum vom schnellen Geld
> Ullstein TB
>

Kurze Frage: Was heisst eigentlich IMHO?

> War für mich besonders interessant, weil ich das zweifelhafte
> Vergnügen hatte, die darin beschrieben Truppe kennenzulernen.
>

> >Eins bleibt immer: Geld verdirbt den Charakter und Strukkies


> verkaufen
> >selbst ihre Mutter dem Teufel!
>

> Sie müssen, weil sie so in Schulden gestürzt werden, daß sie
> irgendwann gar nicht mehr anders können als verkloppen.
> Besonders gefährlich sind Strukkies aber am Anfang, wenn
> sie noch voll an ihre Produkte glauben. Viele werden ja auch
> dadurch ruiniert, daß sie ihren eigenen Mist kaufen.
>

> Gruß,
> Wolfgang
>

Verstehen kann man dieses System aus euforischen "moechte gern reich
sein ohne viel Arbeit" - Typen nur, wenn man es mal selbst mitgemacht
hat. Einige treiben die Gehirnwaeche auf den Anwerberseminaren so weit,
dass die teilnehmenden Personen (meist juenger) monatelang nicht mehr
zur Vernunft zu bringen sind. Erst der tiefe Fall in den Ruin laesst sie
wieder erwachen, meist zu spaet. Ein guter Freund von mir war auch bei
der DVAG, heute ist er Sozialhilfeempfaenger und keiner will mehr was
von ihm wissen. Wahrscheinlich aber nur, weil er nicht gut war,
jedenfalls als Vermoegensberater.Das sie ihren eigenen Mist kaufen
haengt mit dem enormen Druck zusammen, meist in 3 Wochen 10 Abschluesse
aufzutrieben, als Einstiegsklausel. Nur die "guten" sollen vom System
angenommen werden, so wird zuerst sich selbst ein paar Vertraege
aufgedrueckt, dann der Mutter und Vater usw. Wenn die 10 durch sind, ist
meist Ende und das System hat erreicht, was es wollte, ohne dass
derjenige es gemerkt hat!

Gruss
Roland
--
_____ _____
|(c)__| |___ | IDS Prof. Scheer GmbH Dipl.-Ing.(FH) Roland Schley
| | /^\ | | Altenkesseler Str. 17 ARIS Workflow Entwicklung
|_| /___\ |_| 66115 Saarbruecken voice: +49-681-9921-858
_ |_| |_| _ Germany fax: +49-681-9921-801
| | | |_| | | |
| |_A_R I_S_| | mailto:r.sc...@ids-scheer.de
|_____| |_____| http://www.ids-scheer.de

Wolfgang Kynast

unread,
Sep 4, 1997, 3:00:00 AM9/4/97
to

On Thu, 04 Sep 1997 08:56:53 +0200, Roland Schley
<r.sc...@ids-scheer.de> wrote:

>Kurze Frage: Was heisst eigentlich IMHO?

In My Humble Opinion
(etwa: meiner unmaßgeblichen Meinung nach)

Fürchterlich, dieser NG-Slang :-)

Wolfgang

PS: wieso hat Deine Signatur eigentlich so viele Leerzeilen am Ende?

Tilo Traub

unread,
Sep 4, 1997, 3:00:00 AM9/4/97
to

Wolfgang Kynast wrote:
>
> On Thu, 04 Sep 1997 08:56:53 +0200, Roland Schley
> <r.sc...@ids-scheer.de> wrote:
>
> >Kurze Frage: Was heisst eigentlich IMHO?
>
> In My Humble Opinion
> (etwa: meiner unmaßgeblichen Meinung nach)
>
> Fürchterlich, dieser NG-Slang :-)
>

was bedeutet denn NG nun schon wieder? NanoGraphie (oder Nanografie)?

> Wolfgang
>
> PS: wieso hat Deine Signatur eigentlich so viele Leerzeilen am Ende?

da fragen sie mich was gutes?

grüsse

Tilo Traub

unread,
Sep 4, 1997, 3:00:00 AM9/4/97
to

Roland Schley wrote:
>
> Wolfgang Kynast wrote:
>
> > On Wed, 03 Sep 1997 09:44:18 +0200, Roland Schley
> > <r.sc...@ids-scheer.de> wrote:
> >
> > [...]
> > >das ist mit Abstand der beste Artikel zu diesem Thema, herzlichen
> > >Glueckwunsch.
>snip

> Verstehen kann man dieses System aus euforischen "moechte gern reich
> sein ohne viel Arbeit" - Typen nur, wenn man es mal selbst mitgemacht
> hat.

Einige treiben die Gehirnwaeche

ist nicht der angebrachte ausdruck

auf den Anwerberseminaren so weit,
> dass die teilnehmenden Personen (meist juenger) monatelang nicht mehr
> zur Vernunft zu bringen sind. Erst der tiefe Fall in den Ruin laesst sie
> wieder erwachen, meist zu spaet. Ein guter Freund von mir war auch bei
> der DVAG,

kann ich nicht nachvollziehen

heute ist er Sozialhilfeempfaenger und keiner will mehr was
> von ihm wissen. Wahrscheinlich aber nur, weil er nicht gut war,
> jedenfalls als Vermoegensberater.Das sie ihren eigenen Mist kaufen
> haengt mit dem enormen Druck zusammen, meist in 3 Wochen 10 Abschluesse
> aufzutrieben, als Einstiegsklausel.

die einstiegsklausel gab und gibt es nicht.

Nur die "guten" sollen vom System
> angenommen werden, so wird zuerst sich selbst ein paar Vertraege
> aufgedrueckt, dann der Mutter und Vater usw. Wenn die 10 durch sind, ist
> meist Ende und das System hat erreicht, was es wollte,

dies ist nicht was das system will. denn wie jedes unternehmen ist der
kontinuierliche erfolg der der gesucht wird. das bedeutet, ein
erfolgreicher mitarbeiter ist wünschenswert und nicht ein erfolgloser.
denn die stornogefahr ist doch in solch einer konstellation hoch. wenn
sie also system wären, was wäre ihnen dann lieber. vielleicht war ihr
freund nur bei einem falschen vermögensberater (war das wirklich DVAG?).

ohne dass
> derjenige es gemerkt hat!

>
> Gruss
> Roland
> --

Stefan Kühling

unread,
Sep 5, 1997, 3:00:00 AM9/5/97
to

Kay Gehrke <Kay.G...@student.hu-berlin.de> schrieb:

|>>Kurze Frage: Was heisst eigentlich IMHO?

| WK> In My Humble Opinion
| WK> (etwa: meiner unma=DFgeblichen Meinung nach)
| WK> F=FCrchterlich, dieser NG-Slang :-)
|
|heisst es nicht, in my honest opinion, in etwa: meiner Meinung
|nach, oder Nach besten Gewissen ?

Im Usenet gibt es zwei Defintionen. Da es keine Komission gibt, die
sowas festlegt [ ;-) ], kann man das nicht beantworten. F=FCr Deine
Definition passt aber auch AFAIK (As far as i know - so weit ich
weiss) besser, so da=DF sich IMHO humble durchgesetzt hat.

Merkw=FCrdigerweise habe ich letztens gelesen, da=DF die Amis die
Abk=FCrzung gar nich kennen.

Gru=DF

--=20
S...@gmx.de

Kay Gehrke

unread,
Sep 5, 1997, 3:00:00 AM9/5/97
to

Hi Wolfgang Kynast,


>>Kurze Frage: Was heisst eigentlich IMHO?
WK> In My Humble Opinion

WK> (etwa: meiner unmaßgeblichen Meinung nach)
WK> Fürchterlich, dieser NG-Slang :-)

heisst es nicht, in my honest opinion, in etwa: meiner Meinung
nach, oder Nach besten Gewissen ?

Ciao,

Kay


Harald Lutz

unread,
Sep 5, 1997, 3:00:00 AM9/5/97
to

Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote:


Hallo zusammen!

Nachdem ich diese Diskussion schon seit einiger Zeit verfolge sehe ich
mich bemüßigt auch meinen Senf dazuzugeben.
Gleich am Anfang:
ich bin auch als Vermögensverwalter tätig, allerdings verwalte ich
bestehendes Vermögen in Aktien und Renten als Einzelanlage.
Mit den Vorurteilen eines "Vermögensberaters" habe ich auch zu leben.
Hoffentlich ergreift der Gesetzgeber bald mal Maßnahmen zur
Qualitätssicherung.
Aber nun zum Eigentlichen.

>rechtsunsicherheit bezüglich internet hat dazu geführt, den namen dvag
>erst mal rauszulassen.

Was soll das heißen?

>suche dir einen guten partner, mache diesen stark, synergien werden
>genutzt. andere grosse unternehmen verwirklichen dieses mit fusionen.
>warum ist die am-leben denn von platz 17 oder so mittlerweile auf platz
>3 oder 4 in deutschland gerückt? bedeutet dies unter einem langfristigen
>gedanken nicht das optimale für die kunden? haben sie mal die
>gigantische produktentwicklung der am-leben verfolgt? warum ist die
>deutsche fondpolice in deutschland marktführer?

>die dvag vermittelt im fondbereich auch nur für den dit oder die bfg.
>man darf nie die marktmacht die dadurch entsteht aus den augen
>verlieren. warum kommt der dit zu uns ins büro und gibt uns wichtige
>schulungen und informationen? was bedeutet das für den kunden?

>ist es nicht besser eine gesellschaft und deren produkte aus dem ff zu
>kennen und dann die produkte richtig einzusetzen?

Das obige widerspricht völlig Deinem Grundsatz daß der Kunde im
Vordergrund steht. Nach Deiner Aussage müßtest Du Deine Versicherungen
bei der Allianz oder bei der neuen ERGO abschließen.

>> Jene Aachener + Münchener, deren Vergangenheitsrenditen in Tests seit
>> Anfang der 80er Jahre zu den schlechtesten aller Anbieter gehören ?

>dies ist so nicht richtig, denn der schlechteste ist der auf dem letzten
>platz. es gab oft ein mangelhaft, doch die bewertungsmethodik ist wie
>ich schon oft gesagt habe auch oft mangelhaft.

Wortklauberei


>es kommt in meinem geschäft nicht so sehr darauf an, die allerbeste
>gesellschaft zu finden, sondern den richtigen tarif in der richtigen
>höhe mit den richtigen zusatzversicherungen (bu).

Ich glaub´s einfach nicht. Das ist ja gerade so als wenn ich dem
Kunden von VW oder BMW abraten würde weil die Aktien zu teuer sind
obwohl sie die besten Aussichten hätten.
Für ein entsprechendes Produkt ist der Kunde sehr wohl bereit einen
etwas höheren Preis zu bezahlen. Ansonsten stimmt etwas im
Beratungsgespräch nicht.

>und wie ich schon sagte, sind die tarife fast nie miteinander
>vergleichbar (andere bu-bedingungen, ...).

wenn man dann die dynamik der
>am-leben sieht, muss man als neutraler betrachter zu der meinung kommen,
>ein partner mit zukunft.

Aus welchem Werbeprospekt hast Du denn das abgeschrieben?


>ich habe die geschäftsberichte der rangersten mit dem geschäftsbericht
>der am verglichen. da ich mal bwl studiert habe und auch mal einen
>kaufmännischen beruf bei einem weltkonzern absolviert habe (Abschlußnote
>4 mal 1, auszeichnung durch die ihk-Darmstadt), kann ich nur raten,
>nicht zu einem der bestplazierten zu gehen. denn der kunde soll doch
>nicht das beste rating kaufen, sondern ein stück sichere zukunft.

Hochachtung vor Deinem Abschluß! Aber das macht Dich auch nicht zu
einem besseren Verkäufer und die von Dir vertriebenen Produkte werden
dadurch auch nicht mehr Rendite abwerfen.
Das mit dem "Stück sichere Zukunft Kaufen " ist doch nur nicht
widerlegbares Verkäuferblabla.

>spiegel, focus, stern, schreinemakers und co. leben von der auflage.

Ganz so einfach kann man es sich auch nicht machen.


>stimmt, leider oft zurecht, den es gibt noch 457 andere gesellschaften,
>die sich ....vermögensberatung.... nennen.

Nach dem Motto: Alles trifft nur auf die Anderen zu.


>, ihre Außendienstler gelten
>> als Klinkenputzer, als Klopper und Drücker.

>stimmt, dieses image besteht leider noch immer, und leider oft zurecht.
>(damit meine ich den restmarkt)

Siehe oben.


>>
>> c. Die Gemeinschaft gibt Kraft und Stärke. Auf DVAG-Treffen wie im
>> Mannheimer Rosengarten fassen sich die Mitarbeiter an
>> den Händen und bewegen, wie bei leichtem Schunkeln, den Oberkörper hin und
>> her.

>nennt man schunkeln, gibt es glaube ich bei jedem volksfest auch.

Als geoutetem Primus bei den Abschlüssen hätte ich etwas mehr
Differenzierung gewünscht.


> Auf Schulungen und Seminaren reden sie
>> sich selbst ein, sie seien tüchtig, erfolgreich und großartig.

>neurolinguistische programmierung. boris becker und die meisten der
>großen vorstandsvorsitzende geben für erfolgstrainer ein heiden geld
>aus, um dort etwas über diese dinge zu lernen.

Schwachsinn wird dadurch auch nicht besser, weil Boris oder Schumi so
etwas machen. Dies zeigt mir aber, daß Du leider keine kritische
Haltung den ganzen Sachen gegenüber hast.


>Sie singen

>> gemeinsam Nonsens-Lieder ("Früh, wenn der Bock
>> schreit mäh, mäh, mäh, schreit auch die Ziege mäh, mäh, mäh")

>schon mal bei einem persönlichkeitsseminar eines anerkannten trainers
>gewesen? was wird wohl dort alles getan?

>es hat gründe, z.Bsp. hilft es über die eigenen schranken zu gehen, denn
>so etwas "widersinniges" tut man doch normal nicht.


Siehe oben.

>ähnele in
>> vielen Bereichen mehr einer Sekte als einem
>> Unternehmen.

>kann ich nicht nachvollziehen, ausser man steht der
>persönlichkeitsentwicklung negativ gegenüber

Die Frage ist nur, wohin diese "Persönlichkeitsentwicklung" geht.
In den meisten Fällen doch wohl dahin das zu machen was der das
Seminar bezahlende Initiator will und nicht eine kritische
Persönlichkeit heranzuziehen, die er dann immer wieder überzeugen muß
und die dumme Fragen stellt.


>vielleicht gibt es nichts zum auftreten? das system ist einfach, ohne
>investitionskosten bekommt jeder die möglcihkeit geboten, den schritt in
>die selbständigkeit zu wagen. (nebenberuflich, denn anfangs kann man in
>der regel nicht vom einkommen leben). ist die person geeigntet und hat
>auch spass am beruf, dann bleibt er und wird erfolgreich. liegt ihm das
>nicht, oder schafft er es nicht, dann hört er eben wieder auf, ohne
>schulden und in der regel immer noch als kunde und freund seines
>ehemaligen beraters. ein besseres system kann man sich nicht wünschen.

Die reinste Heilslehre. Irgendwie Sektenverdächtig;-)

>>
>> j. Um in der Hierarchie aufzusteigen und damit richtig Geld zu verdienen,
>> müssen sie Umsatz machen,

>jeder der arbeitet muss gute leistungen bringen,

Voll Zustimmung.


>siehe ganz oben, nlp, mitarbeitermotivation. obwohl es mir auch nicht
>gefällt, weil es halt einen seltsamen beigeschmack bei den "unbedarften"
>erzeugt.

Ich möchte mal sagen daß die "Unbedarften" dieLeute sind, die sich
ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben.


>>
>> l. Ein neuer Mitarbeiter muß Namen,
>> Adressen und Telefonnummern von 36 Bekannten oder Verwandten aufschreiben.
>> Die werden dann als potentielle
>> Neu-Kunden telefonisch abgeklappert, nach standardisiertem Muster:

>wenn ich eine boutique oder einen pc-laden eröffne, lade ich doch auch
>alle freunde, bekannte zu einer eröffnungsfeier ein, ich schalte
>anzeigen und verteile aufkleber, flugblätter etc.


Mit dem Unterschied , daß in einem Laden der Kunde vergleichen kann
und sich nicht nur auf die Beratung verlassen muß.


>>
>> m. Wer in dieser Branche Geld verdienen will, muß so tun, als habe er Geld.
>> Ein Vermögensberater, der im
>> rostigen Polo und in billigen Klamotten zum Kunden kommt, erweckt kein
>> großes Vertrauen - zumal Strukturvertriebe
>> überwiegend eine kleinbürgerliche Klientel bedienen, die sehr auf
>> Statussymbole achtet.

>das stimmt, denn das sind allgemeingültige verkaufsregeln.

Sollte man vielleicht mal den Mut haben dies zu hinterfragen.

>> Klar, schreibt Dahm, daß jeder die Geldanlage mit der höchsten Provision
>> aufs wärmste empfiehlt: Er habe in elfjähriger
>> Tätigkeit keinen Kollegen kennengelernt, "der ohne Blick auf die
>> Provisionstabelle" Kunden berät.

>da sollte er mal mich kennenlernen. und die meisten der kollegen in der
>dvag.

Wie ist das jetzt gemeint? Ich verstehe die Intention des Satzes nicht
so ganz. Berätst Du die kunden ohne Dir anzuschauen was Du dabei
verdienst?


>> q. So falle, behauptet Dahm, "ein Heer von fachlichen Nieten" über die
>> Bevölkerung her. Es sei, spottet er, schon "genial, wie in
>> drei bis vier Wochen ein Laie zum Profi in Finanzfragen" ausgebildet werde.

>es gibt keine 4 wochenausbildung, sondern ein von der fachwelt als
>vorbildliche bezeichnetes ausbildungssystem.

Wie sieht denn sowas aus?
>>


>>
>> s. Mit zweifelhaften Methoden hat es CDU-Mitglied Pohl zum Milliardär
>> gebracht: Er ist Inhaber der Deutschen
>> Vermögensberatung AG, der größten Drückerkolonne Deutschlands. Seine
>> Vertreter verkaufen
>> Versicherungspolicen und Bausparverträge oft


>wie denn das? ==> zu überhöhten Preisen.

Wie das funktionieren soll weiß ich allerdings auch nicht. Aber die
Presseleute haben manchmal auch nicht so die richtige Ahnung.


nachgelesen werden. Sie finden sie auch unter

>> So sind Pohl und seine Drücker-Sklaven mit verantwortlich für das


>> finanzielle Elend und Leid, das Tausende von schlecht
>> abgesicherten Witwen, Waisen und Invaliden inzwischen getroffen hat.
>>

>kann ich nicht nachvollziehen, denn wenn wir doch immer nur lv mit
>unsinniger bu verkaufen, wie kann es dann schlecht abgesicherte witwen
>geben.

Ihr ward halt noch nicht überall ;-)))

Was mich sonst noch interessieren würde wäre:
-Wie lange machst Du das schon
-wie viele Mitarbeiter hast Du


Was ich alles gelöscht habe möchte oder kann ich nicht kommentieren,
was nicht heißtdas alles schlecht ist.


Servus

Harald
P.S.
Unter dem Header "Chartanalyse" gibt es wieder was Neues.


Michael Kronenberg

unread,
Sep 8, 1997, 3:00:00 AM9/8/97
to

Ich bitte um Verständnis, daß ich nicht auf jeden Satz des Tilo Traub
eingehe. Es lohnt ja nur selten.

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<5ukosg$cdd$1...@news01.btx.dtag.de>...
> Michael wrote:

...

> Jene Aachener + Münchener, die 50 % minus 2 Aktien an
> > der DVAG, ihrem Arbeitgeber, hält.
>
> hier liegt eine fehlinformation vor. wir reden einmal vom amb aachener
> und münchener beteiligungs ag und der am-leben ag. wenn sie sich mal die
> beteiligungsverhältnisse betrachten werden sie feststellen, das auch die
> creme der deutschen finanzinstitute an der amb beteiligt ist (banken,
> versicherungen etc.).

Das Ganze, Herr Traub, faßt man unter dem Begriff "Konzern" zusammen, den
ich - zurecht - verwendete. Ihre Fähigkeit, genau zu lesen, ist immer noch
ungenügend.

> > Jene Aachener + Münchener, deren Vergangenheitsrenditen in Tests seit
> > Anfang der 80er Jahre zu den schlechtesten aller Anbieter gehören ?
>
> dies ist so nicht richtig, denn der schlechteste ist der auf dem letzten
> platz.

Haben Sie wirklich Schwierigkeiten, einen Satz so zu verstehen, wie er
geschrieben steht ? Oder ist das zwanghaft ? Ich schrieb doch eindeutig und
nicht interpretierbar: "zu den schlechtesten aller Anbieter gehören". Ich
schrieb nicht: War der schlechteste Anbieter.

> es gab oft ein mangelhaft, doch die bewertungsmethodik ist wie
> ich schon oft gesagt habe auch oft mangelhaft.

Schwachsinns-Aussage. Ich schrieb "Vergangenheitsrenditen in Tests". Von
den Tests, die das Geburtsdatum der Ehefrau des Vorstandsvorsitzenden
heranziehen, habe ich also nicht gesprochen. Es sind die Tests, die
lediglich Renditen aufzählen, angesprochen. Bei Vergangenheitsrenditen
handelt es sich um das, was objektiv geleistet wurde. Die Zahlen habe ich
zwischenzeitlich extra noch einmal in einem eigenen Thread aufgelistet.

1993
12-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 38 Jahre)
Ablauf 1993: 5,92 %
Ablauf 2005: 5,53 % Rang 86 von 89

27-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 38 Jahre)
Ablauf 1993: 5,59 %
Ablauf 2005: 6,08 % Rang 84 von 89

1991
25-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 35 Jahre)
Ablauf 1991: 5,44 %
Ablauf 2016: 6,00 % Rang 97 von 99

1991
12-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 40 Jahre)
Ablauf 2003: 4,23 %

20-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 40 Jahre)
Ablauf 2011: 5,01 %

1989
25-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 35 Jahre)
Ablauf 1989: 5,39 %
Ablauf 2014: 6,00 % Rang 84 von 86

1988
25-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 35 Jahre)
Ablauf 1988: 0,87 %
Ablauf 2013: 6,00 % Rang 84 von 86

1987
12-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 35 Jahre)
Ablauf 1987: 4,85 %
Ablauf 1999: 5,17 %

1987
20-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 35 Jahre)
Ablauf 1987: 5,17 %
Ablauf 2007: 5,50 %

1987
30-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 35 Jahre)
Ablauf 1987: 4,62 %
Ablauf 2007: 5,55 %

1985
25-Jahres-Vertrag (Eintrittsalter 35 Jahre)
Ablauf 1985: 4,93 %
Ablauf 2010: 5,93 % Rang 86 von 98


> > Haben Sie schon einmal die Verluste ausgerechnet, die jedem, denen Sie
eine
> > AM Lebensversicherung verkaufen, dadurch entstehen, daß Sie nicht
Policen
> > eines der 10 renditestärksten Anbieters vermitteln können ?
>
> haben sie mal die absoluten zahlen gesehen? ich habe 15 tarife in meinem
> köfferchen, den angeblichen standarttarif, der oft zum test genommen
> wird, habe ich noch nie verkauft, ob er jetzt gut ist oder nicht.
>
> es kommt in meinem geschäft nicht so sehr darauf an, die allerbeste
> gesellschaft zu finden, sondern den richtigen tarif in der richtigen
> höhe mit den richtigen zusatzversicherungen (bu).

Die AM hat keinen Tarif, der etwas bietet, was man anderswo nicht besser
oder sogar viel besser bekäme. Man bekommt anderswo bessere Bedingungen
(Berufsunfähigkeits-Absicherung) und/oder günstigere Beiträge und/oder
höhere Auszahlungen.

> geld wird nicht
> vernichtet, in dem die falsche gesellschaft gewählt wird,

Aber diese Schwachsinns-Aussage wurde nicht auf der tralala-Akademie
gelehrt, oder doch ?

> sondern in den
> umdeckungen, die im markt und vom kunden aufgrund solcher test
> vorgenommen werden.

Meine Rendite-Studie (siehe meine Homepage) als auch das
WDR-Computerprogramm "Kapital-Lebensversicherung" zeigen:
Die KLV der AM ist so schlecht, daß die Verluste durch Beitragsfreistellung
oder Kündigung durch ein Umdecken (nicht zu einer anderen KLV) auf
Risiko-LV und verzinsliche Anlagen lohnt.


> oder weil bei eintritt einer bu das geld fehlt, da
> hier nicht daran gedacht wurde. oder weil der beitrag zu hoch gewählt
> wurde oder oder oder.
>
> und wie ich schon sagte, sind die tarife fast nie miteinander
> vergleichbar (andere bu-bedingungen, ...).

Ja, die BU-Bedingungen der vielen anderen, die besser sind als die der AM.

> für mich als berater

Lüg´ hier nicht so ´rum. Du bist ein Verkäufer.


> ist die zukunft viel wichtiger als die
> vergangenheit.

Ja klar, denn bei der Vergangenheit steht objektiv fest, wie mies die
Rendite der KLV der AM ist. Da flüchtet man sich dann in die Zukunft. Hilft
aber auch nicht. Die Zukunftsprognosen der AM-Renditen sind ja auch
schlecht, verglichen mit denen der besten KLV-Anbieter und verglichen mit
den Prognosen von Alternativanlagen.


> die meisten test nehmen übrigens die von den
> gesellschaften versprochene Ablaufleistung als bewertungsmasstab, also,
> wer viel lügt, kommt weiter nach vorne.

Meine Rendite-Studie belegt, daß gute KLV-Anbieter max. auf eine Rendite
von 7 % kommen können. Einzelheiten wie bekannt auf meiner Homepage. Bei 6
% für die AM und 7 % für die besten, bleiben beim klassischen Testvertrag
(3000 DM Jahresbeitrag, Eintrittsalter 35, 25 Jahre Laufzeit) mehrere
Zehntausend Mark Verlust, wenn man bei der AM abschließt.


> die in der vergangenheit
> erreichten werte, so fern sie denn ordentlich ermittelt wurden,

Sie werden von den Gesellschaften abgefragt. Ich gehe nicht davon aus, daß
die AM sich die schlechten Renditen zusammenlügt, um bei Tests extra
schlecht auszusehen.

> zeigen
> die vergangenheit eines unternehmens. wenn man dann die dynamik der
> am-leben sieht, muss man als neutraler betrachter zu der meinung kommen,
> ein partner mit zukunft.

Ja, für Provisionsvermittler sicher. Die drücken ja richtig was ab. Die
"Dynamik" eines VU (Wachstum) bringt, wie man am Beispiel der Allianz
Versicherung sieht, nicht mehr Rendite für den Kunden. Übrigens: Nach
dieser primitiven Interpretation auf Vorschulalter-Niveau wären die größten
Unternehmen die, die die höchste Rendite für den Kunden bieten.


> ich habe die geschäftsberichte der rangersten mit dem geschäftsbericht
> der am verglichen. da ich mal bwl studiert habe und auch mal einen
> kaufmännischen beruf bei einem weltkonzern absolviert habe (Abschlußnote
> 4 mal 1, auszeichnung durch die ihk-Darmstadt),

Das spricht nicht für das Bildungsniveau dieses Landes. Es beweist ja auch
nichts. Der "Dicke in Bonn" hat einen "Dr.".


> kann ich nur raten,
> nicht zu einem der bestplazierten zu gehen. denn der kunde soll doch
> nicht das beste rating kaufen, sondern ein stück sichere zukunft.

Und ich dachte immer "eine KLV mit höchstmöglicher Rendite". Aber: Deine
Schwachsinns-Aussage ist entlarvend. Rating-Tests und Rendite-Tests haben
eines gemeinsam: Die AM ist bei beiden schlecht.


> Wieviel
> > Millionen Mark werden Ihre LV-Kunden so verlieren ? 10 Millionen Mark ?
20
> > Millionen Mark ? Mehr ? Betreiben Sie nicht eine groß angelegte
> > Vermögensvernichtung ?
>
> ich bin nicht davon überzeugt, ob die kunden der am geld verlieren, ich
> bin unter den oben genannten gründen sogar davon überzeugt, das sie geld
> gewinnen werden.

Das habe ich hier und auf meiner Homepage ausführlich widerlegt.


...

> > d. Die DVAG, meint der ehemalige Mitarbeiter Wolfgang Dahm,
>
> ein mitarbeiter dem gekündigt wurde, wird wohl immer wohlwollend über
> sein altes unternehmen sprechen.

Der beliebte Drücker-Trick, Aussagen dadurch zu diskreditieren, daß man ein
Ablenkungsmanöver startet.

> ähnele in
> > vielen Bereichen mehr einer Sekte als einem
> > Unternehmen.
>
> kann ich nicht nachvollziehen, ausser man steht der
> persönlichkeitsentwicklung negativ gegenüber und glaubt, man ist wie man
> ist und alles ist gottgegeben. dann können solche seminare für den
> unbedarften einen solchen eindruck erwecken. obwohl auch hier wieder
> polemisiert wird, denn eine sekte hat meiner meinung nach etwas
> erniedrigendes und zerstörerisches an sich.

Die DVAG-Drücker, die am Ende mit Schulden und zerstörten Familien-,
Freundschafts- und Bekanntenkreisen zu kämpfen haben ?


> > i. Doch anders als die bisherigen Kritiker schildert Dahm auch, wie die
> > Außendienstler unter Druck gesetzt werden und deshalb
> > den Kunden schlechte Finanzprodukte aufdrücken müssen: Das liegt in der
> > inneren Logik eines Strukturvertriebs.
>
> es wird niemand unter druck gesetzt,

Durch Psycho-Veranstaltungen (Du wirst die Existenz bestreiten)

> denn es gibt keine
> verkaufsvorgaben, die erfüllt werden müssen.

Hat niemand behauptet. Es geht darum, daß jemand, der im System des
Strukturvertriebs bei der DVAG ist, die schlechten Finanzprodukte der AM
verkaufen muß.

> um den aufstieg zu
> schaffen, muss natürlich ein gewisses mass an leistung gebracht werden.

"leistung" = vermittelte Verträge, wobei die Lebensversicherungen mit
Sparvorgang die höchsten Provisionen je 1 DM Kundenbeitrag einbringen, oder
?

> aber innere schutzmechanismen wie z.Bsp. der stornofaktor, der eine
> härtere regelung hat wie z.Bsp bei der versicherungswirtschaft, schützen
> den kunden vor betrug.

Nein. Es bleibt auch bei hohem Stornofaktor noch viel hängen. Der
Betriebswirtschaftler rechnet da ganz einfach: Er schätzt den Aufwand, das
Storno zu reduzieren. Dann berechnet er, ob es nicht finanziell lohnender
ist, diesen Aufwand in mehr Erstgeschäft zu stecken. Und da letzteres der
Fall ist, ist der Stornofaktor kein Regularium.


> da selbst der "dümmste" kunde mal auf einen
> bekannten trifft, der sich etwas auskennt, ist das gesicht des beraters
> weg.

(Du solltest doch mal ein Seminar der tralala-Akademie auslassen und ein
Sprachenseminar aufsuchen.)

Nicht nur das "Gesicht des Beraters" ist dann weg, sondern der "ganze"
Berater. ?! Wenn es in jeder Familie einen Wolfgang Kynast, Michael
Kronenberg oder H.D.Meyer gäbe, wäre das das Ende der DVAG. Hat ein Mandant
von mir "DVAG-Policen" ist das Storno 100 %. Noch keiner hat einen Vertrag
fortgeführt, nachdem er kündbar war.


> dann kann er seinen laden dichtmachen. das erkennen denke ich die
> meisten der berater.

Nein. Sie wissen, daß die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, gering
ist. Aber wir haben ja das Internet. Da könnte sich das ja in den nächsten
15 Jahren ändern.


> da es 1996 14 beschwerden gab,

Wer hat sich wo beschwert ? Wer hat sich nicht beschwert, weil er nicht
wußte, wo ? Weil er zu träge war ? 99,99 % der Leute, die schlechte Policen
über die DVAG abgeschlossen haben, wissen ja noch gar nichts davon.


> von denen lediglich 3 berechtigt waren
> (leider 3 zuviel), spricht dies doch auch ein wenig für qualität oder?
>
>
>
> >

> > k. Da greift sich einer auf einer DVAG-Großveranstaltung das Mikrofon
und
> > fragt:
> > "Was machen wir montags?" "Anwerben", brüllt der Saal. "Dienstags?"
> > "Anwerben!" So geht das bis zum Sonntag - auch ein
> > guter Tag zum Anwerben neuer Mitarbeiter. (Filmaufnahmen wurden vor
wenigen
> > Tagen im Fernsehen gezeigt)
>
> siehe ganz oben, nlp, mitarbeitermotivation.

Sie haben nicht "Objektiv beraten" gerufen.


> > p. Das Wirtschaftsmagazin DM ließ für die Februar-Ausgabe Empfehlungen
> > eines DVAG-Geschäftsstellenleiters von Experten
> > nachrechnen. Das Ergebnis war vernichtend.
> > Die Rendite-Versprechungen eines Bausparvertrags erwiesen sich als
"eine
> > Milchmädchenrechnung". Bei der als
> > Altersversorgung vorgeschlagenen Rentenpolice - 300 Mark im Monat, 30
Jahre
> > lang - büße der Kunde, so rechnete ein
> > Mathematiker aus, zum Ende 78 009 Mark ein.
> >
>
> kann ich nicht nachvollziehen, da ich ja sage es gibt auch unter vielen
> einige die ein schandfleck sind, kann es sein, das dieser berater ein
> solcher war. wie kann eine rentenpolice, die eine rendite größer 6% hat

Ups. Was ? Wo ? Wie ? Seit wann ?

> zu einer einbuße von 78009 dm führen?, da stimmt etwas nicht. war da
> vielleicht eine bu mit dabei?

Nein, Tilo. Es ist einfache Mathematik, Unterabteilung Zins-Rechnung. Man
nehme die Rendite der AM und rechne damit. Dann nehme man die Rendite des
besten Anbieters und rechne damit. Dann subtrahiere man das eine vom
anderen Ergebnis und erhält 78.009 DM.


> > q. So falle, behauptet Dahm, "ein Heer von fachlichen Nieten" über die
> > Bevölkerung her. Es sei, spottet er, schon "genial, wie in
> > drei bis vier Wochen ein Laie zum Profi in Finanzfragen" ausgebildet
werde.
>
> es gibt keine 4 wochenausbildung,

Hat Dahm auch nicht gesagt. Immer genau das lesen, was da steht, Tilo.
Immer ganz hart am Wort bleiben.


> sondern ein von der fachwelt

Ups. Wer ist das ?

> als
> vorbildliche bezeichnetes ausbildungssystem.


> > "Der Spiegel", Ausgabe 23/1995
> >
> > s. Mit zweifelhaften Methoden hat es CDU-Mitglied Pohl zum Milliardär
> > gebracht: Er ist Inhaber der Deutschen
> > Vermögensberatung AG, der größten Drückerkolonne Deutschlands. Seine
> > Vertreter verkaufen
> > Versicherungspolicen und Bausparverträge oft
>
>
> wie denn das? ==> zu überhöhten Preisen.

Im Vergleich zum Durchschnitt aller. Mensch Tilo, stell´ Dich nicht dumm !


> Dennoch
> > wird der Unternehmer von vielen
> > Politikern geschätzt.
> >
> > t. Für den 1. Juli steht erneut eine Ehrung auf dem Programm. Kohl
kommt in
> > die Jahrhunderthalle nach Frankfurt geeilt, um zum
> > 20jährigen Firmenjubiläum zu gratulieren.
> >
> > "Es ist eine Unverschämtheit. daß Kohl zu diesem Sauhaufen geht",
erregt
> > sich Hans Dieter Meyer, Geschäftsführer des
> > Bundes der Versicherten. Pohls Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) sei
> > nichts anderes als "die größte deutsche
> > Drückerkolonne, die mit Schrottprodukten die Leute für ihr Leben"
schädige.
> >
> über herrn meyer lohnt es sich auch mal zu recherchieren.

Das haben schon viele gemacht. Die aus den Drücker-Kreisen haben auch vor
Lügen und Diffamierung nicht zurückgeschreckt. Hast Du neue enthüllende
Erkenntnisse ? Her damit. (Vorsicht: Meyer liest Internet. Wenn Du lügst
oder diffamierst, holt er Dich vor den Kadi.)

> > u. Bei Versicherungsvergleichen der Stiftung Warentest gehört die
Aachener
> > und Münchener-Gruppe, deren Produkte Pohl vor
> > allem vertreibt, zu den teuersten Anbietern. Die Unfallversicherung,
eines
> > der gewinnträchtigsten Produkte, ist bei dem
> > Aachener Konzern bis zu fünfmal so teuer wie der preiswerteste
Konkurrent.
>
> stimmt nicht, denn die am ist günstiger als die empfehlung von herrn
> meyer

Zahlen, Zahlen, Zahlen. Du wirst eine so gewagte Aussage doch belegen
können, oder ? Sonst glaubt doch jeder, daß Du munter drauf los lügst.


> > w. Die XXX (Name zum Schutz der Person geändert) unterschrieben wie am
> > Fließband: eine Risiko-Lebensversicherung, Laufzeit 30 Jahre für 91,40
Mark
> > im Monat, eine private Rentenversicherung, Laufzeit 30 Jahre für 100
Mark
> > monatlich, eine private Krankenversicherung für 511,60 Mark im Monat
und
> > eine Unfallversicherung, die pro Monat 29,20 Mark kostet.
> >
> > Alle Versicherungsverträge wurden bei der Aachener und Münchener
> > Versicherungsgruppe abgeschlossen, die an der DVAG
> > zur Hälfte beteiligt ist. Beiläufig erfährt das Ehepaar, daß der
Vertreter
> > die alten Versicherungsverträge des Ehepaars zum
> > nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen werde. Es sei einfach besser, wenn
alles
> > in der Hand einer Gesellschaft liege.
>
> die krankenversicherung ist die central. an sich ist hier ja nichts dran
> auszusetzen, wenn der bedarf dieser familie bestanden hat.

Nö, wenn die Beratung korrekt war.


> Beiläufig
> erfahren kann man etwas nicht, denn eine kündigung muss ja vom kunden
> unterschrieben werden.

Es sei denn, der DVAG-Verkäufer fälscht die Unterschrift. Oder er läßt sich
- neben den vielen Unterschriften unter den Antragsformularen auch noch
beiläufig eine Kündigungsvollmacht unterschreiben.


> > y. Vor allem Konservative und Liberale sind dem Finanzmann lieb und
teuer.
> > 1993 spendete Pohls DVAG der CDU 40 000
> > Mark, 1991 gab's 55 000 DM Mark. 1991 flossen über seine Tochterfirma,
den
> > Verlag "Der Vermögensberater", 45 000
> > Mark in die CDU-Kasse, 1992 erhielt die FDP 30 000 Mark.
> >
> > z. Sein (Anmerkung: Pohls) Hauptproblem ist der Nachwuchs. Immer wieder
> > springen ihm Tausende von Beratern ab. Viele sind frustriert über die
> > Praktiken der Branche.
> > Die internen Schulungsunterlagen enthüllen, daß Pohls Firma mit den
> > Verkaufsgepflogenheiten der seriösen Banken und
> > Versicherer nur wenig gemein hat.
>
> ich weiss ja nicht welche unterlagen dies schon wieder sein sollen,
> manchmal habe ich den eindruck es gibt zwei dvag´s eine über die ich
> immer lese und höre, und eine, die ich als partner habe.

Nö, das ist schon identisch, lediglich Dein Wahrnehmungsvermögen erscheint
mir derzeit nicht in Topform zu sein. (Hoffentlich gibt das nicht mal Ärger
mit der Privaten Krankenversicherung von wegen Verschweigen von
Vorerkrankungen.)


> > Für viele Drücker endet der Traum vom Reichtum jedoch im Abseits. Die
> > meisten Mitarbeiter scheiden wegen Erfolglosigkeit
> > wieder aus der Kloppertruppe aus, sobald sie die Adressen ihrer Freunde
und
> > Verwandten abgegrast haben. Zurück bleiben
> > zerstörte Privatbeziehungen.
>
> gilt sicher nicht für die dvag

Doch, doch. Oh die Akten sind voll davon. Bei mir, den Verbraucherzentralen
e.V., den Wirtschaftsmagazinen.


> > So sind Pohl und seine Drücker-Sklaven mit verantwortlich für das
> > finanzielle Elend und Leid, das Tausende von schlecht
> > abgesicherten Witwen, Waisen und Invaliden inzwischen getroffen hat.
> >
>
> kann ich nicht nachvollziehen,

Aber Du warst doch auf der tralala-Akademie. Hast Du da wegen Zahnschmerzen
gefehlt ?

> denn wenn wir doch immer nur lv mit
> unsinniger bu verkaufen, wie kann es dann schlecht abgesicherte witwen
> geben.

Aber Tilo. Da schaffst Du ja nicht einmal die erste Prüfung (wenn ich der
Prüfer bin), wenn die Finanzdienstler ab 1998 geprüft werden. Die KLV, die
300.000 DM auszahlt, wenn Papa stirbt, kann doch keiner bezahlen. Das weißt
Du doch. Und deshalb werfen die Computer-Blättchen der DVAG doch auch immer
so niedrige KLV-Versicherungssummen aus. So 30.000 DM, 50.000 DM und so.
Ja, da macht Ihr etwas falsch, Tilo. Da müßt Ihr 300.000 DM Risiko-LV
anbieten. Auch wenn´s wegen der geringeren Provision weh tut.


> so, ich hoffe etwas zur aufklärung getan zu haben. möchte hier noch mal
> sagen:
>
> ich kann die hand nur für mich und meine partner und meine direktion ins
> feuer legen. fast alle, die ich kenne arbeiten nach meinem konzept, nur
> ein zufriedener kunde ist ein guter kunde.
>
> sicherlich kann man in der vielzahl der täglichen kontakte auch die
> schlechten beispiele nehmen und sich daran aufhängen. denn der markt ist
> so groß und birgt natürlich auch ein mass an versuchung an sich. niemand
> macht sich aber die mühe, mal die positiven beispiele rauszusuchen.

Lade mich doch mal ein. Wir gehen dann zu 10 Deiner Kunden. Für jeden, der
nicht kündigt, gebe ich ein "großes Eis mit Sahne" aus.

> grüsse
>
> --
> Tilo Traub
> Vermögensberater
> http://www.DieVermoegensberater.de
>

Michael Kronenberg

Wolfgang Kynast

unread,
Sep 8, 1997, 3:00:00 AM9/8/97
to

On 3 Sep 1997 22:38:08 GMT, Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote:

>> So sind Pohl und seine Drücker-Sklaven mit verantwortlich für das
>> finanzielle Elend und Leid, das Tausende von schlecht
>> abgesicherten Witwen, Waisen und Invaliden inzwischen getroffen hat.
>
>kann ich nicht nachvollziehen, denn wenn wir doch immer nur lv mit
>unsinniger bu verkaufen, wie kann es dann schlecht abgesicherte witwen
>geben.

Weil ihr KAPITALlebensversicherungen verkauft, deren Todesfallsumme
viel zu niedrig ist.
Zur Familienabsicherung ist eine RISIKOlebensversicherung für einen
Normalverdiener die einzige (bezahlbare) Möglichkeit, da dazu eine
Versicherungssumme jenseits von 500000DM erforderlich ist.

Gruß,
Wolfgang


--
reply address intentionally wrong (replace NOSPAM by DE)

Rund um's Geld: http://people.frankfurt.netsurf.de/wky/

Martin Lutz

unread,
Sep 11, 1997, 3:00:00 AM9/11/97
to

>Zur Familienabsicherung ist eine RISIKOlebensversicherung für einen
>Normalverdiener die einzige (bezahlbare) Möglichkeit, da dazu eine
>Versicherungssumme jenseits von 500000DM erforderlich ist.

Ich denke dieser Wert ist an einem gegebenen Beispiel sicherlich
nachvollziehbar. So pauschal wie er hier jedoch in den Raum gestellt
wird ist er aber recht bedeutungslos und untermauert Ihre Aussage
nicht gerade.
Es liegt doch wohl auf der Hand, daß derjenige der 1 Kind Alter 1 Jahr
und eine nichtarbeitende Frau hat einen anderen Versorgungsbedarf hat,
als derjenige, der bei Abschluß 1 Kind im Alter von 18 Jahre und eine
arbeitende Frau hat. Also bei vielen konstellationen hätte ich so
meine Bedenken, ob ein Versicherungsschutz über 500' wirklich Sinn
macht.
Außerdem haben wir hier noch das Problem, daß sich einfach viele Leute
scheuen wegen einer LV eine ärtzliche Untersuchung - die in diesem
Summenbereich i.d.R. fällig - wird durchführen zu lassen.

Gruß MArtin LUtz

Tilo Traub

unread,
Sep 14, 1997, 3:00:00 AM9/14/97
to

On 5 Sep 1997 10:06:39 GMT, chm.f...@t-online.de (Harald Lutz)
wrote:

>Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote:
>
>
>Hallo zusammen!
>
>Nachdem ich diese Diskussion schon seit einiger Zeit verfolge sehe ich
>mich bemüßigt auch meinen Senf dazuzugeben.
>Gleich am Anfang:
>ich bin auch als Vermögensverwalter tätig, allerdings verwalte ich
>bestehendes Vermögen in Aktien und Renten als Einzelanlage.
>Mit den Vorurteilen eines "Vermögensberaters" habe ich auch zu leben.
>Hoffentlich ergreift der Gesetzgeber bald mal Maßnahmen zur
>Qualitätssicherung.
>Aber nun zum Eigentlichen.

<snip<


>
>>suche dir einen guten partner, mache diesen stark, synergien werden
>>genutzt. andere grosse unternehmen verwirklichen dieses mit fusionen.
>>warum ist die am-leben denn von platz 17 oder so mittlerweile auf platz
>>3 oder 4 in deutschland gerückt? bedeutet dies unter einem langfristigen
>>gedanken nicht das optimale für die kunden? haben sie mal die
>>gigantische produktentwicklung der am-leben verfolgt? warum ist die
>>deutsche fondpolice in deutschland marktführer?
>
>>die dvag vermittelt im fondbereich auch nur für den dit oder die bfg.
>>man darf nie die marktmacht die dadurch entsteht aus den augen
>>verlieren. warum kommt der dit zu uns ins büro und gibt uns wichtige
>>schulungen und informationen? was bedeutet das für den kunden?
>
>>ist es nicht besser eine gesellschaft und deren produkte aus dem ff zu
>>kennen und dann die produkte richtig einzusetzen?
>
>Das obige widerspricht völlig Deinem Grundsatz daß der Kunde im
>Vordergrund steht. Nach Deiner Aussage müßtest Du Deine Versicherungen
>bei der Allianz oder bei der neuen ERGO abschließen.

Nein, denn die Allianz hat ohne Dynamikerhöhung ein kleineres
Neugeschäft wie die AM-Leben. Die Größe alleine macht keine gute
Gesellschaft aus. (Siehe IFB-Analyse, Institut für Bilanzanalysen
GmbH, Heusenstamm)


>
>
>
>>> Jene Aachener + Münchener, deren Vergangenheitsrenditen in Tests seit
>>> Anfang der 80er Jahre zu den schlechtesten aller Anbieter gehören ?
>
>>dies ist so nicht richtig, denn der schlechteste ist der auf dem letzten
>>platz. es gab oft ein mangelhaft, doch die bewertungsmethodik ist wie
>>ich schon oft gesagt habe auch oft mangelhaft.
>

Ich kann mir nicht helfen, in einer Ausgabe schreibt ein großes (hier
oft angeführtes) Finanzmagazin, KLV sind "mist", besser RLV und Fond,
ein paar Ausgaben später, genau das Gegenteil.

Eine KLV schließe ich nach dem Gesichtspunkt der Langfristigkeit ab,
was interessiert mich da ein Rückkaufswert nach 5 Jahren? Diese Test
sind übrigens anschließend oft in den Kritiken. So wurde z.Bsp. von
einer großen Zeitschrift gefragt, wie sinnvoll ein Rating ist, bei der
der Rückkaufswert nach 5 Jahren wichtiger ist, als eine um einige
10.000 DM höhere Ablaufleistung.

Dies ist wichtig, wenn ich vorhabe nach 5 Jahren zu kündigen, dann ist
eine KLV aber schwachsinnig, u.s.w.

Oder Ratings zu Krankenversicherungen, wie wichtig ist dort das
Eigenkapital, oder das Eigenkapital einer LV-Gesellschaft?

Die Diskussion mit den stillen Reserven? Könnten den all die anderen
Institutionen dies nicht auch tun? Könnte die Bank nicht auch mehr
Zinsen auf die Geldanlagen geben, wenn sie die stillen Reserven dem
Kunden zugute kommen lässt?

Warum wird hier nicht auch mal über die Steuerfreiheit der KLV
diskutiert? (Egal ob da was geändert wird oder nicht). Aus der
Nettorendite von 6 bis 7% werden hier dann leicht 7,8,9,10,11%
vergleichbare Rendite einer steuerpflichtigen Anlage. usw.

>Wortklauberei
>
>
>>es kommt in meinem geschäft nicht so sehr darauf an, die allerbeste
>>gesellschaft zu finden, sondern den richtigen tarif in der richtigen
>>höhe mit den richtigen zusatzversicherungen (bu).
>
>Ich glaub´s einfach nicht. Das ist ja gerade so als wenn ich dem
>Kunden von VW oder BMW abraten würde weil die Aktien zu teuer sind
>obwohl sie die besten Aussichten hätten.
>Für ein entsprechendes Produkt ist der Kunde sehr wohl bereit einen
>etwas höheren Preis zu bezahlen. Ansonsten stimmt etwas im
>Beratungsgespräch nicht.
>

ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Als guter Berater würde ich
sagen müssen, der 850 BMW ist zwar ein tolles Auto, aber als
Drittwagen für Ihre Tochter, wäre doch dieser 318er vielleicht besser
geeignet.


>>und wie ich schon sagte, sind die tarife fast nie miteinander
>>vergleichbar (andere bu-bedingungen, ...).
>
>
> wenn man dann die dynamik der
>>am-leben sieht, muss man als neutraler betrachter zu der meinung kommen,
>>ein partner mit zukunft.

>Aus welchem Werbeprospekt hast Du denn das abgeschrieben?

Vergleiche der einzelnen Geschäftsberichte (Hannoversche, Europa,
etc., Verbandszahlen, Institut für Bilanzanalysen, )

>>ich habe die geschäftsberichte der rangersten mit dem geschäftsbericht
>>der am verglichen. da ich mal bwl studiert habe und auch mal einen
>>kaufmännischen beruf bei einem weltkonzern absolviert habe (Abschlußnote
>>4 mal 1, auszeichnung durch die ihk-Darmstadt), kann ich nur raten,
>>nicht zu einem der bestplazierten zu gehen. denn der kunde soll doch
>>nicht das beste rating kaufen, sondern ein stück sichere zukunft.
>
>Hochachtung vor Deinem Abschluß! Aber das macht Dich auch nicht zu
>einem besseren Verkäufer und die von Dir vertriebenen Produkte werden
>dadurch auch nicht mehr Rendite abwerfen.
>Das mit dem "Stück sichere Zukunft Kaufen " ist doch nur nicht
>widerlegbares Verkäuferblabla.

Das wird die Zukunft weisen, warum hat die AM-Leben 96 ihre
Überschußbeteiligung erhöht, entgegen dem Branchentrend?


>
>
>
>>spiegel, focus, stern, schreinemakers und co. leben von der auflage.
>Ganz so einfach kann man es sich auch nicht machen.

Stimmt, aber die machen es sich doch auch immer einfach. Da wird oft
eine auflagenfördernde Headline geschrieben, Tatsachen quirlig
dargestellt, so das dem Leser ein Eindruck vermittelt wird.

Dazu kommen noch oft schwachsinnige Beiträge in den TV-Serien

Wie bitte: Kunde soll für einen Telefonanschluß zahlen, obwohl es noch
ein Rohbau ist. Natürlich ist es unglaublich, doch wenn ich bei der
Telekom einen Anschluß beantrage, muß ich dafür zahlen, ob ich ihn
nutze oder nicht.

Wie bitte: Beim Ski-beladen fremdes Auto beschädigt, Haftpflicht will
nicht zahlen, Sauerei.....

Dabei ist sie doch im Recht, hätte dieser Kunde mal seinen Berater
gefragt, hätte der ihm gesagt, Beladen und Entladen gehört zur
KFZ-Versicherung.

so gibt es noch viel.

Genauso geht es auch den Ärzten, einmal ein falsches Bein amputiert
(traurig für den Betroffenen), schon sind alle Metzger, das die aber
Tag täglich Leben retten und Leid lindern wird nicht erwähnt.

Vermögensberater, Versicherungsmakler und Vertreter: Natürlich gibt es
hier einige, die noch nicht kapiert haben wie es geht.

Doch die Presse und auch die Verbraucherberatung lebt nicht von den
vielen Millionen, die richtig beraten wurden, sondern von der (viel zu
hohen) Minderheit, die betrogen wurden. Nur diese Minderheit wird zur
Mehrheit oder zur "Wahrheit" stilisiert.

>
>
>>stimmt, leider oft zurecht, den es gibt noch 457 andere gesellschaften,
>>die sich ....vermögensberatung.... nennen.

>Nach dem Motto: Alles trifft nur auf die Anderen zu.

Siehe oben. Ich kann immer nur für mich sprechen.

>>, ihre Außendienstler gelten
>>> als Klinkenputzer, als Klopper und Drücker.
>
>>stimmt, dieses image besteht leider noch immer, und leider oft zurecht.
>>(damit meine ich den restmarkt)
>
>Siehe oben.
>
>
>>>
>>> c. Die Gemeinschaft gibt Kraft und Stärke. Auf DVAG-Treffen wie im
>>> Mannheimer Rosengarten fassen sich die Mitarbeiter an
>>> den Händen und bewegen, wie bei leichtem Schunkeln, den Oberkörper hin und
>>> her.
>
>>nennt man schunkeln, gibt es glaube ich bei jedem volksfest auch.
>
>Als geoutetem Primus bei den Abschlüssen hätte ich etwas mehr
>Differenzierung gewünscht.

Wieviel Differenzierung denn noch?

>> Auf Schulungen und Seminaren reden sie
>>> sich selbst ein, sie seien tüchtig, erfolgreich und großartig.
>
>>neurolinguistische programmierung. boris becker und die meisten der
>>großen vorstandsvorsitzende geben für erfolgstrainer ein heiden geld
>>aus, um dort etwas über diese dinge zu lernen.
>
>Schwachsinn wird dadurch auch nicht besser, weil Boris oder Schumi so
>etwas machen. Dies zeigt mir aber, daß Du leider keine kritische
>Haltung den ganzen Sachen gegenüber hast.
>

Eine seriöse Wissenschaftsdisziplin als Schwachsinn zu bezeichnen,
kann darauf hinweisen, das Du Dich noch nie damit auseinandergesetzt
hast.

>
>
>
>>Sie singen
>
>>> gemeinsam Nonsens-Lieder ("Früh, wenn der Bock
>>> schreit mäh, mäh, mäh, schreit auch die Ziege mäh, mäh, mäh")
>
>>schon mal bei einem persönlichkeitsseminar eines anerkannten trainers
>>gewesen? was wird wohl dort alles getan?
>
>>es hat gründe, z.Bsp. hilft es über die eigenen schranken zu gehen, denn
>>so etwas "widersinniges" tut man doch normal nicht.
>
>
>Siehe oben.

Siehe oben


>
>
>
>>ähnele in
>>> vielen Bereichen mehr einer Sekte als einem
>>> Unternehmen.
>
>>kann ich nicht nachvollziehen, ausser man steht der
>>persönlichkeitsentwicklung negativ gegenüber

> Die Frage ist nur, wohin diese "Persönlichkeitsentwicklung" geht.
>In den meisten Fällen doch wohl dahin das zu machen was der das
>Seminar bezahlende Initiator will und nicht eine kritische
>Persönlichkeit heranzuziehen, die er dann immer wieder überzeugen muß
>und die dumme Fragen stellt.

Das trifft wohl für manche Firmen zu (Ist denke ich mir im Berufsleben
sehr weit verbreitet, gerade im normalen Angestelltenverhältnis), doch
bei der DVAG kann ich dies verneinen, denn nicht der willenlose
Trottel bringt einer Gesellschaft Zukunftssicherheit, sondern ein
kritischer, selbstbewußter Mitarbeiter.


>
>
>
>>vielleicht gibt es nichts zum auftreten? das system ist einfach, ohne
>>investitionskosten bekommt jeder die möglcihkeit geboten, den schritt in
>>die selbständigkeit zu wagen. (nebenberuflich, denn anfangs kann man in
>>der regel nicht vom einkommen leben). ist die person geeigntet und hat
>>auch spass am beruf, dann bleibt er und wird erfolgreich. liegt ihm das
>>nicht, oder schafft er es nicht, dann hört er eben wieder auf, ohne
>>schulden und in der regel immer noch als kunde und freund seines
>>ehemaligen beraters. ein besseres system kann man sich nicht wünschen.
>
>Die reinste Heilslehre. Irgendwie Sektenverdächtig;-)

Wenn ich Dir anbiete, einen Plattenladen für Dich zu eröffnen, zahle
für Dich die Miete, das Inventar, mache Imagewerbung für den
Plattenladen "Platte 2.000", bilde Dich im Verkauf, Steuern, etc. aus,
und Du mußt Dich nur reinstellen, all Deinen Freunden und Bekannten
sagen, dass Du jetzt einen Plattenladen hast, wo ist das Heilslehre
oder Sektenverdächtig?

Und wenn Du keinen Erfolg hast, mußt Du auch nichts zahlen.
Gibt es ein besseres Angebot?

Was muß ein anderer, der sich selbstständig mach wohl zahlen? (Willst
Du mal eine Zahnarztpraxis oder eine Boutique wissen?)


>
>>>
>>> j. Um in der Hierarchie aufzusteigen und damit richtig Geld zu verdienen,
>>> müssen sie Umsatz machen,
>
>>jeder der arbeitet muss gute leistungen bringen,
>
>Voll Zustimmung.

>>siehe ganz oben, nlp, mitarbeitermotivation. obwohl es mir auch nicht
>>gefällt, weil es halt einen seltsamen beigeschmack bei den "unbedarften"
>>erzeugt.
>
>Ich möchte mal sagen daß die "Unbedarften" dieLeute sind, die sich
>ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben.

Nein, das hat damit nichts zutun. Wenn ich eine nackte Frau durch die
Strasse rennen sehe, denke ich doch zuerst etwas ganz anderes. Dann
sagt sie mir, die Wohnung hat gebrannt, und sie mußte ohne alles
flüchten, sonst wäre sie verbrannt.

Eine Verhaltensweise wird durch das bewertet, was ich als Betrachter
in dieser Verhaltensweise sehe. Vergleiche ich dies mit Sekten, kann
natürlich eine negative Deutung gesehen werden, vergleiche ich dies
mit den wissenschaftliche Erkenntnissen der NLP, dann müsste ich doch
empfinden, ein sehr modernes Unternehmen, das sich dieses Wissen zur
Verfügen holt.

>>>
>>> l. Ein neuer Mitarbeiter muß Namen,
>>> Adressen und Telefonnummern von 36 Bekannten oder Verwandten aufschreiben.
>>> Die werden dann als potentielle
>>> Neu-Kunden telefonisch abgeklappert, nach standardisiertem Muster:
>
>>wenn ich eine boutique oder einen pc-laden eröffne, lade ich doch auch
>>alle freunde, bekannte zu einer eröffnungsfeier ein, ich schalte
>>anzeigen und verteile aufkleber, flugblätter etc.
>
>
>Mit dem Unterschied , daß in einem Laden der Kunde vergleichen kann
>und sich nicht nur auf die Beratung verlassen muß.

Der Kunde muß sich immer auf eine Beratun verlassen (im
Finanzbereich), denn selbst ein Testheft oder ein
Verbraucher"Schützer" ist in seiner Funktion letztendlich ein Berater,
mit ebensovielen Falschberatungen, die auch meine "Kollegen"
fertigbringen.

Hier in dieser NG habe ich schon soviel "Schrott" gehört, das es mir
graust. Da reden Leute über die richtige Finanzierung und kennen die
Grundzüge des Bausparens nicht, oder reden von einer
Wohnungsbauförderung die es seit 2 Jahren nicht mehr gibt, oder
stellen nach zig Mails fest, das ein Vermögensberater ausser KLV auch
andere Sachen "verkaufen" kann.


>
>
>>>
>>> m. Wer in dieser Branche Geld verdienen will, muß so tun, als habe er Geld.
>>> Ein Vermögensberater, der im
>>> rostigen Polo und in billigen Klamotten zum Kunden kommt, erweckt kein
>>> großes Vertrauen - zumal Strukturvertriebe
>>> überwiegend eine kleinbürgerliche Klientel bedienen, die sehr auf
>>> Statussymbole achtet.
>
>>das stimmt, denn das sind allgemeingültige verkaufsregeln.
>
>Sollte man vielleicht mal den Mut haben dies zu hinterfragen.

hier gibt es nichts zu hinterfragen, denn die Welt ist, wie sie ist,
der MEnsch ist, wie er ist.

Wenn ich nicht ein Träumerle sein will, muß ich die Welt in meinem
Rahmen nutzen.

Der erste Eindruck ist der erste Eindruck, gerecht ist das oft nicht
und gerechtfertigt ist das auch oft nicht.

Jeder Mensch achtet auf Statussymbole, auch der reiche Klientel.
Selbst der, der sagt, er brauche das nicht, achtet darauf, dazu gibt
es genug Untersuchungen.


>
>>>> Klar, schreibt Dahm, daß jeder die Geldanlage mit der höchsten Provision
>>> aufs wärmste empfiehlt: Er habe in elfjähriger
>>> Tätigkeit keinen Kollegen kennengelernt, "der ohne Blick auf die
>>> Provisionstabelle" Kunden berät.
>
>>da sollte er mal mich kennenlernen. und die meisten der kollegen in der
>>dvag.
>
>Wie ist das jetzt gemeint? Ich verstehe die Intention des Satzes nicht
>so ganz. Berätst Du die kunden ohne Dir anzuschauen was Du dabei
>verdienst?

Natürlich.


>
>>> q. So falle, behauptet Dahm, "ein Heer von fachlichen Nieten" über die
>>> Bevölkerung her. Es sei, spottet er, schon "genial, wie in
>>> drei bis vier Wochen ein Laie zum Profi in Finanzfragen" ausgebildet werde.
>
>>es gibt keine 4 wochenausbildung, sondern ein von der fachwelt als
>>vorbildliche bezeichnetes ausbildungssystem.
>
>Wie sieht denn sowas aus?

Interne Schulungen, dann externe Schulungen durch die DVAG, den
Bundesverband Deutscher Vermögensberater e.V., die Deutsche Akademie
für Vermögensberatung, Gabler Fernstudium, IHK-Frankfurt.


>>>
>>> s. Mit zweifelhaften Methoden hat es CDU-Mitglied Pohl zum Milliardär
>>> gebracht: Er ist Inhaber der Deutschen
>>> Vermögensberatung AG, der größten Drückerkolonne Deutschlands. Seine
>>> Vertreter verkaufen
>>> Versicherungspolicen und Bausparverträge oft
>
>
>>wie denn das? ==> zu überhöhten Preisen.

>Wie das funktionieren soll weiß ich allerdings auch nicht. Aber die
>Presseleute haben manchmal auch nicht so die richtige Ahnung.
>

stimmt.

>
> nachgelesen werden. Sie finden sie auch unter
>
>
>
>>> So sind Pohl und seine Drücker-Sklaven mit verantwortlich für das
>>> finanzielle Elend und Leid, das Tausende von schlecht
>>> abgesicherten Witwen, Waisen und Invaliden inzwischen getroffen hat.
>>>
>
>>kann ich nicht nachvollziehen, denn wenn wir doch immer nur lv mit
>>unsinniger bu verkaufen, wie kann es dann schlecht abgesicherte witwen
>>geben.
>
>Ihr ward halt noch nicht überall ;-)))

stimmt, leider haben wir erst 2,6 Millionen Kunden.


>
>
>
>Was mich sonst noch interessieren würde wäre:
>-Wie lange machst Du das schon
>-wie viele Mitarbeiter hast Du

seit 1992, 5 Mitarbeiter mittlerweile.


>
>Was ich alles gelöscht habe möchte oder kann ich nicht kommentieren,
>was nicht heißtdas alles schlecht ist.
>
>
>Servus
>
>Harald
>P.S.
>Unter dem Header "Chartanalyse" gibt es wieder was Neues.
>

Grüsse

Martin Gerdes

unread,
Sep 15, 1997, 3:00:00 AM9/15/97
to

Marti...@t-online.de (Martin Lutz) schrieb:

>>Zur Familienabsicherung ist eine RISIKOlebensversicherung für einen
>>Normalverdiener die einzige (bezahlbare) Möglichkeit, da dazu eine
>>Versicherungssumme jenseits von 500000DM erforderlich ist.

>Ich denke dieser Wert ist an einem gegebenen Beispiel sicherlich
>nachvollziehbar. So pauschal wie er hier jedoch in den Raum gestellt
>wird ist er aber recht bedeutungslos und untermauert Ihre Aussage
>nicht gerade.

Nun, das liegt doch auf der Hand:

Ein "Leben" kann man nicht versichern. Ob mir etwas passiert oder
nicht, ob ein Betonpfeiler in der Unterführung im Wege steht oder
nicht, das läßt sich nicht versichern.

Eine Lebensversicherung bedeutet zunächst einmal, daß die Leute, die
von mir abhängen, nicht wirtschaftlich zugrundegehen, wenn ich als
Einzelverdiener ausfalle.

Diesbezüglicher Sicherungsbedarf ergibt sich beispielsweise für einen
jungen Familienvater, dessen Frau bei den Kindern von ein und drei
Jahren zu Hause ist, die daher nicht berufstätig ist. Eher mehr
Sicherungsbedarf ergibt sich, wenn diese Familie gerade ins eigene
Haus gezogen ist und über beide Ohren in den Schulden steckt.

Bei jungen Familien ist dieses Szenario durchaus häufig.

Als Single oder Doppelverdiener oder Familienvater mit ausgeflogenen
Kindern, der Rente nahe, ist das wesentlich weniger kritisch.

Der oben genannte Familienvater möchte nun gern, daß (wenn er schon
vor der Zeit auf dem Friedhof landet) seine Frau das Haus halten kann
und zumindest so lange bei den Kindern bleiben kann, bis die aus dem
gröbsten heraus sind.

Ein Rechenansatz für die Größenordnung der Lebensversicherung wäre
der, daß die LV verzinslich angelegt würde und die Familie von deren
Zinsen lebt (mit oder ohne Kapitalverzehr).

Wenn die Familie aus der Versicherung monatlich DM 2500 erhält (kein
eben üppiger Lebensunterhalt), dann sind das immerhin TDM 30 im Jahr,
bei 6% Zins brauchst Du dafür ein Kapital von TDM 500.

Wir wollen beispielsweise über einen Faktor zwei nicht diskutieren. Du
magst eine Absicherung von TDM 300 für ausreichend halten. Auf jeden
Fall liegt eine LV, die im Bedarfsfall wirdlich ein Sicherheitsnetz
ist, deutlich höher als die Beträge, die gemeinhin als maximal
bezahlbar als Kapital-Lebensversicherung gängig sind.

Andersherum gesagt: die wenigsten Kapital-Lebensversicherungen geben
einer jungen Familie beim Todesfall des einzigen Ernährers wirklich
Schutz.

D´accord?

mfg
Martin Gerdes


Wolfgang Kynast

unread,
Sep 15, 1997, 3:00:00 AM9/15/97
to

On 15 Sep 1997 14:06:09 +0200, k.kre...@dlr.de (K. Kretschel)
wrote:

>> Wie hoch sollte die Todesfallabsicherung im Einzelfall sein?
>>
>> Alleinstehende/r
>
>Wozu? Damit eventuelle Erben sich davon ein schoenes Leben machen koennen?

Es gibt auch andere Gründe: ich will zB nicht, daß meine
Eltern dann aus meiner ETW fliegen.

>> Verheiratet/Doppelverdiener/keine Kinder
>
>Schuldenabdeckung + Absicherung der Differenz zum Verdienst des
>Verstorbenen, falls einer der beiden nur wenig verdient.

Ok, hier sollte man zur Risiko-Minimierung die Summe
nicht zu hoch ansetzen :-)))

Harald Lutz

unread,
Sep 15, 1997, 3:00:00 AM9/15/97
to

Hallo Tilo!

Bevor ich zum letztenmal zu diesem Thema was poste möchte ich noch was
anmerken.

Wenn Du auf jemanden antwortest, dann lösche bitte alles andere was
andere Leute gesagt haben. Ich habe meine Bemerkungen erst nach
zweimaligem Lesen wiedererkannt.

>>
>>Ich glaub´s einfach nicht. Das ist ja gerade so als wenn ich dem
>>Kunden von VW oder BMW abraten würde weil die Aktien zu teuer sind
>>obwohl sie die besten Aussichten hätten.
>>Für ein entsprechendes Produkt ist der Kunde sehr wohl bereit einen
>>etwas höheren Preis zu bezahlen. Ansonsten stimmt etwas im
>>Beratungsgespräch nicht.
>>

>ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Als guter Berater würde ich
>sagen müssen, der 850 BMW ist zwar ein tolles Auto, aber als
>Drittwagen für Ihre Tochter, wäre doch dieser 318er vielleicht besser
>geeignet.

Ich hatte von Aktien vergleichbarer Firmen gesprochen und nicht von
nicht vergleichbaren Automarken

>Wenn ich Dir anbiete, einen Plattenladen für Dich zu eröffnen, zahle
>für Dich die Miete, das Inventar, mache Imagewerbung für den
>Plattenladen "Platte 2.000", bilde Dich im Verkauf, Steuern, etc. aus,
>und Du mußt Dich nur reinstellen, all Deinen Freunden und Bekannten
>sagen, dass Du jetzt einen Plattenladen hast, wo ist das Heilslehre
>oder Sektenverdächtig?

>Und wenn Du keinen Erfolg hast, mußt Du auch nichts zahlen.
>Gibt es ein besseres Angebot?

Sag mal, glaubst Du das wirklich ,daß einer Geld investiert ohne sich
vorher auszurechnen was er hinterher damit verdient?
Wenn Eure Gesellschaft so rechnen würde, dann wären die über ein paar
Mitarbeiter nicht hinausgekommen und wir hätten gar keine Diskussion.

>Hier in dieser NG habe ich schon soviel "Schrott" gehört, das es mir
>graust. Da reden Leute über die richtige Finanzierung und kennen die
>Grundzüge des Bausparens nicht, oder reden von einer
>Wohnungsbauförderung die es seit 2 Jahren nicht mehr gibt, oder
>stellen nach zig Mails fest, das ein Vermögensberater ausser KLV auch
>andere Sachen "verkaufen" kann.
>>

Da muß ich Dir recht geben>>

>> aufs wärmste empfiehlt: Er habe in elfjähriger
>>>> Tätigkeit keinen Kollegen kennengelernt, "der ohne Blick auf die
>>>> Provisionstabelle" Kunden berät.
>>
>>>da sollte er mal mich kennenlernen. und die meisten der kollegen in der
>>>dvag.
>>
>>Wie ist das jetzt gemeint? Ich verstehe die Intention des Satzes nicht
>>so ganz. Berätst Du die kunden ohne Dir anzuschauen was Du dabei
>>verdienst?

>Natürlich.

Ich dachte Du hast BWL studiert. Da gibt es dochh ein Fach
Kosten-Leistungsrechnung oder so.
Gerade als Selbsständiger muß ich doch meine Kosten immer im
Hinterkopf haben wenn ich mich nicht verzetteln will.


Gruß

Harald

P.S. Bitte auch in etc.finanz.börse unter "chartanalyse" reinschauen.


Michael Kronenberg

unread,
Sep 16, 1997, 3:00:00 AM9/16/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<5vh0pc$8ar$2...@news02.btx.dtag.de>...

... (schnipp)

> Ich kann mir nicht helfen, in einer Ausgabe schreibt ein großes (hier
> oft angeführtes) Finanzmagazin, KLV sind "mist", besser RLV und Fond,
> ein paar Ausgaben später, genau das Gegenteil.


Vor wenigen Tagen habe ich Dich überführt, wie Du falsche Behauptungen über
angebliche Aussagen in 2 Broschüren aufgestellt hast, die von Dir
verfälscht wurden. Ich denke, daß das hier wieder so ist.

Wie war das noch, Tilo Traub (ich zitiere Dich): "Ich mache mir jeden Tag
Gedanken, ob ich an meiner Arbeit etwas verbessern kann". Angesichts
solcher Aussagen wie oben erweist sich auch das als verlogenes
Psycho-Gelaber.


> Eine KLV schließe ich nach dem Gesichtspunkt der Langfristigkeit ab,
> was interessiert mich da ein Rückkaufswert nach 5 Jahren?

Der niedrige Rückkaufswert der Policen interessiert die Kunden solange
nicht, wie sie die schlechte Qualität des Versicherers nicht merken. Die
Leute werden von ihren Verkäufern ja auch nicht mit der Nase darauf
gestoßen. Dafür lernt ein Verkäufer ja unter anderem die Psycho-Tricks. Du
glaubst gar nicht, wie sich Deine KLV-Kunden auf einmal für den schlechten
Rückkaufswert der von Dir vermittelten Policen interessieren würden, wenn
ich sie darüber aufklären würde. Aber Du traust Dich ja nicht, mich mal auf
einen "Zug durch Deine Kundschaft" einzuladen.


> Diese Test
> sind übrigens anschließend oft in den Kritiken. So wurde z.Bsp. von
> einer großen Zeitschrift

größer als DIN A3 ?


> gefragt, wie sinnvoll ein Rating ist, bei der
> der Rückkaufswert nach 5 Jahren wichtiger ist, als eine um einige
> 10.000 DM höhere Ablaufleistung.

Die Stiftung Warentest hat seinerzeit sogar erklärt, warum sie das so
einstuft. Der Journalist der Konkurrenz-Zeitschrift ist anderer Meinung.
Vielleicht liegt der Journalist der Konkurrenz-Zeitschrift falsch ? Oder
auch nicht ?

Dem Rückkaufswert muß man vor allem aus 2 Gründen eine hohe Bedeutung
beimessen:

- Stornoquote (nicht nur der ersten 5 Jahre)
- Ob ein Rückkaufswert im Vergleich niedrig oder hoch ist, steht bei
Abschluß fest.
Bei der Ablaufleistung handelt es sich dagegen um eine Prognose.


> Dies ist wichtig, wenn ich vorhabe nach 5 Jahren zu kündigen, dann ist
> eine KLV aber schwachsinnig, u.s.w.

Ein beliebtes Schein-Argument, das man unter anderem auf Schulungen
eingetrichtert bekommt. Dein für die Vermittler renditeschwacher Policen
typischer Gedankenfehler ist, daß Du unterstellst,

- dem Kunden seien vor Abschluß alle Nachteile des Produktes,
- alle Nachteile der vermittelten Gesellschaft,
- alle Nachteile des vermittelten Tarifes bekannt,
- alle Leistungen aller anderen vergleichbaren Alternativanlagen

bekannt.


> Oder Ratings zu Krankenversicherungen, wie wichtig ist dort das
> Eigenkapital, oder das Eigenkapital einer LV-Gesellschaft?

Hier die Nachhilfe für Dich:
Ein 30jähriger bindet sich bis zu seinem Tod 50 Jahre an eine Private KV.
Während heute noch unternehmerische Fehlentscheidungen zu Lasten der
Versicherten gehen, soll es in Zukunft durch schrittweises Einführen
entsprechender EU-Gesetze (-Richtlinien) den Eigentümern (Aktionären) ans
Geld (Eigenkapital) gehen, wie in jedem anderen privaten
Wirtschaftsunternehmen. In anderen Ländern führen unternehmerische
Fehlentscheidungen zum Konkurs eines Versicherungsunternehmens. Dieses wird
in wenigen Jahren EU-Recht sein und bei uns gelten.


> Die Diskussion mit den stillen Reserven? Könnten den all die anderen
> Institutionen dies nicht auch tun? Könnte die Bank nicht auch mehr
> Zinsen auf die Geldanlagen geben, wenn sie die stillen Reserven dem
> Kunden zugute kommen lässt?

Aua, das schmerzt. Dein bisher größter fachlicher Fehler in all Deinen
Postings, der alles über den geringen Stand Deines Fachwissens aussagt. Ein
paar auswendig gelernte Sätze von der Akademie machen eben noch keinen
Fachmann.

Welche Stillen Reserven bei Banken ?
Ähhh, mal eine Frage: Das mit den Stillen Reserven hast Du wirklich
begriffen ?

Die Wertpapiere, die Anleger von der Bank oder über die Bank kaufen,
gehören zu jeder Zeit zu 100 % den Kunden, die sie kaufen. (Abtretung von
Rechten sind hier nicht Gegenstand der Diskussion.)


> Warum wird hier nicht auch mal über die Steuerfreiheit der KLV
> diskutiert? (Egal ob da was geändert wird oder nicht). Aus der
> Nettorendite von 6 bis 7% werden hier dann leicht 7,8,9,10,11%
> vergleichbare Rendite einer steuerpflichtigen Anlage. usw.

Einfach mal die volle Wahrheit sagen, klappt nicht, oder ?


> >Wortklauberei
> >
> >
> >>es kommt in meinem geschäft nicht so sehr darauf an, die allerbeste
> >>gesellschaft zu finden,

Das kannst Du ja auch nicht, da nur die Aachener + Münchener Policen
vermitteln kannst.

> >>sondern den richtigen tarif in der richtigen
> >>höhe mit den richtigen zusatzversicherungen (bu).

...

> >>ich habe die geschäftsberichte der rangersten mit dem geschäftsbericht
> >>der am verglichen. da ich mal bwl studiert habe und auch mal einen
> >>kaufmännischen beruf bei einem weltkonzern absolviert habe
(Abschlußnote
> >>4 mal 1, auszeichnung durch die ihk-Darmstadt),

Du zeigst mit Deinem "Fachwissen" (brrrrrrr, schüttel), was das wert ist.
tralala tralala hopsasa


> >>kann ich nur raten,
> >>nicht zu einem der bestplazierten zu gehen. denn der kunde soll doch
> >>nicht das beste rating kaufen, sondern ein stück sichere zukunft.
> >
> >Hochachtung vor Deinem Abschluß!

Nein, angesichts des vielfachen fachlichen Unsinns, ist Beifall nun
wirklich nicht angebracht. Mein halbes Dorf steht unter Wasser, weil mir
immer wieder die Tränen kommen.


> > Aber das macht Dich auch nicht zu
> >einem besseren Verkäufer und die von Dir vertriebenen Produkte werden
> >dadurch auch nicht mehr Rendite abwerfen.
> >Das mit dem "Stück sichere Zukunft Kaufen " ist doch nur nicht
> >widerlegbares Verkäuferblabla.
>
> Das wird die Zukunft weisen, warum hat die AM-Leben 96 ihre
> Überschußbeteiligung erhöht, entgegen dem Branchentrend?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine wäre, daß die AM 1996 in den Topf
der RfB gegriffen hat. Da hat sie vielleicht (muß nicht) zuvor mehr hinein
getan als andere, die das Geld direkt den Kunden gutgeschrieben haben.

Apropos Überschußbeteiligung erhöht:
Willst Du damit protzen, daß die AM jetzt nicht mehr (Beispiel) Vorletzter
unter den Anbietern sondern Drittletzter oder Viertletzter ist ? Aua.

...

> Dazu kommen noch oft schwachsinnige Beiträge in den TV-Serien

Du meinst die Magazine (TV-Serien ist etwas anderes), die "Deine" Deutsche
Vermögensberatung immer so fertig machen ?


> Wie bitte: Kunde soll für einen Telefonanschluß zahlen, obwohl es noch
> ein Rohbau ist. Natürlich ist es unglaublich, doch wenn ich bei der
> Telekom einen Anschluß beantrage, muß ich dafür zahlen, ob ich ihn
> nutze oder nicht.
>
> Wie bitte: Beim Ski-beladen

????

> fremdes Auto beschädigt, Haftpflicht will
> nicht zahlen, Sauerei.....
>
> Dabei ist sie doch im Recht, hätte dieser Kunde mal seinen Berater
> gefragt, hätte der ihm gesagt, Beladen und Entladen gehört zur
> KFZ-Versicherung.
>
> so gibt es noch viel.

Ich gehe aufgrund der bisherigen Erfahrung davon aus, daß Du mal wieder zum
Märchenbuch gegriffen hast.


> Genauso geht es auch den Ärzten, einmal ein falsches Bein amputiert
> (traurig für den Betroffenen), schon sind alle Metzger, das die aber
> Tag täglich Leben retten und Leid lindern wird nicht erwähnt.

Da hast Du die Aufgaben des Journalismus nicht begriffen.


> Vermögensberater, Versicherungsmakler und Vertreter: Natürlich gibt es
> hier einige, die noch nicht kapiert haben wie es geht.

Ich denke, ich habe in den letzten Wochen an zahllosen Beispielen gezeigt,
daß Du zu diesen "einigen" gehörst.


> Doch die Presse und auch die Verbraucherberatung lebt nicht von den
> vielen Millionen, die richtig beraten wurden,

Was noch gar nicht bewiesen ist.

> sondern von der (viel zu
> hohen) Minderheit, die betrogen wurden. Nur diese Minderheit wird zur
> Mehrheit oder zur "Wahrheit" stilisiert.

Ein Gag auf Rudi-Carrell-Kaffeefahrten-Niveau.


> >>stimmt, leider oft zurecht, den es gibt noch 457 andere gesellschaften,
> >>die sich ....vermögensberatung.... nennen.
>
> >Nach dem Motto: Alles trifft nur auf die Anderen zu.
>
> Siehe oben. Ich kann immer nur für mich sprechen.

Was schlimm genug ist.

...

> Der Kunde muß sich immer auf eine Beratun verlassen (im
> Finanzbereich), denn selbst ein Testheft oder ein
> Verbraucher"Schützer" ist in seiner Funktion letztendlich ein Berater,
> mit ebensovielen Falschberatungen, die auch meine "Kollegen"
> fertigbringen.

Na, na na. Da ich Dich in mein Herz geschlossen habe, belasse ich es dabei,
Dich darauf hinzweisen, daß Du solche Aussagen besser zunächst mit einem
fähigen Rechtsanwalt abklären solltest, bevor Du sie publizierst.


...

> >Was mich sonst noch interessieren würde wäre:
> >-Wie lange machst Du das schon
> >-wie viele Mitarbeiter hast Du
>
> seit 1992, 5 Mitarbeiter mittlerweile.

Ich darf mich nicht mal 1 Stunde mit denen unterhalten, nein ? Bitte,
bitte, bitte !!!!!


> >Servus
> >
> >Harald
> >P.S.
> >Unter dem Header "Chartanalyse" gibt es wieder was Neues.
> >
>
> Grüsse
> Tilo Traub
> Vermögensberater
> http://www.DieVermoegensberater.de
>


Michael Kronenberg

Tilo Traub

unread,
Sep 16, 1997, 3:00:00 AM9/16/97
to

On Mon, 15 Sep 1997 07:35:23 +0200, Emil.Na...@philosys.de (Emil
Naepflein) wrote:

>Marti...@t-online.de (Martin Lutz) (Martin Lutz) wrote:
>
>Hier stimme ich Martin Lutz voellig zu. Auf der anderen Seite ist in vielen
>Faellen aber auch eine Versicherungssumme von 500 TDM viel zu niedrig.

In anderen Fällen ist eine VS von 500´ viel zu hoch, mit Pauschalen
rechnet man nie!

>
>> Außerdem haben wir hier noch das Problem, daß sich einfach viele Leute
>> scheuen wegen einer LV eine ärtzliche Untersuchung - die in diesem
>> Summenbereich i.d.R. fällig - wird durchführen zu lassen.
>

>Das kann ich voellig verstehen. Die Prozedur zieht sich moeglicherweise ueber
>Monate hin.
>

Hier geht es nicht um das scheuen, sondern um die Policierung. Dann
kommen nämlich oft die Überraschungen, das Zuschläge genommen werden
(Allergien etc.), dann will man eine LV, aber dank der Ratschläge von
manchen Profi´s hat man keine gemacht, und bekommt auch keine mehr.

>Aber jetzt mal konkret:


>
>Wie hoch sollte die Todesfallabsicherung im Einzelfall sein?
>
>Alleinstehende/r

>Verheiratet/Doppelverdiener/keine Kinder
>Verheiratet/Alleinverdiener/Kinder
>
>Die Aufgabe eines Vermoegensberaters waere es den Minimalbedarf im Einzelfall zu
>ermitteln und die Abdeckung ueber eine guenstige Versicherung zu empfehlen.
>
Nicht ganz richtig. Es geht nie um das was der Berater will (so sollte
es zumindest sein), sondern was der Kunde will. Von meinen Kunden
sterben übrigens die wenigsten, krank wird auch fast keiner, und
berufs- erwerbsunfähig auch fast keiner. Ein Kollege von mir hat sogar
einen Dr. der Biologie, der keine Haftpflicht braucht, der NAchbar
einer Kundin von mir die in 1,5 Jahren schon über 20.000 DM aus der
Wohngebäudeversicherung erhalten hat, braucht diese nicht, es passiert
ja nichts.

Dies ist für viele die Realität, denn die wenigsten denken so, wie sie
denken sollten. Die Aufgabe des VB besteht daher oft darin hier erst
mal das Bewußtsein für die Risikovorsorge zu schaffen.

Oft kommen dann noch die guten Ratschläge der Unbedarften hinzu, Was
eine LV über 300.000 DM, da hat der sich aber reich verdient.....

Daher muß ich oft nach dem Grundsatz verkaufen, besser 100.000 als
garnicht. Dazu kommt noch die finanzielle Möglichkeit des Kunden.

>Mindestens genauso wichtig ist aber auch die BU Absicherung.

Ist viel wichtiger, denn es gibt mehr BU als Tod. Zumal kann man sich
als Witwe(R) einen neuen Partner suchen, bei einem BU-oder EU-Fall
wird dies in der Regel nicht so sein (kommt aber auch vor).
>
>Emil

Ich als Vermögensberater gehe so vor: Ich prüfe die Ansprüche aus der
gesetzlichen Versorgung. Dann prüfe ich den Finanzbedarf. Der Kunde
sagt mir, wie er es haben will. Will er die totale Absicherung,
braucht er eine hohe Summe, will er weniger bekommt er weniger.

Vermögenswerte müßen natürlich auch berücksichtigt werden.

Je nach Kundenmentalität wird dann die Höhe festgelegt. Lediglich wenn
die Konkurssumme unterschritten wird, schlage ich Alarm und dränge auf
eine Mindesttodesfallabsicherung.

Von dem Modell den Partner nach dem Lottomodell zu bereichern halte
ich persönlich nicht viel. Die Kreditfinazierung und ähnliches müßen
natürlich einkalkuliert werden etc.

Was haltet Ihr denn von der Theorie des Kapitalverzehrs auf z.Bsp. 10
oder 15 Jahre? Bis dahin gibt es einen neuen LEbenspartner oder der
Partner hatte genug Zeit sich wieder in das Arbeitsleben
einzugliedern.

Zusammenfassung: Es gibt keine Stangenlösung, sondern nur eine
individuelle Lösung. Die ist nicht nur Situationsabhängig, sondern
auch Gefühlsabhängig.
Grüsse

Tilo Traub

unread,
Sep 16, 1997, 3:00:00 AM9/16/97
to

On Mon, 15 Sep 1997 13:44:44 GMT, m...@prothetik.zmk.mh-hannover.de
(Martin Gerdes) wrote:

>Marti...@t-online.de (Martin Lutz) schrieb:

snip>

>Andersherum gesagt: die wenigsten Kapital-Lebensversicherungen geben
>einer jungen Familie beim Todesfall des einzigen Ernährers wirklich
>Schutz.

Stimmt, eine KLV verkaufe ich ja auch nicht unter dem
Absicherungsaspekt. Es gibt auch Tarife wie den K400 der den 4fachen
Todesfallschutz bietet, wenn hier nach einigen Jahren eine Umstellung
in einen anderen Tarif erfolgt, entsteht hier eine ganz nette Rendite.

Ein Kollege von mir hat einen K200 Tarif nach 10 Jahren in einen K100
umgestellt und kommt dadurch auf eine Rendite von 7,85 %.

Wie bei allen Dingen gilt es natürlich, es richtig zu machen.


>D´accord?
>
>mfg
> Martin Gerdes
>

Grüsse

Michael Solbach

unread,
Sep 16, 1997, 3:00:00 AM9/16/97
to

Die Todesfallabsicherung sollte meiner Meinung nach so hoch sein:

das alle Verbindlichkeiten abgesichert sind
+ einem Bruttojahreseinkommen.

WICHTIG

Bevor man am Todesfallschutz spart, lieber die Laufzeit verkürzen (ist
billiger)

Verbundene Leben nehmen (sind beide abgesichert und ist billiger als wenn
jeder eine hat)

Michael Solbach
Versicherungsmakler

Michael Kronenberg

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag <5vlk0u$asn$2...@news02.btx.dtag.de>...
:
: On Mon, 15 Sep 1997 13:44:44 GMT, m...@prothetik.zmk.mh-hannover.de

: (Martin Gerdes) wrote:
:
: >Marti...@t-online.de (Martin Lutz) schrieb:
:
: snip>
:
: >Andersherum gesagt: die wenigsten Kapital-Lebensversicherungen geben
: >einer jungen Familie beim Todesfall des einzigen Ernährers wirklich
: >Schutz.
:
: Stimmt, eine KLV verkaufe ich ja auch nicht unter dem
: Absicherungsaspekt. Es gibt auch Tarife wie den K400 der den 4fachen
: Todesfallschutz bietet, wenn hier nach einigen Jahren eine Umstellung
: in einen anderen Tarif erfolgt, entsteht hier eine ganz nette Rendite.
:
: Ein Kollege von mir hat einen K200 Tarif nach 10 Jahren in einen K100
: umgestellt und kommt dadurch auf eine Rendite von 7,85 %.

Blödsinn. Kauf´ Dir mal ein richtiges Rendite-Berechnungsprogramm.


Michael Kronenberg

:
: Wie bei allen Dingen gilt es natürlich, es richtig zu machen.


:
:
: >D´accord?
: >
: >mfg
: > Martin Gerdes
: >
:
: Grüsse

: Tilo Traub
: Vermögensberater
: http://www.DieVermoegensberater.de
:

Tilo Traub

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On 16 Sep 1997 02:47:34 GMT, "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de>
wrote:

>Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
><5vh0pc$8ar$2...@news02.btx.dtag.de>...
>
>... (schnipp)
>
>> Ich kann mir nicht helfen, in einer Ausgabe schreibt ein großes (hier
>> oft angeführtes) Finanzmagazin, KLV sind "mist", besser RLV und Fond,
>> ein paar Ausgaben später, genau das Gegenteil.
>
>
>Vor wenigen Tagen habe ich Dich überführt, wie Du falsche Behauptungen über
>angebliche Aussagen in 2 Broschüren aufgestellt hast, die von Dir
>verfälscht wurden. Ich denke, daß das hier wieder so ist.

Warum machst Du immer genau das, was Du mir und vielen anderen netten
Leuten vorwirfst?

Erstens hast Du mich nicht überführt (Verleumdung oder üble NAchrede?
ISt das sogar strafbar? Du weißt das ja sicherlich wieder besser,
oder?)

Zweitens waren das keine falsche Behauptungen, sondern wahre
Meinungen. Soweit ich mich erinnere habe ich sogar wortwörtlich
zitiert. Habe sogar die ISBN-Nummer angegeben und denn Preis
korrigiert, allso alles in allem habe ich mich korrekt verhalten.

Drittens habe ich nichts verfälscht (schon wieder Verleumdung oder
üble NAchrede? ISt das sogar strafbar? Du weißt das ja sicherlich
wieder besser, oder?)

Du denkst, das ist mal eine Aussage, die ich gelten lasse, da dann
jeder Leser sieht, das Du mal nicht die Wahrheit sprichst, sondern,
wie wir anderen auch, einen Meinungsaustausch betreibst.

Nachfolgend für Dich die Quellennachweise:

Focus, 8.1.96

LEBENSVERSICHERUNCEN

Am Kunden vorbei getestet

Millionen Verbraucher verunsichert: Die Stiftung Warentest attackierte
Lebensversicherer - nur methodische Macken oder auch Dilettantismus?

......Stiftung Warentest, durch und durch kommerziell


DIE WEL, 18. Jan. 1996

Schlechte Noten fuer die Stiftung Warentest>

"....gewertet; Hier lie% ein wesentli-
cber Denk- und Testfehler. Da
erhalt ein Unternehmen, das sei-
nen Kunden bei vorzeitiger
Küindigrunn eines über 27 Jafue
laufenaen-Vertrags einige 100
Mark mehr auszahlt, die Note
,gut", eines, das nach 27 Jahren
mebrere 10 000 DM mehr aus-
zablt, die Note ,mangelhaft". So
ist ein plakatives ScE#ulnotema-
ster nicht anwendbat....." Auszug ende

Sorry, OCR läuft noch nicht einwandfrei.

Börsenzeitung,
18. Jan. 1996


Lebensversicherungs-Test kritisiert
Verband: Verfahrensmängel und gefährliche Empfehlungen
Börsen-Zeitung. 18.1.19%

"......

Objektintät fehlt

Gerade beim Testen von Dienstleistungen
trage die Stiftung wegn dcr - im Ge#ensatz
zum Test von Waren - hiey fehlenden objekti-
vicrbaren Kntenen besondcre Verantwortune.
erklärte Ve#andsvorstand Dr. EdCar Jannott.
Dieser müsse sich die Stiftung vor allem bei ih-
rcn Empfehlungen an die Verbraucher bewußt
sein. Der Rat der Tester an alle Lebensversi-
cherten. die Weiterführung ihrer Vert#äee zu
überprüfen und weeen der zy geringen Rück-
kaufswene zwar nicht zu kündigen aber eef.
beitragsfrei zu stellen. sti verantwortungslos.
Der Versicherte vcrliere in einem M>lchen Fall
den der Lebcnsvcrsicherung zugrundelieeen-
den Todesfallschutz und den Anspruch auf spä-
tere Gewinnbaeiligung. Nicht berücksichtigt
seien hier auch die beim Wechsel des Versi-
chenrngsunternehmens wcgen des gesticgenen
Alters höheren Rämicn und die nach der fälli-
gen Gesundheitsprüfung möglicherweise zu
zahlenden Risikozuschiäge. Aus diescn Grün-
den seien auch die Tips, bevorzugt Laufieiten
-vnnLwölf Jahren und.das nicht vor Erreichen
des 30. Lcbensjahres abzuschlic&n. absurd.
Ebenso gefährlich sei die Empfehlung, auf
die dynamischc Emöhung von Lebtnsvcni-
cherungtn zu verzichten. Neben dem für die
Altersvorsorge wichtigen Ausgleich der Infla-
tionsverluste müsse auch hier die Garantie des
Versicherers beriicksichtigt werden, die dyna-
mischen Anpassungen ohne neue Gesundheits-
prüfungdurchzufiihren...." Auszug ende.


So, das waren mal ein paar Auszüge oder Headlines. Wenn es hier um
Komödien gehen würde, wäre diese Kritik der totale Verriss.

>Wie war das noch, Tilo Traub (ich zitiere Dich): "Ich mache mir jeden Tag
>Gedanken, ob ich an meiner Arbeit etwas verbessern kann". Angesichts
>solcher Aussagen wie oben erweist sich auch das als verlogenes
>Psycho-Gelaber.

Da war es wieder " gelogenes Psycho-Gelaber.." Ist das nicht auch die
dritte Verleumdung oder üble NAchrede? ISt das sogar strafbar? Du
weißt das ja sicherlich wieder besser, oder?


>
>
>> Eine KLV schließe ich nach dem Gesichtspunkt der Langfristigkeit ab,
>> was interessiert mich da ein Rückkaufswert nach 5 Jahren?
>
>Der niedrige Rückkaufswert der Policen interessiert die Kunden solange
>nicht, wie sie die schlechte Qualität des Versicherers nicht merken.

Da fehlt mir jetzt die Logik?

>Die
>Leute werden von ihren Verkäufern ja auch nicht mit der Nase darauf
>gestoßen. Dafür lernt ein Verkäufer ja unter anderem die Psycho-Tricks.

Nr. 4 der "...Verleumdung oder üble NAchrede? ISt das sogar strafbar?
Du weißt das ja sicherlich wieder besser, oder?)

>Du
>glaubst gar nicht, wie sich Deine KLV-Kunden auf einmal für den schlechten
>Rückkaufswert der von Dir vermittelten Policen interessieren würden, wenn
>ich sie darüber aufklären würde.

Siehe die Artikel zu den Tests.


> Aber Du traust Dich ja nicht, mich mal auf
>einen "Zug durch Deine Kundschaft" einzuladen.
>

Das hat mit trauen nicht zu tun, sondern mit Schutz vor den Schützern,
siehe Artikel oben.

>
>> Diese Test
>> sind übrigens anschließend oft in den Kritiken. So wurde z.Bsp. von
>> einer großen Zeitschrift
>
>größer als DIN A3 ?

größer als DIN A3 nur wenn man mehrere Seiten zusammenklebt oder wenn
man die Welt aufschlägt


>
>
>> gefragt, wie sinnvoll ein Rating ist, bei der
>> der Rückkaufswert nach 5 Jahren wichtiger ist, als eine um einige
>> 10.000 DM höhere Ablaufleistung.
>
>Die Stiftung Warentest hat seinerzeit sogar erklärt, warum sie das so
>einstuft. Der Journalist der Konkurrenz-Zeitschrift ist anderer Meinung.
>Vielleicht liegt der Journalist der Konkurrenz-Zeitschrift falsch ? Oder
>auch nicht ?
>

Danke, endlich mal ein Hinweis, das ein Journalist eine Meinung
präsentiert und keine Fakten, Fakten Fakten.


>Dem Rückkaufswert muß man vor allem aus 2 Gründen eine hohe Bedeutung
>beimessen:
>
>- Stornoquote (nicht nur der ersten 5 Jahre)

siehe meine Aussage, ich schließe keine LV mit dem Gedanken des
Storno´s ab.

>- Ob ein Rückkaufswert im Vergleich niedrig oder hoch ist, steht bei
>Abschluß fest.

stimmt, das was vorne drin ist, fehlt hinten

> Bei der Ablaufleistung handelt es sich dagegen um eine Prognose.

stimmt, und da gibt es welche, die gute Prognosen abgeben und welche
die schlechte Progosen abgeben>


>
>> Dies ist wichtig, wenn ich vorhabe nach 5 Jahren zu kündigen, dann ist
>> eine KLV aber schwachsinnig, u.s.w.
>
>Ein beliebtes Schein-Argument,

Dies ist ein Argument.

>das man unter anderem auf Schulungen
>eingetrichtert bekommt.

Hat manchmal auch etwas mit gesundem Verstand zu tun, Versteht sogar
Heinz aus dem Walzwerk.

>Dein für die Vermittler renditeschwacher Policen
>typischer Gedankenfehler ist, daß Du unterstellst,
>
>- dem Kunden seien vor Abschluß alle Nachteile des Produktes,

sage ich ihm

>- alle Nachteile der vermittelten Gesellschaft,

sehe ich keine

>- alle Nachteile des vermittelten Tarifes bekannt,

Kunde bekommt den Tarif, der für ihn am "besten" ist.

>- alle Leistungen aller anderen vergleichbaren Alternativanlagen

gibt es keine

>
>bekannt.

>> Oder Ratings zu Krankenversicherungen, wie wichtig ist dort das
>> Eigenkapital, oder das Eigenkapital einer LV-Gesellschaft?
>
>Hier die Nachhilfe für Dich:
>Ein 30jähriger bindet sich bis zu seinem Tod 50 Jahre an eine Private KV.
>Während heute noch unternehmerische Fehlentscheidungen zu Lasten der
>Versicherten gehen, soll es in Zukunft durch schrittweises Einführen
>entsprechender EU-Gesetze (-Richtlinien) den Eigentümern (Aktionären) ans
>Geld (Eigenkapital) gehen, wie in jedem anderen privaten
>Wirtschaftsunternehmen. In anderen Ländern führen unternehmerische
>Fehlentscheidungen zum Konkurs eines Versicherungsunternehmens. Dieses wird
>in wenigen Jahren EU-Recht sein und bei uns gelten.

Prima da freue ich mich drauf. Bis es soweit ist, haben die schwachen
Gesellschaften bestimmt richtig reagiert. Doch die Selektion haben wir
doch schon heute. (Welche Gesellschaft macht dauern neue Tarife auf,
und welche Gesellschaft hat sich wie mit den Erhöhungen ausgezeichnet)


>
>
>> Die Diskussion mit den stillen Reserven? Könnten den all die anderen
>> Institutionen dies nicht auch tun? Könnte die Bank nicht auch mehr
>> Zinsen auf die Geldanlagen geben, wenn sie die stillen Reserven dem
>> Kunden zugute kommen lässt?
>
>Aua, das schmerzt. Dein bisher größter fachlicher Fehler in all Deinen
>Postings, der alles über den geringen Stand Deines Fachwissens aussagt. Ein
>paar auswendig gelernte Sätze von der Akademie machen eben noch keinen
>Fachmann.

Nr. 5,6 und 7. Übrigens hast Du immer noch nicht Deine fachliche
Qualifikation "offenbart", hat das einen Grund?


>
>Welche Stillen Reserven bei Banken ?

Haben die keine ? (Rein technisch gesehen, muß doch eine AG nach dem
ersten Jahr bereits über stille Reserven verfügen. )

>Ähhh, mal eine Frage: Das mit den Stillen Reserven hast Du wirklich
>begriffen ?

Ich glaube schon.


>
>Die Wertpapiere, die Anleger von der Bank oder über die Bank kaufen,
>gehören zu jeder Zeit zu 100 % den Kunden, die sie kaufen. (Abtretung von
>Rechten sind hier nicht Gegenstand der Diskussion.)
>

wie paßt das jetzt in die Diskussion?

>> Warum wird hier nicht auch mal über die Steuerfreiheit der KLV
>> diskutiert? (Egal ob da was geändert wird oder nicht). Aus der
>> Nettorendite von 6 bis 7% werden hier dann leicht 7,8,9,10,11%
>> vergleichbare Rendite einer steuerpflichtigen Anlage. usw.
>
>Einfach mal die volle Wahrheit sagen, klappt nicht, oder ?

Das war sie doch, so etwas steht sogar gelegentlich in den Testheften
und oder auch in Finanzmagazinen (Kapital)
>
Kann auch jeder mal nachrechnen:

300.000 in voll steuerpflichtiger Anlage, Zeitraum 15 Jahre
(Freibeträge sind zwar noch nicht auf 3.000 DM gesenkt, sondern normal
ausgeschöpft).

300.000 in einer KLV bei einem Steuersatz von 30%, 40%, 50%

>>
hier standen FLAMES

>> Das wird die Zukunft weisen, warum hat die AM-Leben 96 ihre
>> Überschußbeteiligung erhöht, entgegen dem Branchentrend?
>
>Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine wäre, daß die AM 1996 in den Topf
>der RfB gegriffen hat. Da hat sie vielleicht (muß nicht) zuvor mehr hinein
>getan als andere, die das Geld direkt den Kunden gutgeschrieben haben.
>
>Apropos Überschußbeteiligung erhöht:
>Willst Du damit protzen, daß die AM jetzt nicht mehr (Beispiel) Vorletzter
>unter den Anbietern sondern Drittletzter oder Viertletzter ist ? Aua.

Lt. Morgan und Morgan hat das nichts mehr mit letzter zu tun>


>...
>
>> Dazu kommen noch oft schwachsinnige Beiträge in den TV-Serien
>
>Du meinst die Magazine (TV-Serien ist etwas anderes), die "Deine" Deutsche
>Vermögensberatung immer so fertig machen ?

Ja, denn das sind Serien


>
>
>> Wie bitte: Kunde soll für einen Telefonanschluß zahlen, obwohl es noch
>> ein Rohbau ist. Natürlich ist es unglaublich, doch wenn ich bei der
>> Telekom einen Anschluß beantrage, muß ich dafür zahlen, ob ich ihn
>> nutze oder nicht.
>>
>> Wie bitte: Beim Ski-beladen
>
>????
>
>> fremdes Auto beschädigt, Haftpflicht will
>> nicht zahlen, Sauerei.....
>>
>> Dabei ist sie doch im Recht, hätte dieser Kunde mal seinen Berater
>> gefragt, hätte der ihm gesagt, Beladen und Entladen gehört zur
>> KFZ-Versicherung.
>>
>> so gibt es noch viel.
>
>Ich gehe aufgrund der bisherigen Erfahrung davon aus, daß Du mal wieder zum
>Märchenbuch gegriffen hast.

Nr. 12, Kannst ja mal bei SAT1 anfragen, ob diese Beiträge gesendet
wurden, vielleicht habe ich auch schon Alzheimer, das wäre übrigens
eine neue Unterstellung die Du mir noch nicht an den Kopf geworfen


hast.
>
>> Genauso geht es auch den Ärzten, einmal ein falsches Bein amputiert
>> (traurig für den Betroffenen), schon sind alle Metzger, das die aber
>> Tag täglich Leben retten und Leid lindern wird nicht erwähnt.
>
>Da hast Du die Aufgaben des Journalismus nicht begriffen.

Doch, nur manche Journalisten haben es nicht begriffen.


>
>
>> Vermögensberater, Versicherungsmakler und Vertreter: Natürlich gibt es
>> hier einige, die noch nicht kapiert haben wie es geht.
>

>Ich denke, ich habe in den letzten Wochen an zahllosen Beispielen gezeigt,
>daß Du zu diesen "einigen" gehörst.

Nein, Du hast in den letzten Wochen gezeigt, das Du ein Polemiker bist
und andere Menschen persönlich angreifst, Meinungen, die nicht Deinen
Neigungen und Deinem Weltbild entsprechen mit "Drohungen" die Lust auf
neue Mails vergällst, Deine Meinung als Tatsachen darstellst, selbst
die Psycho-Tricks anwendest, die Du oft anderen unterstellst. Du hast
viel heiße Luft abgelassen, aber an der Sache oft vorbei gepostet.


>
>
>> Doch die Presse und auch die Verbraucherberatung lebt nicht von den
>> vielen Millionen, die richtig beraten wurden,
>
>Was noch gar nicht bewiesen ist.

Stimmt, ich meinte ja auch, die richtig von einem Vertreter, Bänker,
... beraten wurden.

Die, die aus den ganzen (teilweise richtigen) Informationen der
Presse, Verbraucherschützer .... sich selbst (und das richtig) beraten
haben, haben natürlich einen Obulus für den Lebensunterhalt dieser
Organe beigetragen.


>
>> sondern von der (viel zu
>> hohen) Minderheit, die betrogen wurden. Nur diese Minderheit wird zur
>> Mehrheit oder zur "Wahrheit" stilisiert.
>
>Ein Gag auf Rudi-Carrell-Kaffeefahrten-Niveau.
>

Diese Antwort, vielleicht?


>
>> >>stimmt, leider oft zurecht, den es gibt noch 457 andere gesellschaften,
>> >>die sich ....vermögensberatung.... nennen.
>>
>> >Nach dem Motto: Alles trifft nur auf die Anderen zu.
>>
>> Siehe oben. Ich kann immer nur für mich sprechen.
>
>Was schlimm genug ist.

Nein, das ist doch nicht schlimm, ich nehme mir doch die Zeit nicht
für Dich, sondern für die anderen, die vielleicht aus Deinen und
meinen Aussagen etwas kreatives anfangen können.>


>...
>
>> Der Kunde muß sich immer auf eine Beratun verlassen (im
>> Finanzbereich), denn selbst ein Testheft oder ein
>> Verbraucher"Schützer" ist in seiner Funktion letztendlich ein Berater,
>> mit ebensovielen Falschberatungen, die auch meine "Kollegen"
>> fertigbringen.
>
>Na, na na. Da ich Dich in mein Herz geschlossen habe, belasse ich es dabei,
>Dich darauf hinzweisen, daß Du solche Aussagen besser zunächst mit einem
>fähigen Rechtsanwalt abklären solltest, bevor Du sie publizierst.

Da war sie wieder die Drohung "Ich könnte Dir ja was tun.....".

Was soll denn an dieser Aussage auszusetzen sein? Versuchst Du immer
etwas zu lesen, was nicht geschrieben wurde?

Wenn in einem Test steht, X ist schlecht, Y ist gut, ist das doch wohl
eine indirekte Beratung. Wenn der Kunde dann eine für ihn falsche
Entscheidung trifft, ist zumindest das Heft moralisch schuld an der
"Falschberatung", ebenso gilt das für einen Verbraucherschützer, der
einen Rat gibt, der für den Kunden falsch ist.

>Flame 2 rausgeschnitten
>
>Michael Kronenberg

Andreas Schoenherr

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote:

>Stimmt, eine KLV verkaufe ich ja auch nicht unter dem
>Absicherungsaspekt. Es gibt auch Tarife wie den K400 der den 4fachen
>Todesfallschutz bietet, wenn hier nach einigen Jahren eine Umstellung
>in einen anderen Tarif erfolgt, entsteht hier eine ganz nette Rendite.
>Ein Kollege von mir hat einen K200 Tarif nach 10 Jahren in einen K100
>umgestellt und kommt dadurch auf eine Rendite von 7,85 %.

>Wie bei allen Dingen gilt es natürlich, es richtig zu machen.

Upps, wie geht den das ?? Wie kann ein Vertrag nach einer Umstellung
eine bessere Rendite bringen als vor der Umstellung ?? Warum wird das
nicht gleich so abgeschlossen, wenn es doch sooooo gut ist ??
Irgend jemand hat doch wieder bei der Umstellung profitiert, oder
waren die Prozentangaben die erneute Provision Deines Kollegen ??

P.S. 7,85% waren in den letzten Jahren auch keine große Kunst, auch
ohne "Umstellung"


Andreas Schoenherr Saarbruecken/Germany
ansc...@stud.uni-sb.de / PGP KEY available
http://stud.uni-sb.de/~ansc0007/

Michael Kronenberg

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag <5vn6vn$qc6$1...@news01.btx.dtag.de>...
: On 16 Sep 1997 02:47:34 GMT, "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de>


: wrote:
:
: >Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
: ><5vh0pc$8ar$2...@news02.btx.dtag.de>...
: >
: >... (schnipp)
: >
: >> Ich kann mir nicht helfen, in einer Ausgabe schreibt ein großes (hier
: >> oft angeführtes) Finanzmagazin, KLV sind "mist", besser RLV und Fond,
: >> ein paar Ausgaben später, genau das Gegenteil.
: >
: >
: >Vor wenigen Tagen habe ich Dich überführt, wie Du falsche Behauptungen über
: >angebliche Aussagen in 2 Broschüren aufgestellt hast, die von Dir
: >verfälscht wurden. Ich denke, daß das hier wieder so ist.
:
: Warum machst Du immer genau das, was Du mir und vielen anderen netten
: Leuten vorwirfst?
:
: Erstens hast Du mich nicht überführt (Verleumdung oder üble NAchrede?
: ISt das sogar strafbar? Du weißt das ja sicherlich wieder besser,
: oder?)


Na dann muß ich Deine Fälschung hier wohl noch mal publizieren:
----------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------
TiloTraub schrieb:

> > > der verbraucher soll geschützt werden, das bedeutet auch für sie
> > > kompetente aussagen. gibt es bei ihnen im laden denn auch noch die
> > > broschüre "richtig vorsorgen" in denen eine KLV als teil der
> > > altersabsicherung ausdrücklich empfohlen wird (19,80 DM)
> > > und nebenan
> > > liegt die broschüre "richtig versichert, geld gespart" in der die
> > > kündigung der lv empfohlen wird!
----------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------

Michael Kronenberg schrieb:

> > Das steht da nicht.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------

TiloTraub schrieb:

> auch ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. es steht natürlich nicht
> explizit da, aber aus dem zusammenhang des kapitels geht das eindeutig
> vor.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------

Die Fälschung besteht darin, zunächst den Eindruck zu erwecken, als ob die Aussagen tatsächlich wie
von Dir genannt in den Broschüren stünden, tatsächlich gibst Du dann zu, daß es diese Aussagen
nicht gibt ("es steht natürlich nicht explizit da"). Dein Rettungsversuch, indem Du statt eine
Behauptung aufzustellen nun auf Interpretation umschwenkst, ändert an der Fälschung der Wahrheit
nichts.


----------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------
> > >gibt es bei ihnen im laden denn auch noch die
> > > broschüre "richtig vorsorgen" in denen eine KLV als teil der
> > > altersabsicherung ausdrücklich empfohlen wird
----------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------
ist keine Meinungsäußerung sondern eine unwahre Behauptung.


----------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------
> > > liegt die broschüre "richtig versichert, geld gespart" in der die
> > > kündigung der lv empfohlen wird!
----------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------
ist keine Meinungsäußerung sondern eine unwahre Behauptung.


Daraus ergibt sich, daß meine Aussage

: >Vor wenigen Tagen habe ich Dich überführt, wie Du falsche Behauptungen über


: >angebliche Aussagen in 2 Broschüren aufgestellt hast, die von Dir
: >verfälscht wurden. Ich denke, daß das hier wieder so ist.

korrekt ist.

: Zweitens waren das keine falsche Behauptungen, sondern wahre
: Meinungen.

Auch hier empfehle ich Dir, Dir von einem Rechtsanwalt den Unterschied erklären zu lassen.
Übrigens: Der Versuch, Dich hinter dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu verstecken, schlägt
fehl, denn auch in Meinungsäußerungen dürfen keine unwahren, beleidigenden, verleumderischen
Aussagen getroffen werden.


: Soweit ich mich erinnere habe ich sogar wortwörtlich
: zitiert.

Jetzt ist es peinlich für Dich.

Deine Aussage:
> auch ich habe mich nicht richtig ausgedrückt. es steht natürlich nicht
> explizit da, aber aus dem zusammenhang des kapitels geht das eindeutig
> vor.

...

: Du denkst, das ist mal eine Aussage, die ich gelten lasse, da dann


: jeder Leser sieht, das Du mal nicht die Wahrheit sprichst, sondern,
: wie wir anderen auch, einen Meinungsaustausch betreibst.
:
: Nachfolgend für Dich die Quellennachweise:
:
: Focus, 8.1.96
:
: LEBENSVERSICHERUNCEN
:
: Am Kunden vorbei getestet
:
: Millionen Verbraucher verunsichert: Die Stiftung Warentest attackierte
: Lebensversicherer - nur methodische Macken oder auch Dilettantismus?
:
: ......Stiftung Warentest, durch und durch kommerziell

... usw.

Die Quellennachweise wofür ? Es ging um diese Aussage von Dir:
----------------------------------------------------------------------------------------------------
--------------------
Tilo Traub:

: >> Ich kann mir nicht helfen, in einer Ausgabe schreibt ein großes (hier


: >> oft angeführtes) Finanzmagazin, KLV sind "mist", besser RLV und Fond,
: >> ein paar Ausgaben später, genau das Gegenteil.

----------------------------------------------------------------------------------------------------
--------------------

In welchem "großen" hier oft angeführten Finanzmagazin steht das angeblich, was Du behauptest ? Ich
sage es Dir: Es steht nirgendwo.

Du willst uns hier Deine Interpretationen (die ich für dusselig halte) als wahre Aussagen
verkaufen, die in den Zeitschriften angeblich so wie Du sie angibst getroffen worden seien.


: >Wie war das noch, Tilo Traub (ich zitiere Dich): "Ich mache mir jeden Tag


: >Gedanken, ob ich an meiner Arbeit etwas verbessern kann". Angesichts
: >solcher Aussagen wie oben erweist sich auch das als verlogenes
: >Psycho-Gelaber.
:
: Da war es wieder " gelogenes Psycho-Gelaber.." Ist das nicht auch die
: dritte Verleumdung oder üble NAchrede?

Nein.

ISt das sogar strafbar?

Nein

: Du weißt das ja sicherlich wieder besser, oder?

Ja


: >> Eine KLV schließe ich nach dem Gesichtspunkt der Langfristigkeit ab,


: >> was interessiert mich da ein Rückkaufswert nach 5 Jahren?
: >
: >Der niedrige Rückkaufswert der Policen interessiert die Kunden solange
: >nicht, wie sie die schlechte Qualität des Versicherers nicht merken.
:
: Da fehlt mir jetzt die Logik?

Verstehe ich.

: >Die


: >Leute werden von ihren Verkäufern ja auch nicht mit der Nase darauf
: >gestoßen. Dafür lernt ein Verkäufer ja unter anderem die Psycho-Tricks.
:
: Nr. 4 der "...Verleumdung oder üble NAchrede? ISt das sogar strafbar?
: Du weißt das ja sicherlich wieder besser, oder?)

Satz 1: nein Satz 2: nein Satz 3: ja


: >glaubst gar nicht, wie sich Deine KLV-Kunden auf einmal für den schlechten


: >Rückkaufswert der von Dir vermittelten Policen interessieren würden, wenn
: >ich sie darüber aufklären würde.
:
: Siehe die Artikel zu den Tests.

Uno Momento, junger Mann. Die interessieren sich dann für den Rückkaufswert, weil ich ihnen klar
mache, wieviel Geld sie bei der AM Lebensversicherung verlieren. Und dann wollen die da raus aus
den Verträgen. Und dann ist der Rückkaufswert für jeden auf einmal so unglaublich wichtig.


: > Aber Du traust Dich ja nicht, mich mal auf


: >einen "Zug durch Deine Kundschaft" einzuladen.
: >
: Das hat mit trauen nicht zu tun, sondern mit Schutz vor den Schützern,
: siehe Artikel oben.

Wieso, ich denke, Du hast korrekt beraten und über alle Nachteile informiert ? Hast Du Angst vor
"Aber Frau Müller, hat Ihnen der Tilo denn nicht erzählt, daß die AM Leben auf Rang "ganz weit
hinten" liegt" - "Schauen Sie mal, wie schlecht die in der Vergangenheit waren, wie schlecht die
Prognosen im Vergleich zu anderen sind" - "Schauen Sie mal auf die Kennziffern wie "Kosten" etc."
Und so weiter.


: >> Diese Test


: >> sind übrigens anschließend oft in den Kritiken. So wurde z.Bsp. von
: >> einer großen Zeitschrift
: >
: >größer als DIN A3 ?
:
: größer als DIN A3 nur wenn man mehrere Seiten zusammenklebt oder wenn
: man die Welt aufschlägt
: >
: >
: >> gefragt, wie sinnvoll ein Rating ist, bei der
: >> der Rückkaufswert nach 5 Jahren wichtiger ist, als eine um einige
: >> 10.000 DM höhere Ablaufleistung.
: >
: >Die Stiftung Warentest hat seinerzeit sogar erklärt, warum sie das so
: >einstuft. Der Journalist der Konkurrenz-Zeitschrift ist anderer Meinung.
: >Vielleicht liegt der Journalist der Konkurrenz-Zeitschrift falsch ? Oder
: >auch nicht ?
: >
:
: Danke, endlich mal ein Hinweis, das

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
daß
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^


ein Journalist eine Meinung
: präsentiert und keine Fakten, Fakten Fakten.

Wieder falsch. Fakten und Meinungen.


: >Dem Rückkaufswert muß man vor allem aus 2 Gründen eine hohe Bedeutung


: >beimessen:
: >
: >- Stornoquote (nicht nur der ersten 5 Jahre)
:
: siehe meine Aussage, ich schließe keine LV mit dem Gedanken des
: Storno´s ab.

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Storno´s = Stornos (Genitiv im Deutschen ohne " ´ ", im englischen mit " ´ ")
Dieses Zeichen " ´ " ist ein Auslassungszeichen.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Du willst oder kannst es nicht verstehen. 2 von 3 Verträgen erreichen den Ablauf nicht. Das heißt,
daß bei mehreren "Zehn-Millionen" Verträgen der Rückkaufswert wichtig ist.

Ein Journalist sieht das nicht aus der Brille eines Kunden bei Abschluß sondern aus der Brille des
neutralen Beobachters, der weiß, daß 2 von 3 Verträgen vor Ablauf beendet werden.


: >- Ob ein Rückkaufswert im Vergleich niedrig oder hoch ist, steht bei


: >Abschluß fest.
:
: stimmt, das was vorne drin ist, fehlt hinten

Falsch. Der zum Aachener + Münchener Konzern gehörende Direktanbieter "Cosmos" oder die
Hannoversche Leben sind die Belege dafür. Die Ursache für den hohen Rückkaufswert ist übrigens die
gleiche wie für die hohe Ablaufleistung dieser Unternehmen: Die geringeren Kosten durch eingesparte
Provisionen !


: > Bei der Ablaufleistung handelt es sich dagegen um eine Prognose.

:
: stimmt, und da gibt es welche, die gute Prognosen abgeben und welche
: die schlechte Progosen abgeben>

wobei man aus Vergangenheitsergebnissen und langjährigen Durchschnitts-Kennziffern wie "Kosten" und
"Kapitalanlage-Rendite" erkennen kann, ob die Prognose realistisch ist oder nicht.
(siehe meine Rendite-Studie, Auszüge davon auf meiner Homepage)


: >> Dies ist wichtig, wenn ich vorhabe nach 5 Jahren zu kündigen, dann ist


: >> eine KLV aber schwachsinnig, u.s.w.
: >
: >Ein beliebtes Schein-Argument,
:
: Dies ist ein Argument.
:
: >das man unter anderem auf Schulungen
: >eingetrichtert bekommt.
:
: Hat manchmal auch etwas mit gesundem Verstand zu tun, Versteht sogar
: Heinz aus dem Walzwerk.
:
: >Dein für die Vermittler renditeschwacher Policen
: >typischer Gedankenfehler ist, daß Du unterstellst,
: >
: >- dem Kunden seien vor Abschluß alle Nachteile des Produktes,
: sage ich ihm

Die Mandanten, die ich bisher aus von DVAG-Verkäufern vermittelten AM-Verträgen geholt habe, sagen
aus, daß ihr DVAG-Verkäufer das nicht getan habe. Aber ich weiß: Du bist da ja ganz anders, wie Du
uns - glaubhaft (lach - kicher - werf mich auf den Boden und wälz) versichert hast.


: >- alle Nachteile der vermittelten Gesellschaft,
:
: sehe ich keine

Das habe ich auch nicht erwartet, daß Du als Vermittler von Policen der Aachener + Münchener
Versicherung Nachteile bei dem Laden siehst.


: >- alle Nachteile des vermittelten Tarifes bekannt,

:
: Kunde bekommt den Tarif, der für ihn am "besten" ist.

Ja, und auch der hat Nachteile für den Kunden.


: >- alle Leistungen aller anderen vergleichbaren Alternativanlagen
:
: gibt es keine

Herr Doktor, ist der Zustand des Patienten ernst ? (Nein, ein Scherz)

Risiko-LV
+ Bundesschatzbriefe
+ Anleihen
+ Rentenfondsanteile
+ Fonds-Mix-Anlage (Aktien, Renten, Immobilien = wie die Versicherungen das Geld auch anlegen)

Vorsicht Tilo. Vermeide den Fehler, den Steuerfreibetrag für Kapitalerträge zu unterschlagen !

: >bekannt.

:
: >> Oder Ratings zu Krankenversicherungen, wie wichtig ist dort das
: >> Eigenkapital, oder das Eigenkapital einer LV-Gesellschaft?
: >
: >Hier die Nachhilfe für Dich:
: >Ein 30jähriger bindet sich bis zu seinem Tod 50 Jahre an eine Private KV.
: >Während heute noch unternehmerische Fehlentscheidungen zu Lasten der
: >Versicherten gehen, soll es in Zukunft durch schrittweises Einführen
: >entsprechender EU-Gesetze (-Richtlinien) den Eigentümern (Aktionären) ans
: >Geld (Eigenkapital) gehen, wie in jedem anderen privaten
: >Wirtschaftsunternehmen. In anderen Ländern führen unternehmerische
: >Fehlentscheidungen zum Konkurs eines Versicherungsunternehmens. Dieses wird
: >in wenigen Jahren EU-Recht sein und bei uns gelten.
:
: Prima da freue ich mich drauf. Bis es soweit ist, haben die schwachen
: Gesellschaften bestimmt richtig reagiert. Doch die Selektion haben wir
: doch schon heute. (Welche Gesellschaft macht dauern neue Tarife auf,

keine, wenn Du "dauernd" meinst.

: und welche Gesellschaft hat sich wie mit den Erhöhungen ausgezeichnet)


: >
: >
: >> Die Diskussion mit den stillen Reserven? Könnten den all die anderen
: >> Institutionen dies nicht auch tun? Könnte die Bank nicht auch mehr
: >> Zinsen auf die Geldanlagen geben, wenn sie die stillen Reserven dem
: >> Kunden zugute kommen lässt?
: >
: >Aua, das schmerzt. Dein bisher größter fachlicher Fehler in all Deinen
: >Postings, der alles über den geringen Stand Deines Fachwissens aussagt. Ein
: >paar auswendig gelernte Sätze von der Akademie machen eben noch keinen
: >Fachmann.
:
: Nr. 5,6 und 7. Übrigens hast Du immer noch nicht Deine fachliche
: Qualifikation "offenbart", hat das einen Grund?

Das Posting hast Du vielleicht überlesen. Ich führte aus, daß ich bestens von der
Versicherungswirtschaft ausgebildet wurde. Außerdem habe ich eine richterliche Zulassung für die
Rechtsberatung im Bereich Versicherungen. (PS: Meine Homepage bietet auch Dir die Möglichkeit,
Fachwissen anzueignen.)


: >Welche Stillen Reserven bei Banken ?

:
: Haben die keine ? (Rein technisch gesehen, muß doch eine AG nach dem
: ersten Jahr bereits über stille Reserven verfügen. )
:
: >Ähhh, mal eine Frage: Das mit den Stillen Reserven hast Du wirklich
: >begriffen ?
:
: Ich glaube schon.
: >Die Wertpapiere, die Anleger von der Bank oder über die Bank kaufen,
: >gehören zu jeder Zeit zu 100 % den Kunden, die sie kaufen. (Abtretung von
: >Rechten sind hier nicht Gegenstand der Diskussion.)
: >
:
: wie paßt das jetzt in die Diskussion?

Tilo, mein Bester (Du siehst, wie Du mir ans Herz gewachsen bist):

Die Stillen Reserven bei Versicherungen entstehen wie ? Richtig. Die kaufen vom Geld der Kunden
Wertpapiere und Immobilien. Wenn deren Kurswert/Vermögenswert während der Laufzeit mal unter den
Kaufkurs sinkt, entstehen Stille Reserven. Die Versicherungen können durch Gründung von
Gesellschaften und Übertragung von Teilen der Stillen Reserve die Kunden enteignen. Glauben Sie
zumindest. Mal sehen, was das Bundesverfassungsgericht dazu sagt.

Kauft man bei Banken oder Fondsgesellschaften Wertpapiere, gehören sie wem, Tilo ? Richtig. Den
Kunden. Wenn der Kurs der Wertpapiere sinkt, entstehen bei den Banken und Fondsgesellschaften keine
Stillen Reserven. Warum nicht, Tilo ? Richtig. Die Wertpapiere gehören nicht den Banken und
Fondsgesellschaften sondern den Kunden.

Was lernst Du daraus, Tilo ? Richtig. Hat man einen direkten Eigentumsanspruch an Vermögenswerten,
entstehen keine Stillen Reserven, die auf Seite geschafft werden können. Die Bundesanleihen, die
ein Anleger kauft, gehören dem Anleger, nicht der Bank oder dem Staat. Also gibt´s auch nichts
beiseite zu schaffen.

Die Versicherungsgesellschaften glauben, daß sie den Sparanteil der Kunden nicht treuhänderisch
verwalten (dann könnten sie auch nichts beiseite schaffen). Sie glauben, daß es ihre Wertpapiere
und Immobilien sind, obwohl klar und unbestritten ist, daß sie mit Kundengeldern erworben werden.
Sie glauben, daß die Kunden kein direktes Recht an den Vermögenswerten haben sondern nur an einer
Überschußbeteiligung, die aus dem Kauf und Verkauf von Vermögenswerten resultiert.

Für mich ist klar, daß das Verfassungsgericht dieser dreckigen, zynischen Betrachtung ein Ende
machen wird. Ob rückwirkend oder nur für die Zukunft bleibt abzuwarten. Falls das
Verfassungsgericht dem Treiben wider meiner Erwartung kein Ende setzen wird, wird es der
Europäische Gerichtshof tun. Der Gesetzgeber (Bundestag, Bundesrat) hätte das längst gesetzlich
eindeutig regeln können und regeln müssen. Daß das bisher nicht geschehen ist, zeigt mir, daß diese
Art der Demokratie, wie wir sie haben, noch nicht der Weisheit letzter Schluß ist.


Durchgefallen, Tilo Traub. Ab sofort hast Du Berufsverbot. (Nein, nur ein Scherz)


: >> Warum wird hier nicht auch mal über die Steuerfreiheit der KLV


: >> diskutiert? (Egal ob da was geändert wird oder nicht). Aus der
: >> Nettorendite von 6 bis 7% werden hier dann leicht 7,8,9,10,11%
: >> vergleichbare Rendite einer steuerpflichtigen Anlage. usw.
: >
: >Einfach mal die volle Wahrheit sagen, klappt nicht, oder ?
:
: Das war sie doch, so etwas steht sogar gelegentlich in den Testheften
: und oder auch in Finanzmagazinen (Kapital)

Und deshalb ist es die Wahrheit ? Merke: Die Wahrheit ist das, was Journalisten schreiben (Gruß an
die BLÖD-Zeitung).
Äähh, hattest Du nicht weiter oben die Journalisten kritisiert, "Alzheimerchen" ?


Zur Wahrheit gehört,
daß 80 % der Zins-Sparanlagen auch steuerfrei sind (Steuerfreibetrag). Das unterschlägst Du.

Zur Wahrheit gehört,
daß andere Geldanlagen durch Steuervorteile auch diese Renditen erreichen (siehe meine Homepage)

...

: >> Das wird die Zukunft weisen, warum hat die AM-Leben 96 ihre


: >> Überschußbeteiligung erhöht, entgegen dem Branchentrend?
: >
: >Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine wäre, daß die AM 1996 in den Topf
: >der RfB gegriffen hat. Da hat sie vielleicht (muß nicht) zuvor mehr hinein
: >getan als andere, die das Geld direkt den Kunden gutgeschrieben haben.
: >
: >Apropos Überschußbeteiligung erhöht:
: >Willst Du damit protzen, daß die AM jetzt nicht mehr (Beispiel) Vorletzter
: >unter den Anbietern sondern Drittletzter oder Viertletzter ist ? Aua.
:
: Lt. Morgan und Morgan hat das nichts mehr mit letzter zu tun>

Erstens heißen die gar nicht so und zweitens habe ich die Renditen der AM doch ausführlich hier in
der Newsgruppe gepostet. Entgegen Deiner Aussage liegen die auch bei Morgen & Morgen hinten, oder
nicht ? (Ich habe nicht gesagt, daß sie Letzter sind.)


: >> Dazu kommen noch oft schwachsinnige Beiträge in den TV-Serien


: >
: >Du meinst die Magazine (TV-Serien ist etwas anderes), die "Deine" Deutsche
: >Vermögensberatung immer so fertig machen ?
:
: Ja, denn das sind Serien

Nö, laß´ Dir das mal von ARD, ZDF usw. erklären, was "TV-Serien" sind.


: >> Wie bitte: Kunde soll für einen Telefonanschluß zahlen, obwohl es noch


: >> ein Rohbau ist. Natürlich ist es unglaublich, doch wenn ich bei der
: >> Telekom einen Anschluß beantrage, muß ich dafür zahlen, ob ich ihn
: >> nutze oder nicht.
: >>
: >> Wie bitte: Beim Ski-beladen
: >
: >????
: >
: >> fremdes Auto beschädigt, Haftpflicht will
: >> nicht zahlen, Sauerei.....
: >>
: >> Dabei ist sie doch im Recht, hätte dieser Kunde mal seinen Berater
: >> gefragt, hätte der ihm gesagt, Beladen und Entladen gehört zur
: >> KFZ-Versicherung.
: >>
: >> so gibt es noch viel.
: >
: >Ich gehe aufgrund der bisherigen Erfahrung davon aus, daß Du mal wieder zum
: >Märchenbuch gegriffen hast.
:
: Nr. 12, Kannst ja mal bei SAT1 anfragen, ob diese Beiträge gesendet
: wurden,

Nein, es wurden Beiträge gesendet, die einen anderen Inhalt hatten, als es Deine wiederholte
Verfälschung vortäuscht.


: vielleicht habe ich auch schon Alzheimer, das wäre übrigens


: eine neue Unterstellung die Du mir noch nicht an den Kopf geworfen
: hast.

Ich bin bestürzt.


: >> Genauso geht es auch den Ärzten, einmal ein falsches Bein amputiert


: >> (traurig für den Betroffenen), schon sind alle Metzger, das die aber
: >> Tag täglich Leben retten und Leid lindern wird nicht erwähnt.
: >
: >Da hast Du die Aufgaben des Journalismus nicht begriffen.
:
: Doch, nur manche Journalisten haben es nicht begriffen.
: >
: >
: >> Vermögensberater, Versicherungsmakler und Vertreter: Natürlich gibt es
: >> hier einige, die noch nicht kapiert haben wie es geht.
: >
:
: >Ich denke, ich habe in den letzten Wochen an zahllosen Beispielen gezeigt,
: >daß Du zu diesen "einigen" gehörst.
:
: Nein, Du hast in den letzten Wochen gezeigt, das Du ein Polemiker bist

Ja, aber nur neben den Fakten zur Erheiterung.

: und andere Menschen persönlich angreifst,

Ansichtssache. Ich greife übrigens nur Dein "Fachwissen" (na ja, das ist jetzt vielleicht der
falsche Ausdruck dafür) und Deine Art mit der Wahrheit umzugehen, an. Ansonsten glaube ich Dir, daß
Du ein ganz furchtbar netter, netter Menschenfreund ist.


: Meinungen, die nicht Deinen Neigungen und Deinem Weltbild entsprechen mit "Drohungen" die Lust
auf
: neue Mails vergällst,

Ich bin bestürzt. Übrigens: Es sind "Postings", keine "Mails".

Ich drohe hier niemandem. Wie kommst Du darauf ?


: Deine Meinung als Tatsachen darstellst,

Nein. Ich äußere Tatsachen und Meinungen.

: selbst


: die Psycho-Tricks anwendest, die Du oft anderen unterstellst.

Hast Du jetzt vergessen, Belege für solche Behauptungen zu bringen, oder ist das wieder aus "Tilos
Märchenwelt" ?


: Du hast viel heiße Luft abgelassen, aber an der Sache oft vorbei gepostet.

Hast Du jetzt vergessen, Belege für solche Behauptungen zu bringen, oder ist das wieder aus "Tilos
Märchenwelt" ?

...

: >> Der Kunde muß sich immer auf eine Beratun verlassen (im
: >> Finanzbereich), denn selbst ein Testheft oder ein
: >> Verbraucher"Schützer" ist in seiner Funktion letztendlich ein Berater,
: >> mit ebensovielen Falschberatungen, die auch meine "Kollegen"
: >> fertigbringen.
: >
: >Na, na na. Da ich Dich in mein Herz geschlossen habe, belasse ich es dabei,
: >Dich darauf hinzweisen, daß Du solche Aussagen besser zunächst mit einem
: >fähigen Rechtsanwalt abklären solltest, bevor Du sie publizierst.
:
: Da war sie wieder die Drohung "Ich könnte Dir ja was tun.....".

Nein, das ist keine Drohung. Ich gebe Dir nur ein bißchen Nachhilfe, daß bestimmte Aussagen, die Du
leichtfertig triffst, strafrechtlich und zivilrechtlich verfolgt werden könnten.
Ich kann Dir übrigens zusichern, daß Du mir durch Deine Postings so ans Herz gewachsen bist, daß
ich das nicht tun würde. Gerade weil Du mir so ans Herz gewachsen bist, kümmere ich mich hier so
intensiv um Deine Aus- und Weiterbildung. Vielleicht bin ich ja doch eines Tages Dein Prüfer, und
dann will ich ja nicht, daß Du durch die Prüfung rasselst.


: Was soll denn an dieser Aussage auszusetzen sein? Versuchst Du immer


: etwas zu lesen, was nicht geschrieben wurde?
:
: Wenn in einem Test steht, X ist schlecht, Y ist gut, ist das doch wohl
: eine indirekte Beratung.

Diese Argumentation wurde in Prozessen gegen diverse Zeitungen, Zeitschriften und elektr. Medien
bereits höchstrichterlich als unzutreffend zurückgewiesen.


: Wenn der Kunde dann eine für ihn falsche


: Entscheidung trifft, ist zumindest das Heft moralisch schuld an der
: "Falschberatung",

Jippie ! Konsens ! Tilo und ich sind (hier) einer Meinung !

Lets Party! :-) :-) :-) :-) :-) :-)

*Sekt hol*

Plop!

Life is life.... na naaaa naaaa nana... :*)


: ebenso gilt das für einen Verbraucherschützer, der


: einen Rat gibt, der für den Kunden falsch ist.

Ja, aber das war doch gar nicht Deine Behauptung, die ich angegriffen habe.
Deine Behauptung war doch diese:

: >> Verbraucher"Schützer" ist in seiner Funktion letztendlich ein Berater,


: >> mit ebensovielen Falschberatungen, die auch meine "Kollegen"
: >> fertigbringen.

Die Aussage "ebensoviele Falschberatungen, die auch meine "Kollegen" fertigbringen" kannst Du nur
aufrecht erhalten, wenn Du Beweise dafür hast. Das scheitert schon daran, daß Du weder die Zahl der
Falschberatungen "Deiner Kollegen" noch die Zahl der Falschberatungen durch Verbraucherschützer
benennen kannst. Schon hast Du vor Gericht verloren.


Du mußt wirklich lernen, daß freie Meinungsäußerung etwas anderes ist als unwahre Behauptungen in
die Welt zu setzen.


: >Michael Kronenberg

:

Wolfgang Kynast

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On Mon, 15 Sep 1997 07:35:23 +0200, Emil.Na...@philosys.de (Emil
Naepflein) wrote:
[...]

>Wie hoch sollte die Todesfallabsicherung im Einzelfall sein?
>
>Alleinstehende/r
>Verheiratet/Doppelverdiener/keine Kinder

Hier bietet sich eine Risiko-LV auf zwei Leben an, bei der
die Versicherungssumme nur beim Tode des zuerst Sterbenden
fällig wird.

>Verheiratet/Alleinverdiener/Kinder
[...]

In allen Fällen kann auch eine Risiko-LV mit fallender
Summe sinnvoll sein. Zur Kreditabsicherung heißt das
dann Restschuldversicherung.

Martin Gerdes

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

Tr...@t-online.de (Tilo Traub) schrieb:


>Nachfolgend für Dich die Quellennachweise:

... unleserlich ...

>Sorry, OCR läuft noch nicht einwandfrei.

Warum stellst Du´s denn ins Netz, wenn Du schon weißt, daß es
unleserlich ist?

Man kann Scan-Fehler durchaus manuell korrigieren, mach´ ich
eigentlich immer so.

Eine Frage des Stils.

mfg
Martin Gerdes


Wolfgang Kynast

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On 17 Sep 1997 00:07:19 GMT, Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote:

>>- Stornoquote (nicht nur der ersten 5 Jahre)
>
>siehe meine Aussage, ich schließe keine LV mit dem Gedanken des
>Storno´s ab.

Das nennt man dann wohl 'verdrängen' :-)
Denn, Tilo, ob Du willst oder nicht - über 50% aller Verträge
enden nun mal vorzeitig.
Und einen solchen Fall habe ich kürzlich im Bekanntenkreis
erlebt: Lehrerin, 48, muß sich plötzlich aus gesundheitlichen Gründen
in den einstweiligen Ruhestand versetzen lassen - also kräftige
Einkommenseinbuße. Dies zwingt sie, eine KLV (die man ihr unnötiger-
weise vor 5 Jahren zu einer Hypothek aufgeschwätzt hat)
zu kündigen.
Und schon wieder sind ein paar Tausender weg.

Wolfgang Kynast

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On 16 Sep 1997 10:06:28 GMT, MSol...@t-online.de (Michael Solbach)
wrote:

>Die Todesfallabsicherung sollte meiner Meinung nach so hoch sein:
>
>das alle Verbindlichkeiten abgesichert sind
>+ einem Bruttojahreseinkommen.

Hier fehlt doch jede Differenzierung
- Alleinstehend, keine höheren Verpflichtungen
- Alleinstehend mit höheren Verpflichtungen
- Verheiratet (oder vergleichbar) ohne Kind
- Verheiratet (oder vergleichbar) mit Kind

Gruß,
Wolfgang


--
reply address intentionally wrong (replace NOSPAM by DE)

Rund um's Geld: http://people.frankfurt.netsurf.de/Wolfgang.Kynast/

Tilo Traub

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On Wed, 17 Sep 1997 12:13:16 +0200, Emil.Na...@philosys.de (Emil
Naepflein) wrote:

>Tr...@t-online.de (Tilo Traub) (Tilo Traub) wrote:
>
>> On Mon, 15 Sep 1997 07:35:23 +0200, Emil.Na...@philosys.de (Emil
>> Naepflein) wrote:
>>

>> >Marti...@t-online.de (Martin Lutz) (Martin Lutz) wrote:
>> >
>> >Hier stimme ich Martin Lutz voellig zu. Auf der anderen Seite ist in vielen
>> >Faellen aber auch eine Versicherungssumme von 500 TDM viel zu niedrig.
>>
>> In anderen Fällen ist eine VS von 500´ viel zu hoch, mit Pauschalen
>> rechnet man nie!
>>
>> >
>> >> Außerdem haben wir hier noch das Problem, daß sich einfach viele Leute
>> >> scheuen wegen einer LV eine ärtzliche Untersuchung - die in diesem
>> >> Summenbereich i.d.R. fällig - wird durchführen zu lassen.
>> >
>> >Das kann ich voellig verstehen. Die Prozedur zieht sich moeglicherweise ueber
>> >Monate hin.
>> >
>>
>> Hier geht es nicht um das scheuen, sondern um die Policierung. Dann
>> kommen nämlich oft die Überraschungen, das Zuschläge genommen werden
>> (Allergien etc.), dann will man eine LV, aber dank der Ratschläge von
>> manchen Profi´s hat man keine gemacht, und bekommt auch keine mehr.
>

>Die erste RLV schliesst man so hoch ab, dass keine Gesundheitspruefung noetig
>ist.


Wann ist dieser Zeitpunkt?
>
>>
>> >Aber jetzt mal konkret:


>> >
>> >Wie hoch sollte die Todesfallabsicherung im Einzelfall sein?
>> >
>> >Alleinstehende/r
>> >Verheiratet/Doppelverdiener/keine Kinder

>> >Verheiratet/Alleinverdiener/Kinder
>> >
>> >Die Aufgabe eines Vermoegensberaters waere es den Minimalbedarf im Einzelfall zu
>> >ermitteln und die Abdeckung ueber eine guenstige Versicherung zu empfehlen.
>> >
>> Nicht ganz richtig. Es geht nie um das was der Berater will (so sollte
>> es zumindest sein), sondern was der Kunde will.
>

>Davon bin ich eigentlich ausgegangen. :)
>Mir ist es mehr darum gegangen dass der Berater einen vernuenftigen
>Minimalbedarf ermittelt.


>
>> Von meinen Kunden
>> sterben übrigens die wenigsten, krank wird auch fast keiner, und
>> berufs- erwerbsunfähig auch fast keiner.
>

>Kann ich auch bei Dir Kunde werden? Endlich unsterblich und gesund ... :)

Gerne, ich glaube allerdings nicht, das dies Deine festgelegte
Erlebenswahrscheinlichkeit beeinflußt. Ich meinte nur, das fast alle
hier große Lücken haben und sich immer versuchen um eine ordentliche
Absicherung zu drücken. Investment bringt mir doch viel
mehr...........

>
>> Ein Kollege von mir hat sogar
>> einen Dr. der Biologie, der keine Haftpflicht braucht, der NAchbar
>> einer Kundin von mir die in 1,5 Jahren schon über 20.000 DM aus der
>> Wohngebäudeversicherung erhalten hat, braucht diese nicht, es passiert
>> ja nichts.
>

>Wir waren uns ja einig, dass es einige Versicherungen gibt die man unbedingt
>haben sollte.


>
>>
>> Dies ist für viele die Realität, denn die wenigsten denken so, wie sie
>> denken sollten. Die Aufgabe des VB besteht daher oft darin hier erst
>> mal das Bewußtsein für die Risikovorsorge zu schaffen.
>

>Solange wirklich nur die wirklich noetigen Produkte zur *Risiko* Vorsorge
>verkauft werden ist das ganz in Ordnung.


>
>> Oft kommen dann noch die guten Ratschläge der Unbedarften hinzu, Was
>> eine LV über 300.000 DM, da hat der sich aber reich verdient.....

> ^^
>
>Stimmt das bei der LV nicht? Eine RLV ueber die gleiche Summe bringt viel
>weniger.

Sorry, da habe ich wieder mit RLV und KLV geschlampt. Das meinte ich
aber nicht, denn es geht alleine um die Todesfallabsicherung. Diese
Aussage kommt auch bei der RLV, sind wohl Allgemeinplätze


>
>>
>> Daher muß ich oft nach dem Grundsatz verkaufen, besser 100.000 als
>> garnicht. Dazu kommt noch die finanzielle Möglichkeit des Kunden.
>

>Eine RLV zur Risikovorsorge ist doch sehr preiswert. Das Problem ist doch
>wirklich, dass eine LV fuer die Riskoabsicherung viel zu teuer ist.

Ich wurde mal darauf hingewiesen, das ich bewußt mit falschen
Abkürzungen Verwirrung stifte. LV ist Lebensversicherung, je nach
Bedarf oder Meinung mit K oder R spezifizieren. :-))

Ich habe natürlich aus dem Kontext erkannt, das Du nur die KLV meinen
konntest.

Aber zurück. Stimmt, denn die KLV hat ja auch eine Sparanteil. Nur
wenn genug Geld da ist, und solch eine Kapital und Sparratenbindung
sinnvoll ist, ist auch eine KLV über 2.000 DM Monatsbeitrag sinnvoll.

Sinnvolll sind allerdings 200 mtl. nicht, wenn sonst nur trocken Brot
gegessen werden muß. Da sich der VErtreter da aber nur ein Storno
einfängt und der Kunde kein Kunde mehr bleibt und wieder eine zu den
50% oder 75 % der vorzeitig aufgelösten Verträge gesellt, sind wir
wieder beim Punkt der richtigen Beratung.


>>
>> >Mindestens genauso wichtig ist aber auch die BU Absicherung.
>>
>> Ist viel wichtiger, denn es gibt mehr BU als Tod. Zumal kann man sich
>> als Witwe(R) einen neuen Partner suchen, bei einem BU-oder EU-Fall
>> wird dies in der Regel nicht so sein (kommt aber auch vor).
>

>Ich stimme Dir hier zu.


>
>>
>> Ich als Vermögensberater gehe so vor: Ich prüfe die Ansprüche aus der
>> gesetzlichen Versorgung. Dann prüfe ich den Finanzbedarf. Der Kunde
>> sagt mir, wie er es haben will. Will er die totale Absicherung,
>> braucht er eine hohe Summe, will er weniger bekommt er weniger.
>

>Der Finanzbedarf fuer eine RLV ist doch im Vergleich zu einer KLV sehr gering.
>Deshalb waere es erstmal wichtig die Risikoabsicherung sicherzustellen. Wenn
>dann zusaetzlich noch Geld zum Anlegen vorhanden ist spricht nichts dagegen
>einen Teil in eine KLV zu stecken. Damit erhaelt er sich die volle Flexibilitaet
>die Risikoabsicherung mit der Zeit ohne Probleme zu reduzieren wenn ein
>entsprechendes Vermoegen vorhanden ist oder die Kinder nicht mehr versorgt
>werden muessen. Wird von vornherein die KLV fuer die komplette Absicherung
>gewaehlt ist das nur unter Verlusten moeglich.


Stimmt, ich habe so als Daumenwert, 1/3 des Sparbetrages in
langfristige Sparverträge und 2/3 in kurz und mittelfristiges, sofern
2 bis 3 Monatsgehälter auf dem "Sparbuch" liegen.

sonst erst mal Schuldenabbau betreiben.


>
>>
>> Vermögenswerte müßen natürlich auch berücksichtigt werden.
>

>Richtig! Auch solche die waehrend der Laufzeit der Risikoabsicherung erworben
>werden und deshalb die Absicherung nicht mehr so hoch sein muss.


>
>>
>> Je nach Kundenmentalität wird dann die Höhe festgelegt. Lediglich wenn
>> die Konkurssumme unterschritten wird, schlage ich Alarm und dränge auf
>> eine Mindesttodesfallabsicherung.
>>
>> Von dem Modell den Partner nach dem Lottomodell zu bereichern halte
>> ich persönlich nicht viel. Die Kreditfinazierung und ähnliches müßen
>> natürlich einkalkuliert werden etc.
>

>Wir sind uns einig...

Danke, ehrliche Zustimmung tut mir auch mal gut, da die positiven News
mir bisher immer nur als private MAil zugestellt wurden (3 Freunde
habe ich hier doch).


>
>>
>> Was haltet Ihr denn von der Theorie des Kapitalverzehrs auf z.Bsp. 10
>> oder 15 Jahre? Bis dahin gibt es einen neuen LEbenspartner oder der
>> Partner hatte genug Zeit sich wieder in das Arbeitsleben
>> einzugliedern.
>

>Sehe ich auch so. Zu beruecksichtigen ist hier auch wie lange eventuell
>vorhandene Kinder zu versorgen sind.


>
>>
>> Zusammenfassung: Es gibt keine Stangenlösung, sondern nur eine
>> individuelle Lösung. Die ist nicht nur Situationsabhängig, sondern
>> auch Gefühlsabhängig.
>

>Zumindest fuer die Minimalabsicherung sehe ich keine Gefuehlsabhaengigkeit.
>Alles was darueber hinaus geht - schon.
>
Stimmt, aber der Kunde kauft nur, wenn sein Gefühl JA sagt. Ich als
Berater habe zwar die Minimallösung erkannt, doch wenn der Kunde mir
NO sagt, dann muß ich halt solange mit ihm feilschen, bis wir uns auf
eine Summe geeinigt haben. Wenn er 200.000 braucht, er aber nur 50.000
will, gebe ich ihm die, nach dem heißen Tropfen auf den Stein Theorie.

>Emil

Tilo Traub

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On Wed, 17 Sep 1997 10:36:52 GMT, ansc...@stud.uni-sb.de (Andreas
Schoenherr) wrote:

>Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote:
>
>>Stimmt, eine KLV verkaufe ich ja auch nicht unter dem
>>Absicherungsaspekt. Es gibt auch Tarife wie den K400 der den 4fachen
>>Todesfallschutz bietet, wenn hier nach einigen Jahren eine Umstellung
>>in einen anderen Tarif erfolgt, entsteht hier eine ganz nette Rendite.
>>Ein Kollege von mir hat einen K200 Tarif nach 10 Jahren in einen K100
>>umgestellt und kommt dadurch auf eine Rendite von 7,85 %.
>>Wie bei allen Dingen gilt es natürlich, es richtig zu machen.

>Upps, wie geht den das ?? Wie kann ein Vertrag nach einer Umstellung
>eine bessere Rendite bringen als vor der Umstellung ??

Lasse ich mir mal genau erklären, habe zwar meine Vermutung, aber das
hilft ja nicht weiter.

>Warum wird das nicht gleich so abgeschlossen, wenn es doch sooooo gut ist ??

Stimmt, werde das prüfen, ob es nur in dieser Konstellation gut wahr.

>Irgend jemand hat doch wieder bei der Umstellung profitiert

klar, der Kunde

>, oder
>waren die Prozentangaben die erneute Provision Deines Kollegen ??

Für Vertragsumstellungen gibt es keine erneute Provisionen.


>
>P.S. 7,85% waren in den letzten Jahren auch keine große Kunst, auch
>ohne "Umstellung"

es geht hier um die durchschnittliche Rendite über eine längere
Laufzeit. Würden wir von Aktien reden und nicht von KLV, würde ich
mich natürlich für 7,85% schämen müssen.


>
>
>Andreas Schoenherr Saarbruecken/Germany
>ansc...@stud.uni-sb.de / PGP KEY available
>http://stud.uni-sb.de/~ansc0007/

Grüsse

Tilo Traub

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On 17 Sep 1997 01:02:31 GMT, "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de>
wrote:

>Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag <5vlk0u$asn$2...@news02.btx.dtag.de>...


>:
>: On Mon, 15 Sep 1997 13:44:44 GMT, m...@prothetik.zmk.mh-hannover.de
>: (Martin Gerdes) wrote:
>:
>: >Marti...@t-online.de (Martin Lutz) schrieb:
>:
>: snip>
>:
>: >Andersherum gesagt: die wenigsten Kapital-Lebensversicherungen geben
>: >einer jungen Familie beim Todesfall des einzigen Ernährers wirklich
>: >Schutz.
>:

>: Stimmt, eine KLV verkaufe ich ja auch nicht unter dem


>: Absicherungsaspekt. Es gibt auch Tarife wie den K400 der den 4fachen
>: Todesfallschutz bietet, wenn hier nach einigen Jahren eine Umstellung
>: in einen anderen Tarif erfolgt, entsteht hier eine ganz nette Rendite.
>:
>: Ein Kollege von mir hat einen K200 Tarif nach 10 Jahren in einen K100
>: umgestellt und kommt dadurch auf eine Rendite von 7,85 %.
>

>Blödsinn. Kauf´ Dir mal ein richtiges Rendite-Berechnungsprogramm.

Gesamteinzahlung im Verhältnis zur Gesamtauszahlung im Verhältnis zur
Gesamtlaufzeit nach Tabellenwerten überschlägig berechnet (z.Bsp.
Schallöhr Verlag, Informationen aus dem Finaz und Vermögensbereich,
Ausgabe 97, Seite 88). Bsp. 100,--DM 21 Jahre gespart ergibt bei 7,5%
p.a. ein Kapital von 59.381 (Sparbetrag gesamt 25.200). Habe ich 62150
Gesamtkapital komme ich auf circa 7,85%. Aber ich werde meinen
Kollegen mal fragen und mir die Zahlen mal anschauen, vielleicht hat
er ja wirklich einen Fehler gemacht.

>
>Michael Kronenberg
>
>:
>: Wie bei allen Dingen gilt es natürlich, es richtig zu machen.
>:
>:
>: >D´accord?
>: >
>: >mfg
>: > Martin Gerdes
>: >
>:

>: Grüsse


>: Tilo Traub
>: Vermögensberater
>: http://www.DieVermoegensberater.de

>:

Tilo Traub

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On 16 Sep 1997 10:06:28 GMT, MSol...@t-online.de (Michael Solbach)
wrote:

>Die Todesfallabsicherung sollte meiner Meinung nach so hoch sein:
>
>das alle Verbindlichkeiten abgesichert sind
>+ einem Bruttojahreseinkommen.
>

Wie erklärst Du genau ein Bruttojahreseinkommen?


>WICHTIG
>
>Bevor man am Todesfallschutz spart, lieber die Laufzeit verkürzen (ist
>billiger)

Guter Vorschlag, In der REgel ist der Todesfallschutz mit 50 unter
umständen nciht mehr ganz so wichtig.


>
>Verbundene Leben nehmen (sind beide abgesichert und ist billiger als wenn

>jeder eine hat).

Wie ist das bei Scheidung, oder Trennung von unverheirateten? Mit
eingeschlossener BU?
>
>Michael Solbach
>Versicherungsmakler

Tilo Traub

unread,
Sep 17, 1997, 3:00:00 AM9/17/97
to

On Wed, 17 Sep 1997 19:44:39 GMT,
Wolfgan...@darmstadt.netsurf.NOSPAM (Wolfgang Kynast) wrote:

>On 17 Sep 1997 00:07:19 GMT, Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote:
>

>>>- Stornoquote (nicht nur der ersten 5 Jahre)
>>
>>siehe meine Aussage, ich schließe keine LV mit dem Gedanken des
>>Storno´s ab.
>

>Das nennt man dann wohl 'verdrängen' :-)

Das ist relativ. Ich gehe davon aus, das viele KLV nach folgendem
Schema verkauft, gekauft werden.

Sie können regelmäßig 250 DM sparen? Prima, ich hätte hier die
Supertolle MEGAPOLICE der Pfefferminzia. Damit können Sie sogar
bügeln, und wenn es mal sehr kalt ist, die wärmt auch.


>Denn, Tilo, ob Du willst oder nicht - über 50% aller Verträge
>enden nun mal vorzeitig.

An diese Zahl glaube ich auch, denn es gibt circa 1 Million Menschen,
die irgendwie VS vermitteln können. (Habe ich allerdings nur gehört,
aber die Zahl kann schon hinkommen)

>Und einen solchen Fall habe ich kürzlich im Bekanntenkreis
>erlebt:

Das tut mir leid :-(

>Lehrerin, 48, muß sich plötzlich aus gesundheitlichen Gründen
>in den einstweiligen Ruhestand versetzen lassen - also kräftige
>Einkommenseinbuße.

Warum hat sie denn keine BU-Absicherung oder zumindest eine
Beitragsbefreiung vereinbart (bei mir fast immer Pflicht)

>Dies zwingt sie, eine KLV

gibt es hier keinen anderen Weg?

(die man ihr unnötiger-weise vor 5 Jahren zu einer Hypothek
aufgeschwätzt hat),

in der Tat, sehe ich auch häufig, denn nicht immer ist dies sinnvoll.


>zu kündigen.
>Und schon wieder sind ein paar Tausender weg.

Leider wahr. aber hier liegt wohl eine Falschberatung vor, oder die
Kundin wollte aus renditegründen, oder weil sie "nicht BU-wird" keine
Absicherung.

Aber bei 48 Jahren und Neuabschluß wegen Darlehen, gehe ich eher von
Falschberatung aus.


>
>Gruß,
>Wolfgang
>
>
>-

Gerrit Teistler

unread,
Sep 18, 1997, 3:00:00 AM9/18/97
to

Michael Solbach wrote:
>
> Die Todesfallabsicherung sollte meiner Meinung nach so hoch sein:
>
> das alle Verbindlichkeiten abgesichert sind
> + einem Bruttojahreseinkommen.
>
> WICHTIG
>
> Bevor man am Todesfallschutz spart, lieber die Laufzeit verkürzen (ist
> billiger)
>
> Verbundene Leben nehmen (sind beide abgesichert und ist billiger als wenn
> jeder eine hat)

Hi Michael,

meinst Du jetzt eine Risiko- oder eine Kapitallebensversicherung?

Wieviel billiger ist es denn wenn ich eine kurze Laufzeit bei einer RLV
wähle?

G.
--
\|/
Save the Earth! (0.0)
*---------------------------------------------------oOO--(o)--OOo------*
| Gerrit Teistler, SNI RW Buch 4 Phone: +49-5251-812346 |
| Siemens-Nixdorf-Informationssysteme AG Mobil: +49-172-2919837 |
| Heinz-Nixdorf-Ring 1 Fax: +49-5251-812399 |
| Paderborn, Germany Privat: +49-5254-953735 |
| Email: Mobiler.Staub...@gmx.de |
*----------------------------------------------------------------------*
*** This article contains my own, personal opinion only! ***

Michael Solbach

unread,
Sep 18, 1997, 3:00:00 AM9/18/97
to

Gerrit Teistler <Mobiler.Staub...@gmx.de> schrieb im Beitrag
<3420D7...@gmx.de>...

> Michael Solbach wrote:
> >
> > Die Todesfallabsicherung sollte meiner Meinung nach so hoch sein:
> >
> > das alle Verbindlichkeiten abgesichert sind
> > + einem Bruttojahreseinkommen.
> >
> > WICHTIG
> >
> > Bevor man am Todesfallschutz spart, lieber die Laufzeit verkürzen (ist
> > billiger)
> >
> > Verbundene Leben nehmen (sind beide abgesichert und ist billiger als
wenn
> > jeder eine hat)
>
> Hi Michael,
>
> meinst Du jetzt eine Risiko- oder eine Kapitallebensversicherung?

Ich meine eine RLV, KLV nehme ich nur für die Direktversicherung.


>
> Wieviel billiger ist es denn wenn ich eine kurze Laufzeit bei einer RLV
> wähle?
>

Ich kann das jezt hier genau nicht sagen. Aber ich möchte etwas erklären.
Ich arbeite z. B. bei der RLV mit einem Vergleichsprogramm. Wenn ich jezt
einen 30jährigen nehme (Nichtraucher)

bei 30jähriger Lauzeit - Todesfallsumme 100.000 = 161,92 DM im Jahr
bei 20jähriger Laufzeit - Todesfallsumme 100.000 = 105,88 DM im Jahr

bei 30jähriger Lauzeit - Todesfallsumme 200.000 = 323,84 DM im Jahr
bei 20jähriger Laufzeit - Todesfallsumme 200.000 = 211,77 DM im Jahr

Michael Solbach

unread,
Sep 18, 1997, 3:00:00 AM9/18/97
to


Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag

<5vpm22$b07$1...@news01.btx.dtag.de>...


> On 16 Sep 1997 10:06:28 GMT, MSol...@t-online.de (Michael Solbach)

> wrote:
>
> >Die Todesfallabsicherung sollte meiner Meinung nach so hoch sein:
> >
> >das alle Verbindlichkeiten abgesichert sind
> >+ einem Bruttojahreseinkommen.
> >
>

> Wie erklärst Du genau ein Bruttojahreseinkommen?


Beispiel: (Familie ohne Kinder) Beide Brutto 4000DM = 96.000DM.



> >WICHTIG
> >
> >Bevor man am Todesfallschutz spart, lieber die Laufzeit verkürzen (ist
> >billiger)
>

> Guter Vorschlag, In der REgel ist der Todesfallschutz mit 50 unter
> umständen nciht mehr ganz so wichtig.
> >

> >Verbundene Leben nehmen (sind beide abgesichert und ist billiger als
wenn

> >jeder eine hat).
>
> Wie ist das bei Scheidung, oder Trennung von unverheirateten? Mit
> eingeschlossener BU?

zur Scheidung

Das rechne ich erst mal nicht. Denn ich denke, es ist erst einmal günstiger
eine verbundene RLV zu nehmen. Bei Scheidung kann man den Vertrag
umstellen.

zur BU

Die BU nehme ich getrennt. Entweder eine Eigenständige oder eine mit einer
kleinen RLV (z. B. 10.000). Denn die Gesellschaften, die in der RLV gut
sind, sind meistens in der BU nicht so gut. (Meine Erfahrung)

Der weitere Vorteil bei getrenten Versicherungen ist: Falls man die RLV
nicht mehr braucht, kann man kündigen und die BU bleibt bestehen.


> >Michael Solbach
> >Versicherungsmakler

Peter Eggebrecht

unread,
Sep 22, 1997, 3:00:00 AM9/22/97
to

*** Antwort an : Wolfgan...@darmstadt.netsurf.NOSPAM
*** zum Thema vom: 17.09.97 - Re: Offener Brief an Tilo Traub, Verkõufer der Deutschen Verm÷gensbera

Hallo Wolfgang,


>Und einen solchen Fall habe ich kuerzlich im Bekanntenkreis
>erlebt: Lehrerin, 48, muss sich ploetzlich aus gesundheitlichen Gruenden
>in den einstweiligen Ruhestand versetzen lassen - also kraeftige
>Einkommenseinbusse. Dies zwingt sie, eine KLV (die man ihr unnoetiger-
>weise vor 5 Jahren zu einer Hypothek aufgeschwaetzt hat)
>zu kuendigen.


>Und schon wieder sind ein paar Tausender weg.

ich will nur auf ein kleines Zipfelchen dieses langen Treads quoten.

Der Augenblick des gezwungenen, unguenstigen Ausstiegs bei vielen
Anlageformen vorhanden. So fragt (sollte) ein Anlageberater danach wie
lange auf die angelegte Summe verzichten werden kann und waehlt danach,
und der Risikobereitschaft, die optimierte Anlageform, was sich in der
erwarteten Rendite wiederspiegelt. Haelt man sich spaeter nicht an die
Vorgaben, z.B. durch Veraenderung der Lebensumstaende, und man muss/will
zu einem unguenstigen Zeitpunkt an das Angelegte Kapital, so muss auch
hier mit nicht unerheblichen Verlusten gerechnet werden. Nun aber fuer
diese Sitution den damaligen Berater verantwortlich zu machen ist
sicherlich ein sehr bequemer, aber nicht unbedingt ehrlicher Weg.


Bye von Peter


P.S. Da mir beim Thema KVL oder ueberhaupt beim Thema Versicherung
grundsaetzlich das Gefuehl des Betrogenen beschleicht, lass ich dieses
Thema bisher mit Vergnuegen. Wenn ich aber bemerke wie sich auf eine
Person eingeschossen wird, dann fange ich an mich zu fragen, wo der Wunsch
beginnt und die Wahrheit endet..;) oder meinetwegen auch umgekehrt.

Bitte mehr Fakten und weniger Polemik ;)...obwohl, es ist schon sehr
interessant welcher akadem. Befaehigungszustand der jeweiligen
Meinungsaeusserung zugrunde liegt und welches Semenster wohl einer
Wiederholung bedarf ;)))


Michael Kronenberg

unread,
Sep 23, 1997, 3:00:00 AM9/23/97
to

Emil Naepflein <Emil.Na...@philosys.de> schrieb im Beitrag <3426062d...@philos.philosys.de>...
: Tr...@t-online.de (Tilo Traub) (Tilo Traub) wrote:
:
: >
: > Gesamteinzahlung im Verhältnis zur Gesamtauszahlung im Verhältnis zur

: > Gesamtlaufzeit nach Tabellenwerten überschlägig berechnet (z.Bsp.
: > Schallöhr Verlag, Informationen aus dem Finaz und Vermögensbereich,
: > Ausgabe 97, Seite 88). Bsp. 100,--DM 21 Jahre gespart ergibt bei 7,5%
: > p.a. ein Kapital von 59.381 (Sparbetrag gesamt 25.200).
:
: Hier komme ich auf eine Endsumme von 60914 DM.

Nein. Die 59.381 DM sind korrekt.

: > Habe ich 62150


: > Gesamtkapital komme ich auf circa 7,85%.

:
: Mein Ergebnis ist 7,65 %.

Nein. Die Rendite ist mit 7,85 % richtig errechnet. Es bleibt aber dabei, daß es als solches Märchenzahlen sind. Die
Renditeprognose der AM Leben KLV für einen Standardvertrag 38J. EA und 27 J. Laufzeit beträgt etwa 6,0 %. (meinetwegen
auch 6,1 %) Da hier doppelter Todesfallschutz besteht, ist die Rendite dieses Vertrages geringer (höherer Risikoanteil,
geringerer Sparanteil). Die Rendite dieses Vertrages liegt etwa bei 5,8 %. Reduziert man während der Laufzeit den
Risikoanteil, steigt die Rendite über die 5,8 % hinaus, aber natürlich maximal unterhalb 6,0 %. Bei einem niedrigeren
Eintrittsalter und anderer Laufzeit kann die Rendite für den Standardvertrag auch etwas höher oder niedriger als 6,0 %
sein. Aber nicht bei 7 % oder fast 8 %. Es gilt immer noch

Beitrag
./.Kostenanteil
./. Risikoanteil
-----------------------
Sparanteil x Durchschnitt Kapitalanlagerendite

Bei 7,4 % Kapitalanlagerendite auf den Sparanteil ergibt sich eine Rendite für den Kunden auf den Beitrag, die
natürlich erheblich unter 7 % liegt.

Michael Kronenberg


: > Aber ich werde meinen


: > Kollegen mal fragen und mir die Zahlen mal anschauen, vielleicht hat
: > er ja wirklich einen Fehler gemacht.

:
: Die Werte aus der Tabelle scheinen irgendwie nicht zu stimmen.
:
: Emil
:

Tilo Traub

unread,
Sep 23, 1997, 3:00:00 AM9/23/97
to

On Mon, 22 Sep 1997 12:36:36 +0200, Emil.Na...@philosys.de (Emil
Naepflein) wrote:


>
>[snip]


>> >Der Finanzbedarf fuer eine RLV ist doch im Vergleich zu einer KLV sehr gering.
>> >Deshalb waere es erstmal wichtig die Risikoabsicherung sicherzustellen. Wenn
>> >dann zusaetzlich noch Geld zum Anlegen vorhanden ist spricht nichts dagegen
>> >einen Teil in eine KLV zu stecken. Damit erhaelt er sich die volle Flexibilitaet
>> >die Risikoabsicherung mit der Zeit ohne Probleme zu reduzieren wenn ein
>> >entsprechendes Vermoegen vorhanden ist oder die Kinder nicht mehr versorgt
>> >werden muessen. Wird von vornherein die KLV fuer die komplette Absicherung
>> >gewaehlt ist das nur unter Verlusten moeglich.

Oh, es gibt Tarife mit fallendem Todesfallschutz, etc. Aber
grundsätzlich sind wir einer Meinung.

>>
>>
>> Stimmt, ich habe so als Daumenwert, 1/3 des Sparbetrages in
>> langfristige Sparverträge und 2/3 in kurz und mittelfristiges, sofern
>> 2 bis 3 Monatsgehälter auf dem "Sparbuch" liegen.
>>
>> sonst erst mal Schuldenabbau betreiben.
>

>Nach den 2 bis 3 Monatsgehaeltern ist das fuer mich der wichtigste Punkt. Jede
>Markt ersparte Schulden bringt in der Regel mehr als 10 % Rendite (Dispo und
>Konsumentenkredite). Zumindest sollte aber versucht werden etwaige Schulden in
>guenstigere Kreditformen umzuschulden (Dispo -> Ratenkredit). Es macht fuer mich
>keinen Sinn Geld in irgendwelche Sparvertraege (auch KLVs) zu stecken solange
>jemand noch die Moeglichkeit hat guenstig Schulden zu tilgen.

Das ist auch relativ. Es gibt Menschen, die können mit Geld nicht
umgehen. Die machen immer wieder Schulden. Bei diesen Menschen macht
es durchaus Sinn, auch eine KLV oder Rentenpolice oder einen
Fondsparplan oder oder andere Form der Geldanlage zu installieren,
obwohl noch Ratenkredite oder ähnliches bedient werden müssen.

Habe mal 3 Jahre Schuldenabbau bei einem Kunden betrieben, in der
Hoffnung, dann endlich was gutes für diesen Kunden tun zu können. Nach
3 Jahren, die letzte Rate war noch nicht gezahlt, wurde schon wieder
auf Kredit konsumiert, die Schulden hat er heute noch, aber eine KLV
und einen Fondsparplan auch. Ist zwar rechnerisch idiotisch, hilft
diesen Kunden aber am ehesten.


>
>[snip]


>> >Zumindest fuer die Minimalabsicherung sehe ich keine Gefuehlsabhaengigkeit.
>> >Alles was darueber hinaus geht - schon.
>> >
>> Stimmt, aber der Kunde kauft nur, wenn sein Gefühl JA sagt. Ich als
>> Berater habe zwar die Minimallösung erkannt, doch wenn der Kunde mir
>> NO sagt, dann muß ich halt solange mit ihm feilschen, bis wir uns auf
>> eine Summe geeinigt haben. Wenn er 200.000 braucht, er aber nur 50.000
>> will, gebe ich ihm die, nach dem heißen Tropfen auf den Stein Theorie.
>

>Solange Du auch das Argument fuer die preiswerte RLV Absicherung praesentierst
>und ihn nicht zum Abschluss einer KLV draengst weil er doch auch was fuer seine
>Altersversorgung tun muss, habe ich nicht dagegen. Fuer mich hat erstmal die
>Risikovorsorge erste Prioritaet, danach kommt erst die Altersversorgung.

Oft ist es auch andersherum, erst die RLV + BU oder die KLV + BU, dann
kommt die Versorgungsituation, dann kommt eine RLV dazu.

Tilo Traub

unread,
Sep 23, 1997, 3:00:00 AM9/23/97
to

On Mon, 22 Sep 1997 09:29:00 +0200, P.Egge...@TBX.BerliNet.de
(Peter Eggebrecht) wrote:

>
>*** Antwort an : Wolfgan...@darmstadt.netsurf.NOSPAM
>*** zum Thema vom: 17.09.97 - Re: Offener Brief an Tilo Traub, Verkõufer der Deutschen Verm÷gensbera
>
> Hallo Wolfgang,
>
>
>>Und einen solchen Fall habe ich kuerzlich im Bekanntenkreis
>>erlebt: Lehrerin, 48, muss sich ploetzlich aus gesundheitlichen Gruenden
>>in den einstweiligen Ruhestand versetzen lassen - also kraeftige
>>Einkommenseinbusse. Dies zwingt sie, eine KLV (die man ihr unnoetiger-
>>weise vor 5 Jahren zu einer Hypothek aufgeschwaetzt hat)
>>zu kuendigen.
>>Und schon wieder sind ein paar Tausender weg.
>
>ich will nur auf ein kleines Zipfelchen dieses langen Treads quoten.
>
>Der Augenblick des gezwungenen, unguenstigen Ausstiegs bei vielen
>Anlageformen vorhanden. So fragt (sollte) ein Anlageberater danach wie
>lange auf die angelegte Summe verzichten werden kann und waehlt danach,
>und der Risikobereitschaft, die optimierte Anlageform, was sich in der
>erwarteten Rendite wiederspiegelt. Haelt man sich spaeter nicht an die
>Vorgaben, z.B. durch Veraenderung der Lebensumstaende, und man muss/will
>zu einem unguenstigen Zeitpunkt an das Angelegte Kapital, so muss auch
>hier mit nicht unerheblichen Verlusten gerechnet werden. Nun aber fuer
>diese Sitution den damaligen Berater verantwortlich zu machen ist
>sicherlich ein sehr bequemer, aber nicht unbedingt ehrlicher Weg.

Dies ist mal eine gute Antwort, ganz weg von dem "Ich bin der Gute, Du
bist der Schlechte" "Nein, nein, ich bin der Gute und Du bist der
Schlechte......"

Jede Anlageentscheidung wird von einem Planungsfall aus gestartet.
Ändert sich der Plan ist mit mehr oder weniger Konsequenzen zu
rechnen. Im obigen Fall stellt sich die Frage, ob die Konstruktion
überhaupt geeignet war und warum dort nicht wenigstens eine
Beitragsbefreiung eingebaut war. Falls wegen Vorerkrankung keine BU
möglich gewesen wäre, muß diese Beratung noch genauer hinterfragt
werden.

>
>
> Bye von Peter
>
>
>P.S. Da mir beim Thema KVL oder ueberhaupt beim Thema Versicherung
>grundsaetzlich das Gefuehl des Betrogenen beschleicht, lass ich dieses
>Thema bisher mit Vergnuegen. Wenn ich aber bemerke wie sich auf eine
>Person eingeschossen wird, dann fange ich an mich zu fragen, wo der Wunsch
>beginnt und die Wahrheit endet..;) oder meinetwegen auch umgekehrt.
>
>Bitte mehr Fakten und weniger Polemik ;)...obwohl, es ist schon sehr
>interessant welcher akadem. Befaehigungszustand der jeweiligen
>Meinungsaeusserung zugrunde liegt und welches Semenster wohl einer
>Wiederholung bedarf ;)))


Danke, das tut gut.>

Siggi Schoenicke

unread,
Sep 23, 1997, 3:00:00 AM9/23/97
to

Moin Michael,

...

MK> denn auch in
MK> Meinungsaeusserungen duerfen keine unwahren, beleidigenden,
MK> verleumderischen Aussagen getroffen werden.

Ob diese Aussage mal was am Umgangston in diesem Echo aendert ? Es macht
wirklich bald keinen Spass mehr hier zu lesen :-(

MK> Nachfolgend fuer Dich die Quellennachweise: : : Focus, 8.1.96 : :
MK> LEBENSVERSICHERUNCEN : : Am Kunden vorbei getestet : : Millionen
MK> Verbraucher verunsichert: Die Stiftung Warentest attackierte :
MK> Lebensversicherer - nur methodische Macken oder auch Dilettantismus?
MK> : : ......Stiftung Warentest, durch und durch kommerziell

MK> ... usw.

MK> Die Quellennachweise wofuer ? Es ging um diese Aussage von Dir:

MK> : >> Ich kann mir nicht helfen, in einer Ausgabe schreibt ein grosses
MK> (hier : >> oft angefuehrtes) Finanzmagazin, KLV sind "mist", besser
MK> RLV und Fond, : >> ein paar Ausgaben spaeter, genau das Gegenteil.

MK> In welchem "grossen" hier oft angefuehrten Finanzmagazin steht das
MK> angeblich, was Du behauptest ? Ich sage es Dir: Es steht nirgendwo.

Hm, die Quellennachweise waren einfach nachzulesen. Eventuell einfach mal die
entsprechenden Hefte nachbestellen. So umstritten sind die Ratings/Test nunmal
nicht.

MK> Du willst uns hier Deine Interpretationen (die ich fuer dusselig halte)

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
s. 1. Absatz !

MK> Uno Momento, junger Mann. Die interessieren sich dann fuer den
MK> Rueckkaufswert, weil ich ihnen klar mache, wieviel Geld sie bei der AM
MK> Lebensversicherung verlieren.

Hm ... da ja nicht bekannt ist was wirklich letztendlich zum Ablauf rauskommt,
ein schwieriges Unterfangen. Oder ?

MK> Und dann wollen die da raus aus den
MK> Vertraegen. Und dann ist der Rueckkaufswert fuer jeden auf einmal so
MK> unglaublich wichtig.

Spielt fuer mich bei meinen Vertraegen keine Rolle. Ich erwarte den Ablauf und
sehe dann was daraus geworden ist. Bei meiner Fondsanlage verfahre ich
uebrigens ebenso. Die Anteile sind gekauft und ich hab absolut keine Ahnung
welcher Kurs heute aktuell ist. Warum auch, was heute unten ist kann morgen
wieder oben sein. In der Ruhe liegt die Kraft :-)

MK> : > Aber Du traust Dich ja nicht, mich mal auf
MK> : >einen "Zug durch Deine Kundschaft" einzuladen.
MK> : >
MK> : Das hat mit trauen nicht zu tun, sondern mit Schutz vor den
MK> Schuetzern, : siehe Artikel oben.

MK> Wieso, ich denke, Du hast korrekt beraten und ueber alle Nachteile
MK> informiert ? Hast Du Angst vor "Aber Frau Mueller, hat Ihnen der Tilo
MK> denn nicht erzaehlt, dass die AM Leben auf Rang "ganz weit hinten"
MK> liegt" - "Schauen Sie mal, wie schlecht die in der Vergangenheit
MK> waren, wie schlecht die Prognosen im Vergleich zu anderen sind" -
MK> "Schauen Sie mal auf die Kennziffern wie "Kosten" etc." Und so
MK> weiter.

Und da liegt ja das Problem. Wie oft soll ich denn meine Versicherungen
umdecken ? Kannst Du eine Gesellschaft nennen die fuer sich in Anspruch nehmen
kann in allen Test ueber einen laengeren Zeitraum , sagen wir mal 12 Monate,
den Spitzenplatz belegte ? Und selbst dann ... im 13. Monat rutscht die
Gesellschaft ploetzlich auf den 3.Rang. Und nun ? Versicherungen als
Tagesanlage ? ;->>

MK> Journalist eine Meinung : praesentiert und keine Fakten, Fakten
MK> Fakten.

MK> Wieder falsch. Fakten und Meinungen.

Fakten ? Sind "freiwillige Angaben" von Versicherungsunternehmen Fakten mit
denen man ohne jeden Zweifel arbeiten kann ? Und es sind "freiwillige Angaben"
von Seiten der VU mit denen bei Vergleichen gearbeitet wird.

MK> : >Dem Rueckkaufswert muss man vor allem aus 2 Gruenden eine hohe
MK> Bedeutung : >beimessen: : > : >- Stornoquote (nicht nur der ersten 5
MK> Jahre) : : siehe meine Aussage, ich schliesse keine LV mit dem
MK> Gedanken des : Storno's ab.

MK> Du willst oder kannst es nicht verstehen. 2 von 3 Vertraegen erreichen
MK> den Ablauf nicht.

Und in nicht wenigen Faellen aus Gruenden der Abwerbung eines anderen
Mitbewerbers.

MK> Falsch. Der zum Aachener + Muenchener Konzern gehoerende Direktanbieter
MK> "Cosmos" oder die Hannoversche Leben sind die Belege dafuer. Die
MK> Ursache fuer den hohen Rueckkaufswert ist uebrigens die gleiche wie fuer
MK> die

in der Vergangenheit geleistete

MK> hohe Ablaufleistung dieser Unternehmen:

Welche allerdings nicht auch fuer zukuenftige Abschluesse garantiert werden
kann. Sie wird lediglich aufgrund der Vergangenheitswerte als voraussichtlich
ebenfalls hochausfallend bewertet :-)

MK> Die geringeren Kosten
MK> durch eingesparte Provisionen !

Gut formuliert :-) Eingesparte Provision :-) Die Hannoversche Leben wird auch
von Maklern angeboten. Und ich denke das der Makler fuer seine Arbeit auch eine
Courtage erhalten sollte und will. Und da haben wir es ... selbst
Direktanbieter zahlen Courtage/Provisionen ...

MK> : > Bei der Ablaufleistung handelt es sich dagegen um eine Prognose.
MK> : : stimmt, und da gibt es welche, die gute Prognosen abgeben und
MK> welche : die schlechte Progosen abgeben>

Eben freiwillige Angaben der VU ...

MK> wobei man aus Vergangenheitsergebnissen und langjaehrigen
MK> Durchschnitts-Kennziffern wie "Kosten" und "Kapitalanlage-Rendite"
MK> erkennen kann, ob die Prognose realistisch ist oder nicht.

Natuerlich ... trotzdem sind es nur Vermutungen. Und jenachdem wer sie
anstellt, kommen verschiedenen Einschaetzungen zustande. Alle haben nur eine
Gemeinsamkeit ... Ansichtssache :-)

MK> Aber ich weiss: Du bist da ja ganz anders, wie Du uns -
MK> glaubhaft (lach - kicher - werf mich auf den Boden und waelz)

Ich kann darueber nicht lachen ... s. 1. Absatz .

MK> versichert hast.

MK> Das Posting hast Du vielleicht ueberlesen. Ich fuehrte aus, dass ich
MK> bestens von der Versicherungswirtschaft ausgebildet wurde. Ausserdem
MK> habe ich eine richterliche Zulassung fuer die Rechtsberatung im
MK> Bereich Versicherungen.

Damit waerst Du ja einer der wenigen amtlich bestellten Versicherungsberater.
Da Du die Bestallungsurkunde ja nicht verstecken musst - im Gegenteil - finde
ich die auf deiner Homepage oder kannst Du hier mal die Daten posten ?
Irgendwie bin ich jetzt doch, aufgrund mancher deiner Aussagen bzw. deinem
Umgang mit Mitschreibenden hier im Echo, ueberrascht.

Tschuess, Siggi!

Michael Kronenberg

unread,
Sep 24, 1997, 3:00:00 AM9/24/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag <6071pc$4tb$4...@news02.btx.dtag.de>...
: On Mon, 22 Sep 1997 12:36:36 +0200, Emil.Na...@philosys.de (Emil
: Naepflein) wrote:
:
:
: >
: >[snip]

: Das ist auch relativ. Es gibt Menschen, die können mit Geld nicht


: umgehen. Die machen immer wieder Schulden. Bei diesen Menschen macht
: es durchaus Sinn, auch eine KLV oder Rentenpolice oder einen
: Fondsparplan oder oder andere Form der Geldanlage zu installieren,
: obwohl noch Ratenkredite oder ähnliches bedient werden müssen.

Und dann kündigen die eines Tages die KLV (etc.), um mit dem niedrigen Rückvergütungswert der LV einen Teil der
Schulden zu zahlen. Dolles Modell, Tilo, wirklich riesig.


: Habe mal 3 Jahre Schuldenabbau bei einem Kunden betrieben, in der


: Hoffnung, dann endlich was gutes für diesen Kunden tun zu können. Nach
: 3 Jahren, die letzte Rate war noch nicht gezahlt, wurde schon wieder
: auf Kredit konsumiert, die Schulden hat er heute noch, aber eine KLV
: und einen Fondsparplan auch.

Bis er die kündigt, um damit Schulden zurückzuzahlen.

: Ist zwar rechnerisch idiotisch, hilft


: diesen Kunden aber am ehesten.

Nö. Den Leuten helfen Bunndesschatzbriefe und ähnliches. Bei Auflösung gibt´s nämlich nicht die horrenden Verluste wie
bei den meisten LV´s mit Sparvorgang.

Ist schon toll, wie Du Dir einredest (uns hier nicht), Du könntest mit gutem Gewissen solchen Leuten eine KLV
unterjubeln.

Merke:
Wer von Provisionen abhängig ist, empfiehlt gegen die Interessen seines Kunden eine KLV und verschweigt die für den
Kunden günstigeren, aber provisionslosen Alternativen.

Ich überlege gerade, ob und wie man einen Vermögensberater dafür zivilrechtlich "dran kriegen könnte". Ja, ich denke,
das geht.


: >[snip]
: >> >Zumindest fuer die Minimalabsicherung sehe ich keine Gefuehlsabhaengigkeit.


: >> >Alles was darueber hinaus geht - schon.
: >> >
: >> Stimmt, aber der Kunde kauft nur, wenn sein Gefühl JA sagt. Ich als
: >> Berater habe zwar die Minimallösung erkannt, doch wenn der Kunde mir
: >> NO sagt, dann muß ich halt solange mit ihm feilschen,

Nur wem es entgangen sein sollte, das Thema ist "Versicherung" und nicht "Teppich (ver-)kaufen".

: >> bis wir uns auf


: >> eine Summe geeinigt haben.
: >> Wenn er 200.000 braucht, er aber nur 50.000
: >> will, gebe ich ihm die, nach dem heißen Tropfen auf den Stein Theorie.

: >
: >Solange Du auch das Argument fuer die preiswerte RLV Absicherung praesentierst


: >und ihn nicht zum Abschluss einer KLV draengst weil er doch auch was fuer seine
: >Altersversorgung tun muss, habe ich nicht dagegen. Fuer mich hat erstmal die
: >Risikovorsorge erste Prioritaet, danach kommt erst die Altersversorgung.
:
: Oft ist es auch andersherum, erst die RLV + BU oder die KLV + BU, dann
: kommt die Versorgungsituation, dann kommt eine RLV dazu.

: >
: >Emil

:

Andreas Schoenherr

unread,
Sep 24, 1997, 3:00:00 AM9/24/97
to

Emil.Na...@philosys.de (Emil Naepflein) meinte:

>> Upps, wie geht den das ?? Wie kann ein Vertrag nach einer Umstellung
>> eine bessere Rendite bringen als vor der Umstellung ??
>

>Du vergisst, dass die KLV aus einer Risikoabsicherung und einem Sparanteil
>besteht.
Habe ich nicht vergessen !

> Wird bei gleichbleibendem Beitrag die Risikoabsicherung reduziert
>sollte sich die Hoehe des Sparanteils eigentlich aendern. Dadurch sollte es
>automatisch auch zu einer hoeheren Ablaufsumme kommen.
Und warum ist die Reduzierung nicht gleich von Anfang an so ???

>> Warum wird das
>> nicht gleich so abgeschlossen, wenn es doch sooooo gut ist ??

>Wenn man jung ist und Familie hat ist erstmal eine hohe Risikoabsicherung
>noetig. Wenn dann die Kinder aus dem Haus sind oder inzwischen Vermoegen
>gebildet wurde und die Absicherung nicht mehr so hoch sein muss kann man diese
>reduzieren.
Das glaube ich geren, aber trotzdem bezweifele ich, dass man mit
Umstellung eines Vertrages eine bessere Rendite erzielt, als wenn der
Vertrag gleich so abgeschlossen worden waere....

>Provitiert hat erstmal der Kunde weil er seine Absicherung seinem Bedarf
>angepasst hat. Im Prinzip sind solche flexiblen Produkte zu begruessen. Immerhin
>ist duerfte hier die Bandbreite von 50 % bis 400 % der Versicherungssumme gehen.
>Das einzige was mich aber immer noch daran stoert ist die fehlende Transparenz.
>Wie hoch war die Risikopraeme, Sparanteil und Verwaltungsanteil vorher, und wie
>hoch sind sie jetzt.Mit einer RLV und separatem Sparen kann mindestens das gleiche erreichen nur
>weiss man immer was die einzelnen Teile kosten.
Sehe ich auch so, und schliesslich soll man aus RLV ja auch Teile
rauskuendigen koennen........

>> P.S. 7,85% waren in den letzten Jahren auch keine große Kunst, auch
>> ohne "Umstellung"

>Du verwechselst eine kurzfristige Rendite ueber ein paar Jahre mit einer ueber
>Jahrzehnte.
Nein, auch das verwechsele ich nicht. Wenn eine Gesellschaft mit
Vertreter-Geschwader 7,85 % erwirtschaften kann (was ich fast
bezweifele) dann wird dies ein Direktversicherer doch min. genauso
koennen, ergo auch eine hoehere Rendite erwirtschaften.

Michael Kronenberg

unread,
Sep 24, 1997, 3:00:00 AM9/24/97
to

K. Kretschel <k.kre...@dlr.de> schrieb im Beitrag
<uzhgbal...@news.dlr.de>...
: In <01bcc896$b7dd1420$0100007f@kronenberg> "Michael Kronenberg"
<krone...@wtal.de> wrote:
: > Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<6071pc$4tb$4...@news02.btx.dtag.de>...
:
: > : Habe mal 3 Jahre Schuldenabbau bei einem Kunden betrieben, in der

: > : Hoffnung, dann endlich was gutes für diesen Kunden tun zu können.
Nach
: > : 3 Jahren, die letzte Rate war noch nicht gezahlt, wurde schon wieder
: > : auf Kredit konsumiert, die Schulden hat er heute noch, aber eine KLV
: > : und einen Fondsparplan auch.
: >
: > Bis er die kündigt, um damit Schulden zurückzuzahlen.
: >
: > : Ist zwar rechnerisch idiotisch, hilft
: > : diesen Kunden aber am ehesten.
: >
: > Nö. Den Leuten helfen Bunndesschatzbriefe und ähnliches. Bei Auflösung
gibt´s nämlich nicht die horrenden Verluste wie
: > bei den meisten LV´s mit Sparvorgang.
: >
: > Ist schon toll, wie Du Dir einredest (uns hier nicht), Du könntest mit
gutem Gewissen solchen Leuten eine KLV
: > unterjubeln.
: >
: > Merke:
: > Wer von Provisionen abhängig ist, empfiehlt gegen die Interessen
seines Kunden eine KLV und verschweigt die für den
: > Kunden günstigeren, aber provisionslosen Alternativen.
: >
: > Ich überlege gerade, ob und wie man einen Vermögensberater dafür
zivilrechtlich "dran kriegen könnte". Ja, ich denke,
: > das geht.
:
: Das ist Quatsch. Wie willst Du nachweisen, dass der Vermögensberater
: den schlechten Rueckkaufwert verschwiegen hat?

Ah ja, Klaus. Zunächst erkläre ich Dir, daß ich das gar nicht will. Und
weil ich das nicht will, habe ich es auch nicht geschrieben. Wollte ich
das, hätte ich es geschrieben.

Außerdem bräuchte ich das nicht. Die Unterlagen, die ich von der AM Leben
kenne, entsprechen nicht den gesetzlichen Vorschriften über eine
ausreichende Verbraucheraufklärung. Insofern sind die Verträge leicht zu
kippen.

Es ging mir aber darum, den Vermögensberater "dran zu kriegen", Klaus ?
Nicht um die Vertragsaufhebung. Denk´ mal darüber nach.


: Wenn man jemanden zu Sparen zwingen will (bzw. der Kunde sich selbst),
dann
: _muss_ der vorzeitige Zugriff auf das Sparkapitals teuer sein; sonst
wirkt
: es nicht. BuSchas kann man jederzeit verkaufen, da ist keinerlei Zwang
: zur Selbstdisziplin da.

"Ach, Herr Müller, Sie sagten mir eben, daß Sie ein bißchen
undiszipliniert bei Gelddingen sind. Da habe ich eine schöne
Kapital-Lebensversicherung für Sie. Der Vorteil für Sie ist, daß Sie bei
einer Kündigung so richtig viel Geld verlieren. Das ermuntert Sie zum
Durchhalten, oder ?" Da kommen Sie auch eines Tages nicht auf die dumme
Idee, den Schuldenberg, der sich angehäuft hat, mit dem Geld aus der
Lebensversicherung abzutragen, nicht wahr."

Merke: Lieber einen "Offenbarungseid" leisten als an die KLV-Kohle ran !

Sorry, Klaus, aber ich würde einem solchen Vertreter zeigen, wie stark
meine Brüder sind.


: Klaus

Michael Kronenberg

Tilo Traub

unread,
Sep 24, 1997, 3:00:00 AM9/24/97
to

On 24 Sep 1997 11:45:18 GMT, "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de>
wrote:

>Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag <6071pc$4tb$4...@news02.btx.dtag.de>...
>

>: Das ist auch relativ. Es gibt Menschen, die können mit Geld nicht
>: umgehen. Die machen immer wieder Schulden. Bei diesen Menschen macht
>: es durchaus Sinn, auch eine KLV oder Rentenpolice oder einen
>: Fondsparplan oder oder andere Form der Geldanlage zu installieren,
>: obwohl noch Ratenkredite oder ähnliches bedient werden müssen.
>
>Und dann kündigen die eines Tages die KLV (etc.), um mit dem niedrigen Rückvergütungswert der LV einen Teil der
>Schulden zu zahlen. Dolles Modell, Tilo, wirklich riesig.
>

>: Habe mal 3 Jahre Schuldenabbau bei einem Kunden betrieben, in der
>: Hoffnung, dann endlich was gutes für diesen Kunden tun zu können. Nach
>: 3 Jahren, die letzte Rate war noch nicht gezahlt, wurde schon wieder
>: auf Kredit konsumiert, die Schulden hat er heute noch, aber eine KLV
>: und einen Fondsparplan auch.

Das habe ich natürlich nicht gemacht, daß war ein anderer (ich glaube
ein Bekannter (des Kunden), der für eine Versicherung "angeschafft
hat"). Wo denkst Du denn hin. Ok, ich habe hier ein wenig davon
erzählt, was ich manchmal gerne tun würde, aber das geht natürlich
nicht, denn dann würde ich ja von Dir verklagt.

>Ich überlege gerade, ob und wie man einen Vermögensberater dafür zivilrechtlich "dran kriegen könnte". Ja, ich denke,
>das geht.

Find ich prima, wie Du die anderen Teilnehmer und natürlich auch mich
dazu ermunterst, offen einen Meinungs und Gedankenaustausch zu
betreiben.

Manchmal bleiben mir bei Deinen Antworten die Worte weg. Im Augenblick
geht mir ein Satz aus der Trallalaschule nicht mehr aus dem Kopf:

"...........und sie dreht sich doch!!!"

>: Grüsse


>: Tilo Traub
>: Vermögensberater
>: http://www.DieVermoegensberater.de

>:

Tilo Traub

unread,
Sep 24, 1997, 3:00:00 AM9/24/97
to

On 24 Sep 1997 16:54:14 +0200, k.kre...@dlr.de (K. Kretschel)
wrote:

>In <01bcc896$b7dd1420$0100007f@kronenberg> "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de> wrote:
>> Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag <6071pc$4tb$4...@news02.btx.dtag.de>...
>

>> : Habe mal 3 Jahre Schuldenabbau bei einem Kunden betrieben, in der
>> : Hoffnung, dann endlich was gutes für diesen Kunden tun zu können. Nach
>> : 3 Jahren, die letzte Rate war noch nicht gezahlt, wurde schon wieder
>> : auf Kredit konsumiert, die Schulden hat er heute noch, aber eine KLV
>> : und einen Fondsparplan auch.
>>

>> Bis er die kündigt, um damit Schulden zurückzuzahlen.
>>
>> : Ist zwar rechnerisch idiotisch, hilft
>> : diesen Kunden aber am ehesten.
>>
>> Nö. Den Leuten helfen Bunndesschatzbriefe und ähnliches. Bei Auflösung gibt´s nämlich nicht die horrenden Verluste wie
>> bei den meisten LV´s mit Sparvorgang.
>>
>> Ist schon toll, wie Du Dir einredest (uns hier nicht), Du könntest mit gutem Gewissen solchen Leuten eine KLV
>> unterjubeln.
>>
>> Merke:
>> Wer von Provisionen abhängig ist, empfiehlt gegen die Interessen seines Kunden eine KLV und verschweigt die für den
>> Kunden günstigeren, aber provisionslosen Alternativen.
>>

>> Ich überlege gerade, ob und wie man einen Vermögensberater dafür zivilrechtlich "dran kriegen könnte". Ja, ich denke,
>> das geht.
>

>Das ist Quatsch. Wie willst Du nachweisen, dass der Vermögensberater
>den schlechten Rueckkaufwert verschwiegen hat?
>

>Wenn man jemanden zu Sparen zwingen will (bzw. der Kunde sich selbst), dann
>_muss_ der vorzeitige Zugriff auf das Sparkapitals teuer sein; sonst wirkt
>es nicht. BuSchas kann man jederzeit verkaufen, da ist keinerlei Zwang
>zur Selbstdisziplin da.
>

>Die einzige Alternative waere Entmuendigung.
>
>Klaus

Danke Klaus,

manchmal hat die Realität nichts mit Renditeoptimierung zu tun. Kann
man eigentlich BuSchBriefe per Einzugsermächtigung in 100,-- oder 150
DM Beträgen kaufen? Wie kaufe ich denn eigentlich einen
Bundesschatzbrief?

Lt. Handelsblatt von heute liegt fofgende Rendite (Ausgabe 16.7.97)
vor: ((Typ A)

1. Jahr 2,75%
2. Jahr 3,12%
3. Jahr 3,56%
4. Jahr 4,02%
5. Jahr 4,42%
6. Jahr 4,8%

Michael Kronenberg

unread,
Sep 26, 1997, 3:00:00 AM9/26/97
to

K. Kretschel <k.kre...@dlr.de> schrieb im Beitrag
<uz90wll...@news.dlr.de>...
: In <01bcc917$0f3518a0$0100007f@kronenberg> "Michael Kronenberg"
<krone...@wtal.de> wrote:
: > K. Kretschel <k.kre...@dlr.de> schrieb im Beitrag
: > <uzhgbal...@news.dlr.de>...
: > : In <01bcc896$b7dd1420$0100007f@kronenberg> "Michael Kronenberg"
: > <krone...@wtal.de> wrote:
:
: > : > Ich überlege gerade, ob und wie man einen Vermögensberater dafür

: > zivilrechtlich "dran kriegen könnte". Ja, ich denke,
: > : > das geht.
: > :
: > : Das ist Quatsch. Wie willst Du nachweisen, dass der Vermögensberater
: > : den schlechten Rueckkaufwert verschwiegen hat?
: >
: > Ah ja, Klaus. Zunächst erkläre ich Dir, daß ich das gar nicht will.

Und
: > weil ich das nicht will, habe ich es auch nicht geschrieben. Wollte
ich
: > das, hätte ich es geschrieben.
:
: Entschuldige, dass ich nicht auch den Konjunktiv benutzt habe. Ich
wusste
: nicht, dass Du nicht in der Lage bist, das trotzdem richtig zu
verstehen.

Der Konjunktiv hilft Dir da auch nicht weiter, denn die Frage ist als
solches am Thema vorbei.

: Also noch mal extra fuer Dich:
:
: Wenn Du den Vermögensberater zivilrechtlich "dran kriegen wolltest",
: muesstest Du nachweisen, dass er dem Kunden wesentliche Dinge
verschwiegen
: hat.

Nein. Das ist Dein Irrtum.

Wie willst Du das schaffen?

Gar nicht, weil das nicht mein Ansatz ist.


: > Außerdem bräuchte ich das nicht. Die Unterlagen, die ich von der AM


Leben
: > kenne, entsprechen nicht den gesetzlichen Vorschriften über eine
: > ausreichende Verbraucheraufklärung. Insofern sind die Verträge leicht
zu
: > kippen.

:
: Unwichtig, da es Dir ja darum nicht ging.
:
: > Es ging mir aber darum, den Vermögensberater "dran zu kriegen", Klaus


?
: > Nicht um die Vertragsaufhebung. Denk´ mal darüber nach.
:

: ICH habe drueber nachgedacht, wie das gehen koennte. Du auch?

0,5 Sekunden, schließlich kenne ich die Rechtslage und die passenden
Urteile dazu.


: Du ruehmst Dich doch Deiner Rechtskenntnisse,

Steht nirgendwo. Immer hart am Wort bleiben, Klaus, nichts hinzufügen,
nichts weglassen !


: dann rueck doch mal damit raus,
: worauf eine Zivilklage beruhen sollte.

Auf Urteilen, die es schon dazu gibt.


: > : Wenn man jemanden zu Sparen zwingen will (bzw. der Kunde sich


selbst),
: > dann
: > : _muss_ der vorzeitige Zugriff auf das Sparkapitals teuer sein; sonst
: > wirkt
: > : es nicht. BuSchas kann man jederzeit verkaufen, da ist keinerlei
Zwang
: > : zur Selbstdisziplin da.

: >
: > "Ach, Herr Müller, Sie sagten mir eben, daß Sie ein bißchen


: > undiszipliniert bei Gelddingen sind. Da habe ich eine schöne
: > Kapital-Lebensversicherung für Sie. Der Vorteil für Sie ist, daß Sie
bei
: > einer Kündigung so richtig viel Geld verlieren. Das ermuntert Sie zum
: > Durchhalten, oder ?" Da kommen Sie auch eines Tages nicht auf die
dumme
: > Idee, den Schuldenberg, der sich angehäuft hat, mit dem Geld aus der
: > Lebensversicherung abzutragen, nicht wahr."

:
: So ungefaehr. Ich kenne zumindest einen Fall, in dem das funktioniert.
: Die Betreffende haelt erst dann Disziplin, wenn ihre Schulden in den
: Bereich von 3-4 Monatsgehaeltern kommen (Dispo). Solange sie geringer
: sind, kann sie ihrer Einkaufssucht nicht widerstehen. Aber ihre
: Lebensversicherung hat sie noch nicht angetastet.

Putzig, Klaus, aber wo ist der Bezug zum Thema ? Ich kann aus der
Schilderung nicht erkennen, daß die Frau die KLV deshalb nicht angreift,
weil sie vor Abschluß darüber informiert wurde, wie hoch die Verluste
wären ? Ich kann auch nicht erkennen, ob sie die BuSchas nicht auch
unangetastet ließe. Zumal in dem Stadium keine Notwendigkeit bestünde.


: > Merke: Lieber einen "Offenbarungseid" leisten als an die KLV-Kohle ran
!
:
: Du hast ja vielleicht Ahnung von Finanzdingen, aber Deine
Menschenkenntnis
: scheint arg unterentwickelt zu sein.

Gäääääähhhhhnnnn.

:
: > Sorry, Klaus, aber ich würde einem solchen Vertreter zeigen, wie stark
: > meine Brüder sind.
:
: Ach, ein Ausflug ins strafrechtlich relevante Verhalten? ;-)

Eine Metapher, Klaus.

:
: Klaus
:

Michael

Michael Kronenberg

unread,
Sep 26, 1997, 3:00:00 AM9/26/97
to


K. Kretschel <k.kre...@dlr.de> schrieb im Beitrag

<uzbu1gj...@news.dlr.de>...
: In <60c4a1$2gt$2...@news02.btx.dtag.de> Tr...@t-online.de (Tilo Traub)
wrote:
:
: > Danke Klaus,
:
: Keine Ursache. Auch ich bin gegenueber sog. Vermoegensberatern SEHR
: misstrauisch, aber was dieser Michael K. hier treibt, geht mir doch
: langsam etwas zu weit.
:
: Klaus
:

Ich bin bestürzt (nein, ein Scherz)

Michael K.

Michael Kronenberg

unread,
Sep 26, 1997, 3:00:00 AM9/26/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<60c7mg$m75$1...@news00.btx.dtag.de>...
: On 24 Sep 1997 11:45:18 GMT, "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de>

: wrote:
:
: >Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<6071pc$4tb$4...@news02.btx.dtag.de>...
: >
: >: Das ist auch relativ. Es gibt Menschen, die können mit Geld nicht

: >: umgehen. Die machen immer wieder Schulden. Bei diesen Menschen macht
: >: es durchaus Sinn, auch eine KLV oder Rentenpolice oder einen
: >: Fondsparplan oder oder andere Form der Geldanlage zu installieren,
: >: obwohl noch Ratenkredite oder ähnliches bedient werden müssen.
: >
: >Und dann kündigen die eines Tages die KLV (etc.), um mit dem niedrigen
Rückvergütungswert der LV einen Teil der
: >Schulden zu zahlen. Dolles Modell, Tilo, wirklich riesig.
: >
: >: Habe mal 3 Jahre Schuldenabbau bei einem Kunden betrieben, in der

: >: Hoffnung, dann endlich was gutes für diesen Kunden tun zu können.
Nach
: >: 3 Jahren, die letzte Rate war noch nicht gezahlt, wurde schon wieder
: >: auf Kredit konsumiert, die Schulden hat er heute noch, aber eine KLV
: >: und einen Fondsparplan auch.
:
: Das habe ich natürlich nicht gemacht, daß war ein anderer (ich glaube

: ein Bekannter (des Kunden), der für eine Versicherung "angeschafft
: hat"). Wo denkst Du denn hin. Ok, ich habe hier ein wenig davon
: erzählt, was ich manchmal gerne tun würde, aber das geht natürlich
: nicht, denn dann würde ich ja von Dir verklagt.

?????? In der Newsgruppe de.soc.recht erklärt man Dir bestimmt, wer wann
klageberechtigt ist. (Die Rolle des geprügelten Strukki fängt an, Dir Spaß
zu machen, oder ?)


: >Ich überlege gerade, ob und wie man einen Vermögensberater dafür
zivilrechtlich "dran kriegen könnte". Ja, ich denke,
: >das geht.
:

: Find ich prima, wie Du die anderen Teilnehmer und natürlich auch mich


: dazu ermunterst, offen einen Meinungs und Gedankenaustausch zu
: betreiben.
:
: Manchmal bleiben mir bei Deinen Antworten die Worte weg. Im Augenblick
: geht mir ein Satz aus der Trallalaschule nicht mehr aus dem Kopf:
:
:
:
: "...........und sie dreht sich doch!!!"

Die Geldvernichtungsmaschine der DVAG ?


" ............und er lernt doch !!! "Trallalaschule" - aus der Feder von
Tilo !

: Grüsse


: Tilo Traub
: Vermögensberater
: http://www.DieVermoegensberater.de


Michael Kronenberg

Michael Kronenberg

unread,
Sep 26, 1997, 3:00:00 AM9/26/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<60c7mg$m75$2...@news00.btx.dtag.de>...
: On 24 Sep 1997 19:39:57 GMT, "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de>
: wrote:
:
: >

: >Außerdem bräuchte ich das nicht. Die Unterlagen, die ich von der AM
Leben
: >kenne, entsprechen nicht den gesetzlichen Vorschriften über eine
: >ausreichende Verbraucheraufklärung. Insofern sind die Verträge leicht
zu
: >kippen.
:
: Oh, jetzt können wir ja mal Nägel mit Köpfen machen, bitte teile mir
: mit, was nach Deiner maßgeblichen Meinung den von Dir beschriebenen
: Tatbestand erfüllt. Ich werde das dann von der Rechtsabteilung klären
: lassen,

Die wissen das. Die lesen auch FINANZtest und die BdV-Info von Meyer.

: denn ich bin sehr daran interessiert, hier ordentlich zu
: arbeiten.

Na, na, na. Darunter verstehen wir beide aber etwas ganz anderes.

Deine Versuche, mich für Dich kostenlos arbeiten zu lassen, sind putzig,
aber langweilen mich. TIP 1: Gesetz besorgen. TIP 2: Rechtsanwalt mit
Spezialgebiet Versicherungen befragen. TIP 3: Einen Berufskollegen von mir
in Deiner Nähe aufsuchen. TIP 4: Hans-Dieter Meyer anrufen.)


: Meines Wissens, haben die AM-Leben die Verbraucherschutzbestimmungen
: als eine der ersten Gesellschaften erfüllt.

Na ja, die haben so getan, als ob. Ein Blick in das Gesetz erleichtert die
Wahrheitsfindung.


: Da dies mal etwas ist, das nichts mit Meinungen zu tun hat, fände ich
: es nett, wenn Du hier mal sachdienlich antworten würdest.

Habe ich: Arbeite selbst Tilo. siehe Tip 1 bis 4

: Grüsse


: Tilo Traub
: Vermögensberater
: http://www.DieVermoegensberater.de

:

Michael Kronenberg

Michael Kronenberg

unread,
Sep 26, 1997, 3:00:00 AM9/26/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<60c4a1$2gt$2...@news02.btx.dtag.de>...
: On 24 Sep 1997 16:54:14 +0200, k.kre...@dlr.de (K. Kretschel)

: wrote:
:
: >In <01bcc896$b7dd1420$0100007f@kronenberg> "Michael Kronenberg"
<krone...@wtal.de> wrote:
: >> Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<6071pc$4tb$4...@news02.btx.dtag.de>...

: >
: >> : Habe mal 3 Jahre Schuldenabbau bei einem Kunden betrieben, in der
: >> : Hoffnung, dann endlich was gutes für diesen Kunden tun zu können.
Nach
: >> : 3 Jahren, die letzte Rate war noch nicht gezahlt, wurde schon
wieder
: >> : auf Kredit konsumiert, die Schulden hat er heute noch, aber eine
KLV
: >> : und einen Fondsparplan auch.
: >>
: >> Bis er die kündigt, um damit Schulden zurückzuzahlen.
: >>
: >> : Ist zwar rechnerisch idiotisch, hilft
: >> : diesen Kunden aber am ehesten.
: >>
: >> Nö. Den Leuten helfen Bunndesschatzbriefe und ähnliches. Bei
Auflösung gibt´s nämlich nicht die horrenden Verluste wie
: >> bei den meisten LV´s mit Sparvorgang.
: >>
: >> Ist schon toll, wie Du Dir einredest (uns hier nicht), Du könntest
mit gutem Gewissen solchen Leuten eine KLV
: >> unterjubeln.
: >>
: >> Merke:
: >> Wer von Provisionen abhängig ist, empfiehlt gegen die Interessen
seines Kunden eine KLV und verschweigt die für den
: >> Kunden günstigeren, aber provisionslosen Alternativen.
: >>
: >> Ich überlege gerade, ob und wie man einen Vermögensberater dafür
zivilrechtlich "dran kriegen könnte". Ja, ich denke,
: >> das geht.
: >
: >Das ist Quatsch. Wie willst Du nachweisen, dass der Vermögensberater
: >den schlechten Rueckkaufwert verschwiegen hat?
: >
: >Wenn man jemanden zu Sparen zwingen will (bzw. der Kunde sich selbst),
dann
: >_muss_ der vorzeitige Zugriff auf das Sparkapitals teuer sein; sonst
wirkt
: >es nicht. BuSchas kann man jederzeit verkaufen, da ist keinerlei Zwang
: >zur Selbstdisziplin da.
: >
: >Die einzige Alternative waere Entmuendigung.

: >
: >Klaus
:
: Danke Klaus,
:
: manchmal hat die Realität nichts mit Renditeoptimierung zu tun. Kann
: man eigentlich BuSchBriefe per Einzugsermächtigung in 100,-- oder 150
: DM Beträgen kaufen? Wie kaufe ich denn eigentlich einen
: Bundesschatzbrief?

Jetzt kennen wir Deinen "Ausbildungsstand" (Fachwissen wäre einfach die
falsche Vokabel) wieder ein bißchen besser. Danke.


: Lt. Handelsblatt von heute liegt fofgende Rendite (Ausgabe 16.7.97)


: vor: ((Typ A)
:
: 1. Jahr 2,75%
: 2. Jahr 3,12%
: 3. Jahr 3,56%
: 4. Jahr 4,02%
: 5. Jahr 4,42%
: 6. Jahr 4,8%

Was will uns der Autor damit sagen ? Wie dumm er ist ? (fachlich)

: Grüsse


: Tilo Traub
: Vermögensberater
: http://www.DieVermoegensberater.de

:

Michael Kronenberg

Michael Kronenberg

unread,
Sep 26, 1997, 3:00:00 AM9/26/97
to

Siggi Schoenicke <Siggi_Sc...@f1210.n2426.z2.fidonet.org> schrieb im
Beitrag <MSGID_2=3A2426=2F1210_...@fidonet.org>...
: Moin Michael,

Siggi, Du hast das gleiche Problem wie Tilo Traub, das ich hier noch
einmal beschreibe.

Tilo Traub wendet eine jener Taktiken an, die man auf den
Verkaufsseminaren lernt. Er nimmt nicht zu dem Vorwurf Stellung sondern
versucht, durch Eröffnung eines neues "Kriegsschauplatzes" vom alten
abzulenken. Das Prinzip ist ganz einfach. Auf "Die Bremsen sind defekt"
geht er nicht ein sondern antwortet "Die Rückleuchten sind schön groß".

Die Antwort auf den Vorwurf, daß er sich mal wieder etwas zusammen gelogen
hat, wäre,

- entweder seine Aussage zu belegen
- oder seine Lüge einzugestehen

Seine Zitate belegen nicht seine Behauptung, die war:

>> Ich kann mir nicht helfen, in einer Ausgabe schreibt ein grosses

>> (hier : >> oft angefuehrtes) Finanzmagazin, KLV sind "mist", besser

>> RLV und Fond, : >> ein paar Ausgaben spaeter, genau das Gegenteil.


Seine Zitate eröffnen einen neuen Schauplatz. Das ist der Trick. Damit
kommt er aber hier nicht durch. Du, Siggi, wendest in den folgenden
Absätzen die gleiche Taktik an. Auch Du schreibst zum Thema "Die Bremsen
sind defekt" "Die Rückleuchten sind schön".



: MK> Du willst uns hier Deine Interpretationen (die ich fuer dusselig


halte)
:
: ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
: s. 1. Absatz !

Auch das hast Du nicht begriffen, Siggi. Ich empfehle Dir die Lektüre der
Paragraphen.


: MK> Uno Momento, junger Mann. Die interessieren sich dann fuer den


: MK> Rueckkaufswert, weil ich ihnen klar mache, wieviel Geld sie bei der
AM
: MK> Lebensversicherung verlieren.
:
: Hm ... da ja nicht bekannt ist was wirklich letztendlich zum Ablauf
rauskommt,
: ein schwieriges Unterfangen. Oder ?

Nein. Ein finanzmathematischer Nachweis, wie ich ihn in meiner
Renditestudie geführt habe, genügt. Einzelheiten siehe meine Homepage


: MK> Und dann wollen die da raus aus den


: MK> Vertraegen. Und dann ist der Rueckkaufswert fuer jeden auf einmal
so
: MK> unglaublich wichtig.
:
: Spielt fuer mich bei meinen Vertraegen keine Rolle. Ich erwarte den
Ablauf und
: sehe dann was daraus geworden ist. Bei meiner Fondsanlage verfahre ich
: uebrigens ebenso. Die Anteile sind gekauft und ich hab absolut keine
Ahnung
: welcher Kurs heute aktuell ist. Warum auch, was heute unten ist kann
morgen
: wieder oben sein. In der Ruhe liegt die Kraft :-)

Du, Siggi, wendest in den folgenden Absätzen die gleiche Taktik wie Tilo
Traub an. Auch Du schreibst zum Thema "Die Bremsen sind defekt" "Die
Rückleuchten sind schön".


: MK> : > Aber Du traust Dich ja nicht, mich mal auf


: MK> : >einen "Zug durch Deine Kundschaft" einzuladen.
: MK> : >
: MK> : Das hat mit trauen nicht zu tun, sondern mit Schutz vor den
: MK> Schuetzern, : siehe Artikel oben.
:
: MK> Wieso, ich denke, Du hast korrekt beraten und ueber alle Nachteile
: MK> informiert ? Hast Du Angst vor "Aber Frau Mueller, hat Ihnen der
Tilo
: MK> denn nicht erzaehlt, dass die AM Leben auf Rang "ganz weit hinten"
: MK> liegt" - "Schauen Sie mal, wie schlecht die in der Vergangenheit
: MK> waren, wie schlecht die Prognosen im Vergleich zu anderen sind" -
: MK> "Schauen Sie mal auf die Kennziffern wie "Kosten" etc." Und so
: MK> weiter.
:
: Und da liegt ja das Problem. Wie oft soll ich denn meine Versicherungen
: umdecken ? Kannst Du eine Gesellschaft nennen die fuer sich in Anspruch
nehmen
: kann in allen Test ueber einen laengeren Zeitraum , sagen wir mal 12
Monate,
: den Spitzenplatz belegte ? Und selbst dann ... im 13. Monat rutscht die
: Gesellschaft ploetzlich auf den 3.Rang. Und nun ? Versicherungen als
: Tagesanlage ? ;->>

Du, Siggi, wendest in den folgenden Absätzen die gleiche Taktik wie Tilo
Traub an. Auch Du schreibst zum Thema "Die Bremsen sind defekt" "Die
Rückleuchten sind schön".


: MK> Journalist eine Meinung : praesentiert und keine Fakten, Fakten


: MK> Fakten.
:
: MK> Wieder falsch. Fakten und Meinungen.
:
: Fakten ? Sind "freiwillige Angaben" von Versicherungsunternehmen Fakten
mit
: denen man ohne jeden Zweifel arbeiten kann ? Und es sind "freiwillige
Angaben"
: von Seiten der VU mit denen bei Vergleichen gearbeitet wird.

Du, Siggi, wendest in den folgenden Absätzen die gleiche Taktik wie Tilo
Traub an. Auch Du schreibst zum Thema "Die Bremsen sind defekt" "Die
Rückleuchten sind schön".


: MK> : >Dem Rueckkaufswert muss man vor allem aus 2 Gruenden eine hohe


: MK> Bedeutung : >beimessen: : > : >- Stornoquote (nicht nur der ersten
5
: MK> Jahre) : : siehe meine Aussage, ich schliesse keine LV mit dem
: MK> Gedanken des : Storno's ab.
:
: MK> Du willst oder kannst es nicht verstehen. 2 von 3 Vertraegen
erreichen
: MK> den Ablauf nicht.
:
: Und in nicht wenigen Faellen aus Gruenden der Abwerbung eines anderen
: Mitbewerbers.
:
: MK> Falsch. Der zum Aachener + Muenchener Konzern gehoerende
Direktanbieter
: MK> "Cosmos" oder die Hannoversche Leben sind die Belege dafuer. Die
: MK> Ursache fuer den hohen Rueckkaufswert ist uebrigens die gleiche wie
fuer
: MK> die
:
: in der Vergangenheit geleistete
:
: MK> hohe Ablaufleistung dieser Unternehmen:
:
: Welche allerdings nicht auch fuer zukuenftige Abschluesse garantiert
werden
: kann.

Putzig, was Du schreibst. Aber:
Du, Siggi, wendest in den folgenden Absätzen die gleiche Taktik wie Tilo
Traub an. Auch Du schreibst zum Thema "Die Bremsen sind defekt" "Die
Rückleuchten sind schön".

: Sie wird lediglich aufgrund der Vergangenheitswerte als voraussichtlich
: ebenfalls hochausfallend bewertet :-)

Du, Siggi, wendest in den folgenden Absätzen die gleiche Taktik wie Tilo
Traub an. Auch Du schreibst zum Thema "Die Bremsen sind defekt" "Die
Rückleuchten sind schön".


: MK> Die geringeren Kosten


: MK> durch eingesparte Provisionen !
:
: Gut formuliert :-) Eingesparte Provision :-) Die Hannoversche Leben wird
auch
: von Maklern angeboten. Und ich denke das der Makler fuer seine Arbeit
auch eine
: Courtage erhalten sollte und will.

Die Tarife sind provisionslos. So langsam erkennt man, wie bei Tilo Traub,
Dein wahres Gesicht. Es ist dumm, hier zu lügen, denn solange ich hier
mitlese, fliegt das auf.


: Und da haben wir es ... selbst
: Direktanbieter zahlen Courtage/Provisionen ...

Die nächste Lüge, Siggi. Die Europa Versicherung und andere sind keine
Direktanbieter. Merke: Man wird nicht dadurch ein Direktanbieter, daß man
sich so nennt.

:
: MK> : > Bei der Ablaufleistung handelt es sich dagegen um eine


Prognose.
: MK> : : stimmt, und da gibt es welche, die gute Prognosen abgeben und
: MK> welche : die schlechte Progosen abgeben>
:
: Eben freiwillige Angaben der VU ...
:
: MK> wobei man aus Vergangenheitsergebnissen und langjaehrigen
: MK> Durchschnitts-Kennziffern wie "Kosten" und "Kapitalanlage-Rendite"
: MK> erkennen kann, ob die Prognose realistisch ist oder nicht.
:
: Natuerlich ... trotzdem sind es nur Vermutungen. Und jenachdem wer sie
: anstellt, kommen verschiedenen Einschaetzungen zustande. Alle haben nur
eine
: Gemeinsamkeit ... Ansichtssache :-)

Du verwechselt die Kasperle-Rankings in Capital und anderswo mit seriösen
Berechnungen, die in Gerichtsgutachten Verwendung finden. Meine
Berufskollegen und ich kennen uns da bestens aus.

:
: MK> Aber ich weiss: Du bist da ja ganz anders, wie Du uns -


: MK> glaubhaft (lach - kicher - werf mich auf den Boden und waelz)
:
: Ich kann darueber nicht lachen ... s. 1. Absatz .
:
: MK> versichert hast.
:
: MK> Das Posting hast Du vielleicht ueberlesen. Ich fuehrte aus, dass
ich
: MK> bestens von der Versicherungswirtschaft ausgebildet wurde.
Ausserdem
: MK> habe ich eine richterliche Zulassung fuer die Rechtsberatung im
: MK> Bereich Versicherungen.
:
: Damit waerst Du ja einer der wenigen amtlich bestellten
Versicherungsberater.
: Da Du die Bestallungsurkunde ja nicht verstecken musst - im Gegenteil -
finde
: ich die auf deiner Homepage oder kannst Du hier mal die Daten posten ?
: Irgendwie bin ich jetzt doch, aufgrund mancher deiner Aussagen bzw.
deinem
: Umgang mit Mitschreibenden hier im Echo, ueberrascht.
:
: Tschuess, Siggi!

:

Michael Kronenberg


Tilo Traub

unread,
Sep 26, 1997, 3:00:00 AM9/26/97
to

On Tue, 23 Sep 1997 22:53:00 +0200,
Siggi_Sc...@f1210.n2426.z2.fidonet.org (Siggi Schoenicke) wrote:

Hallo Siggi,

>Ich kann darueber nicht lachen ... s. 1. Absatz .

Du hast mal ein gutes Mail geschrieben !

>
> MK> Das Posting hast Du vielleicht ueberlesen. Ich fuehrte aus, dass ich
> MK> bestens von der Versicherungswirtschaft ausgebildet wurde. Ausserdem
> MK> habe ich eine richterliche Zulassung fuer die Rechtsberatung im
> MK> Bereich Versicherungen.


Was bedeutet "bestens" ?

was bedeutet eine richterliche Zulassung für die Rechtsberatung im
Bereich Versicherungen? Was muß man denn für die Zulassung für
Vorraussetzungen haben?


>
>Damit waerst Du ja einer der wenigen amtlich bestellten Versicherungsberater.
>Da Du die Bestallungsurkunde ja nicht verstecken musst - im Gegenteil - finde

~~~~~~~~~~~~~~

Sollte sicherlich Bestellung.... heißen, oder? (Stall hat doch was mit
Pferd zu tun)

>ich die auf deiner Homepage oder kannst Du hier mal die Daten posten ?
>Irgendwie bin ich jetzt doch, aufgrund mancher deiner Aussagen bzw. deinem
>Umgang mit Mitschreibenden hier im Echo, ueberrascht.

Meinst Du das Darmstädter Echo oder diese NG?


>
>Tschuess, Siggi!

Tilo Traub

unread,
Sep 27, 1997, 3:00:00 AM9/27/97
to

On 26 Sep 1997 23:47:28 GMT, "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de>
wrote:

>: >Außerdem bräuchte ich das nicht. Die Unterlagen, die ich von der AM
>Leben
>: >kenne, entsprechen nicht den gesetzlichen Vorschriften über eine
>: >ausreichende Verbraucheraufklärung. Insofern sind die Verträge leicht
>zu
>: >kippen.
>:
>: Oh, jetzt können wir ja mal Nägel mit Köpfen machen, bitte teile mir
>: mit, was nach Deiner maßgeblichen Meinung den von Dir beschriebenen
>: Tatbestand erfüllt. Ich werde das dann von der Rechtsabteilung klären
>: lassen,
>
>

delete


>
>Deine Versuche, mich für Dich kostenlos arbeiten zu lassen, sind putzig,
>aber langweilen mich. TIP 1: Gesetz besorgen. TIP 2: Rechtsanwalt mit
>Spezialgebiet Versicherungen befragen. TIP 3: Einen Berufskollegen von mir
>in Deiner Nähe aufsuchen. TIP 4: Hans-Dieter Meyer anrufen.)
>

Es wäre Dir doch sicherlich ein Leichtes, hier kurz und knapp (auch
für die anderen) Tacheles zu sprechen.

delete

>Habe ich: Arbeite selbst Tilo. siehe Tip 1 bis 4

Wenn es darum ginge, bräuchte man ja keine NG
>
>
>Michael Kronenberg

Tilo Traub

unread,
Sep 27, 1997, 3:00:00 AM9/27/97
to

On 26 Sep 1997 23:47:29 GMT, "Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de>
wrote:

delete

>: Danke Klaus,
>:
>: manchmal hat die Realität nichts mit Renditeoptimierung zu tun. Kann
>: man eigentlich BuSchBriefe per Einzugsermächtigung in 100,-- oder 150
>: DM Beträgen kaufen? Wie kaufe ich denn eigentlich einen
>: Bundesschatzbrief?
>
>Jetzt kennen wir Deinen "Ausbildungsstand" (Fachwissen wäre einfach die
>falsche Vokabel) wieder ein bißchen besser. Danke.

Na, wieder die übliche Beleidigungen? Antworte doch lieber mal auf die
Frage.


>
>
>: Lt. Handelsblatt von heute liegt fofgende Rendite (Ausgabe 16.7.97)
>: vor: ((Typ A)
>:
>: 1. Jahr 2,75%
>: 2. Jahr 3,12%
>: 3. Jahr 3,56%
>: 4. Jahr 4,02%
>: 5. Jahr 4,42%
>: 6. Jahr 4,8%
>

delete
>
>: Grüsse


>: Tilo Traub
>: Vermögensberater
>: http://www.DieVermoegensberater.de

>:

Rainer Zocholl

unread,
Sep 28, 1997, 3:00:00 AM9/28/97
to

(Tilo Traub) 24.09.97 in /de/etc/finanz:

>>
>>Die einzige Alternative waere Entmuendigung.
>>
>>Klaus
>

>Danke Klaus,
>
>manchmal hat die Realität nichts mit Renditeoptimierung zu tun.
>Kann man eigentlich BuSchBriefe per Einzugsermächtigung in 100,--

>oder 150DM Beträgen kaufen?


Wer Einzugsermächtigungen erteilt, entmündigt sich selbst.
(Vgl. anderen Thread hier)

Du kannst inzwischen BuSchas per Dauerauftrag kaufen.
Auch 100DM-weise. Das schon immer.
Der Bänker wird zwar grimmig schauen, aber er muss.


>Wie kaufe ich denn eigentlich einen
>Bundesschatzbrief?

Du schreibst einen Brief/Karte an die Bundeschuldenverwaltung und
bittest um Eröffnung eines Schuldbuchkontoeintrages für Dich.

Damit Du bei Deinen Kunden mal mit Wissen protzen kannst, hier
ein paar Addressen:

Alt:
Bundesschuldenverwaltung
61342 Bad Homburg v.d. Höhe


Neu:
Bundesschuldenverwaltung
-Dienststelle Berlin -
Postfach 42 08 07
Luftbrücke 2

12068 Berlin

030 69034-0


Infos:
Informationsdienst für
Bundeswertpapiere

Postfach 10 12 50

60012 Frankfurt/Main
Tel: 069/74 77 11
069 19 718 (Automat)

(Provisionen zahlen die aber m.W. nicht. Insofern ist klar, dass Du
Dich da nicht so auskennst, als "Vermögensberater" (Wessen Vermögens?))


Dann bekommst Du ein paar Formulare zurück, deren
Unterschrift Du bei einer x-beliebigen, freundlichen Bank
beglaubigen lassen musst.
Kaufen kannst Du die BuSchas -ohne Aufpreis- bei Deiner Bank
(bei IRGENDEINER Bank) oder bei einer Landeszentralbank.

Es erfordert natürlich gewisse Kenntisse in Wort und Schrift.
Anders wäre es ja nicht erklären das "Vermögensberater", wie Du
vorgibst zu sein, immer noch Dumme finden, denen die Hand unter einem
KLV-Vertrag geführt werden kann, weil der Herr Vertreter ja so
nett erzählt hat...


"Vermögensberater" kann sich jeder dahergelaufene Penner nennen.
Die Bezeichnung ist leider nicht geschützt.
(Wobei ich damit natürlich nicht Dich meine und erst recht nicht "Penner"
diskriminieren möchte. Diese sind wenigstens offen und ehrlich und
sagen ganz klar was sie wollen: Mein Geld (und sie habe es nötig,
Du mit Deinem SLK wohl nicht))

>Lt. Handelsblatt von heute liegt fofgende Rendite (Ausgabe 16.7.97)
>vor: ((Typ A)
>
>1. Jahr 2,75%
>2. Jahr 3,12%
>3. Jahr 3,56%
>4. Jahr 4,02%
>5. Jahr 4,42%
>6. Jahr 4,8%

Diese Renditen sind GARANTIERT.
Was GARANTIERT Dein KLV?
Was bleibt an "Rendite" übrig, wenn Du die SUMME nimmst, die
der Kunde in die KLV einzuzahlen hat, inkl., aller Kosten?

>Grüsse
>Tilo Traub
>Vermögensberater

Gelingt es immer Inkompetenz/Unwissenheit mit "Nettigkeit" auszubügeln?
Viele Infos sind Deine Posting seltsamerweise nämlich nicht zu
entnehmen. Ausserdem ist der Quote/Antwortanteil grausam schlecht.
Wenn man selbst nichts beitragen kann, quotet man ebend "grosszügig"...


Wie fühlt man sich eigentlich so, wenn man einem hochverschuldeten
Menschen zu einem SPARvertrag rät, Lebesneversicehrungen anderer
Unternehmen "ruhend" stellt um finaziell Platz für die eigenen Produkte
zu schaffen?
Niederträchtig, dreckig oder einfach gut, weil es ja wieder
satte Provisionen regnet, die den neuen SLK bezahlt?


>http://www.DieVermoegensabzocker.de

Achso. Warum so bescheiden?

Rainer

Dag Steinchen

unread,
Sep 28, 1997, 3:00:00 AM9/28/97
to Rainer Zocholl


hallo rainer,
gut gesagt, das kenne ich aus eigener erfahrung, da ich selbst im vers.
aüßendienst tätig bin. aber diese schwarze schafe gibt es nicht nur
unter den mitarbeitern der dvag sondern auch bei den banken, diese ma
sehen nur ihre provisionen. es ist zwar schön einen dicken vertrag zu
schreiben aber sollte man nicht nach dem motto " verbrannte erde "
handeln. sollte sich dies herumsprechen ist man schnell weg vom fenster;
denn nichts ist schlimmer als schlechte mundpropaganda. also muß ich
sauber arbeiten.

zu den renditen.

die rendite bei kaplv`s hängt von verschiedenen faktoren ab, zum einem
vom unternehmen und zum anderen was mit versichert ist. daraus ergibt
sich eine rendite zwischen ca 3,5% und ca 6,0% ( mit bu oder nackter
lv-tarif). um die rendite zuerhöhen sollte man einen rentenvertrag
abschließen, hier liegt die verzinsung der beiträge bei ca 6,5 - 7,0%.

es wäre jedoch wünschens wert wenn sich die vers. unternehmen zum einen
zu einer höheren garantierten verzinsung durchringen könnten und zum
andern die null zilmerung der rv und kaplv verträge durch ringen würden.
somit erledigt sich das problem der profitgeier von allein.


tschüß dag steinchen

Tilo Traub

unread,
Sep 28, 1997, 3:00:00 AM9/28/97
to

On 28 Sep 1997 00:22:00 +0100,
gsdkjsadzewmbuz...@zocki.toppoint.de (Rainer Zocholl)
wrote:

delete


>
>Es erfordert natürlich gewisse Kenntisse in Wort und Schrift.
>Anders wäre es ja nicht erklären das "Vermögensberater", wie Du
>vorgibst zu sein, immer noch Dumme finden, denen die Hand unter einem
>KLV-Vertrag geführt werden kann, weil der Herr Vertreter ja so
>nett erzählt hat...
>

mal abgesehen von Deiner Polemik, "Dumme" finden bedeutet, ein Produkt
zu verkaufen, das dem Kunden schadet, bzw. das Schrott ist.

Eine KLV ist nicht von der Sache an sich ein ungeeignetes Produkt,
sondern erst dann, wenn der Kunde als Instrument der
Verkäuferbereicherung beraten wird.

Das bedeutet, die seriöse Beratung hilft dem Kunden. Die Unseriöse
nicht. Daher findet der Seriöse Berater (egal ob Vermögensberater,
Makler, Bänker etc.) keinen Dummen sondern der Kunde findet einen
hilfreichen Freund, der ihm hilft. Und bei einem guten Geschäft
verdienen beide !


>
>"Vermögensberater" kann sich jeder dahergelaufene Penner nennen.
>Die Bezeichnung ist leider nicht geschützt.

Stimmt, leider ist das noch so, aber vielleicht wird es ja doch 98
noch geregelt.

>(Wobei ich damit natürlich nicht Dich meine und erst recht nicht "Penner"
>diskriminieren möchte. Diese sind wenigstens offen und ehrlich und
>sagen ganz klar was sie wollen: Mein Geld (und sie habe es nötig,
>Du mit Deinem SLK wohl nicht))

Ich verstehe schon was Du sagen willst :-).

A hat ein Penner Dein Geld nicht nötig, denn er kann ja arbeiten
gehen, B bekommt er Dein Geld ja bereits über das Sozialamt.

Ich fahre übrigens keinen SLK, (Schrottwagen). Aber wenn sich die
Diskussion auf dem Lurchenlevel bewegen soll, kann ich auf Deine
Aussage nur sagen, Du bist neidisch, kannst Du Dir Deinen SLK nicht
leisten?

Für die anderen Leser: Dies war ein einmaliger Ausrutscher auf das
Niveau dieses Posters, da er auch noch meine Kennung verändert und als
meine Originalkennung darstellt.

>
>>Lt. Handelsblatt von heute liegt fofgende Rendite (Ausgabe 16.7.97)
>>vor: ((Typ A)
>>
>>1. Jahr 2,75%
>>2. Jahr 3,12%
>>3. Jahr 3,56%
>>4. Jahr 4,02%
>>5. Jahr 4,42%
>>6. Jahr 4,8%
>
>Diese Renditen sind GARANTIERT.
>Was GARANTIERT Dein KLV?
>Was bleibt an "Rendite" übrig, wenn Du die SUMME nimmst, die
>der Kunde in die KLV einzuzahlen hat, inkl., aller Kosten?

zwischen 5% und 7%, bei einer FLV mehr oder weniger, je nach Laufzeit.
Dies ist eine Durchschnittsverzinsung über die gesamte Laufzeit.

Wenn man mal die Ausführungen von M.K. über Aktienfonds verfolgt, ist
die Wahrscheinlichkeit, das diese Anlageform nicht diese Rendite
erreicht wohl gegeben. Kann natürlich weit darüber liegen, aber es
gibt auch Zeiträume in denen das nicht so war. Bei der KLV gab es
meines Wissens nach keine Zeiträume, in denen die Rendite unter 5%
lag.


>
>>Gelingt es immer Inkompetenz/Unwissenheit mit "Nettigkeit" auszubügeln?

Dein Posting war doch nicht nett.

>Viele Infos sind Deine Posting seltsamerweise nämlich nicht zu
>entnehmen.

Das sehe ich nicht so.

>Ausserdem ist der Quote/Antwortanteil grausam schlecht.

kann ich nicht so sehen, denn wenn im Thread eine Woche früher etwas
von mir stand, brauche ich es doch nicht wiederholen.

deletet

>Wie fühlt man sich eigentlich so, wenn man einem hochverschuldeten
>Menschen zu einem SPARvertrag rät, Lebesneversicehrungen anderer
>Unternehmen "ruhend" stellt um finaziell Platz für die eigenen Produkte
>zu schaffen?

Man sollte sich eigentlich schlecht fühlen, aber es gibt sicherlich
eine ganze Menge Vertreter, die so arbeiten, sonst wäre der Ruf in der
Finanzbranche ja nicht so schlecht.

>Niederträchtig, dreckig oder einfach gut, weil es ja wieder
>satte Provisionen regnet, die den neuen SLK bezahlt?

>
deletet
>
>Rainer

Tilo Traub

unread,
Sep 28, 1997, 3:00:00 AM9/28/97
to

On 28 Sep 1997 10:04:27 GMT, DagSte...@t-online.de (Dag Steinchen)
wrote:

deletet


>
>
>hallo rainer,
>gut gesagt, das kenne ich aus eigener erfahrung, da ich selbst im vers.
>aüßendienst tätig bin. aber diese schwarze schafe gibt es nicht nur
>unter den mitarbeitern der dvag sondern auch bei den banken, diese ma
>sehen nur ihre provisionen. es ist zwar schön einen dicken vertrag zu
>schreiben aber sollte man nicht nach dem motto " verbrannte erde "
>handeln. sollte sich dies herumsprechen ist man schnell weg vom fenster;
>denn nichts ist schlimmer als schlechte mundpropaganda. also muß ich
>sauber arbeiten.
>

in jedem Bereich gibt es Idioten, da gibt es keine Ausnahmen.

>zu den renditen.
>
>die rendite bei kaplv`s hängt von verschiedenen faktoren ab, zum einem
>vom unternehmen und zum anderen was mit versichert ist. daraus ergibt
>sich eine rendite zwischen ca 3,5% und ca 6,0% ( mit bu oder nackter
>lv-tarif). um die rendite zuerhöhen sollte man einen rentenvertrag
>abschließen, hier liegt die verzinsung der beiträge bei ca 6,5 - 7,0%.

Die Renditen gehen bis 7,XX bei einer KLV (zumindest lt. unverb.
Rechnung.

Es kann ja wohl nicht sein, daß hier KLV und Rente unter
Renditegesichtspunkten empfohlen werden, dann ist doch vorher schon
was falsch gelaufen.

>
>es wäre jedoch wünschens wert wenn sich die vers. unternehmen zum einen
>zu einer höheren garantierten verzinsung durchringen könnten

warum, 4%GZ + Überschüße = 6% Rendite = 6%GZ + Überschüße.(die dann
kleiner ausfallen).

>und zum
>andern die null zilmerung der rv und kaplv verträge durch ringen würden.
>somit erledigt sich das problem der profitgeier von allein.
>

damit erledigt sich aber auch ein ganze Berufssparte von allein, denn
dann sind nur noch die Vermittler am Markt, die entweder schon über
einen großen Bestand verfügen oder die die ein Fixum bekommen. Da kann
man jetzt lange diskutieren, ob das nur Vorteile hat.


>
>tschüß dag steinchen

Josef Wolf

unread,
Sep 28, 1997, 3:00:00 AM9/28/97
to

In <608qdu$bj2$1...@news02.btx.dtag.de> Tr...@t-online.de (Tilo Traub) writes:
>On Mon, 22 Sep 1997 09:29:00 +0200, P.Egge...@TBX.BerliNet.de
>(Peter Eggebrecht) wrote:

>>Der Augenblick des gezwungenen, unguenstigen Ausstiegs bei vielen
>>Anlageformen vorhanden. So fragt (sollte) ein Anlageberater danach wie
>>lange auf die angelegte Summe verzichten werden kann und waehlt danach,
>>und der Risikobereitschaft, die optimierte Anlageform, was sich in der
>>erwarteten Rendite wiederspiegelt. Haelt man sich spaeter nicht an die
>>Vorgaben, z.B. durch Veraenderung der Lebensumstaende, und man muss/will
>>zu einem unguenstigen Zeitpunkt an das Angelegte Kapital, so muss auch
>>hier mit nicht unerheblichen Verlusten gerechnet werden.

Zwar hast Du im Grundsatz recht. Es gibt aber einen gravierenden
Unterschied:

Gehe ich zur Bank um eine Aktie zu kaufen, wird mir der Verkaeufer erst
einmal ein Referat darueber abhalten, dass ich Verluste erleiden kann,
wenn ich zu einem unguenstugen Zeitpunkt verkaufen _muss_. Er wird mir
keine einzige Aktie verkaufen, ohne mich ueber die Risiken aufgeklaert
zu haben.

Kommt ein 'Berater' zu mir um mir eine KLV zu verkaufen, versucht er mir
das Gefuehl der 'Sicherheit' zu vermitteln. Dass ich Verluste bei Austritt
zu einem unguenstigen Zeitpunkt (welcher sich ueber die _gesamte_ Laufzeit
erstreckt) erleide, erzaehlt er mir erst, wenn ich explizit danach frage.
Auch die 'Rueckkaufwerte' werden meist nur nach intensivem Draengen genannt.

Pikanterweise werfen (bei langfristigen Anlagen) Aktien eine deutlich
bessere Rendite als KLVs ab.

>>Nun aber fuer
>>diese Sitution den damaligen Berater verantwortlich zu machen ist
>>sicherlich ein sehr bequemer, aber nicht unbedingt ehrlicher Weg.

Der ehrliche Weg ist also der, das 'Gefuehl der Sicherheit' zu verkaufen,
ohne auf die vorhandenen Risiken hinzuweisen?

>Jede Anlageentscheidung wird von einem Planungsfall aus gestartet.
>Ändert sich der Plan ist mit mehr oder weniger Konsequenzen zu
>rechnen.

Jau! Und wenn die Risiken vor dem Abschluss genannt werden, dann ist
auch schon der erste Spatenstich zu einer fairen 'Beratung' getan. Aber
das wird wohl eine Illusion bleiben :-/

Gruss
--
-- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de -- Germersheim, Germany --

Stephan Wunsch

unread,
Sep 29, 1997, 3:00:00 AM9/29/97
to

Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote in
<5vn6vn$qc6$1...@news01.btx.dtag.de>:

>Focus, 8.1.96


>
>LEBENSVERSICHERUNCEN
>
>Am Kunden vorbei getestet
>

>Millionen Verbraucher verunsichert: Die Stiftung Warentest attackierte


>Lebensversicherer - nur methodische Macken oder auch Dilettantismus?
>

>......Stiftung Warentest, durch und durch kommerziell

Ohne jetzt die Stiftung Warentest verteidigen zu wollen (ganz bestimmt
nicht), aber ausgerechnet dieses Boulevardmagazin als Backup für den
Dilettantismus der Stiftung anzuführen erscheint mir äußerst gewagt. Ich
erinnere an den Fall der durch Focus in die Pleite getriebene Privat-
bank.

Stephan

Wolfgang Kynast

unread,
Sep 29, 1997, 3:00:00 AM9/29/97
to

On 23 Sep 1997 16:23:26 GMT, Tr...@t-online.de (Tilo Traub) wrote:

>On Mon, 22 Sep 1997 09:29:00 +0200, P.Egge...@TBX.BerliNet.de
>(Peter Eggebrecht) wrote:
>

>>*** Antwort an : Wolfgan...@darmstadt.netsurf.NOSPAM
>>*** zum Thema vom: 17.09.97 - Re: Offener Brief an Tilo Traub, Verkõufer der Deutschen Verm÷gensbera
>>

>>>Und einen solchen Fall habe ich kuerzlich im Bekanntenkreis
>>>erlebt: Lehrerin, 48, muss sich ploetzlich aus gesundheitlichen Gruenden
>>>in den einstweiligen Ruhestand versetzen lassen - also kraeftige
>>>Einkommenseinbusse. Dies zwingt sie, eine KLV (die man ihr unnoetiger-
>>>weise vor 5 Jahren zu einer Hypothek aufgeschwaetzt hat)
>>>zu kuendigen.
>>>Und schon wieder sind ein paar Tausender weg.
>>
>>ich will nur auf ein kleines Zipfelchen dieses langen Treads quoten.
>>

>>Der Augenblick des gezwungenen, unguenstigen Ausstiegs bei vielen
>>Anlageformen vorhanden. So fragt (sollte) ein Anlageberater danach wie
>>lange auf die angelegte Summe verzichten werden kann und waehlt danach,
>>und der Risikobereitschaft, die optimierte Anlageform, was sich in der
>>erwarteten Rendite wiederspiegelt. Haelt man sich spaeter nicht an die
>>Vorgaben, z.B. durch Veraenderung der Lebensumstaende, und man muss/will
>>zu einem unguenstigen Zeitpunkt an das Angelegte Kapital, so muss auch

>>hier mit nicht unerheblichen Verlusten gerechnet werden. Nun aber fuer

>>diese Sitution den damaligen Berater verantwortlich zu machen ist
>>sicherlich ein sehr bequemer, aber nicht unbedingt ehrlicher Weg.
>

>Dies ist mal eine gute Antwort, ganz weg von dem "Ich bin der Gute, Du
>bist der Schlechte" "Nein, nein, ich bin der Gute und Du bist der
>Schlechte......"
>

>Jede Anlageentscheidung wird von einem Planungsfall aus gestartet.
>Ändert sich der Plan ist mit mehr oder weniger Konsequenzen zu

>rechnen. Im obigen Fall stellt sich die Frage, ob die Konstruktion
>überhaupt geeignet war und warum dort nicht wenigstens eine
>Beitragsbefreiung eingebaut war. Falls wegen Vorerkrankung keine BU
>möglich gewesen wäre, muß diese Beratung noch genauer hinterfragt
>werden.

Ihr habt leider den entscheidenden Punkt verpaßt:

die KLV wurde ihr im Rahmen einer Baufinanzierung
untergejubelt, indem so getan wurde, als sei sie
selbstverständlich notwendig.
In Wirklichkeit war das Darlehen (auch ohne die KLV)
durch die Immobilie weit 'übersichert'.

Euere Argument passen also in diesem Fall leider garnicht.

Gruß,
Wolfgang


--
reply address intentionally wrong (replace NOSPAM by DE)

Rund um's Geld: http://people.frankfurt.netsurf.de/Wolfgang.Kynast/

Rainer Zocholl

unread,
Sep 30, 1997, 3:00:00 AM9/30/97
to

(Tilo Traub) 28.09.97 in /de/etc/finanz:

>On 28 Sep 1997 00:22:00 +0100,
>gsdkjsadzewmbuz...@zocki.toppoint.de (Rainer Zocholl)
>wrote:
>

>>Es erfordert natürlich gewisse Kenntisse in Wort und Schrift.
>>Anders wäre es ja nicht erklären das "Vermögensberater", wie Du
>>vorgibst zu sein, immer noch Dumme finden, denen die Hand unter einem
>>KLV-Vertrag geführt werden kann, weil der Herr Vertreter ja so
>>nett erzählt hat...
>>
>
>mal abgesehen von Deiner Polemik,

Welche "Polemik"?
WER beantwortet hier ihm gestellte Fragen mit rhetorischen Billig-Tricks?

>"Dumme" finden bedeutet, ein Produkt
>zu verkaufen, das dem Kunden schadet, bzw. das Schrott ist.

Wenn man eine KLV vorzeitig kündigen MUSS ist es ein Schaden,
natürlich für den Kunden. Oder siehst Du das irgendwie anders?

"Schlaue" werden sich an die Hannoversche oder Cosmos o.ä. wenden
und sich nicht von eine Vertreter einwickeln lassen, eine schlechtest
reentierliche KLV andrehen lassen.
Wovon willst Du dann leben wollen?

Du willst uns doch nicht erzählen, das Du den Kunden gratis berätst
und ihn dabei auffforderst, sich nach Deiner Beratung an
einen Direktversicherer zu wenden, weil nur dort einigermassen Renditen
entstehen(weil ebend keine satten Vertreter-Provisionen abgezogen
werden)?


>Eine KLV ist nicht von der Sache an sich ein ungeeignetes Produkt,

Ja, sonst wäre sie nicht "legaler Betrug" sondern wirklicher Betrug,
was niemand behauptet hat.

>sondern erst dann, wenn der Kunde als Instrument der
>Verkäuferbereicherung beraten wird.

Ja, wie weise.
Und wie sieht die Relität aus?
DU(im übertragenen Sinn!) MUSST Geld verdienen um Dich und
Deine Familie durchzufüttern. Je mehr Geld mit je weniger Arbeit
je lieber. (JA ich kann's mir denken: DU arbeitest gern 24 täglich
ohne eine müde Mark zu sehen, und zur Not hängst Du noch die Nacht dran
weil Du ein so guter, ehrlicher, kompetenter Mensch bist, Du machst es
nur aus Freundschaft zu all Deinen Kunden.)

Wie hiess einst der Werbeslogan der Al*z :
"Ist Dir im Leben NICHTS gelungen, versuch' es mit Versicherungen!"

>Das bedeutet, die seriöse Beratung hilft dem Kunden.
>Die Unseriöse nicht.

Ja, geht es evtl. noch etwas platter?
Es könnte sein das es sonst niemand versteht.

Hier sahen wir den alten, dummen, primitiven Rhetoriktrick #3:
Stelle 4..5 geschlossene Fragen, die der Kunde bejahen MUSS.
Dann wird es auch die letzte, den Vertrag bejahen, obwohl er
eigentlich gar nicht will.
Das muss man Dir lassen:
Diese billigen Tricks hast Du gut geübt.
Nur: Hier ist leider der falschen Platz sie anzuwenden.
Bei Dummen wirken sie, stimmt.


>Daher findet der Seriöse Berater (egal ob Vermögensberater,
>Makler, Bänker etc.) keinen Dummen sondern der Kunde findet einen
>hilfreichen Freund, der ihm hilft.

Igit. Sich erst in das Vertauen einschleichen und dann abzocken.
Echt fiese Methoden hast Du drauf.

Sorry, das ich noch mal in den Fundus greife:
"Bei Geld hört die Freundschaft auf"

>Und bei einem guten Geschäft verdienen beide!

Seltsam.
Warum werden DANN 50% aller KLVs NICHT bis zum Ende durchgehalten,
sondern -mit herben Verlusten- vorzeitig aufgelöst?

Ich würde sagen:
Der grosse Verdiener ist die Versicherungsgessellschaft,
50% der Kunden sind die grossen Verlierer.

Restlichen Stuss gelöscht.
Ständig diese blöde Billig-Vertreter-Rhethorik eingehen zu sollen
nervt, aber greifbare Argumente haben der Herr Traub ja höchts
selten bis gar nicht zu bieten, wohl weisslich.
Und ein Vertreter, der sich als "hilfreicher Freund" einschleichen
will und das noch gut findet: IGIT!

Rainer

Michael Kronenberg

unread,
Sep 30, 1997, 3:00:00 AM9/30/97
to

Josef Wolf <j...@raven.inka.de> schrieb im Beitrag
<60me7a$cbv$1...@raven.inka.de>...
: In <608qdu$bj2$1...@news02.btx.dtag.de> Tr...@t-online.de (Tilo
Traub) writes:
: >On Mon, 22 Sep 1997 09:29:00 +0200,
P.Egge...@TBX.BerliNet.de
: >(Peter Eggebrecht) wrote:
:
: >>Der Augenblick des gezwungenen, unguenstigen Ausstiegs bei

vielen
: >>Anlageformen vorhanden. So fragt (sollte) ein Anlageberater
danach wie
: >>lange auf die angelegte Summe verzichten werden kann und
waehlt danach,
: >>und der Risikobereitschaft, die optimierte Anlageform, was
sich in der
: >>erwarteten Rendite wiederspiegelt. Haelt man sich spaeter
nicht an die
: >>Vorgaben, z.B. durch Veraenderung der Lebensumstaende, und
man muss/will
: >>zu einem unguenstigen Zeitpunkt an das Angelegte Kapital, so
muss auch
: >>hier mit nicht unerheblichen Verlusten gerechnet werden.
:
: Zwar hast Du im Grundsatz recht. Es gibt aber einen

gravierenden
: Unterschied:
:
: Gehe ich zur Bank um eine Aktie zu kaufen, wird mir der
Verkaeufer erst
: einmal ein Referat darueber abhalten, dass ich Verluste
erleiden kann,
: wenn ich zu einem unguenstugen Zeitpunkt verkaufen _muss_. Er
wird mir
: keine einzige Aktie verkaufen, ohne mich ueber die Risiken
aufgeklaert
: zu haben.
:
: Kommt ein 'Berater' zu mir um mir eine KLV zu verkaufen,
versucht er mir
: das Gefuehl der 'Sicherheit' zu vermitteln. Dass ich Verluste
bei Austritt
: zu einem unguenstigen Zeitpunkt (welcher sich ueber die
_gesamte_ Laufzeit
: erstreckt) erleide, erzaehlt er mir erst, wenn ich explizit
danach frage.
: Auch die 'Rueckkaufwerte' werden meist nur nach intensivem
Draengen genannt.
:
: Pikanterweise werfen (bei langfristigen Anlagen) Aktien eine
deutlich
: bessere Rendite als KLVs ab.


Allianz KLV: Unter 7 % in 25 Jahren
Allianz Aktien: Über 10 % in 25 Jahren

Macht 100.000 D-Mark weniger bei der KLV als bei den Aktien,
wenn man 200 DM monatlich anlegt.


: >>Nun aber fuer

: >>diese Sitution den damaligen Berater verantwortlich zu
machen ist
: >>sicherlich ein sehr bequemer, aber nicht unbedingt ehrlicher
Weg.

:
: Der ehrliche Weg ist also der, das 'Gefuehl der Sicherheit' zu


verkaufen,
: ohne auf die vorhandenen Risiken hinzuweisen?

:
: >Jede Anlageentscheidung wird von einem Planungsfall aus


gestartet.
: >Ändert sich der Plan ist mit mehr oder weniger Konsequenzen
zu
: >rechnen.

:
: Jau! Und wenn die Risiken vor dem Abschluss genannt werden,


dann ist
: auch schon der erste Spatenstich zu einer fairen 'Beratung'
getan. Aber
: das wird wohl eine Illusion bleiben :-/
:
: Gruss
: --
: -- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de -- Germersheim, Germany --

:


Michael Kronenberg

Michael Kronenberg

unread,
Sep 30, 1997, 3:00:00 AM9/30/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<60jl5b$k48$5...@news01.btx.dtag.de>...
: On 26 Sep 1997 23:47:29 GMT, "Michael Kronenberg"
<krone...@wtal.de>
: wrote:
:
: delete
:
: >: Danke Klaus,

: >:
: >: manchmal hat die Realität nichts mit Renditeoptimierung zu
tun. Kann
: >: man eigentlich BuSchBriefe per Einzugsermächtigung in
100,-- oder 150
: >: DM Beträgen kaufen? Wie kaufe ich denn eigentlich einen
: >: Bundesschatzbrief?
: >
: >Jetzt kennen wir Deinen "Ausbildungsstand" (Fachwissen wäre

einfach die
: >falsche Vokabel) wieder ein bißchen besser. Danke.
:
: Na, wieder die übliche Beleidigungen?

Merke Tilo: Ob Du Dich beleidigst fühlst, ist uninteressant. Ob
Du im Sinne des geltenden Rechts beleidigt worden bist, zählt.
Antwort: Nein


: Antworte doch lieber mal auf die Frage.

Du bist wohl nicht ganz bei Trost. Da kommt hier ein
Vermögensberater daher und erwartet dreckfrech, daß sich andere
die Zeit nehmen, ihm das zu erklären.


: >: Lt. Handelsblatt von heute liegt fofgende Rendite (Ausgabe


16.7.97)
: >: vor: ((Typ A)
: >:
: >: 1. Jahr 2,75%
: >: 2. Jahr 3,12%
: >: 3. Jahr 3,56%
: >: 4. Jahr 4,02%
: >: 5. Jahr 4,42%
: >: 6. Jahr 4,8%

: Grüsse


: Tilo Traub
: Vermögensberater
: http://www.DieVermoegensberater.de

:


Michael Kronenberg

Michael Kronenberg

unread,
Sep 30, 1997, 3:00:00 AM9/30/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<60jl5a$k48$4...@news01.btx.dtag.de>...
: On 26 Sep 1997 23:47:28 GMT, "Michael Kronenberg"
<krone...@wtal.de>
: wrote:
:
: >: >Außerdem bräuchte ich das nicht. Die Unterlagen, die ich

Du bist wohl nicht ganz bei Trost. Die NG ist nicht dafür da,
Verkäufer zu schulen.

: delete


:
: >Habe ich: Arbeite selbst Tilo. siehe Tip 1 bis 4
:
: Wenn es darum ginge, bräuchte man ja keine NG

Ich glaube, bei Dir hackt´s. Die NG ist nicht dazu da, für
solche Leute wie Dich zu arbeiten.


:

Michael Kronenberg

unread,
Sep 30, 1997, 3:00:00 AM9/30/97
to

Tilo Traub <Tr...@t-online.de> schrieb im Beitrag
<60h892$4vt$3...@news01.btx.dtag.de>...
: On Tue, 23 Sep 1997 22:53:00 +0200,

: Siggi_Sc...@f1210.n2426.z2.fidonet.org (Siggi Schoenicke)
wrote:
:
: Hallo Siggi,
:
: >Ich kann darueber nicht lachen ... s. 1. Absatz .
:
: Du hast mal ein gutes Mail geschrieben !
:
: >
: > MK> Das Posting hast Du vielleicht ueberlesen. Ich fuehrte
aus, dass ich
: > MK> bestens von der Versicherungswirtschaft ausgebildet
wurde. Ausserdem
: > MK> habe ich eine richterliche Zulassung fuer die
Rechtsberatung im
: > MK> Bereich Versicherungen.
:
:
: Was bedeutet "bestens" ?

Könnte heißen, daß ich viel von und über Versicherungen weiß,
alle Tricks kenne, von der Schadenbearbeitung über die
Policierung und so weiter alles weiß. (PS: Ich habe einen
"Maulwurf" bei der AM. Deshalb weiß ich da so gut Bescheid.)


: was bedeutet eine richterliche Zulassung für die


Rechtsberatung im
: Bereich Versicherungen? Was muß man denn für die Zulassung für
: Vorraussetzungen haben?

Wenn Du lesen kannst: http://verbraucherschutz.wtal.de


: >Damit waerst Du ja einer der wenigen amtlich bestellten


Versicherungsberater.
: >Da Du die Bestallungsurkunde ja nicht verstecken musst - im
Gegenteil - finde
: ~~~~~~~~~~~~~~
:
: Sollte sicherlich Bestellung.... heißen, oder? (Stall hat doch
was mit
: Pferd zu tun)

Na ja, wer weiß, wenn das auch so eine Leuchte ist wie Du ?


: >ich die auf deiner Homepage oder kannst Du hier mal die Daten


posten ?
: >Irgendwie bin ich jetzt doch, aufgrund mancher deiner
Aussagen bzw. deinem
: >Umgang mit Mitschreibenden hier im Echo, ueberrascht.
:
: Meinst Du das Darmstädter Echo oder diese NG?
:
:
: >
: >Tschuess, Siggi!

Michael Kronenberg

unread,
Oct 1, 1997, 3:00:00 AM10/1/97
to

K. Kretschel schrieb in Nachricht ...
:In <34322...@news.piro.net> S...@gmx.de (Stefan Kühling) wrote:
:> [...]
:> Hallo Michael,
:> würde Tilo Dir so geantwortet haben, hättest Du vielleicht
:> geantwortet, es sei eine typische Drückertaktik, auf Fragen
:> ausweichend zu antworten.


Differenzieren nicht vergessen:

Schulung und Nachhilfe für Verkäufer: nein

Informationen, die Aufwand - neben dem Schreiben - erfordern:
nein, sofern ich lediglich auf eine Behauptung eines anderen reagiere.

Ich erklär´s für die hier, die ...
----------------------------------------------------------------------
Behauptung eines anderen: Die Erde ist eine Scheibe
Kronenberg: Schwachsinn. Die Erde ist ein Osterei.

Ich werde meine Aussage "Die Erde ist ein Osterei" nicht begründen
oder belegen.
----------------------------------------------------------------------
Behauptung Kronenberg: Die Erde ist eine Scheibe. Begründung: ...


Kapiert ? Wenn nicht, Mama oder Papa oder Pastor Fliege fragen.


Beantwortung individueller Fragen: nein
(Rechtsberatungsgesetz beachten !)

:> Ich finde es gut, wenn jemand seine Behauptungen belegen kann.
:> [...]
:
:Ist ja nicht das erste Mal, dass er das nicht noetig hat. Vgl.
kuerzlich
:die Behauptung, man koenne einen Vermoegensberater "dafuer
zivilrechtlich
:drankriegen", fuer die er auch auf 2-malige Nachfrage keine
Begruendung
:angegeben hat. Es sei denn, man haelt nebuloese Aussagen wie "Da gibt
es
:Urteile" fuer eine Begruendung.

siehe oben.

:Wahrscheinlich haelt er sich fuer Gott und jeden, der es wagt, nach
:Begruendungen zu fragen, fuer seiner Gnade nicht wert ;)
:
:Klaus

Michael Kronenberg


Stefan Kühling

unread,
Oct 1, 1997, 3:00:00 AM10/1/97
to

[Zitatebenen gek=FCrzt; Gek=FCrzt und neu formatiert - War IMHO sonst
kaum lesbar; Subject korrigiert]

"Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de> schrieb:

|Tilo Traub schrieb [TT]

|: "Michael Kronenberg" wrote [MK]

MK:


Die Unterlagen, die ich von der AM Leben kenne, entsprechen nicht

den gesetzlichen Vorschriften =FCber eine ausreichende
Verbraucheraufkl=E4rung. Insofern sind die Vertr=E4ge leicht zu kippen.=20

TT:
Oh, jetzt k=F6nnen wir ja mal N=E4gel mit K=F6pfen machen, bitte teile =
mir
mit, was nach Deiner ma=DFgeblichen Meinung den von Dir beschriebenen
Tatbestand erf=FCllt. Ich werde das dann von der Rechtsabteilung
kl=E4ren lassen,=20

MK


TIP 1: Gesetz besorgen.
TIP 2: Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Versicherungen befragen.

TIP 3: Einen Berufskollegen von mir in Deiner N=E4he aufsuchen.


TIP 4: Hans-Dieter Meyer anrufen.

TT:
Es w=E4re Dir doch sicherlich ein Leichtes, hier kurz und knapp
(auch f=FCr die anderen) Tacheles zu sprechen.

MK:
Du bist wohl nicht ganz bei Trost. Die NG ist nicht daf=FCr da,
Verk=E4ufer zu schulen.=20

Hallo Michael,
w=FCrde Tilo Dir so geantwortet haben, h=E4ttest Du vielleicht
geantwortet, es sei eine typische Dr=FCckertaktik, auf Fragen
ausweichend zu antworten.

Ich finde es gut, wenn jemand seine Behauptungen belegen kann.
Deshalb sage doch bitte, warum die Unterlagen der AM Leben nicht den
gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Der AM d=FCrfte das bestimmt eh
bekannt sein.

Gru=DF

--=20
S...@gmx.de

Stefan Kühling

unread,
Oct 2, 1997, 3:00:00 AM10/2/97
to

"Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de> schrieb:

|K. Kretschel schrieb

[...]
|Du hast es nicht verstanden. Es stand in dem Teil, den Du weggel=F6scht
|hast. Ob arglistig gel=F6scht wei=DF ich nicht.

Hallo Michael,
Du meinst wohl folgenden Text:

[ZITAT]
Ich erkl=E4r=B4s f=FCr die hier, die ...


----------------------------------------------------------------------
Behauptung eines anderen: Die Erde ist eine Scheibe
Kronenberg: Schwachsinn. Die Erde ist ein Osterei.

Ich werde meine Aussage "Die Erde ist ein Osterei" nicht begr=FCnden
oder belegen.
----------------------------------------------------------------------
Behauptung Kronenberg: Die Erde ist eine Scheibe. Begr=FCndung: ...


Kapiert ? Wenn nicht, Mama oder Papa oder Pastor Fliege fragen.

[/ZITAT]

Ich habe es nicht kapiert. Du hast die Behauptung aufgestellt, da=DF
die Unterlagen der AM nicht den gesetzlichen Vorschriften
entsprechen. Tilo war das sicherlich nicht ;-) . Ich kenne die
Bedingungen nicht - wie wohl auch die meisten anderen Leser dieser
Gruppe. Auch kenne ich die gesetzlichen Vorschriften nicht. Deshalb
ist dies f=FCr mich keine Selbstverst=E4ndlichkeit, wie vielleicht f=FCr
Dich.

Auch Deine Begr=FCndung

[ZITAT]


Beantwortung individueller Fragen: nein
(Rechtsberatungsgesetz beachten !)

[/ZITAT]

finde ich nicht gerade passend. Du hast die Behauptung aufgestellt,
da=DF die Unterlagen der AM nicht den gesetzlichen Vorschriften
entsprechen. Tilo war das sicherlich nicht ;-) und es w=FCrde mich
sehr wundern, wenn das Rechtsberatungsgesetz es untersagt, eigene
Behauptungen durch eigene Interpretation der Gesetze zu untermauern.

Im =FCbrigen st=F6rt es mich, da=DF Du mit Aussagen wie "Kapiert ? Wenn
nicht, Mama oder Papa oder Pastor Fliege fragen" und anderen
verbalen Entgleisungen arbeitest und solches bei anderen kritisiert.
Das erh=F6ht nicht gerade Deine Glaubw=FCrdigkeit. Habe ich Dir
irgendwas angetan, da=DF Du mich so anf=E4hrst?

Gru=DF

--=20
S...@gmx.de

Michael Kronenberg

unread,
Oct 2, 1997, 3:00:00 AM10/2/97
to

K. Kretschel schrieb in Nachricht ...
:In <60ts9f$a...@news.klaus-datentechnik.de> "Michael Kronenberg"
<krone...@wtal.de> wrote:
:> K. Kretschel schrieb in Nachricht ...
:
:> Differenzieren nicht vergessen:
:>
:(1) > Schulung und Nachhilfe für Verkäufer: nein
:>
:(2) > Informationen, die Aufwand - neben dem Schreiben - erfordern:

:> nein, sofern ich lediglich auf eine Behauptung eines anderen
reagiere.
:>
:> [...]
:
:(3) > Beantwortung individueller Fragen: nein
:> (Rechtsberatungsgesetz beachten !)
:
:Soweit in Ordnung.
:
:
:> :> Ich finde es gut, wenn jemand seine Behauptungen belegen kann.
:> :> [...]

:> :
:> :Ist ja nicht das erste Mal, dass er das nicht noetig hat. Vgl.
:> kuerzlich
:> :die Behauptung, man koenne einen Vermoegensberater "dafuer
:> zivilrechtlich
:> :drankriegen", fuer die er auch auf 2-malige Nachfrage keine
:> Begruendung
:> :angegeben hat. Es sei denn, man haelt nebuloese Aussagen wie "Da
gibt
:> es
:> :Urteile" fuer eine Begruendung.
:>
:> siehe oben.
:
:Ich habe die 3 Begruendungen oben mal markiert. Angewandt auf den von
mir
:erwaehnten Fall:
:
:(1) trifft nicht zu, ich bin kein Verkaeufer;
:
:(2) trifft nicht zu; zwar kann ich den Aufwand nicht beurteilen, aber
die
: Behauptung mit dem "zivilrechtlich drankriegen" war originaer von
Dir
: und keine Richtigstellung;
:
:(3) trifft auch nicht zu; es war nicht eine Frage zu beantworten,
sondern
: eine von Dir aufgebrachte Behauptung zu belegen.
:
:"Ganz hart am Wort", um Deine Lieblingsfloskel zu benutzen, waren
Deine
:Begruendungen oben also nur heisse Luft.


Du hast es nicht verstanden. Es stand in dem Teil, den Du weggelöscht
hast. Ob arglistig gelöscht weiß ich nicht.

Michael

:
:Klaus
:

Michael Kronenberg

unread,
Oct 6, 1997, 3:00:00 AM10/6/97
to

Stefan Kühling schrieb in Nachricht <34322...@news.piro.net>...
[Zitatebenen gekürzt; Gekürzt und neu formatiert - War IMHO sonst
kaum lesbar; Subject korrigiert]

:"Michael Kronenberg" <krone...@wtal.de> schrieb:

:|Tilo Traub schrieb [TT]

:|: "Michael Kronenberg" wrote [MK]

:MK:
:Die Unterlagen, die ich von der AM Leben kenne, entsprechen nicht

:den gesetzlichen Vorschriften über eine ausreichende


:Verbraucheraufklärung. Insofern sind die Verträge leicht zu kippen.
:

:TT:
:Oh, jetzt können wir ja mal Nägel mit Köpfen machen, bitte teile mir
:mit, was nach Deiner maßgeblichen Meinung den von Dir beschriebenen
:Tatbestand erfüllt. Ich werde das dann von der Rechtsabteilung
:klären lassen,

:MK


:TIP 1: Gesetz besorgen.
:TIP 2: Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Versicherungen befragen.

:TIP 3: Einen Berufskollegen von mir in Deiner Nähe aufsuchen.


:TIP 4: Hans-Dieter Meyer anrufen.

:TT:
:Es wäre Dir doch sicherlich ein Leichtes, hier kurz und knapp
:(auch für die anderen) Tacheles zu sprechen.
:
:MK:
:Du bist wohl nicht ganz bei Trost. Die NG ist nicht dafür da,
:Verkäufer zu schulen.

:Hallo Michael,
:würde Tilo Dir so geantwortet haben, hättest Du vielleicht
:geantwortet, es sei eine typische Drückertaktik, auf Fragen
:ausweichend zu antworten.


Ich streite mich mit einem Verkäufer über Produkte und Beratung. Aber
meine Aufgabe ist es nicht, ihm seine Pflichten und die seines
Unternehmens zu erklären. Das kann er haben - gegen Honorar.
Rechtsberatung - und das wäre es - gibt es hier nicht.


:Ich finde es gut, wenn jemand seine Behauptungen belegen kann.
:Deshalb sage doch bitte, warum die Unterlagen der AM Leben nicht den
:gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Der AM dürfte das bestimmt eh
:bekannt sein.

Die Unterlagen der AM erfüllen nicht die vom Gesetzgeber geforderte
Verbraucheraufklärung.


:Gruß

:--
:S...@gmx.de


Michael Kronenberg


Josef Wolf

unread,
Oct 7, 1997, 3:00:00 AM10/7/97
to

In <01bcd160$8bd21d80$LocalHost@notebook-neu> "Volker Herrmann" <vher...@metronet.de> writes:
>Josef Wolf <j...@raven.inka.de> schrieb im Beitrag

>Zwei Fragen:
>1. Was heißt in diesem Zusammenhang langfristig?

Wie waere es zB mit der minimalen Vertragsdauer einer KLV?

>2. Wie kann ich verhindern, daß meine Aktien genau in dem Zeitpunkt in dem
>ich sie brauche, aufgrund eines Crashs gerade 30% Kursverlust erlitten
>haben?

Um gleiche Voraussetzungen zu schaffen, gehen wir erst einmal davon aus,
dass Du das Geld fuer min. 12 Jahre anlegst, OK? Tut Dir dann ein Crash
im ersten Jahr weh? Wieviel kriegst Du, wenn Du die KLV im ersten Jahr
kuendigst? Nichts? Aha! Oder wenn es im zweiten Jahr crasht? Oder im letzten?
Wenn das Kapital in 12 Jahren mehr als verdreifacht wurde, dann stoert mich
ein crash im letzten Jahr nur wenig. Das Ergebnis ist immer noch besser
als bei der KLV. Dumm wird es freilich, wenn es zB alle 2 Jahre crasht.
Aber wie hoch ist diese Wahrscheinlichkeit?

>Dann muß ich diese Verluste realisieren, weil ich das Geld brauche.

Joh... Und wie ist das bei der KLV wenn Du das Geld vorzeitig brauchst?

>Damit wäre doch die ganze schöne Performance der Aktien im Vergleich zur
>KLV dahin?

Du hast den Punkt nicht verstanden, um den es mir geht. Liess bitte mein
posting noch einmal gruendlich durch. Hier noch einmal zum mitschreiben:

Kein Baenker wird mich Aktien kaufen lassen, ohne mich ueber die Risiken
aufzuklaeren. Er wird mich sogar einen Wisch unterschreiben lassen, dass
ich mir ueber die Risiken bewusst bin.

Der 'Vermoegensberater' hingegen versucht mir das Gefuehl der Sicherheit
zu verkaufen. Er klaert mich _nicht_ (zumindest nicht freiwillig) darueber
auf, dass ich einen Verlust erleide wenn ich zum falschen Zeitpunkt
aus dem Vertrag aussteige. Das sagt er mir erst, wenn ich aus dem Vertrag
raus will (hypothetisches Zitat: Wenn Sie jetzt kuendigen, machen Sie aber
ganz schoen Miese). Da ist das Kind aber schon im Brunnen. Dieser 'falsche
Zeitpunkt' erstreckt sich dazu noch fast ueber die gesamte Laufzeit.

Michael Kronenberg

unread,
Oct 7, 1997, 3:00:00 AM10/7/97
to

K. Kretschel schrieb in Nachricht ...

:In <61b7jc$7...@news.klaus-datentechnik.de> "Michael Kronenberg"
<krone...@wtal.de> wrote:
:>
:> M.K. weigert sich, für einen K.Kretschel, den er nicht kennt,
:> kostenlos mehr als 1 Minute zu arbeiten. Wenn K.Kretschel dazu
etwas
:> wissen möchte, möge er sich doch gegen Honorar juristisch beraten
:> lassen.
:
:Dann spar Dir in Zukunft Deine unbelegten Behauptungen, andere Leser
werden
:es Dir danken. Mir kann's in Zukunft egal sein - PLONK.

Du hast es nicht kapiert, was ich auch nicht erwartet habe. Der Beleg
besteht nicht darin, die Unterlagen der AM, die europäische Richtlinie
und das deutsche Gesetz hier zu posten. Das ist eine ziemlich
schwachsinnige Vorstellung.


Michael Kronenberg

:
:Klaus

Wolfgang Kynast

unread,
Oct 8, 1997, 3:00:00 AM10/8/97
to

On 6 Oct 1997 11:37:20 GMT, "Volker Herrmann" <vher...@metronet.de>
wrote:

[...]


>> Pikanterweise werfen (bei langfristigen Anlagen) Aktien eine deutlich
>> bessere Rendite als KLVs ab.
>>

>Zwei Fragen:
>
>1. Was heißt in diesem Zusammenhang langfristig?

mindestens 7-10 Jahre

>
>2. Wie kann ich verhindern, daß meine Aktien genau in dem Zeitpunkt in dem
>ich sie brauche, aufgrund eines Crashs gerade 30% Kursverlust erlitten
>haben?

Gar nicht. Deshalb diversifiziert man sein Vermögen und hält einen
genügend großen Teil in 'sicheren' Anlagen wie BuScha's, Anleihen ...
Und deshalb legt man in einen breit streuenden Fonds wie zB
Templeton Growth an. Schau Dir mal seine Kurve an.

> Dann muß ich diese Verluste realisieren, weil ich das Geld brauche.

>Damit wäre doch die ganze schöne Performance der Aktien im Vergleich zur
>KLV dahin?

Richtig. Wobei aber bei der KLV auch nur 4% auf die Sparbeiträge
(nicht auf die Prämie!) garantiert sind.

Tilo Traub

unread,
Oct 13, 1997, 3:00:00 AM10/13/97
to

On Sun, 12 Oct 1997 07:40:12 +0100, Emil.Na...@philosys.de (Emil
Naepflein) wrote:

>j...@raven.inka.de (Josef Wolf) (Josef Wolf) wrote:
>
>> In <3441cab7...@philos.philosys.de> Emil.Na...@philosys.de (Emil Naepflein) writes:
>> >"Volker Herrmann" <vher...@metronet.de> (Volker Herrmann) wrote:
>>
>> >Bei den langen Zeitraeumen spielen die Crashes nur noch eine
>> >untergeordnete Rolle. Wenn man 30 Jahre lang 100 DM im Monat in einen
>> >Aktienfond einbezahlt und dieser eine durchschnittliche Rendite von 9
>> >% erzielt hat ergibt das eine Endsumme von 183 TDM. Bei einer KLV mit
>> >einer Durchschnittsrendite von 7,0 % sind das dagegen nur 122 TDM.
>> >Selbst wenn der Aktienfond am letzten Anlagetag noch 30 % Verlust
>> >einfaehrt ist das Ergebnis immer noch besser als bei der KLV. Der
>> >Unterschied wird bei laengeren Laufzeiten noch groesser.
>>
>> In Deiner durchschnittliche Rendite von 9% sind doch schon Crashes
>> enthalten. Wieso baust Du noch einen Bonus-Crash am letzten Tag ein?
>
>Weil dieser (psychologisch) am meisten weh tut. Uebrigens, die
>Durchschnittsrendite ist nicht konstant sondern steigt und faellt je
>nach dem viele Crashes und Hausse´n ueber den Zeitraum enthalten sind.
>Da gibt es halt gute Zeiten, wie z.B bis Mitte dieses Jahres, es gibt
>aber auch schlecht Zeiten, unmittelbar nach dem 87 Crash. Durch einen
>allmaehlichen Umstieg in weniger schwankende Anlageformen kann das
>Risiko deutlich reduziert werden. Wie wuerde es Dir gefallen wenn Du
>Dich schon auf den Ruhestand mit 1 MIO auf Deinem Investmentkonto
>gefreut hast und just unmittelbar vor oder nach Beginn des Ruhestandes
>ist das alles nur noch 700 TDM wert - das tut weh. Schliesslich hast
>Du mit dem Geld geplant. Also nichts mehr mit Traumreisen und Leben in
>Saus und Braus, sondern Zurueckhaltung ist angesagt. Waere das
>Investmentkonto schon in den letzten 5-10 Jahren eine Grossteil in
>Rentenfonds, offene Immobilienfonds, Mischfonds, Rentenpapiere und
>Bundesschatzbriefe umgewandelt, dann waere das Kapital vielleicht nur
>auf 900 TDM gewachsen, der 30 % Crash hatte aber nur ein geringfuegige
>Auswirkung gehabt. Je kuerzer die Zeit zum Zeitpunkt an dem das
>Kapital benoetigt wird, desto ungeeigneter ist die Aktienanlage.
>
>Auch hab nicht ich diesen Crash eingebaut sondern


>
>>> "Volker Herrmann" <vher...@metronet.de> (Volker Herrmann) wrote:
>>>>
>>>> 2. Wie kann ich verhindern, daß meine Aktien genau in dem Zeitpunkt in dem
>>>> ich sie brauche, aufgrund eines Crashs gerade 30% Kursverlust erlitten

>>>> haben? Dann muß ich diese Verluste realisieren, weil ich das Geld brauche.


>>>> Damit wäre doch die ganze schöne Performance der Aktien im Vergleich zur
>>>> KLV dahin?
>

>Und wenn man durch entsprechende Massnahmen dem Crash am Anfang und
>dem Crash am Ende entgeht kommt man vielleicht auf deutlich ueber 10 %
>Rendite. :)
>
>Emil

Sollte man nicht nur den Teil, den man in den nächsten 5 Jahren nutzen
will umschichten und den Rest in Aktien lassen? Zumal hast Du doch
auch noch Bundesschatzbriefe in ausreichender Anzahl ;-)

Tilo Traub

unread,
Oct 13, 1997, 3:00:00 AM10/13/97
to
0 new messages