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Re: Global Pension Plan (GPP)

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Schtella

unread,
Dec 23, 2009, 2:52:33 PM12/23/09
to

Dr�ck dich zur�ck, Cokl! N�, ich werde nix verraten, unseren
GPP-Schlaumeiern machen wir doch keine Weihnachtsgeschenke. Jeder von
denen wird pers�nlich erfahren, wie der Hase hoppelt.


--
Schtella
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Schtella's Profile: http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=32637
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Universum 2012

unread,
Dec 23, 2009, 3:33:36 PM12/23/09
to

''Ich glaube, dass alle Menschen, die das B�se in der Welt verurteilen,
auch verstehen m�ssen, dass dieses B�se ohne ihre eigene Mitschuld nicht
existieren k�nnte.''

[Arthur Miller]


--
Universum 2012
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Universum 2012's Profile: http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=32777

Universum 2012

unread,
Dec 23, 2009, 4:11:32 PM12/23/09
to

Liebe Leser und Schreiber im Aktienboard,


kurz vor dem Weihnachtsfest, will ich uns eine Geschichte ins Forum
setzen, denn das ist es, um das es wirklich in unserem Leben geht,
n�mlich *''lieben und geliebt zu werden''*.


*...und das ist es, was uns das Weihnachten jedes Jahr wieder ins
Ged�chtnis bringen will!!!


BITTE vergesst das NIEMALS!!!*


[Auch wenn es in diesem Forum User gibt, die meine und �hnliche
Beitr�ge als Spam betrachten, nehme ich es mir heraus, diese
wundersch�ne Geschichte hier zu posten.

Diejenigen, die mich auf ihrer Ignoreliste haben: ''Selber schuld'',
denn nur wenn wir offen f�r die Gedanken anderer Menschen sind, k�nnen
wir im und vom Leben lernen und w�re es so schlecht mal ein wenig auf
anders denkende User zu zugehen und sich hier in diesem Board freundlich
und respektvoll zu verhalten?!?]

Nochmals viel Liebe f�r Euch, ob ihr PRO oder CONTRA oder NEUTRAL seid
und die Menschen, die Ihr liebt und m�gen auch Eure guten W�nsche in
Erf�llung gehen!!!


Universum 2012/Gl�cksbringer


H e i l i g e N a c h t

:: Es war an einem Weihnachtstag, alle waren zur Kirche gefahren, au�er
Gro�mutter und mir. Ich glaube, wir beide waren im ganzen Hause allein.
Wir hatten nicht mitfahren k�nnen, weil die eine zu jung und die andere
zu alt war. Und alle beide waren wir betr�bt, dass wir nicht zum
Mettegesang fahren und die Weihnachtslichter sehen konnten. Aber wie wir
so in unserer Einsamkeit sa�en, fing Gro�mutter zu erz�hlen an. �Es war
einmal ein Mann�, sagte sie, �der in die dunkle Nacht hinausging, um
sich Feuer zu leihen. Er ging von Haus zu Haus und klopfte an. sagte er.
Aber es war tiefe Nacht, so dass alle Menschen schliefen, und niemand
antwortete ihm. Der Mann ging und ging. Endlich erblickte er in weiter
Ferne einen Feuerschein. Da wanderte er dieser Richtung zu und sah, dass
das Feuer im Freien brannte. Eine Menge wei�e Schafe lagen rings um das
Feuer und schliefen, und ein alter Hirt wachte �ber der Herde. ::

:: Als der Mann, der Feuer leihen wollte, zu den Schafen kam, sah er,
dass drei gro�e Hunde zu F��en des Hirten ruhten und schliefen. Sie
erwachten alle drei bei seinem Kommen und sperrten ihre weiten Rachen
auf, als ob sie bellen wollten, aber man vernahm keinen Laut. Der Mann
sah, dass sich die Haare auf ihrem R�cken str�ubten, er sah, wie ihre
scharfen Z�hne funkelnd wei� im Feuerschein leuchteten, und wie sie auf
ihn losst�rzten. Er f�hlte, dass einer von ihnen nach seinen Beinen
schnappte und einer nach seiner Hand, und dass einer sich an seine Kehle
h�ngte. Aber die Kinnladen und die Z�hne, mit denen die Hunde bei�en
wollten, gehorchten ihnen nicht, und der Mann litt nicht den kleinsten
Schaden. Nun wollte der Mann weitergehen, um das zu finden, was er
brauchte. Aber die Schafe lagen so dicht nebeneinander, R�cken an
R�cken, dass er nicht vorw�rts kommen konnte. Da stieg der Mann auf die
R�cken der Tiere und wanderte �ber sie hin dem Feuer zu. Und keins von
den Tieren wachte auf oder regte sich.� So weit hatte Gro�mutter
ungest�rt erz�hlen k�nnen, aber nun konnte ich es nicht lassen, sie zu
unterbrechen. �Warum regten sie sich nicht, Gro�mutter?� fragte ich.
�Das wirst du nach einem Weilchen schon erfahren�, sagte Gro�mutter und
fuhr mit ihrer Geschichte fort. ::
:: �Als der Mann fast beim Feuer angelangt war, sah der Hirt auf. Es
war ein alter, m�rrischer Mann, der unwirsch und hart gegen alle
Menschen war. Und als er einen Fremden kommen sah, griff er nach einem
langen, spitzigen Stabe, den er in der Hand zu halten pflegte, wenn er
seine Herde h�tete, und warf ihn nach ihm. Und der Stab fuhr zischend
gerade auf den Mann los, aber ehe er ihn traf, wich er zur Seite und
sauste, an ihm vorbei, weit �ber das Feld. � Als Gro�mutter soweit
gekommen war, unterbrach ich sie abermals. �Gro�mutter, warum wollte der
Stock den Mann nicht schlagen?� Aber Gro�mutter lie� es sich nicht
einfallen, mir zu antworten, sondern fuhr mit ihrer Erz�hlung fort. �Nun
kam der Mann zu dem Hirten und sagte zu ihm: Der Hirt h�tte am liebsten
nein gesagt, aber als er daran dachte, dass die Hunde dem Manne nicht
hatten schaden k�nnen, dass die Schafe nicht vor ihm davongelaufen waren
und dass sein Stab ihn nicht f�llen wollte, da wurde ihm ein wenig
bange, und er wagte es nicht, dem Fremden das abzuschlagen, was er
begehrte. , sagte er zu dem Manne. ::

:: Aber das Feuer war beinahe ausgebrannt. Es waren keine Scheite und
Zweige mehr �brig, sondern nur ein gro�er Gluthaufen, und der Fremde
hatte weder Schaufel noch Eimer, worin er die roten Kohlen h�tte tragen
k�nnen. Als der Hirt dies sah, sagte er abermals: Und er freute sich,
dass der Mann kein Feuer wegtragen konnte. Aber der Mann beugte sich
hinunter, holte die Kohlen mit blo�en H�nden aus der Asche und legte sie
in seinen Mantel. Und weder versengten die Kohlen seine H�nde, als er
sie ber�hrte, noch versengten sie seinen Mantel, sondern der Mann trug
sie fort, als wenn es N�sse oder �pfel gewesen w�ren. � Aber hier wurde
die M�rchenerz�hlerin zum dritten Mal unterbrochen. �Gro�mutter, warum
wollte die Kohle den Mann nicht brennen?� ::

:: �Das wirst du schon h�ren�, sagte Gro�mutter, und dann erz�hlte sie
weiter. �Als dieser Hirt, der ein so b�ser, m�rrischer Mann war, dies
alles sah, begann er sich bei sich selbst zu wundern: Er rief den
Fremden zur�ck und sagte zu ihm: Da sagte der Mann: Und er wollte seiner
Wege gehen, um bald ein Feuer anz�nden und Weib und Kind w�rmen zu
k�nnen. Aber da dachte der Hirt, er wolle den Mann nicht ganz aus dem
Gesicht verlieren, bevor er erfahren h�tte, was dies alles bedeute. Er
stand auf und ging ihm nach, bis er dorthin kam, wo der Fremde daheim
war. Da sah der Hirt, dass der Mann nicht einmal eine H�tte hatte, um
darin zu wohnen, sondern er hatte sein Weib und sein Kind in einer
Berggrotte liegen, wo es nichts gab als nackte, kalte Steinw�nde. Aber
der Hirt dachte, dass das arme unschuldige Kindlein vielleicht dort in
der Grotte erfrieren w�rde, und obgleich er ein harter Mann war, wurde
er davon doch ergriffen und beschloss. dem Kinde zu helfen. Und er l�ste
sein R�nzel von der Schulter und nahm daraus ein weiches, wei�es
Schaffell hervor. Das gab er dem fremden Manne und sagte, er m�ge das
Kind darauf betten. ::

:: Aber in demselben Augenblick, in dem er zeigte, dass auch er
barmherzig sein konnte, wurden ihm die Augen ge�ffnet, und er sah, was
er vorher nicht hatte sehen, und h�rte, was er vorher nicht hatte h�ren
k�nnen. Er sah, dass rund um ihn ein dichter Kreis von kleinen,
silberbefl�gelten Eng'lein stand. Und jedes von ihnen hielt ein
Saitenspiel in der Hand, und alle sangen sie mit lauter Stimme, dass in
dieser Nacht der Heiland geboren w�re, der die Welt von ihren S�nden
erl�sen solle. Da begriff er, warum in dieser Nacht alle Dinge so froh
waren, dass sie niemand etwas zuleide tun wollten. Und nicht nur rings
um den Hirten waren Engel, sondern er sah sie �berall. Sie sa�en in der
Grotte, und sie sa�en auf dem Berge, und sie flogen unter dem Himmel.
Sie kamen in gro�en Scharen �ber den Weg gegangen, und wie sie
vorbeikamen, blieben sie stehen und warfen einen Blick auf das Kind. Es
herrschte eitel Jubel und Freude und Singen und Spiel, und das alles sah
er in der dunkeln Nacht, in der er fr�her nichts zu gewahren vermocht
hatte. Und er wurde so froh, dass seine Augen ge�ffnet waren, dass er
auf die Knie fiel und Gott dankte. � ::

:: Aber als Gro�mutter soweit gekommen war, seufzte sie und sagte:*
\"Aber was der Hirte sah, das k�nnten wir auch sehen, denn die Engel
fliegen in jeder Weihnachtsnacht unter dem Himmel, wenn wir sie nur zu
gewahren verm�gen.\"* Und dann legte Gro�mutter ihre Hand auf meinen
Kopf und sagte:* \"Dies sollst du dir merken, denn es ist so wahr, wie
dass ich dich sehe und du mich siehst. Nicht auf Lichter und Lampen
kommt es an, und es liegt nicht an Mond und Sonne, sondern was not tut,
ist, dass wir Augen haben, die Gottes Herrlichkeit sehen k�nnen.\" *::
::
[Selma Lagerl�f - schwedische Erz�hlerin 20.11.1858 -
16.3.1940]::

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