Gruß,
Marc
Vorgehen der CargoLifter AG gegen Heiko Teegen, Chefredakteur und
Herausgeber des (Online-)Magazins "Pilot und Flugzeug"
Wir informieren Sie ueber unser Vorgehen gegen Heiko Teegen, der in
letzter Zeit in einigen Medien im Zusammenhang mit CargoLifter als
Experte fuer Luftfahrtfragen zitiert wurde und in dieser Sache auch
selbst mit einigen Redakteuren Kontakt aufgenommen hat. Herr Heiko
Teegen ist Herausgeber und Chefredakteur des (Online)-Magazins "Pilot
und Flugzeug".
Die CargoLifter AG hat heute gegen Heiko Teegen Strafanzeige erstattet.
Die strafrechtliche Verfolgung umfasst unter anderem die Tatbestaende
"Verstoss gegen das Boersengesetz" (§ 88 BoersG) sowie "Verleumdung" (§
187 StGB). Gleichzeitig geht CargoLifter auf dem Zivilrechtsweg im
einstweiligen Rechtsschutzverfahren gegen Heiko Teegen vor.
Herr Teegen hat systematisch versucht, CargoLifter durch
wahrheitswidrige und verzerrte Darstellungen zu schaedigen,
beispielsweise mit Artikeln auf seiner Homepage www.pilotundflugzeug.de
mit dem Titel "Exitus". Dies gipfelte darin, dass er zuletzt im
Finanzportal "Wallstreet online" unter seinem bekannten Pseudonym
"AEST", zu dem er sich schriftlich auf seiner Homepage bekannt hat,
wahrheitswidrig behauptete, dass Luftschiffpilot Mats Backlin die
CargoLifter AG verlassen habe und CargoLifter nun ohne Pilot sei. Die
Anzeige bezieht sich auf den letztgenannten Sachverhalt.
Darueber hinaus hat Heiko Teegen sowohl auf seiner Homepage als auch in
verschiedenen anonymen Diskussionsforen im Internet Sachverhalte ueber
Technik, Entwicklung und Finanzierung des Transportluftschiffes
CargoLifter CL 160 verzerrt bzw. falsch dargestellt. "Wallstreet online"
hat Herrn Teegens Pseudonym "AEST" inzwischen gesperrt und ihm damit
zumindest unter diesem Pseudonym den Zugang zu dem anonymen
Diskussionsforum verwehrt. In der Luftfahrtbranche geniesst er seit
laengerem einen zweifelhaften Ruf.
Antworten auf Fragen, die Herr Teegen aufgeworfen hat, sowie
detaillierte Information zum Thema und zur CargoLifter AG erhalten Sie
im Internet unter www.cargolifter.de oder telefonisch unter 030/
7261039-2124.
Wir freuen uns ueber das Interesse der Medien an unserem Unternehmen und
sind auch für kritische Berichterstattung offen - diese sollte jedoch
unter Wahrung der journalistischen Sorgfaltspflicht und fair erfolgen.
Herr Teegen hat eindeutig die Grenze ueberschritten. Im Interesse
unserer Gesellschaft, unserer Mitarbeiter und vor allem unserer
Aktionaere haben wir jetzt gehandelt und die oben genannten Schritte
eingeleitet.
Achtung! Sie können sich jederzeit abmelden oder Ihre Nutzerdaten online
ändern. Folgen Sie hierzu einfach dem nachfolgenden Link:
http://www.cargolifter.net/www/newsletter.nsf/WebView/5023F947C710CFE0C1
25697A00598140?EditDocument
Benutzer von Webmail-Clients bei denen der obige Link nicht korrekt
dargestellt, wird können diesen Link in den Webbrowser eingeben :
www.cargolifter.net/www/newsletter.nsf/WebView/5023F947C710CFE0C125697A0
0598140?EditDocument
--
Robots: send spam to tr...@G9.com
Humans: send mail to marc @ G9.com
[...]
>Achtung! Sie können sich jederzeit abmelden oder Ihre Nutzerdaten online
>ändern. Folgen Sie hierzu einfach dem nachfolgenden Link:
>http://www.cargolifter.net/www/newsletter.nsf/WebView/5023F947C710CFE0C1
>25697A00598140?EditDocument
Sowas sollte man wohl besser vor dem posten rausfiltern.
ciao
Andreas
--
PGP: 0x661AB571
Da liegen wohl die Nerven blank.
bli
Hätte ich nicht getan. Das gibt für CL mehr Probleme, als sie sich
eigentlich leisten können.
Gruß
Peter
--
O=====-
Gruß,
Marc
--
>Für alle, die sich vor einigen Wochen leidenschaftlich für oder wider
>Cargolifter eingesetzt haben, ist vielleicht dieses Email interessant,
>das Cargolifter gestern verschickt hat.
[]
>Vorgehen der CargoLifter AG gegen Heiko Teegen, Chefredakteur und
>Herausgeber des (Online-)Magazins "Pilot und Flugzeug"
>
>
>[] "Wallstreet online"
>hat Herrn Teegens Pseudonym "AEST" inzwischen gesperrt und ihm damit
>zumindest unter diesem Pseudonym den Zugang zu dem anonymen
>Diskussionsforum verwehrt. []
Aha? und wieso ist es dann möglich, dass dieser AEST dort offenbar
erst heute folgendes veröffentlicht hat:
-------------------------------------------------------------------------
| [...]
|Heiko Teegen alias AEST
|
|
|05.12.2000
|
|Strafanzeige gegen
|
|1. Freiherr Dr. Carl von Gablenz, Vorstandsvorsitzender der
Cargolifter AG,
|
|2. Herrn Karl Bangert, stellvertretender Vorsitzender der Cargolifter
AG,
|
|3. Unbekannt.
|
|Wegen des Verdachtes auf Emissionsbetrug, Subventionsbetrug und
Verstoss ge-gen § 88 Börsengesetz
|
|A) Einführung (Zitat aus Comdirekt Börseninfo):
|
|"Die CargoLifter AG war zum Jahresmitte 2000 mit der Entwicklung
eines Großluft-schiffes mit Namen "CargoLifter CL 160" befasst, das
auf den Transport überdimen-sional schwerer und/oder großvolumiger
Güter ausgerichtet ist. Mit dem "CargoLifter CL 160" können den
Angaben zufolge künftig Güter mit einem Gesamtgewicht von bis zu 160 t
und einem Gesamtvolumen von bis zu 3.200 m2 auf dem Luftweg direkt vom
Ursprungsort zum Zielort transportiert werden. Aufwendige
Überlandtransporte und mehrfaches Umladen werde dadurch überflüssig,
heißt es. Für die überregionale Abwicklung von Großtransporten mit dem
CargoLifter will das Unternehmen ein weltweites Logistiknetzwerk
aufbauen. Das System soll aus reinen Be- und Entlade-stationen an
Ursprungs- und Zielorten, Standorten mit weiteren logistischen
Einrich-tungen wie Lagerhallen, Treibstoffversorgung etc., Industrie-
und Wartungsparks und Sammel- bzw. Wartepunkten und Werften der
CargoLifter bestehen. Damit werde die Gesellschaft ein einzigartiges
weltweites Logistikkonzept für Großtransporte anbieten können. Tests
des CargoLifter sollen voraussichtlich 2003 beginnen.
|Wesentliches Element der Strategie von CargoLifter ist die
frühzeitige Zusammenar-beit mit potentiellen Nutzern der CargoLifter
Dienstleistungen. Partner in diesem Ko-operationsnetzwerk bezeichnet
die CargoLifter AG als Lead User. Lead User sind in der Regel
international tätige Unternehmen, die in ihren Märkten als innovativ
und technologisch führend gelten. Im Mai 2000 bestanden Lead
User-Vereinbarungen mit 22 Unternehmen;
|darunter befanden sich z.B. ABB Alstom Power, Ferrostaal, Hochtief,
Linde, MAN TAKRAF Mitsui & Co. (USA), Siemens und Voith Hydro. Ziel
dieser Kooperationen ist es, im Rahmen von gemeinsamen Analysen die
technische und ökonomische Bewer-tung eines Einsatzes des CargoLifter
im Vergleich zu heutigen konventionellen Transportketten vorzunehmen
und daraus resultierend frühzeitig kundenspezifische
|Dienstleistungen zu kalkulierbaren Kosten zu entwickeln.
|Gegründet wurde die CargoLifter AG am 1. September 1996 mit einem
Grundkapital von 500.000 DM (Ausgabepreis 1,69 Mill. DM). Unter den 93
Gründungsaktionären befanden sich Unternehmen, Privatpersonen und
Kapitalgesellschaften. Auf der ao. HV vom 1. Juni 1997 wurde eine
Kapitalerhöhung um 10,0 Mill. auf 10,5 Mill. DM be-schlossen. Am 9.
Mai 1998 machte der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom
Genehmigten Kapital Gebrauch und erhöhte das Grundkapital um 5,25
Mill. auf 15,75 Mill. DM - der Ausgabepreis betrug 34,125 Mill. DM.
Per HV-Beschluss vom 10. März 1999 wurde eine Kapitalerhöhung um 15,75
Mill. auf 31,5 Mill. DM vorge-nommen. Am 15. Oktober 1999 führte der
Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsra-tes erneut eine
Kapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital durch, und zwar auf 47,25
Mill. DM.
|Am 11. März 2000 beschlossen die Aktionäre die Umwandlung des
Grundkapitals auf Euro und anschließend zur Glättung eine Anhebung aus
Gesellschaftsmitteln auf 28,35 Mill. Euro. In teilweiser Ausnutzung
des genehmigten Kapitals hat der Vorstand mit Zustimmung des
Aufsichtsrats am 17 April 2000 beschlossen, das Grundkapital gegen
Sacheinlage von 49% der Anteile an der CargoLifter Network GmbH um
2,573 Mill. 30,923 Mill. Euro zu erhöhen. Im Mai hat der Vorstand mit
Zustimmung des Auf-sichtsrats erneut auf das Genehmigte Kapital
zugegriffen und eine Kapitalerhöhung um 8,52 auf 39,443 Mill. Euro auf
den Weg gebracht.
|Diese 5,68 Mill. Aktien wurden zusammen mit 550.000 Aktien aus dem
Besitz der Altaktionäre sowie weiteren 935.000 Aktien aus einer noch
durchzuführenden Kapi-talerhöhung (Greenshoe) in der Zeit vom 16. bis
26. Mai 2000 einer breiten Öffent-lichkeit zur Zeichnung angeboten.
Die Bookbuilding-Spanne lautete auf 14 bis 18 Euro.
|Als Emissionspreis wurden .. Euro errechnet. Der erste Kurs am Neuen
Markt wurde am 30. März 2000 mit 15,50 Euro festgestellt. Durch den
Börsengang flossen der Gesellschaft frische Mittel von brutto rund 167
Mill. DM zu.
|(AfU/ GuV"
|
|Zum Zwecke des Börsenganges wurde von den oben Beschuldigten und
anderen der notwendige Prospekt erstellt.
|Dieser Prospekt erklärt das Geschäftsvorhaben - Bau eines 550 Tonnen
schweren Luftschiffes zum Transport von bis zu 160 Tonnen schweren
Gütern - und seine Risi-ken.
|In gebotener Offenheit beschreibt dieser Prospekt auch unter den
Überschriften
|1. Technische Risiken
|2. Finanzierungsrisiken
|3. Luftrechtliche Risiken
|Szenarien, die zum Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals führen
können.
|
|Gleichwohl realisierten die Verantwortlichen der Cargolifter AG unter
Vorspielung leicht nachvollziehbarer falscher Tatsachen erhebliche
Mittel, nämlich
|1. ein Investitionszuschuss in Höhe von ca. DM 77 mio (€ 39,42 mio)
des Landes Brandenburg
|2. eine 80 %ige Ausfallbürgschaft des Bundes und des Landes
Brandenburg für einen Kredit über ca. DM 130 mio
|3. Erlöse aus Aktienverkauf in Höhe von ca. DM 330 mio.
|
|B) Begründung
|Der Betrugsvorwurf resultiert aus diesen Tatsachen:
|
|B1 Zeitplan:
|Der Börsenprospekt erklärt weiter auf Seite 7 den Geschäftsverlauf,
der unbedingte Auswirkungen auf Kapitalbedarf und Existenzfähigkeit
des Unternehmens hat, wie folgt:
|"Der Baubeginn des Prototyps CL 160 ist nach Fertigstellung der
Werfthalle für das erste Halbjahr 2001 vorgesehen. Im Jahr 2003 sollen
die Tests für das Be- und Entladenverfahren für den Prototyp CL 160 P1
beginnen. Erste kom-merzielle Flüge sind nach Abschluss der Erprobung
und Zertifizierung im Jahr 2004 geplant."
|Dieser Zeitplan ist absolut unrealistisch. Er würde bedeuten, dass in
längstens 2 ½ Jahren der Prototyp eines Luftschiffes nie gekannten
Ausmasses, nämlich mit 280 m Länge, 60 m Durchmesser, bestückt mit 16
Propellerturbinen flugfertig hergestellt wird.
|Per heute liegt noch kein Stück substantielle Konstruktion vor, es
ist ausgeschlossen, dass es auch nur komplette Konstruktionsunterlagen
des Luftschiffes und seiner De-tails gibt.
|Der Zeitplan geht weiter davon aus, dass während des Baus und in
einer dann an-schliessenden Zeitspanne von etwa 10 Monaten die Muster-
und Verkehrszulassung nach JAA-Regeln erteilt ist, da laut Prospekt
bereits 2004 kommerzielle Flüge durch-geführt werden sollen.
|Das ist absurd zu nennen:
|Der zeitliche Aufwand für die Musterzulassung aller
zulassungspflichtigen Kompo-nenten (Antriebe, Avionic, Tanksysteme,
Kraneinrichtung) sowie dann des Gesamt-systems (Luftschiff CL 160) ist
mit nicht weniger als 10 Jahren anzusetzen.
|Das werden die beiden involvierten Zulassungsbehörden - Joint
Aviation Authori-ty/Europa, vertreten durch das Luftfahrt-Bundesamt
und Federal Aviation Authori-ty/USA - bestätigen.
|Hinzu kommt der Fakt, dass es per heute keine rechtskräftigen
europäisch harmoni-sierten (d.h.: von der JAA anerkannten) Bau- und
Zulassungsvorschriften gibt.
|Und ohne die ist es nach Europäischem Recht unmöglich, ein
Luftfahrzeug zuzulas-sen (vergl. Verordnung EWG Nr. 3922/91).
|
|Der Betrugsvorwurf liegt hier in der Tatsache, dass diese Umstände
bekannt gewe-sen sein mussten, als man an die Börse ging und die
Subventionen akquiriert hat.
|
|B2: Technische Realisierbakeit
|Cargolifter behauptet in diversen Broschüren, ein 550 t schweres
Luftschiff mit einem Helium Volumen von 550.000 m³ zu bauen, das 160 t
Fracht von Punkt zu Punkt befördern kann über bis zu 10.000 km.
|Das sind die Entwicklungs- und Unternehmensziele, wie sie
Ministerien, Behörden, Banken und Aktionären bei der Akquisition der
finanziellen Mittel angeboten wurden.
|Das aber ist schon im Grundsatz unmöglich, wie ein Vergleich mit dem
bis dato grössten Luftschiff der Welt, der "Hindenburg" zeigt:
|Aus der beigelegten Anlage 1, Kopie der gesammelten Vorträge der
Lilienthal Ge-sellschaft von 1937 geht hervor, dass "Hindenburg",
nicht einmal halb so gross wie "Cargolifter" CL 160, mit nur 4 Motoren
ausgerüstet statt mit 16 wie CL 160, ein Leergewicht von 125 Tonnen
hatte.
|Die Gewichte von Cargolifter CL 160 stellen sich so dar:
|Fracht/Ballast 160 t
|Treibstoff für 10.000 km 330 t (inclusive luftrechtlich
vorg.Reserven)
|Summe 490 t
|Bei einem ausgewiesenen Auftriebsvolumen ( maximales Fluggewicht) von
550 t verbleiben nur 60 t - also nicht einmal 50% dessen, was das um
53% kleinere Luft-schiff "Hindenburg" gewogen hat - für die
eigentliche Luftschiffkonstruktion, den Frachtraum, den Ladekran, die
16 Antriebseinheiten und die Besatzung.
|Von diesen 60 t fallen geschätzt allein 24 t auf die 16
Antriebseinheiten.
|So unerklärlich es ist, dass niemand zuvor diese einfache Rechnung
nachvollzogen hat, so ausgeschlossen dürfte es sein, dass die
Initiatoren nicht selbst klar wussten, dass hier mit einem Projekt
Geld eingeworben wurde, das es aus technischen Grün-den so niemals
geben kann.
|
|B3 Unmöglichkeit der Einsetzbarkeit
|B3.1 Flughöhen
|Auf Seite 18 des Börseprospektes wird erklärt, dass das Luftschiff CL
160 "allwetter-tauglich konstruiert" wird.
|Dieser Aussage ist immanent, dass CL 160 nach Instrumentenflugregeln
(IFR) be-trieben werden soll, wie in der hiesigen Luftverkehrs-Ordnung
(LuftVO) §§ 35 bis 42 festgelegt aufgrund internationaler
Vorschriften.
|Luftverkehr nach Instrumentenflugregeln findet - weitgehend, in der
Bundesrepublik ausschliesslich - im kontrollierten Luftraum statt und
unterliegt grundsätzlich der Flugverkehrskontrolle durch die
Flugsicherung.
|Letztere legt aus betrieblichen Gründen die Untergrenzen der
kontrollierten Lufträu-me fest und bestimmt die niedrigste Höhe, in
der nach Instrumentenflugregeln geflo-gen werden darf.
|Die beträgt z.B. im deutschen Luftraum regelmässig 909m / 3000 ft
über Grund.
|Das Luftschiff Cargolifter CL 160 hat eine maximale Flughöhe von
2.000 m (Prallhö-he) über Meeresspiegel laut Cargolifter AG.
|Damit kann das Luftschiff CL 160 keine Erhebungen überfliegen (z.B.
deutsche Mit-telgebirge), die höher sind als ca. 1.100 m über
Meeresspiegel.
|Ein Überflug der Alpen ist absolut ausgeschlossen wie ein Einflug
nach Norwegen oder Mittelitalien südlich der Po-Ebene
|Geschweige 10.000 km zurücklegen.
|Tatsächlich sind die meisten Regionen dieser Erde, die laut
Cargolifter AG bedient werden sollen, flächig nicht befliegbar
aufgrund der vorhandenen Topographie einer-seits, der maximalen
Flughöhe des Luftschiffes von 2.000 m sowie der gesetzlich
vorgeschriebenen Sicherheitsmindesthöhen anderseits:
|50% des nordamerikanischen Kontinents, ganz Mittelamerika, 50 % des
südameri-kanischen Kontinents, 70% des gesamten asiatischen Kontinents
(jeweils Schätzun-gen).
|Es bleibt die schlichte Frage, von wo nach wo das Luftschiff CL 160
überhaupt ein-gesetzt werden soll.
|
|B3.2 Meteorologische Abhängigkeit
|Es ist unbestritten, dass ein Luftschiff mit einer
Fluggeschwindigkeit von 80 bis 100 km/h auch in Mitteleuropa in den
Jahreszeiten von Herbst bis Frühjahr kaum einsetz-bar ist wegen der
Windverhältnisse.
|Es ist weiter unbestritten und von Cargolifter auch zugestanden, dass
das Luftschiff keinem Schneefall ausgesetzt werden kann, es soll -
O-Ton Cargolifter - in den Win-termonaten in schneefreie Gegenden
verlegt werden.
|
|B3.3 Operationelle Abhängigkeit
|Luftschiffe werden während der Fahrt durch den Verbrauch von
Kraftstoff immer leichter, was dazu führt, ergreift man keine
Gegenmassnahmen, dass das Luftschiff immer höher steigt.
|Daher waren schon früher im Transatlantikverkehr die Luftschiffe
nicht mit dem ex-trem teuren, aber sicheren Helium befüllt, sondern
mit dem billigen, aber explosiv brennbaren Wasserstoff.
|Während eine Heliumbefüllung von Luftschiffen dieser Grösse geschätzt
DM 3 Millio-nen kostet, sich ein Ablassen im üblichen Flugbetrieb aus
ökonomischen Gründen verbietet, wurde durch Reduzierung des
Wasserstoffvolumens der Auftrieb analog der verbrannten Menge
Treibstoff kompensiert.
|Wasserstoffluftschiffe haben nach der Katastrophe von Lakehurst
sicher keine Chan-ce einer Zulassung.
|Das Luftschiff CL 160 verbraucht pro Stunde bei vorgesehener
Triebwerkbestückung etwa 2.300 kg Kerosin.
|Die versprochene Flugstrecke von 10.000 km würde damit bei einer
Geschwindigkeit von 80 bis 100 km/h etwa 255 Tonnen Treibstoff
verbrauchen:
|Ohne Gegenmassnahmen würde das Luftschiff also 255 Tonnen - fast 50%
des Ab-fluggewichtes - leichter.
|Auch dieser Fakt macht es unmöglich, das Luftschiff CL 160 über
längere Strecken - etwa über Wasser - zu betreiben, ohne irgendwie das
Gewicht konstant zu halten (Aufnahme von Ballast).
|Damit gibt es einen weiteren Grund, weshalb dieses Projekt wie
beschrieben nicht realisiert werden kann, zumal Cargolifter dieses
substantielle Problem überhaupt nicht kommuniziert.
|Diese Feststellungen basieren auf den Aussagen des
Cargolifterprospektes insbe-sondere der Seiten 05, 06, 08 und 10
(Anlage).
|
|B4 Verstoss gegen das Börsengesetz § 88
|
|Vorstand und Aufsichtsrat sind an der Firma GFT GmbH, Wiesbaden,
beteiligt.
|Dieses Unternehmen übernahm am 29. 02. 2000 505.554 Aktien, erhält
weiter pro platzierter Aktie eine Provision von 0,13 € - dass alles
ohne offensichtlich auch nur ein Telefon zu haben.
|
|In jedem Fall haben also die Gesellschafter der GFT hohes Interesse
an einem ho-hen Aktienkurs.
|
|Der wiederum basiert bei Cargolifter AG, die derzeit keine Erlöse hat
aus dem normalen Geschäftsgang, nur auf guten Nachrichten und
positiver PR.
|
|Eine solche Nachricht ist, ein Luftschiff vom Typ Skyship 600
angeschafft zu haben, und zwar für das Pilotentraining, schliesslich
benötigt Cargolifter ab 2003 eine re-spektable Menge
Luftschiffpiloten, derzeit arbeiten im Unternehmen nur 3.
|Diese Nachricht wurde u.a. verbreitet über ein Firmenfoto des
Luftschiffes samt um-seitiger Bildunterschrift (Anlage), aber auch
z.B. über die Hauszeitschrift "Lifter News" September 2000, Seite 13.
|Diese Nachrichten sind falsch und daher in betrügersicher Absicht
getätigt:
|Das Luftschiff trägt eine amerikanische Registrierung, kann hier nur
von Inhabern amerikanischer Berechtigungen geflogen werden und kann
eben nicht für die Ausbil-dung deutscher Piloten hergenommen werden.
|Eine Registrierung im deutschen Luftfahrzeugregister ist derzeit
nicht möglich, da das Luftschiff hier keine Musterzulassung besitzt.
|
|Ich stelle Strafantrag und bitte in alle Richtungen zu ermitteln.
|So gibt es Hinweise, dass das Luftfahrt-Bundesamt leichtfertige
Äusserungen über die Realisierbarkeit des Projektes CL 160 gemacht
haben soll, in jedem Fall hat es aber offensichtlich nicht seiner
selbstverständlichen Aufgabe genügt, nämlich fach-kundig mindestens
die Ministerium in Bund und Ländern auf o. a. Tatsachen hinzu-weisen.
|Wäre das geschehen, ist es fraglich, ob hier im Volumen von rund DM
200 mio Steu-ergelder für ein Projekt freigesetzt worden wären, das
keine einzige Chance auf Rea-lisation hat.
|
|Mit freundlichen Grüssen
----------------------------------------------------------------------------
Für mich hört sich das nicht so an, als ob die Kursturbulenzen schon
ausgestanden wären.
Schon erstaunlich was manche Firmen alles auf ihre Homepage packen, um
wirklich den letzten Dummen auf die Fährte zu setzen.
<kopfschüttel>
Gruss,
Robert
--
Realnames, wozu? - http://www.wschmidhuber.de/realname/index.html
Gib TOFUs und Vollquotteln keine Chance - http://learn.to/quote
Infos für Neulinge und Alte Hasen - news:de.newusers.infos
Windows und seine Tücken - http://www.winfaq.de/master.htm
>
> Für mich hört sich das nicht so an, als ob die Kursturbulenzen schon
> ausgestanden wären.
> Schon erstaunlich was manche Firmen alles auf ihre Homepage packen, um
> wirklich den letzten Dummen auf die Fährte zu setzen.
> <kopfschüttel>
>
Als ich schrieb "Hätte ich nicht getan. Das gibt für CL mehr Probleme, als
sie sich
eigentlich leisten können." kannte ich diesen Text nicht. (Danke für den
Hinweis). Mir war aber klar, daß sich irgendwann Gerichte dieser Sache
annehmen werden und ich nahm an, daß es besser gewesen wäre (für CL) sich
zurückzuhalten. Die Sache wird für mich doch noch spannend. OTRAG lässt
grüßen.
Gruß
Peter
--
O=====-
-CL muss entweder Ballast aufnehmen oder Helium ablassen um den Gewichtsverlust
zu kompensieren
-Skyship kann nicht für die Pilotenausbildung hergenommen werden
halte ich nicht gerade für stichhaltig.
Helium kann man wieder komprimieren und mit dem Skyship kann man ja zum üben
z.B. in USA herumfliegen. Auch wenn man für die deutsche Zulassung dann noch
ein paar Flüge mit einem anderen Luftschiff machen muss kann man ja vorher
schon mal Flugpraxis sammeln.
Die Entwicklungszeit erscheint mir allerdings auch recht knapp.
Erich
>Sowas sollte man wohl besser vor dem posten rausfiltern.
Sowas sollte man dann nicht auch noch korrekt zitieren, da Du dem
Absender damit die Möglichkeit nimmst, den Fauxpas mit einem Cancel
zumindest einzugrenzen. :-((
Vielleicht denkst Du mal drüber nach, ob Du Dein Posting nicht noch
aus der Welt schaffst, ist zwar spät, wäre aber trotzdem besser.
Monika Wolf schrieb:
> Übrigens war dem zitierten Text von Herrn Teegen mit der Strafanzeige
> noch ein weiterer vorangestellt, der Stil erinnert mich an den
> Störenfried der dieses Forum vor ca. einem Jahr heimsuchte.
Ich habe die Threads zu CL nur teilweise verfolgt, aber die Idee
hatte ich auch schon. Was nur alles im Zeitalter des Klonens
möglich ist - unglaublich.
Gruß Michael
>Don`t believe da hype<
> Helium kann man wieder komprimieren
Mal ganz wertfrei zu dieser Aussage:
Also nehmen wir an, der CL läßt 160 Tonnen Last ab und muß also 160 Tonnen
Auftrieb wegmachen. Du willst also wahrscheinlich das Helium von oben
abpumpen und komprimieren und von unten soll sozusagen die schwere Luft
nachströmen.
Mal schauen wieviel Volumen Helium wir dazu sagen wir bei Normbedingungen
der Umgebungstemp. von 1013 hPa und 0°C = 273,15° K abpumpen (und später
irgendwohin komprimieren müssen).
Bei diesen Bedingungen hat das Normvolumen von Helium (22,4 Liter) ein
Gewicht von 4 g. Das von Luft hat 14,28 g. Die Auftriebskraft eines
Normvolumens Heliums in Luft entspricht bei diesen Bedingungen einen Gewicht
von also 14,28g - 4g = 10,28 g.
160 t / 10,28 g = 15.564.202
Das ist die Anzahl der Normvolumina. Das abzupumpende Volumen Helium wäre
also 15.564.202 x 22,4 l =
348.638.132 l oder 348.638,132 Kubikmeter. Komprimieren wir das Volumen auf
200 bar haben wir noch 1743 Kubikmeter, das wäre beispielsweise der
Rauminhalt einer Kugel mit dem Durchmesser 15 Meter.
Ob das jetzt machbar ist, kann ich so nicht sagen. Jedenfalls müßte der CL
dazu eine kleine verfahrenstechnische Anlage mit rumschleppen, einen
Kompressor, der das Helium in einen Druckbehälter pumpt, der den Druck
standhalten muß und bei seinen Dimensionen wohl ziemlich schwer ist.
Die CL-Ingenieure werden sich schon was dabei gedacht haben, wenn sie den
Lastenausgleich mit Wasser machen wollen.
Gruß Edmund
>"Der User AEST wurde von uns vorübergehend entsperrt, damit er zu den
>Vorwürfen Stellung nehmen kann."
>
>Übrigens war dem zitierten Text von Herrn Teegen mit der Strafanzeige
>noch ein weiterer vorangestellt, der Stil erinnert mich an den
>Störenfried der dieses Forum vor ca. einem Jahr heimsuchte.
Nicht dieses Forum, sondern 'this Newsgroup'. Ich hatte Deine Aussage
oben erst nicht kapiert, bis ich dann folgendes las:
|Es bestehen Fangschaltungen
|Sie dort in Bogen, Niederbaiern, sollten womöglich gleich den Koffer Packen,
|wir sind Ihnen dicht auf den Fersen!
|Und jene - ich zählte immerhin 5 Versuche - die versuchten, meinen Emailadresse
|zu missbrauchen, sollen ebenfalls wissen:
|Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen diese Kriminellen ebenfalls.
Man bekommt ja langsam den Eindruck, dass eine neue Form der Paranoia
am entstehen ist, die eng mit der Nutzung diverser Onlinemedien
assoziiert ist. Wobei man allerdings gegenhalten kann, dass da doch
etliches gepostet wurde, was *wirklich* unter die Gürtellinie geht.
Sc%$§$% Anonymität halt.
"Edmund Müller" wrote:
> Die CL-Ingenieure werden sich schon was dabei gedacht haben, wenn sie den
> Lastenausgleich mit Wasser machen wollen.
Auch mal ganz wertfrei zu dieser Aussage:
Hab heute mal mit meinem Dad, der der Luftfahrerei näher steht über das Thema
gesprochen und der hat auch die Wasserlösung für bedeutend sinniger gehalten ;-)
Interessanterweise hielt er es auch nicht für unmöglich dass bis 2004 ein zugelassener
Cargolifter fliegt. So eine Zulassung kann scheinbar innerhalb weniger Wochen erteilt
werden. Schwierig ist das offensichtlich vor allem dann, wenn man etwas technisch
neues zulassen will. Auf den ersten Blick könne er aber nix grossartig neues erkennen,
mal abgesehen von der Grösse. Zeppeline gibts ja schon ne Weile und es fliegen auch
welche rum.
So das war jetzt ein völlig wertfreier und ohne jeden Anspruch auf Richtigkeit
präsentierter Auszug aus meinem Sonntag-Mittagessen Plausch.
Gruss
Erich
Shalom Monika,
>> Aha? und wieso ist es dann möglich, dass dieser AEST dort offenbar
>> erst heute folgendes veröffentlicht hat:
MW> Ganz einfach (Zitat von WO):
MW> "Der User AEST wurde von uns vorübergehend entsperrt, damit er zu den
MW> Vorwürfen Stellung nehmen kann."
Richtig, das stand da.
MW> Übrigens war dem zitierten Text von Herrn Teegen mit der Strafanzeige
MW> noch ein weiterer vorangestellt, der Stil erinnert mich an den
MW> Störenfried der dieses Forum vor ca. einem Jahr heimsuchte.
Weiß ich nicht, da war ich noch nicht hier. Aber etwas anderes ist mir
aufgefallen. In dem ganzen Thread bei W:O wurde die (bisher von Herrn
Teegen nicht widersprochenen) Vermutung geäußert, daß Herr Teegen
Verbindungen zur Firma WDL in Essen hätte. Diese Firma firmiert mit der
Aussage, der welt einziger Hersteller großer Serienluftschiffe zu sein.
Genau diesen Satz müßten die aber aus ihrer Werbung streichen, wenn
CarLi in Serie geht.
Wenn diese Vermutung zutrifft, dann hätten wir hier ein Motiv. Dann
könnte Herr Teegen ein bezahlter Agent provocateur sein, der den
Auftrag hat, CarLi Schaden zuzufügen, in der Hoffnung, daß das ganze
Projekt scheitern möge.
Mazl v'broche, ... Erica
Ooch, bitte, bitte nicht auf dieser albernen Schiene :-(
Dann bin ich auch ein Agent Provocateur finsterer Mächte, die im Auftrag
nebulöser Hintermänner armen Aktionären unendlichen Schaden zufügen.
Laß doch einfach mal das Gericht entscheiden - ich bin auf den Ausgang
gespannt. Cargolifter sollte doch auch an einer offiziellen Klärung gelegen
sein :-)
Gruß
Peter
--
O=====-
> Ooch, bitte, bitte nicht auf dieser albernen Schiene :-(
>
--------------
Mir ist, als hätte ich einen ähnlichen Satz aus Helmut Kohls Mund vernommen
haben können, wo er gehofft hätte hoffen zu können durch so eine ins
lächerliche Ziehung einer gefährlichen Vermutung die potentielle Lawine im
Keime zu ersticken...
> Dann bin ich auch ein Agent Provocateur finsterer Mächte, die im Auftrag
> nebulöser Hintermänner armen Aktionären unendlichen Schaden zufügen.
>
-------------------
AHHhha, so sieht die Sache schon klarer aus, ein Ring scheint aufgeflogen zu
sein, HÖRT IHR LEUTE, VERNEHMT ES AUS SEINEM MUNDE..................;-)
> Laß doch einfach mal das Gericht entscheiden - ich bin auf den Ausgang
> gespannt. Cargolifter sollte doch auch an einer offiziellen Klärung
gelegen
> sein :-)
>
> Gruß
> Peter
Ja lieber Peter, dem CLA-Kurs jedenfalls geht es schon viel besser...
So wie ich auch...
> -CL muss entweder Ballast aufnehmen oder Helium ablassen um den Gewichtsverlust
> zu kompensieren
>
> -Skyship kann nicht für die Pilotenausbildung hergenommen werden
>
> halte ich nicht gerade für stichhaltig.
Und ich finde den Vergleich bezueglich der Gewichte mit der Hindenburg
auch fragwuerdig, man sollte schon davon ausgehen koenne, dass es
heutzutage leichte und haltbare Materialien gibt, die wesentliche
Gewichtsersparnisse gegenueber dem Holz(?)konstrukt der Hindenburg und
ihren Antriebsaggregaten moeglich erscheinen lassen.
Ebenso wie die gesamte Begruendung der Anzeige auf sehr viele Annahmen
gestuetzt ist, die zunaechst zu ueberpruefen waeren.
Steffen
>
> Nicht dieses Forum, sondern 'this Newsgroup'. Ich hatte Deine Aussage
> oben erst nicht kapiert, bis ich dann folgendes las:
>
> |Es bestehen Fangschaltungen
>
> |Sie dort in Bogen, Niederbaiern, sollten womöglich gleich den Koffer Packen,
> |wir sind Ihnen dicht auf den Fersen!
>
> |Und jene - ich zählte immerhin 5 Versuche - die versuchten, meinen Emailadresse
> |zu missbrauchen, sollen ebenfalls wissen:
> |Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen diese Kriminellen ebenfalls.
>
Bis auf den fehlenden "australischen Akzent" ist das in der Tat fast
O-Ton. Eventuell hat man Dieter ja nur den Newszugang gesperrt.
SCNR
Ulrich
Oder ein Basher ,der billig einsteigen will.;-)
Spaß beiseite: Mir scheint es unangebracht,Cargolifter von vorneherein als
einen Fall von Anlagebetrug zu betrachten.
In der letzten Zeit gab es sicherlich einige Fälle,wo ein geplanter
Börsengang nur dazu dienen sollte,Kapital von anlegern einzusammeln,ohne daß
die Aufnahme einer operativen Geschäftstätigkeit geplant war.(Die Älteren
unter den Lesern erinnern
sich vielleicht an Namen wie Marine Shuttle,American Diversified oder
Mallorca Lifestyle.)
Im Gegensatz dazu versucht Cargolifter imho tatsächlich,einen Lastzeppelin
zu bauen.Ob das klappt,ist fraglich.
Wahrscheinlich hat man auch Karl Benz für einen Spinner gehalten,als er
seine Benzinkutsche vermarkten wollte.
Auch damals wird es schlüssige Argumente gegen die technische Neuerung
gegeben haben,wie zB.:
Heu für Pferde gibt es überall,Benzin nur in Großstädten beim Apotheker.
Cargolifter ist für mich keine Aktie,die ich haben muß,die ich aber nicht in
einem Atemzug mit Junkaktien wie Metabox,Em.tV oder dergleichen nennen
würde.Es handelt sich halt um echtes Venture Capital.
Gruß,Timm
>
> --
>
>
>
>
Timm Rosenthal schrieb:
> Im Gegensatz dazu versucht Cargolifter imho tatsächlich,einen Lastzeppelin
> zu bauen.Ob das klappt,ist fraglich.
> Wahrscheinlich hat man auch Karl Benz für einen Spinner gehalten,als er
> seine Benzinkutsche vermarkten wollte.
das ist der Punkt - entweder Anleger glauben an ein eine Sache oder nicht.
Immerhin wurde der Bau auf Wunsch der Industrie begonnen. Als (Früh-)Aktionär
bekam ich eine ausführliche Machbarkeitsstudie, wusste also von Anfang an, das
Problem ob das Schiff je steigt wird eine Frage der Genehmigungen und
Infrastruktur sein, weniger ein technisches.
> würde.Es handelt sich halt um echtes Venture Capital.
eben
Viele Gruesse
Gerd
>Wahrscheinlich hat man auch Karl Benz für einen Spinner gehalten,
>als er seine Benzinkutsche vermarkten wollte.
Bei Carl Friedrich Benz, mit Verlaub, stand die Lust und das Genie des
Erfinders an allererster Stelle.
Er war schon ein etablierter Unternehmer und die Aussicht Kohle zu
machen, spielte beim Bau des ersten Autos keine Rolle.
Es ist eigentlich infam, grandiose Erfindungen der Vergangenheit mit
den Cargolifter-Spielereien der (vagen) Zukunft in Verbindung zu
bringen. "Kaufen Sie Cargolifter-Aktien, weil auch der Buchdruck in
Deutschland erfunden wurde."
Je eher in der Montagehalle ein 6-Tagerennen stattfindet oder die
German Open im Golf, desto geringer wird der Schaden ausfallen.
Gruß
Gregor
Shalom Richard,
>>Ooch, bitte, bitte nicht auf dieser albernen Schiene :-(
>>Dann bin ich auch ein Agent Provocateur finsterer Mächte, die im Auftrag
>>nebulöser Hintermänner armen Aktionären unendlichen Schaden zufügen.
RV> Wetten, dass dieser komische Journalist mehr lügt als
RV> Cargolifter?;-).
Das sehe ich auch so.
Ich habe mir die Stellungnahme dieses Herrn Teegen, weswegen er Anzeige
gegen CarLi erstatten will, mal durchgelesen. ich will jetzt nicht
jeden Punkt im einzeln durchgehen, greife nur mal einen raus der
besonders "schön" ist.
CaLi soll, so schreibt er, doppelt so groß sein wie die Hindenburg (er
meint damit wohl, daß CarLi doppelt so viel Volumen hat), aber nicht
schwerer als diese. Und dann behauptet er, daß das nicht möglich wäre.
Daß CarLi aus leichter Carbon-Faser, oder sowas, die Hindenburg aber
aus gummiertem oder gelackten Segelzuch zusammen genäht war, welches
erheblich schwerer ist als das heute verwendete Material, und überdies
auch noch ein Traggerüst aus Aluminium und Holz unter der Hülle hatte,
das ja auch was wiegt, das hat er dabei nicht erwähnt.
Also nix für ungut, aber daß Herr Teegen hier mit gezinkten Karten
spielt, das kann doch ein Blinder mit dem Krückstock fühlen!
Und wie ernst die Börse das Krakehlen dieses Herrn Teegen nimmt, das
haben wir gesehen, - nämlich gar nicht. CarLi hat sich am Montag
unbeirrt von der Klageandrohung gut erholt.
Shalom Steffen,
>> Nun ja, ich habe weder CL Aktien noch hab ich Ahnung von der Luftfahrt aber
>> die Punkte :
SH> So wie ich auch...
>> -CL muss entweder Ballast aufnehmen oder Helium ablassen um den
>> Gewichtsverlust
>> zu kompensieren
>> -Skyship kann nicht für die Pilotenausbildung hergenommen werden
>> halte ich nicht gerade für stichhaltig.
SH> Und ich finde den Vergleich bezueglich der Gewichte mit der Hindenburg
SH> auch fragwuerdig,
Mehr als das, das ding hinkt.
SH> man sollte schon davon ausgehen koenne, dass es heutzutage leichte und
SH> haltbare Materialien gibt,
Allein schon der Gewichtsunterschied zwischen einem gummierten
Segeltuch und einer modernen Kunststoffaser ist enorm. Zum zweiten
hatte die Hindenburt
SH> die wesentliche Gewichtsersparnisse gegenueber dem Holz(?)konstrukt
ein Gerüst aus Holz und Aluminium, CarLi hingegen ist ein Prallschiff,
hat kein Gerüst. Lediglich die Nase ist etwas verstärkt, damit die vom
Fahrtwind nicht eingedrückt wird.
Und zum dritten heißt doppeltes Volumen keineswegs daß auch Länge,
Breite und Höhe doppelt so groß wären, weil dann hätte CarLi nämlich
kein doppeltes, sondern ein achtfaches Volumen. In Wahrheit ist CarLi
nämlich nur unwesentlich länger als die Hindenburg. Volumen rechnet
sich doch "hoch drei", oder nicht?
SH> Ebenso wie die gesamte Begruendung der Anzeige auf sehr viele Annahmen
SH> gestuetzt ist, die zunaechst zu ueberpruefen waeren.
Ja, warten wir mal ab, ob die Anzeige überhaupt zu einem Prozess führt.
"Krakehlen" ist so ein Unwort, das im wesentlichen Extremisten in ihrem
Wortschatz haben ;-) - sollte unter gebildeten Leuten nicht üblich sein, so
zu argumentieren. Es ist auch dem Niveau in dieser NG nicht dienlich, das
darf man sich für W:O aufheben :-(
Daß viele Anleger weitgehend "faktenresitent" sind, hat viel mit der
jeweiligen Anlegerstruktur zu tun.
Die Klage wird zum Prozess führen - und wir werden einfach interessiert den
Ausgang beobachten.
Gruß
Peter
--
O=====-
> CarLi hingegen ist ein Prallschiff,
Achso, also ein Ballon. Warum nennen sie es dann Luftschiff?
Michael Kauffmann
Nicht schwerer? Irrelevant!
Das Gewicht ist doch immer relativ zum Gewicht der Luft. Auftrieb hat
jeder Gegenstand auf der Erde.
[...]
> Also nix für ungut, aber daß Herr Teegen hier mit gezinkten Karten
> spielt, das kann doch ein Blinder mit dem Krückstock fühlen!
[...]
Hat eigentlich Herr Teegen vor oder nach dem Auftritt von Mr.
Kerkokian seine Klage eingereicht? Der will doch m.E. auch nur einen
Kursrutsch bei DCX erreichen, um billig nachzukaufen. ;-)
MfG
= LWW =
Nach der mir vorliegenden Zeitungsveröffentlichung (Schemazeichnung)
hat es einen Kiel, kein volles Gerüst, ist aber deshalb trotzdem ein
Luftschiff, denn es soll sich steuern lassen.
MfG
=LWW=
MfG
=LWW=
Shalom Michael,
>> CarLi hingegen ist ein Prallschiff,
MK> Achso, also ein Ballon.
Im Prinzip ja, wenn man mal davon absieht daß klassische Ballöner rund sind.
Üblicherrweise spricht man nur dann von einem "Zeppelin", wenn das Ding
auch nach dem zeppelin-Prinzip gebaut wurde, also mit starrer Hülle.
Für Luftschiffe ohne Gerüst gibt es den Begriff "Blimp."
Das einzige was am CarLi starr ist, das ist der Kiel. Der muß auch
starr und stabil sein, weil der nämlich das gesamte Gewicht aufnimmt,
und gleichmäßig auf die Hülle übertragen muß. Am Auftriebkörper selbst
ist eingentlich nur die Nase ein bischen verstärkt, damit die nicht vom
Fahrtwind eingedrückt werden kann.
MK> Warum nennen sie es dann Luftschiff?
Weil das der Oberbegriff für alle Fahrzeuge dieser Art ist.
>"Krakehlen" ist so ein Unwort, das im wesentlichen Extremisten in ihrem
>Wortschatz haben ;-) - sollte unter gebildeten Leuten nicht üblich sein, so
>zu argumentieren.
Ist das erste Wort, das mir für Herr Teegens Gezeter spontan einfiel.
In der Sache bin ich unentschieden, aber Eiferertum spricht aus jeder
seiner Zeilen.
Gruß, Radbert
--
http://www.rrr.de/~radbert
>"Peter H. Jordan" <ne...@itti.de> schrieb:
>
>>"Krakehlen" ist so ein Unwort, das im wesentlichen Extremisten in ihrem
>>Wortschatz haben ;-) - sollte unter gebildeten Leuten nicht üblich sein, so
>>zu argumentieren.
>
>Ist das erste Wort, das mir für Herr Teegens Gezeter spontan einfiel.
>In der Sache bin ich unentschieden, aber Eiferertum spricht aus jeder
>seiner Zeilen.
So, jetzt geht wieder der Schulmeister (der ich nicht bin!!) mit mir
durch:
Krakeelen kommt vom niederländischen kreelen, das vom frz. quereler
und alles ohne "h".
Beste Grüße
Gregor
>Das Ganze führt dann zur "Querelle allemande", dem mutwillig und
>ohne echten Anlass vom Zaun gebrochenen Streit...
>(bezogen auf "krakeel", nicht auf Cargolifter)
Weihnachten steht vor der Tür, als Katholik glaube ich sowieso an die
Vergebung aller (meiner) Sünden ...
Mein Gott - Wenn ich hier mal ein Wörtlein näher betrachte, dann geht
es mir nicht um Rechtschreibung, die beherrsche ich selbst grad mal
befriedigend. Aber wenn mir ein nicht alltägliches Wort vor Augen
kommt, das noch mehrfach, schaue ich halt neugierig nach, was es
bedeutet, wo es herkommt und auch, wie schreibt man das.
So interessiert es mich natürlich auch, warum Du den Ausdruck
"Querelle allemande" benutzt, ob der unter Muttersprachlern allgemein
verbreitet ist und wenn, ob "Querelle D'Allemand" nicht doch üblicher
ist ;) etc. etc.
Wenn ich das dann weiß, bin ich zufrieden - und wenn Du glaubst, ich
wollte einen Streit vom Zaun brechen, dann fühle ich mich
mißverstanden.
Gregor
Shalom Lothar,
EJC>> CaLi soll, so schreibt er, doppelt so groß sein wie die Hindenburg (er
EJC>> meint damit wohl, daß CarLi doppelt so viel Volumen hat), aber nicht
EJC>> schwerer als diese. Und dann behauptet er, daß das nicht möglich wäre.
LWW> Nicht schwerer? Irrelevant!
LWW> Das Gewicht ist doch immer relativ zum Gewicht der Luft. Auftrieb hat
LWW> jeder Gegenstand auf der Erde.
Das ist korrekt, aber das war es nicht, was Herr Teegen meinte.
Teegen meinte in etwa, daß ein Objekt das doppelt so groß ist wie ein
anderes Objekt nolens volens auch doppelt so schwer sein müsse. Er hat
also einfach nur die Masse der Hindenburg geteilt duch die Größe der
Hindenburg, multibliziert mit der Größe des GarLi gerechnet, und ist so
zu dem Schluß gekommen, daß der Carli notwendigerweise doppelt so
schwer als die Hindenburg sein MÜSSE. Daß der CarLi ein anderes, ein
grundsätzlich leichteres Baumuster ist (CarLi hat kein Gerüst unter der
Hülle), und daß leichteres Material verbaut wird (Carbonfaser statt
gummiertem Segeltuch), hat Herr Teegen in seinem Pamphlet komplett
unterschlagen.
>> Also nix für ungut, aber daß Herr Teegen hier mit gezinkten Karten
>> spielt, das kann doch ein Blinder mit dem Krückstock fühlen!
LWW> Hat eigentlich Herr Teegen vor oder nach dem Auftritt von Mr.
LWW> Kerkokian seine Klage eingereicht? Der will doch m.E. auch nur einen
LWW> Kursrutsch bei DCX erreichen, um billig nachzukaufen. ;-)
Nach Kerkorian. Kann also gut möglich sein, daß Teegen ein
"Nachahmungstäter" ist. Damit aber den Kurs zu drücken, ist ihm nicht
gelungen. Den Kurs auf 8,80 zu drücken, das haben bereits die
Altaktionäre gemacht, als sie brutal Gewinne mitnahmen. Teegens Klage
fiel eher in die Phase der Kurserhohlung, und einen großen Einfluß
darauf hatte er, wie ich meine, nicht.
Also sollte es wirklich nur Kurs-bashing gewesen sein, dann ist ihm
dies offensichtlich nicht sonderlich erfolgreich gelungen.
Shalom Peter,
>> Und wie ernst die Börse das Krakehlen dieses Herrn Teegen nimmt, das haben
>> wir gesehen, - nämlich gar nicht. CarLi hat sich am Montag unbeirrt von der
>> Klageandrohung gut erholt.
PHJ> "Krakehlen" ist so ein Unwort, das im wesentlichen Extremisten in ihrem
PHJ> Wortschatz haben ;-)
Nö, krakehlen steht im Duden, ist also ganz normale deutsche Sprache.
PHJ> sollte unter gebildeten Leuten nicht üblich sein, so zu argumentieren.
Wieso? Ist es gebildeten Leuten etwa nicht erlaubt, den Duden zu verwenden?
PHJ> Daß viele Anleger weitgehend "faktenresitent" sind, hat viel mit der
PHJ> jeweiligen Anlegerstruktur zu tun.
Das kann sein. Wer CarLi kauft, der kauf keinen schnellen Gewinn,
sondern investiert in eine Idee, die sich frühestens ab 2004 rentiren
kann, - oder aber ein Totalverlust wird, was auch eine mögliche Option
ist.
PHJ> Die Klage wird zum Prozess führen - und wir werden einfach
interessiert den
PHJ> Ausgang beobachten.
Nicht jede Anzeige führt zu einem Prozess! Manchmal gibt es auch einen
nur einen Bußgeldbescheid, - und manchmal wird das Verfahren sogar
eingestellt.
Also warten wir ab, und harren der Dinge die da kommen.
>Also gut. Wenn wir schon so schön OT sind, ein kleiner Spruch, um
>Gaumen-R und das stimmhafte "sch" zu üben: George, Dein Arge ist morge!
Siehste, jetzt versteh' ich Dich. Beim nächsten Mal solltest Du gleich
alles geben, was Du hast.