Martin Gerdes <
martin...@gmx.de> wrote:
> Gelegentlich habe ich eine Überweisung einzugeben, das geht auf dem
> größeren Bildschirm schon besser als auf dem Mobiltelephon
Habe ich zwar selbst noch nicht gemacht, aber diverse Banking-Apps
bieten an, einen Überweisungsträger abzufotografieren und die Daten
von dort bestmöglich zu übernehmen. Wie zuverlässig das ist, weiß
ich allerdings nicht. Ich verwende manchmal Google Lens und das
stolpert regelmäßig über 1 vs l, 0 vs O, 8 vs B usw.
>> Für mich ist Banking heutzutage die Kombination aus Webbrowser
>> und Smartphone, mal das eine, mal das andere. Nur Smartphone würde
>> bei mir nicht alles abdecken, aber nur Webbrowser würde ich als
>> zu einschränkend empfinden.
>
> Ich hätte kein Problem damit. Was an "Banking" machst Du denn auf dem
> Smartphone?
Es kommt manchmal vor, dass ich spontan eine Überweisung checken
möchte, ob die wirklich reingekommen oder rausgegangen ist. Dafür
reicht die App allemal. Sonst muss ich mir das erst aufschreiben
und abends zu Hause am PC machen.
Einmal hab ich eine Überweisung getätigt mit einer Vorlage, die
ich vorher angelegt hatte. Also nur noch Betrag einsetzen. War
nicht dringlich, aber wie oben, damit war's sofort erledigt.
Ja, hätte nicht zwingend am Smartphone sein müssen, war eine
Mischung aus Neugier (wie geht das überhaupt) und Bequemlichkeit.
Die Banking-Apps, die ich bisher gesehen habe bei mir oder Freunden,
sind sehr reduzierte Versionen des Webbrowser-Bankings. Schon deshalb
sehe ich das Smartphone eher als nette Ergänzung, für mich bleibt das
Haupt-Banking im Webbrowser. Aber auch das benötige ich eher selten,
weil eben das meiste automatisch läuft.
> Börsenhandel könnte ich mir vorstellen, aber auch dafür ist mir der
> Smartphonebildschirm zu klein. Ein Tablet könnte ich mir für diesen
> Zweck vorstellen, aber das habe ich üblicherweise nicht in der Tasche.
Ja, das wäre ein gutes Beispiel, wenn man viel an der Börse macht
und schnell reagieren muss. (Mache ich aber nicht, bin eher der
faule Fonds/ETF/Sparplan-Typ.)
>> Richtig doof ist inzwischen bloß der Smartphone-Wechsel geworden.
>> Das ist der reinste Horror, weil vieles aus Sicherheitsgründen
>> an das konkrete Gerät gebunden ist und nicht an einen Account,
>> den man leicht verschieben könnte. Dafür muss es noch bessere
>> Lösungen geben, das kann so nicht weitergehen.
>
> Bei mir ist so gut wie nichts "aus Sicherheitsgründen" an mein
> Smartphone gebunden.
Die TAN-Apps sind bei mir durchweg ans konkrete Smartphone gebunden.
Üblicherweise gibt es zudem ein Limit (meist 2 oder 3), auf wie
vielen Geräten eine aktive Verknüpfung möglich ist. Zum Verknüpfen
benötige ich in der Regel das Webbrowser-Banking sowie ein weiteres
Sicherheitsmerkmal wie einen Brief mit Freischaltungscode. Manchmal
ist jener Code mehrfach nutzbar, manchmal nur einmal.
Das ist zwar alles machbar, aber wer sein Smartphone viel nutzt,
wechselt es durchaus alle 1-2 Jahre, und dann immer wieder diese
Prozeduren von vorne, natürlich für jede Bank anderer Ablauf,
also das kann nicht die Zukunft sein.
Dann lieber eine Kopplung an die SIM-Karte, die tausche zumindest
ich deutlich seltener als das Smartphone. Oder Verifikation durch
ein anderes Medium wie E-Mail oder wie wäre es modern mit einem
Verifikationscode über Messenger wie Signal?
Die Banken sollen sich da was ausdenken ... Andreas