Marc Haber <
mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Die Deutsche Bank verwendet ein Verfahren namens photoTAN, das nach
> meinem Verständnis ohne Karte auskommt und einen ~25x25 Farbcode-Block
> zum Datentransfer verwendet. Laut Wikipedia wird dieses Verfahren in
> Deutschland von der ING, der Deutschen Bank und der Commerzbank
> eingesetzt.
Sieht auf den ersten Blick so aus. Deutsche Bank und Commerzbank
liefern ihren Kunden das Gerät OneSpan Digipass 760, die ING das
Gerät OneSpan Digipass 772. (heißt jetzt OneSpan, früher Vasco)
> Eine App kommt mir fürs Banking nicht ins Haus, jedenfalls nicht auf
> mein hauptsächlich genutztes Telefon. Deswegen brauche ich einen
> TAN-Generator, den man z.B. bei der Deutschen Bank für 35 Euro, bei
> Ebay aber auch schon für 15 bekommt.
Einem möglicherweise manipulierten TAN-Generator von eBay würde
ich am allerwenigsten trauen, wenn Sicherheit sehr wichtig ist.
Entweder über der Bank kaufen oder direkt vom Hersteller, aber
auf gar keinen Fall von unbekannten Dritten, bloß um vielleicht
10-20 Euro zu sparen. Vor Gericht hast Du dann schon mal gleich
schlechte Karten, wenn es irgendwelche Probleme gibt, selbst
wenn sie gar nichts mit dem TAN-Generator zu tun haben, dann
darfst Du Gutachten anfertigen lassen, warum Dein gebrauchter
TAN-Generator nicht schuld ist.
> Sind die drei Banken miteinander so kompatibel, dass ich ein von der
> Commerzbank oder der ING gekauftes Gerät für ein Konto der Deutschen
> Bank verwenden kann?
ING sagt nein, ihr Gerät sei nur mit ING nutzbar. Aber ist auch
verständlich, warum sollten sie Zusagen für fremde Banken machen.
Das 760 ist laut Hersteller jedenfalls multibankenfähig.
Ich kann Dir jedoch keine Antwort aus der Praxis geben.
TAN-Generatoren haben sich für mich als sinnfrei herausgestellt,
wenn man viel unterwegs ist. Und ohne Smartphone geht heutzutage
sowieso nicht mehr viel, ich käme nicht mal mehr ans Fahrzeug.
Ja, klar, kann man noch ein paar Jahre aussitzen und sich quälen,
aber der Zug ist abgefahren.
Grüße, Andreas