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Re: DKB Visa Debitkarte

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Stefan Schmitz

unread,
Apr 6, 2022, 5:39:25 AM4/6/22
to
Am 06.04.2022 um 08:54 schrieb Martin Τrautmann:
> On Wed, 6 Apr 2022 08:48:40 +0200, Martin Τrautmann wrote:
>> Ein Blick ins Preisverzeichnis:
>>
>> Zahlungen in Euro bleiben kostenlos.
>> Für "Aktivkunden" bleiben Zahlungen auch sonst kostenlos!
>> Alle anderen Zahlungen kosten 2,2 % vom Umsatz!
>>
>> Automatenabhebungen im Ausland sind von Seiten der DKB für "Aktivkunden"
>> kostenlos, zzgl. der Entgelte der dortigen Automatenbetreiber. Für
>> andere Kunden kostet es auch 2,2 %.

Was macht einen denn zum "Aktivkunden"?

>> Richtig teuer werden Schalterabhebungen - da kommen 3 % dazu, mindstens
>> aber 5 €.
>
> Wo mir noch der Überblick fehlt: Was verlangen andere Automatenbetreiber
> im In- und Ausland für Abhebungen mit der DKB Visa Debitkarte?

Das sagt dir der jeweilige Automat. Im Ausland wird wohl kaum
unterschieden, von welcher deutschen Bank die Karte ist.

> Bei den eigenen DKB-Automaten ist das kostenlos - aber deren Verbreitung
> mit 17 Standorten für ganz Deutschland kann man aber wohl getrost als
> homöopathisch beschreiben.
>
> Die DKB ist wohl kein Mitglied in einem Pool, wo man unter einander
> kostenlos abheben kann - so wie z.B. die Sparda BW mit 6000 Automaten in
> Deutschland, zzgl. Cash-Pool-Partnerbanken, zzgl. Postbank

Was für 6000 Automaten? Cashpool (wozu die Sparda-Banken gehören) hat
laut Wikipedia 3200 Automaten. Dass die Postbank, die zu einem anderen
Verbund gehört, da beteiligt wäre, fände ich erstaunlich.

Stefan Schmitz

unread,
Apr 6, 2022, 6:21:31 AM4/6/22
to
Am 06.04.2022 um 11:47 schrieb Martin Τrautmann:
> Die 6000 Automaten nennt sparda-bw ohne Erläuterung.

Könnte passen, wenn man die Postbank zu den 3200 hinzuzählt.

> Automaten der Postbank gehen nicht für alle Kunden der Sparda kostenlos -
> das ist eine spezielle Vereinbarung der Sparda-BW.

Gut, bei Einzelvereinbarung zwischen den Banken kann auch mehr als der
jeweilige Pool möglich sein.

Hier konnte man als Sparda-Kunde auch mal bei Volksbanken abheben.

Matthias Hanft

unread,
Apr 6, 2022, 6:38:08 AM4/6/22
to
Martin Τrautmann schrieb:
>
> Wesentliche Unterschiede: [...]

...und irgendwer hat hier mal die CVM-Liste veröffentlicht - wo keine
Offline-PIN mehr drin enthalten war :-(

Na, schaunmermal... ich persönlich hab bislang noch nix gehört, unbe-
rufen, toi, toi, toi...

Gruß Matthias.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Apr 6, 2022, 6:59:07 AM4/6/22
to
Martin Τrautmann <t-us...@gmx.net> wrote:

> gestern kam die neue Visa Debitkarte.

Früher oder später erwischt es jeden. :-)

> Wesentliche Neuerung aus Kundensicht: die Wunsch-PIN.

Naja, seit dem kontaktlosen Bezahlen und speziell Google/Apple Pay
hat die PIN allgemein ausgedient, aber trotzdem nett, dass es auch
bei der DKB möglich ist.

> * Die bisherige VISA Kreditkarte wird dann automatisch gekündigt.
> Wer sie behalten will, der kann sie für 2,49 €/Monat fortführen.

Die Abhängigkeiten der Entscheidung sind etwas undurchsichtig.
Im Rahmen des Vorgangs zur Aktivierung der Visa-Debitkarte wird
man gebeten, eine aktive Entscheidung zu treffen, ob man die
alte(n) Visa-Kreditkarte(n) kündigen oder kostenpflichtig behalten
möchte. Trifft man keine Entscheidung (man kann den Schritt nämlich
überspringen), werden sie seitens der DKB automatisch zu einem dort
genannten Termin gekündigt und möglicherweise vorhandes Guthaben
auf das Girokonto übertragen.

Fragt sich allerdings, ob die automatische Kündigung auch gilt,
wenn man die Visa-Debitkarte komplett ignoriert, denn die DKB
betont ja auffallend häufig, beinahe penetrant, dass die Visa-
Debitkarte nur ein Angebot sei, keinerlei Verpflichtung.

> Wesentliche Unterschiede:
> + Die Kreditkarte gibt wirklich Kredit und wird nur einmal im
> Monat abgebucht. Die Debitkarte bucht sofort ab.

Die Kreditkarte der DKB hatte für die allermeisten Kunden ein so
übel niedriges Limit, dass man sie durch "Aufladen" des Visa-Kontos
de facto zu einer Debitkarte machen musste.

Die neue Visa-Debitkarte ist im Grunde die ehrlichere Lösung
für solche Kunden.

> + "Reservierungen" wie bei Autovermietungen oder Hotels
> üblich werden nicht thematisiert. Da bleibt wohl
> abzuwarten, wie schnell Debitkarten dort als normal
> in Zukunft akzeptiert werden.

Die Akzeptanz steigt glücklicherweise, aber ich würde jedem
Reisenden empfehlen, immer auch eine echte Kreditkarte dabei
zu haben. (Man sollte sowieso immer eine alternative Geldquelle
zur Verfügung haben.)

> + Laut Anschreiben sind mit der normalen Girokarte
> keine internationalen Abhebungen und keine online-Bezahl-
> Funktionen möglich. Mit der Debitkarte geht das, angeblich.

Inzwischen sind die Tage der Girokarte sowieso gezählt,
also nicht nur bei der DKB, sondern ganz allgemein, und
viele Kunden der DKB wollten ja eigentlich nur an die
Kreditkarte ran, die Girokarte haben sie nie benutzt.

> Die Aktivierung der Karte erfolgte recht problemlos online über das
> dkb.de-Konto. Was im Anschreiben allerdings verschwiegen wird: Vor
> Aktivierung der Karte muss man den neuen AGB und Preisen zustimmen.

Früher oder später muss man das sowieso, egal ob mit oder
ohne Visa-Debitkarte.

Man kann sich dagegen stemmen, das geht bestimmt eine Weile gut,
denn endgültig kündigen möchten die Banken natürlich auch wieder
nicht so gerne, denn Neukundengewinnung kostet ebenfalls Geld.
Aber Tatsache ist, dass Banken keine Hemmungen haben, am Ende
eben doch zu kündigen, und dann passiert es zu einem Zeitpunkt,
wo es einem vielleicht gerade nicht gut passt.

Muss jeder für sich entscheiden, wie sehr er auf das Konto bei
der DKB angewiesen ist.

> Ein Blick ins Preisverzeichnis:
>
> Zahlungen in Euro bleiben kostenlos.
> Für "Aktivkunden" bleiben Zahlungen auch sonst kostenlos!
> Alle anderen Zahlungen kosten 2,2 % vom Umsatz!
> Automatenabhebungen im Ausland sind von Seiten der DKB für "Aktivkunden"
> kostenlos, zzgl. der Entgelte der dortigen Automatenbetreiber. Für
> andere Kunden kostet es auch 2,2 %.

War das bisher nicht bereits so ähnlich?

> Richtig teuer werden Schalterabhebungen - da kommen 3 % dazu, mindstens
> aber 5 €.

Heftig, aber wer geht schon freiwillig an den Schalter? :-)

Mir persönlich ist es im Alltag egal, ob die "Plastikkarte"
zum Bezahlen auf Credit oder Debit basiert, denn ich gebe eh
nur das Geld aus, was ich habe. Andere jonglieren ja ständig
mit Dispo rum und mit dem verzögerten Zahlungsziel einer
klassischen Kreditkarte, weil sie gar kein Geld haben zu dem
Zeitpunkt, wo sie etwas kaufen wollen. Ist nicht mein Ding.

Auch finde ich angenehm, dass ich den Verfügungsrahmen selbst
in der Hand habe durch mein Guthaben und ich mir nicht erst
eine Limiterhöhung erarbeiten muss, hat mich immer genervt
bei klassischen Kreditkarten.

Doof sind nur die Probleme bei Akzeptanz, vor allem weil man
das vorher nicht immer genau weiß. Insbesondere bei der Auto-
anmietung sind bei angenehmeren Wagen zwei Kreditkarten fällig,
und die hat inzwischen nicht mehr jeder, weil ja so vieles
Debit geworden ist. Ja, wird beständig besser, aber ist eben
noch ein Risiko.

Grüße, Andreas

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Apr 6, 2022, 7:14:35 AM4/6/22
to
Martin Τrautmann <t-us...@gmx.net> wrote:

> Wo mir noch der Überblick fehlt: Was verlangen andere Automatenbetreiber
> im In- und Ausland für Abhebungen mit der DKB Visa Debitkarte?

Der Automat sagt dies üblicherweise deutlich an, wenn der Betreiber
mehr vom Kuchen abhaben will, als er ohnehin schon kriegt. In der
Regel ist dies ein einmaliger Betrag von ein paar Euro, teilweise
obendrein ein prozentualer Anteil. Das kann jeder ATM-Betreiber
machen, wie er möchte. Früher hat die DKB dies erstattet, inzwischen
muss der Kunde sich um diesen Aspekt selbst kümmern.

Ich habe bisher in diversen Ländern stets einen ATM gefunden, der
sich mit dem begnügt, was ihm ohnehin intern verrechnet wird, oft
stehen die sogar rotzfrech neben den kostenpflichtigen ATMs. :-)

Es lohnt sich auch, bei seiner Hausbank anzufragen, ob es vielleicht
Kooperationen mit ausländischen Banken gibt. Dort kann man dann mit
seiner Girokarte (!) kostenlos Geld aus den Automaten ziehen.

Inzwischen finde ich Bargeld-Versorgung im Ausland weniger wichtig,
weil es inzwischen Karten gibt, mit denen man direkt bezahlen kann
ohne Auslandsaufschlag, das war früher unüblich.

> Die DKB ist wohl kein Mitglied in einem Pool, wo man unter einander
> kostenlos abheben kann - so wie z.B. die Sparda BW mit 6000 Automaten in
> Deutschland, zzgl. Cash-Pool-Partnerbanken, zzgl. Postbank

Die DKB wird für ihre Kundenbasis gewiss durchgerechnet haben,
ob es sich lohnt, in so einen Automatenpool einzusteigen oder ob
man die Fremdgebühren übernimmt.

Automaten scheinen durchaus lukrativ zu sein, wenn man das richtig
anpackt, sonst gäbe es nicht Banken, die alles mit ATMs zupflastern.

Grüße, Andreas

Stefan Schmitz

unread,
Apr 6, 2022, 8:36:06 AM4/6/22
to
Am 06.04.2022 um 13:45 schrieb Ludger Averborg:
> On Wed, 6 Apr 2022 10:59:05 -0000 (UTC), "Andreas M. Kirchwitz"
> <a...@spamfence.net> wrote:
>
>> Inzwischen sind die Tage der Girokarte sowieso gezählt,
>> also nicht nur bei der DKB, sondern ganz allgemein, und
>> viele Kunden der DKB wollten ja eigentlich nur an die
>> Kreditkarte ran, die Girokarte haben sie nie benutzt.
>
> Die Girokarte ist nötig zum online Zugang zum Konto, wenn man kein Smartphone
> mit irgendwelchen Apps nutzt. Auch für den HBCI/FinTS-Zugang benötigt man die
> Girokarte.

Das lässt sich ja wohl problemlos auf die Debitkarte umstellen. Oder ist
in der Girocard irgendwelche Technik drin, die VISA verbietet?

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Apr 6, 2022, 9:25:59 AM4/6/22
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

>> Inzwischen sind die Tage der Girokarte sowieso gezählt,
>> also nicht nur bei der DKB, sondern ganz allgemein, und
>> viele Kunden der DKB wollten ja eigentlich nur an die
>> Kreditkarte ran, die Girokarte haben sie nie benutzt.
>
> Die Girokarte ist nötig zum online Zugang zum Konto, wenn man kein Smartphone
> mit irgendwelchen Apps nutzt. Auch für den HBCI/FinTS-Zugang benötigt man die
> Girokarte.

Dafür ist nicht zwingend konkret eine Girokarte nötig, sondern
es gibt bei anderen Banken bereits Hybrid-Karten, deren Chip dem
Lesegerät das bietet, was es benötigt.

Wenn Banken dafür keine Hybrid-Karten einsetzen wollen, können
sie dem Kunden auch einfach eine proprietäre Karten geben, die
nichts weiter tut als das heimische Lesegerät zu bedienen.

Früher war es durchaus üblich, dass Banken den Kunden Karten
gaben, die nur die Bank selbst verarbeiten konnte, da war nix
Girocard, nix zahlen im Geschäft usw. Wer das wollte, musste
extra bezahlen.

Grüße, Andreas

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Apr 6, 2022, 9:39:15 AM4/6/22
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

>>> Richtig teuer werden Schalterabhebungen - da kommen 3 % dazu, mindstens
>>> aber 5 €.
>>
>> Heftig, aber wer geht schon freiwillig an den Schalter? :-)
>
> Alte Menschen, die mit den Automaten nicht mehr klarkommen.

Die DKB mit ihrem ohnehin mageren Filialnetz sehe ich grundsätzlich
nicht so recht als passend für Menschen, die tief in ihrem Herzen viel
lieber zum Schalter gehen, statt sich selbst um alles zu kümmern.
Der typische DKB-Kunde wird vermutlich freiwillig niemals einen
Schalter aufsuchen wollen. :-)

> Wenn die Bank gut ist, dann füllen die Mitarbeiter auch die Überweisung aus,
> wenn man ihnen die Arztrechnung hinreicht.

Das finde ich prima, das muss es ja auch geben, und ich vermute,
das wird es bei den klassischen Filialbanken auch weiterhin geben,
doch solche Banken waren eh noch nie was für Pfennigfuchser.

Wir reden hier ja von der DKB ... Andreas

Franklin Schiftan

unread,
Apr 6, 2022, 12:46:07 PM4/6/22
to
Am 2022-04-06 um 14:36 schrieb Stefan Schmitz:
> Am 06.04.2022 um 13:45 schrieb Ludger Averborg:
>> On Wed, 6 Apr 2022 10:59:05 -0000 (UTC), "Andreas M. Kirchwitz"
>> <a...@spamfence.net> wrote:
>>
>>> Inzwischen sind die Tage der Girokarte sowieso gezählt, also
>>> nicht nur bei der DKB, sondern ganz allgemein, und viele Kunden
>>> der DKB wollten ja eigentlich nur an die Kreditkarte ran, die
>>> Girokarte haben sie nie benutzt.
>>
>> Die Girokarte ist nötig zum online Zugang zum Konto, wenn man kein
>> Smartphone mit irgendwelchen Apps nutzt. Auch für den
>> HBCI/FinTS-Zugang benötigt man die Girokarte.
>
> Das lässt sich ja wohl problemlos auf die Debitkarte umstellen.

Nein, jedenfalls geht es bei den DKB-Karten nicht.

> Oder ist in der Girocard irgendwelche Technik drin, die VISA
> verbietet?
>
.... und tschüss

Franklin



Erika Ciesla

unread,
Apr 7, 2022, 7:39:06 PM4/7/22
to
Am 06.04.22 um 13:45 Uhr Ludger Averborg schrieb:
> On Wed, 6 Apr 2022 10:59:05 -0000 (UTC), "Andreas M. Kirchwitz"


> Die Girokarte ist nötig zum online Zugang zum Konto, wenn man kein Smartphone
> mit irgendwelchen Apps nutzt. Auch für den HBCI/FinTS-Zugang benötigt man die
> Girokarte.
Traditionell habe ich mich immer nur mit der Kontonummer und dem Paßwort
angemeldet. Im Zuge der Zeit wurde dann irgend wann mal eine zweite
Autorisierung verlangt, und zwar eine Transaktionsnummer, die man per SMS
auf dem Handy erhielt. Das fand ich gut. Insbesondere die Tatsache, daß man
dafür einen *zweiten Kanal* benutzte, erhöhte die Sicherheit meines
Erachtens ganz ungemein. Neuerdings aber kriege ich irgend so’n Gedöns auf
den Bildschirm projiziert, also auf demselben Kanal auf dem ich mich gerade
am anmelden bin, und das gefällt mir eher nicht.

Außerdem mußte ich mir für 30 Euro einen Apparat kaufen, mit dem ich dann
das Gedöns scanne um eine TAN daraus zu gewinnen.

Nein, ist nicht viel, aber ich habe mich geärgert, denn die TAN auf dem
Handy war kostenlos.

Und nein, die APP geht auf meinem alten 100’er Nokia nicht.




🖖️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪 😷️

--

💙
💛 Слава Україні

Schabracken-Dompteur

unread,
Apr 7, 2022, 8:26:23 PM4/7/22
to
a...@xyz.invalid (die allwissende Monnemer Universalkoryphaee
und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla mit dem Buchstabentauschsyndrom:
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3Cbu3ok...@mid.individual.net%3E>
AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby:
<http://debeste.de/upload2/v/8226b00c88955d2cc7189bd75da96e679955.mp4>

> Außerdem mußte ich mir für 30 Euro einen Apparat kaufen, mit dem ich
> dann das Gedöns scanne um eine TAN daraus zu gewinnen.

Deswegen nur der billige Kugelschreiber vermutlich:

|Es ist schon Wahnsinn, wenn man sich einen Kugelschreiber fuer
|400 Euro kauft - aber was soll man tun, wenn man einen solchen
|unbedingt haben will?

<https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/RDFPEDSEP1KH1>

> Nein, ist nicht viel, aber ich habe mich geärgert, denn die TAN auf
> dem Handy war kostenlos.

Und bei der Commerzbank kostet sie jetzt halt 9ct und feddisch.

Vergiss nicht, um Vergebung zu bitten fuer Deine Verleumdungen, alte Drotze
(<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3CFhq9...@tipota.de%3E>):

<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3Ci1j4p...@mid.individual.net%3E>

--
Du haettest vielleicht gerne was gegen Juden (zum Beispiel Zyklon-B),
aber die Zeit ist abgelaufen.
[Schnatterliese Erika Ciesla pflegt ihr Drecksnaturell mit Unterstellungen:
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3Caupu6...@mid.individual.net%3E>]
> Ich stampfe nicht, Du stampfst, ich habe einfach nur Recht.
> Ist es meine Schuld, wenn ihr mir intellektuell nicht gewachsen seid?
> Warum sollte ich nachgeben, wenn ich Recht habe?
<https://eulenspiegelblog.files.wordpress.com/2018/06/meinungsbildung_modern.jpg>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

Stefan Schmitz

unread,
Apr 8, 2022, 5:20:31 AM4/8/22
to
Am 08.04.2022 um 01:39 schrieb Erika Ciesla:

> Traditionell habe ich mich immer nur mit der Kontonummer und dem Paßwort
> angemeldet. Im Zuge der Zeit wurde dann irgend wann mal eine zweite
> Autorisierung verlangt, und zwar eine Transaktionsnummer, die man per
> SMS auf dem Handy erhielt. Das fand ich gut. Insbesondere die Tatsache,
> daß man dafür einen *zweiten Kanal* benutzte, erhöhte die Sicherheit
> meines Erachtens ganz ungemein. Neuerdings aber kriege ich irgend so’n
> Gedöns auf den Bildschirm projiziert, also auf demselben Kanal auf dem
> ich mich gerade am anmelden bin, und das gefällt mir eher nicht.
>
> Außerdem mußte ich mir für 30 Euro einen Apparat kaufen, mit dem ich
> dann das Gedöns scanne um eine TAN daraus zu gewinnen.

Der Apparat (standardmäßig eine App auf dem Smartphone) ist dann der
zweite Kanal.

TANs per SMS könnte ich immer noch erhalten, aber dafür will die Bank
jeweils 9 Cent

Matthias Opatz

unread,
May 9, 2022, 8:12:19 AM5/9/22
to
Dies schrieb Martin Τrautmann:

> gestern kam die neue Visa Debitkarte.

"Visa Debit" ist seit einiger Zeit freigeschaltet und auch schon benutzt,
es ist aber kein Kreditkartenkonto mit Umsätzen im Onlinebanking zu sehen,
wie bei der "Visa Credit". Abgebucht wird direkt auf dem Stammkonto.

Dann ist die Karte praktisch eine normale Bankkarte zum Stammkonto?
Besonderheit ist nur, dass der Einsatz nun auch dort möglich ist, wo
EC-Karten (oder V-Pay(Girocard etc) nicht akzeptiert wurden, aber
Kreditkarten schon?

Sozusagen eine Girokarte mit Kredikartenanschein.

Matthias





Rupert Haselbeck

unread,
May 9, 2022, 8:44:20 AM5/9/22
to
Matthias Opatz schrieb:
> Martin Τrautmann:
>
>> gestern kam die neue Visa Debitkarte.
>
> "Visa Debit" ist seit einiger Zeit freigeschaltet und auch schon benutzt,
> es ist aber kein Kreditkartenkonto mit Umsätzen im Onlinebanking zu sehen,
> wie bei der "Visa Credit". Abgebucht wird direkt auf dem Stammkonto.

So wurde/wird das ja auch kommuniziert. Und so ist das bei Debitkarten
ja auch üblich

> Dann ist die Karte praktisch eine normale Bankkarte zum Stammkonto?

Im Wesentlichen ist sie das wohl

> Besonderheit ist nur, dass der Einsatz nun auch dort möglich ist, wo
> EC-Karten (oder V-Pay(Girocard etc) nicht akzeptiert wurden, aber
> Kreditkarten schon?

So siehts aus. Allerdings darf man dem Frieden nicht recht trauen. Ich
hab schon erlebt, dass man an der Hotelrezeption in etwas weiter
entferntem Ausland damit kein Glück hat. Es ist eben doch keine
"Kredit"-Karte

> Sozusagen eine Girokarte mit Kredikartenanschein.

In der Tat

MfG
Rupert

Stefan Schmitz

unread,
May 9, 2022, 9:55:41 AM5/9/22
to
Am 09.05.2022 um 14:12 schrieb Matthias Opatz:
> Dann ist die Karte praktisch eine normale Bankkarte zum Stammkonto?

Bei manchen Banken wurde sie unter dem Namen eingeführt.

Marc Haber

unread,
May 10, 2022, 3:00:37 AM5/10/22
to
Matthias Opatz <inv...@invalid.invalid> wrote:
>Dann ist die Karte praktisch eine normale Bankkarte zum Stammkonto?
>Besonderheit ist nur, dass der Einsatz nun auch dort möglich ist, wo
>EC-Karten (oder V-Pay(Girocard etc) nicht akzeptiert wurden, aber
>Kreditkarten schon?

Dummerweise gibt es andersrum VIEL mehr Geschäfte, die Girocard, aber
keine VISA akzeptieren als Geschäfte, die VISA, aber keine Girocard
nehmen.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Matthias Hanft

unread,
May 10, 2022, 3:12:00 AM5/10/22
to
Rupert Haselbeck schrieb:
>
> So siehts aus. Allerdings darf man dem Frieden nicht recht trauen. Ich
> hab schon erlebt, dass man an der Hotelrezeption in etwas weiter
> entferntem Ausland damit kein Glück hat. Es ist eben doch keine
> "Kredit"-Karte

Wenn man auf accorhotels.com einen Online-Check-In macht und dabei
eine Kreditkarte als Garantie (und für Express-Check-Out) hinterlegt
(von der der Betrag reserviert, aber nicht abgebucht wird), steht
dort auch "folgende Karten werden NICHT akzeptiert: Visa Electron,
Visa Debit, ...".

Finde ich auch seltsam. "Reservierungen" sollten ja eigentlich auch
mit Debitkarten gehen - odrrr?

Gruß Matthias.

Stefan Schmitz

unread,
May 10, 2022, 8:05:05 AM5/10/22
to
Am 10.05.2022 um 09:11 schrieb Matthias Hanft:
> Rupert Haselbeck schrieb:
>>
>> So siehts aus. Allerdings darf man dem Frieden nicht recht trauen. Ich
>> hab schon erlebt, dass man an der Hotelrezeption in etwas weiter
>> entferntem Ausland damit kein Glück hat. Es ist eben doch keine
>> "Kredit"-Karte
>
> Wenn man auf accorhotels.com einen Online-Check-In macht und dabei
> eine Kreditkarte als Garantie (und für Express-Check-Out) hinterlegt
> (von der der Betrag reserviert, aber nicht abgebucht wird), steht
> dort auch "folgende Karten werden NICHT akzeptiert: Visa Electron,
> Visa Debit, ...".

Erfolgt die Bezahlung am Ende mit der gleichen Kreditkarte, oder könnte
man dafür dann eine Debit-Karte nehmen?
Kann man ohne Kreditkarte gar kein Zimmer reservieren?

> Finde ich auch seltsam. "Reservierungen" sollten ja eigentlich auch
> mit Debitkarten gehen - odrrr?

Reservierung auf einem Girokonto ist schwieriger als auf einem
Kreditkartenkonto. Bei der Kreditkarte kannst du halt in Höhe der
Reservierung weniger ausgeben.
Was aber, wenn auf dem Girokonto gerade 1200 Euro verfügbar sind, 1000
Euro für ein Hotel reserviert werden und am nächsten Tag eine
Lastschrift über 500 Euro eintrudelt?
Rückgabe der Lastschrift würde der Kunde nicht akzeptieren wollen, bei
Einlösung ist aber das Hotel nicht mehr voll abgesichert.

Stefan Schmitz

unread,
May 10, 2022, 8:06:34 AM5/10/22
to
Am 10.05.2022 um 09:00 schrieb Marc Haber:
> Matthias Opatz <inv...@invalid.invalid> wrote:
>> Dann ist die Karte praktisch eine normale Bankkarte zum Stammkonto?
>> Besonderheit ist nur, dass der Einsatz nun auch dort möglich ist, wo
>> EC-Karten (oder V-Pay(Girocard etc) nicht akzeptiert wurden, aber
>> Kreditkarten schon?
>
> Dummerweise gibt es andersrum VIEL mehr Geschäfte, die Girocard, aber
> keine VISA akzeptieren als Geschäfte, die VISA, aber keine Girocard
> nehmen.

Nur im Inland. Das wird sich auch bald ändern, wenn die Girocard
verschwindet.

Matthias Hanft

unread,
May 10, 2022, 10:38:02 AM5/10/22
to
Stefan Schmitz schrieb:
>
> Erfolgt die Bezahlung am Ende mit der gleichen Kreditkarte, oder könnte
> man dafür dann eine Debit-Karte nehmen?

Vermutlich könnte man für eine Bezahlung vor Ort eine
beliebige (auch andere) Karte nehmen, aber...

> Kann man ohne Kreditkarte gar kein Zimmer reservieren?

...das hängt vom Tarif ab. Wenn man so einen Billigtarif
nimmt (N Tage vorher buchen, nicht stornierbar, nicht
umbuchbar), muss man eh gleich bei der Buchung alles
zahlen. Das *könnte* auch mit der Debitkarte gehen,
weil ja gleich bezahlt und nix reserviert wird (hab
ich nicht drauf geachtet und auch nicht probiert).

Bei flexiblen Buchungen (kostenloser Storno bis 18 Uhr
am Ankunftstag möglich) braucht man wohl gar keine Karte,
muss dann aber bis 18 Uhr vor Ort einchecken, weil sonst
das Zimmer weg ist. Wenn man Angst hat, möglicherweise
nach 18 Uhr zu kommen, kann man eine Karte (für die
*Reservierung* des Betrags) hinterlegen, dann hat man
das Zimmer fest und kann kommen, wann man will. Und
*das* geht offenbar mit einer Debitkarte *nicht*.

> Reservierung auf einem Girokonto ist schwieriger als auf einem
> Kreditkartenkonto. [...]

Ja, das hab' ich mir eben auch gedacht. Aber hierzugroup
wurde ja berichtet, dass das gehen soll (und auch die DKB
selbst schreibt ja, dass Hotels und Mietwagen angeblich
kein Problem seien). Aber so ganz easy ist das wohl doch
nicht.

Andererseits gibt es durchaus "Reservierungen" auf einem
Girokonto. Wenn ich als Händler N Euro von Kunden per
Lastschrift einziehe, kann ich die auch erst 3-oder-so
Tage später wieder ausgeben - erscheint online beim
Kontostand als "nicht verfügbar" oder so ähnlich. Aber
wir du schon schreibst: Sowas ist einem normalsterblichen
Kunden schwer vermittelbar.

Gruß Matthias.

Matthias Hanft

unread,
May 10, 2022, 12:58:06 PM5/10/22
to
Ludger Averborg schrieb:
>
[Lastschrifteinzug als Händler]
> Meinst du eine andere Wertstellung/Valuta als das Buchungsdatum?

Nein, das war früher mal (und machen manche Banken auch
heute noch). Bei meiner Bank erfolgt die Wertstellung
unmittelbar am Einzugstag, aber im Online-Banking steht
dann *trotzdem* beim Kontostand der Vermerk "davon nicht
verfügbar XXX Euro" (der eingezogene Betrag). Der Hinweis
verschwindet dann erst ein paar Tage später.

> Das ist aber doch was anderes als eine Reservierung. [...]
> Wie soll das auf dem Girokonto gehen? Abbuchung und Rückbuchung, und zweimal
> Postengebühr, zweimal Währungswechsel (wenns in Dänemark ist).

Naja, offenbar gibt es (zumindest bei meiner Bank) eine
"davon nicht verfügbar"-Funktionalität auf dem Girokonto
(ohne zusätzliche Buchungen und/oder Wertstellungszirkus).
Das käme IMHO einer "Reservierung" ja schon sehr nahe.

Gruß Matthias.

Georg Schwarz

unread,
May 10, 2022, 3:06:37 PM5/10/22
to
Matthias Hanft <m...@hanft.de> wrote:

> Finde ich auch seltsam. "Reservierungen" sollten ja eigentlich auch
> mit Debitkarten gehen - odrrr?

technisch ja.

Georg Schwarz

unread,
May 10, 2022, 3:06:38 PM5/10/22
to
Stefan Schmitz <ss...@gmx.de> wrote:

> Was aber, wenn auf dem Girokonto gerade 1200 Euro verfügbar sind, 1000
> Euro für ein Hotel reserviert werden und am nächsten Tag eine
> Lastschrift über 500 Euro eintrudelt?

dann platzt diese (wenn nicht noch ein ausreichend hoher Dispo besteht)

> Rückgabe der Lastschrift würde der Kunde nicht akzeptieren wollen, bei
> Einlösung ist aber das Hotel nicht mehr voll abgesichert.

dann soll der Kunde keine Debitkarte verwenden.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 10, 2022, 6:30:17 PM5/10/22
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

>> Finde ich auch seltsam. "Reservierungen" sollten ja eigentlich auch
>> mit Debitkarten gehen - odrrr?
>>
> Mir ist nicht ganz klar, wie eine "Reservierung" bei meinem Girokonto erfolgen
> könnte. Was wird da auf dem Konto gebucht, welchen Kontostand sehe ich da auf
> dem Konto?

Reservieren, Blockieren oder wie immer man es nennt, das geht auch mit
Debit-Karten, allerdings muss das Bezahlterminal des Händlers das dazu
passende Protokoll sprechen (salopp gesagt). Es reicht nicht, wenn das
Terminal dies bereits für klassische Kredit-Karten kann.

Genau dies ist der Grund, warum Debit-Karten manchmal scheitern.

Abgesehen davon ist es doch kein Problem für Deine Bank, auf Deinem
Girokonto einen solch reservierten Betrag ihrerseits zu blockieren,
dass Du nicht mehr darüber verfügen kannst. Das Geld ist noch Deins,
aber Du kannst nichts mehr damit machen, und wenn jemand anders was
bei Dir abbucht, muss das restliche Geld eben dafür ausreichen.

Bei einer Kredit-Karte hast Du ja bildlich gesehen auch eine Art
Konto, was sozusagen Deinem monatlichen Limit entspricht. Wenn dort
jemand was reserviert, bist Du das Geld nicht los, aber Du bist
näher an Deinem Limit und kannst weniger ausgeben.

> Wie sieht denn ein Kontoabschluss aus wenn so eine "Reservierung" gemacht wurde?

Wenn man auf einem Girokonto Überweisungen tätigt, die aber noch
nicht zur Ausführung gekommen sind (z.B. weil es Nacht ist), wird
das ja ebenfalls entsprechend angezeigt, dass es zwar im Prinzip
noch Dein Geld ist, aber Verfügen kannst Du darüber nicht mehr,
denn die Bank wird es für die Überweisung verwenden, sobald das
möglich ist. Üblicherweise wird das auch entsprechend angezeigt
in zwei getrennten Abschnitten.

Grüße, Andreas

Markus Schaaf

unread,
May 10, 2022, 6:53:36 PM5/10/22
to
Am 11.05.22 um 00:30 schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Reservieren, Blockieren oder wie immer man es nennt, das geht auch mit
> Debit-Karten, allerdings muss das Bezahlterminal des Händlers das dazu
> passende Protokoll sprechen (salopp gesagt). Es reicht nicht, wenn das
> Terminal dies bereits für klassische Kredit-Karten kann.

Das entspricht zwar der Realität, nicht jedoch dem gesunden
Menschenverstand. Denn welchen Unterschied könnte es für den POS
machen, ob die Reservierung oder Zahlung in einer Bank weit weit
entfernt aus einem Kreditrahmen oder einem Guthaben bedient wird?
Das ist nur wieder einmal ein Relikt erfolgreicher Lobbyarbeit
irgendwo in den internationalen Gremien, die solche Normen
ausarbeiten. Denn so kann der Zahlungsdienstleister nicht nur
einmal für das Softwareupdate abkassieren, sondern dauerhaft für
das neue Feature.

MfG

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 10, 2022, 7:45:32 PM5/10/22
to
Markus Schaaf <msc...@elaboris.de> wrote:

>> Reservieren, Blockieren oder wie immer man es nennt, das geht auch mit
>> Debit-Karten, allerdings muss das Bezahlterminal des Händlers das dazu
>> passende Protokoll sprechen (salopp gesagt). Es reicht nicht, wenn das
>> Terminal dies bereits für klassische Kredit-Karten kann.
>
> Das entspricht zwar der Realität, nicht jedoch dem gesunden
> Menschenverstand. Denn welchen Unterschied könnte es für den POS
> machen, ob die Reservierung oder Zahlung in einer Bank weit weit
> entfernt aus einem Kreditrahmen oder einem Guthaben bedient wird?

Ich kann nur raten, vielleicht fallen unterschiedliche Gebühren
für den Händler an, oder zumindest befürchtet er das und hat Angst,
also sperrt er lieber die Funktionalität in seinem Terminal.

Manche Händler nehmen sämtliche Karten an, völlig egal was,
Hauptsache die Kunden sind glücklich und zahlreich. Andere
Händler sind erschreckend wählerisch (obwohl ihr Bezahlterminal
viel mehr könnte).

Manche Händler verweigern Kartenzahlung unter einem bestimmten
Betrag, anderen ist dies völlig egal.

Ich glaube, viele Händler haben schlicht keine Ahnung, dass es
längst keine Horrorgebühren mehr gibt wie früher. Manche Händler
haben auch nicht durchgerechnet, dass Bargeld auch Kosten erzeugt,
nur eben an anderer Stelle.

Heutzutage Kartenzahlung abzulehnen, ist logisch nicht mehr
erklärbar, der Händler macht dadurch Verlust. Außer er arbeitet
an der Steuer vorbei, aber das ist ein anderes Thema.

> Das ist nur wieder einmal ein Relikt erfolgreicher Lobbyarbeit
> irgendwo in den internationalen Gremien, die solche Normen
> ausarbeiten. Denn so kann der Zahlungsdienstleister nicht nur
> einmal für das Softwareupdate abkassieren, sondern dauerhaft für
> das neue Feature.

Keine Ahnung, ob es so dramatisch ist, ich glaube es ist eher
pure Unwissenheit vieler Händler.

Grüße, Andreas

Marc Haber

unread,
May 11, 2022, 1:45:41 AM5/11/22
to
"Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> wrote:
>Abgesehen davon ist es doch kein Problem für Deine Bank, auf Deinem
>Girokonto einen solch reservierten Betrag ihrerseits zu blockieren,
>dass Du nicht mehr darüber verfügen kannst. Das Geld ist noch Deins,
>aber Du kannst nichts mehr damit machen, und wenn jemand anders was
>bei Dir abbucht, muss das restliche Geld eben dafür ausreichen.

Auf einer Kreditkarte ist dieser Prozess aber nicht so offensichtlich
wie das Blockieren eines Betrags auf dem Girokonto. Letzteres ist
schon verdächtig nah an "wir ziehen das Geld erstmal ein und wenn Du
brav warst bekommst Du es zurück". Finde ich eigentlich unakzeptabel.

Stefan Schmitz

unread,
May 11, 2022, 2:42:38 AM5/11/22
to
Am 11.05.2022 um 01:45 schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> Markus Schaaf <msc...@elaboris.de> wrote:
>
>>> Reservieren, Blockieren oder wie immer man es nennt, das geht auch mit
>>> Debit-Karten, allerdings muss das Bezahlterminal des Händlers das dazu
>>> passende Protokoll sprechen (salopp gesagt). Es reicht nicht, wenn das
>>> Terminal dies bereits für klassische Kredit-Karten kann.
>>
>> Das entspricht zwar der Realität, nicht jedoch dem gesunden
>> Menschenverstand. Denn welchen Unterschied könnte es für den POS
>> machen, ob die Reservierung oder Zahlung in einer Bank weit weit
>> entfernt aus einem Kreditrahmen oder einem Guthaben bedient wird?
>
> Ich kann nur raten, vielleicht fallen unterschiedliche Gebühren
> für den Händler an, oder zumindest befürchtet er das und hat Angst,
> also sperrt er lieber die Funktionalität in seinem Terminal.

Oder die Debit-Karten müssen sich für den Händler so verhalten wie
Girocards, damit auch jeder sie annimmt. Und da funktioniert kein
Reservieren.

> Manche Händler nehmen sämtliche Karten an, völlig egal was,
> Hauptsache die Kunden sind glücklich und zahlreich. Andere
> Händler sind erschreckend wählerisch (obwohl ihr Bezahlterminal
> viel mehr könnte).
>
> Manche Händler verweigern Kartenzahlung unter einem bestimmten
> Betrag, anderen ist dies völlig egal.
>
> Ich glaube, viele Händler haben schlicht keine Ahnung, dass es
> längst keine Horrorgebühren mehr gibt wie früher.

Wie hoch sind denn heute die Gebühren? Du weißt ja nicht mal, ob es
Unterschiede zwischen Debit und Credit gibt. (Ich nehme an, die gibt es,
um Debit-Karten als Girocard-Ersatz durchzusetzen.)

Matthias Opatz

unread,
May 11, 2022, 4:18:26 AM5/11/22
to
Dies schrieb Stefan Schmitz:

> Nur im Inland. Das wird sich auch bald ändern, wenn die Girocard
> verschwindet.

Da ich die Karte für chipTAN (und gelegentlichen Einsatz) behalten möchte,
hat mich jetzt folgender Satz auf dkb.de irritiert:

| Mit der Girokarte für 0,99 Euro im Monat kannst du chipTAN nutzen
| und bei vielen Händlern bezahlen.
<https://www.dkb.de/privatkunden/konten-und-karten/>

In dem Faltblatt bei Zusendung der Visa-Debitkarte hatte es noch geheißen:

| *Girokarte*
| kostenlos behalten oder auf Wunsch kündigen

Was denn nun?

Im selben Papier in derselben Tabelle:

| *Visa Kreditkarte*
| auf Wunsch für 2,49 Euro dazubuchen

Das heißt also, wenn ich nach Aktivierung des Visa-Debitkarte
weiter nichts tue,
- läuft die Visa-Kreditkarte aus, aber
- die DKB-Girokarteläuft weiter.
oder?

Treten die monatlich 0,99 Euro erst nach Ablauf der Gültigkeit der
bisherigen Girokarte ein? Wenn ja, kann ich ab dann die Visa-Debitkarte
für das ChipTAN-Verfahren freischalten?

Matthias

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 11, 2022, 5:55:56 AM5/11/22
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Auf einer Kreditkarte ist dieser Prozess aber nicht so offensichtlich
> wie das Blockieren eines Betrags auf dem Girokonto. Letzteres ist
> schon verdächtig nah an "wir ziehen das Geld erstmal ein und wenn Du
> brav warst bekommst Du es zurück". Finde ich eigentlich unakzeptabel.

Hmm, also ich sehe ehrlich keinen dramatischen Unterschied zwischen
Kredit-Karte und Debit-Karte. In beiden Fällen bleibt das Geld beim
Kunden, es findet keine tatsächliche Transaktion statt, sondern bloß
eine Reservierung, damit der Kunde nicht zwischenzeitlich mehr Geld
ausgibt, als er hat.

Auch wenn das vielen nicht bewusst ist, die Kredit-Karte ist ein
eigenständiges Konto, man kann dort Geld einzahlen bzw. Guthaben
anhäufen. DKB-Kunden sollte dieser Umstand besonders bewusst sein.
Jede andere Kreditkarte hat das aber ebenfalls. Das merkt man,
wenn es z.B. eine Rückbuchung gibt, dann ist die Kreditkarte im
Plus und hat ein Guthaben, was mit der nächsten Zahlung verrechnet
wird. Manche Banken zahlen Guthaben panikartig auf das verknünfte
Girokonto zurück, andere lassen Guthaben hingegen lässig stehen.

Eine Kredit-Karte kann man sich auch wie ein leeres Giro-Konto
vorstellen, wobei das Karten-Limit dem Giro-Dispo entspricht
und man rund einen Monat Zeit hat, sein Konto auszugleichen,
bevor Zinsen fällig werden.

Grüße, Andreas

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 11, 2022, 6:15:05 AM5/11/22
to
Stefan Schmitz <ss...@gmx.de> wrote:

>> Ich kann nur raten, vielleicht fallen unterschiedliche Gebühren
>> für den Händler an, oder zumindest befürchtet er das und hat Angst,
>> also sperrt er lieber die Funktionalität in seinem Terminal.
>
> Oder die Debit-Karten müssen sich für den Händler so verhalten wie
> Girocards, damit auch jeder sie annimmt. Und da funktioniert kein
> Reservieren.

Hmm, wer weiß, vielleicht kann man bei der Girocard sogar ebenfalls
reservieren, bloß hat sich das nie durchgesetzt bzw. wurde von den
Banken nie an die Händler weitergereicht. Keine Ahnung. :-)

Das Konzept des Reservierens finde ich eh ziemlich beknackt, denn
100% sicher wird der Händler sein Geld bei Bedarf nicht erhalten,
weil allerlei passieren kann, wo er trotzdem in die Röhre guckt.

Das Leben ist halt ungewiss... wenn man seinem Hotelgast oder
Automieter nicht traut, soll man's lieber ganz lassen, da hilft
die kleine Reservierung am Ende auch nicht, wenn der Kunde total
austickt. Das Reservieren finde ich völlig lächerlich.

>> Ich glaube, viele Händler haben schlicht keine Ahnung, dass es
>> längst keine Horrorgebühren mehr gibt wie früher.
>
> Wie hoch sind denn heute die Gebühren? Du weißt ja nicht mal, ob es
> Unterschiede zwischen Debit und Credit gibt. (Ich nehme an, die gibt es,
> um Debit-Karten als Girocard-Ersatz durchzusetzen.)

Wenn man sich hemdsärmlig ein billiges SumUp-Terminal kauft,
ist man bei maximal 2% dabei. Das kann jeder von uns tun.
Es gibt keinen Mindestbetrag. Egal ob man ein Brötchen beim
Bäcker kauft oder eine Schrankwand bei Ikea.

Professionelle Händler werden mit individuellen Verträgen
sogar noch deutlich geringere Gebühren haben.

Die Kosten für Kartenzahlung dürften heutzutage oft unter den
Kosten für Bargeld-Handling liegen.

Das Problem ist, dass viele Händler einfach nicht rechnen können.
Sollten sie zwar, können sie aber nicht...

Grüße, Andreas

Stefan Schmitz

unread,
May 11, 2022, 6:17:46 AM5/11/22
to
Der wesentliche Unterschied ist, dass bei einer Kreditkarte nur dann
etwas abgebucht wird, wenn man die Karte aktiv einsetzt. Beim Girokonto
können sich Einzieher jederzeit bedienen.
Das kostenträchtige Platzen einer Lastschrift wegen einer bloßen
Reservierung ist schwer zu vermitteln.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 11, 2022, 6:56:16 AM5/11/22
to
Stefan Schmitz <ss...@gmx.de> wrote:

> Der wesentliche Unterschied ist, dass bei einer Kreditkarte nur dann
> etwas abgebucht wird, wenn man die Karte aktiv einsetzt. Beim Girokonto
> können sich Einzieher jederzeit bedienen.

Nö, ich habe bei diversen Händlern meine Kreditkartendaten für
regelmäßige oder zukünftige Abbuchungen hinterlegt, wo von meiner
Seite keine weitere Aktion erforderlich ist. Die bedienen sich an
meiner Kreditkarte, so wie sie sich alternativ an meinem Girokonto
bedienen könnten.

Das einzig Lästige dabei ist, dass man regelmäßig das neue Expire-
Datum nachpflegen muss. Merkwürdigerweise nicht bei allen, manchen
scheint das völlig egal, solange die Kartennummer sich nicht ändert.

> Das kostenträchtige Platzen einer Lastschrift wegen einer bloßen
> Reservierung ist schwer zu vermitteln.

Naja, das ist so eine Girokonto-Eigenart, dass eine geplatzte
Lastschrift absurd bestraft wird. Rechtlich ziemlich fragwürdig,
hier mehr zu berechnen, als an tatsächlichen Kosten entsteht.

Aber ungeachtet dessen, warum ist das schwer zu vermitteln, denn
genau so ist es, die Reservierung bei einer Debit-Karte reduziert
logischerweise den Verfügungsrahmen. Sonst wäre die Reservierung
ja sinnlos, wenn der Kunde über seine Verhältnisse leben könnte.

Es ist praktisch wie bei einer klassischen Kredit-Karte, dort
kann man im Urlaub auch ziemlich blöd dastehen, wenn Hotel und
Autovermieter sich kräftig bedient haben und man dann an der
Tankstelle sein Benzin nicht mehr bezahlen kann. Doofe Situation.
Da mag schon so mancher Urlaub gegen die Wand gefahren worden sein.

So oder so, man muss rechnen können, sonst kann das böse enden.

Grüße, Andreas

Markus Schaaf

unread,
May 11, 2022, 6:57:55 AM5/11/22
to
Am 11.05.22 um 12:15 schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Das Konzept des Reservierens finde ich eh ziemlich beknackt, denn
> 100% sicher wird der Händler sein Geld bei Bedarf nicht erhalten,
> weil allerlei passieren kann, wo er trotzdem in die Röhre guckt.

Das Reservieren dient eigentlich nicht dazu, das Geld zu
"sichern". Es geht um eine Vorabautorisierung bis zu einem
gewissen Limit. Siehe Tankautomat. Sonst müsste der Kunde nach
dem Tanken den Betrag autorisieren, und das würden manche dann
"vergessen".

MfG

Markus Schaaf

unread,
May 11, 2022, 8:16:55 AM5/11/22
to
Am 11.05.22 um 13:55 schrieb Ludger Averborg:
> On Wed, 11 May 2022 12:57:30 +0200, Markus Schaaf <msc...@elaboris.de> wrote:

>> Das Reservieren dient eigentlich nicht dazu, das Geld zu
>> "sichern". Es geht um eine Vorabautorisierung bis zu einem
>> gewissen Limit.

> Oft wird es wohl auch für Kautionen genutzt: für die Selbstbeteiligung bei
> Mietauto-Schäden, für Verwüstung/Diebstahl/Minibar/Telefon von Hotelzimmern ...
> D.h. im Regelfall kommt dann gar kein Kartenumsatz zustande.

Das habe ich nicht erlebt. Bei Mietwagen wurde mir noch nie die
Selbstbeteiligung reserviert (inkl. Mietkosten ca. 1000€!),
sondern etwas mehr als der voraussichtliche Mietpreis, so dass
Tankgebühren und Mehrkilometer abgedeckt wären.

MfG

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 11, 2022, 9:39:58 AM5/11/22
to
Markus Schaaf <msc...@elaboris.de> wrote:

>> Das Konzept des Reservierens finde ich eh ziemlich beknackt, denn
>> 100% sicher wird der Händler sein Geld bei Bedarf nicht erhalten,
>> weil allerlei passieren kann, wo er trotzdem in die Röhre guckt.
>
> Das Reservieren dient eigentlich nicht dazu, das Geld zu
> "sichern". Es geht um eine Vorabautorisierung bis zu einem
> gewissen Limit. Siehe Tankautomat. Sonst müsste der Kunde nach
> dem Tanken den Betrag autorisieren, und das würden manche dann
> "vergessen".

Das ergibt keinen Sinn. Wenn ich im Hotel oder beim Autovermieter
meine Kartendaten hinterlasse, kann er sich im Kontext eines zuvor
vereinbarten Vertrags problemlos später bedienen, ohne dass ich
nochmals etwas autorisieren muss. Aber er hat halt das Risiko,
dass die Karte später ihr Limit ausgeschöpft hat.

Das Reservierung kann eigentlich nur einer Absicherung dienen,
bei einem "Problem" nicht mit leeren Händen dazustehen und viel
Hinterherrennerei zu haben, weil es keine Deckung gegeben hat.

Grüße, Andreas

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 11, 2022, 9:49:34 AM5/11/22
to
Markus Schaaf <msc...@elaboris.de> wrote:

>>> Das Reservieren dient eigentlich nicht dazu, das Geld zu
>>> "sichern". Es geht um eine Vorabautorisierung bis zu einem
>>> gewissen Limit.
>
>> Oft wird es wohl auch für Kautionen genutzt: für die Selbstbeteiligung bei
>> Mietauto-Schäden, für Verwüstung/Diebstahl/Minibar/Telefon von Hotelzimmern ...
>> D.h. im Regelfall kommt dann gar kein Kartenumsatz zustande.
>
> Das habe ich nicht erlebt. Bei Mietwagen wurde mir noch nie die
> Selbstbeteiligung reserviert (inkl. Mietkosten ca. 1000€!),

Mal so, mal so. Allermeist wird mindestens der Wert einer Tankfüllung
reserviert, und falls man eine Selbstteiligung hat (keine gute Idee),
dann oftmals dieser Betrag zusätzlich.

Darum geht es ja, dass der Autovermieter ein sorgenfreies Leben haben
will, ohne dem Kunden später hinterherrennen zu müssen, falls die Karte
im Laufe der Reise ans Limit gekommen ist.

Einen rechtlichen Anspruch hätte er sowieso, aber das ist halt mühevoll.

> sondern etwas mehr als der voraussichtliche Mietpreis, so dass
> Tankgebühren und Mehrkilometer abgedeckt wären.

Die grundsätzliche Wagen- oder Zimmermiete zahlt man heutzutage
(also in diesem Jahrtausend :-) getrennt von anderen Forderungen.

Dass Hotels und Autovermieter sich zusätzlich absichern wollen,
kann ich einerseits verstehen, aber andererseits finde ich das
Konzept wiederholt. Wenn's Ärger gibt, kämen sie ja weiterhin
an ihr Geld, kann bloß umständlicher sein. Woanders macht man
diesen Zirkus auch nicht. Ist halt unternehmerisches Risiko.

Grüße, Andreas

Markus Schaaf

unread,
May 11, 2022, 9:53:35 AM5/11/22
to
Am 11.05.22 um 15:38 schrieb Andreas M. Kirchwitz:

>> Das Reservieren dient eigentlich nicht dazu, das Geld zu
>> "sichern". Es geht um eine Vorabautorisierung bis zu einem
>> gewissen Limit. Siehe Tankautomat. Sonst müsste der Kunde nach
>> dem Tanken den Betrag autorisieren, und das würden manche dann
>> "vergessen".
>
> Das ergibt keinen Sinn. Wenn ich im Hotel oder beim Autovermieter
> meine Kartendaten hinterlasse, kann er sich im Kontext eines zuvor
> vereinbarten Vertrags problemlos später bedienen, ohne dass ich
> nochmals etwas autorisieren muss. Aber er hat halt das Risiko,
> dass die Karte später ihr Limit ausgeschöpft hat.

Da gibt's unterschiedliche Stufen. Online mit PIN hat einen
höheren Garantierahmen, als das "Lastschrift auf Verdacht", das
Du beschreibst. Und sicher auch andere Anforderungen an den
Verkäufer. Im Zweifel muss der als Zeuge bestätigen, dass Du da
warst und eine gültige Karte gezeigt hast.

MfG

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 11, 2022, 10:10:50 AM5/11/22
to
Markus Schaaf <msc...@elaboris.de> wrote:

> Da gibt's unterschiedliche Stufen. Online mit PIN hat einen
> höheren Garantierahmen, als das "Lastschrift auf Verdacht", das
> Du beschreibst. Und sicher auch andere Anforderungen an den
> Verkäufer. Im Zweifel muss der als Zeuge bestätigen, dass Du da
> warst und eine gültige Karte gezeigt hast.

Du denkst da viel zu kompliziert. Hotels und Autovermieter sind
einfach bequem und nutzen die Sicherheit, die eine Blockierung
ihnen bietet. Ihr grundsätzlicher Anspruch auf das Geld ist in
der Praxis überhaupt nicht die Frage. Es bloß einfach mühevoll,
einer offeren Forderung nachzurennen, falls die Karte später
keine Deckung (mehr) hat.

Ich habe es bei einer Blockierung noch nie erlebt, dass ich
online eine PIN eingeben musste. Die kriegen das auch ohne hin.
Die machen das, weil der Kunde zu Beginn seines Urlaubs eher
ausreichend Deckung hat als am Ende. First come, first served.

Blockierung ist Bequemlichkeit der Händler auf dem Rücken der
schwachen Kunden.

Grüße, Andreas

Markus Schaaf

unread,
May 11, 2022, 10:40:09 AM5/11/22
to
Am 11.05.22 um 16:10 schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Du denkst da viel zu kompliziert. Hotels und Autovermieter sind
> einfach bequem und nutzen die Sicherheit, die eine Blockierung
> ihnen bietet. Ihr grundsätzlicher Anspruch auf das Geld ist in
> der Praxis überhaupt nicht die Frage. Es bloß einfach mühevoll,
> einer offeren Forderung nachzurennen, falls die Karte später
> keine Deckung (mehr) hat.

Sicher ein gutes Beispiel, wie der elektronische Zahlungsverkehr
den Verbraucher unbemerkt benachteiligt. Wobei ich von solchen
Reservierungen bisher nichts bemerkt habe. Mag an den Hotels
liegen, oder am Kartenlimit. :-) Bin kein Mainstream-Tourist.
Wobei ich mich auch nicht erinnern kann, schon mal beim Check-In
die Karte gegeben zu haben. Allerdings buche ich meist über
Plattformen, auf denen eine Kartenverbindung hinterlegt ist.

MfG

Marc Haber

unread,
May 12, 2022, 3:07:18 AM5/12/22
to
"Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> wrote:
>Naja, das ist so eine Girokonto-Eigenart, dass eine geplatzte
>Lastschrift absurd bestraft wird. Rechtlich ziemlich fragwürdig,
>hier mehr zu berechnen, als an tatsächlichen Kosten entsteht.

Manche Sparkassen berechnen sogar die (elektronische!)
Benachrichtigung, dass die gerade eingegebene Überweisung mangels
Kontodeckung nicht ausgeführt werden konnte, mit dem (gerade erhöhten,
es ist also keine traditionelle Routine die nur noch aus Gewohnheit
ausgeführt wird) Briefporto für den nicht versendeten Brief.

Marc Haber

unread,
May 12, 2022, 3:07:59 AM5/12/22
to
Matthias Opatz <inv...@invalid.invalid> wrote:
>Wenn ja, kann ich ab dann die Visa-Debitkarte
>für das ChipTAN-Verfahren freischalten?

Dass das gehen würde habe ich nirgenddwo gelesen.

Stefan Schmitz

unread,
May 13, 2022, 2:00:55 PM5/13/22
to
Am 13.05.2022 um 19:46 schrieb Martin Gerdes:
> Matthias Hanft <m...@hanft.de> schrieb:
>
>> Andererseits gibt es durchaus "Reservierungen" auf einem
>> Girokonto.
>
> In der Banking-Schnittstelle meiner Bank steht unten drunter:
>
> "Sie haben Terminüberweisungen über xxx Euro eingegeben."
> und (Tageslimit von Überweisungen):
> "Sie können heute noch xxx Euro überweisen."
>
> Läßt sich alles unproblematisch realisieren.

Das betrifft allerdings eigene Verfügungen, die tatsächlich ausgeführt
werden. Prophylaktische Reservierungen durch Dritte sind etwas Anderes.

Georg Schwarz

unread,
May 13, 2022, 4:15:55 PM5/13/22
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> >Wenn ja, kann ich ab dann die Visa-Debitkarte
> >für das ChipTAN-Verfahren freischalten?
>
> Dass das gehen würde habe ich nirgenddwo gelesen.

Es geht auch nicht. Das deutsche ChipTAN Verfahren funktioniert nur mit
Girocard.
Kommt doch bitte einfach von der Werbeaussage der DKB weg, die Visa
Debit würde die Girocard ersetzen. Das ist eine reine Marketing-Aussage,
funktional strimmt es eben in vielen Punkten nicht.

Stefan Schmitz

unread,
May 13, 2022, 5:43:20 PM5/13/22
to
Am 13.05.2022 um 22:15 schrieb Georg Schwarz:
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>
>>> Wenn ja, kann ich ab dann die Visa-Debitkarte
>>> für das ChipTAN-Verfahren freischalten?
>>
>> Dass das gehen würde habe ich nirgenddwo gelesen.
>
> Es geht auch nicht. Das deutsche ChipTAN Verfahren funktioniert nur mit
> Girocard.

Welche Technik ist denn da verbaut, die bei Visa-Debit nicht möglich ist?

Frank Kozuschnik

unread,
May 14, 2022, 3:22:11 AM5/14/22
to
Martin Gerdes:

> Matthias Hanft:
>
>> Andererseits gibt es durchaus "Reservierungen" auf einem
>> Girokonto.
>
> In der Banking-Schnittstelle meiner Bank steht unten drunter:
>
> "Sie haben Terminüberweisungen über xxx Euro eingegeben."
> und (Tageslimit von Überweisungen):
> "Sie können heute noch xxx Euro überweisen."

Das ist allerdings keine Reservierung gegen das Kontoguthaben, sondern
nur die Inanspruchnahme des (festen) Tageslimits für Überweisungen im
Online-Banking.

Vom Guthaben wird für Terminüberweisungen im Allgemeinen nichts im
Voraus reserviert. Erst am Ausführungstag wird geprüft, ob das (dann
verfügbare) Guthaben (samt Dispo) ausreicht, und je nach Ergebnis wird
die Terminüberweisung dann ausgeführt oder eben auch nicht.

Stefan Schmitz

unread,
May 14, 2022, 4:48:55 AM5/14/22
to
Am 14.05.2022 um 09:22 schrieb Frank Kozuschnik:
> Martin Gerdes:
>
>> Matthias Hanft:
>>
>>> Andererseits gibt es durchaus "Reservierungen" auf einem
>>> Girokonto.
>>
>> In der Banking-Schnittstelle meiner Bank steht unten drunter:
>>
>> "Sie haben Terminüberweisungen über xxx Euro eingegeben."
>> und (Tageslimit von Überweisungen):
>> "Sie können heute noch xxx Euro überweisen."
>
> Das ist allerdings keine Reservierung gegen das Kontoguthaben, sondern
> nur die Inanspruchnahme des (festen) Tageslimits für Überweisungen im
> Online-Banking.

Welchen Sinn hat ein Tageslimit für Überweisungen, die gar nicht den Tag
betreffen?
Warum darf man an 2 verschiedenen Tagen Terminüberweisungen in Höhe des
Limits für den selben Termin aufgeben, aber nicht an einem Tag zwei
solche Überweisungen für verschiedene Termine?

> Vom Guthaben wird für Terminüberweisungen im Allgemeinen nichts im
> Voraus reserviert. Erst am Ausführungstag wird geprüft, ob das (dann
> verfügbare) Guthaben (samt Dispo) ausreicht, und je nach Ergebnis wird
> die Terminüberweisung dann ausgeführt oder eben auch nicht.

Stimmt, bei mir steht da auch immer, dass nur bei ausreichender Deckung
ausgeführt wird.

Frank Kozuschnik

unread,
May 14, 2022, 5:36:26 AM5/14/22
to
Stefan Schmitz:

> Welchen Sinn hat ein Tageslimit für Überweisungen, die gar nicht den Tag
> betreffen?
> Warum darf man an 2 verschiedenen Tagen Terminüberweisungen in Höhe des
> Limits für den selben Termin aufgeben, aber nicht an einem Tag zwei
> solche Überweisungen für verschiedene Termine?

Vermutlich hält die Deutsche Bank das für geeignet, um den möglichen
Missbrauch des Online-Banking-Zugangs zu begrenzen.

Georg Schwarz

unread,
May 14, 2022, 6:18:12 AM5/14/22
to
Stefan Schmitz <ss...@gmx.de> wrote:

> > Es geht auch nicht. Das deutsche ChipTAN Verfahren funktioniert nur mit
> > Girocard.
>
> Welche Technik ist denn da verbaut, die bei Visa-Debit nicht möglich ist?

es ist nicht so, dass es grundsätzlich technisch nicht möglich wäre (die
Technik ist identisch; es sind dieselben Chips), aber die Spezifikation
besteht nur für Girocard. Daher habe ich explizit vom "deutschen ChipTAN
Verfahren" geschrieben, genauer gesagt das Verfahren der Deutschen
Kreditwirtschaft. Siehe auch z.B. hier:
https://www.hbci-zka.de/dokumente/spezifikation_deutsch/hhd/Belegungsrichtlinien%20TANve1.5%20FV%20vom%202018-04-16.pdf

Es kann durchaus sein, dass es in anderen Ländern auch ChipTAN Verfahren
mit Visa-Karten gibt. Die Geräte sind allerdings nicht kompatibel, da es
dann unterschiedliche Standards wären.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
May 14, 2022, 8:01:25 AM5/14/22
to
Stefan Schmitz <ss...@gmx.de> wrote:

>>>> Wenn ja, kann ich ab dann die Visa-Debitkarte
>>>> für das ChipTAN-Verfahren freischalten?
>>>
>>> Dass das gehen würde habe ich nirgenddwo gelesen.
>>
>> Es geht auch nicht. Das deutsche ChipTAN Verfahren funktioniert nur mit
>> Girocard.
>
> Welche Technik ist denn da verbaut, die bei Visa-Debit nicht möglich ist?

Reinprogrammieren kann man allerlei in den Chip, aber üblicherweise
bietet er nur genau eine "Identität", sonst wäre es für den Anwender
schwierig, die gewünschte Zahl- oder Funktionsmethode auszuwählen.

Es gibt auch Hybrid-Karten am deutschen Markt (z.B. Sparkasse), die
vermutlich genau das leisten, was hier gewünscht wird, aber ich nehme
an, das kostet die Bank dann wieder ein paar Cent mehr und eigentlich
will man die Kunden ja eh lieber zur Smartphone-App erziehen.

Die Tage der physischen Karten sind sowieso gezählt, ob nun zum
Bezahlen, für den Ausweis, was auch immer, der Zug ist abgefahren.
Google und Apple entscheiden heute, wer man ist und was man darf.

Grüße, Andreas

Matthias Opatz

unread,
May 14, 2022, 3:30:06 PM5/14/22
to
Dies schrieb Martin Gerdes:

> Irgendwoher müssen ja gerade die Spaskassen ihre Entgelte herbekommen.

Sie könnten das machen, was sie ihren Kunden empfehlen ... anders anlegen,
um Rednite zu erzielen.

<https://www.facebook.com/SparkasseOberhessen/photos/4549354151744862>

Matthias

Stefan Schmitz

unread,
May 15, 2022, 4:57:32 AM5/15/22
to
Am 15.05.2022 um 10:30 schrieb Martin Gerdes:
> Frank Kozuschnik <fra...@nurfuerspam.de> schrieb:
>> Vom Guthaben wird für Terminüberweisungen im Allgemeinen nichts im
>> Voraus reserviert.
>
> Es wäre aber technisch möglich.

Woher nimmst du diese Gewissheit?

Es wäre auch nicht richtig, das zu tun.
Beispiel:
15.5. Guthaben 1000 Euro, Terminüberweisung 1000 Euro für 25.5.
Bei Reservierung wäre kein Geld für nötige Verfügungen in der
Zwischenzeit mehr frei. Überweisungen und Lastschriften würden platzen.
Erfolgt am 24.5. ein weiterer Geldeingang, kann die Terminüberweisung
auch dann noch durchgeführt werden, wenn die zwischenzeitlichen
Verfügungen ausgeführt sind. Die wurden aber durch die Reservierung
schon zu Unrecht verhindert.

Alexander Goetzenstein

unread,
May 17, 2022, 3:40:09 AM5/17/22
to
Hallo,

Am 16.05.22 um 20:19 schrieb Martin Gerdes:
> Wer nicht will, findet Gründe.

dann nenne ich mal ein paar:

1. Die Bank kann nicht wissen, wie die Planung des Kontoinhabers
aussieht. Er kann bspw. eine entsprechende Gutschrift termingerecht
erwarten oder selbst vornehmen.

2. Es ist sehr einfach, bei Ausführung den Kontostand zu prüfen und bei
fehlender Deckung die Ausführung zu verweigern. Zu keiner anderen Zeit
ist dies notwendig.

3. Wenn man die Ausführung sichern will, genügt eine Mitteilung der Bank
an den Kontoinhaber. Die Sparkasse tut dies bspw., indem anstehende
Kontobewegungen bereits am Vortag angezeigt, aber noch nicht gebucht werden.

Es kann so einfach sein -und ist es auch.


--
Gruß
Alex

Frank Möller

unread,
May 17, 2022, 7:55:27 AM5/17/22
to
Martin Gerdes:

> Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.

Und aus welchen Gründen genau hast Du z. B. den Krieg in der Ukraine nicht
verhindern wollen? Du wolltest diesen Krieg also. Und aus welchen Gründen?

Nicht, daß ich da jetzt eine Antwort erwartete (Konjunktiv), die einer
Antwort gerechtzuwerden vermöge (Konjunktiv)...

--

Stefan Schmitz

unread,
May 17, 2022, 8:48:07 AM5/17/22
to
Am 17.05.2022 um 13:54 schrieb Frank Möller:
> Martin Gerdes:
>
>> Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.
>
> Und aus welchen Gründen genau hast Du z. B. den Krieg in der Ukraine nicht
> verhindern wollen? Du wolltest diesen Krieg also. Und aus welchen Gründen?

Da stecken diverse Denkfehler drin.

> Nicht, daß ich da jetzt eine Antwort erwartete (Konjunktiv), die einer
> Antwort gerechtzuwerden vermöge (Konjunktiv)...

Was ist eine "Antwort, die einer Antwort gerechtzuwerden vermag"?

Frank Möller

unread,
May 17, 2022, 9:06:19 AM5/17/22
to
Stefan Schmitz:
> Am 17.05.2022 um 13:54 schrieb Frank Möller:
>> Martin Gerdes:

>>> Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.

>> Und aus welchen Gründen genau hast Du z. B. den Krieg in der Ukraine nicht
>> verhindern wollen? Du wolltest diesen Krieg also. Und aus welchen Gründen?

> Da stecken diverse Denkfehler drin.

_*Wo genau*_ "stecken" angeblich _*welche*_ "Denkfehler drin"?

Nochmal für Dich zum Rekapitulieren, die apodiktische Maxime des Herrn
Direktor "Gerdes", die er stets und ständig wiederkotzt, lautet:

| Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.

Also, wieso findet der feine Herr Direktor "Gerdes" dann die
_*einfachsten*_ Wege nicht?

Komm', laß' Deiner unvorstellbaren Weisheit einfach freien Lauf!

>> Nicht, daß ich da jetzt eine Antwort erwartete (Konjunktiv), die einer
>> Antwort gerechtzuwerden vermöge (Konjunktiv)...

> Was ist eine "Antwort, die einer Antwort gerechtzuwerden vermag"?

Tjaaaaa, möchtest Du noch einmal _*schaaarrrfff darüber nachdenken*_?

Oder möchtest Du _*gleich*_ mit _*eineindeutiger Gültigkeit*_ festgestellt
wissen, daß Du zu blöde bist, auch nur einen Eimer Wasser umzuschütten?

--

Stefan Schmitz

unread,
May 17, 2022, 9:18:41 AM5/17/22
to
Am 17.05.2022 um 15:05 schrieb Frank Möller:
> Stefan Schmitz:
>> Am 17.05.2022 um 13:54 schrieb Frank Möller:
>>> Martin Gerdes:
>
>>>> Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.
>
>>> Und aus welchen Gründen genau hast Du z. B. den Krieg in der Ukraine nicht
>>> verhindern wollen? Du wolltest diesen Krieg also. Und aus welchen Gründen?
>
>> Da stecken diverse Denkfehler drin.
>
> _*Wo genau*_ "stecken" angeblich _*welche*_ "Denkfehler drin"?
>
> Nochmal für Dich zum Rekapitulieren, die apodiktische Maxime des Herrn
> Direktor "Gerdes", die er stets und ständig wiederkotzt, lautet:
>
> | Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.
>
> Also, wieso findet der feine Herr Direktor "Gerdes" dann die
> _*einfachsten*_ Wege nicht?
>
> Komm', laß' Deiner unvorstellbaren Weisheit einfach freien Lauf!

Tjaaaaa, möchtest Du noch einmal _*schaaarrrfff darüber nachdenken*_?

>>> Nicht, daß ich da jetzt eine Antwort erwartete (Konjunktiv), die einer
>>> Antwort gerechtzuwerden vermöge (Konjunktiv)...
>
>> Was ist eine "Antwort, die einer Antwort gerechtzuwerden vermag"?
>
> Tjaaaaa, möchtest Du noch einmal _*schaaarrrfff darüber nachdenken*_?
>
> Oder möchtest Du _*gleich*_ mit _*eineindeutiger Gültigkeit*_ festgestellt
> wissen, daß Du zu blöde bist, auch nur einen Eimer Wasser umzuschütten?

Wenn du das nicht erklären kannst, trifft diese Feststellung offenbar
auf dich selbst zu.

Frank Möller

unread,
May 17, 2022, 9:59:16 AM5/17/22
to
Stefan Schmitz:

> [ ... RRRÜÜÜÜÜLLLPPPSSS ... ]

> [ ... RRRRRÜÜÜÜÜÜÜLLLLLPPPPPSSSSSS ... ]


Ein wahrhaft anbetungswürdiger "Gerdes"-Jünger hat gepredigt!

Halleluja!

--

Stefan Schmitz

unread,
May 17, 2022, 10:13:15 AM5/17/22
to
Es liegt mir fern, Martin zu unterstützen. Angriffe auf ihn sollten aber
ein Mindestmaß an Logik und Stil aufweisen.

Frank Möller

unread,
May 17, 2022, 11:17:32 AM5/17/22
to
Stefan Schmitz:

> Es liegt mir fern, Martin zu unterstützen. Angriffe auf ihn sollten aber
> ein Mindestmaß an Logik und Stil aufweisen.

Oooooooch...

Nochmal für Dich zum Rekapitulieren, das apodiktische Credo des Herrn
Direktor "Gerdes", das er stets und ständig wiederkotzt, lautet:

| Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.


Jetzt Du. Und nicht schon wieder blöde Ausreden.

Also: Warum will Direktor "Gerdes" Krieg in der Ukraine?

Warum will Direktor "Gerdes" Millionen von Hungertoten?

Warum will Direktor "Gerdes" einen Klimawandel?

Usw. usw. usf.

Gegen all das könnte der feine Herr Direktor "Gerdes" schließlich etwas
tun, wenn er wollte. Sagt er ja selber.

Warum also will er nicht?

--

Stefan Schmitz

unread,
May 17, 2022, 12:45:08 PM5/17/22
to
Am 17.05.2022 um 17:14 schrieb Frank Möller:
> Stefan Schmitz:
>
>> Es liegt mir fern, Martin zu unterstützen. Angriffe auf ihn sollten aber
>> ein Mindestmaß an Logik und Stil aufweisen.
>
> Oooooooch...
>
> Nochmal für Dich zum Rekapitulieren, das apodiktische Credo des Herrn
> Direktor "Gerdes", das er stets und ständig wiederkotzt, lautet:
>
> | Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.
>
>
> Jetzt Du. Und nicht schon wieder blöde Ausreden.
>
> Also: Warum will Direktor "Gerdes" Krieg in der Ukraine?

Welche Weg zum Krieg hat er denn gefunden?
Auf einen Gerdes ist Putin nicht angewiesen.

Frank Möller

unread,
May 17, 2022, 12:59:53 PM5/17/22
to
Stefan Schmitz:
> Am 17.05.2022 um 17:14 schrieb Frank Möller:

>> Also: Warum will Direktor "Gerdes" Krieg in der Ukraine?

> Welche Weg zum Krieg hat er denn gefunden?

Hat er nicht? Er will also nicht:

| Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.


--

Stefan Schmitz

unread,
May 17, 2022, 1:25:03 PM5/17/22
to
Gegen den Krieg wird er schon Gründe finden.

Vorher hast du aber behauptet, er wolle den Krieg.

Hint: Das lässt sich nicht daraus schließen, dass er ihn (nach der Logik
seiner Aussage) nicht verhindern will. Ich will auch kein brennendes
Hochhaus löschen. Und wollte auch nicht die Fluten im Ahrtal aufhalten.

Frank Möller

unread,
May 17, 2022, 1:42:02 PM5/17/22
to
Stefan Schmitz:
> Am 17.05.2022 um 18:58 schrieb Frank Möller:

>> | Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.

> Gegen den Krieg wird er schon Gründe finden.

> Vorher hast du aber behauptet, er wolle den Krieg.

Ist auch so. Andernfalls hätte er ja Wege dagegen gefunden, denn wer will,
der findet Wege, sagt er. Also will er nicht.

> Hint: ...

Nix "Hint".

Er sagt, wer will, der findet Wege. Wenn er also keine Wege aufzeigt, will
er nicht. Er will also den Krieg, er will Hunger in der Welt, er will
Klimakatastrophen.

Das ist ganz simpel und daher brauchst Du nicht einen auf ihntälläcktuäll
machen zu wollen, Schmitzelchen.

--

Franklin Schiftan

unread,
May 18, 2022, 11:12:07 AM5/18/22
to
Am 2022-05-11 um 10:18 schrieb Matthias Opatz:
> Dies schrieb Stefan Schmitz:
>
>> Nur im Inland. Das wird sich auch bald ändern, wenn die Girocard
>> verschwindet.
>
> Da ich die Karte für chipTAN (und gelegentlichen Einsatz) behalten
> möchte, hat mich jetzt folgender Satz auf dkb.de irritiert:
>
> | Mit der Girokarte für 0,99 Euro im Monat kannst du chipTAN nutzen |
> und bei vielen Händlern bezahlen.

Das gilt für neue Kunden, nicht für Bestandskunden.

> <https://www.dkb.de/privatkunden/konten-und-karten/>
>
> In dem Faltblatt bei Zusendung der Visa-Debitkarte hatte es noch
> geheißen:
>
> | *Girokarte* | kostenlos behalten oder auf Wunsch kündigen
>
> Was denn nun?

Natürlich kostenlos behalten.

> Im selben Papier in derselben Tabelle:
>
> | *Visa Kreditkarte* | auf Wunsch für 2,49 Euro dazubuchen
>
> Das heißt also, wenn ich nach Aktivierung des Visa-Debitkarte weiter
> nichts tue, - läuft die Visa-Kreditkarte aus, aber - die
> DKB-Girokarteläuft weiter. oder?

Yep, ist doch genau das, was vermutlich die Mehrheit möchte.

> Treten die monatlich 0,99 Euro erst nach Ablauf der Gültigkeit der
> bisherigen Girokarte ein?

Für Bestandskunden gar nicht.

> Wenn ja, kann ich ab dann die Visa-Debitkarte für das
> ChipTAN-Verfahren freischalten?

Nein, dafür hast Du doch Deine Girokarte (bzw. die Folgekarte mit der
anschließenden Laufzeit)

> Matthias

.... und tschüss

Franklin



Erika Ciesla

unread,
Jun 30, 2022, 4:10:16 PM6/30/22
to
Am 16.05.22 um 20:19 Uhr Martin Gerdes schrieb:
> "Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> schrieb:

>> Die Tage der physischen Karten sind sowieso gezählt,

Hä?


>> ob nun zum Bezahlen, für den Ausweis, was auch immer, der Zug ist
>> abgefahren. Google und Apple entscheiden heute, wer man ist und was
>> man darf.

Bei Google bin ich gar nicht registriert, und’n Apple habe ich nicht.

> Ich sehe das nicht so.

Ich auch nicht.

Daß die hier genannten Firmen dies versuchen, vermute ich mal – aber wo
steht geschrieben, daß man da auch mitmachen muß?

  👋️😀️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪

Schabracken-Dompteur

unread,
Jun 30, 2022, 5:27:11 PM6/30/22
to
a...@xyz.invalid (die allwissende Monnemer Universalkoryphaee
und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla mit dem Buchstabentauschsyndrom:
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3Cbu3ok...@mid.individual.net%3E>
AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby:
<http://debeste.de/upload2/v/8226b00c88955d2cc7189bd75da96e679955.mp4>

> Bei Google bin ich gar nicht registriert, und?n Apple habe ich nicht.

Und die kommen echt ohne Dich aus, Drotze?

Vergiss nicht, um Vergebung zu bitten fuer Deine Verleumdungen, alte Drotze
(<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3CFhq9...@tipota.de%3E>):

<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3Ci1j4p...@mid.individual.net%3E>

--
Du haettest vielleicht gerne was gegen Juden (zum Beispiel Zyklon-B),
aber die Zeit ist abgelaufen.
[Schnatterliese Erika Ciesla pflegt ihr Drecksnaturell mit Unterstellungen:
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3Caupu6...@mid.individual.net%3E>]
> Ich stampfe nicht, Du stampfst, ich habe einfach nur Recht.
> Ist es meine Schuld, wenn ihr mir intellektuell nicht gewachsen seid?
> Warum sollte ich nachgeben, wenn ich Recht habe?
<https://eulenspiegelblog.files.wordpress.com/2018/06/meinungsbildung_modern.jpg>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

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