Alexander Goetzenstein schrieb:
> Stefan Schmitz:
>> Eine Kaution dient als Sicherheit, nicht als Selbstbedienungsladen.
ACK
> ich weiß wirklich nicht, wo Du solche Unterstellungen her nimmst.
Unterstellungen? Die Absicht ist doch offensichtlich. Und du bestätigst
das ja im Folgenden auch
> Der
> Sinn ist, dass der Vermieter zumindest einen Teil seines Anspruches
> sicher und einfach erstattet bekommt. Nicht der Sinn kann es sein, dass
> dabei die Hälfte wieder durch irgendwelche Zusatzaufwände draufgeht.
Das ist bei einer Bürgschaft auf erstes Anfordern, oder bei einem
verpfändeten Kautionskonto, nicht anders, insbesondere nicht
aufwändiger. Es mag allerdings sein, dass der Mieter sich gegen
unberechtigten Zugriff auf sein Geld leichter zu wehren vermag als bei
alleiniger voller Verfügungsgewalt des Vermieters
> Dies reduziert man am einfachsten, indem man selbst die Hand darauf hat
> und man seinen Ansprüchen nicht hinterherrennt, auch wenn es dann eine
> dritte Partei ist. Die Praxis zeigt, dass das mit der ersten Anforderung
> nicht wirklich funktioniert.
Die Praxis zeigt, dass das sehr gut funktioniert, jedenfalls bei
professionellen, seriösen Vermietern
> Deshalb kann ich jeden Vermieter verstehen,
> der sich erinnert, nur Bares ist Wahres. Dieses Bare auf ein anderes
> Konto zu packen ist dagegen nur eine Fingerübung mit wenigen Klicks, die
> sich lohnt, weil sie viel Zeit und Arbeit erspart, die Einem keiner bezahlt.
Das ist halt die Sichtweise dessen, der seine Mieter eher als
Bittsteller denn als Vertragspartner betrachtet. Diese Zeiten sollten
eigentlich längst vorbei sein. Aber freilich, aufgrund des
vorherrschenden Minderangebots an Wohnungen können allerlei
Machenschaften (falsche Abrechnungen, überhöhte Kaution bis hin zu einer
Jahresmiete, unberechtigte Nebenkosten etc) den Leuten tatsächlich nicht
selten aufgezwungen werden :->
MfG
Rupert