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Erfahrungen mit leistungsstarkem Spannungswandler in Pkw?

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Hammi

unread,
Dec 29, 2011, 11:07:51 AM12/29/11
to
Hallo,

gibt's hier Erfahrungen mit leistungsstarken Spannungswandlern (um die
2000 Watt Dauerleistung) im Pkw bzw. dem Betrieb entsprechend
leistungshungriger elektrischer Geräte an so was?

Es gibt die Teile ja heute schon stellenweise deutlich unter 200 Euro,
z.B. http://www.mbw-electronic-online.de/2000-W-Spannungswandler-Modified-Inverter-12V
.

Lohnt es sich, mehr auszugeben, kennt jemand empfehlenswerte Geräte?

Kann man an so was (bei laufendem Motor) 230V-Geräte, die die
angegebene Dauerleistung ziemlich ausschöpfen, problemlos betreiben?
Bzw. wie lange? Das Teil würde ja dann nominell mindestens so was bei
170A ziehen - eher mehr, oder?

Riskiert man Schäden am Auto?

Erich Kirchmayer

unread,
Dec 29, 2011, 1:17:03 PM12/29/11
to
Hallo,


> Es gibt die Teile ja heute schon stellenweise deutlich unter 200 Euro,
> Lohnt es sich, mehr auszugeben, kennt jemand empfehlenswerte Geräte?

Kommt darauf an, was du mit dem Spannungswandler betreiben (also
anschliessen) willst. Die billigeren Modelle liefern eine Rechteck- oder
Trapez-Kurvenform und keine sinusförmige Wechselspannung. Für z.B.
Glühlampen ist das egal, aber z.B. Schaltnetzteile in Computern,
Ladegeräten etc. benötigen eine relativ saubere (aber teure) Sinuskurve.
Einfache Elektromotoren (z.B. Bohrmaschine etc.) laufen auch mit "billigem"
Rechteck- bzw. Trapez, Transformatoren ebenfalls.


> Kann man an so was (bei laufendem Motor) 230V-Geräte, die die
> angegebene Dauerleistung ziemlich ausschöpfen, problemlos betreiben?
> Bzw. wie lange? Das Teil würde ja dann nominell mindestens so was bei
> 170A ziehen - eher mehr, oder?

Gute Wechselrichter haben einen Wirkungsgrad von rund 98%, d.h. was
"hinten" an Watt rausgeht, geht fast 1:1 an Strom vorne rein. Bei 12V
"vorne" sind das bei 2000W "hinten" um die 170A, stimmt.

Lichtmaschinen in PKW leisten ungefähr 1,5-2kW, d.h. sie bringen die
erforderlichen "Ampere" gerade mal so oder garnicht, dann muss die Batterie
im Bordnetz mithelfen (was sie nicht lange tun wird bis sie leer ist). Im
Leerlauf des Motors bringt die Lichtmaschine deutlich weniger Leistung, oft
nicht einmal ausreichend, um die normalen Verbraucher im PKW zu bedienen
(darum wird die Batterie im Winter bei Stau auch schnell leer - trotz
laufendem Motor (Heckscheibenheizung, Sitzheizung, Gebläse, Licht,
Bordeletrik etc. saugen mehr, als die LiMa im Motorleerlauf bringt). Für
die volle LiMa-Leistung muss der Motor also mit deutlich höherer Drehzahl
als im Leerlauf laufen. Bei Nutzfahrzeugen kann man das oft per Seilzug
etc. einstellen, bei normalen PKW bleibt nur der Fuss (oder was Anderes
Schweres) auf dem Gaspedal (oder Bastelei am Gaspedal etc.) übrig.

Dei vollen 2000W "hinten" wird man also im PKW nicht lange erreichen
können. Mal für 15 Minuten mit einer Elektro-Heckenschere die Hecke
schneiden oder mit der E-Kettensäge ein Bäumchen "erledigen" - o.k., sollte
machbar sein. 4 Stunden ´ne Gartenparty mit 2000W Halogenstrahlern
beleuchten oder 3 Stunden E-Rasenmähen geht eher nicht ;-)

Was "Schaden am Auto" betrifft - bei der benötigten Stromstärke "vorne"
sind natürlich auch entspr. dicke Leitungen notwendig. Diese müssen
fachgerecht verlegt werden. Wenn es da mal zu einem "Kurzen" kommt, viel
Spass mit dem glühendem Kupfer, der sich knallartig verabschiedenden
Batterie etc.....

Faustregel für die Leitung: Strom/10 = qmm. Heisst: für 160A sollte man ein
"16-Quadrat" (16 qmm) nehmen, etwas Sicherheit nach oben und weniger
Spannungsabfall würde ich jedoch hier schon ein "25-Quadrat" verwenden.


Hammi

unread,
Dec 29, 2011, 2:53:22 PM12/29/11
to
On 29 Dez., 19:17, "Erich Kirchmayer" <e_kirchma...@hotmail.com>
wrote:
> "vorne" sind das bei 2000W "hinten" um die 170A, stimmt.

Kann man so was eigentlich noch irgendwie sinnvoll absichern? Das ist
ja schon im Bereich kleiner Kurzschlussströme, wie jemand auf motor-
talk anmerkte.

Hans Beiger

unread,
Dec 29, 2011, 3:16:27 PM12/29/11
to
Am 29.12.2011 17:07, schrieb Hammi:

> Hallo,

> Kann man an so was (bei laufendem Motor) 230V-Geräte, die die
> angegebene Dauerleistung ziemlich ausschöpfen, problemlos betreiben?
> Bzw. wie lange? Das Teil würde ja dann nominell mindestens so was bei
> 170A ziehen - eher mehr, oder?

gibt es dafür sinnvolle Anwendungen? Für stationären Betrieb wäre ein
Aggregat die bessere Lösung.

Hans

Hammi

unread,
Dec 29, 2011, 4:37:56 PM12/29/11
to
On 29 Dez., 21:16, Hans Beiger <hbrd...@hotmail.com> wrote:
> Am 29.12.2011 17:07, schrieb Hammi:
>
> > Hallo,
> > Kann man an so was (bei laufendem Motor) 230V-Geräte, die die
> > angegebene Dauerleistung ziemlich ausschöpfen, problemlos betreiben?
> > Bzw. wie lange? Das Teil würde ja dann nominell mindestens so was bei
> > 170A ziehen - eher mehr, oder?
>
> gibt es dafür sinnvolle Anwendungen?

Je nun, Elektrowerkzeuge im Freien halt. Wo es keine Stromversorgung
hat.

>Für stationären Betrieb wäre ein
> Aggregat die bessere Lösung.

Ich weiß nicht.

Ein Aggregat wollte ich natürlich auch immer schon mal haben, aber so
ein Teil mit 2000 Watt wiegt auch gern schon seine 35, 40 Kilo, das
müsste ich dann jedes Mal in den Kofferraum wuppen, ist beim
Stufenheck mit nicht ganz niedriger Ladekante schon nicht mehr so
schön. Gewicht des Spannungswandlers ist um die vier Kilo und man
könnte ihn fest ins Auto einbauen.

Dito Platzbedarf, mit dem Aggregat ist der Kofferraum schon halb voll.
Spannungswandler ist ein Kistchen von z.B. 33x15x9 cm (obwohl man ihn
wohl nicht direkt im Motorraum einbauen kann, wie ich zuerst gehofft
hatte - wenn man sich die Anleitung von einem dieser Geräte mal
anschaut, http://files.voelkner.de/500000-524999/514918-an-01-de-WECHSELRICHTER_HPL_2000_12.pdf)

Lautstärke hab ich noch keine Erfahrungen, es gibt wohl lautere und
leisere Stromerzeuger. Standgeräusch meines Auto ist laut
Fahrzeugpapieren 76 dB (A), Lärmwertangabe beispielsweise beim
billigen Güde GSE 2700 ist schon 94 dB, das ist unfassbar viel lauter.
In dem Preisbereich hab ich noch keinen unter 92 dB gefunden. Selbst
noch wenn man das Standgas des Autos leicht anhebt, ist es viel
leiser.

Beides wäre aber deutlich besser als entsprechend auf Akkuwerkzeuge
umzusteigen, wo nach zwei Jahren spätestens die Akkus oppe sind und
jeweils nur ein Akku alleine schon fast soviel kostet wie so ein
Inverter (oder Aggregat).

Was mich allerdings ein bisschen skeptisch macht, ist der Satz aus der
Bedienungsanleitung "Der Inverter ist mit dem angeschlossenen
Verbraucher nur für den Betrieb in Innenräumen und geschlossenen
Fahrzeugen geeignet". "Wenn der Verbraucher außerhalb des Fahrzeugs
verwendet wird, muss wechselstromseitig zum Schutz gegen direktes
Berühren zwischen Inverter und Verbraucher ein
Fehlerstromschutzschalter (RCD, früher FI-Schutzschalter)
zwischengeschaltet werden." "Bei Betrieb im Außenbereich ist eine
Erdung vorzunehmen" "Bei Verwendung des Verbrauchers außerhalb des
Fahrzeugs muss die Erdung des Inverters durch eine geeignete
Erdungsleitung (grün-gelb, mind. 6 mm²) mit einem in die Erde
getriebenen Erder (z.B. Staberder) verbunden werden."

Das wirkt etwas komplizierter als ich mir das vorgestellt hatte.

Sven Bötcher

unread,
Dec 29, 2011, 5:04:22 PM12/29/11
to
Am 29.12.2011 22:37, schrieb Hammi:


> Das wirkt etwas komplizierter als ich mir das vorgestellt hatte.

Großer Pfusch ist es nebenbei. Außerdem ist der Betrieb eines KFZ als
Stromgenerator schlichtweg verboten.

Bye
Sven


Martin Kobil

unread,
Dec 29, 2011, 5:06:26 PM12/29/11
to
On 29 Dez., 20:53, Hammi <Hammi.the.Ham...@gmx.de> wrote:

> > "vorne" sind das bei 2000W "hinten" um die 170A, stimmt.
>
> Kann man so was eigentlich noch irgendwie sinnvoll absichern? Das ist
> ja schon im Bereich kleiner Kurzschlussströme, wie jemand auf motor-
> talk anmerkte.

Ich wuerde eine NH Sicherung nehmen, mit 160A oder 200A. Soetwas
hier:
http://www.ebay.de/itm/180780911330

Die ist zwar eigentlich fuers Niederspannungs-Stromnetz gedacht, also
fuer Wechselspannung. Aber ich sehe jetzt keinen Grund, weshalb eine
Schmelzsicherung nicht auch mit Gleichspannung funktionieren sollte.

Natuerlich muss der Akku samt Verkabelung auch den notwendigen Strom
dafuer liefern koennen. Aber wenn er das nicht kann, dann wird der
Wechselrichter sowieso nicht mit voller Leistung betrieben werden
koennen.

Hammi

unread,
Dec 29, 2011, 5:46:29 PM12/29/11
to
On 29 Dez., 23:04, Sven Bötcher <svenwantsnos...@yahoo.de> wrote:
> Am 29.12.2011 22:37, schrieb Hammi:
>
> > Das wirkt etwas komplizierter als ich mir das vorgestellt hatte.
>
> Großer Pfusch ist es nebenbei.

Du klingst wie Fittig/Gerber.

Hast du auch irgendwelche sachlichen Gründe oder willst du nur
rumpöbeln?

>Außerdem ist der Betrieb eines KFZ als
> Stromgenerator schlichtweg verboten.

Wär mir angesichts der genannten Vorteile wahrscheinlich wurst.

Aber wo soll das stehen?

Reinhard Zwirner

unread,
Dec 29, 2011, 6:28:17 PM12/29/11
to
Hammi schrieb:
> On 29 Dez., 23:04, Sven Bötcher <svenwantsnos...@yahoo.de> wrote:

[...]
>> Außerdem ist der Betrieb eines KFZ als
>> Stromgenerator schlichtweg verboten.
>
> Wär mir angesichts der genannten Vorteile wahrscheinlich wurst.
>
> Aber wo soll das stehen?

Vielleicht meint er § 30 Abs. 1 StVO:

<Zitat>
Bei der Benutzung von Fahrzeugen sind unnötiger Lärm und vermeidbare
Abgasbelästigungen verboten. Es ist insbesondere verboten,
Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen und Fahrzeugtüren übermäßig
laut zu schließen. Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb
geschlossener Ortschaften verboten, wenn andere dadurch belästigt werden.
</zitat>

HTH

Reinhard

Harald Klotz

unread,
Dec 29, 2011, 2:51:22 PM12/29/11
to
Hammi schrieb:

> Kann man an so was (bei laufendem Motor) 230V-Geräte, die
> die
> angegebene Dauerleistung ziemlich ausschöpfen, problemlos
> betreiben?
> Bzw. wie lange? Das Teil würde ja dann nominell
> mindestens so was bei
> 170A ziehen - eher mehr, oder?

Kein Problem, das klemmt man an den Zigarrettenanzünder. ;-)

Wieviel Ah hat deine Batterie, wie viel A liefert deine
Lichtmaschine als Dauerleistung?

> Riskiert man Schäden am Auto?

Wenn die Kabel zu dünn sind sicher.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Dec 29, 2011, 7:14:06 PM12/29/11
to
Sven Bötcher schrieb:
Hast du es verboten?
Darfst du das?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Dec 29, 2011, 7:18:32 PM12/29/11
to
Hammi schrieb:

> Wär mir angesichts der genannten Vorteile wahrscheinlich
> wurst.
>
> Aber wo soll das stehen?

Bei Sven im Gehirn, sonst wohl nirgends.

Mal eine Frage, was willst du damit betreiben?
Ansonsten wie schon vorgeschlagen, ein Aggragat wäre wohl
besser.
Deine Idee, es im Kofferraum zu betreiben ist auch nicht das
Wahre, lange Kabel, die bringen bei der niedrigen Spannung
durchaus Verluste.

Grüße Harald

Hammi

unread,
Dec 29, 2011, 7:17:12 PM12/29/11
to
On 30 Dez., 00:28, Reinhard Zwirner <reinhard.zwir...@t-online.de>
wrote:
> Hammi schrieb:

> <Zitat>
> Bei der Benutzung von Fahrzeugen sind unnötiger Lärm und vermeidbare
> Abgasbelästigungen verboten. Es ist insbesondere verboten,
> Fahrzeugmotoren unnötig laufen zu lassen und Fahrzeugtüren übermäßig
> laut zu schließen.

Wahrscheinlich meint er das.

Ob es allerdings "unnötig" ist, wenn man damit Strom erzeugt und
Werkzeuge betreibt, liegt für meine Begriffe keinesfalls auf der Hand.

Ist mit Sicherheit auch nicht so "unnötig" wie die Zilliarden
Spaßfahrten irgendwelcher balzenden pubertären Knilche jeden Tag, um
die sich kein Schwein schert.

Und nicht zuletzt auf den Geltungsbereich der StVO beschränkt, also
mitten im Wald etc. sowieso nicht von Belang.

Hammi

unread,
Dec 29, 2011, 8:44:43 PM12/29/11
to
On 30 Dez., 01:18, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
> Mal eine Frage, was willst du damit betreiben?

Na Elektrowerkzeuge halt. Was man so hat. Bohrmaschine, Sägen,
Schleifer... das dickste wäre vorerst mal vermutlich die Kettensäge,
ich glaub, die hat so 1800 bis 2000 Watt... oder vielleicht auch mal
Häcksler. Kann ja sein, dass es das alles auch mit Benzinmotor oder
Akku gibt, aber ich will ja nicht deswegen alle Geräte neu kaufen. Wär
halt schon praktisch, einfach mal so 230V im Auto zu haben.

> Ansonsten wie schon vorgeschlagen, ein Aggragat wäre wohl
> besser.

Mag sein. Aber warum? Wo sind die Vorteile?

Mir fallen bis jetzt fast nur Nachteile ein:
- Lauter
- Größer
- Schwerer
- Teurer?

Gut, wahrscheinlich verbraucht es auf Dauer weniger Sprit. Aber es
geht ja nicht drum, dass ständig die ganze Nacht die Stromversorgung
läuft.

Und man riskiert keinen Kabelbrand im Auto. Aber das Risiko könnte man
minimieren, denk ich, und wenn man sich das Kabel in den Innenraum
"offiziell" von einer Fachwerkstatt legen lässt.

Die größte Gefahr ist vermutlich finanzieller Art - dass einem der
Inverter kurz nach Ende der Garantie abraucht. Kann mit nem Aggregat
aber auch passieren. Oder dass es vielleicht die Lima oder den Regler
oder irgendwas im Auto zu stark beansprucht. Deswegen frag ich ja.

> Deine Idee, es im Kofferraum zu betreiben ist auch nicht das
> Wahre, lange Kabel, die bringen bei der niedrigen Spannung
> durchaus Verluste.

Kofferraum muss ja nicht sein - Innenraum halt. Es ging in der
Anleitung wohl vor allem um Wärme, Nässe und Belüftung wegen der
Kühlung. Und in den Innenraum sind es von der Batterie aus, je nachdem
nur ein halber Meter oder so. Und Batteriekabel hab ich schon mit
50mm² Querschnitt gesehen, da kann der Verlust doch nicht so riesig
sein.

Am liebsten hätt ich es direkt im Motorraum, aber das dürfte zu warm
werden, beziehungsweise nicht ausreichend vor Nässe geschützt - vor
allem wenn man die Haube auf stehen lassen muss, um die Geräte
einzustöpseln.

klaussen

unread,
Dec 29, 2011, 10:26:44 PM12/29/11
to
On Thu, 29 Dec 2011 08:07:51 -0800 (PST), Hammi
<Hammi.th...@gmx.de> wrote:

>Hallo,
>
>gibt's hier Erfahrungen mit leistungsstarken Spannungswandlern (um die
>2000 Watt Dauerleistung) im Pkw bzw. dem Betrieb entsprechend
>leistungshungriger elektrischer Geräte an so was?

Erfahrung habe ich damit nicht, aber mit einem vernünftigem
Stromaggregat.
170 Euro, knapp 3 KW Leistung wobei das wohl eher die Spitzenleistung
ist.
Dein Problem dürfte eher stationär sein.
Was kostet ein vernünftiger Inverter incl. Einbau?
Wenn dir ein Stromaggregat zu laut ist, buddel ein Loch und grabe es
ein.
Machen wir auf der Fete hier auch immer.
paul


Mitglied in Mösels Killfile

Matthias Kohrs

unread,
Dec 30, 2011, 3:23:51 AM12/30/11
to
Am 30.12.2011 02:44, schrieb Hammi:
> On 30 Dez., 01:18, "Harald Klotz"<kl...@freenet.de> wrote:
>> Mal eine Frage, was willst du damit betreiben?
>
> Na Elektrowerkzeuge halt. Was man so hat. Bohrmaschine, Sägen,
> Schleifer... das dickste wäre vorerst mal vermutlich die Kettensäge,
> ich glaub, die hat so 1800 bis 2000 Watt... oder vielleicht auch mal
> Häcksler.

Du solltest bedenken daß viele Elektrogeräte einen sehr hohen
Anlaufstrom ziehen, weit über dem der der Nennleistung entspricht.

> Mag sein. Aber warum? Wo sind die Vorteile?

Es funktioniert, und zwar länger als eine Viertelstunde.
Synchrongeneratoren kann man für Sekunden deutlich überlasten, das heißt
die große Flex oder die Kreissäge laufen auch tatsächlich an.

CYA! Matthias

Harald Klotz

unread,
Dec 30, 2011, 5:16:05 AM12/30/11
to
Hammi schrieb:

> Na Elektrowerkzeuge halt. Was man so hat. Bohrmaschine,
> Sägen, Schleifer... das dickste wäre vorerst mal
> vermutlich die Kettensäge, ich glaub, die hat so 1800 bis
> 2000 Watt... oder vielleicht auch mal Häcksler.

Die Kettensäge läuft auch mit weniger und braucht bei
Überlastung auch mal deutlich mehr, soweit sie keine
Begrenzung eingebaut hat.
Einen 2,2 kw Winkelschleifer habe ich mit einem 600/800 Watt
Aggregat betrieben, allerding musste ich die Sicherung 2-3
mal wieder hineindrücken, bis er auf Touren war.
Beim Arbeiten musste ich dann aufpassen ihn nicht zu hoch zu
belasten, aber als Notbehelf ging es, es dauerte nur etwas
länger.
Beim Häcksler, Kettensäge dürfte es ähnlich sein.

> Kann ja
> sein, dass es das alles auch mit Benzinmotor oder Akku
> gibt, aber ich will ja nicht deswegen alle Geräte neu
> kaufen. Wär halt schon praktisch, einfach mal so 230V im
> Auto zu haben.

Die Frage ob für dich der Aufwand lohnt musst du dir selbst
beantworten.
2000 Watt bedeutet auch nicht, dass ein 2000 Watt
Elektromotor daran anläuft, denn die haben einen sehr hohen
Einschaltstrom, wenn keine Elektronik es begenzt.

Du musst dicke Kabel legen und dir Gedanken über die max.
Dauerlast deiner Batterie machen.
Der Starter braucht etwa ebenso viel, aber in der Regel
weniger als 1 Sekunde. Welche Dauerlast deine Batterie
verträgt musst du selbst ergoogeln.
Hinzu kommt, wer gibt Gas?
Wenn du den Motor mit einer Bastellösung auf 2000 U/min.
einstellst, wird er bei Last sofort einbrechen, da muss
jemand nachregeln, das klappt nicht so einfach.
Starterakkus sollten langzeitig nicht höher als mit 1/10 der
Nennkapazität gefordert werden.
Das sind bei 60Ah 6A, gerade einmal 72 Watt, weit weg von
deinen 2000, nicht einmal 0,5%.

>> Ansonsten wie schon vorgeschlagen, ein Aggragat wäre wohl
>> besser.
>
> Mag sein. Aber warum? Wo sind die Vorteile?

Dass es funktioniert.

> Mir fallen bis jetzt fast nur Nachteile ein:
> - Lauter
> - Größer
> - Schwerer
> - Teurer?

Die Lautstärke ist vor allem eine Preisfrage.
Ausserdem, der Winkelschleifer macht auch Lärm, der
Häcksler.....

Größer als dein PKW?
Den kannst du unabhängig betreiben.

Schwerer?
Ok, zum Mitschleppen ist es mehr, als der reine Inverter,
der Rest ist ja weitgehend vorhanden.

> Gut, wahrscheinlich verbraucht es auf Dauer weniger
> Sprit.

Das wird nicht viel ausmachen, die kleinen Motore sind
reltiv starke Spritfresser, haben einen schlechten
Wirkungsgrad.

Teurer?
Ja, aber auch geeignet Elektromotoren anlaufen zu lassen.
Was macht der Inverter kurzfristig mit?
Ein 2kw E-Motor ohne Regelung nimmt gern mal 10kw im ersten
Moment, da könnte dein Inverter in die Notabschaltung gehen.

> Aber es geht ja nicht drum, dass ständig die ganze
> Nacht die Stromversorgung läuft.

Du hast keine 100 Watt Dauerlast verfügbar, du willst 2kw
ziehen.
Da muss jemand im PKW sitzen und per Gaspedal nachregeln
oder du baust eine Drehzahlregelung ein.

> Und man riskiert keinen Kabelbrand im Auto. Aber das
> Risiko könnte man minimieren, denk ich, und wenn man sich
> das Kabel in den Innenraum "offiziell" von einer
> Fachwerkstatt legen lässt.

Du sprachst etwas von teurer. ;-)
Was meinst du wohl, was das fachgerechte Legen der Kabel
kostet, das ist einiges an Aufwand, falls es überhaupt
vernünftig geht.

> Die größte Gefahr ist vermutlich finanzieller Art - dass
> einem der Inverter kurz nach Ende der Garantie abraucht.

Vermutlich wird der gegen Überlast abgesichert sein, weshalb
sich stark vermute, dass du E-Motoren ohne eigene
Strombegrenzung damit nicht zum Anlaufen bekommst.

> Kann mit nem Aggregat aber auch passieren. Oder dass es
> vielleicht die Lima oder den Regler oder irgendwas im
> Auto zu stark beansprucht. Deswegen frag ich ja.

Erst einmal überlastet du die Batterie, die kann so hohe
Ströme nur kurzzeitig liefern.
Entleeren der Starterbatterie geht sehr auf deren
Lebensdauer.
Wer bedient das Gaspedal, um wenigstens die Batterie zu
entlasten.
Was bringt deine Lima max. wie lange schafft sie das ohne
Belüftung durch den Fahrtwind?

>> Deine Idee, es im Kofferraum zu betreiben ist auch nicht
>> das Wahre, lange Kabel, die bringen bei der niedrigen
>> Spannung durchaus Verluste.
>
> Kofferraum muss ja nicht sein - Innenraum halt.

Wo willst du das rumfliegen haben?

> Es ging
> in der Anleitung wohl vor allem um Wärme, Nässe und
> Belüftung wegen der Kühlung. Und in den Innenraum sind es
> von der Batterie aus, je nachdem nur ein halber Meter
> oder so.

Du wirst das Kabel um ein paar Ecken legen müssen.

> Und Batteriekabel hab ich schon mit 50mm²
> Querschnitt gesehen, da kann der Verlust doch nicht so
> riesig sein.

Das geht aber wie sicherst du ab?
Der Starter ist in der Regel ohne Sicherung, dafür das Kabel
weitgehend sicher verlegt und wenn es schmort meist in einem
Bereich der selten zu einem Brand führt.
In den Innenraum gelegt sieht es anders aus.
Das ist aber lösbar.

> Am liebsten hätt ich es direkt im Motorraum, aber das
> dürfte zu warm werden, beziehungsweise nicht ausreichend
> vor Nässe geschützt - vor allem wenn man die Haube auf
> stehen lassen muss, um die Geräte einzustöpseln.

Nässeschutz sehe ich als das geringste Problem.

Grüße Harald

Andreas S

unread,
Dec 30, 2011, 9:26:03 AM12/30/11
to
Am 30.12.2011 11:16, schrieb Harald Klotz:
>
> Die Kettensäge läuft auch mit weniger und braucht bei
> Überlastung auch mal deutlich mehr, soweit sie keine
> Begrenzung eingebaut hat.
> Einen 2,2 kw Winkelschleifer habe ich mit einem 600/800 Watt
> Aggregat betrieben, allerding musste ich die Sicherung 2-3
> mal wieder hineindrücken, bis er auf Touren war.
> Beim Arbeiten musste ich dann aufpassen ihn nicht zu hoch zu
> belasten, aber als Notbehelf ging es, es dauerte nur etwas
> länger.
> Beim Häcksler, Kettensäge dürfte es ähnlich sein.


Ich hatte mal nen Bulli, in den ich eine fette Anlage eingebaut hatte.
So eine Diesel-Starterbatterie war am Baggersee nach max 1H leergesaugt,
je nach Ladezustand deutlich früher.
Um trotzdem dort wieder wegzukommen, hab ich eine zweite Batterie
eingebaut, und über ein Lastabwurfrelais angeschlossen. Dieses Relais
stellte die Verbindung zwischen Bordnetz und Zusatzakku sowie Anlage
her, und wurde von der Lima geschalten (Motor läuft, batterieen parallel
angeschlossen- Motor steht, Batterieen getrennt). Den Motor im Stand
laufen zu lassen reichte alleine nicht aus, die Anlage, die Kühlerlüfter
und sonstige Verbraucher zu bedienen, und gleichzeitig noch Strom zur
Ladung der Batterieen zu stellen. Irgendwann hatte ich dann ein
Aggregat, um am Baggersee die Batterien zu laden und die Anlage zu bedienen.

Diesen Aufwand für eine Flex oder Kettensäge halte ich für absolut den
falschen Weg, zumal ein Aggregat weitere, nicht von der Hand zu weisende
Vorteile bietet:

- Ein Aggregat mit 2KW ist nicht teurer als ein Wechselrichter mit 2KW,
vor allem mit weiteren Batterien und Trennrelais usw.
- Zu hohe Anlaufströme zwingen ein Aggregat wohl zur Nachregelung,
eventuell fällt die Drehzahl mal in Keller, bis die Flex läuft. Aber
ohne Defekt.
Ein Wechselrichter kann da durchaus auch schon mal kaputt gehen.
- an billige Wechselrichter sollten keine Leuchtstoffröhren, keine
Geräte mit Anlaufstrombegrenzer oder anderer Regelelektronik
angeschlossen werden
- Zum Laden der Batterie am Ladegerät sollte der Wechselrichter
abgeklemmt werden.
- Das Aggregat kann auch mal an einem Ort unabhängig des Autos betrieben
werden (z.B. 1.Mai auf dem Bollerwagen)
- Mit dem Aggregat kann auch mal ein Kompressorkühlschrank betrieben
werden, ob das mit einem billigen Wechselrichter (200€) auch geht, weis
ich nicht.

Ich besitze mein Aggregat (3,5KW) nun seit ca. 25 Jahren, benutze es
mittlerweile recht selten (1-2mal/Jahr), aber es funktioniert noch immer.

Den Wechselrichter mit 100-200W, um ein Notebook zu betreiben, könnte
ich mir Sinnvoll vorstellen.
Die mit 2000W kann ich mir vorstellen in verbindung mit einer
Staplerbatterie in der Gartenlaube, mit Solarzellen auf dem Dach, um die
Batterie zu laden. Aber nicht im Auto.


Andreas

Hammi

unread,
Dec 30, 2011, 9:55:43 AM12/30/11
to
On 30 Dez., 15:26, Andreas S <andr...@schoech-net.de> wrote:
> Diesen Aufwand für eine Flex oder Kettensäge halte ich für absolut den
> falschen Weg, zumal ein Aggregat weitere, nicht von der Hand zu weisende
> Vorteile bietet:
>
> - Ein Aggregat mit 2KW ist nicht teurer als ein Wechselrichter mit 2KW,
> vor allem mit weiteren Batterien und Trennrelais usw.

Reicht aber nicht.

Hier mal eine lustige Seite zum Thema Stromerzeuger, die ich
inzwischen gefunden hab:

http://www.austomatik.de/forum/viewtopic.php?t=22

Wenn man danach geht, bräuchte ich kein 2kVA Aggregat, sondern
mindestens vier oder fünf. Also einen Lauten Riesen Trümmer.
(Zugegegebn kommen mir bei dem Text ernste Zweifel, ob es mit einem
2kW Spannungswandler getan wäre... warum sollten deren Hersteller ihre
Lügenmärchen anders handhaben... müsste man wohl ebenfalls viel dicker
nehmen, und dann sind wir echt langsam bei abrauchenden Batterien)

> - Zu hohe Anlaufströme zwingen ein Aggregat wohl zur Nachregelung,
> eventuell fällt die Drehzahl mal in Keller, bis die Flex läuft.

Oder es geht aus.

>Aber ohne Defekt.

Gutgut...

Roland Mösl

unread,
Dec 30, 2011, 12:22:28 PM12/30/11
to
Also so was kannst Du mit Bleiakkus vergessen.

Ein Bleiakku dimensioniert für 2 kW Stromentnahme über längere Zeit,
nehmen wir mal 1/2 Stunde an, ist recht schwer.

Bleiakkus haben bei Schnellentladung eine deutlich geringere
Kapazität als bei langsamer Entladung

Also um 0,5 Stunden 2 kW zu ziehen
braucht man nicht 1 kWh sonder 2 kWh, eher 3 kWh Bleiakku.
Das sind nette 100 kg.

Für sowas brauchst Du anständige Akkus:
http://www.innopower.de/


--
Roland Mösl
http://www.pege.org Planetary Engineering Group Earth

Harald Klotz

unread,
Dec 30, 2011, 1:15:42 PM12/30/11
to
Andreas S schrieb:

> - Ein Aggregat mit 2KW ist nicht teurer als ein
> Wechselrichter mit 2KW, vor allem mit weiteren Batterien
> und Trennrelais usw.
> - Zu hohe Anlaufströme zwingen ein Aggregat wohl zur
> Nachregelung, eventuell fällt die Drehzahl mal in Keller,
> bis die Flex läuft.

Wie schon gesagt, mein Aggregat ist mit 800W kurzzeitig und
600W Dauerlast angegeben.
Ein 2kw Flex lässt beim Anlaufen die Sicherung springen,
wieder rein, 2-3 mal wiederholen und die Flex ist auf
Drehzahl.
Leichte Arbeiten gehen dann damit.

> - an billige Wechselrichter sollten keine
> Leuchtstoffröhren, keine Geräte mit Anlaufstrombegrenzer
> oder anderer
> Regelelektronik angeschlossen werden

Warum das nicht?

> - Das Aggregat kann auch mal an einem Ort unabhängig des
> Autos betrieben werden (z.B. 1.Mai auf dem Bollerwagen)
> - Mit dem Aggregat kann auch mal ein
> Kompressorkühlschrank betrieben werden, ob das mit einem
> billigen Wechselrichter (200e

Der läuft vermutlich nicht an.

Grüße Harald

Dietrich Clauss

unread,
Dec 30, 2011, 1:32:19 PM12/30/11
to
Einen Wandler kann man auch überlasten. Meist ist die Spitzenlast
das 2- oder 3-fache der Nennleistung. Die Frage ist natürlich, ob das
reicht und wie oft und wie lange das Gerät die Spitzenlast bringt. Die
Frage stellt sich bei einem Aggregat aber genauso.

Es gibt auch Aggregate mit 3 Phasen, die liefern an einer 230V-Dose dann
deutlich weniger als die Nennleistung. Da muß man genauso aufpassen.

Gruß,
- Dietrich

Ralf Koenig

unread,
Dec 30, 2011, 5:07:02 PM12/30/11
to
On 30 Dez., 18:22, Roland Mösl <foun...@pge.org> wrote:
> On 2011-12-29 17:07, Hammi wrote:
>
>
> > gibt's hier Erfahrungen mit leistungsstarken Spannungswandlern (um die
> > 2000 Watt Dauerleistung) im Pkw bzw. dem Betrieb entsprechend
> > leistungshungriger elektrischer Geräte an so was?
>
> > Es gibt die Teile ja heute schon stellenweise deutlich unter 200 Euro,
> > z.B.http://www.mbw-electronic-online.de/2000-W-Spannungswandler-Modified-...
> > .
>
> > Lohnt es sich, mehr auszugeben, kennt jemand empfehlenswerte Geräte?
>
> > Kann man an so was (bei laufendem Motor) 230V-Geräte, die die
> > angegebene Dauerleistung ziemlich ausschöpfen, problemlos betreiben?
> > Bzw. wie lange? Das Teil würde ja dann nominell mindestens so was bei
> > 170A ziehen - eher mehr, oder?
>
> > Riskiert man Schäden am Auto?
>
> Also so was kannst Du mit Bleiakkus vergessen.
>
> Ein Bleiakku dimensioniert für 2 kW Stromentnahme über längere Zeit,
> nehmen wir mal 1/2 Stunde an, ist recht schwer.
>
> Bleiakkus haben bei Schnellentladung eine deutlich geringere
> Kapazität als bei langsamer Entladung
>
> Also um 0,5 Stunden 2 kW zu ziehen
> braucht man nicht 1 kWh sonder 2 kWh, eher 3 kWh Bleiakku.
> Das sind nette 100 kg.
>
> Für sowas brauchst Du anständige Akkus:http://www.innopower.de/

Du hast was überlesen: "bei laufendem Motor" schrieb der OP. Und dann
ist da ja ein Generator hinter dem Pb-Akku und dahinter ein
Verbrennermotor. Der Akku dient nur als Puffer, die eigentliche
Leistung kommt vom Verbrenner, der so mit 3-4 kW (mech. Leistung) im
Leerlauf vor sich hintuckert. Ein Teil davon wird über die LiMa zu
Strom.

Und da sollte der OP mal draufschauen, was die Lima leistet. Da gibt's
kleine 60A-Dinger (Benziner-Kleinwagen), oder auch richtig dicke mit
so 200-230A (dicke Diesel-SUV).

Ralf

Dietrich Clauss

unread,
Dec 30, 2011, 6:06:31 PM12/30/11
to
Hammi <Hammi.th...@gmx.de> wrote:
> On 30 Dez., 01:18, "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>> Mal eine Frage, was willst du damit betreiben?
>
> Na Elektrowerkzeuge halt. Was man so hat. Bohrmaschine, Sägen,
> Schleifer... das dickste wäre vorerst mal vermutlich die Kettensäge,
> ich glaub, die hat so 1800 bis 2000 Watt... oder vielleicht auch mal
> Häcksler. Kann ja sein, dass es das alles auch mit Benzinmotor oder
> Akku gibt, aber ich will ja nicht deswegen alle Geräte neu kaufen. Wär
> halt schon praktisch, einfach mal so 230V im Auto zu haben.

Da müßtest du mal rauskriegen,
* wieviel Ampere liefert die Lichtmaschine, wenn der Motor im Leerlauf
tuckert?
* Wieviel Ampere zieht so ein Werkzeug im tatsächlichen Gebrauch?
* Wie oft zieht das Werkzeug mehr Strom als die Lima liefert?

In letzterem Fall wird die Batterie belastet. Sie wird zwar sofort
wieder nachgeladen, aber nur mit ca. 10A, mehr Ladestrom kann sie nicht
aufnehmen. Wenn also beispielsweise für 30s 100A aus der Batterie
entnommen wurden, dann braucht sie anschließend 5 Minuten Ladung, um den
ursprünglichen Ladezustand wieder zu erreichen. (grob über den Daumen;
Verluste beim Laden etc. kommen noch dazu)

>> Ansonsten wie schon vorgeschlagen, ein Aggragat wäre wohl
>> besser.
>
> Mag sein. Aber warum? Wo sind die Vorteile?
>
> Mir fallen bis jetzt fast nur Nachteile ein:
> - Lauter
> - Größer
> - Schwerer
> - Teurer?
>
> Gut, wahrscheinlich verbraucht es auf Dauer weniger Sprit. Aber es
> geht ja nicht drum, dass ständig die ganze Nacht die Stromversorgung
> läuft.

Mal angenommen es funktioniert, dann wäre die Wandler-Lösung schon eine
feine Sache. Man hat die 230V zur Verfügung, ohne erst ein Aggregat
anwerfen zu müssen. Kürzere Arbeiten oder solche, die nur wenig Strom
brauchen, gehen auch ohne laufenden Motor.

Schätzungsweise sind 2kW mit 3kW Spitze für einen PKW ziemlich fett,
vielleicht ein bißchen zu fett. Mit 1kW und entsprechend kleineren
Werkzeugen könnte ich mir das jedoch gut vorstellen.

Gruß,
- Dietrich

Dietrich Clauss

unread,
Dec 30, 2011, 5:29:14 PM12/30/11
to
Harald Klotz <kl...@freenet.de> wrote:
> Hinzu kommt, wer gibt Gas?

Das ist eher nicht nötig. Drehstrom-Limas, wie sie heute in PKWs
verwendet werden, liefern schon bei Leerlaufdrehzahl einen Großteil der
Leistung. Die Leerlaufdrehzahl wiederum hält der Einspritzer, indem er
automatisch Gas gibt. Viel Gas braucht er ohnehin nicht, denn der Motor
ist um einiges stärker als die 1..2kW, die die Lima maximal zieht.

Gruß,
- Dietrich

Matthias Kohrs

unread,
Dec 30, 2011, 6:35:46 PM12/30/11
to
Am 30.12.2011 23:07, schrieb Ralf Koenig:
> On 30 Dez., 18:22, Roland Mösl<foun...@pge.org> wrote:

>> Also so was kannst Du mit Bleiakkus vergessen.

> Du hast was überlesen: "bei laufendem Motor" schrieb der OP. Und dann
> ist da ja ein Generator hinter dem Pb-Akku und dahinter ein
> Verbrennermotor. Der Akku dient nur als Puffer, die eigentliche
> Leistung kommt vom Verbrenner, der so mit 3-4 kW (mech. Leistung) im
> Leerlauf vor sich hintuckert. Ein Teil davon wird über die LiMa zu
> Strom.

Schon im normalen Fahrbetrieb könnten die meisten Lichtmaschinen den
Spannungswandler nicht ausreichend versorgen, im Standgas halte ich es
für unwahrscheinlich daß mehr als 40A geliefert werden können. Ein
bisschen was braucht schließlich auch die Bordelektronik.

CYA! Matthias

Dietrich Clauss

unread,
Dec 30, 2011, 6:15:22 PM12/30/11
to
Hammi <Hammi.th...@gmx.de> wrote:
> Was mich allerdings ein bisschen skeptisch macht, ist der Satz aus der
> Bedienungsanleitung "Der Inverter ist mit dem angeschlossenen
> Verbraucher nur für den Betrieb in Innenräumen und geschlossenen
> Fahrzeugen geeignet". "Wenn der Verbraucher außerhalb des Fahrzeugs
> verwendet wird, muss wechselstromseitig zum Schutz gegen direktes
> Berühren zwischen Inverter und Verbraucher ein
> Fehlerstromschutzschalter (RCD, früher FI-Schutzschalter)
> zwischengeschaltet werden." "Bei Betrieb im Außenbereich ist eine
> Erdung vorzunehmen" "Bei Verwendung des Verbrauchers außerhalb des
> Fahrzeugs muss die Erdung des Inverters durch eine geeignete
> Erdungsleitung (grün-gelb, mind. 6 mm²) mit einem in die Erde
> getriebenen Erder (z.B. Staberder) verbunden werden."
>
> Das wirkt etwas komplizierter als ich mir das vorgestellt hatte.

Hast schonmal in die Bedienungsanleitung für ein Notstromaggregat
geguckt? Es sollte mich wundern, wenn das da anders wäre.

Gruß,
- Dietrich

Matthias Kohrs

unread,
Dec 31, 2011, 12:52:28 AM12/31/11
to
Am 30.12.2011 23:29, schrieb Dietrich Clauss:

> Drehstrom-Limas, wie sie heute in PKWs
> verwendet werden, liefern schon bei Leerlaufdrehzahl einen Großteil der
> Leistung.

Wieviel ist denn "ein Großteil" über den Daumen?

CYA! Matthias

Ralf Koenig

unread,
Dec 31, 2011, 1:04:08 AM12/31/11
to
On 31 Dez., 00:35, Matthias Kohrs <Matthias.Ko...@t-online.de> wrote:
> Schon im normalen Fahrbetrieb könnten die meisten Lichtmaschinen den
> Spannungswandler nicht ausreichend versorgen, im Standgas halte ich es
> für unwahrscheinlich daß mehr als 40A geliefert werden können. Ein
> bisschen was braucht schließlich auch die Bordelektronik.

Kommt doch auf die Lima an. Mit einem Zangenamperemeter ist er klüger.

Noch was anderes: Ich hatte ja auch mal für einen Freund den Betrieb
so eines Inverters geplant, um daran einen Laserdrucker im Auto zu
betreiben. Szenario: Bauleiter, unterwegs in der Pampa, dort gängig
kein Strom. Aber: er muss eine Menge Dokumente dabei haben: Pläne,
Zeichnungen, Verträge, Kalkulationen, Formulare, Handbücher, Specs,
sowas halt. Auf Papier kann man noch soviel mitnehmen, irgendwas fehlt
immer. Dann kann man alles elektronisch haben auf einem robusten
Notebook, aber auf Papier macht sich das schon auch mal einfacher. Man
kann es auf die Baustelle mitnehmen, anderen geben, oder man kann auch
mal was draufschreiben. Und für große Sachen kann man mehrere A4-
Blätter aneinanderlegen.

Tintenstrahler -> eher langsam, Ausdrucke nicht richtig wischfest. Der
braucht zwar wenig Leistung (geht sogar am Zig-Anzünder), aber die
Drucke sind nicht so das wahre.

Also war das Ziel: in einem Passat 3C 2.0 TDI sollte ein Laserdrucker/
Multifunktionsdings mit Laserdruck laufen. Ich hatte da mal paar
Laserdrucker durchgemessen mit einem USB-Logging-Leistungsmesser:
kurze Spitze so bis 2000 Watt, dann so dauerhaft beim Druck um die
300-600 Watt, wenn die Lampe in der Fixiereinheit leuchtet. In Ruhe
dann weniger als 100 W für Lüfter, Display, Kleinkram. Also gehen an
sich würde es.

Überlegungen zum Einbau: so ein Inverter will ja ein kurzes Kabel zur
Batterie wegen der hohen Ströme. Die Batterie hat der 3C glaub ich
noch im Motorraum. Naja, dort wär nun keine so tolle Umgebung. Der
Laserdrucker an sich hätte im Kofferraum stehen sollen und wäre dort
halt sicher befestigt. Also ein 230V-Netzkabel durchs ganze Auto
ziehen, auch nicht so prickelnd die Vorstellung vom Aufwand her
gesehen. Die Datenverbindung hätte ich per USB oder ggf. WLAN gemacht.
Bisschen skeptisch war ich noch wegen so Erschütterungen, ob das ein
Laserdrucker gut wegsteckt.

Als ich dann gesehen hatte, was so ein True-Sine-Wave-Inverter (den
wähnte ich nötig für einen Laserdrucker, keine Ahnung ob das stimmt,
vielleicht reicht Modified Sine Wave auch) in der Leistungsklasse
kostet (das waren so 400 EUR glaube ich), hatte ich die Sache erstmal
wieder vertagt.

Ralf

Harald Klotz

unread,
Dec 31, 2011, 2:29:36 AM12/31/11
to
Dietrich Clauss schrieb:

>> "Bei Verwendung des Verbrauchers außerhalb des Fahrzeugs
>> muss die Erdung des Inverters durch eine geeignete
>> Erdungsleitung (grün-gelb, mind. 6 mm²) mit einem in die
>> Erde getriebenen Erder (z.B. Staberder) verbunden
>> werden."
>>
>> Das wirkt etwas komplizierter als ich mir das
>> vorgestellt hatte.
>
> Hast schonmal in die Bedienungsanleitung für ein
> Notstromaggregat geguckt? Es sollte mich wundern, wenn
> das da anders wäre.

Wenn ich nur schutzisolierte Geräte betreibe macht der Erder
besonders viel Sinn. ;-)

Ansosnten frage ich mich, welchen Nutzen der Erder hat.
Wenn an der Schuko Steckdose Masse mit ERde gebrückt ist,
dürfte es den selben Effekt haben.
Was wäre beim Erder anders.

Was passiert ohne Erde, wenn Strom z.B. an einem Gehäuse
anliegt, wenn ich es berühre?

Ohne Erder passiert nichts, oder irre ich?
Mit Erder fliest Strom über meinen Körper.

Ist ein Aggregat ohne Erder nicht sicherer?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Dec 31, 2011, 2:23:27 AM12/31/11
to
Dietrich Clauss schrieb:

> Das ist eher nicht nötig. Drehstrom-Limas, wie sie heute
> in PKWs verwendet werden, liefern schon bei
> Leerlaufdrehzahl einen Großteil der Leistung.

Er will bis zu 2 kw entnehmen, da reicht Leerlauf nicht.

> Die
> Leerlaufdrehzahl wiederum hält der Einspritzer, indem er
> automatisch Gas gibt.

Ja, aber nur die.
Du brauchst aber rd. 2-3000 U/min.
Dafür brauchst du einen Drehzahlregler, wenn das unter
wechselnden Lasten gehalten soll.

> Viel Gas braucht er ohnehin nicht,

Genau das ist das Problem.

> denn der Motor ist um einiges stärker als die 1..2kW, die
> die Lima maximal zieht.

Richtig, daher lässt jede kleine Lastschwankung den Motor in
Standgas zurückfallen, wo dann die Regelung bis zu einem
gewissen grade greift ihn nicht absterben zu lassen oder er
dreht bis in die Abregelung hoch.

Grüße Harald

Roland Mösl

unread,
Dec 31, 2011, 3:20:21 AM12/31/11
to
Und wie lange hätte die Starterbatterie das überleben sollen?

Auch hier gilt, Bleiakkus völlig ungeeignet,
hilft nur Lithium Eisen Phosphat.

Ich hätte ja kein Problem so einen Laser Drucker
bei meinen Elektroroller dran zu hängen.

50 V um einen 50 V Inverter dran zu hängen.
Der Akku ist auf 4 kW Dauerleistung ausgelegt.

Am besten Du steigst demnächst auf einen BYD e6 um.
Der wird 230V Steckdose als Zubehör haben.

Die hängt dann an einem Inverter direkt am
64 kWh Akku.

Enrico Dörre

unread,
Dec 31, 2011, 5:03:38 AM12/31/11
to
Am 31.12.2011 09:20, schrieb Roland Mösl:
> Am besten Du steigst demnächst auf einen BYD e6 um.
> Der wird 230V Steckdose als Zubehör haben.

Wolltest Du nicht schon vor einem Jahr umgestiegen sein?
Dauert wohl noch ein bischen und was 64kWh kosten bin ich auch gespannt.

Grüße

Enrico

Andreas S

unread,
Dec 31, 2011, 7:34:41 AM12/31/11
to
Am 30.12.2011 19:15, schrieb Harald Klotz:
>
>> - an billige Wechselrichter sollten keine
>> Leuchtstoffröhren, keine Geräte mit Anlaufstrombegrenzer oder anderer
>> Regelelektronik angeschlossen werden
>
> Warum das nicht?
Hab bei Tante Google gesucht nach Wechselrichter für 12 V,
verschiedene gefunden, von denen die Betriebsanleitung runtergeladen, da
stand das drin.
Also kein Halbwissen von mir.

Andreas

Andreas S

unread,
Dec 31, 2011, 7:39:53 AM12/31/11
to
Am 31.12.2011 08:23, schrieb Harald Klotz:
> Ja, aber nur die.
> Du brauchst aber rd. 2-3000 U/min.
> Dafür brauchst du einen Drehzahlregler, wenn das unter wechselnden
> Lasten gehalten soll.
Bei manchen Autos ist das eingebaut:
Stell die Antriebsachse auf Böcke, stell die Leerlaufdrehzahl mit
eingelegtem Gang ein, so dass der Tacho eine Geschwindigkeit anzeigt,
und schalte den Tempomat zu.
---- Theoretisch ------
Kauf dir ein Aggregat,
---- Praktisch -----


Andreas

Andreas S

unread,
Dec 31, 2011, 7:52:57 AM12/31/11
to
Am 31.12.2011 08:29, schrieb Harald Klotz:
>
> Wenn ich nur schutzisolierte Geräte betreibe macht der Erder besonders
> viel Sinn. ;-)
>
> Ansosnten frage ich mich, welchen Nutzen der Erder hat.
> Wenn an der Schuko Steckdose Masse mit ERde gebrückt ist, dürfte es
> den selben Effekt haben.
> Was wäre beim Erder anders.
>
> Was passiert ohne Erde, wenn Strom z.B. an einem Gehäuse anliegt, wenn
> ich es berühre?
>
> Ohne Erder passiert nichts, oder irre ich?
> Mit Erder fliest Strom über meinen Körper.
>
> Ist ein Aggregat ohne Erder nicht sicherer?
>
> Grüße Harald
Ohne die Erde würde eventuell der FI, den die da vorschreiben, nicht
viel Sinn machen.

z.B. Schutzisolierte Heckenschere, Du schneidest das Kabel ab. (Sind nur
zwei Drähte in der Leitung)
Kabel fällt auf den Boden, mit FI und Erdstab löst der FI aus. Ohne FI
und Erde, bzw. mit FI, aber ohne Erde, könnten beide Drähte bei
Berührung tötlich sein.

meines Wissens vergleicht der FI den Stromfluss zwischen den beiden
Polen, und löst aus, wenn Unterschiede bestehen. Dies ist der Fall, wenn
auch nur ein kleinster Teil über Erde zurückfließt. Hälst Du beide Pole
in der Hand, und bist gegen Erde Isoliert (z.B. kein Erdstab) erkennt
Dich der FI als Verbraucher und es gibt keinen Grund, die Stromzufuhr
abzustellen.

Logischerweise gibt es da keinen Unterschied zwischen WR und Aggregat,
wobei ich auch noch nie einen Erdnagel benutzt habe.


Andreas

Harald Klotz

unread,
Dec 31, 2011, 4:49:22 AM12/31/11
to
Roland Mösl schrieb:

>> Als ich dann gesehen hatte, was so ein
>> True-Sine-Wave-Inverter (den wähnte ich nötig für einen
>> Laserdrucker, keine Ahnung ob das stimmt, vielleicht
>> reicht Modified Sine Wave auch) in der Leistungsklasse
>> kostet (das waren so 400 EUR glaube ich), hatte ich die
>> Sache erstmal wieder vertagt.
>
> Und wie lange hätte die Starterbatterie das überleben
> sollen?

Ach Mösl, du als selbsternannter Elektrofritze mit
mailaisischer Auszeichnung, stellst verdammt dumme Fragen.

Was wie lange braucht ein Laserdrucker für eine handvoll
Ausdrucke?

> Auch hier gilt, Bleiakkus völlig ungeeignet,
> hilft nur Lithium Eisen Phosphat.

Was faselst du nur für einen Schwachsinn.

> Ich hätte ja kein Problem so einen Laser Drucker
> bei meinen Elektroroller dran zu hängen.

ROTFL.

> 50 V um einen 50 V Inverter dran zu hängen.
> Der Akku ist auf 4 kW Dauerleistung ausgelegt.

Für welche Zeit.

> Am besten Du steigst demnächst auf einen BYD e6 um.
> Der wird 230V Steckdose als Zubehör haben.

Wovon träumst du sonst noch?
Wurde das BYD Projekt nicht weitgehend eingestellt?

> Die hängt dann an einem Inverter direkt am
> 64 kWh Akku.

Das ist lacherlich wenig für einen Fahrakku.

Um ein paar Ausdrucke mit einem Laserdrucker zu machen,
reicht Bleiakku in einem Fahrzeug völlig.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Dec 31, 2011, 7:20:52 AM12/31/11
to
Enrico Dörre schrieb:
Mösl nimmt so etwas nur, wenn er jemanden findet, der es ihm
bezahlt, dafür verspricht er dann Werbung in Newsgroups für
das Produkt.

Ansonsten gehört er ja zu den armen Menschen die
Rentenversicherung zahlen müssen und sich deshalb so etwas
nicht aus eigener Tasche leisten können.

Ausserdem kostet es einen jährlichen Beitrag um in einem
chinesischen Hotel einmal im Jahr ein paar Minuten labern zu
dürfen, auch das zehrt an seinen Finanzen.

Mösl weiss was andere für die Umwelt tun müssen, für ihn
selbst gilt es natürlich nicht.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Dec 31, 2011, 8:52:27 AM12/31/11
to
Andreas S schrieb:
Mich würde der Grund interessieren.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Dec 31, 2011, 9:01:34 AM12/31/11
to
Andreas S schrieb:

> Ohne die Erde würde eventuell der FI, den die da
> vorschreiben, nicht viel Sinn machen.

Das stimmt, das hatte ich übersehen.

> Logischerweise gibt es da keinen Unterschied zwischen WR
> und Aggregat, wobei ich auch noch nie einen Erdnagel
> benutzt habe.

Ich auch nicht, meine Aggregate haben auch beiden FI
Schalter.
Ohne FI macht die Erdung keinen Sinn, im Gegenteil es wird
zur zusätzlichen Gefahr.
Ohne Erdnagel kannst du problemlos den Pluspol anfassen.

Grüße Harald

Roland Mösl

unread,
Dec 31, 2011, 2:13:43 PM12/31/11
to
Derzeitiger Status:

Im Apirl 2012 werden es 2 Jahre Flottentest mit Taxis

Seit kurzen in China für Privatkunden erwerbbar
In den USA für Flottenkunden erwerbbar.

Hans Beiger

unread,
Dec 31, 2011, 2:59:58 PM12/31/11
to
Am 31.12.2011 20:13, schrieb Roland Mösl:

> Seit kurzen in China für Privatkunden erwerbbar
> In den USA für Flottenkunden erwerbbar.

Warum denn nur die Marine?

Harald Klotz

unread,
Dec 31, 2011, 7:43:07 PM12/31/11
to
Hans Beiger schrieb:
Weil sie das Projekt versenken wollen. ;-)

Grüße Harald


Harald Klotz

unread,
Dec 31, 2011, 7:12:14 PM12/31/11
to
Roland Mösl schrieb:

> Seit kurzen in China für Privatkunden erwerbbar
> In den USA für Flottenkunden erwerbbar.

Und als hochrangiger Preisträger, bekommst du kostenloses
kein Testexemplar?

Grüße Harald

Roland Mösl

unread,
Jan 1, 2012, 8:05:14 AM1/1/12
to
On 2011-12-31 20:59, Hans Beiger wrote:
> Am 31.12.2011 20:13, schrieb Roland M�sl:
>
>> Seit kurzen in China f�r Privatkunden erwerbbar
>> In den USA f�r Flottenkunden erwerbbar.
>
> Warum denn nur die Marine?

Der Begriff Flottenkunde bezieht sich auf
Fahrzeugflotten.

Taxiunternehmen, Beh�rden, Firmen,
die einige Exemplare vom gleichen Auto verwenden.


--
Roland M�sl

Ralf Koenig

unread,
Jan 1, 2012, 8:49:07 AM1/1/12
to
On 31 Dez., 09:20, Roland Mösl <foun...@pge.org> wrote:
> On 2011-12-31 07:04, Ralf Koenig wrote:
>
>
> > On 31 Dez., 00:35, Matthias Kohrs<Matthias.Ko...@t-online.de>  wrote:
> [Laserdrucker im Auto an einem Inverter]
>
> Und wie lange hätte die Starterbatterie das überleben sollen?

Viele Jahre. Die Ausdrucke selbst würden sich in der Regel auf maximal
100 Seiten beschränken (man muss ja damit auch hantieren) und die sind
in spät.10 min draußen.

10 min mal 600 Watt ist so in etwa das, was auch eine
Frontscheibenheizung zieht (Absicherung 2x30 A).

> Auch hier gilt, Bleiakkus völlig ungeeignet,

Denk ich nicht. Und ich kriege richtig Lust, das hier direkt mal
auszuprobieren.

> hilft nur Lithium Eisen Phosphat.

Halte ich für übertrieben.

Was mich auf eine andere Idee bringt: Eine Art mobile USV mitnehmen.
Die zuhause an Netzstrom aufladen, abstöpseln, in den Kofferraum
stellen. Erspart das Verkabeln zur Fahrzeugbatterie, die USV kann
gleich mit in den Kofferraum, zum Aufladen müsste man die USV
allerdings mit rausschleppen und drinne aufladen. Trotzdem klingt das
direkt irgendwie einfacher. Und günstiger wird das auch noch.

Für den OP und sein Elektroequipment ist das nur dann eine Option,
wenn er halt ab und an mal an Strom kommt und die Geräte nicht lange
nutzen will.

Ralf
Message has been deleted

Ralf Kiefer

unread,
Jan 1, 2012, 11:00:16 AM1/1/12
to
Harald Klotz wrote:

> Dietrich Clauss schrieb:
>
> > Das ist eher nicht nötig. Drehstrom-Limas, wie sie heute
> > in PKWs verwendet werden, liefern schon bei
> > Leerlaufdrehzahl einen Großteil der Leistung.
>
> Er will bis zu 2 kw entnehmen, da reicht Leerlauf nicht.

Sicher? Schau Dir mal einen heute üblichen (Turbo-)Diesel von BMW,
Mercedes oder VW an. Die brauchen bei winterlichen Temperaturen das
Vorglühen der Glühkerzen, auch wenn der Motor schon läuft. Die haben
eine elektrische Kühlmittelheizung. Die sind ausgelegt für elektrische
Sitzheizung, Scheibenheizungen, usw. Alle Verbraucher zusammen
verbrauchen mehr als 2kW AFAIK. Immerhin sind da (teils wassergekühlte)
Lichtmaschinen drin, die deutlich mehr als 3kW liefern können. Bei
Leerlaufdrehzahl könnten bei denen durchaus 2kW als Dauerlast möglich
sein.

Allerdings sehe ich bei dem hier gewünschten Anwendungsfall ganz andere
Probleme: wird ein Benziner genommen, dann kann es sein, daß die
Lichtmaschine bei Leerlaufdrehzahl tatsächlich nicht so leistungsstark
ist. Weiterhin wird ein Benziner nach etlichen Minuten Stationärbetrieb
seine elektrischen Kühlerventilatoren benötigen. Diese ziehen nicht
gerade wenig Strom. Ein Turbodiesel ist da schon deutlich besser
geeignet, auch was die Effizienz bei niederen Drehzahlen und somit die
Abwärme angeht. Der wird seine elektrischen Kühlerventilatoren lange
nicht so schnell benötigen wie ein Benziner.

Ist die Lichtmaschine traditionell luftgekühlt, sehe ich einen erhöhten
Verschleiß im hochbelasteten Stationärbetrieb, bei dem kein kühlender
Fahrtwind durch den Motorraum strömt.


> > Die
> > Leerlaufdrehzahl wiederum hält der Einspritzer, indem er
> > automatisch Gas gibt.
>
> Ja, aber nur die.
> Du brauchst aber rd. 2-3000 U/min.
> Dafür brauchst du einen Drehzahlregler, wenn das unter
> wechselnden Lasten gehalten soll.

Es gibt durchaus einige moderne Motorsteuerungen, die die
Leerlaufdrehzahl unter gewissen Randbedingungen anheben, z.B. Motor
kalt, Bordnetzspannung unter der Schwelle des Batterieladens, Fahrzeug
rollt. Da geht's ggf. nur um 50/min oder 100/min.

Zur Ausgangsfrage des OP: externes Stromaggregat nehmen. Das ist für den
hier geforderten Betriebsfall ausgelegt und überlebt zudem mehrere
Fahrzeuggenerationen.

Gruß, Ralf

Ralf Kiefer

unread,
Jan 1, 2012, 11:00:17 AM1/1/12
to
Das Mösl meinte eigentlich die flotten Kunden, nicht die gemütlichen.

Gruß, Ralf

bastian

unread,
Jan 1, 2012, 11:13:46 AM1/1/12
to
On 1 Jan., 20:49, Ralf Koenig <ralfkoe...@gmx.de> wrote:
.
>
> Was mich auf eine andere Idee bringt: Eine Art mobile USV mitnehmen.
> Die zuhause an Netzstrom aufladen, abstöpseln, in den Kofferraum
> stellen. Erspart das Verkabeln zur Fahrzeugbatterie, die USV kann
> gleich mit in den Kofferraum, zum Aufladen müsste man die USV
> allerdings mit rausschleppen und drinne aufladen.

Du hast was von -kurzzeitig 2 000 W Spitze- geschrieben.
Ob das ne USV wegsteckt ?

Mfg
bastian

Dietrich Clauss

unread,
Jan 1, 2012, 1:14:08 PM1/1/12
to
75%. Hier hat es jemand an einem Opel probiert:
http://www.opel-problemforum.de/f5-astra-kadett/t129200-wandler-12v-230v-wieviel-strom-liefert-die-lima-im-standgas-zum-wiederaufladen-seite2.html#post1076885

Bei meinem Audi habe ich mal testweise alles angeschalten, was irgendwie
geht, und dabei das eingebaute Voltmeter beobachtet. Da stehen
unverändert 14.4V, und das immerhin bei voller Beleuchtung inkl. Nebel
und -schluß, Bremslicht, Warnblinke, Heckscheibenheizung, Wischer,
Gebläse, Klimakompressor, 2x Fensterheber am Anschlag und was ich jetzt
alles noch vergessen habe. Die Lima hat nur 90A. Nur beim Einschalten
des Kompressors fällt die Spannung (und Drehzahl) kurz ab, wird aber
sofort nachgeregelt. Um die Spannung unter 13V zu halten, muß man den
Motor schon mit der Kupplung unter die Leerlaufdrehzahl würgen.

Gruß,
- Dietrich

Sebastian Suchanek

unread,
Jan 1, 2012, 6:21:15 PM1/1/12
to
Warum sollte sie das nicht tun? Hier steht eine 2000-VA-USV - und das
ist noch *lange* nicht das Ende Fahnenstange dessen, was auf dem Markt
erhältlich ist. Smart-UPS-Serie von APS[1] geht bis 5000VA/4000W.


HTH,

Sebastian
_____
[1] Ja, ich weiß, APC ist nicht jedermanns Geschmack.

Sebastian Suchanek

unread,
Jan 1, 2012, 6:29:09 PM1/1/12
to
Am 29.12.2011 19:17, schrieb Erich Kirchmayer:
> Hallo,
>
>
>> Es gibt die Teile ja heute schon stellenweise deutlich unter 200 Euro,
>> Lohnt es sich, mehr auszugeben, kennt jemand empfehlenswerte Geräte?
>
> Kommt darauf an, was du mit dem Spannungswandler betreiben (also
> anschliessen) willst. Die billigeren Modelle liefern eine Rechteck- oder
> Trapez-Kurvenform und keine sinusförmige Wechselspannung. Für z.B.
> Glühlampen ist das egal,

Soweit richtig...

> aber z.B. Schaltnetzteile in Computern,
> Ladegeräten etc. benötigen eine relativ saubere (aber teure) Sinuskurve.

...aber das ist so pauschal definitiv falsch.
Einfache (und in der Dimensionierung nicht extrem auf Kante genähte)
SNTs laufen hervorragend auch mit Rechteckspannung.
Moderne PC-Netzteile mit Aktiv-PFC haut's möglicherweise von der Stange,
aber bei meinem letzten Campingurlaub haben das Notebook-Netzteil und
diverse Akkuladegeräte den Betrieb am Billig-Auto-Wechselrichter
problemlos überlebt.

> Einfache Elektromotoren (z.B. Bohrmaschine etc.) laufen auch mit "billigem"
> Rechteck- bzw. Trapez, Transformatoren ebenfalls.

Auch das ist so pauschal falsch. Heutzutage dürfte fast jede
Bohrmaschine eine Phasenanschnittsteuerung zur Drehzahlregelung haben,
die bei Rechteck gnadenlos versagt.

>> Kann man an so was (bei laufendem Motor) 230V-Geräte, die die
>> angegebene Dauerleistung ziemlich ausschöpfen, problemlos betreiben?
>> Bzw. wie lange? Das Teil würde ja dann nominell mindestens so was bei
>> 170A ziehen - eher mehr, oder?
>
> Gute Wechselrichter haben einen Wirkungsgrad von rund 98%, d.h. was
> "hinten" an Watt rausgeht, geht fast 1:1 an Strom vorne rein.
> [...]

Auf den Unterschied zwischen "W" und "VA" sollte man auch noch achten...


Tschüs,

Sebastian

Sebastian Suchanek

unread,
Jan 1, 2012, 6:37:37 PM1/1/12
to
Am 29.12.2011 23:06, schrieb Martin Kobil:
> On 29 Dez., 20:53, Hammi<Hammi.the.Ham...@gmx.de> wrote:
>
>>> "vorne" sind das bei 2000W "hinten" um die 170A, stimmt.
>>
>> Kann man so was eigentlich noch irgendwie sinnvoll absichern? Das ist
>> ja schon im Bereich kleiner Kurzschlussströme, wie jemand auf motor-
>> talk anmerkte.
>
> Ich wuerde eine NH Sicherung nehmen, mit 160A oder 200A. Soetwas
> hier:
> http://www.ebay.de/itm/180780911330
>
> Die ist zwar eigentlich fuers Niederspannungs-Stromnetz gedacht, also
> fuer Wechselspannung. Aber ich sehe jetzt keinen Grund, weshalb eine
> Schmelzsicherung nicht auch mit Gleichspannung funktionieren sollte.
> [...]

Sofern Du von "normalen" NH-Sicherungen sprichst: man Nulldurchgang.

Irgendwann wird die NH-Sicherung wahrscheinlich auch einen
Fehler-Gleichstrom trennen, aber ebenso wahrscheinlich nicht so wie bei
AC, sondern durch Explosion des Keramikkörpers oder großräumigen Abbrand
des Einsatzes nebst Halter.


HTH,

Sebastian
Message has been deleted

Matthias Kohrs

unread,
Jan 2, 2012, 2:53:27 PM1/2/12
to
Am 02.01.2012 01:50, schrieb Ralf . K u s m i e r z:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Sebastian Suchanek schrieb:

>> Sofern Du von "normalen" NH-Sicherungen sprichst: man Nulldurchgang.
>> Irgendwann wird die NH-Sicherung wahrscheinlich auch einen
>> Fehler-Gleichstrom trennen, aber ebenso wahrscheinlich nicht so wie bei
>> AC, sondern durch Explosion des Keramikkörpers oder großräumigen Abbrand
>> des Einsatzes nebst Halter.
>
> Bei 12 V? Get real. Da ist nichts mit Lichtbogen, und gelöscht zu
> werden braucht der also auch nicht.

Ich habe früher mal mit einem 15V/10A-Trafo Lichtbögen gezogen die ich
damals durchaus bemerkenswert fand. Ja, richtige Lichtbögen, mehrere
Sekunden lang.

Was lernen wir daraus?

1. Lichtbögen existieren auch bei niedriger Spannung.
2. Der Nulldurchgang ändert daran nicht viel.

Die Sicherung wird's also abkönnen, weil sie es abkönnen *muß*. Trotzdem
wär mir so ein Konstrukt zu klobig für's Auto, es ist nicht
Vibrationsfest, und zu viele Übergangswiderstände wären mir auch dran.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Jan 2, 2012, 3:02:59 PM1/2/12
to
Am 02.01.2012 00:29, schrieb Sebastian Suchanek:

> Auch das ist so pauschal falsch. Heutzutage d�rfte fast jede
> Bohrmaschine eine Phasenanschnittsteuerung zur Drehzahlregelung haben,
> die bei Rechteck gnadenlos versagt.

Meistens eine Vollwellensteuerung, der die Wellenform wurscht sein d�rfte.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Jan 2, 2012, 3:45:47 PM1/2/12
to
Am 31.12.2011 09:20, schrieb Roland Mösl:

> Auch hier gilt, Bleiakkus völlig ungeeignet,
> hilft nur Lithium Eisen Phosphat.

Ich halte einen Bleiakku für den gelegentlichen Gebrauch für
ausreichend, aber das bessere ist der Feind des guten.

Also Butter bei die Fische: kann man die Starterbatterie 1:1 durch einen
Lithium-Akku mit der notwendigen Kapazität ersetzen? Kann man den
Lithium-Akku zusätzlich zur vorhandenen Starterbatterie anschließen?
Es geht schließlich um ein bereits existierendes Fahrzeug.

Wo kann ich einen Lithium-Akku mit 12V und ca. 1 kWh im Fachhandel
bekommen?

CYA! Matthias
Message has been deleted

Roland Mösl

unread,
Jan 2, 2012, 4:26:04 PM1/2/12
to
On 2012-01-02 21:45, Matthias Kohrs wrote:
> Am 31.12.2011 09:20, schrieb Roland M�sl:
>
>> Auch hier gilt, Bleiakkus v�llig ungeeignet,
>> hilft nur Lithium Eisen Phosphat.
>
> Ich halte einen Bleiakku f�r den gelegentlichen Gebrauch f�r
> ausreichend, aber das bessere ist der Feind des guten.
>
> Also Butter bei die Fische: kann man die Starterbatterie 1:1 durch einen
> Lithium-Akku mit der notwendigen Kapazit�t ersetzen?

Ja
http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/wb-lp12v90ah?category_id=176

> Kann man den
> Lithium-Akku zus�tzlich zur vorhandenen Starterbatterie anschlie�en?

Ja, �hnliche Schlatung wie beim VW Sharan mit 2 Batterien.

> Es geht schlie�lich um ein bereits existierendes Fahrzeug.
>
> Wo kann ich einen Lithium-Akku mit 12V und ca. 1 kWh im Fachhandel
> bekommen?

http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/wb-lp12v90ah?category_id=176

Hat etwas bessere Startleistungen
bei -35 Grad liefert die noch 400 A

--
Roland M�sl

Matthias Kohrs

unread,
Jan 2, 2012, 5:13:31 PM1/2/12
to
Am 02.01.2012 21:52, schrieb Ralf . K u s m i e r z:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Matthias Kohrs schrieb:
>
>>> Bei 12 V? Get real. Da ist nichts mit Lichtbogen, und gelöscht zu
>>> werden braucht der also auch nicht.
>> Ich habe früher mal mit einem 15V/10A-Trafo Lichtbögen gezogen die ich
>> damals durchaus bemerkenswert fand. Ja, richtige Lichtbögen, mehrere
>> Sekunden lang.
>> Was lernen wir daraus?
>
> Daß Induktivitäten zu interessanten Effekten führen. Das wußten wir
> aber schon (Tesla-Trafo).

Was hat der damit zu schaffen? Spannungen und die Frequenz sind dabei um
den Faktor 10000 oder mehr höher.

>> 1. Lichtbögen existieren auch bei niedriger Spannung.
>> 2. Der Nulldurchgang ändert daran nicht viel.
>
> Nein, nein.
>
>> Die Sicherung wird's also abkönnen, weil sie es abkönnen *muß*.
>
> Wird sie. Aber die Hypothese war, daß eine Sicherung erst im
> Nulldurchgang löscht, der bei Gleichstrom nicht auftritt. Und das ist
> so allgemein falsch, u. a. deswegen, weil es ziemlich kompliziert ist,
> Lichtbögen zu einem stabilen Brennverhalten zu vewegen - meistens
> gehen die, wenn sie nicht "jede Menge Strom" zur Verfügung haben,
> nämlich sehr fix wieder aus.

Wenn eine NH-Sicherung durchbrennt können wir die Bedingung "jede Menge
Strom" eindeutig als erfüllt betrachten. Trotzdem verlischt der
Lichtbogen, weil Sicherungen so konstruiert sind daß er das tut.

Das ist aber akademisch, weil die Sicherung eh nix bringt. So richtig
flink reagiert die erst bei deutlichem Überstrom, wenn man eine
160A-Sicherung einbaut kann man mit einem kleinen Schraubenzieher
absichtlich einen Kurzschluß verursachen und zuschauen wie der vor der
Sicherung durchschmilzt.

CYA! Matthias
Message has been deleted

Matthias Kohrs

unread,
Jan 2, 2012, 5:30:05 PM1/2/12
to
Am 02.01.2012 22:26, schrieb Roland M�sl:
> On 2012-01-02 21:45, Matthias Kohrs wrote:
>> Am 31.12.2011 09:20, schrieb Roland M�sl:
>>
>>> Auch hier gilt, Bleiakkus v�llig ungeeignet,
>>> hilft nur Lithium Eisen Phosphat.
>>
>> Ich halte einen Bleiakku f�r den gelegentlichen Gebrauch f�r
>> ausreichend, aber das bessere ist der Feind des guten.
>>
>> Also Butter bei die Fische: kann man die Starterbatterie 1:1 durch einen
>> Lithium-Akku mit der notwendigen Kapazit�t ersetzen?
>
> Ja
> http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/wb-lp12v90ah?category_id=176

Und der l�dt an 14,4V Konstantspannung? Ist da ein Laderegler eingebaut?
Jetzt mal ganz ab davon da� das wohl ei Li-Ion- und kein
-Eisenphosphat-Akku ist.

>> Wo kann ich einen Lithium-Akku mit 12V und ca. 1 kWh im Fachhandel
>> bekommen?
>
> http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/wb-lp12v90ah?category_id=176

Wo kann ich den im Fachhandel kaufen? In der EU, verzollt und mit
Gew�hrleistung, meine ich. Am besten nat�rlich noch mit Freigabe f�r den
PKW. Preis?

Hast du so einen in deinem Alhambra drin?

CYA! Matthias

Hammi

unread,
Jan 2, 2012, 5:31:09 PM1/2/12
to
On 2 Jan., 22:26, Roland Mösl <foun...@pge.org> wrote:
> On 2012-01-02 21:45, Matthias Kohrs wrote:
>
> > Am 31.12.2011 09:20, schrieb Roland M sl:
>
> >> Auch hier gilt, Bleiakkus v llig ungeeignet,
> >> hilft nur Lithium Eisen Phosphat.
>
> > Ich halte einen Bleiakku f r den gelegentlichen Gebrauch f r
> > ausreichend, aber das bessere ist der Feind des guten.
>
> > Also Butter bei die Fische: kann man die Starterbatterie 1:1 durch einen
> > Lithium-Akku mit der notwendigen Kapazit t ersetzen?
>
> Jahttp://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/w...
>
> > Kann man den
> > Lithium-Akku zus tzlich zur vorhandenen Starterbatterie anschlie en?
>
> Ja, hnliche Schlatung wie beim VW Sharan mit 2 Batterien.
>
> > Es geht schlie lich um ein bereits existierendes Fahrzeug.
>
> > Wo kann ich einen Lithium-Akku mit 12V und ca. 1 kWh im Fachhandel
> > bekommen?
>
> http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/w...
>
> Hat etwas bessere Startleistungen
> bei -35 Grad liefert die noch 400 A

Und wieso steht dann da "max. discharge current <= 10C/10s?

Ich dachte, 1A = 1C/s, also hier max. Entladestrom 1 A?

Matthias Kohrs

unread,
Jan 2, 2012, 6:05:40 PM1/2/12
to
Am 02.01.2012 23:19, schrieb Frank Kemper:

> http://www.bfakku.de/bf-batterie-carbon/

Na schau einer an... Notstromaggregat ist jedenfalls billiger.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Jan 2, 2012, 6:35:43 PM1/2/12
to
C steht hier nicht für Coulomb sondern für die Akkukapazität. Du kannst
also für 10 Sekunden 900A ziehen, oder 270A im Dauerbetrieb. Schon nicht
schlecht.

CYA! Matthias

Roland Mösl

unread,
Jan 3, 2012, 3:42:09 AM1/3/12
to
On 2012-01-02 23:30, Matthias Kohrs wrote:
> Am 02.01.2012 22:26, schrieb Roland Mösl:
>> On 2012-01-02 21:45, Matthias Kohrs wrote:
>>> Am 31.12.2011 09:20, schrieb Roland Mösl:
>>>
>>>> Auch hier gilt, Bleiakkus völlig ungeeignet,
>>>> hilft nur Lithium Eisen Phosphat.
>>>
>>> Ich halte einen Bleiakku für den gelegentlichen Gebrauch für
>>> ausreichend, aber das bessere ist der Feind des guten.
>>>
>>> Also Butter bei die Fische: kann man die Starterbatterie 1:1 durch einen
>>> Lithium-Akku mit der notwendigen Kapazität ersetzen?
>>
>> Ja
>> http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/wb-lp12v90ah?category_id=176
>>
>
> Und der lädt an 14,4V Konstantspannung?

4 Zelllen haben 12,8 Nominalspannung.
Ladeendspannung 14,8 V - 3,7 Volt pro Zelle

> Ist da ein Laderegler eingebaut?

Nicht nötig

> Jetzt mal ganz ab davon daß das wohl ei Li-Ion- und kein
> -Eisenphosphat-Akku ist.

Das ist Lithium Eisen Phosphat

>>> Wo kann ich einen Lithium-Akku mit 12V und ca. 1 kWh im Fachhandel
>>> bekommen?
>>
>> http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/wb-lp12v90ah?category_id=176
>>
>
> Wo kann ich den im Fachhandel kaufen? In der EU, verzollt und mit
> Gewährleistung, meine ich. Am besten natürlich noch mit Freigabe für den
> PKW. Preis?
>
> Hast du so einen in deinem Alhambra drin?

Noch nicht. Da ist noch der Original Starterakku von 2004 drinnen.
Aber der wird in den nächsten Jahren gewechselt werden.


--
Roland Mösl

Roland Mösl

unread,
Jan 3, 2012, 3:44:00 AM1/3/12
to
C bezieht sich auf die Nennkapazität in Ah.

Bei einem 90 Ah Akku:
1C = 90 A
10C = 900 A

--
Roland Mösl

Roland Mösl

unread,
Jan 3, 2012, 3:48:54 AM1/3/12
to
Am einfachsten beschafft man sich 4 Zellen Lithium Eisen Phosphat.
Die sind deutlich billiger.

--
Roland M�sl

Roland Mösl

unread,
Jan 3, 2012, 3:55:58 AM1/3/12
to
On 2012-01-03 00:05, Matthias Kohrs wrote:
Würde 4 Stück 60 Ah nehmen

http://litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer/LiFeYPo4-Thundersky-Winston/Thunder-Sky-60Ah-TS-LYP60AHA.html

Rentiert sich,
habe schließlich langjährige Erfahrung mit den Bleimurks.

Wenn man regelmäßig auch nur kleine Strommengen aus einer
Blei-Starterbatterie entnimmt, dann kann ein Startvorgang
fehlschlagen, auch wenn aus einer 90Ah Bleibatterie nur
5 Ah entnommen wurden.

Solche Überraschungen passieren völlig unerwartet.

--
Roland Mösl

Ralf Koenig

unread,
Jan 3, 2012, 7:00:17 AM1/3/12
to
On 2 Jan., 23:30, Matthias Kohrs <Matthias.Ko...@t-online.de> wrote:
> Am 02.01.2012 22:26, schrieb Roland M sl:
>
> > On 2012-01-02 21:45, Matthias Kohrs wrote:
> >> Am 31.12.2011 09:20, schrieb Roland M sl:
>
> >>> Auch hier gilt, Bleiakkus v llig ungeeignet,
> >>> hilft nur Lithium Eisen Phosphat.
>
> >> Ich halte einen Bleiakku f r den gelegentlichen Gebrauch f r
> >> ausreichend, aber das bessere ist der Feind des guten.
>
> >> Also Butter bei die Fische: kann man die Starterbatterie 1:1 durch einen
> >> Lithium-Akku mit der notwendigen Kapazit t ersetzen?
>
> > Ja
> >http://en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery/item/w...
>
> Und der l dt an 14,4V Konstantspannung? Ist da ein Laderegler eingebaut?

Naja, da steht: "This 12V Li-Ion Battery is especially designed for
fuel-car as starting up power battery. Please connect the battery to
the cathode and anode connection port of the 12V lead acid battery it
replaced." Und irgendwie sieht das Ding aus wie 4 Stück mal 3,7V eben
in Reihe. Ohne großes BMS oder so drumrum.

Laden kann man an 14,4 Konstant, aber bekommt die Batterie nicht voll,
steht hier:
http://www.btmarine.de/online-shop/elektroartikel-batterien/batterien/

"Sie können zur Not auch unser preisgünstiges BT-BC12D-SE
Universalladegerät oder ein ähnliches Gerät für AGM Batterien
verwenden. Diese Ladegeräte sind auch für unsere neuesten LiFeYPO4
Batterien geeignet. Es lädt diese Batterien jedoch langsamer und nur
mit etwa 13V bis 14,4V, statt mit etwa 17V wie bei den speziellen
Ladegeräten für Lithium Batterien üblich. Die Batterien werden damit
nur zu etwa gut 60 - 70% voll. Vorteile: Ladegerät ist meistens
preisgünstiger, die LiFeYPO4 Batterien werden damit praktisch nie
überladen und das wiederum verlängert die Lebensdauer dieser neuen
Batterien nochmals bedeutend."

> Wo kann ich den im Fachhandel kaufen? In der EU, verzollt und mit
> Gew hrleistung, meine ich. Am besten nat rlich noch mit Freigabe f r den
> PKW. Preis?

Hier mal drei Quellen, die ich gefunden habe:

http://www.btmarine.de/online-shop/elektroartikel-batterien/batterien/

http://litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer/LiFeYPo4-Thundersky-Winston/Thunder-Sky-Winston-LiFeYPo4-TS-LP12V90AH.html

http://www.nothnagel-marine.de/product_info.php?info=p3517_Winston-WB-LP12V90AH-lithium-battery-LiFeYPO4-12V-90Ah-Thundersky-TS--LP12V90AH--Thunder-Sky-TS-LP12V90AH-battery.html

Kostet so 450-590 EUR.

Ralf

Harald Klotz

unread,
Jan 3, 2012, 6:13:09 AM1/3/12
to
Roland Mösl schrieb:

>> Na schau einer an... Notstromaggregat ist jedenfalls
>> billiger. CYA! Matthias
>
> Am einfachsten beschafft man sich 4 Zellen Lithium Eisen
> Phosphat. Die sind deutlich billiger.

Da kommt dann 230V Wechselspannung raus?

Wo bekommt man das, zu welchem Preis.

Zu welchem Preis, wenn auch nur 12 Volt rauskommen?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 3, 2012, 6:11:27 AM1/3/12
to
Roland Mösl schrieb:

> Noch nicht. Da ist noch der Original Starterakku von 2004
> drinnen. Aber der wird in den nächsten Jahren gewechselt
> werden.

Und was ist nun in Bezug auf diese Anwendung bei
Lithium-Eisen-Phosphat besser?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 3, 2012, 6:22:38 AM1/3/12
to
Roland Mösl schrieb:

> Würde 4 Stück 60 Ah nehmen
>
> http://litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer/LiFeYPo4-Thundersky-Winston/Thunder-Sky-60Ah-TS-LYP60AHA.html
>
> Rentiert sich,
> habe schließlich langjährige Erfahrung mit den Bleimurks.

ROTFL
Keine Dummheit ist dir groß genug.

Ausser einem Mösl wird keiner so blöd sein und einen
vielfachen Preis für einen Starterakku zahlen, der letztlich
nicht mehr macht als ein preiswerter Bleiakku.

> Wenn man regelmäßig auch nur kleine Strommengen aus einer
> Blei-Starterbatterie entnimmt, dann kann ein Startvorgang
> fehlschlagen, auch wenn aus einer 90Ah Bleibatterie nur
> 5 Ah entnommen wurden.

Dir ist keine Blödsinn zu groß um ihn nicht zu erzählen.

Wie kommst du zu der absurden Annahme.

> Solche Überraschungen passieren völlig unerwartet.

Du überracht immer wieder mit unerwarteter Dummheit.

Starterbatterien in der üblichen Bleitechnologie arbeiten
zigmillionenfach weltweit völlig zufriedenstellend.

Eine andere Technik kann das nur ablösen, wenn sie
kostengünstiger ist.

Nur Schwachköpfe kommen auf die Idee eine technisch
problemlose und preiswerte Lösung durch eine teurere zu
ersetzen, die nicht den geringsten Vorteil bietet.

Keine Autotarterbatterie versagt, wenn nur 5Ah entnommen
wurden.

Grüße Harald

Ralf Koenig

unread,
Jan 3, 2012, 7:16:16 AM1/3/12
to
On 3 Jan., 09:55, Roland Mösl <foun...@pge.org> wrote:
>
> Würde 4 Stück 60 Ah nehmen
>
> http://litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer/LiFeYPo4-Thundersky-Winston/Thu...

4x90 EUR plus Balancer macht auch was um mindestens 400-500 EUR.

> Rentiert sich,

Rentieren hat was mit Rechnen zu tun.

Die Pb-Säure-Starterbatterie (60Ah) in meinem Auto hat 2003 als
Herstelljahr in einem Pol eingeschlagen, hält also schon 8 Jahre.
Ersatz (wenn er mal nötig werden sollte) kostet so Pi mal Daumen 80
EUR. Bisher funktioniert sie ohne jede spezielle Pflege, das Auto ist
immer angesprungen. Mir ist unklar, wie sich das in diesem Fall
rentieren soll.

Ich finde ja interessant, dass es nun so Austausch-Batterien mit
anderen Technologien gibt, und fand das durchaus einen interessanten
Hinweis, aber die behauptete Ammortisation sehe ich nicht.

Ralf

Roland Mösl

unread,
Jan 3, 2012, 8:25:23 AM1/3/12
to
On 2012-01-03 12:22, Harald Klotz wrote:

> Keine Autotarterbatterie versagt, wenn nur 5Ah entnommen wurden.

Wenn ich das gewu�t h�tte,
dann h�tte ich statt dem Pannendienst
Dich angerufen, damit Du da� der Starterbatterie mitteilst.

Die w�re dann sicher stromm gestanden, h�tte
"Jawohl Herr Klotz" gebr�llt
und h�tte anstandslos den Motor gestartet.

--
Roland M�sl

Harald Klotz

unread,
Jan 3, 2012, 8:59:35 AM1/3/12
to
Roland Mösl schrieb:

> Wenn ich das gewußt hätte,
> dann hätte ich statt dem Pannendienst
> Dich angerufen, damit Du daß der Starterbatterie
> mitteilst.

Ich vermute, die Batterie hatte etwas mehr 5Ah abgegeben.

> Die wäre dann sicher stromm gestanden, hätte
> "Jawohl Herr Klotz" gebrüllt
> und hätte anstandslos den Motor gestartet.

Wie bist du denn darauf gekommen, dass der 90Ah Batterie nur
5Ah entnommen wurden?

Grüße Harald

Bernd Laengerich

unread,
Jan 3, 2012, 11:03:58 AM1/3/12
to
Am 03.01.2012 14:59, schrieb Harald Klotz:

> Ich vermute, die Batterie hatte etwas mehr 5Ah abgegeben.

Oder sie hatte lange keine 90Ah mehr.

Bernd

Roland Mösl

unread,
Jan 3, 2012, 11:54:24 AM1/3/12
to
On 2012-01-03 13:16, Ralf Koenig wrote:
> On 3 Jan., 09:55, Roland Mösl<foun...@pge.org> wrote:
>>
>> Würde 4 Stück 60 Ah nehmen
>>
>> http://litrade.de/shop/Akkus-Zubehoer/LiFeYPo4-Thundersky-Winston/Thu...
>
> 4x90 EUR plus Balancer macht auch was um mindestens 400-500 EUR.
>
>> Rentiert sich,
>
> Rentieren hat was mit Rechnen zu tun.
>
> Die Pb-Säure-Starterbatterie (60Ah) in meinem Auto hat 2003 als
> Herstelljahr in einem Pol eingeschlagen, hält also schon 8 Jahre.
> Ersatz (wenn er mal nötig werden sollte) kostet so Pi mal Daumen 80
> EUR. Bisher funktioniert sie ohne jede spezielle Pflege, das Auto ist
> immer angesprungen. Mir ist unklar, wie sich das in diesem Fall
> rentieren soll.

Dann probier mal regelmäßig Strom zu entnehmen.

5 * pro Jahr 20 Ah
20 * pro Jahr 5 Ah

Diese Betriebsform taugt Starterakkus überhaupt nicht.
Nach 3 bis 4 Jahren kommt der völlig überraschende Ausfall.

> Ich finde ja interessant, dass es nun so Austausch-Batterien mit
> anderen Technologien gibt, und fand das durchaus einen interessanten
> Hinweis, aber die behauptete Ammortisation sehe ich nicht.

Kommmt darauf an wie man Betriebssicherheit bewertet

Roland Mösl

unread,
Jan 3, 2012, 11:59:07 AM1/3/12
to
Richtig, die Ah was drauf stehen
müssen noch lang nicht drin sein.

Die Ah vermindern sich, ohne daß es durch
verminderte Startleistung auffällt.


--
Roland Mösl
Message has been deleted

Harald Klotz

unread,
Jan 3, 2012, 1:19:11 PM1/3/12
to
Roland Mösl schrieb:

> Dann probier mal regelmäßig Strom zu entnehmen.
>
> 5 * pro Jahr 20 Ah
> 20 * pro Jahr 5 Ah

Welchen Unterschied soll das machen?

> Diese Betriebsform taugt Starterakkus überhaupt nicht.

Warum sie wohl Starterbatterie heissen?

> Nach 3 bis 4 Jahren kommt der völlig überraschende
> Ausfall.

Nicht überraschend, es sei denn man ist merkbefreit.
Der Anlassvorgang wird langsam und stetig zäher.
Tatsächlich merken viele nicht, dass der Anlasser nicht mehr
flott dreht.
Ich habe Leute erlebt, die mir erzählten, alles wäre normal,
nur der Motor springt nicht an.
Als ich es dann versuchte drehte der Anlasser nur noch
mühsam, starb bei Kompression nahezu voll ab.

Das waren aber Leute die mit Technik nichts am Hut hatten.

>> Ich finde ja interessant, dass es nun so
>> Austausch-Batterien mit anderen Technologien gibt, und
>> fand das durchaus einen interessanten Hinweis, aber die
>> behauptete Ammortisation sehe ich nicht.
>
> Kommmt darauf an wie man Betriebssicherheit bewertet

Du bist ein Witzbold.
Eine Batterie kann leicht mit einem Belatungstest prüfen
(lassen).

Oder man lässt es darauf ankommen.
Deine empfohlenen überteuerten Batterien sind in der Hinsich
kein Stück besser.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 3, 2012, 1:13:04 PM1/3/12
to
Roland Mösl schrieb:

>>> Ich vermute, die Batterie hatte etwas mehr 5Ah
>>> abgegeben.
>>
>> Oder sie hatte lange keine 90Ah mehr.
>
> Richtig, die Ah was drauf stehen
> müssen noch lang nicht drin sein.
>
> Die Ah vermindern sich, ohne daß es durch
> verminderte Startleistung auffällt.

Mösl beantworte einmal eine Frage.

Warum hatte die Batterie vor der Entnahme von nur 5 AH ganze
90Ah Kapazität.

Oder gibst du zu, wieder einmal völligen Schwachsinn von dir
gegeben zu haben?

Du hast behauptet, die Batterie hätte 90Ah und nach einer
Entnahme von 5Ah wäre ein Start nicht mehr möglich gewesen.

Woher weisst du, dass die Batterie vorher auf 90Ah
aufgeladen war?

Grüße Harald

Roland Mösl

unread,
Jan 4, 2012, 6:39:45 AM1/4/12
to
Bei regemäßiger Stromentnahme
ist die Lebensdauer wesentlich länger.

Roland Mösl

unread,
Jan 4, 2012, 7:39:41 AM1/4/12
to
On 2012-01-03 18:26, Frank Kemper wrote:
> Ralf Koenig wrote:
>
>> Ich finde ja interessant, dass es nun so Austausch-Batterien mit
>> anderen Technologien gibt, und fand das durchaus einen interessanten
>> Hinweis, aber die behauptete Ammortisation sehe ich nicht.
>
> Das Thema "andere Batterietechnik" kenne ich vor allem aus dem
> Motorradbereich. Da gibt es halt einige Parameter, die anderswo nicht
> auftreten oder nicht so relevant sind.
>
> Also, es geht schon mal damit los, dass die �blichen Batterien in
> Motorr�dern recht klein sind, die haben dann so typischerweise zwischen
> 10 und maximal (nicht oft) 20 Ah. Die neue BMW K1600 hat zum Beispiel 19
> Ah, dabei hat das Ding in der Regel Xenonlicht, Navi, beheizbaren Sitz,
> Zentralverriegelung - und immerhin einen 12,2:1 verdichteten
> 1,6-Liter-Vierzylinder zum Anwerfen. Zum Vergleich: Ein Golf 1.4 kommt
> serienm��ig mit 66 Ah im Motorraum vom Band. Der Grund f�r die klein
> ausgelegte Elektrik ist bei g�nstigeren Moppeds das Geld, daneben bei
> alle anderen der Bauraum und das Gewicht. Eine aktuelle
> Supersport-Maschine mit knapp 200 PS wiegt fahrbereit um die 200 Kilo,
> da ist der Inschen�r um jedes Kilo froh, dass er spart, und eine 60
> Ah-Blei-S�ure-Batterie wiegt mal eben 20 Kilo, das w�ren im gew�hlten
> Beispiel 10% des Fahrzeuggewichts.
>
> Dazu kommt, dass es bei Motorr�dern nicht un�blich ist, dass sie nicht
> aufrecht stehen, schon beim Abstellen auf dem Seitenst�nder kommen gern
> mal 30 Grad Schlagseite zusammen. Enduro-Motorr�der sollten im Gel�nde
> sogar mal umkippen d�rfen, ohne dass deshalb die Battreie kaputtgeht.
> Also braucht man Batterien, die lageunabh�ngig arbeiten k�nnen. Es gibt
> auch viele Maschnen, bei denen die Batterien sehr unzug�nglich eingebaut
> sind, also will man da nach M�glichkeit nicht ran m�ssen. Und
> schlie�lich sollte so ein Bock auch nach zwei Monaten Pause noch
> anspringen.
>
> Deshalb werden inzwischen heute h�ufig wartungsfreie Blei-Gel-Batterien
> verbaut, auch Hawker-Reinblei-Batterien sind durchaus �blich.
> Lithium-Technik ist bislang sehr selten, was u.a. mit dem Preis und der
> Scheu vor der neuen Technik zu tun hat. Die Li-Batterien haben wohl auch
> Probleme mit Frost, was aber nicht alle Moppedfahrer gleicherma�en st�rt
> - eine Supersport-Maschine steht selten im Schnee und wird in aller
> Regel auch nicht bei Frost gefahren.

In dem Fall w�rde ich zu einer billigen selbst gemachten
L�sung raten:

Einfach 4 St�ck mit
10 Ah wiegen 1,3 kg - 100 A Startstrom
oder
16 Ah wiegen 2 kg - 150 A Startstrom
sollten ja zum Starten ausreichen.

Ich selbst werde mir solche als Bufferakku
f�r meine Solaranlage am Strand zulegen.


--
Roland M�sl

Harald Klotz

unread,
Jan 4, 2012, 11:10:29 AM1/4/12
to
Roland Mösl schrieb:
> On 2012-01-03 12:11, Harald Klotz wrote:

>> Roland Mösl schrieb:
>>
>>> Noch nicht. Da ist noch der Original Starterakku von
>>> 2004 drinnen. Aber der wird in den nächsten Jahren
>>> gewechselt werden.
>>
>> Und was ist nun in Bezug auf diese Anwendung bei
>> Lithium-Eisen-Phosphat besser?
>
> Bei regemäßiger Stromentnahme
> ist die Lebensdauer wesentlich länger.

Was ist, "regemäßiger Stromenntnahme"?

Ich vermute du hast ein l vergessen.

Aber es ist nicht die Antwort auf meine Frage.
Wir haben einen Starterakku.
Für den Zweck tut es die günstige Technik.
Für den Zweck des Spannungswandlers sprengt der Preis allein
die Sinnhaftigkeit. Vorübergehende größere Entladungen
stecken auch Bleiakkus klaglos weg.

Die Frage nach dem Sinn deiner Antwort ist weiter offen.

Die Frage, wie du mit 5Ah Entladung bei einem 90Ah
Starterakku nicht mehr starten konntest ist weiter von dir
unbeantwortet.

Grüße Harald

Roland Mösl

unread,
Jan 4, 2012, 3:06:13 PM1/4/12
to
On 2012-01-04 17:10, Harald Klotz wrote:

> Die Frage, wie du mit 5Ah Entladung bei einem 90Ah Starterakku nicht
> mehr starten konntest ist weiter von dir unbeantwortet.

Diese wurde in einer andere Diskussion erteilt.

Deswegen erhälltst Du hiermit Dein

Merkbefreiungszertifikat

Harald Klotz

unread,
Jan 4, 2012, 6:00:36 PM1/4/12
to
Roland Mösl schrieb:

>> Die Frage, wie du mit 5Ah Entladung bei einem 90Ah
>> Starterakku nicht mehr starten konntest ist weiter von
>> dir unbeantwortet.
>
> Diese wurde in einer andere Diskussion erteilt.
>
> Deswegen erhälltst Du hiermit Dein
>
> Merkbefreiungszertifikat

Ach Mösl, muss ich dich zitieren?

>--------------------------------------------------
Rentiert sich,
habe schließlich langjährige Erfahrung mit den Bleimurks.

Wenn man regelmäßig auch nur kleine Strommengen aus einer
Blei-Starterbatterie entnimmt, dann kann ein Startvorgang
fehlschlagen, auch wenn aus einer 90Ah Bleibatterie nur
5 Ah entnommen wurden.

Solche Überraschungen passieren völlig unerwartet.
<---------------------------------------------------

Du bist ein Lügner.

Grüße Harald



Roland Mösl

unread,
Jan 5, 2012, 4:45:58 AM1/5/12
to
Hier mein Posting aus der anderen Diskussion,
welches dem Lügner Harald Klotz sehr wohl
bekannt ist, weil er hat darauf geantwortet

> Er hat behauptet, wenn man aus eine 90Ah Bleibatterie 5 Ah
> langsam entnimmt, kannst du eine PKW damit nicht mehr
> starten.


Eine Bleibatterie auf deren Etikett 90 Ah steht
kann nach einigen Jahren Nutzung
nur noch 5 Ah Kapazität haben.

Das fällt beim Startvorgang nicht auf,
weil 1 Sekunde 100 A sind nur 27 mAh.


Wenn man aber etwa 2 Stunden Notebook
mit 2,5 A ladet, sind rund 100 mal mehr
Strom entnommen worden als bei einem
einzelnen Startvorgang.


Was ist daran so schwer zu verstehen,
es sei denn man geht mit den festen
Vorsatz heran es nicht verstehen zu wollen.

Andreas S

unread,
Jan 2, 2012, 11:32:48 AM1/2/12
to
Am 02.01.2012 00:21, schrieb Sebastian Suchanek:
Warum sollte sie das nicht tun? Hier steht eine 2000-VA-USV - und das ist noch *lange* nicht das Ende Fahnenstange dessen, was auf dem Markt erhältlich ist. Smart-UPS-Serie von APS[1] geht bis 5000VA/4000W
Eine ältere Flex schmeisst im Anlauf schon mal die Sicherung, 16A X 230V, das bedeutet mehr als 3680 Watt, mit einer neuen Schruppscheibe durchaus auch zwei bis drei mal, bis das Ding auf Drehzahl ist und die Sicherung drin bleibt. (da musst du die Sicherung wieder reindrücken, solange sich die Scheibe noch dreht) Ist ein älteres Teil von Fein, mit 1800W Nennleistung, und ohne Sanftanlauf. Dann hab ich noch eine alte Makita, da fliegt die Sicherung jedes 2te bis 3te mal, die hat nur 1600W.
Am Aggregat brauchen die 2-3 Sekunden, und die sind auf Drehzahl.
Eine Steckdose hab ich mit 20A abgesichert, da ist allerdings keine Anlaufzeit messbar, ein Ruck und die laufen.

Wenn allerdings Deine Geräte einen Sanftanlauf haben, und mit den Trapezwellen nicht klar kommen, hast Du den Aufwand fürn Arsch betrieben.

Andererseits, wie oft kommt es vor. Für ein- zwei mal im Jahr ist der Mietservice für ein Aggregat die billigste Varante.
Andreas

Harald Klotz

unread,
Jan 5, 2012, 7:34:32 AM1/5/12
to
Roland Mösl schrieb:

>> Du bist ein Lügner.
>
> Hier mein Posting aus der anderen Diskussion,
> welches dem Lügner Harald Klotz sehr wohl
> bekannt ist, weil er hat darauf geantwortet
>
>> Er hat behauptet, wenn man aus eine 90Ah Bleibatterie 5
>> Ah langsam entnimmt, kannst du eine PKW damit nicht mehr
>> starten.
>
>
> Eine Bleibatterie auf deren Etikett 90 Ah steht
> kann nach einigen Jahren Nutzung
> nur noch 5 Ah Kapazität haben.

Ja, diese Ausrede viel dir dan später ein.

Wenn du genügend Verstand hättest, dann hättest du das Blei
weggelassen und nur Batterie geschrieben.

Jede Batterie altert und ist irgendwann Müll.

Du schriebst aber speziell Bleimurks!

Für die von dir genannte Batterie ist die Lebensdauer in der
Praxis im Startereinsatz nicht bekannt.
Ich kenne Herstellerangaben von 10 Jahren, du brauchst also
2 Stück im Autoleben.
Sie kostet aber das 8-10-fache einer Bleibatterie.

Ein Auto braucht in seiner Lebensdauer 2-3 Bleibatterien.
Welchen Sinn macht es 16x statt 3x auzugeben?

> Das fällt beim Startvorgang nicht auf,
> weil 1 Sekunde 100 A sind nur 27 mAh.

Ja, das schriebst du später, es ist zwar falsch, tut aber
vom Prinzip nichts zur Sache.
Eine Elektromotor erzeugt beim Anlaufen einen Kurzschluss,
der Strom ist für ein paar Milliseksunden weit über den
genannten 100.
Ausserdem kommst mit 100A kaum aus eher brauchst du das
doppelte.
Aber wie gesagt für dein Problem spielt es keine Rolle.

Du hast behauptet, dass der Bleimurks bei 90Ah bei nur
geringer langsamer Entnahme 5Ah keinen Motor mehr startet.

Das ist ausgemachter Blödsinn, es sei denn die Batterie ist
defekt.
Das Problem hat allerdings jeder Batterietyp.

> Wenn man aber etwa 2 Stunden Notebook
> mit 2,5 A ladet, sind rund 100 mal mehr
> Strom entnommen worden als bei einem
> einzelnen Startvorgang.

Ja und?
Wäre das Eisen Phosphat anders? ;-)

> Was ist daran so schwer zu verstehen,
> es sei denn man geht mit den festen
> Vorsatz heran es nicht verstehen zu wollen.

Ich frage mich auch, was daran so schwer ist, dass du es
nicht verstehst.
Mich wundert aber nicht, dass du es nicht verstehst, bist du
doch für gröbste Fehlrechnungen bestens bekannt.

Grüße Harald

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