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ADAC-Autokostenvergleich

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F. W.

unread,
Jun 2, 2022, 9:53:58 AM6/2/22
to
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/guenstigste-mittelklasse-autos/

Selbstverständlich ohne Dacia...

Keiner der verglichenen Fahrzeuge kommt an irgendeinen Grundpreis von
Dacia auch nur ansatzweise heran. Auch der Verbrauch des größten SUV von
Dacia ist niedriger als der kleinerer Autos. Den Wertverlust kann man
nur schätzen. Er liegt aber nach ADAC-eigenen Artikeln höher als bei
vergleichbaren Fahrzeugen.

Stünde der ADAC auf Seiten seiner Mitglieder, würde er jede "motorwelt"
nur eine Schlagzeile drucken: "Leute, fahrt Dacia!"

Aber in einem teuren Autoland das geht natürlich nicht.

FW

Jochen Kremer

unread,
Jun 2, 2022, 10:33:10 AM6/2/22
to
Am 02.06.22 um 15:53 schrieb F. W.:
Natürlich nicht. Warum? Nun, was hats denn von Dacia in der Mittelklasse?

Belege für meine These? - Bittesehr:
<https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/guenstigste-autos-untere-mittelklasse/>
<https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/guenstigste-kleinwagen/>

> ...
> Stünde der ADAC auf Seiten seiner Mitglieder, würde er jede "motorwelt"
> nur eine Schlagzeile drucken: "Leute, fahrt Dacia!"
>
> Aber in einem teuren Autoland das geht natürlich nicht.

Übliches 'FW-Niveau', mal wieder ...

Andreas Neumann

unread,
Jun 2, 2022, 10:56:15 AM6/2/22
to
F. W. wrote:

> Selbstverständlich ohne Dacia...
>
> Aber in einem teuren Autoland das geht natürlich nicht.

Es funktioniert einfach nicht dir deinen geschissenen Dacia schönzureden,
nicht wahr?

Rupert Haselbeck

unread,
Jun 2, 2022, 11:45:28 AM6/2/22
to
F. W. schrieb:
Selbstverständlich!
Wie du ja selber lesen können solltest, geht es dort um
Mittelklassefahrzeuge. Welcher Dacia wäre denn als solches einzuordnen?

MfG
Rupert

F. W.

unread,
Jun 3, 2022, 2:46:58 AM6/3/22
to
Nein. Der ADAC scheint an Fakten inzwischen überhaupt nicht mehr
interessiert zu sein. Es lebt sich schlecht am Portemonaye der
Autoindustrie. Da störst Du als Kunde nur.

FW

F. W.

unread,
Jun 3, 2022, 2:50:34 AM6/3/22
to
Am 03.06.2022 um 08:09 schrieb Martin Τrautmann:

> Nunja, trotzdem nervt mich aus eigener Erfahrung, dass unser
> geerbter Dacia Sandero so viel mehr verbraucht als der Audi A4 Avant
> TDI, obwohl er bei Steigungen mit 50 km/h im zweiten hochkriecht und
> ab 120 so richtig laut wird.

Sind beide Autos denn gleich alt und gleich motorisiert?

> Dass der TÜV das defekte Lenkradschloss bemängelte, ärgerlich und
> unnötig.

Oha, ein defektes Lenkradschloss kann unvermutet einrasten. Ob Dacia
oder nicht: ich hielt das selbst bei meinen 230 E für unzumutbar und
habe es immer sofort reparieren lassen.

> Der große Vorteil beim Dacia: Umso weniger an Technik drin steckt,
> umso weniger kann auch kaputt gehen.

Na eben. Wie bei der Ente. Die konnte zu ihren Lebzeiten auch keiner
leiden. Okay, die fiebrige Grippe, die ich weiland wegen fehlenden
Heizlüfters bekommen haben, habe ich meiner Ente nie verziehen.

:-D

FW

F. W.

unread,
Jun 3, 2022, 2:53:28 AM6/3/22
to
Am 02.06.2022 um 16:33 schrieb Jochen Kremer:

>> Selbstverständlich ohne Dacia...

> Natürlich nicht. Warum? Nun, was hats denn von Dacia in der Mittelklasse?

Wer bestimmt denn die Mittelklasse?

FW

Frank Kemper

unread,
Jun 3, 2022, 2:58:47 AM6/3/22
to
Wer nicht weiß, wie man Portemonnaie schreibt, sollte lieber "Geldbörse"
sagen.

Aber unser lieber Daciatreiber verdeutlich das Problem mit dem
Journalismus: Wenn du was anderes schreibst als das, was dein Leser hören
will, dann bist du inkompetent, korrupt oder beides.

Frank

--
The whole IT runs on Caffeine

F. W.

unread,
Jun 3, 2022, 3:04:07 AM6/3/22
to
Am 03.06.2022 um 08:58 schrieb Frank Kemper:

> Wer nicht weiß, wie man Portemonnaie schreibt, sollte lieber
> "Geldbörse" sagen.

So, nun haben wir die Beschimpfungsphase überwunden.

> Aber unser lieber Daciatreiber verdeutlich das Problem mit dem
> Journalismus: Wenn du was anderes schreibst als das, was dein Leser
> hören will, dann bist du inkompetent, korrupt oder beides.

Es fällt schon auf, dass deutsche Autos beim ADAC traditionell besser
weg kommen als ausländische. Und das, obwohl sie sehr teuer sind.

Die Hauptfrage des ADAC scheint zu sein "Welches deutsche Auto ist das
beste für Dich?" und nicht "Welches Auto ist das beste für Dich?". Das
halte ich (als ADAC-Mitglied) schon für einen Unterschied.

Denn einen Neuwagen mit Renault-Technik (Dacia) ist für kleines Geld
immer besser als ein Neuwagen mit Renault-Technik für großes Geld (Opel,
Mercedes Benz).

FW

Michael Landenberger

unread,
Jun 3, 2022, 4:38:17 AM6/3/22
to
"F. W." schrieb am 03.06.2022 um 09:04:21:

> Es fällt schon auf, dass deutsche Autos beim ADAC traditionell besser
> weg kommen als ausländische. Und das, obwohl sie sehr teuer sind.

Beides könnte schlicht daran liegen, dass sie einfach besser *sind*. Das war
jetzt einfach.

Es ist zwar richtig, dass sich auch deutsche Hersteller immer mal wieder
Ausrutscher leisten. Grundsätzlich ist aber an der Aussage, "made in Germany"
stehe für gehobene Qualität, durchaus was dran. Genauso wie an der Aussage
"Qualität kostet". Ausnahmen bestätigen zwar diese Regel, aber meist muss man
für bessere Qualität halt etwas mehr bezahlen (bzw. bekommt Schrott, wenn man
zu wenig bezahlt).

Abgesehen davon lobt der ADAC auch ausländische Autos, wenn die es verdient
haben. Und der TÜV schreibt einfach nur, wie Autos bei der HU abgeschnitten
haben. Da spielt die Marke oder das Herkunftsland überhaupt keine Rolle, nur
das Prüfungsergebnis ist entscheidend. Aber erstaunlicherweise schaffen es
trotzdem einige teure Autos von deutschen Herstellern auf die Spitzenplätze,
während man die rote Laterne meist bei solchen Autos findet, von denen auch
der ADAC nicht allzu viel hält.

Gruß

Michael

F. W.

unread,
Jun 3, 2022, 5:01:08 AM6/3/22
to
Am 03.06.2022 um 10:38 schrieb Michael Landenberger:

>> Es fällt schon auf, dass deutsche Autos beim ADAC traditionell
>> besser weg kommen als ausländische. Und das, obwohl sie sehr teuer
>> sind.

> Beides könnte schlicht daran liegen, dass sie einfach besser *sind*.
> Das war jetzt einfach.

Das könnte sein. Da müsste man erstmal definieren, was "besser" genau
ist. Was ist ein gutes, was ein besseres Auto?

> Es ist zwar richtig, dass sich auch deutsche Hersteller immer mal
> wieder Ausrutscher leisten. Grundsätzlich ist aber an der Aussage,
> "made in Germany" stehe für gehobene Qualität, durchaus was dran.
> Genauso wie an der Aussage "Qualität kostet". Ausnahmen bestätigen
> zwar diese Regel, aber meist muss man für bessere Qualität halt etwas
> mehr bezahlen (bzw. bekommt Schrott, wenn man zu wenig bezahlt).

Also der Wiederverkaufswert von Dacia ist überdurchschnittlich. Wenn das
ein Qualitätsmerkmal ist, steht Dacia schon wieder besser da.

> Abgesehen davon lobt der ADAC auch ausländische Autos, wenn die es
> verdient haben. Und der TÜV schreibt einfach nur, wie Autos bei der
> HU abgeschnitten haben. Da spielt die Marke oder das Herkunftsland
> überhaupt keine Rolle, nur das Prüfungsergebnis ist entscheidend.
> Aber erstaunlicherweise schaffen es trotzdem einige teure Autos von
> deutschen Herstellern auf die Spitzenplätze, während man die rote
> Laterne meist bei solchen Autos findet, von denen auch der ADAC nicht
> allzu viel hält.

Tja, klingt nicht objektiv.

FW

Frank Kemper

unread,
Jun 3, 2022, 7:09:07 AM6/3/22
to
F. W. <m...@home.com> wrote:

> Das könnte sein. Da müsste man erstmal definieren, was "besser" genau
> ist. Was ist ein gutes, was ein besseres Auto?

Das könnte man machen bei Leuten, bei denen man ein gewisses Maß an
Einsicht vermutet. Das sehe ich bei dir nicht.

Jahrelang haben in der deutschen Fachpresse Fiat und Renault Prügel bezogen
wegen ihrer angeblich schlechten Werkstätten und der mangelnden
Zuverlässigkeit. Ich hatte einen Renault und einen Fiat und kann das
bestätigen. Vor allem der Renault war eine Katastrophe, und die Werkstatt
gleich mit.

Achim Lesmeister

unread,
Jun 3, 2022, 2:16:24 PM6/3/22
to
Die EU-Komission, die Euro-NCAP und das KBA.¹

Wenn Du wissen willst, welche Klassifikation der ADAC zugrundelegt oder
ob er eine eigene verwendet, wirst Du schon beim ADAC anfragen müssen.

Gruß
Achim


¹ teilweise sogar übereinstimmend

Achim Lesmeister

unread,
Jun 3, 2022, 2:24:40 PM6/3/22
to
Der 1100¹ und der 1300².
Ok, die sind nicht mehr ganz taufrisch und vermutlich auch eher nicht
mehr neu zu bekommen...

SCNR
Achim

¹ Modelljahr 1968
² Modelljahr 1969

F. W.

unread,
Jun 9, 2022, 2:31:12 AM6/9/22
to
Am 03.06.2022 um 13:09 schrieb Frank Kemper:

>> Das könnte sein. Da müsste man erstmal definieren, was "besser"
>> genau ist. Was ist ein gutes, was ein besseres Auto?

> Das könnte man machen bei Leuten, bei denen man ein gewisses Maß an
> Einsicht vermutet. Das sehe ich bei dir nicht.

Aber Du wirst doch wenigstens sagen können, was ein gutes und was ein
schlechtes Auto ist?

FW

F. W.

unread,
Jun 9, 2022, 2:32:00 AM6/9/22
to
Am 03.06.2022 um 11:00 schrieb Martin Τrautmann:

>>> Nunja, trotzdem nervt mich aus eigener Erfahrung, dass unser
>>> geerbter Dacia Sandero so viel mehr verbraucht als der Audi A4
>>> Avant TDI, obwohl er bei Steigungen mit 50 km/h im zweiten
>>> hochkriecht und ab 120 so richtig laut wird.
>>
>> Sind beide Autos denn gleich alt und gleich motorisiert?
>
> Überhaupt nicht - der Diesel ist von 2002, der Dacia von etwa 2016.
>
> Diesel mit AHK und mehr als doppelt so viel kW.
>

Dann wird mal die Autos nicht zielführend vergleichen können oder?

FW

Frank Kemper

unread,
Jun 9, 2022, 2:38:54 AM6/9/22
to
Ich könnte so vieles sagen, aber wozu?

F. W.

unread,
Jun 9, 2022, 4:03:54 AM6/9/22
to
Um ein Thema zu diskutieren? Aber auch gut.

FW

F. W.

unread,
Jun 9, 2022, 4:04:30 AM6/9/22
to
Am 03.06.2022 um 20:16 schrieb Achim Lesmeister:

> Wenn Du wissen willst, welche Klassifikation der ADAC zugrundelegt
> oder ob er eine eigene verwendet, wirst Du schon beim ADAC anfragen
> müssen.

Das bestätigt aber doch, dass die Klassifizierung willkürlich ist.

FW

HC Ahlmann

unread,
Jun 9, 2022, 4:04:43 AM6/9/22
to
Es ist witzlos, wenn jemand sagt, ein Auto sei gut, besser oder
schlecht, wenn die Kriterien nicht genannt werden.
--
Munterbleiben
HC

F. W.

unread,
Jun 9, 2022, 4:05:57 AM6/9/22
to
Genau das meinte ich.

Ein Porsche 911 ist sicher für viele ein "gutes" Auto. Es sei denn, man
muss einen Anhänger ziehen oder einen Kinderwagen verstauen. Dann ist
jeder Golf "besser".

FW

Achim Lesmeister

unread,
Jun 9, 2022, 6:13:51 AM6/9/22
to
Ja, natürlich. Wie jede Klassifizierung, weil sie von Menschen gemacht wird.

Gruß
Achim

Markus Franzke

unread,
Jun 9, 2022, 10:33:07 AM6/9/22
to
Am 02.06.22 um 16:56 schrieb Andreas Neumann:
Laaaaaaangsam. Ich fahre einen Logan MCV (Diesel) seit 2009 und einen
Logan Pickup (Diesel) seit 2010, und in der ganzen Zeit war praktisch
nichts kaputt. Lediglich Glühlampen und einmal Auspuffaufhängung. Letzte
wurde einfach so (so weit ich mich erinnere sogar kostenlos) schnell mal
repariert (Reparaturset, Lagerware). Die Originalbatterie (ROMBAT) des
älteren PKW hielt übrigens 12,5 Jahre, die andere ist noch in Betrieb.

Mir ist scheißegal, in welcher Einstufung diese Fahrzeuge beim ADAC
landen. Ich kann auch nichts über die aktuellen Modelle sagen.

Ich finde aber das, was man da für sein Geld bekommen hat, klasse.

Henry Ford soll einmal sinngemäß gesagt haben "Ein Model-T ist wie eine
Badewanne. Jeder benutzt sie, aber niemand möchte darin gesehen werden".

Dieser Spruch kommt mir immer in den Sinn, wenn ich diese
unqualifizierten Dacia-Schmähungen höre.

M

Wendelin Uez

unread,
Jun 9, 2022, 11:21:07 AM6/9/22
to
Ich muß zugeben, ich fahre einen Oldtimer und hatte deshalb noch nie nötig,
bei einem Reifenwechsel die Drucksensoren berücksichtigen zu müssen. Aber
die heutigen Autos haben das (alle?), und ich muß mich gerade mit so einem
Fall befassen.

Frage 1:
Was für ein Aufwand ergibt sich eigentlich, wenn ein komplettes Rad, also
Felge plus aufgezogener Reifen, ausgetauscht bzw. gewechselt wird? Der
Drucksensor übermittelt doch den Reifendruck digital an das Bordsystem, was
muß da vom Reifenwechsler noch gemacht werden, daß der eine Begründung für
einen Arbeitsaufwand hat? Braucht es dazu Spezialwerkzeug, oder warum kann
das Fahrzeug das nicht automatisch bzw. der Kunde das nicht selbst
erledigen?

Frage 2:
In einem mir freundlicherweise zeitweise überlassenen Fahrzeug werden die
Luftdruckwerte offenbar korrekt angezeigt, aber der Bordcomputer beschwert
sich bei der Belastungseinstellung "mittel" und "hoch" über eine nicht näher
in Erfahrung zu bringende Störung, bei Einstellung "leicht" dagegen nicht.
Wenn die übermittelten Druckwerte alle ok und plausibel sind, was kann ihm
denn dann noch nicht passen, und warum können die Druckwerte abhängig von
der - ja nur potentiellen - Belastung mal in Ordnung und mal falsch sein?
Wenn ein Sensor kaputt wäre, dann wäre er es doch unabhängig von der
gewünschten Belasstung immer. Wird da noch etwas an Daten übertragen?

Frank Kemper

unread,
Jun 9, 2022, 5:23:46 PM6/9/22
to
Wendelin Uez <wu...@online.de> wrote:
> Ich muß zugeben, ich fahre einen Oldtimer und hatte deshalb noch nie nötig,
> bei einem Reifenwechsel die Drucksensoren berücksichtigen zu müssen. Aber
> die heutigen Autos haben das (alle?), und ich muß mich gerade mit so einem
> Fall befassen.

Ich habe jetzt einen 2016er Toyota, der ist mein erstes Auto mit
Reifendruck-Kontrollsystem, und ich habe den Eindruck, dass es etwas
einfacher funktioniert als du meinst. Die Sensoren übermitteln glaube ich
keinen numerischen Wert, sondern irgendeine Position, in der sie sich
befinden, wenn der Luftdruck passend eingestellt ist. Wenn bei meinem Auto
die Winter- gegen die Sommerräder gewechselt werden, dann müssen
anschließend in einem ersten Schritt die Sensoren angelernt werden, und in
einem zweiten Schritt muss dem System mitgeteilt werden, dass die Werte der
Sensoren jetzt dem Normalzustand repräsentieren. Danach überwacht das
System nur noch, ob die von den Sensoren gemeldeten Werte konstant bleiben.
Weichen sie über einen gewissen Schwellwert von den im System gespeicherten
Wert ab, dann schlägt die Kontrolleuchte an. Dabei kennt das System zwei
Warnmodi: Wenn die Warnlampe dauernd leuchtet, stimmt irgendwas mit dem
Luftdruck nicht. Blinkt die Leuchte, erhält sie von mindestens einem Sensor
kein Signal.

Das Anlernen ist eigentlich relativ einfach, es gibt einen Knopf unter dem
Armaturenbrett, mit dem kann man den Anlernprozess durch eine Reihenfolge
von Drucksequenzen starten. Wobei es einfacher wäre, wenn dieser Prozess im
Handbuch richtig beschrieben wäre, was er zumindest bei meinem Auto nicht
ist. Außerdem, auch das Spiel kenne ich inzwischen zu Genüge, muss man die
Prozedur immer mindestens zweimal machen. Als ich das Auto zum ersten Mal
vom Reifenfritzen holte, leuchtete am nächsten Tag die Lampe und ich habe
hektisch den Luftdruck gecheckt. Beim nächsten Mal sagte ich: "Könnten Sie
bitte diesmal die Reifendruckkontrolle zurücksetzen, das haben Sie beim
letzten Mal nämlich vergessen." Daraufhin sagten sie mir, sie hätten das
keineswegs vergessen, es sei nur nicht ungewöhnlich, dass man diesen
Vorgang am nächsten Tag wiederholen müsse, manchmal sogar zweimal.

In diesem Jahr habe ich kurz nach Ostern die Sommerreifen draufziehen
lassen, und dann hat die Lampe am nächsten Tag wieder geleuchtet. Also habe
ich die Anlernprozedur nochmal gemacht, bestimmt zehnmal. Doch die blöde
Lampe wollte nicht ausgehen. Ich war ratlos und habe aufgegeben. Tags drauf
ging die Lampe nach dem Start aus - und so ist es bis heute geblieben.

Kannste dir nicht ausdenken sowas.

Maik Koenig

unread,
Jun 9, 2022, 6:08:33 PM6/9/22
to
Am 09.06.2022 um 23:23 schrieb Frank Kemper:
> Wendelin Uez <wu...@online.de> wrote:
>> Ich muß zugeben, ich fahre einen Oldtimer und hatte deshalb noch nie nötig,
>> bei einem Reifenwechsel die Drucksensoren berücksichtigen zu müssen. Aber
>> die heutigen Autos haben das (alle?), und ich muß mich gerade mit so einem
>> Fall befassen.
>
> Ich habe jetzt einen 2016er Toyota, der ist mein erstes Auto mit
> Reifendruck-Kontrollsystem, und ich habe den Eindruck, dass es etwas
> einfacher funktioniert als du meinst. Die Sensoren übermitteln glaube ich
> keinen numerischen Wert, sondern irgendeine Position, in der sie sich
> befinden, wenn der Luftdruck passend eingestellt ist.

Da mir mein Auto für jeden Reifen einzelnd den Luftdruck anzeigt und
sich diese Anzeige nach längerer Strecke auch korrekt erhöht bezweifel
ich diese pauschale Aussage.

Greetz,
MK
--
Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten
und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!
Ich lese die Gruppen in denen ich schreibe: KEINE Mailkopie.

Maik Koenig

unread,
Jun 9, 2022, 6:08:33 PM6/9/22
to
Am 09.06.2022 um 16:38 schrieb Wendelin Uez:

> Frage 2:
> In einem mir freundlicherweise zeitweise überlassenen Fahrzeug werden die
> Luftdruckwerte offenbar korrekt angezeigt, aber der Bordcomputer beschwert
> sich bei der Belastungseinstellung "mittel" und "hoch" über eine nicht näher
> in Erfahrung zu bringende Störung, bei Einstellung "leicht" dagegen nicht.
> Wenn die übermittelten Druckwerte alle ok und plausibel sind, was kann ihm
> denn dann noch nicht passen, und warum können die Druckwerte abhängig von
> der - ja nur potentiellen - Belastung mal in Ordnung und mal falsch sein?
> Wenn ein Sensor kaputt wäre, dann wäre er es doch unabhängig von der
> gewünschten Belasstung immer. Wird da noch etwas an Daten übertragen?

Naja. Höhere Belastung sollte eigentlich für einen höheren Luftdruck in
den Reifen sorgen. Wenn der aber nicht steigt, deutet das Auto das halt
als Störung: Entweder der Sensor hat eine Macke oder der Reifen zuwenig
Luft. Ich würde annehmen, dass eine Einstellung "leicht" bei in Wahrheit
voll beladenem Auto ebenfalls zu einer Meldung führt, da der Reifen dann
ja mehr Luftdruck hat als er eigentlich haben sollte.

Andreas Neumann

unread,
Jun 10, 2022, 12:02:47 AM6/10/22
to
Markus Franzke wrote:

> Am 02.06.22 um 16:56 schrieb Andreas Neumann:
>> F. W. wrote:
>>
>>> Selbstverständlich ohne Dacia...
>>>
>>> Aber in einem teuren Autoland das geht natürlich nicht.
>>
>> Es funktioniert einfach nicht dir deinen geschissenen Dacia schönzureden,
>> nicht wahr?
>>
>
> Laaaaaaangsam.

Schon gut. Es ging hier nicht wirklich um Dacia, sondern um den OP mit
seinen abstrusen Vorstellungen.

> Ich finde aber das, was man da für sein Geld bekommen hat, klasse.

Unbestritten.

> Dieser Spruch kommt mir immer in den Sinn, wenn ich diese
> unqualifizierten Dacia-Schmähungen höre.

Das war nur eine stilistische Überhöhung.

olaf

unread,
Jun 10, 2022, 1:45:03 AM6/10/22
to
Wendelin Uez <wu...@online.de> wrote:

>Was für ein Aufwand ergibt sich eigentlich, wenn ein komplettes Rad, also
>Felge plus aufgezogener Reifen, ausgetauscht bzw. gewechselt wird? Der
>Drucksensor übermittelt doch den Reifendruck digital an das Bordsystem, was
>muß da vom Reifenwechsler noch gemacht werden, daß der eine Begründung für
>einen Arbeitsaufwand hat? Braucht es dazu Spezialwerkzeug, oder warum kann
>das Fahrzeug das nicht automatisch bzw. der Kunde das nicht selbst
>erledigen?

Es ist zumindest mal denkbar da dieses bei jedem Hersteller anders sein
koennte und du deshalb mal mitteilen musst was du fuer ein Auto hast. .-)

Das Problem dieser aktiven Sensoren besteht darin das sie sehr lange
mit einer kleinen Batterie auskommen muessen. Sie sind also meistens
ausgeschaltet. Es macht ja keinen Sinn wenn sie den Reifendruck auch senden
der Wagen vor der Haustuer parkt.

Man muss sie also erstmal aktivieren. Dazu gibt es besondere Geraete.

Danach senden sie dann halt ihren Luftdruck und ihre Seriennummer.
Dem Fahrzeug muss dann diese Seriennummer bekannt gemacht werden damit
es den Reifen vom Nachbarreifen unterscheiden kann oder sogar die
Reifenposition zuordnen kann.

Fuer all das gibt es selbstverstaendlich spezielle Diagnosegeraete.


>Frage 2:
>In einem mir freundlicherweise zeitweise überlassenen Fahrzeug werden die
>Luftdruckwerte offenbar korrekt angezeigt, aber der Bordcomputer beschwert
>sich bei der Belastungseinstellung "mittel" und "hoch" über eine nicht näher
>in Erfahrung zu bringende Störung, bei Einstellung "leicht" dagegen nicht.

Dann solltest du dir ein zum Fahrzeug passendes Diagnosegeraet besorgen
und so diese Stoerung genau auslesen.

>Wenn ein Sensor kaputt wäre, dann wäre er es doch unabhängig von der
>gewünschten Belasstung immer. Wird da noch etwas an Daten übertragen?

Keine Ahnung was der uns unbekannte Hersteller da so alles
sendet. Haette ich das entwickelt wuerde der Sensor sicher auch noch
die aktuelle Batteriespannung uebertragen. Ausserdem vermutlich auch
einen Temperaturwert um den Luftdruck entsprechend zu kompensieren.

Olaf

HC Ahlmann

unread,
Jun 10, 2022, 3:02:19 AM6/10/22
to
Das ist ein Beispiel, wie ein schlecht gemachtes Helferlein mehr
"Arbeit" verursacht, als es einspart, wenn die Routinekontrolle des
Luftdruckprüfens in eine Bedarfskontrolle gewandelt wird.

Dem fälligen Einwand der erhöhten Sicherheit entgegne ich zum einen mit
"Popometer", denn jedes Überfahren eines abgesenkten Bordsteins gibt
durch Geräusch und Erschütterung (oder ausbleibende) Aufschluss über
gleiche und nachlassende Reifendrücke, und zum anderen mit Ignoranz
einiger Fahrer/-innen, die trotz einer (der vielen) gelben
Kontrollleuchten weiterfahren (vgl. Autodoktoren vom 06.06.22,
Hinterräder eines T6 mit RDK und anderen "Ignoranzschäden").

Es ist schon schwierig genug, gute elektronische Helferlein zu
entwickeln, die unauffällig unterstützen und nicht den Normalbetrieb
stören. Doch wenn gestörter Betrieb auf unzureichendes technisches
Verständnis der Fahrer stößt, ist nichts gewonnen, denn immer mehr,
immer komplexere Funktionen durch den Fahrer überwachen und beurteilen
zu lassen, ist überfordert viele (Dank im Voraus an jene, die mir jetzt
Überforderung unterstellen wollen), nicht zuletzt durch den Übergang von
langweiliger, ablenkungsträchtiger Überwachung zu störungsgerechter,
richtiger Reaktion.
Ceterum censeo – KISS.
--
Munterbleiben
HC

olaf

unread,
Jun 10, 2022, 4:30:04 AM6/10/22
to
HC Ahlmann <hc.ah...@gmx.de> wrote:

>Das ist ein Beispiel, wie ein schlecht gemachtes Helferlein mehr
>"Arbeit" verursacht, als es einspart, wenn die Routinekontrolle des
>Luftdruckprüfens in eine Bedarfskontrolle gewandelt wird.

Ich bin mir ziemlich sicher das die meisten Leute die ich in Autos
sitzen sehe, garnicht mehr wissen wie man seinen Reifendruck kontrolliert. .-)

>Dem fälligen Einwand der erhöhten Sicherheit entgegne ich zum einen mit
>"Popometer", denn jedes Überfahren eines abgesenkten Bordsteins gibt
>durch Geräusch und Erschütterung (oder ausbleibende) Aufschluss über
>gleiche und nachlassende Reifendrücke, und zum anderen mit Ignoranz

Das halte ich bei den heute sehr verbreiteten Niederqueschnittsreifen,
insbesondere noch mit der Kombination von tiefergelegten Fahrwerken
fuer zweifelhaft.

Nicht jeder Elektronikkram der heute in Autos verbaut wird
ist sinnvoll oder gar wuenschenswert, aber eine Kontrolle
des Reifensdrucks gehoert dazu.

Olaf

Ralf Koenig

unread,
Jun 12, 2022, 4:42:12 PM6/12/22
to
Am 02.06.2022 um 15:53 schrieb F. W.:
> https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/guenstigste-mittelklasse-autos/
>
>
> Selbstverständlich ohne Dacia...

Der ADAC hat keinen Dacia in die Mittelklasse eingeordnet.
Wie auch das KBA nicht.

Die Dacias sind also in den Klassen, wo Dacia Autos anbietet.

Kleinwagen mit Dacia Spring und Dacia Sandero
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/guenstigste-kleinwagen/

Untere Mittelklasse mit Dacia Duster und Dacia Jogger.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/guenstigste-autos-untere-mittelklasse/

Duster und Spring auch noch bei SUV.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/guenstige-suv/

[Rest gesnippt, Dacia macht halt keine Mittelklasse, so einfach.]

Grüße,
Ralf

Dr. Joachim Neudert

unread,
Jun 13, 2022, 12:30:04 AM6/13/22
to
Ist das nicht zutiefst ungerecht und rassistisch? Ich meine, man kann heute
in sich gehen und sein Geschlecht frei wählen, eines unter den Hunderten,
und dann wird die Klasse des Autos einfach so fremdbestimmt? Was, wenn der
Dacia sich als sportliches Oberklassen-Coupé empfindet, oder der Mercedes
sich als Arbeiter-und Bauern Fortbewegungsmittel?

Wird Zeit da drüber etwas nachzudenken, finde ich.

( ;-). Das war Satire, sage ich hier zur Sicherheit dazu).

--
please forgive my iPhone typos

Ralf Koenig

unread,
Jun 13, 2022, 11:40:26 AM6/13/22
to
Am 13.06.2022 um 06:30 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>
> Ist das nicht zutiefst ungerecht und rassistisch? Ich meine, man kann heute
> in sich gehen und sein Geschlecht frei wählen, eines unter den Hunderten,
> und dann wird die Klasse des Autos einfach so fremdbestimmt? Was, wenn der
> Dacia sich als sportliches Oberklassen-Coupé empfindet, oder der Mercedes
> sich als Arbeiter-und Bauern Fortbewegungsmittel?
>
> Wird Zeit da drüber etwas nachzudenken, finde ich.
>
> ( ;-). Das war Satire, sage ich hier zur Sicherheit dazu).
>

Auch wenn es lustig gemeint war: ich kann nachvollziehen, dass eine
unpassende Geschlechtszuordnung bei realen Personen viel Leid erzeugen
kann. Dies kann durch die Geschlechtszuordnung zu "divers" aufgelöst
werden. Das Bundesverfassungsgericht hat dazu den Gesetzgeber
aufgefordert und ich finde das richtig. Die ARD hatte ganz gute Dokus dazu:
https://www.google.com/search?q=ard+doku+intersexuelle+menschen

Das sind übrigens nicht hunderte Geschlechter (auch wenn Facebook
meinte, 60 Ausprägungen wären für ihre Plattform passend). Sondern es
ist (für die Verwaltungszwecke) eine dritte Geschlechtszuordnung als
etwas was ich mal Sammelbezeichnung nennen würde für die nicht-binären
Geschlechter. Mit der vermeintlich "freien" Wählbarkeit der eigenen
Zuordnung eines Geschlechtes - ja, da stellt sich bei mir auch die eine
oder andere Frage nach Grenzen.

Dieses reale Leid aber nun satirisch auf "falsch" eingeordnete
Automodelle zu übertragen, finde ich unsensibel.

Das KBA hat die Dacia-Modelle übrigens so in seine "KBA-Klassen" zugeordnet:

Dacia Spring - Minis // ADAC: Kleinwagen und SUV
Dacia Sandero - Kompaktklasse // ADAC: Kleinwagen
Dacia Duster - SUVs // ADAC: untere Mittelklasse und SUV
Dacia Lodgy - Minivans // ADAC: untere Mittelklasse
Dacia Jogger - Großraumvans // ADAC: untere Mittelklasse

Der ADAC hingegen hat alles in die 6 "traditionellen" Klassen (Kleinst,
Klein, untere Mittel, Mittel, obere Mittel, Oberklasse) eingeteilt. Und
weil SUV irgendwie über alles drüber gehen, haben sie noch ne Liste für
SUV, die dann auf der Seite nach den Klassen geteilt ist.

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/guenstige-suv/

Grüße,
Ralf
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