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Pendler + LPG-Auto

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Wolfi Zengl

unread,
Aug 1, 2010, 9:41:57 AM8/1/10
to
Hallo,

als Pendler bnrauche ich ein neues Auto bzw. gebraucht aber mit Gas um
Kosten zu sparen.

Wozu könnt Ihr mir raten?

Ich würde einen Skoda Octavia bevorzugen, wenn es nicht vergleichbares
zu günstigeren Bedingungen gibt.

Da es eine Neuanschaffung wird, könnte man hier optimieren, auch steuerlich.

Worauf muss ich achten?

Danke

Klaus Sailer

unread,
Aug 1, 2010, 12:18:42 PM8/1/10
to
"Wolfi Zengl" <Wolfi...@zengl.com> wrote in message
news:i33tj9$32j$1...@news.mixmin.net...

> als Pendler bnrauche ich ein neues Auto bzw. gebraucht aber mit Gas um
> Kosten zu sparen.

Aha - und Gas ist die universelle Antwort für alle Pendler? Auf die Strecke
und
dein Budget, die Privatnutzung kommt es nicht an?

> Wozu könnt Ihr mir raten?

Dazu, daß du dir mehr Gedanken machst und dich nicht von der
erstbesten (Schnaps)Idee lenken läßt.

> Ich würde einen Skoda Octavia bevorzugen, wenn es nicht vergleichbares zu
> günstigeren Bedingungen gibt.

Skoda Fahrzeuge habe ich vom Preis-/Leistungsverhältnis gerade
als außerordentlich teuer empfunden, Seat ist z.B. deutlich günstiger.

> Da es eine Neuanschaffung wird, könnte man hier optimieren, auch
> steuerlich.

Richtig, man kann Vieles optimieren. Man sollte aber erst einmal
analysieren, bevor man in die Entscheidungsfindung geht.

> Worauf muss ich achten?

Auf Vieles. Dein Beitrag klingt für mich so, als suchtest du nur Leute,
die dir deine Idee als richtig bestätigen, damit du ruhig schlafen kannst.

Meine Meinung: ein normaler Benziner kann je nach Rahmenbedingungen
insgesamt viel günstiger sein. Und genau deine Rahmenbedingungen kennt
hier außer dir niemand.

Klaus

Wolfi Zengl

unread,
Aug 1, 2010, 1:45:30 PM8/1/10
to

"Klaus Sailer" <kla...@hotmail.invalid> schrieb

>> Worauf muss ich achten?
>
> Auf Vieles.

Nimm Deine Pillen!

Gideon Becker

unread,
Aug 1, 2010, 2:26:54 PM8/1/10
to
Am Sun, 01 Aug 2010 15:41:57 +0200 schrieb Wolfi Zengl:

> als Pendler bnrauche ich ein neues Auto bzw. gebraucht aber mit Gas um
> Kosten zu sparen.
>
> Wozu könnt Ihr mir raten?

Ich habe mir vor ein paar Monaten - bei schmalem Budget - enen gebrauchten
(BJ 98) auf LPG umgerüsteten Daewoo Nubira gekauft.
Der Verbrauch ist höher als im Benzin-Betrieb, dennoch komme ich auf
Kraftstoffkosten/100 km die unterhalb bis maximal auf Diesel-Niveau liegen.
Vorteil dabei ist aber: niedrige KFZ-Steuer (wie Benziner) und das Auto hat
einen grünen Staubaufkleber, dürfte also auch innerhalb Hannovers und
Berlins bewegt werden. In der von mir gesuchten Preisklasse gab es
Diesel-PKW bestenfalls mit gelben Krömmel-Aufkleber.

Betanken mit LPG ist zeiitaufwändiger als das Tanken von Benzin. Die
Auswahl an Tankstellen ist nicht ganz so groß, die Preisunterschiede aber
dann doch erheblich.

Alles in allem würde ich es wieder machen. Volltanken für unter 25 Euro hat
schon was :-)

Andreas Cammin

unread,
Aug 1, 2010, 2:55:46 PM8/1/10
to
Am 01.08.2010 15:41, schrieb Wolfi Zengl:

> als Pendler bnrauche ich ein neues Auto bzw. gebraucht aber mit Gas um
> Kosten zu sparen.
>
> Wozu könnt Ihr mir raten?
>
> Ich würde einen Skoda Octavia bevorzugen, wenn es nicht vergleichbares
> zu günstigeren Bedingungen gibt.

Neue Modelle aus dem VAG-Konzern sind aufgrund der verwendeten
Motorentechnologie (Direkteinspritzung) nicht mehr unbedingt
"gastauglich". Es gibt wohl schon Anlagen die mit Direkteinspritzern
klarkommen, aber die einschlägigen Foren wimmeln IIRC von schlechten
Erfahrungen.

Der letzte "gastaugliche" VW-Motor war wohl der 1,6er mit 105 PS, da
noch mit konventioneller Saugrohreinspritzung.

Am besten du schaust mal in eins der einschlägigen Foren, in denen sich
sowohl Umrüster als auch User rumtreiben, z.B. www.autogas4you.de

Andreas

P.S. bei einem Neuwagen würde ich, im Gegensatz zu einem jungen
Gebrauchten, wohl doch eher einen Diesel vorziehen.

Hubert Reinelt

unread,
Aug 1, 2010, 5:01:09 PM8/1/10
to
Wolfi Zengl Wolfi...@zengl.com schrieb :

> als Pendler bnrauche ich ein neues Auto bzw. gebraucht aber mit Gas
> um Kosten zu sparen.

Rechne es damit mal durch:

http://www.amortisationsrechner.de/

> Worauf muss ich achten?

1. Das Startbenzin nicht vernachlässigen.
2. Mehrere Umrüster anschauen und sich kundig (auch in diversen Foren)
machen. Eine Umrüstung kostet um die 2.500,-- EUR.
3. Unbedingt die Amortisationszeit beachten. Je nach Fahrprofil zieht
sich das seeehr nach hinten.

Gideon Becker

unread,
Aug 1, 2010, 5:17:37 PM8/1/10
to
Am Sun, 01 Aug 2010 23:01:09 +0200 schrieb Hubert Reinelt:

> 1. Das Startbenzin nicht vernachlässigen.

Stimmt. Das wird gern vernachlässigt.
Allerdings: Ich hab neulich mal die Tankklappe aufgemacht, ohne tanken zu
wollen. Da waren voll die Spinnweben hinter.
Ich hatte da schon laaaange nichts mehr gemacht.

Ralf Koenig

unread,
Aug 2, 2010, 3:20:55 AM8/2/10
to
Am 01.08.2010 15:41, schrieb Wolfi Zengl:
> Als Pendler brauche ich ein neues Auto bzw. gebraucht aber mit Gas um
> Kosten zu sparen.

Das ist bisschen vorschnell.

> Wozu könnt Ihr mir raten?
>
> Ich würde einen Skoda Octavia bevorzugen, wenn es nicht vergleichbares
> zu günstigeren Bedingungen gibt.

--> Wenn (!) man sich auf Neuwagen beschränkt, und den Annahmen einer
ADAC-Modellrechnung folgt (Neuwagen zum *Listenpreis*, 4 Jahre
Haltedauer, 15 TKM/Jahr, mit Wertverlust, ohne Finanzierungskosten, ohne
steuerliche Berücksichtigung), sieht so ein Skoda Octavia Combi 1.6 LPG
Classic im Autogas-Betrieb (!) und im Vergleich zu den (teilweise
deutlich besser ausgestatteten) Mittelklasse-Autos schon mal ganz gut
aus: 35,1 cent pro Kilometer.

http://www1.adac.de/Auto_Motorrad/autokosten/TopTenAK/default_fzgklassen.asp?ComponentID=147587&SourcePageID=147544

Schlecht ist dort aber, dass die dann keine weiteren Octavias genannt
haben, weil die von jedem Modell nur das günstigste nennen. Wenn der
Basisdiesel nur 0,1 Cent teurer ist, wird er dort nicht genannt. Und
gerade der Basisdiesel scheint mir wesentlich attraktiver, auch wenn man
seine Vorzüge nicht in Geld ausdrücken kann: mehr Reichweite (1330 km
statt ca. 480 km auf LPG), besseres Ansprechen (mehr Drehmoment unten
raus), und dann noch dichteres Tankstellennetz.

Dazu: Die Classic-Ausstattung ist zwar billig, lässt aber eben auch (für
einen Neuwagen der Mittelklasse) etliches vermissen.

BTW: Als Entfernungspauschale mindern nur 30 Cent pro
Entfernungskilomter (also 15 Cent pro Km) dein zu versteuerndes
Einkommen, maximal 4500 EUR/Jahr. Was du also bei Neuwagen auf jeden
Fall machen solltest: Abrechnung nach realen Kosten, auch wenn's lästig ist.

> Da es eine Neuanschaffung wird, könnte man hier optimieren, auch
> steuerlich.

Du hast also das, was man mathematisch ein Optimierungsproblem nennt.
BTW: Was meinst du mit "steuerliche" Optimierung?

> Worauf muss ich achten?

Für das Lösen eines Optimierungsproblems braucht man zwei Sachen:

1) eine Zielfunktion (Was willst du optimieren?)
2) die Nebenbedingungen

Wenn dir das zu abstrakt vorkommt, dann geb ich dir mal eine Liste, die
du ausfüllen kannst:

Zielfunktion:
--------------
- Gesamtkosten?
- Mit Wertverlust oder ohne?
- Wenn ja:
* Haltedauer?
* Rechnung mit Listenpreisen oder real?

- Mit Finanzierungskosten?
- Mit steuerlicher Berücksichtung?

- Nur Kraftstoffkosten?

Wieviele km pro Jahr?
Streckenanteil Stadt/Land/Autobahn?
Arbeitsanteil? Privatanteil?

Nebenbedingungen:
-----------------
Muss ein Neuwagen sein: ja/nein

Welcher Octavia? (Modell, Motor, Ausstattung, ...)

Woran misst du die Vergleichbarkeit mit einem Octavia?

Privatverbraucher oder gewerblicher Einsatz?

Arbeitswegkosten nach Entfernungspauschale (30 ct pro
Entferungskilometer) oder nach tatsächlichen Aufwendungen mit
Nachweisen/Fahrtenbuch? Hier kommen dann weitere Sachen dazu:
Lohnsteuerklasse, Lohnsteuersatz, zu versteuerndes Einkommen, etc. (Für
Details musst du dann ggf. mal einen Steuerberater hinzuziehen.)

Leasing/Kauf?

Schreib da mal was zu.

Ralf

Klaus Sailer

unread,
Aug 2, 2010, 6:11:08 AM8/2/10
to
"Wolfi Zengl" <Wolfi...@zengl.com> wrote in message
news:i34brt$3ff$1...@speranza.aioe.org...

> Nimm Deine Pillen!

Danke für die Bestätigung. So wie du hier auftrittst, war offensichtlich,
daß du dich mit Details überhaupt nicht befassen willst, sondern nur
Leute suchst, die dir nach dem Mund reden.

Es bleibt dabei: ob sich Autogas lohnt, hängt vom eigenen Profil ab,
es gibt keine automatische Wirtschaftlichkeit von Autogas. Für mich
wäre es trotz Pendeln Geldverschwendung.

Ob du das nun hören willst, interessiert mich eher weniger....

Klaus

Wolfi Zengl

unread,
Aug 2, 2010, 6:48:24 AM8/2/10
to

"Klaus Sailer" <kla...@hotmail.invalid> schrieb

>> Nimm Deine Pillen!
>
> Danke für die Bestätigung. So wie du hier auftrittst,

Nimm noch ein paar mehr!

Ralf Koenig

unread,
Aug 2, 2010, 7:07:45 AM8/2/10
to
Am 01.08.2010 20:55, schrieb Andreas Cammin:
> Am 01.08.2010 15:41, schrieb Wolfi Zengl:
>
>> als Pendler bnrauche ich ein neues Auto bzw. gebraucht aber mit Gas um
>> Kosten zu sparen.
>>
>> Wozu könnt Ihr mir raten?
>>
>> Ich würde einen Skoda Octavia bevorzugen, wenn es nicht vergleichbares
>> zu günstigeren Bedingungen gibt.
>
> Neue Modelle aus dem VAG-Konzern sind aufgrund der verwendeten
> Motorentechnologie (Direkteinspritzung) nicht mehr unbedingt
> "gastauglich". Es gibt wohl schon Anlagen die mit Direkteinspritzern
> klarkommen, aber die einschlägigen Foren wimmeln IIRC von schlechten
> Erfahrungen.
>
> Der letzte "gastaugliche" VW-Motor war wohl der 1,6er mit 105 PS, da
> noch mit konventioneller Saugrohreinspritzung.

Stimmt so nicht: Der 1.4 TSI Ecofuel im Touran und Passat ist der
aktuellste VW-Motor mit Gas - hier eben mit CNG.

Ralf

Andreas Cammin

unread,
Aug 2, 2010, 7:39:07 AM8/2/10
to
Am 02.08.2010 13:07, schrieb Ralf Koenig:

>> Der letzte "gastaugliche" VW-Motor war wohl der 1,6er mit 105 PS, da
>> noch mit konventioneller Saugrohreinspritzung.
>
> Stimmt so nicht: Der 1.4 TSI Ecofuel im Touran und Passat ist der
> aktuellste VW-Motor mit Gas - hier eben mit CNG.

Im allgemeinen ist Gas zumindestens in der Umrüstversion synonym mit
LPG. Ansonsten hast du natürlich recht.

Andreas

Klaus Sailer

unread,
Aug 2, 2010, 7:52:36 AM8/2/10
to
"Wolfi Zengl" <Wolfi...@zengl.com> wrote in message
news:i367po$gk7$1...@speranza.aioe.org...

> Nimm noch ein paar mehr!

Gibst du mir ein paar von deinen ab, die du gerade verschrieben
bekommen hast?

Vielleicht sind wir dann auf einer Wellenlänge....

Klaus

Wolfi Zengl

unread,
Aug 2, 2010, 8:21:15 AM8/2/10
to

"Klaus Sailer" <kla...@hotmail.invalid> schrieb

> Gibst du mir ein paar von deinen ab, die du gerade verschrieben
> bekommen hast?


So stark, das die bei Dir noch wirken würden, sind die nicht!

Wolfi Zengl

unread,
Aug 2, 2010, 8:27:43 AM8/2/10
to

"Ralf Koenig" <ralfk...@gmx.de> schrieb

> Schlecht ist dort aber, dass die dann keine weiteren Octavias genannt
> haben, weil die von jedem Modell nur das günstigste nennen. Wenn der
> Basisdiesel nur 0,1 Cent teurer ist, wird er dort nicht genannt.

Wenn ein Diesel nur unwesentlich teurer ist, nehm ich lieber en Diesel.

Ich nahm an das ein Gas-Fahrzeug wenigsens deutlich günstiger beim
Verbrauch ist und bei der Anschaffung nur unwesentlich abweicht.

Klaus Sailer

unread,
Aug 2, 2010, 8:31:07 AM8/2/10
to
"Wolfi Zengl" <Wolfi...@zengl.com> wrote in message
news:i36d7s$ome$1...@speranza.aioe.org...

> So stark, das die bei Dir noch wirken würden, sind die nicht!

Du bestätigst also, daß du etwas verschrieben bekommst und
einnimmst. Daher weht also der Wind!

Klaus

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 2, 2010, 8:38:30 AM8/2/10
to

Hör doch endlich mit dieser Moppelkotze auf oder tauscht euch per pm aus!
MfG theo

Klaus Sailer

unread,
Aug 2, 2010, 8:39:40 AM8/2/10
to
"Theodor.Hellwald" <Theodor....@t-online.de> wrote in message
news:i36e83$pr7$02$2...@news.t-online.com...

> Hör doch endlich mit dieser Moppelkotze auf oder tauscht euch per pm aus!

Mir reicht es jetzt auch, daher filtere ich jetzt und lösche den
Thread aus meinem Client.

Klaus

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 2, 2010, 8:40:20 AM8/2/10
to

Das kommt darauf an wie man es nutzt! Bedenke auch das Diesel Pkw. meist
teurer bei den Ersatzteilen sind. Und i.Zw. öfter kaputtgehen. Z.B.
Anlasser, Batterie muss mehr leisten etc.pp.
MfG theo

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 2, 2010, 8:41:31 AM8/2/10
to

Und waru nicht gleich so? Obwohl, verstehen kann ichs schon, ihr wisst
beide wo beim anderen der Knopf ist.
MfG theo

Wolfi Zengl

unread,
Aug 2, 2010, 9:25:15 AM8/2/10
to

"Theodor.Hellwald" <Theodor....@t-online.de> schrieb

> Das kommt darauf an wie man es nutzt!

in der Woche 600km, da war eben die Frage ob man bei den Treibstoff
sparen kann in spürbarem Bereich.

Aber irgendwie einem Berg wollt ich schon hochkommen, sonst könnte ich
auf Clio o.ä. umsteigen, wenn es nur ums Sparen ginge.

Rainer E.

unread,
Aug 2, 2010, 10:11:33 AM8/2/10
to

Habe diese zT recht unschön verlaufende Diskussion bisher auch
mitgelesen. Nun kann ich mir das eine oder andere auch nicht verkneifen.
Sicher kann ich noch weniger mitreden als die meisten hier.

Im Juni 2007 habe ich meinen damals neuen Dacia Logan MCV Benziner
bekommen. Was mich lange geärgert hat, war die Tatsache, das es den
Wagen bereits einige Monate später mit einem Facelift und mit besserer
Innenraumanmutung plus LPG gab.

Für mich stellt sich das so dar, daß die LPG-Technik vermutlich bei
einem Neuwagen am kostengünstigsten ist. Ähnlich wie bei Klimaanlagen
sind die Nachrüstlösungen eher unvorteilhaft. Zumindest Dacia gewährt
die volle Garantie und hat den Motor wohl auch entsprechend modifiziert.
Meines Wissens müssen entsprechende Maßnahmen an den Ventilen
stattfinden, sonst darf man kein, oder nur wenig Vollgas im LPG-betrieb
fahren.

Ich bin bisher von etwa 10% Mehrverbrauch im Gasbetrieb ausgegangen. Dem
stehem etwa 40-60 Cent pro Liter Gas gegenüber 1,30 bis 1,40 Euro pro
Liter Superbenzin gegenüber.

Die Frage ist nur, wie werden sich die Benzinpreise in den nächsten
Jahren entwickeln und wie die Gaspreise? Die Bundesregierung hat die
Besteuerung von Gas eindeutig bis 2018 geregelt. D.h. wer jetzt einen
Wagen mit LPG kauft, fährt noch 8 Jahre auf der sicheren Seite mit
Preisen um 40 Cent herum.

Über einen Sandero, den man bereits um 10.000 Euro mit Werks-LPG
bekommt, braucht man vermutlich nicht reden, da deine Vorstellung eher
ein Oktavia ist. Der ist deutlich größer. Opel hatte sich mit dem Zafira
wohl eher auf Erdgas festgelegt. LPG und Erdgas bekommt man aber
praktisch heute auch schon überall. In Italien fahren schon Millionen im
Gasbetrieb herum, so schlecht kann das ganze nicht sein, vor allem die
Abgaswerte mögen wohl sehr sauber sein.

Ein optimales Pendlerauto mag vielleicht der Fiat Panda LPG sein. M.W.
mischt er bei den einschlägigen Tests ganz vorne mit.

RE

Ralf Koenig

unread,
Aug 2, 2010, 10:38:44 AM8/2/10
to
Am 02.08.2010 14:27, schrieb Wolfi Zengl:
>
> "Ralf Koenig" <ralfk...@gmx.de> schrieb
>
>> Schlecht ist dort aber, dass die dann keine weiteren Octavias genannt
>> haben, weil die von jedem Modell nur das günstigste nennen. Wenn der
>> Basisdiesel nur 0,1 Cent teurer ist, wird er dort nicht genannt.
>
> Wenn ein Diesel nur unwesentlich teurer ist, nehm ich lieber en Diesel.
>
> Ich nahm an das ein Gas-Fahrzeug wenigsens deutlich günstiger beim
> Verbrauch ist

Kommt auf die Paarung an. Ist aber eher selten bei jüngeren Fahrzeugen.

> und bei der Anschaffung nur unwesentlich abweicht.

Kommt auch drauf an. ;-)

Ich glaub aber nach deiner Antwort, wir kommen gedanklich nicht zusammen.

Du hast geschrieben: 600 km die Woche. Also ca. 30 TKM im Jahr.

Hier gibt's vom ADAC schöne Tabellen (aber nur für Neuwagen, und eben
nur nach Listenpreis):
"ADAC Kostenvergleich, Erdgas/Autogas gegen Benziner und Diesel"
Stand: 07/2010
http://www1.adac.de/images/g-b-d-vgl_tcm8-107689.pdf

Da kannst du dir für deren Modellrechnung das passende raussuchen, ganz
hinten in der Spalte "30.000 km im Jahr".

Und klar: 1 ct pro km Unterschied macht dann 300 EUR Unterschied pro
Jahr aus.

Ungefähr vergleichbar zum Octavia (Combi nehme ich mal an, 80% der
Octavia-Käufer nehmen den) sind Kompaktklasse-Kombis: Ford Focus
Turnier, Opel Astra Caravan, Hyundai i30cw/Kia ceed sw, Golf Variant,
Peugeot 308sw, auch wenn bei allen der Kofferraum bisschen kleiner ist.
Manche davon (z.B. den ceed) gibt's sehr günstig mit hohen Rabatten, was
die Modellrechnung oben aber nicht berücksichtigt.

Die steuerliche Seite klärst du mal mit deinem Steuerberater, der gibt
dir Tipps, wie du die echten Kosten gut geltend machen kannst.

Großes Sparpotenzial (billiger in der Anschaffung) kann es haben, wenn
du quasi den gleichen Wagen als 3-Jährigen nimmst. 3 Jahre, um mal noch
einigermaßen in der Nähe des Neuwagens zu bleiben, aber gleichzeitig den
größten Wertverlust schon wegzuhaben. Aber auch der Neuwagen kann die
bessere Wahl sein, wenn man den mit großem Rabatt kauft.

Ich klink mich aus,
Ralf

Andreas Cammin

unread,
Aug 2, 2010, 11:15:07 AM8/2/10
to
Am 02.08.2010 15:25, schrieb Wolfi Zengl:

> Aber irgendwie einem Berg wollt ich schon hochkommen, sonst könnte ich
> auf Clio o.ä. umsteigen, wenn es nur ums Sparen ginge.

Im Clio gibt es nen sehr cremigen 100PS-Motor, der sich auf Landstrasse
auch mit um 6l Super fahren lässt :-)

Andreas

Alfred Weidlich

unread,
Aug 2, 2010, 11:21:28 AM8/2/10
to
Andreas Cammin wrote:

>>> Der letzte "gastaugliche" VW-Motor war wohl der 1,6er mit 105 PS, da
>>> noch mit konventioneller Saugrohreinspritzung.
>>
>> Stimmt so nicht: Der 1.4 TSI Ecofuel im Touran und Passat ist der
>> aktuellste VW-Motor mit Gas - hier eben mit CNG.
>
> Im allgemeinen ist Gas zumindestens in der Umrüstversion synonym mit
> LPG. Ansonsten hast du natürlich recht.

Das kommt immer drauf an in welchem Land man lebt.
Hier in AT gibts nur ganz wenige LPG Autos aber recht viele CNG Autos.

Harald Hengel

unread,
Aug 2, 2010, 11:49:01 AM8/2/10
to
Theodor.Hellwald schrieb:

>> Ich nahm an das ein Gas-Fahrzeug wenigsens deutlich günstiger beim
>> Verbrauch ist und bei der Anschaffung nur unwesentlich abweicht.
>
> Das kommt darauf an wie man es nutzt! Bedenke auch das Diesel Pkw.
> meist teurer bei den Ersatzteilen sind.


Was?
Ein Kotflügel für einen Diesel kostet mehr als für einen Benziner?

> Und i.Zw. öfter kaputtgehen.
> Z.B. Anlasser, Batterie muss mehr leisten etc.pp.

Der Anlasser ist stärker, dass muss er sein, daher ist er als Ersatz
auch teurer, aber er ist nicht weniger haltbar als ein Anlasser beim
Benziner. Das gleiche gilt für die Batterie.
Die Kosten sind ein wenig höher, dafür spart man bei den Zündkerzen.

Harald

Nico Hoffmann

unread,
Aug 2, 2010, 12:43:48 PM8/2/10
to
Andreas Cammin schreibt:

Ja, aber das ist kein Grund, CNG aus der Kalkulation zu streichen. Ob
man jetzt mit Diesel, LPG oder CNG Kosten spart ist gehupft wie
gesprungen.

N.
--
Nachts ist es genauso kalt wie draußen.

Hubert Reinelt

unread,
Aug 2, 2010, 1:32:08 PM8/2/10
to
Gideon Becker egal.1....@spamgourmet.com schrieb :

> Allerdings: Ich hab neulich mal die Tankklappe aufgemacht, ohne
> tanken zu wollen. Da waren voll die Spinnweben hinter.
> Ich hatte da schon laaaange nichts mehr gemacht.

Ich hab noch ne Standheizung drin. Das macht sich durchaus bemerkbar.

Hubert Reinelt

unread,
Aug 2, 2010, 1:34:23 PM8/2/10
to
Rainer E. arts...@gmx.de schrieb :


> Meines Wissens müssen entsprechende Maßnahmen an den
> Ventilen stattfinden, sonst darf man kein, oder nur wenig Vollgas im
> LPG-betrieb fahren.

Sagt man zumindest von nicht gasfesten Motoren.

> fährt noch 8 Jahre auf der sicheren Seite mit
> Preisen um 40 Cent herum.

*seufz* 65 Cent sind wohl realistischer.

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 2, 2010, 1:40:46 PM8/2/10
to

Ich hab Jahrzehntelang Diesel und Turbodiesel gefahren, glaub mir,
seitdem ich Benziner fahre haben sich die Wartungs- und
Instandhaltungskosten halbiert bzw. etwas mehr als halbiert. Und das bei
vergleichbaren Fahrzeugen nämlich konsequent Audi 80.
MfG theo

Gerald Gruner

unread,
Aug 2, 2010, 6:47:39 PM8/2/10
to
Klaus Sailer schrieb am Sun, 1 Aug 2010:

> Dein Beitrag klingt für mich so, als suchtest du nur Leute,
> die dir deine Idee als richtig bestätigen, damit du ruhig
> schlafen kannst.

Willkommen in defa.. ;-)


MfG
Gerald

--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.

Harald Hengel

unread,
Aug 2, 2010, 5:56:28 PM8/2/10
to
Theodor.Hellwald schrieb:

> Ich hab Jahrzehntelang Diesel und Turbodiesel gefahren, glaub mir,
> seitdem ich Benziner fahre haben sich die Wartungs- und
> Instandhaltungskosten halbiert bzw. etwas mehr als halbiert. Und das
> bei vergleichbaren Fahrzeugen nämlich konsequent Audi 80.

Erzähl, was hat die Kosten bei deinen Dieseln hochgetrieben?

Harald

Andreas Cammin

unread,
Aug 3, 2010, 4:13:41 AM8/3/10
to
Am 02.08.2010 23:56, schrieb Harald Hengel:

> Erzähl, was hat die Kosten bei deinen Dieseln hochgetrieben?

Ich bin selbst kein Dieselfahrer, aber mir würden auf Anhieb
Einspritzpumpen, Zahnriemen, Turbolader, Einspritzdüsen und Glühkerzen
einfallen...

Andreas

Andreas Cammin

unread,
Aug 3, 2010, 4:17:37 AM8/3/10
to
Am 02.08.2010 19:34, schrieb Hubert Reinelt:

>> fährt noch 8 Jahre auf der sicheren Seite mit Preisen um 40 Cent herum.
>
> *seufz* 65 Cent sind wohl realistischer.

Kommt drauf an, wo man wohnt. www.gas-tankstellen.de weist derzeit die
billigste LPG-Tanke mit 0,479ct/l aus. Im Grenzgebiet zu den
Niederlanden soll eine 4 hinterm Komma nicht allzu selten zu sehen sein.

Andreas

Harald Hengel

unread,
Aug 3, 2010, 5:03:34 AM8/3/10
to
Andreas Cammin schrieb:

Du hast recht, die Zeiten sind vorbei, wo ein Diesel 300.000 km ohne
Wartung, ausser Ölwechsel durchhielten. Auch Glühkerzen sind inzwischen
kurzlebige Verschleissteile geworden.

Harald

Message has been deleted

Andreas Cammin

unread,
Aug 3, 2010, 7:51:19 AM8/3/10
to
Am 03.08.2010 11:03, schrieb Harald Hengel:

>> Ich bin selbst kein Dieselfahrer, aber mir würden auf Anhieb
>> Einspritzpumpen, Zahnriemen, Turbolader, Einspritzdüsen und Glühkerzen
>> einfallen...
>
> Du hast recht, die Zeiten sind vorbei, wo ein Diesel 300.000 km ohne
> Wartung, ausser Ölwechsel durchhielten. Auch Glühkerzen sind inzwischen
> kurzlebige Verschleissteile geworden.

... und deswegen sind moderne Diesel im Vergleich zu vergleichsweise
mechanisch simpel konstruierten (Saug-)Benzinern eher wartungsintensiv
und teuer, vor allem wenn sie nicht mehr ganz neu sind.

Gebrauchtwagen-Ratgeber empfehlen schon länger, bei begrenztem Budget
lieber einen Benziner statt eines bei gleichem Anschaffungspreis älteren
Diesels mit wesentlich höherer Laufleistung zu wählen.

Andreas

Florian Laws

unread,
Aug 3, 2010, 7:54:56 AM8/3/10
to
On 2010-08-03, Andreas Cammin <andreas...@freenet.de> wrote:
> Am 03.08.2010 11:03, schrieb Harald Hengel:
>
>>> Ich bin selbst kein Dieselfahrer, aber mir würden auf Anhieb
>>> Einspritzpumpen, Zahnriemen, Turbolader, Einspritzdüsen und Glühkerzen
>>> einfallen...
>>
>> Du hast recht, die Zeiten sind vorbei, wo ein Diesel 300.000 km ohne
>> Wartung, ausser Ölwechsel durchhielten. Auch Glühkerzen sind inzwischen
>> kurzlebige Verschleissteile geworden.
>
> ... und deswegen sind moderne Diesel im Vergleich zu vergleichsweise
> mechanisch simpel konstruierten (Saug-)Benzinern eher wartungsintensiv
> und teuer, vor allem wenn sie nicht mehr ganz neu sind.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass moderne Turbobenziner diesbezüglich
gerade wieder aufholen.


> Gebrauchtwagen-Ratgeber empfehlen schon länger, bei begrenztem Budget
> lieber einen Benziner statt eines bei gleichem Anschaffungspreis älteren
> Diesels mit wesentlich höherer Laufleistung zu wählen.

Dass das bei gleichem Anschauffungspreise jüngere Auto mit weniger
Laufleistung das zu bevorzugende Auto ist, finde ich jetzt ganz unabhängig
vom Motor nicht so überraschend.

Grüße,

Florian

Andreas Cammin

unread,
Aug 3, 2010, 8:03:18 AM8/3/10
to
Am 03.08.2010 13:54, schrieb Florian Laws:

>> ... und deswegen sind moderne Diesel im Vergleich zu vergleichsweise
>> mechanisch simpel konstruierten (Saug-)Benzinern eher wartungsintensiv
>> und teuer, vor allem wenn sie nicht mehr ganz neu sind.
>
> Ich könnte mir aber vorstellen, dass moderne Turbobenziner diesbezüglich
> gerade wieder aufholen.

Deswegen die Einschränkung (Saug-) :-)

>> Gebrauchtwagen-Ratgeber empfehlen schon länger, bei begrenztem Budget
>> lieber einen Benziner statt eines bei gleichem Anschaffungspreis älteren
>> Diesels mit wesentlich höherer Laufleistung zu wählen.
>
> Dass das bei gleichem Anschauffungspreise jüngere Auto mit weniger
> Laufleistung das zu bevorzugende Auto ist, finde ich jetzt ganz unabhängig
> vom Motor nicht so überraschend.

Dieser Aspekt tritt aber im Vergleich zu den oft überbewerteten
Treibstoffkosten oft in den Hintergrund, wobei das Reparaturrisiko im
Einzelfall natürlich relativ schlecht einschätzbar ist.

Andreas

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Andreas Cammin

unread,
Aug 3, 2010, 8:29:59 AM8/3/10
to
Am 03.08.2010 14:16, schrieb Frank Kemper:

> Ich habe aber auch den Eindruck, das außerhalb der VAG-Gruppe
> Turbobenziner eher selten eingesetzt werden.

Hm. Mir fallen auf Anhieb Renault, Fiat, BMW und Mercedes ein. Franzosen
und Italiener haben mehrere kleinvolumige Turbos im Programm (bei
Renault fängt es mit einem 1200er und 100 PS an), bei BMW werden
mittlerweile die grossen Motoren, bei Mercedes die Vierzylinder-Benziner
gerne mit Turbos aufgeladen.

Andreas

Message has been deleted

Rainer E.

unread,
Aug 3, 2010, 9:11:32 AM8/3/10
to

Danke, damit findet meine eher oberflächliche Beobachtung eine
Bestätigung. Meine bevorzugte Tankstelle hat übrigens direkt hinter der
Gaszapfsäule noch eine weitere mit den üblichen Spritsorten. Die meide
ich, wenn möglich. Ich muß mit dem MCV sehr weit vorziehen können, damit
das Tanken einfacher geht.

Das führt, wenn nicht anders möglich, meist zu längeren Wartezeiten,
wenn vor mir jemand Gas tankt. Diese Leutchen haben es allerdings sehr
gerne, wenn sie auch mal in ein kurzes Gespräch verwickelt werden.
Jemand, der sich für Gas interessiert, ist immer willkommen. Das sie
damit sparen, haben sie mir bisher alle bestätigt.

mfg
Rainer (Münsterländer)

Rainer S. aus A.

unread,
Aug 3, 2010, 9:51:39 AM8/3/10
to
Moinmoin Frank Kemper,
Du schriebst am Tue, 03 Aug 2010 11:48:21 +0200:

> AFAIK haben viele Turbodiesel-Fahrzeuge schlicht kürzere
> Wartungsintervalle als die entsprechenden Benziner.
>
Mein erster Diesel hatte 1995 einen 6 Mm Inspektions Intervall,
mein jetziger Kleindiesel hat einen 30 Mm Inspektions Intervall.
Was haben die heutigen Benziner?

Tschö,
Rainer
--
"Schlaf?
- ist das nicht dieser halbherzige Koffeeinersatz?"

Andreas Cammin

unread,
Aug 3, 2010, 11:01:41 AM8/3/10
to
Am 03.08.2010 15:51, schrieb Rainer S. aus A.:

> Mein erster Diesel hatte 1995 einen 6 Mm Inspektions Intervall,
> mein jetziger Kleindiesel hat einen 30 Mm Inspektions Intervall.
> Was haben die heutigen Benziner?

Mein kleiner liegt auch bei 30Mm.

Andreas

Dietmar Hollenberg

unread,
Aug 3, 2010, 10:59:46 AM8/3/10
to
Andreas Cammin schrieb:

> Im Grenzgebiet zu den
> Niederlanden soll eine 4 hinterm Komma nicht allzu selten zu sehen sein.

Im Grenzgebiet zu den Niederlanden tankt kein LPG-Fahrer freiwillig in
Deutschland ;-)

Tschüß

Dietmar
--
Lesbar quoten kann so einfach sein:
http://www.learn.to/quote
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm

Ralf Koenig

unread,
Aug 3, 2010, 11:49:15 AM8/3/10
to
Am 03.08.2010 14:37, schrieb Frank Kemper:

> Andreas Cammin wrote:
>
>> Am 03.08.2010 14:16, schrieb Frank Kemper:
>
>>> Ich habe aber auch den Eindruck, das außerhalb der VAG-Gruppe
>>> Turbobenziner eher selten eingesetzt werden.
>
>> Hm. Mir fallen auf Anhieb Renault, Fiat, BMW und Mercedes ein.

Auch die anderen haben das im Programm:

Turbobenziner-freundlich
--------------------------

* Saab. Klar, ohne Turbo wär's kein Saab.

* Opel (1.4 Turbo, 1.6 Turbo im Astra/Meriva, 1.6, 2.0, 2.8 Turbo im
Insignia),

* Ford/Volvo - die Ecoboost-Motoren, sind aber noch recht neu, z.B. der
2.0 Turbo im Mondeo, S-Max, Galaxy, S60, S80, XC60

* Citroen/Peugeot/Mini: die 1.6 THP (sehr viele Abstufungen und
Varianten). In den größeren gibt's dafür etliche Diesel.

Eher nicht so turbobenziner-lastig:
-----------------------------------

- BMW (außer 135i und 335i, 535i, 550i), die Nockenwellenverstellung
musste früher reichen, für besseren Verbrauch gibt's Direkteinspritzung
als eine von etlichen Efficient Dynamics-Maßnahmen in Serie.

- die Japaner zieren sich mächtig, die nehmen eher die x.te Generation
ihrer Nockenwellenverstellungen (sehr verbreitet dort), dafür keine
Benziner mit Aufladung (nur hier und da mal eine Rennsemmel).
Konzentrieren sich in der Entwicklung sonst auf Otto-Hybrid.

- die Günstig-Hersteller: Kia, Hyundai, Dacia, Chevrolet, ...

>> Franzosen und Italiener haben mehrere kleinvolumige Turbos im Programm
>> (bei Renault fängt es mit einem 1200er und 100 PS an), bei BMW werden
>> mittlerweile die grossen Motoren, bei Mercedes die
>> Vierzylinder-Benziner gerne mit Turbos aufgeladen.
>

> Nimmt Mercedes nicht eher Kompressoren?

Früher bei den 4-Zylinder-Benzinern, ja. Seit 2009 schwenken auch die
bei den Benzinern auf Abgasturbolader um, wie Andreas schon sagte.

Sieht man hier schön in der C-Klasse und E-Klasse (4-Zylinder):
http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W204#Motoren
http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W212#Motoren_und_Getriebe

Die 6-Zylinder und 8-Zylinder werden behutsamer überarbeitet. Und
teilweise auch einfach obsolet, weil von unten durch 4-Zylinder ersetzt.

> Und: Welchen Anteil haben diese Motoren an den Verkäufen?

Kommt drauf an, wie der Turbobenziner jeweils positioniert ist.

Teilweise ist er als Brot-und-Butter-Motor konzipiert, hat EURO 5,
geringeren Verbrauch, mehr Leistung (wie z.B. bei VAG, Renault,
Fiat-Gruppe) und - entscheidender - früher mehr Drehmoment als die
Sauger. Da kommt der Turbobenziner sicher gut an. In jedem Segment als
reiner Rennsemmel-Motor: sicherlich einen vernachlässigbaren Marktanteil.

Ralf

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 3, 2010, 12:41:52 PM8/3/10
to
Am 02.08.2010 23:56, schrieb Harald Hengel:

Bei den 1.6er TD insbesonders 'durchgeglühte' Anlasser (vom Turbo schön
angewärmt), hängende Vorglührelais (dadurch wurde über Nacht die
Batterie fast leer, merkte man aber beim morgentlichen Starten nicht)
wodurch die Glühkerzen Dauerfeuer bekamen und vor allem der Anlasser
auch 'geköchelt' wurde, Batterie war dann auch ruckzuck kaputt, wenn die
Relais einfach kaputt gegangen wären wäre es bei weitem nicht so schlimm
gewesen. Desweiteren dann bei den 1.9ern abgerissene Laufscheiben an der
Kurbelwellenstirnseite, also Totalschaden weil die Kurbelwelle ersetzt
werden musste. Öldruckleitungen die durch Schwingungsbrüche platzten,
ich hab dann bei einer Firma dafür eine Flexleitung bauen lassen,
kostete damals nur 80 Mark und hat dann das Problem erledigt, aber bei
Audi erzählt dir niemand den Tip, da musste zu einer Feld, Wald und
Wiesenwerkstatt gehen. Audi verkauft dir fleissig für teuer Geld die
starren Blechleitungen. Dazu noch die berühmten T-Stück Wasserschläuche
die immer schön am T-Stück einrissen und nur bei Audi für teuer GEld zu
bekommen waren uswusf.
Bekannte die auch später noch A4 gekauft haben klagten über
Luftmassenmesser etc.pp.
Seitdem ich Typ 85, 89, B4 Benziner 1.6er, 1.8er und 2.0er fahre bleibt
es bei Verschleissteilen, Öl, Wasser, Benzin reinkippen und
fahrenfahrenfahren. Im Winter Null Probleme mit starten, kein
einfrierender Dieselfilter keine gerissenen Schläuche, mein Leben ist
seitdem sehr viel günstiger und vor allem sorgenfreier!
MfG theo

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 3, 2010, 12:43:34 PM8/3/10
to
Am 03.08.2010 13:54, schrieb Florian Laws:

Für diese Mistkisten gilt dasselbe wie für Diesel. Definitiv, ich sag
nur Luftmassenmesser und Zündspulen bei Golf^^:-)
MfG theo

Fly Christensen

unread,
Aug 3, 2010, 12:52:31 PM8/3/10
to
On Sun, 01 Aug 2010 15:41:57 +0200, Wolfi Zengl <Wolfi...@zengl.com>
wrote:

>Hallo,
>
>als Pendler bnrauche ich ein neues Auto bzw. gebraucht aber mit Gas um
>Kosten zu sparen.
>
>Wozu könnt Ihr mir raten?
>
>Ich würde einen Skoda Octavia bevorzugen, wenn es nicht vergleichbares
>zu günstigeren Bedingungen gibt.
>
>Da es eine Neuanschaffung wird, könnte man hier optimieren, auch steuerlich.
>
>Worauf muss ich achten?
>
>Danke

Die Garantie für den Motor erlischt wenn du eine Gasanlage einbauen
lässt. Der Hersteller muss die Gasanalge selber einbauen oder einbauen
lassen. Ich kenne nur Subaru als Anbieter mit Autogas. Ein paar andere
Hersteller bieten Autos mit Naturgas an.

Zwischen den beiden Arten von Gasbetrieb gibt es große Unterschiede.
Überlege dir ganz genau, ob es Autogas (LPG) oder Naturgas (CNG) sein
soll.

HTH

Fly

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 3, 2010, 12:58:32 PM8/3/10
to

Was bitte ist 'Naturgas'?
MfG theo

Harald Hengel

unread,
Aug 3, 2010, 7:11:35 PM8/3/10
to
Theodor.Hellwald schrieb:

>> Erzähl, was hat die Kosten bei deinen Dieseln hochgetrieben?
>
> Bei den 1.6er TD insbesonders 'durchgeglühte' Anlasser (vom Turbo
> schön angewärmt), hängende Vorglührelais (dadurch wurde über Nacht die
> Batterie fast leer, merkte man aber beim morgentlichen Starten nicht)
> wodurch die Glühkerzen Dauerfeuer bekamen und vor allem der Anlasser
> auch 'geköchelt' wurde, Batterie war dann auch ruckzuck kaputt, wenn
> die Relais einfach kaputt gegangen wären wäre es bei weitem nicht so
> schlimm gewesen. Desweiteren dann bei den 1.9ern abgerissene
> Laufscheiben an der Kurbelwellenstirnseite, also Totalschaden weil
> die Kurbelwelle ersetzt werden musste. Öldruckleitungen die durch
> Schwingungsbrüche platzten, ich hab dann bei einer Firma dafür eine
> Flexleitung bauen lassen, kostete damals nur 80 Mark und hat dann das
> Problem erledigt, aber bei Audi erzählt dir niemand den Tip, da
> musste zu einer Feld, Wald und Wiesenwerkstatt gehen. Audi verkauft
> dir fleissig für teuer Geld die starren Blechleitungen. Dazu noch die
> berühmten T-Stück Wasserschläuche die immer schön am T-Stück
> einrissen und nur bei Audi für teuer GEld zu bekommen waren uswusf.
> Bekannte die auch später noch A4 gekauft haben klagten über
> Luftmassenmesser etc.pp.
> Seitdem ich Typ 85, 89, B4 Benziner 1.6er, 1.8er und 2.0er fahre
> bleibt es bei Verschleissteilen, Öl, Wasser, Benzin reinkippen und
> fahrenfahrenfahren. Im Winter Null Probleme mit starten, kein
> einfrierender Dieselfilter keine gerissenen Schläuche, mein Leben ist
> seitdem sehr viel günstiger und vor allem sorgenfreier!

Du meinst, weil VW/Audi bei Dieseln jede Menge Konstruktionsfehler
gemacht hat sind Diesel generell schlecht und teuer?
Wenn man feststellt, dass die nicht fähig sind ordentliche Dieselmotoren
zu bauen sollte man den Hersteller wechseln.

Harald

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 4, 2010, 1:04:57 AM8/4/10
to

Guck über den Tellerrand, bei anderen Herstellern sieht es ähnlich aus.
Der Trick ist doch ganz normal, der Kunde wird vom Staat mit niedrigeren
Spritkosten geblendet, vom Hersteller mit höheren Preisen abgezockt, vom
Staat mit höheren Steuern verarscht und dann nochmals vom Hersteller mit
höheren Preisen bei Ersatzteilen gelinkt.
Und jetzt geh wieder spielen Hengel.
theo

Ralf Koenig

unread,
Aug 4, 2010, 2:24:43 AM8/4/10
to
Am 03.08.2010 18:58, schrieb Theodor.Hellwald:
> Am 03.08.2010 18:52, schrieb Fly Christensen:

>> Die Garantie für den Motor erlischt wenn du eine Gasanlage einbauen
>> lässt.

Nein.

>> Der Hersteller muss die Gasanalge selber einbauen oder einbauen
>> lassen.

Nein.

>> Ich kenne nur Subaru als Anbieter mit Autogas.

Also es gibt schon ein paar mehr. ;-)
http://www.heise.de/autos/neuwagenkatalog/liste.jsp?name=Autogas

>> Ein paar andere Hersteller bieten Autos mit Naturgas an.

Ja, auch da kommen einige zusammen.
http://www.heise.de/autos/neuwagenkatalog/liste.jsp?name=Erdgas

>> Zwischen den beiden Arten von Gasbetrieb gibt es große Unterschiede.

An sich nur beim Tanken. Die Tankstellendichte ist je nach Land mal beim
einen, mal beim anderen höher. Die Preise variieren nach Land und
Region. Von CNG gibt's H-Gas und L-Gas, bei LPG nur eine Sorte. Die
Handhabung an der Tanke ist bisschen anders. Aber sonst?

>> Überlege dir ganz genau, ob es Autogas (LPG) oder Naturgas (CNG) sein
>> soll.
>
> Was bitte ist 'Naturgas'?

Fly wollte wohl (als Däne) "natural gas" ins Deutsche übersetzen. Er
meint Erdgas.

Ralf

Michael Wang

unread,
Aug 4, 2010, 2:47:27 AM8/4/10
to
Hi!

Als Erstes würde ich auf die "Gasfestigkeit" des Motors achten. Die
Ventile/ Ventilsitze sind im Gasbetrieb höher belastet, nicht alle
Motoren können das ab. Von Vorteil ist es, wenn der Motor auch in einer
Gas- (CNG- oder LPG ist hier egal) oder E85-Version zu haben ist, die
haben meist modifizierte Zylinderköpfe. Beispiel hier wären die
Flexifuels von Ford oder die neuen Ecoflex-Motoren von Opel.

Bei Neuanschaffung würde ich auch zu einer Werksgasanlage raten. Nicht
nur Subaru bietet das an, musst mal fragen. Mir aus dem Stehgreif
bekannt wären noch Chevrolet/Daewoo und Dacia (Chevrolet hat ein paar
schöne Kompakt- bis Mittelklassewagen...). Bei einigen Herstellern, die
kein Werksgas anbieten kann man zumindest als Extra gasfeste
Zylinderköpfe bestellen wenn man neu kauft...

Zum Octavia kann ich grad nicht viel sagen außer dass die Zeit wo der
Octavia ein billiges Auto war definitiv vorbei ist...

Gruß
Mi"alle in der Familie fahren jetzt auf Gas"cha


Wolfi Zengl schrieb:

Harald Hengel

unread,
Aug 4, 2010, 2:46:38 AM8/4/10
to
Theodor.Hellwald schrieb:

>> Du meinst, weil VW/Audi bei Dieseln jede Menge Konstruktionsfehler
>> gemacht hat sind Diesel generell schlecht und teuer?
>> Wenn man feststellt, dass die nicht fähig sind ordentliche
>> Dieselmotoren zu bauen sollte man den Hersteller wechseln.
>
> Guck über den Tellerrand, bei anderen Herstellern sieht es ähnlich
> aus. Der Trick ist doch ganz normal, der Kunde wird vom Staat mit
> niedrigeren Spritkosten geblendet, vom Hersteller mit höheren Preisen
> abgezockt, vom Staat mit höheren Steuern verarscht und dann nochmals
> vom Hersteller mit höheren Preisen bei Ersatzteilen gelinkt.

Die Parameter sind dir vorher bekannt und man muss es durchrechnen.
Ausserdem hat das nichts mit massiven Defekten wegen eines mangelhaften
Produkts zu tun.

Harald

Message has been deleted

Heiko Rossmann

unread,
Aug 4, 2010, 3:51:14 AM8/4/10
to
Moin,

On 08/04/10 08:47, Michael Wang wrote:
> Als Erstes würde ich auf die "Gasfestigkeit" des Motors achten. Die
> Ventile/ Ventilsitze sind im Gasbetrieb höher belastet, nicht alle
> Motoren können das ab. Von Vorteil ist es, wenn der Motor auch in einer
> Gas- (CNG- oder LPG ist hier egal) oder E85-Version zu haben ist, die
> haben meist modifizierte Zylinderköpfe. Beispiel hier wären die
> Flexifuels von Ford oder die neuen Ecoflex-Motoren von Opel.

Die Flexfuel von Ford ja, die Ecoflex von Opel nicht. Ecoflex heißen bei
Opel die Spritspar-Autos, die mit Leichtlaufreifen, sanfter
Tieferlegung, glatterem Unterboden und diesen ganzen Tricks nochmal ein
paar Gramm CO2/km einsparen. Das, was bei VW BlueMotion, bei Ford
econetic und bei anderen ganz anders heißt :)

MfG, Heiko

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 4, 2010, 5:31:10 AM8/4/10
to
Am 04.08.2010 09:07, schrieb Frank Kemper:

> Theodor.Hellwald wrote:
>
>> Und jetzt geh wieder spielen Hengel.
>
> Und du überlege dir mal, ob du H. wirklich fullquoten musst.

Inzwischen ist er im Filter, reicht dir das?^^:-)
MfG theo

Andreas Cammin

unread,
Aug 4, 2010, 5:47:15 AM8/4/10
to
Am 04.08.2010 11:31, schrieb Theodor.Hellwald:

>> Und du überlege dir mal, ob du H. wirklich fullquoten musst.
>
> Inzwischen ist er im Filter, reicht dir das?^^:-)
> MfG theo

Was bedeutet es jetzt eigentlich für meine Glaubwürdigkeit in dieser
Gruppe, dass Harald mir einmal zugestimmt hat? :-P

An*scnr*dreas

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 4, 2010, 6:16:02 AM8/4/10
to

Kein gutes Ohmen, kein gutes.... echt übel sowas....!^^ *sbg*
MfG theo

Fly Christensen

unread,
Aug 4, 2010, 8:50:14 AM8/4/10
to
On Wed, 04 Aug 2010 08:24:43 +0200, Ralf Koenig <ralfk...@gmx.de>
wrote:

>Am 03.08.2010 18:58, schrieb Theodor.Hellwald:
>> Am 03.08.2010 18:52, schrieb Fly Christensen:
>
>>> Die Garantie für den Motor erlischt wenn du eine Gasanlage einbauen
>>> lässt.
>
>Nein.

Doch.

>>> Der Hersteller muss die Gasanalge selber einbauen oder einbauen
>>> lassen.
>
>Nein.

Doch.


>> Was bitte ist 'Naturgas'?
>
>Fly wollte wohl (als Däne) "natural gas" ins Deutsche übersetzen. Er
>meint Erdgas.

Genau, kam nur nicht auf den Begriff.

Fly

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 4, 2010, 9:08:57 AM8/4/10
to
Am 04.08.2010 14:50, schrieb Fly Christensen:
> On Wed, 04 Aug 2010 08:24:43 +0200, Ralf Koenig<ralfk...@gmx.de>
> wrote:
>
>> Am 03.08.2010 18:58, schrieb Theodor.Hellwald:
>>> Am 03.08.2010 18:52, schrieb Fly Christensen:
>>
>>>> Die Garantie für den Motor erlischt wenn du eine Gasanlage einbauen
>>>> lässt.
>>
>> Nein.
>
> Doch.
>
>>>> Der Hersteller muss die Gasanalge selber einbauen oder einbauen
>>>> lassen.
>>
>> Nein.
>
> Doch.

Wenn du jetzt noch mit dem Fuss aufstampfst kannste gleich nach
de.alt.gruppenkasper°....^^
MfG theo

Michael Wang

unread,
Aug 4, 2010, 12:30:00 PM8/4/10
to
AOK, da hab ich dann falsch gedacht... Allerdings hat WIMRE Opel auch
E85-Motoren...

Heiko Rossmann schrieb:

Ralf Koenig

unread,
Aug 4, 2010, 12:56:18 PM8/4/10
to
Am 04.08.2010 09:51, schrieb Heiko Rossmann:
> Moin,
>
> On 08/04/10 08:47, Michael Wang wrote:
>> Als Erstes würde ich auf die "Gasfestigkeit" des Motors achten. Die
>> Ventile/ Ventilsitze sind im Gasbetrieb höher belastet, nicht alle
>> Motoren können das ab. Von Vorteil ist es, wenn der Motor auch in einer
>> Gas- (CNG- oder LPG ist hier egal) oder E85-Version zu haben ist, die
>> haben meist modifizierte Zylinderköpfe. Beispiel hier wären die
>> Flexifuels von Ford oder die neuen Ecoflex-Motoren von Opel.
>
> Die Flexfuel von Ford ja,die Ecoflex von Opel nicht.

ACK.

> Ecoflex heißen bei Opel die Spritspar-Autos,

Naja. ;-)

> die mit Leichtlaufreifen, sanfter
> Tieferlegung, glatterem Unterboden und diesen ganzen Tricks nochmal ein
> paar Gramm CO2/km einsparen.

Bei Opel heißt das Modell mit dem verbrauchsgünstigsten Motor jeden Typs
(Benzin, Diesel, Gas) "EcoFlex", ganz egal, was da für Maßnahmen dran
gemacht wurden. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)

In manchen Fällen (bei den jungen Modellen) sind ein paar Sachen drin,
aber die älteren haben das Label einfach so bekommen. Beim Opel Combo
z.B., der garantiert keine "sanfte Tieferlegung, glatteren Unterboden
und diese ganzen Tricks" hat, höchstens ein längeres Getriebe, und schon
eine Schaltpunktanzeige wäre Luxus, kommt dann raus:

Benziner:
1.4 -> ecoFLEX
Grund: Gibt nur den einen.

Diesel
1.3 CDTI -> ecoFLEX, als Schalter und mit ASG
1.7 CDTI

Gas
1.6 CNG -> ecoFLEX
Gibt auch nur den einen.

Ralf

Heiko Rossmann

unread,
Aug 4, 2010, 1:52:59 PM8/4/10
to
On 08/04/10 18:30, Michael Wang wrote:
> AOK, da hab ich dann falsch gedacht... Allerdings hat WIMRE Opel auch
> E85-Motoren...

Zumindest im Konzern gibts die, bei Saab (OK, das ist nicht mehr der
gleiche Konzern) und bei Cadillac. In Schweden ziemlich sicher auch bei
Opel, da hat ja auch beispielsweise Peugeot (mindestens) einen E85-Motor
im Programm - laut der Liste hier: http://www.e85.biz/index.php?page=74
allerdings wohl nicht in Deutschland.

(Warum haben eigentlich fast alle Autohersteller-Webseiten riesige
Flash-Präsentationen auf der Startseite?)

Nach längerer Suche auf www.opel.se muss ich zurückrudern - bin gerade
zu faul, alle Autos durchzuklicken, aber weder der neue Astra noch der
alte Astra noch der Insignia sind in Schweden mit E85-Motor zu haben.

MfG, Heiko

Heiko Rossmann

unread,
Aug 4, 2010, 1:53:50 PM8/4/10
to
On 08/04/10 18:56, Ralf Koenig wrote:
>> Ecoflex heißen bei Opel die Spritspar-Autos,
>
> Naja. ;-)
>
>> die mit Leichtlaufreifen, sanfter
>> Tieferlegung, glatterem Unterboden und diesen ganzen Tricks nochmal ein
>> paar Gramm CO2/km einsparen.
>
> Bei Opel heißt das Modell mit dem verbrauchsgünstigsten Motor jeden Typs
> (Benzin, Diesel, Gas) "EcoFlex", ganz egal, was da für Maßnahmen dran
> gemacht wurden. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Du hast Recht, ich kannte bisher nur die Ausnahmen :)

MfG, Heiko

Rainer E.

unread,
Aug 4, 2010, 6:12:19 PM8/4/10
to
Hubert Reinelt wrote:
> Rainer E. arts...@gmx.de schrieb :
>
>
>> Meines Wissens müssen entsprechende Maßnahmen an den
>> Ventilen stattfinden, sonst darf man kein, oder nur wenig Vollgas im
>> LPG-betrieb fahren.
>
> Sagt man zumindest von nicht gasfesten Motoren.

>
>> fährt noch 8 Jahre auf der sicheren Seite mit
>> Preisen um 40 Cent herum.
>
> *seufz* 65 Cent sind wohl realistischer.

Denke ich auch, aber das ist immer noch eine ganze Ecke günstiger, als
Superbenzin, wobei Normalbenzin absichtlich auf das selbe Niveau
angehoben wurde und einige Premium KFZs von vorneherein sogar auf
Super-Plus ausgelegt wurden.

Den Mehrverbrauch bei Gas-Betrieb stellt hier wohl keiner in Frage. Auch
das die Abgase wesentlich sauberer sind.

Wie sieht es eigentlich mit der Leistung aus? Spürt man im Gas-Betrieb
einen Leistungsverlust? Die Frage habe ich bisher keinen an der Tanke
gestellt. Die fahren alle eh nicht sportlich ;-))

mfg
Rainer

Ralf Koenig

unread,
Aug 4, 2010, 7:05:29 PM8/4/10
to
Am 04.08.2010 19:52, schrieb Heiko Rossmann:
> On 08/04/10 18:30, Michael Wang wrote:
>> AOK, da hab ich dann falsch gedacht... Allerdings hat WIMRE Opel auch
>> E85-Motoren...

> Zumindest im Konzern gibts die, bei Saab (OK, das ist nicht mehr der

> gleiche Konzern) und bei Cadillac.[...]

Brasilien ist da eine sichere Bank.

http://www.chevrolet.com.br/

Da gibt's etliche ältere Opel-Modelle mit E85-tauglichem Flexfuel-Motor
unter der Marke Chevrolet. Die nennen sich dann "EconoFlex" oder
"BioFlex". Und zumindest ersteres kann man schon mal mit "ecoFlex"
verwechseln. Nur hier in D hab ich die noch nicht gesehen. Der Chevy
Volt (und damit wohl auch der Opel Ampera) sollen aber einen
E85-tauglichen Motor bekommen.

Ralf

Dietmar Hollenberg

unread,
Aug 4, 2010, 8:02:05 PM8/4/10
to
Rainer E. schrieb:

> Wie sieht es eigentlich mit der Leistung aus? Spürt man im Gas-Betrieb
> einen Leistungsverlust?

Der Mehrverbrauch resultiert aus dem geringeren Brennwert von LPG.
Logischerweise resultiert daraus auch ein entsprechender
Leistungsverlust. Ob du ihn tatsächlich spürst, hängt davon ab, ob du
regelmäßig die Maximalleistung abfragst oder nicht.

Wenn du bei einem 100kW-Auto, das durch LPG nur noch 90kW hat, im
Normalbetrieb immer nur höchstens 70kW abfragst, wirst du dabei
natürlich keinen Unterschied spüren. Spürbar wird es höchstens bei
Vollastbeschleunigungen bei niedrigen Drehzahlen, aber ob du dabei eine
Differenz von 10% wirklich spürst, mußt du selbst wissen.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, daß ich solche geringen
Unterschiede nicht spüre. Die Auswirkungen durch unterschiedliche
Beladung fühle ich wesentlich stärker als 10% mehr oder weniger
Leistung.

Harald Hengel

unread,
Aug 4, 2010, 9:24:15 PM8/4/10
to
Rainer E. schrieb:

> wobei Normalbenzin absichtlich auf das selbe Niveau
> angehoben wurde

Was solls, wenn gesetzlich erzwungen Superplörre rauskommt.
Die Ethanolbeimischung setzt den Energiegehalt herunter und die
Klopffestigkeit herauf.
Wenn Benzin die Vorraussetzung für Super erfüllt, warum sollte man es
nicht als solches verkaufen. Es gibt wohl noch Tankstellen, die Benzin
anbieten, allerdings zum gleichen Preis, was nicht verwunderlich ist.

Eher ist es so, dass Super sich dem Benzin angenähert hat und ein
höherer Preis nicht gerechtfertigt ist. Früher war der Energiegehalt vom
Super geringfügig höher, so dass du umgerechnet auf die Energiemenge für
Super und Normal etwa den gleichen Preis kosteten.

> Wie sieht es eigentlich mit der Leistung aus? Spürt man im Gas-Betrieb
> einen Leistungsverlust? Die Frage habe ich bisher keinen an der Tanke
> gestellt. Die fahren alle eh nicht sportlich ;-))

Ich habe keine eigene Erfahrung. Was ich von Gasfahrern gelesen habe
ging von Minderleistung bis Mehrleistung.
Rechnerisch hat eine optimale Gemischfüllung weniger Energie.

Harald

Andreas Cammin

unread,
Aug 5, 2010, 2:32:47 AM8/5/10
to
Am 05.08.2010 00:12, schrieb Rainer E.:

> Wie sieht es eigentlich mit der Leistung aus? Spürt man im Gas-Betrieb
> einen Leistungsverlust? Die Frage habe ich bisher keinen an der Tanke
> gestellt. Die fahren alle eh nicht sportlich ;-))

Unser Focus mit Prins VSI erreicht mit Gas problemlos seine
Höchstgeschwindigkeit. Im Normalbetrieb bemerke ich keinen Unterschied
zwischen Gas- und Benzinbetrieb.

Andreas

Heiko Rossmann

unread,
Aug 5, 2010, 4:15:35 AM8/5/10
to
On 08/05/10 02:02, Dietmar Hollenberg wrote:
> Rainer E. schrieb:
>> Wie sieht es eigentlich mit der Leistung aus? Spürt man im Gas-Betrieb
>> einen Leistungsverlust?
>
> Der Mehrverbrauch resultiert aus dem geringeren Brennwert von LPG.

Richtig.

> Logischerweise resultiert daraus auch ein entsprechender
> Leistungsverlust. Ob du ihn tatsächlich spürst, hängt davon ab, ob du
> regelmäßig die Maximalleistung abfragst oder nicht.

Die Logik verstehe ich allerdings nicht. Mehr Sprit mit niedrigerem
Heizwert (volumenbezogen) sollte doch die gleiche Energie enthalten, in
gleicher Zeit also die gleiche Leistung bringen.

Tatsächlich müsste man etwas anders an diese Frage herangehen: Die
Leistung eines Ottomotors ist durch die Luftmenge begrenzt, die er in
einer gewissen Zeit ansaugt. Passend zur Luftmenge werden pro 14.8 kg
Luft 1kg Benzin eingespritzt, damit das stöchiometrisch verbrennt. Das
wären 40-42MJ/14.8 kg Luft, also ca. 2.8MJ/kg Luft.

Bei Autogas liegt das stöchiometrische Verhältnis etwa bei 15.5kg
Luft/1kg Autogas, Autogas hat einen höheren massebezogenen Heizwert von
ca. 46MJ/kg, also 46MJ/15.5kg Luft, ca. 2.95MJ/kg Luft.

Aus Neugier mal noch für E85 berechnet: 85% * 9 kg/kg + 15% * 14.8 kg/kg
= 9.87 kg/kg für das Gemisch, also etwa 28.8MJ/9.87kg Luft, ca. 2.9
MJ/kg Luft.

(Zahlen von wikipedia:Motorenbenzin, wikipedia:Autogas,
wikipedia:Bioethanol und
http://www.schweizer-fn.de/berechnung/motor/v2_luftverh_rech.htm)

Demnach hätte man mit Autogas sogar mehr Leistung als mit Benzin,
immerhin ungefähr 5%, und auch mit E85 ungefähr 3%.

Einen Punkt habe ich gerade noch gelesen, der noch dagegen spricht:
Gasförmig eingespritztes Autogas verringert die angesaugte Luftmenge
(stärker als flüssig eingespritztes Benzin) - das klingt auch logisch
für mich. Das will ich aber jetzt nicht nachrechnen, ich denke, das
werden auch wieder nur einstellige Prozentzahlen sein, denn man braucht
ja immer noch 15x mehr Luft als Autogas massebezogen, da Autogas eine
wesentlich höhere Dichte als Luft haben dürfte, wird der Faktor
volumenbezogen noch größer.

MfG, Heiko

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Nico Hoffmann

unread,
Aug 5, 2010, 12:39:01 PM8/5/10
to
Heiko Rossmann schreibt:

> On 08/05/10 02:02, Dietmar Hollenberg wrote:
>> Rainer E. schrieb:
>>> Wie sieht es eigentlich mit der Leistung aus? Spürt man im Gas-Betrieb
>>> einen Leistungsverlust?
>>
>> Der Mehrverbrauch resultiert aus dem geringeren Brennwert von LPG.
>
> Richtig.
>
>> Logischerweise resultiert daraus auch ein entsprechender
>> Leistungsverlust. Ob du ihn tatsächlich spürst, hängt davon ab, ob du
>> regelmäßig die Maximalleistung abfragst oder nicht.
>
> Die Logik verstehe ich allerdings nicht. Mehr Sprit mit niedrigerem
> Heizwert (volumenbezogen) sollte doch die gleiche Energie enthalten, in
> gleicher Zeit also die gleiche Leistung bringen.

Ja, zumindest in erster Näherung stimmt das.


> Tatsächlich müsste man etwas anders an diese Frage herangehen: Die
> Leistung eines Ottomotors ist durch die Luftmenge begrenzt, die er in
> einer gewissen Zeit ansaugt. Passend zur Luftmenge werden pro 14.8 kg
> Luft 1kg Benzin eingespritzt, damit das stöchiometrisch verbrennt. Das
> wären 40-42MJ/14.8 kg Luft, also ca. 2.8MJ/kg Luft.
>
> Bei Autogas liegt das stöchiometrische Verhältnis etwa bei 15.5kg
> Luft/1kg Autogas, Autogas hat einen höheren massebezogenen Heizwert von
> ca. 46MJ/kg, also 46MJ/15.5kg Luft, ca. 2.95MJ/kg Luft.
>
> Aus Neugier mal noch für E85 berechnet: 85% * 9 kg/kg + 15% * 14.8 kg/kg
> = 9.87 kg/kg für das Gemisch, also etwa 28.8MJ/9.87kg Luft, ca. 2.9
> MJ/kg Luft.
>
> (Zahlen von wikipedia:Motorenbenzin, wikipedia:Autogas,
> wikipedia:Bioethanol und
> http://www.schweizer-fn.de/berechnung/motor/v2_luftverh_rech.htm)
>
> Demnach hätte man mit Autogas sogar mehr Leistung als mit Benzin,
> immerhin ungefähr 5%, und auch mit E85 ungefähr 3%.

Ich hab' die Zahlen nicht nachgerechnet, aber das Prinzip müßte
stimmen.


> Einen Punkt habe ich gerade noch gelesen, der noch dagegen spricht:
> Gasförmig eingespritztes Autogas verringert die angesaugte Luftmenge
> (stärker als flüssig eingespritztes Benzin) - das klingt auch logisch
> für mich. Das will ich aber jetzt nicht nachrechnen, ich denke, das
> werden auch wieder nur einstellige Prozentzahlen sein, denn man braucht
> ja immer noch 15x mehr Luft als Autogas massebezogen, da Autogas eine
> wesentlich höhere Dichte als Luft haben dürfte, wird der Faktor
> volumenbezogen noch größer.

Jein. Benzin wird eher selten direkt flüssig eingespritzt, sondern ins
Saugrohr, wo es verdunstet. Dann gibts zu Gas keinen prizipiellen
Unterschied.

Mir fallen da aber noch zwei Gerüchte ein:

Durch die Entspannung des Gases sinkt die Temperatur. Dadurch wird
auch das Gas-Luft-Gemisch kälter, also dichter. Das steigert das
Leistungsvermögen.

Andererseits verbrennt LPG angeblich langsamer als Benzin. D.h. der
Druck im Brennraum baut sich nicht so schnell auf. Das verändert
(verschlechtert) aber den "Kreisprozeß". Vermutlich ist das auch nur
marginal, denn beim normalen Fahren merke ich nichts. Immerhin steht
in der Bedienungsanleitung zu meiner Gasanlage, dass ich Drehzahlen
über 4000 Touren meinde soll, damit nicht nicht teilweise
unverbranntes Gas in den Auspuff blase...

N.
--
Nachts ist es genauso kalt wie draußen.

Nico Hoffmann

unread,
Aug 5, 2010, 12:39:02 PM8/5/10
to
Frank Kemper schreibt:

> Heiko Rossmann wrote:
>
>>> Der Mehrverbrauch resultiert aus dem geringeren Brennwert von LPG.
>
>> Richtig.
>

> Ich bin mir nicht sicher, ob das so einfach ist. Man darf nicht
> vergessen, dass normale Hubkolbenmotoren für den Betrieb mit Benzin
> optimiert sind. Für den Betrieb mit Gas werden sie lediglich
> "notdürftig" angepasst. Ich kann mir vorstellen, dass man einen
> Verbrennungsmotor bauen könnte, der von vorn herein auf Gas ausgelegt
> ist und dann auch effizienter läuft.

Verdichtung erhöhen. Wird aber u.U. dann schwierig mit dem
Benzinbetrieb - müßte dann vielleicht ein monovalentes Fahrzeug
werden.

Wolfgang Soergel

unread,
Aug 5, 2010, 5:08:54 PM8/5/10
to
On 08/02/2010 07:40 PM, Theodor.Hellwald wrote:
[..]
> Ich hab Jahrzehntelang Diesel und Turbodiesel gefahren, glaub mir,
> seitdem ich Benziner fahre haben sich die Wartungs- und
> Instandhaltungskosten halbiert bzw. etwas mehr als halbiert. Und das bei
> vergleichbaren Fahrzeugen nämlich konsequent Audi 80.

Wie darf ich dann den thread "Problem mit Einspritzanlage Audi 80 B4"
interpretieren?
OK, ich habe auf dem gleichen Motor wie bei dir auch gut 140tkm gefahren
(bei 134tkm startend), mit moderatem Verbrauch (um 8l, no matter what)
und ohne größere Probleme. Ist aber nun doch auch schon wieder gut 6
Jahre zu Ende (was nicht am Motor sondern am die Vorfahrt nehmenden
Wohnmobil lag) und ich wollte von den seither gefahrenen ach so
anfälligen Turbodieseln nicht zurück. Obwohl mein aktueller in Litern
nicht wesentlich weniger braucht.

Zum Thema LPG: Mich würde die kurze Reichweite zwischen Tankstopps und
ein eher dünnes Tankstellennetz v.a. im Ausland am meisten stören.


Theodor.Hellwald

unread,
Aug 6, 2010, 12:34:54 PM8/6/10
to
Am 05.08.2010 23:08, schrieb Wolfgang Soergel:
> On 08/02/2010 07:40 PM, Theodor.Hellwald wrote:
> [..]
>> Ich hab Jahrzehntelang Diesel und Turbodiesel gefahren, glaub mir,
>> seitdem ich Benziner fahre haben sich die Wartungs- und
>> Instandhaltungskosten halbiert bzw. etwas mehr als halbiert. Und das bei
>> vergleichbaren Fahrzeugen nämlich konsequent Audi 80.
>
> Wie darf ich dann den thread "Problem mit Einspritzanlage Audi 80 B4"
> interpretieren?

Ganz einfach, Problem gelöst korrodierte Stecker und (!) halt dich fest,
ein korodierter Massekontakt im Bereich der Rückleuchten (Bremse!)
sorgten dafür das das elektrische Netz gestört wurde.

> OK, ich habe auf dem gleichen Motor wie bei dir auch gut 140tkm gefahren
> (bei 134tkm startend), mit moderatem Verbrauch (um 8l, no matter what)
> und ohne größere Probleme. Ist aber nun doch auch schon wieder gut 6
> Jahre zu Ende (was nicht am Motor sondern am die Vorfahrt nehmenden
> Wohnmobil lag) und ich wollte von den seither gefahrenen ach so
> anfälligen Turbodieseln nicht zurück. Obwohl mein aktueller in Litern
> nicht wesentlich weniger braucht.
>
> Zum Thema LPG: Mich würde die kurze Reichweite zwischen Tankstopps und
> ein eher dünnes Tankstellennetz v.a. im Ausland am meisten stören.

Nee, gerade mit LPG hast du im europäischen und östlichen Ausland
garkeine Probleme!
MfG theo

Ralf Koenig

unread,
Aug 7, 2010, 10:33:45 AM8/7/10
to
Am 06.08.2010 18:34, schrieb Theodor.Hellwald:
> Am 05.08.2010 23:08, schrieb Wolfgang Soergel:
>> Wie darf ich dann den thread "Problem mit Einspritzanlage Audi 80 B4"
>> interpretieren?
>
> Ganz einfach, Problem gelöst

Ein Posting dort in dem Thread als Auflösung hätte sich angeboten.

Ansonsten: Erstmal abwarten. ;-) Dein Problem war ja immer nur mal
sporadisch da. Aber wenn es dauerhaft weg ist: Glückwunsch.

> korrodierte Stecker und (!) halt dich fest,
> ein korodierter Massekontakt im Bereich der Rückleuchten (Bremse!)
> sorgten dafür das das elektrische Netz gestört wurde.

BTW: Selbst gemacht oder welche Werkstatt hast du bemüht?

Ralf

Theodor.Hellwald

unread,
Aug 7, 2010, 10:54:41 AM8/7/10
to

Zusammen mit einem Kumpel der sich mit Elektrik auskennt einfach (sagt
man dann mal so^^) alles systematisch durchgegangen. Der Gedanke mit der
Bremsbeleuchtung/-verkabelung kam ihm, weil er es mal hatte das sein
Audi wenn er bremste den einen Blinker dauerbeleuchtete und das
Fahrlicht verdunkelte, da hatte einer von einer Werkstatt anstatt einer
Einfadenbirne eine Zweifadenbirne in eine Fassung reingequetscht, oder
umgekehrt.
Der Wagen hatte damals überigens mit dem Fehler neu TüV bekommen! (sic!)
MfG theo

Thomas R. Sareks

unread,
Aug 8, 2010, 6:37:05 PM8/8/10
to
Dietmar Hollenberg wrote:
> Andreas Cammin schrieb:
>
>> Im Grenzgebiet zu den
>> Niederlanden soll eine 4 hinterm Komma nicht allzu selten zu sehen
>> sein.
>
> Im Grenzgebiet zu den Niederlanden tankt kein LPG-Fahrer freiwillig in
> Deutschland ;-)

Das gilt auch für andere Kraftstoffe.


-t.

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