Fallen die recht hohen �berf�hrungskosten bei einem Neuwagenkauf immer
an, oder nur wenn man den Neuwagen zu seinem H�ndler vor Ort bringen
l��t?
Fallen die Kosten komplett weg wenn man den Wagen z.B. ab Werk abholt?
Habe einen Smart bestellt und die �.-Kosten w�ren in meinem Fall 448
Euro brutto.
Vielleicht kennt sich ja jemand damit aus!
Danke!
Gru�
Andreas
> Hallo!
>
> Fallen die recht hohen �berf�hrungskosten bei einem Neuwagenkauf immer
> an, oder nur wenn man den Neuwagen zu seinem H�ndler vor Ort bringen
> l��t?
Die fallen fast immer an. Ist aber teilweise Verhandlungssache.
> Fallen die Kosten komplett weg wenn man den Wagen z.B. ab Werk abholt?
Nein, da wird teilweise auch eine gewisse "Geb�hr" f�llig, die aber unter
den �berf�hrungskosten liegen sollte.
Gr��e,
Frank
Und das Entkonservieren etc. lassen sich die Hersteller dann auch bei
Abholung im Werk verg�ten. Und so viel weniger kostet das auch nicht als
wenn man das Fahrzeug zum H�ndler bringen l�sst.
Bei einigen Herstellern gibts aber noch Beigaben, wenn man das Fahrzeug
im Werk abholt, wie z.B. ein kostenloser Besuch im werkseigenen
Fahrzeugmuseum etc.
Aber im Endeffekt spart man durch das Selbst abholen kein Geld. Man mu�
ja auch die Fahrtkosten zum Werk rechnen und evtl. auch noch
�bernachtungskosten.
Selbstabholung ist eher unter "1-2 Tagesurlaub" zu verstehen denn als
Kostenspar-Aktion.
Gr�sse
Roman
> Die Fahrzeuge werden f�r den Versand grunds�tzlich konserviert etc.,
> auch wenn man die im Werk abholt.
Dem ist nicht generell so. In Ingolstadt habe ich es nicht gesehen und im
Zweifel ist es einfach so, dass ein Fahrzeug kein Konservierungsmittel
bekommt. Das spart dem Hersteller Geld und ist in der Software nur eine
Variante.
Das Extra, dass ich kenne, ist Volltanken. Bei Audi/Ingolstadt am Band
gibt's f�r den A3 n�mlich nur 5 Liter in den Tank, das reicht gerade f�r
alle notwendigen Fahrten ...
> Das bei einigen Fahrzeugen nicht zu
> machen, st�rt den Produktionsablauf und ist deswegen teurer, als wenn
> man es trotzdem mitmacht.
Das w�re es nur, wenn sich die Produktionslinie teilen m�sste.
> Aber im Endeffekt spart man durch das Selbst abholen kein Geld. Man mu�
> ja auch die Fahrtkosten zum Werk rechnen und evtl. auch noch
> �bernachtungskosten.
Daf�r ist man aber sicher, dass der H�ndler das Fahrzeug nicht noch schnell
einem Kunden zur Probefahrt gegeben hat. Habe ich auch schon erlebt (ich war
gl�cklicherweise nur der Probefahrer).
> Selbstabholung ist eher unter "1-2 Tagesurlaub" zu verstehen denn als
> Kostenspar-Aktion.
Ja, und daf�r ist es doch prima!
Gru�, Ralf.
Streng genommen, nein, es gibt Ausnahmen. Aber in den "normalen"
Autoh�usern ist es �blich. Aber Neuwagen gibt's ja nicht nur in Autoh�usern.
Aber letztlich ist doch egal, ob man die "�berf�hrung" als "weniger
Rabatt" oder als "Aufpreis auf den vorher ggf. rabattierten
Fahrzeugpreis" betrachtet. Sieh's einfach als Preisbestandteil, der
nirgends so richtig beworben wird. Aber der das Geschacher im Autohaus
etwas spannender macht.
An sich ist die Werbung mit Nicht-Endpreisen f�r Endkunden nicht erlaubt,
2004:
http://www.autobild.de/artikel/gerichtsurteil-zum-autokauf_48318.html
aber die Praxis sieht schon immer noch so aus, wenn man mal die gro�en
Plakate liest oder Radiospots der Hersteller/H�ndler h�rt, bzw. die
Anzeigen der H�ndler liest.
Grund d�rfte sein: Auch die Gerichte sind sich nicht einig, wie man das
bewertet:
11. Februar 2009
http://www.shopbetreiber-blog.de/2009/02/11/gleich-zwei-entscheidungen-zur-angabe-zu-ueberfuehrungskosten-beim-autoverkauf-im-internet/
Nebenbei gilt wohl: Wo kein Kl�ger, da kein Richter. Offenbar haben sich
Autok�ufer mit dieser Besonderheit abgefunden. Und die Autokonzerne
achten drauf, dass keine Grundsatzurteile geschaffen werden, die
Wettbewerbsh�ter dagegen erkennen im Status quo offenbar kein
Handlungsbed�rfnis.
Letztlich h�ngt's vom H�ndler ab, ob er Preise ohne �berf�hrung bewirbt
(die Regel, dann ist da ein Sternchen und unten ein Hinweis als
Fu�note), oder aber "mit" (z.B. wenn die Discounter neue Autos
verkaufen, die man dann bei einem Depot in Hintertupfingen abholen muss,
weil Hintertupfingen der Erf�llungsort ist). Dann ist indirekt klar,
dass man sich selbst drum k�mmern muss, wie der Rest l�uft. Prompt
schreibt Stiftung Warentest einen flammenden Text, dass das nix gutes
ist, wenn man sich selbst k�mmert, parallel stellt man es so kompliziert
wie nur irgendm�glich dar:
http://www.test.de/themen/auto-verkehr/schnelltest/-Autokauf-bei-Lidl/1764790/1764790/
Die Leute haben sich offenbar an die Bequemlichkeit gew�hnt, dass ein
Autohaus alles fertig macht. Und zahlen dann auch daf�r.
Auch EU-Parallelimporteure oder -Reimporteure bewerben in der Regel als
Endpreis mit einem Depot als Erf�llungsort, ohne dass noch eine
"�berf�hrung" dazukommt. Man muss halt dann schauen, dass das Depot
nicht so weit weg ist. Andere liefern das Auto �ber eine Spedition auch
an, aber f�r deutlich weniger Geld als so die "g�ngigen"
�berf�hrungskosten im Autohaus.
> oder nur wenn man den Neuwagen zu seinem H�ndler vor Ort bringen
> l��t?
So war's urspr�nglich mal gemeint. Und so wird's heute noch begr�ndet.
Hat damit nur noch wenig zu tun. Die �berf�hrungskosten sind
Kostenbestandteile, die ein H�ndler quasi frei als Aufpreis festlegt, in
der H�he quasi willk�rlich.
Als Kunde sollte man �berf�hrung und Autopreis gleich zusammen verhandeln.
Mai 2005
http://www.autosieger.de/article6075.html
> Fallen die Kosten komplett weg wenn man den Wagen z.B. ab Werk abholt?
In der Regel: Nein. Sie werden aber teilweise reduziert, z.B. von 600
EUR auf 350 EUR.
Als "Leistung vor Ort" bei Werksabholung, um irgendwelche "Kosten" auch
bei Selbstabholung zu "rechtfertigen", haben sich die Hersteller
repr�sentative Ausliefertempel ausgedacht:
* die BMW-Welt in M�nchen,
* Autostadt Wolfsburg,
* Audi Forum in Ingolstadt.
* Mercedes-Benz Museum in Stuttgart
Dazu irgendein Essen, evt. Bummel durchs Werksmuseum oder Werksf�hrung.
Und kleinen Tamtam bei der Abholung. IMHO eher vom Kunden bezahlte
Kundenbindung, aber f�r einige vielleicht auch ein willkommener,
w�rdiger Rahmen. Denn etliche sind dann doch ein bisschen begeistert,
wenn man sich die Neuwagenk�ufer-Foren so durchbl�ttert.
Ausnahmen: Bei manchen Herstellern, dann evt. noch beschr�nkt auf
bestimmte Werke und Modelle (muss zusammenpassen!) gibt's wirklich
kostenlose Abholung ab Werk. Z.B. bei Mercedes in Bremen, Rastatt und
Sindelfingen, zumindest vor einigen Jahren war's wirklich kostenlos,
aber dann auch quasi eventfrei, also so ein bisschen, wie wenn man bei
IKEA auf die 20 Billy-Regale wartet, die einem am Ende an einer von 32
Laderampen �bergeben werden, zu der man kurz vorher die Nummer erf�hrt.
Nebenbei mit einem Kaffee-Automat als Bewirtung, ggf. Mittag in der
Betriebskantine. Keine Ahnung, ob's heute noch genau so ist. Glamour
sieht anders aus. Aber gut, das ist die "Schwaben�berf�hrung".
Dezember 2008
http://www.geldsparen.de/sparen/Auto/autokauf_ueberfuehrungskosten.php
> Habe einen Smart bestellt und die �.-Kosten w�ren in meinem Fall 448
> Euro brutto.
Die �berf�hrungskosten sind doch nur in Verbindung mit dem Autopreis
interessant.
Und du fandst das zusammen mit dem Fahrzeugpreis offensichtlich genau
den richtigen Preis. Und ein klasse Angebot. Kein anderer H�ndler, der
den Smart quasi genau so angeboten hat, hat ein aus deiner Sicht
besseres Angebot gemacht, *wenn* du verglichen hast. Also ist doch alles
super. Wenn du nicht verglichen hast, liegt's an dir. Vor
Nicht-Vergleichen sch�tzt kein Gesetz.
Ach so, das Smart-Werk ist in Hambach in Frankreich, gleich hinter dt.
Grenze. Keine Ahnung, ob die auch Werksabholung machen. Wie man so
liest, eher nicht.
Allerdings darf man f�r die �berf�hrungskosten auch ein bissschen was
erwarten: Der Smart, den du bekommst, steht dann blitzeblank beim
Autohaus, die Tranportverpackung ist weg, das zus�tzliche Schutzwachs,
das zu Transportzwecken drauf ist, auch. Wenn du die Zulassung bezahlt
hast (�blich), dann ist er auch schon zugelassen und hat seine
Nummernschilder. Und wenn der H�ndler gut drauf ist, gibt's eine Blume
f�r die Dame, eine Smart-Kappe oder Schl�sselanh�nger des Autohauses f�r
den Herrn (oder umgekehrt), ein Piccol�'che und (wenn das vereinbart
wurde) einen vollen Tank. Vielleicht noch Fu�matten mit dem Logo des
Autohauses. Sollte eigentlich auch bei einem Smart so sein.
Also: Nicht immer hinterher jammern. Sondern vorher informieren. Oder
schon gleich im Autohaus jammern. Aber nicht hinterher �ber Sachen
�rgern, die man nicht (mehr) �ndern kann. Sondern optimistisch nach vorn
schauen. So richtig drumrum gekommen w�rst du um �berf�hrung (in
ungef�hr vergleichbarer H�he) bei einem anderen lokalen Autohaus
wahrscheinlich eh' nicht, das ist deren heilige Kuh.
Wenn du nicht gerade einen EU-Smart aus einem Depot irgendwo holst, den
jemand anders f�r den Massengeschmack zusammenkonfiguriert hat.
Z.B. sowas:
http://www.auto-wilde.de/index.php?id=8&L=0&action=details&dbid=1264145362
Einschr�nkungen einer Tageszulassung beachten!
Und da steht: Endpreis, also ist die �berf�hrung zu deren Auslieferlager
nach Goslar oder Ribnitz-Damgarten schon drin. Aber man muss das Auto
eben dort abholen. Zulassung muss man selbst machen, oder halt die
machen lassen (kost was). Genau so mit �berf�hrungskennzeichen. Und
Heim-Transport ist auch die eigene Sache.
Ralf
Ich hatte mal einen Verkaeufer eines Autohauses nieder gemacht weil
dieser fuer einen "Vorfuehrwagen" auch noch Ueberfuehrungskosten haben
wollte.
Nund wenn das Fahrzeug schon auf das Autohaus zugelassen ist warum sollte
der Kaeufer denn diese Kosten noch zahlen?
Immerhin hatte der Typ denn ein Einsicht gezeigt und die Karre(Franzose)
wurde nochmal 525� billiger.
-ralf-
--
Im Norden zuhause:54� 47' 24.10"N, 9� 25' 45.70"E
Bitte nur in die Newsgroup antworten.Die Mailadressen
sind g�ltig werden aber selten gelesen!
> Frank Hucklenbroich wrote:
>
>> Am Mon, 14 Sep 2009 12:00:33 +0200 schrieb Andreas Keppler:
>
>> Nein, da wird teilweise auch eine gewisse "Gebühr" fällig, die aber unter
>> den Überführungskosten liegen sollte.
>
> Die Überführungskosten teilen sich klassischerweise auf in das Bringen
> des Autos zum Händler und in das Fahrbereitmachen des Autos
> (Schutzverpackung ab, ggfs. Radkappen drauf, entwachsen etc.) Letzteres
> muss - nach der Logik der Konzerne - auch bezahlt werden, wenn der Wagen
> im Werk abgeholt wird.
Haben die auch irgendein logisches Argument, warum das dann nicht gleich im
Fahrzeugpreis enthalten ist?
> Es wundert mich, dass die EU das überhaupt akzeptiert. Schließlich zahle
> ich für andere Waren auch keine Überführung, wenn ich sie direkt beim
> Händler abhole.
Und dann gibt es da noch die Urlaubsflüge, bei denen solche versteckten
Aufpreise mittlerweile verboten sind.
>> Nein, da wird teilweise auch eine gewisse "Geb�hr" f�llig, die
>> aber unter den �berf�hrungskosten liegen sollte.
>
> Die �berf�hrungskosten teilen sich klassischerweise auf in das
> Bringen des Autos zum H�ndler und in das Fahrbereitmachen des Autos
> (Schutzverpackung ab, ggfs. Radkappen drauf, entwachsen etc.)
Dem Kunden wird �blicherweise ein fahrfertiges Auto verkauft, so
verbieten sich Kosten f�r irgendwelche erforderlichen Aufbereitungen.
Der H�ndler kann jedoch im gewissen Rahmen die �berf�hrungskosten
selbst bestimmen oder das Werk gibt diese in der Liste vor, berechnet
dem H�ndler aber einen anderen Preis.
> Letzteres muss - nach der Logik der Konzerne - auch bezahlt werden,
> wenn der Wagen im Werk abgeholt wird.
Sicher muss es bezahlt werden, nur stellt sich die Frage was der
Kaufgegenstand ist.
Ein fertiges fahrbereites Auto oder eines in einem irgendie anderem
Zustand.
> Es wundert mich, dass die EU das �berhaupt akzeptiert. Schlie�lich
> zahle ich f�r andere Waren auch keine �berf�hrung, wenn ich sie
> direkt beim H�ndler abhole.
Die Frage ist ob die das Entwachsen berechnet wird oder ein Zahlposten
anders deklariert ist.
Es wird wohl nicht als fahrbereit machen deklariert werden um dem
Kunden noch ein paar Euros extra aus der Tasche zu ziehen.
Harald
> Die Überführungskosten teilen sich klassischerweise auf in das Bringen
> des Autos zum Händler und in das Fahrbereitmachen des Autos
> Es wundert mich, dass die EU das überhaupt akzeptiert. Schließlich zahle
> ich für andere Waren auch keine Überführung, wenn ich sie direkt beim
> Händler abhole.
Bei anderen Waren ist die Überführung halt schon im Preis enthalten, da Du
die Ware wahrscheinlich nicht beim Hersteller holen kannst.
servus...
Horst
>> Die Überführungskosten teilen sich klassischerweise auf in das Bringen
>> des Autos zum Händler und in das Fahrbereitmachen des Autos
>> (Schutzverpackung ab, ggfs. Radkappen drauf, entwachsen etc.) Letzteres
>> muss - nach der Logik der Konzerne - auch bezahlt werden, wenn der Wagen
>> im Werk abgeholt wird.
> Haben die auch irgendein logisches Argument, warum das dann nicht gleich im
> Fahrzeugpreis enthalten ist?
IMO, wenn das im Fahrzeugpreis enthalten ist ändert sich bei höheren
Transportkosten der Preis des Fahrzeugs was bei separater Zahlung nicht
der Fall ist.
servus...
Horst
Ok, von mir aus. Aber wenn ich wahlweise 600 Euro Überführungskosten oder
300 Euro "Abholgebühr" zahlen muß, gibt es eigentlich keinen vernünftigen
Grund, warum nicht wenigstens die 300 Euro schon enthalten sind. Die fallen
ja offensichtlich immer an.
Manche kann man auch beim Hersteller abholen. Die kosten dann im Laden den
regulären Preis, und bei Abholung bekommt man einen Rabatt. Beim Auto zahlt
man im Laden einen Aufpreis und bei Abholung auch.
Interessant wären echt vergleichbare Artikel, also welche, die:
* etwa gleiche die Größe haben
* etwa gleichviel kosten
* sowie welche, die selbstständig mobil sind
z.B. teure Motorräder, Boote, kleine Flugzeuge.
Aber ich bleib dabei: Die Überführung bei Autos als extra ausgewiesene
"Leistung" hält sich, weil nicht genügend Leute wirklich was dagegen
haben. Und weil keiner der Wettbewerber sich davon wirklich einen
Marktvorteil verspricht, wenn er sie gleich reinrechnet.
Nebenbei sind Autos offenbar zuwenig gegeneinander austauschbar, als
dass man sich deswegen für einen Anbieter entscheidet, der die Sache
nicht getrennt aufführt.
Ralf
Naja, in der Regel wird man mit Grenzpreis (*) gek�dert.
(*) Zzgl. �berf�hrung und Geb�hren. Bla, bla ....
> Dazu kommt,
> dass die Frachtkosten immer gleich sind, egal ob ich meinen BMW in
> M�nchen am Frankfurter Ring oder in Flensburg kaufe.
Nur nebenbei: Ich glaube, in M werden gar keine 1er gebaut. Sondern in
Regensburg, und evt. in Leipzig. Und du glaubst gar nicht, wie aufwendig
das ist, die Kiste von Regensburg oder Leipzig nach M�nchen zu schaffen. ;-)
Im Ernst: Ich habe l�ngst aufgeh�rt zu versuchen, mir Preise logisch
erkl�ren zu wollen. Kommt ja ab und an in meinen Postings zum Ausdruck.
Preise bewertet man durch Vergleich von Angeboten. Und fragt sich, was
es einem wert ist. Wieder durch Vergleich.
Ein Standardbrief in D bei der Post kostet auch immer 0,55 EUR, egal wie
weit die das Ding transportieren, das kann auch nur �ber die Stra�e
sein. So ist halt ihre Preisgestaltung. Und offenbar hat keiner was
dagegen. Auch sagt einem die Post nicht, dass man noch einen
Briefumschlag kaufen muss.
Und warum findest du es "Betrug am Kunden", wenn 700 EUR f�r die
Anlieferung verlangt werden? Fragst du dich beim Auto auch, ob BMW
wirklich 20.000 EUR ausgegeben hat, um den 1'er herzustellen?
Oder bei VW, die den normalen Golf z.B. in D bauen, den Golf Variant
aber in Mexiko: Warum ist dann die Preisgestaltung so ist wie sie ist?
Und m�ssten aus Mexiko nicht exorbitante �berf�hrungsgeb�hren anfallen?
Das f�hrt doch zu nix. Letztlich vermute ich, dass man die
�berf�hrungsgeb�hren mal (wahrscheinlich zum x-ten Mal) gegen das
Wettbewerbsrecht pr�fen m�sste. Aber offenbar findet sich kein Kl�ger,
der das mal so richtig durchziehen will. Und die Sachen, die beklagt
wurden, wurden teilweise gegens�tzlich von den Gerichten entschieden.
Und auf der Grundlage kann auch keine Exekutive das dann dauerhaft
durchsetzen und kontrollieren, denn die Vorgaben sind schon unklar.
Auf den Webseiten von Versandanbietern kommt auch immer Versand drauf,
auch wenn man das meist nicht direkt gleich erf�hrt. Dort sind die
H�ndler aber gegenseitig so grillig, dass sie sich gegenseitig abmahnen.
Was beschleunigt hat, dass heute dort die Versandkosten in der Regel
recht unmittelbar zu sehen sind. Und die Versandanbieter bewerben auch
die Preise ohne Versand. In der Regel ohne dass man sich das Zeug ohne
Versandkosten irgendwo abholen kann.
> �brigens: Die Ausweisung von Flugpreisen, bei denen dann noch Steuern
> und ein Kerosinzuschlag draufkommen, das ist ebenso Betrug.
Da hat die EU was gemacht. Soll jetzt besser sein. *Das* hat offenbar
viele gest�rt und die betroffenen Luftfahrt-Unternehmen hatten keine
starke Lobby. Au�erdem hatten es einige doch arg �bertrieben. Nun denken
die sich neue Geschichten aus. Gerade rund um die Geb�hren, die so
optional immer mal anfallen: Umbuchen, �bergep�ck, Storno, bestimmte
Zahlungsmittel, Hotline, Schaltergeb�hren, etc.
Beliebt sind ja auch "ab"-Preisangaben. Oder Angebote mit begrenztem
Kontingent, siehe die Sparpreise der Bahn.
> Beim Taxi zahle ich ja auch nicht extra f�r den Sprit.
Taxifahren ist aber IMHO auch eine der unberechenbaren Leistungen.
Man bekommt am Anfang noch nicht mal einen Grenzpreis genannt (wenn man
nicht bei Fahrten nach au�erhalb der Stadtgrenze einen Festpreis
aushandelt). Habe ich selbst durch. Sondern da zahlt man, was das
Taxameter am Ende anzeigt. Und das wei� vorher auch kein Taxifahrer genau.
Ralf
>> Fᅵr mich ist es einfach Betrug am Kunden. Erst wird er mit einem
>> Grenzpreis gekᅵdert, z.B. 19.995 Euro fᅵr einen BMW 116i, dann kommt
>> raus, dass da noch 700 Euro fᅵr die Anlieferung draufkommen.
>
> Naja, in der Regel wird man mit Grenzpreis (*) gekᅵdert.
> (*) Zzgl. ᅵberfᅵhrung und Gebᅵhren. Bla, bla ....
Genau solche Lockvogelpreise, fᅵr die das Produkt tatsᅵchlich nicht
erhᅵltlich ist, sind in fast keiner anderen Branche mᅵglich.
Wenn Aldi die Preise um 10% senken und dafᅵr pro Artikel an der Kasse
10% "ᅵberfᅵhrungskosten" aufschlagen wᅵrde, wᅵre nᅵchste Woche ein
siebenstelliges Buᅵgeld fᅵllig.
> Ein Standardbrief in D bei der Post kostet auch immer 0,55 EUR, egal wie
> weit die das Ding transportieren, das kann auch nur ᅵber die Straᅵe
> sein. So ist halt ihre Preisgestaltung. Und offenbar hat keiner was
> dagegen. Auch sagt einem die Post nicht, dass man noch einen
> Briefumschlag kaufen muss.
Den Umschlag kann man aber nicht nur bei der Post kaufen, und die Post
transportiert den Brief auch, wenn man den Umschlag nicht bei ihr kauft.
Und wenn man den Brief selber ᅵber die Straᅵe bringt, kommt keiner von
der Post an und will trotzdem 55 Cent kassieren.
> Und warum findest du es "Betrug am Kunden", wenn 700 EUR fᅵr die
> Anlieferung verlangt werden? Fragst du dich beim Auto auch, ob BMW
> wirklich 20.000 EUR ausgegeben hat, um den 1'er herzustellen?
Du wirfst was durcheinander: Niemand hat was dagegen, daᅵ ein Hersteller
an seinem Produkt verdient, und auch der Hᅵndler muᅵ seinen Gewinn beim
Verkauf haben.
Diesen Gewinn sollen sie aber ehrlich erzielen und nicht durch
Lockvogelpreise, zu denen sie in Wirklichkeit gar nicht bereit sind zu
verkaufen. Wenn ich ein Produkt fᅵr 19.995ᅵ kaufe, dann will ich es auch
zu diesem Preis ᅵbergeben bekommen, und zwar da, wo ich es kaufe bzw.
die ᅵbergabe vereinbare.
Aus diesem Grund sind solche Aufschlᅵge im Einzelhandel und der
Gastronomie seit Jahrzehnten verboten. Kein Einzelhᅵndler darf gegenᅵber
dem Endverbraucher Preise ohne MwSt. angeben, kein Gastwirt zusᅵtzlich
fᅵr die Bedienung kassieren. Und wenn ein Wirt auf die Idee kᅵme, eine
"Groᅵmarkteinkaufspauschale" und einen "Herdheizkostenzuschlag" zu
kassieren, wᅵre er innerhalb einer Woche sᅵmtliche Gᅵste los. Wieso wird
sowas beim Autohandel toleriert?
Tschᅵᅵ
Dietmar
--
Lesbar quoten kann so einfach sein:
http://www.learn.to/quote
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
> So war's urspr�nglich mal gemeint. Und so wird's heute noch begr�ndet.
V�llig unlogisch und unverst�ndlich. Stell dir einfach vor, jeder
Einzelh�ndler w�rde individuell irgendwelche begr�ndbaren Zusatzkosten
auf seine ausgezeichneten Preise aufschlagen: Transportpauschalen,
K�hlthekenpauschalen, Kassenpauschalen...
Der H�ndler hat den Preis zu nennen, den er vom Kunden bei der �bergabe
haben will. Nicht irgendwelche Scheinpreise.
> Als Kunde sollte man �berf�hrung und Autopreis gleich zusammen verhandeln.
Kann auch in die Hose gehen. Obwohl ein Bekannter mehrfach klargemacht
hat, da� er �ber den Endpreis verhandelt, wollte der H�ndler am Ende
seinen "�blichen" Kram aufschlagen und wurde sogar richtig stinksauer,
als der Deal dadurch platzte. �ber 3Std. Modell- und Zubeh�rauswahl plus
Preisverhandlungen im Ar***. F�r den Bekannten allerdings auch, und er
war so sauer, da� er beim n�chsten H�ndler einfach reinplatzte, ihm
Modell, genaue Ausstattung und seinen maximalen Preis an den Kopf warf
und nur fragte: "Ja oder nein?" Der �bern�chste hat Ja gesagt.
> Aber gut, das ist die "Schwaben�berf�hrung".
Nein, das ist die normale �bergabe einer Ware, wie sie jeder Kunde
erwarten kann.
Wenn er Brimborium will, soll er daf�r bezahlen. Aber wer es nicht will,
mu� die Ware einfach kommentarlos zum angegebenen Preis in die Finger
gedr�ckt bekommen.
Tsch��
> Fallen die recht hohen ᅵberfᅵhrungskosten bei einem Neuwagenkauf immer
> an, oder nur wenn man den Neuwagen zu seinem Hᅵndler vor Ort bringen
> lᅵᅵt?
Wie ich das sehe, fallen die nur in Gegenden an, wo sich die Kunden das
gefallen lassen/das Tradition hat.
Hier ist das nicht so (at.*), da kostet das Auto das, was in der Liste
steht, -Rabatt.
Solche Sachen werden aber auch nie erwaehnt, wenn es bei uns heisst,
dass Auto X in DE soundsoviel billiger ist, als in AT. Die
Ueberfuehrungskosten sind ja bei Durchschnittsautos doch ein merklicher
Anteil am Fahrzeugpreis, so wie ich das sehe.
Ich finde es besser, wenn mit All-inclusive-Preisen geworben werden
muss. Es erleichtert das Vergleichen und Abschaetzen, was an Kosten auf
einen zu kommt.
mfg
otto
Wahrscheinlich, weil beim Autohandel sowieso jeder Preisvergleiche macht
und dabei schnell auf die Überführungskosten stößt. Es fallen also
vermutlich weniger Leute darauf herein als z.B. auf "Sitzwahlgebühr" bei
Flugpreisen. Außerdem werden die meisten Leute seltener Autos als z.B.
Flugreisen kaufen, sich daher seltener darüber ärgern und außerdem mehr
Zeit für Preisvergleiche zur Verfügung haben.
Möglicherweise auch, weil das jeder Wettbewerber macht und - soweit ich
weiß - nur ein Wettbewerber abmahnen kann. Der aber dasselbe Spiel spielt.
MfG, Heiko
Im Versandhandel ist das �blich. Nennt sich:
- Versandkosten
- Kleinmengenzuschlag
- verschiedene Aufpreise bei bestimmten Zahlungsarten
- Transportversicherung (z.B. Elektronikversender)
Manche schlagen nichts auf (z.B. Amazon f�r B�cher, manche ab einer
bestimmten Bestellsume), manche richtig heftig. Auch da muss man sich
informieren.
Einzelh�ndler mit Ladengesch�ft machen es bisher nicht, weil es nicht
�blich ist, da gibt's nur manchmal Sachen wie "Zahlung mit Karte erst ab
10 EUR" oder �hnliches.
> Der H�ndler hat den Preis zu nennen, den er vom Kunden bei der �bergabe
> haben will. Nicht irgendwelche Scheinpreise.
Dann setz es durch. F�r dich. Oder f�r alle, wenn du viel Energie hast.
>> Als Kunde sollte man �berf�hrung und Autopreis gleich zusammen verhandeln.
>
> Kann auch in die Hose gehen. Obwohl ein Bekannter mehrfach klargemacht
> hat, da� er �ber den Endpreis verhandelt, wollte der H�ndler am Ende
> seinen "�blichen" Kram aufschlagen
Dann gab's ein Missverst�ndnis, und "Endpreis" wurde vom Verk�ufer
anders interpretiert, als vom K�ufer. Denn ganz offenbar haben die
beiden eben nicht beide Leistungen zusammen verhandelt. Zumindest nicht
aus Sicht des Verk�ufers. Und Missverst�ndnisse sind allt�glich.
> und wurde sogar richtig stinksauer,
> als der Deal dadurch platzte. �ber 3Std. Modell- und Zubeh�rauswahl plus
> Preisverhandlungen im Ar***.
N�, nicht umsonst, sondern kostenlos. ;-) Hier, beim ersten Autoh�ndler,
waren seine Vorstellungen offenbar noch nicht so konkret.
Immerhin haben Autoh�user noch keine extra ausgewiesene Beratungsgeb�hr.
Sowas w�re z.B. bei Nicht-Abschluss ja auch denkbar. Denn danach hatte
der Kunde ja offenbar eine so konkrete Vorstellung, dass er den
folgenden H�ndler direkt sagen konnte, was er wollte und zu welchem
Preis. Er k�nnte dann sogar im b�sen Internet recherchieren.
Schau mal, wie die Autohaus-Nasen das sehen: ("Autohaus" ist eine
Fachzeitschrift f�r Autohaus-Besitzer):
http://www.autohaus.de/hbblog/hb-ohne-filter-vom-15-mai-2009/
"Beratungsgeb�hren im Fachhandel"
Folgendes in Ausschnitten:
----------------------------------------------------------
Das Gesch�ftsmodell ist klar. Der Kunde schaut sich im Glaspalast
Autohaus um, sucht sich unter den zehn verschiedenen
Vorf�hrwagenmodellen das geeignete Fahrzeug zur Probefahrt aus, l�sst
sich final bis zur Finanzierungsrate beraten und schaut im Internet zu
Hause nach, wo er jetzt den get�tigten Beratungsklau am g�nstigsten
beziehen kann. [...]
Ich habe im Internet gerade zur Umweltpr�mie zahlreiche Laienkommentare
gelesen. Sie sind meist wenig hilfreich. Nur subjektiv. Keineswegs
fundiert. Ich habe aber keinen Kanal gefunden, der die gesamten Aspekte
fundiert auf den Punkt bringt. [...]
Auch das eine und andere Reiseb�ro erhebt inzwischen Beratungsgeb�hren.
Sie wird bei Kauf verg�tet. Wir sollten den Start bei den Vorf�hrwagen
legen. Jeder Vorf�hrwagen kostet ein Autohaus innerhalb seiner vier- bis
sechsmonatigen Haltedauer rund 10.000 Euro! Ab dem 100. Kilometer ist
der Kunde pro Kilometer mit 50 Cent dabei. Sehen das die Hersteller
anders, so stellen wir auf ein Vorf�hrwagen-Mietmodell um.
Wir sollten die Fahrzeugfinanzierung nicht f�r 6,5 Prozent weitergeben.
Da ist grunds�tzlich ein Prozentpunkt Beratungsleistung obendrauf zu
setzen. Wir sollten die Fahrzeugauslieferung hinterfragen. Eine
Fahrzeugabholung im Werk kostet zwischen 280 und 430 Euro. Auch da
lassen sich A-, B-, C-Konzepte entwickeln.
----------------------------------------------------------
Klingt doch toll oder: "A-, B-, C-Konzepte" bei der �berf�hrung. Ich
�bersetze das mal: "Wir zocken von jedem Kunden das ab, was drin ist."
Du w�rdest es Kunden-Verar***e nennen. Siehste, f�r manche Wortbl�te
muss man Professor sein.
Und am Ende res�miert er:
----------------------------------------------------------
Halten wir an der unternehmerischen Freiheit, am kreativen Eigensinn
fest. Das macht die H�ndlermarke aus! Das ist der Erfolg vor Ort beim
Kunden. Auch diese Einsicht l�sst oben immer noch auf sich warten. Hier
Handelsmarke, dort Herstellermarke!
----------------------------------------------------------
Vielleicht kapiert dann der Kunde den Unterschied zwischen Hersteller
(der die unverbindlichen Preisempfehlungen f�r seine Modelle macht, und
die Prospekte und Preislisten erstellt) und H�ndler. Durch intensive und
strenge Corporate Identity-Ma�nahmen ist das dem Kunden nie aufgefallen,
aber ab und an sollte man sich dessen bewusst werden.
> F�r den Bekannten allerdings auch, und er
> war so sauer, da� er beim n�chsten H�ndler einfach reinplatzte, ihm
> Modell, genaue Ausstattung und seinen maximalen Preis an den Kopf warf
> und nur fragte: "Ja oder nein?" Der �bern�chste hat Ja gesagt.
Siehste, geht doch. Eine Frage, eine Antwort, das ist ne recht kurze
Verhandlung. Aber es ist eine.
Und die drei Stunden Beratung und Willensbildung beim Kunden ("Soll's
denn nun pantherschwarz metallic oder saphirschwarz perl-effekt sein?
Ach, ich kann mich nicht entscheiden.") hatte ja ein anderer investiert.
Dieser hier hat in 5 oder 10 min sein Geld verdient, wo der andere 3
Stunden verplempert hat.
Ralf
> NACK. Wenn ich eine Ware bei einem Hᅵndler kaufe, dann will ich sie
> entweder beim Hᅵndler ᅵbernehmen oder an eine Adresse geliefert
> bekommen, die ich dem Hᅵndler angebe (Okay, Packstation geht gerade
> noch). Ich wᅵre aber nicht bereit, meine Ware beim Hᅵndler zu kaufen und
> anschlieᅵend im Werk abzuholen - zumindest nicht, wenn das fᅵr mich nich
> anderweitige, deutliche Vorteile bringt.
Da hast du natᅵrlich auch wieder recht. Im Preis muᅵ die ᅵbergabe am
vereinbarten Erfᅵllungsort enthalten sein.
Allerdings hindert niemand die Hᅵndler daran, 700ᅵ Rabatt zu gewᅵhren,
wenn der vereinbarte Erfᅵllungsort das Werkstor ist. Rabatte dᅵrfen aber
nicht vorher vom ausgezeichneten Preis abgezogen werden.
Tschᅵᅵ
> Dietmar Hollenberg schrieb:
>> Ralf Koenig schrieb:
>>
>>> So war's ursprᅵnglich mal gemeint. Und so wird's heute noch begrᅵndet.
>>
>> Vᅵllig unlogisch und unverstᅵndlich. Stell dir einfach vor, jeder
>> Einzelhᅵndler wᅵrde individuell irgendwelche begrᅵndbaren Zusatzkosten
>> auf seine ausgezeichneten Preise aufschlagen: Transportpauschalen,
>> Kᅵhlthekenpauschalen, Kassenpauschalen...
>
> Im Versandhandel ist das ᅵblich. Nennt sich:
> - Versandkosten
Wenn Versandkosten fᅵr eine komplette Bestellung berechnet werden,
kᅵnnen sie kogischerweise nicht im Einzelpreis des Artikels enthalten
sein.
Wenn beim Kauf von zwei Autos nur einmal ᅵberfᅵhrungskosten anfallen
wᅵrden, kᅵnnte man damit argumentieren.
> - Kleinmengenzuschlag
> - verschiedene Aufpreise bei bestimmten Zahlungsarten
Das entspricht der Zusatzausstattung beim Auto. Extras mᅵssen gesondert
bezahlt werden. Wenn der Artikel allerdings ohne diese Extras gar nicht
kᅵuflich ist, ist die zusᅵtzliche Berechnung unzulᅵssig.
Opel hat das vor 30 Jahren praktiziert. Ersatzrad, Sicherheitsgurte, Uhr
und vieles andere waren Extras, die gesondert berechnet wurden, aber
ohne diese Extras waren die Autos gar nicht erhᅵltlich. Dafᅵr hat es
satt was auf die Mᅵtze gegeben.
> - Transportversicherung (z.B. Elektronikversender)
Darf nicht berechnet werden. Gewerbliche Versender sind dafᅵr
verantwortlich, daᅵ die Ware beim Kunden ankommt. Die Kosten dafᅵr haben
sie selbst zu tragen, also mᅵssen sie im Preis enthalten sein.
> Einzelhᅵndler mit Ladengeschᅵft machen es bisher nicht, weil es nicht
> ᅵblich ist, da gibt's nur manchmal Sachen wie "Zahlung mit Karte erst ab
> 10 EUR" oder ᅵhnliches.
Auch nicht vergleichbar. Wenn du die Ware bar bezahlst, bekommst du sie
zum angegebenen Preis.
> Dann gab's ein Missverstᅵndnis, und "Endpreis" wurde vom Verkᅵufer
> anders interpretiert, als vom Kᅵufer.
Entschuldige: Wie kann man "Endpreis" anders interpretieren als den
Preis, den man bei Vertragsschluᅵ auf den Tisch zu legen hat? Da von
weiteren Aufschlᅵgen auszugehen, hat schon leicht was betrᅵgerisches an
sich.
> > und wurde sogar richtig stinksauer,
> > als der Deal dadurch platzte. ᅵber 3Std. Modell- und Zubehᅵrauswahl plus
> > Preisverhandlungen im Ar***.
>
> Nᅵ, nicht umsonst, sondern kostenlos. ;-) Hier, beim ersten Autohᅵndler,
> waren seine Vorstellungen offenbar noch nicht so konkret.
Nein, natᅵrlich nicht. Bei der Auswahl der Extras ist er von seinem
verfᅵgbaren Budget ausgegangen. Genau deshalb hat er auf den Endpreis
hin verhandelt. Hᅵtte der Hᅵndler das auch getan, wᅵre ein anderes,
kleineres Paket herausgekommen, aber beide wᅵren sich einig gewesen.
> Klingt doch toll oder: "A-, B-, C-Konzepte" bei der ᅵberfᅵhrung.
Wenn das A-Konzept 0ᅵ bedeutet und B und C zusᅵtzliche Leistungen
enthalten, ist nichts dagegen einzuwenden. Einzuwenden ist nur etwas
dagegen, daᅵ jemand Kohle *zusᅵtzlich* dafᅵr haben will, daᅵ er mir die
Ware zum angegebenen Preis *ᅵberhaupt* vertragsgemᅵᅵ ᅵbergibt.
Tschᅵᅵ
> Ich finde es besser, wenn mit All-inclusive-Preisen geworben werden
> muss. Es erleichtert das Vergleichen und Abschaetzen, was an Kosten auf
> einen zu kommt.
So sehen es die �blichen Verbraucherschutzvorschriften in der gesamten
EU eigentlich vor. Einige Branchen sind aber anscheinend der Meinung,
da� diese Vorschriften f�r sie nicht gelten, s. z.B. auch
"Handlingpauschalen" bei Versendern. So einen Schwachsinnsbegriff kann
und darf es einfach nicht geben. Das "Handling" geh�rt
selbstverst�ndlich zur vertragsgem��en Leistung des H�ndlers und darf
nicht gesondert berechnet werden.
Stellt euch mal die Augen eines H�ndlers vor, wenn der Kunde eine
"Rechnungspr�fungspauschale" und eine "Wegpauschale" vom Kaufpreis
abzieht :-)
Tsch��
> Aus diesem Grund sind solche Aufschlᅵge im Einzelhandel und der
> Gastronomie seit Jahrzehnten verboten.
Hi,
scheint aber nicht europaweit so zu sein. Beim vorletzten Italienurlaub
Stand auf jeder Speisekarte ganz unten "Gedeck 1.50" (auch in Deutsch),
und das wurde pro Nase zusᅵtzlich berechnet.
Zurᅵck zum Thema: ich habe mir im sommer eine neue Karre geleistet und
auch mit einigen Hᅵndlern verhandelt. Bei einigen lieᅵ sich GARNIX an
Rabatt rausschlagen (Abwrackprᅵmie reicht), andere etwas ᅵber 2000 Euro,
damit mein Preislimit von 15000 E eingehalten wurde. Bei den
ᅵberfᅵhrungskosten war bei keinem was zu rᅵtteln.
Gruᅵ, ALF
> scheint aber nicht europaweit so zu sein. Beim vorletzten Italienurlaub
> Stand auf jeder Speisekarte ganz unten "Gedeck 1.50" (auch in Deutsch),
> und das wurde pro Nase zus�tzlich berechnet.
Ja, in einigen L�ndern hat sich die Abzockmentalit�t noch gehalten. Ich
hoffe, das legt sich in der n�chsten Zeit auch noch.
Das eigene Geschirr und Besteck zu nutzen ist vermutlich nicht erlaubt?
Sooo ungeheuer lange ist es auch noch nicht her, da waren in deutschen
Restaurants 10-15% Servieraufschlag �blich. Selber holen und den
Aufschlag sparen ging aber nicht. Logische Folge: Verboten.
Tsch��
> scheint aber nicht europaweit so zu sein. Beim vorletzten
> Italienurlaub Stand auf jeder Speisekarte ganz unten "Gedeck 1.50"
> (auch in Deutsch), und das wurde pro Nase zusᅵtzlich berechnet.
Ich kenne es aus Dᅵnemark, es ist aber lange her, frᅵher gab es das
auch in Deutschland, du gehst in ein Lokal, zahlst das Gedeck und
verzehrst selbst mitgebrachte Speisen. Gertrᅵnke mussten beim Wirt
bezogen werden.
Ansosnten gibt es durchaus Lokale, die dir erlauben die Speisen slebst
zusammenzustellen, Grundpreis plus einzeln berechnete Zutaten.
Letztlich ist z.B. bei einer Tasse Kaffe, der Kaffee der absolut
geringste Kostenfaktor, der kostet fast nichts. Teuer ist die
Bedienung und das Reinigen des Geschirrs.
Harald
> scheint aber nicht europaweit so zu sein. Beim vorletzten Italienurlaub
> Stand auf jeder Speisekarte ganz unten "Gedeck 1.50" (auch in Deutsch),
> und das wurde pro Nase zusᅵtzlich berechnet.
In Rom (wohl auch im Rest von Italien) ist dieses Gedeck (Cuperto) seit
einige Jahren verboten. Bei sehr vielen kleinen Lᅵden hᅵngt der Preis
allerdings davon ab, ob du drauᅵen am Tisch, drinnen am Tisch, oder an
der Theke isst oder trinkst.
Gruᅵ
Paddie
> Tja, da kann ich nur sagen: Willkommen in der Marktwirtschaft. Vor ein
> paar Jahren versuchte der Autohandel eine Beratungs/Probefahrtpauschale
> von 25 Euro durchzusetzen, was klᅵglich scheiterte. Smart startete
> daraufhin eine Aktion, bei der jeder Interessent, der eine Probefahrt
> machte, 25 Euro bekam(!).
Ich wuerde gerne gelegentlich 25 Euro fuer eine ausfuehrliche Probefahrt
bezahlen, vor allem bei Porsche, BMW, Ariel, Audi etc.
Bei Dacia nicht so gern.
;-)
mfg
otto
Vorgestern auf der Piazza San Marco stand das aber noch fein sᅵuberlich
gedruckt auf den Menᅵs der Cafᅵs. Zusᅵtzlich zu den knapp 6 EUR, wenn das
Orchester spielt, hat man mit ungefᅵhr 10 EUR pro Kopf angefangen, bevor
man etwas konsumiert hat.
cu
.\\arc
Im Gegensatz zu allen anderen hier verstehe ich die Aufregung nicht.
Man kauft ein Auto grunds�tzlich durch einen Vertrag.
In diesem Vertrag tr�gt der H�ndler die �berf�hrungskosten und den Kaufpreis
handschriftlich ein und addiert sie.
Anschliessend unterschreibt der K�ufer.
Wenn ihm das nicht passt, dann kann er halt verhandeln.
Es wird ja keiner gezwungen etwas zu kaufen.
Viel lustiger finde ich, dass bei l�ngerer Lieferzeit und Preiserh�hung
zwischendurch, man einen h�heren Preis als vereinbart zahlen muss.
Wer hat Dir denn diesen Bl�dsinn erz�hlT?
Gab es auch eine Begr�ndung daf�r?
Die echten �berf�hrungskosten eines Smarts liegen bei 40 Euro,
am teuersten sind bei Mercedes M, GL und R-Klasse weil die
aus den USA kommen.
> ich erfuhr, dass es knapp ein halbes Jahr dauern sollte, bis "mein" Auto geliefert werden sollte.
> ....
>
> U.a. deshalb ist das Smart-Gesch�ft in den ersten Jahren so lausig gelaufen.
Das stimmt nicht.
Es waren 200.000 Smarts f�r das erste komplette Jahr geplant,
verkauft wurden rund 40.000. Zus�tzliche 20.000 wurden durch
Autoverleiher, Werksangeh�rige etc. unter die Leute gebracht.
Die Ursachen lagen am bescheidenen Fahrverhaleten, der lausigen Schaltung,
und dass es kein Diesel gab. Die Lieferzeiten waren immer niedrig, zumal
es nicht zuviel Werksausstattung gab und sich die farbigen Panele
auswechseln liessen.
Wann gab es dass denn?
Ich bin 45 und kenne so etwas - aus Westdeutschland - nicht.
Aber dann geht's um was anderes: N�mlich den Zeitpunkt, von wem, wann
und wie die �berf�hrungsgeb�hren als Preisbestandteil z.B. in der
Werbung (TV, Zeitungsanzeigen, Preislisten, ...) kommuniziert werden.
Und nicht, ob sie "erlaubt" sind.
Nebenbei ist "nicht d�rfen" und "illegal" immer eine Frage der
Verfolgung, also der Exekutive. Oder der Judikative, wenn die Klage
einmal hervorgebracht wurde.
> So ist es in D selbstverst�ndlich, dass man
> einen Endverbraucherpreis grunds�tzlich inklusive MwSt. anzugeben hat -
> ein Gesetz, welches zum Beispiel Handwerker gern ignorieren.
Jepp, hatten wir ja gerade erst. Die Frage ist an der Stelle immer: Wo
ist das Enforcement?
> Deshalb ist
> ein verstecktes Angeben der - selbstverst�ndichen - Versandkosten IMHO
> ein Versto� gegen das UWG. Und die Tatsache, dass da auch bei Autos, die
> in D vom Band fallen, mal eben 700 Euro aufgerufen weden, l�sst f�r mich
> den Schluss zu, dass damit bewusst Kasse gemacht wird - und zwar illegal.
Ich seh's anders. Jeder Kunde wird irgendwann bevor er zustimmt, ob er
das Auto zu einem Gesamtpreis/Endpreis inkl. Lieferung zum Autohaus
kauft, darauf hingewiesen. Damit ist es an sich nicht "versteckt".
Bei den ganzen Werbegeschichten an Endkunden (und darauf beziehst du
dich ja) muss man erstmal das System "Autoverkauf" auseinanderdr�seln.
Hersteller, Vertriebsorganisation, H�ndler. Wer wirbt, mit welchem
Preis, und welchem Kleingedruckten. Und da sollen sich Juristen drum
k�mmern. Irgendwo steht in den Anzeigen in der Regel zumindest immer
"zuz�glich �berf�hrung".
Hier fand das ein Richter nicht in Ordnung:
http://www.aufrecht.de/urteile/wettbewerbsrecht/urteile-2004/zuzuegl-ueberfuehrung-entspricht-beim-pkw-verkauf-nicht-der-preisangabenverordnung-olg-hamm-urteil-vom-25-november-2004-az-4-u-13704.html
Andere Urteile sehen auf ihren konkreten Fall bezogen anders aus (hatte
ich verlinkt). Z.B. war es eine Bagatelle, wenn im Internet Autopreis
und �berf�hrungskosten getrennt dastehen, aber nciht zusammengerechnet
werden. Klage abgewiesen.
Trotzdem wird weiter mit <Autopreis> "zzgl. �berf�hrung" geworben.
Offenbar ist es billiger, ggf. Anwaltsgeb�hren und Gerichtskosten zu
zahlen als eben (als H�ndler!) Preise inkl. �berf�hrung gleich mit
anzugeben, und sich damit einen Wettbewerbsnachteil einzuhandeln, wenn
andere Preise ohne �F bewerben. Und gegenseitig anklagen tun die sich
nicht, Gott wei� warum.
Wenn dagegen ein *Hersteller* mit einer "unverbindlichen Preisempfehlung
zuz�glich �berf�hrung" (z.B. im Renault-Konfigurator) "wirbt", ist mir
unklar, wie der die �berf�hrungskosten der H�ndler einbeziehen soll. Und
da d�rfte die Angabe "zuz�glich �berf�hrung" dann auch langen, und
immerhin: Das wird gemacht. Denn genauer wei� er es nicht. Denn direkt
von z.B. Dacia kann ich als Endkunde keinen Dacia kaufen. Theoretisch
kann Dacia also noch nicht mal f�r das eigene Produkt mit einem Preis
werben, wenn die es nicht verkaufen.
Interessant ist in dem Zusammenhang immer das Zeug von Franchise-Ketten,
wenn der Franchise-Geber wirbt: "Der neue Mac-Super-Burger, jetzt f�r
5,95 EUR, bei allen teilnehmenden Restaurants." Jetzt versteht man,
warum die so werben.
Mercedes schreibt in einem E-Klasse-Prospekt, den ich heute bekommen
habe: "Kaufpreis ab Werk". Und immerhin: Die haben sogar Recht.
Fazit: Ich w�rde sagen, dass so ein Juristen-Kram dann auch in
Juristen-Gruppen gekl�rt werden soll. Umleiten tu ich mal nciht, weil
hier schon die Originalanfrage nicht mehr drin ist. Soll der OP mal
selbst machen, wenn's ihn interessiert.
Ralf
> Die Frachtkosten f锟絩 eine ML-Klasse made in Alabama
> m锟絞en h锟絜r sein als f锟絩 einen Smart, aber erstens ist Schiffracht
> unglaublich billig und kostet nur einen Bruchteil von Stra锟絜nfracht
> (sonst h锟絫ten die Japaner in Europa kaum jemals ein Auto verkauft),
Hint: Das d锟絩fte auch entfernungsabh锟絥gig sein. Au锟絜rdem gibt's "Zugfracht".
> zweitens sind die Stundenl锟絟ne in Alabama deutlich nedriger als hier und
> drittens bleibt ein Gro锟絫eil der Alabama-Produktion ohnehin gleich in
> den USA. Dagegen werden Smart und E-Klasse in Westeuropa hergestellt, zu
> vergleichbar hohen Lohn- und Logistikkosten.
Aha, hier haben Smart und E-Klasse also vergleichbar hohe "Lohn- und
Logistikkosten", und oben noch Smart:800 DM zu E-Klasse:495 DM?
Es muss als was damit zu tun haben, welchen Wasserkopf an
Verwaltung/Fixkosten ich auf wieviele produzierte Einheiten umlege. Nur
so kann dein Beispiel aufgehen.
Nebenbei: Es passen viel mehr Smarts als E-Klassen auf einen
Autotransporter oder G锟絫erwagon.
Aber wie gesagt: So eine kausale Argumentation bringt uns eh nicht weiter.
Ralf
Naja, dann mach. Ordentliches, ᅵberzeugendes Auftreten, ggf. gleich mit
Frauchen mit Perlenkette, das wirkt dann nochmal ne Spur ᅵberzeugender,
wenn's um hochpreisige Autos geht. Ein Einser oder kleiner A3 sollte
aber auch ohne groᅵen Aufzug drin sein.
Und dann ehrliches Interesse heucheln. Umso weiter es nach oben geht von
den Modellwᅵnschen, umso besser musst du halt sein als die anderen
Schauspieler, die da so hinkommen. Und dann den Blut leckenden Verkᅵufer
am Ende so geschickt abblitzen lassen, dass du das nᅵchste Mal auch noch
das neue Modell probefahren kannst. ;-)
Ralf
PS: Off-Topic.
Genau! Oben ging es dann aber immer weiter auf unlautere Werbung hinaus.
> Viel lustiger finde ich, dass bei l�ngerer Lieferzeit und Preiserh�hung
> zwischendurch, man einen h�heren Preis als vereinbart zahlen muss.
Im Prinzip ist das doch das gleiche: Wenn es so ist, dann deshalb, weil
man dem im Vertrag, den man unterschrieben hat, zugestimmt hat. Man muss
sich das ganze Zeug nur mal ordentlich durchlesen (Vertrag + AGB, die
�blicherweise referenziert werden).
Wer auch das nicht will, sucht sich einen Verk�ufer, wo er diese Passage
im Einvernehmen mit dem Verk�ufer aus dem Vertrag streichen kann. Was
wiederum Teil der Verhandlungen ist.
Ralf
Ich kennes es noch, aber aus meiner Kindheit, als ich allein inm die
Kneip�e durfte gab es das nicht mehr.
Ich erinnere auch noch das teilweise neben den 10-15% Bedienaufschlag
auch noch ein weiterer Aufschlag berechnet wurde, komme aber nicht
mehr drauf was man da dem Kunden och untergejubelt hat.
Harald
> Ok, von mir aus. Aber wenn ich wahlweise 600 Euro Überführungskosten oder
> 300 Euro "Abholgebühr" zahlen muß, gibt es eigentlich keinen vernünftigen
> Grund, warum nicht wenigstens die 300 Euro schon enthalten sind. Die fallen
> ja offensichtlich immer an.
Da gebe ich Dir recht.
servus...
Horst
Ja, das hatte ich aber schon geschrieben. Du musst halt schauen, was die
in Bremen bauen. K�nnte sein, dass dort z.B. nur bestimmte
Karosserie-Varianten gebaut werden.
Hier steht:
http://www.daimler.com/dccom/0-5-535024-49-36807-1-0-0-0-0-0-12075-7145-0-0-0-0-0-0-0.html
---------------------------------------------------------------------------
Produktion:
Mercedes-Benz C-Klasse (Limousine und T-Modell)
E-Klasse (Coup� und Cabrio)
SLK
SL
GLK
---------------------------------------------------------------------------
Und naja, ein E-Klasse Coup� oder Cabrio zu kaufen, evt. dann noch zur
Preisempfehlung des Herstellers, nur weil die Abholung im Werk keinen
extra ausgewiesenen Aufpreis namens "�berf�hrung" kostet, ist irgendwie
auch wie mit dem Klammersack gepudert.
Ralf
> Ich seh's anders. Jeder Kunde wird irgendwann bevor er zustimmt, ob
> er das Auto zu einem Gesamtpreis/Endpreis inkl. Lieferung zum
> Autohaus kauft, darauf hingewiesen. Damit ist es an sich nicht
> "versteckt".
Das sehe ich anders, diese Kosten werden vom H�nlder niormalerweise
erst nach der Preisverhandlung aufgeschlagen und dem Kunden zur
Unterschrift vorgelegt.
Darin sehe ich eine faule �berrumpelungstaktik um dem Kunden noch ein
paar hundert Euro mehr aus der Tasche zu ziehen.
> Bei den ganzen Werbegeschichten an Endkunden (und darauf beziehst du
> dich ja) muss man erstmal das System "Autoverkauf"
> auseinanderdr�seln.
Warum?
Das Angebot kommt �blicherweise vom �rtlichen H�ndler!
> Hersteller, Vertriebsorganisation, H�ndler.
Was interessiert das den Kunden, der eine Werbeanzeige eines �rtlichen
H�ndlers sieht?
> Wer wirbt, mit welchem Preis, und welchem Kleingedruckten. Und da
> sollen sich Juristen drum k�mmern. Irgendwo steht in den Anzeigen
> in der Regel zumindest immer "zuz�glich �berf�hrung".
Ja, also unlauter im Sinne unseres Rechts.
Der H�ndler vor Ort wirbt mit einem Preis der nicht einmal ab Werk
gilt.
Werksabholung wird ja auch mit einem Aufschlag versehen.
> Und gegenseitig anklagen tun die sich nicht, Gott wei� warum.
Warum kann ich dir sagen.
Alle sehen eine Vorteil f�r sich darin.
M�glicherweise haben auch die Werke ein Interesse und setzen
Abmahnorgien einzelner H�ndler vertraglich etwas entgegen.
> Wenn dagegen ein *Hersteller* mit einer "unverbindlichen
> Preisempfehlung zuz�glich �berf�hrung" (z.B. im
> Renault-Konfigurator) "wirbt", ist mir unklar, wie der die
> �berf�hrungskosten der H�ndler einbeziehen soll.
Das ist etwas v�llig anderes.
Kein Hersteller kann Endpreise angeben wenn er nicht selbst direkt an
den Kunden verkauft.
Ist es nicht schon lagen verboten mit unverbindlichen
Preisempfehlungen zu arbeiten?
Im Reifenhandel war in den 70er Jahren Schluss mit
Herstellerreifenpreislisten aufgrund damaliger gesetzlicher Vorgaben.
Aus meiner Sicht damals wurde es sogar weniger transparent f�r den
Endkunden.
Bis dahin hatten alle Reifenhersteller gleiche Preise f�r gleiche
Reifen, kleine Abweichungen in den Stellen hinterm Komma gab es oder
bei den teureren, u.a. LKW in der letzten Ziffer des DM Preises.
Du hattest eine Reifenpreisliste und liesst dir vom H�ndler sagen
welche Rabatte er auf welches Fabrikat gab. Bei den Mondpreisen
damals, gab es auf den g�nstigsten Reifen 60% Rabatt, die teureren,
Michelin gab es mit nur 25-30% Rabatt.
Insgesamt war das sehr �bersichtlich, weil die Ausgangspreise sich nur
marginal unterschieden.
Aber wie gesagt, das wurde damals abgeschafft, allerdings wurden unter
Schr�der viele unlautere Methoden den Kunden auszutricksen wieder
zugelassen.
> Interessant ist in dem Zusammenhang immer das Zeug von
> Franchise-Ketten, wenn der Franchise-Geber wirbt: "Der neue
> Mac-Super-Burger, jetzt f�r 5,95 EUR, bei allen teilnehmenden
> Restaurants." Jetzt versteht man, warum die so werben.
Ja, auch das halte ich f�r unlauter.
Sollen sie alle verdonnern oder es lassen mit dem Preis zu werben.
> Mercedes schreibt in einem E-Klasse-Prospekt, den ich heute bekommen
> habe: "Kaufpreis ab Werk". Und immerhin: Die haben sogar Recht.
Du kannst das Fahrzeug dort f�r den Preis kaufen?
Harald
> Alfred Jäger schrieb:
>
>> scheint aber nicht europaweit so zu sein. Beim vorletzten Italienurlaub
>> Stand auf jeder Speisekarte ganz unten "Gedeck 1.50" (auch in Deutsch),
>> und das wurde pro Nase zusätzlich berechnet.
>
> Ja, in einigen Ländern hat sich die Abzockmentalität noch gehalten. Ich
> hoffe, das legt sich in der nächsten Zeit auch noch.
Komisch, aber ich habe den Eindruck, daß Deutschland beim Abzocken ganz vorn
dabei ist. Gerade erst auf dem letzten Urlaub erlebt, einem Segeltörn in
Deutschland und Dänemark. In Dänemark zahlt man seine Hafengebühr und gut.
Da ist dann Strom, Wasser, Internet und die Benutzung der sanitären Anlagen
gleich mit drin. In Deutschland ist erstmal die Hafengebühr deutlich höher,
Internet gibt's nicht, für die Dusche muß man extra Wertmünzen kaufen, und
für Strom muß man sich eine Karte besorgen, auf die man die Gebühren laden
kann und die man nachher wieder abgeben muß, um sein Restgeld und das Pfand
zurückzubekommen (Beim Hafenmeister, der nur eine Stunde am Tag da ist).
Frischwasser bekommt man mit etwas Glück sogar gratis.
> In D�nemark zahlt man seine Hafengeb�hr und gut.
> Da ist dann Strom, Wasser, Internet und die Benutzung der sanit�ren Anlagen
> gleich mit drin. In Deutschland ist erstmal die Hafengeb�hr deutlich h�her,
> Internet gibt's nicht, f�r die Dusche mu� man extra Wertm�nzen kaufen, und
> f�r Strom mu� man sich eine Karte besorgen, auf die man die Geb�hren laden
> kann und die man nachher wieder abgeben mu�, um sein Restgeld und das Pfand
> zur�ckzubekommen (Beim Hafenmeister, der nur eine Stunde am Tag da ist).
> Frischwasser bekommt man mit etwas Gl�ck sogar gratis.
Wie viele deutsche und d�nische H�fen seid ihr angelaufen, da� du das so
pauschal beurteilen kannst?
Ich kenne wenig H�fen, aber viele Campingpl�tze, wo die Situationen
�hnlich sind. Und ich kann dir versichern, da� Abzocke kein nationales
Problem ist, sondern ein individuelles, bestenfalls ein regionales.
Entspricht zumindest nicht meiner Wahrnehmung der Realit�t. Ich habe mir
in den letzten paar Jahren ungef�hr 3 oder 4 Angebote in Autoh�usern
geben lassen. Und da war die �berf�hrung immer gleich dabei. Und auf den
Angebotsbl�ttern, die da so auf St�ndern an den ausgestellten Autos
hingen, war eine �berf�hrung auch entweder gleich zahlenm��ig
ausgewiesen oder aber als Aufschlag zun�chst ungenannter H�he genannt.
>> Bei den ganzen Werbegeschichten an Endkunden (und darauf beziehst du
>> dich ja) muss man erstmal das System "Autoverkauf"
>> auseinanderdr�seln.
>
> Warum?
> Das Angebot kommt �blicherweise vom �rtlichen H�ndler!
Also etliches Zeug kommt nicht von den H�ndlern:
- Zusammenstellen des Autos im Web-Konfigurator des Herstellers, in der
Regel mit unverbindlicher Preisempfehlung
- TV-Spots der Hersteller, manchmal mit unverbindlicher Preisempfehlung
- Zeitungsanzeigen der Hersteller, genau so
- Preislisten und Prospekte der Hersteller, die man zugeschickt bekommt,
immer mit Preisempfehlung
- Berichte �ber Autos in Zeitschriften mit den Preisempfehlungen der
Hersteller
Die H�ndler treten manchmal mit Anzeigen in lokalen Zeitungen, lokalen
Radiosendern, etc. in Erscheinung, aber aus meiner Sicht ist die
wesentliche Werbe-Aufgabe beim Hersteller angesiedelt.
>> Hersteller, Vertriebsorganisation, H�ndler.
>
> Was interessiert das den Kunden, der eine Werbeanzeige eines �rtlichen
> H�ndlers sieht?
Dann soll er sich die genau durchlesen. Und wenn da nichts von
�berf�hrung steht, dann auf dem Preis bestehen.
>> Wer wirbt, mit welchem Preis, und welchem Kleingedruckten. Und da
>> sollen sich Juristen drum k�mmern. Irgendwo steht in den Anzeigen
>> in der Regel zumindest immer "zuz�glich �berf�hrung".
>
> Ja, also unlauter im Sinne unseres Rechts.
Kommt drauf an. Unser Recht wird von Richterspr�chen gebildet, und die
sind sich nicht immer einig, wie die Gesetze im konkreten Fall
auszulegen sind.
> Der H�ndler vor Ort wirbt mit einem Preis der nicht einmal ab Werk
> gilt. Werksabholung wird ja auch mit einem Aufschlag versehen.
Nicht immer. Siehe unten.
>> Wenn dagegen ein *Hersteller* mit einer "unverbindlichen
>> Preisempfehlung zuz�glich �berf�hrung" (z.B. im
>> Renault-Konfigurator) "wirbt", ist mir unklar, wie der die
>> �berf�hrungskosten der H�ndler einbeziehen soll.
>
> Das ist etwas v�llig anderes.
> Kein Hersteller kann Endpreise angeben wenn er nicht selbst direkt an
> den Kunden verkauft.
> Ist es nicht schon lagen verboten mit unverbindlichen
> Preisempfehlungen zu arbeiten?
Schau's halt nach.
>> Mercedes schreibt in einem E-Klasse-Prospekt, den ich heute bekommen
>> habe: "Kaufpreis ab Werk". Und immerhin: Die haben sogar Recht.
Hier sieht man das auch, wenn man �ber ein paar Modelle dr�berhovert:
http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars/home/new_cars/models.flash.html
> Du kannst das Fahrzeug dort f�r den Preis kaufen?
Du kannst das Teil f�r den Preis bei jedem dt. MB-H�ndler kaufen, und
dann beim Werk abholen. Und direkt neben den Werken ist meist auch ein
H�ndler, wenn du darauf Wert legst. Im Werk selbst wirst du wohl als
Endkunde allerdings keinen Ansprechpartner finden, um da deine
Bestellung aufzugeben.
Ralf
Die einen nennen es Abzocken, die anderen nennen es Reduktion des
Ressourcenverbrauchs durch nutzungsabhängige Tarifierung.
Pauschaltarife führen zwar zu weniger Bürokratie, aber zu mehr
Verschwendung.
Nutzungsabhängige Tarifierung ist sicherlich mit mehr Bürokratie
verbunden (für Zugangskontrolle, Verbrauchserfassung und
Verbrauchsabrechnung), senkt aber in der Regel den Verbrauch der
Resourcen deutlich. Nebenbei hat man einen Zugangsschutzmechanismus, der
unberechtigte Nutzer abhält.
Bei einer Strom- und Wasserflat, Duschflat, Internetflat muss man auf
Leute vertrauen, dass sie sorgsam mit den Resourcen umgehen. Bei
nutzungsabhängiger Tarifierung hat man den Tarif als Gegengewicht zum
Verbrauch.
Im allgemeinen wird die nutzungsabhängiger Tarifierung als "fairer"
wahrgenommen. Auch wenn sie bisweilen teurer ist.
Ralf
PS: Off-Topic.