Am Mon, 10 Jun 2013 09:17:16 +0200 schrieb Martin Eckel:
> Hallo,
>
> letztens bin ich mit meinem Renault Scenic auf der Autobahn liegengeblieben.
>
> Ich fuhr 170, dann kam eine Geschwindkeitsbegrenzung auf 120, ich ging
> vom Gas, als der Wagen 120 fuhr, wollte ich wieder Gas geben, es kam
> aber nix.
>
> Auf dem Standstreifen lief der Wagen im Leerlauf ganz normal. Sobald man
> Gas gab, setzte sich der Wagen ruckend und bockend langsam in Bewegung
> und - was seltsam war - schaltete die Gänge zackzack nach oben, obwohl
> das Auto ganz langsam war.
> Ich habs noch ein paar Mal versucht, Auto aus und an usw, keine Besserung.
Hat das Getriebe evtl. eine "Notfunktion", die sich da eingeschaltet hat?
Das hatten wir mal bei der A-Klasse von meiner Frau, dann schaltet das
Getriebe in den 3.(?) Gang und bleibt da - Hintergrund ist, daß man so noch
selbst zur Werkstatt fahren kann, das Getriebe aber nicht mehr groß
belastet werden soll.
Der Grund war übrigens ein Defekt in der Schaltkulisse, das
"Gangerkennungsmodul" war defekt und sendete Unsinn ans Getriebe, welches
dann in den Notbetrieb ging.
Weder Mercedes, noch eine freie Werkstatt hat den Fehler eingrenzen können
- bis wir dann eine Werkstatt gefunden haben, die nichts anderes tut, als
Mercedes-Automatikgetriebe zu reparieren. Kunden bei denen zu 98%
Taxifahrer. Die hatten den Fehler in 5 Minuten gefunden (OBD-Diagnose per
Laptop und vermutlich sehr spezieller Software) und haben uns dann für ca.
350 EUR die gesamte Schaltkulisse (inkl. Schaltknüppel) ausgetauscht.
Seitdem keine Proble mehr.
Such Dir also im Zweifel mal so eine Getriebebude, und laß den Wagen da mal
checken. Normalen Werkstätten tun sich da i.d.R. sehr schwer.
Grüße,
Frank