vielleicht kann sich der eine oder andere noch an meinen Thread
"Gedankenaustausch - neues Auto fällig (lang)" vom 19.4. erinnern.
Ich bin immer noch am grübeln und diesmal über etwas grundsätliches:
Diesel oder Benzin. Alle Welt sagt, daß sich ein Diesel erst ab einer
hohen Laufleistung rechnet. Ich versuche das nachzurechnen finde einfach
den großen Kostenfaktor bei Diesel nicht.
Meine jährliche km-Leistung beträgt ca. 17.000 km, also nach allgemeiner
Meinung bin ich wohl eher ein Fall für Benzin.
Jetzt laßt uns das mal am Beispiel eines 2003er Toyota Avensis Kombi
(mit 2.0 Hubraum bei Diesel und Benzin) kalkulieren, den ich
mittlerweile sehr interessant finde. Dummerweise gibts bei den Japanern
den Diesel nicht in Verbindung mit Automatik. Seis drum. Laßt uns das
mal mit den Handschaltern rechnen.
Ich rechne mal vom Verbrauch den Diesel mit 7 l/100km und den Benziner
mit 10 l/100 km. Demnach zahle ich beim Benziner im Jahr für den Sprit
10 * 17000/100 * 1,15 = 1955 EUR und beim Diesel 7 * 17000/100 * 0,90 =
1071, was eine Ersparnis von 884 EUR ausmacht.
Jetzt zur Kfz-Steuer, diese ist ja beim Diesel teurer. Der Avensis hat
Euro 4 bei Benziner und Diesel. Das bedeutet beim Benziner 135 EUR und
beim Diesel 308 EUR. Macht Mehrkosten von 173 EUR für den Diesel.
Dann wäre da die Versicherung. Ich nehme mal als Beispiel die HUK24 mit
VK SB 500/150: Diesel: 818,67 EUR und Benzin: 756,66, macht ca.60 EUR
Mehrkosten für den Diesel.
Beim Kaufpreis finde ich kaum einen Unterschied, da ich ihn als 2 Jahre
altes Auto vorhabe nächstes Jahr zu kaufen. 2 Jahre, 50.000 km für ca.
17.500 EUR mit möglichst hoher Ausstattung, das ist meine Vorgabe. Unter
dem Aspekt habe ich also beim Kauf keine Mehrkosten zu erwarten.
Von dem Kraftstoff-Vorteil von 884 EUR muß ich also nur 173 EUR und 60
EUR abziehen, es bleiben immer noch stolze 651 EUR.
Was habe ich jetzt übersehen, daß alle immer meinen, ein Diesel rechnet
sich bei der niedrigen Laufleistung von nur 17.000 km im Jahr nicht!?
Was meint Ihr dazu?
Grüße,
Heiko
--
*** http://www.daea.de ***
Offizielle Homepage von de.alt.etc.auktionshaeuser
Lachen bis zum Umfallen: In der Rubrik "Dummfug" findet
man die witzigsten und sinnlosesten ebay Auktionen!
> Was meint Ihr dazu?
Nix, aber ich würde die Servicekosten mal mitkalkulieren, die sind beim
Diesel meisst höher und vor allem dann teuer wenn Injektoren oder
ähnliches getauscht werden müssen.
Raoul
--
.sig-Simulator 0.07ß
==To e-mail me exchange das_liest_keiner with anything else==
****This space to rent****Hier könnte Ihre Werbung stehen****
Die kann ich nicht einschätzen. Fressen die den ganzen Dieselvorteil
wieder auf? Servicekosten fallen doch außerdem nach Laufleistung und
nicht nach Zeit an. Folglich sollte ein Wenigfahrer da weniger Kosten
haben, als ein Vielfahrer (bei dem sich der Diesel so sehr lohnt)
Axel
Ich sehe vor allem auch den Reichweitenvorteil. Mit meinem momentanen
Auto komme ich nur 500 km weit. Ist ne feine Sache, wenn man 1000 km am
Stück fahren kann.
> Die kann ich nicht einschätzen. Fressen die den ganzen Dieselvorteil
> wieder auf?
Ich habe jetzt 190.000km gefahren und ausser planmässiger Wartung noch
nichts am Motor machen müssen.
und was kosten bei einem Diesel so die planmäßigen Wartungen und bei
welchen km-Intervallen? Wenn es 15.000 km Intervalle sind hätte ich eine
im Jahr.
Oder 1.300 km am Stück, so wie bei meinem A4 1,9 TDI 96 KW... :-))
Matthias
--
Matthias Köhler
Film- und Fernsehproduktion
http://www.koehler-film.de
Vielleicht gibt es ihne ja gar nicht.
> Meine jährliche km-Leistung beträgt ca. 17.000 km, also nach
allgemeiner
> Meinung bin ich wohl eher ein Fall für Benzin.
Na ja, da gibt es wohl keine Daumenregel, zumindest keine gute.
> Jetzt laßt uns das mal am Beispiel eines 2003er Toyota Avensis Kombi
> (mit 2.0 Hubraum bei Diesel und Benzin) kalkulieren, den ich
> mittlerweile sehr interessant finde. Dummerweise gibts bei den
Japanern
> den Diesel nicht in Verbindung mit Automatik. Seis drum. Laßt uns das
> mal mit den Handschaltern rechnen.
Der ADAC hat dazu gerade eine große Liste veröffentlich, wenn Du
Mitglied bist kannst Du sie dir auf der Homepage anschauen, ansonsten
hier kurz zum Avensis:
Da lohnt sich laut ADAC der Diesel schon ab 10000 km im Jahr, wobei
folgende Vorraussetzungen gelten:
Basis: ADAC Autokosten-Datenbank.
Im Kostenvergleich über 4 Jahre Haltedauer berücksichtigt:
Wertverlust (ohne Zinsen),
Aufwand für Ölwechsel und Inspektionen, übliche Verschleißteile sowie
Kosten für Reifenersatz.
Steuer einschl. eventueller Steuerbefreiung (z.B. für "Euro 4", die
grundsätzlich zum 31.12.2005 endet).
Ölnachfüll- und Kraftstoffkosten (Herstellerangaben zum Verbrauch nach
ECE)
Kraftstoffpreise (längerfristige Mittelwerte):
Diesel 0,89 ?
Normal 1,07 ?
Super 1,09 ?
Super Plus 1,13 ?)
Haftpflicht und Vollkaskoversicherung mit je 50 % (Standardtarif ADAC
Autoversicherung, ohne Zusatzrabatte)
Alle Angaben entsprechen dem Stand Mai 2004.
Popcorn oder Gummibärchen? ;-)
> Alle Welt sagt, daß sich ein Diesel erst ab einer
> hohen Laufleistung rechnet.
Dies hängt stark vom Fahrzeugtyp ab. Geländewagen oder Luxusautos fahren
als Diesel schon fast ab dem ersten Kilometer günstiger. Bei vielen
Kleinwagen wird der Diesel erst bei hohen Jahresfahrleistungen
kostengünstiger als ein vergleichbarer Otto.
> Ich versuche das nachzurechnen finde einfach
> den großen Kostenfaktor bei Diesel nicht.
Zahnriemenwechsel hauen rein. Irgendwann muss man auch mal einen neuen
Turbolader oder eine Kupplung einkalkulieren, bei hohen Laufleistungen
die Einspritzmechanik.
> Meine jährliche km-Leistung beträgt ca. 17.000 km, also nach allgemeiner
> Meinung bin ich wohl eher ein Fall für Benzin.
Bei Laufleistungen zwischen 10000 und 30000 km würde ich kaufen, was mir
mehr Spaß macht. Deshalb fahre ich Diesel, während andere Fahrer Benzin
bevorzugen.
> Dummerweise gibts bei den Japanern den Diesel nicht in Verbindung mit
> Automatik.
Ein guter Diesel braucht keine Automatik. Die unteren Gänge werden
eigentlich nur zum Anfahren benötigt.
> Ich rechne mal vom Verbrauch den Diesel mit 7 l/100km und den Benziner
> mit 10 l/100 km.
Diese Verbräuche entsprechen Fahrzeugen, die für deine
Jahresfahrleistung ohnehin ein bis zwei Schuhnummern zu groß sind.
> [Kraftstoffkosten: 884 Euro Ersparnis zugunsten des Diesel]
> [KFZ-Steuer: 173 Euro Ersparnis zugunsten des Otto]
> [Versicherung: 60 Euro Ersparnis zugunsten des Otto]
> Beim Kaufpreis finde ich kaum einen Unterschied, da ich ihn als 2 Jahre
> altes Auto vorhabe nächstes Jahr zu kaufen.
Auch wenn der Diesel teurer ist, ist meist der Wiederverkaufswert höher.
> Was habe ich jetzt übersehen, daß alle immer meinen, ein Diesel rechnet
> sich bei der niedrigen Laufleistung von nur 17.000 km im Jahr nicht!?
Inspektionen und Verschleißteile sind teurer. Diese reißen zwar
kurzfristig arge Löcher in die Haushaltskasse, machen aber auf die ganze
Nutzungsdauer umgelegt das Kraut immer noch nicht fett.
/.
DocSnyder.
--
Friss, Spammer: <webm...@parablerxweb.com> <sup...@parablerxweb.com>
<in...@parablerxweb.com> <sa...@parablerxweb.com> <he...@parablerxweb.com>
<rem...@parablerxweb.com> <ma...@parablerxweb.com> <a...@parablerxweb.com>
<off...@parablerxweb.com> <ne...@parablerxweb.com> <b...@parablerxweb.com>
> Jetzt laßt uns das mal am Beispiel eines 2003er Toyota Avensis Kombi
> (mit 2.0 Hubraum bei Diesel und Benzin) kalkulieren, den ich
> mittlerweile sehr interessant finde.
Nur so als Tip: Sieh zu, dass du ein "neueres" Modell mit D-Cat
(Rußpartikelfilter, Euro4) bekommst. Der kam Ende 2003 raus. Wirkt sich
sicher positiv auf Steuer und Wiederverkaufswert aus. Link dazu:
http://www.ftd.de/ub/in/1065243041048.html?nv=rs
Gruß
Benedikt
Hab ich schon geschaut. Gibts sinnigerweise nur in der
Limousine-Version. Wer hat sich den Blödsinn ausgedacht. Ich will
diesmal unbedingt einen Kombi, damit ich auchmal was sperriges
transportieren kann.
Grüße,
Heiko
>Was habe ich jetzt übersehen, daß alle immer meinen, ein Diesel rechnet
>sich bei der niedrigen Laufleistung von nur 17.000 km im Jahr nicht!?
Ein Diesel kann sich auch bei 17tkm rechnen. Ist immer eine Frage der
Anschaffungskosten der zuvergleichenden Fahrzeuge. Auf meiner Website
findest Du eine Excel-Tabelle, mit der Du alles genau durchrechnen
kannst.
Michael Neuhaus.
--
TDI - aus Freude am Sparen
Durchzug 5.Gang Porsche Boxster (220PS) 12,5 s lt.
80-120 km/h, 6.Gang Golf IV TDI (150PS) 11,4 s ams
Golf IV, Honda CRX, Alfa 147: http://www.michaelneuhaus.de/
Gruß
Roland
> Die kann ich nicht einschätzen. Fressen die den ganzen Dieselvorteil
> wieder auf?
Vermutlich nicht. Kritischer ist die Diesel-Vergleichskalkulation beim
Neukauf, da stehen Mehrkosten, teureres Service, meisst kürzere
Intervalle und in .de höhere Steuer versammelt dem Minderverbrauch
gegenüber und da würde es sich für die meissten Leute dann nicht
auszahlen sich einen Diesel anzutun. Wenn du sagst, dass bei dem von dir
gewählten Modell der Gebrauchtpreis eher gleich ist, fällt das auf jeden
Fall weg.
Moin,
> > Ich habe jetzt 190.000km gefahren und ausser planmässiger Wartung noch
> > nichts am Motor machen müssen.
> und was kosten bei einem Diesel so die planmäßigen Wartungen und bei
> welchen km-Intervallen? Wenn es 15.000 km Intervalle sind hätte ich eine
> im Jahr.
Die Kosten der planmäßigen Wartungen sind gar nicht so einfach pauschal
anzugeben.
Und zwar allein deshalb, weil die Sätze im einfachsten Fall zwischen
Stadt und Land ziemlich varieren können. Auch bei Toyo-Werkstätten gibt
es ziemliche Apotheken, aber durchaus auch ziemlich preiswerte
Werkstätten.
Bei Normal-Autos wie dem Avensis sollten sich die Kosten aber im normalen
Rahmen bewegen, so wie ich das kenne jedenfalls.....;-)
Vielleicht wär der neue Corolla Verso Diesel was für Dich, dachte ich
gerade....
> Grüße,
> Heiko
Gruß Frank
Meine Rechnung war wie folgt:
Vectra 2.0 DTI (100PS) -> 6.5l/100km Diesel zu 90 Cent -> 59e/Mm
Vectra 1.8 16V (115PS) -> 8.0l/100km Super zu 1.15 Euro -> 92e/Mm
Anschaffung (gebraucht, etwa 60.000 bis 70.000km):
Benziner zwischen 9000 und 10000e, Diesel zwischen 11000 und 12000e
bei vergleichbaren Laufleistungen und Baujahr.
Steuer:
Diesel +200e
Versicherung:
VK + HP bei SF9 waren vor 2 Jahren mit damals höherer Fahrleistung
300e Preisunterschied. Heute sind es nur noch 120e bei 20 Mm im Jahr.
Abgeschrieben wird die Karre bis 220.000 km, Servicekosten sollen mal
identisch sein, Fahrleistung pro Jahr 20.000 km. Ergo noch 160.000 km
bzw. 8 Jahre übrig.
160.000 km und 8 Jahre kosten mich
* 14720e beim Benzin (auf dem Stand von diesem Jahr)
Steigt die Mineralölsteuer bei Super und Diesel an, so sinkt in der
Regel der prozentuale Preisvorteil des Diesels. Ich reche spätestens
2006 damit, daß Benzin und Diesel der gleichen Mineralölsteuer
unterliegen und nur noch ein Verbrauchsvorteil existiert.
160.000 km und 8 Jahre Diesel kosten mich
* 9440e für Diesel
* +1600e für Steuer
* +2000e für Anschaffung
* +2400e bzw. 1000e für die Versicherung (Beitrag konstant)
* mögliche Mehrerlöse beim Verkauf werden durch höheren Service
kompensiert
Summe: 14.000-15.440e
Mich hatte es schockiert, wieviel Preisunterschied damals in der
Versicherung zwischen Diesel und Benziner waren - heute ist es
weniger. Dazu kommt, beim Gebrauchtkauf sind Diesel übermässig teuer,
weil die ja bekanntlich so billig im Unterhalt sind.
Meine realisierte Lösung ist folgende:
* 10.8l Gas zu 55 Cent sind 60e/1000km Sprit bzw. 9600e
* 2400e für die Umrüstung
* Steuer, Versicherung ist gleich.
* die Gasanlage wird komplett bis 220.000 km abgeschrieben, auch wenn
die sicher eine Wertsteigerung darstellt
Summe: 12000e
55 Cent für Gas ist übrigens ein hoher Preis, manchmal bekomm ich den
Sprit auch für 45..50 Cent je nach Gegend. Dazu hab ich das gute
Gefühl, etliche tausend Euro Mineralölsteuer legal an Eichels Kassen
vorbeigeschafft zu haben. Wahrscheinlich komme ich beim Gas etwas
besser als +/- Null weg, schade sicherlich nicht meinem Motor, tue der
Umwelt was gutes und hab mit meinem lütten Zusatztank +400 km
Reichweite wenn ich wirklich mal richtig was am
Stück abreissen muss.
Beim Neukauf geb ich dir übrigens Recht, da ist der Diesel sehr
günstig - alleine schon wegen der guten Wiederverkaufswerte. Als
Gebrauchtkäufer steht man meistens +/- Null da wenn nicht wirklich
dramatische Fahrleistungen zusammenkommen.
Grüsse, Ansgar
--
The two most common things in universe are hydrogen and bureaucracy.
Matthias Koehler <nutz...@koehler-film.info> meinte folgendes:
>Oder 1.300 km am Stück, so wie bei meinem A4 1,9 TDI 96 KW... :-))
*Umpf*
Watt´n das fürn Tank?
Gruss,
--
Otschko
--
http://beam.to/otschko
ICQ#29715576
Fiel mir was vom Computertisch - dachte: "Bearbeiten, Rückgängig" - ging
aber nicht...
Habe gerade meinen Citroen Jumper mit 181700km verkauft.
Zahnriemenwechsel bei 120 tkm
1996 habe ich meinen letzten Renault Espace TDX mit 287000km verkauft
2 * Treibstofffilter getauscht nachdem die völlig verstopft waren.
--
Roland Mösl - http://www.pege.org - http://notebook.pege.org
http://wds-internetwerbung.com Web Design startet an der Suchmaschine
>> Oder 1.300 km am Stück, so wie bei meinem A4 1,9 TDI 96 KW... :-))
[Matthias Serbin:]
> *Umpf*
> Watt´n das fürn Tank?
Ganz normal, etwas über 60 Liter. Also bei 62 Litern schaltet sich die
Zapfsäule aus. Und dann presse ich auch nichts mehr rein. Allerdings muss
ich zugeben, dass sich ein Durchschnittsverbrauch von 4,6 Litern nur dann
erzielen lässt, wenn wirklich während der gesamten Fahrt ideale Bedingungen
herrschen und man sehr bewusst fährt. Also eine lange Anfahrt auf der
Autobahn bei etwa 120 km/h und Tempomat. Dann am Ziel so gut wie kein
Stadtverkehr, sondern Drehort praktisch neben der Autobahn. Dann die
Rückfahrt ebenfalls bei etwa 120 km/h und kein bißchen Stau. Ein einziges
Mal habe ich das ausprobiert, weil ich es wissen wollte und die Bedingungen
auch entsprechend waren.
Natürlich strengt eine solche Fahrweise ziemlich an, weil man ja an sich
doch etwas schneller fahren möchte. Aber selbst, wenn ich ganz normal fahre
und nicht ausdrücklich sparsam unterwegs bin, komme ich trotzdem nicht auf
mehr als sechs Liter. Auch wenn ich nur in der Stadt unterwegs bin. Andere
mir bekannte A4-Fahrer mit demselben Motor bringen es auch mal auf sieben
Liter, aber die fahren echt wie Sau...
>Was meint Ihr dazu?
Das für mich persönlich Diesel nicht in Frage kommt, da ich das
Motorengeräusch so grausig finde.
--
Das Emailpostfach im Header ist für Spam, jede
eingehende Mail wird sofort unwiderruflich gelöscht.
m+e+l+k+e+r+s+o+n(at)g+m+x+.+n+e+t (ohne +)
Inj-was?
Egal, dass Diesel in der Wartung teurer sein sollen, hört man öfters,
ich kann das aus eigener Erfahrung nicht wirklich bestätigen, und hab'
auch noch keien griffige Begründung gesehen.
--
Stevie
Life's a road, not a destination
Vielleicht Mischkalkulation nach dem Prinzip "verschenke Lampe, verkaufe
Öl" (obwohl die "Lampe" hier IMO genug kostet)? Jedenfalls hat ein
Bekannter von mir bei der 60tkm-Inspektion seines Golf 4 TDI, bei der
auch der Zahnriemen und einige damit im Zusammenhang stehende Teile
planmäßig augewechselt wurden, soviel Geld beim Freundlichen gelassen,
für das sich locker ein supergepflegeter 91er Golf 2 aus Rentnerersthand
mit 2 Jahren TÜV kaufen läßt. Es fielen wohlgemerkt keine außerplamäßigen
Reparaturen an. Hätte er das gewußt, wäre die Kiste bei gut 50tkm gegen
einen neuen ausgetauscht worden.
Blau macht nicht zwingend glücklich. ;)
Gruß Ingo
> Habe gerade meinen Citroen Jumper mit 181700km verkauft.
> Zahnriemenwechsel bei 120 tkm
>
> 1996 habe ich meinen letzten Renault Espace TDX mit 287000km verkauft
>
> 2 * Treibstofffilter getauscht nachdem die völlig verstopft waren.
Danke für deinen wie immer planlosen Kommentar, durch dich merkt man
wenigstens, dass man sich für Schwachköpfe nicht präzise genug
ausgedrückt hat:
Ich meinte natürlich die hypermodernen Direkteinspritzturbodiesel die
mit absurden Literleistungen, Einspritzdrücken und Ladedrücken
aufwarten. Die sind wie es so scheint, dann doch mitunter recht
wartungsintensiv. Ich denke da an die unsäglichen VW-PD-Motoren die ja
Zahnriemen, Wasserpumpen und Injektorelemente deutlich öfter gewechselt
brauchen als man das noch vor einigen Jahren gewohnt war. Dafür kostet
das Öl das dreifache, höhö.
> Inj-was?
Die Einspritzelemente, die sind sogar erstaunlich kurzlebig geworden,
was angesichts der Arbeitsdrücke aber auch nicht verwundert.
> Egal, dass Diesel in der Wartung teurer sein sollen, hört man öfters,
> ich kann das aus eigener Erfahrung nicht wirklich bestätigen, und hab'
> auch noch keien griffige Begründung gesehen.
Benzinmotoren leben heute praktisch wartungsfrei, Diesel wie zB die VWs
mit ihren Wasserpumpen/Zahnriemen/PD-Elemente-Trallala stehen da nicht
so gut da. Von der mitunter beobachtbaren Kurzlebigkeit von Turbos,
Getrieben und Zylinderköpfen gar nicht zu reden, da kommt halt eine
Mischung aus Abuse-Betrieb und Überlast zustande.
Es gibt keine Benziner mit Zahnriemen mehr? Wundert mich.
Über so Trivialitäten wie Zündkerzen und Öl sag' ich gar nicht erst was.
> Diesel wie zB die VWs
> mit ihren Wasserpumpen/Zahnriemen/PD-Elemente-Trallala stehen da nicht
> so gut da.
Dass Wasserpumpen-Verschleiss dieselspezifisch sei hab' ich auch noch
nicht gehört. Vielleicht VAG-PD-spezifisch, nun ja.
> Von der mitunter beobachtbaren Kurzlebigkeit von Turbos,
> Getrieben und Zylinderköpfen gar nicht zu reden, da kommt halt eine
> Mischung aus Abuse-Betrieb und Überlast zustande.
Man hört da so Manches, was aber deswegen nicht unbedingt stimmen, oder
gar für alle Diesel zutreffen muss.
Nebenbei sind solche Geschichten dann nicht direkt "Wartungskosten".
> Es gibt keine Benziner mit Zahnriemen mehr? Wundert mich.
Sie sind am aussterben. Wie es auch wieder Diesel mit Kette gibt.
> Über so Trivialitäten wie Zündkerzen und Öl sag' ich gar nicht erst was.
Öl wechseln alle, die Benziner meisst seltener und Zündkerzen ebenfalls
sauselten im Vergleich zu früher.
Das ist es dann aber auch schon mit Verschleissteilen.
> > Diesel wie zB die VWs
> > mit ihren Wasserpumpen/Zahnriemen/PD-Elemente-Trallala stehen da nicht
> > so gut da.
>
> Dass Wasserpumpen-Verschleiss dieselspezifisch sei hab' ich auch noch
> nicht gehört. Vielleicht VAG-PD-spezifisch, nun ja.
Sind halt die meissten von denen
> > Von der mitunter beobachtbaren Kurzlebigkeit von Turbos,
> > Getrieben und Zylinderköpfen gar nicht zu reden, da kommt halt eine
> > Mischung aus Abuse-Betrieb und Überlast zustande.
>
> Man hört da so Manches, was aber deswegen nicht unbedingt stimmen, oder
> gar für alle Diesel zutreffen muss.
Ich erzähl eh nur von Dingen die im direkten Bekanntenkreis vorgefallen
sind, keine FOF-Geschichten.
> Nebenbei sind solche Geschichten dann nicht direkt "Wartungskosten".
Schrub ich ja auch nicht, ist ja oben zu lesen.
Ich denke da an die unsäglichen VW-PD-Motoren die ja
> Zahnriemen, Wasserpumpen und Injektorelemente deutlich öfter gewechselt
> brauchen als man das noch vor einigen Jahren gewohnt war. Dafür kostet
> das Öl das dreifache, höhö.
>
> Raoul
Halli-Hallo Roul,
PD Diesel haben keine Injektoren.
Injektoren sind die elektronisch gesteuerten Einspritzdüsen bei Common-Rail.
Mit dem Zahnriemenwechselintervall kann man auch leben.
Der 2L TDI hat 120Mm! Der Vorgänger 90Mm.
Einspritzsysteme benötigen ausser Filterwechsel keinerlei Wartung.
Teuer wird es nur im Reparaturfall.
Ein alter Einspritzdüseneinsatz kostete ca.15Euro, ein Injektor, bzw. eine
PD locker das 50fache an Materialpreis!!
Gruß Schorsch
> PD Diesel haben keine Injektoren.
Ich meine damit die Pumpe-Düse-Elemente die schweineteuer sind und dem
vernehmen nach auch mal gern den Geist aufgeben.
Ich möchte nochmal auf diesen Punkt zurückkommen. Warum verbauen die
Japaner (ich habe bei Mazda, Toyota und Honda geschaut) in ihren
Diesefahrezeugen keine Automatik? Ist diese Kombination kritisch? Ein
Kollege erzählte mir vor den ersten Automatikgetrieben des Audi A4 TDI,
die desöfteren den Geist aufgaben. Ein anderer erzählte mir von einem
Fahrer eines Golf TDI mit Automatik und einem sagenhaften Spritverbrauch
von 12 Litern.
Ich habe mich doch irgendwie an meine Automatik gewöhnt und möchte
ungern auf Handschalter umschalten. Daher muß die Kalkulation schon
einen größeren Kostenvorteil beim Diesel erbringen.
Was ist so kritisch am Diesel-Automat?
Grüße,
Heiko
> Was ist so kritisch am Diesel-Automat?
Der Verbrauch. Mit Automatik saufen leider auch die Diesel.
Ein Freund von mir hat mit einem Golf IV 110PS TDI und Automatik 15l in
der Stadt verbraucht, da hätt er fast meinen Range Rover nehmen können,
das wär aber ein geiler V8 Benziner gewesen, hehe.
Raoul
Hi Raoul!
>Der Verbrauch. Mit Automatik saufen leider auch die Diesel.
Hmmm, "saufen" ist relativ. Mein 95er Audi A6 Avant mit 115PS 2.5
TDI und 4-Gang Automatik hatte ueber die letzten 200 000Km einen
Durchschnittsverbrauch von 7,6L/100Km.
Zur Haltbarkeit: jetziger Km-Stand ca. 425 000Km.
Motor und Automatikgetriebe bisher ungeoeffnet...
Gruesse
Klaus
Drehmomentwandler brauchen Drehzahlunterschiede, Dieselmotoren mögen keine
hohen Drehzahlen.
So hoch sind die Unterscheide aber selten.
Das Problem ist eher, dass es beim Beschleunigen gleich zwei Dinge gibt,
die erst mal "auf Touren" kommen müssen: Automatik und Turbo. Macht in
Summe ein wenig spontanes Ansprechverhalten.
> On Thu, 6 May 2004 14:04:30 +0200, das_lies...@don-moto.at
> (Raoul Donschachner) wrote:
> Hi Raoul!
> >Der Verbrauch. Mit Automatik saufen leider auch die Diesel.
> Hmmm, "saufen" ist relativ.
Seh ich auch so......
> Mein 95er Audi A6 Avant mit 115PS 2.5
> TDI und 4-Gang Automatik hatte ueber die letzten 200 000Km einen
> Durchschnittsverbrauch von 7,6L/100Km.
Grins, nagut bei mir waren es 12,5 Liter Diesel...... bei nem Chevy K5,
6.2 Liter und Automatikgetriebe. Wenn man die Größe der Kiste, das
Gewicht und das Alter der Konstruktion bedenkt, kann ich nicht finden,
das man von nem Spritsäufer sprechen kann.
Und natürlich gibt es auch von Toyota nen Diesel mit Automatik, nur isses
dann halt ein etwas großvolumiger Motor. Entweder 3 Liter Turbodiesel mit
Automatik im J12, oder 4,2 Liter Turbodiesel im 100-derter mit Automatik,
besonders ersterer läßt sich schon sparsam bewegen...
Vielleicht harmonieren eher leistungsstarke Aggregate besser mit den
Eigenheiten einer Autimatik......soviel anders isses ja bei Benzinern
auch nicht.
> Zur Haltbarkeit: jetziger Km-Stand ca. 425 000Km.
> Motor und Automatikgetriebe bisher ungeoeffnet...
Hört sich gut an.....:-)
> Gruesse
> Klaus
Gruß Frank
> Vielleicht harmonieren eher leistungsstarke Aggregate besser mit den
> Eigenheiten einer Autimatik......soviel anders isses ja bei Benzinern
> auch nicht.
Durchaus möglich, bei den kleinen modernen dürfts auf jeden Fall nicht
so toll klappen. Ich kenn 2 Leute die ihren V6-TDI mit Automatik nicht
unter 12l bekommen, die sind nicht rasend glücklich, weil da verbrauchen
einige Benziner mit Automatik weniger.
Also wenn ich auf Automatik bei einem 110-150 PS Auto bestehen würde,
dürfte ich mir den Diesel (in der Hoffnung eines sparsamen Verbrauchs
<=7 Liter) abschminken. Könnte man das so sagen?
Grüße,
Heiko
> Also wenn ich auf Automatik bei einem 110-150 PS Auto bestehen würde,
> dürfte ich mir den Diesel (in der Hoffnung eines sparsamen Verbrauchs
> <=7 Liter) abschminken. Könnte man das so sagen?
Es scheint so. In meinem Umfeld sind die meissten Dieselfritzen aber
auch noch Handschalterfanatiker (ich sag ja immer, Dieselfahrer sind
alle verrückt) deshalb kann ich nur von den drei Personen berichten und
deren Diesel saufen eben verhältnismässig tierisch mit Automatik.
> Das Problem ist eher, dass es beim Beschleunigen gleich zwei
> Dinge gibt, die erst mal "auf Touren" kommen müssen: Automatik
> und Turbo. Macht in Summe ein wenig spontanes Ansprechverhalten.
>
ACK!
Der A4 V6-TDI von einem bekannten, den ich mal gefahren bin, kam
mitsamt seinem moerder-drehmoment und den IIRC ~170PS kaum von der
kreuzung weg, ohne kickdown. Etwas unschoen, bei so einem auto.
mfg
otto
Der V6-TDI ist aber ein vielerlei Hinsicht eine etwas unglückliche
Motorisierung, was man so hört.
Dann macht der Diesel für mich keinen Sinn. Ich bin mit meinem
derzeitigen 2.0 Galant Automatik 10.5 Liter Stadt/Land gewohnt und auf
der Autobahn schonmal knapp unter 8 Liter, wenns gut lief. Ähnliches
erwarte ich auch von einem neueren 2.0 Automatik-Benziner Modell, wenn
auch von Toyota. Vielleicht etwas mehr, da Kombi im Vergleich zu vorher
Benziner.
Grüße,
Heiko
Wer setzt sich da aber dann noch freiwillig rein? Klima, Sitzheizung, etc
haben inzwischen schon so viele versaut, die können sich an einen alten Golf
nur noch schwer gewöhnen.
> Es fielen wohlgemerkt keine außerplamäßigen
> Reparaturen an. Hätte er das gewußt, wäre die Kiste bei gut 50tkm gegen
> einen neuen ausgetauscht worden.
> Blau macht nicht zwingend glücklich. ;)
Das Loch im Gelbbeutel bzw. Konto schmerzt nur kurz, blau hat man dafür 365
Tage im Jahr, und in diesem sogar einen Tag länger.
Es gibt immer welche die nicht unter 10l auf 100km kommen. Die brauchen dann
mit dem 3L Lupo sicherlich auch 6-7 Liter im Durchschnitt.
Hallo Klaus.
Du hast ja auch noch den 5-Ender. Das ist was völlig anderes im Gegensatz
zum V6TDI. DerV6 ist als Säufer verschrieen.
Der 5 Ender ist sparsam und langlebig, was man vom V6 nicht behaupten kann.
Ich brauche mit meinem 5Zyl. 103kW A6-Quattro auch nur 7ltr im Mittel bei
teilweiser zügiger Fahrweise, allerdings 6 Gang-Schalter.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Stefan!
>Das Problem ist eher, dass es beim Beschleunigen gleich zwei Dinge gibt,
>die erst mal "auf Touren" kommen müssen: Automatik und Turbo. Macht in
>Summe ein wenig spontanes Ansprechverhalten.
Kann ich so eigentlich nicht bestaetigen. Der Wandler hilft sogar
die Anfahrschwaeche der TDIs zu kaschieren. Beim Anfahren
schnellt die Drehzahl wandlerbedingt hoch und man befindet sich
quasi sofort im "Schmauchbereich" ueber 2000U/min....
Der selige Ro80 wurde seinerzeit aus dem gleichen Grund nur mit
der Halbautomatik mit Wandler (Prinzip Kaefer-Automatik)
verkauft. Der Wankelmotor zog im unteren Drehzahlbereich wohl
auch nicht so besonders..... und gesoffen hat er auch noch. :-)
Gruesse
Klaus
> Beim Anfahren schnellt die Drehzahl wandlerbedingt hoch und man befindet sich
> quasi sofort im "Schmauchbereich" ueber 2000U/min....
Und genau das ist für mich akustisch so unschön, dass ich schon aus diesem
Grund lieber selbst schalte.
Matthias
--
Matthias Köhler
Film- und Fernsehproduktion
http://www.koehler-film.de
Hi Thomas!
>Du hast ja auch noch den 5-Ender.
Gottseidank! :-)
>Das ist was völlig anderes im Gegensatz
>zum V6TDI. DerV6 ist als Säufer verschrieen.
Ein typischer Fall von verschlimmbessert....
>Der 5 Ender ist sparsam und langlebig,
Als Benziner hatte ich auch mal einen auf ueber 450 000Km, dann
hab ich ihn leider verkauft. Das beste Auto was ich je hatte.
>Ich brauche mit meinem 5Zyl. 103kW A6-Quattro auch nur 7ltr im Mittel bei
>teilweiser zügiger Fahrweise, allerdings 6 Gang-Schalter.
Den Motor haett ich auch gern gehabt, allerdings wuerde mich der
Zahnriemenwechsel alle 60 000Km in den finanziellen Ruin treiben.
Gruesse
Klaus
>
>Viele Grüße
>Thomas
>
Das könnte schon hinkommen mit dem Verbrauch, hatte kürzlich nen Avensis
als Leihwagen, irgendwas in dem Bereich (aber unter 10 Liter) zeigte der
Bordcompi an...
> Grüße,
> Heiko
Gruß Frank
> Der Verbrauch. Mit Automatik saufen leider auch die Diesel.
Wirklich?
> Ein Freund von mir hat mit einem Golf IV 110PS TDI und Automatik 15l in
> der Stadt verbraucht, da hätt er fast meinen Range Rover nehmen können,
> das wär aber ein geiler V8 Benziner gewesen, hehe.
Dann stimmt da irgendwas mit dem Motor nicht oder dein Freund sollte mal
seine Fahrweise überdenken. Ich fahr nen Golf III TDI mit 110 PS und
Automatik, je nach Fahrweise habe ich einen Verbrauch von 5,5 - 6,5
Liter.
CU Markus
--
As a free man, I may proudly say:
Ich bin ein Outlook-Nutzer!
Das kritische sind die hohen Drehmomente beim Diesel. Die muss eine
Automatik erst mal abkönnen.
So gibt es z.B. die Audi Multitronik bisher nur bis ca. 300NM
Drehmoment. Darüber geht nur Wandler-Automatik.
VW verbaut neuerdings bei den Dieseln das DSG, also keine Automatik im
herkömmlichen Sinne.
Moritz
Ich bin mit einem Sharan 110PS TDI mit 6 Personen und Gepäck,
Automatik, Klimaanlage über rund 700km auf einen
Durchschnittsverbrauch von 7.5 l/100km gekommen.
Moritz
Zum Glück hat ja jetzt fast jede Automatik einen Tiptronic-Modus
(außer vielleicht die blamable 4-Gang-Automatik im neuen Astra;-)).
Als ich den Phaeton zur Probe fuhr, bin ich gerade auf der Landstraße
im Tiptronic-Modus gefahren, damit die Automatik beim Beschleunigen
nicht gleich vom 6ten in den 5ten oder 4ten Gang runterschaltet.
Moritz
> Es gibt immer welche die nicht unter 10l auf 100km kommen. Die brauchen dann
> mit dem 3L Lupo sicherlich auch 6-7 Liter im Durchschnitt.
Natürlich, aber normal finden die sich selten in einem
Automatik/Diesel-Auto. Der 740d meines Kumpels (hah, ein Vierter!) hat
übrigens sehr wenig verbraucht, den konnte man nur mit extrem-heizen auf
15l bringen was immer noch sehr wenig ist.
Moritz Kürten schrieb:
> Zum Glück hat ja jetzt fast jede Automatik einen Tiptronic-Modus
> (außer vielleicht die blamable 4-Gang-Automatik im neuen Astra;-)).
> Als ich den Phaeton zur Probe fuhr, bin ich gerade auf der Landstraße
> im Tiptronic-Modus gefahren, damit die Automatik beim Beschleunigen
> nicht gleich vom 6ten in den 5ten oder 4ten Gang runterschaltet.
So viel zum Thema "blamable 4-Gang-Automatik"! SCNR
Servus, Herbert
Lies mal dazu den Artikel im aktuellen Spiegel über überflüssigen
Technik-Schnickschnack in heutigen Autos :-)
Grüße,
--
Burkhard
> Ich bin mit einem Sharan 110PS TDI mit 6 Personen und Gepäck,
> Automatik, Klimaanlage über rund 700km auf einen
> Durchschnittsverbrauch von 7.5 l/100km gekommen.
Autobahn vermutlich. Wie sinnlos als Vergleichsbasis.
Das ist ja mal wieder ein völlig typischer "mach alles
schlecht"-Artikel des Spiegels. Der Spiegel ist mir auch nicht gerade
als technische Fachzeitschrift bekannt.
Im ams-Vergleichstest wurde meines Wissens das elektronische
IDS-Fahrwerk getestet. Wird auch nicht wenig aufwendig und da
elektronisch gesteuert sicher anfälliger sein, als die rein
mechanische Radaufhängung des Golf.
Ein 5 bzw. 6-Gang-Automatik-Getriebe ist selbstverständlich sinnvoll,
da so immer im verbrauchsgünstigsten Drehzahlbereich gefahren werden
kann und die höchste Fahrstufe länger ausgelegt werden kann, was den
Verbrauch und nicht zuletzt die Fahrgeräusche deutlich reduziert.
Natürlich können die Motoren das Auto auch mit einem 4-Gang-Wandler
fortbewegen. Sinnvoll ist das aber nicht. Oder willst Du etwa ein Auto
mit 3-Gang-Schaltung? Ich hätte in meinem Passat TDI gerne einen 6ten
Gang;-)
Eine elektronisch statt hydraulisch gesteuerte Bremsanlage hat
deutliche Vorteile in bezug auf Gewicht und Umwelt. Die
Bremsflüssigkeit ist giftig. Andere hydraulische Systeme haben die
Hydrauliköl-Problematik. Auch z.B. im Flugzeugbau möchte man von der
schweren Hydraulik weg zu elektronischen Systemen mit Stellmotoren.
Steer-By-Wire ist bei Airbus seit Jahren standard, ohne zu mehr Aus-
oder gar Unfällen zu führen als die konventionelle Steuerung, wie sie
Boeing verbaut. Daimler verbaut inzwischen schon in Unimogs
Steer-By-Wire-Lenksysteme, um so ein von links nach rechts
verschiebbares Kockpit zu ermöglichen. Das ist führ Spezialanwendungen
sehr hilfreich, will der Fahrer mal lieber den rechten, mal den linken
Fahrzeugrand sehen.
Nicht zuletzt stellen die Lenksäulen bei Frontal-Crashs eine nicht
unerhebliche Gefahr für den Fahrer dar. Mit aufwendigen
Knickkonstruktionen versuchen die Hersteller, dieses Problem zu
mildern. Mit Steer-By-Wire wäre es erst garnicht da.
Also so einfach, wie es der Spiegel darstellt, ist es nicht. Aber der
Spiegel ist eben ein Blatt, wo es nicht so genau auf die Fakten
ankommt, ähnlich wie der Focus, zum Glück nicht ganz so bunt.
Moritz
Autobahn mit 160km/h und Landstraße.
Trotzdem als Anhaltspunkt ganz interessant.
Moritz
> Trotzdem als Anhaltspunkt ganz interessant.
Nein, weil dabei jedes Fahrzeug sehr sparsam ist. Automatik-Diesel
scheinen aber im Stadtverkehr problematischer zu sein was den Verbrauch
angeht, da sind konstant-Tempi-Verbräuche keine geeignete
Diskussionsgrundlage.
>Steer-By-Wire ist bei Airbus seit Jahren standard, ohne zu mehr Aus-
>oder gar Unfällen zu führen als die konventionelle Steuerung, wie sie
>Boeing verbaut. Daimler verbaut inzwischen schon in Unimogs
>Steer-By-Wire-Lenksysteme, um so ein von links nach rechts
>verschiebbares Kockpit zu ermöglichen. Das ist führ Spezialanwendungen
>sehr hilfreich, will der Fahrer mal lieber den rechten, mal den linken
>Fahrzeugrand sehen.
Da gab es einen interessanten Artikel in der C't dazu. Fazit war das
Lenkung im Flugzeug und Lenkung im Auto zwei völlig verschiedene
Sachen sind.
1. Flugzeug hat mehrere Steuerungsmöglichkeiten. Man kann durch
unterschiedlichen Schub auf den Triebwerken wohl noch einiges an
Lenkwirkung erreichen.
2. bei einem Auto hast du verloren wenn du nicht mehr Lenken kannst,
weil das Auto einfach nicht mehr beherrschbar ist. Dafür ist beim Auto
der Ausfall der Bremsen nicht ganz so kritisch, weil man mehrere
Möglichkeiten hat das Fahrzeug zum stehen zu bringen (niedrieger Gang,
Leitplanke etc.)
Ausserdem fehlt bei Steer-by-Wire erstmal das Fahrgefühl. Man kann
also nicht mehr den Untergrund erfühlen. Das muss dann erst wieder
höchst aufwändig simuliert werden durch Force-Feedback.
Steer-by.Wire wird also noch ziemlich lange auf sich warten lassen,
noch dazu wo der Gewinn an Sicherheit und Komfort doch sehr begrenzt
ist wenn man den Aufwand gegenüber stellt.
bye Jan
Moritz Kürten schrieb:
>>Was ist so kritisch am Diesel-Automat?
>
>
> Das kritische sind die hohen Drehmomente beim Diesel. Die muss eine
> Automatik erst mal abkönnen.
Wobei in großen Limousinen oftmals die drehmomentstarken Motoren nahezu
ausschließlich mit Automatik zu bekommen sind, da die Schaltgetriebe im
Gegensatz zur Automatik mit dem hohen Drehmoment nicht klarkommen.
Grüßle
Frank K.
--
*****************************************************
Als du geboren wurdest war es ein regnerischer Tag,
doch es war kein Regen!
Es war der Himmel der weinte, weil er seinen schönsten
Stern verloren hatte!
*****************************************************
Ich weiß nicht:
MB A 170 CDI (95 PS), 5-Gang Automatik, Durchschnitt 6 Liter,
MB E 220 CDI (150 PS), 5-Gang Automatik, Durchschnitt 7 Liter,
zugegebenermaßen mehr Autobahn und Landstraße, aber saufen
könnten wir nicht behaupten.
Gruß,
Matthias
> Autobahn vermutlich. Wie sinnlos als Vergleichsbasis.
Fuer jemanden, der 200.00km auf der autobahn runterspult ist der
verbrauch auf der autobahn aber sicher interessanter als der
stadtverbrauch wo er in der zeit vielleicht 10.000km gefahren ist.
Wobei natuerlich die automatik grade auf der autobahn am wenigsten
bringen wird.
mfg
otto
Ich fahre eigentlich viel über Land durch Städtchen und Dörfer. Ist mein
täglicher Arbeitsweg. Ist allerdings sehr kurvig und hügelig, so daß
mein Verbrauch bei meinem derzeitigen 2.0 Galant Automatik bei 10,5
Litern liegt, ich den aber auf der Autobahn bei konstanter sparsamer
Geschwindigkeit auf unter 8 Liter bringe! Aber hauptsächlich fahre ich
jeden Tag diese 25 km auf Arbeit und wieder zurück. Ich brauche dazu
25-30 Minuten. Schalten müßte ich recht oft, von daher ist die Automatik
recht nett.
Vielleicht könnt Ihr aus dieser Wegbeschreibung jetzt eine
Verbrauchsprognose ableiten?
Wobei der Avensis ja nicht als Automatik Diesel zu haben ist. Wenn ich
diesen Weg beschreiten sollte, käme nur der Ford Mondeo oder Peugot 406
in Frage. Von dem 220 CDI Benz nehme ich mal Abstand, da habe ich schon
zu komische Sachen gelesen. Das krasseste war der Totalausfall der
Bremse wegen eines Elektronikproblems. Also ein Auto mit einer Bremse,
wo ich auf das Überleben der Elektronik angewiesen bin, will ich gar
nicht haben.
Grüße,
Heiko
Stefan Wende <swe...@gmx.net> wrote:
>Der V6-TDI ist aber ein vielerlei Hinsicht eine etwas unglückliche
>Motorisierung, was man so hört.
Das tät mich jetzt interessieren: Ist das nur Gerüchteküche (so liest
sich dein Beitrag) oder kennst du da Fakten?
Warum ist die Mororisierung "unglücklich"?
Bye
Jürgen
Mehr als "hearsay" habe ich dazu in der Tat nicht anzubieten, das aber
dafür in auffälliger Häufung. Der Motor gilt als lahm, antrittschwach
und versoffen.
--
Stevie
Life's a road, not a destination
... und das Auto bewegt sich deswegen noch lange nicht. Und Sprit kostet
das auch.
Im Gegensatz zum Schaltgetriebe, wo ich gleich dafür sorgen kann, das
sich im richtigen Drehzahlbereich Gas gebe.
[Audi V6-TDI]
> Mehr als "hearsay" habe ich dazu in der Tat nicht anzubieten,
> das aber dafür in auffälliger Häufung. Der Motor gilt als lahm,
> antrittschwach und versoffen
ACK!
Ich bin zwar nur ein kleines stueck gefahren damit, aber der 1,9TDI
des anderen bekannten (130PS) ging fast genauso gut, kostete aber
AFAIK um einiges weniger.
Mit der automatik geht er auf jeden fall nur mit kickdown schneller
als mein 90PS-Golf-TDI-cabrio von der kreuzung weg, ohne kickdown
muss man schon eine sehr grosse luecke zum einfaedeln finden. Da
brauch' ich aber dann kein moerder-drehmoment, wenn ich immer so
hoch drehen muss...
mfg
otto
> Also wenn ich auf Automatik bei einem 110-150 PS Auto bestehen würde,
> dürfte ich mir den Diesel (in der Hoffnung eines sparsamen Verbrauchs
> <=7 Liter) abschminken. Könnte man das so sagen?
Würde ich so nicht pauschalisieren.
Opel Omega B mit 2.5 TD (130 PS) und Automatik, bei > 1600 kg schon ein
recht schweres Auto, braucht bei mir knapp 8,3 Liter.
Christian
--
http://www.ewy-digital.de/
Digicam Photos & more ...
Passat TDI
ziemlich genau 7 Liter bei gemischter, gemäßigter Fahrweise. Über mehrere
Jahre gemittelt.
Am Fri, 07 May 2004 13:08:21 +0200 schrieb Christian Ewald:
> Opel Omega B mit 2.5 TD (130 PS) und Automatik, bei > 1600 kg schon ein
> recht schweres Auto, braucht bei mir knapp 8,3 Liter.
...ist dafür aber auch eine absolute Schlaftablette. Da darf er auch nicht
mehr verbrauchen. :)
--
Und tschüß
Ingo
>Jetzt laßt uns das mal am Beispiel eines 2003er Toyota Avensis Kombi
>(mit 2.0 Hubraum bei Diesel und Benzin) kalkulieren, den ich
>mittlerweile sehr interessant finde. Dummerweise gibts bei den Japanern
>den Diesel nicht in Verbindung mit Automatik. Seis drum. Laßt uns das
>mal mit den Handschaltern rechnen.
GEnau diese Modelle wären auch meine engste Wahl, wenn ich momentan ein
neues Auto kaufen wollte. Und auch ich habe das Problem, dass ich
eigentlich einen Diesel möchte, auf jeden Fall aber *nie* wieder
Schaltwagen fahren will und entweder beim Benziner bleiben oder die
Automarke wechseln muss - was ich ungern täte, da ich mit meinen Toyotas
bisher ausschlißlich gute Erfahrungen gemacht habe.
>Ich rechne mal vom Verbrauch den Diesel mit 7 l/100km und den Benziner
>mit 10 l/100 km. Demnach zahle ich beim Benziner im Jahr für den Sprit
>10 * 17000/100 * 1,15 = 1955 EUR und beim Diesel 7 * 17000/100 * 0,90 =
>1071, was eine Ersparnis von 884 EUR ausmacht.
Die 10 l/100 km sind IMHO zu hoch. Meine Avensis 2.0 *Automatik* Limousine
fahre ich mit 9,5 l/100 km; ich würde dasgen, ich bin weder ein Raser noch
eine Schnarchnase, fahre aber zwischenduruch auh gern mal schnell.
>Was habe ich jetzt übersehen, daß alle immer meinen, ein Diesel rechnet
>sich bei der niedrigen Laufleistung von nur 17.000 km im Jahr nicht!?
Ich bin jetzt zu faul, Preise nachzusehen, aber eine Besonderheit von
Toyoata war zumindest mal, dass der Preisunterschied Benziner/Diesel beim
Neuwagen sehr gering ist. Bei anderen Herstellern sieht das anders aus.
Bye
woffi
--
The fact that no one understands you doesn't mean
you're an artist.
Ich schätze wenn es im August nach Rumänien geht, wo man mangels
Autobahnen nicht schnell fahren kann, sind 1600km Reichweite bei
meinen neuen Alhambra kein Problem.
--
Roland Mösl - http://www.pege.org - http://notebook.pege.org
http://wds-internetwerbung.com Web Design startet an der Suchmaschine
> Oel" (obwohl die "Lampe" hier IMO genug kostet)? Jedenfalls hat ein
> Bekannter von mir bei der 60tkm-Inspektion seines Golf 4 TDI, bei der
> auch der Zahnriemen und einige damit im Zusammenhang stehende Teile
> planmaessig augewechselt wurden, soviel Geld beim Freundlichen gelassen,
^^^^^^^^^^^^
Wieso repariert er einen Golf bei einem Opel-Haendler?
ciao, Dirk
--
| Akkuschrauber-Kaufberatung and AEG-GSM-stuff |
| Visit my homepage: http://www.nutrimatic.ping.de/ |
| FIDO: Dirk Salva 2:244/6305.10 Internet: dsalvaATgmx.de |
| The "Ruhrgebiet", best place to live in Germany! |
> Das Problem ist eher, dass es beim Beschleunigen gleich zwei Dinge gibt,
> die erst mal "auf Touren" kommen müssen: Automatik und Turbo. Macht in
> Summe ein wenig spontanes Ansprechverhalten.
>
Das kann man aber durch eine "weiche" Auslegung des Wandlers bekämpfen: Der
Turbodiesel muss höher drehen, damit die Automatik zupackt, und schon ist
auch die Anfahrschwäche überwunden. Volvo macht das IMHO so. Ich bin mal
vor Jahren einen V70 mit Audi-Fünfzylinder und Automatik gefahren, der ging
ziemlich forsch zur Sache.
Frank
--
please replace spam-muelleimer with fk-newsgroups for e-mail contact
Time Flies Like An Arrow - Fruit Flies Like A Banana
Wenn man fair vergleich will, findet man den Diesel 1000 EUR teurer:
Avensis Combi 1.8 5-Gang: 22.600
Avensis Combi 2.0 D-4D 5-Gang: 23.600
Avensis Combi 1.8 5-Gang Sol: 23.500
Avensis Combi 2.0 D-4D 5-Gang Sol: 24.500
Avensis Combi 1.8 5-Gang Executive: 24.300
Avensis Combi 2.0 D-4D 5-Gang Executive: 25.500
Allerrdings wird mein realistischer Vergleich etwas verzerrt, da ich
beim Benziner nur die 2.0 Variante nehmen würde und die ist sogar
teilweise teurer als der 2.0 Diesel:
Avensis Combi 2.0 5-Gang Sol: 24.500
Avensis Combi 2.0 5-Gang Executive: 25.700
und richtig krass wird dann der Vergleich, wenn meine Entscheidung
lautet: Entweder Benzin mit 2.0 Automatik oder Diesel mit 2.0
Handschaltung, denn da ist der Benziner natürlich teurer:
Avensis Combi 2.0 Automatik Sol: 25.900
Avensis Combi 2.0 Automatik Executive: 27.100
Das merkt man jetzt schon an den Gebrauchtpreisen. Den Diesel krieg ich
schon unter 20.000 EUR, den 2.0 Benziner nicht. Natürlich ist es ein
Äpfel-Birnen-Vergleich, aber rein praktisch gesehen stellt dich für mich
nur die Wahl zwischen folgenden Modellen:
Avensis Combi 2.0 D-4D 5-Gang Executive: 25.500
Avensis Combi 2.0 Automatik Executive: 27.100
Da ist der Diesel natürlich billiger. Ich muß mir jetzt nur im Klaren
darüber werden, ob ich wieder mit einem Handschalter leben kann, oder ob
ich sparen will. Das wird zur Geschmacksfrage jenseits jeder Logik. ;-)
Fest steht für mich, daß ich mit dem Diesel spare. Die Frage ist bloß,
ist mir diese Ersparnis den Komfortverlust wert. Man spart ja
hauptsächlich, um das Ersparte an anderer Stelle zu genießen. Für mich
ist das Autofahren mehr als nur von A nach B zu kommen, es ist ein Stück
Lebensgefühl. Vielleicht ist es da die falsche Stelle zum Sparen.
Schwierig...
Andererseits weiß man nicht, wie sich das mit den Benzinpreisen
weiterentwickelt. Selbst wenn der Dieselpreis mit dem Benzinpreis
gleichzieht, bleibt mir der Verbrauchsvorteil und der wird mit
steigendem Preis immer höher. Ich habe ja schon vorgerechnet, daß ich
momentan ca. 800 EUR Sprit sparen würde, wenn ich zum Diesel greife.
Jetzt spinne ich mal rum und rechne mit einem Horror-Preis von 3 EUR für
Diesel und Benzin gleichermaßen:
Benzin: 10,0 x 17.500/100 * 3 = 5.250 EUR
Diesel: 7 x 17.500/100 * 3 = 3.675 EUR
und auf einmal spare ich über 1.500 EUR, obwohl der Diesel das selbe
kostet! Den Verbrauchsvorteil kann einem keiner nehmen.
Grüße,
Heiko
Grüße,
Heiko
>Da ist der Diesel natürlich billiger. Ich muß mir jetzt nur im Klaren
>darüber werden, ob ich wieder mit einem Handschalter leben kann, oder ob
>ich sparen will. Das wird zur Geschmacksfrage jenseits jeder Logik. ;-)
>
>Fest steht für mich, daß ich mit dem Diesel spare. Die Frage ist bloß,
>ist mir diese Ersparnis den Komfortverlust wert.
Bis hierher sind unsere Überlegungen exakt deckungsgleich.
>Man spart ja
>hauptsächlich, um das Ersparte an anderer Stelle zu genießen. Für mich
>ist das Autofahren mehr als nur von A nach B zu kommen, es ist ein Stück
>Lebensgefühl. Vielleicht ist es da die falsche Stelle zum Sparen.
Das ist bei mir etwas anders: Autofahren macht mir *normalerweise* keinen
großen Spaß (Berufsverkehr, volle Autobahnen, Rücksichtslosigkeit etc.).
Ich versuche das zu kompensieren, indem ich ein Auto fahre, das möglichst
komfortabel ist - wenn schon fahren, dann wenigstens so angenehm wie
möglich.
Wenn Geld und Ökologie keine Rolle spielen würden, hätte ich wahrscheinlich
einen S-Klasse Benz, A8, Lexus oder einen 7er - sowas in der Preisklasse.
Und ein Porsche Cabrio für zwischendurch mal ;)
>Schwierig...
Allerdings.
Die Alternative, über die ich noch nachdenke, wäre ein etwas älterer
gebrauchter Mercedes/Audi (etc.) als Automatik-Diesel-Kombi. Nur bin ich
bisher halt mit Toyota völlig zufrieden und möchte ein Auto, um das ich
mich so gut wie nie kümmern muss, da ich weder Ahnung von der Technik noch
Lust zu irgendwelchen Basteleien habe - und da ist mir ein (fast) neuer
Toyota "vom Bauch her" lieber als ein mehrere Jahre alter Benz mit 100.000
km auf dem Tacho.
Schwierig ...
Bye
woffi
--
www.dogs-track.de - animal learn Hundeschule und Shop in Iserlohn
www.haeuser-der-hoffnung.de - Wer gibt einem Hund ein neues Zuhause?
www.doberdackel.de - alles über den Doberdackel
Ist bei mir nun wieder anders. Mein Weg zur Arbeit geht über Land, durch
Wäler und Felder und durch kleinere Dörfchen. Das ganze fast ohne
Verkehr und freie Bahn. Das macht schon ein bissel Spaß und man kann das
genießen.
> Wenn Geld und Ökologie keine Rolle spielen würden, hätte ich wahrscheinlich
> einen S-Klasse Benz, A8, Lexus oder einen 7er - sowas in der Preisklasse.
> Und ein Porsche Cabrio für zwischendurch mal ;)
Würde ich ebenso wählen, aber ich brächte noch einen kräftigen Jeep für
den Winter.
> Die Alternative, über die ich noch nachdenke, wäre ein etwas älterer
> gebrauchter Mercedes/Audi (etc.) als Automatik-Diesel-Kombi. Nur bin ich
> bisher halt mit Toyota völlig zufrieden und möchte ein Auto, um das ich
> mich so gut wie nie kümmern muss, da ich weder Ahnung von der Technik noch
> Lust zu irgendwelchen Basteleien habe - und da ist mir ein (fast) neuer
> Toyota "vom Bauch her" lieber als ein mehrere Jahre alter Benz mit 100.000
> km auf dem Tacho.
Ich möchte kein altes Auto mehr. Ob Mercedes oder nicht, es bleibt ein
altes Auto und da geht nunmal immer was kaputt. Das wird immer zum
Glücksspiel.
> Schwierig ...
Naja, hab ja noch ein Jahr Zeit, wenn ich den Toyota mit 2 Jahren Alter
und 50.000 km kaufen will.
Grüße,
Heiko
>Ist bei mir nun wieder anders. Mein Weg zur Arbeit geht über Land, durch
>Wäler und Felder und durch kleinere Dörfchen. Das ganze fast ohne
>Verkehr und freie Bahn. Das macht schon ein bissel Spaß und man kann das
>genießen.
Ok, das ist meine Alternativstrecke - nicht ganz so schön. Die nehme ich
immer häufiger, weil mir die Autobahn auf den Wecker geht.