Vielleicht eine blöde Frage, aber wie fährt man eigentlich mit
einem Mercedes-Benz-PKW an einem Berg an? Diese Fahrzeuge haben
doch so weit ich weiß eine Fuß-"Handbremse": Wie klappt da das
Zusammenspiel von Gas, Kupplung und Bremse?
mfg lars
> Vielleicht eine blöde Frage, aber wie fährt man eigentlich mit
> einem Mercedes-Benz-PKW an einem Berg an? Diese Fahrzeuge haben
> doch so weit ich weiß eine Fuß-"Handbremse":
Die meisten.
> Wie klappt da das Zusammenspiel von Gas, Kupplung und Bremse?
1. Gang raus
2. Feststellbremse betätigen
3. Gang einlegen, nach Möglichst den Ersten
4. Kupplung wie gewohnt leicht kommen lassen
5. Feststellbremse lösen
6. Abfahrt
Aber in einen Benz gehört sowieso ein Automatikgetriebe. ;-)
cu ulf
--
Nichts gegen den Camaro, aber wer den mit einem Porsche vergleicht der
bemerkt auch keinen Unterschied zwischen Else Kling und der Schiffer.
[Peter Sieker in d.e.f.a]
Das klappt wie bei anderen Autos auch. Ich habe 10 Jahre einen
Mercedes mit Schaltgetriebe gefahren, aber kein einziges Mal die
Feststellbremse zum Anfahren am Berg gebraucht.
Gruss
Werner
Eine Erläuterung zu diesem Thema: Die "Fuß-Handbremse" im Mercedes wird mit
der linken Hand gelöst, und nicht wie vermutet mit dem Fuß !
> Wie klappt da das
> Zusammenspiel von Gas, Kupplung und Bremse?
>
Ich hab's in der Fahrschule gelernt (123er 200D, 1980)
1. Motor im Leerlauf, 1. Gang eingelegt, Kupplung getreten, Feststellbremse
drin
2. Durch Mercedesstern Randstein anpeilen
3. Etwas Gas geben
4. Kupplung langsam kommen lassen, bis Randstein nach unten aus
Mercedesstern wandert
5. Flipperknopf (=Feststellbremsenentriegelungshebel) ziehen
6. Mehr Gas, Kuplung ganz kommen lassen, losfahren
Machen geht einfacher als erklären :-)
Frank
--
please replace spam-muelleimer with fk-newsgroups for e-mail contact
Time Flies Like An Arrow - Fruit Flies Like A Banana
... aber Einparken am Berg ist nur was für Masochisten! So eine Karre
ist mit Schaltgetriebe eine echte Zumutung!
Aber die haben es ja auch in den 70-ern fertiggebracht, einen Teil ihrer
Kisten serienmäßig ohne Servolenkung zu verkaufen, was den Effekt hatte,
dass sie eine bestimmte Eigenschaft mit der Ente gemeinsam hatten.
Grüße,
Burkhard
Burkhard Schultheis schrieb:
>
> Aber die haben es ja auch in den 70-ern fertiggebracht, einen Teil ihrer
> Kisten serienmäßig ohne Servolenkung zu verkaufen, was den Effekt hatte,
> dass sie eine bestimmte Eigenschaft mit der Ente gemeinsam hatten.
>
damals waren auch heizbaren Heckscheiben und Bremskraftverstärker
aufpreispflichtig
MfG
Bei Audi und VW waren damals Zigarettenanzünder ein kostenpflichtiges
Extra und beim Polo meiner Mutter kostete die rechte Sonnenblende
bereits Geld
Nein. Mein Vater hatte einen /8 200 (Baujahr Ende 76). Der hatte eine
heizbare Heckscheibe und Bremskraftverstärker serienmäßig, aber keine
Servolenkung. Und das war vorher ein Vorführwagen!
Grüße,
Burkhard
> Das klappt wie bei anderen Autos auch. Ich habe 10 Jahre einen
> Mercedes mit Schaltgetriebe gefahren, aber kein einziges Mal die
> Feststellbremse zum Anfahren am Berg gebraucht.
ACK. Die Handbremse beim Anfahren am Berg brauchen nur Frauen und
Fahrschüler :-)
Andreas
Hallo Ulf, fehlt da evtl. was?
0. Bremse treten
Sonst kommt dein Punkt 6 unerwartet früh ins Spiel...
SCNR, Horst
> Nein. Mein Vater hatte einen /8 200 (Baujahr Ende 76). Der hatte eine
> heizbare Heckscheibe und Bremskraftverstärker serienmäßig, aber keine
> Servolenkung. Und das war vorher ein Vorführwagen!
Den /8 mit gewöhnlichen Serienautos zu vergleichen ist aber ungefähr so
wie wenn ich heute sage: "Toyota kann keine Autos bauen denn die S-
Klasse..."
--
N:M
keinerdaheim durch nm ersetzen, um per E-Mail zu antworten
Bei Mercedes - und um diese Marke ging es doch anscheinend - war aber
damals der doch wohl 200er /8 das "Einstiegsmodell".
Gruß, Ingo
s/nur Frauen/nur viele Frauen/
Alexander
Ich hatte mal einen 350SE von 05/75. Der hatte zwar Servolenkung und
Bremskraftverstaerker serienmaessig, die heizbare Heckscheibe und das
el. Schiebedach waren aber Sonderwunsch.
Das weiss ich deshalb, weil ich damals beim Kauf die
Auftragsbestaetigung dazu bekam.
Und weil der Vorbesitzer ein sparsamer Schwabe war, hatte der Wagen
kein Automatikgetriebe, keine elektrischen Fensterheber, keine
Zentralverriegelung und keine Gurte und Kopfstuetzen hinten.
Gruss
Werner
> Sonst kommt dein Punkt 6 unerwartet früh ins Spiel...
Und dummerweise in die falsche Richtung, was ggf. mit unerwünschen
Nebengeräuschen verbunden sein könnte. <eg>
cu ulf
--
60 Jährige Mercedesfahrer stehen neben Dir an der Ampel, haben einen
Minderwertigkeitskomplex, und wollen mit Dir Rennen fahren ?
[Peter Sieker zu "Pontiac T/A GTA" in defa]
Einen Benz fährt man mit Automatik. Da erübrigt sich die Frage. Wer die
Automatik spart, spart am falschen Ende und ist selber schuld.
So wie der Gallardo (170.000 Euro) das Einstiegsmodell
bei Lamborghini ist.
BTW. Kennt jemand eine andere Firma, dessen Einstiegsmodell
sodynamisch ist?
> BTW. Kennt jemand eine andere Firma, dessen Einstiegsmodell
> sodynamisch ist?
^^^^^^^^^^^
Ist das was versautes?
SCNR, Ingo
>>0. Bremse treten
>
>
[...]
>>Sonst kommt dein Punkt 6 unerwartet früh ins Spiel...
>
>
> Und dummerweise in die falsche Richtung, was ggf. mit unerwünschen
> Nebengeräuschen verbunden sein könnte. <eg>
>
*huup* "Haeh?" *huuuup* "Was will der Idi...?.." *Krach*
Alexander
Jaja... Und die anderen *denken*, das sie das können und strapazieren
eigentlich nur die Nerven der hinter ihnen Fahrenden, die dann bei jedem
Anfahrversuch des Vordermannes vorsichtshalber immer mehr Abstand halten.
:-)
Tom
Und was schliesst jetzt was inwiefern aus?
Alexander
Mein Oldtimer K70 von 1973 hat zwar nicht die heizbare Heckscheibe
serienmäßig, aber den Zigarrenanzünder, Bremskraftverstärker,
Tankkontrolleuchte, zwei auch seitlich schwenkbare Sonnenblenden. Das war
kein Mercedes, sondern ein VW (NSU-Entwicklung). Die "nackte Zeit" setzte
kurz nach dem Ende der K70-Produktion bei VW ein, da kosteten selbst
Handschuhfachdeckel, Tank und Temperaturanzeigen und rechte Türschlösser
Aufpreis. Servolenkung habe ich auch in meinem Alltagsaudi nicht, ist nur
notwendig, wenn man sich eines dieser "Kinderkarussellenkräder" einbaut
(gibt's inzwischen auch serienmäßig) oder seinen Spritverbrauch mit
Breitreifen in die Höhe treiben will. Die Servolenkung sorgt doch irgendwie
immer für einen Verlust des Gefühls für die Beschaffenheit der Fahrbahn und
kostet Treibstoff. Ist doch erstaunlich, erst geben die Leute Geld aus, weil
sie sich nicht anstrengen wollen und dann wieder im Fitnessstudio, weil sie
sich anstrengen wollen, komische Zeiten... Ist Euch schon mal bei einem
servogelenkten Auto in einer Kurve der Motor ausgegangen, da kommt Freude
auf...
--
Hans-Ulrich Neumann (Bertrandt)
Warum sollte das passieren? Ich fahre nicht ausgekuppelt ohne Benzin im Tank
um die Kurve. Selbst wenn also der Sprit ausgehen würde in einer Kurve,
würde ich noch locker mit sich drehendem Motor= mit Servolenkung um die
Kurve kommen.
Alexander
>> ACK. Die Handbremse beim Anfahren am Berg brauchen nur Frauen und
>> Fahrschüler :-)
>
> Jaja... Und die anderen *denken*, das sie das können und strapazieren
> eigentlich nur die Nerven der hinter ihnen Fahrenden, die dann bei jedem
> Anfahrversuch des Vordermannes vorsichtshalber immer mehr Abstand halten.
> :-)
Guter Punkt - aber ich kanns wirklich - Millionen Parkhausrampen können
nicht irren :-)
Andreas
In meiner Studentenzeit habe ich an einer etwas abschüssigen Strasse
gewohnt. Eines Tages hörte ich, wie jemand sein Auto massiv quälte
(Aufheulen und Abwürgen). Am Fenster konnte ich dann etwa eine halbe
Stunde lang zwei (!) Frauen beobachten, die gemeinsam versuchten, mit
einem solchen Mercedes aus der Parklücke zu kommen. Die Eine bediente
wohl Kupplung und Bremse, die Andere sass in der Mitte und gab
offensichtlich Gas (mit links). Die haben das Zusammenspiel jedenfalls
erst nach einer Weile hinbekommen. Es stank auch ein bisschen nach
Kupplung.
Aber eigentlich braucht man doch die Handbremse nicht, oder?
Martin
> In meiner Studentenzeit habe ich an einer etwas abschüssigen Strasse
> gewohnt. Eines Tages hörte ich, wie jemand sein Auto massiv quälte
> (Aufheulen und Abwürgen). Am Fenster konnte ich dann etwa eine halbe
> Stunde lang zwei (!) Frauen beobachten, die gemeinsam versuchten, mit
> einem solchen Mercedes aus der Parklücke zu kommen. Die Eine bediente
> wohl Kupplung und Bremse, die Andere sass in der Mitte und gab
> offensichtlich Gas (mit links). Die haben das Zusammenspiel jedenfalls
> erst nach einer Weile hinbekommen. Es stank auch ein bisschen nach
> Kupplung.
> Aber eigentlich braucht man doch die Handbremse nicht, oder?
> Martin
Wenn man es kann nicht unbedingt (zumindest nicht zum ausparken, zwei-
drei Berge fielen mir spontan hier in der Gegend ein an denen ich ohne
Handbremse nicht anfahren könnte... Aber dann ziehe ich halt ein Stück
zurück und parke dann erstmal in die andere Richtung aus?!)... Die
beiden haben den Führerschein offensichtlich durch [censored] bekommen.
> Ist Euch schon mal bei einem
> servogelenkten Auto in einer Kurve der Motor ausgegangen, da kommt Freude
> auf...
>
Da müsste mir schon gleichzeitig der Gang rausfliegen, damit da Freude
aufkommt.
> Einen Benz fährt man mit Automatik. Da erübrigt sich die Frage. Wer die
> Automatik spart, spart am falschen Ende und ist selber schuld.
>
Allerdings rollt auch ein Automatikauto am Berg zurück, wenn der Berg nur
steil genug ist. Ich fahre meinen BMW auch manchmal mit Handbremse am Berg
an.
Frank Kemper schrieb:
> Allerdings rollt auch ein Automatikauto am Berg zurück, wenn der Berg nur
> steil genug ist. Ich fahre meinen BMW auch manchmal mit Handbremse am Berg
> an.
Geht doch viel einfacher - linken Fuß auf die Bremse, rechts Gas geben
und dann die Bremse loslassen.
Grüßle
Frank Klatte
--
*****************************************************
Reiten: das Zwiegespräch zweier Körper und zweier
Seelen, das dahin zielt, den vollkommenen Einklang
zwischen ihnen herzustellen.
(Waldemar Seunig)
*****************************************************
Hae? Einfach umsetzen und (voll) drauftreten. Oder wo ist das Problem?
Alexander
in de.etc.fahrzeug.auto Martin Waechtler <san...@familie-waechtler.de> wrote:
> In meiner Studentenzeit habe ich an einer etwas abschüssigen Strasse
> gewohnt. Eines Tages hörte ich, wie jemand sein Auto massiv quälte
> (Aufheulen und Abwürgen). Am Fenster konnte ich dann etwa eine halbe
> Stunde lang zwei (!) Frauen beobachten, die gemeinsam versuchten, mit
> einem solchen Mercedes aus der Parklücke zu kommen. Die Eine bediente
> wohl Kupplung und Bremse, die Andere sass in der Mitte und gab
> offensichtlich Gas (mit links). Die haben das Zusammenspiel jedenfalls
> erst nach einer Weile hinbekommen. Es stank auch ein bisschen nach
> Kupplung.
> Aber eigentlich braucht man doch die Handbremse nicht, oder?
Da fällt mir ein, wie zwei Freunde auf einem Tandem den Berg
hinauffahren. Oben angekommen, meint der hintere:
"Na das war aber steil, das haben wir ja gerade so noch
geschafft."
"Ja, und wenn ich nicht die ganze Zeit gebremst hätte, wären
wir beinahe wieder runter gerollt."
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
Frage an einen hundertjährigen Bauern: "Wohnen Sie schon Ihr ganzes Leben
hier?" "Noch nicht..."
in de.etc.fahrzeug.auto Hans-Ulrich Neumann <extern.hans-u...@volkswagen.de> wrote:
> Die Servolenkung sorgt doch irgendwie
> immer für einen Verlust des Gefühls für die Beschaffenheit der Fahrbahn und
> kostet Treibstoff. Ist doch erstaunlich, erst geben die Leute Geld aus, weil
Ja, nur leider gibt's viele Karren nicht mehr ohne. Und dass man
die in ihrer Kraft einstellbar machen könnte, darauf ist auch noch
keiner gekommen.
Und selbstredend sind die dann auch so schwergängig, dass man
auch nicht einfach das Öl ablassen kann (wohingegen solche
ohne Servo natürlich auch passend gebaut sind).
> sie sich nicht anstrengen wollen und dann wieder im Fitnessstudio, weil sie
> sich anstrengen wollen, komische Zeiten... Ist Euch schon mal bei einem
> servogelenkten Auto in einer Kurve der Motor ausgegangen, da kommt Freude
> auf...
In der Bergabfahrt einer Tiefgarage (falschen Gang dringehabt,
eingekuppelt, zu stark gebremst, ausgekuppelt, ausgegangen).
Also Bremskraftverstärkung und Servo weg. Ist aber weniger
schlimm. Nur ein Persönchen mit 45 kg hätte ich nicht sein
wollen in dem Moment.
Ich habe dann später mal (bei keinem Verkehr Sonntag früh)
den Motor beim Fahren ausgemacht, und probiert (an Kreuzung
ranrollen, Motor aus, bremsen, abbiegen).
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
Wir sind immer konkret, aber genau können wir nichts sagen.
>Da fällt mir ein, wie zwei Freunde auf einem Tandem den Berg
>hinauffahren. Oben angekommen, meint der hintere:
>"Na das war aber steil, das haben wir ja gerade so noch
>geschafft."
>"Ja, und wenn ich nicht die ganze Zeit gebremst hätte, wären
>wir beinahe wieder runter gerollt."
Merkwuerdige Freunde mit merkwuerdigen Tandems hast Du. *wunder*
Ha'ja, Witze mit Bart kenne ich auch'ns
--
Hans Friedlaender <http://hans.friedlaender.org>
x-no-sig:no
Gernot Zander wrote:
> In der Bergabfahrt einer Tiefgarage (falschen Gang dringehabt,
> eingekuppelt, zu stark gebremst, ausgekuppelt, ausgegangen).
> Also Bremskraftverstärkung und Servo weg.
Also wieder einkuppeln, schon ist alles wieder da, und
bremsen tut's außerdem.
Liebe Grüße,
Erik.
--
> In GR oder IND gibt es überhaupt kein Auto mehr ohne
> Beulen und Kratzer. Na und?
Dort werden Kinder auch noch geschlagen - na und !?
-- Markus Bauks zu Thomas Schäfer in d.e.f.a.
AFAIK doch. Aber ehrlich gesagt vermisse bei meinem die Einstellbarkeit
nicht.
> Und selbstredend sind die dann auch so schwergängig, dass man
> auch nicht einfach das Öl ablassen kann (wohingegen solche
> ohne Servo natürlich auch passend gebaut sind).
>
Mein Golf III lenkt sich im Stand auch nicht schwerer als ein Golf II
ohne Servo.
>
>>sie sich nicht anstrengen wollen und dann wieder im Fitnessstudio, weil sie
>>sich anstrengen wollen, komische Zeiten... Ist Euch schon mal bei einem
>>servogelenkten Auto in einer Kurve der Motor ausgegangen, da kommt Freude
>>auf...
>
>
> In der Bergabfahrt einer Tiefgarage (falschen Gang dringehabt,
> eingekuppelt, zu stark gebremst, ausgekuppelt, ausgegangen).
Hier mag vieles falsch gelaufen sein, aber wo genau ist der Fehler der
Servolenkung?
> Also Bremskraftverstärkung und Servo weg. Ist aber weniger
Lasse deinen Bremskraftverstaerker mal pruefen. Wenn der sofort nach
Motor-Stillstand nix mehr drauf hat, ist IMO was faul.
> schlimm. Nur ein Persönchen mit 45 kg hätte ich nicht sein
> wollen in dem Moment.
Wieso?
> Ich habe dann später mal (bei keinem Verkehr Sonntag früh)
> den Motor beim Fahren ausgemacht, und probiert (an Kreuzung
> ranrollen, Motor aus, bremsen, abbiegen).
>
Ja, und...?
Alexander
[Servolenkung]
> Mein Golf III lenkt sich im Stand auch nicht schwerer als ein Golf II
> ohne Servo.
Im Stand oder mit stehendem Motor?
Typischerweise ist beim gleichen Fahrzeug das Lenkgetriebe ohne Servo
etwas indirekter übersetzt als das mit - z.B. 4,5:1 statt 4,0:1 beim
Golf II.
Meinem persönlichen Eindruck nach ist eine Servolenkung ohne laufende
Pumpe aber noch schwergängiger als sich das aus dem reinen
Übersetzungsverhältnis ergibt. Möglicherweise könnte man das aber
dadurch beheben, das man bei der Servolenkung zwar das Öl drin läßt,
aber die beiden Pumpenanschlüsse mit einem Schlauch kurzschließt - hab
ich aber noch nicht probiert.
Gruß, Ingo
Stehender Motor.
> Typischerweise ist beim gleichen Fahrzeug das Lenkgetriebe ohne Servo
> etwas indirekter übersetzt als das mit - z.B. 4,5:1 statt 4,0:1 beim
> Golf II.
>
Ja, ist mir auch aufgefallen.
Vielleicht hatten wir ein besonders schwergaengiges Modell erwischt.
Alexander
>Lars Zerpich <zerpic...@gmx.de> wrote:
>
>> Vielleicht eine blöde Frage, aber wie fährt man eigentlich mit
>> einem Mercedes-Benz-PKW an einem Berg an? Diese Fahrzeuge haben
>> doch so weit ich weiß eine Fuß-"Handbremse":
>
>Die meisten.
>
>> Wie klappt da das Zusammenspiel von Gas, Kupplung und Bremse?
>
>1. Gang raus
>2. Feststellbremse betätigen
>3. Gang einlegen, nach Möglichst den Ersten
>4. Kupplung wie gewohnt leicht kommen lassen
Ich vermisse meinen dritten Fuss, oder muss man bei Mercedes kein Gas
beim Anfahren geben?
>5. Feststellbremse lösen
>6. Abfahrt
>
>Aber in einen Benz gehört sowieso ein Automatikgetriebe. ;-)
>
>cu ulf
>
>--
>Nichts gegen den Camaro, aber wer den mit einem Porsche vergleicht der
>bemerkt auch keinen Unterschied zwischen Else Kling und der Schiffer.
>[Peter Sieker in d.e.f.a]
> Ich vermisse meinen dritten Fuss, oder muss man bei Mercedes kein Gas
> beim Anfahren geben?
>
Die Feststellbremse beim Mercedes wird mit dem linken Fuß betätigt, während
Du mit dem rechten Fuß auf der Bremse stehst. Bei Schaltwagen geht das nur
im Leerlauf, weil Du nicht gleichzeitig auf der Kupplung stehen kannst.
Zum Lösen der Bremse brauchst Du den Fuß nicht, das geht über einen
Zughebel mit der Hand.
Die Fuß-Feststellbremse ist gar nicht schlecht, wenn Du Automatk hast. Für
einen Schaltwagen finde ich sie etwas unpraktisch.
> >1. Gang raus
> >2. Feststellbremse betätigen
> >3. Gang einlegen, nach Möglichst den Ersten
> >4. Kupplung wie gewohnt leicht kommen lassen
>
> Ich vermisse meinen dritten Fuss, oder muss man bei Mercedes kein Gas
> beim Anfahren geben?
>
> >5. Feststellbremse lösen
> >6. Abfahrt
Nochmal
- Gang raus (Verantwortlich: linker Fuß Kupplung, rechter Fruß
Betriebsbremse, rechte Hand Schaltung)
- Feststellbremse betätigen (linker Fuß, rechter Fuß noch auf
Betriebsbremse)
- Gang einlegen (linker Fuß Kupplung, rechte Hand Schaltung)
- Kupplung kommen lassen (linker Fuß, dabei rechter Fuß: leicht Gas geben)
- Feststellbremse lösen linke Hand)
- Abfahrt.
Also ich komme da mit zwei Füßen aus ;-)
Gruß - Kay
>>1. Gang raus
>>2. Feststellbremse betätigen
>>3. Gang einlegen, nach Möglichst den Ersten
>>4. Kupplung wie gewohnt leicht kommen lassen
> Ich vermisse meinen dritten Fuss, oder muss man bei Mercedes kein Gas
> beim Anfahren geben?
Warum dritter Fuß?
OK, betrachten wir die Fußarbeit genauer. Du hälst vor der Ampel an.
Rechter Fuß auf der Bremse, linker Fuß auf dem Kupplungspedal. Du legst
den Leerlauf ein, damit ist der linke Fuß frei, der rechte steht weiter-
hin auf dem Bremspedal. Mit dem linken Fuß tritt man das Pedal für die
Feststellbremse runter. Dann kann man den rechten Fuß von der Bremse
nehmen, das Auto wird von der Feststellbremse gehalten. Jetzt sind bei-
de Füße frei. Mit dem linken wieder die Kupplung treten, damit der er-
ste Gang eingelegt werden kann. Wenn die Ampel grün wird, die Kupplung
kommen lassen (linker Fuß), ggf. etwas Gas geben (rechter Fuß) und die
Feststellbremse per Flipperknopf lösen (linke Hand). Mit der rechten
Hand kann man derweil - je nach Gusto - lenken, den Schalthebel fest-
halten oder in der Nase bohren. ;-)
cu ulf
--
Auch der New Beetle ist doch kein Käfer mehr, eher eine Mogelpackung
in Form einer Schildkröte. Aufgewärmtes geht nun mal gern auf, sagt
meine Frau. [Fritz B. Busch in ams 01/2001]
> OK, betrachten wir die Fußarbeit genauer. Du hälst vor der Ampel an.
snip, Mercedes Stepptanz.
> Hand kann man derweil - je nach Gusto - lenken, den Schalthebel fest-
> halten oder in der Nase bohren. ;-)
Hihi. Dafür brauchst Du aber etwas Geschick. Der ein oder andere
Tanzkurs schadet da sicher nicht. Das erinnert mich an früher. Ein
Kumpel von mir, dessen Vater einen 560er SEC hatte, fuhr selbst
mehrere Strichachter (280CE Automatik, 200er Schaltgetriebe).
Mit dem SEC (Automatik) waren wir öfter unterwegs, da hat's nie
eine Handbremse gebraucht. Mit dem 200er und dem 280er wurde die
schon öfters beim Berg-Anfahren genutzt. Das war bei meinem Freund
damals eine einzige geschmeidige Bewegung: Kupplung, Flipperknopf,
Gasgeben, Lenken.
Markus
>Alexander Becker <alexmag...@gmx.de> wrote:
>> On Sat, 5 Apr 2003 21:02:49 +0200, "Ulf M. Mueller"
>
>>>1. Gang raus
>>>2. Feststellbremse betätigen
>>>3. Gang einlegen, nach Möglichst den Ersten
>>>4. Kupplung wie gewohnt leicht kommen lassen
>
>> Ich vermisse meinen dritten Fuss, oder muss man bei Mercedes kein Gas
>> beim Anfahren geben?
>
>Warum dritter Fuß?
>
>OK, betrachten wir die Fußarbeit genauer. Du hälst vor der Ampel an.
>Rechter Fuß auf der Bremse, linker Fuß auf dem Kupplungspedal. Du legst
>den Leerlauf ein, damit ist der linke Fuß frei, der rechte steht weiter-
>hin auf dem Bremspedal. Mit dem linken Fuß tritt man das Pedal für die
>Feststellbremse runter. Dann kann man den rechten Fuß von der Bremse
>nehmen, das Auto wird von der Feststellbremse gehalten. Jetzt sind bei-
>de Füße frei. Mit dem linken wieder die Kupplung treten, damit der er-
>ste Gang eingelegt werden kann. Wenn die Ampel grün wird, die Kupplung
>kommen lassen (linker Fuß), ggf. etwas Gas geben (rechter Fuß) und die
>Feststellbremse per Flipperknopf lösen (linke Hand).
Dann ist das Problem ja geloest! Dein Vorgaenger hat ja nicht
geschrieben, das die Bremse per Hand geloest wird..
>Mit der rechten
>Hand kann man derweil - je nach Gusto - lenken, den Schalthebel fest-
>halten oder in der Nase bohren. ;-)
Bin ich halt doch nicht zu Bloed, zum DM-Fahren :)