Am 02.07.2022 um 16:24 schrieb Alexander Schreiber:
Ich kann mir vorstellen, das ist eine Abbildung in einer Art
"Kneeling"-Stellung, wie bei ÖPNV-Bussen üblich: fährt runter, damit die
Leute einfach ein- und aussteigen können oder auch mal ein/e
Rollstuhlfahrer/in gut reinkommt. Fahrwerk fährt dann hoch, wenn die
Türen zu sind.
>> Autos, die nicht irgendwie dem Ziel folgen, dass DE mit z.B. 5-10 Mio
>> geshareten Pkw gut auskommen kann, finde ich persönlich an sich wenig
>> interessant. Die Privat-Pkw wären dann begleitender Luxus, ähnlich wie
>> private Boote oder Flugzeuge heute.
>
> Private Boote sind nicht notwendigerweise Luxus - nicht jedes private
> Boot ist eine Jacht oder ähnliches Spass-/Angebefahrzeug.
Ich glaube, es kam rüber, was ich meinte:
Anzahl private (motorisierte) Boote in DE << Anzahl private Pkw in DE
Und an sich ist ein privates Boot leicht verzichtbar außer für jene mit
Inselgrundstück. Womit wir bei der Frage wären, ob ein Inselgrundstück
Luxus sei.
Wo siehst du sonst (in Deutschland) private Boote verbreitet als
Notwendigkeit? Und nun sag nicht: im Spreewald. :-)
> Und das mit dem carsharing hat halt den Haken, das es zu Peak-Zeiten
> (Wochenende, Ferien, Feiertage, ...) arg eng werden dürfte (z.B. unser
> Auto fährt die meisten Kilometer am Wochenende, für den Arbeitsweg
> passt bei mir ÖPNV _deutlich_ besser).
Sobald es vergünstigte Tickets im ÖPNV/ÖPFV parallel gibt, teilt sich
der Kunden-Strom ja auf: ein Teil nimmt doch den besseren ÖPNV/ÖPFV
(weil erheblich günstiger, oder z.B. nicht mehr selbst
auto-fahrtauglich), und nur ein Teil die geshareten Autos.
Schon aktuell sind etwas weniger Staus auf den Autobahnen.
Grüße,
Ralf
PS: Off-Topic gekennzeichnet.