Wir suchen ein neues gebrauchtes Auto für unsere wachsende Familie.
D. h., wir brauchen insgesamt sechs Sitzplätze (2 Erwachsene + 2 große
Kinder (> 1,60m) + zwei kleine in Kindersitzen). Zusätzlich muß
nactürlich noch der Kinderwagen transportiert werden können sowie Raum
für einige Gepäckstücke sein (wenigstens für ein Urlaubs-Wochenende oder
einen großen Familieneinkauf).
Solche Autos sind ja nicht unbedingt häufig. Richtig überzeugend vom
Raumangebot fand ich bis jetzt nur Ford Windstar und Chrysler Grand
Voyager. Da bin ich aber am Zögern, ob für einen Nicht-Kfz-Mechaniker
die anfallenden Reparaturen und Problemchen erträglich sind.
Ich habe nun auch an einen Van mit 2 + 3 + 2 Bestuhlung gedacht, der
Einzelsitze in der letzten Reihe hat, so daß man einen Sitz ausbauen
könnte.
Die Frage ist, ob diese Autos so breit sind, daß in der zweiten Reihe in
der Mitte ein fast erwachsenes Kind zwischen zwei Kindersitzen
einigermaßen bequem sitzen kann. Habt Ihr hierzu Erfahrungen
insbesondere zu
- Toyota Previa (neues Modell, der alte ist extrem häßlich)
- Eurovan 1. Generation
- zur Not auch die Galaxies etc. (die ich eigentlich nicht will)
Ich wäre auch dankbar für weitere Empfehlungen, schön fände ich die
Möglichkeit einer Diesel-Motorisierung und Schiebetüren, sollte
gebraucht nicht mehr als 15 T¤ kosten...
Gruß
Christoph
--
Christoph Maurer
christoph-maurer at gmx.de - Tux# 194235
VW Sharan - Seat Alhambra
haben Sitze, die man mit einen einzigen Handgriff auf
Kinderseitz umstellen kann.
Dadurch hat es der mittlere bequem und ist nicht so eingeengt
wie bei den üblichen Kinderstizmonstren die auf den Sitz
geschnallt werden
Ein weiterer Vorteil ist, daß die Kindersitze dadurch keinen Platz
wegnehmen und man in einen solchen Auto problemlos
mit 3 Erwachsenen und 2 Kindern übernachten kann
http://auto.pege.org/2004-rumaenien-fahrt/5-schlafplaetze.htm
--
Roland Mösl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen
Kommt drauf an, was Du ertragen willst.
Einem Kollegen ist man eine Seitenscheide des Windstar zersplittert.
Ersatz hat 6 Wochen gedauert und in der Zeit mußte es Folie richten. War
laut und nicht immer dicht. Der Spaß war am Ende unterm Strich ...
sportlicch bepreist.
> Ich habe nun auch an einen Van mit 2 + 3 + 2 Bestuhlung gedacht, der
> Einzelsitze in der letzten Reihe hat, so daß man einen Sitz ausbauen
> könnte.
Ich weiß nicht, oder der Einzelsitze hat, aber was bietet denn der Fiat
Multipla.
Ist breit, aber dafür recht kurz und hat Kofferraum auch bei 6 Personen
vorne.
Die 2 Kinderseitze hinten außen und die beiden Großen in die Mitten.
--
CU Tobias
Ich muss weg.
> Einem Kollegen ist man eine Seitenscheide des Windstar zersplittert.
> Ersatz hat 6 Wochen gedauert und in der Zeit mußte es Folie richten. War
> laut und nicht immer dicht. Der Spaß war am Ende unterm Strich ...
> sportlicch bepreist.
ACK. Ein Bekannter von mir hatte vor paar Jahren auch einen Windstar, an
sich war das ja in schönes Auto. Als er für den Wagen Winterreifen besorgen
wollte war dann aber Schluß mit lustig, die mußten wohl aus den USA kommen
und haben *richtig* viel Geld gekostet. Weiß jetzt nicht mehr genau, ob es
nur in dem Jahr keine Winterreifen auf dem deutschen Markt für den Windstar
mehr gab, oder ob die deutschen Reifen damals noch teurer waren.
Grüße,
Frank
> Ich wäre auch dankbar für weitere Empfehlungen, schön fände ich die
> Möglichkeit einer Diesel-Motorisierung und Schiebetüren, sollte
> gebraucht nicht mehr als 15 T¤ kosten...
Noch welche zum drueber nachdenken:
etwas kleiner: Fiat Multipla (gibts mit auch mit Gas!, keine
Schiebetuer)
etwas groesser: VW T5 (teuer)
Worueber ich gerade nachdenke: Renault Master als Bus/Kombi, da geht
richtig
was rein. Automatik (will ich). Aber ich braeuchte sowas nur fuer 5%
meiner Fahrten, also lohnt er eher nicht. Bleibts doch beim Kombi mit
400kg Zulandungsmoeglichkeit und ordentlicher Dachlast, voll
ausgeschoepft.
Patrick Schelauske
> Noch welche zum drueber nachdenken:
> etwas kleiner: Fiat Multipla (gibts mit auch mit Gas!, keine
> Schiebetuer)
Ich würde den Multipla für die angegebene Benutzung ( 6 Personen +
Kinderwagen) aus Erfahrung nicht empfehlen. Dern Kinderwagen müßte
schon sehr kompakt zusammenlegbar sein um dann hochkant in den
Kofferraum zu passen. Dann hat man aber im Kofferraum für nichts mehr
Anderes Platz.
Wir nutzen z.Z. einen Ford Galaxy (ist mit dem VW Sharan und dem Seat
Alhambra weitgehend gleich). Wir haben sechs Sitze, die vier hinteren
Sitze sind alles Einzelsitze (da muß man nur darauf achten, ob sie zur
rechten oder linken Seite gehören wg. Gurten). Dadurch kann man
variabel bestuhlen, 2+2+2 oder 2+3+1. Für die Mitnahme eines wäre
m.E. dann 2+3+1 sinnvoll, da man so den meisten Kofferraum zur
Verfügung hat. Bei 2+2+2 wird's im Kofferraum auch nur mit
zusammengeklapptem Kinderwagen hochkant gehen (ist aber mehr Platz als
im Multipla!).
Gruß CU.
Einige Teilnehmer hier sehen das anders und packen gerne Dachhoch. Das
geht auf jeden Fall und auch für die Multipla gibt es Dachsärge.
Abgesehen davon gehen bei 2m Breite neben KiWa sicherlich auch das ein
oder andere Windelpaket + Koffer in den Laderaum.
Gegenüber der 2+2+2 oder 2+3+1 Bestuhlung im SharGalAlha würde ich dem
Multipla mehr Platz zuschreiben. Das Konzept ist für das Geforderte
geradezu prädestiniert. Einzig das es ein Fiat ist würde mich stören.
Dafür spricht definitiv der Preis und der JTD, der ein kultivierter
Diesel ist.
> Einige Teilnehmer hier sehen das anders und packen gerne Dachhoch. Das
> geht auf jeden Fall und auch für die Multipla gibt es Dachsärge.
Gut Dachbox ist eine Möglichkeit, allerdings sollte man dabei
beachten, dass der Multipla rund 1,70m hoch ist.
> Abgesehen davon gehen bei 2m Breite neben KiWa sicherlich auch das ein
> oder andere Windelpaket + Koffer in den Laderaum.
Kann ich nicht bestätigen, die Außenbreite beträgt knapp 1,9m mit
der Innenbreite ist das so eine Sache. Der nicht ausreichende Laderaum
war bei uns genau der Punkt weswegen wir vom Multipla auf einen Galaxy
umgestiegen sind. Wir sind ein 5-Personen-Haushalt (die Kinder sind
zwischen 2 und 7 Jahren alt). Und in den Urlaub konnten wir nur durch
Ausbau eines Sitzes fahren. Und dabei hatten wir nur einen Buggy,
keinen richtigen Kinderwagen.
Als unsere Kleinste noch einen "richtigen" Kinderwagen brauchte, ging
dieser nur hochkant in den Kofferraum und dabei mußte der Korb wo das
Kind drinliegt auch jedesmal mit zusammengeklappt und abgebaut werden.
Zusätzliche Gepäck war dann noch die Wickeltasche... Und da konnte es
einem passieren, dass beim Öffnen der Heckklappe einem das ganze
Gesumms rausstürzte.
Man kann zwar die hinteren Sitze noch so weit wie möglich nach vorn
einbauen bzw. ziehen und die Sitzlehnen quasi senkrecht stellen um noch
etwas Platz zu gewinnen. Das ist aber für die hinteren Passagiere
nicht wirklich bequem.
> Gegenüber der 2+2+2 oder 2+3+1 Bestuhlung im SharGalAlha würde ich dem
> Multipla mehr Platz zuschreiben. Das Konzept ist für das Geforderte
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass der Laderaum beim Galaxy
bei 2+3+1 definitiv größer ist als beim Multipla mit 3+3 (lediglich
dan Einsteigen für den hintersten Passagier ist so eine Sache). Bei
2+2+2-Bestuhlung ist der Galaxy-Kofferraum eher noch knapper als beim
Multipla. Allerdings haben dann die Passagiere ordentlich Platz und das
Ein- und Aussteigen geht besser. Ein Buggy passt dann zwischen die
hinteren Sitze längs oder im Kofferraum natürlich auch quer.
> geradezu prädestiniert. Einzig das es ein Fiat ist würde mich stören.
> Dafür spricht definitiv der Preis und der JTD, der ein kultivierter
> Diesel ist.
Der Preis ist in der Tat interessant, auch die Ersatzteilpreise beim
Multipla waren erträglich.
Gruß CU.
> Wir suchen ein neues gebrauchtes Auto für unsere wachsende Familie.
> D. h., wir brauchen insgesamt sechs Sitzplätze (2 Erwachsene + 2 große
> Kinder (> 1,60m) + zwei kleine in Kindersitzen). Zusätzlich muß
> nactürlich noch der Kinderwagen transportiert werden können sowie Raum
> für einige Gepäckstücke sein (wenigstens für ein Urlaubs-Wochenende oder
> einen großen Familieneinkauf).
>
> Solche Autos sind ja nicht unbedingt häufig. Richtig überzeugend vom
> Raumangebot fand ich bis jetzt nur Ford Windstar und Chrysler Grand
> Voyager. Da bin ich aber am Zögern, ob für einen Nicht-Kfz-Mechaniker
> die anfallenden Reparaturen und Problemchen erträglich sind.
Hallo Christoph,
mit dem Raumangebot und europäischen Fahrzeugen hast Du Recht!
Meine Frau fährt seit 1997 einen Windstar (damals auch gebraucht gekauft)
und ist damit sehr zufrieden. Bei der Wartung waren wir "sehr sparsam",
jetzt ist der Wagen knapp 11 Jahre alt und es stehen wohl einige Dinge an
(was bei gleich alten deutschen Fahrzeugen auch ansteht).
Leider hat Ford im Jahr 2001 den Import eingestellt, so dass "jüngere
Gebrauchte" nicht mehr auf dem Markt sind, und die "letzten" sind leider
selten, da Ford über einen Vertrag Volkswagen billiiger verkaufen konnte
wie die "Billigmarke" aus dem Volkswagen-Konzern, was die Ford-Verkäufer
auch gerne gemacht haben.
Wir sind zur Zeit am überlegen, entweder Geld (über dem aktuelle
Verkaufspreis, wie schon gesagt, das Auto hat seit Jahren nur selten eine
Werkstatt von innen gesehen) in unseren Windstar zu stecken oder einen
Neuwagen (Freestar, ist der Nachfolger) aus den Staaten zu importieren.
Andere Alternativen sehen wir zur Zeit nicht.
Die Alternativen zum Windstar wären der Chrysler (mag ich persönlich nicht)
oder den Chevi Transport (eigentlich Venture). Sei vorsichtig bei
Gebraucht-Importen aus den USA, die Amis behandeln ihre Fahrzeuge als
Gebrauchsgegenstände, und ein 25.000,-$ Neuwagen (also ein Mini-Van in
guter Ausstattung nach Abzug der üblichen Rabatte) bringt nach 5 Jahren
deutlich unter 10.000,-$ (eher bei 5.000,-$) und wird dann hier für
15.000,- EUR verkauft, wobei der das Geld, was er in den USA gekostet hat,
auch wert ist.
Die "Deutschen" Alternativen wären der Mercedes V ("spanischer
Kleintransporter") oder der VW. Der VW ist gut, aber teuer. Bezahlbare
Fahrzeuge sind meist Baustellen-Fahrzeuge, die werden gefahren, bis sie
weich sind, daran hat man wenig freude (ist einem Bekannten vor einigen
Jahren passiert, "günstigen" Transporter gekauft und nach einigen teueren
Reparaturen wieder verkauft). Bei den Preise für gebrauchte VW Busse lohnt
sich eigentlich nur der Kauf eines Neuwagens.
Der Windstar hat den notwendigen Platz, beim Crash schneidet er sehr gut ab,
die Verarbeitung ist brauchbar (nimm die Polster-Sitze, auf den Ledersitzen
rutscht man zu sehr). Und such Dir für den Fall von Reparaturen einen guten
Schrauber (die Technik ist einfach, also beherrschbar) oder einen gute
Mazda-Werkstatt (die haben mehr Erfahrung mit Technik von Fahrzeugen des
Ford-Konzerns aus den USA). Ersatzteile findet man im Internet, um
Bremerhaven sitzen einige Anbieter.
Der "Nachteil" des Windstars ist sein Benzin-Verbrauch. Es gibt ihn nicht
als Diesel. Meine Frau fährt ihn zwischen 11 und 12 Litern Normalbenzin (er
braucht 87 Oktan) im Kurzstreckenverkehr. Ein europäissches, etwas
kleineres Benzin-Fahrzeug mit Automatik und Klimaanlage braucht auch nicht
weniger.
Ein weiterer Nachteil der Windstars ist die hintere Sitzbank, die sich nicht
teilen lässt, wenn Du aber mit 6 Personen fahren musst, ist das auch egal.
Übrigens, vergiss alle Fahrzeuge ohne Schiebetüren, wenn Du Baby-Schalen mit
Inhalt in das Fahrzeug packen muss. An die hintere Sitzreihe kommst Du mehr
oder weniger nicht ran und wenn "die Grossen" nach hinten müssen, ist es
auch immer eine Kletterpartie.
mfg Peter
> Wir sind zur Zeit am überlegen, entweder Geld (über dem aktuelle
> Verkaufspreis, wie schon gesagt, das Auto hat seit Jahren nur selten eine
> Werkstatt von innen gesehen) in unseren Windstar zu stecken oder einen
> Neuwagen (Freestar, ist der Nachfolger) aus den Staaten zu importieren.
> Andere Alternativen sehen wir zur Zeit nicht.
> Die Alternativen zum Windstar wären der Chrysler (mag ich persönlich
> nicht)
> oder der Chevi Transport (eigentlich Venture).
kann dir da nur Recht geben. Der Windstar wäre für den OP das richtige
Fahrzeug, wenn es ihn nur zahlreicher gäbe. Habe meinen (BJ 98) 5 Jahre und
100000km ohne Probleme gefahren. Vielleicht gibts ja auch noch Exemplare aus
99/00/01, ab 98 da war das Ding richtig ausgereift.
Mit Lederausstattung halte ich für praktischer, denk nur an die
Abwischbarkeit nach Schokoladengenuss, Speiseeis, oder verschüttetem Cola.
Warum wird eigentlich der Nachfolger "Freestar" hier nicht importiert??
> Übrigens, vergiss alle Fahrzeuge ohne Schiebetüren, wenn Du Baby-Schalen
> mit
> Inhalt in das Fahrzeug packen muss. An die hintere Sitzreihe kommst Du
> mehr
> oder weniger nicht ran und wenn "die Grossen" nach hinten müssen, ist es
> auch immer eine Kletterpartie.
oh, wie wahr.......
gute Fahrt wünscht
Andreas
> kann dir da nur Recht geben. Der Windstar wäre für den OP das richtige
> Fahrzeug, wenn es ihn nur zahlreicher gäbe. Habe meinen (BJ 98) 5 Jahre
> und 100000km ohne Probleme gefahren. Vielleicht gibts ja auch noch
> Exemplare aus 99/00/01, ab 98 da war das Ding richtig ausgereift.
> Mit Lederausstattung halte ich für praktischer, denk nur an die
> Abwischbarkeit nach Schokoladengenuss, Speiseeis, oder verschüttetem Cola.
> Warum wird eigentlich der Nachfolger "Freestar" hier nicht importiert??
Hallo Andreas,
wir hatten seinerzeit einen 95er oder 96er Windstar mit Ledersitzen
probegefahren, die Sitzen waren nicht besonders profiliert, ich empfang die
Polstersitze als angenehmer. Das Problem mit der Verschmutzung konnten wir
anders lösen, die Kinder sitzen ja meist in Kindersitzen, und die Grössen
machen hoffentlich keinen Dreck mehr.
Was Ford dazu gebracht hat, keine Fahrzeuge mehr aus den USA zu importieren,
kann ich nicht sagen. Der Markt wäre da, und die Spanne (VK in den USA
gegenüber dem möglichen VK in Deutschland) ist gut. Man muss nur etwas am
Marketing ändern, bei einem Minivan kommt es nicht auf Sportlichkeit an,
sondern es geht um Platz, Crash-Test (da ist der Windstar immer der Beste
gewesen, aber darauf wurde von Ford-Deutschland nie hingewiesen) sowie die
"Gesamtkosten" (also Kaufpreis plus Unterhalt), wo sich der Windstar
gegenüber einem VW Multivan mit Dieselmotor trotz der höheren Benzin-Kosten
durch seinen Preisvorteil rechnet.
Heute gibt es bei einem Ford-Händler kein Fahrzeug mehr im Schaufenster,
wegen dem man dort vorbei fährt, wenn man gerne etwas mehr Geld ausgeben
will.
Heute fährt man zum VW-Händler, findet dort etwas (Polo, Golf, Passat und
Sharan), stellt fest, der Wagen ist wohl über dem eigenen Budget, fährt bei
Skoda oder Seat vorbei, gleiches Problem, also schaut man bei Ford rein und
überlegt sich, ob ...
Davon kann auf Dauer kein Hersteller und vorallem kein Händler (mit seiner
Werkstatt) leben. Dabei gibt es bei Ford-USA Fahrzeuge, für die hier ein
Markt vorhanden wäre. Vielen Menschen, die früher einen Granada gefahren
haben, wäre eine Crown Victoria oder eine Taurus sicher zu verkaufen
(gross, bequem, ausreichend schnell, preiswert im Vergleich zu BMW oder
Mercedes). Für den Freestar oder auch den Explorer (ich fahre einen, und
will in eigentlich auch bald ersetzen, aber womit) ist der Markt da.
Vielleicht müsste Ford für Europa einen Dieselmotor entwicklen und in den
USA in die Fahrzeuge für den europäischen Markt einbauen (weil hier eben
viele auf Dieselfahrzeuge stehen), aber den Motor brauchen auch Jaguar,
Volvo, Landrover und Mazda für ihre Fahrzeuge. Was spricht dagegen, statt
der 100.000 Benzin 6 Zylinder Motoren, die jedes Jahr von Köln in die USA
geschickt werden, 6 Zylinder Diesel-Motoren zu bauen und andere nach
Schweden und England zu liefern?
mfg Peter
> Dabei gibt es bei Ford-USA Fahrzeuge, für die hier ein
> Markt vorhanden wäre. .... Taurus ...
> (gross, bequem, ausreichend schnell, preiswert im Vergleich zu BMW oder
> Mercedes).
Definitiv nicht. Der Taurus ist eine - verglischen zum deutschen
Wettbewerb -untaugliche Sch***kiste.
Ich hatte diesen Sommer in Kalifornien das zweifelhafte Vergnügen, einen
Taurus zwei Wochen als Mietwagen nutzen zu dürfen.
Zugegeben, der Taurus bietet eine Menge Platz, das ist aber auch
gleichzeitig einer seiner größten Nachteile. Das Auto ist so groß und
wuchtig, daß es zwar in den großzügigen amerik. Landschaften und Städten
wunderbar funktioniert, man in einer durchschnittlichen europäischen
Stadt aber so gut wie keine Parkplätze finden würde. Davon, eine eher
enge Altstadt anzusteuern, würde ich wegen des Wendekreises eines
Öltankers auch stengstens abraten.
Daß der Taurus unschlagbar billig wäre, sieht man dem ganzen Auto auch
an. Das fängt an völlig unverkleideten dafür aber in den
Kofferaumhineinschwingende Feder der Kofferraumklappe, die mir bspw. bei
zwei Gelegenheiten den Handrücken und einen Koffer zerkratzt hatte, und
hört auf bei einem Innenraumgefühl, das eher an eine Ostblockschleuder
der späten 80er erinnert als an ein Auto dieser Größe.
Insgesamt hatte ich an diesem Auto so um die 15 Punkte, die ein
Nichtkaufkriterium (für mich) wären. Im Gegensatz zum
Oldsmobile/Chevrolet Alero, den ich zwei Jahre zuvor gemietet hatte.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß der Taurus den
Wettbewerb in Mitteleuropa schlaflose Nächte bereiten könnte.
Schönes Wochenende
Olaf, skeptisch
>> Dabei gibt es bei Ford-USA Fahrzeuge, für die hier ein
>> Markt vorhanden wäre. .... Taurus ...
>> (gross, bequem, ausreichend schnell, preiswert im Vergleich zu BMW oder
>> Mercedes).
> Definitiv nicht. Der Taurus ist eine - verglischen zum deutschen
> Wettbewerb -untaugliche Sch***kiste.
Hallo Olaf,
Du vergleichst gerade einen 22000 $ Wagen (Taurus Listenpreis) mit einem
Fahrzeug für knapp 50000 $ (BMW 5er, Startpreis 42000$). Stell Dir vor, Du
hättest die Alternativen VW Golf oder Ford Taurus für etwa das gleiche Geld
und hast eine Familie mit 2 Kindern.
> Insgesamt hatte ich an diesem Auto so um die 15 Punkte, die ein
> Nichtkaufkriterium (für mich) wären. Im Gegensatz zum
> Oldsmobile/Chevrolet Alero, den ich zwei Jahre zuvor gemietet hatte.
Okay, Oldsmobile ist eine andere Klasse, dann nehmen wir also ein Mecury
Sable, der kostet auch etwas mehr (gute 1000 $).
> Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß der Taurus den
> Wettbewerb in Mitteleuropa schlaflose Nächte bereiten könnte.
Heute gibt es in der Klasse des Taurus keine Fahrzeuge mehr in Europa, also
"Nicht-Oberklasse", aber Platz für eine 4 köpfige Familie plus Gepäck.
Aber hier ging es ja um eine 6-köpfige Familie, also nimmt man einen
Freestar, der startet bei 25000$, okay, man nimmt besser einen SEL, da
liegt man bei etwa 30000$ (wwobei dieses auch ein Importpreis ist, der
Wagen kommt aus Kanada), der müsste hier von Ford für knapp über 30000 EUR
Listenpreis inkl. MWSt anzubieten sein. Ein kleinerer, etwas schlechter
ausgestattet VW liegt gut 25% über diesem Preis.
mfg Peter
Gut, ich gehe dabei von normal gewachsenen 2m Menschen bei der Beladung
aus ;-)
> > Abgesehen davon gehen bei 2m Breite neben KiWa sicherlich auch das
ein
> > oder andere Windelpaket + Koffer in den Laderaum.
>
> Kann ich nicht bestätigen, die Außenbreite beträgt knapp 1,9m mit
> der Innenbreite ist das so eine Sache. Der nicht ausreichende Laderaum
> war bei uns genau der Punkt weswegen wir vom Multipla auf einen Galaxy
> umgestiegen sind. Wir sind ein 5-Personen-Haushalt (die Kinder sind
> zwischen 2 und 7 Jahren alt). Und in den Urlaub konnten wir nur durch
> Ausbau eines Sitzes fahren. Und dabei hatten wir nur einen Buggy,
> keinen richtigen Kinderwagen.
Oki, da spricht die Erfahrung wohl dagegen.
Die Multipla dürfte demnach lediglich für die Kompromißberiten aufgrund
des Preises im Rennen bleiben.
> > geradezu prädestiniert. Einzig das es ein Fiat ist würde mich
stören.
> > Dafür spricht definitiv der Preis und der JTD, der ein kultivierter
> > Diesel ist.
>
> Der Preis ist in der Tat interessant, auch die Ersatzteilpreise beim
> Multipla waren erträglich.
Jupp und die Neue sieht weltlich aus.
Am 25.11.2005 15:35 schrieb Peter Dunkel:
> Olaf Kessler wrote:
>> Definitiv nicht. Der Taurus ist eine - verglischen zum deutschen
>> Wettbewerb -untaugliche Sch***kiste.
>
> Du vergleichst gerade einen 22000 $ Wagen (Taurus Listenpreis) mit einem
> Fahrzeug für knapp 50000 $ (BMW 5er, Startpreis 42000$). Stell Dir vor, Du
Ich hab's nicht ausdrücklich geschrieben, aber mit dem europäischen
Wettbewerb meinte ich *alle*.
Und die Karre ist einfach (jedenfalls mir) keine 20T€ wert. Für das Geld
kriegst Du sicher auch schon den großen Skoda etc. pp. Nur die sind
einfach besser *und* für Europäusche Verhältnisse gebaut. Ich scrieb ja
auch über Fahrzeuggröße und Rangierbarkeit.
> hättest die Alternativen VW Golf oder Ford Taurus für etwa das gleiche Geld
> und hast eine Familie mit 2 Kindern.
Eine vierköpfige Familie ist IMO problemlos mit einem Golf zu handhaben.
Meinetwegen ein Kombi.
Ich wäre nicht mit Geld und guten Worten nicht dazu zu bewegen, mir
einen Taurus anzuschaffen. Da ist eine mittelalter Benz zum gleichen
Preis eine um Meilen bessere Wahl. Wenn es denn schon eine grooooße
Limousine sein soll.
Schönen Gruß
Olaf
> Eine vierköpfige Familie ist IMO problemlos mit einem Golf zu handhaben.
> Meinetwegen ein Kombi.
Neeee, um Gottes willen nicht, wenn es nur irgendwie anders geht. Hast du
selbst Kinder???
Hatte vor dem Windstar einen Ford Scorpio, eine wahrhaft nicht kleine Kiste.
War aber völlig unpraktisch in Bezug auf Kinder.
Wo stellt man die Kühlbox hin, die man auf längeren Sommerstrecken braucht?
Kein Platz dafür.
Im Windstar gabs dafür sogarn einen extra Stromanschluß. Also in die Mitte
vom Wagen damit, da kommt jeder ran.
Limonadendosen, - flaschen? Keine Halterungen. Soll die Soße übern Teppich
fließen? OK, das gibts heutzutage auch in kleineren Autos.
Extra Stromanschlüsse für Walkman, Diskplayer (auf Batterie halten die keine
ganze Fahrt durch), Luftpumpe? Fehlanzeige im Scorpio, vorhanden im
Windstar.
Auch sind getrennte Einzelsitze mit Lehne (!) Gold wert wenn ich da so an
diverse Kämpfe meiner Bande untereinander denke. Am Besten sitzen sie auf
Rufreichweite, nicht auf Armreichweite: "Mama,. der hat mich geboxt!!" Mach
das mal auf 1000km Urlaubsfahrt durch. Und im Golf????
Und was machst du mit dem Gepäck - z.B. ein einziger zusätzlicher
Kinderwagen bringt dich an den Rand der Verzweiflung.
Und die Doppelklimaanlage, getrennt regelbar für vorne und hinten, von oben,
von der Seite, von unten? Eine Wohltat.
Klar, ein amerikanischer Van ist teurer im Spritverbrauch als ein Golf -
aber meine Nerven sind mir tausendmal wichtiger.
Allzeit gute Fahrt wünscht Andreas
Nein, aber die meisten Familien haben auch nicht größere Autos.
Jedenfalls galt das bis vor kurzem noch. Und ich wüßte auch nicht, warum
das heute nicht mehr klappen sollte, eine Familie mit einem Golf etc. zu
versorgen.
> ... Mach
> das mal auf 1000km Urlaubsfahrt durch. Und im Golf????
Ich würde nciht auf die Idee kommen, mit (Klein-) Kindern 1000km in den
Urlaub zu fahren. Und schon gar nicht zurück. Schließlich ist der Urlaub
dazu da, seine Arbeitskraft wieder herzustellen. Das gilt übrigens auch
für die lieben Kleinen.
SChönen Feierabend
O.
Andreas
> Am 28.11.2005 16:08 schrieb A.Muewi:
>> Neeee, um Gottes willen nicht, wenn es nur irgendwie anders geht. Hast du
>> selbst Kinder???
> Nein, aber die meisten Familien haben auch nicht größere Autos.
Hallo Olaf,
in unserem Bekanntenkreis haben viele auch "kleine" PKWs, trotz der Kinder.
Die Ding sind sportlich, sehen gut aus, damit kann man, mit PS,
Höchstgeschwindigkeit, ... am Stammtisch angeben.
Und die Mütter haben vielfach "Angst" vor den grossen Autos (in den USA ist
die Ehefrau der Manager der Familie, also fährt sie ein passendes Auto).
Dann noch der Spritverbrauch (Windstar, Baujahr 95 so 11 bis 12 Liter, ein
Wahnsinn, und dann noch Normalbenzin, keine 15 Liter Super, die der
Sportwagen von Papa frisst).
Und den Platz, den die Minivans auf einem Parkplatz brauchen (wer schonmal
versucht hat, eine Babyschale auf den Rücksitz bei einem PKW ohne
Schiebetüren unterzubringen oder ein Kind, das sich noch nicht selber
anschnallen kann, anzuschnallen, weiss, ohne Schiebetür braucht man
zumindest einen Meter an der Seite Platz, will man noch selber auf der
Fahrerseite einsteigen, braucht man dort auch noch 60cm Platz, macht in
Summe 1,6m, beim Windstar reichehn 50cm, wegen der Schiebetür, dafür ist er
auch 1,96m breit, mit einem PKW, der 86cm breit ist, hat man klare
Vorteile ...).
Klar, die Vorteile hat man auch bei einem VW Multivan, übrigens bei einem
eher etwas höheren Spritverbrauch und zu einem weit höheren Kaufpreis (bei
Auto-Wilde in Goslar wurden in den letzten Jahren Ford Freestars als
Neuwagen für etwa 21000 EUR angeboten, die grossen Chrysler bekommt man
dort regelmässig für knapp 25000 EUR, übrigens auch mit einer 7
Jahre-Finanzierung und 4,99% Zinsen, da müssste also beim Preis noch was zu
machen sein).
> Ich würde nciht auf die Idee kommen, mit (Klein-) Kindern 1000km in den
> Urlaub zu fahren. Und schon gar nicht zurück. Schließlich ist der Urlaub
> dazu da, seine Arbeitskraft wieder herzustellen. Das gilt übrigens auch
> für die lieben Kleinen.
Du hast also keine Kinder? Oder, wo fährst Du mit den Kindern hin?
Man muss in der Situation sein, Kinder zu haben und einmal unvoreingenommen
einen US-Minivan ausprobieren, dann kommt man zu einer eindeutigen Meinung.
In Amis sind nicht blöd, da fahren viele, die das Geld haben, deutsche
PKWs, weil es sehr gute Sportfahrzeuge sind, aber wer Kinder hat, hat meist
noch einen Minivan auf dem Hof.
mfg Peter
ich kann mich nur wiederholen. Ausgangspunkt dieses Teilthreads war ja
meine Kritik zum Ford Taurus. Der der ist und bleibt scheiße.
Zum Thema große Vans stelle ich fest, daß ein großer Teil der Familien
mit Autos in der Golf-Klasse, meinetwegen eine Nummer größer klar kommt.
Mir erscheint die Anschaffung eines Vans für 4-köpfige Familien nicht
zwingend. Schon gar nicht unter der Berücksichtigung der schon mal
angespannten Parksituation in manchen Vierteln. Und auf den deutschen
08/15-Supermarkparkplatz passen Vans auch nicht wirklich in die
vorgegebenen Boxen.
Und zum Verreisen über 1000km (eine Richtung, so wie ich das Verstanden
habe) mit dem Auto _und_ Kindern: nein, ich habe keine Kinder, aber
selbst wenn ich welche hätte, würde ich ganz sicher nicht 1000 km mit
dem Auto verreisen. Das mache ich ja noch nichtmal ohne Kinder. Die
ganze Erhloung geht nämlich schön wieder auf der Autobahn dahin.
Schönen Einkauf
Olaf
* Olaf Kessler wrote:
> Hallo zusammen,
>
> ich kann mich nur wiederholen. Ausgangspunkt dieses Teilthreads war ja
> meine Kritik zum Ford Taurus. Der der ist und bleibt scheiße.
Den kenne ich nicht, da halte ich mich raus...
>
> Zum Thema große Vans stelle ich fest, daß ein großer Teil der Familien
> mit Autos in der Golf-Klasse, meinetwegen eine Nummer größer klar kommt.
> Mir erscheint die Anschaffung eines Vans für 4-köpfige Familien nicht
> zwingend. Schon gar nicht unter der Berücksichtigung der schon mal
> angespannten Parksituation in manchen Vierteln. Und auf den deutschen
> 08/15-Supermarkparkplatz passen Vans auch nicht wirklich in die
> vorgegebenen Boxen.
Für vierköpfige Familien will ich das ja gar nicht unbedingt bestreiten,
das sollte jeder selbst wissen. Bei mir ergab sich die Notwendigkeit
nach einem großen Van aber aus der Tatsache, vier Kinder + Gepäck (inkl.
Kinderwagen) zu transportieren. Und da reicht unser derzeitiger Golf
Kombi leider wirklich nicht mehr aus!
Unbestritten.
> Und zum Verreisen über 1000km (eine Richtung, so wie ich das Verstanden
> habe) mit dem Auto _und_ Kindern: nein, ich habe keine Kinder, aber
> selbst wenn ich welche hätte, würde ich ganz sicher nicht 1000 km mit
> dem Auto verreisen. Das mache ich ja noch nichtmal ohne Kinder. Die
> ganze Erhloung geht nämlich schön wieder auf der Autobahn dahin.
In dieser Pauschalität ist diese Aussage ungültig. Es hängt nämlich
schon ziemlich stark davon ab, wieviel Anfahrt sich "auszahlen", was man
am Zielort erwartet. Um auf einer Parkbank zu sitzen fährt man
idealerweise keine 1000km. Für einen Oldtimer-GP zum Beispiel schon ;)
Raoul
--
==To e-mail me exchange das_liest_keiner with anything else==
I'll give up my Land Rover when you pry my cold dead fingers
from the steering wheel.
>Und zum Verreisen über 1000km (eine Richtung, so wie ich das Verstanden
>habe) mit dem Auto _und_ Kindern: nein, ich habe keine Kinder, aber
>selbst wenn ich welche hätte, würde ich ganz sicher nicht 1000 km mit
>dem Auto verreisen. Das mache ich ja noch nichtmal ohne Kinder. Die
>ganze Erhloung geht nämlich schön wieder auf der Autobahn dahin.
Kommt drauf an...
Ich bin gerne mit der Bahn oder mit dem Flieger unterwegs, wenn das
Reiseziel weit entfernt liegt.
Aber mach' mal Urlaub in Schottland! Ohne Auto! In den Highlands!
Flieger plus Mietwagen wären in so einem Fall zu teuer. Ich denke,
wenn man Pauschalurlaub im Süden macht, ist Deine Aussage okay.
Ansonsten aber nicht.
Rainer
[Mail/MSN-Messenger: netz...@gmail.com]
> Und zum Verreisen über 1000km (eine Richtung, so wie ich das Verstanden
> habe) mit dem Auto _und_ Kindern: nein, ich habe keine Kinder, aber
> selbst wenn ich welche hätte, würde ich ganz sicher nicht 1000 km mit
> dem Auto verreisen. Das mache ich ja noch nichtmal ohne Kinder. Die
> ganze Erhloung geht nämlich schön wieder auf der Autobahn dahin.
IMHO nicht.
Urlaub ist ja nicht nur An- und Rueckreise, sondern auch 2-3 Wochen
Aufenthalt. Und mit 2 Kindern bei Pisswetter an der
Nordsee/Bayern/Schweiz/Oesterreich ist einfach nur Sch****, und, im
Vergleich zu Urlaub in der Sonne in Spanien oder Italien auch noch
_deutlich_ teurer. Ich wuerde mit Kindern jederzeit eine laengere
Anfahrt in Kauf nehmen, um einigermassen sicher gehen zu koennen, dass
im Urlaub gutes Wetter ist. In D/CH/A wuerde ich ueberhaupt nie Urlaub
machen, den ich fest vorausbuchen muss.
Wolfgang
Am 30.11.2005 09:09 schrieb Rainer Linden:
>>Und zum Verreisen über 1000km (eine Richtung, so wie ich das Verstanden
>>habe) mit dem Auto _und_ Kindern: nein, ich habe keine Kinder, aber
>>selbst wenn ich welche hätte, würde ich ganz sicher nicht 1000 km mit
>>dem Auto verreisen. Das mache ich ja noch nichtmal ohne Kinder. Die
>>ganze Erhloung geht nämlich schön wieder auf der Autobahn dahin.
>
> Kommt drauf an...
>
> Ich bin gerne mit der Bahn oder mit dem Flieger unterwegs, wenn das
> Reiseziel weit entfernt liegt.
>
> Aber mach' mal Urlaub in Schottland! Ohne Auto! In den Highlands!
>
> Flieger plus Mietwagen wären in so einem Fall zu teuer.
Ha! Das ist nicht teurer als pauschal in den Teutonengrill.
Folgendes habe ich selbst schon so praktiziert:
Hannover-Newcastle und zurück für 50 oder 60€ p.P. bei HLX
Toyota Avensis (das gaht auch kleiner, und ich glaube ich hatte auch
einen Ford Focus or similar gebucht) für IIRC unter 180€ pro Woche.
Ordentliche Doppelzimmer leigen um die 50 Pfund.
Macht Fixkosten die nicht überwältigend höher sind als in Malle. Und der
Urlaub ist wesentlich interessanter.
> Ich denke,
> wenn man Pauschalurlaub im Süden macht, ist Deine Aussage okay.
> Ansonsten aber nicht.
Nicht nur dann. s.o.
Schönen Urlaub
Olaf
> Olaf Kessler <alleswashilft.spam.n...@kessler5.de> wrote:
>
>> Und zum Verreisen über 1000km (eine Richtung, so wie ich das Verstanden
>> habe) mit dem Auto _und_ Kindern: nein, ich habe keine Kinder, aber
>> selbst wenn ich welche hätte, würde ich ganz sicher nicht 1000 km mit
>> dem Auto verreisen. Das mache ich ja noch nichtmal ohne Kinder. Die
>> ganze Erhloung geht nämlich schön wieder auf der Autobahn dahin.
>
> IMHO nicht.
Och doch. Du weißt doch bestimmt was jeden Freitag und Sonntag auf
deutschen Autobahnen abgeht. Und an einem Bettenwechsel-Samstag wird das
nicht besser.
>
> Urlaub ist ja nicht nur An- und Rueckreise, sondern auch 2-3 Wochen
> Aufenthalt.
Aber was hilft es mir, wenn mein sorgsam geglättetetes Gemüt auf der
Heimreise aus Bozen wieder heftig geknittert wird. Dann habe _ich_ drei
Wochen nur Geld verbrannt, wie das mit dem Rest der Familie aussieht ist
davon unberührt. Wobei ich aber nicht glaube, daß halbwüchsige Kinder
großen Spaß an 10-stündigen Autofahrten haben.
Nebenbei, wenn ich mal durch meinen Bekannten- und Freundeskreis schaue,
fahren alle mit Kleinkindern maximal bis nach Meck-Pomm. mit dem Auto
(vom Großraum BS sind das vielleicht vier Std., Flughäfen sind
naturgemäß nicht so weit weg.)
> Und mit 2 Kindern bei Pisswetter an der
> Nordsee/Bayern/Schweiz/Oesterreich ist einfach nur Sch****, und, im
> Vergleich zu Urlaub in der Sonne in Spanien oder Italien
Das ist so eine Sache und kommt auf jeden einzelnen an. Mir geht der
norddt. Sommer schonmal auf den Sack, da werde ich sicher nicht in der
Hochsaison (=Hochsommer) ans Mittelmehr _fahren_, und auch eher nicht
fliegen.
> auch noch
> _deutlich_ teurer.
Mindestens die Unterstreichung wenn nicht sogar das ganze Wort
'deutlich' ist falsch. Siehe Beispiel Schottland in Parallelposting (auf
Rainer Linden antwortend).
> Ich wuerde mit Kindern jederzeit eine laengere
> Anfahrt in Kauf nehmen, um einigermassen sicher gehen zu koennen, dass
> im Urlaub gutes Wetter ist. In D/CH/A wuerde ich ueberhaupt nie Urlaub
> machen, den ich fest vorausbuchen muss.
Dazu zwingt Dich ja auch niemand. Und wenn Du halbwegs flexibel bist,
kannst Du immer ein zwei Tage vorher was finden.
Aber irgendwie geht die ganze In-Den-Urlaub-Fahrerei-Diskussion schwer
am Topic Amerikanischer Autos in D vorbei und ist im wesentlichen auch
immer eine Frage persönlicher Vorlieben. Wer sich eben 10 Stunden auf
der A 7 grillen lassen mag, soll das auch tun. Und dann hat ein Öltanker
großer Ford Taurus sicher auch Vorteile gegenüber einem städtetauglichen
Alltagsgefährt.
Schönen Urlaub
Olaf