Sven B�tcher schrieb:
>> Offen bleibt immer noch die Frage nach dem Sinn von
>> Elektrofahrzeugen, dessen Prim�renergieverbrauch letztlich
>> h�her ist als bei Verbrennern.
>
> Naja, Strom kann man ja auch umweltfreundlich erzeugen.
Wie?
Windkraft, Solar?
Beides sit deutlich teurer als konvenrtionell erzeigter Strom,
was stark vermuten l�sst, dass der Ressourcenverbrauch deutlich
h�her ist.
Sonst m�sste es billiger werden.
Kannst du erkl�ren, warum es teuerer ist, obwohl angeblich
weniger Ressourcen verbraucht werden?
> Wenn
> Wind- oder Solarfarmen einmal installiert sind,
In wie viel Jahrzehten wird es soweit sein?
Und vergiss nicht, Wind und Solar brauchen 100% Ersatzktaftwerke
in zuverl�ssiger Technik.
> findet der
> Prim�rverbrauch nur einmalig statt, wenn die daf�r ben�tigten
> Teile produziert und installiert werden.
Nein, es kommen Verbr�uche in Form von zus�tzlichen Leitungen,
dessen Wartung und vieles mehr hinzu.
Das wird immer gern vergessen, wenn man die angebliche Vorteile
vorrechnen will.
> Danach flie�t der Strom ja fast f�r umsonst,
Tja, seltsamerweise liegen die Kosten f�r Windstrom bei 9 Cent,
rd. doppelt so hoch wie Kohlekraft.
Seltsamerweise ist in den Windstrompreisen der zus�tzliche
Transportaufwand vergessen, die Vorhaltung von Reserven nicht
drin.
Das sind reine Kosten f�r Herstellung und Unterhalt der Anlage.
Darin stecken verwndete Ressourcen, w�re der Ressourceneinsat
wirklich geringer als bei Kohlekraft, m�sste der Preis auch unter
dem Kohlekraftpreis liegen.
Warum ist das nicht so.
Das ist alles nur politische Augenwischerei f�r Leute die glauben
und nicht denken.
> von Wartung und Reparatur der
> Anlagen mal abgesehen. Gerade bei den Solarfarmen d�rfte da
> nicht so viel anfallen, wenn nicht gerade ein Unwetter die
> Solarmodule zerst�rt.
Tja, warum nur ist der Strom nicht konkurrenzlos billig, warum
nur?
>> Wenn nichts gespart wird, nein sogar das Gegenteil der Fall
>> ist, bleibst der Sinn des E-Fahrzeugs offen.
>
> Ich f�nde so ein Elektroauto schon praktisch, wenn es denn so
> bezahlbar w�re, wie ein Benziner und Ladezeiten und
> Reichweiten vergleichbar w�ren.
Praktisch finden ist ja sch�n, hier frage ich aber nach dem Sinn.
Ein Sinn ergibt sich aber nur, wenn es Vorteile gegen�ber anderer
Technik hat.
Die sehe ich nicht.
> Da ich aber Realist bin, wird
> es in meinem Autofahrerleben wohl eher nicht mehr stattfinden.
> :-( Allen Furz und Feuerstein k�nnen sie erfinden aber das
> Antriebsprinzip ist immer noch dasselbe wie vor einhundert
> Jahren.
Nun, Raketenantriebe sind heute auch nicht wesentlich anders, als
vor 1000 Jahren, oder wann war es, dass die Chinesen die ersten
Raketen gebut haben.
Nur ist die Steuerung heute deutlich feiner.
Es ist ein paar Jahrzehtne her, da schw�rmte die Presse davon,
dass es bald Autos g�be, die man nie mehr Tanken muss,
Atomantriebe waren gemeint.
Es steht die frei besseres zu erfinden.
Das Rad ist Jahrtausende alt, besser und bezahlbarer hat noch
keiner Erfunden.
100 Jahre ist kein Alter, das Konzept ist nach wie vor das Beste.
> Und die Fortschritte der Akkukapazit�ten der letzten 30 Jahre
> sind geradezu l�cherlich. Ein alter Sanyo-Mignon-Akku hatte
> 600 mAh und heute hat er deren 2700.
Ja, die Brennstoffszelle als Akkuersatz ist auch schon erfunden,
aber wohl nicht zu einem sinnvollen Preis herstellbar.
Wunder kennt nur die Kirche, und das ist in Regel auch nur mieser
Betrug.
> Ist zwar theoretisch das
> 4,5fache aber in der Praxis wage ich selbst diesen Wert noch
> zu bezweifeln. Mein Walkman spielt n�mlich nicht 4,5 mal so
> lange.
Du vergisst, die Entwicklung geht weiter, der Stromverbrauch der
Ger�te steigt auch. ;-)
Nach meiner Erfahrung sind die Leistungsangaben deutlich
gesch�nt.
Wenn ich in meinem Lader auf Akkurefresh gehe, sehe ich Werte
deutlich �ber 2000mA. Wenn meine Kamera meint, der Akku w�re
leer, bekommt mein Lader nur 1200mA hinein. Der Akku schaft also
nach 1200mA Entladung nicht mehr den f�r die Kamera ben�tigten
Strom und acht schlapp, obwohl er noch reichlich Restkapazit�t
hat. Die hohen Kapazit�ten werden, wenn �berhaupt, nur bei
geringen Entladestr�men erreicht.
> Zu Adolfs Zeiten konnten mit ganzen U-Booten
> stundenlang auf Schleichfahrt gehen und heutzutage kann mit
> einem serienm��igen und bezahlbaren Elektroauto noch nicht
> einmal zur Arbeit pendeln.
Mein Opa ist sein Leben lang zu Fuss zur Arbeit gegangen.
Moderne St�dteplanung jedoch verhindert dieses und sorgt f�r
immer l�nger Wege zwischen Wohnung und Arbeitsort.
Aber diese Fehler bereinigt man nicht.
> Was anderes: Wie ist das eigentlich bei der HU? Ist bei einem
> reinen Stromer ja sinnlos.
Die Abgspr�fung ist ganz wichtig. ;-)
Ansonsten d�rfte auch ein Stromer verschleisstr�chtige Teile wie
Achsaufh�ngung, Lenkung etc. haben.
> Zahlt man die trotzdem mit, da sie
> ja nun keine ASU mehr ist, sondern als AU in die HU integriert
> wurde? Eigentlich w�re es ja ungerecht, wenn man einen
> pauschal Untersuchungsteil mitbezahlt, der gar nicht
> stattfindet.
Den T�V wird es freuen, versuchen sie doch seit Jahrzehnten jede
noch so sinnlose Untersuchung zum Zwang werden zu lassen umd
abkassieren zu k�nnen.
Gr��e Harald