in meiner Gegend hat gerade eine Autogas-Tanke neu eröffnet, und, neugierig
wie ich bin, wollte ich mich mal schlau machen. Also hin und den Typ
befragt.
Natürlich kam raus, dass Gas in jeder Hinsicht billiger sei, der Liter für
0.59, Amortisation in 2 Jahren bei ca. 20.000km jährl. Fahrleistung,
Fahrzeug ist ein Chevrolet Trailblazer 6Zyl., 4,2ltr., Spritverbrauch
zwischen 11 bis 15 Liter Normal. Auto ist drei Jahre alt und hat 60.000 km
auf dem Buckel.
Weiterhin meinte der Typ, dass der Umbau auf Autogas problemlos sei,
erzählte dann noch etwas von extra Steuergerät und Löchern im Ansaugkrümmer
wo das Gas dann eingeblasen würde, und vollautomatischem Umschalten zwischen
Benzin und Gas.
Ich bräuchte auch nicht mehr Gas als jetzt Benzin, und die Leistung des
Motors bliebe auch die gleiche.
Einbauen will er einen Unterbodentank anstelle des Reserverades und eine
Gasanlage von Prins/Holland. Das Ganze soll ca. 2500 Teuros kosten, nicht
gerade ein Pappenstiel.
Ist das wirklich so problemlos wie der meinte? Lohnt sich das auch? Hat
jemand von euch mit sowas Erfahrungen gemacht?
Danke für eure Antworten.
Andreas
Gute Entscheidung
> Natürlich kam raus, dass Gas in jeder Hinsicht billiger sei, der Liter für
> 0.59, Amortisation in 2 Jahren bei ca. 20.000km jährl. Fahrleistung,
Altbekannte Tatsache ;-)
> Weiterhin meinte der Typ, dass der Umbau auf Autogas problemlos sei,
> erzählte dann noch etwas von extra Steuergerät und Löchern im Ansaugkrümmer
> wo das Gas dann eingeblasen würde, und vollautomatischem Umschalten zwischen
> Benzin und Gas.
Also eine Erklärung des Einbaus in Kurzform.
> Ich bräuchte auch nicht mehr Gas als jetzt Benzin, und die Leistung des
> Motors bliebe auch die gleiche.
Rechne mit 10 bis 15 % Mehrverbrauch, bei einer vollsequentiellen Anlage
gibt´s keinen spürbaren Leistungsverlust. Nur bei Vmax hab ich Federn
lassen müssen, statt Tacho 200 "nur noch" Tacho 190 beim V280 von Zermedes
> Einbauen will er einen Unterbodentank anstelle des Reserverades und eine
> Gasanlage von Prins/Holland. Das Ganze soll ca. 2500 Teuros kosten, nicht
> gerade ein Pappenstiel.
Ist aber ein guter Kurs, für die Landi Renzo LSI hab ich gute 2800 Euro
gezahlt. Nur nimm den größten einbaubaren Tank, ich hab 67 Ltr =>
Nutzvolumen 50-55 ltr und bei 13 bis 20 Ltr ist der recht schnell leer.
> Ist das wirklich so problemlos wie der meinte?
Ja
> Lohnt sich das auch?
Ja, den Komfort und die Laufruhe, sowie die Wartungsintervalle eines
Benziners und die Spritkosten eines Diesels. Herz was willst du mehr?
> Hat
> jemand von euch mit sowas Erfahrungen gemacht?
Ja, http://www.autogas-forum.de/de-version/ sollte dir weiterhelfen
> Ich bräuchte auch nicht mehr Gas als jetzt Benzin, und die Leistung des
> Motors bliebe auch die gleiche.
In dem Punkt habe ich keine Erfahrung mit aktuellem Autogas, aber
früher[tm] fehlten ihm ca. 10% an Brennwert, die sich natürlich in einer
Leistungseinbuße und entsprechendem Mehrverbrauch bemerkbar machen.
In der Summe ist es trotzdem erheblich günstiger als Sprit.
Tschüß
Dietmar
--
Lesbar quoten kann so einfach sein:
http://www.learn.to/quote
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
"A.Muewi" <muew...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:dmqc64$h4t$02$1...@news.t-online.com...
Udo Anfang wrote:
> Zu beachten
> ist noch, dass die Steuerermäßigung auf Autogas im Jahr 2009 ausläuft. Also
> mitberücksichtigen.
Nach einem Gespräch mit einem Aussendienstler vom Westfalen-Gas, der
Autogastankstellen vertreibt und betreut ist es so gut wie sicher, das
LPG bis 2020 steuerlich genauso gehandhabt wird wie CNG (Erdgas als
Treibstoff).
Wobei sich die Anlage bei mir schon eher rechnet, so etwa Ende 2007 und
NL ja nicht so weit ist ;-)
ingo
"ingo mennenga" <butenos...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:dmrlp7$foe$1...@online.de...
> Hallo Ingo,
> da würde ich meine Hand nicht für ins Feuer legen !!!
> Schau Dir dazu mal die Begründung der Bundesregierung an:
> http://www.bmu.de/verkehr/erdgasfahrzeuge/fluessiggas/doc/35373.php
> ich denke, 2009 ist Schluss. Ist doch klar, dass die Flüssiggasvertreiber
> das gerne anders hätten ;)
solche Angebote wie das hier sind mir von Beginn an sehr suspekt.
(klingt nach Abzocken der Anmeldegebühr und fertig - ist eine vermutung von
mir)
--
cu |_|
|olger
Mir auch.
> http://www.gasumbau24.de/
>
> (klingt nach Abzocken der Anmeldegebühr und fertig - ist eine vermutung von
> mir)
Allerdings liefert WHOIS zumindest eine deutsche Anschrift.
Ggf. mal anrufen.
Gruß
Marvin
--
Do not judge a man until you have walked a mile in his shoes.
After that, who cares? You are a mile away and you've got his shoes!
Siehe aktuelle Motorwelt - > Glasklar Abzocke, weil keine
Vermittlungsgarantie besteht.
mfg Berti
>> Ich bräuchte auch nicht mehr Gas als jetzt Benzin, und die Leistung des
>> Motors bliebe auch die gleiche.
Die Leistung ist messtechnisch gleich. Meine Kiste war nach dem Umbau
auf einem Leistungsprüfstand. Im Rahmen der Messgenauigkeit kein
Unterschied.
> In dem Punkt habe ich keine Erfahrung mit aktuellem Autogas, aber
> früher[tm] fehlten ihm ca. 10% an Brennwert, die sich natürlich in einer
> Leistungseinbuße und entsprechendem Mehrverbrauch bemerkbar machen.
Die Leistungseinbuße kam früher von den Venturidüsen im Ansaugtrakt.
Querschnittsverengung = Leistungseinbuße. Mit modernen
Flüssigeinspritzern hast du ggf. sogar einen Leistungsgewinn, da sich
die Zylinderfüllung durch die Verdampfungskälte des LPG verbessert.
Rechne mit 15-25% Mehrverbrauch in Litern. Benzin hat eine Dichte von
etwa 0.72-0.75 kg/l und einen Heizwert von 42 MJ/kg. LPG kommt auf eine
Dichte knapp über 0.5 kg/l und einen Heizwert von 46 MJ/kg. Rechnet man
das um, so ergibt sich ein unvermeidbarer Mehrverbrauch von etwa 25%.
Abzüglich etwas Gewinn durch eine etwas höhere Brenntemperatur und
homogenere Gemischbildung bist du bei 20%. Alles was darunter ist,
deutet entweder auf einen Rechenfehler durch vernachlässigtes
Startbenzin hin (gerade bei Kurzstrecken) oder ein zu mageres Gemisch,
was auf Dauer nicht gut ist.
/Ansgar
seit fast 3 Jahren bzw. 60.000 km auf LPG unterwegs.
> Allerdings liefert WHOIS zumindest eine deutsche Anschrift.
> Ggf. mal anrufen.
Identisch mit dem Impressum.
Ich werd mal vorbeifahren. Eines kann ich schon jetzt sagen, eine vornehme
Adresse ist es nicht.
Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
>> In dem Punkt habe ich keine Erfahrung mit aktuellem Autogas, aber
>> früher[tm] fehlten ihm ca. 10% an Brennwert, die sich natürlich in einer
>> Leistungseinbuße und entsprechendem Mehrverbrauch bemerkbar machen.
>
> Die Leistungseinbuße kam früher von den Venturidüsen im Ansaugtrakt.
Ok. Meine Kenntnisse bezogen sich noch auf ein Vergaserauto.
Früher[tm] war das "Holländer-Problem" auch sehr verbreitet. Die
Niederlande haben ein sehr dichtes LPG-Netz, und viele Holländer fuhren
ganzjährig mit Autogas, ohne auch nur einmal, damals[tm] bei Vergasern
noch manuell, auf Benzinbetrieb umzuschalten. Wenn die dann durch D nach
Süden in den Urlaub fuhren, war irgendwo südlich Frankfurt das Autogas
zu Ende, das Netz war dünn, also wurde auf Sprit umgeschaltet. Und der
trockene, festgegammelte Vergaser mit halbverstopften Düsen machte dann
alles, nur nicht die richtige Spritmenge in den Motor bringen...
Das sollte bei modernen Einspritzern eigentlich kein Thema mehr sein.
>ich denke, 2009 ist Schluss. Ist doch klar, dass die Flüssiggasvertreiber
>das gerne anders hätten ;)
Absoluter Quatsch!
Natürlich werden beide Gasarten bis 2020 gleich behandelt!
Spätestens 2007 wird bei beiden die Steuervergünstigung gecancelt...
;-)
Bye,
Dirk
>> Allerdings liefert WHOIS zumindest eine deutsche Anschrift.
>> Ggf. mal anrufen.
>
> Identisch mit dem Impressum.
> Ich werd mal vorbeifahren. Eines kann ich schon jetzt sagen, eine
> vornehme Adresse ist es nicht.
Schmuddeliger Altbau, verkommener Eingang, Name auf Klingelschild auf
augeklebten Papierstreifen, 2 Name mit drauf. Das sieht nicht nach einer
Adresse eines Unternehmens mit Aussendienstlern aus, nicht im geringsten.
Bilder unter
http://people.freenet.de/raldo/
Sind nicht so doll, war dunkel und nur Handykamera.
> Absoluter Quatsch!
>
> Natürlich werden beide Gasarten bis 2020 gleich behandelt!
Wär ja toll. Aber, woher beziehst du deine Information ? Das
Bundesumweltministerium verlautbart was anderes (siehe Thread)
andreas
"Dirk Schmidt" <flygv...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ius3p15h4rrs2sruc...@4ax.com...
> Früher[tm] war das "Holländer-Problem" auch sehr verbreitet. Die
> Niederlande haben ein sehr dichtes LPG-Netz, und viele Holländer fuhren
> ganzjährig mit Autogas, ohne auch nur einmal, damals[tm] bei Vergasern
> noch manuell, auf Benzinbetrieb umzuschalten.
Du kannst es selten vermeiden zumindest den ersten Kilometer auf Benzin
zu fahren. Mit Ausnahme aller LPI Anlagen wird das Propan/Butangemisch
durch einen vom Kühlwasser beheizten Verdampfer geleitet. Bei Vollgas
braucht der bis zu 2 kW Heizleistung aus dem inneren
Wasserkühlkreislauf. Meist reicht die Wärmekapazität des Wärmetauschers
und die anfängliche Wassertemperatur nicht aus, um sofort die benötigte
Verdampferleistung bereitzustellen und problemlos auf Gas zu starten.
Der Verdampfer würde beim ersten Beschleunigen schlicht einfrieren,
nicht genug LPG liefern und dann hättest du einen unrund laufenden oder
sogar ausgehenden Motor. Daher schalten fast alle Anlagen erst bei
leidlich warmem Kühlwasser um.
> Wenn die dann durch D nach
> Süden in den Urlaub fuhren, war irgendwo südlich Frankfurt das Autogas
> zu Ende, das Netz war dünn, also wurde auf Sprit umgeschaltet. Und der
> trockene, festgegammelte Vergaser mit halbverstopften Düsen machte dann
> alles, nur nicht die richtige Spritmenge in den Motor bringen...
Kenn ich. 1/2 Jahr nicht getankt und keine 10l Sprit spazieren gefahren
(Sommer eben, kaum Startbenzin) und dann lief der Motor unter Benzin
irgendwie unrund. Vor allem im Leerlauf. 20l nachgetankt, einmal 10km
Autobahn Vollgas mit Benzin (man muss sich bei den Preisen echt
überwinden) und es war wieder alles in Ordnung.
> Das sollte bei modernen Einspritzern eigentlich kein Thema mehr sein.
Auch Einspritzdüsen können vergammeln. Deswegen gibts
Einspritzdüsenreiniger von den üblichen Verdächtigen. Daß der
normalerweise unsinnig ist, sei dahingestellt.
/Ansgar
> Wär ja toll. Aber, woher beziehst du deine Information ? Das
> Bundesumweltministerium verlautbart was anderes (siehe Thread)
Deinen Humor hast du bei Ebay versteigert?
Bevor sich die Erdgaslobby einen Steuervorteil streichen lässt, friert
eher die Hölle zu. Man hat an Werner Müller gesehen, was eine gute Lobby
(dort wars der Stromsektor) alles durchdrücken kann.
Davon ab, im .eu-Ausland^wUmland ist Erdgas und LPG ähnlich und niedrig
besteuert. Im Rahmen einer EU Harmonisierung des Steuerrechts wird .de
keinen Sonderweg fahren wollen. Mehr als den Anschluss verpassen und
noch mehr vom Erdöl abhängig werden kann man auf diesem Gebiet mit einer
Steuererhöhung nicht gewinnen.
Und die ca 12 Cent Steuerzuschlag ab 2010 sind zu verschmerzen. Ich
wette, der Preisabstand zum Benzin ist dann noch höher wenn die
Rohölpreise so weitersteigen und weiterhin keine Raffineriekapazitäten
aufgebaut werden.
/Ansgar
>Na dann mal Fakten auf den Tisch !!!
>Ich denke, dass du das nicht belegen kannst. Siehe BMU.
Man, was meinst Du, warum da ein Smiley war... ;-)
Aber, so, wie nun alles Mögliche und Unmögliche an Vergünstigungen
zurechtgestrichen wird, da wäre es letztlich kein Wunder, wenn auch
die Gasfahrer plötzlich die volle Steuer zahlen müßten (und nein, ich
wünsche es mir nicht, fahre ich doch selbst auch mit Gas...)!
Zutrauen würde ich das den Hanseln aber schon!
Bye,
Dirk
>
> Aber, so, wie nun alles Mögliche und Unmögliche an Vergünstigungen
> zurechtgestrichen wird, da wäre es letztlich kein Wunder, wenn auch
> die Gasfahrer plötzlich die volle Steuer zahlen müßten (und nein, ich
> wünsche es mir nicht, fahre ich doch selbst auch mit Gas...)!
Es gibt so etwas wie einen "Vertrauensschutz", deshalb halte ich es
nicht für sehr wahrscheinlich, dass die Vergünstigungen vor den auch
hier im Tread genannten Terminen fallen werden. Falls nicht, dann dürfte
es einige Prozsse geben. Die allerdings dürften sich dann bis zur
letzten Instanz knapp zehn Jahre hinziehen.
Grüße
Ulrich
> Dietmar Hollenberg schrieb:
>
>> Früher[tm] war das "Holländer-Problem" auch sehr verbreitet. Die
>> Niederlande haben ein sehr dichtes LPG-Netz, und viele Holländer fuhren
>> ganzjährig mit Autogas, ohne auch nur einmal, damals[tm] bei Vergasern
>> noch manuell, auf Benzinbetrieb umzuschalten.
>
> Du kannst es selten vermeiden zumindest den ersten Kilometer auf Benzin
> zu fahren.
Mit der Landi den Hartog-Anlage im W123 ging das völlig problemlos. Und
von diversen Holländern wußte ich, daß sie seit Jahren nicht auf Benzin
umgeschaltet hatten.
> Daher schalten fast alle Anlagen erst bei
> leidlich warmem Kühlwasser um.
Damals[tm] hat noch keine Anlage umgeschaltet. Der Umschalter mußte
manuell betätigt werden.
http://www.ksta.de/html/artikel/1134369473090.shtml
:-)
ingo, der es ja schon vorher gesagt hat
>http://www.ksta.de/html/artikel/1134369473090.shtml
>
>
>:-)
>
>ingo, der es ja schon vorher gesagt hat
Na ja, zum Einen ist das noch nichts Endgültiges und zum Anderen sind
da auch noch Fehler drin (es handelt sich nicht um eine
Steuerbefreiung, die Steuer ist nur reduziert!)!
Dann sind längst nicht alle Autogas-Fahrzeuge als solche registriert
(ich erinnere mich noch genau, daß mein Umrüster geradezu darauf
gedrängt hat, daß ich auf einen bestimmten Schlüssel bei der
Eintragung bestehen soll, da andernfalls der Wagen nicht als
Autogasfahrzeug erkennbar wäre...).
Hej då,
Dirk (der sich natürlich aber freuen würde, wenn es denn so käme...)
[...]
> Kenn ich. 1/2 Jahr nicht getankt und keine 10l Sprit spazieren gefahren
> (Sommer eben, kaum Startbenzin) und dann lief der Motor unter Benzin
> irgendwie unrund. Vor allem im Leerlauf. 20l nachgetankt, einmal 10km
> Autobahn Vollgas mit Benzin (man muss sich bei den Preisen echt
> überwinden) und es war wieder alles in Ordnung.
Das ging mir im Sommer genauso. Auf Benzin lief er etwas unrund ->
"frisches" Benzin rein, ein paar Kilometer die Gänge schön hochziehen ->
Probleme gelöst.
Gruß,
Jens
--
Spritkostentabelle für Gasfahrer: http://www.jens-toensing.de/sprit
Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.
Am Fri, 2 Dec 2005 21:54:18 +0100 schrieb A.Muewi:
[...]
> Natürlich kam raus, dass Gas in jeder Hinsicht billiger sei, der Liter für
> 0.59, Amortisation in 2 Jahren bei ca. 20.000km jährl. Fahrleistung,
schau mal unter www.amortisationsrechner.de
[...]
> Weiterhin meinte der Typ, dass der Umbau auf Autogas problemlos sei,
ist es in der Regel auch. Es kommt zumeist auf die Erfahrung des
Umrüsters an.
> erzählte dann noch etwas von extra Steuergerät und Löchern im Ansaugkrümmer
> wo das Gas dann eingeblasen würde, und vollautomatischem Umschalten zwischen
> Benzin und Gas.
richtig.
> Ich bräuchte auch nicht mehr Gas als jetzt Benzin, und die Leistung des
> Motors bliebe auch die gleiche.
Das sind die Aussagen eines Geschäftmannes, der Dir eine Autogasanlage
und danach regelmäßig Gas verkaufen will. Rechne mit 15-20%
Mehrverbrauch im Vergleich zu Benzin. Dann passt es.
> Einbauen will er einen Unterbodentank anstelle des Reserverades und eine
> Gasanlage von Prins/Holland.
Prins-Anlagen haben einen sehr guten Ruf.
[...]
> Ist das wirklich so problemlos wie der meinte?
Wie gesagt, ob Autogasumrüstungen problemlos sind, das hängt zu 95% von
der Erfahrung des Umrüsters ab. Schau mal auf www.gas-tankstellen.de.
Dort gibt es eine Umrüstersuche (auch nach Umkreis), mit Bewertungen.
Im benachbarten Ausland fahren die Autos schon seit Jahrzenten auf
Autogas (NL,PL,FR,etc). Wenn es damit gröbere Probleme gäbe, dann würden
die das nicht machen.
> Lohnt sich das auch?
Kommt auf Deinen Fahrleistung an. Bedenke, dass Du immer etwas
Startbenzin brauchst. Wenn Du also jeden Tag nur 2 KM zur Arbeit fährst,
lohnt es sich nicht wirklich, weil dann der Anteil an Startbenzin sehr
groß ist. Fährst Du aber 20 KM zur Arbeit, dann lohnt es sich sehrwohl.
Dazu kommt die Frage, wie lange Du Dein Auto noch fahren willst. Wenn Du
Ihn eh in 20.000 KM verkaufen willst, dann hat es sich bis dahin nicht
amortisiert. Wenn Du aber noch 80.000 fahren willst, dann sparst Du
richtig viel Geld!
> Hat
> jemand von euch mit sowas Erfahrungen gemacht?
Ich fahre seit April auf Autogas und bin mittlerweile zufrieden.
Gruß,
Jens
--
Spritkostentabelle für Gasfahrer: http://www.jens-toensing.de/sprit
Schlaegt der Blitz den Bauern tot, spart sein Weib ein Abendbrot.
Ich wollte mal was fragen.
Ichhabe schon einiges über Gasumrüsten gelesen allerdings nur Benzin auf
gas.
Geht das eigentlich auch mit Diesel Fahrzeugen ?
Wäre doch auch da interessant, da man mit diesen meistens deutlich mehr
Kilometer fährt.
Gruß
Robert
Technisch angeblich machbar. Dabei wird das Gas dem Diesel beigemischt.
Das Auto fährt dann also mit einem Gas/Diesel-Gemisch.
Ist aber in D nicht zugelassen.
Wenn man sich ein Fahrzeug kauft, und man viele KM fährt, dann kann man
ja entscheiden: Möchte man einen Diesel, oder kauft man einen Benziner
und lässt ihn auf Gas umrüsten. Dann fährt man halt mit dem Gasfahrzeug
deutlich mehr Kilometer.
Gruß,
Jens
--
Spritkostentabelle für Gasfahrer: http://www.jens-toensing.de/sprit
Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt.
--
Gruss
Robert
>> Geht das eigentlich auch mit Diesel Fahrzeugen ?
> Nein das geht leider nicht, da sich Dieselmotoren nicht für Gasbetrieb
> eignen aufgrund der Konstruktion/Verbrennungsbedingungen.
Falsch. Schau dir bitte den Zündstrahlmotor an. Du kannst problemlos
Erdgas der Ansaugluft des Dieselmotors beimengen, verdichten und es dann
mit einer kleinen Menge Diesel/RME oder PÖLs zum richtigen Zeitpunkt
zünden. Durch die hohe Oktanzahl des Methans geht das und wird in .de in
diversen Stadtwerken bei Bussen realisiert.
/Ansgar
> Kommt auf Deinen Fahrleistung an. Bedenke, dass Du immer etwas
> Startbenzin brauchst.
Warum eigentlich, Anfang der 50er liefen die Opel Blitz meines Vaters nur
mit Gas, der Benzintank musste für eine Gasflasche weichen.
Warum geht das mit heutigen Anlagen nicht mehr?
Mir ist das Vereisungsproblem bewusst, das könnte man per Abgas oder
elektrischer Heizung lösen.