Gestern wollte ich hier in Dessau bei meinem Wagen neue originale bei MB
erworbene Bremsklötzer einbauen lassen. Doch Fehlanzeige...
"Die bauen wir ihnen nicht ein, die sind nicht bei uns gekauft, Weisung von
der Firmenzentrale".
Auf meinen Einwand hin, das ich mit den bei A.T.U. angebotenen
Billigbremsklötzen sehr
schlechte Erfahrungen gemacht habe und deshalb originale Teile von MB
einbauen möchte,
hat mich der Verkäufer mit den letzten Worten "MACHEN WIR NICHT!!!"stehen
lassen und sich dem nächsten Kunden gewidmet.
Ich empfinde das als Unverschämtheit, was sich A.T.U. da rausnimmt!
Als angebliche "Fachwerkstatt" kann man von denen doch wohl erwarten, das
sie auch
reine Reparaturarbeiten ausführen ohne das man den billigen
Ersatzteilschrott bei ihnen kaufen muß.
Meine letzten bei A.T.U. gekauften Bremsklötzer haben keine 18000 km
gehalten,
mit den originalen von Mercedes, welche ich jetzt noch drin habe, bin ich
schon über 37000 km gefahren.
In Zukunft werde ich A.T.U. meiden und kann allen die sich dort neue
Bremsklötzer einbauen lassen wollen
nur raten, darüber noch mal gründlich nachzudenken.
bye
Norman
> Auf meinen Einwand hin, das ich mit den bei A.T.U. angebotenen
> Billigbremsklötzen sehr
> schlechte Erfahrungen gemacht habe und deshalb originale Teile von MB
> einbauen möchte,
> hat mich der Verkäufer mit den letzten Worten "MACHEN WIR NICHT!!!"stehen
> lassen und sich dem nächsten Kunden gewidmet.
Aha. Hätte ich mir vorneweg an 3 Fingern abgezählt. Wäre mir als ATU-
Fillialleiter auch zu blöd... Ganz oder garnicht.
> Ich empfinde das als Unverschämtheit, was sich A.T.U. da rausnimmt!
Ach? Ich würde eher sagen das nennt man freie Marktwirtschaft.
> Als angebliche "Fachwerkstatt" kann man von denen doch wohl erwarten, das
> sie auch
> reine Reparaturarbeiten ausführen ohne das man den billigen
> Ersatzteilschrott bei ihnen kaufen muß.
Anscheinend nicht, dieses besseren hat Dich ja der Verkäufer belehrt.
Warum gehst Du nicht gleich zu einer freien Werkstatt und lässt sie da
einbauen, wenn Dir der MB-Service offensichtlich zu teuer ist? Teurer
als ATU sind die auch nicht.
> In Zukunft werde ich A.T.U. meiden und kann allen die sich dort neue
> Bremsklötzer einbauen lassen wollen
> nur raten, darüber noch mal gründlich nachzudenken.
Warum? Das das Material schlecht ist ist eine Sache. Das ein Verkäufer
irgendwo in Dessau Deinen Stolz angekratzt hat, wird hier eher wenige
interessieren.
Und was ich eigentlich fragen wollte: Wo ist der logische Zusammenhang
zwischen unfreundlich(geschehen) und unseriös(im Topic geschrieben)?
X-Post gelöscht
--
N:M
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> Gestern wollte ich hier in Dessau bei meinem Wagen neue originale bei MB
> erworbene Bremsklötzer einbauen lassen. Doch Fehlanzeige...
> "Die bauen wir ihnen nicht ein, die sind nicht bei uns gekauft, Weisung von
> der Firmenzentrale".
> Auf meinen Einwand hin, das ich mit den bei A.T.U. angebotenen
> Billigbremsklötzen sehr
> schlechte Erfahrungen gemacht habe und deshalb originale Teile von MB
> einbauen möchte,
> hat mich der Verkäufer mit den letzten Worten "MACHEN WIR NICHT!!!"stehen
> lassen und sich dem nächsten Kunden gewidmet.
> Ich empfinde das als Unverschämtheit, was sich A.T.U. da rausnimmt!
Ich habe nicht verstanden, weshalb ATU (oder irgendeine andere
Werkstatt) verpflichtet waere, deine Sonderauftraege auszufuehren.
Wieso muss ATU solche Auftraege annehmen?
> Als angebliche "Fachwerkstatt" kann man von denen doch wohl erwarten, das
> sie auch
> reine Reparaturarbeiten ausführen ohne das man den billigen
> Ersatzteilschrott bei ihnen kaufen muß.
Ueber die Qualitaet von ATU-Teilen kursieren verschiedene Geruechte.
Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass die Filialen sehr
unterschiedliche Arbeitsqualitaet liefern. Ich habe hier in derselben
Stadt eine Filliale, die wohl hauptsaechlich mit Blinden und
Fuenf-linke-Daumen-an-jeder-Hand-Mechanikern besetzt ist und eine
zweite, die wirklich ganz ordentlich gearbeitet hat.
Um Fremdteile, die ich nicht selber einbauen kann, erledigt zu
bekommen, habe ich einen kleineren Familienbetrieb an der Hand. Nur
hat der leider keine Spezialausruestung z.B. fuer Klimaanlagen.
> In Zukunft werde ich A.T.U. meiden und kann allen die sich dort neue
> Bremsklötzer einbauen lassen wollen
> nur raten, darüber noch mal gründlich nachzudenken.
Bremskloetze mach' ich eh selber. Dafuer gebe ich nicht mehr Geld als
die Ersatzteilkosten aus.
N.
P.S.: in de.* gilt ein Realname als hoeflich.
>Hallo...
>
>Gestern wollte ich hier in Dessau bei meinem Wagen neue originale bei MB
>erworbene Bremsklötzer einbauen lassen. Doch Fehlanzeige...
>"Die bauen wir ihnen nicht ein, die sind nicht bei uns gekauft, Weisung von
>der Firmenzentrale".
>Auf meinen Einwand hin, das ich mit den bei A.T.U. angebotenen
>Billigbremsklötzen sehr
>schlechte Erfahrungen gemacht habe und deshalb originale Teile von MB
>einbauen möchte,
>hat mich der Verkäufer mit den letzten Worten "MACHEN WIR NICHT!!!"stehen
>lassen.....
Jede Wette:
Kauf dir bei ATU Bremskloetze und versuche, diese bei deiner
DB-Werkstatt einbauen zu lassen. Wird auch nicht gehen...
--
Sehr gut! Köstlich:-)
Roy
> Jede Wette:
>
> Kauf dir bei ATU Bremskloetze und versuche, diese bei deiner
> DB-Werkstatt einbauen zu lassen. Wird auch nicht gehen...
ich hab am WE meine werkstatt (skoda) gefragt: einbau von kundenteilen ?
kein problem. solange es zugelassen, geprüft oder sonstwie freigegeben ist.
auf die rechnung kommt der vermerk "teile vom kunden angeliefert" und
fertich...
wieso sollte die werkstatt sich weigern ? immerhin verdient sie so noch ein
bisschen an der werkstatt.
so gesehen kann ich ATU nicht verstehen. ein kunde in der werkstatt ist
besser wie überhaupt kein kunde...
CU Ralf
Nogi schrieb:
> Gestern wollte ich hier in Dessau bei meinem Wagen neue originale bei MB
> erworbene Bremsklötzer einbauen lassen. Doch Fehlanzeige...
> "Die bauen wir ihnen nicht ein, die sind nicht bei uns gekauft, Weisung von
> der Firmenzentrale".
Ich halte auch nicht viel von dieser Werkstattkette, muß dem
Werkstattmensch hier aber recht geben. Ob die Qualität der von ATU
verkauften Bremsklötze gut oder schlecht ist, sei einmal nicht weiter
erörtert, aber wer gibt dem Monteur die Sicherheit, daß Du nicht einfach
irgendwelche Billigteile in der Originalverpackung anlieferst? Man hört
bereits genug über Markenfälscher, die absoluten Schrott in
Originalverpackungen verkaufen. Bei solchen sicherheitsrelevanten Teilen
habe ich ebenfalls schon immer den Einbau angelieferter Teile abgelehnt.
Ich kann zwar nicht sicher sagen, daß meine Teile immer der
Erstausrüsterqualität entsprechen, aber ich bin sicher, daß mein
Lieferant zuverlässig genug ist, daß er keine nachgemachten
Schrott-Teile liefert.
> Ich empfinde das als Unverschämtheit, was sich A.T.U. da rausnimmt!
Und ich empfinde es als extreme Feigheit, daß Du nicht mit Deinem Namen
zu so einem Artikel stehst.
Garfield
F'up gesetzt.
--
/\./\
/ o u \ Ich bin hier nur der Kater...
\<=Y=>/
---oOO-/ " \-OOo---------------------------------------------------
> Meine letzten bei A.T.U. gekauften Bremsklötzer haben keine 18000 km
> gehalten,
> mit den originalen von Mercedes, welche ich jetzt noch drin habe, bin ich
> schon über 37000 km gefahren.
Du fährst offensichtlich genauso dämlich wie Du postest.
Gell, Du gewinnst mit Deinen Merzedes jedes Rennen zu einer roten Ampel
--
Roland Mösl
http://www.pege.org Clear targets for a confused civilization
http://web-design-suite.com Web Design starts at the search engine
ACK. Ich geh ja auch nicht in die Kneipe und bring mein eigenes Bier mit.
> > Ich empfinde das als Unverschämtheit, was sich A.T.U. da rausnimmt!
>
> Ach? Ich würde eher sagen das nennt man freie Marktwirtschaft.
ACK2
> > Als angebliche "Fachwerkstatt" kann man von denen doch wohl erwarten, das
> > sie auch
> > reine Reparaturarbeiten ausführen ohne das man den billigen
> > Ersatzteilschrott bei ihnen kaufen muß.
>
> Anscheinend nicht, dieses besseren hat Dich ja der Verkäufer belehrt.
> Warum gehst Du nicht gleich zu einer freien Werkstatt und lässt sie da
> einbauen, wenn Dir der MB-Service offensichtlich zu teuer ist? Teurer
> als ATU sind die auch nicht.
DC ist zwar teurer aber dafür stimmt der Service. Bei mir sind demnächst
vorne Scheiben und Beläge fällig, und der Preisunterschied liegt komplett
zwischen DC und ATU bei 70 Euro.
Ich hab bei ATU mein Traggelenk wechseln lassen, und letzten Endes wurde
daraus eine neue Spurstange, ohne dass ich vorher darüber informiert
wurde. Dann hatte die Filiale weder Getränke noch Sitzgelegenheiten, was
natürlich ein wenig blöd war angesichts der Tatsache dass ich noch über
eine Stunde auf mein Auto warten musste.
Bei DC gibts in der Reparaturannahme eine Sitzecke mit Kaffee, nem
Fernseher und allen aktuellen Autozeitschriften (von VW Scene und
Tuning&Technik mal abgesehen *g*).
Jedenfalls werd ich wahrscheinlich nicht mehr zu ATU gehen, obwohl die
Reparatur an sich eigentlich sehr sauber ausgeführt wurde. Aber so richtig
gut aufgehoben hab ich mich da auch nicht gefühlt.
Wahrscheinlich werd ich mit den Bremsen zu DC gehen. Die Angebote von
anderen Freien lagen auch nicht viel unter dem, was DC verlangt.
> > In Zukunft werde ich A.T.U. meiden und kann allen die sich dort neue
> > Bremsklötzer einbauen lassen wollen
> > nur raten, darüber noch mal gründlich nachzudenken.
>
> Warum? Das das Material schlecht ist ist eine Sache. Das ein Verkäufer
> irgendwo in Dessau Deinen Stolz angekratzt hat, wird hier eher wenige
> interessieren.
ACK. Ich überlegs mir zwar aber aus anderen Gründen.
> Und was ich eigentlich fragen wollte: Wo ist der logische Zusammenhang
> zwischen unfreundlich(geschehen) und unseriös(im Topic geschrieben)?
Frag ich mich auch.
Andreas
---------------------------------------------------------------------------------------------
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
Ralf Handel schrieb:
> ich hab am WE meine werkstatt (skoda) gefragt: einbau von kundenteilen ?
> kein problem. solange es zugelassen, geprüft oder sonstwie freigegeben ist.
> auf die rechnung kommt der vermerk "teile vom kunden angeliefert" und
> fertich...
>
> wieso sollte die werkstatt sich weigern ? immerhin verdient sie so noch ein
> bisschen an der werkstatt.
> so gesehen kann ich ATU nicht verstehen. ein kunde in der werkstatt ist
> besser wie überhaupt kein kunde...
Sehe ich genauso. Mein/e Haustuner/-werkstatt hat mir sogar empfohlen
das Fahrwerk, was er mir einbauen sollte, woanders zu kaufen. Er meinte
er würde an dem Preis, den er dafür machen muß um konkurrenzfähig zu
sein eh nichts verdienen und ich würde unnötig draufzahlen. Auch bei
anderen Teilen war das bis jetzt noch nie ein Problem und als ich mit
dem von einem bösen Leut schlecht umgebauten Golf wieder bei ihm auf dem
Hof stand war er zwar etwas schadenfroh, aber im Endeffekt auch froh,
dass ich wieder da bin :-) Warum ist doch klar, ich komme regelmäßig,
zahle zuverlässig und war von allzuvielversprechenden Angeboten geheilt.
Jan
> Du fährst offensichtlich genauso dämlich wie Du postest.
>
> Gell, Du gewinnst mit Deinen Merzedes jedes Rennen zu einer roten Ampel
Stimmt der Gedanke ist mir auch gekommen. Meine sind jetzt bei 75Mm
fällig, wovon ich allerdings nur die letzten 30Mm zu verantworten habe.
Und du denkst genau so kreuzweise, wie du in Autos schläfst.
1. Die ist nicht bekannt, ob es sich um einen Automatik handelt.
2. Dir ist nicht bekannt, welches Gewicht die Karre hat
3. Die ist nicht bekannt, ob das Auto nur in der Stadt gefahren wird
oder eben nur auf der Autobahn.
4. Die ist nicht bekannt, welchen Durchmesser die Bremsscheiben hab.
5. dir ist nicht bekannt, welche Leistung das Auto hat
Ich fahre mit der einen Karre, die ich habe, jetzt schon 150 tkm (Opel)
mit den ersten Bremsbelägen rum und die sind noch gut für weitere 60-80
tkm und bei der anderen (auch einem Benz) sind nach 60 tkm die Beläge
aber völlig am Ende.
> Gell, Du gewinnst mit Deinen Mercedes jedes Rennen zu einer roten
> Ampel
Gell, das verstehst du nicht :-)
--
Gruß
Klaus
> erörtert, aber wer gibt dem Monteur die Sicherheit, daß Du nicht einfach
> irgendwelche Billigteile in der Originalverpackung anlieferst? Man hört
> bereits genug über Markenfälscher, die absoluten Schrott in
> Originalverpackungen verkaufen. Bei solchen sicherheitsrelevanten Teilen
und wer garantiert mir das ATU nicht auch auf so einen fälscher reingefallen
ist ?
sogar vertragswerkstätten hatten schon plagiate im originalkarton...
CU Ralf
> > Meine letzten bei A.T.U. gekauften Bremsklötzer haben keine 18000 km
> > gehalten,
>
>
> > mit den originalen von Mercedes, welche ich jetzt noch drin habe, bin
ich
> > schon über 37000 km gefahren.
>
> Du fährst offensichtlich genauso dämlich wie Du postest.
und du übertriffst das ganze noch ...
lass doch mal die reibwerte von den ATU und den DB belägen hören.
ICH weiss sie nicht. aber ich weiss, dass die werte mitunter ERHEBLICH
abweichen und auch das material von billigbelägen manchmal extremem
verschleiss unterliegt. ich weiss auch, dass die nachrüstscheisse vom freien
markt sich auf meiner alt-opa-kiste(tm) schneller abgefahren hat als die
originalbeläge, aber dafür nur lausige bremswirkung erbracht hat...
ich hab also keine probleme ihm die kilometerangaben zu glauben,
schliesslich stehen hier in der werkstatt genug fahrzeuge zum vergleichen
rum...
CU Ralf
> Jede Wette:
> Kauf dir bei ATU Bremskloetze und versuche, diese bei deiner
> DB-Werkstatt einbauen zu lassen. Wird auch nicht gehen...
Und warum denkst Du, sollte das nicht gehen? Ich bin vier Jahre lang
Mercedes gefahren und habe immer mein eigenes Öl zur Inspektion in
der Vertragswerkstatt mitgebracht. Kein Problem. Als der Auspuff
durch war, habe ich auch da einen neuen Endtopf mitgebracht und bei
Mercedes einbauen lassen. Kein Problem.
Wenn ATU glaubt, sich eine Arroganz dieser Art leisten zu können, bitte
sehr. Denen *muß* man ja sein Geld nicht hinterher werfen. Gibt genug
andere Werkstätten, die ihre Angestellten lieber Fremdteile einbauen als
mit dem Finger in der Nase bohren lassen.
cu ulf
--
"Oldie-Fahrer üben Stilprotest an dem, was heute angeboten wird."
Marktforscher Horst Nowak, Heidelberg
Seit sind vom Kunden mitgebrachte (Ersatz-)Teile "Sonderaufträge"? Solche
Werkstätten sollte man eh meiden, ausser natürlich der Meister äussert seine
Bedenken bezüglich der Qualität.
> N.
-T.
[fido rausgeschmissen]
Joerg Winkel wrote:
> Kauf dir bei ATU Bremskloetze und versuche, diese bei deiner
> DB-Werkstatt einbauen zu lassen. Wird auch nicht gehen...
Sag das nicht. Ich hab mir mal bei einer VAG-Werkstatt
gebrauchte (!) Federbeine in meinen Audi 80 einbauen lassen.
Liebe Grüße,
Erik.
--
"An diesen [nicht bundeseinheitlichen Feier-]Tagen nervt wenigstens diese
merkwürdige Firmenkundschaft aus Bayern und ein paar anderen Bundesländern
nicht mit Anrufen - ein herrlich ruhiges Arbeiten. Tja, solche entspannenden
Arbeitstage kennen die da unten gar nicht ;-)" -- Oliver Titz in d.a.t.u.
Hallo,
bei meinem Vater scheint regelmäßig bei 200 tkm die Automatikgetriebe
den Geist aufzugeben. Bis jetzt (das waren 2 mal) hat die Werkstatt
anstandslos die vom Teileverwerter gekauften Ersatzgetriebe montiert.
Gruß
Bernd
> Sag das nicht. Ich hab mir mal bei einer VAG-Werkstatt
> gebrauchte (!) Federbeine in meinen Audi 80 einbauen lassen.
Das kann ja alles sein, aber kann man daraus einen allgemeingültigen
Anspruch ableiten? Wenn eine Werkstatt so nicht arbeiten will, dann hab
ich als Kunde keine Handhabe, ausser zu einer anderen Werkstatt zu gehen.
Möglicherweise sieht die Kalkulation von ATU so aus dass die an den Teilen
mehr verdienen als an den Arbeitsstunden. Wenn dann die teilweise wirklich
günstigen Preise eine Mischkalkulation aus Teilen und Arbeitslohn
darstellen, dann versteh ich den Standpunkt voll und ganz. Andere
Werkstätten, besonders Freie, sind vielleicht sogar ganz froh, wenn der
Kunde ihnen die zeit- und kostenaufwändige Ersatzteilbeschaffung abnimmt.
Das "Bring vorbei, ich bau ein" kenne ich eigentlich auch nur von kleinen
freien Werkstätten.
> Sag das nicht. Ich hab mir mal bei einer VAG-Werkstatt
> gebrauchte (!) Federbeine in meinen Audi 80 einbauen lassen.
Das kann ja alles sein, aber kann man daraus einen allgemeingültigen
andreas...@freenet.de wrote:
> Erik Meltzer schrieb in der newsgroup de.etc.fahrzeug.auto:
> > Sag das nicht. Ich hab mir mal bei einer VAG-Werkstatt
> > gebrauchte (!) Federbeine in meinen Audi 80 einbauen lassen.
>
> Das kann ja alles sein, aber kann man daraus einen allgemeingültigen
> Anspruch ableiten?
Wollte ich damit auch nicht behauptet haben.
Liebe Grüße,
Erik.
--
Eine Schraube ohne Nagel ist ein Gewinde.
Thomas R. Sareks wrote:
> Seit sind vom Kunden mitgebrachte (Ersatz-)Teile "Sonderaufträge"? Solche
> Werkstätten sollte man eh meiden, ausser natürlich der Meister äussert seine
> Bedenken bezüglich der Qualität.
Das bleibt doch allein ATUs Sache, ob die sowas annehmen oder nicht. Der
Laden ist primär ein Teilevertrieb (das sagt mir der Name), der darüber
hinaus den Einbau anbietet. Daß ein Teilevertrieb den Einbau von
Fremdteilen ablehnt liegt für mich auf der Hand.
lc#
> Ich halte auch nicht viel von dieser Werkstattkette, muß dem
> Werkstattmensch hier aber recht geben. Ob die Qualität der von ATU
> verkauften Bremsklötze gut oder schlecht ist, sei einmal nicht weiter
> erörtert, aber wer gibt dem Monteur die Sicherheit, daß Du nicht einfach
> irgendwelche Billigteile in der Originalverpackung anlieferst? Man hört
> bereits genug über Markenfälscher, die absoluten Schrott in
> Originalverpackungen verkaufen.
100% ACK.
> Und ich empfinde es als extreme Feigheit, daß Du nicht mit Deinem Namen
> zu so einem Artikel stehst.
100%...aber das schrieb ich ja schon.
--
Andreas Menge
unterwegs im Skoda Octavia TDI
oder auf Yamaha XJ600N
kennst Du die freie Marktwirtschaft?
Dann solltest Du wissen, dass es jedem Händler freisteht, einem Kunden
eine Dienstleistung anzubieten oder auch nicht.
Was daran unseriös ist, solltest Du mir/uns nochmals näher erklären.
A.T.U. ist mir jedenfalls noch nicht jedenfalls unangenehm aufgefallen.
Stephan
> Das kann ja alles sein, aber kann man daraus einen allgemeingültigen
> Anspruch ableiten? Wenn eine Werkstatt so nicht arbeiten will, dann hab
> ich als Kunde keine Handhabe, ausser zu einer anderen Werkstatt zu gehen.
In dem Fall würde ich an Nomans Stelle auch einfach die Konsequenzen
draus ziehen und bei dem Laden keine Unterlegscheibe mehr kaufen und
gut ist. Sowas besonderes bietet ATU jetzt wirklich nicht, daß man
auf deren Dienstleistungen und Produkte angewiesen wäre.
> Das "Bring vorbei, ich bau ein" kenne ich eigentlich auch nur von
> kleinen freien Werkstätten.
Meine MB-Werkstatt hatte wie gesagt auch nicht das geringste Problem
damit, einen mitgebrachten Remus-Endtopf unters Auto zu schrauben oder
das mitgebrachte ELF 15W40 statt des hauseigenen Aral-vollsynthetik-
schweineteuer bei Ölwechsel zu verwenden.
cu ulf
--
Wenn schon vor der Abfahrt Ihr Ältester neben Ihnen am Auto steht und erklärt:
"Da steige ich nicht ein, Papa. Das ist ja peinlich" und Sie erst unter
Androhung von Taschengeldkürzung überhaupt vom Hof kommen, dann handelt
es sich um ein "Multipla". [Andreas Hallaschka, Stern]
> In dem Fall würde ich an Nomans Stelle auch einfach die Konsequenzen
> draus ziehen und bei dem Laden keine Unterlegscheibe mehr kaufen und
> gut ist. Sowas besonderes bietet ATU jetzt wirklich nicht, daß man
> auf deren Dienstleistungen und Produkte angewiesen wäre.
Stimmt. Ich werd zwar ATU nich mehr generell meiden, aber wegen der etwas
ungünstigen Rahmenbedingungen Reparaturen lieber woanders machen lassen.
> > Das "Bring vorbei, ich bau ein" kenne ich eigentlich auch nur von
> > kleinen freien Werkstätten.
>
> Meine MB-Werkstatt hatte wie gesagt auch nicht das geringste Problem
> damit, einen mitgebrachten Remus-Endtopf unters Auto zu schrauben oder
> das mitgebrachte ELF 15W40 statt des hauseigenen Aral-vollsynthetik-
> schweineteuer bei Ölwechsel zu verwenden.
Wie gesagt, der Punkt ist wahrscheinlich dass ATU sowohl Werkstatt als
auch Teilehändler ist. Und wenn die Margen bei den Teilen grösser sind,
dann ist so ein Verhalten erklärbar.
Allerdings könnte sich die MB-Werkstatt aus Prinzip weigern, einen
Remus-Endtopf an einen Mercedes zu bauen - man hat ja seinen Stolz :-)
> Stimmt. Ich werd zwar ATU nich mehr generell meiden, aber wegen
> der etwas ungünstigen Rahmenbedingungen Reparaturen lieber
> woanders machen lassen.
Mich stört die Teilequaliät. Meine Bremsbeläge von ATU hatten die halbe
Lebensdauer wie die Originalen. Da habe ich meine Konsequenzen gezogen.
Billig ist halt manchmal teuer.
> Wie gesagt, der Punkt ist wahrscheinlich dass ATU sowohl Werkstatt
> als auch Teilehändler ist. Und wenn die Margen bei den Teilen
> grösser sind, dann ist so ein Verhalten erklärbar.
Das ist der Punkt. Markenwerkstätten verdienen an den Ersatzteilen,
nicht am schrauben (trotz der hohen Stundensätze) und ATU ist da nicht
anders. (Widerspruch?)
> Allerdings könnte sich die MB-Werkstatt aus Prinzip weigern, einen
> Remus-Endtopf an einen Mercedes zu bauen - man hat ja seinen Stolz
> :-)
So isses. Aber man möchte den Kunden auch behalten und das geht nur
über Service. Versuche mal eine Kundenbindung über den Preis. Das
funktioniert IMHO nicht.
Jürgen
> Mich stört die Teilequaliät. Meine Bremsbeläge von ATU hatten die halbe
> Lebensdauer wie die Originalen. Da habe ich meine Konsequenzen gezogen.
> Billig ist halt manchmal teuer.
Na dann hab ich ja die Chance die 70 Euro, die mich der Bremsentausch bei
MB mehr kostet, über die Standzeit der Beläge wieder rauszuholen :-)
> > Wie gesagt, der Punkt ist wahrscheinlich dass ATU sowohl Werkstatt
> > als auch Teilehändler ist. Und wenn die Margen bei den Teilen
> > grösser sind, dann ist so ein Verhalten erklärbar.
>
> Das ist der Punkt. Markenwerkstätten verdienen an den Ersatzteilen,
> nicht am schrauben (trotz der hohen Stundensätze) und ATU ist da nicht
> anders. (Widerspruch?)
Ja. ATU ist keine Markenwerkstatt :)
andreas...@freenet.de wrote:
> Ja. ATU ist keine Markenwerkstatt :)
Das ist mir auch klar, aber danke für den Hinweiss ;-)
Die Aufforderung zum Widerspruch bezog sich aber auf meine
Feststellung, daß das Geld mit den Teilen und nicht mit dem Schrauben
verdient wird und ob *das* bei ATU anders sein soll. Meine
Markenwerkstatt hat mir *das* genau so bestätigt.
Gruß Jürgen
> So isses. Aber man möchte den Kunden auch behalten und das geht nur
> über Service. Versuche mal eine Kundenbindung über den Preis. Das
> funktioniert IMHO nicht.
Sicher doch. Stichwort Preis- bzw. Qualitätsführerschaft. Entweder -
oder. Der Weg zwischen den Stühlen klappt nicht.
Gruß
Torsten
Den Widerspruch wirst du so von mir nicht kriegen, etwas ähnliches hab ich
an anderer Stelle dieses Threads nämlich selbst schon vermutet (liegt ja
auch nahe).
Der kleinen Freien Werkstatt wird es eher recht sein wenn der Kunde seine
Teile selbst mitbringt, spart er sich dann doch den Aufwand, nicht am
Lager liegende Teile erst zu besorgen.
"Torsten Dietze" <bg...@bwl.tu-freiberg.de> wrote:
>> So isses. Aber man möchte den Kunden auch behalten und das geht nur
>> über Service. Versuche mal eine Kundenbindung über den Preis. Das
>> funktioniert IMHO nicht.
>
> Sicher doch.
Sicher nicht.
Ist ein Kunde mit deinem Service/Qualität (zu akzeptablen Preisen)
zufrieden hat er keinen Grund zu wechseln. Wie soll der andere Anbieter
ihn dann von seinem Service überzeugen.
Bist du nur der Billigste, braucht ein Wettbewerber nur ein Schild mit
einem niedrigeren Preis rauszuhängen und dein Kunde ist weg. Soviel zur
Kundenbindung.
> Stichwort Preis- bzw. Qualitätsführerschaft. Entweder -
> oder. Der Weg zwischen den Stühlen klappt nicht.
Das Letztere hat eh keiner behauptet.
Gruß Jürgen
Juergen Beutekamp schrieb:
>
>
> Mich stört die Teilequaliät. Meine Bremsbeläge von ATU hatten die halbe
> Lebensdauer wie die Originalen. Da habe ich meine Konsequenzen gezogen.
> Billig ist halt manchmal teuer.
>
Bremsscheiben für den 3er Golf sind als Original-Ersatzteil von VW 12 mm
dick, bei A.T.U. 10mm, beide haben eine Veschleißgrenze von 8mm! NAch
der Erfahrung nehme ich für die Zukunft lieber die von VW
Gruß
Arnulf
> > Bremsscheiben für den 3er Golf sind als Original-Ersatzteil von VW
12
> mm dick, bei A.T.U. 10mm, beide haben eine Veschleißgrenze von 8mm!
> NAch der Erfahrung nehme ich für die Zukunft lieber die von VW
Soll das heißen, dass die nur einen Effektivbelag von 2, bzw. 4 mm haben
sollen? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Gruß
Klaus
>> Sicher doch.
>
> Sicher nicht.
Ich mach jetzt hier mal nicht weiter :-)
> Ist ein Kunde mit deinem Service/Qualität (zu akzeptablen Preisen)
> zufrieden hat er keinen Grund zu wechseln. Wie soll der andere
> Anbieter ihn dann von seinem Service überzeugen.
Knackpunkt ist hier der *akzeptabler* Preis. Qualität kostet. Mir sind
genug Leute im persönlichem Umfeld bekannt, die das nicht kapieren
wollen. Das es schwer ist die Qualität von Dienstleistungen zu
kommunizieren ist mir klar (Stichwort: Dienstleistungsmarketing. Hab
ich mich lange genug mit rumärgern müssen). Von daher kein
prinzipieller Widerpruch.
> Bist du nur der Billigste, braucht ein Wettbewerber nur ein Schild
> mit einem niedrigeren Preis rauszuhängen und dein Kunde ist weg.
Das muss er aber erstmal können. Es kann ja nur einen Preisführer
geben. Und der muss es nicht für immer sein -> Wettbewerb. Wieviele
Lebensmittelhändler sind dir bekannt, die sofort Aldi dauerhaft
unterbieten können?
> Soviel zur Kundenbindung.
Kundenbindung ist ja auch meistens nur ein Wunsch der
Hersteller/Vertreiber. Ich bleibe trotzdem dabei, dass Du auch Kunden
über den Preis binden kannst.
Gruß
Torsten
> Allerdings könnte sich die MB-Werkstatt aus Prinzip weigern, einen
> Remus-Endtopf an einen Mercedes zu bauen - man hat ja seinen Stolz :-)
Dann hätte ihn wer anders drunter geschraubt und MB evtl. auch nicht den
Rest der Auspuffanlage verkauft. Wenn ich vorher gewußt hätte, daß man
bei MB eine derartig leicht zu (de)montierende Abgasanlage verbaut, dann
hätte ich es auch selber gemacht. Aber hinterher ist man immer schlauer.
Andererseits hat die Montage nur ca. 120DM gekostet - incl. verbrannter
Flossen beim Lehrling, der meinte mal ganz cool an ein Zwischenrohr
langen zu müssen, um etwas dran zu rütteln. Dumm nur, daß der Wagen Be-
triebstemperatur hatte, wo man ja nun *wirklich* nicht selbst drauf kom-
men kann, wenn die Werkstatt gerade erst aufgemacht hat und der Kunde
noch daneben steht und eine Minute vorher darauf hingewiesen hat, daß
der zu verbauende ESD im Kofferraum liegt. :-)
cu ulf
--
Nichts gegen den Camaro, aber wer den mit einem Porsche vergleicht der
bemerkt auch keinen Unterschied zwischen Else Kling und der Schiffer.
[Peter Sieker in d.e.f.a]
> Seit sind vom Kunden mitgebrachte (Ersatz-)Teile "Sonderaufträge"?
Seitdem jede Werkstatt eine gewisse Verantwortung für die Verkehrssicherheit
des Fahrzeuges auch nach der Reparatur trägt und sich die Werkstatt u.U. in
arge Probleme bringt, wenn Du mit Deinen selbstmitgebrachten Billigklötzen
aus Osteuropa verunfallst...
IMHO zeugt es nicht unbedingt von Verantwortungsbewusstsein, wenn eine
Werkstatt jedes Fremdteil unbesehen einbaut...
Benjamin
"Torsten Dietze" <bg...@bwl.tu-freiberg.de> wrote:
[Dinge über die wir uns einig sind]
> Das muss er aber erstmal können. Es kann ja nur einen Preisführer
> geben. Und der muss es nicht für immer sein -> Wettbewerb.
Richtig.
> Wieviele Lebensmittelhändler sind dir bekannt, die sofort Aldi
> dauerhaft unterbieten können?
Der Name musste jetzt kommen ;-)
Da sind wir aber auch schon beim Unterschied zwischen Pizza und Auto.
Die verkaufen Dinge ohne echten Servicebedarf. Machen sie es nicht
(z.Z. gips mal wieder jede Menge Computer bei Lidl und co.) erlebst
du dein blaues Wunder. Ein Auto ist aber Serviceintensiver als
Tiefkühlpizza.
> Kundenbindung ist ja auch meistens nur ein Wunsch der
> Hersteller/Vertreiber.
Aber ein wichtiges Ziel.
> Ich bleibe trotzdem dabei, dass Du auch
> Kunden über den Preis binden kannst.
Logisch, solange du der Billigste bist. Das sind aber auch die
wackeligsten Kunden. Ist einer Billiger sind sie weg. Ne echte
Bindung ist das nicht.
Nicht umsonst verkauft das 1. Auto einer Marke der Händler (mit
seinen Rabatten) an dich und das 2. der Typ im Blaumann.
Gruß Jürgen
> Das kann ja alles sein, aber kann man daraus einen allgemeingültigen
> Anspruch ableiten?
Sicher nicht, zumal mitgebrachtes Öl oder ein angelieferter Auspuff doch
weniger sicherheitsrelevant sind wie Bremsbeläge. Ausserdem hängt das auch
davon ab, ob der Kunde bekannt ist, wenn man nur gelegentlich mal bei ATU
vorbeischaut sollte man daruas kein besonderes Kundenverhältnis draus
ableiten ;-)
> Wenn eine Werkstatt so nicht arbeiten will, dann
> hab
> ich als Kunde keine Handhabe, ausser zu einer anderen Werkstatt zu
> gehen.
> Möglicherweise sieht die Kalkulation von ATU so aus dass die an den
> Teilen
> mehr verdienen als an den Arbeitsstunden. Wenn dann die teilweise
> wirklich
> günstigen Preise eine Mischkalkulation aus Teilen und Arbeitslohn
> darstellen, dann versteh ich den Standpunkt voll und ganz.
Natürlich basieren sehr viele Angebote von ATU auf einer Mischkalkulation,
die nur funktioniert, weil ATU auch die Teile verkauft. Diese Kalkulation
funktioniert natürlich nur, wenn ATU auch die einkalkulierten Teile verbaut.
Die ablehnende Haltung des ATU-Menschen kommt wohl daher, dass bei
Sonderwünschen wie dem Einbau von Original-Bremsbelägen die Kunden meist nix
dazubezahlen wollen. Warum sich dann damit rumärgern?
Und wie andere schongeschrieben haben, so teuer ist MB auch nicht, zumindest
bei uns können die MB-Aktionen für ältere Fahrzeuge durchaus auch preislich
mit ATU mithalten...
> Das "Bring vorbei, ich bau ein" kenne ich eigentlich auch nur von
> kleinen
> freien Werkstätten.
Ich liefere mein Motoröl und ATF auch immer selber an, ganz einfach darum,
weil meine Audi-Werkstatt kein Castrol im Programm hat, und vollsythetisches
ATF schon garnicht...
Benjamin
"Klaus Kreider" <klaus....@gmx.de> wrote:
> Arnulf Brandes wrote:
>
>>> Bremsscheiben für den 3er Golf sind als Original-Ersatzteil von
>>> VW 12mm dick, bei A.T.U. 10mm, beide haben eine Veschleißgrenze von
>>> 8mm! NAch der Erfahrung nehme ich für die Zukunft lieber die von VW
> Soll das heißen, dass die nur einen Effektivbelag von 2, bzw. 4 mm
> haben sollen? Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Ich schrieb von Bremsbelägen, er von Bremsscheiben! Die haben aber
(üblicherweise) gar keinen Belag sondern eine Verschleissgrenze. Die
ist gleich (hier 8mm Mindestdicke). Das hängt u.a. mit der Konstruktion
der Bremse zusammen und damit, das dünne Bremsscheiben zu heiss werden
können.
Jürgen *der schon wieder über Bremsen filosofiert*
Meinereiner schrieb auch:
"Solche Werkstätten sollte man eh meiden, ausser natürlich der Meister
äussert seine Bedenken bezüglich der Qualität."
[ ] Du liest geschriebenes auch mal zu Ende
[ ] Du zitierst vollständig
[ ] Du kannst dir was dabei denken.
> Benjamin
-t.
Lesen sollte man können :-(
Thanx
--
Gruß
Klaus
> Meinereiner schrieb auch:
> "Solche Werkstätten sollte man eh meiden, ausser natürlich der Meister
> äussert seine Bedenken bezüglich der Qualität."
Warum sollte man solche Werkstätten denn meiden, wenn sie sich weigern, vom
Kunden angelieferte Teile einzubauen? Irgendwie liegt es doch auf der Hand,
dass die diversen Angebote von Ketten wie ATU nur durch Mischkalkulation
zustandekommen, und vom Kunden angelieferte Teile _sind_ Sonderwünsche, und
Sonderwünsche haben in derartigen Kalkulationen selten Platz. IdR ist es
doch so, dass man zu ATU weniger wegen der guten Arbeitsleistung sondern
hauptsächlich wegen des Preises geht. Sonderwünsche kosten extra, was aber
die wenigsten Kunden bereit sind hinzunehmen. Warum also mit den Kunden
rumärgern, dass viele Werkstattketten wie ATU grundsätzlich keine
Kundenteile einbauen ist irgendwo verständlich...
> [ ] Du liest geschriebenes auch mal zu Ende
> [ ] Du zitierst vollständig
> [ ] Du kannst dir was dabei denken.
[ ] Du denkst weiter als zur Nasenspitze
[ ] Dein Umgangston ist angemessen
[ ] Ankreuz-Kästchen sind besonders toll
Benjamin
> und wer garantiert mir das ATU nicht auch auf so einen fälscher
> reingefallen ist ?
> sogar vertragswerkstätten hatten schon plagiate im originalkarton...
Immerhin liegt das dann aber im Wirkungsbereich der Werstatt (ATU), aber ich
kann nicht verlangen, dass die Werkstatt die gleiche Verantwortung, die sie
für die von Ihnen verkauften Teile hat, auch bei kundengelieferten Teilen
aufwenden muss...
Benjamin
> Immerhin liegt das dann aber im Wirkungsbereich der Werstatt (ATU), aber
ich
> kann nicht verlangen, dass die Werkstatt die gleiche Verantwortung, die
sie
> für die von Ihnen verkauften Teile hat, auch bei kundengelieferten Teilen
> aufwenden muss...
für die von mir angelieferten teile muss die werkstatt überhaupt keine
verantwortung aufwenden...
"Teile vom Kunden angeliefert" steht dann auf der rechnung....
solange die teile OK aussehen ist das ganz alleine mein problem.
CU Ralf
> für die von mir angelieferten teile muss die werkstatt überhaupt keine
> verantwortung aufwenden...
Aber ganz sicher...
> "Teile vom Kunden angeliefert" steht dann auf der rechnung....
>
> solange die teile OK aussehen ist das ganz alleine mein problem.
Nein! Die Werkstatt trägt zwar keine direkte Verantwortung für die
mitgebrachten Teile, wohl aber für die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs.
Passiert etwas wegen der gefälschten Bremsbeläge, die Du angeliefert hast,
ist die Werkstatt dran, da sie diese Beläge nie hätte einbauen dürfen.
Benjamin
> Nein! Die Werkstatt trägt zwar keine direkte Verantwortung für die
> mitgebrachten Teile, wohl aber für die Verkehrssicherheit des
> Fahrzeugs. Passiert etwas wegen der gefälschten Bremsbeläge, die Du
> angeliefert hast, ist die Werkstatt dran, da sie diese Beläge nie
> hätte einbauen dürfen.
Da Werkstätten kein Materialprüfungslabor haben, können sie sich immer nur
auf äußere Merkmale wie Hersteller, Prüfzeichen und allgemeiner Zustand der
Teile verlassen. Bei eigenen und bei fremden Lieferungen.
Wenn diese Merkmale und ihre eigene Arbeit in Ordnung sind, wer sollte denn
mit welcher Begründung zusätzliche Ansprüche stellen? Haftet denn ein TÜV-
Prüfer, wenn er ein Teil abnimmt, daß optisch und nach Prüfzeichen einem
Original entspricht aber keines ist?
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
> Da Werkstätten kein Materialprüfungslabor haben, können sie sich
> immer nur auf äußere Merkmale wie Hersteller, Prüfzeichen und
> allgemeiner Zustand der Teile verlassen...
Genau, und auf die Herkunft der Teile. Natürlich erwartet niemand, dass die
Werkstatt die Teile vorher irgendwelchen Untersuchungen unterzieht. Aber zur
Sorgfaltspflicht gehört auch, keine Teile aus dubiosen Quellen zu verbauen.
Und auch wenn der Kune erzählt, er hätte das Teil bei <insert seriösen
Autoteilehandel here> gekauft, sollte eine verantwortungsbewusste Werkstatt
den Einbau zumindest bei arg sicherheitsrelevanten Teilen (Bremsen, Lenkung,
etc) verweigern. Tut sie das nicht, und passiert etwas, und es kommt raus,
dass die Werkstatt ein Teil aus einer unsicheren Quelle verbaut hat...
> Wenn diese Merkmale und ihre eigene Arbeit in Ordnung sind, wer
> sollte denn mit welcher Begründung zusätzliche Ansprüche stellen?
> Haftet denn ein TÜV- Prüfer, wenn er ein Teil abnimmt, daß optisch
> und nach Prüfzeichen einem Original entspricht aber keines ist?
Der TÜV-Prüfer übernimmt die Abnahme für ein bestimmtes Teil, z.B. ein
Lenrad. Ist das Lenrad ein Plagiat, haftet nicht der Prüfer (da er das Teil
auch nicht eingebaut hat), sondern der, der das Lenkrad eingebaut hat. Und
der Halter des Wagens...
Benjamin
> Der TÜV-Prüfer übernimmt die Abnahme für ein bestimmtes Teil, z.B. ein
> Lenrad. Ist das Lenrad ein Plagiat, haftet nicht der Prüfer (da er das
Teil
> auch nicht eingebaut hat), sondern der, der das Lenkrad eingebaut hat. Und
> der Halter des Wagens...
dann weise mir doch mal mit heimwerker- / werkstattmitteln nach, dass deine
bremsbeläge original <automarke> sind und kein plagiat.
KBA-Nr. und herstellerkennung kann jeder depp reinstanzen...
weder du noch die werkstatt kann überprüfen ob ein teil gefälscht ist oder
nicht. wie willst du jemanden für den einbau eines plagiates verantwortlich
machen, wenn das teil nur im labor als solches erkennbar ist ?
CU Ralf
> Aber zur Sorgfaltspflicht gehört auch, keine Teile aus
> dubiosen Quellen zu verbauen. Und auch wenn der Kune erzählt, er hätte
> das Teil bei <insert seriösen Autoteilehandel here> gekauft, sollte
> eine verantwortungsbewusste Werkstatt den Einbau zumindest bei arg
> sicherheitsrelevanten Teilen (Bremsen, Lenkung, etc) verweigern.
Wenn Du auf dieser Maximalforderung bestehst, bedeutet das in Konsequenz,
daß keine Werkstatt gebrauchte Ersatzteile vom Schrott oder selbst aus
einem vor Ort zerlegten Unfallwagen weiterverwenden dürfte.
Wenn man das weiterspinnt, wären dann am Ende Altfahrzeuge mit
eingeschränkter Ersatzteilversorgung von Werkstattarbeiten ausgeschlossen.
Die gleiche Sorgfaltspflicht auf andere Handwerker übertragen würde
bedeuten, daß ein Heizungbauer keinen gebrauchten Öltank anschliessen und
ein Mauerer keinen ausgebauten Fenstersturz einmauern dürfte.
Da habe ich doch starke Zweifel dran.
> Der TÜV-Prüfer übernimmt die Abnahme für ein bestimmtes Teil, z.B. ein
> Lenrad. Ist das Lenrad ein Plagiat, haftet nicht der Prüfer (da er das
> Teil auch nicht eingebaut hat), sondern der, der das Lenkrad eingebaut
> hat. Und der Halter des Wagens...
Und auch hier leuchtet mir nicht ein, warum ein abnehmender Ing in Fragen
der Plagiaterkennung weniger sorgfältiger sein kann hat als ein einbauender
Meister. Schließlich hat er dazu bessere Möglichkeiten und es ist sein Job,
so etwas zu beurteilen.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
> weder du noch die werkstatt kann überprüfen ob ein teil gefälscht ist
> oder nicht. wie willst du jemanden für den einbau eines plagiates
> verantwortlich machen, wenn das teil nur im labor als solches
> erkennbar ist ?
Wenn Zweifel an der Sicherheit des Teiles bestehen (und die sollte man
haben, wenn ich nicht weiss, wo das Teil wirklich herkommt), dann darf ich
als KFZ-Werkstatt das Teil nicht verbauen. Verbaut eine Werkstatt ein Teil
mit ungewisser/zweifelhafter Herkunft, und es passiert was, was auf einen
Fehler des minderwertigen Teils zurückzuführen ist, dann bekommt sie
Probleme...
Benjamin
Hi!
> Wenn Du auf dieser Maximalforderung bestehst, bedeutet das in
> Konsequenz, daß keine Werkstatt gebrauchte Ersatzteile vom Schrott
> oder selbst aus einem vor Ort zerlegten Unfallwagen weiterverwenden
> dürfte.
Natürlich darf sie das. Die Werkstatt trägt aber die Verantwortung dafür,
dass die Reparatur die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt. Aus diesem
Grund werden ja auch keine sicherheitsrelevanten oder schwer/nicht zu
überprüfenden Teile weiterverwendet...
> Wenn man das weiterspinnt, wären dann am Ende Altfahrzeuge mit
> eingeschränkter Ersatzteilversorgung von Werkstattarbeiten
> ausgeschlossen.
Nein. Warum auch? Die Verwendung von Altteilen ist ja nicht verboten. Es
geht ja nur darum, dass die Werkstatt für die Sicherheit des rearierten
Fahrzeuges verantwortlich ist. Ein AT-Getriebe, ein Scheibenwischer oder
eine Motorhaube von einem anderen Fahrzeug sind nicht unbedingt
sicherheitsrelevant...
Im Endeffekt darf die Werkstatt natürlich auch Plagiate verbauen. Fragt sich
nur, ob der Besitzer der Werkstatt das Risiko einzugehen bereit ist. Denn
haftbar sind sie bei schwerwiegender Folge auf alle Fälle...
> Die gleiche Sorgfaltspflicht auf andere Handwerker übertragen würde
> bedeuten, daß ein Heizungbauer keinen gebrauchten Öltank anschliessen
> und ein Mauerer keinen ausgebauten Fenstersturz einmauern dürfte.
Natürlich dürfen die das. Wenn dann aber der grbauchte Öltank leckt oder der
Fenstersturz auseinanderfällt ist der Handwerker dran, denn auch Handwerker
sind für die von Ihnen durchgeführten Arbeiten voll verantwortlich. Den
gebrauchten Öltank darf der Heizungsbauer natürlich anschliessen, allerdings
ist er dafür verantwortlich, dass bei der Installation die jeweiligen
Vorschriften eingehalten werden. Ist der Tank undicht darf er ihn nicht
anschliessen.
Um mal beim Handwerk zu bleiben: stell Dir vor, Du baust ein Haus. Das
Elektromaterial hast Du günstig im Großhandel besorgt. Der Elektriker
verlegt die Leitungen und baut die Schalter ein, die Du angeliefert hast.
Haus fertig, Strom an, einige Wochen später brennt das Haus ab. Schuld waren
die Leitungen, deren Querschnitt nicht groß genug für die Belastung war. Das
Material hast Du besorgt, der Elektriker hat es verbaut. Was glaubst Du
jetzt, wer haftbar ist? Genau, der Elektriker. Er hätte die Leitunge niemals
dort verbauen dürfen. Sowas (Eli schliesst zu dünne Leitungen an, die der
Hausbesitzer besorgt hat) ist vor vielen Jahren hier im Umkreis mal
passiert. Nicht der Hausbesitzer war dran, weil er die falschen Leitungen
gekauft hat, sondern der Elektriker, der die Leitungen verbaut hat.
> Und auch hier leuchtet mir nicht ein, warum ein abnehmender Ing in
> Fragen der Plagiaterkennung weniger sorgfältiger sein kann hat als
> ein einbauender Meister. Schließlich hat er dazu bessere
> Möglichkeiten und es ist sein Job, so etwas zu beurteilen.
Nein. Sein Job ist, Dir z.B. eine Freigabe für das Lenkrad "Momo Ugly 75cm"
mit der KBA-Nr. 12345 zu erteilen. Ob er bessere Möglichkeiten hat, zu
beurteilen, on das Lenrad echt oder ein Plagiat ist wage ich zu bezweifeln,
der einschlägige Handel (Tuner, Werkstatt), der die Dinger verbaut, hat das
wohl eher als ein TÜV-Prüfer, der vielleicht zweimal im Jahr dieses Lenkrad
eintragen darf. Abgesehen davon überprüft der TÜV nur die Einhaltung der
Vorschriften (und das auch nur an den geprüften Stellen und im Moment der
Prüfung!). Eine TÜV-Plakette sagt ja auch nicht, dass das Fahrzeug
verkehrssicher ist. Sie sagt nur aus, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der
Prüfung(!) an den geprüften Punkten(!) den Vorschriften entsprochen hat...
Benjamin
> Natürlich darf sie das. Die Werkstatt trägt aber die Verantwortung
> dafür, dass die Reparatur die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt.
> Aus diesem Grund werden ja auch keine sicherheitsrelevanten oder
> schwer/nicht zu überprüfenden Teile weiterverwendet...
Gibt es keine gebrauchte Lenkgetriebe?
> Um mal beim Handwerk zu bleiben: stell Dir vor, Du baust ein Haus. Das
> Elektromaterial hast Du günstig im Großhandel besorgt. Der Elektriker
> verlegt die Leitungen und baut die Schalter ein, die Du angeliefert
> hast. Haus fertig, Strom an, einige Wochen später brennt das Haus ab.
> Schuld waren die Leitungen, deren Querschnitt nicht groß genug für die
> Belastung war. Das Material hast Du besorgt, der Elektriker hat es
> verbaut. Was glaubst Du jetzt, wer haftbar ist? Genau, der Elektriker.
Das Beispiel geht am Problem vorbei, denn die Auswahl des richtigen
Querschnitts ist originäre Aufgabe des Elektrikers, genauso wie es der die
Auswahl des richtigen Belagtyps für den Mechaniker ist.
Richtig übertragen würde das Beispiel lauten:
Das richtig ausgewählte Kabel hat irgendwo eine verdeckte
Querschnittsverengung oder die Leitfähigkeit des Cu ist durch optisch nicht
erkennbare Beimischungen herabgesetzt.
Oder noch treffender:
Ein verbauter Schalter hat trotz Prüfzeichen im Inneren zu kleine
Querschnitte oder Kriechstrecken und verursacht dadurch einen Schaden.
> Er hätte die Leitunge niemals dort verbauen dürfen.
Stimmt. Genausowenig wie ein Mechaniker einen Bremsbelag fürs falsche Auto
einbauen darf, wenn ihm drei verschiedene in die Hand gedrückt werden. Die
geschilderten Folgen sind zwangsläufig.
Aber aus dem defekten Schalter kann dem Handwerker niemand einen Strick
drehen. Er muß ihn nicht zerlegen und Details nachmessen, das muß er auch
nicht können. Er muß lediglich den richtigen Typ anhand des Aufdrucks
auswählen, wobei er es mit Teilen aus für ihn unbekannten Quellen fast
zwangsläufig zu tun hat, wenn er an einer Anlage arbeitet die er nicht
selbst erstellt hat.
Wenn ich heute einen Elektriker mit dem Versetzen einer Steckdose
beauftrage, müßte er nach Deiner Forderung von vorneherein drauf bestehen,
eine neue Dose zu kaufen.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
> Wenn Zweifel an der Sicherheit des Teiles bestehen (und die sollte man
> haben, wenn ich nicht weiss, wo das Teil wirklich herkommt), dann darf ich
> als KFZ-Werkstatt das Teil nicht verbauen. Verbaut eine Werkstatt ein Teil
und wo kommt das teil her, dass ich aus dem ATE karton nehme und auf dem ATE
und KBA xxx steht ?
sagst du es mir ? oder muss ich davon ausgehen, dass es wirklich von ATE
kommt ? oder das es NIE von ATE kommt ?
oder was ?
du leidest scheinbar an paranoia
CU Ralf
wenn du da nicht höllisch aufpasst, die erneuern dir jedes Teil, mit der
Begründung, das das alte
Schrott wäre, was (bei mir) in den meisten Fällen aber nicht so ist.
Ich halte mich auch wieder an andere Werkstätten, da kann man nämlich so
etwas wie Vertrauen zum Mechaniker aufbauen....
Nogi <no...@nogitronik.de> schrieb in im Newsbeitrag:
amleg9$oga$03$1...@news.t-online.com...
> Hallo...
>
> Gestern wollte ich hier in Dessau bei meinem Wagen neue originale bei MB
> erworbene Bremsklötzer einbauen lassen. Doch Fehlanzeige...
> "Die bauen wir ihnen nicht ein, die sind nicht bei uns gekauft, Weisung
von
> der Firmenzentrale".
> Auf meinen Einwand hin, das ich mit den bei A.T.U. angebotenen
> Billigbremsklötzen sehr
> schlechte Erfahrungen gemacht habe und deshalb originale Teile von MB
> einbauen möchte,
> hat mich der Verkäufer mit den letzten Worten "MACHEN WIR NICHT!!!"stehen
> lassen und sich dem nächsten Kunden gewidmet.
> Ich empfinde das als Unverschämtheit, was sich A.T.U. da rausnimmt!
> Als angebliche "Fachwerkstatt" kann man von denen doch wohl erwarten, das
> sie auch
> reine Reparaturarbeiten ausführen ohne das man den billigen
> Ersatzteilschrott bei ihnen kaufen muß.
> Meine letzten bei A.T.U. gekauften Bremsklötzer haben keine 18000 km
> gehalten,
> mit den originalen von Mercedes, welche ich jetzt noch drin habe, bin ich
> schon über 37000 km gefahren.
> In Zukunft werde ich A.T.U. meiden und kann allen die sich dort neue
> Bremsklötzer einbauen lassen wollen
> nur raten, darüber noch mal gründlich nachzudenken.
>
> bye
> Norman
>
>
Ich auch:
Bin zu ATU gefahren, wollte nur kurz etwas fragen, bin an den Info-Tresen
gegangen. Dort telefoniert der Mitarbeiter. Gut, dann warte ich eben, bis er
fertig telefoniert hat, dachte ich. Er hat mich während des Telefonats
keines Blickes gewürdigt, nach Beendigung des Gesprächs hat er dann in
seinem Auftragsbuch rumgeschrieben und immer noch nicht hochgeschaut. Auch
ein räuspern meinerseits nützte nichts. Nach ein paar Minuten bin ich dann
wortlos gegangen.
Schlußfolgerung:
Nie wieder A.T.U.!
(Ja, genau -- wegen dieser "Kleinigkeit"!)
sodele, dann geb ich auch mal meine Informationen zum Besten was bei ATU
so alles läüft !!
Ich habe für mein Auto im Internet (eBay) ALU-Felgen gekauft. War alles
einwandfrei. Ich dachte mir, ich lege mir noch einmal eine einzelne
Felge zu, falls ich mal eine schrotten sollte.
Also, wieder ab ins Internet zu dem Hersteller der Felgen (Artec). Dort
wurde als Distributor ATU aufgeführt. Also kurz die genauen Daten der
Felge aufgeschrieben und am nächsten Tag nix wie hin und gleich den
ersten Verkäufer angehauen und Felge bestellen wollen.
Erstens mal war der Typ entweder voll der Depp, oder evtl. sind alle bei
ATU so. Der hat erstmal über 15min. gebraucht bis der endlich mal den
richtigen Bestellkatalog hatte. Nachdem ich langsam etwas ungeduldig
wurde und der Typ dauernd bei seinem Kollegen nachfragen mußte, kamen
dann nochmal 2 ATU-Mitarbeiter dazu. Dazwischen wurde dann noch bei der
Zentrale angerufen usw. So ging das auf alle Fälle fast eine 3/4 Stunde.
Was tut man nicht alles für sein Auto :-) Während der ganzen Zeit kam
dann noch irgendwie raus, daß es die entsprechende ALU-Felge ein
Auslaufmodell sei. Aber anscheinend kamen die dann doch zu dem
gewünschten Ergebniss.
Also füllte der Typ noch das Bestellfax aus und ab damit. Lieferzeit
sollte 7-10 Tage betragen. Achja, natürlich mußte ich die Hältfe des
Betrages anzahlen.
Nachdem 14 Tage nach der Bestellung sich immernoch keiner bei mir
gemeldet hatte, fuhr ich wieder zum ATU. Der damalige Mitarbeiter war
natürlich nicht da. Also habe ich eben einen anderen angehauen. Dieser
wußte natürlich mal von nix. Ich legte ihm das Bestellfax vor. Nach
langer suche kam dann heraus, das der damalige Mitarbeiter das Fax zwar
ausgefüllt hatte, aber leider nicht gefaxt hatte !!!!!
OK, der andere Mitarbeiter faxte also die Bestellung gleich weg. Dieses
mal blieb ich solange daneben stehen, bis das Fax weg war.
OK, dann nach ca. weiteren 14 Tagen rief mich dann ein Mitarbeiter von
ATU an und teilte mir mit, dass die Felge da und abgeholt werden könne.
Also am gleichen Abend wieder zum ATU gedüst. Die Felge im Karton unter
die Arme gepackt, an die Kasse und den Rest bezahlt und ab ins Auto. Da
mir aber doch ein recht komisches Gefühl durch den Magen ging, machte
ich noch auf dem Parkplatz gleich den Karton auf. Und siehe da !!!!!!
wie fast schon vermutet - die falsche Felge !!!!!
Also wieder zum ATU rein und gleich den ersten Mitarbeiter angemeckert.
Der meinte dann, das wäre kein Problem und nahm natürlich die Felge
zurück. Dann mal wieder ans Telefon und nachgefragt, warum die falsche
Felge kam. Die Typen in dem Tentrallager sind vermutlich die gleichen
Trottel. Die habens mal wieder nicht geblickt, sagte mir der andere
Mitarbeiter. Und dann noch eine sehr erfreuliche Nachricht :
die von Ihnen bestellte Felge ist leider ein Auslaufmodel und nicht mehr
lieferbar.
Na super, genau so hatte ich das befürchtet. Da mir jetzt allerdings der
Kragen platzte, wurde mir natürlich der Betrag für die Felge und
30,-Euro für Fahrtkosten bestattet. - ein kleiner Trost !
Also soviel zu diesem Thema, ich werde auf alle Fälle nie wieder zum ATU
gehen !!!!
Viele Grüße
Alex Klose
> Also soviel zu diesem Thema, ich werde auf alle Fälle nie wieder zum ATU
> gehen !!!!
Hallo Alex,
kann dir bei jedem anderen Händler auch passieren.
Gruß
Thomas
aber:
1. Ist es noch nicht
2. Hat sich noch kein anderer mit mir rumgestritten, das es eine Reifengröße
175/50 R13 nicht gibt,
bis ich ihm nach 10 min meinen Polo gezeigt habe, der auf besagten Reifen
stand.
und 3.
machen die dort jede Kleinigkeit, auch wenn das noch ewig und 3 Tage laufen
würde.
Thomas Kammerer <T.Kam...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
ap9ctg$5el$02$1...@news.t-online.com...
Ich kann auch nachvollziehen, das ATU keine Fremdteile einbaut. Schon aus
Haftungsgründen. Bestimmte Teile würde Ich auch nur bei einem mir bekannten
Händler holen. Wenn man Fremdteile eingebaut haben möchte, sollte man nunmal
VORHER Fragen. Es gibt schon Werkstätten die es machen. Aber ausdrücklich
auf eigene Gefahr.
Das ATU nicht DER Göttliche Laden ist, ist eine andere Sache. Meiner
Erfahrung nach gibt es bei ATU Licht und Schatten. Loben möchte Ich mal
ausdrücklich ATU in Solingen, Hilden und Hamm-Heesen. Negative Kritik äußere
ich jetzt nicht an diversen Niederlassungen ;-)
Nur soviel...beim Vectra A eines Freundes von mir haben die eine Feder in
der hinteren Bremse falsch eingebaut, so das die Bremse immer blockierte.
Fiel denen nicht auf, erst bei Opel hat das ein Schrauber bemerkt. Naja...so
ist das nunmal.
Die Belegschaft bei ATU wechselt aus diesen Gründen auch sehr oft.
Die schlechten werden gefeuert, und die guten gehen woanders hin ;-)
Gruß Kester
> Meiner
> Erfahrung nach gibt es bei ATU Licht und Schatten.
Ich hab hier noch einen Schatten:
Passat B35 VR6: Bremsscheiben und Klötze vorne: A.T.U hat die
gewechselt, ich fuhr vom Hof und beim Bremsen fibrierte das Lenkrad.
Zurück. "Des isch vollkomme normaaal! Fahr' amol 250km!" Es war nach
500km noch nicht weg, eher das Gegenteil war der Fall. Also wieder hin
und auf den Tisch geklopft. "Na dann machet mer ewwe neie nei!" Gut, die
neuen waren besser, aber fingen dann nach 500km an zu rubbeln und zu
fibrieren. Wieder hin. "Des isch die Schpurschtang!" Oki, wechsel mal.
Fazit, Etwas besser, aber immer noch gerubbel. Wieder hin. Irgendwie war
auch das Bremsverhalten etwas zu lasch. "Sage mol, willsch ons hier
ferddichmache?" Ich dann raus aus dem Laden, zu VW gefahren und mir zwei
Scheiben und die Beläge gekauft. Ok, für den doppelten Preis. Am
Wochenende selbst eingebaut (was ich mir eigentlich sparen wollte, ich
hasse Schraubereien open Air) und.... Perfekt. Kein Rubbeln,
Bremsleistung bis zum Abwinken. Ahhh.
Ich hab die ATU Teile dann gepackt und ATU auf den Tisch geschmissen.
"Ha noi, die nemmet mir jetzed awwer nemme zrick!" Des hetsch uns scho
mache lasse misse!"
Ich bin raus, habe den bezahlten Betrag als Lehrgeld verbucht und bleibe
dem Roten Häuschen für alle Zeiten fern.
Aja, PitStop eröffnet demnächst gegenüber, ob ich da mal reinge... NEIN!
Ich denk nicht mal dran!
Schönen Tag noch...
Uwe
--
Bitte drucken Sie dieses Schreiben aus und beachten bitte
unsere auf der Rückseite aufgeführten AGBs. Vielen Dank!
E-mail: (ROT13) h...@ubrymre-csbemurvz.qr
Na ja, bei meinen häufigen Werkstattaufenthalten (altes Auto und 40000 km im
Jahr machen das nötig) habe ich mit den A.T.U.-Werkstätten ehe gute
Erfahrungen gemacht. Z.B. brauchten sie für die Reparatur einer Hardyscheibe
nur zwei Tage, obwohl noch das Ersatzteil besorgt werden mußte, Ford aber
für eine Reparatur des Schaltgestänges eine Woche.
Auch die verständliche Abneigung, mitgebrachte Ersatzteile einzubauen, kennt
schon mal Ausnahmen. Z.B. hatte ich mir ein JVC-Radio woanders gekauft, weil
mir nur das Radio, nicht aber der im Kofferraum untergebrachte dazu passende
CD-Player geklaut worden war. Das hat ATU trotzdem eingebaut, weil ich
darauf hinweisen konnte, daß sie kein JVC-Radio führten.
Die von ATU eingebauten Teile halten m.E. so lange wie andere, z.B.
Stoßdämpfer (von Monroe, nur halb so teuer wie von Ford)
>Nogi <no...@nogitronik.de> schrieb in im Newsbeitrag:
>> "Die bauen wir ihnen nicht ein, die sind nicht bei uns gekauft, Weisung
>> von der Firmenzentrale".
Sehr schlechte Erfahrungen mache ich aber mit der ATU-Card. Die verbilligt
angeblich die Reparaturen und schafft zu Sonderangeboten bevorrechtigten
Zugang. Mein Problem damit war, daß ich dachte, man müsse erst beim
Monatswechsel zahlen. Am 1. August habe ich mein defizitäres Konto ins Plus
gebracht, aber ATU hatte schon Tage vorher abzubuchen versucht. Prompt
verlangte ATU mehr Geld von mir und die Postbank auch. ATU habe ich mit der
Kopie meines Kontoauszugs und dem Hinweis auf ihre Werbung (einen Monat
einkaufen, dann erst bezahlen oder so ähnlich) scheinbar besänftigt.
Jedenfalls schrieb man gleich zurück, daß man auf die Mahngebühr verzichte,
Abbuchungen aber um den Monatswechsel herum mal früher und mal später
stattfänden, den genauen Termin könne ich telefonisch erfragen.
Danach brauchte ich am 13. September einen neuen Anlasser (238 Euro, 2 Jahre
Garantie), wollte mit der ATU-Card bezahlen, war gesperrt. Die Werkstatt hat
in der Zentrale angerufen, angeblich lag ein Versehen vor.
Kurz danach (21.9.) kleinere Wartung: Zündkerzen, Luftfilter. Karte immer
noch gesperrt. Erneuter Anruf, wobei die Mitarbeiterin hier in Aachen lange
warten muße, bis jemand ranging (Ihr Kommentar sinngemäß: "Aber wenn wir bei
deren Testanrufen nicht direkt rangehen...") Nun mußte ich angeblich bis
Oktober warten.
Vorigen Mittwoch (23.10) Ölwechsel mit neuen Olfilter (44 Euro). Karte immer
noch gesperrt.
Mit freundlichen Grüßen
Norbert Schnitzler
P.S.: Mein aktuelles Auto:
http://www.norbertschnitzler.de/Aachen/Scorpio.htm