>Kann sich ein Auto auf der Strasse ueberschlagen?
Ja.
>Wie muss man dazu fahren?
Wenn Du es ohne Fremdwirkung schaffen willst und dazu keinen Acker,
Strassengraben oder Bordstein zuhilfe nehmen willst, ist es eher
schwierig, man muss sich entweder genau im richtigen Mass bloed
anstellen oder wissen, wie man welches Auto aufs Dach legt.
Ohne obige Hilfestellung muss man eben genau den Punkt treffen,
an dem die Seitenfuehrung der Reifen grade noch ausreicht, um der
am Schwerpunkt angreifenden und fuers Umkippen ausreichend grossen
Kraft entgegenwirken zu koennen. Ueberdurchschnittlich haftfaehige
Reifen (oder wie im Fall der A-Klasse eine deutlich nachfedernde
Seitenkonstruktion der Karkasse z.B.), ein hoher Schwerpunkt und ein
nicht zu grosser und nicht weiter ausgeregelter Lenkwinkelsprung
koennten zum gewuenschten Ergebnis fuehren.
>Nach dem Mercedes A-Klasse Elchtest scheint es so zu sein, dass sich ein
>Auto auf der Strasse garnicht ueberschlagen darf, egal wie man faehrt.
Im Zuge der A-Klasse-Lamentiererei hat ein Tester in Oesterreich iirc
bei Puch demonstriert, dass man auch einen 911-Allrad im Elchtest zum
Ueberschlag bringen kann, wenn man weiss, was man flasch machen muss.
>Ist das richtig?
Nein. Nur wird die Rennleitung schon die eine oder andere Frage haben,
wie man denn innerhalb der Grenzen der StVO ein Auto aufs Dach gelegt
hat.
Tim
--
---1964 Norton Dominator 750---
---1964 Triumph T20 TigerCub---
Parts falling off these motorcycles are of the finest british craftsmenship!
Marla Maranov <Ma...@my-deja.com> wrote:
>Hier kam folgende Frage auf:
>Kann sich ein Auto auf der Strasse ueberschlagen?
Ohne weiteres, ist mir schon passiert.
> Wie muss man dazu
>fahren?
In meinem Fall, ca. 160km/h. Vollbremsung ohne ABS. Leicht verrissen.
200m rueckwaerts, Panik weil im wesentlichen nur noch Qualm gesehen
(von den 4 blockierten Reifen ;)), nochmal gerissen, Abflug.
>Nach dem Mercedes A-Klasse Elchtest scheint es so zu sein, dass sich ein
>Auto auf der Strasse garnicht ueberschlagen darf, egal wie man faehrt.
Es sollte in normalen Fahrsituationen nicht umkippen.
>Ist das richtig?
So absolut nicht...
Gruss,
Jens
Ich glaube es waren die ersten R5-Cup-Rennen. Da haben die Fahrer Slicks
aufgezogen und sind in der ersten Kurve haufenweise umgekippt. Die Haftung
der Reifen war da etwas besser als das Fahrwerk.
Es kann aber auch ein anderes Rennen gewesen sein. Ich hatte das vor ein
paar Jahren im Fernsehen gesehen.
--
Wolfgang Horejsi
Bastian
ps: sag Bescheid, ob's funktioniert hat :)
Alexander
--
> Bei meinem VW Passat blinkt die Temperaturkontrollleuchte.
> Was kann die Ursache sein ?
Zu hohe Temperatur?
[Ernst Hönig und Michael A. Gütlbauer in d.e.f.a]
Bastian Nau <gibs...@whopper.de> wrote:
>ps: sag Bescheid, ob's funktioniert hat :)
Freiwillig mach ich das nicht nochmal (war auch beim ersten Mal
nicht freiwillig). Ich fands nur besser, als mit ca. 80km/h
Differenz dem Trottel drauf zu fahren, der mich geschnitten hat.
Wars auch. Niemand verletzt, Auto Totalschaden.
Gruss,
Jens
PS: Really, kids, don´t try this at home...
Passiert besonders häufig bei Rennen auf Flugplatzgeländen:
1. hoher Reibwert der Betonpiste
2. Querfugen
-> wenn ein Wagen mit ausreichend großem Driftwinkel über eine Querfuge
hobelt wird er ausgehoben.
BTW: Viel häufiger hat man das gesehen als in den Niederlanden noch
Rückwärts-Rennen gefahren wurden.
Ingo
Hoffentlich Allianz versichert :-)
CU Tobs
In Fernsehen war letztens mal eine Sendung zu dem Thema. Da wurde
eindrucksvoll demonstriert, das 20-30 km/h schon ausreichen um ein Auto zu
kippen sobald Bordsteine o.ä. mit ins Spiel kommen.
Grüßle
Frank K.
--
******************************************************************************
Reiten: das Zwiegespräch zweier Körper und zweier Seelen, das dahin zielt,
den vollkommenen Einklang zwischen ihnen herzustellen.
(Waldemar Seunig)
******************************************************************************
Die Frage war ja ohne Hindernis, also quasi mit freiem Auslauf auf ebener
Strecke. Und ich denke mal da wird es unter normalen Umständen schwer sein
ein normalen PKW aufs Dach zu legen. Geländewagen und Kleinbusse mit hohen
Schwerpunkt sind hier wohl besser "geeignet".
> Grüßle
> Frank K.
Ciao
Amando
Ingo Braune schrieb:
>
>
> BTW: Viel häufiger hat man das gesehen als in den > Niederlanden noch
> Rückwärts-Rennen gefahren wurden.
>
> Ingo
Rückwärts-Rennen?
Wie muss man sich das vorstellen? wird die ganze Zeit rückwärts gefahren
und wie viele Runden? Da nahm man dann
so einen DAF mit stufenlosem "Riemengetriebe", der ja angeblich
rückwärts genauso schnell wie vorwärts fahren konnte, oder nicht?
mfg
Jörg
Jörg Edelmann schrieb:
In den zwei kleinen Klassen fuhren nur DAFs (Stock und modified), in den
größeren Klassen wurde nach Hubraum unterteilt (IIRC bis > 5l), die
Wagen hatten modfizierte Getriebe bei denen das Zahnrad für den
Rückwärtsgang fixiert war. Im Programm gabs auch noch Abschlepprennen
und Wohnwagenrennen. Rückwärts mit Wohnwagen an der vorderen Stoßstange
ist aber soweit ich weiß nur einmal veranstaltet worden, weil alle 30
Sekunden die Strecke blockiert war.
Ingo
>...
>Der hat einen 911er mal zerbeult, nur um zu zeigen das irgendwas geht?
Der wird dafuer ja auch bezahlt, ausserdem weiss ich nicht mehr, ob
das mit Absicht war oder er genau das Gegenteil beweisen wollte.
>Allerdings ist mir noch kein Unfall untergekommen, wo es wirklich einer
>gebracht hat auf flacher Straße sich aufs Dach zu drehen.
Ist auch recht unwahrscheinlich, jedenfalls ohne Zuhilfenahme der
Umgebung oder bei einigen sehr unguenstigen Fahrzeugen (z.B. dieser
eingelaufenen Suzuki-Minilaster, fuer die Todesmutigen unter den
Handwerkern).
> Auch liegen in
>den Städten, trotz der ganzen >Bordsteine nur ganz wenige Autos auf dem
>Dach, nach einem Unfall
Stadtgeschwindigkeit reicht am Bordstein auch nicht unbedingt,
jedenfalls nicht mehr nach einigen Metern seitlichen Rutschens,
und ueber den Bug ist schwierig, weil der SP bei den meisten doch
recht zentral liegt.
> Stadtgeschwindigkeit reicht am Bordstein auch nicht unbedingt,
> jedenfalls nicht mehr nach einigen Metern seitlichen Rutschens,
> und ueber den Bug ist schwierig, weil der SP bei den meisten doch
> recht zentral liegt.
An einem Gegenbeispiel bin ich heuer vorbeigefahren. In Neuperlach an
einer Kreuzung lag ein Mégane Scenic auf dem Dach (kann auch ein Zafira
gewesen sein). Verletzte gab es keine. Ich habe keine Ahnung, wie das
passiert ist, vermute aber, daß ein Randstein im Spiel war.
--
Wolfgang Mederle ICQ# 1435333 http://www.mederle.de/
wolfgang...@stud.uni-muenchen.de
American Motors: http://www.american-motors.de/
1986er BMW 325iX
> Freiwillig mach ich das nicht nochmal (war auch beim ersten Mal
> nicht freiwillig). Ich fands nur besser, als mit ca. 80km/h
> Differenz dem Trottel drauf zu fahren, der mich geschnitten hat.
>
> Wars auch. Niemand verletzt, Auto Totalschaden.
Und der Trottel über alle Berge....., Stimmts?
mfg
P.
Amando Knipfer schrieb:
> Mfg, Ansgar
> der so einen Fall im SHT hatte.
SHT?
Schädel-Hirn-Trauma?
Ciao
Amando
Thomas Bässler <mu...@muelltonne.de> wrote:
>> Wars auch. Niemand verletzt, Auto Totalschaden.
>
>Und der Trottel über alle Berge....., Stimmts?
Erstmal ja. Gab aber Zeugen und nach 50km hat die Polizei
ihn von der Bahn sortiert.
Ich glaube, das war fuer ihn teuerer als das bischen Unfallzeugs.
Er hat auch noch zugegeben, meinen Abflug gesehen zu haben...
Gruss,
Jens
>Allerdings ist mir noch kein Unfall untergekommen, wo es wirklich einer
>gebracht hat auf flacher Straße sich aufs Dach zu drehen. Auch liegen in
>den Städten, trotz der ganzen >Bordsteine nur ganz wenige Autos auf dem
>Dach, nach einem Unfall
>
Kann allerdings schneller gehen als man denkt. Ich habe mal gesehen,
wie ein R5 mit ganz ziviler Geschwindigkeit (<30 km/h) auf einer
Kreuzung ein anderes Auto gestreift hat. Da lagen dann noch so blöde
Straßenbahnschienen in der Straße, und dann lag der R5 plötzlich auf
dem Dach...
Der Fahrerin ist gottseidank nix passiert, und weil wir dann auch noch
die Zündung ausgeschaltet haben, ist die Karre auch nicht abgebrannt.
Der Sprit lief nämlich raus.
Frank
> Naja, Blattgefederte Stoppelhopser gelten nicht ;-) Zumal bei denen die
> Reiefn durch Aspahlttrennscheiben erstezt sind, die sogar in Gullis
> fallen ;-)
Schade, aus der KAtegorie Stoppelhoppser könnte ich noch den BW-Iltis
anbieten. Wie mein damaliger Fahrlehrer von der grossen grünen Firma meinte,
sei der ganz besonders tauglich, bei höheren Kurvengeschwindigkeiten auf die
Saite gelegt zu werden.
--
Andreas Menge
unterwegs auf Yamaha XJ600N
oder im Skoda Octavia TDI
> Im Programm gabs auch noch Abschlepprennen und Wohnwagenrennen.
> Rückwärts mit Wohnwagen an der vorderen Stoßstange ist aber soweit ich
> weiß nur einmal veranstaltet worden, weil alle 30 Sekunden die Strecke
> blockiert war.
Wohnwagenrennen kenne ich nur vorwärts (ich hab hier noch so eine ewig
alte Videokassette mit Rückwärts- Wohnwagen- und Abschlepprennen), wer
als erster mit einem noch halbwegs als Wohnwagen zu identifizierenden
Etwas hintendran ins Ziel kam, der hatte gewonnen.
cu ulf
--
Nichts gegen den Camaro, aber wer den mit einem Porsche vergleicht der
bemerkt auch keinen Unterschied zwischen Else Kling und der Schiffer.
[Peter Sieker in d.e.f.a]
> Ich glaube es waren die ersten R5-Cup-Rennen. Da haben die Fahrer
> Slicks aufgezogen und sind in der ersten Kurve haufenweise umgekippt.
> Die Haftung der Reifen war da etwas besser als das Fahrwerk.
Richtig, der R5-Cup in seiner Anfangsphase. Man hat dann recht schnell
auf Profilreifen umgestellt.
cu ulf
--
Billiger zusammenzustecken, kein Rumgeplantsche mit ekligen Flüssigkeiten;
also ideal für die Herstellung in gläsernen Fabriken und die Reparatur
durch spekulatives Teiletauschen. Paßt also prima in unsere Zeit.
[Erik Meltzer in defa über die Vorteile von drive-by-wire]
Hallo.
Die physikalischen Prozesse zwischen Reifen und Straße ändern sich doch
nicht dadurch, daß zuerst Eis und dann fester Boden kommt.
Ich bin bei einem Sicherheitstraining mal (als Beifahrer) eine recht
ordentliche Strecke auf einem sehr haftfreudigen trockenen Betonbelag
seitlich mitgerutscht.
Daher meine Einschätzung:
Bei normalen PKW-Parametern: Ohne Hindernis kein Umkippen. Die Reifen
bringen nicht genug Seitenführungskräfte (?) um das notwendige Kippmoment zu
erzeugen.
Bis dann, Horst
[...]
>Bei normalen PKW-Parametern: Ohne Hindernis kein Umkippen. Die Reifen
>bringen nicht genug Seitenführungskräfte (?) um das notwendige Kippmoment zu
>erzeugen.
>
>
Meine letzte Physik-Vorlesung liegt 7 Jahre zurueck. Man moege mich bitte
korrigieren, wenn ich hier gleich gehobelten Unsinn schreibe...
- Ein Auto kippt um, wenn der Schwerpunkt ueber die Unterstuetzungsflaeche
geraet. Beispiel: Sektglas.
- Die benoetigte Kraft um einen Gegenstand gleitend ueber eine Flaeche zu
ziehen ist nur abhaengig von dem Gleitreibungskoeffizienten (Abhangig von
den beiden Materialien) und der Auflagekraft, nicht jedoch von der Ge-
schwindigkeit. (Ich gehe hier von blockierten Raedern aus.)
- Die Gleitreibungskraft greift an der Unterstuetzungsflaeche an, die bei
so ziemlich allen Autos mehr oder weniger weit unter dem Schwerpunkt liegt.
- Je hoeher der Schwerpunkt, desto groesser die Kippgefahr. (Hebelwirkung?)
- Ein Auto hat eine rechteckige Unterstuezungsflaeche.
- Wenn der Schwerpunkt mehr oder weniger genau ueber der Mitte des
Rechtecks liegt, ist es schwieriger vorne ueber oder hinten ueber zu
kippen als seitwaerts.
- Ca. 25 Millionen andere Dinge vernachlaessigt. (Z.B.: Wenn das Auto
sich in Schwingungen versetzen laesst, kann das wahrscheinlich helfen,
den SP ueber die Unterstuetzungflaeche zu bekommen.)
Zusammenfassend:
Ob ein Auto umkippt, haengt im Wesentlich ab von seiner Masse, der Hoehe
des Schwerpunkts, der Groesse der Unterstuetzungsflaeche und des Gleitreib-
ungskoeffizienten zwischen Reifen und Strassenbelag.
Daher:
Es sollte unabhaengig von der Geschwindigkeit sein, ob ein Auto umkippt,
wenn es dem Fahrer nur gelingt die richtigen Parameter einzustellen.
(Ein kippbares Auto in die richtige Position zu bekommen (seitwaerts
gleiten) duerfte "ungeuebten" Fahrern allerdings einfacher fallen bei
hoeheren Geschwindigkeiten.)
Insofern liesse sich auch die Eis-Geschichte erklaeren:
Die Gleitreibung auf Eis ist gering. Das Auto stellt sich sehr leicht
quer. Wenn es so wiederum auf Asphalt geraet, kann es je nach Auto tat-
saechlich zu einem Abflug kommen.
Helmut
--
In a world increasingly dominated by image culture (TV, movies, .jpg
files), UNIX remains rooted in the culture of the word.
Thomas Scoville
Hi.
Also wenn du von Eis auf einen griffigeren Belag kommst rutscht der reifen
nicht mehr sondern wird stark abgebremst - und das in Querrichtung zum
Fahrzeug - da er ja wieder greift. Und das wirkt dann so wie ein Bordstein
oder eine Dennungsfuge. Es wird ein aufstellmoment erzeugt und der Wagen
will kippen.
Typisches Beispiel beim Motorrad.
Der Motorradfahrer fängt in einer Kurve an zu rutschen und bekommt angst, er
macht das Gas zu und die Reifen bekommen wieder grip. Es entsteht ein
aufstellmoment und das Motorrad richtet sich in der Kurve auf und kippt nach
Außen (Highsider).
Beim Auto ist das ganze etwas anders, da ein Auto wohl etwas breiter ist als
ein Motorrad. *g
Man bekommt jedes normal Straßenauto (Porsche, Ferrari oder andere
Supersportwagen evtl ausgenomen) zum kippen wenn man es will und man nicht
in seiner Handlung behindert wird (ESP), auch ohne ein Hinderniss ist das
schon ab ca. 30 km/h möglich.
Gruß
Markus
Wenn man blitzartig am Lenkrad kuerbelt, hat man sogar noch die viel
groessere Haftreibung....
Und, weil der Vorderreifen dann meist voellig eingefedert ist, genuegt ein
kleiner Bueckel um eine extrem grosse (senkrechte) Kraft auf die Reifen aus
zu ueben, und multipliziert mit Haftreibung anstatt Gleitreibung heisst
das Ueberschlag.
--
Bye,
Willem-Jan Markerink
The desire to understand
is sometimes far less intelligent than
the inability to understand
<w.j.ma...@a1.nl>
[note: 'a-one' & 'en-el'!]
Schlimmer: auf Eis weinig Reibung, daher wenig Einfederung an die 'vordere'
seite, und auf Asphalt auf einmal volle (Gleit)Reibung, worauf die Federn
sich noch einstellen muessen, also kippt das Fahrzeug dynamisch, und wird
so weiter kippen als wenn es gleichmaessig in diesel Lage gebracht worden
waere (langsame Drehung um die Hochachse nach Vollblockierung oder
Seitenaufprall)
>Typisches Beispiel beim Motorrad.
>Der Motorradfahrer fängt in einer Kurve an zu rutschen und bekommt angst,
er
>macht das Gas zu und die Reifen bekommen wieder grip. Es entsteht ein
>aufstellmoment und das Motorrad richtet sich in der Kurve auf und kippt
nach
>Außen (Highsider).
>Beim Auto ist das ganze etwas anders, da ein Auto wohl etwas breiter ist
als
>ein Motorrad. *g
Und die dynamische Einfederung wirkt sich auch nicht auf die Kipp-Lage
aus....
>Man bekommt jedes normal Straßenauto (Porsche, Ferrari oder andere
>Supersportwagen evtl ausgenomen) zum kippen wenn man es will und man nicht
>in seiner Handlung behindert wird (ESP), auch ohne ein Hinderniss ist das
>schon ab ca. 30 km/h möglich.
Wenn man auf einmal blitzschnell am Lenkrad kuerbelt (also ohne wenn und
aber bis zum Vollanschlag), dann hat man noch die Haftreibung, plus extrem
eingefederte Vorderreifen....ein ganz kleiner Unebenheit genuegt dann um
extreme Reibungskraefte hervor zurufen.
Hmmm, gäbe es vielleicht irgendeine Möglichkeit da eine Kopie zu
bekommen ?
Ich war damals nämlich noch ein mittelloser Schüler und hatte gar keinen
Viedeorekorder.
Ingo
[Rückwärts- Wohnwagen und Abschlepprennen]
> Hmmm, gäbe es vielleicht irgendeine Möglichkeit da eine Kopie zu
> bekommen ?
Ich habe gerade nochmal reingeschaut, die Qualität ist auf meinem
Mitschnitt schon so schlecht (ist halt 14 Jahre alt die Aufnahme),
da würde nach einer Kopie auf eine VHS-Kassette nicht mehr viel
übrig bleiben. Aber ich kann man versuchen, ob man noch ein brauch-
bares Div-X ;-) draus machen kann.
In article <ukmtm9...@monco.ulf-mueller.de>,
"Ulf M. Mueller" <u.mu...@rz-online.de> wrote:
>Ingo Braune <ingo....@web.de> wrote:
>
>[Rückwärts- Wohnwagen und Abschlepprennen]
>
>> Hmmm, gäbe es vielleicht irgendeine Möglichkeit da eine Kopie zu
>> bekommen ?
>
>Ich habe gerade nochmal reingeschaut, die Qualität ist auf meinem
>Mitschnitt schon so schlecht (ist halt 14 Jahre alt die Aufnahme),
>da würde nach einer Kopie auf eine VHS-Kassette nicht mehr viel
>übrig bleiben. Aber ich kann man versuchen, ob man noch ein brauch-
>bares Div-X ;-) draus machen kann.
>
>cu ulf
Weet iemand in nl.auto of er ergens (op het Net?) nog opnamen te
vinden/bestellen zijn van deze achteruit-rij- en caravan-races?
>Freiwillig mach ich das nicht nochmal (war auch beim ersten Mal
>nicht freiwillig). Ich fands nur besser, als mit ca. 80km/h
>Differenz dem Trottel drauf zu fahren, der mich geschnitten hat.
>
>Wars auch. Niemand verletzt, Auto Totalschaden.
IMHO wärste dem anderen besser aufgefahren, das Risiko führ Dich als
Hintermann ist deutlich niedriger als ein unkontrollierter Abflug. Kurz
vorm Aufschlag die Bremse lösen, damit Du wieder Lenkfähig wirst.
Und der Verursacher ist auch dingfest :-) Der mach den Dreher seines
Lebens. Alles Nervensache (ich weiß, sagt sich leicht)
> PS: Really, kids, don't try this at home...
ACK
Tschüß Wolfgang
--
FORTHing @ work | *Cheap* ...pick any
Dipl.-Ing. Wolfgang Allinger | *Fast* *Good* ... *two* of them
Germany ------------------------------------
## KreuzPunkt XP2 R ## | reply address set
Hallo Marla,
>Hier kam folgende Frage auf:
>Kann sich ein Auto auf der Strasse ueberschlagen? Wie muss man dazu
>fahren?
Es reicht, wenn man 'geschickt ungeschickt' (tm) Slalom fährt. Du mußt
die Kiste nur aufschauckeln und schwupps isset passiert.
Zumindest kommst Du so realtiv leicht auf die Seite. Fürs Dach brauchste
etwas mehr Tempo oder der letzte Lenkeinschlag muß perfekt sitzen.
Im Prinzip ist das mit jedem Auto möglich, je niedriger und sportlicher
die sind, umso schwerer. Aber gehen tut's IMHO immer.
Üb mal fleißig und berichte :-)
Tschüß Wolf(lieberlassessein)gang
> - Ca. 25 Millionen andere Dinge vernachlaessigt. (Z.B.: Wenn das Auto
> sich in Schwingungen versetzen laesst, kann das wahrscheinlich helfen,
> den SP ueber die Unterstuetzungflaeche zu bekommen.)
Richtig. Stichwort "Resonanzkatastrophe". Besitzt das Fahrwerk
eine Resonanzfrequenz, dann kann man auf dieser Resonanzfrequenz
theoretisch beliebig viel Energie in das Auto hineinpumpen. Also
Überschlag.
> Zusammenfassend:
> Ob ein Auto umkippt, haengt im Wesentlich ab von seiner Masse, der Hoehe
> des Schwerpunkts, der Groesse der Unterstuetzungsflaeche und des Gleitreib-
> ungskoeffizienten zwischen Reifen und Strassenbelag.
Und vor allem der Fahrwerksauslegung!
N.
--
# ./configure | http://home.pages.de/~beethoven/
# make |
# make install |
> Bleibt nur das Problem mit der "Beweisführung". Wenn es nicht sonnenklar
> (und beweisbar) ist, das der Vorherfahrende den Unfall verursacht hat,
> zahlt man zusätzlich zum eigenen Schaden auch noch den anderen. :-((
Und dann wäre da noch die Sache mit dem "erhöhten Betriebsrisiko" ab 130
km/h (BGH-Urteil)...
> Gruß
> ft
Ciao
Amando
...der auch mal bei v>200km/h einem ausweichen mußte und auf seinem Schaden
sitzenblieb. Und drauffahren wäre für beide nicht so gut ausgegangen bei
delta-v=ca.100km/h
> Hihi, ich erinnere mich noch lebhaft, wo die Richtfunk-Jungs durchs
> Gelände gefahren sind. Schnarrrz, Iltis fest. Aber man hat ja noch den
> Unimog....schredddel...Unimog fest. Am nächsten Tag kam der Berge-Panzer
Also nen Unimog festfahren, dazu gehört schon was. Mir hats tierisch Spass
gemacht damit durchs Gelände zu bügeln. Und die Wattiefe von 1,20m ist auch
nur sehr vorsichtige Herstellerangabe. Da geht deutlich mehr...
>> In meinem Fall, ca. 160km/h. Vollbremsung ohne ABS. Leicht verrissen.
>> 200m rueckwaerts, Panik weil im wesentlichen nur noch Qualm gesehen
>> (von den 4 blockierten Reifen ;)), nochmal gerissen, Abflug.
>Au mann, die armen Reifen.
Ja, wirklich ärgerlich - da kommt man unverhofft in die Situation,
sich ein neues Auto kaufen zu müssen, kann auch noch bequem die Reifen
vom alten vorher abmontieren (weil es nach dem Crash ja auf dem Dach
liegt), und dann das - Reifenschaden nach Vollbremsung. So ein Pech.
Muß man den neuen doch mit neuen Reifen kaufen.
Bye,
Christian
--
http://www.christian-luetgens.de
>
>Am 03.09.01 schrieb All folgendes:
>> Im Prinzip ist das mit jedem Auto möglich, je niedriger und
>> sportlicher die sind, umso schwerer. Aber gehen tut's IMHO immer.
>Bei korrekt ausgelegtem Fahrwerk geht es imho nicht. Weil eben genau
>deshalb so Stoßdämpfer eingebaut sind.
Also ich stell mein Auto nicht für Versuche zur Verfügung!
Naja, glauben heißt nix wissen :-)
Und Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Tschüß Wolfgang
>Hihi, ich erinnere mich noch lebhaft, wo die Richtfunk-Jungs durchs
>Gelände gefahren sind. Schnarrrz, Iltis fest. Aber man hat ja noch den
>Unimog....schredddel...Unimog fest. Am nächsten Tag kam der
>Berge-Panzer :-))))
Sach ich doch immer:
mit Allrad bleibste da stecken, wo kein Abschlepwagen hinkommt :-)
>> Im Zuge der A-Klasse-Lamentiererei hat ein Tester in Oesterreich iirc
>> bei Puch demonstriert, dass man auch einen 911-Allrad im Elchtest zum
>> Ueberschlag bringen kann, wenn man weiss, was man flasch machen muss.
>Der hat einen 911er mal zerbeult, nur um zu zeigen das irgendwas geht?
wobei da vermutlich nicht der DB911A gemeint war, an den ich zuerst
dachte? ;-)
>Allerdings ist mir noch kein Unfall untergekommen, wo es wirklich einer
>gebracht hat auf flacher Straße sich aufs Dach zu drehen.
hier stand mal was von einem Unfall in der Zeitung, wo eine Gruppe
Jugendlicher auf einem Parkplatz schnelle Kreise gefahren ist.
Immer enger.
bis die Karre aufm Dach lag.
Das mit dem Anschnallen haetten die sich besser voher ueberlegt :-(
>Auch liegen in
>den Städten, trotz der ganzen >Bordsteine nur ganz wenige Autos auf dem
>Dach, nach einem Unfall
hab grad neutlich am Wall an einem Baum noch einen Einschlag in ca. 2m
Hoehe entdeckt! Vom zugehoerigen Unfall weiss ich aber nicht naeheres.
>> Hihi, ich erinnere mich noch lebhaft, wo die Richtfunk-Jungs durchs
>> Gelände gefahren sind. Schnarrrz, Iltis fest. Aber man hat ja noch den
>> Unimog....schredddel...Unimog fest. Am nächsten Tag kam der Berge-Panzer
>
>Also nen Unimog festfahren, dazu gehört schon was.
ein tiefer, feuchter Acker reicht.
einmal hat mir auch schon ein Baumstumpf gereicht, aber da hatte ich
wohl eh schon die maximale Steigfaehigkeit erreicht....
wobei es auf Glatteis mit den Gelaendereifen noch viel uebler ist....
Darin lassen sich sogar Leoparde versenken.
Und dann kratzt sich der Bergungstank-Fahrer erst recht hinter'm Ohr....:))
>einmal hat mir auch schon ein Baumstumpf gereicht, aber da hatte ich
>wohl eh schon die maximale Steigfaehigkeit erreicht....
>
>wobei es auf Glatteis mit den Gelaendereifen noch viel uebler ist....
Willem (der meint dass sich Kettenfahrzeuge hervorragend eignen zum
Pirouette-fahren auf zentimeter dickes Glatteis....nix kritischer
Schleuder-Winkel, mit Knueppel und vollgas korrigieren, um wenigstens die
grobe Richtung der Pirouetten zu bestimmen....mit doofe Radfahrzeugen funzt
so etwas nich....:)) Jan
> Willem (der meint dass sich Kettenfahrzeuge hervorragend eignen zum
> Pirouette-fahren auf zentimeter dickes Glatteis....nix kritischer
> Schleuder-Winkel, mit Knueppel und vollgas korrigieren, um wenigstens die
> grobe Richtung der Pirouetten zu bestimmen....mit doofe Radfahrzeugen
funzt
> so etwas nich....:)) Jan
Ich durfte mal Zeuge sein, als mehrere Leopard-II im gepflegten Drift vor
mir abbogen. Ein eindrucksvolles Bild, wenn 55t Stahl seitweärts rutschen.
"Henning Koch" <Hennin...@student.uni-dortmund.de> schrieb im Newsbeitrag
news:d828ptk2e8314i9da...@4ax.com...
> hab grad neutlich am Wall an einem Baum noch einen Einschlag in ca. 2m
> Hoehe entdeckt! Vom zugehoerigen Unfall weiss ich aber nicht naeheres.
Renauld Kangoo? UND HUEPF!
SCNR René
>>> Also nen Unimog festfahren, dazu gehört schon was.
>> ein tiefer, feuchter Acker reicht.
> Darin lassen sich sogar Leoparde versenken.
Aber in (fast) allen Fällen nur, wenn der Fahrer es darauf anlegt, darin
anzuhalten.
> Und dann kratzt sich der Bergungstank-Fahrer erst recht hinter'm Ohr....:))
Das tut er aber erst, wenn die Windenlänge (80m sind IHMO nicht wenig)
nicht mehr ausreicht.
Wenn das immer noch nicht reicht, kann man die Bergepanzer auch
aneinanderreihen.
> Willem (der meint dass sich Kettenfahrzeuge hervorragend eignen zum
> Pirouette-fahren auf zentimeter dickes Glatteis....nix kritischer
> Schleuder-Winkel, mit Knueppel und vollgas korrigieren, um wenigstens die
> grobe Richtung der Pirouetten zu bestimmen....mit doofe Radfahrzeugen funzt
> so etwas nich....:)) Jan
Man muß dazu doch nur eine Gefahrbremsung auf den Asphalt legen, bei der
*sofort* die Ketten blockieren ... und tschüß!
Es sieht schon recht seltsam aus, wenn sich ~40t Stahl ohne Kontrolle
über die Straße bewegen.
Stefan
--
** Stefan Hölldampf ** st...@gmx.net **
[Unimog festfahren leicht gemacht]
>>wobei es auf Glatteis mit den Gelaendereifen noch viel uebler ist....
>
>Willem (der meint dass sich Kettenfahrzeuge hervorragend eignen zum
>Pirouette-fahren auf zentimeter dickes Glatteis....nix kritischer
>Schleuder-Winkel, mit Knueppel und vollgas korrigieren, um wenigstens die
>grobe Richtung der Pirouetten zu bestimmen....mit doofe Radfahrzeugen funzt
>so etwas nich....:)) Jan
mit dem Unimog geht das:
Ketten auf die Hinterachse, Allrad und Sperren rein.
der dreht sich ueberhall hin, nur nicht dahin, wo der Fahrer will...
(auf mich hat an dem Tag eh keiner gehoert, habs dann aufgegeben)
Amando Knipfer wrote:
> Und ich denke mal da wird es unter normalen Umständen schwer sein
> ein normalen PKW aufs Dach zu legen. Geländewagen und Kleinbusse mit hohen
> Schwerpunkt sind hier wohl besser "geeignet".
Mit dem VW T2 geht's nicht. Wir haben alles probiert. Er
dreht sich spektakulär, aber Umfallen ist nicht.
Liebe Grüße,
Erik.
--
"Aber ich habe noch nie festgestellt oder auch nur davon gehört, daß irgendwo
Alufolie drankleben irgendwas abschirmt. Das ist ungefähr so, wie wenn Du
zum Schutz gegen Hochwasser ein Handtuch über den Gartenzaun hängst."
-- Carlo Peschke in d.r.m.b.
Andreas Menge wrote:
> Also nen Unimog festfahren, dazu gehört schon was.
Ich hab's auch nur mit Hänger auf weich-feuchten Äckern
hingekriegt. Und natürlich im BKB-Tagebau auf frisch
aufgeschütteten Flächen, aber da kann man *jedes*
Radfahrzeug festfahren. Kettenfahrzeuge nicht, die kann
man nur versenken. :-)
Faustregel: Ein Unimog fällt nicht um, solange man sich
im Sitz halten kann, und bewegt sich, solange man noch
was von den Rädern sieht.
Liebe Grüße,
Erik.
--
> Siemens: So ist es meistens eigentlich nicht sinnvoll.
Grundig: Große Receiver und nichts drin im Gehäuse.
-- Andre Brandily reagiert in d.r.m.b. auf meine Signatur
Willem-Jan Markerink wrote:
> Willem (der meint dass sich Kettenfahrzeuge hervorragend eignen zum
> Pirouette-fahren auf zentimeter dickes Glatteis....nix kritischer
> Schleuder-Winkel, mit Knueppel und vollgas korrigieren, um wenigstens die
> grobe Richtung der Pirouetten zu bestimmen....mit doofe Radfahrzeugen funzt
> so etwas nich....:)) Jan
Wie meinen? Wir haben damals im Winterdienst zum Parkplatz-Streuen
erstmal ein paar Bahnen Splitt außenrum gelegt und den Rest dann
mit Vollgas (naja, so um die 40 km/h) gemacht. Einlenken, keine
Reaktion -- in den Splitt rutschen, *scharg*, steht um 180° gedreht,
prima, 3. Gang, Volldampf, nächste Bahn. Hat Spaß gemacht.
Liebe Grüße,
Erik.
--
"Wer am Ende auf der Siegerseite steht darf weitermachen, die
anderen müssen eine Runde aussetzen. Wer mit Enthaltung
abstimmt setzt drei Runden aus. (dan* - das Spiel)"
-- Cornell Binder in d.a.n.m.
Jens Hoffmann schrieb:
> PS: Really, kids, don´t try this at home...
Keine Angst, zuhause wird das nicht probiert!
CU
Martin
--
Martin Hofgesang
http://www.hofgesang.de
$viele_Schwanzverlängernde_Objekte