eine Bekannte sagte, die Verbrauchsanzeige in ihrem neuen Golf zeige bei
Tempo 130 einen niedrigeren Wert an als bei Tempo 100.
Kann das sein, so frage ich mich.
Einerseits muss man für Tempo 130 natürlich mehr Gas geben, verbraucht
also in einer Minute mehr Kraftstoff. Andererseits dauert die Fahrt von
A nach B aber auch weniger lange. So wäre es rein logisch schon denkbar,
dass man für eine Fahrt bei höherer Geschwindigkeit insgesamt weniger
Sprit verbraucht.
Was denkt ihr?
Frank
Also bei mir werden l pro 100 km im Bordcomputer angezeigt - entweder
als hochgerechneter Momentanverbrauch oder als Durchschnitt seit dem
letzten Zurücksetzen.
Prinzipiell halte ich das nicht für ausgeschlossen, dass man bei höherer
Geschwindigkeit weniger verbraucht als bei niedriger. Vergleiche z.B.
mal 30 km/h im 2. Gang, 30 km/h im dritten, 50 im dritten und 50 im vierten.
> eine Bekannte sagte, die Verbrauchsanzeige in ihrem neuen Golf zeige bei
> Tempo 130 einen niedrigeren Wert an als bei Tempo 100.
>
> Kann das sein, so frage ich mich.
ja - diese Verbruachsmessung ist absolut ungenau und eher eine
Schätzung.
> Einerseits muss man für Tempo 130 natürlich mehr Gas geben, verbraucht
> also in einer Minute mehr Kraftstoff. Andererseits dauert die Fahrt von
> A nach B aber auch weniger lange. So wäre es rein logisch schon denkbar,
> dass man für eine Fahrt bei höherer Geschwindigkeit insgesamt weniger
> Sprit verbraucht.
nein!
> Was denkt ihr?
Höhere Geschwindigkeit ist höherer Rollwiderstand und höherer
Luftwiderstand! Ergo mehr Energieverbrauch - egal was man versucht zu
erklären. Physik bleibt Physik.
Eine einzige minimale Möglichkeit bei höherer Geschwindigkeit Sprit zu
sparen wäre die Tatsache, daß der Motor vielleicht in einem etwas
wirtschaftlicheren Drehzahlbereich sein könnte statt als "untertourig"
als Säufer unwirtschaftlich zu arbeiten. Aber das macht wirklich
keinen nennenswerten Betrag aus im Vergleich zum deutlich höheren
Roll- und Luftwiderstand.
Gruss Wolfgang
--
Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt
das Wort NGANTWORT enthalten.
> Prinzipiell halte ich das nicht für ausgeschlossen, dass man bei höherer
> Geschwindigkeit weniger verbraucht als bei niedriger.
Das ist aber ein Irrtum und physikalisch nicht möglich.
> Vergleiche z.B.
> mal 30 km/h im 2. Gang, 30 km/h im dritten, 50 im dritten und 50 im vierten.
Und was soll das beweisen?
Kann durchaus sein, daß der Bordcomputer das anzeigt.
Was für einen Motor hat der Golf?
> Einerseits muss man für Tempo 130 natürlich mehr Gas geben, verbraucht
> also in einer Minute mehr Kraftstoff. Andererseits dauert die Fahrt von
> A nach B aber auch weniger lange. So wäre es rein logisch schon denkbar,
> dass man für eine Fahrt bei höherer Geschwindigkeit insgesamt weniger
> Sprit verbraucht.
Wenn du eine gegebene Strecke statt mit 100 mit 130 fährst, verbrauchst
du prinzipiell das 130/100 = 1,3-fache an Energie. Wenn der Wagen beim
höheren Tempo günstiger fahren soll, muß also der Wirkungsgrad des Motor
deutlich ansteigen, nämlich um mehr als 30%, andernfalls steigt ganz
simpel der reale Verbrauch an.
Ich glaube nicht, daß es aktuell Motoren gibt, die oberhalb des
mittleren Drehzahlbereichs einen solchen Sprung im Wirkungsgrad haben, oder?
> Was denkt ihr?
Traue keinem Bordcomputer. Ich hatte noch keinen, der genau angezeigt
hat. Allerdings stimmte bisher immerhin die Tendenz.
lc#
> eine Bekannte sagte, die Verbrauchsanzeige in ihrem neuen Golf zeige bei
> Tempo 130 einen niedrigeren Wert an als bei Tempo 100.
Sie soll halt bei 100 auch schon auf den hoechsten Gang schalten, dann
wird sich das geben.
;-)
mfg
otto
ach ja? kannst ja mal 50 km lang 100 km/h im 2. gang fahren. und
anschließend dieselbe strecke bei 110 km/h im 6. gang...
> Einerseits muss man für Tempo 130 natürlich mehr Gas geben, verbraucht
> also in einer Minute mehr Kraftstoff. Andererseits dauert die Fahrt von
> A nach B aber auch weniger lange. So wäre es rein logisch schon denkbar,
> dass man für eine Fahrt bei höherer Geschwindigkeit insgesamt weniger
> Sprit verbraucht.
>
> Was denkt ihr?
Kann durchaus sein, wenn sie bei es bei 100 nicht für nötig hält im
höchsten Gang zu fahren. Frauen machen sowas.
Andreas
> Prinzipiell halte ich das nicht für ausgeschlossen, dass man bei höherer
> Geschwindigkeit weniger verbraucht als bei niedriger. Vergleiche z.B.
> mal 30 km/h im 2. Gang, 30 km/h im dritten, 50 im dritten und 50 im vierten.
rein logisch überlegt kanns nicht so sein, denn der Luft-Widerstand steigt
ja überproportional mit steigender Geschwindigkeit.
um weniger zu verbrauchen müssten andere Widerständer noch erheblich mehr
sinken.
nun: welche könnten das also sein?
--
cu |_|
|olger
Wir reden hier von "normalen" Geschwindigkeiten und nicht von
Drehzahlen. Und wir reden hier von normalen Fahrweisne und nicht
konstruierten Motovergewaltigungen!
Klar kann ein Motor minimal günstiger sein wenn er schneller dreht
aber im optimaleren Drehzahlbereich.
Dein Argument ist Müll! Du kannst ja auch mit angezogener Handbremse
im Rückwärtsgang fahren und das Ergebnis in deine Argumente mit
einfliessen lassen.
<kopfschüttel>
> Wenn du eine gegebene Strecke statt mit 100 mit 130 fährst, verbrauchst
> du prinzipiell das 130/100 = 1,3-fache an Energie.
Quatsch!
Aus Wikipedia:
Der Luftwiderstand ist somit jeweils proportional zum
Strömungswiderstandskoeffizient, zur projizierten Frontfläche und zum
Quadrat der Geschwindigkeit. Die erforderliche Antriebsleistung ist
^^^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
sogar proportional zur dritten Potenz der Geschwindigkeit. Daher hat
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
die Wahl der Geschwindigkeit bei Kraftfahrzeugen neben den anderen
beiden Faktoren besondere Auswirkung auf den Treibstoffverbrauch.
Das ist möglich weil der Verbrauch eines Verbrennungsmotors nicht linear
mit der Drehzahl steigt.
> Höhere Geschwindigkeit ist höherer Rollwiderstand und höherer
> Luftwiderstand! Ergo mehr Energieverbrauch - egal was man versucht zu
> erklären. Physik bleibt Physik.
Richtig.
> Eine einzige minimale Möglichkeit bei höherer Geschwindigkeit Sprit zu
> sparen wäre die Tatsache, daß der Motor vielleicht in einem etwas
> wirtschaftlicheren Drehzahlbereich sein könnte statt als "untertourig"
> als Säufer unwirtschaftlich zu arbeiten. Aber das macht wirklich
> keinen nennenswerten Betrag aus im Vergleich zum deutlich höheren
> Roll- und Luftwiderstand.
Da sind meine Erfahrungen anders. Offenbahr macht das doch eine Menge
aus. Mein Wagen lief damals mit ungefähr 95 am Sparsamsten, alles drüber
oder drunter gab Mehrverbrauch.
Nett. Ich bin überschlägig rein vom Luftwiderstand ausgegangen, und
damit stimmt das, was ich oben geschrieben habe. ;-)
lc#
Der OP sprach über Geschwindigkeiten und verschwieg alle weitere
Rahmenbedingungen, wie eben Gänge oder Steigungen etc. Worüber du
redest, ist dein Problem, nicht meins :-).
>
> Klar kann ein Motor minimal günstiger sein wenn er schneller dreht
> aber im optimaleren Drehzahlbereich.
>
> Dein Argument ist Müll! Du kannst ja auch mit angezogener Handbremse
> im Rückwärtsgang fahren und das Ergebnis in deine Argumente mit
> einfliessen lassen.
>
> <kopfschüttel>
Dem schließe ich mich an.
> Wir reden hier von "normalen" Geschwindigkeiten und nicht von
> Drehzahlen. Und wir reden hier von normalen Fahrweisne und nicht
> konstruierten Motovergewaltigungen!
Das Beispiel mag überzogen sein, aber ich habe schon eine Menge
Fahrer/innen erlebt, die mit konstanter Geschwindigkeit in enem (zu)
niedrigen Gang fahren. Meine Schwiegermutter fährt grundsätzlich 100 im
3. Gang...
Angenommen, die Bekannte des OP "vergisst" ebenfalls gerne das
Hochschalten, dann kann es durchaus angehen dass der Wagen bei 130 im
höhsten Gang weniger verbraucht als bei 100 im 4ten.
Andreas
>> Der Luftwiderstand ist [...] proportional[...] zum
>> Quadrat der Geschwindigkeit.
> Nett. Ich bin überschlägig rein vom Luftwiderstand ausgegangen, und
> damit stimmt das, was ich oben geschrieben habe. ;-)
Dann hast Du immer noch das Quadrat vergessen.
>> >> Prinzipiell halte ich das nicht für ausgeschlossen, dass man bei höherer
>> >> Geschwindigkeit weniger verbraucht als bei niedriger.
>> >
>> > Das ist aber ein Irrtum und physikalisch nicht möglich.
>>
>> ach ja? kannst ja mal 50 km lang 100 km/h im 2. gang fahren. und
>> anschließend dieselbe strecke bei 110 km/h im 6. gang...
>
>Wir reden hier von "normalen" Geschwindigkeiten und nicht von
>Drehzahlen. Und wir reden hier von normalen Fahrweisne und nicht
>konstruierten Motovergewaltigungen!
Du sprachst doch von "physikalisch nicht möglich" und es wurde dir
widerlegt. Da der Verbrauch nicht einzig von der gefahrenen
Geschwindigkeit abhängt ist es sogar naheliegend das du nicht recht
hast.
>
>Klar kann ein Motor minimal günstiger sein wenn er schneller dreht
>aber im optimaleren Drehzahlbereich.
Minimal? Meinst du wirklich?
>Dein Argument ist Müll!
Um mit deinen Worten zu sprechen: Deine Aussage war Müll.
Gruß
Jan
>> Prinzipiell halte ich das nicht für ausgeschlossen, dass man bei höherer
>> Geschwindigkeit weniger verbraucht als bei niedriger. Vergleiche z.B.
>> mal 30 km/h im 2. Gang, 30 km/h im dritten, 50 im dritten und 50 im vierten.
>
>rein logisch überlegt kanns nicht so sein, denn der Luft-Widerstand steigt
>ja überproportional mit steigender Geschwindigkeit.
>um weniger zu verbrauchen müssten andere Widerständer noch erheblich mehr
>sinken.
>nun: welche könnten das also sein?
Zwei Ideen:
1. die inntere Reibung im Motor kann anders sein. Greift allerdings
nur wenn unterschiedliche Gänge benutzt wurden.
2. das Gemisch wird durch die Elektronik beeinflusst. Es kann fetter
oder magerer sein bei bestimmten Drehzahlen (aus welchem Grund auch
immer)
Gruß
Jan
Nö.
Ich rede von der nötigen ENERGIE, um eine gegebene Strecke x zurücklegen
zu können (und damit vom Verbrauch!), du und unser Gruppencholeriker
hingegen von der LEISTUNG - das sind zwei Stiefel.
Aufgewendete Energie = Leistung mal Fahrzeit, wenn man von konstanter
Leistungsabgabe ausgeht, ansonsten passend integrieren.
Die Leistung ist proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit, die
Fahrzeit umgekehrt proportional zur Geschwindigkeit. Bleibt das einfache
Verhältnis der Geschwindigkeiten über, also 1,3, wenn man wie erwähnt
nur den Luftwiderstand betrachtet.
Das mit dem Luftwiderstand ist immer sehr gut geeignet, um anderen
Leuten den eklatanten Mehrverbrauch bei höheren Geschwindigkeiten
aufzuzeigen :)
lc#
^^^^
hier fehlt ein "nicht"
> mit der Drehzahl steigt.
Richtig - er steigt zwischen "Hoch 2" und "Hoch 3" ....
> Ich rede von der nötigen ENERGIE, um eine gegebene Strecke x zurücklegen
> zu können (und damit vom Verbrauch!), du und unser Gruppencholeriker
> hingegen von der LEISTUNG - das sind zwei Stiefel.
>
> Aufgewendete Energie = Leistung mal Fahrzeit, wenn man von konstanter
> Leistungsabgabe ausgeht, ansonsten passend integrieren.
>
> Die Leistung ist proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit, die
> Fahrzeit umgekehrt proportional zur Geschwindigkeit. Bleibt das einfache
> Verhältnis der Geschwindigkeiten über, also 1,3, wenn man wie erwähnt
> nur den Luftwiderstand betrachtet.
Irgendwie schießt Du dir von hinten durchs Auge ins Knie.
Ganz banal ist Energie=Kraft mal Weg.
Der Weg ist immer der gleiche. Bei höherer Geschwindigkeit ist aber der
Luftwiderstand als Gegenkraft größer. Und der Luftwiderstand ist nun mal
proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit.
Daraus ergibt sich bei 130 km/h ein um 1,3^2=1,69 macht fast 70% höherer
Energiebedarf als bei 100 km/h. Die Leistung geht dabei sogar in dritter
Potenz ein, macht 120% MEHRLeistung bei 130 km/h gegenüber 100 km/h
(wohlgemerkt nur für den Luftwiderstand, bei "geringerer" Geschwindigkeit
gibt es noch genug andere relevante Fahrwiderstände).
> Das mit dem Luftwiderstand ist immer sehr gut geeignet, um anderen
> Leuten den eklatanten Mehrverbrauch bei höheren Geschwindigkeiten
> aufzuzeigen :)
Besonders, wenn man korrekt rechnet...
Gruß,
Markus
>>nun: welche könnten das also sein?
>
> Zwei Ideen:
>
> 1. die inntere Reibung im Motor kann anders sein. Greift allerdings
> nur wenn unterschiedliche Gänge benutzt wurden.
nun - bei 100km/h wird wohl der höchste vorhandene Gang benutzt (schon um
nicht mit zu hoher Drehzahl zu fahren) - bei höherer Geschwindigkeit muss
als ein nicht vorhandener weiterer Gang benutzt werden. also ist dieser
Punkt schon mal Spelulation
> 2. das Gemisch wird durch die Elektronik beeinflusst. Es kann fetter
> oder magerer sein bei bestimmten Drehzahlen (aus welchem Grund auch
> immer)
das Benzin - Luft Gemisch wird (schon wegen dem evtl. vorhandenen Kat) wohl
gleich bleiben.
hmm?
es bleibt die Option sich abschleppen zu lassen (der Verbrauch sinkt für
das abgeschleppte Fahrzeug auf 0)
oder den Abstand zum Vorrausfahrenden Fahrzeug auf verboten geringe Werte
senken. damit sinkt der Windwiderstand messbar.
oder der Geländekontour dementsprechend folgen, dass es nur noch bergab
geht.
mir fallen gerade keine weiteren lustigen Gründe mehr ein.
--
cu |_|
|olger
> Kann durchaus sein, wenn sie bei es bei 100 nicht für nötig hält im
> höchsten Gang zu fahren. Frauen machen sowas.
Ich kenne das hauptsaechlich von Maennern.
mfg
otto
> Wenn du eine gegebene Strecke statt mit 100 mit 130 fährst, verbrauchst
> du prinzipiell das 130/100 = 1,3-fache an Energie.
Hach waere das Leben nett, wenn es so einfache Zusammenhaenge gaebe.
mfg
otto
> Mein Wagen lief damals mit ungefähr 95 am Sparsamsten, alles
> drüber oder drunter gab Mehrverbrauch.
Bei "drüber" stimme ich dir zu. Bei "drunter" dürfte aber auch der
Umstand eine Rolle spielen, dass niedrigere Geschwindigkeiten häufig
mit anderen Widrigkeiten einhergehen, die den Spritverbrauch in die
Höhe treiben, z. B. ständig wechselnde Geschwindigkeiten bis zum
Stop&Go, Kurzstreckenverkehr, Kaltfahrten etc.
95 km/h ist dagegen eine typische Landstraßengeschwindigkeit: kaum
Stop&Go, und die dort in der Regel gefahrenen Distanzen geben dem Motor
ausreichend Zeit zum Warmwerden. Da ist es klar, dass der Verbrauch
sinkt.
Ich bin sicher, fast jedes Auto verbraucht bei *konstant* 60 km/h über
eine längere Strecke weniger als bei *konstant* 95 km/h über die
gleiche Strecke.
Gruß
Michael
Lies dir das mal durch (lang aber lehrreich):
http://www.sk-8.de/energie/eneBenzinsparenPkw.php
Interessant ist dort insbesondere das Diagramm, das den
Kraftstoff-Verbrauch (in l/100km) über der Geschwindigkeit (in km/h) zeigt.
http://www.sk-8.de/energie/pics/Verbrauchsdiagramm.gif
Für den Golf sollte so ein Diagramm eigentlich im Handbuch sein.
Und so sieht man natürlich auch die Wirkung der Wahl des Ganges im
Getriebe. Sieht bei allen Motoren etwa ähnlich aus, nur die Kurven sind
verschoben, je nach Übersetzung. Übrigens: Bei den Bluemotion-Modellen
war die Veränderung der Übersetzung und an der Motorsteuerung der
Hauptfaktor bei der Kraftstoffeinsparung. Der Rest (verbesserte
Aerodynamik, Leichtlauföl, Leichtlaufreifen) macht im NEFZ (der geht nut
bis 120 km/h) vergleichsweise wenig aus. Bei höheren Geschwindigkeiten
wird das aber relevanter.
In dem Diagramm kann man sich nun noch einen 6. Gang dazudenken (sehr
wahrscheinlich bei einem neuen Golf). Je nachdem, wie der übersetzt ist,
kann es sein, dass das Verbrauchsoptimum im 6. Gang dann so bei 80-100
ist. Übrigens: Die Getriebe die mit Dieselmotoren verbaut werden sind
tendenziell länger übersetzt als bei Benzinern. Das wirkt sich gerade
auf der Autobahn aus.
Insgesamt: "Verbrauch: bei 130 km/h niedriger als bei 100 km/h?" Ist
abhängig vom Getriebe, kann mir aber nicht vorstellen, dass die
Übersetzungen so weit gespreizt wurden.
Viel wahrscheinlicher: Die Dame sollte beide Geschwindigkeiten im
höchsten Gang und unter identischen Bedingungen (Wind, Steigung der
Straße) fahren. Und dann vergleichen.
Ralf
Denke ich nicht. Das ist z.B. das Diagramm eines (so nehme ich an)
Kleinwagens:
http://www.sk-8.de/energie/pics/Verbrauchsdiagramm.gif
Der hat sein Optimum bei ca. 68 km/h bei einem 5-Gang-Schaltgetriebe.
Allerdings sieht man, dass die Kurve an der Stelle noch relativ flach
ist, sodass Abweichungen nach oben zunächst kaum ins Gewicht fallen.
Bei modernen Dieseln mit lang übersetztem 6- oder 7-Gang-Getriebe sieht
das bestimmt noch extremer aus (d.h. das Optimum liegt bei einer höheren
Geschwindigkeit).
Kann jemand, der so ein Auto fährt, mal in sein Handbuch schauen, ob er
da so ein Diagramm findet, dass in etwa so aussieht wie das obige?
(Verbrauch über der Geschwindigkeit in den verschiedenen Gängen)
Und das evt. einscannen und hier verlinken?
Ralf
Es gibt da mehrere Faktoren. Zum einen der Luftwiderstand, der steigt mit
dem Quadrat der Geschwindigkeit. Dann haben wir da noch den
Motorwirkungsgrad, der ist am höchsten bei einem Benziner bei komplett
geöffneter Drosselklappe und hohen Drehzahlen bevor die Volllastanreicherung
zuschlägt. Dazu kommt noch ein gewisser Grundumsatz den ein Fahrzeug hat
wenn der Motor läuft, Servoslenkung el. Verbraucher Licht und etc müssen
versorgt werden. Er ist konstant und unabhängig von der Geschwindigkeit.
Es gilt also Luftwiderstand -> Je schneller umso höher im Qudrat
Motor -> Je schneller umso effizienter
Grundumsatz -> Je schneller umso weniger pro Kilometer.
Summiert man das alles auf kommt eine Idealgeschwindigkeit (je nach
Fahrzeug) mit minimalem Verbrauch pro Strecke irgendwo zwischen 60 und 90
km/h raus.
Bei einem Fahrzeug mir sehr günstigem cw Wert mag diese Geschwindigkeit noch
höher liegen, aber ich glaube da eher nicht daran.
LG Andy
>Hallo,
>
>eine Bekannte sagte, die Verbrauchsanzeige in ihrem neuen Golf zeige bei
>Tempo 130 einen niedrigeren Wert an als bei Tempo 100.
>
>Kann das sein, so frage ich mich.
Hat das Auto einen Turbolader, der im 6. Gang bei 100 noch nicht richtig
auf Touren kommt?
Wie wurden die Daten ermittelt?
Ansonsten glaube ich nicht, dass im gleichen Gang bei niedrigeren
Geschwindigkeiten mehr verbraucht wird.
Norbert
> Michael Landenberger schrieb:
>> Ich bin sicher, fast jedes Auto verbraucht bei *konstant* 60 km/h
>> über eine längere Strecke weniger als bei *konstant* 95 km/h über
>> die gleiche Strecke.
>
> Denke ich nicht. Das ist z.B. das Diagramm eines (so nehme ich
> an) Kleinwagens:
> http://www.sk-8.de/energie/pics/Verbrauchsdiagramm.gif
> Der hat sein Optimum bei ca. 68 km/h bei einem
> 5-Gang-Schaltgetriebe.
Lt. Diagramm verbraucht das Auto bei 68 km/h knapp unter 5 Liter/100
km. Bei 95 km/h sind es etwas mehr als 5 Liter/100 km. Meine Aussage
trifft also auch bei diesem Auto zumindest auf Geschwindigkeiten über
95 km/h und Geschwindigkeiten zwischen 68 und 95 km/h zu, denn der
Wagen verbraucht bei 68 km/h etwas weniger als bei 95 km/h. Unterhalb
von 68 km/h steigt der Verbrauch aber tatsächlich wieder an. Vielleicht
könnte man durch eine andere Getriebeübersetzung das Verbrauchsminimum
auf ca. 50 km/h legen. Ich pflege jedenfalls schon ab 50 km/h im 5.
Gang zu fahren, solange es nicht bergauf geht oder ich stark
beschleunigen muss (mein Auto macht das klaglos mit). Diese Situation
berücksichtigt das Diagramm überhaupt nicht.
Das Diagramm dürfte aber auf absolut konstanten Geschwindigkeiten
basieren. Solche kommen aber in der Praxis selten und im
Geschwindigkeitsbereich von 0-60 km/h so gut wie nie vor.
Gruß
Michael
Die ca. 23% gesparte Fahrtzeit in dem Beispiel 100km/h / 130km/h spart also
23% Energie bei:
Klimaanlage, Sitzheizung, Stereoanlage, Licht ........
und da "Spritsparexperten" uns ja immer erklären dass so Dinge wie
Stereoanlage, Klimaanlage usw.
über 1 Liter pro Stunde kosten würde das heissen dass wir im oben genannten
Beispiel durch dass
schnellere Fahren Sprit sparen wenn der Motor durch das höhere Tempo nicht
mehr als 0,3 Liter pro 100km mehr
verbraucht.
Mein Fazit - ich kann mir einen geringeren Spritverbrauch bei 130km/h
vorstellen wenn sehr viele Nebenverbraucher aktiv sind.
> Am 03.01.2008 21:16:43 schrieb Jan Heichler:
>
>
>>>nun: welche könnten das also sein?
>>
>> Zwei Ideen:
>>
>> 1. die inntere Reibung im Motor kann anders sein. Greift allerdings
>> nur wenn unterschiedliche Gänge benutzt wurden.
>
>
> nun - bei 100km/h wird wohl der höchste vorhandene Gang benutzt (schon um
> nicht mit zu hoher Drehzahl zu fahren)
Vielleicht - vielleicht auch nicht.
> - bei höherer Geschwindigkeit muss als ein nicht vorhandener weiterer Gang
> benutzt werden. also ist dieser Punkt schon mal Spelulation
Es wurde nach möglichen Gründen gefragt. Das ist einer. Natürlich ist der
spekulativ.
> mir fallen gerade keine weiteren lustigen Gründe mehr ein.
Könntest ja auch einfach vernünftige Gründe angeben, oder wenn dir keine
einfallen, einfach gar keine.
Nö, glaube ich nicht...
> Ganz banal ist Energie=Kraft mal Weg.
> Der Weg ist immer der gleiche. Bei höherer Geschwindigkeit ist aber der
> Luftwiderstand als Gegenkraft größer. Und der Luftwiderstand ist nun mal
> proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit.
> Daraus ergibt sich bei 130 km/h ein um 1,3^2=1,69 macht fast 70% höherer
> Energiebedarf als bei 100 km/h.
Och, Kinder.... :-(
E = P * t
Der luftwiderstandsbezogene LEISTUNGSbedarf steigt um den Faktor 1.69 =
(130 / 100)^2.
Aber - die Fahrzeit SINKT bei Tempo 130 gegenüber 100 auf 77% (0,77 =
100 / 130).
Der ENERGIEbedarf ergibt sich aus dem Produkt von erbrachter Leistung
und der Zeit, innerhalb derer die Leistung erbracht wurde. Also steigt
der ENERGIEbedarf um 1,69 * 0,77 = 1,30.
Es wird zwar mehr Leistung nötig, aber gleichzeitig sinkt die Zeit,
während der diese Mehrleistung aufgebracht werden muß, denn wie du
selbst schreibst: "Der Weg ist immer der gleiche."
Kam das jetzt an?
Überleg' dir mal, warum der Leistungsbedarf deiner Elektrogeräte in W
oder kW angegeben ist, deine Stromrechnung deinen Verbrauch aber in
Einheiten kWh angibt.
lc#
Das Leben ist immer nett, wenn man ganze Teilthreads davon ausblendet
und nur die Rosinen bewertet ;-)
lc#
> nun - bei 100km/h wird wohl der höchste vorhandene Gang benutzt (schon um
> nicht mit zu hoher Drehzahl zu fahren) - bei höherer Geschwindigkeit muss
> als ein nicht vorhandener weiterer Gang benutzt werden. also ist dieser
> Punkt schon mal Spelulation
Einspruch Euer Ehren!
Da ich genügend Fahrer kenne die genau das nicht machen halte ich das
nicht für Spekulation sondern für eine begründete Annahme.
Andreas
Um es kurz zu machen:
> Der luftwiderstandsbezogene LEISTUNGSbedarf steigt um den Faktor 1.69 =
> (130 / 100)^2.
Der luftwiderstandsbezogenen Leistungsbedarf steigt um den Faktor 2.197 =
(130/100)^3. Das war zumindest während meines Maschbaustudiums so und ich
wüsste nicht, daß auf dem Gebiet der Aerodynamik in den letzten 10 Jahren
grundlegende Neuentdeckungen gemacht worden wären.
> Überleg' dir mal, warum der Leistungsbedarf deiner Elektrogeräte in W
> oder kW angegeben ist, deine Stromrechnung deinen Verbrauch aber in
> Einheiten kWh angibt.
Ein Thema über das man mit dem Großteil der Bevölkerung unmöglich
Diskutieren kann, weil die es doch nicht kapieren...z. B. "ich hab den
Toaster mit 200 Watt gekauft weil der nur halb so viel Strom braucht wie
der mit 400 Watt" oder: "Das Windrad hat eine Leistung von xx kW, womit man
yy Häuser _ein Jahr_lang_ mit Strom versorgen kann". Besonderes Reporter
erzählen da oft einen absoluten Sch***.
Trotzdem ist die Luftwiderstandsleistung ~ v^3
Gruß,
Markus
Nochwas, da Du schon mit Einheiten wie kW und kWh kommst:
Die Einheit der Luftwiderstandsleistung wäre nach meiner Berechnungsmethode
mit P~v^3:
(P=0,5 * rho * cw * A * v^3) in Einheiten dann:
W= kg/m^3 * m^2 * (m/s)^3
W= kg/m^3 * m^5 / s^3 = (kg * m/s^2) * m/s
W= N * m/s
Das stimmt also, da Leistung = Kraft mal Weg (=Energie) durch Zeit ist.
Kriegst Du das auch hin?
Übrigens: mein Fahrzeug verbraucht im Schnitt 6,5 pha Diesel...
Gruß,
Markus
> Frank Peters schrieb:
>> Hallo,
>>
>> eine Bekannte sagte, die Verbrauchsanzeige in ihrem neuen Golf zeige bei
>> Tempo 130 einen niedrigeren Wert an als bei Tempo 100.
>>
>> Kann das sein, so frage ich mich.
>
> Kann durchaus sein, daß der Bordcomputer das anzeigt.
>
> Was für einen Motor hat der Golf?
>
>> Einerseits muss man für Tempo 130 natürlich mehr Gas geben, verbraucht
>> also in einer Minute mehr Kraftstoff. Andererseits dauert die Fahrt von
>> A nach B aber auch weniger lange. So wäre es rein logisch schon denkbar,
>> dass man für eine Fahrt bei höherer Geschwindigkeit insgesamt weniger
>> Sprit verbraucht.
>
> Wenn du eine gegebene Strecke statt mit 100 mit 130 fährst, verbrauchst
> du prinzipiell das 130/100 = 1,3-fache an Energie. Wenn der Wagen beim
> höheren Tempo günstiger fahren soll, muß also der Wirkungsgrad des Motor
> deutlich ansteigen, nämlich um mehr als 30%, andernfalls steigt ganz
> simpel der reale Verbrauch an.
>
> Ich glaube nicht, daß es aktuell Motoren gibt, die oberhalb des
> mittleren Drehzahlbereichs einen solchen Sprung im Wirkungsgrad haben,
> oder?
Doch Turbomotoren.
>> Was denkt ihr?
>
> Traue keinem Bordcomputer. Ich hatte noch keinen, der genau angezeigt
> hat. Allerdings stimmte bisher immerhin die Tendenz.
>
> lc#
schau dir mal die Diagramme von Turbomotoren an ( Abgasturbos, keine
Mechanischen )
Allerdings währe dann da die Getriebeauslegung nicht optimal berechnet.
Im Übrigen schließe ich mich dem Vorposter an und gebe zu bedenken .
wie ist das Ergebnis genau zustandegekommen.
Alles gute zum Neuen J..
gunter
--
Wichtige Mail an bastler100atarcorde
Windrichtung, Steigung?
Wenn es etwas bergauf oder bergab geht ist schon viel Unterschied drinnen.
Solche Messungen sind nur relevant, wenn man den Tempomat
eingestellt hat.
Schon etwas beschleunigen oder bremsen verfälscht das Resultat
total.
Im übrigen
130 km/h 0 Liter ( Motor ausgeschaltet, 5% bergab)
100 km/h 12 Liter (in der Gegenrichtung bergauf)
--
Roland Mösl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen
> Prinzipiell halte ich das nicht für ausgeschlossen, dass man bei höherer
> Geschwindigkeit weniger verbraucht als bei niedriger. Vergleiche z.B.
> mal 30 km/h im 2. Gang, 30 km/h im dritten, 50 im dritten und 50 im
> vierten.
Bei 9 km/h ist der Verbrauch etwa gleich wie bei 170km/h bei
meinem Seat Alhambra
http://auto.pege.org/2007-wirkungsgrad/45-prozent-diesel.htm
Ich hab das mal genau ausgemessen (so genau, wie das halt möglich war):
60 km/h -> 4.7 l/100 km
68 km/h -> 4.6 l/100 km
60 km/h -> 5.5 l/100 km
> Meine Aussage trifft
> also auch bei diesem Auto zumindest auf Geschwindigkeiten über 95 km/h
> und Geschwindigkeiten zwischen 68 und 95 km/h zu, denn der Wagen
> verbraucht bei 68 km/h etwas weniger als bei 95 km/h.
Stimmt erstmal.
> Unterhalb von 68 km/h steigt der Verbrauch aber tatsächlich wieder an.
Genau das ist der Punkt. In jedem Gang gibt es eine
"Optimalgeschwindigkeit", die nicht am linken Rand liegt.
> Vielleicht könnte man durch eine andere Getriebeübersetzung das
> Verbrauchsminimum auf ca. 50 km/h legen.
Bestimmt, aber wozu? Dann braucht man oben raus mehr.
> Ich pflege jedenfalls schon ab 50 km/h im 5. Gang zu
> fahren, solange es nicht bergauf geht oder ich stark beschleunigen muss
> (mein Auto macht das klaglos mit). Diese Situation berücksichtigt das
> Diagramm überhaupt nicht.
Also man kann sich ja die Kurve vom 5. Gang nach links verlängert
vorstellen. Und wie man vermuten kann, wäre das wirklich der
spritsparendste Gang bei 50 km/h, der 4. liegt schon drüber. ABER: Der
Motor hat dann viel Last, dreht aber nur langsam (das ist wie bei
Fahrradfahren, wenn man bei kleiner Geschwindigkeit vorne ein großes und
hinten ein kleines Ritzel wählt). So richtig "Kraft" (Drehmoment)
entwickelt ein (Benzin-)Motor dort aber nicht (dafür gibts auch
Diagramme, eins für die Leistung, eins für das Drehmoment, leider nicht
zum gleichen Modell). Diesel haben häufig um die 2000 RPM ihr maximales
Drehmoment.
Und irgendwo so bei 1000 RPM ist da die "Ruckelgrenze", wo man nicht
drunter will. Zum einen um Motor und Getriebe zu schonen, zum anderen,
weil es eben nicht komfortabel ist (laut und ruckelnd, wenn man auch nur
geringe Leistung fordert).
Aber manche Autos (insbesondere mit Dieselmotor) sind gegenüber
niedrigen Drehzahlen toleranter als andere. So lange du zum
Beschleunigen wieder kurz runterschaltest, machst du also nichts falsch.
Mein Argument an dem Bild ist: Das Bild könnte von einem Benziner sein.
Wenn man das Diagramm noch ein bisschen spreizt (länger übersetzt bei
Dieseln, weil die untenrum mehr Drehmoment haben) und noch einen oder
zwei weitere Gänge hinzufügt, dann halte ich es für möglich, dass es
nicht wenige Autos gibt, die bei 95 km/h etwas spritsparender fahren als
bei 60 km/h. Trotz höheren Luft- und Reibungswiderständen.
Meine Top-Kandidaten wären da die typischen Vertreterwagen, die etliche
tausend km im Jahr auf deutschen Autobahnen verbringen (Passat, A4, A6,
3er, 5er, evt. ja auch ein Golf, alle als Diesel). Deutsche Hersteller
vor allem deshalb, weil nur hier in D schneller als 120/130 km/h
gefahren werden darf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tempolimit
Außerdem muss in dem Zielmarkt der Kraftstoff teuer sein, so dass eine
Ersparnis im Verbrauch auch wirklich absolut was ausmacht.
Folglich steht vor allem bei den Herstellern, die vorrangig auf dem
deutschen Markt verkaufen, das Ziel der Senkung des Kraftstoffverbrauchs
auch bis z.B. 160/180 km/h im Lastenheft. Die Ingenieure müssen sich
dann dafür was ausdenken. Und da sind ein/zwei weitere Gänge, die dann
ihr Optimum wohl um die 100-110 km/h (geschätzt) haben ein wirksames
Mittel, das sich auch auf höhere Geschwindigkeiten auswirkt.
> Das Diagramm dürfte aber auf absolut konstanten Geschwindigkeiten
> basieren. Solche kommen aber in der Praxis selten und im
> Geschwindigkeitsbereich von 0-60 km/h so gut wie nie vor.
Und was, meinst du, ändert sich dann qualitativ und quantitativ? Klar:
Bei dem Diagramm liegen bestimmte Annahmen dahinter. Ich bin mir noch
nicht mal sicher, ob da der Luftwiderstand mit drin ist, oder ob das
Diagramm vom Rollenprüfstand kommt. Und ob auf dem Rollenprüfstand der
steigende Luftwiderstand über eine geschwindigkeitsabhängige Gegenkraft
auf der Rolle simuliert wurde.
Ralf
> Eine einzige minimale Möglichkeit bei höherer Geschwindigkeit Sprit zu
> sparen wäre die Tatsache, daß der Motor vielleicht in einem etwas
> wirtschaftlicheren Drehzahlbereich sein könnte statt als "untertourig"
> als Säufer unwirtschaftlich zu arbeiten.
Untertourig jibbet praktisch nicht, schon gar nicht bei 100km/h.
Aber bei mir ist der Verbrauch mit 100 auch höher als 130. Das liegt daran,
dass ich auf ebener Strecke normalerweise so um die 100 fahre und 130 nur
auf abschüssigen Abschnitten.
Vollgepackter Golf III Variant mit 44kW.
robert
>> Prinzipiell halte ich das nicht für ausgeschlossen, dass man bei
>> höherer Geschwindigkeit weniger verbraucht als bei niedriger.
>
> Das ist aber ein Irrtum und physikalisch nicht möglich.
Ach, der Gerber.
Ich halte das zwar auch eher für eine Fehlanzeige.
Rein physikalisch verbraucht ein Motor im üngünstigeren
Drehzahlbereich durchaus mehr für weniger Leistung als im optimalen
Bereich.
Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
> eine Bekannte sagte, die Verbrauchsanzeige in ihrem neuen Golf zeige
> bei Tempo 130 einen niedrigeren Wert an als bei Tempo 100.
100 im 4. Gang, 130 im 5.?
> Physik bleibt Physik.
Stimmt, man Benzin sogar Verbrennen, dass man eine verwertbare Leitung
erhält.
> wirtschaftlicheren Drehzahlbereich sein könnte statt als
"untertourig"
> als Säufer unwirtschaftlich zu arbeiten. Aber das macht wirklich
> keinen nennenswerten Betrag aus im Vergleich zum deutlich höheren
> Roll- und Luftwiderstand.
Stimmt.
Ich halte es auch für einen Anzeigefehler obwohl nicht grundsätzlich
höhere Geschwindigkeit auch Mehrverbrauch pro gefahrene Strecke
bedeutet.
> Wenn du eine gegebene Strecke statt mit 100 mit 130 fährst,
> verbrauchst
> du prinzipiell das 130/100 = 1,3-fache an Energie.
Wie kommst du auf diese Formel?
130 in Windrichtung
100 gegen den Wind
könnte je nach Windstärke diesen Effekt ergeben.
Volker
>Angenommen, die Bekannte des OP "vergisst" ebenfalls gerne das
>Hochschalten, dann kann es durchaus angehen dass der Wagen bei 130 im
>höhsten Gang weniger verbraucht als bei 100 im 4ten.
Ich kann mich noch dunkel an ein uraltes VAG-Produkt (Santana?
Fahrschul-Golf oder Audi 80?) mit "Eco" Anzeige oder so was erinnern,
da ging der Zeiger oder Betrag oder was das war, bei untertouriger
Fahrweise ebenfalls wieder rauf.
--
Gruß
Radbert
> Ich kann mich noch dunkel an ein uraltes VAG-Produkt (Santana?
> Fahrschul-Golf oder Audi 80?) mit "Eco" Anzeige oder so was erinnern,
> da ging der Zeiger oder Betrag oder was das war, bei untertouriger
> Fahrweise ebenfalls wieder rauf.
Na und? Solche "Messgeräte" sind meist primitive Schätzeisen. Gerade
bei alten Autos. Meist direkt vom reinen "Saugdruck" im Vergaser
betätigt. Man sieht da bestenfalls einen Trend. Aber kein Maß!
Gruss Wolfgang
--
Achtung Spamfilter: Bei Mailantwort muss das Subjekt
das Wort NGANTWORT enthalten.
> Ich kann mich noch dunkel an ein uraltes VAG-Produkt (Santana?
> Fahrschul-Golf oder Audi 80?) mit "Eco" Anzeige oder so was erinnern,
> da ging der Zeiger oder Betrag oder was das war, bei untertouriger
> Fahrweise ebenfalls wieder rauf.
Kein mir bekanntes Auto fährt bei 100 im höchsten Gang untertourig. Das
zum einen. Zum anderen war die Eco-Anzeige damals nur ein
Unterdruck-Manometer und nicht etwa ein Durchflussmesser für Sprit, und
ein hoher Unterdruck im Ansaugtrakt bedeutet bei niedrigen Zahlen nicht
zwingend auch unökonomische Fahrweise.
Andreas
> 130 km/h 0 Liter ( Motor ausgeschaltet, 5% bergab)
> 100 km/h 12 Liter (in der Gegenrichtung bergauf)
Das Thema wieder...
Wer auf der Autobahn den Motor abschaltet um ein paar Schnapsgläser
Sprit zu sparen dem gehört der Führerschein entzogen.
Andreas
> Radbert Grimmig schrieb:
>
> > Ich kann mich noch dunkel an ein uraltes VAG-Produkt (Santana?
> > Fahrschul-Golf oder Audi 80?) mit "Eco" Anzeige oder so was erinnern,
> > da ging der Zeiger oder Betrag oder was das war, bei untertouriger
> > Fahrweise ebenfalls wieder rauf.
>
> Kein mir bekanntes Auto fährt bei 100 im höchsten Gang untertourig.
Dann kennst du nur wenige Autos.
> Das
> zum einen. Zum anderen war die Eco-Anzeige damals nur ein
> Unterdruck-Manometer und nicht etwa ein Durchflussmesser für Sprit, und
> ein hoher Unterdruck im Ansaugtrakt bedeutet bei niedrigen Zahlen nicht
> zwingend auch unökonomische Fahrweise.
Ack
Weisst du wem du antwortest? Weisst du was ein Troll ist?
>> Kein mir bekanntes Auto fährt bei 100 im höchsten Gang untertourig.
>
> Dann kennst du nur wenige Autos.
Gib mal ein Beispiel. Die mir bekannten Autos drehen bei 100 im höchsten
Gang zwischen 2200 und 2800 Touren. "Untertourig" wäre unterhalb der
Leerlaufdrehzahl. Die ist bei fast allen mir bekannten Autos im höchsten
Gang auch bei 50 noch nicht erreicht.
Andreas
>> Wer auf der Autobahn den Motor abschaltet um ein paar Schnapsgläser
>> Sprit zu sparen dem gehört der Führerschein entzogen.
>
> Weisst du wem du antwortest? Weisst du was ein Troll ist?
Ja, aber da kann ich einfach nicht widerstehen.
Andreas
Gegenbeispiel?
cu
.\\arc
> Wolfgang Gerber schrieb:
>
> >> Kein mir bekanntes Auto fährt bei 100 im höchsten Gang untertourig.
> >
> > Dann kennst du nur wenige Autos.
>
> Gib mal ein Beispiel. Die mir bekannten Autos drehen bei 100 im höchsten
> Gang zwischen 2200 und 2800 Touren.
oder weniger
> "Untertourig" wäre unterhalb der
> Leerlaufdrehzahl.
Das ist deine Interpretation.
> Die ist bei fast allen mir bekannten Autos im höchsten
> Gang auch bei 50 noch nicht erreicht.
Ack - für mich und sicher die meisten ist "unterourig" das, was
deutlich unterhalb des wirtschaftlichen Bereiches ist.
saab 9000 turbo aero
Nur mal so .
Wie wär's mit Schubabschaltung? Dann ist der Verbrauch auch 0. Oder
auskuppeln - dann ist der Verbrauch nahe 0 (aber nicht 0).
Viele Grüße,
Andreas
gut - dann ist der Grund wohl damit gefunden.
ist das real? - also ist der Verbrauch bei - hmm? - 100km/h im 3.Gang
spürbar höher wie mit 130km/h im 5.?
weil derart hoch hätte ich den Mehrverbrauch bei ungünstiger Drehzahl auch
nicht eingeschätzt.
--
cu |_|
|olger
Wieviel U/min bei 100 im höchsten Gang?
cu
.\\arc
ca 1000
ist für nen spitzen turbolader zu wenig du brachst bei der aero Maschiene
mind 2800 bis 3000 um aus dem Roten Bereich zu kommen.
> ist für nen spitzen turbolader zu wenig du brachst bei der aero Maschiene
> mind 2800 bis 3000 um aus dem Roten Bereich zu kommen.
und du brauchst immer die volle Turbopower um die 100 km/h zu halten?
Andreas
>> Die ist bei fast allen mir bekannten Autos im höchsten
>> Gang auch bei 50 noch nicht erreicht.
>
> Ack - für mich und sicher die meisten ist "unterourig" das, was
> deutlich unterhalb des wirtschaftlichen Bereiches ist.
Kein Einwand. Dieser wirtschaftliche Bereich fängt aber bei halbwegs
modernen Motoren mittlerweile schon knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl
an. Man kann also garnicht untertourig fahren ohne unter die
Leerlaufdrehzahl zu rutschen. Der alte M102-Motor von Mercedes, der Ende
der 70er entwickelt wurde, hatte schon bei 1500/min 80% seines maximalen
Drehmoments zur Verfügung.
Andreas
Unter der Sprungdrehzahl ist die Kiste eigentlich nicht fahrbar. ( jeder
trabbi zieht da mehr.) und der Verbrauch erhöht sich . da du unwillkürlich
mehr Gas gibst wird mehr eingespritzt..
Mann kann das am Bordcomputer sehr schön sehen. ( und die Anzeige geht über
Messturbine).
Aber der Saab aero ist ja auch kein Auto für solche Sachen.
Bei dnen mit dem softurbo oder den ohne turbo kann man natürlich auch
oberhalb um 1000 rpm fahren.
Aber wunder in der Beschleunigung darf man da nicht erwarten.
(Im übrigen wird im Handbuch vor solchen Sachen gewarnt.)
g.k.
> Wolfgang Gerber schrieb:
>
> >> Die ist bei fast allen mir bekannten Autos im höchsten
> >> Gang auch bei 50 noch nicht erreicht.
> >
> > Ack - für mich und sicher die meisten ist "unterourig" das, was
> > deutlich unterhalb des wirtschaftlichen Bereiches ist.
>
> Kein Einwand. Dieser wirtschaftliche Bereich fängt aber bei halbwegs
> modernen Motoren mittlerweile schon knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl
> an. Man kann also garnicht untertourig fahren ohne unter die
> Leerlaufdrehzahl zu rutschen.
Du erzählst IMHO Unsinn!
Spasshalber mal die relevanten Daten meines Toyotas
Drehzahl
Gang 2,500 3,000 3,500 4,000 4,500
3 59 71 83 95 107
4 75 90 105 120 135
5 100 120 140 160 180
(teilweise gerundet)
Bei 160 im 5. gerade mal 4000 Umdrehungen
Oder die 100 bei 2500 U
Bloß da drunter wird es ziemlich lustlos. Klar kann ich auch mit 50
Sachen und 1250 U fahrend "schleichen". Mache ich auch oft auf
entsprechenden Strassen. Bloß mit weniger als ca. 1200 U ist für mich
mehr als untertourig. Um da heraus zügig zu beschleunigen muss ich
mindestesn 2 Gänge runterschalten. Oder gleich drei wenn es spurtig
sein soll.
Glaubst du das selbst? Dann wäre der längste Gang ja vorsichtig
geschätzt für 400-500 km/h ausgelegt gewesen. ;-) Quelle?
Grüße,
Burkhard
--
A: Weil es die Lesbarkeit des Textes verschlechtert.
F: Warum ist TOFU so schlimm?
A: TOFU
F: Was ist das größte Ärgernis im Usenet?
Wow - das einzig andere Auto, das ich mit 1000/min bei 100 kenne, ist
die Viper. Und die ist in dem Bereich definitiv nicht untertourig.
Wie hoch dreht das Teil denn bei Vmax?
> ist für nen spitzen turbolader zu wenig du brachst bei der aero Maschiene
> mind 2800 bis 3000 um aus dem Roten Bereich zu kommen.
Meine Saaberfahrung ist auf den alten 900er Turbo beschränkt - der war
unter 2000 zwar nicht schnell, aber fahrbar.
cu
.\\arc
Kann ich bei 100km/h nicht so genau sagen. Bei ca. 160km/h braucht mein
Auto im vierten Gang etwa 2l/100km mehr als im fünften Gang - und kurz
vor dem Begrenzer beschleunigt er da auch nicht mehr besser als im
fünften Gang.
Zur Ausgangsfrage: Klar kann die Momentanverbrauchsanzeige bei 130km/h
bergab ohne Gas deutlich weniger anzeigen als bei 100km/h bergauf mit
Vollgas.
Bei konstanter Geschwindigkeit ist das für die Anzeige auch sehr gut
möglich :) Der tatsächliche Spritverbrauch dürfte aber bei 130km/h
deutlich höher sein, da der Luftwiderstand eben deutlich höher ist.
Es soll jenseits der 100km/h im Wesentlichen der Luftwiderstand den
Verbrauch bestimmen, und die Luftwiderstandskraft nimmt quadratisch mit
der Geschwindigkeit zu, die nötige Energie für eine bestimmte Strecke
also auch. Bei 130km/h müsste der Verbrauch also um den Faktor 1,69
höher sein als bei 100km/h. Soviel besser kann der Wirkungsgrad gar
nicht werden, um das komplett auszugleichen...
MfG, Heiko
Im Schubbetrieb ist das doch egal? Verbrauch = 0.
Interessanter ist, ob er im ausgekuppelten Zustand beim Rollen
ausschaltet.
> und der Prius macht es auch.
>
> Wenn das Auto technisch auf einen Betrieb ohne laufenden Motor ausgelegt
> ist, spricht ja nichts dagegen. Wenn allerdings die Servolenkung und der
> BKV ausfallen, dann eher doch.
Servolenkung ist IMHO egal. Die ist eh nur im niedrigen
Geschwindigkeitsbereich relevant. Bremskraftverstaerker eher. Dagegen
spricht aber ausserdem, dass man den Anlasser benoetigt um ihn wieder
anzukriegen, oder durch Einkuppeln, was wiederum (angeblich?) beim
Benziner der Kat uebelnimmt. Wegen (nach meinen Erfahrungen) maximal
zwei Minuten Rollen lohnt das sich aber sowieso nicht.
Wolfgang
Die fehlende Servounterstützung ist nicht das Problem. Das Problem ist,
daß die Servolenkung nun überwunden werden muß und somit ein
zusätzliches Hindernis darstellt.
-lk-
> Bloß da drunter wird es ziemlich lustlos. Klar kann ich auch mit 50
> Sachen und 1250 U fahrend "schleichen". Mache ich auch oft auf
> entsprechenden Strassen. Bloß mit weniger als ca. 1200 U ist für mich
> mehr als untertourig. Um da heraus zügig zu beschleunigen muss ich
> mindestesn 2 Gänge runterschalten. Oder gleich drei wenn es spurtig
> sein soll.
Was du "schleichen" nennst, nenne ich mit konstanter Geschwindigkeit
fahren. Und da sind 1200/min hervorragend geeignet. Zum Beschleunigen
brauche ich auch höhere Drehzahlen. Wo ist dein Problem?
Andreas
> Aber wunder in der Beschleunigung darf man da nicht erwarten.
> (Im übrigen wird im Handbuch vor solchen Sachen gewarnt.)
Ich wiederhole meine Frage: Wozu muss ich beschleunigen wenn ich
konstant 100 fahren will?
Andreas
> Bei konstanter Geschwindigkeit ist das für die Anzeige auch sehr gut
> möglich :)
Meines Wissens sind die neuen Verbrauchsanzeigen mittlerweile alles
andere als nur Schätzeisen, da sie den Durchschnittsverbrauch aus den
Daten des Steuergeräts für Drehzahl, Einspritzmenge usw. errechnen und
nicht nur den Unterdruck im Ansaugtrakt anzeigen.
Andreas
Aber dann fährt man bei 5% nicht 130 sondern nur 80 bergab
> auskuppeln - dann ist der Verbrauch nahe 0 (aber nicht 0).
0,7 bis 0,8
--
Roland Mösl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen
Diagramm habe ich keines, aber die empirische Erfahrung, dass sowohl der
1.9l PD TDi als auch der 2.0 mit Partikelfilter und jeweils 6-Gang
Handschaltung bei konstanter Geschwindigkeit (Tempomat) in der Ebene ab
ca. 1000 Umdrehungen/min (das sind ca. 55-60 im 6. Gang)
+ im für die Geschwindigkeit höchstmöglichen Gang am wenigsten verbrauchen
+ der Verbrauch beim Beschleunigen ab diesen ca. 1000/min immer zunimmt
(Tempomat einen Tastendruck höher drücken, abwarten, bis sich die
Momentanverbrauchsanzeige wieder bei einem konstanten Wert eingependelt
hat). Unter ca. 100 km/h ist die Erhöhung gering, aber stetig
wahrnehmbar, darüber wirds dann relativ deutlich.
Servus
Wolfgang
> Ich kann mich noch dunkel an ein uraltes VAG-Produkt (Santana?
> Fahrschul-Golf oder Audi 80?) mit "Eco" Anzeige oder so was
erinnern,
> da ging der Zeiger oder Betrag oder was das war, bei untertouriger
> Fahrweise ebenfalls wieder rauf.
Das waren reine Unterdruckanzeigen.
Harald
--
Für eine korrekte Antwortadresse den Bindestrich entfernen.
Das klingt leider einfacher als es tatsächlich ist. Wenn z.B. der
Benzindruck auch nur ein bisschen schwankt, sind die Werte schon nicht
mehr wirklich zu gebrauchen - und der wird meines Wissens nach immer
noch rein mechanisch geregelt.
Besser als eine reine Unterdruckanzeige sind sie aber allemal, das ist
klar - mein Selbstbauschätzeisen, das nur die Einspritzdauer misst,
kommt über einen ganzen Tank auf <10% Abweichung.
MfG, Heiko
kommt drauf an, wie lang die Steigung ist und wie stark die Bremswirkung
des Motors im höchsten Gang ist bzw. wie groß der Rollwiderstand der
Reifen ist.
>
>> auskuppeln - dann ist der Verbrauch nahe 0 (aber nicht 0).
>
> 0,7 bis 0,8
Bei 130 km/h? Also meiner hat einen Verbrauch von 0,5 - max. 0,7 l/h im
Leerlauf. Wenn man das auf ein rollendes Fahrzeug überträgt, brauche ich
bei 100 km/h genau die 0,5 - 0,7l. Wenn ich schneller rolle, dann wirds
weniger. Also 0,4 l sind da schon drin.
Viele Grüße,
Andreas
Welcher Motor?
Meiner ist ein 1,9 L TDI 115 PS Pumpe Düse
MFA zeigt im Stand bei warmen Motor 0,7 bis 0,8 an.
Bei meinem Golf ist die Servolenkung bei eingeschalteter Zündung und einer
Geschwindigkeit über ca. 10 km/h immer an, auch wenn der Motor steht. Die
ist aber auch elektromechanisch.
>> Ganz banal ist Energie=Kraft mal Weg.
>> Der Weg ist immer der gleiche. Bei höherer Geschwindigkeit ist aber der
>> Luftwiderstand als Gegenkraft größer. Und der Luftwiderstand ist nun mal
>> proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit.
>> Daraus ergibt sich bei 130 km/h ein um 1,3^2=1,69 macht fast 70% höherer
>> Energiebedarf als bei 100 km/h.
>
> Och, Kinder.... :-(
>
> E = P * t
>
> Der luftwiderstandsbezogene LEISTUNGSbedarf steigt um den Faktor 1.69 =
> (130 / 100)^2.
Die Leistung steigt aber mit v^3, weil der Luftwiderstand F mit v^2
ansteigt:
F ~ v^2 --> dE ~ v^2 ds --> P = dE / dt ~ v^2 ds/dt = v^3
> Eine Lenkung, deren Bedienkräfte sich unter der Fahrt schlagartig
und
> signifikant ändern, dürfte IMHO nicht zulassungsfähig sein und im
> Falle des Unfalls ein gefundenes Fressen für Verbraucheranwälte
sein.
Ooops Servolenkungen hälst du für nicht zulassungsfähig?
Die beschriebene Situation tritt bei jedem Riemenriss auf.
1,6 l FSI, 116 PS (5,6 l/100 km Jahresdurchschnittsverbrauch) und 1,4 l
TSI, 122 PS (noch kein Jahresdurchschnittsverbrauch vorhanden - derzeit
bei ziemlicher Kälte (<-3°C) 6,0 l/100 km) - alles nach MFA.
Viele Grüße,
Andreas
>Die beschriebene Situation tritt bei jedem Riemenriss auf.
Passiert ja quasi jeden Tag.
--
Gruß
Radbert
weil du sonst langsamer wirst und stehenbleibst.
Mal den Fall das alles eben ist. der aber in der Praxis so gut wie nie
vorkommt. ( oder meinst du Rollenprüfstände?)
--
Wichtige Mail an bastler100atarcorde
Selbst wenn alles eben ist, muß ständig beschleunigt werden. Ansonsten
hättest Du ein ieales Fahrzeug, vollständig ohne Reibungsverluste und
Luftwiderstand. Das gibt es (auf der real üblichen Straße) nicht.
Selbst auf Rollenprüfständen ist kein Fahrzeug reibungsverlustfrei.
Viele Grüße,
Andreas
> Andreas Cammin wrote:
>> gunter kuehne schrieb:
>>> Aber wunder in der Beschleunigung darf man da nicht erwarten.
>>> (Im übrigen wird im Handbuch vor solchen Sachen gewarnt.)
>> Ich wiederhole meine Frage: Wozu muss ich beschleunigen wenn ich
>> konstant 100 fahren will?
> weil du sonst langsamer wirst und stehenbleibst.
Wenn Wikipedia keinen Mist unter "Beschleunigung" vermerkt, dann muss
ich bei konstant 100 nicht beschleunigen:
| Beschleunigung ist die Änderung der Geschwindigkeit eines Körpers. Das
| Wort wird, sogar innerhalb der physikalischen Fachsprache, in zwei
| etwas verschiedenen Bedeutungen benutzt:
mfg
otto
>> Ich kenne das hauptsaechlich von Maennern.
>
> Die halten es aber für nötig, nicht im höchsten Gang zu fahren.
... wie in diesem Thread ausgiebig nachzulesen :-P
Andreas
> weil du sonst langsamer wirst und stehenbleibst.
> Mal den Fall das alles eben ist. der aber in der Praxis so gut wie nie
> vorkommt. ( oder meinst du Rollenprüfstände?)
Ich präzisiere meine Frage: Um die Fahrwiderstände bei 100 km/h zu
überwinden brauchst du zwingend die volle Turbopower?
Andreas
> Das ist sicherlich auch eine Technik, die Toyota beim Prius
einsetzt -
> und die IMHO geeignet wäre, ein Auto zu bauen, das seinen Motor
> abschaltet, wenn er nicht gebraucht wird. Gibt's sowas auch für die
> Bremsen?
Ich sehe kein technisches Problem.
Eine elektrische Unterdruckpumpe ist trivial.
Sie hätte sogar den Vorteil Störungen um Ansaugweg zu vermeiden und so
das Abgasverhalten zu verbessern.
In der ebene vieleicht nicht
Aber volle Turbopowern bestimmt nicht.
Aber er muss mindestens 1900 rpm machen sonst schädigst du den Motor..bzw
steigt der verbrauch dermassen stark an das es sowieso keinen Sinn macht.
( Abgesehen von dem geruckele wenn da der Tempomat benutzt wird.)
Der Motor ist nun mal nicht für dermaßen niedrige drehzahlen konstruiert.
Anders als mein ganz altes Auto ( Wolga M21 ) da konnstet du bei 700 rpm
die Kupplung schnipsen lassen und die karre fuhr mit durchdrehenden Rädern
im Standgas an. Aber wehe du wolltest mal über 3500 rpm.Eben im Gegensatz
zum Saabmotor extremer Langhuber.
G.K.
> Glaubst du das selbst? Dann wäre der längste Gang ja vorsichtig
> geschätzt für 400-500 km/h ausgelegt gewesen. ;-) Quelle?
Eben. Deswegen KANN das garnicht stimmen.
Andreas