Gruss
Andi
Ich bin mal ein paar Kilometer hinter einem Reisebus gefahren (der auf
seinen 105km/h bestanden hat) - ich bilde mir ein, bergauf einen
merkbaren Unterschied gefühlt zu haben.
Probiers einfach mal aus ;-)
LLAP, Martin
http://www.pege.org/fuel/jumper1.htm
Solche Verbrauchswerte mit einen 2.5m hohen 2m breiten Kastenwagen
sind nur mit Windschatten möglich.
So 15m Abstand sind kein Prolem. Die großen LKW können nicht so schnell
verzögern. 5.5 bis 6.5 m/sec². Dazu noch die Zeit wo das Bremslicht
schon leuchtet, die Druckluftbremse aber noch Druck aubaut.
Mit guten Ausnutzen des Windschatten sind 25% unter den Normverbrauch
für Überlandfahrten möglich.
--
Roland Mösl
http://www.pege.org
http://notebook.pege.org
http://wds-internetwerbung.com
Web Design startet an der Suchmaschine
Roland Mösl schrieb:
> Solche Verbrauchswerte mit einen 2.5m hohen 2m breiten Kastenwagen
> sind nur mit Windschatten möglich.
Hast du ein Sondermodell? Die originalen sind gerade mal 1,81m breit.
> So 15m Abstand sind kein Prolem. Die großen LKW können nicht so schnell
> verzögern. 5.5 bis 6.5 m/sec². Dazu noch die Zeit wo das Bremslicht
> schon leuchtet, die Druckluftbremse aber noch Druck aubaut.
15m Abstand ziehen aber ein recht heftiges Bußgeld nach sich, außer du
fährst max. 30km/h. Das dürfte die Ersparnis beim Benzinverbrauch wohl
bei weitem aufheben.
Was deine Bremsberechnung angeht - wenn der vor dir fahrende LKW nicht
von seinen Bremsen sondern von einem Stauende gebremst wird, kannst du
dir deine Berechnungen getrost in die Haare schmieren. Dann hilfst du
nämlich beim Schieben...
Grüßle
Frank Klatte
--
*****************************************************
Reiten: das Zwiegespräch zweier Körper und zweier
Seelen, das dahin zielt, den vollkommenen Einklang
zwischen ihnen herzustellen.
(Waldemar Seunig)
*****************************************************
> So 15m Abstand sind kein Prolem. Die großen LKW können nicht so schnell
> verzögern. 5.5 bis 6.5 m/sec². Dazu noch die Zeit wo das Bremslicht
> schon leuchtet, die Druckluftbremse aber noch Druck aubaut.
>
Hallo!
Du kennst doch sicherlich noch die Formel für den Reaktionsweg??
Wenn nicht: Geschwindigkeit durch 10 mal 3.
macht bei 80 km /h also 24m.
Bei einer Vollbremsung des LKW würdest Du Deinen PKW bis zur hinteren
Stoßstange plätten, ohne überhaupt den Fuß auf die Bremse zu bringen.... :-)
Gruß
Stefan
Frank K. schrieb:
> von seinen Bremsen sondern von einem Stauende gebremst wird, kannst du
> dir deine Berechnungen getrost in die Haare schmieren. Dann hilfst du
> nämlich beim Schieben...
Vor allem der schwere Tresor im Mös-o-mobil sorgt dann für einen
ordentlichen Impuls-Übertrag.
lc#
--
Andreas Moritz schrieb:
> nicht "gefährlich" nahe)? bzw. bis wieviel Meter hinter einem Fahrzeug ist
> der Windschatten noch zu spüren?
Ich habe meinen Ier Golf früher auf der Autobahn immer brav
warmgefahren, indem ich gut 50 m hinter einem LKW hergefahren bin. Dem
Ölthermometer zufolge ist der Motor dadurch etwas schneller warm
geworden, als wenn ich im freien Fahrtwind gefahren bin.
lc#
--
relativ normales Reisetempo
>>Jetzt würde mich mal interessieren wie das mit dem Windschatten steht.
schlecht
>>Würde es sich lohnen ein bisschen näher hinter dem LKW her zu fahren
>>(natürlich nicht "gefährlich" nahe)? bzw. bis wieviel Meter hinter einem
>>Fahrzeug ist der Windschatten noch zu spüren?
nein es lohnt sich nicht da du zu nah auffahren musst um den Windschatten zu
spüren - ein LKW hat bei 80km/h einen Bremsweg von 38m (stationäre
Vollverzögerung)
>So 15m Abstand sind kein Prolem.
für dein Leben schon - und für deinen Geldbeutel auch. Bei 90km/h sind das
laut Bußgeldkatalog mal eben schlappe 50EUR und 2 Punkte in Flensburg:
http://www.verkehrsportal.de/bussgeldkatalog/tab_02.php
>Die großen LKW können nicht so schnell verzögern.
du glaubst gar nicht wie schnell die Dinger sind und vor allem wie gut die
mit Retarder bremsen - und der Retarder hängt nicht an den Bremsleuchten
>5.5 bis 6.5 m/sec².
reiner Anhalteweg eines 40tonners sind 38 Meter
>Dazu noch die Zeit wo das Bremslicht schon leuchtet, die Druckluftbremse
>aber noch Druck aubaut.
>
>Mit guten Ausnutzen des Windschatten sind 25% unter den Normverbrauch
>für Überlandfahrten möglich.
die holst du durch Strafen wieder rein - wenn du dann noch lebst
--
mfg
Henning
http://www.roadtrain.de
Ich habe einen ausgewachsenen Jumper
und keinen Jumpy
> > So 15m Abstand sind kein Prolem. Die großen LKW können nicht so schnell
> > verzögern. 5.5 bis 6.5 m/sec². Dazu noch die Zeit wo das Bremslicht
> > schon leuchtet, die Druckluftbremse aber noch Druck aubaut.
>
> 15m Abstand ziehen aber ein recht heftiges Bußgeld nach sich, außer du
> fährst max. 30km/h. Das dürfte die Ersparnis beim Benzinverbrauch wohl
> bei weitem aufheben.
> Was deine Bremsberechnung angeht - wenn der vor dir fahrende LKW nicht
> von seinen Bremsen sondern von einem Stauende gebremst wird, kannst du
> dir deine Berechnungen getrost in die Haare schmieren.
Die Bremsverzögerung eines LKW beim Aufschlag in ein Stauende
sind auch nicht sehr hoch.
Auf der anderen Seite ist Windschattenfahren der perfekte Schutz
vor Geisterfahrer.
Du kannst nicht rechnen.
Dies gilt für bemerken von stehenden Hindernissen.
Selbst wenn der LKW sofort mit 6 m/sec² zu verzögern beginnt,
dann hat sich in der Sekunde Reaktionszeit der Abstand um 3m verringert.
Das ist aber nicht tragisch, wenn ich nach dieser Sekunde mit 7.5 m/sec²
bremsen anfange.
Gerade das ist es. Auch 10m mit 100 hinter einen LKW
sind für mich wesentlich sicherer als 60m hinter einen PKW bei 130
Wenn der LKW 10m vor mir bremst mit 6m/sec² bremst,
dann schaffe ich es noch.
Wenn aber bei 130 ein PKW 60m vor mit mit 9.5m/sec² bremst,
dann habe ich im Transporter mit 7.5m/sec² keine Chance
Wenn du direkt auf der Stossstange des LKW (so er denn eine
hat) fährst, bist du voll im Windschatten. Und es gibt auch
keine Probleme, wenn der LKW bremst, denn der hält dich dann
gleich mit an!
Gruesse, Bernd
>>> So 15m Abstand sind kein Prolem.
>>
>> Solange der nicht bremst,
>
> Gerade das ist es. Auch 10m mit 100 hinter einen LKW
> sind für mich wesentlich sicherer als 60m hinter einen PKW bei 130
>
> Wenn der LKW 10m vor mir bremst mit 6m/sec² bremst,
> dann schaffe ich es noch.
>
> Wenn aber bei 130 ein PKW 60m vor mit mit 9.5m/sec² bremst,
> dann habe ich im Transporter mit 7.5m/sec² keine Chance
Kannst du mir eigentlich gerade mal erklären, warum du hier ständig mit
fiktiven Verzögerungswerten um dich wirfst und damit deine Fahrweise
begründen willst? Hast du als einziger Mensch einen sechsten Sinn für
Verzögerungswerte anderer Kraftfahrzeuge? Wie der sich bei dir evolutionär
herausgebildet hat, würde mich ja schon mal interessieren.
Bedenke, dass ein Lkw nicht einfach nur schwerer ist, sondern dass er auch
entsprechend mehr Aufstandsfläche hat. Ein Lkw mit normal funktionierenden
Bremsen bringt ebenso gute Verzögerungswerte auf die Strasse, wie jeder
Pkw. Abgesehen von Extremfällen (sehr wenig Aufstandsfläche für sehr viel
Gewicht und umgekehrt) verhält sich die Kraftübertragung einigermassen
proportional zum Gewicht und damit kann ein Lkw genauso gut verzögern, wie
ein Pkw.
Und bedenke eines: Strassen werden immer für eine bestimmte
durchschnittliche Verzögerungsfähigkeit konstruiert (vor allem
Sichtweiten). Und die muss auch von allen Fahrzeugen eingehalten werden.
Ein LKW mit konstruktionsbedingt schlechten Verzögerungswerten wird vom TÜV
gar keine allgemeine Zulassung für den Strassenverkehr erhalten.
Ob der umgekehrte Fall wirklich schonmal vorgekommen ist (keine Zulassung
aufgrund zu guter Verzögerungswerte), weiss ich nicht, aber auch hier wird
der TÜV irgendwann die Zulassung verweigern, denn solch ein Fahrzeug würde
ebenfalls die allgemeine Verkehrssicherheit gefährden (Auffahrunfälle).
Tom
> Ein Lkw mit normal funktionierenden Bremsen bringt ebenso
> gute Verzögerungswerte auf die Strasse, wie jeder Pkw.
Nein, leider nicht. Guck mal z.B. hier:
http://www.boote-magazin.de/autoboot/aut3991.html
MfG
Thomas
Bernd Weidenfeller wrote:
> Und es gibt auch
> keine Probleme, wenn der LKW bremst, denn der hält dich dann
> gleich mit an!
Geniale Idee!
Alter Autoreifen vorne dran, ab auf die Autobahn und dann einfach
an einen LKW "andocken" :)
Dabei komm ich aber wieder auf eine interessante Frage:
Gibt es einen "gefaehrlichsten" Abstand? Und wenn ja, wo liegt
der?
Ich mein, wenn ich EXTREM nahe an dem LKW dran bin (so fast in
Kontaktnaehe) dann duerfte bei einer Vollbremsung seinerseits
ja nicht viel passieren. In dem Moment wo er auch nur ein
bischen langsamer geworden ist haeng ich ja schon auf ihm drauf und
ab da bremst es mich halt "sanft" mit ab (drunterrutschen mal bitte
ignorieren an der Stelle, ist ja sowieso pure Theorie).
Wenn der Abstand sehr gross ist und er bremst stoss ich gar nicht
mit ihm zusammen, also auch "wenig" Schaden.
Irgendwo dazwischen gibt es aber offensichtlich einen Abstand,
der extrem viel Schaden verursacht. Kann man den irgendwie
definieren?
Als erste Theorie wuerde ich ja vermuten das es der Abstand ist,
der meiner Reaktionszeit entspricht. Sprich, LKW bremst und genau
in dem Moment wo ich es geschafft habe die Situation zu erkennen und
meinen Klumpfuss auf Bremspedalzu wuchten schlag ich schon ein.
Ist das richtig?
Theo Wilms, gruebelnd
--
Laut Oxford English Dictionary ist pneumonoultramicroscopicsilicovolcanoconiosis das längste Wort der englischen
Sprache.
(Handbuch des nutzlosen Wissens)
> So 15m Abstand sind kein Prolem. Die großen LKW können nicht so
> schnell verzögern. 5.5 bis 6.5 m/sec². Dazu noch die Zeit wo das
> Bremslicht schon leuchtet, die Druckluftbremse aber noch Druck
> aubaut.
>
Du bist ein wenig Lebensmüde, oder?
Natürlich braucht ein LKW mit einer 35t-Last auf dem Hänger einen
ordentlichen Bremsweg.
Da der Laster aber mit den 40t Masse von 80 km/h in einer angemessenen
Zeit auf 0 Bremsen kann (das muss theorethisch unter etwa 65m bleiben
bei 80 km/h), stell dir mal vor der Laster hat eine Leerfahrt.
Dann sind da plötzlich nur noch 5t, die mit der selben Bremsanlage
gebremst werden. Und dann steht die Kiste ziemlich schnell.
Sogar schneller als dein PKW bremsen kann wenns dumm läuft.
Und Druck muss sich da keiner Aufbauen. Druck ist da immer vorhanden.
Wenn der Fahrer auf das Pedal drückt, dann öffnet sich ein Ventil und
die Bremse geht zu. Das Passiert übrigends auch bei einem
Druckluftausfall. (Deswegen haben die LKW solche Bremsen...)
Wenn also das Bremslicht leuchtet kannst du davon ausgehen, dass der
Wagen bereits bremst. Und dass er wenn er leer ist statt 60m nur noch
40m braucht.
Und wenn du nur 1s mit 80 km/h nicht reagierst, dann hast du gut 22m
zurückgelegt...
Als Faustregel: innerhalb geschlossener Ortschaften und mit guter
Übersicht reicht 1/3 des Tachowertes als Sicherheitsabstand. Ausserhalb
solltest du nicht unter 1/2 Tachoabstand gehen.
Also bei 30 km/h 10m Abstand halten, bei 80 km/h mind. 40m und bei 180
km/h besser mind. 100 m
Wenn du müde bist und die Situation unübersichtlich ist solltest du
besser noch ein ganzes Stück weiter weg bleiben.
R
>
> Ob der umgekehrte Fall wirklich schonmal vorgekommen ist (keine
> Zulassung aufgrund zu guter Verzögerungswerte), weiss ich nicht,
> aber auch hier wird der TÜV irgendwann die Zulassung verweigern,
> denn solch ein Fahrzeug würde ebenfalls die allgemeine
> Verkehrssicherheit gefährden (Auffahrunfälle).
nope.
Du kannst (wenn du es hinbringst) einen Wagen mit 20m/s² Verzögerung
bauen und du kriegst da sogar eine Zulassung.
Die StVZO schreibt lediglich eine Mindestverzögerung vor.
Wenn du allerdings grundlos eine Vollbremsung reinhaust, obwohl du mit
dem Wagen keine machen musst um zum Stehen zu kommen, dann dürftest du
für den Unfall hinter dir Verantwortlich sein.
R
Der LKW schleppt einen Sog hinter sich her, der den Hintermann bei
extrem wenig Abstand (ca. 2 Meter) mitschleppt und an den LKW dransaugt.
Dann muss man bremsen, um nicht aufzufahren.
Dies merkt man z. B. wenn mehrere Fahrradfahrer dicht hintereinander
(10 cm Abstand) fahren. Dann muss der Hintermann fast mehr bremsen als
strampeln.
> Ich mein, wenn ich EXTREM nahe an dem LKW dran bin (so fast in
> Kontaktnaehe) dann duerfte bei einer Vollbremsung seinerseits
> ja nicht viel passieren.
Da kann noch einiges passieren, wenn nämlich der LKW deshalb bei einer
Bremsung seinerseits dem Vordermann mit draufkracht.
Aus Sicht des LKW-Fahrers knallt ihm nämlich plötzlich und unerwartet
von hinten einer drauf, er lockert die Bremsung, und bis er weiß was los
ist, hat er den Vordermann (den eigentlichen Grund der Bremsung)
geplättet.
Gemäß Murphy ist dies dann noch ein Kleinwagen mit zwei Kindern hinten
drin, die mangels Knautschzone... man darf gar nicht daran denken.
In der Haut des Windschattenfahrers möchte ich dann nicht stecken.
> Als erste Theorie wuerde ich ja vermuten das es der Abstand ist,
> der meiner Reaktionszeit entspricht. Sprich, LKW bremst und genau
> in dem Moment wo ich es geschafft habe die Situation zu erkennen und
> meinen Klumpfuss auf Bremspedalzu wuchten schlag ich schon ein.
>
> Ist das richtig?
Da eine solche Vollbremsung in der Regel unerwartet eintritt, ist es
bestimmt kein Fehler, einen Sicherheitsaufschlag zu geben. Bei
LKW-üblichen 90 km/h (25 m/s) sind pimaldaumen 30 Meter das Minimum, bei
dem man sich gerade noch wohlfühlt. Gesetzlich gefordert sind ohnehin
45 Meter. Bei extrem wenig Abstand gibt's außer Bußgeld und Punkten auch
Fahrverbot, was in Anbetracht der oft schweren Auffahrunfälle durchaus
seine Berechtigung hat.
Der Sogwirbel ist bei normalem Abstand übrigens immer noch deutlich zu
spüren, wenn auch nicht mehr so stark wie direkt hinter dem LKW.
/.
DocSnyder.
--
Friss, Spammer, friss: <par...@exhandra.com> <off...@exhandra.com>
<webm...@exhandra.com> <in...@exhandra.com> <sa...@exhandra.com>
<a...@exhandra.com> <ma...@exhandra.com> <unsub...@exhandra.com>
<st...@exhandra.com> <rem...@exhandra.com> <or...@exhandra.com>
> So 15m Abstand sind kein Prolem. Die großen LKW können nicht so schnell
> verzögern. 5.5 bis 6.5 m/sec². Dazu noch die Zeit wo das Bremslicht
> schon leuchtet, die Druckluftbremse aber noch Druck aubaut.
>
> Mit guten Ausnutzen des Windschatten sind 25% unter den Normverbrauch
> für Überlandfahrten möglich.
Popcornaktien? Kaufen sag ich, kaufen" :-)
Andreas
--
Sei Weise, plonk leise! (Daniel Buleandra in de.alt.games.konsolen)
kommt auf die Autos an
>Auf der anderen Seite ist Windschattenfahren der perfekte Schutz
>vor Geisterfahrer.
stimmt, bevor du merkst das es ein Geisterfahrer war der dir frontal
reingefahren ist weil dein Vordermann ausgewichen (oder auch nicht,
eigentlich egal), bist du tot.
Weil ein Sattelschlepper so enorm wendig ist und blitzschenll ausweicht :-)
da dort noch die alte SZM getestet wurde, dazu noch eine Sattelzugmschine
für Volumentransporte ist die Verzögerung bei normaler SZM noch besser -
nicht zu vergessen das heute auch noch MAN TGA, DAF XF, der neue Volvo FH12
und der frische Actros Facelift draußen sind - zumindest letzterer verzögert
laut Mercedes-Benz besser als der alte Actros.
>Popcornaktien? Kaufen sag ich, kaufen" :-)
Der Verursacher des letzten Monster-Threads warst doch wohl du ;-)
Aber da du ja jetzt einen Kombi hast, kannst du ja ein wenig Popcorn
für die Teilnehmer des Threads kaufen.
Gruß
Oliver
[Windschattenfahren mit ausreichend (!) Abstand]
Ich habe das mal eine Weile probiert auf einer 70km Strecke wo immer
der Airliner gefahren ist. Der drückt immer etwas kräftiger auf die
Tube (so 110) und kennt die Strecke in und auswendig. Da konnte man
beruhigt mit ausreichend Abstand hinterherziehen und brauchte praktisch
nicht mehr nachdenken. Wenn der rauszog, hatte das seinen Grund und wenn
der bremste auch usw.
Ergebnis: Fahrten "mit Airliner": nicht ganz 1 Liter weniger pro 100km.
Da sag einer öffentliche Verkehrsmittel seien nix für den umweltbewußten
Autofahrer oder so...
Interessant war dabei: Mit anderen Bussen gings nicht so gut, vom
Fahrfluss her gesehen. Windschatten war wohl da, aber die sind
wesentlich öfter hinter LKW "verhungert" oder haben unvorhergesehen
(sic! man kann ja nicht durchgucken) will heißen: zu spät zum
Überholen angesetzt. Es hat einfach nicht 'geflutscht'.
So long!
Ero.
--
Ero Rademer ANTISPAM in effect.
> >>Ein Lkw mit normal funktionierenden Bremsen bringt ebenso
> >>gute Verzögerungswerte auf die Strasse, wie jeder Pkw.
> >
> >Nein, leider nicht. Guck mal z.B. hier:
> >http://www.boote-magazin.de/autoboot/aut3991.html
>
> da dort noch die alte SZM getestet wurde, dazu noch eine Sattelzugmschine
> für Volumentransporte ist die Verzögerung bei normaler SZM noch besser -
> nicht zu vergessen ...
Klar wird es immer besser. Auch auf dem Pkw-Sektor bleibt die Zeit
nicht stehen. Selbst wenn der modernste Lkw jetzt 8m/s^2 erreichen
würde (sehr fraglich), moderne Pkw liegen jetzt bei über 10^m/s^2.
Also "ebenso gut" ist nicht. Da müßte der Pkw schon sehr alt sein...
MfG
Thomas
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass sich ein LKW-Fahrer durch einen
Windschattenfahrer verfolgt fühlte und die Polizei rief... :-)
Stephan
ja ist er
>Natürlich braucht ein LKW mit einer 35t-Last auf dem Hänger einen
>ordentlichen Bremsweg.
bei 35t Last auf dem Hänger fährt er entweder nur blöde hinter dem
Begleitfahrzeug her oder überholt, dann hat der Zug nämlich ein
Gesamtgewicht von knappen 60t.
>Da der Laster aber mit den 40t Masse von 80 km/h in einer angemessenen
>Zeit auf 0 Bremsen kann (das muss theorethisch unter etwa 65m bleiben
>bei 80 km/h),
dann darf der Truck nicht mehr auf die Straße, gesetzliche
Mindestverzögerung ist 49m aus 80km/h - bei 40t!
>stell dir mal vor der Laster hat eine Leerfahrt. Dann sind da plötzlich
>nur noch 5t,
oh da träumt jeder Spediteur von :)
Eine leere Sattelzugmaschine (also die mit Sattelteller wo ein
Sattelauflieger dran paßt) wiegt schon 7,5t, der Trailer bringt nochmal um
die 9t auf die Waage, ein Thermo-Sattelauflieger noch mehr.
Insgesamt ist ein leerer 40t LKW ungefähr 16-18t schwer.
>Sogar schneller als dein PKW bremsen kann wenns dumm läuft.
und vor allem in vielen (vor allem neueren) Trucks mit Retarder *ohne*
Bremslicht, und der Retarder haut mit Bremsleistung noch einiges rein
>Wenn also das Bremslicht leuchtet kannst du davon ausgehen, dass der
>Wagen bereits bremst. Und dass er wenn er leer ist statt 60m nur noch
>40m braucht.
eher statt knappen 40 nur um 25
du glaubst gar nicht wie schnell so ein Ding ausweichen oder ausscherren
kann.
Außerdem sitzt der Fahrer auch gut und gerne 3,5m hoch und hat eine echt
geile Aussicht die du nicht hast.
es geht aber nicht mehr so fix und Sportwagenwerte von 35m erreichen viele
Kutschen nicht.
>Selbst wenn der modernste Lkw jetzt 8m/s^2 erreichen würde (sehr
>fraglich), moderne Pkw liegen jetzt bei über 10^m/s^2.
ich bin kein Matheprofi ;)) 30m Bremsweg aus 80km/h sind mit heutiger
Technik im LKW drin
>Also "ebenso gut" ist nicht. Da müßte der Pkw schon sehr alt sein...
der LKW holt auf und die Bremsen sind nciht mehr das Problem im PKW - aber
egal.
*Wir* hängen ja nicht unter'm Auflieger ... ;))
Busse nehme ich nur wenn ich es eilig habe.
Die sind schneller als die großen LKW, aber haben meist Heckmotor
und den Auspuff hinten.
Die LKW haben aber den Auspuff vorne bei der Zugmaschine und
so habe ich bei gleichen Abstand gleich mal so 12m mehr Abstand
zum Auspuff
das glaub ich kaum, der LKW Fahrer sieht ihn nämlich kaum
> Außerdem sitzt der Fahrer auch gut und gerne 3,5m hoch und
> hat eine echt geile Aussicht die du nicht hast.
Oha! Da muß er aber eher in liegender Stellung fahren um die
zulässige Gesamthöhe nicht zu überschreiten.
MfG
Thomas
"Roland Mösl" schrieb:
> Busse nehme ich nur wenn ich es eilig habe.
>
> Die sind schneller als die großen LKW, aber haben meist Heckmotor
> und den Auspuff hinten.
Welche Busse haben denn hinten keinen Motor? Wenn Du mal gaaannnnz alte
Kisten wegläßt, die ja sowieso keine 100er-Zulassung haben gibt es keine
Busse, die vorne den Motor haben. Außerdem schmeißen 90% aller Busse immer
noch ein wenig Öl mit raus, welches sich dann hinter dem Bus schön
verwirbelt. Nach 1600km nach Italien runter heißt das dann immer schön den
Arsch putzen (für den Fahrer).
Gruß
Mario
"Henning Richter" schrieb:
> und vor allem in vielen (vor allem neueren) Trucks mit Retarder *ohne*
> Bremslicht, und der Retarder haut mit Bremsleistung noch einiges rein
Gerade bei den neuen blinkt das Bremslicht wieder. Eine Zeit lang war das
nicht geregelt und die Hersteller haben es mit angeschaltet, wenn man den
Retarter benutzt hat. Dann wurde es verboten und kurz darauf (jetzt
vielleicht 2 Jahre) entweder wieder erlaubt oder sogar vorgeschrieben. Ich
glaube aber, daß die dann erst ab einer bestimmten Verzögerung einschalten.
Du mußt mal bergab auf die neuen LKW achten. Da sieht man das schon oft.
Gruß
Mario
> Klar wird es immer besser. Auch auf dem Pkw-Sektor bleibt die Zeit
> nicht stehen. Selbst wenn der modernste Lkw jetzt 8m/s^2 erreichen
> würde (sehr fraglich), moderne Pkw liegen jetzt bei über 10^m/s^2.
> Also "ebenso gut" ist nicht. Da müßte der Pkw schon sehr alt sein...
... oder ein Transporter - wie im genannten Fall!
Gruß,
Friedrich
>> Geniale Idee!
>> Alter Autoreifen vorne dran, ab auf die Autobahn und dann einfach
>> an einen LKW "andocken" :)
>>
> Weil hier gerade so nett theoretisiert wird....
> Bevor ich mir einen alten Autoreifen vorne drann pappe, würde ich mir
> eine Abschleppstange montieren ;-)
> Oder überhaupt gleich etwas mehr umbauen: Abschleppvorrichtung, die
> den Wagen hydlauisch (von innen zu bedienen) anhebt und somit auch
> gleich lenkt - also aus den Wagen quasi einen Hänger macht.
> Dann fährst Du auf der Ab ganz knapp an einen Brummi, aktivierst die
> Greifklaue/Abschleppvorrichtung
Nix da. Wenn das legal wird, haengt da schon einer. Du musst also erst
einen freien LKW suchen. Oder morgens bei einer Spedition vor der
Tuere warten.
Im Prinzip waere das ja schon nicht schlecht ... quasi ein Zug
ohne Schienenbindung und mit flexibler Rekombination.
Wolfgang
> hinter dem Bus schön verwirbelt. Nach 1600km nach Italien runter
> heißt das dann immer schön den Arsch putzen (für den Fahrer).
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Hmmmm. :))) Also der Fahrer muss den Arsch putzen? :))
... die Betonung liegt bei "kaum". :-)
Stephan
Wolfgang May <m...@informatik.uni-goettingen.de> schrieb folgendes:
> > Dann fährst Du auf der Ab ganz knapp an einen Brummi, aktivierst die
> > Greifklaue/Abschleppvorrichtung
>
> Nix da. Wenn das legal wird, haengt da schon einer. Du musst also erst
> einen freien LKW suchen. Oder morgens bei einer Spedition vor der
> Tuere warten.
Wieso, was an einem LKW geht, geht auch an einem Auto das an einem LKW
angedockt hat :-)
Das verleit dem Wort Kolonnenverkehr eine ganz neue Bedeutung :-)
mfG René
Hä ? Vielleicht solltest Du Dir eine Glaskugel zulegen - das hilft
Dir sicher, wenn Du das nächste mal vorhersagen willst, wann der
TÜV einem LKw die allgemeine Betriebserlaubnis verweigern könnte.
Gruß, Ralf.
Die Zulassung als Kraftomnibus kann auch ein 10-Sitzer
bekommen ...
Gruß, Ralf.
> Und Druck muss sich da keiner Aufbauen. Druck ist da immer vorhanden.
> Wenn der Fahrer auf das Pedal drückt, dann öffnet sich ein Ventil und
> die Bremse geht zu.
Und was ist mit dem Leitungsvolumen, das komprimiert werden muss ?
Und was ist, wenn ein Anhänger 'dranhängt und dessen Bremsanlage
voreilen muss, um den Zug gestreckt zu halten ?
> Das Passiert übrigends auch bei einem
> Druckluftausfall. (Deswegen haben die LKW solche Bremsen...)
Ja, bei den Federspeicher-Bremszylindern. Das ist die 'Handbremse'.
Gruß, Ralf.
[...]
>>Jetzt würde mich mal interessieren wie das mit dem Windschatten steht. Würde
>>es sich lohnen ein bisschen näher hinter dem LKW her zu fahren (natürlich
>>nicht "gefährlich" nahe)? bzw. bis wieviel Meter hinter einem Fahrzeug ist
>>der Windschatten noch zu spüren?
>
>
> Ich bin mal ein paar Kilometer hinter einem Reisebus gefahren (der auf
> seinen 105km/h bestanden hat) - ich bilde mir ein, bergauf einen
> merkbaren Unterschied gefühlt zu haben.
>
Bist du mit dem Fahrrad oder dem Mofa gefahren? Jedes halbwegs normale
Auto sollte mit 100km/h, auch am Berg, eigentlich keine Probleme haben.
Somit sollte IMO auch nichts 'zu spueren' sein.
> Probiers einfach mal aus ;-)
>
Lass den Quatsch bloss bleiben.
Alexander
Auf dich Oberwindschattenparker habe ich nur gewartet
>>Hi
>>Ich bin einer der vielen armen und untermotorisierten Studenten dieses
>>Deutschen Landes.
>>Hin und wieder fahre ich die 100km Autobahnstrecke in die Heimat. Diese
>>Strecke fahre ich meistens ohne Zeitdruck und Stress, deswegen auch mit
>
> sehr
>
>>gemäßigter Geschwindigkeit. D.h. meistens 90-100km/h auf der rechten Spur
>>hinter nem LKW her.
>>Jetzt würde mich mal interessieren wie das mit dem Windschatten steht.
>
> Würde
>
>>es sich lohnen ein bisschen näher hinter dem LKW her zu fahren (natürlich
>>nicht "gefährlich" nahe)? bzw. bis wieviel Meter hinter einem Fahrzeug ist
>>der Windschatten noch zu spüren?
>
>
> http://www.pege.org/fuel/jumper1.htm
>
Ich trau mich nicht.
> Solche Verbrauchswerte mit einen 2.5m hohen 2m breiten Kastenwagen
> sind nur mit Windschatten möglich.
>
> So 15m Abstand sind kein Prolem. Die großen LKW können nicht so schnell
> verzögern. 5.5 bis 6.5 m/sec². Dazu noch die Zeit wo das Bremslicht
> schon leuchtet, die Druckluftbremse aber noch Druck aubaut.
>
Bist du schonmal LKW gefahren oder hast du schonmal einen gebremst? Der
'popelige' und verranzte 7,5-Tonner aus meiner Zivi-Zeit hat verdammt
schnell angesprochen.
> Mit guten Ausnutzen des Windschatten sind 25% unter den Normverbrauch
> für Überlandfahrten möglich.
>
Aber nur, wenn die anderen Passagiere unangeschnallt schlafen.
SCNR?
Alexander
> Auf der anderen Seite ist Windschattenfahren der perfekte Schutz
> vor Geisterfahrer.
>
>
Ach so. WEnn du dagegen genuegend Abstand hieltest, wuerde der
Geisterfahrer genau diese Leucke nutzen, um dich abzuschiessen?
Alexander
Und dich dabei die die hinten schlafenden, unangeschnallten Passagiere
ueberholen, die Frontscheibe durchschlagen und am Heck des LKW zurplatzen.
Auch nicht schlecht.
Alexander
ueberholen, die Frontscheibe durchschlagen und am Heck des LKW zerplatzen.
Auch nicht schlecht.
Alexander
>Welche Busse haben denn hinten keinen Motor? Wenn Du mal gaaannnnz alte
>Kisten wegläßt, die ja sowieso keine 100er-Zulassung haben gibt es keine
>Busse, die vorne den Motor haben.
Es gibt recht moderne Gelenkbusse, bei denen der Motor auf/vor der
Mittelachse angebracht ist. Das hintere Gelenkteil ist quasi ein
Anhaenger. Die haben dann hinten keinen Motor.
> Klar wird es immer besser. Auch auf dem Pkw-Sektor bleibt die Zeit
> nicht stehen. Selbst wenn der modernste Lkw jetzt 8m/s^2 erreichen
> würde (sehr fraglich), moderne Pkw liegen jetzt bei über 10^m/s^2.
> Also "ebenso gut" ist nicht. Da müßte der Pkw schon sehr alt sein...
>
Bedenke bitte, dass LKW u.U. sehr 'leichtgaengige' Bremsen haben koenne.
Zur Vollbremsung ist dann nicht mehr Kraft noetig als zum Durchtreten
eines Kupplungspedals.
Alexander
Sicher, Luft ist komprimierbar. Aber wie lange soll das 'Fuellen' der
Leitungen denn deiner Meinung nach dauern? Verfahrenstechniker anwesend?
> Und was ist, wenn ein Anhänger 'dranhängt und dessen Bremsanlage
> voreilen muss, um den Zug gestreckt zu halten ?
>
Wieso muss der Zug gestreckt bleiben? Viel mehr Sinn wuerde es machen,
den Anhaenger weniger stark zu bremsen.
Alexander
Und dann kommt so ein Spassvogel, der sich mit seinem
2,5t-Gelaende(r)wagen an einen Lupo anhaengt und unterwegs mal kurz auf
die Bremse latscht. ;-)
Alexander
Alexander Doetsch schrieb:
> Wieso muss der Zug gestreckt bleiben? Viel mehr Sinn wuerde es machen,
> den Anhaenger weniger stark zu bremsen.
Dass er Dich besser überholen kann?
Gerald
"Frank K." schrieb:
> > So 15m Abstand sind kein Prolem. Die großen LKW können nicht so schnell
> > verzögern. 5.5 bis 6.5 m/sec². Dazu noch die Zeit wo das Bremslicht
> > schon leuchtet, die Druckluftbremse aber noch Druck aubaut.
Wie lange baut die denn Druck auf? Ich hab gelernt, dass man erst
losfährt wenn Druck aufgebaut ist. Beim Fahren war keine Verzögerung im
Ansprechverhalten im Vergleich mit einem PKW zu bemerken. Nebenbei: Das
waren keine HighTech Kisten sondern >20 Jahre alte BW Magirusse in
teilweise erbärmlichem Zustand.
> Was deine Bremsberechnung angeht - wenn der vor dir fahrende LKW nicht
> von seinen Bremsen sondern von einem Stauende gebremst wird, kannst du
> dir deine Berechnungen getrost in die Haare schmieren. Dann hilfst du
> nämlich beim Schieben...
Nö, denn der LKW schiebt das Stauende soweit zusammen, dass die
zusätzliche Bremswirkung so gering ausfällt, dass du immer noch hinter
dem LKW zum stehen kommst (ausser du pennst natürlich).
Jan
Alexander Doetsch schrieb:
> Und dich dabei die die hinten schlafenden, unangeschnallten Passagiere
> ueberholen, die Frontscheibe durchschlagen und am Heck des LKW zerplatzen.
Du nimmst Leute mit die sich hinten nicht anschnallen? ;-)
Jan
Andersrum wird ein Schuh draus: Solange der Druck nicht reicht, lösen
die Bremsen erst gar nicht, d.h. Du kannst überhaupt erst losfahren,
wenn der Druck stimmt.
--
Oliver Sprenger
http://www.audi80.info - "DIE" Seiten für Audi 80 bis RS2!
http://www.audicommunity.de - "DIE" deutsche AudiCommunity!
Oliver Sprenger schrieb:
> > Wie lange baut die denn Druck auf? Ich hab gelernt, dass man erst
> > losfährt wenn Druck aufgebaut ist.
>
> Andersrum wird ein Schuh draus: Solange der Druck nicht reicht, lösen
> die Bremsen erst gar nicht, d.h. Du kannst überhaupt erst losfahren,
> wenn der Druck stimmt.
Nur, wenn du beim Abstellen die Feststellbremse reintust, oder die Kiste
solange stand, das der Druck darauf schon entwichen war. Die normale
Betriesbsbremse ist auf wenn kein Druck drauf ist.
Kann mich allerdings nicht erinnern, ob da noch eine zusätzliche Sperre
drin war die das überwacht. Bei den alten Kisten aber AFAIK nicht.
Jan
Bei 53ps merkt man schon, wie stark man das Gaspedal runterdrücken muss.
>> Probiers einfach mal aus ;-)
>>
>
> Lass den Quatsch bloss bleiben.
Das man dabei den nötigen Abstand einhält halte ich eigentlich für
selbstverständlich.
LLAP, Martin
Alexander Doetsch <lese_i...@gmx.net> schrieb folgendes:
> >>>Dann fährst Du auf der Ab ganz knapp an einen Brummi, aktivierst die
> >>>Greifklaue/Abschleppvorrichtung
> >>
> >>Nix da. Wenn das legal wird, haengt da schon einer. Du musst also erst
> >>einen freien LKW suchen. Oder morgens bei einer Spedition vor der
> >>Tuere warten.
> >
> > Wieso, was an einem LKW geht, geht auch an einem Auto das an einem LKW
> > angedockt hat :-)
>
> Und dann kommt so ein Spassvogel, der sich mit seinem
> 2,5t-Gelaende(r)wagen an einen Lupo anhaengt und unterwegs mal kurz auf
> die Bremse latscht. ;-)
Weiss garnicht was du hast, günstiger kommt ein Lupo-Fahrer doch nie
wieder an eine Stretch-Limo. :-)
mfG René
Alexander nicht aber Roland tut dies incl. nem Brett das
ihm wohl zusätzlich ins Kreuz fliegen wird ;)
Gruß Jan
"Joerg Winkel" schrieb:
> Es gibt recht moderne Gelenkbusse, bei denen der Motor auf/vor der
> Mittelachse angebracht ist. Das hintere Gelenkteil ist quasi ein
> Anhaenger. Die haben dann hinten keinen Motor.
1. Haben die modernen Gelenkbusse den Antrieb im "Anhänger" - sprich die
letzte Achse wird auch da angetrieben
2. Sind Gelenkbusse keine Reisebusse sondern nur Linienbusse und dürfen
somit nur 80 fahren, womit so ein Bus für das beschriebene
Windschattenfahren eh ausfallen dürfe.
Gruß
Mario
>
> Und was ist mit dem Leitungsvolumen, das komprimiert werden muss ?
> Und was ist, wenn ein Anhänger 'dranhängt und dessen Bremsanlage
> voreilen muss, um den Zug gestreckt zu halten ?
Dafür gibt es einen Bremskraftregler und normalerweise mehrere Leitungen
hinter zum Hänger, eine für die Versorgung und eine für die
Ansteuerung...
>> Das Passiert übrigends auch bei einem
>> Druckluftausfall. (Deswegen haben die LKW solche Bremsen...)
>
> Ja, bei den Federspeicher-Bremszylindern. Das ist die 'Handbremse'.
>
und eine Notbremse.
R
Jan Schultze schrieb:
> Alexander nicht aber Roland tut dies incl. nem Brett das
> ihm wohl zusätzlich ins Kreuz fliegen wird ;)
Was geht einem Mantafahrer bei einem Unfall durch den Kopf?
Jan, SCNR
> Oliver Sprenger schrieb:
>> Andersrum wird ein Schuh draus: Solange der Druck nicht reicht,
>> loesen die Bremsen erst gar nicht, d.h. Du kannst ueberhaupt erst
>> losfahren, wenn der Druck stimmt.
>
> Nur, wenn du beim Abstellen die Feststellbremse reintust, oder
> die Kiste solange stand, das der Druck darauf schon entwichen
> war. Die normale Betriesbsbremse ist auf wenn kein Druck drauf
> ist. Kann mich allerdings nicht erinnern, ob da noch eine
> zusaetzliche Sperre drin war die das ueberwacht. Bei den alten
> Kisten aber AFAIK nicht.
Wenn kein druck in der anlage ist, stellt die festbremse fest ;-)
Da gibt es dann auch kein anfahren. Dabei ist es auch egal, ob die
beim abstellen aktiv war oder nicht. Wenn die luft raus ist, packt
die federspeicherbremse unbarmherzig zu.
mfg
otto
Otto Adam schrieb:
> > Nur, wenn du beim Abstellen die Feststellbremse reintust, oder
> > die Kiste solange stand, das der Druck darauf schon entwichen
> > war. Die normale Betriesbsbremse ist auf wenn kein Druck drauf
> > ist. Kann mich allerdings nicht erinnern, ob da noch eine
> > zusaetzliche Sperre drin war die das ueberwacht. Bei den alten
> > Kisten aber AFAIK nicht.
>
> Wenn kein druck in der anlage ist, stellt die festbremse fest ;-)
>
> Da gibt es dann auch kein anfahren. Dabei ist es auch egal, ob die
> beim abstellen aktiv war oder nicht. Wenn die luft raus ist, packt
> die federspeicherbremse unbarmherzig zu.
Richtig. Aber der Druck auf der Feststellbremse sagt noch nichts über
den Druck im restlichen System aus.
Wir sind uns einig darüber, dass die normale Bremse über Druckaufbau
funktioniert und die Feststellbremse über Druckabbau, richtig? Wenn ich
jetzt den Truck anhalte, verbrauche ich dabei schonmal einen Teil des
Drucks. Dann schalte ich den Motor aus, der Druck im System kann also
auch nicht mehr voll aufgebaut werden. Wenn ich jetzt nicht die
Feststellbremse betätige, dann bleibt diese erstmal offen. Ich wage
jetzt einfach mal zu behaupten, dass über Nacht noch nicht soviel Druck
aus dem Behälter der Feststellbremse raus ist, dass ich nicht losfahren
könnte. Der Rest des Systems ist aber eh schon halb leer und verliert
auch noch ein bißchen. Morgens kann ich also losfahren und hab noch
nicht genug Druck im System um direkt ordentlich bremsen zu können.
Ist aber nur eine theoretische Möglichkeit, da ja wohl jeder die
Feststellbremsen betätigt, wenn er seine Kiste abstellt.
Jan
Roland Mösl wrote:
> Die LKW haben aber den Auspuff vorne bei der Zugmaschine und
> so habe ich bei gleichen Abstand gleich mal so 12m mehr Abstand
> zum Auspuff
Oooch. Aber am Auspuff kann man doch so schön sehen, obs gleich wieder
zur Sache geht. Rauchwölkchen bedeutet: "Fertigmachen zum Überholen".
Funktioniert sogar wenn der Blinker ausgefallen ist...:) (übrigens ist
das einer der Gründe warum ich nicht an das Märchen vom "unerwartet
nach links ziehenden LKW" glaube. Plötzlich, ja. Unerwartet, nein.
Solange die mit Diesel fahren...
Ansonsten: Innenraumluftfilter mit Schadstoffdetektion nehmen...:)
Oder: Bus mit Erdgasantrieb wählen. Das kann dann an der auffahrt
aber a bisserl dauern.
So long!
Ero.
--
Ero Rademer ANTISPAM in effect.
bei einer Vollbremsung wird darauf keine Rücksicht genommen - ob das im
Einzelfall einen Vorteil oder Nachteil bringt sei dahingestellt.
--
mfg
Henning
http://www.roadtrain.de
Realname ist hier willkommen
>>Die LKW haben aber den Auspuff vorne bei der Zugmaschine und
>>so habe ich bei gleichen Abstand gleich mal so 12m mehr Abstand
>>zum Auspuff
>
>Oooch. Aber am Auspuff kann man doch so schön sehen, obs gleich wieder
>zur Sache geht.
das glaubst du aber auch nur
>Rauchwölkchen bedeutet: "Fertigmachen zum Überholen".
träum weiter. Ich weiß ja nicht, in welchen Entwicklungsländern du unterwegs
bist, aber bei halbwegs moderne LKWs (alles ab 90er aufwärts) haben kaum
noch einen ergiebigen schwarzen Rußausstoß - auch nciht wenn voll
durchgetreten wird.
>Funktioniert sogar wenn der Blinker ausgefallen ist...:) (übrigens ist
>das einer der Gründe warum ich nicht an das Märchen vom "unerwartet
>nach links ziehenden LKW" glaube. Plötzlich, ja. Unerwartet, nein.
>Solange die mit Diesel fahren...
nach dem ersten TG-A/Topline/Actros/FH12 glaubst du es wieder
>Ansonsten: Innenraumluftfilter mit Schadstoffdetektion nehmen...:)
>Oder: Bus mit Erdgasantrieb wählen. Das kann dann an der auffahrt
>aber a bisserl dauern.
informier dich besser vorher
Du glaubst, dass LKW so ueberholen, wie Du mit einem PKW auf der Landstrasse?
Schauen ob frei ist, Gas geben, raus?
Nein, das machst Du ja nichtmal mit einem PKW auf der Autobahn.
Ueblicherweise wechselt man einfach bei gleichbleibender
Geschwindigkeit die Spur. Da gibts keinen Anlass fuer Woelkchen.
Genauso fuer LKW. Auf ebener Strecke dank Begrenzer sowieso.
Und am Berg gibts unten Dein Woelkchen und dann Vollgas bis oben hin,
ohne Spezialbehandlung fuers Ueberholen.
Das einizige was bei LKW auf ein Ausscheren hindeutet ist ein sehr
kurzer Abstand zum Vordermann - soweit man das von hinten einschaetzen
kann.
Wolfgang
"Jan Bienert" <use...@bienert.org> schrieb im Newsbeitrag
news:3ECDF28D...@bienert.org...
> > Alexander nicht aber Roland tut dies incl. nem Brett das
> > ihm wohl zusätzlich ins Kreuz fliegen wird ;)
> Was geht einem Mantafahrer bei einem Unfall durch den Kopf?
Der Heckspoiler?
(der hat schon soooooooooooooo nen Bart)
Bye Peter
Peter Stotz wrote, On 5/23/03 3:59 PM:
>> > Alexander nicht aber Roland tut dies incl. nem Brett das
>> > ihm wohl zusätzlich ins Kreuz fliegen wird ;)
>
>> Was geht einem Mantafahrer bei einem Unfall durch den Kopf?
>
> Der Heckspoiler?
>
> (der hat schon soooooooooooooo nen Bart)
War ja auch mehr eine rhetorische Frage, bezogen auf das o.g. Brett und
den damit vollzogenen Vergleich von Roland und einem Mantafahrer.
Jan, SCNR2
> Thomas Henkel wrote:
>> Ob der umgekehrte Fall wirklich schonmal vorgekommen ist (keine Zulassung
>> aufgrund zu guter Verzögerungswerte), weiss ich nicht, aber auch hier wird
>> der TÜV irgendwann die Zulassung verweigern, denn solch ein Fahrzeug würde
>> ebenfalls die allgemeine Verkehrssicherheit gefährden (Auffahrunfälle).
>
> Hä ? Vielleicht solltest Du Dir eine Glaskugel zulegen - das hilft
> Dir sicher, wenn Du das nächste mal vorhersagen willst, wann der
> TÜV einem LKw die allgemeine Betriebserlaubnis verweigern könnte.
Vielleicht sollte ich meine Glaskugel erstmal fragen, was du mir jetzt
sagen wolltest. :-)
Wenn ich was falsches geschrieben habe, habe ich nichts dagegen, korrigiert
zu werden, aber wenn du in Rätseln schreibst, kann ich damit nichts
anfangen.
Tom
Du hast eine Aussage getroffen, die nur moralisch, aber nicht
sachlich zu begründen ist ("TÜV wird irgendwann die Zulassung
verweigern ...").
Gruß, Ralf.
Wenn der Zug einknickt, weil ein (im Verhältnis zum Zugfahrzeug)
schwerer Anhänger noch schiebt, während das Zugfahrzeug bremst,
dann kann man dies in jedem Falle als Nachteil betrachten.
Gruß, Ralf.
Mag sein, aber die Leitung enthält ein Luftvolumen, welches
komprimiert werden kann. Ist der Leitungsquerschnitt zu klein,
kann das Volumen theoretisch schneller gefüllt werden, aber im
dynamischen Fall gibt es Druckabfall über die Leitungslänge
und der Druckaufbau am Ende verzögert sich.
Ist der Leitungsquerschnitt zu groß, gibt es mehr kompressibles
Volumen und der Druckaufbau verzögert sich in der ganzen Leitung.
Im übrigen macht es ja nichts, wenn die Bremsleuchten zuerst
angehen, der Bremsassistent von Mercedes treibt das Prinzip
ja auf die Spitze.
>>
>>Ja, bei den Federspeicher-Bremszylindern. Das ist die 'Handbremse'.
>>
> und eine Notbremse.
Aber keine Betriebsbremse.
Gruß, Ralf.
Meine Herren, bist du schweineblöd.
1.
Wenn am Stauende bereits ein LKW steht, dann endet deine Hypothese
nach 0.1 Sekunden. Das ist die Zeit, nach der sich die Fahrerkabine
deines Schattenspenders zu Alufolie verdichtet hat.
2.
Nachdem du am Stauende samtweich wie ein Wattebausch in Claudia
Schiffers Badezimmerteppich aufgefedert bist, kommt was? Genau. Und
dieser nächste LKW hat beim Durchfahren deiner Laube welche
Bremsverzögerung? Genau.
Hast du einen Organspenderausweis? Wenn nicht, könnte man wenigstens
noch Lesezeichen draus machen oder so...
Bis dann, Horst
> Meine Herren, bist du schweineblöd.
Wie hat Ösiland eigentlich bei PISA abgeschnitten :-))
> Hast du einen Organspenderausweis? Wenn nicht, könnte man wenigstens
> noch Lesezeichen draus machen oder so...
Fur was einen Organspenderausweis? Wenn Punkt 2 eintritt ist das Mösl
doch sowieso Hackfleisch und beim Ausweis wäre es deswegen schade ums
Papier ;-)
CU Markus
Nein, damit er auf nicht blockieren und ausbrechen kann. Ist
wahrscheinlich aber nur interessant, wenn der Zug kein ABS hat.
Alexander
Bremst der Motorwagen stärker als der Anhänger, knickt der Zug ein und
wird unbeherrschbar. Ein Gliederzug (LKW+Anhänger) hat zwei Gelenke:
an der Maulkupplung und am Drehkranz. Schiebt der Anhänger auf, weil
er nicht so stark bremst wie der LKW, müsste der Fahrer die Reaktionen
an beiden Drehpunkten gleichzeitig auffangen können. Und das geht eben
nicht.
Gefürchtet (!) ist bei Sattelzügen der sog. "Jack-Knife-Effekt" (Taschen-
messer-Effekt): Brems der Auflieger nicht ordentlich mit, dreht er die
Zugmaschine gnadenlos um, wenn er schwer genug ist, und schert mit der
Ladefläche das Führerhaus in der Mitte ab, bis die Zugmaschine um 180°
gedreht unter dem Auflieger steht. Das überlebt keiner, der im Führer-
haus sitzt.
Um das Leitungsvolumen nicht erst stundenlang komprimieren zu müssen,
gibt es in neueren Bremsanlagen eine sog. "Inshot"-Funktion, bei der
bei einer Bremsung erst ein Druckstoß in die Anhänger-Bremsanlage gejagt
wird, um zumindest die Beläge schon einmal anzulegen und damit Zeit zu
gewinnen.
HTH - Kay
Also als ich in meiner armen Zeit lange Strecken mit wenig Diesel fahren
mußte, da konnte es durchaus passieren, daß ich auf einen
Autobahnparkplatz auf den nächsten großen LKW gewartet habe :-)
--
Roland Mösl
http://www.pege.org
http://notebook.pege.org
http://wds-internetwerbung.com
Web Design startet an der Suchmaschine
"Martin Hermanowski" <usenet-spam_...@martin.mh57.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:slrnbcrof3.6on.us...@usenet.martin.mh57.de...
> > Lass den Quatsch bloss bleiben.
>
> Das man dabei den nötigen Abstand einhält halte ich eigentlich für
> selbstverständlich.
Windschatten und nötiger Abstand schließen sich aber ziemlich sicher aus...
Ciao
Chris
>>>> Ob der umgekehrte Fall wirklich schonmal vorgekommen ist (keine Zulassung
>>>> aufgrund zu guter Verzögerungswerte), weiss ich nicht, aber auch hier wird
>>>> der TÜV irgendwann die Zulassung verweigern, denn solch ein Fahrzeug würde
>>>> ebenfalls die allgemeine Verkehrssicherheit gefährden (Auffahrunfälle).
>>
>> Wenn ich was falsches geschrieben habe, habe ich nichts dagegen, korrigiert
>> zu werden, aber wenn du in Rätseln schreibst, kann ich damit nichts
>> anfangen.
>
> Du hast eine Aussage getroffen, die nur moralisch, aber nicht
> sachlich zu begründen ist ("TÜV wird irgendwann die Zulassung
> verweigern ...").
Aha...
Na ich gehe mal davon aus, dass es sinnlos ist, an dieser Stelle noch
weiter nachzubohren, in der Hoffnung, du würdest noch irgendwann *konkret*
dein Problem schildern. Ich bin jedenfalls momentan nicht in der Lage,
deine Gedankengänge nachzuvollziehen.
Tom
> Wie hat Ösiland eigentlich bei PISA abgeschnitten :-))
Die sind doch bei der Qualifikation schon rausgeflogen...
Markus
> > Wenn kein druck in der anlage ist, stellt die festbremse fest ;-)
> >
> > Da gibt es dann auch kein anfahren. Dabei ist es auch egal, ob die
> > beim abstellen aktiv war oder nicht. Wenn die luft raus ist, packt
> > die federspeicherbremse unbarmherzig zu.
>
> Richtig. Aber der Druck auf der Feststellbremse sagt noch nichts über
> den Druck im restlichen System aus.
> Wir sind uns einig darüber, dass die normale Bremse über Druckaufbau
> funktioniert und die Feststellbremse über Druckabbau, richtig?
Nein. Die Feststellbremse am LKW ist kein eigenes System (am PKW übrigens
auch nicht) mit unabhängiger Bremswirkung.
Vielmehr ist die Hinterachsbremsanlage als Federspeicherbremse wie
beschrieben ausgelegt, um zu verhindern, daß ein Fahrzeug ohne ausreichenden
Bremsdruck überhaupt bewegt werden kann. Trotzdem wird vom Bremspedal
zunächst ein Druck an die Hinterachse geleitet, der dann ein Ventil
betätigt, das den Federspeicher entlüftet. An der Vorderachse wird i. d. R.
direkt durch Druckzylinder gebremst. Die Feststellbremse ist nichts anderes
als ein zusätzliches Ventil, über das der Federspeicher der Betriebsbremse
manuell entlüftet werden kann.
Da der Druckaufbau in den Leitungen eine gewisse Zeit erfordert, ist die
Bremswirkung an solchen klassischen Bremssystemen leicht verzögert, wodurch
ein Anfänger ein Fahrzeug leicht mal ungewollt stark bremst :-)
Moderne LKW-Bremsen verwenden z.T. gemischt hydraulisch-pneumatische
Systeme, um dies zu verbessern. Außerdem verfügt zumindest der Mercedes über
ein dem Bremsassistent vergleichbares System.
Gruß,
Friedrich
> Du kannst nicht rechnen.
> Dies gilt für bemerken von stehenden Hindernissen.
>
> Selbst wenn der LKW sofort mit 6 m/sec² zu verzögern beginnt,
> dann hat sich in der Sekunde Reaktionszeit der Abstand um 3m verringert.
... und der LKW ist bereits 20 km/h langsamer als Du!
> Das ist aber nicht tragisch, wenn ich nach dieser Sekunde mit 7.5 m/sec²
> bremsen anfange.
... und was ist, wenn der LKW mit 8 m/s bremst? Das ist vielleicht (noch)
nicht Durchschnitt aber möglich. Und ohne jede Übersicht nach vorne dürfte
die 1 Sekunde Reaktionszeit auch leicht mal überschritten werden, derart
konzentriert das LKW-Heck anstarren, das schaffst auch Du nicht über
Stunden. Auch die Interpretation "Vollbremsung" braucht nochmal etwas Zeit,
oder gehst Du bei jedem Aufleuchten der LKW-Bremsleuchten reflexartig voll
in die Eisen?
Während bei PKW-Auffahrunfällen mit geringer Restdifferenzgeschwindigkeit,
wie sie typischerweise aus den üblichen Abstandsunterschreitungen
resultieren, die Verletzungsgefahr gering ist, sind LKWs für den
Auffahrenden richtige Todesfallen. Ich wünsche Dir sehr, daß Du nie die
Festigkeit der üblichen "Unterfahrschutz" genannten Alibi-Konstruktionen
testen mußt. Aber es ist Deine Gesundheit, wenigstens wirst du vermutlich
niemand fremden dabei verletzen.
Hier derartige Praktiken zur Nachahmung zu empfehlen ist dagegen IMHO
kriminell.
Laßt es bleiben, Leute. Wer bereit ist, sich um des Verbrauchs willen auf 80
km/h zu beschränken, der erreicht mit normalen PKWs auch ohne Windschatten
eindrucksvolle Werte.
Gruß,
Friedrich
Leuchtet mir noch nicht ganz ein aber ich denke noch etwas drueber nach.
> Gefürchtet (!) ist bei Sattelzügen der sog. "Jack-Knife-Effekt" (Taschen-
> messer-Effekt): Brems der Auflieger nicht ordentlich mit, dreht er die
> Zugmaschine gnadenlos um, wenn er schwer genug ist, und schert mit der
> Ladefläche das Führerhaus in der Mitte ab, bis die Zugmaschine um 180°
> gedreht unter dem Auflieger steht. Das überlebt keiner, der im Führer-
> haus sitzt.
>
Das dagegen sehe ich schon ein. Stimmt. Wenn an der Zugmaschine alle
Raeder blockerien, am Anhaenger dagegen nichts, kann er mit ihr machen
was er will.
> Um das Leitungsvolumen nicht erst stundenlang komprimieren zu müssen,
> gibt es in neueren Bremsanlagen eine sog. "Inshot"-Funktion, bei der
> bei einer Bremsung erst ein Druckstoß in die Anhänger-Bremsanlage gejagt
> wird, um zumindest die Beläge schon einmal anzulegen und damit Zeit zu
> gewinnen.
>
> HTH - Kay
>
Auf jeden Fall.
Alexander
[zu LKW-Bremsen]
> Leuchtet mir noch nicht ganz ein aber ich denke noch etwas drueber nach.
Die Maulkupplung ist eine seitlich drehbare Verbindung zwischen Motorwagen
und Anhänger, der Drehkranz ist die Lagerung der Zugdeichsel, genauso frei
drehbar. Beide sind voneinander völlig unabhängig.
Bremst der Motorwagen, der Anhänger aber nicht, schiebt der Anhänger von
hinten den Motorwagen an. Da jetzt (anders als beim PKW-Anhänger) aber
_zwei_ Gelenke in der Verbindung Motorwagen-Anhänger drehbar sind, bricht
der Anhänger fast unweigerlich mit der gelenkten Vorderachse zu einer
Seite aus - welche das ist, weiß nur einer mit geeichter Kristallkugel.
>> HTH - Kay
>>
>
> Auf jeden Fall.
>
> Alexander
Freut mich :-)
Kay
> jetzt den Truck anhalte, verbrauche ich dabei schonmal einen Teil des
> Drucks. Dann schalte ich den Motor aus, der Druck im System kann also
> auch nicht mehr voll aufgebaut werden. Wenn ich jetzt nicht die
Wenn ich nicht gerade eine halbe Stunde mit oft getretener Bremse
rangieren muß kann man den Druckabbau vernachlässigen. Da zuckt die
Anzeige keinen Millimeter.
> jetzt einfach mal zu behaupten, dass über Nacht noch nicht soviel
Druck
> aus dem Behälter der Feststellbremse raus ist, dass ich nicht
losfahren
> könnte. Der Rest des Systems ist aber eh schon halb leer und verliert
> auch noch ein bißchen. Morgens kann ich also losfahren und hab noch
> nicht genug Druck im System um direkt ordentlich bremsen zu können.
Nur mal so als Beispiel: Ich stelle meinen LKW incl. Anhänger
Samstagsvormittags in der Firma ab. Der Betriebsdruck zum Zeitpunkt des
Abstellens beträgt 10 bar. Wenn ich Sonntagsabends die Zündung anstelle
sind immer noch über 9 bar Betriebsdruck vorhanden. Wenn ich die Kiste
starte brauche ich keine 10 Meter fahren um wieder die 10 bar zu
erreichen. In der Regel habe ich die aber bereits bevor ich überhaupt
losfahre.
Gruß... Horst
Das heisst dann aber auch das die Räder der Vorderachse des Hängers die
Haftung verlieren müssen.
Ansonsten lenken diese doch dem Ausbrechen entegen.
Ich nehme mal an, das Ausbrechen des Hängers passiert nicht unweigerlich.
Sicherlich in einer Kurve viel eher, wenn aber der Zug sehr gerade fährt
dürfte nichts passieren.
Kai
> Das heisst dann aber auch das die Räder der Vorderachse des Hängers die
> Haftung verlieren müssen.
> Ansonsten lenken diese doch dem Ausbrechen entegen.
> Ich nehme mal an, das Ausbrechen des Hängers passiert nicht unweigerlich.
> Sicherlich in einer Kurve viel eher, wenn aber der Zug sehr gerade fährt
> dürfte nichts passieren.
Sicher, sonst dürfte der Fahrer ja nicht mal Gas wegnehmen dürfen.
Es ging aber wohl hier mehr um Grenzsituationen, und da reißt die Haftung
der vorderen Reifen schon mal ab - und dann eben "Gute Nacht"
> Kai
>
Gruß - Kay
> Vorderachse zu einer Seite aus - welche das ist, weiß nur einer mit
> geeichter Kristallkugel.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Sollte sowas bei uns nicht der TÜV regeln? ;)
scnr
Obwohl ich mir eher vorstellen kann, das der Hänger den Motorwagen zum
Ausbrechen an dessen Hinterachse zwingt.
Die Achse des Hängers längt ja dem Ausbrechen entgegen und ist auch
nicht mit bremsen beschäftigt.
Die Hinterachse des Motorwagens ist stark entlastet und muß bremsen, da
ist nix mit Seitenführung und der Hänger hebelt den Motorwagen weg.
So macht es jedenfalls für mich Sinn. :)
MfG,
KAi
> Die Hinterachse des Motorwagens ist stark entlastet
^^^^^^^^^^^^^^^
Flahcs. Die Hinterachse übernimmt (anders als bei PKW oder Krad) die
Hauptbremsleistung, weil sie den Hauptteil der Ladung tragen muss (dem-
entsprechend sind übrigens auch die Reifen profiliert).
Sicher wird der Hänger mächtig zur Seite zerren, wenn er flöten geht,
aber dann ist die Geschichte eh schon in einer Richtung unterwegs, in
die der arme Fahrer bestimmt nicht wollte.
Gruß - Kay
Jan Bienert wrote:
> Wir sind uns einig darüber, dass die normale Bremse über Druckaufbau
> funktioniert und die Feststellbremse über Druckabbau, richtig?
Nö. IMHO bleibt die Kiste bei Druckverlust stehen und
betriebsbremst mit Druckabfall.
Liebe Grüße,
Erik.
--
"Der Gipfel ist imho ein Spruch, der bei Siemens rumhängt: 'Creating
Value through People' - für mich heißt das immer: 'Hier werden Leute
zur Wertschöpfung verheizt'."
-- Peter Popp in d.r.m.b.
Horst Reinsch schrieb:
> Nur mal so als Beispiel: Ich stelle meinen LKW incl. Anhänger
> Samstagsvormittags in der Firma ab. Der Betriebsdruck zum Zeitpunkt des
> Abstellens beträgt 10 bar. Wenn ich Sonntagsabends die Zündung anstelle
> sind immer noch über 9 bar Betriebsdruck vorhanden. Wenn ich die Kiste
> starte brauche ich keine 10 Meter fahren um wieder die 10 bar zu
> erreichen. In der Regel habe ich die aber bereits bevor ich überhaupt
> losfahre.
Ich sollte immer dazu schreiben, dass ich bei der BW nur Kisten gefahren
bin, deren Erstzulassung wahrscheinlich um mein Geburtsdatum rum lagen.
Ich bin also technisch nicht up-to-date. Wenn die LKWs heutzutage kaum
noch Druckverlust haben, sollte das Problem auch keines mehr sein.
Jan
Erik Meltzer schrieb:
>
> Moin!
>
> Jan Bienert wrote:
> > Wir sind uns einig darüber, dass die normale Bremse über Druckaufbau
> > funktioniert und die Feststellbremse über Druckabbau, richtig?
>
> Nö. IMHO bleibt die Kiste bei Druckverlust stehen und
> betriebsbremst mit Druckabfall.
Wenn ich Friedrich richtig verstanden habe gilt das allgemein zumindest
für die Hinterachse, auch wenn ich meine das anders gelernt zu haben.
Ist aber auch schon ein paar Jährchen her, weshalb ich da nicht mehr die
Hand für ins Feuer legen möchte. Zumindest an der Vorderachse stimmt es
aber, dass keine Federspeicher eingesetzt werden und direkt über
Druckaufbau gebremst wird.
Jan
Das lag aber bei der BW bekanntermaßen meist daran, daß im
Dauerdruckanschluß für den Hänger ein Kronkorken steckte, wenn das
allerdings richtig [tm] gemacht war, bekam man überhaupt keinen Druck
mehr aufgebaut.
Gruß, Ingo
Ingo Braune wrote, On 5/26/03 6:54 PM:
>> Ich sollte immer dazu schreiben, dass ich bei der BW nur Kisten gefahren
>> bin, deren Erstzulassung wahrscheinlich um mein Geburtsdatum rum lagen.
>> Ich bin also technisch nicht up-to-date. Wenn die LKWs heutzutage kaum
>> noch Druckverlust haben, sollte das Problem auch keines mehr sein.
>
> Das lag aber bei der BW bekanntermaßen meist daran, daß im
> Dauerdruckanschluß für den Hänger ein Kronkorken steckte, wenn das
> allerdings richtig [tm] gemacht war, bekam man überhaupt keinen Druck
> mehr aufgebaut.
Hmm, ganz so schlimm war es nicht, aber ich glaube 50% der Kisten hatten
TÜV. Die anderen wurden "auf besonderen Befehl" bewegt. Möchte gar nicht
wissen, wie das im Falle eines Unfalls ausgesehen hätte...
Jan
"Jan Bienert" <use...@bienert.org> schrieb im Newsbeitrag
news:3ED1E3E9...@bienert.org...
>
>
> Erik Meltzer schrieb:
> >
> > Moin!
> >
> > Jan Bienert wrote:
> > > Wir sind uns einig darüber, dass die normale Bremse über Druckaufbau
> > > funktioniert und die Feststellbremse über Druckabbau, richtig?
> >
> > Nö. IMHO bleibt die Kiste bei Druckverlust stehen und
> > betriebsbremst mit Druckabfall.
>
> Wenn ich Friedrich richtig verstanden habe gilt das allgemein zumindest
> für die Hinterachse, auch wenn ich meine das anders gelernt zu haben.
Ich bin mir da ziemlich sicher, das so gelernt zu haben, allerdings sind
meine Kenntnisse auch schon ein paar Jährchen alt. Aber warum sollte man nur
für die Feststellbremsfunktion eigene Bremszylinder einbauen, wenn man die
gleiche Wirkung auch über Entlüften der Betriebsbremszylinder erreichen
kann?
Eine Ausnahme gibts: Linienomnibusse verfüg(t)en z.T. über eine zusätzliche
sog. Haltestellenbremse, über ein Schaltventil wird dabei die
Vorderachsbremse mit Druck beaufschlagt. Diese läßt sich schneller lösen,
als die reguläre Feststellbremse, da ein Entlüften der
Vorderachsdruckzylinder schneller geht als der Druckaufbau im Federspeicher.
Sie kann aber logischerweise bei Druckverlust die Bremswirkung verlieren.
Ist das Fahrzeug nur über die Haltestellenbremse gehalten, darf der Fahrer
den Fahrerplatz nicht verlassen.
> Ist aber auch schon ein paar Jährchen her, weshalb ich da nicht mehr die
> Hand für ins Feuer legen möchte. Zumindest an der Vorderachse stimmt es
> aber, dass keine Federspeicher eingesetzt werden und direkt über
> Druckaufbau gebremst wird.
korrekt.
Gruß,
Friedrich
Friedrich Ostertag wrote, On 5/26/03 7:58 PM:
>> Wenn ich Friedrich richtig verstanden habe gilt das allgemein zumindest
>> für die Hinterachse, auch wenn ich meine das anders gelernt zu haben.
>
> Ich bin mir da ziemlich sicher, das so gelernt zu haben, allerdings sind
> meine Kenntnisse auch schon ein paar Jährchen alt. Aber warum sollte man nur
> für die Feststellbremsfunktion eigene Bremszylinder einbauen, wenn man die
> gleiche Wirkung auch über Entlüften der Betriebsbremszylinder erreichen
> kann?
Weil ein redundantes System besser ist als ein einfaches und weil LKWs
mehr kaputt machen als ein PKW wenn die Bremse ausfällt?
[...]
Jan