folgende Frage habe ich auch beim Händler gestellt. Leider konnte er sie
mir nicht sicher beantworten.
Es geht darum, ob ich während einer Bergabfahrt, z.B. auf der Autobahn
die Automatikschaltung von D nach N bewegen darf und bei geringer
werdender Geschwindigkeit wieder zurück auf D, alles natürlich, ohne das
Bremspedal zu betätigen.
Gruß
Norbert
> Es geht darum, ob ich während einer Bergabfahrt, z.B. auf der Autobahn
> die Automatikschaltung von D nach N bewegen darf und bei geringer
> werdender Geschwindigkeit wieder zurück auf D, alles natürlich, ohne das
> Bremspedal zu betätigen.
Dürfen? Man darf alles, was nicht verboten ist.
Aber das wäre genauso sinnfrei, wie bei einem Schaltgetriebe den
Leerlauf einzulegen bergab.
Eher sollte man von D auf 3,2 oder 1 schalten, je nachdem was vorhanden
und sinnvoll ist. Das aber am besten am Anfang des Gefälles.
Was ist der Hintergrund der Frage?
--
Gruss
Robert
> Es geht darum, ob ich während einer Bergabfahrt, z.B. auf der Autobahn
> die Automatikschaltung von D nach N bewegen darf und bei geringer
> werdender Geschwindigkeit wieder zurück auf D, alles natürlich, ohne das
> Bremspedal zu betätigen.
Ist mir mal passiert, dass ich während der Fahrt von D auf N
geschaltet hab. Da ist sofort das Auto explodiert und weil es
strengstens verboten war bin ich in die Hölle gekommen. Wenigstens
gibt es Internet hier. Im Himmel wäre das nicht der Fall!
Nö warum sollte das nicht gehen? Aber warum sollte man das machen.
Wenn es dem Auto schadet könnte es sein, das manche Computer den
Schaltbefehl ignorieren. Dann würde schlicht gar nix passieren.
Gruß
Georg
Hallo,
mit Schaltgetriebe bergab in den Leerlauf ? Halte ich durchaus für sinnvoll.
Gruß
Norbert
Nö das kann Sinn machen, wenn z.B. das Gefälle so steil ist das man
rollend genau die Geschwindigkeit hält. Mit Motorbremse wird man
langsamer weil der Motor sich z.B. mit 2000U/min schwerer drehen läßt
als mit 900U/min mit Standgas.
Soweit ich weiß macht das der Lupo3l so, scheinbar ist es über die
Gesamtfahrzeit besser wenn man rollt und sich währenddessen ein
sparsamer Motor mit Treibstoff dreht.
Die Schubabschaltung macht natürlich trotzdem Sinn, weil wer kuppelt
schon dauernd aus?
> Eher sollte man von D auf 3,2 oder 1 schalten, je nachdem was vorhanden
> und sinnvoll ist. Das aber am besten am Anfang des Gefälles.
Wenn man die Bremse will dann natürlich schon.
Grüße
Enrico
Schubabschaltung.
Dirk.
...Du kannst davon ausgehen, dass dieser Vorgang zumindest keinen
Schaden am Getriebe verursacht. Nicht gerade auf der Autobahn, aber im
ständigen Betrieb bei glatter Straße ist dieser Vorgang bei einem
Automatik-Auto mit Hinterradantrieb Standard (Anhalten in N-Stellung und
Anfahren dann in entsprechender Fahrstufe).
Volker
die "N"-Stellung im automatischen Getriebe entspricht nicht
> | dem Leerlauf im Schaltgetriebe),
Hallo,
N nicht gleich Leerlauf? Dann dürfte man das wohl tatsächlich nicht machen.
Gruß
Norbert
> Nö warum sollte das nicht gehen? Aber warum sollte man das machen.
> Wenn es dem Auto schadet
Hallo,
ja, darum geht es mir. Schadet es dem Auto oder schadet es nicht. Das
Autohaus hatte bei der Frage mindestens 2 unterschiedliche Meinungen.
Gruß
Norbert
> mit Schaltgetriebe bergab in den Leerlauf ? Halte ich durchaus für sinnvoll.
Warum? Die Fälle in denen das sinnvoll wäre sind sehr selten und daher
Ausnahmen. In der Regel ist das Unsinn.
Was sollte damit erreicht werden? Sprit sparen? Das passiert durch die
Schubabschaltung ohnehin.
--
Gruss
Robert
> > Wenn es dem Auto schadet
>
> ja, darum geht es mir. Schadet es dem Auto oder schadet es nicht. Das
> Autohaus hatte bei der Frage mindestens 2 unterschiedliche Meinungen.
Also wie gesagt ich habe es mal ausprobiert und es hat keinen merkbaren
Effekt gehabt. Das war aber nur kurz und einmalig. Wenn ich einmal wild
raten darf, dann wird das Schalten in den Leerlauf den meisten
Getrieben nicht besonders schaden. Etwas erhöhter Verschleiss an den
Kupplungen vielleicht, eventuell Last auf der Überbrückung.
Normalerweise wird aber "N" nur bedeuten, dass die Überbrückung aus
ist und alle Kupplungen offen. Wieso das schaden sollte ist nicht so
leicht einzusehen. (das einzige was mir einfallen würde ist, dass die
Differenz zwischen den Zahnrädern zum Motor und denen zur
Antriebswelle eine besonders große Differenz ist und dadurch das Öl
geschlagen wird)
Gruß
Georg
> Es geht darum, ob ich während einer Bergabfahrt, z.B. auf der Autobahn
> die Automatikschaltung von D nach N bewegen darf und bei geringer
> werdender Geschwindigkeit wieder zurück auf D, alles natürlich, ohne das
> Bremspedal zu betätigen.
AFAIR stand in der Betriebsanleitung meines Opel Omega (der hatte das
Automatik-Getriebe von BMW), daß man während der Fahrt nicht von D auf N
(oder nicht von N auf D?) schalten darf. Also eines von beiden war
definitiv nicht empfohlen, so daß Dein Vorhaben mit diesem Getriebe nicht
möglich gewesen wäre.
Im D-Betrieb hat dieses Auto bei Drehzahlen deutlich über Leerlauf auch von
selbst in eine Art Freilauf geschaltet, so daß ein zusätzliches Schalten
auf N bei dem Auto keinen weiteren Sinn gemacht hätte.
Kurzum: ich würde es nicht machen.
Christian
> Selbstverständlich kann man bergab N wählen, ohne jegliche Nachteile für das
> Getriebe. Ebenso wie bei einem Schaltgetriebe.
Allemal nicht bei jedem Automatikgetriebe. Die herkömmlichen Wandler
haben ja nie vollständige Trennung des Anstriebsstrangs. Wenn Di in
Stellung N den Berg runter düst oder das Fahrzeug schleppst, dann hast
Du eine stark unterschiedliche Geschwindigkeit von Pumpen- und
Turbinenrad. Deshalb steht in den entsprechenden Bedienungsanleitungen,
daß man entweder gar nicht abschleppen soll, oder wenn, dann nur kurze
Strecken und mit max. 40 km/h. Im schlechtesten Fall kann man das
Getriebe ruinieren. Ausserdem könnte das Zurückschalten auf D ein
Problem geben. Es sollen dabei schon Getriebe blockiert haben.
--
Gruss
Robert
--
Gruss
Robert
> Wenn Di in
> Stellung N den Berg runter düst oder das Fahrzeug schleppst, dann hast
> Du eine stark unterschiedliche Geschwindigkeit von Pumpen- und
> Turbinenrad.
Wie kommt denn dass? Der Wandler hat doch gerade die Funktion der
Kraftübertragung. Die Drezahldifferenz von Pumpe zu Turbine (oder wie
die auch immer heissen) müßte doch proportional zur übertragenen
Kraft sein. Und bei "N" wird keine Kraft übertragen. Falls nicht die
Kupplungen in "N" lösen, wäre doch der Effekt der gleiche wie bei
"D".
Gruß
Georg
--
Gruss
Robert
> Selbstverständlich kann man bergab N wählen, ohne jegliche
> Nachteile für das Getriebe. Ebenso wie bei einem Schaltgetriebe.
>
Naja. Irgendwann muss man ja wieder einen Gang reintun. Und während
man das bei einem Manuellgetriebe prima steuern kann (Gang wählen,
Drehzahl des Motors passend machen und dann einkuppeln) muss man beim
Automatikgetriebe darauf vertrauen, dass das schon irgendwie hinhaut.
Ich würde meinem Automaten diese Kraftspitze nicht absichtlich
zumuten, zumal die meisten Automatikgetriebe ohnehin eine deutlich
geringere Motorbremswirkung haben als Schaltwagen. Deshalb besteht
objektiv keine vernünftige Notwendigkeit, während der Fahrt in N zu
schalten.
Frank
> Bei der Fragestellung läuft der Mot und somit ist die Schmierung
> gewährleistet.
War ja auch nur ein Zusatz. Der Rest gilt trotzdem. Kein N bergab.
Steht auch in den meisten Handbüchern.
--
Gruss
Robert
> Im übrigen gibt es durchaus den Fall, der das sinnvoll macht. Wurde auch
> bereits im Thread erwähnt.
Also a) hab ich noch keine wirklich sinnvolle Begründung gesehen, warum
man im Leerlauf bzw. N den Berg runter sollte und b) kann es dem
Getriebe schaden.
Um eine endgültige Aussage treffen zu können, müsste man nun wissen,
welche Art Getriebe es ist.
--
Gruss
Robert
Grüsse
Roman
> Im Thread lesen bildet.
Was hier gepostet wird, muss nicht auch zwangsläufig von mir als
sinnvoll eingestuft werden.
>
> Begründung?
Habe ich bereits gegeben.
--
Gruss
Robert
Vielleicht solltest Du lieber mal lesen.
Oder sind mehr als 2 Sätze in einem Posting zu viel für Dich?
Dann nochmal ganz einfach: N-Stellung nix gut bergab, weil Pumpenrad
dann nicht vom Motor angetrieben, sondern zwangsweise falsch rum.
Ausserdem vielleicht einkuppeln dann auch nix gut für Getriebe, weil
Drehzahlen nix gleich. Und Handbuch sagen, daß N bergrunter auch nix gut.
Machs von mir aus, aber jammer net wegen Deinem Getriebe oder Wandler
nachher. Außerdem wissen wir immer noch nicht, um welches Getriebe es
sich handelt.
--
Gruss
Robert
Audi, Multitronic, CVT - Getriebe.
Gruß
Norbert
[...]
> Ich nicht, da alle aktuellen Fahrzeuge (und die allermeisten der letzten
> 15 Jahre) im Leerlauf mehr Kraftstoff verbrauchen als im Schubbetrieb
> mit eingelegtem Gang (da ist nämlich der Verbrauch absolut 0).
> Genau deshalb sollte man auch bei Automatik nicht auf N schalten.
Der Spareffekt ist - auf flacheren Gefällen - eingekuppelt geringer, weil:
a) ausgekuppelt: der Motor wird mit Sprit auf 900 upm gehalten, das Auto
rollt weiter
b) eingekuppelt: der Motor wird durch Bewegungsenergie auf 2000 upm
gehalten, das Auto kommt weniger weit. Der Unterschied muss
"nachgefeuert" werden.
Wo wird nun mehr Energie in Wärme umgesetzt: den Motor bei 900 oder 2000
upm "reiben" lassen?
> Grüsse
> Roman
Und ja - es gibt mehr als genug dieser Gefälle, z.B. fast alle auf der
A7 (außer Kasseler Berge)
--
Tobias Sendel
> Es geht darum, ob ich während einer Bergabfahrt, z.B. auf der Autobahn
> die Automatikschaltung von D nach N bewegen darf und bei geringer
> werdender Geschwindigkeit wieder zurück auf D, alles natürlich, ohne
> das Bremspedal zu betätigen.
Welchen tierferen Sinn soll diese Aktion haben? Sinnvoller ist, den
Wählhebel ggf. von D nach (3) 2 oder 1 zu bewegen.
Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss
Norbert Beckmann schrieb:
>
> Robert Gruener schrieb:
> > Norbert Beckmann wrote:
[...]
> mit Schaltgetriebe bergab in den Leerlauf ? Halte ich durchaus für sinnvoll.
Ich auch,
höher abnützung = mehr Umsatz für die Werkstatt da mehr
Bremsbelege/Bremsscheiben verkauft werden
mehr Bremsstaub = mehr in der Luft und auf den Felgen,
damit verdienen auch die Waschstraßen mehr Geld
mehr Verbrauch = die Ölmultis sind ja auch noch nicht so reich
heißere Bremsen = man Spart Strom zum kochen
schlechtere Bremswirkung = Leitschienenproduzenten,
Abschleppdienste, Karosseriespengler, Lackierer
wollen ja auch leben, wenn diese dann versagt.
<platz für weiter Vorteile>
Wir brauchen mehr wie dich, die so optimal die
Wirtschaft fördern.
gruß n.Olivier
--
Nachbagauer Olivier, Technologiezentrum, D-83395 Freilassing
www.nOlivier.com - www.Reedb.com - www.Immofinder.de
> Warum? Die Fälle in denen das sinnvoll wäre sind sehr selten und daher
> Ausnahmen. In der Regel ist das Unsinn.
> Was sollte damit erreicht werden? Sprit sparen? Das passiert durch die
> Schubabschaltung ohnehin.
Im Gegenteil, dadurch dass man die Schubabschaltung schachmatt setzt hat
man einen Mehrverbrauch.
Sehr gut zu beobachten bei einem Auto mit digitaler
Momentanverbrauchsanzeige: Gas wegnehmen mit Gang drin:
Momentanverbrauch 0.0l/100km. Gas weg und Kupplung getreten: 0,5-1l/100km.
Andreas
[ ] Blick über den Tellerrand (Zeithorizont von 10s) geworfen.
Wie ich oben bereits schrieb, gibt es Steigungen, die man ausgekuppelt
bei brauchbarer AB-Geschwindigkeit (100~140 km/h) herunterrollen kann
mit 0,5l/100km.
Mit Schubabschaltung braucht man zwar in den Roll-Phasen 0l, dafür muss
man wg. der höheren Reibung zwischenzeitlich mit x l/100 km "nachfeuern".
Den Motor mit Betriebsdrehzahl (2000+ upm) mitlaufen zu lassen und durch
gelegentliches Gasgeben die Energie wieder zu holen ist sicherlich
_nicht_ sparsamer, als den Motor mit Benzin-Energie auf 800-900 upm zu
halten.
FYI: Das gilt natürlich nur für die o.g. Gefälle, wenn man Bremsen
müsste macht die Schubabschaltung Sinn (bzw. wenn die gewünschte
Geschwindigkeit auch eingekuppelt gehalten wird).
> Andreas
--
Tobias Sendel
Tobias Sendel schrieb:
>
> Andreas Cammin schrieb:
> > Robert Gruener schrieb:
> >
> >> Warum? Die Fälle in denen das sinnvoll wäre sind sehr selten und daher
> >> Ausnahmen. In der Regel ist das Unsinn.
[...]
> [ ] Blick über den Tellerrand (Zeithorizont von 10s) geworfen.
>
> Wie ich oben bereits schrieb, gibt es Steigungen, die man ausgekuppelt
> bei brauchbarer AB-Geschwindigkeit (100~140 km/h) herunterrollen kann
> mit 0,5l/100km.
>
> Mit Schubabschaltung braucht man zwar in den Roll-Phasen 0l, dafür muss
> man wg. der höheren Reibung zwischenzeitlich mit x l/100 km "nachfeuern".
>
> Den Motor mit Betriebsdrehzahl (2000+ upm) mitlaufen zu lassen und durch
> gelegentliches Gasgeben die Energie wieder zu holen ist sicherlich
So, dann nimm mal deine Angaben, rechne noch Rollwiederstand,
Luftreibung/wiederstand hinein, dann gibt es bei der Geschwindigkeit
nicht viele Gefälle wo dies zutrifft. Und bei den wenigen, wo es
zutreffen würde (habe es nicht nachgerechnet) ist die Bremswirkung
des Motors im Vergleich zu den anderen Faktoren so gering, das ein
auskuppeln einen kaum merkbaren Verbrauchsrückgang bewirkt.
Da ist das das Verwenden von 205 anstelle von 215er Reifen oder die
richtige/optimale Einstellung des Reifendruckes wohl merkbarer.
Nicht zu vergessen sei, daß in Notsituationen ein Fahrzeug im
ausgekuppelten Zustand schwerer zu beherrschen ist und somit
auch die Unfallgefahr steigt, sowie bei den heutigen elektrischen
Verbrauchern die Gefahr einer Batterieschädigung oder sogar
das Absterben des Motors (tiefentladung) nach sich ziehen kann,
da bei vollem elektrischem Verbrauch nur minimal nachgeladen wird.
Die aber mit und ohne Schubabschaltung gleich sind und daher in der
Vergleichsrechnung vernachlässigt werden können (v=const. ansonsten
macht es eh keinen Sinn)
> dann gibt es bei der Geschwindigkeit
> nicht viele Gefälle wo dies zutrifft.
Schon mal die A7 oder die A45 gefahren? Ist zwar vom Fzg. abhängig, aber
mit einem Opel Astra Schrägheck geht das ganz hervorragend.
> Und bei den wenigen, wo es
> zutreffen würde (habe es nicht nachgerechnet) ist die Bremswirkung
> des Motors im Vergleich zu den anderen Faktoren so gering, das ein
> auskuppeln einen kaum merkbaren Verbrauchsrückgang bewirkt.
> Da ist das das Verwenden von 205 anstelle von 215er Reifen oder die
> richtige/optimale Einstellung des Reifendruckes wohl merkbarer.
Klar, es ist auch ein Faktor.
> Nicht zu vergessen sei, daß in Notsituationen ein Fahrzeug im
> ausgekuppelten Zustand schwerer zu beherrschen ist
Weil die Reifen keine Längskräfte aufnehmen können und damit die
Seitenführungskraft STEIGT? (my, Reibwinkel, Reibungsgesetz usw.)
Dass das Fzg. ausgekuppelt ein schlechteres Fahrverhalten zeigen soll,
halte ich wg. obigem Argument für Quatsch. Hast du ne phys. Erklärung dafür?
> und somit
> auch die Unfallgefahr steigt, sowie bei den heutigen elektrischen
> Verbrauchern die Gefahr einer Batterieschädigung oder sogar
> das Absterben des Motors (tiefentladung) nach sich ziehen kann,
> da bei vollem elektrischem Verbrauch nur minimal nachgeladen wird.
Wie lang soll das Gefälle sein? 100 km? (1/2h hält jede Autobatterie
sogar ohne Ladung und mit Verbrauch aus)
Um eine Autobatterie in 2 oder 5 min tiefzuentladen, musst du sie schon
kurzschließen oder die ganze Zeit mit dem Anlasser nudeln...
> gruß n.Olivier
So far...
Wieso vernachlässigst du phys. Gegebenheiten (Reibung) und
Größenordnungen ("Tiefentladung")?
--
Tobias Sendel
[Dinge]
PS:
> Nicht zu vergessen sei, daß in Notsituationen ein Fahrzeug im
> ausgekuppelten Zustand schwerer zu beherrschen ist und somit
> auch die Unfallgefahr steigt,
Deiner Logik nach müsste sich daher z.B. ein Fahrzeug auf Eis mit großer
Kraft auf den Antriebsrädern (Viel Gas oder Vollbremsung) besser
beherrschen lassen als ausgekuppelt. Viel Spaß beim testen!
> sowie bei den heutigen elektrischen
> Verbrauchern die Gefahr einer Batterieschädigung oder sogar
> das Absterben des Motors (tiefentladung) nach sich ziehen kann,
> da bei vollem elektrischem Verbrauch nur minimal nachgeladen wird.
Und selbst wenn der Motor absterben sollte (komisch, meiner schimmelt
nicht, lebt also nicht, geht höchstens mal aus) legt man den 5. Gang ein
und lässt die Kupplung kommen. Der Motor wird sofort wieder an sein.
BTDT (allerdings nicht "ausgegangen" sondern einfach angerollt an ner
Steigung).
> gruß n.Olivier
--
Tobias Sendel
der Leerlauf wird nur eingeschaltet, wenn abzusehen ist, dass man nicht
bremsen muss. Aber der Verschleiß im Motor wird geringer wegen
niedrigerer Drehzahl.
> mehr Bremsstaub = mehr in der Luft und auf den Felgen,
> damit verdienen auch die Waschstraßen mehr Geld
s.o.
> heißere Bremsen = man Spart Strom zum kochen
>
s.o.
> schlechtere Bremswirkung = Leitschienenproduzenten,
> Abschleppdienste, Karosseriespengler, Lackierer
> wollen ja auch leben, wenn diese dann versagt.
Ziemlich viel Unfug.
> <platz für weiter Vorteile>
>
Bei sinnvollem Einsatz überwiegen die Vorteile.
Gruß
Norbert
Alfred Neumann schrieb:
>
> n.Olivier wrote:
>
> > Nicht zu vergessen sei, daß in Notsituationen ein Fahrzeug im
[...]
> diese Dummheit meinerseits aufgeklärt hast. Zum Glück gibt es eben noch
> freundliche Experten, die einem hier auf die Sprünge helfen. Herzlichen
Dummheit hast du erst jetzt bewiesen, vorher war es Unwissenheit.
Vielleicht solltest du dich etwas mehr mit Technik und den
Zusammenhängen
auseinandersetzen, bevor du versuchst hier ironisch zu wirken.
Tobias Sendel schrieb:
>
> n.Olivier schrieb:
> > auch die Unfallgefahr steigt,
>
> Deiner Logik nach müsste sich daher z.B. ein Fahrzeug auf Eis mit großer
> Kraft auf den Antriebsrädern (Viel Gas oder Vollbremsung) besser
> beherrschen lassen als ausgekuppelt. Viel Spaß beim testen!
Hier haben wir bereits keine stabile Fahrsituation mehr. Da dient
das Auskuppeln dazu diese wieder zu erreichen. Birnen != Äpfel
[...]
> und lässt die Kupplung kommen. Der Motor wird sofort wieder an sein.
> BTDT (allerdings nicht "ausgegangen" sondern einfach angerollt an ner
> Steigung).
Neue Motoren brauchen eine gewisse Grundspannung um zu starten.
Ist diese nicht vorhanden, kann es ohne einer geladenen Batterie
dazu führen, daß diese nicht mehr anspringen.
Und sollte der Motor ausgehen dar man nicht vergessen, daß
z.B. Hilfen wie Servo, Bremskraftverstärker etc. damit
auch ausfallen bzw. schnell die Unterstützung verweigern.
> folgende Frage habe ich auch beim Händler gestellt. Leider konnte er sie
> mir nicht sicher beantworten.
Das spricht aber nicht gerade für dessen Kompetenz...
> Es geht darum, ob ich während einer Bergabfahrt, z.B. auf der Autobahn
> die Automatikschaltung von D nach N bewegen darf und bei geringer
> werdender Geschwindigkeit wieder zurück auf D, alles natürlich, ohne das
> Bremspedal zu betätigen.
Klar, das ist idR kein Problem, zumindest bei Automatikgetrieben mit
Drehmomentwandler. Sowas mache ich übrigens selbst gelegentlich, und
bisher hat sich weder mein Getriebe noch der Rest meines Autos beschwert
(km-Stand etwa 390000). Der Kraftschluss nach Wiedereinlegen der
Fahrstufe erfolgt normalerweise sehr weich.
Die teils abenteuerlichen Begründungen, warum man das nicht tun sollte
und warum man Automatikautos nicht über größere Strecken abschleppen
darf, sind stellenweise schlichtweg Blödsinn (wie die Begründung mit der
Unterschiedlichen Drehzahl der Turbinenräder im Wandler). Viele
Anleitungen raten vom Einlegen des Leerlaufs und anschliessendem
Wiedereinlegen der Fahrstufe während der Fahrt ab, ganz einfach weil der
plötzliche Drehmomentwechsel je nach Fahrzustand (Kurve, glatter
Untergrund etc) zu entsprechenden Lastwechselreaktionen führen kann, die
im schlimmsten Falle ggf auch ein ESP überfordern können.
Das Schleppverbot von Wagen mit Wandlerautomaten, was in vielen
Handbüchern abgedruckt ist, liegt schlichtweg darin begründet, dass die
meisten Automaten ihre Hydraulikpumpe primärseitig (also motorseitig)
haben. Da bei abgestelltem Motor aufgrund des Drehmomentwandlers kein
starrer Kraftschluss zur Antriebsachse vorhanden ist wird die Ölpumpe
beim Abschleppen nicht angetrieben. Zur Schmierung und auch zur Kühlung
wird aber ein arbeitender Ölkreislauf benötigt, ansonsten treten nach
einiger Zeit Schäden am Getriebe ein. Deswegen ist das Abschleppen idR
auf max. 25km begrenzt.
Benjamin
Norbert Beckmann schrieb:
>
> n.Olivier schrieb:
> > Hi
> >
> > Norbert Beckmann schrieb:
[...]
> > wollen ja auch leben, wenn diese dann versagt.
>
> Ziemlich viel Unfug.
>
> > <platz für weiter Vorteile>
> >
>
> Bei sinnvollem Einsatz überwiegen die Vorteile.
Richtig, liest man bei uns in der Gegend so einmal
im Monat in der Zeitung, wie die Vorteile ausgenutzt
werden: In Wagenfarbe lackierte Leitschienen, rot
glühende Bremsen (sehr effektvoll in der Nacht) usw.
Aber richtig, 0,1 Liter Sprit gespart - das ist
gaaaaanz wichtig.
Tobias Sendel schrieb:
>
> n.Olivier schrieb:
> > Hi
> >
[...]
> >>gelegentliches Gasgeben die Energie wieder zu holen ist sicherlich
> >
> >
> > So, dann nimm mal deine Angaben, rechne noch Rollwiederstand,
> > Luftreibung/wiederstand hinein,
>
> Die aber mit und ohne Schubabschaltung gleich sind und daher in der
> Vergleichsrechnung vernachlässigt werden können (v=const. ansonsten
> macht es eh keinen Sinn)
>
> > dann gibt es bei der Geschwindigkeit
> > nicht viele Gefälle wo dies zutrifft.
>
> Schon mal die A7 oder die A45 gefahren? Ist zwar vom Fzg. abhängig, aber
> mit einem Opel Astra Schrägheck geht das ganz hervorragend.
Ich gehe davon aus, das dein Astra Schubabschaltung hat.
Dann mach doch das selbstexperiment. Die eventuell mögliche
Einsparung ist so gering, daß du vermutlich mit 30 sec.
Motor aus bei der roten Ampel mehr erreichst.
[...]
> > Nicht zu vergessen sei, daß in Notsituationen ein Fahrzeug im
> > ausgekuppelten Zustand schwerer zu beherrschen ist
>
> Weil die Reifen keine Längskräfte aufnehmen können und damit die
> Seitenführungskraft STEIGT? (my, Reibwinkel, Reibungsgesetz usw.)
>
> Dass das Fzg. ausgekuppelt ein schlechteres Fahrverhalten zeigen soll,
> halte ich wg. obigem Argument für Quatsch. Hast du ne phys. Erklärung dafür?
Ja, das Schub bzw. Zugverhalten ändert sich gravierend und dadurch
das gesamte Verhalten bei z.B. einem Ausweichmanöver. Für Ungeübte
eine ein Verhalten, mit dem nicht gerechnet wird.
Gleichzeitig verändert sich die Leistung von Bremskraftverstärker
und Servo da diese zu einem Teil auch von der Motordrehzahl abhängen
und in Kombination mit Geschwindigkeit und Motordrehzahl gesteuert
werden.
(Je nach Wagentyp, Bj usw.)
Ein schnelles beschleunigen, um z.B. einer Gefahrensituation entgegen
zu wirken ist ebenfalls nicht möglich.
> > und somit
> > auch die Unfallgefahr steigt, sowie bei den heutigen elektrischen
> > Verbrauchern die Gefahr einer Batterieschädigung oder sogar
> > das Absterben des Motors (tiefentladung) nach sich ziehen kann,
> > da bei vollem elektrischem Verbrauch nur minimal nachgeladen wird.
>
> Wie lang soll das Gefälle sein? 100 km? (1/2h hält jede Autobatterie
> sogar ohne Ladung und mit Verbrauch aus)
>
> Um eine Autobatterie in 2 oder 5 min tiefzuentladen, musst du sie schon
> kurzschließen oder die ganze Zeit mit dem Anlasser nudeln...
Wenn man bedenkt, was denn in neuen Autos so an zusätzlichen
Verbrauchern
vorhanden sind, (Soundanlagen, Sitzheizung, Fernseher/Navi usw. ) kann
es
bei massivem Verbrauch durchaus zu Problemen kommen.
Ach ja, vernünftig gespart: Klima aus (= bis zu -4 l / 100 km)
gleiten, vorausschauendes Fahren usw.
gruß n.Olivier
(seit Jahren zwischen 5,4 und 6,8 l mit Mittelklasse
oder gehobene Mittelklasse Fahrzeugen im mittel bei 50% Stadt)
> Audi, Multitronic, CVT - Getriebe.
*Gerade* bei der ist, rein IMHO, der Wechsel nach "N" während der Fahrt
kontraproduktiv, einen echten Vorteil hast du nicht.
> Im Thread lesen bildet.
>
Junge, nerv' nicht.
Frank
--
please replace spam-muelleimer with fk-newsgroups for e-mail contact
Citroen - Made in Trance
> ja, darum geht es mir. Schadet es dem Auto oder schadet es nicht.
Ich bin bei meinen bislang besessenen fünf Automatikautos auch schon
mal an den Schalthebel geraten und habe während der Fahrt aus
Versehen auf N geschaltet. Dann habe ich sofort wieder auf D
geschaltet - und keins der Getriebe ist danach sofort kaputtgegangen.
Ich bin danach auch nicht sofort in die Werkstatt gefahren, um das
Getriebe zu checken. Allerdings ist mir schon einmal ein Renault-
Automatikgetriebe kaputtgegangen. Hydraulik-Fehler - Austausch
kostete 7.000 Mark (*örks*)
Andererseits gehe ich, wie viele andere in diesem Thread, davon aus,
dass es ein Automatikgetriebe auf die Dauer beschädigen bzw.
schneller verschleißen kann, wenn man es sich zur Angewohnheit macht,
auf Gefällestrecken immer den Wählhebel auf N zu stellen.
Und es bleibt immer noch die Frage nach dem Sinn. Wenn jemand in
dieser NG fragt, ob es der Hupe schadet, wenn man sie innerorts
einmal pro Sekunde kurz betätigt, dann muss dieser jemand auch sagen
können, warum nan sowas Dummes seiner Meinung nach tun sollte.
> Dummheit hast du erst jetzt bewiesen, vorher war es Unwissenheit.
>
> Vielleicht solltest du dich etwas mehr mit Technik und den
> Zusammenhängen
> auseinandersetzen, bevor du versuchst hier ironisch zu wirken.
Pfffff, ich darf NIE NIE WIEDER mein Fahrzeug auf Standgas laufen lassen
weil da geht die Batterie flöten.
Ich werde im Stau jetzt immer kräftig Gas geben, versprochen. :-))))
> Wie ich oben bereits schrieb, gibt es Steigungen, die man ausgekuppelt
> bei brauchbarer AB-Geschwindigkeit (100~140 km/h) herunterrollen kann
> mit 0,5l/100km.
Unbestritten gibt es die. Und was glaubst Du, was ein paar solcher
Aktionen prozentual an Deinem Gesamtverbrauch machen? Also bei mir
kämen geeigenete Gefälle zu 0,01% vor (oder so) und es wäre daher
absolut uninteressant, da bergab im Leerlauf zu rollen.
Daß man herunterrollen KANN hab ich ja nie bestritten.
--
Gruss
Robert
Richard Lechner schrieb:
Ne, den Motor abstellen :-)
Und ja, es ist schon vorgekommen, daß ein Motor vor der
Ampel abstirbt, nur da sind die Problem einen hauch
kleiner im Gegensatz zu 140 auf der Autobahn.
Aber macht ja nichts.
> Andererseits gehe ich, wie viele andere in diesem Thread, davon aus,
> dass es ein Automatikgetriebe auf die Dauer beschädigen bzw.
> schneller verschleißen kann, wenn man es sich zur Angewohnheit macht,
> auf Gefällestrecken immer den Wählhebel auf N zu stellen.
Ich hab ja auch nie behauptet, daß jeder Wandler sofort kaputt geht,
obwohl es sicher welche gibt, die auch das tun.
Ich spreche aber - nota bene - von den sog. "alten" Wandlerautomaten.
Ob die neuen CVT und DSG Getriebe davon betroffen sind, das weiß ich
nicht, da ich mich mit deren Technik zu wenig beschäftigt habe.
Für ein autom. Schaltgetriebe sehe ich da eigentlich eher weniger Nachteile.
Trotz hartnäckiger, anderslautender Behauptungen diverser Poster ist
bergab fahren im Leerlauf aber trotzdem eher etwas für Auto-Daus.
--
Gruss
Robert
> Norbert Beckmann wrote:
>
> > Audi, Multitronic, CVT - Getriebe.
>
> *Gerade* bei der ist, rein IMHO, der Wechsel nach "N" während der Fahrt
> kontraproduktiv, einen echten Vorteil hast du nicht.
>
Das CVT ist aber gerade KEIN klassischer Drehmomentwandler sondern
funktioniert über verstellbare Konusräder die mit einer Kette
verbunden sind.
Siehe auch hier:
http://www.luk-as.de/de/produkte/innovationen/cvt.html
Daher halte ich es durchaus für möglich das es hier einen *echten*
Leerlauf gibt.
Im übrigen halte ich das Schalten in den Leerlauf bei Bergabfahrt auch
für Schwachsinn ;-)
Grüßle
Johannes
> Dummheit hast du erst jetzt bewiesen, vorher war es Unwissenheit.
Sehr hübsch gesagt. Dafür ein Blümelein nach Freilassing ;)
--
Do you know what the chain of command is here? It's the chain I go get
and beat you with to show you who's in ruttin' command here.
[...]
>> Den Motor mit Betriebsdrehzahl (2000+ upm) mitlaufen zu lassen und durch
>> gelegentliches Gasgeben die Energie wieder zu holen ist sicherlich
>
> So, dann nimm mal deine Angaben, rechne noch Rollwiederstand,
> Luftreibung/wiederstand hinein, dann gibt es bei der Geschwindigkeit
> nicht viele Gefälle wo dies zutrifft. Und bei den wenigen, wo es
Oh doch, da gibt es einige. Kommt natuerlich immer auf die
Geschwindigkeit an, mit der man berab fahren moechte. Auf "meiner"
Strecke wurde vor einiger Zeit noch heftig gebaut, demnach bestand ein
Tempolimit von 80. Im fuenften Gang mit Schubabschaltung wurde der Wagen
immer langsamer, ausgekupppelt dagegen immer schneller; durch gezielten
Einsatz der Kupplung liess er sich auf passendem Tempo halten.
Jetzt ist wieder "freie Fahrt", bei 120 und mehr wird wohl kaum jemand
daran denken, dass man diesen Berg auch im Leerlauf hinabrollen koennte.
> zutreffen würde (habe es nicht nachgerechnet) ist die Bremswirkung
> des Motors im Vergleich zu den anderen Faktoren so gering, das ein
> auskuppeln einen kaum merkbaren Verbrauchsrückgang bewirkt.
> Da ist das das Verwenden von 205 anstelle von 215er Reifen oder die
> richtige/optimale Einstellung des Reifendruckes wohl merkbarer.
>
> Nicht zu vergessen sei, daß in Notsituationen ein Fahrzeug im
> ausgekuppelten Zustand schwerer zu beherrschen ist und somit
Komisch, im Sicherheitstraining wird einem immer gesagt, man solle in
kritischen Situationen die Kupplung treten. Magst du etwas
ausfuehrlicher werden?
> auch die Unfallgefahr steigt, sowie bei den heutigen elektrischen
> Verbrauchern die Gefahr einer Batterieschädigung oder sogar
> das Absterben des Motors (tiefentladung) nach sich ziehen kann,
> da bei vollem elektrischem Verbrauch nur minimal nachgeladen wird.
>
Naja, so lang sind die Berge nicht, dass man da mehrere Stunden
ausgekuppelt runterfahren koennte.
Alexander
Warum soll denn der Motor bei 140 im Leerlauf absterben? Doch nur, wenn
irgendwas nicht stimmt.
Das Argument zieht nicht.
Wenn der Motor abstirbt, wird er durch Wieder-Einkuppeln fix gestartet
(okay, koennte bei Automatik etwas schwieriger werden) aber man haette
eh ein Problem, denn beim einer Vollbremsung sollte eh ausgekuppelt
werden (sofern moeglich). In dem Moment muss man sich also darauf
verlassen, dass der Motor auch im Leerlauf weiterdreht - wobei im BKV
noch etwas Reserve fuer einige Bremstritte ist. Auf die Servolenkung
sollte man bei AB-Tempo verzichten koennen.
Alexander
Alexander Doetsch schrieb:
>
> n.Olivier wrote:
> > Hi
> >
> > Richard Lechner schrieb:
> >> n.Olivier writes:
> >>
> >>> Dummheit hast du erst jetzt bewiesen, vorher war es Unwissenheit.
> >>>
> >>> Vielleicht solltest du dich etwas mehr mit Technik und den
> >>> Zusammenhängen
> >>> auseinandersetzen, bevor du versuchst hier ironisch zu wirken.
> >> Pfffff, ich darf NIE NIE WIEDER mein Fahrzeug auf Standgas laufen lassen
> >> weil da geht die Batterie flöten.
> >> Ich werde im Stau jetzt immer kräftig Gas geben, versprochen. :-))))
> >
> > Ne, den Motor abstellen :-)
> >
> > Und ja, es ist schon vorgekommen, daß ein Motor vor der
> > Ampel abstirbt, nur da sind die Problem einen hauch
> > kleiner im Gegensatz zu 140 auf der Autobahn.
> >
>
> Warum soll denn der Motor bei 140 im Leerlauf absterben? Doch nur, wenn
> irgendwas nicht stimmt.
Meistens passiert dann etwas, wenn etwas nicht stimmt.
> Wenn der Motor abstirbt, wird er durch Wieder-Einkuppeln fix gestartet
Kann bei neuen Fahrzeugen in die Hose gehen - sprich nicht
funktionieren.
> (okay, koennte bei Automatik etwas schwieriger werden) aber man haette
> eh ein Problem, denn beim einer Vollbremsung sollte eh ausgekuppelt
> werden (sofern moeglich). In dem Moment muss man sich also darauf
Wenn eine Fahrsituation instabil ist, sollte man natürlich
entsprechend reagieren.
> noch etwas Reserve fuer einige Bremstritte ist. Auf die Servolenkung
> sollte man bei AB-Tempo verzichten koennen.
Und dann kracht es, weil der Fahrer damit überfordert ist.
Mach mal bei 140 km/h ohne laufenden Motor ein Ausweichmanöver,
aber nur auf gesperrter Piste - da sind dann Welten dazwischen.
Ich einfach ein Gegner von unsinnigen Experimenten, die
in keinster Weise einen nutzen haben und in Grenzsituationen
zu einer Katastrophe führen können oder im schlimmsten Fall
sogar Auslöser sind. Ich glaube auch, daß es hier nicht viele
gibt, die Ihr Fahrzeug schon mal jenseits von 80 km/h aus einer
instabilen Lage erfolgreich und bewusst in eine stabile
Lage zurück führten bzw. überhaupt dazu in der Lage sind.
> Trotz hartnäckiger, anderslautender Behauptungen diverser Poster
> ist bergab fahren im Leerlauf aber trotzdem eher etwas für
> Auto-Daus.
>
Gibt's den Spruch auch in Marmor gemeißelt oder als
Kupfertreibearbeit? Damit Du Dir dabei nicht so viel Arbeit machen
musst, plädiere ich dafür, die Worte "aber trotzdem eher" ersatzlos
zu streichen.
CU
Frank
Da denk ich gern mal drüber nach wenn es wieder kühler ist.
Man möge meine ausschweifende Satzbildung verzeihen und den 39° in der
Bude zuschreiben :-)
--
Gruss
Robert
> Volker Neurath schrieb:
>
>> Norbert Beckmann wrote:
>>
>> > Audi, Multitronic, CVT - Getriebe.
>>
>> *Gerade* bei der ist, rein IMHO, der Wechsel nach "N" während der
>> Fahrt kontraproduktiv, einen echten Vorteil hast du nicht.
>>
>
> Das CVT ist aber gerade KEIN klassischer Drehmomentwandler
Erzähl was neues.
Das Grundprinzip der Multitronic ist mir bekannt.
> Daher halte ich es durchaus für möglich das es hier einen *echten*
> Leerlauf gibt.
Yo.
> Im übrigen halte ich das Schalten in den Leerlauf bei Bergabfahrt auch
> für Schwachsinn ;-)
Genau das war meine Aussage.
> Hi
>
> Alexander Doetsch schrieb:
>
ist schon vorgekommen, daß ein Motor vor der
>>>Ampel abstirbt, nur da sind die Problem einen hauch
>>>kleiner im Gegensatz zu 140 auf der Autobahn.
>>>
>>
>>Warum soll denn der Motor bei 140 im Leerlauf absterben? Doch nur, wenn
>>irgendwas nicht stimmt.
>
>
> Meistens passiert dann etwas, wenn etwas nicht stimmt.
>
Es kann auch bei 140 die Lenkung blockieren und die Bremse ausfallen.
Dann ist auch was kaputt und man dann wohl ein Problem.
Wennd der Motor zum Absterben im Leerlauf neigt, wird man das wohl
zunaechst im Stadtverkehr bemerken. Entweder richtet man sich dann
danach (kuppelt auf der AB nicht aus) oder, noch viel besser, man sorgt
dafuer, dass dieser Fehler behoben wird.
>
>>Wenn der Motor abstirbt, wird er durch Wieder-Einkuppeln fix gestartet
>
>
> Kann bei neuen Fahrzeugen in die Hose gehen - sprich nicht
> funktionieren.
>
Details?
>
>>(okay, koennte bei Automatik etwas schwieriger werden) aber man haette
>>eh ein Problem, denn beim einer Vollbremsung sollte eh ausgekuppelt
>>werden (sofern moeglich). In dem Moment muss man sich also darauf
>
>
> Wenn eine Fahrsituation instabil ist, sollte man natürlich
> entsprechend reagieren.
>
>
>>noch etwas Reserve fuer einige Bremstritte ist. Auf die Servolenkung
>>sollte man bei AB-Tempo verzichten koennen.
>
>
> Und dann kracht es, weil der Fahrer damit überfordert ist.
> Mach mal bei 140 km/h ohne laufenden Motor ein Ausweichmanöver,
> aber nur auf gesperrter Piste - da sind dann Welten dazwischen.
>
Brauche ich nicht, Erklaerung:
Bei Ausweichmanoevern mit Tempi >50km/h braucht man nur recht kleine
Lenkeinschlaege, bei 140 noch deutlich weniger als bei 50. In der Tat
habe ich schon ausprobiert, wie sich das Auto ohne Sevolenkung bei 30
lenkt, naemlich vollkommen problemlos. Von daher wuerde es auch bei 140
kein Problem sein.
ABS und ESP (hat mein Auto nicht) wuerde auch bei abgestorbenen Motor
aber noch eingeschalteter Zuendung funktioniern.
> Ich einfach ein Gegner von unsinnigen Experimenten, die
> in keinster Weise einen nutzen haben und in Grenzsituationen
> zu einer Katastrophe führen können oder im schlimmsten Fall
> sogar Auslöser sind. Ich glaube auch, daß es hier nicht viele
> gibt, die Ihr Fahrzeug schon mal jenseits von 80 km/h aus einer
> instabilen Lage erfolgreich und bewusst in eine stabile
> Lage zurück führten bzw. überhaupt dazu in der Lage sind.
>
Da magst du Recht haben.
Ich stimme dir ferner zu, dass man es mit dem Sparen nicht uebertreiben
sollte, zumindest und vor allem nicht auf Kosten der Sicherheit; das von
dir beschriebenen Szenario empfinde ich aber immer noch als an den
Haaren herbeigezogen.
Alexander
> Komisch, im Sicherheitstraining wird einem immer gesagt, man solle in
> kritischen Situationen die Kupplung treten.
Aber doch wohl nur in Fällen von glatter oder nasser Straße, wenn man
die Kontrolle eh schon verloren hat.
> Magst du etwas ausfuehrlicher werden?
Aus ner Kurve rausziehen, einen Arschwedler durch gerade ziehen
beenden, einem Fz. entkommen, daß einen seitlich rammen will, schnell
ausreißen, wenn einen der Lastzug auf der Nebenspur übersehen hat,
einem plötzlich vor dir liegendem Kühlschrank ausweichen,
schnellstmöglich -incl. Motorbremse und Getriebe- abbremsen...geht
alles nur sub-optimal ohne Verbindung zwischen Motor und Antriebsrädern.
--
You can fool most people some of the time, and some people most of the
time. That's sufficient for most purposes.
> On 2006-07-24 15:19:42 -0500, Alexander Doetsch <lese_i...@gmx.net>
> said:
>
>> Komisch, im Sicherheitstraining wird einem immer gesagt, man solle in
>> kritischen Situationen die Kupplung treten.
>
>
> Aber doch wohl nur in Fällen von glatter oder nasser Straße, wenn man
> die Kontrolle eh schon verloren hat.
>
Sicher, oder dann, wenn man grad vollbremst.
>> Magst du etwas ausfuehrlicher werden?
>
>
> Aus ner Kurve rausziehen, einen Arschwedler durch gerade ziehen beenden,
Wie geht das
> einem Fz. entkommen, daß einen seitlich rammen will, schnell ausreißen,
> wenn einen der Lastzug auf der Nebenspur übersehen hat, einem plötzlich
Hier bringt Bremsen i.d.R. mehr
> vor dir liegendem Kühlschrank ausweichen, schnellstmöglich -incl.
Lenken.
> Motorbremse und Getriebe- abbremsen...geht alles nur sub-optimal ohne
schnellstmoeglich bremse ich mein Auto allein mit der Betriebsbremse ab.
Dafuer ist die ausgelegt.
> Verbindung zwischen Motor und Antriebsrädern.
>
>
Alexander
> René schrieb:
>
>> Aus ner Kurve rausziehen, einen Arschwedler durch gerade ziehen beenden,
>
> Wie geht das
Mir schlenkerts im Kehrpunkt einer zu forsch angegangenen Kurve den
Hintern weg, also wird leicht gegengelenkt, beschleunigt und der Wagen
zieht genau dahin, wo er hin soll.
>> einem Fz. entkommen, daß einen seitlich rammen will, schnell ausreißen,
>> wenn einen der Lastzug auf der Nebenspur übersehen hat, einem plötzlich
>
> Hier bringt Bremsen i.d.R. mehr
Nicht, wenn ich schon neben dem vorderen Drittel des Zuges bin, vor mir
frei ist, und hinter mir nicht.
>> vor dir liegendem Kühlschrank ausweichen, schnellstmöglich -incl.
>
> Lenken.
Lenken und aktiv ausweichen. Geht besser, wenn der Wagen aktiv
angetrieben wird, statt nur zu rollen.
>> Motorbremse und Getriebe- abbremsen...geht alles nur sub-optimal ohne
>
> schnellstmoeglich bremse ich mein Auto allein mit der Betriebsbremse
> ab. Dafuer ist die ausgelegt.
Etwas mehr Verzögerung schadet nicht, besonders wenns um Zentimeter geht.
Aber es gibt durchaus noch mehr Beispiele, ich hatte nur mal die obigen
genannt.
--
If there is one thing i can do, it's multitask.
Alexander Doetsch schrieb:
>
> n.Olivier schrieb:
[...]
> > Kann bei neuen Fahrzeugen in die Hose gehen - sprich nicht
> > funktionieren.
> >
> Details?
Genau kann ich es dir auch nicht erklären, aber
sobald keine Grundversorgung von der Batterie
gegeben ist, springen die Motoren nicht mehr an.
Da hilft dann nurmehr Starthilfe mit Kabel
oder eine neue (geladene) Batterie.
> >>(okay, koennte bei Automatik etwas schwieriger werden) aber man haette
> >>eh ein Problem, denn beim einer Vollbremsung sollte eh ausgekuppelt
[...]
> Brauche ich nicht, Erklaerung:
> Bei Ausweichmanoevern mit Tempi >50km/h braucht man nur recht kleine
> Lenkeinschlaege, bei 140 noch deutlich weniger als bei 50. In der Tat
Deine Erklärung ist in teilen richtig, da das Verhalten von
Lenkung und Bremse unterschiedlich gesteuert wird.
Aber selbst bei 140 merkt man, wenn die Servo nicht
gewohnheitsmäßig arbeitet und das Fahrzeug auf Lenkbefehle
anders reagiert.
[...]
> dir beschriebenen Szenario empfinde ich aber immer noch als an den
> Haaren herbeigezogen.
Nun ja, Glatteis und Schneefall kommen ja auch immer
überraschend und absolut unvorhersehbar :-)
Oehm, du sprachst doch vom Ausgehen des Motors bei Leerlauf auf der
Autobahn. Jetzt kommst du mit einer defekten Batterie. Wenn die Batterie
so defekt ist, dass sie nicht einmal soviel Energie hat um ein paar
Zuendfunken zu produzieren, und das direkt nachdem der Motor ausgegangen
ist, dann hat man ganz andere Probleme.
> Da hilft dann nurmehr Starthilfe mit Kabel
> oder eine neue (geladene) Batterie.
>
>>>> (okay, koennte bei Automatik etwas schwieriger werden) aber man haette
>>>> eh ein Problem, denn beim einer Vollbremsung sollte eh ausgekuppelt
>
> [...]
>
>> Brauche ich nicht, Erklaerung:
>> Bei Ausweichmanoevern mit Tempi >50km/h braucht man nur recht kleine
>> Lenkeinschlaege, bei 140 noch deutlich weniger als bei 50. In der Tat
>
> Deine Erklärung ist in teilen richtig, da das Verhalten von
Oh danke.
> Lenkung und Bremse unterschiedlich gesteuert wird.
> Aber selbst bei 140 merkt man, wenn die Servo nicht
> gewohnheitsmäßig arbeitet und das Fahrzeug auf Lenkbefehle
> anders reagiert.
>
Noe, die Umsetzung der Lenkbefehle bei meinem Auto ist von der Funktion
der Servolenkung vollkommen unabhaengig.
> [...]
>> dir beschriebenen Szenario empfinde ich aber immer noch als an den
>> Haaren herbeigezogen.
>
> Nun ja, Glatteis und Schneefall kommen ja auch immer
> überraschend und absolut unvorhersehbar :-)
>
?
Alexander
Okay, unter bestimmten Umstaenden koennte das hinhauen. Durch das
Beschleunigen gibts mehr Anpressdruck auf der HA und die
Seitenfuehrungskraefte an der VA werden veringert - Frontantrieb
vorausgesetzt.
>
>>> einem Fz. entkommen, daß einen seitlich rammen will, schnell
>>> ausreißen, wenn einen der Lastzug auf der Nebenspur übersehen hat,
>>> einem plötzlich
>>
>> Hier bringt Bremsen i.d.R. mehr
>
> Nicht, wenn ich schon neben dem vorderen Drittel des Zuges bin, vor mir
> frei ist, und hinter mir nicht.
>
Durch kraeftiges Bremsen ist man auch dort schneller hinter dem Zug als
durch kraeftiges Beschleunigen vor demselben. Dafuer muss natuerlich
hinter einem frei sein, fuers Beschleunigen dafuer vor einem.
>>> vor dir liegendem Kühlschrank ausweichen, schnellstmöglich -incl.
>>
>> Lenken.
>
> Lenken und aktiv ausweichen. Geht besser, wenn der Wagen aktiv
> angetrieben wird, statt nur zu rollen.
>
Nein, das geht am besten, wenn alle Raeder sich voll auf die
Seitenfuehrung konzentrieren koennen.
>>> Motorbremse und Getriebe- abbremsen...geht alles nur sub-optimal ohne
>>
>> schnellstmoeglich bremse ich mein Auto allein mit der Betriebsbremse
>> ab. Dafuer ist die ausgelegt.
>
> Etwas mehr Verzögerung schadet nicht, besonders wenns um Zentimeter geht.
>
Nein, die Motorbremse koennte die Leistung der Betriebsbremse nicht
verbessern, zumindest nicht bei meinem Auto und vermutlich auch bei
allen betriebssicheren anderen halbwegs aktuellen Fahrzeugen.
> Aber es gibt durchaus noch mehr Beispiele, ich hatte nur mal die obigen
> genannt.
>
hmmm
Alexander
> René wrote:
>> On 2006-07-25 14:54:44 -0500, Alexander Doetsch <lese_i...@gmx.de> said:
>>
>>> René schrieb:
>>>
>>>> Aus ner Kurve rausziehen, einen Arschwedler durch gerade ziehen beenden,
>>>
>>> Wie geht das
>>
>> Mir schlenkerts im Kehrpunkt einer zu forsch angegangenen Kurve den
>> Hintern weg, also wird leicht gegengelenkt, beschleunigt und der Wagen
>> zieht genau dahin, wo er hin soll.
>>
>
> Okay, unter bestimmten Umstaenden koennte das hinhauen. Durch das
> Beschleunigen gibts mehr Anpressdruck auf der HA und die
> Seitenfuehrungskraefte an der VA werden veringert - Frontantrieb
> vorausgesetzt.
Stimmt. Mit nem 911 z.B. hauts dich bei der Methode komplett raus.
>>>> einem Fz. entkommen, daß einen seitlich rammen will, schnell
>>>> ausreißen, wenn einen der Lastzug auf der Nebenspur übersehen hat,
>>>> einem plötzlich
>>>
>>> Hier bringt Bremsen i.d.R. mehr
>>
>> Nicht, wenn ich schon neben dem vorderen Drittel des Zuges bin, vor mir
>> frei ist, und hinter mir nicht.
>>
>
> Durch kraeftiges Bremsen ist man auch dort schneller hinter dem Zug als
> durch kraeftiges Beschleunigen vor demselben. Dafuer muss natuerlich
> hinter einem frei sein, fuers Beschleunigen dafuer vor einem.
Logisch.
>>>> vor dir liegendem Kühlschrank ausweichen, schnellstmöglich -incl.
>>>
>>> Lenken.
>>
>> Lenken und aktiv ausweichen. Geht besser, wenn der Wagen aktiv
>> angetrieben wird, statt nur zu rollen.
>>
>
> Nein, das geht am besten, wenn alle Raeder sich voll auf die
> Seitenfuehrung konzentrieren koennen.
Ausweich_manöver_. Manövrieren kann ich nur, wenn ich nicht tot im
Wasser treibe.
>>>> Motorbremse und Getriebe- abbremsen...geht alles nur sub-optimal ohne
>>>
>>> schnellstmoeglich bremse ich mein Auto allein mit der Betriebsbremse
>>> ab. Dafuer ist die ausgelegt.
>>
>> Etwas mehr Verzögerung schadet nicht, besonders wenns um Zentimeter geht.
>
> Nein, die Motorbremse koennte die Leistung der Betriebsbremse nicht
> verbessern, zumindest nicht bei meinem Auto und vermutlich auch bei
> allen betriebssicheren anderen halbwegs aktuellen Fahrzeugen.
Kann auch sein. Jetzt wo ich so drüber nachdenke, ist es wohl doch eher
kontraproduktiv, wenn ich in die Eisen steige und der Motor trotzdem
noch für Vortrieb sorgt. Egal, ich latsche in so nem Falle eh auf
Bremse _und_ Kupplung, also wirst du wohl recht haben.
>> Nein, das geht am besten, wenn alle Raeder sich voll auf die
>> Seitenfuehrung konzentrieren koennen.
>
> Ausweich_manöver_. Manövrieren kann ich nur, wenn ich nicht tot im
> Wasser treibe.
>
War die Annahme, dass das Auto eh in Bewegung ist, falsch? Wenn nein,
reicht zum Manovrieren eigentlich schon das Lenken. Wenn die Karre
natuerlich steht, manovrierts sich in der Tat schlecht.
Alexander
Nö, ich meinte "mit Rest-Schwung rollend" vs. "aus eigenem Antrieb sich
vorwärts bewegend"
>>> dann gibt es bei der Geschwindigkeit
>>> nicht viele Gefälle wo dies zutrifft.
>>
>> Schon mal die A7 oder die A45 gefahren? Ist zwar vom Fzg. abhängig,
>> aber mit einem Opel Astra Schrägheck geht das ganz hervorragend.
>
> Ich gehe davon aus, das dein Astra Schubabschaltung hat.
> Dann mach doch das selbstexperiment. Die eventuell mögliche
> Einsparung ist so gering, daß du vermutlich mit 30 sec.
> Motor aus bei der roten Ampel mehr erreichst.
Ich sprach nicht von der Höhe der Einsparung, sondern davon, dass es
übehraupt eine ist. Dein Credo war - wenn ich dich richtig verstanden habe -
am Anfang des Threads noch, dass es sparsamer sei, nicht auszukuppeln.
> [...]
>>> Nicht zu vergessen sei, daß in Notsituationen ein Fahrzeug im
>>> ausgekuppelten Zustand schwerer zu beherrschen ist
>>
>> Weil die Reifen keine Längskräfte aufnehmen können und damit die
>> Seitenführungskraft STEIGT? (my, Reibwinkel, Reibungsgesetz usw.)
>>
>> Dass das Fzg. ausgekuppelt ein schlechteres Fahrverhalten zeigen
>> soll, halte ich wg. obigem Argument für Quatsch. Hast du ne phys.
>> Erklärung dafür?
>
> Ja, das Schub bzw. Zugverhalten ändert sich gravierend und dadurch
> das gesamte Verhalten bei z.B. einem Ausweichmanöver. Für Ungeübte
> eine ein Verhalten, mit dem nicht gerechnet wird.
Empfehlung: nur für Geübte.
> [...] (Je nach Wagentyp, Bj usw.)
daher nicht allg. relevant.
> Ein schnelles beschleunigen, um z.B. einer Gefahrensituation entgegen
> zu wirken ist ebenfalls nicht möglich.
Das ist je nach Fzg. bei 140 sowieso nicht möglich.
[...]
>> Um eine Autobatterie in 2 oder 5 min tiefzuentladen, musst du sie
>> schon kurzschließen oder die ganze Zeit mit dem Anlasser nudeln...
>
> Wenn man bedenkt, was denn in neuen Autos so an zusätzlichen
> Verbrauchern
> vorhanden sind, (Soundanlagen, Sitzheizung, Fernseher/Navi usw. ) kann
> es
> bei massivem Verbrauch durchaus zu Problemen kommen.
Nenne mir ein Fahrzeug, dass mit Verbrauchern an und Motor im Leerlauf keine
5 min durchhält!
> Ach ja, vernünftig gespart: Klima aus (= bis zu -4 l / 100 km)
> gleiten, vorausschauendes Fahren usw.
>
> gruß n.Olivier
> (seit Jahren zwischen 5,4 und 6,8 l mit Mittelklasse
> oder gehobene Mittelklasse Fahrzeugen im mittel bei 50% Stadt)
4,7l (Benziner!) in der untern Mittelklasse.. und nun?
Ich meine von einem "noch" kontrollierten Fahren auf Eis.
> [...]
>> und lässt die Kupplung kommen. Der Motor wird sofort wieder an sein.
>> BTDT (allerdings nicht "ausgegangen" sondern einfach angerollt an ner
>> Steigung).
>
> Neue Motoren brauchen eine gewisse Grundspannung um zu starten.
> Ist diese nicht vorhanden, kann es ohne einer geladenen Batterie
> dazu führen, daß diese nicht mehr anspringen.
Generator dreht mit? (bei Autobahntempo in den 5. einkuppeln = 2000 oder
mehr upm = volle Generatorleistung)
[...]
> gruß n.Olivier
Wo wohnst du?
> Aber richtig, 0,1 Liter Sprit gespart - das ist
> gaaaaanz wichtig.
>
> n.Olivier