Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Zuviel Öl nachgefüllt, was nun?!

409 views
Skip to first unread message

Stephan Reckin

unread,
Mar 18, 2004, 12:15:59 PM3/18/04
to
Hallo,

habe gerade einen knappen Liter Öl nachgefüllt. Bin dabei knapp 3-4mm über
den geriffelten Bereich des Ölmessstabes gekommen. Sollte ich das Öl vor der
nächsten fahrt (morgen früh, 50km BAB) ablassen oder ist das noch im Rahmen?

Im Vorraus schonmal danke für eure Hilfe

mfg

Stephan reckin


Dieter A. Franken

unread,
Mar 18, 2004, 1:54:23 PM3/18/04
to
Stephan Reckin wrote:
>
> habe gerade einen knappen Liter Öl nachgefüllt. Bin dabei knapp 3-4mm
> über den geriffelten Bereich des Ölmessstabes gekommen. Sollte ich
> das Öl vor der nächsten fahrt (morgen früh, 50km BAB) ablassen oder
> ist das noch im Rahmen?
>
welches Auto, Motor ist das denn? Beim meinem TDI mit Kat ist ein
Aufkleber der vor zu viel Öl warnt und Katschäden als Grund nennt.
Als mir die Werkstatt mal zuviel Öl einfüllte haben die das auch sofort
abgelassen und nicht gesagt das passt schon.

MfG Dieter

Bernd Löffler

unread,
Mar 18, 2004, 2:47:04 PM3/18/04
to
Tach

Stephan Reckin wrote:
> Hallo,
>
> habe gerade einen knappen Liter Öl nachgefüllt. Bin dabei knapp 3-4mm über
> den geriffelten Bereich des Ölmessstabes gekommen. Sollte ich das Öl vor der
> nächsten fahrt (morgen früh, 50km BAB) ablassen oder ist das noch im Rahmen?
>

wo ist das Problem ?
Einfach etwas Öl rauslaufen lassen
MfG

Georg Kaiser

unread,
Mar 19, 2004, 3:13:14 AM3/19/04
to

"Stephan Reckin"
wrote

> Hallo,
>
> habe gerade einen knappen Liter Öl nachgefüllt. Bin dabei knapp 3-4mm über

> mfg
>
> Stephan reckin

Halli-Hallo, wenn's noch nicht zu spät ist:
die paar mm machen nicht´s!
Im 3L Lupo hatte ich auch mal Treibstoffeintrag im Motoröl.
(Pflanzenöl&Kurzstrecken).
Teilweise ca.8mm über Max.
Geschadet hat´s nichts.
Deine paar mm liegen da in der Sicherheitszone.

Gruß Schorsch


Stephan Reckin

unread,
Mar 19, 2004, 7:39:34 AM3/19/04
to
Danke für eure Antworten.

Habe bei VW angerufen und die meinten die paar Millimeter seien kein
Problem.

Stephan


Leif Juergensen

unread,
Mar 20, 2004, 3:23:52 PM3/20/04
to
"Dieter A. Franken" <m...@privacy.net> wrote:

> welches Auto, Motor ist das denn? Beim meinem TDI mit Kat ist ein
> Aufkleber der vor zu viel Öl warnt und Katschäden als Grund nennt.

Hat ein TDI wirklich ein Kat?

Georg Kaiser

unread,
Mar 22, 2004, 3:19:25 AM3/22/04
to

"Leif Juergensen"
wrote

> Hat ein TDI wirklich ein Kat?

Halli-Hallo,
JA!
Einen Oxi-Kat.
Dieser ist bei Dieselabgas recht unnütz, weil im Abgas kein CO vorhanden
ist.
Bei geregelten Kat´s in Benzinern ist das seine Hauptaufgabe.

Bei der AU wird auch nur der Trübungswert gemessen. Deshalb besteht ein
Diesel auch OHNE Kat die AU!
Gruß Schorsch mit Trübungswert von 0,07 im 1,2TDI.


Leif Juergensen

unread,
Jun 12, 2004, 9:19:24 AM6/12/04
to
"Stephan Reckin" <fa...@fake.de> wrote:

Ich recycle nochmal den Thread vom März.

> Habe bei VW angerufen und die meinten die paar Millimeter seien kein
> Problem.

Nach meiner 30000 km Inspektion (Golf 4 TDI), scheint es so, als
hätten die auch zuviel Öl eingefüllt. Nun bin ich aber schon wieder
300 km damit gefahren. Aber das mit dem Ölstand messen ist ja auch
irgendwie relativ. Im Handbuch steht bei warmen Motor nach dem
Abschalten ein "paar" Minuten warten und dann messen. Ich hab früher
meistens so ne halbe Stunde gewartet, dann ist der Motor natürlich
auch noch warm. Wenn ich das jetzt mache, dann ist der Ölstand beim
Messstab etwa 2 mm über dem Knick. Etwa 4 mm vom geriffelten Bereich.
Laut Handbuch darf das auf keinen Fall sein. Wenn ich nur 5 Minuten
warte nach Abschalten des Motors ist alles in Ordnung. Da stellt sich
natürlich die Frage, wann die in der Werkstatt gemessen haben...
Überall steht fettgedruckt NICHT ZUVIEL ÖL, auch vorne im Motorraum.
Wieso hat VW nicht auch ein Sensor für zuviel Öl statt überall
Aufkleber und wenn man dann nachfragt, ist es scheinbar doch nicht so
schlimm (s.o.)?

Im gleichen Thread stand ja auch, dass der Kat, der in Mitleidenschaft
gezogen werden könnte, relativ unnütz bei einem Diesel sei. Kann
wirklich nur der Kat kaputtgehen, den ich eh nicht brauche?

Ralf Ballis

unread,
Jun 12, 2004, 9:36:36 AM6/12/04
to
Wenn es wirklich nur 2mm sind und keine 2cm ist es kein Problem und kann
getrost vernachlässigt werden.

Gruß

Ralf

Leif Juergensen

unread,
Jun 12, 2004, 10:29:49 AM6/12/04
to
Ralf Ballis <r_ba...@hotmail.com> wrote:

> Wenn es wirklich nur 2mm sind und keine 2cm ist es kein Problem und kann
> getrost vernachlässigt werden.

Aber warum machen die denn solche Panik im Handbuch? Oberhalb des
geriffelten Bereichs nur in Ausnahmefällen wie z.B. langer
Autobahnfahrt und darüber auf gar keinen Fall. Ok, 2 cm wären auch
"darüber" :-)

Friedrich Ostertag

unread,
Jun 12, 2004, 10:58:11 AM6/12/04
to
Hi Leif,

> Kann
> wirklich nur der Kat kaputtgehen, den ich eh nicht brauche?

Wenn die Kurbelwelle anfängt, im Öl zu planschen, kommt es zu einer
stärkeren Verschäumung des Öls, d.h. es ist dann mehr Luft im Öl
gelöst. Das kann im Extremfall zu Schmierungsproblemen und Lagerschäden
führen. Wegen 2mm zuviel passiert aber nix, eine Reserve von mindestens
1/2 Liter wird da auf jeden Fall vorgehalten.

Gruß,
Friedrich

--
bitte für persönliche Antworten die offensichtliche Änderung an meiner
Adresse vornehmen

Message has been deleted
Message has been deleted

Ralf Ballis

unread,
Jun 12, 2004, 11:11:52 AM6/12/04
to
Leif Juergensen wrote:

> Aber warum machen die denn solche Panik im Handbuch? Oberhalb des
> geriffelten Bereichs nur in Ausnahmefällen wie z.B. langer
> Autobahnfahrt und darüber auf gar keinen Fall. Ok, 2 cm wären auch
> "darüber" :-)

Der Begriff "darüber" ist relativ. Es besteht die Gefahr, dass die
Dichtungen dem Öldrang nicht standhalten und auch durch den verstärkten
Ölnebel dieser über die Kurbelgehäuseentlüftung aus treten kann. Evtl.
pantscht auch die Kurbelwelle in den Ölsumpf, was zur Verschäuming führt.
Wenn wir uns - wie hier, im Millimeter Bereich bewegen kann es
vernachlässigt werden. Wenn ich den Ölmessstab ein paar hundert mal heraus
ziehe und mit entsprechenden Nachdruck wieder hereinstecker wird der
Begrenzungspunkt evtl. auch um einen Millimeter Verschoben und somit
verfälscht.

Gruß

Ralf

Leif Juergensen

unread,
Jun 12, 2004, 11:59:47 AM6/12/04
to
Tobias Richter <gar...@nurfuerspam.de> wrote:

> Jetzt bin ich mal Rosinenpicker:
> Du weißt aber nicht, wievel Liter die 2mm sind.
>
> Das Gefäß kann nach oben zu laufen wie eine Flasche dann ist es wenig,
> oder aber es wird nach oben weiter, dann sind 2mm u.U. sehr viel.
> Ich würde eine andere Sichtweise vermuten, daß 2mm noch im Bereich der
> Meßungenauigkeit sind und sehr von Fahrzeugneigung bei der Messung,
> Meßzeitpunkt und Genauigkeit bei der Meßdurchführung abhängen.
> Vielleicht bis 5mm sollte daher alles im grünen Bereich sein. Allein die
> Garantie wird einem dafür keiner geben, also besser immer bis Max oder
> knapp drunter, als auch nur minimal drüber. Zweifel, ob 2mm zu viel
> schon schädlich sind wird es immer geben.

Ja, wenn man bedenkt, dass der geriffelte Bereich nur 5 mm groß ist.
Hinzu kommt noch der Zeitpunkt der Messung. Je länger man wartet,
desto mehr Öl ist in die Wanne zurückgeflossen. Ist es so gemeint,
dass möglichst alles Öl wieder in der Wanne sein soll, wenn gemessen
wird?

Ich finde diese Art Messung irgendwie altertümlich. Der Golf zeigt ja
schon an, wenn man Öl nachkippen sollte, im Gegensatz zu früher, wo
man sofort den Motor abschalten musste, wenn die Öllampe aufleuchtete
(so etwas zeigt er natürlich auch an). Sie hätten wirklich auch für
zuviel Öl etwas einbauen können.

Um mein Gewissen zu beruhigen, werde ich wohl doch mal die Werkstatt
fragen.

Friedrich Ostertag

unread,
Jun 12, 2004, 12:18:20 PM6/12/04
to
Hi Tobias,

>> Wegen 2mm zuviel passiert aber nix, eine
>> Reserve von mindestens 1/2 Liter wird da auf jeden Fall vorgehalten.
>

> Jetzt bin ich mal Rosinenpicker:

bist Du... (hier)

> Du weißt aber nicht, wievel Liter die 2mm sind.

nicht genau, aber 1/2 Liter ist es nicht.

> Das Gefäß kann nach oben zu laufen wie eine Flasche dann ist es
wenig,
> oder aber es wird nach oben weiter, dann sind 2mm u.U. sehr viel.

So wesentlich verändert sich der freie Ölspiegel dann über 2mm Füllhöhe
auch nicht, daß das eine wirkliche Rolle spielt. So würde das keiner
konstruieren. Sonst wachsen ja auch die Abweichungen durch minimalste
Schrägstellung ins uferlose wachsen. Man kann das mit für diese
Abschätzung absolut ausreichender Genauigkeit so betrachten:

Überfüllmenge = 2mm / Abstand min/max Markierung x Nachfüllmenge min ->
max

Ich glaube nicht, daß man da an irgendeinem Fahrzeug auf einen 1/2
Liter kommen kann.

> Ich würde eine andere Sichtweise vermuten, daß 2mm noch im Bereich
der
> Meßungenauigkeit sind und sehr von Fahrzeugneigung bei der Messung,
> Meßzeitpunkt und Genauigkeit bei der Meßdurchführung abhängen.

ACK. Die Messungenauigkeit liegt in der gleichen Größenordnung also
vergiss es einfach.

> Vielleicht bis 5mm sollte daher alles im grünen Bereich sein. Allein
> die Garantie wird einem dafür keiner geben, also besser immer bis Max
> oder knapp drunter, als auch nur minimal drüber.

ACK. Für den Motor ist es eh besser, in der Nähe der min.-Markierung zu
fahren, eben wegen der dann geringeren Ölverschäumung. Aber dann müßte
man ja ständig Minimalmengen nachfüllen.

> Zweifel, ob 2mm zu
> viel schon schädlich sind wird es immer geben.

Nö, eigentlich nicht. Das wäre eine grobe Fehlkonstruktion des
Ölsystems.

Message has been deleted
Message has been deleted

Georg Kaiser

unread,
Jun 12, 2004, 3:00:08 PM6/12/04
to
Halli-Hallo Tobias,
das Abgas vom Dieselmotor enthält nur CO in Spuren.
Damit kannst Du Dich nicht mal vergiften.
Der hohe Sauerstoffanteil im Dieselabgas "hilft" Dir auch beim überleben.
Die Hauptaufgabe vom Kat beim Benziner ist die Umwandlung des Blutgases CO zu
CO2.

Diese Aufgabe ist beim Diesel Sinnlos!

Bei der Diesel AU wird nur der Trübungswert gemessen, und der ist mit oder ohne
Oxi-Kat gleich.
Über den Sinn und Unsinn von höheren Abgasklassen als Euro2 weiß der Kater
mehr:-)
Gruß Schorsch

Leif Juergensen

unread,
Jun 12, 2004, 3:31:55 PM6/12/04
to
"Friedrich Ostertag" <foste...@entfernenonlinehome.de> wrote:

Ich kann einfach nicht aufhören :-)

> Überfüllmenge = 2mm / Abstand min/max Markierung x Nachfüllmenge min ->
> max

Ich hab nochmal genauer geschaut: Ich meinte ja etwa 2 mm über dem
glatten Bereich über dem geriffelten - nach dem Knick sozusagen.
Dieser glatte Bereich geht ja laut Handbuch in Ausnahmefällen in
Ordnung (lange Autobahnfahrt, die ich in der Regel nicht fahre). Ich
denke mal der gesamte Knick unten im Messstab entspricht der gesamten
Toleranz.

Also der geriffelte Bereich ist etwa 7 mm und der glatte danach (nach
oben hin) etwa 5 mm. Das heißt insgesamt bin ich etwa 6-7 mm drüber.

Ich werd trotzdem mal nen Meister dazu zwingen, die Verantwortung
dafür zu übernehmen :-)

Danke für eure Antworten!

Leif Juergensen

unread,
Jun 12, 2004, 3:33:22 PM6/12/04
to
weinac...@aol.com (Georg Kaiser) wrote:

> Damit kannst Du Dich nicht mal vergiften.
> Der hohe Sauerstoffanteil im Dieselabgas "hilft" Dir auch beim überleben.

Und alle Welt spricht vom Rußfilter ;-)

Message has been deleted

Murat Urkan

unread,
Jun 12, 2004, 4:17:08 PM6/12/04
to
"Tobias Richter" schrieb

> Jetzt bin ich mal Rosinenpicker:
> Du weißt aber nicht, wievel Liter die 2mm sind.

Ist eigentlich auch völlig egal... 2mm am Peilstab bedeuten das der Ölstand
in der Ölwanne 2mm höher ist. Unabhänig von der Literzahl, und somit
eigentlich viel genauer als irgend eine Umrechnung.


Friedrich Ostertag

unread,
Jun 12, 2004, 5:39:51 PM6/12/04
to
Hi Tobias,

> Der Öldruck stimmt, also sollte es ok sein.
> Öl-Schaum hat keinen Druck dahinter.

Das ist ein Irrtum!

"Ölverschäumung" bedeutet nicht, daß die Pumpe tatsächlich ein
heterogenes Gemisch aus Öl und Luft, vulgo Schaum, ansaugt, und keinen
Druck mehr aufbauen kann. Dann wäre eh alles zu spät. Mit dem Begriff
beschreibt man vielmehr die Menge der im Öl gelösten Luft. Hierbei
handelt es sich um eine echte Lösung, also ein homogenes Gemisch. Diese
Lösung kann ganz normal unter Druck gesetzt werden, man sieht das dem
Öl mit bloßem Auge auch nicht an.

Beim Übertritt des Öls aus dem Hauptlager in die Kurbelwellenbohrung
muß das Öl gegen die Fliehkraft zur Kurbelwellenmitte gedrückt werden,
von dort strömt es dann durch eine weitere Bohrung zum Pleuellager. In
Kurbelwellenmitte ist darum der Öldruck geringer als im Hauptlager oder
in der Versorgungsleitung selbst. Bei stark "verschäumtem", d.h. mit
Luft versetztem Öl kommt es darum zum Ausfallen der gelösten Luft. Es
bilden sich Blasen, der Ölfilm kann abreißen. Dann gelangt auch bei an
der Pumpe anliegendem normalem Öldruck kein Öl mehr ins Pleuellager.

Friedrich Ostertag

unread,
Jun 12, 2004, 5:48:22 PM6/12/04
to
Hi Schorsch,

> Die Hauptaufgabe vom Kat beim Benziner ist die Umwandlung des
> Blutgases CO zu CO2.

das ist nicht richtig. Der Kat unterstützt die Reaktion von CO sowie HC
mit dem ebenfalls im Abgas vorhandenen NOx. Das Ergebnis ist CO2, H2O
und N2. Der Kat wird folglich für die Reduzierung aller drei
Schadstoffklassen benötigt. Daher wird er auch "Drei-Wege-Kat" genannt.

> Diese Aufgabe ist beim Diesel Sinnlos!

Der Diesel-Kat fördert in erster Linie die Oxidation von Rußpartikeln.
(Darum heißt er Oxi-Kat - eine Reduzierung des NOx ist im
sauerstoffhaltigen Dieselabgas nicht möglich) Hierdurch werden die
Rußemissionen massenmäßig um 30 - 50% reduziert. Zum Einhalten der
Partikelgrenzwerte wird er daher unbedingt benötigt. Warum sollte man
ihn sonst auch einbauen?

> Bei der Diesel AU wird nur der Trübungswert gemessen, und der ist mit
> oder ohne Oxi-Kat gleich.

Die Trübungsmessung ist ein sehr grobes Instrument. Möglich, daß man da
einen defekten Kat nicht unbedingt bemerkt.

René

unread,
Jun 12, 2004, 9:07:46 PM6/12/04
to
Tobias Richter wrote:
> Jetzt bin ich mal Rosinenpicker:
> Du weißt aber nicht, wievel Liter die 2mm sind.

In jedem Handbuch, das ich bis jetzt gelesen habe, steht, daß der
Unterschied zwischen den beiden Markierungen etwa ein Liter (oder etwa
ein Quart) ist.

--
This here is my post. Is it not nifty? Worship the post.

Georg Kaiser

unread,
Jun 14, 2004, 3:16:17 AM6/14/04
to

"Friedrich Ostertag"
wrote
> Hi Schorsch,

Hierdurch werden die
> Rußemissionen massenmäßig um 30 - 50% reduziert. Zum Einhalten der
> Partikelgrenzwerte wird er daher unbedingt benötigt. Warum sollte man
> ihn sonst auch einbauen?

> Die Trübungsmessung ist ein sehr grobes Instrument. Möglich, daß man da


> einen defekten Kat nicht unbedingt bemerkt.
>
> Gruß,
> Friedrich

Halli-Hallo,
das mit dem Kohlenwasserstoffen stimmt schon.
Aber die sind beim Diesel auch sehr niedrigen Niveau.

Die Behauptung die der Kat bei Benziner hat, wird er bei Dieseln nicht
gerecht.

Die Trübungswerte sind mit Kat schon heruntergestuft, werden aber mit
sauberen Auspuff oft sehr unterboten.
Beispiel 3L-Lupo mit 0,18 Trübungswert, erlaubt wären 2!
524td Euro1ohne Kat: 3,2; Euro 2 mit Kat:2,5. Ist 0,8!
Gruß Schorsch


Leif Juergensen

unread,
Jun 14, 2004, 1:12:00 PM6/14/04
to
Um das nochmal abzuschließen: Ich habe in der Werkstatt angerufen und
gefragt. Der Meister meinte, ich solle vorbeikommen, dann würden sie
etwas Öl absaugen. Als ich dann da war, habe ich es nochmal einem
anderen Meister erklären müssen. Der hat nochmal gemessen und meinte,
es wäre noch nicht kritisch, das könne so bleiben (etwa 1 mm über dem
Knick). Außerdem meinte er, es könne _eigentlich_ gar nichts falsch
laufen, weil man ja die Fahrzeugnummer in den Computer eingibt, der
dann die richtige Menge ausgibt, die dann wiederrum von irgendeinem
Fuddel irgendwo eingegeben wird, damit die exakte Menge in mein Wagen
fließt. Klar, da kann nichts falsch laufen... Er meinte übrigens, das
Öl sollte sich irgendwo innerhalb des Knicks aufhalten - natürlich am
besten im geriffelten Bereich. Der Bereich zwischen den Knicks soll 1
Liter entsprechen. Ein anderer Meister würde mir evtl. wieder etwas
anderes erzählen.

Friedrich Ostertag

unread,
Jun 14, 2004, 1:44:41 PM6/14/04
to
Hi Schorsch,

> das mit dem Kohlenwasserstoffen stimmt schon.
> Aber die sind beim Diesel auch sehr niedrigen Niveau.

Klar, aber Du schriebst ja, beim Benziner wäre CD die Hauptaufgabe des
KAT, und das kann man IMHO so nicht stehen lassen.

> Die Behauptung die der Kat bei Benziner hat, wird er bei Dieseln
nicht
> gerecht.

Der Unterschied zwischen einem Diesel mit und einem ohne KAT ist um
wenigstens eine Größenordnung geringer als der zwischen Benziner mit
und ohne, ja. Ein beschädigter Diesel-KAT verursacht darum weit weniger
Sauerei als ein beschädigter Benziner-KAT. So könnte man das sagen, OK.

Georg Kaiser

unread,
Jun 16, 2004, 6:27:41 AM6/16/04
to

"Leif Juergensen"
wrote

Außerdem meinte er, es könne _eigentlich_ gar nichts falsch
> laufen, weil man ja die Fahrzeugnummer in den Computer eingibt, der
> dann die richtige Menge ausgibt, die dann wiederrum von irgendeinem
> Fuddel irgendwo eingegeben wird, damit die exakte Menge in mein Wagen
> fließt.

Halli-Hallo,
ja so SOLLTE es laufen!

Über die Fahrzeugnummer bekommt die Werkstatt dann einen Wartungsplan.
Auf diesen sind alle Arbeitsschritte aufgelistet.
Auch die Ölqualität (VW-Norm) und die Füllmenge.

Aber die Praxis zeigt ein anderes Bild.
So ist z.b. beim 3L-Lupo ein besonderes Öl vorgeschrieben, daß aber von
Werkstätten oft NICHT eingefüllt wird!
Man merkt das dann am günstigen Preis der Inspektion:-)

Gruß Schorsch der lieber sein Öl zur Inspektion mitbringt.


0 new messages