Weiterhin sei seiner Meinung nach der Zahnriehmen eine technisch besser
Lösung als eine Steuerkette oder Stirnräder, u.a. weil er regelmäßig
gewechselt wird. Vorzeitig reißende Zahnriehmen gibt es lt. seiner
Aussage nicht.
Was ist von seinen Thesen zu halten und was kostet (konkret) ein
Kettenwechsel beim 124er und ein Zahnriehmenwechsel beim Golf TDI
und bei einem A4 TDI?
cu Ulf
--
Aber der Vorteil von VW ist ja, daß es fast alles auch im Zubehör und beim
Schrotter gibt, weil die Dinger so verbreitet sind wie Fußpilz.
[Erik Meltzer in defa]
Dein Freund hat keine Ahnung.
Als Motoren noch "Freiläufer" waren, da hatten Zahnriemenrisse nur die
Unannehmlichkeit der Kosten und des Liegenbleibens zur Folge.
Heutzutage kostet die Sparsamkeit der Autobauer dann eine hohe
4-stellige Summe um den Motorschaden zu beheben.
Zahnriemen reissen auch gerne vor dem Wechselintervalle, und falls
beim Wechsel nicht auf penible Sauberkeit geachtet wird, dann hält der
neue Riemen nur die halbe Zeit.
Ketten und deren Zahnräder verschleissen zwar, aber die daraus folgenden
Leistungsverluste durch Steuerzeitenverschiebung sind erheblich geringer
als dieselbigen bei Zahnriemen , die überspringen nämlich gerne ein paar Zähne.
Einen Zahnriemen als technisch besser zu bezeichnen verkehrt die Tatsachen
ins Umgekehrte. Wer allerdings penibel auf die Wechselintervalle achtet und sie
ggfls verkürzt, der kann auch mit einem Zahnriemen leben.
Peter
der Zahnriemen wurde mal erfunden, um die Kosten bei der Produktion von
Motoren zu senken. Ein Kettenantrieb ist die wesentlich bessere,
technische ausgereiftere Lösung. Warum muß man denn etwas wechseln, wenn
es soll toll wäre???? Daß ein Kettenantrieb gewechselt werden muß, habe
ich noch nie gehört. Ich habe auch gerade mal meine diversen
BMW-Unterlagen durchgesehn, da stand auch nix drin. Bist Du sicher, das
DC einen Kettenwechsel vorschreibt?
Auch daß ein Kettenantrieb nach gewisser Laufleistung die Leistung
senken würde, ist mir neu. Hmmm, warum baut BMW dann eigentlich nur noch
Kettenantriebe?????
Meine diversen Golfs mußten alle nach spätestens 70TKM zum
Zahnriemenwechsel, penibel vermerkt mit Aufkleber auf dem
Zylinderkopfdeckel und ähnlichen Stellen, sorgsam ins Service-Heft
vermerkt. Einer ist gerissen, zum Glück beim Start. Ein weiterer wurde
während einer 45.000er Inspektion gewechselt, gut sah der auch nicht
mehr aus. Kostete so rund 200 DM (96). Meine Meinung ist daher simpel:
Zahnriemen sind billiges Gelump, das nur dem Hersteller hilft, Kosten zu
sparen. Und die gesparten Kosten legt man dem Käufer auf die Füße.
Zum Thema Motorschäden mit Zahnriemen gibt es nicht: ein Blick in die
ADAC-Pannenstatistik würde Deinen Freund die Augen öffnen, wie oft dort
steht: defekter Zahnriemen!
Einziger Vorteil des Riemens: er ist im Laufgeräusch etwas leiser als
eine Kette.
Jürgen
ich habe bisher 3 Fahrzeuge mit Zahnriemen gefahren und kann die Erfahrungen
von Jürgen nicht bestätigen. Bei meinem Golf den ich gefahren habe, habe ich
den Riemen erst nach 160 Tkm gewechselt. An dem Riemen waren noch keine
sichtbaren Verschleißerscheinungen. Mit dem neuen Riemen bin ich dann 90 Tkm
gefahren, bis ich den Wagen verkauft habe. Danach habe ich mir einen BMW
gekauft, der auch einen Zahnriemen hatte. (Jürgen hat geschrieben, daß BMW
nur noch Kettenantriebe verwendet. Bei dem damaligen Modellen galt dies
nicht). Der Zahnriemen wurde nach ca.120 Tkm gewechselt. Über den Zustand
des alten Riemens kann ich leider keine Auskunft geben, da ich den Riemen
nicht selbst gewechselt habe. Mein jetziges Auto ist ein Audi, bei dem der
Riemen auch nach 120 Tkm gewechselt wurde. Zustand des alten Riemens ist
ebenfalls unbekannt. Mein Fahrweise ist auch bestimmt nicht schonend für den
Zahnriemen, denn ich nutzte den gesamten Drehzahlbereich des Motors aus,
auch den Bereich kurz vor der Drehzahlbegrenzung (beim Überholen, Einfädeln
von der Beschleunigungsspur, zügiger Autobahnfahrt und Motorbremse durch
Runterschalten). Bisher habe ich noch nie Probleme mit den Zahnriemen oder
größeren Probleme mit den Motoren gehabt.
Gruß
Uwe
Juergen Schrader <Juergen...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3968DEA1...@t-online.de...
um> Vorzeitig reissende Zahnriehmen gibt es
um> lt. seiner Aussage nicht.
Dann hat er absolut keine Ahnung von der Materie.
Tschuess
Harald
> ich habe bisher 3 Fahrzeuge mit Zahnriemen gefahren und kann die
> Erfahrungen von Jürgen nicht bestätigen. Bei meinem Golf den ich
> gefahren habe, habe ich den Riemen erst nach 160 Tkm gewechselt. An
> dem Riemen waren noch keine sichtbaren Verschleißerscheinungen.
Die sieht man nicht immer. Mein Mitbewohner hat damals seinen Golf II
Diesel drangegeben, zwei Tage, nachdem die Werkstatt den Zahnriemen
überprüft und für gut befunden hatte. Der war gerade 60tkm alt.
> Zahnriemen hatte. (Jürgen hat geschrieben, daß BMW nur noch
> Kettenantriebe verwendet. Bei dem damaligen Modellen galt dies
> nicht).
Warum wohl? Die Kette ist die ältere Technik. Warum haben die wohl
'rückgerüstet'?
durch
> Runterschalten). Bisher habe ich noch nie Probleme mit den
> Zahnriemen oder größeren Probleme mit den Motoren gehabt.
Wenn Du ihn regelmäßig wechselt, ist das ja auch normal. Aber die
Notwendigkeit eines regelmäßigen Zahnriemenwechsels ist wenigen bekannt
und wird oft unterschätzt. Bei VW ist der versäumte Wechsel Ursache #1
für Motorschäden [Quelle: Mein ehemaliger VW-Meister, habe mittlerweile
die Marke gewechselt]
gruss,
christoph
--
christoph demandt fon/fax: +49-5504-8704
gut reckershausen email: chri...@demandt.de
d-37133 friedland/nds. pagina domi: http://www.demandt.de
Juergen Schrader schrieb:
> Hey,
>
> der Zahnriemen wurde mal erfunden, um die Kosten bei der Produktion von
> Motoren zu senken.
und um den Motor leiser zu machen,
um die bewegte Masse und damit die Verluste kleiner zu machen
Spritsparender
Spritziger
> Ein Kettenantrieb ist die wesentlich bessere,
> technische ausgereiftere Lösung.
Warum das?
Du hast ja nochj nicht die Nachteile aufgezählt
> Warum muß man denn etwas wechseln, wenn
> es soll toll wäre???? Daß ein Kettenantrieb gewechselt werden muß, habe
> ich noch nie gehört.
Dann mache mal deine Ohren und Augen auf. Bei der Laufleistung moderner
Mororen ist das gar nicht mal so selten.
> Ich habe auch gerade mal meine diversen
> BMW-Unterlagen durchgesehn, da stand auch nix drin. Bist Du sicher, das
> DC einen Kettenwechsel vorschreibt?
>
> Auch daß ein Kettenantrieb nach gewisser Laufleistung die Leistung
> senken würde, ist mir neu. Hmmm, warum baut BMW dann eigentlich nur noch
> Kettenantriebe?????
Prellt deine "?" Taste?
>
>
> Meine diversen Golfs mußten alle nach spätestens 70TKM zum
> Zahnriemenwechsel, penibel vermerkt mit Aufkleber auf dem
> Zylinderkopfdeckel und ähnlichen Stellen, sorgsam ins Service-Heft
> vermerkt. Einer ist gerissen, zum Glück beim Start. Ein weiterer wurde
> während einer 45.000er Inspektion gewechselt, gut sah der auch nicht
> mehr aus. Kostete so rund 200 DM (96). Meine Meinung ist daher simpel:
> Zahnriemen sind billiges Gelump, das nur dem Hersteller hilft, Kosten zu
> sparen. Und die gesparten Kosten legt man dem Käufer auf die Füße.
Heute sind Wechelintervalle von 120tkm nicht selten
>
>
> Zum Thema Motorschäden mit Zahnriemen gibt es nicht: ein Blick in die
> ADAC-Pannenstatistik würde Deinen Freund die Augen öffnen, wie oft dort
> steht: defekter Zahnriemen!
Wer mit dem Teil spaßt, wird bestraft, wie mit den Keilriemen
>
>
> Einziger Vorteil des Riemens: er ist im Laufgeräusch etwas leiser als
> eine Kette.
Siehe oben
--
Gruß
Klaus II
HP: http://home.germany.net/100-339166/Index.htm
______________________________________________________________
Wenn die geistige Sonne tief steht,
werfen selbst Zwerge riese Schatten.
>Wenn Du ihn regelmäßig wechselt, ist das ja auch normal. Aber die
>Notwendigkeit eines regelmäßigen Zahnriemenwechsels ist wenigen bekannt
>und wird oft unterschätzt.
Ich denke, die Ursache ist nicht die Unterschätzung des eigentlichen
Wechsels (Zahnriemen sind schon immer gerissen; na und, dann reisst er eben
und dann kommt ein neuer rein.. , der Auspuff fällt auch irgendwann mal
ab), sondern die klammheimliche und flächendeckende Einführung von Motoren,
die darauf allergisch reagieren. Beim Kat kleb(t)en überall Aufkleber, was
man nicht mehr machen darf, beim etwas teueren Motor gibts nur eine Zeile
in der Bedienungsanleitung.
>Bei VW ist der versäumte Wechsel Ursache #1 für Motorschäden
Auch VW hat sich in dieser Beziehung nicht mit Ruhm bekleckert. Dass es
z.B. auf den Homepages zu diesem Thema keine Information gibt, spricht doch
Bände.
Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi
>Auch VW hat sich in dieser Beziehung nicht mit Ruhm bekleckert. Dass es
>z.B. auf den Homepages zu diesem Thema keine Information gibt, spricht doch
>Bände.
zu kompliziert :-/ Für den VW-Meister gibt es extra ein Heft
'Keilrimenwechsel leicht gemacht' ;-)
Michael Neuhaus.
--
TDI - aus Freude am Sparen
Durchzug in sec. Porsche Boxster (220PS) 12,5 lt.
80-120 km/h, 5.Gang VW Golf IV TDI (110PS) 12,1 ams
Golf IV: http://home.t-online.de/home/MNeuhaus/golf.htm
>Was ist von seinen Thesen zu halten und was kostet (konkret) ein
>Kettenwechsel beim 124er und ein Zahnriehmenwechsel beim Golf TDI
>und bei einem A4 TDI?
1. Nichts.
2. Beim 110-PS-TDI (GOlf), wo auch der Spannrollensatz getauscht
werden muß, kostet es mal schlappe 700 DM. Alle 60.000km.
>den Riemen erst nach 160 Tkm gewechselt. An dem Riemen waren noch keine
>sichtbaren Verschleißerscheinungen. Mit dem neuen Riemen bin ich dann 90 Tkm
>gefahren, bis ich den Wagen verkauft habe. Danach habe ich mir einen BMW
Du hast keine TDIs gefahren! Aber auch bei den aktuellen Benzinern muß
der Keilreimen IIRC alle 90tkm runter.
P.S.: Danke für den Vollqoute.
KK> > der Zahnriemen wurde mal erfunden, um die Kosten bei der
KK> > Produktion von Motoren zu senken.
KK>
KK> und um den Motor leiser zu machen,
KK> um die bewegte Masse und damit die Verluste kleiner zu machen
KK> Spritsparender
KK> Spritziger
Macht dann Summa Summarum 0,00000001% Vorteil. :-)))))))
KK> > Ein Kettenantrieb ist die wesentlich bessere,
KK> > technische ausgereiftere Loesung.
KK>
KK> Warum das?
KK> Du hast ja nochj nicht die Nachteile aufgezaehlt
Erzaehl die Nachteile.
Geht nie kaputt, Leistungsverlust im Laufe der Zeit, durch Kettendehnung
und Verschiebung der Steuerzeit, um 0,xxx% . Sehr einfacher Wechsel
moeglich, wenn sie nach 300.000 km anfaengt zu klappern. Schaeden durch
gerissene Kette praktisch ausgeschlossen. Die Werstaetten verdienen
deutlich weniger damit.
KK> > es soll toll waere???? Dass ein Kettenantrieb gewechselt werden
KK> > muss, habe ich noch nie gehoert.
KK>
KK> Dann mache mal deine Ohren und Augen auf. Bei der Laufleistung
KK> moderner Mororen ist das gar nicht mal so selten.
Was? Kettenwechsel?
KK> > Auch dass ein Kettenantrieb nach gewisser Laufleistung die
KK> > Leistung senken wuerde, ist mir neu. Hmmm, warum baut BMW dann
KK> > eigentlich nur noch Kettenantriebe?????
KK>
KK> Prellt deine "?" Taste?
??????
KK> > das nur dem Hersteller hilft, Kosten zu sparen. Und die
KK> > gesparten Kosten legt man dem Kaeufer auf die Fuesse.
KK>
KK> Heute sind Wechelintervalle von 120tkm nicht selten
Es ist auch nicht selten, dass der Riemen nicht bis zur Solllaufleitung
durchhaelt.
KK> > in die ADAC-Pannenstatistik wuerde Deinen Freund die Augen
KK> > oeffnen, wie oft dort steht: defekter Zahnriemen!
KK>
KK> Wer mit dem Teil spasst, wird bestraft, wie mit den Keilriemen
Auch ohne zu sparen hast Du mit dem Schrott von Zahnriemen oft Aerger und
erhebliche Reparaturkosten.
KK> > Einziger Vorteil des Riemens: er ist im Laufgeraeusch etwas
KK> > leiser als eine Kette.
KK>
KK> Siehe oben
Ja, siehe oben, es ist wirklich der einzige Vorteil, ansonsten sind die
Steuerzeiten bei einem Zahnriemen durch Dehnung recht ungenau, die einer
Kette absolut praezise. Die Abweichungen einer alten Kette hast Du bereits
mit einem neuen Zahnriemen aufgrund seiner Elastizitaet. =;-)
Tschuess
Harald
"Harald H. Hengel" schrieb:
> Klaus.Kr # gmx.de@2:240/2188.911 meinte am 10.07.00
> zum Thema "Zahnriehmen vs. Steuerkette":
>
> KK> > der Zahnriemen wurde mal erfunden, um die Kosten bei der
> KK> > Produktion von Motoren zu senken.
> KK>
> KK> und um den Motor leiser zu machen,
> KK> um die bewegte Masse und damit die Verluste kleiner zu machen
> KK> Spritsparender
> KK> Spritziger
>
> Macht dann Summa Summarum 0,00000001% Vorteil. :-)))))))
oder 0,4 l/100 km, wie ein Hersteller mal angab :-)
>
>
> KK> > Ein Kettenantrieb ist die wesentlich bessere,
> KK> > technische ausgereiftere Loesung.
> KK>
> KK> Warum das?
> KK> Du hast ja nochj nicht die Nachteile aufgezaehlt
>
> Erzaehl die Nachteile.
> Geht nie kaputt, Leistungsverlust im Laufe der Zeit, durch Kettendehnung
> und Verschiebung der Steuerzeit, um 0,xxx% . Sehr einfacher Wechsel
> moeglich,
LOL, wenn die Kette Hinüber ist, ist oft auch das Antriebsrad hinüber, und das
zu wechseln, ist einfach? bei welchem Hersteller?
> wenn sie nach 300.000 km anfaengt zu klappern. Schaeden durch
> gerissene Kette praktisch ausgeschlossen. Die Werstaetten verdienen
> deutlich weniger damit.
Mir ist bei einem UNIMOG! die Kette gerissen, man war das billig :-)
>
>
> Was? Kettenwechsel?
Ja, siehe oben
>
>
> KK> > Auch dass ein Kettenantrieb nach gewisser Laufleistung die
> KK> > Leistung senken wuerde, ist mir neu. Hmmm, warum baut BMW dann
> KK> > eigentlich nur noch Kettenantriebe?????
> KK>
> KK> Prellt deine "?" Taste?
>
> ??????
Anscheinend
>
> KK> Wer mit dem Teil spasst, wird bestraft, wie mit den Keilriemen
>
> Auch ohne zu sparen hast Du mit dem Schrott von Zahnriemen oft Aerger und
> erhebliche Reparaturkosten.
Ich habe für eine Vollinspektion bei 90tkm mit allen Flüssigkeitswecheln (auch
Hydraulik-öl und Befüllung von Klima) alle Filter und sonstige Arbeiten
(auswuchten der Reifen und Spur einstellen mit wechseln von Zahnriemen und
einem Keilriemen kein 800 DM bezahlt - da kann der Zahnriemenwechel nicht
teuer gewesen sein :-)
>
>
> KK> > Einziger Vorteil des Riemens: er ist im Laufgeraeusch etwas
> KK> > leiser als eine Kette.
> KK>
> KK> Siehe oben
>
> Ja, siehe oben, es ist wirklich der einzige Vorteil, ansonsten sind die
> Steuerzeiten bei einem Zahnriemen durch Dehnung recht ungenau,
Das habe ich schon oft als Argument gehört, aber noch nie erlebt, dass das
wirklich irgendwo mal passiert ware, und wenn, dann sind die Spannrollen
hinüber und hätten mit ersetzt werden müssen, was aus Faulheit oft nicht
gemacht wird.
beim meinem Freund musste auch
mal die kette gewechselt werden.
Aber ert nach 590.000 km.
Sie hatte sichetwas gelängt.
Die kette hätte bestimmt noch
150.000 gemacht (laut Meister.)
Sein Wagen MB w201 fährt noch immer.
OK, hat auch ne doppelte Kette.
Zahnriehmen sind billiger.
Wechsel mal so ein Ding beim
Civic. Geschichten gibts.
cu
Martin
[BMW verwendet nur noch Kette]
> Warum wohl? Die Kette ist die ältere Technik. Warum haben die wohl
> 'rückgerüstet'?
Lt. meinem Kumpel nur wegen VANOS.
cu Ulf
--
> Ich weiß nicht, warum sollte ich mir nen GTI kaufen, wenn ich die
> Schilder abmache?
Drankleben kann die Schilder jeder, aber abmachen nicht ;))
[Christian Fuchs und Jan Schultze in defa]
> Warum muß man denn etwas wechseln, wenn
> es soll toll wäre????
<mein Kumpel>
Weil sich durch das ständige Gewechsel die Steuerzeiten nicht wie bei
der Kette durch das Längen verstellen. Bei einem Motor mit Kette wird
ab ca. 100tkm die Leistung sinken, der Verbrauch steigen und die
Abgaswerte schlechter.
</mein Kumpel>
Eine Steigerung des Verbrauchs habe ich bei meinem Auto auf den letzten
50tkm (jetzt 130tkm) jedenfalls nicht feststellen können.
> Bist Du sicher, das DC einen Kettenwechsel vorschreibt?
Nein. Die 200tkm wurden mir auch von meinem Kumpel an den Kopf geworfen,
ich halte sie für deutlich zu niedrig.
> Hmmm, warum baut BMW dann eigentlich nur noch Kettenantriebe?????
<mein Kumpel>
Wegen VANOS, das brauch eine Kette.
</mein Kumpel>
> Zum Thema Motorschäden mit Zahnriemen gibt es nicht: ein Blick in die
> ADAC-Pannenstatistik würde Deinen Freund die Augen öffnen, wie oft dort
> steht: defekter Zahnriemen!
In diesen Statistiken steht leider nicht, ob der Zahnriemen *vorzeitig*
gerissen oder nur "Opfer" von nicht stattgefundener Wartung ist.
cu Ulf
--
"Oldie-Fahrer üben Stilprotest an dem, was heute angeboten wird."
Marktforscher Horst Nowak, Heidelberg
>Juergen Schrader <Juergen...@t-online.de> wrote:
>
>> Warum muß man denn etwas wechseln, wenn
>> es soll toll wäre????
>
><mein Kumpel>
>Weil sich durch das ständige Gewechsel die Steuerzeiten nicht wie bei
>der Kette durch das Längen verstellen. Bei einem Motor mit Kette wird
>ab ca. 100tkm die Leistung sinken, der Verbrauch steigen und die
>Abgaswerte schlechter.
></mein Kumpel>
Nach dem "Jetzt-helfe-ich-mir-selbst" für den BMW E28 sind die Motoren
des 525i/528i für 250 000 km gut, ohne spürbar an Leistung zu
verlieren (Steuerkettenmotoren).
Die Abgaswerte werden durch die Lambdasonde geregelt, nicht durch die
Steuerzeiten.
>Eine Steigerung des Verbrauchs habe ich bei meinem Auto auf den letzten
>50tkm (jetzt 130tkm) jedenfalls nicht feststellen können.
Das wird wegen der Kette vermutlich auch nicht kommen.
> Hmmm, warum baut BMW dann eigentlich nur noch Kettenantriebe?????
>
><mein Kumpel>
>Wegen VANOS, das brauch eine Kette.
></mein Kumpel>
Warum das? Welche Eigenschaften, die ein Zahnriemen nicht hat, machen
auf einmal den Einsatz einer Kette erforderlich?
>> Zum Thema Motorschäden mit Zahnriemen gibt es nicht: ein Blick in die
>> ADAC-Pannenstatistik würde Deinen Freund die Augen öffnen, wie oft dort
>> steht: defekter Zahnriemen!
>
>In diesen Statistiken steht leider nicht, ob der Zahnriemen *vorzeitig*
>gerissen oder nur "Opfer" von nicht stattgefundener Wartung ist.
Richtig. Aber die Schäden sind hinterher dieselben.
N.
--
Skandal!
Frührentner postet Signatur ohne Abtrenner - Bl*d war für sie dabei
><mein Kumpel>
>Wegen VANOS, das brauch eine Kette.
></mein Kumpel>
Mein CRX, der schon variable Steuerzeiten hatte, als man von VANOS
noch nichts gehört hatte, der hatte IIRC einen Zahnriemen, der bei
100tkm gewechselt wurde.
Wie gesagt, Dein Kumpel hat keine Ahnung.
Die 4-Zylinder sind auf Kette umkonstruiert worden, obwohl es
dort kein Vanos gibt.
Peter
BMW verbaut nur noch Kettenantriebe, um die Gefahr von Motorschäden
durch gerissene Zahnriemen auszuschließen.
VANOS und Ketten haben nichts miteinander zu tun. Die "Rückrüstung" der
Zahnrienmenmotoren M40 (2.0, 127PS und 2,5 170PS, 1,8 113PS, mit Kette:
150/193/115) auf Kette geschah zu einer Zeit, als es VANOS noch nicht
gab. VANOS wurde 1-2 Jahre später eingebaut. Ich habe heute mit einem
entsprechenden Entwicklungsingenieur gesprochen:
- Ketten halten so lange wie der restliche Motor
- durch die Einführung der Mehrgliederkette ist Längen kein Thema mehr
- gute Kettenantriebe sind nicht lauter als Zahnriemen
- der ursprüngliche Verbrauchsvorteil geht mittlerweile in den
0,X%-Bereich, ist völlig vernachläsigbar.
Jürgen
In article <d0rhk8...@monco.ulf-mueller.de>, u.mu...@rz-online.de
says...
> Christoph Demandt <chri...@demandt.de> wrote:
>
> [BMW verwendet nur noch Kette]
>
> > Warum wohl? Die Kette ist die ältere Technik. Warum haben die wohl
> > 'rückgerüstet'?
>
> Lt. meinem Kumpel nur wegen VANOS.
eher unwahrscheinlich, da schon der 1.8l 16V wieder eine Steuerkette
hatte (die mir dann auch bei ca. 20TKm gerissen ist 8-(, was aber eher
an der besch.. Qualität dieser Motorenreihen gelegen hat..
Juergen
--
Juergen Schatzl AS/400, single malts
sch...@attglobal.net
Mal was ganz dummes:
Gibt es evtl irgendwo im netz auf einer Autoherstellerseite oder einer
Bastelseite oder sonstwo Bilder zu diesen 3 verschiedenen Konzepten?
(Zahriemen, Steuerkette und Stirnräder)
Ich kann mir weder vorstellen, wo die im Motor sitzen sollen, noch habe ich
die Funktion der Teile genau begriffen, obwohl es mir im thread "günstiger
Diesel" schon erklärt wurde.
Ich kann mir nicht mal die Größenordnung dieser Bauteile vorstellen.
Sieht die Kette aus wie eine Fahrradkette, die irgendwo im Motor über zwei
Zahnräder läuft?
Bilder dazu wären sehr gut.
--
CU Tobias
T o b i a s R i c h t e r
TRic...@gmx.de
HP: http://privat.schlund.de/tobiasr/
gibt noch ein viertes.
Bei der "Ultramax"-Steuerung wurde die Nockenwelle über Schubstangen
angetierben (wie bei einer Dampflok).
Verbaut wurde dieses System bei NSU im Motorrad "Max" (1951 - 1964) und
in den Prinzen I-4 (1958 bis 1973).
--
Thomas Reincke
der liebe Gott sieht alles,
die Nachbarschaft noch mehr.
aus: Heinz-Rudolf Kunze, "Arme Johanna", in: "Der schwere Mut", 1982
Thomas Reincke schrieb:
>
> gibt noch ein viertes.
>
> Bei der "Ultramax"-Steuerung wurde die Nockenwelle über Schubstangen
> angetierben (wie bei einer Dampflok).
Als fünftes könnte ich noch eine Königswelle anbieten.
Als sechstes Pneumatic?
Frank
>Als sechstes Pneumatic?
dürfte zu schwach sein.
hydraulisch, elektro-hydraulisch, elektrisch, evt. piezo wird wohl
kommen.
> > (Zahriemen, Steuerkette und Stirnräder)
>
> gibt noch ein viertes.
>
> Bei der "Ultramax"-Steuerung wurde die Nockenwelle über Schubstangen
> angetierben (wie bei einer Dampflok).
fünftens:
Kardanantrieb der obenliegenden Nockenwelle, m.w. "Königswelle"
genannt.
Gruss
Detlef
--
Detlef Brandt * Rueckertstr. 14 * 12163 Berlin
detlef...@snafu.de * bra...@huebner-berlin.de
x-no-archive: yes
Am besten gleich die Nockenwelle wegwerfen und alle Ventile elektro-
magnetisch betätigen.
Gruß Mario
"Tobias Richter" <TRic...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8kvkqq$dqn$15$1...@news.t-online.com...
> Mal was ganz dummes:
> Gibt es evtl irgendwo im netz auf einer Autoherstellerseite oder einer
> Bastelseite oder sonstwo Bilder zu diesen 3 verschiedenen Konzepten?
> (Zahriemen, Steuerkette und Stirnräder)
Auf www.vwvr6.de ist ein "aufgeschnittener" VR6 Motor abgebildet,
dort sieht man auf der rechten Seite die beiden Ketten.
later
Nicolas
>
>Am besten gleich die Nockenwelle wegwerfen und alle Ventile elektro-
>magnetisch betätigen.
>
>
>Gruß Mario
>
>m.st...@telda.net
>
>
Da habe ich auch schon mal drüber nachgedacht.
Aber was ist, wenn die Steuerelektronik versagt?
Das käme doch wohl einem Zahnriemenriß gleich.
Man müßte sich also wieder auf die Konstruktion
von Motoren verlegen, die sowas ohne Schaden
überstehen (nach der derzeitigen Mentalität der
Hersteller eher unwahrscheinlich).
Interessant wäre der Einsatz von Mangnetventilen
meiner Meinung nach aber nur in Verbindung mit
Direkteinspritzung. Damit könnte man dann die Maschine
auf die jeweilig notwendige Leistung optimieren.
mfg Rolf
Nein. Wenn die Steuerung versagt sind die betreffenden Ventile
durch die Ventilfedern geschlossen.
> Interessant wäre der Einsatz von Mangnetventilen
> meiner Meinung nach aber nur in Verbindung mit
> Direkteinspritzung. Damit könnte man dann die Maschine
> auf die jeweilig notwendige Leistung optimieren.
Oder so.
Auf jeden Fall ist eine elektrische Ventilsteuerung wahr-
scheinlich die beste Lösung.
Gruß Mario
>Nein. Wenn die Steuerung versagt sind die betreffenden Ventile
>durch die Ventilfedern geschlossen.
>
Wenn die Steuerung aber nun andersrum versagt-sprich spinnt?
Kann ja sein, daß die Elektronik die Ventile zum falschen
Zeitpunkt auf/zumacht.
>
>Auf jeden Fall ist eine elektrische Ventilsteuerung wahr-
>scheinlich die beste Lösung.
>
Dann wird's wohl Zeit, daß wir uns hinsetzen und mal sowas erfinden :-))
mfg Rolf
> Wenn die Steuerung aber nun andersrum versagt-sprich spinnt?
> Kann ja sein, daß die Elektronik die Ventile zum falschen
> Zeitpunkt auf/zumacht.
Du willst das Steuergerät doch wohl hoffentlich nicht
unter Windows 98 betreiben?
;-)
SCNR
> >Auf jeden Fall ist eine elektrische Ventilsteuerung wahr-
> >scheinlich die beste Lösung.
Ich habe zwar erst vor zwei Wochen den alten Golf I von
meiner Freundin zum Schrotter gebracht, aber wenn ich mir
die modernen Autos mit ihren elektronischen Wehwehchen
anschaue (Steuergerät für viele hundert DM tauschen, die es
dann doch nicht bringen) anschaue, bin ich nicht davon überzeugt,
daß uns die ganze Elektronik im Auto nicht nur Segen gebracht hat.
Zumindest, wenn das ganze mal so älter als 7 Jahre wird, ists meiner
Ansicht nach schon um einiges anfälliger.
> Dann wird's wohl Zeit, daß wir uns hinsetzen und mal sowas erfinden :-))
Tut Euch keinen Zwang an. ;-)
MfG Martin Stockmann
mit einem 92er Sierra, dessen Elektronik auch schonmal gezickt hat
und die Freundin mit einem 84er Golf Diesel, wo die meiste
Elektronik im Blinkrelais sitzt... ;-)
rl> Wenn die Steuerung aber nun andersrum versagt-sprich spinnt?
rl> Kann ja sein, dass die Elektronik die Ventile zum falschen
rl> Zeitpunkt auf/zumacht.
Das ist zumindest recht unwahrscheinlich, wesentlich unwahrscheinlicher
wie ein defekter Zahnriemen od. eine gerissene Steuerkette.
Tschuess
Harald
S> dass uns die ganze Elektronik im Auto nicht nur Segen gebracht hat.
S> Zumindest, wenn das ganze mal so aelter als 7 Jahre wird, ists
S> meiner Ansicht nach schon um einiges anfaelliger.
Wenn ich mir so ein Oldtimertreffen in 50 Jahren vorstelle,
da werden 100 Jahre alte Automobile aus eigener Kraft anreisen und dort
ihre Runden drehen. Autos der heutigen Zeit werden mit dem Transporter
hingekarrt und von Hand auf ihren Ausstellungsplatz geschoben, sie laufen
nicht mehr, weil die Elektronik irreversibel kaputt ist. :-)
Tschuess
Harald
>Du willst das Steuergerät doch wohl hoffentlich nicht
>unter Windows 98 betreiben?
>
>;-)
>SCNR
>
Nö. Microcontroller ist das Zauberwort.
>
>Ich habe zwar erst vor zwei Wochen den alten Golf I von
>meiner Freundin zum Schrotter gebracht, aber wenn ich mir
>die modernen Autos mit ihren elektronischen Wehwehchen
>anschaue (Steuergerät für viele hundert DM tauschen, die es
>dann doch nicht bringen) anschaue, bin ich nicht davon überzeugt,
>daß uns die ganze Elektronik im Auto nicht nur Segen gebracht hat.
>Zumindest, wenn das ganze mal so älter als 7 Jahre wird, ists meiner
>Ansicht nach schon um einiges anfälliger.
>
Steuergerät ist vom Bauteilwert her ein paar Mark.
Das teure ist wohl die Software und das Etikett was draufklebt.
mfg Rolf
--
Heimathafen Aken / Elbe
>Wenn ich mir so ein Oldtimertreffen in 50 Jahren vorstelle,
>da werden 100 Jahre alte Automobile aus eigener Kraft anreisen und dort
>ihre Runden drehen. Autos der heutigen Zeit werden mit dem Transporter
>hingekarrt und von Hand auf ihren Ausstellungsplatz geschoben, sie
>laufen nicht mehr, weil die Elektronik irreversibel kaputt ist. :-)
>
Naja, ganz so dramatisch sehe ich das nicht.
Ich denke, daß man sowas mit den dann gängigen
Bauteilen schon wieder hinkriegt. Das größte
Hindernis werden wohl in 50 Jahren die Geheimnis-
krämerei und mangelnde Doku unserer Autohersteller
sein, so daß keiner mehr weiß, wie das betreffende Teil
mal funktioniert hat-Nachbau wird also schwierig werden.
>Ich habe zwar erst vor zwei Wochen den alten Golf I von
>meiner Freundin zum Schrotter gebracht, aber wenn ich mir
>die modernen Autos mit ihren elektronischen Wehwehchen
>anschaue (Steuergerät für viele hundert DM tauschen, die es
>dann doch nicht bringen) anschaue, bin ich nicht davon überzeugt,
>daß uns die ganze Elektronik im Auto nicht nur Segen gebracht hat.
>Zumindest, wenn das ganze mal so älter als 7 Jahre wird, ists meiner
>Ansicht nach schon um einiges anfälliger.
Das kann ich so nicht bestätigen. Nach 15 Jahren und knapp 370 000 km
funktioniert die Elektronik selber immer noch wie neu. Nur die
Sensoren (Temperaturfühler) und vor allem die Steckverbinder/Kabel
scheinen altersschwach zu werden.
N.
--
v Zeilen http://home.pages.de/~beethoven/
i Zeilen
e Zeilen
r Zeilen
Das sehe ich zwar auch so, doch ändert das nichts am Preis,
den der Besitzer bezahlen muss. Und das ist das Problem.
BTW: Unser alter Golf I, ist nicht zum Schrotter gegangen,
weil er nicht mehr lief. Er ist immer auf den ersten
Schlüsseldreh angesprungen. Weggegangen ist er eigentlich
nur, weil der TÜV abgelaufen ist, und die Reparaturen zu
teuer geworden wären (neue Reifen, Lenkmanschette, hier
und da ein bisschen Schweißen,...), und weil wir für weniger
Geld einen besseren Wagen bekommen haben.
Worauf ich hinaus will, ist die Tatsache, daß wir an dem Auto
meist nur kleine Reparaturen für relativ wenig Geld hatten.
Das Auto war immer sehr zuverlässig, auch mit seinen 18
Jahren und rund 260tkm auf dem Tacho.
Wenn ich dagegen sehe, was der 8 Jahre alte Vectra meines
Bruders alles so für Macken und Wehwehchen hat, gehe ich
mal davon aus, daß der in 10 Jahren garantiert nicht mehr
fährt. Bis dahin ist der soweit weggerostet, daß man ihn besser
mit dem Besen zusammenkehren kann.
Ach ja, ein neues Steuergerät im Bauteilwert von ein paar
Mark hat er übrigens auch schon bekommen, obwohl sich
im Nachhinein herausgestellt hat, daß nur die Verteilerkappe
defekt war (was bei diesem Auto auch öfters vorkommt).
Seit dem wir den Wagen nicht mehr zum freundlichen
Opel-Händler bringen, sondern uns bei Laufproblemen
zusammen mit ein paar erfahrenen Autoschraubern aus
der Bekanntschaft selbst um das Auto kümmern, hat er
so ganz nebenbei viel weniger Probleme (mit dem Auto).
Achja, wenn ich mal gegenüberstelle:
18 jahre alter Golf I (50 PS, Benziner), der eigentlich
kaum gepflegt wurde (nur Ölwechsel und Bremsen
bzw. Sicherheitsteile gegen einen 8 jahre alten Opel
Vectra, der schon um einiges mehr gepflegt wird (sogar
waschen steht gelegentlich auf dem Programm).
Also mir war der alte Golf lieber. Na gut, er war etwas
lauter als der Vectra, hatte bestimmt auch ein schlechteres
Crash-Verhalten, aber die Verbrauchskosten waren an
sich eigentlich nicht viel höher.
BTW: Ich selbst fahre einen 8 jahre alten Ford Sierra, mit
dem es auch nicht viel anders aussieht. Der ist zwar schon
deutlich besser als der Opel, aber die Elektrik hat auch schon
Theater gemacht. Der Fehlerspeicher hat natürlich nie einen
Fehler angezeigt. Ist eigentlich auch klar. :-X
MfG Martin Stockmann
>>Zumindest, wenn das ganze mal so älter als 7 Jahre wird, ists meiner
>>Ansicht nach schon um einiges anfälliger.
>>
>Steuergerät ist vom Bauteilwert her ein paar Mark.
>Das teure ist wohl die Software und das Etikett was draufklebt.
Das teure daran ist das man viele Bauteile nach 5-10 Jahren nicht mehr
kaufen kann. Wenn der Hersteller z.B in seiner Elektronik einen
Maskenprogrammierten Microcontoller einsetzt und ihm die Vorraete nach
10 Jahren ausgehen weil er sich verschaetzt hat dann gibt es ein
Problem. Eine neue Auflage lohnt nicht fuer ein paar Stueck, eine
Neuentwicklung erst recht nicht.
Da wird es noch viel Spass mit geben!
Olaf
--
D.i.e.s.S. (K.)
rl> >Du willst das Steuergeraet doch wohl hoffentlich nicht
rl> >unter Windows 98 betreiben?
rl> >
rl> >;-)
rl> >SCNR
rl> >
rl>
rl> Noe. Microcontroller ist das Zauberwort.
Und der arbeitet ohne ein Betriebssystem?
Interessant, wie soll das gehen?
Tschuess
Harald
rl> Naja, ganz so dramatisch sehe ich das nicht.
rl> Ich denke, dass man sowas mit den dann gaengigen
rl> Bauteilen schon wieder hinkriegt.
Bis auf die Elektronik. Mindestens die Eproms werden versagen, aber
diverse andere Bauteile auch.
rl> Das groesste
rl> Hindernis werden wohl in 50 Jahren die Geheimnis-
rl> kraemerei und mangelnde Doku unserer Autohersteller
rl> sein, so dass keiner mehr weiss, wie das betreffende Teil
rl> mal funktioniert hat-Nachbau wird also schwierig werden.
Nicht nur da liegt das Problem. In der modernen Motorsteuerung sind viele
Teile verbaut, die als Massenprodukt am Fliessband mit sehr feinen
Strukturen billig produziert werden. Darin sind Dichtungen aus Kunststoff
od. Gummi die einfach altern und zerfallen. Die koennen praktisch nicht
ersetzt werden, die Teile kannst Du nicht zerstoerungsfrei zerlegen und
Erstzteile wird es irgendwann nicht mehr geben.
Vorstellbar ist noch ein Rueckbau auf eine vereinfachte Steuerung, die
zumindest den Notbetrieb ermoeglicht.
Tschuess
Harald
>
>Und der arbeitet ohne ein Betriebssystem?
>Interessant, wie soll das gehen?
>
Soviel ich weiß (das ist wohl nicht allzuviel) laufen Microcontroller doch
mit reinem Maschinencode und alle Funktionen/Register werden ohne den
Umweg über ein Betriebsystem angesprochen. Selbst das Booten erfolgt über
einfache Steuerlogik.
Zur Entwicklung der Programme benutzt man spezielle Entwicklungsumgebungen
die das Programm hinterher compilieren.
Man möge mich korrigieren, wenn ich was Falsches erzähle.
>
>Bis auf die Elektronik. Mindestens die Eproms werden versagen, aber
>diverse andere Bauteile auch.
>
Heutige Microcontroller brauchen keine EPROMS. Die meisten sind masken-
programmiert oder haben ein flash-EPROM.
>Nicht nur da liegt das Problem. In der modernen Motorsteuerung sind
>viele Teile verbaut, die als Massenprodukt am Fliessband mit sehr
>feinen Strukturen billig produziert werden. Darin sind Dichtungen aus
>Kunststoff od. Gummi die einfach altern und zerfallen. Die koennen
>praktisch nicht ersetzt werden, die Teile kannst Du nicht
>zerstoerungsfrei zerlegen und Erstzteile wird es irgendwann nicht mehr
>geben. Vorstellbar ist noch ein Rueckbau auf eine vereinfachte
>Steuerung, die zumindest den Notbetrieb ermoeglicht.
>
Darüber hatten wir uns auch nicht den Kopf zerbrochen. Es ging rein um die
Elektronik. Allerdings ist dieser Umstand auch wichtig.
Im Ernst: ich kann prinzipiell jeden Computer
ohne BS betreiben, allerdings ist das Leben auf
dem Rechner dann sehr spartanisch (was damit
anfängt, dass ich mein Programm 'irgendwie'
in den Speicher bekommen muss).
Bei uC wird aus Platz- und Zeitgründen tatsächlich
viel ohne BS gearbeitet. Der Trend ist hier allerdings
auch, (Spezial-)Betriebssysteme einzusetzen, weil es doch
eine Menge Aufgaben gibt (Multitasking, Schnittstellen,
Kommunikationsverfahren), die man nicht immer selber
und von vorne programmieren will - von anderen Aspekten
wie der Übertragbarkeit von Code mal ganz zu schweigen.
Die Programmierung selbst erfolgt dann in Assembler, C,
C++, Java oder was auch immer - ist egal, das klappt mit
und ohne BS. Bei uCs wird natürlich i.a. cross-entwickelt,
also z.B. werden Programme auf dem PC übersetzt und dann
in den uC geladen.
So gehts dann eigentlich ganz gut... ;-)
Viele Grüsse
Martin
Martin
rl> Soviel ich weiss (das ist wohl nicht allzuviel) laufen
rl> Microcontroller doch mit reinem Maschinencode und alle
rl> Funktionen/Register werden ohne den Umweg ueber ein Betriebsystem
rl> angesprochen.
Das ist das Betriebssystem!
Ohne geht es nicht!
Das hier Programm und BS ineinander verschmolzen und fest verdrahtet sind
aendert nichts am Prinzip.
rl> Selbst das Booten erfolgt ueber einfache Steuerlogik.
rl> Zur Entwicklung der Programme benutzt man spezielle
rl> Entwicklungsumgebungen die das Programm hinterher compilieren.
rl> Man moege mich korrigieren, wenn ich was Falsches erzaehle.
Wo ist da der Unterschied zum PC?
Das der PC universeller ist, dass man Programme hinzuladen kann etc., das
steht auf einem anderem Blatt.
Auch der PC arbeitet auschliesslich mit reinem Maschinencode.
Tschuess
Harald
MS> Warum sollte das nicht gehen? Die Welt
MS> besteht nicht nur aus Windows... ;-)
Es gibt noch den C64. ;-)
MS> Im Ernst: ich kann prinzipiell jeden Computer
MS> ohne BS betreiben, allerdings ist das Leben auf
MS> dem Rechner dann sehr spartanisch (was damit
MS> anfaengt, dass ich mein Programm 'irgendwie'
MS> in den Speicher bekommen muss).
Es kommt darauf an wo man mit der Bezeichnung BS ansetzt.
Ich wuerde schon sagen, dass bei einer Prozessorsteuerung eine Form von BS
vorhanden ist. Das das meist mit dem eigentlichen Programm verschmolzen
ist, d.H. Programm und BS eins sind und es praktisch nicht trennbar ist
laesst das BS nicht fehlen.
Jetzt koennen wir anfangen zu streiten, was ist ein BS, aber lassen wir
das. Ich glaube wir meinen das Gleiche. :-)
MS> auch, (Spezial-)Betriebssysteme einzusetzen, weil es doch
MS> eine Menge Aufgaben gibt
Hier hast Du bereits die klare Trennung, BS und Programm.
Tschuess
Harald
> rl> Soviel ich weiss (das ist wohl nicht allzuviel) laufen
> rl> Microcontroller doch mit reinem Maschinencode und alle
> rl> Funktionen/Register werden ohne den Umweg ueber ein Betriebsystem
> rl> angesprochen.
>
>Das ist das Betriebssystem!
>Ohne geht es nicht!
>Das hier Programm und BS ineinander verschmolzen und fest verdrahtet
>sind aendert nichts am Prinzip.
Wenn man's so sieht hast Du nicht ganz Unrecht.
Aber selbst die Informatiker nennen's wohl nicht so.
Bei denen gibts halt nur die Begriffe Programm und
Betriebssystem. Wie also sollen wir eteas nennen, das
beides in einem ist ?
> rl> Selbst das Booten erfolgt ueber einfache Steuerlogik.
> rl> Zur Entwicklung der Programme benutzt man spezielle
> rl> Entwicklungsumgebungen die das Programm hinterher compilieren.
>
>Wo ist da der Unterschied zum PC?
>Das der PC universeller ist, dass man Programme hinzuladen kann etc.,
>das steht auf einem anderem Blatt.
>Auch der PC arbeitet auschliesslich mit reinem Maschinencode.
>
Erstens war hier vom PC keine Rede, sondern von einem Steuergerät.
Zweitens schließe ich mich in dieser Sache den Ausführungen von
Martin weiter oben an.
mfg Rolf