Danke
---FRANK---
>Hallo zusammen,
>muss nächsten Monat zum ersten mal mit meinem Bootstrailer zum Tüv.
>Mich würde hier interessieren was der Tüv genau mit dem Trailer macht und
>was diese Untersuchung kostet.
Ich hatte einen auflaufgebr. Anhäner beim Tüv. Dauerte ca. 5 Minuten
und kostete so ca. 30 Euronen. Genau weiß ichs nimmer, hab mich nur
geärgert, daß das so teuer war.
Prüfer hat die Beleuchtungseinrichtungen getestet (Blinker, Bremsen,
Licht und sich sogar gefreut, daß der eine Nebelschlußleuchte hatte).
Danach mußte ich schnell anfahren und bremsen, damit er von außen die
Bremswirkung des Anhängers sehen konnte.
Unter den Hänger ist er nicht gekrabbelt und hat nach Rost geschaut.
Lag vielleicht daran, daß er erst 2 Jahre alt war.
Alex
Frank Seifert schrieb:
> Momentan ist es leider so das das Boot auf dem Trailer liegt und ich also
> mit dem kompletten Gespann zum Tüv muss - ist das für die Untersuchung
> nachteilig?
Wenn der Trailer so wie meißt überladen und die
Stützen falsch angebracht/dimensioniert sind und
die Anschlagpunkte der Spanngurte ungeeignet sind
dann eindeutig ja!
MFG René
Alexander Hofmann schrieb:
> Unter den Hänger ist er nicht gekrabbelt und hat nach Rost geschaut.
> Lag vielleicht daran, daß er erst 2 Jahre alt war.
Da scheinen die allgemein eher nicht drunter zu krabbeln. Unser
Pferdeanhänger war auch tüvfällig und da uns die Reifen zu alt schienen
(wie sich rausstellte waren die schlappe 23 Jahre jung), haben wir vom
Reifenhändler neue aufziehen lassen. Dabei viel dann auf, das die Gummis
von der Achslagerung an 2 Aufhängungspunkten komplett fehlte und an den
restlichen komplett ausgeschlagen und spröde waren. Laut Reifenhändler
kann sowas nicht innerhalb von 2 Jahren passieren...
Grüßle
Frank K.
--
*****************************************************
Als du geboren wurdest war es ein regnerischer Tag,
doch es war kein Regen!
Es war der Himmel der weinte, weil er seinen schönsten
Stern verloren hatte!
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> Wenn der Trailer so wie meißt überladen und die
> Stützen falsch angebracht/dimensioniert sind und
> die Anschlagpunkte der Spanngurte ungeeignet sind
> dann eindeutig ja!
Unsinn. Das Boot ist Ladung und interessiert mich nicht (solange es
mir nicht auf den Kopf donnert). Wo der Fahrzeughalter seine Gurte
hinknotet, ist mir auch ziemlich egal (solange mir das Boot nicht auf
den Kopf...).
Ein Bootstrailer ist (zugegeben) so ziemlich das netteste, was mir auf
die Prüfstelle rollen kann (solange mir das Boot beim Prüfen
nicht...). An den Dingern ist kaum Technik, die zu prüfen ist
(ausgenommen die Auflaufbremse), Rost ist bei den verzinkten Rohren eh
ein Fremdwort, und ein großartiger Aufbau ist auch nicht da. Selbst
mit aufgeladenem Boot ist das unproblematisch (solange mir das Boot
beim Prüfen...).
Dass das schnell verdientes Geld ist, bestreite ich nicht. Ich kann
aber für die Preisgestaltung nix - ein Bootstrailer geht schnell und
kostet 32 Eur (bei mir, auch wenn beim Prüfen das Boot runterfällt,
wird es nicht teurer). Ein 73er Pferdehänger, der auch mal ein knappe
halbe Stunde erfordert, kostet aber auch nur 32 Eur - Mischkalkulation
nennt man das wohl.
Gruß - Kay
--
Für Mail-Antworten bitte den - aus der Mailadresse durch einen _ ersetzen. Danke.
Aus welcher Geschwindigkeit wird denn die "Bremsung" gemacht? Ist es eine
Vollbremsung aus 50 km/h?
Um die Auflaufbremse zu testen reicht auch eine normale "Bremsung" aus
Schrittgeschwindigkeit. Dafür müsste ich das Boot nichtmal auf dem Trailer
festmachen - es würde sich quasi nicht mal einen cm bewegen.
Anders sieht das natürlich bei der oben beschriebenen Situation aus.
Danke;
---FRANK---
"Kay-Uwe Pesch" <paul-a...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:uasig0hqg26obkvh6...@4ax.com...
Frank Seifert schrieb:
> muss nächsten Monat zum ersten mal mit meinem Bootstrailer zum Tüv.
> Mich würde hier interessieren was der Tüv genau mit dem Trailer macht und
> was diese Untersuchung kostet.
Gemacht wird das Übliche: Der Anhänger wird auf mögliche
unvorschriftsmäßige Umbauten überprüft, die tragenden Teile auf
Schwächung durch Rost und die Funktion der Beleuchtung. Außerdem wird
die Bremswirkung geprüft (üblich: auf dem Bremsenprüfstand mit der
Handbremse, danach die Auflaufbremse durch hartes Anfahren mit darauf
folgender Vollbremsung).
Die Gebühren kannst Du Dir auf den Internetseiten der einzelnen
Prüforganisationen ansehen. Es gibt nicht nur den TÜV, sieh mal nach, ob
eine Prüfstelle von Dekra, GTÜ, KÜS,... verkehrsgünstiger liegt. In der
Prüfqualität schenken sie sich nichts und es gibt hier wie dort leider
auch ein paar schwarze Schafe sowie selbsternannte Halbgötter.
> Momentan ist es leider so das das Boot auf dem Trailer liegt und ich also
> mit dem kompletten Gespann zum Tüv muss - ist das für die Untersuchung
> nachteilig?
Es ist eher positiv, weil man dann die Bremswirkung besser beurteilen
kann als mit einem unbeladenen Anhänger. Außerdem kann geprüft werden,
ob die Gefahr des Überladens besteht (ein Nachteil nur für die, die
ihren Anhänger wirklich überladen fahren möchten).
Gruß, Garfield
--
/\./\
/ o u \ Ich bin hier nur der Kater...
\<=Y=>/
---oOO-/ " \-OOo---------------------------------------------------
Kay-Uwe Pesch schrieb:
> Ein Bootstrailer ist (zugegeben) so ziemlich das netteste, was mir auf
> die Prüfstelle rollen kann (solange mir das Boot beim Prüfen
> nicht...). An den Dingern ist kaum Technik, die zu prüfen ist
> (ausgenommen die Auflaufbremse), Rost ist bei den verzinkten Rohren eh
> ein Fremdwort
Das mit dem Rost solltest Du Dir nochmal überlegen. Es gibt genügend
Bootfahrer, die sich auch am Meer das Geld für den Kran sparen möchten.
Dann wird mit dem Anhänger ins Salzwasser gefahren, bis das Boot
aufschwimmt. Entsprechend sehen nach einiger Zeit sämtliche Teile (auch
die Rahmenrohre) aus. Letztes Jahr habe ich mich mit so einem Anhänger
herumschlagen müssen, bei dem glücklicherweise der Rahmen noch keine
gravierenden Schäden hatte. Dafür waren alle Bremsenteile und die
Radlager total eingesalzen und dadurch zerstört. Und mit "alle" meine
ich wirklich jedes Teil - der Kerl muß bis zur Anhängerkupplung ins
Wasser (nochmal: Salzwasser!) gefahren sein. Der schlimmste Teil der
Arbeit war, die total festgerostete Auflaufeinrichtung aus dem
Deichselrohr herauszubekommen. Zu retten war nichts mehr, nur noch ein
kompletter Ersatz der Teile konnte Abhilfe schaffen. Einen Positivpunkt
hatte die Aktion aber: der Bootfahrer meinte beim Anblick der
Teilerechnung, daß er von diesem Geld jahrzehntelang den Hafenkran hätte
zahlen können. Der fährt garantiert nie wieder ins Salzwasser.
> Das mit dem Rost solltest Du Dir nochmal überlegen. Es gibt genügend
> Bootfahrer, die sich auch am Meer das Geld für den Kran sparen
> möchten. Dann wird mit dem Anhänger ins Salzwasser gefahren, bis das
> Boot aufschwimmt.
Auch ohne Kran braucht man dass nicht. Meine Eltern hatten jahrelang ein
trailerbares Sportboot. Wir sind mit dem Anhänger nur soweit ins Wasser,
bis die hintere Tandemachse das Wasser erreichte, so dass kein Wasser an
die Bremsen kam. NAtürlich muss man dann etwas mehr an der Seilwinde
kurbeln, aber das gehörte für uns einfach dazu.
--
Andreas Menge
unterwegs im Skoda Octavia TDI
oder auf Yamaha FZ6 Fazer
> Um die Auflaufbremse zu testen reicht auch eine normale "Bremsung" aus
> Schrittgeschwindigkeit. Dafür müsste ich das Boot nichtmal auf dem Trailer
> festmachen - es würde sich quasi nicht mal einen cm bewegen.
Wetten das doch?
BTW: http://www.dvr.de/dvrseite.aspx?section=3&sub=0&id=597
MFG René
> Kann man Vermutungen äußern, daß z.B. Dekra oder GTÜ billiger sind, als
> der TÜV?
Regional unterschiedlich. Meist ist GTÜ preiswerter als Dekra und die
wiederum preiswerter als $TÜV.
> Liegt der Gedanke nah, daß diese eher kleineren Büros besonders der GTÜ
> eher zu Fehlerfindern mutieren?
Warum? Erklär mal.
> Frage zur auffälligen Wiederholung (solange mir das Boot beim Prüfen
> nicht...):
Keine Sorge, das war schlicht das Produkt meiner an dem Abend guten
Laune. Spaß mus sein, oder? :-)
> Aus welcher Geschwindigkeit wird denn die "Bremsung" gemacht? Ist es eine
> Vollbremsung aus 50 km/h?
> Um die Auflaufbremse zu testen reicht auch eine normale "Bremsung" aus
> Schrittgeschwindigkeit.
Naja, mehr als Schrittgeschwindigkeit sollte das schon sein. Wenn aber
das Boot nicht sicher fixiert ist, könnte es dabei aber mir auf den
Kopf ... vergiss es ;-)))
> Dafür müsste ich das Boot nichtmal auf dem Trailer
> festmachen - es würde sich quasi nicht mal einen cm bewegen.
Dann würde ich (im Ernst!) die HU ablehnen. Einen Fahrversuch mit
ungesichertem Boot unternehme ich nicht.
>
>
> Kay-Uwe Pesch schrieb:
>
> > Ein Bootstrailer ist (zugegeben) so ziemlich das netteste, was mir auf
> > die Prüfstelle rollen kann (solange mir das Boot beim Prüfen
> > nicht...). An den Dingern ist kaum Technik, die zu prüfen ist
> > (ausgenommen die Auflaufbremse), Rost ist bei den verzinkten Rohren eh
> > ein Fremdwort
>
> Das mit dem Rost solltest Du Dir nochmal überlegen. Es gibt genügend
> Bootfahrer, die sich auch am Meer das Geld für den Kran sparen möchten.
> Dann wird mit dem Anhänger ins Salzwasser gefahren, bis das Boot
> aufschwimmt. Entsprechend sehen nach einiger Zeit sämtliche Teile (auch
> die Rahmenrohre) aus.
Weiß ich, Ralf. Deshalb ist an Bootstrailern auch die Ausfallquote der
Lichttechnik auf dem Leuchtenträger überdurchschnittlich hoch, und
auch die Trommelbremsen an den Fahrzeugen sind oft ein Graus.
Ich meinte den nicht vorhandenen Aufbau (der dann nicht zu prüfen ist)
und die optimale Sichtbarkeit der rudimentär vorhanden technischen
Ausstattung, ich muss mich nirgends drunterlegen, alles (okay, fast
alles) ist von oben sichtbar.
Kay-Uwe Pesch schrieb:
> Naja, mehr als Schrittgeschwindigkeit sollte das schon sein. Wenn aber
> das Boot nicht sicher fixiert ist, könnte es dabei aber mir auf den
> Kopf ... vergiss es ;-)))
Irgendwie kommt mir die Grundaussage dieser deiner Worte sehr bekannt vor!
>>Dafür müsste ich das Boot nichtmal auf dem Trailer
>>festmachen - es würde sich quasi nicht mal einen cm bewegen.
>
>
> Dann würde ich (im Ernst!) die HU ablehnen. Einen Fahrversuch mit
> ungesichertem Boot unternehme ich nicht.
Siehste, fast das was ich auch gesagt habe, nur schöner formuliert.
MFG René
> Liegt der Gedanke nah, daß diese eher kleineren Büros besonders der GTÜ
> eher zu Fehlerfindern mutieren?
Eher nicht, am besten ist immer noch der Prüfer, der vor Ort in der
Werkstatt prüft, zumindest wenn du in dem Laden Geselle oder Meister bist.
MFG René
> Mmh, vielleicht weil sie weniger Kunden haben und so eine Kontrolle oder
> Nachprüfung mitverkaufen wollen.
> Mußaber auch nicht stimmen, fiel mir aber spontan bei dem Gedanken
> kleine Klitsche und Amtsuntersuchung ein.
Wenn im ambulanten Einsatz der Klitsche die Chemie zwischen Prüfer und
Meister stimmt und der Meister an seinen Kunden denkt, ist bei der Frage ob
und was nachuntersucht wird vieles möglich, was in der stationären
Massenabfertigung undenkbar wäre. So meine Erfahrung im Vergleich von
Werkstatt-HU zur Amts-Selbstabwicklung.
Und eigentlich ist daran auch gar nichts auszusetzen.
> Am schlimmsten dürfte der TÜV bei ATU und Co sein, die "angehalten" sind
> eher mehr als zu wenig aufzuschreiben.
> Die Dummen mit den 10 Daumen an den Händen werden es schon schlucken.
Nach ein paar Versuchen weis man ungefähr, wohin das Pendel ausschlägt.
Wenns die falsche Richtung ist, kann man sich ja etwas anderes suchen.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Tobias Richter schrieb:
> Ich kann an dieser Stelle nur von meinem Ex Fiakso sprechen (Presse habe
> ihn seelig), der im 9. Lebensjahr von Pitstop (ja, ich war jung,
> unerfahren und hilflos) für ca. 2500EUR runderneuert werden sollte.
[...]
> Pitstop Essen ist seither für mich ein rotes Tuch.
Audi 80 LS, Modell '77, Zeitpunkt etwa '93: Auspuff-Endtopf
abgegammelt. Pitstop Braunschweig: "Alles Schrott, muß alles
neu, kostet ca. 650 DM, Teile müssen wir bestellen, kann ne
Woche dauern, wie zu teuer, was erwarten Sie denn bei so ner
alten Karre, seinse man froh daß es überhaupt noch Teile gibt,
bla bla, yadda yadda." Kautz Celle: "Jo, Endtopf habbich da,
kostet 55 DM, aber ich würd Ihnen raten, das Mittelrohr gleich
mit zu ersetzen, das kost bloß 30 DM, habbich auch da, und
dann haben Sie erstmal Ruhe." Ob ich statt des Mittelrohrs
auch den Mittelschalldämpfer vom 80 GL kriegen könne? "Ja
klar, is aber teuer, kost 90 DM, müßt ich auch bestellen."
Ich hab dann drauf verzichtet, bin eine Stunde später mit neuem
Auspuff und um 130 DM ärmer bei Kautz vom Hof gefahren (an einem
Donnerstag-Nachmittag, unangemeldet) und habe seitdem keinen
Fuß mehr in eine Pitstop-Filiale gesetzt.
HTH,
Erik.
--
"Ich weiß, daß Sie nur eine Reporterin sind.
Aber Sie waren doch auch mal ein Mensch?"
-- Aus "Deep Impact"
> Mmh, vielleicht weil sie weniger Kunden haben und so eine Kontrolle oder
> Nachprüfung mitverkaufen wollen.
Damit sich das wie ein Lauffeuer rumspricht und die kleine Prüfstelle
sich über den überirdischen Zustrom von tausenden Kunden wundert? Es
gibt wenige ähnlich effektive Arten, sich das eigene Geschäft kaputt
zu machen.
>> gibt wenige ähnlich effektive Arten, sich das eigene Geschäft kaputt
>> zu machen.
>
> Aber es gibt andere!
> Mit Alkohol, das geht am schnellsten.
> Mit Frauen, das ist am schönsten.
> Mit Computern, das ist am sichersten.
;-)
Dazu fällt mir der uralte mit dem Bart ein:
Ich rauche nicht!
Ich trinke nicht!
Ich hab nichts mit anderen Frauen!
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Ich habe nur einen ganz kleinen Fehler...
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Ich lüge wie gedruckt...
Jetz aber EOD wg. OT ;_)