ich werde zum 01.07. ein Kleinunternehmen in der Rechtsform eines
Einzelunternehmens gründen.
Derzeit mache ich mir noch Gedanken über die Zusatzbezeichnung. Ich
möchte in der IT und TK-Welt tätig werden. Mein Leistungsspektrum
erstreckt sich von der Planung, Projektierung, Installation Betrieb und
Support der IT-Basisinfrastrukturen (Netzwerke, PCs, TK-Anlagen) über
Schulungen für Standardsoftware bis zu Optimierung der
Kommunikationskosten. Außerdem bin ich in der Lage, auch Projekte aus
dem Bereich Organisationsprogrammierung zu übernehmen (Leitung
und/oder Realisierung), da ich einiges an Erfahrung aus der Industrie
mitbringe.
Schwerpunktmäßiger Kundenkreis sollen Firmen sein. Was kommt bei
Firmen besser an? Ein deutscher Zusatz oder ein englischer oder was
wirkt besser? Ich schwanke derzeit zwischen IT-Services & Consulting
und der guten alten EDV-Beratung und Dienstleistungen.
Wie sind eure Erfahrungen? Oder hänge ich das einfach zu hoch auf?
Englisch ist besser. Vermittelt mehr Kompetenz.
>
> Wie sind eure Erfahrungen? Oder hänge ich das einfach zu hoch auf?
Nein ,das ist wichtig.
Grüße,
Heinrich Butschal
--
www.schmuck-boerse.com
www.meister-atelier.de
www.schmuckfabrik.de
www.royal-magazin.de
>Oder hänge ich das einfach zu hoch auf?
So würde ich das sehen.
Lutz
--
Temperatur und mehr mit dem PC messen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de
jetzt neu: Ethernetbox für direkten Anschluss der Sensoren im Netzwerk
Test im IT-Administrator: http://www.messpc.de/MessPC-Testbericht-ITA.pdf
http://www.netzwerkseite.de - die Seite rund um EDV-Netzwerke
Heinrich Butschal schrieb:
> Englisch ist besser. Vermittelt mehr Kompetenz.
Und proaktiv sollte unbedingt drin vorkommen.
>> Wie sind eure Erfahrungen? Oder hänge ich das einfach zu hoch auf?
>
> Nein ,das ist wichtig.
Hast Du'n Smiley vergessen oder meinst Du, daß der OP das auch so als
Ironie erkennt?
Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
-------------------------------------------------------
Softwarepatente? Nein, danke. Hier eintragen:
http://petition.eurolinux.org/index_html
> ich werde zum 01.07. ein Kleinunternehmen in der Rechtsform eines
> Einzelunternehmens gründen.
> Derzeit mache ich mir noch Gedanken über die Zusatzbezeichnung. Ich
> möchte in der IT und TK-Welt tätig werden. Mein Leistungsspektrum
[...]
> Schwerpunktmäßiger Kundenkreis sollen Firmen sein. Was kommt bei
> Firmen besser an? Ein deutscher Zusatz oder ein englischer oder was
> wirkt besser? Ich schwanke derzeit zwischen IT-Services & Consulting
> und der guten alten EDV-Beratung und Dienstleistungen.
Vielleicht wäre ein Kurzname besser, der auch Internettauglich (Domaine
etc.) ist. Häufig werden im IT-Bereich Silben wie COM, TEC, SYS, NET
etc. mit einbezogen, um den Zusammenhang zur IT zu verdeutlichen. Meist
klingen die Namen mehr oder weniger (d)englisch.
Gruß
M.I.
Martin Schoenbeck schrieb:
> Hallo Heinrich,
>
> Heinrich Butschal schrieb:
>
> > Englisch ist besser. Vermittelt mehr Kompetenz.
>
> Und proaktiv sollte unbedingt drin vorkommen.
Und als nächstes kommt dann hyperaktiv, oder?
> ich werde zum 01.07. ein Kleinunternehmen in der Rechtsform eines
> Einzelunternehmens gründen.
Alles Gute!
> Schwerpunktmäßiger Kundenkreis sollen Firmen sein. Was kommt bei
> Firmen besser an? Ein deutscher Zusatz oder ein englischer oder was
> wirkt besser? Ich schwanke derzeit zwischen IT-Services & Consulting
> und der guten alten EDV-Beratung und Dienstleistungen.
>
> Wie sind eure Erfahrungen? Oder hänge ich das einfach zu hoch auf?
Ich finde es jedenfalls sinnvoll, diese Entscheidung jetzt sorgfältig
zu treffen.
Ein Wechsel der Phantasiebezeichnung, wenn Du schon 20 Kunden hast,
ist rechtlich unproblematisch, sieht aber unglücklich oder
unprofessionell aus und kostet Geld und Zeit (Visitenkarten,
Gestaltung usw.).
Du solltest die Bezeichnung also so wählen, dass Du damit viele Jahre
glücklich wirst.
Deine beiden Vorschläge sind, denke ich, reine Geschmackssache. Ich
kann keine Vor- oder Nachteile gegenüber bestimmten Kundengruppen
erkennen (innerhalb DE). Nimm, was Dir gefällt!
--
Viele Grüße,
Daniel Fisch
Nicht wirklich.
>>>Wie sind eure Erfahrungen? Oder hänge ich das einfach zu hoch auf?
>>
>>Nein ,das ist wichtig.
>
>
> Hast Du'n Smiley vergessen oder meinst Du, daß der OP das auch so als
> Ironie erkennt?
>
> Gruß Martin
Hallo Martin,
ich meinte das ausnahmsweise wirklich ernst. Der erste Eindruck zählt.
Ich merke das z.B. bei mir wenn Kunden anrufen. Z.B. die Tatsache das
der Geschäftssitz in München ist und München wirtschaftlich und modisch
gut aspektiert ist, gibt einen kleinen positiven Effekt.
Bei Entscheidungen mit hohem subjektiven Unsicherheitsfaktor für die
Kunden, wie z.B. Ihren wertvollen Schmuck aus der Hand zu geben, sind
viele solcher Aspekte nötig um die Hemmschwelle zu überwinden.
Bei Firmen, die einen Dienstleister an Ihre EDV ranlsossen wollen,
dürfte die Hemmschwelle mindestens ähnlich hoch sein. Schließlich kann
er ja viel kaputt machen.
Vielleicht hast Du noch Jockels Vortrag im Ohr, wie beurteile ich die
Kompetenz eines Fachmannes durch Beobachtung von Sekundäreigenschaften.
Der Namenszusatz ist natürlich nur ein Teil des Gesamteindruckes. Der
Rest muss natürlich auch passen.
>>Englisch ist besser. Vermittelt mehr Kompetenz.
>
> Und proaktiv sollte unbedingt drin vorkommen.
Nicht zu vergessen "Neuro", das ist jetzt auch ganz aktuell... ;-)
Ciao Markus
Probiotisch? Linksdrehend?
SCNR,
Frank
> Ich schwanke derzeit zwischen IT-Services & Consulting
> und der guten alten EDV-Beratung und Dienstleistungen.
>
> Wie sind eure Erfahrungen? Oder hänge ich das einfach zu hoch auf?
Bei "Consulting" denken imho viele gleich an "Unternehmensberatung". Finde
ich persönlich etwas unglücklich.
Und wenn Du das ganze zu hoch aufhängst schreckst Du evtl. auch manchen
kleineren Kunden ab, der vielleicht nur eine einfache ISDN-Anlage
installiert haben möchte. Das kann natürlich auch ein gewünschter
Nebeneffekt sein - je nachdem, wie Du Dich positionierst.
Grüße,
Frank
Heinrich Butschal schrieb:
> Vielleicht hast Du noch Jockels Vortrag im Ohr, wie beurteile ich die
> Kompetenz eines Fachmannes durch Beobachtung von Sekundäreigenschaften.
>
> Der Namenszusatz ist natürlich nur ein Teil des Gesamteindruckes. Der
> Rest muss natürlich auch passen.
Dann würde ich von Englisch allerdings dringend abraten. Nicht nur von
'proaktiv'.
>>>Englisch ist besser. Vermittelt mehr Kompetenz.
Nicht unbedingt - der Schuss kann nach hinten losgehen.
>> Und proaktiv sollte unbedingt drin vorkommen.
>
> Nicht wirklich.
Wirklich nicht! Probiotisch auch nicht
>>>>Wie sind eure Erfahrungen? Oder hänge ich das einfach zu hoch auf?
>>>
>>>Nein ,das ist wichtig.
>>
>>
>> Hast Du'n Smiley vergessen oder meinst Du, daß der OP das auch so als
>> Ironie erkennt?
>
> Hallo Martin,
> ich meinte das ausnahmsweise wirklich ernst. Der erste Eindruck zählt.
ACK
> Ich merke das z.B. bei mir wenn Kunden anrufen. Z.B. die Tatsache das
> der Geschäftssitz in München ist und München wirtschaftlich und modisch
> gut aspektiert ist, gibt einen kleinen positiven Effekt.
ACK - die regionale Komponente ist im Zeitalter der Globalisierung so
wichtig wie noch nie.
> Bei Entscheidungen mit hohem subjektiven Unsicherheitsfaktor für die
> Kunden, wie z.B. Ihren wertvollen Schmuck aus der Hand zu geben, sind
> viele solcher Aspekte nötig um die Hemmschwelle zu überwinden.
>
> Bei Firmen, die einen Dienstleister an Ihre EDV ranlsossen wollen,
> dürfte die Hemmschwelle mindestens ähnlich hoch sein.
ACK
> Schließlich kann er ja viel kaputt machen.
Oh ja! Da gilt es, jede Vertrauensbildende Maßnahme zu ergreifen.
> Vielleicht hast Du noch Jockels Vortrag im Ohr, wie beurteile ich die
> Kompetenz eines Fachmannes durch Beobachtung von Sekundäreigenschaften.
Wow - es ist was hängen geblieben :-) Ich fühle mich geehrt!
> Der Namenszusatz ist natürlich nur ein Teil des Gesamteindruckes. Der
> Rest muss natürlich auch passen.
Der Namenszusatz muss zum Unternehmen passen.
Priorität 1: Es ist nichts vertrauenserweckender als der eigene Name.
Priorität 2: Die Gesamte Bezeichnung soll Auskunft über Inhalt und
Ausrichtung, möglichst auch Größe des Unternehmens informieren.
Bsp:
Otto Müller, Klempner
Otto Müller, Klempnermeister
Otto Müller, Klempnerei
Otto Müller, Klempnerei Rohrbruch
Otto Müller, Klempnerei Rohrbruch GmbH
bezeichnen auf den ersten Blick das gleiche. Es schwingt aber eine
Betriebsgröße im Namen mit, von oben nach unten immer mehr. Der Name
"Rohbruch" zeugt von Selbstironie, ich erwarte also ein junges Team, das
auch mal fünfe gerade sein lässt, aber eben auch die positiven jugendlichen
Tugenden auf sich vereint.
Emma Meier - Blumen
Emma Meier - edle Gestecke
(Blumenladen) Gänseblümchen - Inh. Emma Meier
(Blumenladen) Edelrose - Inh. Emma Meier
Auch hier kommt die Ausrichtung des Ladens alleine schon durch den Namen
rüber, jeder spricht eine bestimmte Klientel an. Wobei die letzteren durch
die Fokussierung einen Vorsprung haben.
Unsere Internet-Unternehmung heißt "web-am-main". Durch den Namen wird die
Ausrichtung deutlich: Internet, regional, also Ansprechpartner für den
Mittelstand hier im Gebiet.
Wir hatten bis jetzt eine Doppelbezeichnung mit der Italienischen
Übersetzung des Begriffs: "web-am-main"/"web-sul-meno" - direkte Ansprache
der Italienischen Klientel in FFM. Dass wir das jetzt nicht mehr machen,
hat interne Gründe.
Einen nichtssagenden Namen um der Lautmalerei willen würde ich auf jeden
Fall weglassen. Das englische Equivalent zu "Schnörgelbonk" ist peinlich,
sonst nichts.
Die hohe Kunst der Namenszusätze ist es, einprägsam mit wenigen Silben dem
möglichen Kunden viel Information über das Unternehmen zu vermitteln.
Damit sind Namensteile ausgeschlossen, die der Kunde nicht interpretieren
kann. Im Namen eines Unternehmen, dass sich an den deutschen Mittelstand
richtet, haben Namensteile wie "TCP/IP" oder "HTTP" nichts zu suchen.
Welchen Kunden spricht die "HTTP-Fabrik" an? _Wir_ wüssten, was gemeint
ist, aber _wir_ machen das, was das Unternehmen anbietet, vermutlich
selbst.
Damit kommen wir auch zum Hauptproblem: Ein Namenszusatz muss
unverwechselbar sein. Aber es gibt nicht viele Begriffe im Computerbereich,
die der Kunde kennt. Da passiert es sehr schnell, dass alle Namen gleich
klingen und verwechselt werden. Sieht man sehr schnell bei der Wahl des
Domainnamens, der ja der gleichen Gesetzmäßigkeit unterliegt: meier.de,
meierweb.de, meier-online.de, meier.t-online.de, onlinemeier.de,
[a-z]meier.de, das ganze dann durchdekliniert durch alle TLDs, mit und ohne
Bindestrich...
Englisch kann bei Computer-orientierten Unternehmen Kompetenz ausstrahlen.
Muss aber nicht: SAP (eS Ah Pe, nicht äS Ai Pi), KHK, ehemals Schneider
sind gute Gegenbeispiele. Das gilt umso mehr im kleinen Bereich. Otto
Müller, Netzwerkadministration GmbH finde ich deutlich
vertrauenserweckender als bitnetcom GmbH.
Wichtig: Die Sprache, die man benutzt, sollte man auch beherrschen, sonst
kann das sehr schnell peinlich werden. Der "Handyman" verkauft in den USA
keine Mobiltelefone. Und bei "Otto Müller, Flasher" denkt kein Ami an einen
"Flash-Programmierer".
Auch wichtig: Der Name muss auch in 5 Jahren noch aktuell sein. Wehe dem
Unternehmen, das "Meier Dot Com" heißt. Aus dem Grund ist es auch nicht
sinnvoll, eine Technik in den Namen zu schreiben, sondern eine
Problemlösung. Ein Unternehmen würde mit der Technik leben und sterben.
Was macht die "Flash-Fabrik" in 10 Jahren? Und was "web-am-main"?
:-) Jockel
--
http://debs-faq.de
Web-Auftritte: http://www.web-am-main.de/
Marketing: http://jockelhofmann.de/
nein, Der Firmenname ist wichtig. Es macht durchaus Sinn etwas Zeit in einen
Namen mit Wiedererkennug zu investieren, ebenso in Logo und Briefkopf..
IT-Serv... ist üblich,
EDV-Beratun.. hört sich altbacken und sehr deutsch an
...englisch....
> Dann bist Du nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Inzwischen macht man sich
> in Zeitungen wie der WELK oder der SZ auf den Wirtschaftsseiten schon
> über das Denglisch in Werbung und Firmenbezeichnungen lustig.
Das Feuilleton ist nicht Kunde des OP.
> Für eine kleine Firma gibt es wohl kein größeres KO-Kriterium als eine
> lächerliche englische Zusatzbezeichnung. Kompentenz vermittelt das auf
> gar keinen Fall. Nur verspäteten Mainstream.
Dafür hat es sich auch in im Sprachgebrauch fest installiert. Und das
ist ein Wiedererkennungsvorteil.
Aber ich sehe die Geschmäcker sind verschieden.
Thomas Noll schrieb:
> Nimm IT-Beratung und IT-Dienstleistungen.
Hätte bei mir gleich schlechte Karten. Weder Fisch noch Fleisch. Solche
kann ich nicht brauchen.