hier mein Problem und die Fragen dazu:
Meine Freundin fängt am 1. September 2004 mit der Meisterschule in Vollzeit
an.
Diese dauert 4 Monate.
In dieser Zeit kann sie nicht arbeiten und somit kein Geld verdienen.
Welche Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung gibt es in dieser
Zeit?
Bringt es etwas, wenn sie jetzt schon ihre jetzige Stelle kündigt, um
während der Schulzeit keine 3-monatige Sperre des Arbeitsamtes zu haben?
Oder hat sie sowieso keine Chance auf Arbeitslosengeld? Ich habe auch
gelesen, dass die Voraussetzung für eine Ich-AG-Förderung, eine 3 Monate
lange Arbeitslosigkeit ist. Die vier Monate Schulzeit werden wohl nicht
mitzählen, oder?
Am 01.01.05 möchte sie sich im Handwerk selbstständig machen.
Wäre für Tipps sehr dankbar.
Vielen Dank.
Gruß
Adam
Frag mal bei der Kammer nach, ein Kumpel von mir hat seinen Meister
gemacht, allerdings war das mehr als 4 Mon. - da gabs ne Förderung. Also
sowas wie BaFög.
--
Gruß,
Alex
Cebtenzzvat vf yvxr frk.
Bar zvfgnxr naq lbh unir gb fhccbeg vg sbe gur erfg bs lbhe yvsr.
3 Monate Gehaltsverzicht wäre deutlich mehr als 12 Wochen AlG-Verzicht.
> Oder hat sie sowieso keine Chance auf Arbeitslosengeld?
Bei einer Vollzeit-Weiterbildung eigentlich nicht, da nicht
vermittelbar. Es gibt aber Ausnahmen.
Die eigentlich vorgesehene Leistung ist hier beschrieben:
http://www.meister-bafoeg.info
E.D.
Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Meister-BAföG bekommt Sie ja schon, damit werden nur die Lehrgangs- und
Prüfungsgebühren gedeckt.
Ich meinte eine soziale Unterstützung, die Ihr vielleicht zustehen könnte.
Gruß
Adam
>Meister-BAföG bekommt Sie ja schon, damit werden nur die Lehrgangs- und
>Prüfungsgebühren gedeckt.
>
>Ich meinte eine soziale Unterstützung, die Ihr vielleicht zustehen könnte.
Da kenne ich nur:
Kindergeld
BaFöG
Arbeitslosengeld, -hilfe
Sozialhilfe
falls bedürftig: steuerliche Sonderausgaben der Unterstützenden
Ich-AG-Förderung oderÜberbrückungsgeld entfallen, da kein
Existenzgründer.
Ansonsten legt man für diese (überschaubaren und damit planbaren) paar
Monate etwas auf die hohe Kante.
Es gibt auch Verwandte, auch engere.
Es muß nicht *unbedingt* immer Papa Staat ran.
Martin
--
Aussagen sind stets IMHO und ohne Gewähr,
Ausnahmen bestätigen die Regel, Regeln gelten nur im Prinzip
Auf Unvollständigkeit wird ausdrücklich hingewiesen!
> > Ich meinte eine soziale Unterstützung, die Ihr vielleicht
> > zustehen könnte.
>
> Da kenne ich nur:
>
> Kindergeld
> BaFöG
> Arbeitslosengeld, -hilfe
> Sozialhilfe
Sozialhilfe: nicht nur laufend, sondern auch einmalige Beihilfen
Wohngeld
Zuschuss gem. §90 Abs. 3 SGB 8 (KJHG)
Grüße
Matthias
Das ist nicht so richtig. Sie macht sich, sobald Sie den Meister hat,
selbstständig. Sie eröffnet einen Handwerksbetrieb und will zwei Angestellt
beschäftigen. Also meiner Meinung nach, sollte der "Papa Staat" auch sehr
interessiert sein, dass sie den Meister so schnell wie möglich macht. Wenn
die finanzielle Unterstützung ausfallen sollte muss sie sich für Teilzeit
entscheiden, welche die Geschäfteröffnung um ein Jahr verzögern würde.
Oder ist das unlogisch?
> Ansonsten legt man für diese (überschaubaren und damit planbaren) paar
> Monate etwas auf die hohe Kante.
Ist schon richtig. Aber wenn man noch paar Jährchen ein Haus abbezahlen
muss, ist es sehr schwierig etwas zur Seite zu legen.
Gruß
Adam
Sie wollte sich mit einer Ausnahmegenehmigung zur Eintragung in die
Handwerksrolle jetzt schon selbstständig machen. Aber laut Handwerkskammer
ist sie zu jung (25) und das Erschaffen von Arbeitsplätzen wäre kein Grund
sich frühzeitig selbstständig zu machen. Teil III und IV der Meisterprüfung
hat sie erfolgreich bestanden, und macht in den nächsten vier Monaten den
praktischen Teil der Meisterprüfung.
Laut neuer Handwerksordnung, kann man nach bestandener Gesellenprüfung
sofort die Meisterschule besuchen und Prüfung absolvieren. Somit kann man
heute locker mit 18-19 einen Meisterbrief besitzen und sich damit
selbstständig machen. ABER erst mit 24 ausbilden.
Tja, und Fazit ist:
Wenn man sich in Deutschland selbstständig machen will, muss man sich mehr
mit Behörden beschäftigen, als mit der eigenen Geschäftsideen. Es wird durch
die Bürokratie und das "uralte" Verhalten der zuständigen Stellen die
Arbeitslosigkeit und die Schwarzarbeit mehr gefördert als beseitigt!
Und bevor man den Laden aufmacht, hat man keinen Bock mehr drauf.
So, jetzt ist mein Puls wieder auf 180.
Gruß
Adam
> Vielen Dank für die schnellen Antworten.
> Meister-BAföG bekommt Sie ja schon, damit werden nur die Lehrgangs- und
> Prüfungsgebühren gedeckt.
>
> Ich meinte eine soziale Unterstützung, die Ihr vielleicht zustehen könnte.
Lies die Infos auf der angegebenen Seite. Da können auch 614 Euro (ledig
ohne Kind) für den Lebensunterhalt dabei sein. Wenn sie das bereits
beantragt hat aber abgelehnt wurde, ist vermutlich sonstiges Einkommen
oder Vermögen vorhanden, von dem sie leben kann.
E.D.
>Ist schon richtig. Aber wenn man noch paar Jährchen ein Haus abbezahlen
>muss, ist es sehr schwierig etwas zur Seite zu legen.
Plauz Pardauz Bumms auf Tisch:
Also sollen wir anderen Steuerbürger das Haus mit abbezahlen? Neben der
Eigenheimförderung?
Gürtel enger schnallen und basta.
Bedürftigkeit und angemessene Hilfe ist ja voll in Ordnung - aber armes
Deutschland....
Ich hätte auch jemanden, der mir beim Abbezahlen meines Häuschens
hilft,...
>Wenn man sich in Deutschland selbstständig machen will, muss man sich mehr
>mit Behörden beschäftigen, als mit der eigenen Geschäftsideen.
Falsch!
> Es wird durch
>die Bürokratie und das "uralte" Verhalten der zuständigen Stellen die
>Arbeitslosigkeit und die Schwarzarbeit mehr gefördert als beseitigt!
Falsch!
>Und bevor man den Laden aufmacht, hat man keinen Bock mehr drauf.
Selber schuld!
Martin
--
"Das Usenet ist prinzipiell ein recht lustiger Haufen, machmal ein
lustiger Haufen kleinkarierter, besserwissender und arroganter
Arschlöcher, aber doch immer irgendwie lustig." (Oliver C. Thornton)
> Aber wenn man noch paar Jährchen ein Haus abbezahlen muss,
Wohngeld.
Grüße
Matthias
Yo. Laut WoGG.
> Ich hätte auch jemanden, der mir beim Abbezahlen meines
> Häuschens hilft,...
Schonmal versucht?
Grüße
Matthias
ACK.
> > Wenn man sich in Deutschland selbstständig machen will,
> > muss man sich mehr mit Behörden beschäftigen, als mit der
> > eigenen Geschäftsideen.
>
> Falsch!
Es ist etwas Wahres daran.
> > Es wird durch
> > die Bürokratie und das "uralte" Verhalten der zuständigen
> > Stellen die Arbeitslosigkeit und die Schwarzarbeit mehr
> > gefördert als beseitigt!
>
> Falsch!
Auch daran ist viel Wahres.
> > Und bevor man den Laden aufmacht, hat man keinen Bock mehr
> > drauf.
>
> Selber schuld!
Hmja ...
Grüße
Matthias
Vielen Dank, für den Tipp.
Leider übersehen bzw. von keinem gehört.
Die werden wir erstmal beantragen.
Gruß
Adam
Danke für die aussagekräftigen Bemerkung.
Gruß
Adam
>Schonmal versucht?
Hab wohl auch mal ein Recht cholerisch zu sein... :-) Sicher, man kann
die Bedürftigkeit nicht erkennen und die mag im einen oder anderen Fall
gegeben sein. Aber wenn jemand Anfang 20 und ledig ist und bereits ein
Häuschen abbezahlt, dann hat da sicher jemand unter die Arme gegriffen -
und anders sähe es auch aus, wenn in solch *jungen* Jahren geheiratet
worden wäre... OK Schwanmm drüber. Freundinnen ist man halt nicht
unterhaltspflichtig, jedenfalls wenn kein Kind da ist....
Aber IMHO kommt es mir mittlerweile sehr verbreitet daher, daß nach
allen Möglichkeiten einer sozialen Unterstützung gekratzt, geschnorrt
und *gestaltet* wird.... OK "steht so im Gesetz", "Der Anspruch besteht"
etc pp. und wir sehen hier ja im Usenet nur eine gesiebte Vielfalt des
normal üblichen Deutschen.
Und dann wird ab und an Billy Boy Gates bemüht, der ohne die deutschen
Vorschriften eine Weltfirma in einer Garage gründete. Sicher mit
Wohngeld, ICH-AG-Förderung und wahlweise Überbrückungsgeld.
Jau, der Ruck findet nicht statt, da bin ich wohl zu verbittert...
Martin, Du hast hier leider das Thema verpaßt. Es geht hier nicht darum, wie
ich und du das Haus abbezahlen oder wie arm unser Land ist sondern wie meine
Freundin und sicherlich auch andere, die in der selben Situation stecken,
Tipps bekommen, welche finanziellen Möglichkeiten während der Vollzeitschule
es gibt.
Gruß
Adam
> Hab wohl auch mal ein Recht cholerisch zu sein... :-)
Klar doch.
Ich bin vorhin mitten in einer Podiumsdiskussion mit einem
Hessischen Staatsminister aufgestanden und gegangen, weil ich
mir das arrogante Geschwätz dieses Herrn nicht weiter antun
wollte. Mich als bekennenden Konservativen hat die hessische
Regierung in den letzten 6 Monaten dermaßen vergrätzt ...
> Sicher, man kann die Bedürftigkeit nicht erkennen und die mag
> im einen oder anderen Fall gegeben sein.
Nach meiner Erfahrung sind es viele, die versuchen, sich alleine
durchzuschlagen, weil sie die Möglichkeiten gar nicht kennen
(oder nicht in Anspruch nehmen _wollen_), die unser
hervorragendes bundesdeutsches System der sozialen Sicherung
bietet.
Gerade vorhin habe ich mit einem Neu-Selbständigen telefoniert,
der mir sinngemäß gesagt hat, er wolle versuchen, so weit wie
möglich ohne staatliche Transferleistungen auszukommen. In
seinem Falle ist das sogar ein Wettbewerbsnachteil.
> Aber wenn jemand
> Anfang 20 und ledig ist
Huch. Habbich wohl überlesen.
> und bereits ein Häuschen abbezahlt,
> dann hat da sicher jemand unter die Arme gegriffen -
Mag sein.
> und anders sähe es auch aus, wenn in solch *jungen* Jahren
> geheiratet worden wäre... OK Schwanmm drüber. Freundinnen ist
> man halt nicht unterhaltspflichtig, jedenfalls wenn kein Kind
> da ist....
>
> Aber IMHO kommt es mir mittlerweile sehr verbreitet daher,
> daß nach allen Möglichkeiten einer sozialen Unterstützung
> gekratzt, geschnorrt und *gestaltet* wird.... OK "steht so im
> Gesetz", "Der Anspruch besteht" etc pp.
Wenn wir der Ansicht sind, dass diese in vielen Fällen
sinnvollen Gesetze ud Ansprüche missbraucht werden, müssen wir
diejenigen wählen, die diese Gesetze zu ändern gewillt sind.
> und wir sehen hier ja
> im Usenet nur eine gesiebte Vielfalt des normal üblichen
> Deutschen.
ACK.
> Und dann wird ab und an Billy Boy Gates bemüht, der ohne die
> deutschen Vorschriften eine Weltfirma in einer Garage
> gründete. Sicher mit Wohngeld, ICH-AG-Förderung und wahlweise
> Überbrückungsgeld.
<vbg>
> Jau, der Ruck findet nicht statt, da bin ich wohl zu
> verbittert...
Ich bin kurz vor dem Punkt, wo ich sage: ich hab's versucht, und
der Ruck findet ohne mich statt.
Grüße
Matthias
> Hallo NG,
>
> hier mein Problem und die Fragen dazu:
> Meine Freundin fängt am 1. September 2004 mit der Meisterschule in Vollzeit
> an. Diese dauert 4 Monate.
... und Deinen anderen Ausführungen entnehme ich, dass sie derzeit
arbeitssuchend gemeldet ist und Arbeitslosengeld bezieht. Stimmt das?
> Oder hat sie sowieso keine Chance auf Arbeitslosengeld? Ich habe auch
> gelesen, dass die Voraussetzung für eine Ich-AG-Förderung, eine 3 Monate
> lange Arbeitslosigkeit ist. Die vier Monate Schulzeit werden wohl nicht
> mitzählen, oder?
Was sagen denn die netten Berater beim Arbeitsamt dazu?
Grundsätzlich ist es wohl auch möglich (heißt: Ich >= 1 Leute, bei denen
das vor ein paar Jahren so gelaufen ist), die Meisterschule als
Fortbildung vom Arbeitsamt gefördert zu bekommen, evtl. heutzutage auch
im Rahmen der Förderung zur Gründung einer Selbständigkeit.
Gruß, Michi
Sorry, habs repariert.
> ... und Deinen anderen Ausführungen entnehme ich, dass sie derzeit
> arbeitssuchend gemeldet ist und Arbeitslosengeld bezieht. Stimmt das?
Nein, Sie ist im 4. Gesellenjahr, bildet aus und möchte nun kündigen um sich
selbstständig zu machen.
> Was sagen denn die netten Berater beim Arbeitsamt dazu?
> Grundsätzlich ist es wohl auch möglich (heißt: Ich >= 1 Leute, bei denen
> das vor ein paar Jahren so gelaufen ist), die Meisterschule als
> Fortbildung vom Arbeitsamt gefördert zu bekommen, evtl. heutzutage auch
> im Rahmen der Förderung zur Gründung einer Selbständigkeit.
Das ist der nächste Schritt. Dieser wird auch froh sein, weil sie kündigt
und nicht der Chef.
D.h. 3 Monate kein Arbeitslosengeld.
Ehrlich gesagt möchten wir das auch nicht. Erstens, weiss man nicht wie die
Existenzgründung sich entwickelt. Bezogen auf eventuelle Bewerbung. Und
zweitens wollen wir uns auf keinen Fall durchschnorren. Paar Beiträge
oberhalb wurde das schon von mir behauptet !
Wenn einige mal kurz nachdenken würden, was zwei Arbeitslose in den vier
Monaten den Staat kosten im Gegensatz zu einer "Förderung zur Gründung einer
Selbständigkeit".......
Gruß
Adam
> > Bitte reparier die Konfiguration Deines Newsreaders, so dass er als
> > Absender einen 'Realname' in der Form "Vorname Nachname" einträgt!
>
> Sorry, habs repariert.
>
> > ... und Deinen anderen Ausführungen entnehme ich, dass sie derzeit
> > arbeitssuchend gemeldet ist und Arbeitslosengeld bezieht. Stimmt das?
>
> Nein, Sie ist im 4. Gesellenjahr, bildet aus und möchte nun kündigen um sich
> selbstständig zu machen.
Erstmal braucht sie doch 4 Monate Zeit für ihre "Fortbildung".
> > Was sagen denn die netten Berater beim Arbeitsamt dazu?
> > Grundsätzlich ist es wohl auch möglich (heißt: Ich >= 1 Leute, bei denen
> > das vor ein paar Jahren so gelaufen ist), die Meisterschule als
> > Fortbildung vom Arbeitsamt gefördert zu bekommen, evtl. heutzutage auch
> > im Rahmen der Förderung zur Gründung einer Selbständigkeit.
>
> Das ist der nächste Schritt. Dieser wird auch froh sein, weil sie kündigt
> und nicht der Chef.
> D.h. 3 Monate kein Arbeitslosengeld.
Nonsense! Der nächste Schritt ist, sich die Beratung zu holen, _bevor_
irgendwas gekündigt (oder sonstwie kaputtgemacht) wird.
Inwiefern ist ihr Unternehmenskonzept in Sachen Regionalentwicklung,
Frauengleichstellung, Jugendbildung, Erschließen inovativer Märkte,
EU-Vernetzung, Traditionspflege etc. auch nur potentiell relevant (und
es gibt noch eine menge weiterer Stellen, bei denen man zumindest einen
interessanten Rat kriegen kann)?
Ist denn zwangsläufig "Meisterin" = "Selbständigkeit"?
Wenn gerade alles so eng und knapp und unsicher ist: Gäbe es erstmal
noch eine Perspektive einer (selbständigeren) Weiterbeschäftigung im
alten Betrieb?
Was hält der alte Chef davon?
Im Idealfall hat er Aufträge abzugeben und unterstützt die
Unternehmensneugründung Deiner Freundin, zumindest moralisch.
Der Zorn eines eingesessenen Handwerksbetriebs kann (zumindest auf dem
Land) einer Neugründung eine Menge Steine in den Weg legen ...
Gruß, Michi
>Wohngeld.
Nennt sich in dem Fall wohl Lastenzuschuss, die Beträge dürften
identisch sein.
Lutz
--
Temperatur und mehr mit dem PC messen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de
jetzt neu: Ethernetbox für direkten Anschluss der Sensoren im Netzwerk
http://www.netzwerkseite.de - die Seite rund um EDV-Netzwerke
http://www.snmpview.de - kostenloser SNMP-Monitor jetzt in Version 2.5
Adam wrote:
> Martin, Du hast hier leider das Thema verpaßt. Es geht hier nicht darum, wie
> ich und du das Haus abbezahlen oder wie arm unser Land ist sondern wie meine
> Freundin und sicherlich auch andere, die in der selben Situation stecken,
> Tipps bekommen, welche finanziellen Möglichkeiten während der Vollzeitschule
> es gibt.
Nein, er hat den Finger genau in die offene Wunde gelegt! Deine Freundin
muss sich vor dem Hintergrund ihrer vorhandenen Resssourcen
entscheiden, was ihr wichtiger ist: Investition (in Ausbildung) oder
nicht. Wenn ihr ihre Meisterschule wichtig ist, soll sie ihr Haus
verkaufen und uns Steuerbürger nicht damit belasten. Was ist denn, wenn
sie später im Betrieb in einen neue Maschine investiert. Muss dann auch
Papa Staat ran?
Kopfschüttelnd
J. Groth
--
PPS im Kleinbetrieb: www.produktionsplan.de
Haaaalllllloooooooo? Dieses Verständnis erinnert mich an ein paar "Experten"
in der HWK.
Die haben den Sinn des Vorhabens auch nicht verstanden.
Also noch mal für die, die glauben als "Steuerzahler" abgezockt zu werden.
Mein Zitat von weiter unten:
"Das ist der nächste Schritt. Dieser wird auch froh sein, weil sie kündigt
und nicht der Chef.
D.h. 3 Monate kein Arbeitslosengeld.
Ehrlich gesagt möchten wir das auch nicht. Erstens, weiss man nicht wie die
Existenzgründung sich entwickelt. Bezogen auf eventuelle Bewerbung. Und
zweitens wollen wir uns auf keinen Fall durchschnorren. Paar Beiträge
oberhalb wurde das schon von mir behauptet !
Wenn einige mal kurz nachdenken würden, was zwei Arbeitslose in den vier
Monaten den Staat kosten im Gegensatz zu einer "Förderung zur Gründung einer
Selbständigkeit"......."
Und die ganz schlauen, die sicherlich noch nie etwas mit Arbeitslosigkeit
oder Sozialhilfe zu tun gehabt haben, können nach den Kosten googeln, welche
der Staat monatlich für die beiden ausgeben würde. Dann sprechen wir von
ganz anderen Beträgen.
Und noch etwas, was Ihr (gemeint sind die "Experten") sicherlich schon
wußtet: Es handelt sich auch um zinsgünstige Darlehen und nicht um 100%-ige
Zuschüsse!
> Was ist denn, wenn
> sie später im Betrieb in einen neue Maschine investiert. Muss dann auch
> Papa Staat ran?
Genau...... ebenso kopfschüttelnd.
Ist schon geil, wie man nach einer kurzen Zeit von paar Usern als
"Schmarotzer" in dieser Group hingestellt wird.
Gruß
Adam
(Komplett schnipp)
Ich kann ja verstehen, dass man in Versuchung kommt, alles, was möglich
ist, mitzunehmen. Das würde ich vielleicht auch. Die meisten denken: Der
Staat gibt ja genug Geld nutzlos aus, da kommt es darauf auch nicht mehr
an.
*Aber* hier kommen viele Anfragen - Deine auch - die klingen so, als
würde man noch nicht mal in Erwägung ziehen, dass es unter Umständen
auch möglich sein könnte, sich auch ohne staatliche Unterstützung
durchzuschlagen. In diesem Fall also sich ohne Arbeitslosigkeit (ohne
Kündigung) und ohne finanzielle Beihilfen selbständig machen zu können -
evtl. auch zeitlich verzögert.
Wenn man schon sämtliche Schlupfwinkel absucht, muss man sich dann aber
bitteschön nicht wundern, wenn die Kommentare dementsprechend sind.
Gruß
Susanne
--
Die FAQ für de.etc.beruf.selbstaendig: www.debs-faq.de
Ich bin der erste, der so denkt und die Verwendung bzw. Beantragung von
öffentlichen Geldern 10-mal überdenkt.
> *Aber* hier kommen viele Anfragen - Deine auch - die klingen so, als
> würde man noch nicht mal in Erwägung ziehen, dass es unter Umständen
> auch möglich sein könnte, sich auch ohne staatliche Unterstützung
> durchzuschlagen. In diesem Fall also sich ohne Arbeitslosigkeit (ohne
> Kündigung) und ohne finanzielle Beihilfen selbständig machen zu können -
> evtl. auch zeitlich verzögert.
Das stimmt nicht, es geht nur um diese vier Monate. Danach erwarten wir
keine Hilfen. Im Gegenteil, danach nehmen wir aus dem Pool zwei Arbeitslose
raus. Komischerweise, möchte das keiner kommentieren. Sie gibt zum Schluss
mehr als Sie bekommt. UND DAS MUSS SIE NICHT! Also wo ist denn das Problem?
Das einzige Problem was ich sehe ist die Verzögerung um ein Jahr und zwei
Arbeitslose mehr ebenfalls für ein Jahr!
Jetzt müsste es doch eindeutig sein, oder?
......Aber die "Experten" werden sicherlich noch etwas finden.
> Wenn man schon sämtliche Schlupfwinkel absucht, muss man sich dann aber
> bitteschön nicht wundern, wenn die Kommentare dementsprechend sind.
Diese kommen nur von denen, die ohne das Anliegen zu verstehen etwas
reinschreiben oder vielleicht (durch eigene Erfahrung) nicht verstehen
wollen.
Gruß
Adam
Adam schrieb:
> In dieser Zeit kann sie nicht arbeiten und somit kein Geld verdienen.
...
> Am 01.01.05 möchte sie sich im Handwerk selbstständig machen.
Wie wäre es mit dem angesparten Geld, wovon Sie sich mindestens
12 Monate ernähren kann?
Ach, hatse nich? Dann ist es besser (noch) nicht Selbständig zu
werden.
--
Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
Futter http://www.ISA-Analytik.de/internat/spammer.htm
[ E-Mail Antworten hierauf werden automatisch gelöscht ]
Edgar Warnecke schrieb:
...
> Andererseits:
> Wie Martin schon schrieb, 4 Monate Margarine anstatt Butter?
> Geht man davon tot?
Man lebt idR sogar gesünder "weniger ist mehr"!
--
Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
E-Mail bei Bedarf von: http://www.dmr-automation.de/internat/
Adam Kudla schrieb:
...
> Das stimmt nicht, es geht nur um diese vier Monate. Danach
> erwarten wir keine Hilfen. Im Gegenteil, danach nehmen wir
> aus dem Pool zwei Arbeitslose raus.
Das ist ehrbar. Und es ist schön, wenn ihr die richtigen
erwischt. Und es leuchtet auch ein warum man etwas von den
Subventionen bekommen möchte.
Aber wenn ihr nicht so weitsichtig seit um ein finanzielles
Polster zu haben scheitert ihr.
Ihr bildet euch doch nicht ein, daß nach der Meisterschule sofort
und ohne Investition das Geld nur so hereinsprudelt?
Das gibt es nur bei MLM! ;-)
> Adam
und Eva. Und schön aufpassen das Du nicht zum TROLL wirst.
--
Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
<snip>
> Ist schon geil, wie man nach einer kurzen Zeit von paar Usern als
> "Schmarotzer" in dieser Group hingestellt wird.
Hier geht es nicht um Schmarotzertum sondern um Euer *Anspruchdenken*:
Haus mit 26 und dann noch auf Förderung schielen. Das wird Euch bei
Eurer Gründung noch ganz schön Sorgen machen.
Gruß
Joachim
...und natürlich keine SV-Beiträge zu zahlen.
Wie sieht's eigentlich mit der Krankenversicherung aus?
Hat sie dann eine Möglichkeit in die Familien-KV bei ihren Eltern
reinzuspringen?
Oder muss sie sich privat versichern? (Was natürlich für die "Experten" des
Threads selbstverständlich wäre.... man kann sich ja in dieser Zeit von
Margerine statt Butter ernähren. Oder sollen wir schon man pauschal paar
Euronen für eine mögliche Not-OP zur Seite legen?!?)
Oder zahlt in dieser Zeit das Arbeitsamt? Ohhh Gott, wie wage ich denn sowas
zu fragen? Noch öffentlich! Jeder Steuerzahler möchte mir verzeihen :)
Kann jemand etwas davon berichten?
Vielen Dank.
Gruß
Adam
> Meine Freundin [macht ihren Friseurmeisterkurs]
> In dieser Zeit kann sie nicht arbeiten und somit kein Geld verdienen.
doch, bei ihrem ex-AG als Aushilfe.
> Welche Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung gibt es in dieser
> Zeit?
BAFöG
> Bringt es etwas, wenn sie jetzt schon ihre jetzige Stelle kündigt, um
> während der Schulzeit keine 3-monatige Sperre des Arbeitsamtes zu haben?
ALG gibts nur, wenn sie TATSÄCHLICH vermittelbar ist, und das mit der Meisterschule bekommt das AA teuflisch schnell durch die rentenkasse (Ausfallzeiten) raus... da heißt's zurückzahlen und 500 EU Geldstrafe...
> Am 01.01.05 möchte sie sich im Handwerk selbstständig machen.
Glückwunsch!
Olli
*der seinen Kfz-Technikermeisterbrief seit 199 hat und schon länger selbständig ist*
[...]
--
Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
Futter http://www.ISA-Analytik.de/internat/spammer.htm
[ E-Mail Antworten hierauf werden automatisch gelöscht ]
Klasse Material ;o)
in...@textilpflanzen.biz
ma...@textilpflanzen.biz
ma...@sportgames.biz
Sollte jeder mal 20 mal posten... *eg*
in...@textilpflanzen.biz
ma...@textilpflanzen.biz
ma...@sportgames.biz
in...@textilpflanzen.biz
ma...@textilpflanzen.biz
ma...@sportgames.biz
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ma...@textilpflanzen.biz
ma...@sportgames.biz
in...@textilpflanzen.biz
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ma...@sportgames.biz
in...@textilpflanzen.biz
ma...@textilpflanzen.biz
ma...@sportgames.biz
Solange, bis denen die Box platzt, von den Textilheinis aus Mittelamerika bekomme ich _täglich_ Faxe :-(((
Gruß Olli
> Olli
> *der seinen Kfz-Technikermeisterbrief seit 199 hat und schon länger
> selbständig ist*
Wie lang ist dein Bart? 1800 Jahre mindestens auf dem Buckel -
Glückwunsch!
mfg
HPW
--
Frage an Radio Eriwan: Kann ein Troll schwimmen?
Antwort: Im Prinzip ja, er ist ja hohl. Trotzdem wird er
untergehen, weil er nicht ganz dicht ist.
(Ist nicht von mir!)
Danke ;o))
Da fehlt noch 'ne 9, wäre dann 1999.
Sah aber net so schön, aus, drei mal die selben Buschtaben (äh Zahlen) hinnereinanner) ;o)
Gruß Olli
Übrigens kann man diese Schule auch nebenbei besuchen, dann merkt man
die Raten nicht so stark, die sich über mehrere Jahre erstrecken!
Und tschüss
Hallo Matthias,
da die Dame _4_ Monate Vollzeitschule machen will, liegt der Verdacht
nahe, daß es sich dabei um den Beruf der Friseurin handelt, denn deren
MVK (Meisterprüfungs-Vorbereitungs-Kurs) ist der kürzestmögliche in D.
Und den gibts _nur_ in Vollzeit.
HTH
Gruß Oll
*Schraubermeister*
Ja, es geht um den Meister im Friseurhandwerk.
Diesen gibt es aber auch als Abendkurs. Dauert ca.12 Monate.
Gruß
Adam
Warum??? Damit sich die Ladeneröffnung noch weiter verzögert???