Was sind typische "Umsatzrenditen vor Steuern" von erfolgreichen und
mittelmäßig erfolgreichen selbstständigen IT-Dienstleistern,
IT-Freiberuflern, IT-Consultants, IT/Elektro-Ingenieurbüros? Also da wo
nichts produziert wird und an Geschäftskosten im wesentlichen Auto,
Büro/Telephon, PCs und sicherlich auch etwas Software anfällt.
hier:
Umsatzrendite = Gewinn / Umsatz
Gewinn = Jahresüberschuß nach Abzug der persönlichen
Lebenshaltungskosten und Altersvorsorge.
bei der Geschäftsform "2-Mann Personengesellschaft / GbR" bzw "1-Mann
Freiberufler" und "1-Mann oder 2-Mann GmbH".
Also was bleibt "übrig", typischerweise, so im Schnitt.
Die "normalen" Lebenshaltungskosten und "normal übliche Altersvorsorge"
sollten da schon abgerechnet sein ( bei der GmbH über das
Geschäftsführergehalt, ansonsten gibts ja nur eine Kasse, aber selbst
wenn die Lebenshaltungskosten als Entnahme steuerpflichtig sind, so
nützt mir eine Berechnung mit diesen drin nix - irgend wovon muss Mensch
ja leben als Freiberufler ).
Google hat mir nicht weitergeholfen.
Ist 5% Umsatzrendite vor Steuern
üblich bzw. schon als ertragreich/erfolgreich und ÜBLICH für diese
Zielgruppe anzusehen ?
Oder eher 10% ?
Im Maschinenbau und im Handel sind ja deutlich geringere Umsatzrenditen
üblich - aber bei IT-Dienstleistern ist die Kapitalbindung ja nicht so
hoch...
MfG
Rolf, der die Angabe für eine "Zielformulierung seiner beruflichen
Zukunft der nächsten 10 Jahre als IT-Freelancer bzw. IT-Consultant"
benötigt, die ich an der FH Hannover im Kurs "NLP" als Hausarbeit
anzufertigen habe.
--
/ / / Alone on the data highway...
/ / like on an allee in Hannover-Herrenhausen
/ / / The Hemmerling (R) WEB site - Rolf Hemmerling, Germany
/ / http://www.hemmerling.com/
>Hallo !
>
>Was sind typische "Umsatzrenditen vor Steuern" von erfolgreichen und
>mittelmäßig erfolgreichen selbstständigen IT-Dienstleistern,
>IT-Freiberuflern, IT-Consultants, IT/Elektro-Ingenieurbüros? Also da wo
>nichts produziert wird und an Geschäftskosten im wesentlichen Auto,
>Büro/Telephon, PCs und sicherlich auch etwas Software anfällt.
>
>hier:
>Umsatzrendite = Gewinn / Umsatz
>Gewinn = Jahresüberschuß nach Abzug der persönlichen
>Lebenshaltungskosten und Altersvorsorge.
Der Gewinn hat doch erst einmal mit den persönlichen
Lebenshaltungskosten nichts zu tun, oder irre ich da?
>Ist 5% Umsatzrendite vor Steuern
>üblich bzw. schon als ertragreich/erfolgreich und ÜBLICH für diese
>Zielgruppe anzusehen ?
>Oder eher 10% ?
Das halte ich für das beschriebene Szenario für sehr wenig. Wo soll
das ganze andere Geld hin?
>Im Maschinenbau und im Handel sind ja deutlich geringere Umsatzrenditen
>üblich - aber bei IT-Dienstleistern ist die Kapitalbindung ja nicht so
>hoch...
Auch deshalb. Wenn du dann für einen wie oben beschriebenen
Dienstleister nur auf 10% kommst, sind die Kosten zu hoch, die Wege zu
weit oder die Preise zu niedrig.
Lutz
--
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>Was sind typische "Umsatzrenditen vor Steuern" von
>...erfolgreichen und mittelmäßig erfolgreichen ...
...das sind 2 Varianten
>...selbstständigen IT-Dienstleistern,
>IT-Freiberuflern,
>IT-Consultants,
>IT/Elektro-Ingenieurbüros?
...das sind noch einmal 4 Varianten
>Also da wo
>nichts produziert wird und an Geschäftskosten im wesentlichen Auto,
>Büro/Telephon, PCs und sicherlich auch etwas Software anfällt.
Porto
>hier:
>Umsatzrendite = Gewinn / Umsatz
>Gewinn = Jahresüberschuß nach Abzug der persönlichen
>Lebenshaltungskosten und Altersvorsorge.
Den Gewinn hast du *völlig* flasch definiert.
richtig (vereinfacht)
Gewinn = Betriebseinnahmen - Betriebsausgaben
Die persönliche Lebensführung hat da nix zu suchen!
>bei der Geschäftsform "2-Mann Personengesellschaft / GbR"
>bzw "1-Mann Freiberufler" und
> "1-Mann oder 2-Mann GmbH".
Das sind nochmal 3 Varianten
Das ist doch alles Kokolores. Jetzt sind das schon 2x4x3=24 Varianten,
die du dargestellt haben möchtest. Da gehst du völlig flsch an die
sache ran. Du kannst nicht fragen: Was ist denn so üblich an Gewinn.
OK, darf man fragen, aber nicht am Anfang.
Du mußt überlegen: Was *kann* ich. Was kann ich davon verkaufen.
Wieviel muß ich da aufwenden. Kann und will ich davon leben. Und erst
dann frage dich: Wie machen es andere?
>Also was bleibt "übrig", typischerweise, so im Schnitt.
Genug.
>Die "normalen" Lebenshaltungskosten und "normal übliche Altersvorsorge"
>sollten da schon abgerechnet sein...
Neeeiiin! Das kommt alles *nach* dem gewinn aus dem Unternehmen. Und
diese Kosten hängen seeehhhr von dem eigenen Anspruch an Komfort und
Bequemlichkeit ab.
>... ( bei der GmbH über das
>Geschäftsführergehalt,...
Quatsch, was hat denn das geschäftsführergehalt mit der Altersvorsorge
zu tun. Der beherrschende GF-GS ist SV-frei und zahlt z.B. *keine*
Rentenversicherung, er muß privat vorsorgen.
>... ansonsten gibts ja nur eine Kasse,...
Hä? Aber warum denn? Der Selbständige wäre ja mit dem Klammerbeutel
gepudert, wenn er privates geld und Unternehmensgeld wischiwaschi
vermischen würde.
>... aber selbst
>wenn die Lebenshaltungskosten als Entnahme steuerpflichtig sind, so
>nützt mir eine Berechnung mit diesen drin nix - irgend wovon muss Mensch
>ja leben als Freiberufler ).
[ ] Du verstehst das ganze Leben eines *Selbständigen* überhaupt
nicht.
>Google hat mir nicht weitergeholfen.
Google ist nur so klug wie sein Benutzer. Sorry.
>Ist 5% Umsatzrendite vor Steuern
>üblich bzw. schon als ertragreich/erfolgreich und ÜBLICH für diese
>Zielgruppe anzusehen ?
>Oder eher 10% ?
Ich mache in Software und da habe ich ca. 35% Betriebsausgaben auf
meine Einnahmen. Also 65% vom Umsatz ist Gewinn. Jetzt frage ich dich
ernsthaft: Was in Gottes namen nutzt dir diese Zahl?
>Im Maschinenbau und im Handel sind ja deutlich geringere Umsatzrenditen
>üblich - aber bei IT-Dienstleistern ist die Kapitalbindung ja nicht so
>hoch...
Bitte schwafel nicht mit weiteren Begriffen, die dir nix sagen.
>MfG
>Rolf, der die Angabe für eine "Zielformulierung seiner beruflichen
>Zukunft der nächsten 10 Jahre als...
>... IT-Freelancer bzw. IT-Consultant"
Mit welchem hochtönenden Denlisch man das auch umschreibt ist egal: Du
mußt nach Auftraggebern rennen, diese ggf. halten. Dazu mußt du
wissen, welche Dienstleistungen am Markt gefragt sind und *genau* dies
lernen - und noch mehr, was dann in 5-10 Jahren dran kommt. Dazu
brauchst du eine Nase.
Was ich merke ist nur, daß du hier fragst, wie es die anderen Lemminge
machen, damit du mitmachen kannst.
>benötigt, die ich an der FH Hannover im Kurs "NLP" als Hausarbeit
>anzufertigen habe.
Na dann viel Erfolg.
Martin
PS: Bin grad nicht so gut drauf, merkt man das?
>Martin
>
>PS: Bin grad nicht so gut drauf, merkt man das?
<tuschel>
ja
</tuschel>
> Das ist doch alles Kokolores. Jetzt sind das schon 2x4x3=24 Varianten,
> die du dargestellt haben möchtest. Da gehst du völlig flsch an die
> sache ran. Du kannst nicht fragen: Was ist denn so üblich an Gewinn.
> OK, darf man fragen, aber nicht am Anfang.
>
> Du mußt überlegen: Was *kann* ich. Was kann ich davon verkaufen.
> Wieviel muß ich da aufwenden. Kann und will ich davon leben. Und erst
> dann frage dich: Wie machen es andere?
Nö.
Ich brauche für eine "Zielformulierung" einen Maßstab, an dem ich
erkenne, ob ich mein Ziel "IT-Freelancer/ IT-Consultant" ERREICHT habe
- am besten ja doch wohl über die Umsatzrendite.
>>Die "normalen" Lebenshaltungskosten und "normal übliche Altersvorsorge"
>>sollten da schon abgerechnet sein...
> Neeeiiin! Das kommt alles *nach* dem gewinn aus dem Unternehmen. Und
> diese Kosten hängen seeehhhr von dem eigenen Anspruch an Komfort und
> Bequemlichkeit ab.
Bei Personengesellschaft sicherlich, bei GmbH ja schon wieder nicht,
ich hatte ja versucht auszudrücken daß wir da mal von einem
"Lebensminimum" ausgehen sollten, in Norddeutschland sicherlich 1000 EUR
netto pro Person, in Süddeutschland sicherlich deutlich mehr,
damit private Miete+Krankenkasse + Lebensgrundbedarf bezahlt werden
können...
ein betrieblich genutzes Auto würde ja schon wieder (teilweise) über
Betriebskosten laufen.
>>... ansonsten gibts ja nur eine Kasse,...
> Hä? Aber warum denn? Der Selbständige wäre ja mit dem Klammerbeutel
> gepudert, wenn er privates geld und Unternehmensgeld wischiwaschi
> vermischen würde.
Doch doch bei der Personengesellschaft mit persönlicher Haftung ist das
ja genau doch der Fall !!!
>>Ist 5% Umsatzrendite vor Steuern
>>üblich bzw. schon als ertragreich/erfolgreich und ÜBLICH für diese
>>Zielgruppe anzusehen ?
>>Oder eher 10% ?
>
>
> Ich mache in Software und da habe ich ca. 35% Betriebsausgaben auf
> meine Einnahmen. Also 65% vom Umsatz ist Gewinn. Jetzt frage ich dich
> ernsthaft: Was in Gottes namen nutzt dir diese Zahl?
Stellst Du Individual-Software her bzw. arbeitest als Honorkraft bzw.
Subunternehmer für Dritte,
oder verkaufst Du Deine Software als Produkt "mehrfach" ?
Wenn man bei IT-Freelancern, von woanders gehört
MINIMUM 5000 EUR EInnahmen pro Monat wenn man das nach einer Anlaufphase
nicht schafft soll man's besser sein lassen als
Dienstleistungs-Einzelkämpfer egal ob Freiberufler oder
Gewerbepflichtiger egal in welcher Branche, wenn's gut läuft 10.000 EUR
Einnahmen pro Monat ausgeht,
dann war die Frage eben wie "dicke" es am Jahresende noch übrig ist -
als Rücklage für schlechte Zeiten,
extra Altersvorsorge über das Minimum hinausgehen.
*** Wenn Du also 65% des Umsatzes als Betriebsüberschuß hast,
wieviel ist dann davon für einen (relativ knappen, nichtluxeriösen)
Lebensunterhalt reserviert ? Das ist dann natürlich die Frage nach dem
ABSOLUTEN Jahresumsatz, klar.
> Mit welchem hochtönenden Denlisch man das auch umschreibt ist egal: Du
> mußt nach Auftraggebern rennen, diese ggf. halten. Dazu mußt du
> wissen, welche Dienstleistungen am Markt gefragt sind und *genau* dies
> lernen - und noch mehr, was dann in 5-10 Jahren dran kommt. Dazu
> brauchst du eine Nase.
>
> Was ich merke ist nur, daß du hier fragst, wie es die anderen Lemminge
> machen, damit du mitmachen kannst.
Naja, aufgrund meines Lebensweges
http://www.hemmerling.com/html/cv/
ist Zwangsselbstständigkeit ohne eigene Geschäftsidee und ohne
Eigenkapital, eben als Honorarkraft in der IT-Branche, so das ziemlich
einzigste was mir noch bleibt...
Du meinst also, daß ich nur eine "Bestätigung" suche, um mich im Ich-AG
Stil als Lemming völlig planlos auf den Markt zu schmeissen und dann
saft- und kraftlos zu versagen ? Ich zaudere eher und suche jede Menge
Ausflüchte und "weitere Ausbildungen und Kurse"
http://www.hemmerling.com/html/cv.de/calendar.html
, um nicht dahinzukommen :-). Um Sozialhilfe im Alter komm ich nicht
drumrum, nur will ich mir vorher ein schönes Leben machen und mich nicht
für nichts und wieder nichts abrackern - unbezahlte Überstunden wären
ein Graus für mich ( weil es ja auch kein "Über-Brot" oder "Über-Wurst"
im Supermarkt kostenlos gibt - das nennt man dort Diebstahl oder gar
Plünderei :-( ).
Tschau
Rolf
>>Ist 5% Umsatzrendite vor Steuern
>>üblich bzw. schon als ertragreich/erfolgreich und ÜBLICH für diese
>>Zielgruppe anzusehen ?
>>Oder eher 10% ?
> Das halte ich für das beschriebene Szenario für sehr wenig. Wo soll
> das ganze andere Geld hin?
Nun, im Zeitalter der Ich-AG kommt's dank Marktsättigung erst gar nicht
rein...
Und eben man ist zeitlich nicht voll ausgelastet, sondern nimmt seine
"Hohen" Honorarsätze nur wenige Tage im Monat ein...
>
>
>>Im Maschinenbau und im Handel sind ja deutlich geringere Umsatzrenditen
>>üblich - aber bei IT-Dienstleistern ist die Kapitalbindung ja nicht so
>>hoch...
> Auch deshalb. Wenn du dann für einen wie oben beschriebenen
> Dienstleister nur auf 10% kommst, sind die Kosten zu hoch, die Wege zu
> weit oder die Preise zu niedrig.
Sehe ich auch so !
Aber man kann ja als Einzelner eine Branche nicht ändern,
sondern das lehrt ja das Marketing für Ich-AGs,
man muss sich preislich UNTER dem immer schwindenden Marktniveau
einordnen, um überhaupt Aufträge zu bekommen.
Dumping-Preise sind eine ausdrücklich empfohlende Preispolitik für
Existenzgründer ( auch wenn einige immer dagegenreden - es hilft ja nix,
wenn man keine Aufträge ranbekommt mit "normalen" Preisen ).
Tschau
Rolf
> Martin Hentrich wrote:
>> Du mußt überlegen: Was *kann* ich. Was kann ich davon verkaufen.
>> Wieviel muß ich da aufwenden. Kann und will ich davon leben. Und erst
>> dann frage dich: Wie machen es andere?
> Nö.
> Ich brauche für eine "Zielformulierung" einen Maßstab, an dem ich
> erkenne, ob ich mein Ziel "IT-Freelancer/ IT-Consultant" ERREICHT habe
> - am besten ja doch wohl über die Umsatzrendite.
Du solltest irgendwo ins Management gehen. Die rechnen auch immer mit
den falschen Zahlen.
Was hilft Dir eine Umsatzrendite von 95%, wenn Du nur 800 EUR Umsatz im
Monat hast?
> *** Wenn Du also 65% des Umsatzes als Betriebsüberschuß hast,
> wieviel ist dann davon für einen (relativ knappen, nichtluxeriösen)
> Lebensunterhalt reserviert ? Das ist dann natürlich die Frage nach dem
> ABSOLUTEN Jahresumsatz, klar.
Eben deshalb hat der private Bedarf nichts mit dem Gewinn des
Unternehmens zu tun: Was ein "relativ knapper, nicht luxeriöser
Lebensunterhalt" ist, definiert jeder anders. Schau mal in die
Sozialhilfetabellen, so ähnlich ist diese definiert ;-).
Viele Grüße
Joachim
--
Dr. Joachim Wiesemann
http://www.bestviewed.de/ Seiten über Webdesign und Usability
http://jwiesemann.com/ Ingenieurdienstleistungen, Usabilityberatung
"Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche!"
> Dumping-Preise sind eine ausdrücklich empfohlende Preispolitik für
> Existenzgründer ( auch wenn einige immer dagegenreden - es hilft ja nix,
> wenn man keine Aufträge ranbekommt mit "normalen" Preisen ).
Wer empfiehlt solchen Schwachsinn? Preisdumping geht praktisch immer
nach hinten los.
Was hast Du davon, wenn Du mit Preisdumping ein paar Kunden fängst, von
denen Du nicht Leben kannst? Sobald Du die Preise erhöhst, sind die
Kunden wieder weg. Dann versuche lieber gleich welche zu finden, von
denen Du auch leben kannst.
> Am Fri, 22 Jul 2005 08:35:06 +0200 schrieb Rolf Hemmerling:
>
>> Dumping-Preise sind eine ausdrücklich empfohlende Preispolitik für
>> Existenzgründer ( auch wenn einige immer dagegenreden - es hilft ja nix,
>> wenn man keine Aufträge ranbekommt mit "normalen" Preisen ).
>
> Wer empfiehlt solchen Schwachsinn? Preisdumping geht praktisch immer
> nach hinten los.
>
> Was hast Du davon, wenn Du mit Preisdumping ein paar Kunden fängst, von
> denen Du nicht Leben kannst? Sobald Du die Preise erhöhst, sind die
> Kunden wieder weg. Dann versuche lieber gleich welche zu finden, von
> denen Du auch leben kannst.
Nein, er hat schon recht, Du musst seine Meinung nicht gleich als
"Schwachsinn" beleidigen.
Aber ich würde das anders nennen: die Marktpreise für Newcommer sind sehr
deutlich niedriger als für alte Hasen. Niemand zahlt einem neu in den Markt
kommenden ITler bei seinem ersten Auftrag so viel wie demjenigen, der
haufenweise Referenzen vorweisen kann. Man kann das so ausdrücken, dass der
Newcommer Preisdumping betreibt, aber das ist falsch, denn er folgt nur den
Gesetzen des Marktes.
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--
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Und klar ist, daß der erzielbare Honorar-Stundenlohn natürlich auch eine
Rolle spielt.
> Eben deshalb hat der private Bedarf nichts mit dem Gewinn des
> Unternehmens zu tun: Was ein "relativ knapper, nicht luxeriöser
> Lebensunterhalt" ist, definiert jeder anders. Schau mal in die
> Sozialhilfetabellen, so ähnlich ist diese definiert ;-).
Ja gut aber was nützt mir ne tolle Umsatzrendite,
wenn nach dem ABzug "üblicher" Lebenshaltungskosten ( knapp über
Sozialhilfe so auf BAFÖG-Niveau sagen wir mal )
nix übrigbleibt ?
Also wäre eine gute Überprüfung einer Zielformulierung "als
IT-Freelancer arbeiten":
"Jährliche Umsatzrendite 50% vor Steuern bei Jahresumsatz 120.000 EUR",
weil einem 120.000 EUR Jahresumsatz nix nutzen wenn die Umsatzrendite 0%
ist und natürlich nutzen die 50% Umsatzrendite nix wenn eben der
jahresumsatz nicht stimmt....
o.k.
Ich *arbeite* ja gerade an der Zielformulierung nach dem S.M.A.R.T Prinzip
http://www.google.com/search?hl=en&lr=&safe=off&q=zielformulierung+S.M.A.R.T.&btnG=Search
, also hilft so eine Diskussion auch, mir über die Lösung meiner
Hausaufgabe nachzudenken...
> Am Fri, 22 Jul 2005 08:57:14 +0200 schrieb Joachim Wiesemann:
>
>> Am Fri, 22 Jul 2005 08:35:06 +0200 schrieb Rolf Hemmerling:
>>
>>> Dumping-Preise sind eine ausdrücklich empfohlende Preispolitik für
>>> Existenzgründer ( auch wenn einige immer dagegenreden - es hilft ja nix,
>>> wenn man keine Aufträge ranbekommt mit "normalen" Preisen ).
>>
>> Wer empfiehlt solchen Schwachsinn? Preisdumping geht praktisch immer
>> nach hinten los.
>>
>> Was hast Du davon, wenn Du mit Preisdumping ein paar Kunden fängst, von
>> denen Du nicht Leben kannst? Sobald Du die Preise erhöhst, sind die
>> Kunden wieder weg. Dann versuche lieber gleich welche zu finden, von
>> denen Du auch leben kannst.
>
> Nein, er hat schon recht, Du musst seine Meinung nicht gleich als
> "Schwachsinn" beleidigen.
Es ist Schwachsinn. Ein Dumpingpreis ist eine Marktverdrängungswaffe,
eingesetzt von jemandem, der durch Größe, Masse oder Quersubvention Preise
anbieten kann, bei der die Konkurrenz nicht mit kann. IdR ist das bei einem
Markteinsteiger nicht möglich, zumindest nicht in dem angesprochenen
Marktsegment. Und auch bei den großen Teilnehmern geht das oft nach hinten
los.
> Aber ich würde das anders nennen: die Marktpreise für Newcommer sind sehr
> deutlich niedriger als für alte Hasen.
Das ist etwas völlig anderes, nämlich marktgerechte Preise, keine
Dumpingpreise.
Ein Newcomer hat dann Chancen, wenn er sich auf seine Stärken konzentriert.
Das sollten im IT-Bereich Flexibilität und frisches Know-How bei
_moderaten_ Preisen sein.
:-) Jockel
>>>... ansonsten gibts ja nur eine Kasse,...
>> Hä? Aber warum denn? Der Selbständige wäre ja mit dem Klammerbeutel
>> gepudert, wenn er privates geld und Unternehmensgeld wischiwaschi
>> vermischen würde.
>Doch doch bei der Personengesellschaft mit persönlicher Haftung ist das
>ja genau doch der Fall !!!
Hier wird nichts vermischt.
Mir wurde erklärt, daß wenn Freiberufler nicht wenigstens 50 EUR/h
einnehmen, bei einer relativ geringen berechenbaren Stundenzahl pro
Woche bzw. Monat,
dann klappts nicht.
Also 5000 EUR MINDEST-Einnahme für Freiberufler pro Monat = 100 h/ Monat
= 25 h / Woche BEZAHLT,
den Rest der Zeit verbringt man UNBEZAHLT z.B. mit An- und Abfahrt,
Aquise, Networking, Weiterbildung,...
( das wurde mir auf IT-Existenzgründungsveranstaltungen als POSITIVES
Beispiel dargestellt, also auf mehr als 20 h/ Woche BEZAHLT kommt man
nicht als Freiberufler bei "kleinen" Auftragsgrößen ).
Und bei auch nur 40 EUR /h und sagen wir 15 h / Woche BEZAHLT sind wir
schon bei "nur" 2400 EUR Einnahme pro Monat - das ist DEUTLICH zu wenig,
und es kann sein, daß der Freiberufler GENAUSO "zeitlich ausgelastet"
ist wie der der 5000 EUR pro Monat hat....
Und für 2400 EUR / Monat brutto als Selbstständiger arbeiten ist ja nun
wirklich DUMPING.
Man unterscheide also zwischen dem Honorar-Stundensatz ( wehe wenn
weniger als 50 EUR, besser man ist bei 100 EUR ), Honorar-Tagessatz (
z.B. 400.. 500 EUR ), dem was man dem Kunden für einen Auftrag berechnet
( z.B. 40 Tage = 2 Monate, aber da dann schon nicht mit "vollem"
Honorarsatz sondern abgedeckelt deutlich weniger, weil man dafür dann
aber "am Stück" bezahlt wird z.B. mit 40 h / Woche ), und den
Monatseinnahmen. Gedumpt wird überall, WEH tuts nur wenn die
Monatseinnahmen nicht "stimmen" !
Bei Kapitalgesellschaften versteuert der Geschäftsführer sein Einkommen
wie ein ARbeitnehmer, auch wenn ihm das Unternehmen gehört. Das
Unternehmen sieht das Geschäftsführer-Einkommen als Ausgabe.
Bei einer Personengesellschaft ( GbR) zahlt der (Einzel)Unternehmer
seine Steuern auf seinen Jahresüberschuß - muß aber die private Entnahme
mit versteuern, hat also nur "eine Kasse" und muss bei Verlust mit
seinem Privatvermögen dafür haften. Entnahme von Geldern aus der GmbH
ist nicht einfach möglich. Er unterschreibt und haftet auch für alle
Verträge und Kredite.
Steuerlich geltend machen kann er nur Betriebsausgaben für seinen
Betriebn, aber der Gewinn ( nach Steuern) bleibt ihm PERSÖNLICH.Entnahme
von Geldern ist einfach möglich.
> Also wäre eine gute Überprüfung einer Zielformulierung "als
> IT-Freelancer arbeiten":
>
> "Jährliche Umsatzrendite 50% vor Steuern bei Jahresumsatz 120.000
> EUR",
Bitte was? Das ist kein Ziel. Das ist ein Wunsch. Und das Ziel zum
Wunsch ist der Weg.
Also erstmal Kunden und Aufträge, wo Kohle bei rum kommt. Und dann kann
man von Umsatzrenditen sprechen.
> Ich *arbeite* ja gerade an der Zielformulierung nach dem S.M.A.R.T
> Prinzip
> http://www.google.com/search?hl=en&lr=&safe=off&q=zielformulierung+
> S.M.A.R.T.&btnG=Search , also hilft so eine Diskussion auch, mir
> über die Lösung meiner Hausaufgabe nachzudenken...
Schön. Das ist eine Möglichkeit, um an sein Ziel zu kommen.
Ich rate Dir zu überlegen, was Du willst. Was ist Dein Wunsch? Deine
Vision? Wie stellst Du Dir Dein Leben vor? Und dann schreibst Du auf,
was Du dazu alles brauchst. Woher Du es bekommst, wer Dir dazu helfen
kann. Und dann hast Du automatisch Deine Ziele. Das kannst Du dann
umsetzen. Zielgerichtet und konsequent.
Und immer kleine Schritte machen. Die kleinen Erfolge kommt so
schneller und motivieren zum Weitermachen.
Patrick Schnabel
> Dumping-Preise sind eine ausdrücklich empfohlende Preispolitik für
> Existenzgründer ( auch wenn einige immer dagegenreden - es hilft
> ja nix, wenn man keine Aufträge ranbekommt mit "normalen" Preisen
> ).
Preis-Dumping, also den marktüblichen Preis unterschreiten,
funktioniert nur dann, wenn dadurch schnell viele Marktanteile zu
bekommen sind und nach erreichen der Marktanteile der Preis ohne
Verlust der Marktanteile wieder angehoben werden kann.
Wo funktioniert Preis-Dumping wirklich?
Beispiel: Es handelt sich um ein Produkt oder eine Dienstleistung, die
nicht weit verbreitet, also eher seltener zu bekommen ist. Ein
Marktteilnehmer verkauft dann unter Preis und erringt die
Marktführerschaft. In Zusammenhang mit einem guten Marketing setzt sich
beim Kunden das Produkt oder die Dienstleistung mit dem Marktführer
fest. Der kann dann den Preis erhöhen. Die paar Kunden, die er dabei
verliert, gleicht er durch die Umsatzsteigerung wieder aus.
Ich denke da z. B. an Microsoft, eBay, ...
Fällt jemand noch was ein? Von den Großen kann man immer noch was
lernen.
Wo funktioniert Preis-Dumping nicht?
Klassische Produkte, vor allem mit Niedrig-Preis-Niveau, und
Dienstleistungen, die es an jeder Ecke gibt oder von jedem Hanswurst
gemacht werden können.
Da gehört auch IT-Dienstleistung dazu.
Es sei denn, man spezialisiert sich und lässt die Themen weg, die in
jeder IT-Fachzeitschrift behandelt werden. Siehe ComputerBild, PCWelt,
etc.
> Jockel Hofmann wrote:
>> Ein Newcomer hat dann Chancen, wenn er sich auf seine Stärken
>> konzentriert. Das sollten im IT-Bereich Flexibilität und frisches
>> Know-How bei _moderaten_ Preisen sein.
> naja, aber sobald die 50 EUR Honorar-Stundenlohn DEUTLICH unterschritten
> sind, fängt das Dumping an.
Das hat mit dumping nichts zu tun, sondern mit marktüblichen Preisen.
> Mir wurde erklärt, daß wenn Freiberufler nicht wenigstens 50 EUR/h
> einnehmen, bei einer relativ geringen berechenbaren Stundenzahl pro
> Woche bzw. Monat,
> dann klappts nicht.
Was durchaus zum Großteil richtig ist.
> Also 5000 EUR MINDEST-Einnahme für Freiberufler pro Monat = 100 h/ Monat
> = 25 h / Woche BEZAHLT,
> den Rest der Zeit verbringt man UNBEZAHLT z.B. mit An- und Abfahrt,
> Aquise, Networking, Weiterbildung,...
soweit ok.
> ( das wurde mir auf IT-Existenzgründungsveranstaltungen als POSITIVES
> Beispiel dargestellt, also auf mehr als 20 h/ Woche BEZAHLT kommt man
> nicht als Freiberufler bei "kleinen" Auftragsgrößen ).
Durchaus richtig.
> Und bei auch nur 40 EUR /h
kommt sehr auf die Qualifikation an. Bei einem "ITler" mit ordentlicher
Ausbildung halte ich das für zu wenig, weil ein Kunde wegen des Preises
einen Pferdefuß vermutet. Oder die Unerfahrenheit des Anbieters ausnutzt.
> und sagen wir 15 h / Woche BEZAHLT sind wir
> schon bei "nur" 2400 EUR Einnahme pro Monat - das ist DEUTLICH zu wenig,
Auf die Dauer ja. Während der Markteintrittsphase, die im Schnitt drei Jahre
dauert, aber völlig ok.
> und es kann sein, daß der Freiberufler GENAUSO "zeitlich ausgelastet"
> ist wie der der 5000 EUR pro Monat hat....
Eher mehr.
> Und für 2400 EUR / Monat brutto als Selbstständiger arbeiten ist ja nun
> wirklich DUMPING.
Nein. Das ist sehr wenig, hat aber mit Dumpingpreisen nichts zu tun, sondern
mit den Effekten, neu auf dem Markt zu sein.
Wenn ein erfahrener IT-Mensch mit 95% Auslastung seine Preise auf EUR 35
senkt, damit selbst im Stundensatz noch billiger ist, als der
Neueinsteiger, dann ist das Preisdumping, mit dem Effekt, dass der neue 20%
Auslastung bei 40 EUR hat -> EUR 1280/mon, und der alte Hase 105% bei 35
EUR -> EUR 5880/mon.
Der Neue wird nicht zu Potte kommen und nach einer gewissen Zeit das
Handtuch schmeißen, der Alte bleibt Platzhirsch. Das ist die Idee von
Preisdumping.
Niedrige Preise, weil der Markt nicht mehr hergibt, oder ein geringes
Monatseinkommen wegen niedriger Auslastung haben nichts mit Dumpingpreisen
zu tun.
Rolf Hemmerling schrieb:
> Also wäre eine gute Überprüfung einer Zielformulierung "als
> IT-Freelancer arbeiten":
>
> "Jährliche Umsatzrendite 50% vor Steuern bei Jahresumsatz 120.000 EUR",
Nein. Die Umsatzrendite ist für diesen Bereich einfach eine Größe ohne
nennenswerte Aussagekraft.
Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
> Also wäre eine gute Überprüfung einer Zielformulierung "als
> IT-Freelancer arbeiten":
>
> "Jährliche Umsatzrendite 50% vor Steuern bei Jahresumsatz
> 120.000 EUR",
So ein Unfug. Du brauchst kein Umsatzziel und irgendwelche
Fantasiezahlen, Du brauchst Umsatz.
Und als Kalkulationsgrundlage (solange Du noch nicht
bilanzierst) eine einfache EÜR, die Dir zeigt, wieviel Du zum
Leben übrig hast.
Grüße
Matthias
und das was ich so nannte eben was anderes, "marktgerechte Preise". O.k.
was dazugelernt. Danke
Insgesamt kann ich all Deinen Beispielen folgen und zustimmen.
> Und eben man ist zeitlich nicht voll ausgelastet, sondern
> nimmt seine "Hohen" Honorarsätze nur wenige Tage im Monat
> ein...
Das Ziel kann es also nicht sein, die Preise zu senken, sondern
die Auslastung zu erhöhen.
> Aber man kann ja als Einzelner eine Branche nicht ändern,
> sondern das lehrt ja das Marketing für Ich-AGs,
> man muss sich preislich UNTER dem immer schwindenden
> Marktniveau einordnen, um überhaupt Aufträge zu bekommen.
Wer ein solches Marketing lehrt, gehört jeden Tag aufs neue
gehauen.
> Dumping-Preise sind eine ausdrücklich empfohlende
> Preispolitik für Existenzgründer ( auch wenn einige immer
> dagegenreden - es hilft ja nix, wenn man keine Aufträge
> ranbekommt mit "normalen" Preisen ).
Das ist absolut unmöglich, da Dumping-Preise maximal die
Selbstkosten decken, und häufig noch nicht einmal das. Ein
Existenzgründer, der mit Dumping-Preisen arbeitet, bringt also
Geld mit.
Wer mit Dumping-Preisen arbeitet, will in möglichst kurzer zeit
Martanteil an sich raffen. Dazu benötigt er Marktmacht und eine
starke Kommunikation nach außen. Beides hat ein Existenzgründer
nicht.
Grüße
Matthias
> Also erstmal Kunden und Aufträge, wo Kohle bei rum kommt. Und dann kann
> man von Umsatzrenditen sprechen.
Ich kann ja mal meine Hausaufgabe hier in die NG reinstellen ( 15 Folien
mit wenigen Worten, also problemlos in einer Message in ASCII-Form
überschaubar ) :-).
also
1. Ziel positiv formulieren, für die nächsten 10 Jahre:
"ich möchte meinen Lebensunterhalt als IT-Consultant und IT-Freelancer
verdienen, mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik und Embedded Systems".
2. Ziel im Kontext genau bestimmen:
2007: Diplom als Dipl-Ing (FH) Elektrotechnik
Ab 2007: Arbeit als Honorarkraft - eben KEINE Erstellung von Gewerken
Ab 2010: Gewinne (# da fehlt mir noch die Formulierung, ich würde da
dann gern bei den 5000 EUR /Monat sein nach 3 Jahren)
Ab 2011 Arbeit als Projektleiter bzw. Subunternehmer ( also nicht mehr
"nur" als Honorarkraft, sondern auch Erstellung von Gewerken mit kleinem
eigenen Team oder alleine, bzw. verantwortlich dafür ). ***Ich hab nur
noch keine Ahnung, ob man von der Honorarkraft überhaupt und wie dahin
aufsteigen kann ***
Ab 2015 Verzicht auf finanzielle Grundsicherung durch Eltern - über die
Eltern kann ich eventuelle Verluste in den Anfangsjahren ausgleiche -
wenn ich Vollzeit Freiberufler bin kann ich ja sonst kein Geld
erwirtschaften)
4-6 hier mal weggelassen
7. Woran erkennst Du, daß Du Dein Ziel erreicht hast ?
a)2010-2015: Jährliche Umsatzrendite 50% vor Steeurn bei Jahresumsatz
120.000 EUR
UND b) Ich bin Projektleiter
UND c) Ich bin weiterhin gesund, leistungsfähig und geschäftsfähig
Diese Zielformulierung ist so wie für die Hausarbeit gefordert eine
Sache OHNE "oder" und "bzw"s, man soll sich auf EINE Entwicklung
konzentrieren die sind hier nur dazugefügt, damit ich nicht völlig
blauäugig erscheine - natürlich KANN es sein, daß ich nie Projekte leite
und nie Gewerke erstelle und nie ein eigenes Team haben werde... ohne
daß es mir schlechtgeht.
> Schön. Das ist eine Möglichkeit, um an sein Ziel zu kommen.
> Ich rate Dir zu überlegen, was Du willst. Was ist Dein Wunsch? Deine
> Vision? Wie stellst Du Dir Dein Leben vor? Und dann schreibst Du auf,
> was Du dazu alles brauchst. Woher Du es bekommst, wer Dir dazu helfen
> kann. Und dann hast Du automatisch Deine Ziele. Das kannst Du dann
> umsetzen. Zielgerichtet und konsequent.
Das ist der Punkt 4-6, und 8:
4. Ziele mit der VAKOG ( Visuell - audiotiv- kinästethisch,
olfaktorisch, gustatorisch ) erleben
5. Ist das Ziel selbst erreichbar
6. Wie stark ist Deine Motivation
8. Ökologie und Systemcheck
Das alles soll jetzt prognostisch in der Zielformulierung knapp stehen.
Straight, ohne Verästelung ( also nur einen Teil der Möglichkeiten
behandelnd ).
> Jockel Hofmann wrote:
> > Ein Newcomer hat dann Chancen, wenn er sich auf seine
> > Stärken konzentriert. Das sollten im IT-Bereich
> > Flexibilität und frisches Know-How bei _moderaten_ Preisen
> > sein.
> naja, aber sobald die 50 EUR Honorar-Stundenlohn DEUTLICH
> unterschritten sind, fängt das Dumping an.
Was nimmst Du als Berechnungsgrundlage? Vielleicht sind
niegdrige Preise einfach nur das übliche Preisneveau.
> Mir wurde erklärt, daß wenn Freiberufler nicht wenigstens 50
> EUR/h einnehmen, bei einer relativ geringen berechenbaren
> Stundenzahl pro Woche bzw. Monat, dann klappts nicht.
Mit einer solchen fixen Zahl zu rechnen kann für eine
überschlägige Rechnung sinnvoll sein, ansonsten ist eine solche
Aussage nur falsch.
> Man unterscheide also zwischen dem Honorar-Stundensatz ( wehe
> wenn weniger als 50 EUR, besser man ist bei 100 EUR ),
Noch besser ist man bei 400,- Euro/Std. Anwälte nehmen das z.B..
> und den Monatseinnahmen.
Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
> Gedumpt wird überall,
Nein.
> WEH tuts nur wenn die Monatseinnahmen nicht "stimmen" !
Auch das ist falsch.
Grüße
Matthias
Na gut, das wird nicht schaden. Aber:
> 2. Ziel im Kontext genau bestimmen:
> 2007: Diplom als Dipl-Ing (FH) Elektrotechnik
> [Zwischenschritte gesnipped]
> Ab 2015 Verzicht auf finanzielle Grundsicherung durch Eltern - über die
> Eltern kann ich eventuelle Verluste in den Anfangsjahren ausgleiche -
> wenn ich Vollzeit Freiberufler bin kann ich ja sonst kein Geld
> erwirtschaften)
_Das_ machen _normale_ Eltern mit? Hattest Du oben nicht geschrieben
(in Deiner "positiven Formulierung"), _Du_ willst Deinen Lebensunterhalt
verdienen?
> Diese Zielformulierung ist so wie für die Hausarbeit gefordert eine
> Sache OHNE "oder" und "bzw"s, man soll sich auf EINE Entwicklung
> konzentrieren die sind hier nur dazugefügt, damit ich nicht völlig
> blauäugig erscheine
Gib's zu: So eine Hausarbeit ist eine reine AB-Maßnahme, die _nie_ einer
liest...
Gruß
Bodo
Bodo Rzany wrote:
> Rolf Hemmerling schrieb im Artikel <42e0b868$0$4449$9b62...@news.freenet.de>:
>
>>1. Ziel positiv formulieren, für die nächsten 10 Jahre:
>>"ich möchte meinen Lebensunterhalt als IT-Consultant und IT-Freelancer
>>verdienen, mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik und Embedded Systems".
>>2. Ziel im Kontext genau bestimmen:
>>2007: Diplom als Dipl-Ing (FH) Elektrotechnik
>>[Zwischenschritte gesnipped]
>>Ab 2015 Verzicht auf finanzielle Grundsicherung durch Eltern - über die
>>Eltern kann ich eventuelle Verluste in den Anfangsjahren ausgleiche -
>>wenn ich Vollzeit Freiberufler bin kann ich ja sonst kein Geld
>>erwirtschaften)
> _Das_ machen _normale_ Eltern mit? Hattest Du oben nicht geschrieben
> (in Deiner "positiven Formulierung"), _Du_ willst Deinen Lebensunterhalt
> verdienen?
Ja aber wie soll ich sonst Anfangsverluste auffangen ?
Wenn ich davon ausgehen könnte,
trotz der Marktsättigung als Berufsanfänger mit meinen GERINGEN Skills
sofort Arbeit zu finden, von der ich leben kann,
dann ist ja eh die Frage warum nun als Freiberufler ?
Antwort: Weil mich aufgrund meines Alters und Lebensweg
http://www.hemmerling.com/html/cv/
niemand mehr fest einstellt.
Und ob meine IT-Skills wirklich GUT GENUG sind für Festanstellung oder
Freiberufliche Arbeit, hab ich ja eh meine Zweifel. Wäre ich "besser"
aus Sicht der Wirtschaft, spräche ja nichts gegen übliche Festanstellung
und dann halt "Einarbeitung in die Materie des konkreten Jobs", bei
freiberuflicher Tätigkeit hab ich keine Zeit für Einarbeitung, sondern
die Auftraggeber erwarten punktgenaue Arbeit,
d.h. nur abrufbare Skills zählen.
Und da kann es sein, daß ich nur wenige Wochen im ersten Jahr überhaupt
beschäftigt bin, und den Rest mit Kaltaquise-Versuchen vergeude....
aber ich brauche trotzdem meinen Lebensunterhalt - und der kann dann ja
nur von den Eltern kommen ( ich krieg keine Sozialhilfe / ALG II ).
Und daß 2015 Ende ist, liegt
a) daran, daß die 10 Jahre um sind und ich einen würdigen Endpunkt
finden wollte
b) meine Mutter dann 93 ist, also entweder im Altersheim mit hohem
Tagessatz so daß sie mich nicht mehr unterstützen kann, oder aber es
könnte sein daß 93 in etwa ihre realistische Lebenserwartung ist ( und
ihre Beamten-Pension dann natürlich mit dem Tode versiegt ).
>>Diese Zielformulierung ist so wie für die Hausarbeit gefordert eine
>>Sache OHNE "oder" und "bzw"s, man soll sich auf EINE Entwicklung
>>konzentrieren die sind hier nur dazugefügt, damit ich nicht völlig
>>blauäugig erscheine
> Gib's zu: So eine Hausarbeit ist eine reine AB-Maßnahme, die _nie_ einer
> liest...
Moment - die ist für mich selber.
>
> Gruß
> Bodo
>Martin Schoenbeck wrote:
>>>Also wäre eine gute Überprüfung einer Zielformulierung "als
>>>IT-Freelancer arbeiten":
>>>"Jährliche Umsatzrendite 50% vor Steuern bei Jahresumsatz 120.000 EUR",
>> Nein. Die Umsatzrendite ist für diesen Bereich einfach eine Größe ohne
>> nennenswerte Aussagekraft.
>> Gruß Martin
>O.k dann nur nacktes Jahreseinkommen ( und natürlich "hoffen", daß sich
>die Kosten in Grenzen halten ) ?! als ÜBERPRÜFUNG ob man sein Ziel
>erreicht hat ( das Ziel ist ja "Lebensunterhalt als IT-Freelancer
>verdienen" ).
Beim Jahreseinkommen sind die Kosten schon abgezogen. Nenn es
Jahreseinnahmen oder auch Jahresumsatz.
>Das ist absolut unmöglich, da Dumping-Preise maximal die
>Selbstkosten decken, und häufig noch nicht einmal das. Ein
>Existenzgründer, der mit Dumping-Preisen arbeitet, bringt also
>Geld mit.
Wie ich schon einmal schrieb: mein Onkel meinte 1990 anlässlich
marktwirtschaftlicher Schnellbesohlung bei einer Fahrt durch den
Westerwald: 'Arbeit kaufen kann sich jeder'
Nur was soll ein Bäcker machen, der nur Brötchen backen kann, als
Brötchen zu backen ? Genauso mit einem IT-ler !
Und Geschäftsideen habe ich keine ( und die Qualität der Geschäftsideen
von 1998-2000 reicht heute ja nicht mehr aus ).
Die Alternative WÄRE ja eben "Festanstellung und den gleichen Job
machen" - wenn ich denn einen solchen Job bekäme. Aber das ist ja auch
nicht, und wird auch für viele zukünftig nicht besser werden.....
>Lutz Schulze wrote:
>> On Fri, 22 Jul 2005 08:28:20 +0200, Rolf Hemmerling
>>>>Hä? Aber warum denn? Der Selbständige wäre ja mit dem Klammerbeutel
>>>>gepudert, wenn er privates geld und Unternehmensgeld wischiwaschi
>>>>vermischen würde.
>>>Doch doch bei der Personengesellschaft mit persönlicher Haftung ist das
>>>ja genau doch der Fall !!!
>> Hier wird nichts vermischt.
>> Lutz
>Ja wie meinst Du das denn dann ?
Saubere Trennung durch getrennte Konten und klar dokumentierte
Entnahme/Einlage, kurz: Übersichtlichkeit für eventuelle
Nachprüfungen.
Lutz Schulze wrote:
> Beim Jahreseinkommen sind die Kosten schon abgezogen. Nenn es
> Jahreseinnahmen oder auch Jahresumsatz.
> Lutz
Ja stimmt Einkommen war falsch hier. Ein Versehen von mir - es steht
schon richtig auf den Zielformulierungs-Folien.
> .....
>Das ist der Punkt 4-6, und 8:
>4. Ziele mit der VAKOG ( Visuell - audiotiv- kinästethisch,
>olfaktorisch, gustatorisch ) erleben
>5. Ist das Ziel selbst erreichbar
>6. Wie stark ist Deine Motivation
>8. Ökologie und Systemcheck
Welche Sekte ist das?
Also ein Einzelunternehmer braucht einen "GEWINN" von sagen wir
50.000 EUR,
von denen er sich ja noch selbst versichern muß ect,
realistisch soll man durch 2 teilen um auf ein vergleichbares
Arbeitnehmereinkommen zu kommen
bei einer GmbH kann man ja in den ersten Jahren ruhig mit 0 EUR Gewinn
arbeiten.... solange die Geschäftsführergehälter an die Eigentümer
gezahlt werden.
Rolf Hemmerling schrieb im Artikel <42e0c0fb$0$12199$9b62...@news.freenet.de>:
>
> Ja aber wie soll ich sonst Anfangsverluste auffangen ?
>
> [viel Tragisches gesnippped]
>
> Und daß 2015 Ende ist, liegt
> a) daran, daß die 10 Jahre um sind und ich einen würdigen Endpunkt
> finden wollte
> b) meine Mutter dann 93 ist, also entweder im Altersheim mit hohem
> Tagessatz so daß sie mich nicht mehr unterstützen kann, oder aber es
> könnte sein daß 93 in etwa ihre realistische Lebenserwartung ist ( und
> ihre Beamten-Pension dann natürlich mit dem Tode versiegt ).
bitte sag' mir, daß Du das Alles nicht ernst meinst. Alternativ sag'
uns bitte, was Deine Eltern Dir angetan haben.
>> Gib's zu: So eine Hausarbeit ist eine reine AB-Maßnahme, die _nie_ einer
>> liest...
> Moment - die ist für mich selber.
Wie wär's denn, wenn Du diese Zeit nutztest, Deinen Studienabschluß
etwas zu beschleunigen?
Bitte verzeih', daß mir ein Gruß im Hals steckengeblieben ist.
Bodo
>Stellst Du Individual-Software her bzw. arbeitest als Honorkraft bzw.
>Subunternehmer für Dritte,
>oder verkaufst Du Deine Software als Produkt "mehrfach"?
Ich verkaufe meine kleine und feine Software mehrfach.
Vertrieb als Shareware.
*Ein* Produkt vielfach verkauft ist übrigens mein Ideal... :-)
>Wenn man bei IT-Freelancern, von woanders gehört
Gerüchte. "woanders *gehört*" gröööl - fang einfach mal auf der Basis
deiner eigenen Kosten zu rechnen an. Jede Tabellenkalkulation reicht.
>MINIMUM 5000 EUR EInnahmen pro Monat wenn man das nach einer Anlaufphase
>nicht schafft soll man's besser sein lassen als
>Dienstleistungs-Einzelkämpfer egal ob Freiberufler oder
>Gewerbepflichtiger egal in welcher Branche, wenn's gut läuft 10.000 EUR
>Einnahmen pro Monat ausgeht,
Klar, netto, die Umsatzsteuer hast du schon rausgerechnet...
>dann war die Frage eben wie "dicke" es am Jahresende noch übrig ist -
>als Rücklage für schlechte Zeiten,
>extra Altersvorsorge über das Minimum hinausgehen.
Siehe oben - fang einfach mal auf der Basis deiner eigenen Kosten zu
rechnen an. Jede Tabellenkalkulation reicht.
>*** Wenn Du also 65% des Umsatzes als Betriebsüberschuß hast,
>wieviel ist dann davon für einen (relativ knappen, nichtluxeriösen)
>Lebensunterhalt reserviert? Das ist dann natürlich die Frage nach dem
>ABSOLUTEN Jahresumsatz, klar.
Es gibt keinen absoluten Jahresumsatz, es gibt den Jahresumsatz und
gut ist. Und das sind bei mir 100.000 Euro. Irgendwas bleibt dann als
gewinn übrig. Davon zahle ich noch 750 Euro im Monat Hauskauf-Darlehen
ab, 500 monatlich an die Krankenkasse (3 Kinder familienversichert)
und 550 Euro pro Monat in die private Altersvorsorge. 250 Euro im
Monat kostet Strom+Gas+Wasser. Meine Frau hat allerdings auch noch nen
Job.
Und so ähnlich mußt du auch rechnen. Was kannst du - was kannst du
ranschaffen - was mußt du wofür ausgeben etc. pp.
Alles andere was du so theoretisierst liest sich wie ein
Sandkastenmanöver der österreichischen Hochseeflotte. Allerdings noch
garniert mit weinerlichen Selbstzweifeln und Zukunftskasteiung. So
hätte Billy Boy nie M$ gründen können.
Martin
PS: Bitte nicht plenken, das tut meinen Augen weh!
>> Wie ich schon einmal schrieb: mein Onkel meinte 1990 anlässlich
>> marktwirtschaftlicher Schnellbesohlung bei einer Fahrt durch den
>> Westerwald: 'Arbeit kaufen kann sich jeder'
>Damals schon ? :-(
>Da dachten doch alle noch an den gerade gewonnenen "Endsieg".
Preisdrücker gab es auch damals schon.
Damals dachte ich daran, was nun mit der D-Mark anzustellen sei. Habe
erst einmal Satellitenanlagen gehandelt - im Tal der Ahnungslosen ein
Renner. Mein Onkel hatte Jahre vorher einige Einzelhandelsgeschäfte
(dank Supermärkten leider nicht mehr) und kannte sich recht gut aus.
So konnte ich neben der Fahrt durch schöne Landschaft auch einige
Weisheiten für das Geschäftsleben mitnehmen.
>
>Nur was soll ein Bäcker machen, der nur Brötchen backen kann, als
>Brötchen zu backen ? Genauso mit einem IT-ler !
Es gibt keinen, der nur eine Sache kann.
>Und Geschäftsideen habe ich keine ( und die Qualität der Geschäftsideen
>von 1998-2000 reicht heute ja nicht mehr aus ).
Früher war überhaupt alles einfacher und der Stress von heute ist die
gute alte Zeit von morgen ;-)
>Aber vom Jahresüberschuß müsse der EInzelunternehmer und die
>Gesellschafter der Personengesellschaft LEBEN,
>vom Jahresüberschuß einer "kleinen" GmbH niemand ( weil die Eigentümer
>halt meist bzw. üblicherweise auch Geschäftsführer sind, und deren
>Einkommen halt "vor" Gewinnermittelung abgezweigt wurde).
>
>Also ein Einzelunternehmer braucht einen "GEWINN" von sagen wir
>50.000 EUR,
>von denen er sich ja noch selbst versichern muß ect,
>realistisch soll man durch 2 teilen um auf ein vergleichbares
>Arbeitnehmereinkommen zu kommen
>
>bei einer GmbH kann man ja in den ersten Jahren ruhig mit 0 EUR Gewinn
>arbeiten.... solange die Geschäftsführergehälter an die Eigentümer
>gezahlt werden.
Das sind doch aber Nullsummenspiele.
>es steht schon richtig auf den Zielformulierungs-Folien.
Na da steht es ja gut!
Ist die Wirklichkeit im RealLife auch verpflichtet worden, sich daran
zu halten?
Martin
Erinnert mich an meinen letzten, gründlich ausgearbeiteten Business-Plan.
Auf verschiedenen Wegen ein ähnliches Ergebnis errechnet, und ich dachte
schon: "Na prima, wenn ich auf zwei verschiedene Methoden dahin komme..."
Da hat sich die Wirklichkeit fast dran gehalten. Kostenseite war ok,
Werbetat in geplanter Höhe ausgegeben, auch die Ziffern vom Umsatz haben
gestimmt. Nur das Komma war eine Stelle zu weit links...
Mein Unternehmen hat sich dann in eine ganz andere Richtung entwickelt, und
jetzt macht das auch Spaß :-)
Also meiner Mutter geht's finanziell ausreichend,
und ehe ich für 1, 5 oder 10 EUR jobbe als dumme Hilfskraft,... versuche
ich doch eher, mir ein Geschäft mit HOHEM Stundenlohn aufzubauen, selbst
wenn die Anzahl der abrechenbaren Stunden die der Kunde nutzt, KLEIN ist.
Selbstverständlich Weigerung für 1 bis 10 EUR brutto qualifiziert als
IT-Experte zu arbeiten ( ausser dem noch abzuleistenden Praxissemester,
wo ich meine Leistung NATÜRLICH für lau bereit bin zu verschenken),
weil eben....
"Lohndumping" ( Gewerkschaftsdeutsch)
oder
"Niedrigentlöhnung für mit Volltarif gegenüber Dritten abgerechneten
qualifizierten Arbeiten"
nix bringt - da darf man sich gar nicht erst einreihen.
Lieber 5 Stunden a 100 EUR abrechnen und 5 Stunden arbeiten für
Auftraggeber, als 50 Stunden a 10 EUR abrechnen und 50 Stunden plus
unzählige Überstunden für lau noch dazu arbeiten !!!
> Wie wär's denn, wenn Du diese Zeit nutztest, Deinen Studienabschluß
> etwas zu beschleunigen?
a) Ich MUSS jobfähig werden bei Studienabschluß - nicht 2 Jahre danach.
b) Während des Studiums geniesse ich jede Menge Privilegien und
Subventionen - z.B. ist die Fahrt zu Fortbildungen
http://www.hemmerling.com/html/cv.de/calendar.html
in Niedersachsen/Hamburg kostenlos, dank "Studententicket" - ich bin
seit Frühjahr 2004 also häufig auf Achse in Hamburg, Braunschweig,
Salzgitter, Emden,... zu IT-Schulungen, Existenzgründungsfortbildungen,
IT-Konferenzen... alles für (fast) lau.
Essen ist auch billiger als wenn ich kein Student mehr wäre.
c) Die Hausarbeit "Zielformulierung" ist Abschluß des Kurses "NLP" (
Neuro-Linuguistische Programmierung", die ich im Fachbereich Wirtschaft
mitgemacht habe
d) Ich DARF aber meine IT-Skills nicht vernachlässigen - nächstes
Semester mache ich voraussichtlich jede Menge Laboretage in Sachen "SPS
= Speicherprogrammierbare Steuerungen" an der Hochschule mit. Und ich
MUSS mich fortbilden in Sachen .NET, Java,....
um dann irgendwie "punktgenau" fertig zu sein mit dem Diplom. Das ist
nicht einfach, irgendwie hat das Wissen ja auch Halbwertszeit.
Tschau
Rolf
Hallo Matthias,
> > Und eben man ist zeitlich nicht voll ausgelastet, sondern
> > nimmt seine "Hohen" Honorarsätze nur wenige Tage im Monat
> > ein...
> Das Ziel kann es also nicht sein, die Preise zu senken, sondern
> die Auslastung zu erhöhen.
hmm, deswegen arbeiten manche öfters mehr als 60 h die Woche.
(Nein, nicht kommentieren.)
> > Aber man kann ja als Einzelner eine Branche nicht ändern,
> > sondern das lehrt ja das Marketing für Ich-AGs,
> > man muss sich preislich UNTER dem immer schwindenden
> > Marktniveau einordnen, um überhaupt Aufträge zu bekommen.
> Wer ein solches Marketing lehrt, gehört jeden Tag aufs neue
> gehauen.
Preise können auschlaggebend sein, nur müssen sie real sein und wenn der
Konkurrenzdruck zu groß ist muss man sich andere Merkmale suchen, mit denen
man der Konkurrenz zu Leibe rücken kann, z.B. Service, Marktnischen, ....
Und in der Kalkulation muss man eben sehen, welche Kosten evtl. minimiert
werden können.
> > Dumping-Preise sind eine ausdrücklich empfohlende
> > Preispolitik für Existenzgründer ( auch wenn einige immer
> > dagegenreden - es hilft ja nix, wenn man keine Aufträge
> > ranbekommt mit "normalen" Preisen ).
> Das ist absolut unmöglich, da Dumping-Preise maximal die
> Selbstkosten decken, und häufig noch nicht einmal das. Ein
> Existenzgründer, der mit Dumping-Preisen arbeitet, bringt also
> Geld mit.
Jedes Geschäft benötigt eine Investition, mehr oder weniger, alles eine
Frage der Vorbereitung; u.U. ist es besser manches Vorhaben fallen zu
lassen.
> Wer mit Dumping-Preisen arbeitet, will in möglichst kurzer zeit
> Martanteil an sich raffen. Dazu benötigt er Marktmacht und eine
> starke Kommunikation nach außen. Beides hat ein Existenzgründer
> nicht.
Vor allem wird er von Konkurrenten als "Eindringling" angesehen und man
macht es ihm garantiert nicht leicht. Also muss er andere Wege gehen und
andere Möglichkeiten suchen.
Manche Gründer haben ja Kosten, die bei anderen nur als kalkulatorische
Kosten anfallen, was ja an sich ein Vorteil ist. Aber wie so oft, es kommt
auf den Einzelfall an und die gegebenen Umstände.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
> c) Die Hausarbeit "Zielformulierung" ist Abschluß des Kurses "NLP"
> ( Neuro-Linuguistische Programmierung", die ich im Fachbereich
> Wirtschaft mitgemacht habe
Meine Güte. NLP hat mit Wirtschaft rein gar nichts zu tun. Jetzt wird
mir auch klar wie Du auf Deine Gedanken kommst.
> d) Ich DARF aber meine IT-Skills nicht vernachlässigen
Mit denen Du Dich dann auf dem IT-Markt anbieten willst?
Nehmen wir doch einfach mal an ich brauche einen IT-Dienstleister wie
Dich und da stehen mir ein paar zur Auswahl. Was glaubst Du anhand
welcher Kriterien ich den auswähle? Was die IT-Skills angehen, kommen
alle in Frage.
Ich nehme den, der mir zum Ausdruck bringt, das er die von mir gestellt
Aufgabe am Besten erfüllt. Da spielen dann Dinge eine Rolle, wie
Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, aktives Zuhören, Auftreten, etc. Eben
Dinge, die mit IT-Skills nichts zu tun haben.
Patrick Schnabel
Rolf Hemmerling schrieb:
> Martin Schoenbeck wrote:
>>>Also wäre eine gute Überprüfung einer Zielformulierung "als
>>>IT-Freelancer arbeiten":
>>>"Jährliche Umsatzrendite 50% vor Steuern bei Jahresumsatz 120.000 EUR",
>> Nein. Die Umsatzrendite ist für diesen Bereich einfach eine Größe ohne
>> nennenswerte Aussagekraft.
>> Gruß Martin
> O.k dann nur nacktes Jahreseinkommen
Was natürlich als Zielvorgabe schonmal sinnvoller ist, aber doch relativ
wahlfrei.
> ( und natürlich "hoffen", daß sich
> die Kosten in Grenzen halten )
die sind da ja schon ab.
> ?! als ÜBERPRÜFUNG ob man sein Ziel
> erreicht hat
Dann nimm 100 EUR, das wirst Du bestimmt schaffen. Was soll sowas?
> ( das Ziel ist ja "Lebensunterhalt als IT-Freelancer
> verdienen" ).
Dann sind 100 EUR natürlich relativ knapp. Aber wieso wir Dir da helfen
können, wieviel Kohle Du zum Leben brauchst, ist mir noch nicht ganz klar.
Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
Rolf Hemmerling schrieb:
> Martin Hentrich wrote:
>> On Fri, 22 Jul 2005 12:25:48 +0200, Rolf Hemmerling
>> <hemme...@gmx.net> wrote:
>>
>>
>>>es steht schon richtig auf den Zielformulierungs-Folien.
>> Na da steht es ja gut!
>> Ist die Wirklichkeit im RealLife auch verpflichtet worden, sich daran
>> zu halten?
> Nein,
> das Konzept ist, daß man völlig frei die Zukunft "entwirft" und dann
> schaut, ob sie einem gefällt ( so eine Art feedback )
Das Konzept erscheint mir reichlich weltfremd.
>Nein,
>das Konzept ist, daß man völlig frei...
Das gibt es nicht: völlige Freiheit. Hierin liegt der Geburtsfehler
deines Konzepts vom Leben. Damit ist das ganze Konzept krank.
>... die Zukunft "entwirft" und dann
>schaut, ob sie einem gefällt ( so eine Art feedback )
Wieder falsch. Richtig: ".. ob einem das Konzept von der Zukunft
gefällt..."
Damit hat deine Hrangehensweise nicht nur einen geburtsfehler, sondern
auch einen Ergebnisinterpratationsfehler.
Da du dir dieses alles aber bereits wegen offensichtlicher Mängel der
eigenen Lebensakzeptanz und -gestaltung bereits so sehr verinnerlicht
hast, dass du Wirklichkeit nicht mehr von Konzept und Zukunftsplanung
nicht mehr von Wunschdenken und Praxis nicht mehr von Theorie
unterscheiden kannst, bist du hier bei uns in debs völlig auf
verlorenem Posten.
Dir hilft nur eine Selbsthilfegruppe änlich verunglückter Existenzen,
die mit dem Real Life nicht klar kommen und dafür ein Ersatzreligion
suchen.
Martin
>Also ein Einzelunternehmer braucht einen "GEWINN" von sagen wir
>50.000 EUR,
>von denen er sich ja noch selbst versichern muß ect,
>realistisch soll man durch 2 teilen um auf ein vergleichbares
>Arbeitnehmereinkommen zu kommen
Realistisch ist da gar nichts.
>bei einer GmbH kann man ja in den ersten Jahren ruhig mit 0 EUR Gewinn
>arbeiten.... solange die Geschäftsführergehälter ...
...von 50.000 Euro.... :-))
>...an die Eigentümer
*den* (1-Mann-GmbH)
>gezahlt werden.
Die werden an den Geschäftsführer gezahlt. An die Eigentümer werden
die Gewinne der GmbH nach Steuern ausgeschüttet. Dass die hier als
GF/GS identisch sind steht auf einem anderen Blatt.
Martin
>> das Konzept ist, daß man völlig frei die Zukunft "entwirft" und dann
>> schaut, ob sie einem gefällt ( so eine Art feedback )
>
>Das Konzept erscheint mir reichlich weltfremd.
Nicht das ich jetzt NLP-Anhänger wäre, aber sich die Zukunft
vorzustellen, daraus Ziele abzuleiten und darauf hinzuarbeiten,
erscheint mir effektiv.
?
Du hast das CV von Rolf Hemmerling gelesen und kennst die Zusammenhänge?
Die ihn finanzierende Mutter ist heute bereits 83 Jahre alt. Falls Du
natürlich einen direkten Draht zur Wolke 735 haben solltest, auf der der
Alleswissende und Alleslenkende sitzt, und von daher weißt, daß die Mutter
nicht vor ihrem 93. Lebensjahr...
Rolf's Probleme liegen keineswegs bei irgendwelchen Umsatzrenditen,
sondern auf einer Ebene, auf der die mir bekannten Regulars von debs
keinesfalls helfen können. Und gerade ich bin bei solchen Dingen dann
sogar einer der schlechtesten Ratgeber. Meine Fragen an den OP sollten
eigentlich nur die Hintergründe etwas aufhellen.
Bodo
> das Konzept ist, daß man völlig frei die Zukunft "entwirft"
> und dann schaut, ob sie einem gefällt ( so eine Art feedback )
*Seufz*
Grüße
Matthias
Hallo Pedro,
> >> Welche Sekte ist das?
> > NLP :-)
> Was Du beschreibst, läßt sich einfacher unter "Kochrezept zum
> positiven Denken" zusammenfassen.
womit wir bei meinem Lieblingsthema wären. <bg>
MLM basiert auf der Grundlage des "Positiven Denkens", deswegen spricht man
ja auch bei MLM von sektenähnlichen Vereinigungen --> "Brainwashing".
Je weniger es zu waschen gibt, desto effektiver. :-(
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hans-Peter Popowski schrieb im Artikel <dbtk5g$835$00$1...@news.t-online.com>:
> "Pedro Hermundurius" schrieb im Newsbeitrag
> news:dbrmah$7jb$1...@cb.doubleSlash.org...
>
>> Was Du beschreibst, läßt sich einfacher unter "Kochrezept zum
>> positiven Denken" zusammenfassen.
>
> womit wir bei meinem Lieblingsthema wären. <bg>
hier geht es nun wirklich um ernste Sachen, und nicht um MLM... ;-)
Grüße
Bodo
Hallo Lutz,
> >> das Konzept ist, daß man völlig frei die Zukunft "entwirft" und dann
> >> schaut, ob sie einem gefällt ( so eine Art feedback )
> >Das Konzept erscheint mir reichlich weltfremd.
> Nicht das ich jetzt NLP-Anhänger wäre, aber sich die Zukunft
> vorzustellen, daraus Ziele abzuleiten und darauf hinzuarbeiten,
> erscheint mir effektiv.
ja, das hat aber mit NLP [1] nicht im Geringsten etwas zu tun.
Wer möchte schon "fremdbestimmt" sein?
[1] direkte Manipulation von Menschen
Beispiel: Powerismus nach Gary Power benannt.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hallo Bodo,
Ach komm, Hans-Peter,
bin doch schon da. ;-))
> >> Was Du beschreibst, läßt sich einfacher unter "Kochrezept zum
> >> positiven Denken" zusammenfassen.
> > womit wir bei meinem Lieblingsthema wären. <bg>
> hier geht es nun wirklich um ernste Sachen, und nicht um MLM... ;-)
Hmm, dann erklär mir doch mal den Ernst der Sache.
Und ich habe nur versucht den Bezug zwischen NLP und MLM herzustellen, denn
er ist vorhanden.
Und ansonsten, was hat Existenzgründung mit NLP zu tun?
Autosuggestion?
Und wer macht dann das Deprogramming?
Tschjakka!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hallo Pedro,
> > c) Die Hausarbeit "Zielformulierung" ist Abschluß des Kurses "NLP"
> Und? Hast Du gelernt, wie _DU_ Leutz dazu bringst, das zu tun,
> was _Du_ willst?
hmm, wenn das so einfach ginge, dann wäre Soeder schon Kanzler. ;-))
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
>Tschjakka!
Zur Höller mit dir! ;-)
Die Hintergründe, lieber Hans-Peter, die Hintergründe:
<http://www.hemmerling.com/html/cv/> und (OP):
" Und daß 2015 Ende ist, liegt
a) daran, daß die 10 Jahre um sind und ich einen würdigen Endpunkt
finden wollte
b) meine Mutter dann 93 ist, also entweder im Altersheim mit hohem
Tagessatz so daß sie mich nicht mehr unterstützen kann, oder aber
es könnte sein daß 93 in etwa ihre realistische Lebenserwartung ist
( und ihre Beamten-Pension dann natürlich mit dem Tode versiegt )."
Da ist NLP sicherlich das viel kleinere Übel. :-((
> Tschjakka!
Mönsch, immer diese Fremdworte. Ich bin'n Wessi... ;-)
Freu' Dich auf den Rest des Wochenendes!
Bodo
Klärt mich doch 'mal bitte auf. ;-(
Bodo
Hallo Bodo,
> >>Tschjakka!
> >
> > Zur Höller mit dir! ;-)
> Klärt mich doch 'mal bitte auf. ;-(
Du kennst Jürgen Höller nicht?
Schwache Kür.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Lutz Schulze schrieb:
> On Sat, 23 Jul 2005 10:15:54 +0200, Martin Schoenbeck
> <ms.usene...@schoenbeck.de> wrote:
>
>>> das Konzept ist, daß man völlig frei die Zukunft "entwirft" und dann
>>> schaut, ob sie einem gefällt ( so eine Art feedback )
>>
>>Das Konzept erscheint mir reichlich weltfremd.
>
> Nicht das ich jetzt NLP-Anhänger wäre, aber sich die Zukunft
> vorzustellen, daraus Ziele abzuleiten und darauf hinzuarbeiten,
> erscheint mir effektiv.
Ja, klar ist das sinnvoll. Aber nicht in dem Sinn, daß man sich völlig frei
(will Papst werden) vorstellt, was sein könnte und dann prüft ob einem das
gefällt.
Hallo Bodo,
> > Hmm, dann erklär mir doch mal den Ernst der Sache.
> Die Hintergründe, lieber Hans-Peter, die Hintergründe:
> <http://www.hemmerling.com/html/cv/> und (OP):
>
> " Und daß 2015 Ende ist, liegt
> a) daran, daß die 10 Jahre um sind und ich einen würdigen Endpunkt
> finden wollte
> b) meine Mutter dann 93 ist, also entweder im Altersheim mit hohem
> Tagessatz so daß sie mich nicht mehr unterstützen kann, oder aber
> es könnte sein daß 93 in etwa ihre realistische Lebenserwartung ist
> ( und ihre Beamten-Pension dann natürlich mit dem Tode versiegt )."
naja, da hast Du wohl recht, aber was hat das alles mit NLP zu tun?
> Da ist NLP sicherlich das viel kleinere Übel. :-((
Das sehe ich aber anders oder möchtest Du "programmiert" werden?
> > Tschjakka!
> Mönsch, immer diese Fremdworte. Ich bin'n Wessi... ;-)
Und gerade deswegen solltest Du so etwas kennen, für Ossis ist das eine
völlig neue Welt.
Auf keiner SED-Parteiversammlung hätte man so etwas auf die Reihe gebracht.
> Freu' Dich auf den Rest des Wochenendes!
Wenn das Wetter mitspielt ...
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hallo Martin,
> >>> das Konzept ist, daß man völlig frei die Zukunft "entwirft" und dann
> >>> schaut, ob sie einem gefällt ( so eine Art feedback )
> >>Das Konzept erscheint mir reichlich weltfremd.
> > Nicht das ich jetzt NLP-Anhänger wäre, aber sich die Zukunft
> > vorzustellen, daraus Ziele abzuleiten und darauf hinzuarbeiten,
> > erscheint mir effektiv.
> Ja, klar ist das sinnvoll. Aber nicht in dem Sinn, daß man sich völlig
frei
> (will Papst werden) vorstellt, was sein könnte und dann prüft ob einem das
> gefällt.
hmm, wie schrieb doch die BLÖD? "Wir sind Papst!"
Lies mal Erhard F. Freitag "Hilfe aus dem Unbewussten - Der spirituelle Weg
zum Erfolg". Freitags Guru war Joseph Murphy, ein bekannter Positivdenker.
Seite 21:
Suggerieren Sie sich: "Dem, der da glaubt, sind alle Kanäle frei, alle Tore
offen, ich halte fest an meiner geistigen Vorstellung. Gott und ich sind
immer erfolgreich. Da meine Vorstellungen mit den geistigen Gesetzen
übereinstimmen, ebnet mir die unendliche Intelligenz Gottes alle Wege.
Sollten sich in Teilaspekten Probleme zeigen, so öffnet mir jede
undurchführbare Idee zwei neue Möglichkeiten, was ich gläubig bejahe, rufe
ich herbei."
Also liegst Du doch mit dem Papst gar nicht so schlecht. ;-))
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hans-Peter Popowski schrieb im Artikel <dbu69s$6ea$01$1...@news.t-online.com>:
> "Bodo Rzany" schrieb im Newsbeitrag
> news:slrnde541...@joel.ro.ibrro.de...
>
>> Da ist NLP sicherlich das viel kleinere Übel. :-((
>
> Das sehe ich aber anders oder möchtest Du "programmiert" werden?
ach komm. Wenn ich all' die Bekehrungsversuche mit den teils unterschwelligen
Drohungen der letzten Jahrzehnte ernstgenommen hätte...
Dumm ist es nur, wenn solche Leute Anfangs einen seriösen Eindruck schinden
und man das erst nach einiger Zeit, wenn man schon einigen Aufwand spendiert
hat, erkennt. Mittlerweile schmeiße ich solche Leute i.d.R. aber rechtzeitig
genug hinaus. Zahlen?: So 3 bis 5 jedes Jahr.
>> > Tschjakka!
>
>> Mönsch, immer diese Fremdworte. Ich bin'n Wessi... ;-)
>
> Und gerade deswegen solltest Du so etwas kennen, für Ossis ist das eine
> völlig neue Welt.
Was sollte ich kennen?
> Auf keiner SED-Parteiversammlung hätte man so etwas auf die Reihe gebracht.
Was hätte man da nicht auf die Reihe gebracht?
Vokabeln lernen war mir schon immer 'n Greuel (ahhh - diese schöne alte
Schreibe ;-)).
Grüße
Bodo
Hans-Peter Popowski schrieb im Artikel <dbu5qh$9vu$03$3...@news.t-online.com>:
>
> Du kennst Jürgen Höller nicht?
habe ich da 'was verpaßt?
> Schwache Kür.
Um das zu beurteilen, müßte ich den werten Jürgen Höller wohl kennen?
Hier wird übrinx das Wetter immer besser.
Grüße
Bodo
>>>Tschjakka!
>>
>> Zur Höller mit dir! ;-)
>
>Klärt mich doch 'mal bitte auf. ;-(
Jürgen Höller, Motivationstrainer.
Der Abgesang:
http://www.welt.de/data/2003/04/09/68732.html
http://inhalt.monster.de/4099_de-DE_p1.asp
oder praktiziert der Guru schon wieder?
Ah, nun wird mir Einiges klarer. Von diesem verkrachten Jesus hatte ich
tatsächlich noch Nichts gehört. Schande über mich ;-)
Bodo
Du meinst, jemand sollte ihm physisch den Hintern ... ?
> *duck*
<g>
Bodo
Pedro Hermundurius schrieb:
> Salto fatale?
> Von NLP auf MLM zu kommen - dat is ne Leistung ;-)
Das macht HPP mit links. Jetzt fehlt noch die Kleinunternehmerregelung.
Hallo Peter,
> >> hier geht es nun wirklich um ernste Sachen, und nicht um MLM... ;-)
> >Hmm, dann erklär mir doch mal den Ernst der Sache.
> >Und ich habe nur versucht den Bezug zwischen NLP und MLM herzustellen,
> >denn er ist vorhanden.
> Eine Korrelation zwischen NLP und MLM ist genauso vorhanden wie zwischen
> Kapitalismus und Hungersnöten.
Schlechtes Beispiel, wenn Du meine Ansicht negieren möchtest, denn auch
zwischen Kapitalismus und Hungersnöten gibt es Zusammenhänge.
> Eine Kausalität gibt es nicht. Den von dir 'herausgearbeiteten' Bezug
> halte ich persönlich nur für einen Nachweis deiner MLM-Obsession.
Das mag Deine Einschätzung sein. Aber damit kann ich leben, hoffe nur, dass
Dir niemals etwas in dieser Richtung passieren wird.
> >Und ansonsten, was hat Existenzgründung mit NLP zu tun?
> Genausoviel wie MLM. Für manche erweist sich NLP als sinnvolles
> Hilfsmittel in der Kommunikation, auch wenn es nur einen Placebo-Effekt
> hat.
>
> Und das kann für MLM, Existenzgründung, Führungsaufgaben oder einen
> Skatclub taugen.
Es kommt immer auf den Hintergrund an, also, was bezweckt man damit.
Man kann Menschen mit Ketten und Peitschen zu etwas zwingen, aber diese
Zeiten sind (zumindest in der "zivilisierten" Welt) passé, aber es gibt eben
auch noch andere Mittel und Wege.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hallo Peter,
> >ja, das hat aber mit NLP [1] nicht im Geringsten etwas zu tun.
> >Wer möchte schon "fremdbestimmt" sein?
> Niemand. Aber bestimmen wollen die meisten.
LOL
> >[1] direkte Manipulation von Menschen
> Klingt ängstlich. NLP ist IMHO wenig tauglich, um wirklich gravierenden
> Einfluß auf andere nehmen zu können.
> Da gibt es wesentlich einfacheres und wirksameres.
Ja, auch Mischungen der verschiedensten Psychopraktiken.
Aber NLP gehört eben auch dazu, wenn es missbraucht wird, inwieweit ein
Psychoterapeut damit psychisch kranke Menschen heilen kann, weiß ich nicht,
aber zumindest weiß ich, wie man normale Menschen damit im negativen Sinne
beeinflussen kann.
> >Beispiel: Powerismus nach Gary Power benannt.
> Hast du dazu ein wenig Information, ich habe weder unter 'Powerismus'
> noch unter 'Gary Power' irgendwas rlevantes gefunden (bisher). Jede
> Menge falsch geschriebener U2-Pilot mal außen vor gelassen..
Nun, es gab zu dem Fall des U2-Piloten eine Menge wissenschaftlicher
Untersuchungen, dabei ging es darum, wie es den "Russen" gelingen konnte,
den Piloten "umzudrehen" (also ein unvorstellbarer, theoretisch unmöglicher
Vorgang). Denn alle US-Piloten werden dermaßen psychologisch "geschult"
(trainiert), dass sie allen Methoden der Gehirnwäsche widerstehen können.
Deswegen bekam die russische Methode den Namen "Powerismus".
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hallo Pedro,
> >> Was Du beschreibst, läßt sich einfacher unter "Kochrezept zum
> >> positiven Denken" zusammenfassen.
> > womit wir bei meinem Lieblingsthema wären. <bg>
> > MLM basiert auf der Grundlage des "Positiven Denkens", deswegen
> > spricht man ja auch bei MLM von sektenähnlichen Vereinigungen -->
> > "Brainwashing".
> > Je weniger es zu waschen gibt, desto effektiver. :-(
> Salto fatale?
> Von NLP auf MLM zu kommen - dat is ne Leistung ;-)
für einen normal denkenden Menschen bestimmt keine überragende Leistung.
Eine schwache Kür wäre es, nicht darauf zu kommen.
Mittels welcher Methoden man Menschen gegen ihren Willen beeinflusst, ist
doch egal, wichtig ist das Ergebnis und nicht die Methode; und wenn Du
vielleicht der Meinung sein solltest, dass dies alles normal und richtig und
nicht verbrecherisch ist, dann tut es mir leid ob einer solchen Einstellung.
Lies mal auf http://www.agpf.de/Schneeballsystem.htm den Auszug
aus dem Enquete-Bericht:
5.3 Wirtschaftliche Aspekte
Nur leider wurde aus dem Gesetzesvorhaben, für das diese Enquetekommission
eingerichtet wurde bis heute nichts, da muss man sich nur einfach fragen,
warum nicht?
Warum gibt es Politiker, die ein solches verhindern? Sind sie auch
konditioniert?
Und wo man überall mit Psychotechniken arbeitet? Wie wäre es mit folgender
kleinen, nicht abschließenden Aufzählung?
Ananda Marga, Antrosophie, Boston Church, Brahma Kumaris, Branch Davidians,
Bruno-Gröning-Gruppe, Europäische Arbeiterpartei - EAP/La Rouche, Fiat Lux,
Holic-Sekte, Heimholungswerk (Universelles Leben), Kinder Gottes (Heaven's
Love), Krishna, Mormonen, Mun-Bewegung (Vereinigungskirche), Osho/Bhagwan,
Scientologie, Sonnentempler, Heaven's Gate, Sri Chinmoy, Strukturvertriebe,
Transzentrale Meditation, VPM, Waldorfschulen, Zeugen Jehovas, Zürcher
Schule.
Wobei es öfters dabei viele Untergruppen oder welche, die mit anderen Namen
auftreten.
Nicht zu vergessen die ganzen esoterischen Strömungen die weltweit im Kommen
sind (New Age).
Und es ist nicht immer einfach, von vornherein zu erkennen, was hinter den
oft so harmlosen Inhalten steckt.
Was ich niemanden wünsche, ist, dass jemand von seinen engsten
Familienmitgliedern und/oder Freunden einmal so vereinnahmt wird, weil
niemand die Probleme auch nur erahnen kann, die dadurch entstehen können.
:-((
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hans-Peter Popowski schrieb im Artikel <dc08i3$9ed$04$3...@news.t-online.com>:
>
> Und wo man überall mit Psychotechniken arbeitet? Wie wäre es mit folgender
> kleinen, nicht abschließenden Aufzählung?
> Ananda Marga, Antrosophie, Boston Church, Brahma Kumaris, Branch Davidians,
> Bruno-Gröning-Gruppe, Europäische Arbeiterpartei - EAP/La Rouche, Fiat Lux,
> Holic-Sekte, Heimholungswerk (Universelles Leben), Kinder Gottes (Heaven's
> Love), Krishna, Mormonen, Mun-Bewegung (Vereinigungskirche), Osho/Bhagwan,
> Scientologie, Sonnentempler, Heaven's Gate, Sri Chinmoy, Strukturvertriebe,
> Transzentrale Meditation, VPM, Waldorfschulen, Zeugen Jehovas, Zürcher
> Schule.
Lottospieler (die erhoffen sich den 6er), die katholische und evangelische
Kirche (beide versprechen den Einzug in den Himmel) schließen die Aufzählung
zwar auch nicht ab, sind aber so bedeutend (nicht inhaltlich, aber der davon
betroffenen Massen wegen!), daß Du die nicht vergessen solltest.
Sag' 'mal, auf welchem Trip bist Du denn gerade? Willst Du wirklich unbedingt
noch die Welt verbessern? Natürlich kann man auf all' diese Sekten (die von
mir zusätzlich genannten dürfen allerdings wirklich nicht vergessen werden!)
mit dem Finger zeigen. Aber deswegen gleich Kreuzzüge zu starten, bringt
Dich denen dann doch schon nur irgendwie sehr nahe...
> Was ich niemanden wünsche, ist, dass jemand von seinen engsten
> Familienmitgliedern und/oder Freunden einmal so vereinnahmt wird, weil
> niemand die Probleme auch nur erahnen kann, die dadurch entstehen können.
>:-((
Okay, so ein Fall wäre, zugegebenermaßen, wohl ziemlich tragisch. Aber
andere Leute stürzen eben auch 'mal mit dem Flugzeug ab.
Grüße
Bodo