Grundlage zum Beginn einer Existenzgründung sollte das
Ausloten sämtlicher Fördermittel auf Kommunaler-, Landes-
und Bundesebene sein. Dafür wird eine, und jetzt kommts,
"Stellungsnahme zur Tragfähigkeit des Gewerbes" verlangt.
Mir ist schon klar, daß hier das Finanzielle gemeint ist.
Doch wer vergibt eigentlich diese Stellungsnahme und was
ist dabei zu beachten? Gibt es die bei der IHK oder sind
diese "Unternehmensberater" dafür da? Wie sieht so
eine "Stellungsnahme" eigentlich aus? Und gibts die umsonst
oder wie funktioniert die Auftragsvergabe für eine solche
"Stellungsnahme"?
Besten Dank für Eure Antworten und alles beste
Michael
Michael
Hallo,
mit hervorragendem Service hilft hierbei die jeweils zuständige
IHK. Und das sogar kostenlos.
Gruß, Bernhard
--
LUCOMP internetDesign - 64289 Darmstadt
Bernhard Ludwig
http://www.lucomp.de
luc...@lucomp.de
l >>"Unternehmensberater" dafuer da? Wie sieht so eine
l >>"Stellungsnahme" eigentlich aus? Und gibts die umsonst
l >>oder wie funktioniert die Auftragsvergabe fuer eine
l >>solche "Stellungsnahme"?
l >>
l >
l >Hallo,
l >mit hervorragendem Service hilft hierbei die jeweils
l >zustaendige IHK. Und das sogar kostenlos.
^ ^ ^ ^ ^
das waere ja wohl die Hoehe, wenn ich trotz Zwangsabgabe
fuer eine solche Leistung wie die obige zahlen muesste.
Die Zwangsabgabe perse ist schon eine Frechheit, ich
bezahle eigentlich grundsaetzlich nicht fuer Leistungen
die ich nicht in Anspruch nehme, aber das ist ja Deutschland.
mfg
Andreas Schmitz
---
eMAIL: a.sc...@jademedia.org
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Fax: +49-(0)4421-746022
D2 : 0172-4325655
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Wilfried
Michael Sondhofen schrieb:
Wo ist die Zwangsabgabe oder die Frechheit. DU willst schließlich etwas,
nämlich einen Kredit. Dafür will die Bank halt wissen, ob sich diese
Investition auch lohnt.
Je nach Kredithoehe wirst Du Dich noch wundern, was die Bank von Dir
will.
Michael
Dazu kannst Du entweder an einem Businessplan-Wettbewerb mitmachen. Da
gibt es jede Menge Beratung kostenlos oder Du schaust einfach auf ein
paar Webseiten vorbei:
z.B.
http://www.bmwi.de/existenzgruendung.html
http://www.fntev.de/mea/mea_main.html
http://www.gruenderzentrum.de/
Viel Glück
Thomas
--
**********
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W3CD - Net consulting & design
Thomas Jaeger
Georgenstrasse30
80799 Muenchen
Telefon: ++48-89-34029209
eMail: mailto:Tho...@w3cd.de
**********
... Das Blatt ist auf der ersten Seite zum Beispiel von Dir mit
deinen Daten auszufüllen, und z.B. von einem Steuerberater auf
der Rückseite anzukreuzen und abzustempeln.
Nichts besonderes.
mit vielen Grüßen,
wW. ( Wolfram Wahlich )
- - - - - - - - - - - -
w...@I-Online.ohz.north.de ( Mime )
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Tip: Vorab bei der Bank vorsprechen und nachfragen was die konkret haben
moechten und das nicht nur bei einer Bank tun, sondern sich bei mehreren
erkundigen.
Dass Du diese Unternehmensberater in Anfuehrungsstriche gesetzt hast, ist
nicht nett. Wie aus Deinem Posting ersichtlich, hast Du leider Defizite in
elementaren Dingen einer Existenzgruendung. Um diese zu beseitigen, sind
z.B. Unternehmensberater da. Und ganz nebenbei: Fuer die Inanspruchnahme
einer Beratung durch einen "Unternehmensberater" kannst Du oeffentliche
Zuschuesse bekommen.
Und wie sieht solch eine Stellugnahme aus, war eine Frage von Dir: In der
Regel eine mehrseitige Abhandlung Deines Konzeptes gefuellt mit Daten (z.B.
zur Konkurrenzanalyse, Rentabilitaetsberechnung, Standortanalyse etc). Schon
einmal davon gehoert? Wenn nicht dann wird es aber Zeit.
Gruss
Tobias Kafurke
TKaf...@t-online.de
Existenzgruendung und mehr:
http://www.welcome.to/TK-Beratung
Tobias Kafurke schrieb in Nachricht
<6ml42d$ck7$1...@news02.btx.dtag.de>...
>Dass Du diese Unternehmensberater in Anfuehrungsstriche gesetzt hast,
ist
>nicht nett. Wie aus Deinem Posting ersichtlich, hast Du leider
Defizite in
>elementaren Dingen einer Existenzgruendung. Um diese zu beseitigen,
sind
>z.B. Unternehmensberater da. Und ganz nebenbei: Fuer die
Inanspruchnahme
>einer Beratung durch einen "Unternehmensberater" kannst Du
oeffentliche
>Zuschuesse bekommen.
Welche Funktion erfüllen Deiner Meinung nach Unternehmensberater?
Ich stelle jetzt mal folgende Aussage in den Raum:
"Jeder Entscheider, der zur Durchsetzung seiner Meinung/Entscheidung
viel Geld für Berater-Konzepte ausgibt gehört gefeuert!"
Wieviel Geld hat z.B. die Dt. Bank für ihr neues Unternehmenskonzept
mit x-tausend Entlassungen und Neuordnung der einzelnen Unter-
nehmensbereichen gerade ausgegeben? Was macht der hochbezahlte
Vorstand mit seinen Stäben die ganze Zeit?
---
Harald Neubauer - Lilienthal b. Bremen - fax 04298-939299 -
ne...@vossnet.de
prinzipiell hast Du Recht mit Deiner Aussage. Jedoch ist diese Aussage
ziemlich blauaeugig. Ich kenne zwar Deinen beruflichen Background nicht,
gehe aber mal davon aus, dass Du zu den Entscheidern gehoerst. Hier wuerde
sich zunaechst einmal die Frage zur Definition von "Entscheider" stellen.
Was entscheidet der Entscheider denn ? Exekutiv oder nur in begrenztem
Umfang. In welchen Gebieten trifft er Entscheidungen? Usw.
Ich vermute mal, dass sich Deine Aussage mehr auf diese "tollen"
Motivationstrainings a' la Hoellerich beziehen. Auf die
verschiedenarstigsten Incentives und Events, die in einem boomenden Markt
sehr haeufig von Unternehmensberatungen angeboten werden. Das ist aber nicht
das was ich unter Unternehmensberatung oder Beratung allgemein verstehe.
Ein Beratungsansatz sollte ganzheitlich sein und versuchen alle Facetten
eines Problems abzudecken. Eine ausfuehrliche Darstellung eines solchen
Prozesses erspare ich Dir und den anderen Lesern.
Waere Deine Aussage korrekt, wuerde es bedeuten, dass Du alles wuesstest,
alles neutral und objektiv beurteilen und bewerten koenntest, Du ueber ein
wirtschaftwissenschaftliches sowie juristisches Studium incl. aller
Fachrichtungen verfuegen wuerdest. Nein? Ist doch nicht so?
Dann solltest Du einmal darueber nachdenken wozu ein Unternehmensberater
denn gut sein koennte.
Sicherlich gibt es ueberall Abzocker, dies aber pauschal auf einen ganzen
Berufsstand auszuweiten, ist aber sehr engstirnig.
Uebrigens, erstellst Du Deine Est-Erklaerung selbst und ziehst auch ein
evtl. Rechtsbehelfsverfahren alleine durch?
Erstellst Du Gesellschaftsvertraege, Arbeitsvertraege, Kaufvertraege etc.
selbst?
Vielleicht solltest Du auch einmal ueber den Begriff "Betriebsblindheit"
nachdenken.
Weiterhin gehe ich davon aus, dass ich in meiner "Bibliothek" Schriftsaetze
zu Themen habe, von denen Du noch nie gehoert hast, geschweige denn weisst,
wie Du diese erhalten koenntest.
Das liegt u.a. daran, dass Du wahrs. einen anderen Schwerpunkt hast.
Gespannt auf das Statement.
Mal sehen wie er mir sein Posting zum GmbH-Mustervertrag erklaeren will (ich
glaub ich hab mittlerweile so um die 25 davon, warum er denn nicht?)
Anti-These (in Deiner Diktion):
"Jeder Entscheider, der seine Meinung/Entscheidung in wirklich
wichtigen Dingen ohne die Konsultation Dritter bildet, gehört
gefeuert."
Gruß - Wolfgang
--
*** Es ist nichts so absurd, daß Gläubige es nicht ***
*** glaubten. Oder Beamte täten. Arno Schmidt ***
*** Mon, 22 Jun 1998 22:24 +0200 ***
>Grundlage zum Beginn einer Existenzgründung sollte das
>Ausloten sämtlicher Fördermittel auf Kommunaler-, Landes-
>und Bundesebene sein. Dafür wird eine, und jetzt kommts,
>"Stellungsnahme zur Tragfähigkeit des Gewerbes" verlangt.
>Mir ist schon klar, daß hier das Finanzielle gemeint ist.
>Doch wer vergibt eigentlich diese Stellungsnahme und was
>ist dabei zu beachten? Gibt es die bei der IHK oder sind
>diese "Unternehmensberater" dafür da? Wie sieht so
>eine "Stellungsnahme" eigentlich aus? Und gibts die umsonst
>oder wie funktioniert die Auftragsvergabe für eine solche
>"Stellungsnahme"?
Warum wird für "das Ausloten sämtlicher...." eine Stellungnahme
verlangt. Die braucht es m.E. erst wenn es losgehen soll mit den
Anträgen. Für Bank und Arbeitsamt brauchst Du dann die Stellungnahme.
Wenn es ein Handwerksbetrieb werden soll, dann gibt es die von der
Handwerkskammer, so daß ich davon ausgehe, daß die IHK auch solche
Stellungnahmen macht. Kost bei der HWK nix! Mitzubringen sind ziemlich
genaue Vorstellungen (am besten als schriftliches Konzept) mit allem
was Dir einfällt - Einkauf, Vertrieb, Produktion, Kosten, Erlöse,
Gewinn, Standort, Martkerschließung, Anlaufkosten, Investitionen,
warum gerade Du besonders geeignet bist, usw. - wenn möglich
realistische Einschätzungen (ist zugegeben schwer).
Rentabilitätsvorschau vom Steuerberater hilft auch weiter.
Niemand hat heute ein so vollkommenes Weltbild,
daß er alles verstehen und würdigen kann:
hab den Mut zu sagen, daß du von einer Sache nichts verstehst.
Kurt Tucholski
Hmm... ich bin mir nicht ganz sicher, ob Du die Sache mit den
Unternehmensberatern verstanden hast.
>
>Welche Funktion erfüllen Deiner Meinung nach Unternehmensberater?
>
>Ich stelle jetzt mal folgende Aussage in den Raum:
>"Jeder Entscheider, der zur Durchsetzung seiner Meinung/Entscheidung
>viel Geld für Berater-Konzepte ausgibt gehört gefeuert!"
Hmm ich stelle Jetzt mal folgend Aussage in den Raum:
"Jeder Entscheider, der von vorneherein alles und doch nichts weiss, der
gehört gefeuert."
Es kann ja auch mal vorkommen, das sich jemand, bevor er eine Entscheidung
trifft, sichergehen will, daß er auch alle Informationen die er braucht hat,
bzw. alle machbaren Wege ausloten will.
grüße
eric