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Re: Testbericht: onlinebrief24.de

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Dietz Proepper

unread,
Sep 29, 2010, 1:14:50 PM9/29/10
to
Michael Holzt wrote:

> Ich war schon seit längerem auf der Suche nach einer Alternative zum Versand
> von Rechnungen als PDF per Mail. Denn wenn man da alles richtig machen will,
> dann ist das durchaus signifikanter Aufwand (z.B. für eine Signaturkarte)
> und auch mit Kosten verbunden. Zudem erzwinge ich damit auch bei meinen
> Kunden Aufwand, die ja gezwungen sind die eingegangenen Rechnungen zu
> prüfen. Auch die verschiedenen Anbieter die gegen Geld sowohl die Signatur
> übernehmen wie auch direkt ein Prüfprotokoll mitschicken erschienen mir
> keine Lösung, da die Rechtmäßigkeit dieser Angebote nach meiner Meinung
> alles andere als klar ist.

Ack.

> Deswegen habe ich mich entschieden Rechnungen ganz altmodisch per Brief zu
> schicken.

Gute Idee.

> Vor wenigen Tagen bin ich nun über www.onlinebrief24.de gestolpert und fand
[...]
> Ich bin sehr zufrieden und werde den Dienst wohl öfter nutzen denn für
> praktisch nur 8 Cent über dem Porto welches ich sonst umsatzsteuerfrei
> bezahlt hätte kann ich wahrlich nicht selber drucken. Und auch die Nutung
> eines Dienstleister der mir eine elektronische Signatur erzeugt kommt nicht
> wirklich billiger.
>
> Insofern, wer seinen Kunden den Krampf mit Signaturprüfung etc. ersparen
> will, könnte an dem Angebot auch interessiert sein. Oder auch wer einfach
> nur einen Brief verschicken will.

Mal eine ganz dumme Frage - mein Farblaser druckt Briefe zu ca. 12ct/Seite
(geschätzt). Ich versende im Monat vielleicht fünf Rechnungen mit zwei bis
drei Seiten. Das sind Kosten von EUR 1,50. Wenn ich die Zeit zum Falten und
Verpacken dazu nehme komme ich auf Kosten in Höhe von EUR 10. Das ist
deutlichst unter 1% des Monatsgewinns. Selbst wenn Du 100 Rechnungen pro Monat
verschickt bleiben die Kosten unter EUR 50. Und wenn das bei Dir mehr als 1%%
der Betriebskosten verursacht dann machst Du irgendwas richtig falsch ;-).

Kurz, wie viele Jahre musst Du Briefe verschicken, bis sich der Aufwand
amortisiert hat?
--
In Gold we trust.

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Dietz Proepper

unread,
Sep 29, 2010, 2:02:10 PM9/29/10
to
Michael Holzt wrote:

> Dietz Proepper wrote:
>> Mal eine ganz dumme Frage - mein Farblaser druckt Briefe zu ca. 12ct/Seite
>> (geschätzt). Ich versende im Monat vielleicht fünf Rechnungen mit zwei bis
>> drei Seiten. Das sind Kosten von EUR 1,50. Wenn ich die Zeit zum Falten und
>> Verpacken dazu nehme komme ich auf Kosten in Höhe von EUR 10.

> [...]


>> Kurz, wie viele Jahre musst Du Briefe verschicken, bis sich der Aufwand
>> amortisiert hat?
>

> Ich verstehe die Frage nicht. Welcher Aufwand soll sich amortisieren?

Das Ganze zu evaluieren. Nicht das eigene Papier verwenden zu können.

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Martin Hotze

unread,
Sep 29, 2010, 2:57:48 PM9/29/10
to
Am 29.09.2010 18:42, schrieb Michael Holzt:
> Ich war schon seit längerem auf der Suche nach einer Alternative zum Versand
> von Rechnungen als PDF per Mail. Denn wenn man da alles richtig machen will,
> dann ist das durchaus signifikanter Aufwand (z.B. für eine Signaturkarte) und

ACK.

> auch mit Kosten verbunden. Zudem erzwinge ich damit auch bei meinen Kunden
> Aufwand, die ja gezwungen sind die eingegangenen Rechnungen zu prüfen.

... und die Kunden müssen _die_ _Datei_ les- und prüfbar Vorhalten. Der
Ausdruck der Rechnung gilt nicht.

und: Seitens der EU gibt es eine Initiative die digitale Signatur bis
ca. 2013 abzuschaffen. Fraglich also ob JETZT eine derartige Umstellung
zielführend ist.

#m
--
"What would I do with 72 virgins? That's not a reward,
that's a punishment. Give me two seasoned whores any day."
(Billy Connolly)

Dietz Proepper

unread,
Sep 29, 2010, 3:28:58 PM9/29/10
to
Michael Holzt wrote:

> Dietz Proepper wrote:
>> Das Ganze zu evaluieren. Nicht das eigene Papier verwenden zu können.
>

> Jetzt wirst Du albern. Die Evaluation hat wenige Minuten gedauert.

Aha. Ich hatte Dich so verstanden dass Du vorher andere Alternativen
durchgegangen warst. Das Skripten, was Du unten erwähnst ist sicher auch nicht
in 0-Zeit gemacht. Und wenn der Dienstleister irgendwann Deine PDFs mal in
kaputt ausdruckt oder Du mit Deinem Generator in die Ka**e gelangt hast dann
merkst Du es auch erst wenn es etwas spät ist. Zugegeben, viele Kunden sind
sowas heutzutage gewöhnt.

> Diese sind schon durch die 5 Euro Startguthaben aufgewogen.

Hmm. Fünf Euro halten mich z.B. wirklich nur *sehr* wenige Minuten am Laufen.

> Das ganze erleichtert mir die Arbeit enorm. PDF erzeuge ich (mit LaTeX)
> eh schon, den Upload kann ich prima skripten. Ich spare mir also: Öffnen
> des PDFs, Ausdruck, Falten, Eintüten, Briefmarke aufkleben (wenn ich denn
> eine da habe), Transport zum Briefkasten (nein, ich habe keinen auf
> meinem üblichen Weg).
>
> Alleine durch das günstigere Porto sowie den Wegfall von Kosten für Toner,
> Papier und Umschlag spare ich ein, wenn auch nicht signifikant. Aber ich
> würde für den Service sogar was drauflegen, denn all die Arbeitsschritte
> zuvor gehen mir einfach nur fürchterlich auf den Zeiger.

Gut, das sind dann die immateriellen Aktiva. Ich persönlich liebe den Vorgang,
eine Rechnung zu tippen (ja, Vorlagen habe ich. Aber keine FIBU, das kann
meine StB viel besser als ich), auszudrucken, einzutüten und 1-2 mal im Monat
zum Briefkasten zu tragen (gut, der ist ca. 50m entfernt). Ist sowas
ähnliches, wie einen Wunschzettel (der aber in aller Regel genau wie gewünscht
geliefert wird) zu schreiben.

> Eigenes Briefpapier habe ich eh nicht, da ich den Briefbogen einfach mit
> ausdrucken kann. Wo Du doch so mit spitzer Feder rechnest:

Tue ich das?

> Hast Du Dir
> eigentlich mal überlegt, ob eigenes Briefpapier - wie Du es offenbar hast -

Habe ich das? Für $wichtiges verwende ich einfach 100g-Papier mit schöner
Haptik und Farbe ("Farbe" wie in Weiß, es ist beachtlich, wie z.B. ein ganz
leichter Blaustich die Wirkung verändert). Und weiß, welche Farben mein
Drucker auf dem Papier wie 'raus bringt.

> sich eigentlich amortisiert? Insbesondere wenn die Kunden auch PDF genommen
> hätten...

Ich bin stellenweise schrecklich altmodisch. Rechnungen, Angebote usw.
üblicherweise per snail mail. Insbesondere bei letzteren kann ich dann das
Aussehen selber bestimmen. Und bei größeren Sachen hat sich die "hochwertige"
Mappe (EUR 1,50 wenn man 50 am Stück bestellt, letzte Bestellung irgendwann
2003 oder so, 10 sind noch da, 100g-Papier ähnlich, wenn die alle sind wird
das wieder ein richtiges Drama weil die Lieferanten von damals...) bisher
durchaus bewährt.

Glaub's mir oder lass' es sein - es ist mir schon deutlich mehr als einmal vor
gekommen dass $kunde im Nachhinein meinte, man hätte ja ein paar Anbieter mit
meiner Qualifikation usw. gehabt. Aber meine initiale Präsentation sei einfach
die schlüssigste gewesen. Nein. Das ist jetzt nicht die HB-Clownerei. Einfach
dem Kunden von Anfang an vermitteln dass man ihn ernst nimmt und für ihn auch
Zeit investiert.

Achja. Einer der Gründe aus denen ich zu selbsternannten Coaches ein eher
gespanntes Verhältnis habe - die letzten beiden, welche mich beglücken wollten
meinten, papierne Angebote seien ja so Neunziger...

Und um nochmal an den Anfang zu gehen - ich habe mir abgewöhnt, Posten unter
1% Gewinn auch nur an zufassen. Das bringt *nix*. Nada. Niente. Jede Sekunde,
die man darauf verwendet ist verschwendet.

Abgesehen davon - hey, wollte Dir nicht die Freude verderben.

Message has been deleted

Dietz Proepper

unread,
Sep 29, 2010, 3:36:10 PM9/29/10
to
Martin Hotze wrote:

> Am 29.09.2010 18:42, schrieb Michael Holzt:
>> Ich war schon seit längerem auf der Suche nach einer Alternative zum
>> Versand von Rechnungen als PDF per Mail. Denn wenn man da alles richtig
>> machen will, dann ist das durchaus signifikanter Aufwand (z.B. für eine
>> Signaturkarte) und
>
> ACK.

Seufz. Dass ich Dir mal ebenfalls Ack sagen muss ;-).



>> auch mit Kosten verbunden. Zudem erzwinge ich damit auch bei meinen Kunden
>> Aufwand, die ja gezwungen sind die eingegangenen Rechnungen zu prüfen.
>
> ... und die Kunden müssen _die_ _Datei_ les- und prüfbar Vorhalten. Der
> Ausdruck der Rechnung gilt nicht.

Der erfahrene Steuerbetrüger faltet die selber ausgedruckten einmal und heftet
sie hernach ab...

> und: Seitens der EU gibt es eine Initiative die digitale Signatur bis
> ca. 2013 abzuschaffen. Fraglich also ob JETZT eine derartige Umstellung
> zielführend ist.

Ganz so einfach ist das nicht. Iirc wurde nur beschlossen dass digitale
Rechnungen vereinfacht werden sollen. Das lässt viel Spielraum.
Meine StB meint hierzu, "ok, wir habe die Rechnung und die Zahlung. Mit den
beiden lasse ich mich jederzeit auf einen Gang zum Gericht ein."

Martina Diel

unread,
Sep 29, 2010, 5:41:22 PM9/29/10
to
* Michael Holzt <sp...@fqdn.org>:

> Ich war schon seit längerem auf der Suche nach einer Alternative zum Versand
> von Rechnungen als PDF per Mail. Denn wenn man da alles richtig machen will,
> dann ist das durchaus signifikanter Aufwand (z.B. für eine Signaturkarte) und

> auch mit Kosten verbunden.

Den Aufwand brauchst du doch aber sowieso nur mit
vorsteuerabzugsberechtigen Kunden zu treiben, oder? (Okay, vermutlich
bist du implizit davon ausgegangen)

[Onlinebrief24]

Klingt interessant, danke für den Bericht.


--
Ab sofort: Berufliche Neuorientierung - wie angehen?
Monster-Expertenforum von 25. August bis 8. September hier:
http://forum.monster.de/n/pfx/forum.aspx?webtag=exp99564

Frank Müller

unread,
Sep 29, 2010, 8:19:13 PM9/29/10
to
Hallo Dietz,

Dietz Proepper wrote:

>>> auch mit Kosten verbunden. Zudem erzwinge ich damit auch bei meinen
>>> Kunden Aufwand, die ja gezwungen sind die eingegangenen Rechnungen
>>> zu prüfen.

>> ... und die Kunden müssen _die_ _Datei_ les- und prüfbar Vorhalten.
>> Der Ausdruck der Rechnung gilt nicht.

> Der erfahrene Steuerbetrüger faltet die selber ausgedruckten einmal
> und heftet sie hernach ab...

Und erfahrene Prüfer könnten das durchaus erkennen wollen, bzw.
ermitteln wollen wenn sie nur hinreichend Verdacht haben, dass
dem so sein könnte.

Und wer will schon "erfahrenen Steuerbetrüger" als Kunden? <vbg>

>> und: Seitens der EU gibt es eine Initiative die digitale Signatur bis
>> ca. 2013 abzuschaffen. Fraglich also ob JETZT eine derartige
>> Umstellung zielführend ist.

> Ganz so einfach ist das nicht. Iirc wurde nur beschlossen dass
> digitale Rechnungen vereinfacht werden sollen. Das lässt viel
> Spielraum.
> Meine StB meint hierzu, "ok, wir habe die Rechnung und die Zahlung.
> Mit den beiden lasse ich mich jederzeit auf einen Gang zum Gericht
> ein."

Was hat deine STB damit zu tun? Du bist doch als Rechnungssteller
nicht davon betroffen wenn der Rechnungsempfänger etwas nicht
richtig macht und ihm evtl. der Vorsteuerabzug gestrichen wird.

Aber andererseits fällt mir grade so ein:
Muss ein Kunde überhaupt eine per E-Mail geschickte Rechnung
akzeptieren auch wenn sie richtig signiert ist usw.? Ich habe Kunden
die damit z.B. gar nichts anfangen könnten, nicht mal wissen was
eine Signatur ist usw. Bei denen bevorzuge ich auch den "altmodischen"
weg per Post.

Gruß,
Frank


Lutz Schulze

unread,
Sep 30, 2010, 1:02:55 AM9/30/10
to
Am Wed, 29 Sep 2010 21:28:58 +0200 schrieb Dietz Proepper:

> Und um nochmal an den Anfang zu gehen - ich habe mir abgewöhnt, Posten unter
> 1% Gewinn auch nur an zufassen. Das bringt *nix*. Nada. Niente. Jede Sekunde,
> die man darauf verwendet ist verschwendet.

Ack

Man kann sein Unternehmen auch überorganisieren.

Lutz

--
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Dietz Proepper

unread,
Sep 30, 2010, 4:18:12 AM9/30/10
to
Frank Müller wrote:

> Dietz Proepper wrote:
>> Ganz so einfach ist das nicht. Iirc wurde nur beschlossen dass
>> digitale Rechnungen vereinfacht werden sollen. Das lässt viel
>> Spielraum.
>> Meine StB meint hierzu, "ok, wir habe die Rechnung und die Zahlung.
>> Mit den beiden lasse ich mich jederzeit auf einen Gang zum Gericht
>> ein."
>
> Was hat deine STB damit zu tun? Du bist doch als Rechnungssteller
> nicht davon betroffen wenn der Rechnungsempfänger etwas nicht
> richtig macht und ihm evtl. der Vorsteuerabzug gestrichen wird.

Gelegentlich erhalte ich au Rechnungen ;-).

> Aber andererseits fällt mir grade so ein:
> Muss ein Kunde überhaupt eine per E-Mail geschickte Rechnung
> akzeptieren auch wenn sie richtig signiert ist usw.?

Vermutlich.

Bodo Rzany

unread,
Sep 30, 2010, 4:29:18 AM9/30/10
to
On 29.09.2010 21:28, Dietz Proepper wrote:
>
> Gut, das sind dann die immateriellen Aktiva. Ich persönlich liebe den Vorgang,
> eine Rechnung zu tippen

Ich auch. Aber das hängt vielleicht auch etwas mit der Höhe der
Rechnungsbeträge zusammen. ;-)

> Ich bin stellenweise schrecklich altmodisch. Rechnungen, Angebote usw.
> üblicherweise per snail mail. Insbesondere bei letzteren kann ich dann das
> Aussehen selber bestimmen. Und bei größeren Sachen hat sich die "hochwertige"
> Mappe (EUR 1,50 wenn man 50 am Stück bestellt, letzte Bestellung irgendwann
> 2003 oder so, 10 sind noch da, 100g-Papier ähnlich, wenn die alle sind wird
> das wieder ein richtiges Drama weil die Lieferanten von damals...) bisher
> durchaus bewährt.

Im Prinzip stimme ich Dir zu, erlebe aber selbst immer häufiger, daß
die Kunden explizit nur PDF-Angebote haben wollen, um diese dann direkt
in ihrer EDV ablegen zu können. Die Aufträge kommen aber dann eigentlich
immer per "richtiger" Post.

Bodo

Bodo Rzany

unread,
Sep 30, 2010, 4:35:42 AM9/30/10
to
On 30.09.2010 02:19, Frank Müller wrote:
> Dietz Proepper wrote:
>
>> Meine StB meint hierzu, "ok, wir habe die Rechnung und die Zahlung.
>> Mit den beiden lasse ich mich jederzeit auf einen Gang zum Gericht
>> ein."
>
> Was hat deine STB damit zu tun? Du bist doch als Rechnungssteller
> nicht davon betroffen wenn der Rechnungsempfänger etwas nicht
> richtig macht und ihm evtl. der Vorsteuerabzug gestrichen wird.

Ich glaube, Dietz meint die andere Rechnungsrichtung. Und da stimme
ich mit seinem Steuerberater völlig überein, da ich vermute, daß die
Anordnung des ab und zu in einen Abgrund blickenden Herrn Steinbrück
einer gerichtlichen Überprüfung wohl nicht standhielte. Andererseits
sind natürlich meine Zulieferrechnungen oft so klein, daß sich der
Aufwand wegen des Vorsteuerbetrages wohl kaum lohnen würde.

Bodo

Stefan Froehlich

unread,
Sep 30, 2010, 5:18:47 AM9/30/10
to
On Thu, 30 Sep 2010 02:19:13 Frank Müller wrote:
> Aber andererseits fällt mir grade so ein:
> Muss ein Kunde überhaupt eine per E-Mail geschickte Rechnung
> akzeptieren auch wenn sie richtig signiert ist usw.?

Hierzulande nicht, nein - wobei das in der Realitaet halt immer auch
eine Sache der Machtverhaeltnisse ist.

Servus,
Stefan

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Stefan. Für übernatürliche Autos in manierlichen Fluten!
(Sloganizer)

Message has been deleted

Dietz Proepper

unread,
Oct 1, 2010, 4:31:37 AM10/1/10
to
Bodo Rzany wrote:

> On 29.09.2010 21:28, Dietz Proepper wrote:
>>
>> Gut, das sind dann die immateriellen Aktiva. Ich persönlich liebe den
>> Vorgang, eine Rechnung zu tippen
>
> Ich auch. Aber das hängt vielleicht auch etwas mit der Höhe der
> Rechnungsbeträge zusammen. ;-)

Hehe. Zu DM-Zeiten machte es noch mehr Spass...

>> Ich bin stellenweise schrecklich altmodisch. Rechnungen, Angebote usw.
>> üblicherweise per snail mail. Insbesondere bei letzteren kann ich dann das
>> Aussehen selber bestimmen. Und bei größeren Sachen hat sich die
>> "hochwertige" Mappe (EUR 1,50 wenn man 50 am Stück bestellt, letzte
>> Bestellung irgendwann 2003 oder so, 10 sind noch da, 100g-Papier ähnlich,
>> wenn die alle sind wird das wieder ein richtiges Drama weil die Lieferanten
>> von damals...) bisher durchaus bewährt.
>
> Im Prinzip stimme ich Dir zu, erlebe aber selbst immer häufiger, daß
> die Kunden explizit nur PDF-Angebote haben wollen, um diese dann direkt
> in ihrer EDV ablegen zu können. Die Aufträge kommen aber dann eigentlich
> immer per "richtiger" Post.

Je größer der Kunde... Nee, obiges bezieht sich auf kleinere Unternehmen, bei
denen man dann ggf. direkt mit dem Chef verhandelt.

Rainer Dahnke

unread,
Oct 2, 2010, 1:27:26 AM10/2/10
to
Am 29.09.2010 18:42, schrieb Michael Holzt:

>
> Insofern, wer seinen Kunden den Krampf mit Signaturprüfung etc. ersparen
> will, könnte an dem Angebot auch interessiert sein. Oder auch wer einfach
> nur einen Brief verschicken will.
>

Je nach Entwicklung enfällt die Signatur eh. (Bleibt anzuwarten).

Andererseits habe ich meine Signatur-Karte hier fest im Workflow drin,
eigentlich kein wirklicher Aufwand. Dafür brauche ich keinen "Anbieter",
mal abgesehen von der Karte, mit der ich aber eine "Flatrate" habe.

Was die Kunden im einzelnen machen entzieht sich meiner Kenntnis, ich
bin aber auch nicht Babysitter der Bundesregierungg ... *g*

Ansonsten klingt der von Dir beschriebene Dienst dennoch interessant,
falls man sowas braucht.

Grüße
Rainer

Rainer Dahnke

unread,
Oct 5, 2010, 4:04:18 AM10/5/10
to
Am 30.09.2010 10:29, schrieb Bodo Rzany:

>
> Im Prinzip stimme ich Dir zu, erlebe aber selbst immer häufiger, daß
> die Kunden explizit nur PDF-Angebote haben wollen, um diese dann direkt
> in ihrer EDV ablegen zu können. Die Aufträge kommen aber dann eigentlich
> immer per "richtiger" Post.
>

Ich höre das in letzter Zeit auch vermehrt bei Rechungen, insbesondere
(auch) bei Geschäftskunden. Die PDF-Rechnung wird als "praktischer" als
irgend was gedrucktes bezeichnet.

Grüße
Rainer

Lutz Schulze

unread,
Oct 5, 2010, 4:29:27 AM10/5/10
to
Am Tue, 05 Oct 2010 10:04:18 +0200 schrieb Rainer Dahnke:

> Ich höre das in letzter Zeit auch vermehrt bei Rechungen, insbesondere
> (auch) bei Geschäftskunden. Die PDF-Rechnung wird als "praktischer" als
> irgend was gedrucktes bezeichnet.

Praktischer als Papier zum lochen und abheften? Nicht solange ich da
irgendwelche Vorgaben im Hinblick auf die Prüfung der Signatur usw. erfüllen
muss.

Message has been deleted

Bodo Rzany

unread,
Oct 5, 2010, 5:26:11 AM10/5/10
to

Das kann ich so nicht bestätigen, sollte aber vielleicht meiner obigen
Aussage hinzufügen, daß meine Angebote zu über 90 % aus Pflichtenheft
mit technischen Daten bestehen und dagegen der betriebswirtschaftliche
Teil (Preise, Lieferzeiten, Konditionen etc.) prkatisch untergeht. Der
technische Teil wird in der EDV gewünscht, der kaufmännische wohl eher
nicht.

Grüße
Bodo

Bodo Rzany

unread,
Oct 5, 2010, 6:47:22 AM10/5/10
to
On 05.10.2010 10:29, Lutz Schulze wrote:
> Am Tue, 05 Oct 2010 10:04:18 +0200 schrieb Rainer Dahnke:
>
>> Ich höre das in letzter Zeit auch vermehrt bei Rechungen, insbesondere
>> (auch) bei Geschäftskunden. Die PDF-Rechnung wird als "praktischer" als
>> irgend was gedrucktes bezeichnet.
>
> Praktischer als Papier zum lochen und abheften? Nicht solange ich da
> irgendwelche Vorgaben im Hinblick auf die Prüfung der Signatur usw. erfüllen
> muss.

Und daß sich daran, wie hier vor einigen Wochen einmal angeklungen ist,
etwas ändert, wird bei der Entscheidungsfaulheit (der Feigheit?) der
Regierung wohl immer unwahrscheinlicher:

<http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,721249,00.html>

Bezeichnend finde ich die Begründung, "dass von einer Reform kaum
zusätzliche Einnahmen zu erwarten seien".

Bodo

Lutz Schulze

unread,
Oct 5, 2010, 6:56:55 AM10/5/10
to
Am Tue, 05 Oct 2010 12:47:22 +0200 schrieb Bodo Rzany:

>>> Ich höre das in letzter Zeit auch vermehrt bei Rechungen, insbesondere
>>> (auch) bei Geschäftskunden. Die PDF-Rechnung wird als "praktischer" als
>>> irgend was gedrucktes bezeichnet.
>>
>> Praktischer als Papier zum lochen und abheften? Nicht solange ich da
>> irgendwelche Vorgaben im Hinblick auf die Prüfung der Signatur usw. erfüllen
>> muss.
>
> Und daß sich daran, wie hier vor einigen Wochen einmal angeklungen ist,
> etwas ändert, wird bei der Entscheidungsfaulheit (der Feigheit?) der
> Regierung wohl immer unwahrscheinlicher:
>
> <http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,721249,00.html>
>
> Bezeichnend finde ich die Begründung, "dass von einer Reform kaum
> zusätzliche Einnahmen zu erwarten seien".

Diese Offenheit ist entwaffnend.

Aber höhere Einnahmen kommen dann bestimmt beim 'Sparpaket'. Ich glaube ich
probier das auch mal aus.

Wolfgang Allinger

unread,
Oct 5, 2010, 9:12:00 AM10/5/10
to

On 05 Oct 10 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<osjt7...@dahnke.com> (Rainer Dahnke) wrote:

Hmm und wie macht die Buchhaltung dann die IMHO nötigen Vermerke?
Mit Kugelschreiber auf den Bildschirm?
Oder wieder mit einem gewaltigen (Zertifizierungs)aufwand in die PDF
Datei?
Ist die modifizierte Rechnung dann noch legal signiert?
Wie kann das überprüft und garantiert werden?

Weisst Du ob der zukünftige FM sich noch an die Sprüche des/der
Vorgänger erinnert? Der jetzige erinnert sich schon nicht mehr richtig
an seine eigene Worte :( Ich sag nur MWSt und Steuervereinfachung...

Fragen, nix als Fragen!

Saludos Wolfgang

--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Martina Diel

unread,
Oct 5, 2010, 12:40:52 PM10/5/10
to
* Bodo Rzany <rz...@ibrro.de>:

><http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,721249,00.html>

Da eine Reform welcher Art auch immer zunächst mal Geld kostet, ist es
selbstredend sinnvoll, die dem gegenüberstehenden Einnahmen zu
kalkulieren.

--
Selbstmarketing im Web 2.0
Vortrag beim 5. Frankfurter Freiberufler-Stammtisch
am 14. Oktober 2010, 19 Uhr
https://www.xing.com/events/5-frankfurter-freiberufler-stammtisch-573299

Martin Hotze

unread,
Oct 5, 2010, 2:35:07 PM10/5/10
to
Am 05.10.2010 10:53, schrieb Michael Holzt:
> Das Resultat ist dann
> aber trotzdem eben nicht qualifiziert digital signiert. Das kann aber
> kein Empfänger prüfen.

Frag mal beim Finanzamt was die können .... ich vermute als Antwort ein
Gestammel wie "digiiiiiwaaaaaas? ... <pause> ... äähhhhh, da war mal
irgendein Schreiben .... <Denkversuch> .... <nix>" - BTDT.

Martin Schoenbeck

unread,
Oct 5, 2010, 3:33:02 PM10/5/10
to
Hallo Martin,

Martin Hotze schrieb:

> Am 05.10.2010 10:53, schrieb Michael Holzt:
>> Das Resultat ist dann
>> aber trotzdem eben nicht qualifiziert digital signiert. Das kann aber
>> kein Empfänger prüfen.
>
> Frag mal beim Finanzamt was die können .... ich vermute als Antwort ein
> Gestammel wie "digiiiiiwaaaaaas? ... <pause> ... äähhhhh, da war mal
> irgendein Schreiben .... <Denkversuch> .... <nix>" - BTDT.

Ich weiß nicht, wie das bei euch läuft. Aber Du darfst Dir sicher sein, daß
zumindest die BP bei uns sehr genau weiß, wie sie das bei Bedarf prüft.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 5, 2010, 5:35:03 PM10/5/10
to
Lutz Schulze wrote:

>
>Praktischer als Papier zum lochen und abheften?

Ja.

>Nicht solange ich da
>irgendwelche Vorgaben im Hinblick auf die Prüfung der Signatur usw. erfüllen
>muss.

Aber dann, wenn man sich davon nicht kirre machen lässt und diese
Anforderungen einfach ingnoriert.

Bye

woffi

--
Congratulations - you're the first human to fail the Turing-Test.
(Dilbert)

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 5, 2010, 5:36:30 PM10/5/10
to
Wolfgang Allinger wrote:

>
> On 05 Oct 10 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
> <osjt7...@dahnke.com> (Rainer Dahnke) wrote:
>>Ich höre das in letzter Zeit auch vermehrt bei Rechungen, insbesondere
>>(auch) bei Geschäftskunden. Die PDF-Rechnung wird als "praktischer"
>>als irgend was gedrucktes bezeichnet.
>
>Hmm und wie macht die Buchhaltung dann die IMHO nötigen Vermerke?
>Mit Kugelschreiber auf den Bildschirm?

Mit Kugelschriber auf die ausgedruckte Rechnung, wenn sie sowas benötigen.

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 5, 2010, 5:39:01 PM10/5/10
to
Michael Holzt wrote:

>Martin Hotze wrote:
>> und: Seitens der EU gibt es eine Initiative die digitale Signatur bis
>> ca. 2013 abzuschaffen. Fraglich also ob JETZT eine derartige Umstellung
>> zielführend ist.
>

>Zuletzt las ich, daß nur geplant sei auch alternative Methoden zur Sicherung
>zuzulassen. Es wird wohl Extraaufwand bleiben und vermutlich weiter für
>beide Seiten.

Ich habe keine Quellenangabe, meine aber - verblüffend sinnvoll - gelesen
zu haben, dass man eingesehen habe, dass der ganze
Rechnungs-Siginatur-Aufwand übertriben sei und man zukünftig schlicht und
einfach Rechnungen als ganz normale PDFs verschicken kann.

Eine Papierrechnung wird ja schließlich auch nicht signiert und mit Blut
unterschrieben.

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 5, 2010, 5:40:32 PM10/5/10
to
Dietz Proepper wrote:

>Martin Hotze wrote:
>
>> ... und die Kunden müssen _die_ _Datei_ les- und prüfbar Vorhalten. Der
>> Ausdruck der Rechnung gilt nicht.
>
>Der erfahrene Steuerbetrüger faltet die selber ausgedruckten einmal und heftet
>sie hernach ab...

Unter Steuerbetrug verstehe ich die Unterschlagung von Steuern. Das kann
ich bei obigem vorgehen nicht erkennen - und deswegen glaube ich auch
nicht, dass ein Prüfer sich an sowas ernstlich hochzieht, wenn ansonsten
alles ok ist.

Konni Scheller

unread,
Oct 6, 2010, 12:22:44 AM10/6/10
to
Wolfgang Krietsch <wof...@nurfuerspam.de> wrote:

> Unter Steuerbetrug verstehe ich die Unterschlagung von Steuern. Das kann
> ich bei obigem vorgehen nicht erkennen - und deswegen glaube ich auch
> nicht, dass ein Prüfer sich an sowas ernstlich hochzieht, wenn ansonsten
> alles ok ist.

Dein Vertrauen in allen Ehren. Aber wenn die formalen Vorschriften nicht
erfüllt sind, muss der Prüfer nicht mal argumentieren.

Servus,
Konni

--
Das Wort "Cool" ist nicht für Wagner erfunden worden. (Joachim Kaiser)

Lutz Schulze

unread,
Oct 6, 2010, 12:46:37 AM10/6/10
to
Am Tue, 05 Oct 2010 23:35:03 +0200 schrieb Wolfgang Krietsch:

>>Praktischer als Papier zum lochen und abheften?
>
> Ja.
>
>>Nicht solange ich da
>>irgendwelche Vorgaben im Hinblick auf die Prüfung der Signatur usw. erfüllen
>>muss.
>
> Aber dann, wenn man sich davon nicht kirre machen lässt und diese
> Anforderungen einfach ingnoriert.

Super Tip. Ich mag es aber nicht wenn bei nennenswerten Beträgen unsicher
ist ob ich gezogene Vorsteuer irgendwann wieder an das FA abführen muss.

Rainer Dahnke

unread,
Oct 6, 2010, 3:28:29 AM10/6/10
to
Am 05.10.2010 10:29, schrieb Lutz Schulze:
> Am Tue, 05 Oct 2010 10:04:18 +0200 schrieb Rainer Dahnke:
>
>> Ich höre das in letzter Zeit auch vermehrt bei Rechungen, insbesondere
>> (auch) bei Geschäftskunden. Die PDF-Rechnung wird als "praktischer" als
>> irgend was gedrucktes bezeichnet.
>
> Praktischer als Papier zum lochen und abheften?

Vermutlich deshalb, weil es doch immer mehr Menschen gibt die mit
ihrem gesamten Office mobil sind und/oder an mehreren Standorten
arbeiten. Die elektronische Rechnung ist dann überall verfügbar.

> Nicht solange ich da
> irgendwelche Vorgaben im Hinblick auf die Prüfung der Signatur usw. erfüllen
> muss.

Ich erfülle die, ist aber eh Kindergarten.

Ansonsten läuft es im echten Leben so, dass die Rechnungsempfänger sich
nicht um die Signatur kümmern und den Prüfern scheint es auch egal zu
sein oder die sind selber komplett überfordert damit.

Grüße
Rainer

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 6, 2010, 4:10:21 AM10/6/10
to
Lutz Schulze wrote:

>Am Tue, 05 Oct 2010 23:35:03 +0200 schrieb Wolfgang Krietsch:
>
>>>Praktischer als Papier zum lochen und abheften?
>>
>> Ja.
>>
>>>Nicht solange ich da
>>>irgendwelche Vorgaben im Hinblick auf die Prüfung der Signatur usw. erfüllen
>>>muss.
>>
>> Aber dann, wenn man sich davon nicht kirre machen lässt und diese
>> Anforderungen einfach ingnoriert.
>
>Super Tip. Ich mag es aber nicht wenn bei nennenswerten Beträgen unsicher
>ist ob ich gezogene Vorsteuer irgendwann wieder an das FA abführen muss.

Und Du weißt von einem Fall, wo das passiert ist?

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 6, 2010, 4:11:36 AM10/6/10
to
Lutz Schulze wrote:

>
>Super Tip. Ich mag es aber nicht wenn bei nennenswerten Beträgen unsicher
>ist ob ich gezogene Vorsteuer irgendwann wieder an das FA abführen muss.

Äh ... was hat denn Vorsteuer mit Rechnungen zu tun, die Du ausstellst?

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 6, 2010, 4:12:14 AM10/6/10
to
Konni Scheller wrote:

>Wolfgang Krietsch <wof...@nurfuerspam.de> wrote:
>
>> Unter Steuerbetrug verstehe ich die Unterschlagung von Steuern. Das kann
>> ich bei obigem vorgehen nicht erkennen - und deswegen glaube ich auch
>> nicht, dass ein Prüfer sich an sowas ernstlich hochzieht, wenn ansonsten
>> alles ok ist.
>
>Dein Vertrauen in allen Ehren. Aber wenn die formalen Vorschriften nicht
>erfüllt sind, muss der Prüfer nicht mal argumentieren.

Aber was genau will Dir der Prüfer denn vorwerfen, wenn es kein Indiz dafür
gibt, dass Du Steuern unterschlagen hast?

Stefan Froehlich

unread,
Oct 6, 2010, 4:20:10 AM10/6/10
to
On Wed, 06 Oct 2010 10:12:14 Wolfgang Krietsch wrote:
> was genau will Dir der Prüfer denn vorwerfen, wenn es kein Indiz dafür
> gibt, dass Du Steuern unterschlagen hast?

UStG §12 (1):
| Der Unternehmer kann die folgenden Vorsteuerbeträge abziehen:
|
| 1. Die von anderen Unternehmern in einer Rechnung (§ 11) an ihn gesondert
| ausgewiesene Steuer für Lieferungen oder sonstige Leistungen, [...]

UStG §11:
| [...]
| Als Rechnung gilt auch eine auf elektronischem Weg übermittelte Rechnung,
| sofern der Empfänger zustimmt. Sie gilt nur unter der Voraussetzung als
| Rechnung, dass die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts
| gewährleistet sind. Der Bundesminister für Finanzen bestimmt mit Verordnung
| die Anforderungen, bei deren Vorliegen diese Voraussetzungen erfüllt sind.
| [...]
| Die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts der auf
| elektronischem Weg übermittelten Rechnungen muss für die Dauer von sieben
| Jahren gewährleistet sein.

Hast bzw. kannst Du das nicht, hast Du keine Rechnung im Sinn des UStG und
daher auch kein Recht auf Vorsteuerabzug. qed

(Die Paragraphen sind bei euch vermutlich andere, der Inhalt wird aber wohl
sehr aehnlich sein)

Servus,
Stefan

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http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan: die Lust zu haben!
(Sloganizer)

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Lutz Schulze

unread,
Oct 6, 2010, 5:04:00 AM10/6/10
to
Am Wed, 06 Oct 2010 10:11:36 +0200 schrieb Wolfgang Krietsch:

> Lutz Schulze wrote:
>
>>
>>Super Tip. Ich mag es aber nicht wenn bei nennenswerten Beträgen unsicher
>>ist ob ich gezogene Vorsteuer irgendwann wieder an das FA abführen muss.
>
> Äh ... was hat denn Vorsteuer mit Rechnungen zu tun, die Du ausstellst?

Es ging um Rechnungen die ich empfange und den Aufwand die ich damit habe.

Lutz Schulze

unread,
Oct 6, 2010, 5:05:25 AM10/6/10
to
Am Wed, 06 Oct 2010 10:10:21 +0200 schrieb Wolfgang Krietsch:

> Lutz Schulze wrote:
>
>>Am Tue, 05 Oct 2010 23:35:03 +0200 schrieb Wolfgang Krietsch:
>>
>>>>Praktischer als Papier zum lochen und abheften?
>>>
>>> Ja.
>>>
>>>>Nicht solange ich da
>>>>irgendwelche Vorgaben im Hinblick auf die Prüfung der Signatur usw. erfüllen
>>>>muss.
>>>
>>> Aber dann, wenn man sich davon nicht kirre machen lässt und diese
>>> Anforderungen einfach ingnoriert.
>>
>>Super Tip. Ich mag es aber nicht wenn bei nennenswerten Beträgen unsicher
>>ist ob ich gezogene Vorsteuer irgendwann wieder an das FA abführen muss.
>
> Und Du weißt von einem Fall, wo das passiert ist?

Selbst wenn nicht möchte ich ungern über Jahre solche Eier in der
Buchhaltung haben.

Welcher ersparte Aufwand steht denn dem Risiko entgegen eines Tages zahlen
zu müssen?

Lutz Schulze

unread,
Oct 6, 2010, 5:08:05 AM10/6/10
to
Am Wed, 06 Oct 2010 09:28:29 +0200 schrieb Rainer Dahnke:

> Vermutlich deshalb, weil es doch immer mehr Menschen gibt die mit
> ihrem gesamten Office mobil sind und/oder an mehreren Standorten
> arbeiten. Die elektronische Rechnung ist dann überall verfügbar.

Strebe ich nicht an.

> Ansonsten läuft es im echten Leben so, dass die Rechnungsempfänger sich
> nicht um die Signatur kümmern und den Prüfern scheint es auch egal zu
> sein oder die sind selber komplett überfordert damit.

Bis das eines Tages Prüfungsschwerpunkt ist.

Als Unternehmer hält man sich doch besser an die Rechtslage.

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 6, 2010, 5:20:16 AM10/6/10
to
Michael Holzt wrote:

>
>Das Indiz gibt es. Eine nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprechende
>Rechnung berechtigt nicht zum Vorsteuerabzug. Wer das trotzdem macht, begeht
>damit eben völlig zweifellos Steuerhinterziehung.

Wenn das so völlig zweifellos ist frage ich mich allerdings, warum etliche
Unternehmen Rechnungen als schlichtes PDF verschiucken (auch an gewerbliche
Kunden), und ebenfalls Rechnungsn als schlichtes PDF akzeptieren.

Ich streite nicht ab, dass die Rechtslage auf dem Papier so ist, aber es
gibt halt UNterschiede zwischen geschriebenem und gelebtem Recht. Und
anscheinend hat man in der EU ja auch schon eingesehen, dass das derzeit
geschriebene Recht hierzu ziemlich schwachsinnig ist.

Lutz Schulze

unread,
Oct 6, 2010, 5:31:20 AM10/6/10
to
Am Wed, 6 Oct 2010 11:04:00 +0200 schrieb Lutz Schulze:

>>>Super Tip. Ich mag es aber nicht wenn bei nennenswerten Beträgen unsicher
>>>ist ob ich gezogene Vorsteuer irgendwann wieder an das FA abführen muss.
>>
>> Äh ... was hat denn Vorsteuer mit Rechnungen zu tun, die Du ausstellst?
>
> Es ging um Rechnungen die ich empfange und den Aufwand die ich damit habe.

ähm, den ich damit habe ;-)

Bodo Rzany

unread,
Oct 6, 2010, 5:38:54 AM10/6/10
to
On 06.10.2010 11:31, Lutz Schulze wrote:
> Am Wed, 6 Oct 2010 11:04:00 +0200 schrieb Lutz Schulze:
>
>> Es ging um Rechnungen die ich empfange und den Aufwand die ich damit habe.
>
> ähm, den ich damit habe ;-)

Bist Du jetzt nicht etwas zu pingelig mit Dir selbst? ;-)

Bodo

Lutz Schulze

unread,
Oct 6, 2010, 6:01:31 AM10/6/10
to
Am Wed, 06 Oct 2010 11:38:54 +0200 schrieb Bodo Rzany:

>>> Es ging um Rechnungen die ich empfange und den Aufwand die ich damit habe.
>>
>> ähm, den ich damit habe ;-)
>
> Bist Du jetzt nicht etwas zu pingelig mit Dir selbst? ;-)

Da wir gerade bei Rechtschreibung waren ist die Grammatik nicht weit ...

Bodo Rzany

unread,
Oct 6, 2010, 6:29:38 AM10/6/10
to
On 06.10.2010 12:01, Lutz Schulze wrote:
>
> Da wir gerade bei Rechtschreibung waren ist die Grammatik nicht weit ...

Solange der Sinn verständlich ist, sieht man das Usenet-Vielschreibern
sicherlich nach. Viel schlimmer ist, daß mir Solcherlei mittlerweile
häufiger auch in Dokumentationen passiert. Das ist wohl der Fluch eines
guten Editors, mit dem man auf die Schnelle noch eine Formulierung
"verbessern" will und dabei dann die Grammatik des (meist sehr langen)
Satzes verhunzt. Und natürlich fällt genau dann auch das Korrekturlesen
aus Faulheit flach...

Bodo

Rainer Dahnke

unread,
Oct 6, 2010, 7:29:55 AM10/6/10
to
Am 06.10.2010 10:53, schrieb Michael Holzt:

> Rainer Dahnke wrote:
>> Ansonsten läuft es im echten Leben so, dass die Rechnungsempfänger sich
>> nicht um die Signatur kümmern und den Prüfern scheint es auch egal zu
>> sein oder die sind selber komplett überfordert damit.
>
> Das kann ich nicht bestätigen. Wir hatten den Fall und mussten ganz viele
> Rechnungen neu besorgen. Die Motivation des Finanzamtes ist klar: Ansonsten
> kann man jede Menge Umsatzsteuer zurückfordern.
>

Das stimmt schon. Aber in echten Leben sieht es doch so aus, dass eine
tagelange Diskussion über Sinn und Unsinn der Signatur mit dem FA er-
folgt, etliche Schreiben hin- und hergesendet werden, letztendlich zum
krönenden Abschluß ein oder mehrere Stapel Papier (z.B. die vom Anbieter
ausgedruckten Rechnungen) eingereicht werden und das FA ausser der
Zeitvernichtung (was dem Steuerzahler dann wiederum richtig Geld kostet)
nichts davon hat, es gibt keinen Cent mehr. Der Schaden setzt sich beim
Steuerpflichtigen fort, dieser könnte in dieser Zeit etwas sinnvolles
tun und Geld verdienen, usw. usw.

... von daher schon verstänlich das in der Praxis, auch bei Prüfungen,
die Signatur quasi eine Luftnummer ist.

Grüße
Rainer

Stefan Froehlich

unread,
Oct 6, 2010, 7:40:48 AM10/6/10
to
On Wed, 06 Oct 2010 10:33:27 Martin Hentrich wrote:
> >(Die Paragraphen sind bei euch vermutlich andere, der Inhalt wird aber wohl
> >sehr aehnlich sein)

> In D liest sich das so:
> §14 UStG
> http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html
> [...]

> Also doch komplizierter als bei euch in Österreich. Jedenfalls auf dem
> Papier und nach Gesetzeswortlaut.

Bei euch ist im Gesetz das enthalten, was bei uns (in weiser Voraussicht?)
in eine Verordnung ausgelagert worden ist. Und es ist eine qualifizierte
Signatur erforderlich, wo unsereins den Begriff der "fortgeschrittenen
Signatur" verwendet (wohin schreitet die eigentlich fort? Das mutet ob der
juengsten Entwicklungen ja geradezu prophetisch an).

Der Kernpunkt aber bleibt der gleiche: eine Rechnung, fuer die diese
Auflagen nicht erfuellt sind, IST vor dem strengen Auge des Gesetzes
gar keine Rechnung im Sinn des UStG.

Servus,
Stefan

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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Geifern mit Stefan - geschmiert werden mit Imperdinenz.
(Sloganizer)

Stefan Froehlich

unread,
Oct 6, 2010, 7:43:21 AM10/6/10
to
On Wed, 06 Oct 2010 11:20:16 Wolfgang Krietsch wrote:
> Wenn das so völlig zweifellos ist frage ich mich allerdings, warum
> etliche Unternehmen Rechnungen als schlichtes PDF verschiucken (auch an
> gewerbliche Kunden), und ebenfalls Rechnungsn als schlichtes PDF
> akzeptieren.

Weil manche Leute nicht um die Rechtslage Bescheid wissen, andere Leute
einfach das (kleine) Risiko eingehen, ein Problem zu bekommen und wiederum
anderen Leuten das einfach voellig egal ist. (Im uebrigen hat man als Kunde
auch das Recht auf nachtraegliche Ausstellung einer Rechnung - solange der
Lieferant nicht zwischenzeitlich von Markt und Erdboden verschwunden ist,
besteht im Fall des Falles also eher ein Aergernis, als ein echtes
Problem).

Ich kann's ja verstehen; ich kann aber auch Menschen verstehen, die sich
das nicht antun wollen, und die bekommen ihre Rechnungen halt weiterhin auf
Papier.

> anscheinend hat man in der EU ja auch schon eingesehen, dass das derzeit
> geschriebene Recht hierzu ziemlich schwachsinnig ist.

Eigentlich ein kleines Wunder.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - hastige Winter verdient diese Zeit!
(Sloganizer)

Rainer Dahnke

unread,
Oct 6, 2010, 7:59:25 AM10/6/10
to
Am 06.10.2010 13:43, schrieb Stefan Froehlich:

>
> Ich kann's ja verstehen; ich kann aber auch Menschen verstehen, die sich
> das nicht antun wollen, und die bekommen ihre Rechnungen halt weiterhin auf
> Papier.
>

Was ja auch gerne vergessen wird:

Die elektronische Rechnung mit Signatur erfordert eine
revisionssichere Archivierung.

In Großunternehmen wird die IT-Abteilung sowas einführen
oder es existiert schon, "kleine" Kunden werden diesen
Aufwand mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
niemals auf sich nehmen ...

Das erhöht die Absurdität der erforderlichen Signatur noch
um das zig-tausenfache. :)

Grüße
Rainer

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Bodo Rzany

unread,
Oct 6, 2010, 8:17:08 AM10/6/10
to
On 06.10.2010 13:59, Rainer Dahnke wrote:
>
> Das erhöht die Absurdität der erforderlichen Signatur noch
> um das zig-tausenfache. :)

Naja, irgendwas muß man ja schließlich zum Kriterium seiner
Wahlentscheidungen machen. Dann passt das mit der Absurdität
doch wieder. ;-)

Bodo

Matthias Hanft

unread,
Oct 6, 2010, 8:37:48 AM10/6/10
to
Rainer Dahnke schrieb:

>
> Die elektronische Rechnung mit Signatur erfordert eine
> revisionssichere Archivierung.

Aufgrund welcher Rechtsgrundlage eigentlich? Und überhaupt wird immer
wieder behauptet, der Empfänger einer signierten Rechnung müsse die
Signatur prüfen - wo steht *das* denn? Wann muß er das denn tun?
Unmittelbar bei Erhalt, oder reicht auch noch zwei Jahre später?

Gruß Matthias.

Rainer Dahnke

unread,
Oct 6, 2010, 12:27:14 PM10/6/10
to
Am 06.10.2010 14:37, schrieb Matthias Hanft:
> Rainer Dahnke schrieb:
>>
>> Die elektronische Rechnung mit Signatur erfordert eine
>> revisionssichere Archivierung.
>
> Aufgrund welcher Rechtsgrundlage eigentlich?

IMHO aufgrund der "Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter
Buchführungssysteme" und einem schätzungweise Duzend damit
verknüpfter Anweisungen, Verordnungen, usw.

> Und überhaupt wird immer
> wieder behauptet, der Empfänger einer signierten Rechnung müsse die
> Signatur prüfen - wo steht *das* denn? Wann muß er das denn tun?
> Unmittelbar bei Erhalt, oder reicht auch noch zwei Jahre später?

MUSS es konkret wo stehen? Wie willst Du denn sonst feststellen
ob die elektronische Rechnung den gesetzlichen Vorgaben entspricht,
wenn nicht durch Überprüfung der Signatur? Durch Handauflegen oder
Meditation?

(Ich bin jetzt aber auch zu faul zum Suchen, vielleicht steht
es ja wirklich irgendwo). *g*

Grüße
Rainer


Wolfgang Allinger

unread,
Oct 5, 2010, 11:45:00 PM10/5/10
to

On 05 Oct 10 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<wof...@nurfuerspam.de> (Wolfgang Krietsch) wrote:

>Wolfgang Allinger wrote:

>>
>> On 05 Oct 10 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article


>> <osjt7...@dahnke.com> (Rainer Dahnke) wrote:
>>>Ich höre das in letzter Zeit auch vermehrt bei Rechungen,
>>>insbesondere (auch) bei Geschäftskunden. Die PDF-Rechnung wird als
>>>"praktischer" als irgend was gedrucktes bezeichnet.
>>

>>Hmm und wie macht die Buchhaltung dann die IMHO nötigen Vermerke?
>>Mit Kugelschreiber auf den Bildschirm?

>Mit Kugelschriber auf die ausgedruckte Rechnung, wenn sie sowas
>benötigen.

Also hat der Kunde den Stress mit der Druckerei auch noch am Hals...

Ich bevorzuge weiterhin fertig gedruckte Rechnungen, sowohl von meinen
Lieferanten als auch für meine Kunden.

Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Wolfgang Krietsch

unread,
Oct 6, 2010, 12:57:32 PM10/6/10
to
Stefan Froehlich wrote:

>
>Der Kernpunkt aber bleibt der gleiche: eine Rechnung, fuer die diese
>Auflagen nicht erfuellt sind, IST vor dem strengen Auge des Gesetzes
>gar keine Rechnung im Sinn des UStG.

Das bestreitet niemand. Die Frage ist halt nur, wie streng das Auge des
Gesetzes in der Praxis tatsächlich ist.

Bodo Rzany

unread,
Oct 6, 2010, 2:04:35 PM10/6/10
to
On 06.10.2010 18:27, Rainer Dahnke wrote:
> Am 06.10.2010 14:37, schrieb Matthias Hanft:
>
>> Und überhaupt wird immer
>> wieder behauptet, der Empfänger einer signierten Rechnung müsse die
>> Signatur prüfen - wo steht *das* denn? Wann muß er das denn tun?
>> Unmittelbar bei Erhalt, oder reicht auch noch zwei Jahre später?
>
> MUSS es konkret wo stehen? Wie willst Du denn sonst feststellen
> ob die elektronische Rechnung den gesetzlichen Vorgaben entspricht,
> wenn nicht durch Überprüfung der Signatur? Durch Handauflegen oder
> Meditation?

Jede signierte PDF-Rechnung, die ich ausgedruckt und abgeheftet habe,
wurde von mir überprüft. Und wehe, es behauptet jemand etwas Anderes.
Aber: Reicht das dem Prüfer vom FA, oder will der selbst noch einmal
prüfen, ob ich auch richtig geprüft habe? Muß ich dafür, nach der
Aufgabe des Geschäftes aus Altersgründen, neben 10 jährigem Stapeln
der Belegordner auch noch den letzten Betriebs-PC 10 Jahre länger am
eiern halten?

Wären doch der Herr Minister beizeiten in den Abgrund gefallen, in den
er dann später angeblich geblickt hat...

Grüße
Bodo

Rainer Dahnke

unread,
Oct 7, 2010, 2:41:18 AM10/7/10
to
Am 06.10.2010 20:04, schrieb Bodo Rzany:

> Muß ich dafür, nach der
> Aufgabe des Geschäftes aus Altersgründen, neben 10 jährigem Stapeln
> der Belegordner auch noch den letzten Betriebs-PC 10 Jahre länger am
> eiern halten?

Selbstverständlich muss die revisionssichere Archivierung den
gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entsprechen.

Die signierte PDF-Rechnung ist das Original, der Ausdruck
ist nur Spass, den kannst Du beliebig zerreißen, oder damit den
Popo abwischen oder was auch immer Dir beliebt ... :)

Grüße
Rainer

Rainer Dahnke

unread,
Oct 17, 2010, 11:48:37 PM10/17/10
to
Am 29.09.2010 18:42, schrieb Michael Holzt:


> Ich bin sehr zufrieden und werde den Dienst wohl öfter nutzen denn für
> praktisch nur 8 Cent über dem Porto welches ich sonst umsatzsteuerfrei
> bezahlt hätte kann ich wahrlich nicht selber drucken. Und auch die Nutung
> eines Dienstleister der mir eine elektronische Signatur erzeugt kommt nicht
> wirklich billiger.

Ich habe jetzt auch mal getestet ... :)

Deinen Erfahrungsbericht kann ich weitgehend bestätigen. Obwohl hier die
Clients auf win7-64 OS laufen finde ich den upload via SFTP deutlich
sinnvoller, da er sich viel besser in vorhandene Prozesse einbinden
lässt. Ich habe eh ein Script welches die Rechnungen aus PDF-Datei(en)
trennt, umbenennt, optimiert, signiert, usw. usw.

Für die "Post-Rechnungs-Kunden" ist es daher recht einfach diese zu
separieren und via FTP zum Dienstleister zu senden.

Eine generelle Umstellung auf Post-Rechnung kommt hier zwar aus diversen
Gründen nicht in Betracht; für die Kunden die die Post-Rechnung wählen
wäre die Inanspruchnahme des Dienstleisters aber sehr interessant. Ein
bischen das Script anpassen und man muss selber nicht mehr drucken,
eintüten, wegbringen. Preislich ist das Angebot tatsächlich TOP!

Grüße
Rainer

Rainer Dahnke

unread,
Oct 18, 2010, 1:54:37 PM10/18/10
to
Am 18.10.2010 05:48, schrieb Rainer Dahnke:
> Am 29.09.2010 18:42, schrieb Michael Holzt:
>
>
>> Ich bin sehr zufrieden und werde den Dienst wohl öfter nutzen denn für
>> praktisch nur 8 Cent über dem Porto welches ich sonst umsatzsteuerfrei
>> bezahlt hätte kann ich wahrlich nicht selber drucken. Und auch die Nutung
>> eines Dienstleister der mir eine elektronische Signatur erzeugt kommt
>> nicht
>> wirklich billiger.
>
> Ich habe jetzt auch mal getestet ... :)
>

Wobei: Zwei von Drei Testbriefen sind jetzt doch überfällig.

Do, 14.10.2010 Nachmittags eingeliefert, ein Brief ist am Sa
angekommen, was auch normal ist, für nächten Tag müssen die ja
bis 12 Uhr bei denen sein.

Laut Protokoll im online-Service sind aber alle drei Briefe
bearbeitet und versendet worden. (Zeitgleiche Einlieferung).

Die Briefe hätten also alle drei am Sa ankommen müssen.

Mal abwarten, wie viele Tage die wohl brauchen werden ...

Ich hätte die Nachzügler aber schon heute (Mo) erwatet.

Das ist halt der einzig fade Beigeschmack bei so einem Dienst-
leister. Wenn ich 10 Briefe in den Kasten schmeisse dann ist
das so. Gut, bei der Post kann dann sonstwas passieren ...

Ob die Briefe die im Protokoll stehen aber tatsächlich raus
gehen weiss man nicht ... :()

Grüße
Rainer

Rainer Dahnke

unread,
Oct 20, 2010, 3:41:59 PM10/20/10
to
Am 18.10.2010 19:54, schrieb Rainer Dahnke:

> Mal abwarten, wie viele Tage die wohl brauchen werden ...

Aktueller Stand:

13 raus geschickt, 9 sind angekommen.

Rainer Dahnke

unread,
Oct 21, 2010, 4:06:28 AM10/21/10
to
Am 29.09.2010 18:42, schrieb Michael Holzt:

> Vor wenigen Tagen bin ich nun über www.onlinebrief24.de gestolpert und fand
> die Konditionen direkt überzeugend. Nicht nur enthält das Porto dort 19%
> USt. wodurch das Porto von 55 auf 46 Cent sinkt,

Wieso eigentlich?

Dann müsste ich doch auch Porto für 46 Cent einkaufen können, scheinbar
ist das aber nicht möglich.

Grüße
Rainer

Message has been deleted

Rainer Dahnke

unread,
Oct 21, 2010, 10:40:11 AM10/21/10
to
Am 21.10.2010 13:23, schrieb Michael Holzt:

> Rainer Dahnke wrote:
>> Dann müsste ich doch auch Porto für 46 Cent einkaufen können, scheinbar
>> ist das aber nicht möglich.
>

> In Form von Briefmarken wohl nicht, da Privatsendungen weiterhin Porto ohne
> Umsatzsteuer haben. Aber bei Geschäftskunden sieht das anders aus,
> vermutlich erhält man bei Nutzung von Frankiersystemen entsprechend eine
> Rechnung mit ausgewiesener MwSt.

Ich habe es inzwischen grob und auch nur ansatzweise verstanden. Ist
eine komplizierte Mischung aus "eigener Postlizenz", Vorgaben der
Bundesnetzagentur, dem Umsatzsteuer-Konstrukt rund um Postdienst-
leistungen, usw ...

Wirklich erklären könnte ich es auch nicht. :)

Grüße
Rainer


Rainer Dahnke

unread,
Oct 21, 2010, 10:48:26 AM10/21/10
to
Am 29.09.2010 18:42, schrieb Michael Holzt:

>
> Insofern, wer seinen Kunden den Krampf mit Signaturprüfung etc. ersparen
> will, könnte an dem Angebot auch interessiert sein. Oder auch wer einfach
> nur einen Brief verschicken will.
>

Das von denen verwendete Papier finde ich wirklich klasse.

Habe bisher ja immer Triotec Papier gekauft, aber das von
denen wirkt noch fester und dichter, mit super-glatter Oberfläche.

Die benutzen "double A" Papier. Wenn man ein bischen sucht bekommt
man das auch zu recht günstigen Preisen.

Hier:

www.buero-bedarf-thueringen.de

zum Bleistift für Netto 3,46 pro Pack.

Ich glaube da werde ich direkt mal von Triotec auf double A
umsteigen.

Grüße
Rainer

Wolfgang Allinger

unread,
Oct 21, 2010, 2:16:00 PM10/21/10
to

On 21 Oct 10 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<osjt7...@dahnke.com> (Rainer Dahnke) wrote:

>Am 29.09.2010 18:42, schrieb Michael Holzt:

>denen wirkt noch fester und dichter, mit super-glatter Oberfläche.
>
>Die benutzen "double A" Papier. Wenn man ein bischen sucht bekommt
>man das auch zu recht günstigen Preisen.
>

[...]


>zum Bleistift für Netto 3,46 pro Pack.

Du meinst damit Pakete mit 500 Blatt?

Da kommt wohl noch die MWSt drauf, oder?

Incl. Steuer kosten 500 Blatt hier 25.000 Gs, das sind rund 3,60
EURonzen. Die meisten Läden rufen da 35.000 Gs (5,14EUR) auf :(

Rainer Dahnke

unread,
Oct 21, 2010, 12:08:29 PM10/21/10
to
Am 21.10.2010 20:16, schrieb Wolfgang Allinger:

>> zum Bleistift für Netto 3,46 pro Pack.
>
> Du meinst damit Pakete mit 500 Blatt?

Richtig

> Da kommt wohl noch die MWSt drauf, oder?

Genau. Netto + Steuer = Brutto

> Incl. Steuer kosten 500 Blatt hier 25.000 Gs, das sind rund 3,60
> EURonzen. Die meisten Läden rufen da 35.000 Gs (5,14EUR) auf :(

3,60 inkl Steuer ist aber gut, sind ja dann nur 3,03 EUR Netto.

Billiger gehts immer, wenn man größeere Mengen braucht, z.B. über
Papierunion oder so ...

Aber wenn man online lebt versperren so große Mengen den Weg und
sind totes Kapital und brauchen ewig bis sie verbraucht sind, daher
ist für mich immer die Frage wo es auch 4 ... 5 Kartons (mit je 5 Pack
a 500 Blatt) halbwegs günstig gibt ...

Grüße
Rainer

Bernhard Muenzer

unread,
Oct 22, 2010, 6:02:07 AM10/22/10
to
Rainer Dahnke schrieb:

> Am 21.10.2010 20:16, schrieb Wolfgang Allinger:
> > Incl. Steuer kosten 500 Blatt hier 25.000 Gs, das sind rund 3,60
> > EURonzen. Die meisten Läden rufen da 35.000 Gs (5,14EUR) auf :(
>
> 3,60 inkl Steuer ist aber gut, sind ja dann nur 3,03 EUR Netto.

3,27 EUR bei 10% IVA in Paraguay.

Message has been deleted

Lutz Schulze

unread,
Oct 22, 2010, 6:48:18 AM10/22/10
to
Am Fri, 22 Oct 2010 10:20:33 +0000 (UTC) schrieb Michael Holzt:

> Rainer Dahnke wrote:
>> 3,60 inkl Steuer ist aber gut, sind ja dann nur 3,03 EUR Netto.
>

> Ich habe neulich bei Staples Papier gekauft. Das 500er Pack f�r EUR
> 2,99, aber brutto. Bzw. mit BusinessCard und Rabatt nur noch EUR
> 2,84, immer noch brutto.

M��t ihr einen Verbrauch haben dass ihr euch um so etwas Gedanken macht.

Lutz

--
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Bodo Rzany

unread,
Oct 22, 2010, 6:54:54 AM10/22/10
to
On 22.10.2010 12:48, Lutz Schulze wrote:
>
> Müßt ihr einen Verbrauch haben dass ihr euch um so etwas Gedanken macht.

Noch nichts von der Philosophie gehört, daß der Gewinn (allein)
im Einkauf liegt? ;-)

Bodo

Lutz Schulze

unread,
Oct 22, 2010, 7:16:10 AM10/22/10
to
Am Fri, 22 Oct 2010 12:54:54 +0200 schrieb Bodo Rzany:

>> M��t ihr einen Verbrauch haben dass ihr euch um so etwas Gedanken macht.
>
> Noch nichts von der Philosophie geh�rt, da� der Gewinn (allein)
> im Einkauf liegt? ;-)

Da ist was dran, aber die Zeit die man sich um solchen Kleinkram k�mmert
fehlt anderweitig.

Wir brauchen hier im Jahr vielleicht 20 dieser Papierpakete. Ob ich die pro
St�ck f�r 20 Cent g�nstiger oder teurer einkaufe ist da wohl ziemlich egal.

Solange die Gr��enordnung der Ausgaben passt k�mmert man sich doch lieber um
das eigentliche Gesch�ft, denn dort sollte ja wohl die Kompetenz liegen und
wesentlich mehr Effekt zu erzielen sein.

Und wenn die Ausgaben anfangen auszuufern f�ngt man vor allem bei den Posten
an die wirklich etwas bringen.

Message has been deleted

Bodo Rzany

unread,
Oct 22, 2010, 7:59:24 AM10/22/10
to
On 22.10.2010 13:16, Lutz Schulze wrote:
>
> Wir brauchen hier im Jahr vielleicht 20 dieser Papierpakete. Ob ich die pro
> Stück für 20 Cent günstiger oder teurer einkaufe ist da wohl ziemlich egal.
>
> Solange die Größenordnung der Ausgaben passt kümmert man sich doch lieber um
> das eigentliche Geschäft, denn dort sollte ja wohl die Kompetenz liegen und

> wesentlich mehr Effekt zu erzielen sein.

Ganz offensichtlich bist Du kein BWLer, sondern ein ganz einfacher
Unternehmer. Mit Leuten wie Dir werden die Insolvenzverwalter irgendwann
verhungern... ;-(

Auf der anderen Seite hat Michael aber schon angemerkt, wie sein Beitrag
zu Thema zustande kam. :-)

Aber nu laß uns wieder ranklotzen und unsere Gewinne mehren. :-)

Bodo

Matthias Hanft

unread,
Oct 22, 2010, 8:01:58 AM10/22/10
to
Rainer Dahnke schrieb:

>
> Habe bisher ja immer Triotec Papier gekauft, aber das von
> denen wirkt noch fester und dichter, mit super-glatter Oberfläche.

Und wozu soll das gut sein? Ich verwende für meine "Standard-Massen-
Sendungen" (Rechnungen, Mahnungen o.ä.) seit Jahren nur noch
http://www.memo.de/Bueroartikel/Themenshop/Dauer-Sparpreis-Angebote/memo-print_Recycling.memo?event=SwitchPrice&page=group.jsp&groupId=11248
für 1,99 netto - genau wie Finanzamt, Telekom, usw. usf...

Gruß Matthias.

Lutz Schulze

unread,
Oct 22, 2010, 8:03:40 AM10/22/10
to
Am Fri, 22 Oct 2010 11:48:28 +0000 (UTC) schrieb Michael Holzt:

>>> Ich habe neulich bei Staples Papier gekauft. Das 500er Pack f�r EUR
>>> 2,99, aber brutto. Bzw. mit BusinessCard und Rabatt nur noch EUR
>>> 2,84, immer noch brutto.
>> M��t ihr einen Verbrauch haben dass ihr euch um so etwas Gedanken macht.
>

> Stell Dir vor, ich habe einfach Papier gekauft, weil ich welches ben�tigt
> habe und berichte davon, weil es zum vorliegenden Thema passt.

Klar, kein Problem.

Kenne leider zu viele Leute denen so etwas wirklich wichtig ist und die dann
20 Kilometer durch drei Superm�rkte fahren um noch 10 Cent zu sparen.

Und in dem Teilthread ging es letztendlich um g�nstiges Papier und da
erlaubte ich mir den Einwand welche Bedeutung das f�r einen Unternehmer
haben soll wenn er nicht gerade eine Druckerei betreibt.

Lutz Schulze

unread,
Oct 22, 2010, 8:11:33 AM10/22/10
to
Am Fri, 22 Oct 2010 13:59:24 +0200 schrieb Bodo Rzany:

> Auf der anderen Seite hat Michael aber schon angemerkt, wie sein Beitrag
> zu Thema zustande kam. :-)

Yepp.

> Aber nu la� uns wieder ranklotzen und unsere Gewinne mehren. :-)

Ich muss jetzt erst mal feiern, sah gerade im Online-Banking die neulich
erw�hnte monatelang ausstehende vierstellige Zahlung aus dem Ausland
eintreffen.

Immerhin gab mir das �ber Wochen Gelegenheit intensiv mein Englisch in Wort
und Schrift zu verbessern.

Harald Friis

unread,
Oct 22, 2010, 9:02:47 AM10/22/10
to
Am 22.10.2010 14:03, schrieb Lutz Schulze:

Hallo,

> Und in dem Teilthread ging es letztendlich um gᅵnstiges Papier und da
> erlaubte ich mir den Einwand welche Bedeutung das fᅵr einen Unternehmer


> haben soll wenn er nicht gerade eine Druckerei betreibt.

ich hatte verstanden, dass es um 'schᅵnes' Papier ging. Namentlich das
mir bislang unbekannte "double A". Ich mag auch gern ein sehr weiᅵes,
glattes Papier, am liebsten in 90g (hier habe ich gerade Xerox Colour
Impressions im Test, das finde ich klasse).

Bei besserem Papier steigen die Preise dann gleich in eine Hᅵhe, du
kannst da auch gerne im Groᅵhandel 8 - 10 Euro pro Paket ausgeben.
Insofern finde ich das Posting von Rainer gut. Er gibt einen Tipp fᅵr
hochwertiges Papier und nennt auch gleich eine gᅵnstige Bezugsquelle
dazu. Das ist doch ein prima Service!

Gruᅵ

Harald Friis

Lutz Schulze

unread,
Oct 22, 2010, 9:23:40 AM10/22/10
to
Am Fri, 22 Oct 2010 15:02:47 +0200 schrieb Harald Friis:

>> Und in dem Teilthread ging es letztendlich um g�nstiges Papier und da
>> erlaubte ich mir den Einwand welche Bedeutung das f�r einen Unternehmer


>> haben soll wenn er nicht gerade eine Druckerei betreibt.
>

> ich hatte verstanden, dass es um 'sch�nes' Papier ging. Namentlich das
> mir bislang unbekannte "double A". Ich mag auch gern ein sehr wei�es,

> glattes Papier, am liebsten in 90g (hier habe ich gerade Xerox Colour
> Impressions im Test, das finde ich klasse).
>

> Bei besserem Papier steigen die Preise dann gleich in eine H�he, du
> kannst da auch gerne im Gro�handel 8 - 10 Euro pro Paket ausgeben.
> Insofern finde ich das Posting von Rainer gut. Er gibt einen Tipp f�r
> hochwertiges Papier und nennt auch gleich eine g�nstige Bezugsquelle

> dazu. Das ist doch ein prima Service!

Nichts dagegen zu sagen, aber schon nach ein paar Postings ging es
eigentlich nur noch um den Preis, oder war das alles dieses hochwertige
Papier?

Harald Friis

unread,
Oct 22, 2010, 10:01:46 AM10/22/10
to
Am 22.10.2010 15:23, schrieb Lutz Schulze:

Hallo,

> Nichts dagegen zu sagen, aber schon nach ein paar Postings ging es
> eigentlich nur noch um den Preis, oder war das alles dieses hochwertige
> Papier?

bei dem Schlenker nach Sᅵdamerika war mir das auch nicht klar, spᅵter
kam dann wohl auch dieses "ich kanns noch billiger" dazu. Aber egal,
jeder liest ja sowieso nur das, was er mᅵchte aus den Posts heraus.

Wegen einiger Cent lange suchen oder gar rumfahren - oder etliche
Postings schreiben ;-) - ist aber ziemlicher Quatsch, da hast du recht.

Gruᅵ

Harald Friis

Edgar Warnecke

unread,
Oct 22, 2010, 12:57:31 PM10/22/10
to
Am Fri, 22 Oct 2010 03:02:07 -0700 (PDT) schrieb Bernhard Muenzer:

> Rainer Dahnke schrieb:
>> Am 21.10.2010 20:16, schrieb Wolfgang Allinger:
>>> Incl. Steuer kosten 500 Blatt hier 25.000 Gs, das sind rund 3,60

>>> EURonzen. Die meisten L�den rufen da 35.000 Gs (5,14EUR) auf :(


>>
>> 3,60 inkl Steuer ist aber gut, sind ja dann nur 3,03 EUR Netto.
>
> 3,27 EUR bei 10% IVA in Paraguay.

Vorsicht, das Standardpapier hat meistens weniger als 80g/qm. Damit
relativiert sich das.

Edgar
--
Einfach ist genial

Lutz Schulze

unread,
Oct 22, 2010, 10:58:50 AM10/22/10
to
Am Fri, 22 Oct 2010 16:01:46 +0200 schrieb Harald Friis:

> bei dem Schlenker nach S�damerika war mir das auch nicht klar, sp�ter

> kam dann wohl auch dieses "ich kanns noch billiger" dazu. Aber egal,

> jeder liest ja sowieso nur das, was er m�chte aus den Posts heraus.

Auf jeden Fall haben wir im Thread etwas �ber sch�nes Papier und �ber die
Zuverl�ssigkeit eines Dienstleisters gelernt. Das ist doch mehr als sonst
oft �blich.

Rainer Dahnke

unread,
Oct 22, 2010, 9:18:16 PM10/22/10
to

Wenn Du damit zufrieden bist ist doch gut.

Ich habe zahlreiche Papiere verglichen und bin mit den Billigsorten
nicht zufrieden.

- Die besseren Papiere fassen sich "wertiger" an, man hat das Gefühl
sie sind dicker, obwohl es auch 80 g sind.

- Sind vom "durscheinen" her dichter.

- Oberfläche ist glatter / gleichmäßiger.

- Weniger Abrieb im Drucker (Papierstaub).

- Wellen sich nach Laser/Kopier Druck weniger.

- Tintenstrahl-Druck auch optimal. Bei Billig-Sorten kommt es
allzuoft vor, das bei Tintendruck die Schrift nicht mehr richtig
scharf ist.

- Durchlauf durch die Geräte ist merklich besser, Papierstau
kommt quasi nicht vor, auch wenn die Geräte stundenlang rumorgeln.

Aber das wird etwas zu lange jetzt wirklich hier über die Qualität von
Büropapier zu diskutieren.

Wenn Du mit dem Billigpapier zufrieden bist ist ja ok, gibt
ja keinen Grund dich davon abzubringen. Irgendjemand muss das
ja schließlich kaufen. :)

Grüße
Rainer

Bodo Rzany

unread,
Oct 23, 2010, 2:32:36 AM10/23/10
to
On 22.10.2010 14:11, Lutz Schulze wrote:
>
> Ich muss jetzt erst mal feiern, sah gerade im Online-Banking die neulich
> erwähnte monatelang ausstehende vierstellige Zahlung aus dem Ausland
> eintreffen.

Wenn man sich über eine ausstehende Zahlung nicht mehr ärgern muß,
ist das wirklich ein Grund zum Feiern. Laß es Dir schmecken. :-)

Bodo

Lutz Schulze

unread,
Oct 23, 2010, 3:18:40 AM10/23/10
to
Am Sat, 23 Oct 2010 08:32:36 +0200 schrieb Bodo Rzany:

> Wenn man sich �ber eine ausstehende Zahlung nicht mehr �rgern mu�,
> ist das wirklich ein Grund zum Feiern. La� es Dir schmecken. :-)

Das hat es.

Ich frage mich aber welche effektiven M�glichkeiten des Inkasso es im
EU-Ausland gibt. Da wird wohl der Aufwand h�ufig den Nutzen �bersteigen.

Matthias Hanft

unread,
Oct 23, 2010, 3:47:54 AM10/23/10
to
Lutz Schulze schrieb:

>
> Ich frage mich aber welche effektiven M�glichkeiten des Inkasso es im
> EU-Ausland gibt. Da wird wohl der Aufwand h�ufig den Nutzen �bersteigen.

Ich erlebe das gerade bei einem befreundeten Unternehmer mit; der ver-
sucht in England einen Gerichtsvollzieher zu einem Kunden zu schicken
(ein englisches Gerichtsurteil hat er wohl schon, keine Ahnung, obs
dort sowas wie vollstreckbare Titel gibt oder so). Anscheinend geht
das aber irgendwie nicht so richtig (obwohl er inzwischen schon den
zweiten englischen Anwalt hat); die aktuelle Strategie ist inzwischen,
den Ruf des Kunden schlecht zu machen, damit er seine �ffentliche
Kreditw�rdigkeit aufs Spiel setzt und so zum Zahlen bewegt wird.

Das ganze zieht sich inzwischen schon fast vier Jahre hin, und ein
Ende ist nicht abzusehen.

Ich wu�te schon immer, da� die Engl�nder ein ganz spezielles V�lkchen
sind, aber ich glaube nicht, da� ich das dortige Rechtssystem jemals
verstehen werde :-)

Gru� Matthias.

Bodo Rzany

unread,
Oct 23, 2010, 3:54:12 AM10/23/10
to
On 23.10.2010 09:18, Lutz Schulze wrote:
>
> Ich frage mich aber welche effektiven Möglichkeiten des Inkasso es im
> EU-Ausland gibt.

Das frage ich mich auch.

> Da wird wohl der Aufwand häufig den Nutzen übersteigen.

In 2006 hat eine große deutsche Klinik bei einem kanadischen Hersteller
eine MRT-Anlage bestellt, wobei ich Hersteller eines Zulieferteiles im
unteren 5stelligen Eurobereich war. Nachdem mir im Vorfeld einige Dinge
komisch vorgekommen waren entschloß ich mich, nicht nach Kanada, sondern
direkt an die Klinik in Deutschland auszuliefern. Auf die Bezahlung
meiner Rechnung aus Kanada habe ich dann 6 Wochen (vereinbart waren
2 Wochen!) gewartet. Die Zahlung ging auch erst ein, nachdem ich den
Kanadiern gedroht hatte, mein Ingredienz wieder beim deutschen Endkunden
abzuholen. 2 Monate darauf habe ich dann eine Insolvenzmitteilung zum
kanadischen Hersteller erhalten (ich solle meine offenen Forderungen
beziffern)...

Aber ich glaube, auch in Deutschland hat man kaum Möglichkeiten, sich
gegen Solcherlei zu schützen.

Bodo

Matthias Hanft

unread,
Oct 23, 2010, 3:55:49 AM10/23/10
to
Rainer Dahnke schrieb:

>
> Wenn Du mit dem Billigpapier zufrieden bist ist ja ok, gibt
> ja keinen Grund dich davon abzubringen. Irgendjemand muss das
> ja schließlich kaufen. :)

Naja, man beruhigt mit Recycling-Papier ja auch noch sein Umwelt-
gewissen :-) Aber vom erwähnten Memo-Papier habe ich (mit einem
KyoceraMita FS-3830) inzwischen rund 120.000 Seiten bedruckt und
bin mit den Ergebnissen (wenig Papierstaub, kaum Papierstau) sehr
zufrieden. Entweder sind also die Recycling-Papiere im Laufe der
Zeit besser geworden, oder die Drucker können besser damit umgehen.
Meinen ersten Laserdrucker (Dataproducts, muß ca. 1990 gewesen
sein) habe ich damit noch ruiniert (verschmierter Druck, Geister-
bilder auf der Walze), aber für Massensendungen (Rechnungen, Mah-
nungen etc.), wo's nicht auf die Schönheit, sondern nur auf den
Inhalt ankommt, nehme ich heutzutage nix anderes mehr.

Gruß Matthias.

Message has been deleted

Matthias Hanft

unread,
Oct 24, 2010, 7:26:49 AM10/24/10
to
Pedro Hermundurius schrieb:
>
> Mahnungen als Massensendungen ...
> Du kannst Kunden haben ;-)

Soll ich rote Herzchen draufkleben? :-)

Nee, im Ernst, ich mach das (quasi als "Postversanddienstleister") f�r
mehrere Firmen, sind pro Monat zwischen 50 und 100 Mahnungen (insgesamt).

Daf�r brauch' ich nun wirklich kein reinwei�es 100g-Papier oder so...

Gru� Matthias.

Rainer Dahnke

unread,
Oct 25, 2010, 8:38:31 PM10/25/10
to
Am 24.10.2010 13:26, schrieb Matthias Hanft:

> Nee, im Ernst, ich mach das (quasi als "Postversanddienstleister") f�r
> mehrere Firmen, sind pro Monat zwischen 50 und 100 Mahnungen (insgesamt).

Krass. Du p�ser Massen-Mahner.

> Daf�r brauch' ich nun wirklich kein reinwei�es 100g-Papier oder so...

Wohl wahr, daf�r nicht.

Ansonsten bin ich immer hin- und hergerissen zwischen Umweltschutz
und Haptik.

Umweltschutz ist sch�n und gut, aber ob Kunden ein Schreiben in der
Hand halten m�chten, welches sich wie Klopapier anf�hlt ist dann
zumindest diskussionsbed�rftig ...

Gut, inzwischen ist eh vieles elektronisch. Wenn dann aber ein
Brief kommt m�chte ich etwas Sch�nes aus dem Umschlag ziehen ... :)

Gr��e
Rainer


Matthias Hanft

unread,
Oct 26, 2010, 9:26:57 AM10/26/10
to
Rainer Dahnke schrieb:

>
> Gut, inzwischen ist eh vieles elektronisch. Wenn dann aber ein
> Brief kommt m�chte ich etwas Sch�nes aus dem Umschlag ziehen ... :)

Wenn der Inhalt nicht sch�n ist (bei mir: eh nur Rechnung oder Mahnung),
hilft ein sch�nes Papier IMHO auch nicht mehr viel :-)

Sollte ich mal eine Lotterie veranstalten, w�rde ich f�r die Mitteilung
des Hauptgewinns aber nat�rlich auch "was h�bsches" verwenden :-)

Gru� Matthias.

Rainer Dahnke

unread,
Oct 27, 2010, 9:30:48 PM10/27/10
to
Am 24.10.2010 13:26, schrieb Matthias Hanft:

>
> Nee, im Ernst, ich mach das (quasi als "Postversanddienstleister") f�r
> mehrere Firmen, sind pro Monat zwischen 50 und 100 Mahnungen (insgesamt).
>

M�ssen dann aber die Schreiben der Unternehmen sein f�r die Du das
machst, Du darfst die also unver�ndert eint�ten, sonst wird es
eine erlaubnispflichtige T�tigkeit.

Gr��e
Rainer

Matthias Hanft

unread,
Oct 28, 2010, 3:17:54 AM10/28/10
to
Rainer Dahnke schrieb:
>
[Rechnungen und Mahnungen f�r andere]

> M�ssen dann aber die Schreiben der Unternehmen sein f�r die Du das
> machst, Du darfst die also unver�ndert eint�ten, sonst wird es
> eine erlaubnispflichtige T�tigkeit.

Woran denkst Du da? Inkasso oder so? Nee, ich komm da in diesen
Schreiben �berhaupt nicht vor (au�er meiner Stampit-Seriennummer
im Frankiervermerk). Da sind Absender, Briefkopf, Unterschrift
und Zielbankverbindung meiner jeweiligen Auftraggeber drin.

Oder meintest Du was anderes?

Gru� Matthias.

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