Meine aktuelle Telefonrechnung hat mir das Wochenende versaut, ich hatte
letzten Monat fleissig die Anrufweiterschaltung von Festnetzanrufen auf mein
Handy zu 25 Cent die Minute benutzt. Und ich bekam viele Anrufe.
Hier sind doch sicher weitere Anrufweiterschalter zugegen, hat jemand einen
Tipp, wie man das preiswerter gestalten kann? Ich bin für ein tiefergehendes
Vertändnis der Telekom-Tarife und -Techniken zu doof (leider die
T-Punkt-Mitarbeiter meiner Erfahrung nach auch).
Gruß,
Norbert
Wenn Du erst mal sagst _warum_ Du diese hast und was damit bezweckt werden
soll, kann man Dir sicher eine preiswertere Idee geben.
Oder wolltest Du nur wissen, wie man Deinen eventuell ungünstigen Ansatz
der Anrufweiterschaltung verbilligen kann ohne Rücksicht darauf, ob diese
Art von Weiterschaltung überhaupt notwendig ist?
Nicole
--
Nicole Simon · ni...@gnak.de · http://home.pages.de/~nisi/
»Wenn du dein Leben nicht so lebst, wie deine innere Stimme es dir eingibt,
bekämpfst du das Beste in dir und endest gespalten - und von dir selbst
um dein Glück betrogen.« Hans Kruppa, "Lichter der Hoffnung"
Wie wäre es mit O2 Genion. Handy und Festnetz in einem. Und wenn Dich jemand
auf Deinem Handy anruft und Du das nicht in Deiner Homezone annimmst kostet
das nur 15 Cent.
Ciao
Heiko
es geht einfach darum, immer wenn gewünscht erreichbar zu sein. Erreichbar
heißt, dass Kunden meine Festnetznummer wählen. Wenn ich im Büro bin, ist
die Weiterschaltung aus und ich gehe direkt dran. Gehe ich weg und möchte
erreicht werden, schalte ich am Telefon die Anrufweiterschaltung ein (die
direkte über die Vermittlungsstelle, nicht über 2. B-Kanal). Dann landen
alle Anrufer sofort auf meinem Handy und ich zahle pro Minute 26 Cent
(AktiveMobile 300-Tarif). Eigentlich ein Standardfall, oder?
Regnerischen Gruß,
Norbert
Ja. Aber es gibt mehr als eine Lösung. Der von Andy vorgeschlagene ist
sicherlich der bessere - denn wenn Du sowieso schon zahlst, muß es der
Kunde nicht auch noch tun. Ausserdem gibt es Dir immer einen Moment des
Sammelns oder aber auch vielleicht kurz des zurückziehens in ruhigeres
Gebiet oder das Rausholen von notwendigen Unterlagen.
Ausserdem kannst Du dann einfacher alternative Tarife oder Modelle nutzen.
Zum Beispiel auch Varianten wie Homenummer anrufen (weil besonders
preiswert) und dann in der heimischen Telefonanlage neu durchstellen lassen
ins Festnetz. Ist auch ne Variante, mir aber zu kompliziert.
Sofern Du auch gerade irgendwo anders bist, kannst Du dort dann auch vom
Festnetz zurückrufen, hier dann allerdings sinnvollerweise über eine eigene
Callingcard.
Auch wenn das nicht die Frage auf seine Antwort 'wie mache ich die
Anrufweiterschaltung billiger war' sondern eben eine Antwort auf sein
Problem. "Sag mir nicht was Du glaubst wie etwas gehen sollte und frage
nach einer Detailverbesserung, sondern sage mir, was Du erreichen willst."
Es ist schwer, den Leuten das beizubringen, aber über die Jahre sehe ich
jetzt Früchte meiner Arbeit. Die Konversation geht inzwischen eher so:
Person: "Wie mache ich X in Y?"
/me lächelt strahlend freundlich.
Person: "Was nicht ausreichend ist wie ich mir schon dachte. Ich bin der
Meinung daß X in Y eine gute Lösung sein könnte für Auswirkung 1."
/me lächelt weiter,tendenziell spöttisch.
Person: "Ja, ist ja gut. Ich möchte Problem A lösen. Hintergrund warum ich
das möchte ist dieses und jenes. Ziel ist das."
Warum nicht gleich so. They learn.
So liest man sich wieder...Also den O2-Tipp von Dir und Heiko werde ich mir
gleich mal anschauen.
Mit den 24,6 Pfennig liegst Du aber falsch, auch die Telekom geht mit der
Zeit und verwendet Cent, das ist das, was ich auch bezahle. Und was
AktivMobil betrifft, das habe ich von der Telekom auch gehört, die stampfen
den Tarif ein.
Auf das Rückrufen mit Handy bin ich noch gar nicht gekommen, ich hatte immer
die Assoziation anrufenlassen=billiger. Na ja.
Bis die Tage,
Norbert
> Ja. Aber es gibt mehr als eine Lösung. Der von Andy vorgeschlagene
> ist sicherlich der bessere - denn wenn Du sowieso schon zahlst, muß
> es der Kunde nicht auch noch tun. Ausserdem gibt es Dir immer einen
> Moment des Sammelns oder aber auch vielleicht kurz des zurückziehens
> in ruhigeres Gebiet oder das Rausholen von notwendigen Unterlagen.
vielleicht bin ich ein ungewöhnlicher Fall, aber ich mag das mit dem
Zurückrufen nicht.
Wenn derjenige mich kennt und direkt nach meinem Melden sagt "Es geht
gerade schlecht, kann ich Sie gleich zurückrufen?" - dann kann ich sagen
"Ja" und auflegen.
Aber wenn ich dann erst anfangen muß mit der Rufnummer ("nein, zweimal
die 8 - und dann die 1 - genau - ja ich sage es noch einmal...") und
dann noch mit meinem Namen ("wie schreibt der sich?"), dann bin ich oft
schon genervt - denn in der Zeit hätte ich auch schon einiges von dem
sagen können, was ich sagen wollte ("Bieten Sie auch xy an?" - "Nein" -
"Danke und auf Wiedersehen")
Natürlich kann ich auf die Frage mit dem Rückruf mit Nein antworten,
aber dann fühle ich mich gleichzeitig als Störenfried.
Ist also alles nicht so einfach...
Ciao
Gerhard
Ich sehe mit Freude, dass die Theorie der Konstruktionslehre auch in andere
Branchen Einzug gefunden hat! Ich dachte erst, Du seiest auch
Maschinenbauer(in) der 90er Jahre, aber ich habe mich schon informiert...
Gruß,
Norbert
Ich habe dieses Feature zwar noch nie in Anspruch genommen, meine
aber, dass es da zwei Varianten gibt:
1. Der Anruf trifft via B-Kanal 1 bei Dir ein, Deine Telefonanlage
merkt "ich soll weiterleiten" und erledigt dies ueber den 2. B-Kanal.
2. Die Weiterleitung erfolgt direkt im "Amt" (sprich: in der
Vermittlungsstelle). Verifizieren koenntest Du das evtl. durch einen
Blick in die Betriebsanleitung Deiner Telefonanlage.
Wie die Telekom sich die Variante 2 vergueten laesst, entzieht sich
aber leider meines Wissens.
Gruss,
Christian
--
Christian Schmidt | Germany | ChriS...@gmx.de
PGP Key ID: 0x28266F2C
Ich benutze Variante 2, also läßt sie es sich gut (doppelt) bezahlen.
Gruß,
Norbert
Joachim
Wie, Du hast keine Rufnummerübermittlung?
>sagen können, was ich sagen wollte ("Bieten Sie auch xy an?" - "Nein" -
>"Danke und auf Wiedersehen")
In diesem Fall ist es ein kurzes Gespräch und dann ja auch kein Problem,
daß so zu sagen.
>Natürlich kann ich auf die Frage mit dem Rückruf mit Nein antworten,
>aber dann fühle ich mich gleichzeitig als Störenfried.
Dann solltest Du genug Selbsteinschätzung besitzen um zu sagen 'ungerne,
ich habe diese kurze Frage, geht das nicht auch gleich?'
In Summe kann er dann ja die ohne Nummer am Telefon lassen.
Hallo Norbert,
das habe ich aus exakt den gleichen Gründen wie du exakt genau so
gemacht, zahle aber nur 12,78 cent/min + MWSt für die 'interne' Weiter-
leitung aufs Mobiltelefon.
Du aktivierst die Weiterleitung durch drücken der '2' im CallManager?
Von der AktivMobil-Festnetznummer auf die AktivMobil-Mobilnummer?
Gruß
Jochen
> Du aktivierst die Weiterleitung durch drücken der '2' im CallManager?
> Von der AktivMobil-Festnetznummer auf die AktivMobil-Mobilnummer?
Nein. Ich kenne meinen Callmanager gar nicht, weil ich (bisher jedenfalls)
mit einer zeitgesteuerten Umschaltung im Telefon arbeite. Da habe ich also
vermutlich eine preisgünstige Alternative übersehen? Ich werde mal gleich
nach der "Bedienungsanleitung" von ActiveMobil suchen.
Weißt Du zufällig, ob sich Deine Variante erledigt hat, wenn die Telekom im
Herbst AktivMobil einstellt?
Gruß,
Norbert
> Nein. Ich kenne meinen Callmanager gar nicht, weil ich (bisher jedenfalls)
> mit einer zeitgesteuerten Umschaltung im Telefon arbeite. Da habe ich also
> vermutlich eine preisgünstige Alternative übersehen?
Ja, dann hast du die wesentliche Funktion dieses Anschlusses übersehen ;-)
> Ich werde mal gleich nach der "Bedienungsanleitung" von ActiveMobil suchen.
Einfach vom Festnetz (AktivMobil-MSN!) die 0800 3304422 wählen oder vom
Handy die 4422 - da kannst du dann die verschiedenen Weiterleitungsmög-
lichkeiten einstellen (Menügeführt)
> Weißt Du zufällig, ob sich Deine Variante erledigt hat, wenn die Telekom im
> Herbst AktivMobil einstellt?
Ich lese hier und heute das erste Mal von diesem Plan. Ich hoffe auf jeden
Fall, dass so etwas weiter angeboten wird. Es ist *genau* das, was ich
gesucht und gefunden hatte (und was mich zum Wechsel meines Mobil-
anbieters gebracht hat)
- nur noch eine Voicebox zum Abhören
- Nur eine einzige Telefonrechnung für alles
- bequem zu bedienen
- ganz erheblich preiswerter als 2 einzelne Verträge für ISDN und Mobil
Gruß
Jochen
> Ich lese hier und heute das erste Mal von diesem Plan.
Ich hatte aus einem anderen Grund bei der Telekom angerufen und da sagte man
mir, ich würde sowieso Post bekommen, weil mein AktivMobil-Tarif zum Herbst
(?) gekündigt würde, den gäbe es dann nicht mehr und das würden dann wieder
2 ganz normale Verträge. Tja.
Ich muß jetzt den ersten diesjährigen Spargel aus dem Wasser holen,
Norbert
> "Gerhard Faehling" <gf....@comsulting.de> wrote:
> >Aber wenn ich dann erst anfangen muß mit der Rufnummer ("nein,
> >zweimal
>
> Wie, Du hast keine Rufnummerübermittlung?
ähm - wenn ich das anhabe und das vom Handy abschreiben will, dann muß
ich das Telefon vom Ohr nehmen. Alles andere als höflich, falls
derjenige dann doch noch etwas sagt.
Außerdem gibt es genügend Firmen, die nur die Firmennummer nach außen
durchlassen, nicht aber die Durchwahlen.
> >sagen können, was ich sagen wollte ("Bieten Sie auch xy an?" -
> >"Nein" - "Danke und auf Wiedersehen")
>
> In diesem Fall ist es ein kurzes Gespräch und dann ja auch kein
> Problem, daß so zu sagen.
Das war ein Beispiel für ein besonders kurzes Gespräch. Ich könnte ja
auch fragen: "Was kostet bei Ihnen eine Schulung in xyz?" Je nach
"Bieten wir gar nicht an" oder "In welchem Rahmen und für wen soll es
denn sein?" bewegt sich das Telefongespräch dann zwischen 10 Sekunden
und 10 Minuten. Das weiß ich vorher aber nicht.
>> Natürlich kann ich auf die Frage mit dem Rückruf mit Nein antworten,
>> aber dann fühle ich mich gleichzeitig als Störenfried.
>
> Dann solltest Du genug Selbsteinschätzung besitzen um zu sagen
> 'ungerne, ich habe diese kurze Frage, geht das nicht auch gleich?'
Ich vielleicht ja - aber wie viele seiner (potenziellen) Kunden?
Aber das mag jeder anders sehen, ich will meine Meinung auch ganz
bestimmt nicht verallgemeinern, sondern nur mal zum Nachdenken mit in
die Runde schmeißen...
Ciao
Gerhard
> Ich hatte aus einem anderen Grund bei der Telekom angerufen und da sagte man
> mir, ich würde sowieso Post bekommen, weil mein AktivMobil-Tarif zum Herbst
> (?) gekündigt würde, den gäbe es dann nicht mehr und das würden dann wieder
> 2 ganz normale Verträge. Tja.
Hmmm... gerade mal nachgefragt, da hieß es, Bestandskunden dürfen ihn
behalten. <schulterzuck> Mal abwarten was passiert. Wär' schade drum!
> Ich muß jetzt den ersten diesjährigen Spargel aus dem Wasser holen,
Guten Appetit!
Jochen
Hallo Norbert,
hier mal kurz einige Punkte.
1. Parallelruf (kann bei Telekom als Leistungsmerkmal bestellt werden)
Dadurch klingelt im Büro das Bürotelefon und das Mobiltelefon gleichzeitig.
Du sparst dir das ständige lästige Ein- und Ausschalten der Umleitung.
Nimmst du das Bürotelefon ab, so entstehen keine Umleitungskosten.
2. Genionweiterleitungstrick (ohne zusätzliche Weiterleitungskosten bist du
Bundesweit unter einer Festnetznummer erreichbar). Auf diese Festnetznummer
kannst du deine Büronummer (kombiniert mit Parallelruf) weiterleiten. Das
kostet dich ca. 2 Cent pro Minute.
3. Notwendige Handyverträge: Du brauchst drei Verträge, einen Genion
Pro-Select mit Mobil-Option und 10/10 Taktung, einen Genion mit Homezone und
einen E-Plus Berlinvertrag bzw. einen Profivertrag, wie er ab nächsten Monat
(befristet) mit der Möglichkeit angeboten wird, zu jeder Zeit bundesweit,
egal von wo du anrufst, für 3 Cent pro Minute das deutsche Festnetz
erreichen zu können.
4. Handy: Nokia 6310i (Begründung später)
5. Einen Simkartenadapter, der zwei Simkarten aufnehmen kann und trotzdem in
die normale Kartenhalterung reinpasst. (suche im Werbeforum von
www.telefon-treff.de)
Beim Nokia 6310i können die Simkarten mit *#7220# umgeschaltet werden.
Du legst nun dein altes Handy mit dem einfachen Genion-Homevertrag irgenwo
in die Homezone und läßt das Gerät eingeschaltet. Im Anrufmanager schaltest
du die Rufumleitung aus! Gleichzeitig richtest du eine sofortige
GSM-Weiterschaltung auf die O2-Nummer des Genion Pro-Select Vertrages ein.
Da auch deine Büronummer auf die Festnetznummer des Genion-Home-Vertrages
umgeleitet wird, bist du für 1-2 Cent Umleitungsgebühren bundesweit über
deine Festnetznummer erreichbar. (Die maximal mögliche Umleitungsanzahl
reicht gerade noch für eine weitere Umleitung auf deine Mailbox)
Wenn du Handys anrufen willst, so geht das für 25 Cent im 10/10 Takt bzw.
vom Büro aus etwas teurer.
Für Anrufe ins Festnetz kannst du das Handy mit *#7220# umschalten und vom
E-Plus_Vertrag für 3 Cent pro Minute telefonieren. Bist du bei O2
eingebucht, so leitest du E-Plus nach 10 sec auf deine Genionnummer
(Umleitungen kosten hier entweder nichts oder 3 Cent). Somit bist du auch
noch ständig unter deiner E-Plus Rufnummer erreichbar. Es ist also
letztendlich auch nur eine Mailbox notwendig.
6. Solltest du zusätzlich viele Auslandsgespäche führen müssen, so mußt du
auf den Hauptbürocomputer (Server etc.) das Programm McDialer installieren.
Du kannst dann von E-Plus aus (3 Cent) deinen Computer anrufen und dich auf
eine beliebige Nummer weiterleiten lassen. Zu den Auslandstarifen vom
Festnetz (Call by Call) kommen dann lediglich die drei Cent. Ferner kannst
du als abgehende MSN die MSN deines Bürotelefons übertragen. (du kannst im
Nokia die zusammengefasste Anwahl des Computers mit Wahlpause und Zielnummer
als weitere Telefonnummer zum Namen abspeichern)
Dieses ganze Konstrukt führt zunächst zu erheblich höheren Grundgebühren
(drei Verträge), es entstehen allerdings nur unerhebliche Verbindungskosten
und die ganze Sache ist sehr praktikabel.
Leider kommt aber bei dieser Konstruktion deine Sekretärin in der Kette
nicht mehr vor, du must also alle Anrufe selbst annehmen.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich verständlich ausgedrückt habe,
eigentlich sollte man das System mal so richtig tiefgehend beschreiben, aber
wenn du mal richtig suchst, so wirst du meine Anregungen untermauert finden.
Gruß Bernd
> hier mal kurz einige Punkte.
> ...
> <ellenlange Anleitung mit einem Festnetz- und drei
> Handyverträgen gesnipt>
> ...
> Dieses ganze Konstrukt führt zunächst zu erheblich höheren Grundgebühren
> (drei Verträge), es entstehen allerdings nur unerhebliche Verbindungskosten
> und die ganze Sache ist sehr praktikabel.
Lezteres: Na ja, eigentlich weniger...
Und um die enormen Grundpreise zu rechtfertigen müsste ich mein Telefon-
verhalten wohl gezielt Richtung 'Dauerquatscher' verändern. Kostet dann
(geschätzt) lediglich das Dreifache meiner jetzigen Lösung. Selbst eine stinknormale
Rufumleitung ist da ja billiger.
Ich verzichte dankend.
Gruß
Jochen
> Und um die enormen Grundpreise zu rechtfertigen müsste ich mein Telefon-
> verhalten wohl gezielt Richtung 'Dauerquatscher' verändern. Kostet dann
> (geschätzt) lediglich das Dreifache meiner jetzigen Lösung. Selbst eine
stinknormale
> Rufumleitung ist da ja billiger.
Will ich nicht sagen. Meine letzte Rechnung liegt bei 260 EURO, das hat
früher für ein Jahr gereicht. Ich werde versuchen, den Lösungsansatz (Andy:
trotz Schilf im Bauch) nachzuvollziehen.
Norbert
> Hier sind doch sicher weitere Anrufweiterschalter zugegen, hat jemand einen
> Tipp, wie man das preiswerter gestalten kann? Ich bin für ein tiefergehendes
> Vertändnis der Telekom-Tarife und -Techniken zu doof (leider die
> T-Punkt-Mitarbeiter meiner Erfahrung nach auch).
Ich habe recht wenige Anrufe, aber ich leite immer über andere
Anbieter um, z.B. 010130173.... (Tele 2).
Gruß
Susanne
> Wie wäre es mit O2 Genion. Handy und Festnetz in einem. Und wenn Dich jemand
> auf Deinem Handy anruft und Du das nicht in Deiner Homezone annimmst kostet
> das nur 15 Cent.
Schon, aber das funktioniert doch nicht mit der alten, den Kunden
bekannten Festnetznumer, oder? Ansonsten wirklich recht praktisch.
Gruß
Susanne
> "Gerhard Faehling" <gf....@comsulting.de> wrote:
> >Aber wenn ich dann erst anfangen muß mit der Rufnummer ("nein, zweimal
> Wie, Du hast keine Rufnummerübermittlung?
Es gibt doch ziemlich viele, die sie ausgeschaltet haben.
BTW: Ich frage mich, ob es zum Allgemeinwissen gehört, zu wissen, dass
man Festnetznummern umleiten kann. Ich hatte schon zwei technisch
unwissende Menschen am Handy, denen ich angemerkt habe, dass sie mir
nicht geglaubt haben, dass ich gerade im Auto bin. Immerhin haben sie
ja die Nummer zu Hause angewählt. Die haben sich wohl etwas verar...
gefühlt. :-(
Gruß
Susanne
Nein soweit ich weiß nicht.
Aber selbst wenn man die alte Nummer auf die Festnetznummer des Handys
umleitet ist dass dennoch billiger als eine direkte Umleitung auf eine
Handy-Nummer.
--
Ciao
Heiko
http://www.linkshaender.de
> Will ich nicht sagen. Meine letzte Rechnung liegt bei 260 EURO, das hat
> früher für ein Jahr gereicht. Ich werde versuchen, den Lösungsansatz (Andy:
> trotz Schilf im Bauch) nachzuvollziehen.
Sagen wir's mal so: Meine Grundkosten überschreiten meine Gesprächskosten
inklusive Weiterleitung schon jetzt um ein Mehrfaches. Wenn ich also bei den
Fixkosten noch deutlich draufzahlen soll, um den minimalen variablen Kostenteil
weiter zu senken, müsste ich einen an der Waffel haben. Aber jedes Telefon-
rechnung ist anders zusammengesetzt (nein, die Grammatik ist nicht falsch!),
also kann man so pauschal natürlich nichts empfehlen.
Gruß
Jochen
Als ich vor etlichen Jahren 2 ISDN Anlagen gekauft habe, mußte ich auf
Fremdanbieter ausweichen weil die Telekom in Ihren Anlagen explizit die
Funktion nach Muster 1 (die billiger war) deaktiviert hatte.
Der (teurere) Vorteil der Methode 2 wurde so argumentiert, das sonst ja
beim Weiterleiten beide Leitungen belegt wären und weitere Anrufer nicht
mehr durchkämen. Das mag bei zusätzlichem Fax stimmen, wenn ich aber
die Weiterleitung nur bei Abwesenheit schalte und nur ein Handy habe ist es
eigentlich egal ob der zweite Anrufer am belegten Handy scheitert oder an
der belegten Anlage.
--
Heinrich Butschal
Gutachten, Projektmanagement
AFAIK kosten beide Varianten seit ein paar Jahren dasselbe.
Gruß Matthias.
> Du könntest über den 2.B-Kanal und einen anderen Anbieter gehen,
> surprise Telekom (0190047) kostet z.B. 14 oder 16 ct/min auf´s Handy.
> Allerdings habe ich das noch nicht praktisch probiert, die machen
> z.B. eine Preisansage vor der Verbindung, kann sein, dass dein
> Anrufer dann die nette Stimme hört "Ihr Anruf kostet 16 ct/min",
> obwohl das ja deine Kosten sind. Sind ja nicht 1,86 ?, aber das
> könnte ihn schon etwas irritieren.
das funktioniert ja nun so:
Anruf: klingelt
Anlage: Hoppla - ein Anruf, was muß ich denn jetzt machen? Da muß ich ja
den beiden Telefone hier ein Signal zum klingeln schicken. Ach ne -
moment, da habe ich ja eine Umleitung - versuch ich doch mal selbst,
diese Umleitungsnummer zu wählen.
Anrufer: wartet und hört Freizeichen
Anlage: wählt (und hört die Ansage: 14 ct pro Minute) und ignoriert
Ansage
Anrufer: wartet und hört Freizeichen
Anzurufender: hebt ab
Anlage: Toll - der hat abgehoben, dann nehm ich jetzt ganz schnell den
anderen Anruf an und schieb ihm den unter.
Anzurufender: Hier "Anzurufender", guten Tag
Anrufer: Ah - guten Tag, Herr Anzurufender
Anlage: lächelt glücklich vor sich hin und lauscht....
Insofern kein Problem.
Ciao
Gerhard (Anlagenpsychologe)
jain.
Wenn es über die Telekom geht, dann mag es stimmen. Aber der Vorteil der
internen Variante ist ja, dass dort die Umleitung auch über einen
anderen Anbieter laufen kann. Die externe Telekomvariante läuft immer
über die Telekom (logischerweise).
Ciao
Gerhard
> Als ich vor etlichen Jahren 2 ISDN Anlagen gekauft habe, mußte ich
> auf Fremdanbieter ausweichen weil die Telekom in Ihren Anlagen
> explizit die Funktion nach Muster 1 (die billiger war) deaktiviert
> hatte. Der (teurere) Vorteil der Methode 2 wurde so argumentiert,
> das sonst ja beim Weiterleiten beide Leitungen belegt wären und
> weitere Anrufer nicht mehr durchkämen. Das mag bei zusätzlichem Fax
> stimmen, wenn ich aber die Weiterleitung nur bei Abwesenheit schalte
> und nur ein Handy habe ist es eigentlich egal ob der zweite Anrufer
> am belegten Handy scheitert oder an der belegten Anlage.
es geht allerdings auch darum, dass ein Anrufer nicht mehr zu Dir
durchkommt, wenn jemand anderes ein Fax schickt. Sobald ein Kanal belegt
ist, geht das eben nicht mehr.
Wann und ob das problematisch ist, mag jeder selbst für sich
entscheiden.
Ciao
Gerhard (ohne diese Probleme mit 2 ISDN-Basisanschlüssen)
Diskussionen im Usenet sind ja auch dazu da, den Beteiligten der Diskussion
Denkanstösse in mögliche Lösungen zu geben und nicht nur die des
ursprünglich Fragenden.
>Aber jedes Telefonrechnung ist anders zusammengesetzt
>(nein, die Grammatik ist nicht falsch!),
es liest sich mit einem eingeschobenen 'Einzelnen' trotzdem besser ;o)
Nicole
--
Nicole Simon · ni...@gnak.de · http://home.pages.de/~nisi/
Friends help you move. Real friends help you move bodies.
> Du kannst die normale (=bekannte) Festnetznummer auch auf Genion
> übertragen (also Telekom kündigen und bei Genion reinnehmen), das würde
> ich aber nicht machen. Stattdessen kannst Du Deinen normale
> Festnetznummer auf die Genion-Festnetznummer umleiten (macht um die 2
> Cent pro Minute) und die dann zur Genion-Mobilnummer (die erwähnten 15
> Cent). Ich weiß, dass das unlogisch und teuer klingt, aber es ist
> preiswerter, als wenn Du die normale Festnetznummer direkt zur
> Genion-Mobilnummer umleitest (das wären über 20 Cent)!
Nein, nein, das klingt schon logisch. Ich hatte nur in Erinnerung,
dass bei Genion die Festnetztarife teurer sind als bei anderen
Anbietern und dass außer der Telekom keine Telefongesellschaft
verpflichtet sei, Call-by-Call-Gespräche über andere Anbieter
zuzulassen. In diesem vorgeschlagenen Fall hat man also praktisch zwei
Anschlüsse und Grundgebühren, was sich aber u.U. lohnen kann. Kommt
eben auf das jeweilige Telefonverhalten an.
Naja, für mich eh nicht so interessant, bei mir ist die Grundgebühr
höher als das Gesprächsaufkommen - wenn man das Internet nicht mit
hinzurechnet.
Gruß
Susanne
Oh :-)
Richtig - wenn Dein Telefonanschluß von der Telekom ist :-)
(Wäre noch interessant, was bei Preselection mit weitergelittenen Anrufen
passiert - eigentlich müßten ja *alle* Ferngespräche dann über den ande-
ren Anbieter gehen?!)
Gruß Matthias.
>>Aber jedes Telefonrechnung ist anders zusammengesetzt
>>(nein, die Grammatik ist nicht falsch!),
>
>es liest sich mit einem eingeschobenen 'Einzelnen' trotzdem besser ;o)
Wenn ich mich als Hobby-Linguistiker kurz einmischen und eine Frage
einstreuen darf: Müßte "jedes" in Falle des Weglassens von "Einzelnen"
nicht groß geschrieben werden?
Cheers,
Udo
--
[Unrequested mails will be ignored!]
> Wenn ich mich als Hobby-Linguistiker kurz einmischen und eine Frage
> einstreuen darf: Müßte "jedes" in Falle des Weglassens von "Einzelnen"
> nicht groß geschrieben werden?
Nein. Das Substantiv ist doch 'Rechnung'
'jedes' = Possessivpronomen, in ungewohnter Form angewandt ;-)
...so ungewohnt eigentlich auch wieder nicht - manchmal ist es
sogar 'in aller Munde' <bg>
Gruß
Jochen
>"Norbert Schulze-Kahleyß" schrieb:
>
>> Hier sind doch sicher weitere Anrufweiterschalter zugegen, hat
>> jemand einen Tipp, wie man das preiswerter gestalten kann?
>
>Ich habe recht wenige Anrufe, aber ich leite immer über andere
>Anbieter um, z.B. 010130173.... (Tele 2).
Jo stimmt. Bei Rufweiterleitung ueber Amt (Variante 2 oben im Thread)
funktioniert doch das CallByCall auch! Einfach vor die Nummer setzen,
auf die weitergeleitet werden soll z.B. 010780177xxxxx usw
(Geht bei mir mit ISDN und eine Auerswald ETSi-Anlage).
Das ist imho die einfachste Loesung da Geld zu sparen.
M.
>>Wenn ich mich als Hobby-Linguistiker kurz einmischen und eine Frage
>>einstreuen darf: Müßte "jedes" in Falle des Weglassens von "Einzelnen"
>>nicht groß geschrieben werden?
>
>Nein. Das Substantiv ist doch 'Rechnung'
Diese Argumentation hat mich zwar noch nicht überzeugt, denn auch bei
"voller" Verwendung von "jedes Einzelnen Rechnung" ist "Rechnung"
Substantiv, "Einzelnen" wird trotzdem groß geschrieben, aber
>'jedes' = Possessivpronomen, in ungewohnter Form angewandt ;-)
^^^^^^^^^^^^^^^^^ das hat mich dann überzeugt.
>...so ungewohnt eigentlich auch wieder nicht - manchmal ist es
>sogar 'in aller Munde' <bg>
Danke für's Erklären.