Finger weg von unerwünschter Telefonakquise
Versicherungsberater, die Freiberufler ohne deren vorheriges
Einverständnis anrufen, um ihnen Optimierungsmöglichkeiten des Tarifs in
der privaten Krankenversicherung zu unterbreiten, handeln
wettbewerbswidrig und können deshalb vor Gericht auf Unterlassung
verklagt werden.
crz/HB GARMISCH. So geschehen vor dem Landgericht (LG) Münster: Eine
Versicherungsberaterin hatte sich aus einem Branchenverzeichnis die
Telefonnummer eines Anwalts besorgt und diesen angerufen. Am anderen
Ende der Leitung meldete sich allerdings nicht der Advokat selbst,
sondern dessen Ehefrau. Ohne zu wissen, um was es ging, gab sie der
Versicherungsberaterin die Handynummer ihres Mannes weiter, über welche
diese schließlich den Anwalt erreichte.
Der meldete den Vorgang an die Wettbewerbszentrale. Nach dem neuen
Wettbewerbsrecht ist die Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern strikt
verboten. Verbraucher können dabei durchaus auch Anwälte sein, wenn der
angestrebte Vertrag der Deckung ihres privaten Bedarfs dient – was das
LG Münster bei einem privaten Versicherungsvertrag bejahte. Eine
Einwilligung in die Telefonwerbung habe zu keinem Zeitpunkt vorgelegen –
auch nicht konkludent durch die Weitergabe der Handynummer seitens der
Ehefrau.
Aktenzeichen: LG Münster: 23 03/05
HANDELSBLATT, Samstag, 21. Mai 2005, 07:24 Uhr
> Weitergabe der Handynummer ist keine Einwilligung
>
> Finger weg von unerwünschter Telefonakquise
>
> Versicherungsberater, die Freiberufler ohne deren vorheriges
> Einverständnis anrufen, um ihnen Optimierungsmöglichkeiten
> des Tarifs in der privaten Krankenversicherung zu
> unterbreiten, handeln wettbewerbswidrig und können deshalb
> vor Gericht auf Unterlassung verklagt werden.
Ich finde das so gut, dass man das ausnahmsweise auch doppelt
durchgehen lassen kann.
Hint: <4290dd67$0$25693$9b4e...@newsread2.arcor-online.net> ff.
Grüße
Matthias
> Weitergabe der Handynummer ist keine Einwilligung
>
> Finger weg von unerwünschter Telefonakquise
>
> Der meldete den Vorgang an die Wettbewerbszentrale. Nach dem neuen
> Wettbewerbsrecht ist die Telefonwerbung gegenüber
Verbrauchern!
strikt verboten. Verbraucher können dabei durchaus auch Anwälte sein,
wenn der
> angestrebte Vertrag der Deckung ihres privaten Bedarfs dient – was das
> LG Münster bei einem privaten Versicherungsvertrag bejahte. Eine
> Einwilligung in die Telefonwerbung habe zu keinem Zeitpunkt vorgelegen –
> auch nicht konkludent durch die Weitergabe der Handynummer seitens der
> Ehefrau.
> Aktenzeichen: LG Münster: 23 03/05
>
> HANDELSBLATT, Samstag, 21. Mai 2005, 07:24 Uhr
Sehe ich da so etwas wie Vernunft bei unserer Justiz aufkeimen?
Die nageln das ja richtig bei Privat und Verbraucher fest!
Von B2B steht da nix!
mfg
SS
> Ich finde das so gut, dass man das ausnahmsweise auch doppelt
> durchgehen lassen kann.
danke, dass Du das so siehst!
Ich wollte den Beitrag nur an mich senden, damit ich das automatisch
archiviere.
Sorry also!
--
Mit freundlichem Gruß
Werner Warweg (wer...@warweg.com, www.warweg.com)
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Nafbafgra vfg zvg Cevingyrhgra avpu traht NR/OR ceb Orfhpu mh ireqvrara
qnff fvpu qnf eragvreg.
mfg
SS
Hallo Sabine,
Qh unfg abpu xrvara Ibejrex-Fgnhofnhtre irexnhsg?
<st>
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
>Qh unfg abpu xrvara Ibejrex-Fgnhofnhtre irexnhsg?
><st>
Ägfpu, vue yrfg nore nhpu wrqra Zvfg!
Lutz
--
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>Hans-Peter Popowski schrub:
>
>> Qh unfg abpu xrvara Ibejrex-Fgnhofnhtre irexnhsg?
>> <st>
>
>Äu, qbpu - haq zrue nyf rvara ;-))
EBG 13 areig trjnygvt 8-)o
--
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Jvr fpuöa, qnff rf xyrvar Urysreyrva tvog, qvr rvarz qvr Neorvg
orvz Pbqvrera noaruzra :-C
Grüße
Matthias
Hallo Gerrit,
> >> Qh unfg abpu xrvara Ibejrex-Fgnhofnhtre irexnhsg?
> >> <st>
> >Äu, qbpu - haq zrue nyf rvara ;-))
> EBG 13 areig trjnygvt 8-)o
wrgmg jb Qh rf fntfg. ;-)
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
>Lutz Schulze schrub:
>
>>> Qh unfg abpu xrvara Ibejrex-Fgnhofnhtre irexnhsg?
>>> <st>
>>
>> Ägfpu, vue yrfg nore nhpu wrqra Zvfg!
>
>Zrvafg Qh qnf va Ormht nhs bovtrf Mvgng bqre jne qnf ar
>Fryofgrvafpuägmhat? <st>
Jbyygr zvpu ahe üore qvr yhfgvt znpura, qvr zrva Irefpuyüffrygrf
qrxbqvrera ;-)
>> > > Qh unfg abpu xrvara Ibejrex-Fgnhofnhtre irexnhsg?
>> > > <st>
>> >
>> > Äu, qbpu - haq zrue nyf rvara ;-))
>>
>> EBG 13 areig trjnygvt 8-)o
>
>Jvr fpuöa, qnff rf xyrvar Urysreyrva tvog, qvr rvarz qvr Neorvg
>orvz Pbqvrera noaruzra :-C
1- Rheb Wboore? 8-)
*QHPX*
> "Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> wrote:
>
>
>>> > > Qh unfg abpu xrvara Ibejrex-Fgnhofnhtre irexnhsg?
>>> > > <st>
>>> >
>>> > Äu, qbpu - haq zrue nyf rvara ;-))
>>>
>>> EBG 13 areig trjnygvt 8-)o
>>
>>Jvr fpuöa, qnff rf xyrvar Urysreyrva tvog, qvr rvarz qvr Neorvg
>>orvz Pbqvrera noaruzra :-C
>
> 1- Rheb Wboore? 8-)
> *QHPX*
Mh grhre
FPAE,
Arnold
>> 1- Rheb Wboore? 8-)
>> *QHPX*
>
>Mh grhre
>
>FPAE,
Apropos!
Klartext, weil es echt heftig ist.
Die JVA Braunschweig hatte eine große Anzeige in der Zeitung, in der
sie bei der Wirtschaft um Aufträge warben.
In der Anzeige wurden u.A. fehlende Lohnnebenkosten und "zuverlässige
Arbeitskräfte" (sinngemäß) angepriesen.
Mal schaun, ob ich die Zeitung wiederfinde, dann scann ich die Anzeige
mal...
>Klartext, weil es echt heftig ist.
>
>Die JVA Braunschweig hatte eine große Anzeige in der Zeitung, in der
>sie bei der Wirtschaft um Aufträge warben.
>
>In der Anzeige wurden u.A. fehlende Lohnnebenkosten und "zuverlässige
>Arbeitskräfte" (sinngemäß) angepriesen.
>
>Mal schaun, ob ich die Zeitung wiederfinde, dann scann ich die Anzeige
>mal...
Arbeit ist für eine positive Sozialisierung auch und gerade dort recht
wichtig. Über Preise stand in der Anzeige wahrscheinlich nichts.
Wogegen ziehst du jetzt konkret ins Feld?
Hallo Gerrit,
> Apropos!
>
> Klartext, weil es echt heftig ist.
>
> Die JVA Braunschweig hatte eine große Anzeige in der Zeitung, in der
> sie bei der Wirtschaft um Aufträge warben.
>
> In der Anzeige wurden u.A. fehlende Lohnnebenkosten und "zuverlässige
> Arbeitskräfte" (sinngemäß) angepriesen.
>
> Mal schaun, ob ich die Zeitung wiederfinde, dann scann ich die Anzeige
> mal...
zu dieser Thematik kam vor kurzem eine Fernsehsendung, die JVAen sind auch
von der Globalisierung betroffen und bekommen keine Aufträge mehr, weil
diese ins Ausland abgegeben wurden. Und so sitzen die Gefangenen in ihren
Zellen und blasen Trübsal und mit der angedachten Sozialisierung ist's
Essig. Und Gefängnispersonal muss auch entlassen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
Hallo Lutz,
> >Klartext, weil es echt heftig ist.
> >
> >Die JVA Braunschweig hatte eine große Anzeige in der Zeitung, in der
> >sie bei der Wirtschaft um Aufträge warben.
> >
> >In der Anzeige wurden u.A. fehlende Lohnnebenkosten und "zuverlässige
> >Arbeitskräfte" (sinngemäß) angepriesen.
> >
> >Mal schaun, ob ich die Zeitung wiederfinde, dann scann ich die Anzeige
> >mal...
> Arbeit ist für eine positive Sozialisierung auch und gerade dort recht
> wichtig. Über Preise stand in der Anzeige wahrscheinlich nichts.
> Wogegen ziehst du jetzt konkret ins Feld?
verstehe Deine Frage nicht, ist doch sowas von offensichtlich. :-(
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
>>Die JVA Braunschweig hatte eine große Anzeige in der Zeitung, in der
>>sie bei der Wirtschaft um Aufträge warben.
>>
>>In der Anzeige wurden u.A. fehlende Lohnnebenkosten und "zuverlässige
>>Arbeitskräfte" (sinngemäß) angepriesen.
>>
>>Mal schaun, ob ich die Zeitung wiederfinde, dann scann ich die Anzeige
>>mal...
>
>Arbeit ist für eine positive Sozialisierung auch und gerade dort recht
>wichtig.
Unbestritten.
>Über Preise stand in der Anzeige wahrscheinlich nichts.
>Wogegen ziehst du jetzt konkret ins Feld?
Ich finde es hier reichtlich unverfrohren mit nicht vorhandenen
Lohnnebenkosten und den nicht weglaufenden Arbeitskräften zu werben.
> Onno Schiller <onno.s...@gmx.de> wrote:
>
>>> 1- Rheb Wboore? 8-)
>>> *QHPX*
>>
>>Mh grhre
>>
>>FPAE,
>
> Apropos!
>
> Klartext, weil es echt heftig ist.
Auch mit ROT13 kann man sich bei mir vom gelesen werden ausschliessen.
Kinderkram!
> Die JVA Braunschweig hatte eine große Anzeige in der Zeitung, in der
> sie bei der Wirtschaft um Aufträge warben.
Das meinst Du nicht ernst?!
> In der Anzeige wurden u.A. fehlende Lohnnebenkosten und "zuverlässige
> Arbeitskräfte" (sinngemäß) angepriesen.
Und?
Haste die Abmahnung schon draussen?
Waere fast ein Fall fuer den EUGH.
> Mal schaun, ob ich die Zeitung wiederfinde, dann scann ich die Anzeige
> mal...
Sabbel nich, mache!
Edg@r
--
Einfach ist genial
>> Die JVA Braunschweig hatte eine große Anzeige in der Zeitung, in der
>> sie bei der Wirtschaft um Aufträge warben.
>
>Das meinst Du nicht ernst?!
Doch.
>> In der Anzeige wurden u.A. fehlende Lohnnebenkosten und "zuverlässige
>> Arbeitskräfte" (sinngemäß) angepriesen.
>
>Und?
>Haste die Abmahnung schon draussen?
>Waere fast ein Fall fuer den EUGH.
Bin da weniger der Mitbewerber, der abmahnen könnte.
>> Mal schaun, ob ich die Zeitung wiederfinde, dann scann ich die Anzeige
>> mal...
>
>Sabbel nich, mache!
Muß ich schaun, hier hab ich sie leider nicht.
Hallo Gerrit,
> Muß ich schaun, hier hab ich sie leider nicht.
das Problem kannst Du auch unter
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=695&sid=129
nachschauen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
>>Über Preise stand in der Anzeige wahrscheinlich nichts.
>>Wogegen ziehst du jetzt konkret ins Feld?
>
>Ich finde es hier reichtlich unverfrohren mit nicht vorhandenen
>Lohnnebenkosten
Arbeitslosenversicherung dürfte wahrscheinlich nicht anfallen,
ärztlich versorgt werden sie ohnehin. Altersvorsorge (wenn auch
gering) wäre des Nachdenkens wert.
>und den nicht weglaufenden Arbeitskräften zu werben.
Da stand was von zuverlässig. Aber es lese ein jeder, was er lesen
will.
Die Misere resultiert daraus, das die Firmen, für die einfache
Zuarbeiten gemacht wurden, hier verschwinden. Das trifft die
Behindertenwerkstätten genauso.
Nun versucht der Anstaltsleiter die Lage zu bessern und macht mit
solch einer Anzeige auf die Möglichkeit aufmerksam, einfache
Tätigkeiten von den Knackis machen zu lassen. Mir ist das mehrfach
lieber als wenn jeder sich hinstellt und darüber lamentiert, wie
schlecht doch die Welt ist.
Hallo Rüdiger,
> > Nun versucht der Anstaltsleiter die Lage zu bessern und macht mit
> > solch einer Anzeige auf die Möglichkeit aufmerksam, einfache
> > Tätigkeiten von den Knackis machen zu lassen. Mir ist das mehrfach
> > lieber als wenn jeder sich hinstellt und darüber lamentiert, wie
> > schlecht doch die Welt ist.
> Wie kommst Du darauf, daß es sich nur um "einfache" Tätigkeiten handelt?
> Da sind doch durchaus auch Fachkräfte die einsitzen. Und Freigänger
> kommen auch ins Haus.
hab schon mal im TV einen Bilanzbuchalter (oder war er doch Frisör) gesehen,
der machte die Buchhaltung für die anderen Knastis, die Spielzeug
herstellten.
Weiß nur nicht mehr wie das Unternehmen hieß, dass er vorher frisierte,
jedenfalls ging es da um mehrere Mio USt, die mittels Scheinfirmen und
entsprechenden Scheinrechnungen ergaunert wurden.
Er machte die Buchführung noch so richtig mit der Hand und großem Journal,
hat mir gefallen. :-))
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter
>Wie kommst Du darauf, daß es sich nur um "einfache" Tätigkeiten handelt?
>Da sind doch durchaus auch Fachkräfte die einsitzen. Und Freigänger
>kommen auch ins Haus.
Hatte den Beitrag in Monitor gesehen, und da ging es um recht einfache
Arbeiten, die jetzt eben wegfallen, weil die ganze Produktion, für die
sie zuarbeiteten, woanders läuft.
> Edgar Warnecke <ewar...@gmx.net> writes:
>
>>
>>> In der Anzeige wurden u.A. fehlende Lohnnebenkosten und "zuverlässige
>>> Arbeitskräfte" (sinngemäß) angepriesen.
>>
>> Und?
>> Haste die Abmahnung schon draussen?
>> Waere fast ein Fall fuer den EUGH.
>
> Mach dir doch nicht solche Sorgen.
> Die Sprengmeister holen sie auch weiterhin aus Celle :-)
[kicher]