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"Firmenbezeichnung" bei freiberuflicher Tätigkeit

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Knorpi

unread,
Nov 14, 2008, 11:02:33 PM11/14/08
to
Hallo,

ich übe eine nebenberufliche Tätigkeit im IT-Bereich aus. Zu Beginn wollte
ich ein Gewerbe anmelden, aber mein Steuerberater erklärte mir, dass ich
Freiberufler bin.

So ganz verstanden habe ich das nicht: Die Tatsache, dass ich eine
einschlägige Ausbildung habe, soll der Grund dafür sein, dass meine
Tätigkeit eine freiberufliche Tätigkeit ist. Ein Kollege von mir ohne
einschlägige Ausbildung hat für eine vergleichbare Tätigkeit ein Gewerbe
angemeldet. Kann man das als Nichtjurist verstehen?

Wie auch immer: Dadurch, dass ich kein Gewerbe anmelden muss, habe ich auch
keine Gelegenheit, so etwas wie eine Firmenbezeichnung irgendwo anzugeben.
Wie ist das zu verstehen? Darf ich einfach willkürlich z. B.
als "<Nachname> Consulting" oder "<Nachname> Web Works" auftreten, und wenn
mir danach ist, diese Bezeichnung willkürlich ändern? Wie ist das für
Freiberufler geregelt?

Tipps wären super!
Knorpi

Matthias Hanft

unread,
Nov 15, 2008, 2:21:41 AM11/15/08
to
Knorpi schrieb:

>
> Wie auch immer: Dadurch, dass ich kein Gewerbe anmelden muss, habe ich auch
> keine Gelegenheit, so etwas wie eine Firmenbezeichnung irgendwo anzugeben.

_Mit_ einer Gewerbeanmeldung auch nicht.

> Wie ist das zu verstehen? Darf ich einfach willkürlich z. B.
> als "<Nachname> Consulting" oder "<Nachname> Web Works" auftreten

Nein, nur als "<Vorname Nachname> Consulting" etc.

Gruß Matthias.

Martin Hentrich

unread,
Nov 15, 2008, 2:59:08 AM11/15/08
to
On Sat, 15 Nov 2008 05:02:33 +0100, Knorpi <kno...@mailinator.com>
wrote:

>ich übe eine nebenberufliche Tätigkeit im IT-Bereich aus. Zu Beginn wollte
>ich ein Gewerbe anmelden, aber mein Steuerberater erklärte mir, dass ich
>Freiberufler bin.

Vorlesung 1: "Was ist ein Freiberufler"

Die Freien Berufe haben im allgemeinen auf der Grundlage besonderer
beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die
persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung
von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der
Allgemeinheit zum Inhalt. Ausübung eines Freien Berufs im Sinne dieses
Gesetzes ist die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte,
Tierärzte, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Hebammen, Heilmasseure,
Diplom-Psychologen, Mitglieder der Rechtsanwaltskammern,
Patentanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und
Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer (vereidigte Buchrevisoren),
Steuerbevollmächtigten, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker,
Lotsen, hauptberuflichen Sachverständigen, Journalisten,
Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer und ähnlicher Berufe
sowie der Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller, Lehrer und
Erzieher.

>So ganz verstanden habe ich das nicht: Die Tatsache, dass ich eine
>einschlägige Ausbildung habe, soll der Grund dafür sein, dass meine
>Tätigkeit eine freiberufliche Tätigkeit ist.

Vorlesung 2: "Ist die Ausbildung wichtig oder die Tätigkeit?"

Es kommt nicht (nur) auf die Ausbildung an. In erster Linie ist es die
Tätigkeit selbst, die dann dazu führt, dass die damit erzielten
Einkünfte solche freiberuflicher Tätigkeit nach §18 EStG sind. Dort
steht:

Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte
wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende
oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der
Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte,
Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker,
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte,
vereidigten Buchprüfer (vereidigten Bücherrevisoren),
Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten,
Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen
und ähnlicher Berufe. Ein Angehöriger eines freien Berufs im Sinne der
Sätze 1 und 2 ist auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der
Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung
ist, daß er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und
eigenverantwortlich tätig wird. Eine Vertretung im Fall
vorübergehender Verhinderung steht der Annahme einer leitenden und
eigenverantwortlichen Tätigkeit nicht entgegen;

>Ein Kollege von mir ohne
>einschlägige Ausbildung hat für eine vergleichbare Tätigkeit ein Gewerbe
>angemeldet. Kann man das als Nichtjurist verstehen?

Sicher. Es wäre dazu recht hilfreich, wenn du hier einmal erklärst,
was du denn eigentlich machst (z.B. Beratung), und was nicht (z.B.
Handel, Verkauf).

>Wie auch immer: Dadurch, dass ich kein Gewerbe anmelden muss, habe ich auch
>keine Gelegenheit, so etwas wie eine Firmenbezeichnung irgendwo anzugeben.

Vorlesung 3: Was ist eine "Firma"?

http://www.debs.de/l64de/Haeufige-Fragen-FAQFirma-oder-nicht
§ 17 HGB Begriff der Firma
1. Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine
Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
2. Ein Kaufmann kann unter seiner Firma klagen und verklagt werden.

Du hast also ein Unternehmen, eine Firma (eingetragener Name im
Handelsregister, dann unterfällst dieses Unternehmen auch dem HGB)
hast du z.B. bei einer GmbH oder wenn du als Einzelunternehmer im HGB
eingetragen bist, also als e. K.

>Wie ist das zu verstehen? Darf ich einfach willkürlich z. B.
>als "<Nachname> Consulting" oder "<Nachname> Web Works" auftreten, und wenn
>mir danach ist, diese Bezeichnung willkürlich ändern? Wie ist das für
>Freiberufler geregelt?

So wie für Gewerbetreibende auch: Auftreten mit dem Namen + min. einem
Vornamen. Fantasie zusätze sind nicht schädlich, so sie nicht
irreführend sind.

Bei deinem Namen wäre z.B. richtig:

Anonymel Knorpi Consulting

Aber wenn du auch etwas Hardware und Software verkaufst, was nicht
unüblich wäre, dann käme doch eher eine Gewerbeanmeldung infrage.
Deutliche Nachteile (geringe IHK-Gebühr, Gewerbesteuer erst ab 24.500
Euro Gewinn, Bilanzierung erst ab 30.000 Euro Gewinn) dürften bei dir
als Nebenberufler kaum zum Tragen kommen.

Martin
--
Stil ist richtiges Weglassen des Unwesentlichen.
[Anselm Paul Johann Ritter von Feuerbach]

Dietz Proepper

unread,
Nov 15, 2008, 5:08:54 AM11/15/08
to
Matthias Hanft wrote:

> Knorpi schrieb:
>>
>> Wie auch immer: Dadurch, dass ich kein Gewerbe anmelden muss, habe ich
>> auch keine Gelegenheit, so etwas wie eine Firmenbezeichnung irgendwo
>> anzugeben.
>
> _Mit_ einer Gewerbeanmeldung auch nicht.

Seit wann?

>> Wie ist das zu verstehen? Darf ich einfach willkürlich z. B.
>> als "<Nachname> Consulting" oder "<Nachname> Web Works" auftreten
>
> Nein, nur als "<Vorname Nachname> Consulting" etc.

Weswegen dies?

Matthias Hanft

unread,
Nov 15, 2008, 5:48:18 AM11/15/08
to
Dietz Proepper schrieb:

>>
>> _Mit_ einer Gewerbeanmeldung auch nicht.
>
> Seit wann?

Schon immer. Wie will er eine Firma bezeichnen, wenn er doch gar keine hat?!

>> Nein, nur als "<Vorname Nachname> Consulting" etc.
>
> Weswegen dies?

Wegen http://dejure.org/gesetze/GewO/15b.html Abs. 1:
"...Familiennamen mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen..."

Gruß Matthias.

Martin Hentrich

unread,
Nov 15, 2008, 6:28:35 AM11/15/08
to
On Sat, 15 Nov 2008 11:48:18 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de>
wrote:

>Wegen http://dejure.org/gesetze/GewO/15b.html Abs. 1:
>"...Familiennamen mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen..."

Gleich kommen wieder die Korinthenkacker (KK) und meinen, dass die
Gewerbeordnung ja nicht für "Freiberufler" gilt. Da gibt es in der Tat
keine so stringente Vorschrift. Aber trotzdem sollte man das dann so
als ehrlicher Selbständiger halten. Allen KKn zum Trotz... :-)

Matthias Hanft

unread,
Nov 15, 2008, 6:45:00 AM11/15/08
to
Martin Hentrich schrieb:

>
> Gleich kommen wieder die Korinthenkacker (KK) und meinen, dass die
> Gewerbeordnung ja nicht für "Freiberufler" gilt. Da gibt es in der Tat
> keine so stringente Vorschrift. Aber trotzdem sollte man das dann so
> als ehrlicher Selbständiger halten. Allen KKn zum Trotz... :-)

Hab ich mir dann nach dem Absenden auch gedacht. Aber ich vermute,
wenn man nur lange genug danach sucht, findet man auch für Frei-
berufler irgendwelche derartigen Vorschriften - daß irgendwas hier
in Deutschland nicht geregelt ist, gibt's doch gar nicht... :-)

Gruß Matthias.

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 15, 2008, 7:52:00 AM11/15/08
to

On 15 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<tax...@aol.com> (Martin Hentrich) wrote:

>On Sat, 15 Nov 2008 11:48:18 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de>
>wrote:

>>Wegen http://dejure.org/gesetze/GewO/15b.html Abs. 1:
>>"...Familiennamen mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen..."

>Gleich kommen wieder die Korinthenkacker (KK) und meinen, dass die
>Gewerbeordnung ja nicht für "Freiberufler" gilt. Da gibt es in der Tat
>keine so stringente Vorschrift. Aber trotzdem sollte man das dann so
>als ehrlicher Selbständiger halten. Allen KKn zum Trotz... :-)

:-o

Ich habe 15 Jahre unter "Ingenieurbüro Allinger" gearbeitet und nie
irgendwelche Probleme mit der Bezeichnung bekommen und ich kenne sehr
viele, die ebenfalls keinen Vornamen angegeben haben.

Ingenieurbüro darf sich allerdings nur nennen, wer auch Ingenieur ist.

Varianten davon kenne ich auch, ich machs mal mit meinem Namen:
Ingenieurbüro Wolfgang Allinger
Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Allinger
Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Wolfgang Allinger

Wolfgang Allinger, beratender Ingenieur

oder auch Allinger, Meyer & Müller, beratende Ingenieure

Ingenieurbüro Allinger, Schäng & Schmitz

Auch erst ((Titel)(Vorname))Name danach Ingenieurbüro kenne ich auch.

oder auch Name...Ingenieurbüro für Elektronik (oder was auch immer)

Ich hab nie davon gehört, dass da mal Ingenieure mit den obigen Arten
irgendwelche ext. Probleme hatten. Aber ich lerne gerne dazu.

Saludos Wolfgang

--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Will Berghoff

unread,
Nov 15, 2008, 7:21:14 AM11/15/08
to
Wolfgang Allinger schrieb:

> Ich hab nie davon gehört, dass da mal Ingenieure mit den obigen Arten
> irgendwelche ext. Probleme hatten.

Und so wird es hoffentlich auch bleiben.

Matthias Koehler

unread,
Nov 15, 2008, 7:46:04 AM11/15/08
to
[Knorpel:]

> Darf ich einfach willkürlich z. B. als "<Nachname> Consulting" oder
> "<Nachname> Web Works" auftreten, und wenn mir danach ist, diese Bezeichnung
> willkürlich ändern?

Zu den rechtlichen Aspekten haben andere schon was geschrieben, daher von
mir noch eine Ergänzung: Ein Freiberufler ist ja genau deshalb ein
Freiberufler, weil er mit seiner Persönlichkeit, seinem Wissen und seiner
Erfahrung arbeitet und damit Geld verdient. Daher ist es aus meiner Sicht
die beste Lösung, dann auch mit seinem eigenen Namen (ohne jeden Zusatz, der
über die Beschreibung der Tätigkeit hinausgeht) aufzutreten.

Also eben nicht "Der Bessermesser, Inhaber Wolfgang Meier" sondern einfach
nur "Wolfgang Meier, Vermessungsingenieur".

Matthias


--
Matthias Köhler
Film- und Fernsehproduktion
http://www.koehler-film.de


Will Berghoff

unread,
Nov 15, 2008, 8:25:21 AM11/15/08
to
Matthias Koehler schrieb:

Ein Freiberufler ist ja genau deshalb ein
> Freiberufler, weil er mit seiner Persönlichkeit, seinem Wissen und seiner
> Erfahrung arbeitet und damit Geld verdient. Daher ist es aus meiner Sicht
> die beste Lösung, dann auch mit seinem eigenen Namen (ohne jeden Zusatz, der
> über die Beschreibung der Tätigkeit hinausgeht) aufzutreten.
>
> Also eben nicht "Der Bessermesser, Inhaber Wolfgang Meier"

Richtig, "Inhaber" einer "Firma" ist der freiberufler als solcher nicht.

Aber er darf seinem Vor- und Zunahmen durchaus einen Begriff hinzufügen,
der seine leistung spezifiziert. Dies darf auch ein willkürlicher
Begriff sein. Er darf nur nicht irreführend sein.

> sondern einfach
> nur "Wolfgang Meier, Vermessungsingenieur".

oder "Vemessungsingenieurbüro Wolfgang Meier",

aber nicht "Vermessungsunternehmen Wolfgang Meier"

Will Berghoff

unread,
Nov 15, 2008, 8:27:59 AM11/15/08
to
Nun ist mir noch ein zulässiges Beispiel eingefallen, dass sich z.B. an
"Treuhand" und "Treuverkehr" orientiert.

> Aber er darf seinem Vor- und Zunahmen durchaus einen Begriff hinzufügen,
> der seine leistung spezifiziert. Dies darf auch ein willkürlicher
> Begriff sein. Er darf nur nicht irreführend sein.

"Treumetrie Wolfgang Meier"

Matthias Hanft

unread,
Nov 15, 2008, 11:27:09 AM11/15/08
to
Wolfgang Allinger schrieb:

>
> Ingenieurbüro darf sich allerdings nur nennen, wer auch Ingenieur ist.

Jo, mach ich auch so. Aber IIRC muß man für...

> Wolfgang Allinger, beratender Ingenieur

..."beratend" noch irgendein "Extra-Diplom" haben, oder wie war
das gleich wieder?!

Gruß Matthias, der die Kunden seines Ingenieurbüros trotzdem berät

Dietz Proepper

unread,
Nov 15, 2008, 12:13:40 PM11/15/08
to
Matthias Hanft wrote:

> Dietz Proepper schrieb:
>>>
>>> _Mit_ einer Gewerbeanmeldung auch nicht.
>>
>> Seit wann?
>
> Schon immer. Wie will er eine Firma bezeichnen, wenn er doch gar keine
> hat?!

Mir wurde bei meiner Gewerbeanmeldung gesagt, die Namenswahl sei frei.

>>> Nein, nur als "<Vorname Nachname> Consulting" etc.
>>
>> Weswegen dies?
>
> Wegen http://dejure.org/gesetze/GewO/15b.html Abs. 1:
> "...Familiennamen mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen..."

Hmm. Muß ich bei Gelegenheit mal nachfragen...

Dietz Proepper

unread,
Nov 15, 2008, 12:14:15 PM11/15/08
to
Martin Hentrich wrote:

> On Sat, 15 Nov 2008 11:48:18 +0100, Matthias Hanft <m...@hanft.de>
> wrote:
>
>>Wegen http://dejure.org/gesetze/GewO/15b.html Abs. 1:
>>"...Familiennamen mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen..."
>
> Gleich kommen wieder die Korinthenkacker (KK) und meinen, dass die
> Gewerbeordnung ja nicht für "Freiberufler" gilt. Da gibt es in der Tat
> keine so stringente Vorschrift. Aber trotzdem sollte man das dann so
> als ehrlicher Selbständiger halten. Allen KKn zum Trotz... :-)

Was das mit "ehrlich" zu tun haben sollte ;-).

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 15, 2008, 12:42:00 PM11/15/08
to

On 15 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<m...@hanft.de> (Matthias Hanft) wrote:

>Wolfgang Allinger schrieb:
>>
>> Ingenieurbüro darf sich allerdings nur nennen, wer auch Ingenieur
>> ist.

>Jo, mach ich auch so. Aber IIRC muß man für...

>> Wolfgang Allinger, beratender Ingenieur

>..."beratend" noch irgendein "Extra-Diplom" haben, oder wie war
>das gleich wieder?!

Keine Ahnung, findet man häufig bei Bauingenieuren.


>
>Gruß Matthias, der die Kunden seines Ingenieurbüros trotzdem berät

So halte ich das auch.

Will Berghoff

unread,
Nov 15, 2008, 2:00:15 PM11/15/08
to
Matthias Hanft schrieb:
> ... beratender Ingenieur

>
> ..."beratend" noch irgendein "Extra-Diplom" haben, oder wie war
> das gleich wieder?!
>
> Gruß Matthias, der die Kunden seines Ingenieurbüros trotzdem berät

Im Gegensatz zur Bezeichnung "Sachverständiger" muss hier kein
besonderer Befähigungsnachweis erbracht werden. Aber es gibt einen
Bundesverband beratender Ingenieure, der träumt davon, das durchzusetzen
und daran zu verdienen. Es gibt aber auch einen VDI - und der verhindert
das.

Will Berghoff

unread,
Nov 15, 2008, 2:01:00 PM11/15/08
to
Dietz Proepper schrieb:

> Mir wurde bei meiner Gewerbeanmeldung gesagt, die Namenswahl sei frei.

Es geht nicht um ein Gewerbe. Verstehe doch.

Martin Schoenbeck

unread,
Nov 15, 2008, 2:15:10 PM11/15/08
to
Hallo Will,

Will Berghoff schrieb:

> Dietz Proepper schrieb:
>
>> Mir wurde bei meiner Gewerbeanmeldung gesagt, die Namenswahl sei frei.
>
> Es geht nicht um ein Gewerbe. Verstehe doch.

Aber auch für ein Gewerbe ist die Information Unsinn.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Dietz Proepper

unread,
Nov 15, 2008, 7:04:57 PM11/15/08
to
Will Berghoff wrote:

> Dietz Proepper schrieb:
>
>> Mir wurde bei meiner Gewerbeanmeldung gesagt, die Namenswahl sei frei.
>
> Es geht nicht um ein Gewerbe.

In http://dejure.org/gesetze/GewO/15b.html geht es zumindest um
Gewerbetreibende.

> Verstehe doch.

Lies' den thread.

Matthias Hanft

unread,
Nov 16, 2008, 4:13:26 AM11/16/08
to
Will Berghoff schrieb:

>
> Im Gegensatz zur Bezeichnung "Sachverständiger" muss hier kein
> besonderer Befähigungsnachweis erbracht werden. Aber es gibt einen
> Bundesverband beratender Ingenieure, der träumt davon, das durchzusetzen
> und daran zu verdienen. Es gibt aber auch einen VDI - und der verhindert
> das.

Hm, ich hab grad auf http://www.bundesingenieurkammer.de/460.htm gefunden
- steht so ähnlich auch in
http://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieur#Der_.E2.80.9EBeratende_Ingenieur.E2.80.9C

--- schnipp ---

Der gesetzlich geschützte Titel eines "Beratenden Ingenieurs" fordert
von seinem Träger Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit, mehrjährige
Fachpraxis und die Mitgliedschaft in einer der 16 deutschen Länder-
ingenieurkammern.

--- schnapp ---

Nachdem ich da nirgendwo Mitglied bin, darf meine Beratung wohl nicht
"beratend" heißen...

Gruß Matthias.

Will Berghoff

unread,
Nov 16, 2008, 4:52:33 AM11/16/08
to
Matthias Hanft schrieb:

> Hm, ich hab grad auf http://www.bundesingenieurkammer.de/460.htm gefunden

aarrgghh - das Erbe und die Rache der DDR...

> --- schnipp ---
>
> Der gesetzlich geschützte Titel eines "Beratenden Ingenieurs" fordert
> von seinem Träger Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit, mehrjährige
> Fachpraxis und die Mitgliedschaft in einer der 16 deutschen Länder-
> ingenieurkammern.
>
> --- schnapp ---

Nonsens - Anfragen bitte direkt an den VDI.

Will Berghoff

unread,
Nov 16, 2008, 4:53:13 AM11/16/08
to
Martin Schoenbeck schrieb:

> Aber auch für ein Gewerbe ist die Information Unsinn.

Was genau steht oben als Betreff?

Will Berghoff

unread,
Nov 16, 2008, 4:53:39 AM11/16/08
to
Dietz Proepper schrieb:

> Lies' den thread.

Lies, was hier ganz oben steht.

Bodo Rzany

unread,
Nov 16, 2008, 4:53:35 AM11/16/08
to
On 16.11.2008 10:13, Matthias Hanft wrote:
>
> Hm, ich hab grad auf http://www.bundesingenieurkammer.de/460.htm gefunden
>
> --- schnipp ---
>
> Der gesetzlich geschützte Titel eines "Beratenden Ingenieurs" fordert
> von seinem Träger Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit, mehrjährige
> Fachpraxis und die Mitgliedschaft in einer der 16 deutschen Länder-
> ingenieurkammern.
>
> --- schnapp ---
>
> Nachdem ich da nirgendwo Mitglied bin, darf meine Beratung wohl nicht
> "beratend" heißen...

Wenn man dann unter obigem URL weiterliest, dann stehen da Sachen wie:

---- schnipp ----

Auch für die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ erscheint die für
den Titel „Ingenieur“ verlangte Hochschulausbildung ausreichend und die
Forderung nach einer höher qualifizierenden Hochschulausbildung, also
nach einem Masterabschluss oder nach einem Bachelorabschluss mit einer
Regelstudiendauer von acht Semestern, nicht angemessen. Der „Beratende
Ingenieur“ sagt zunächst über die Inhalte der Ingenieurtätigkeit
nichts aus, da auch angestellte und sonstige selbständige Ingenieure
Ingenieurtätigkeit in gleicher Qualität vollziehen können. Eine höher
qualifizierende Hochschulausbildung wäre also systemfremd, da auch der
Beratende Ingenieur im Hinblick auf die Inhalte seiner Berufstätigkeit
„normale“ Ingenieurleistungen erbringt, also solche, die im Hinblick auf
die theoretische Ausbildung zunächst lediglich einen
berufsqualifizierenden Abschluss erfordern, so dass auch der erste
berufsqualifizierende Bachelorabschluss ausreichend sein muss.

---- schnapp ----

was für mich bedeutet, daß der "Beratende Ingenieur" gegenüber einem
richtigen (Dipl.-)Ingenieur ein Downgrade darstellt. Das stammt wohl
noch aus der Zeit der Ing. (grad.) mit dem damaligen Standesdünkel.

Wie sollen eigentlich die neuen Bachelors einmal auf Deutsch heißen?
Doch wohl nicht "B.S.?.E"?

Warum also sollte man sich also "Beratender Ingenieur" nennen wollen?

Bodo

Matthias Hanft

unread,
Nov 16, 2008, 5:04:49 AM11/16/08
to
Bodo Rzany schrieb:

>
> Warum also sollte man sich also "Beratender Ingenieur" nennen wollen?

Ich hab' ja gar nicht gesagt, daß ich das will :-)

Hab noch ein bißchen weiter im Web gelesen und dabei festgestellt, daß
das offenbar eh nur in der Baubranche eine gewisse Rolle zu spielen
scheint. Und das ist, von meiner Seite aus betrachtet, ohnehin eine
ganz andere Baustelle :-)

Gruß Matthias.

Bodo Rzany

unread,
Nov 16, 2008, 5:15:46 AM11/16/08
to
On 16.11.2008 11:04, Matthias Hanft wrote:
> Bodo Rzany schrieb:
>> Warum also sollte man sich also "Beratender Ingenieur" nennen wollen?
>
> Ich hab' ja gar nicht gesagt, daß ich das will :-)

Fühlst Du Dich in Deinem Beruf etwa nicht "dem Gemeinwohl
verpflichtet", wie es an anderer Stelle der Quelle heißt? ;-)

Mir steht, ehrlich gesagt, meine Familie näher...

> Hab noch ein bißchen weiter im Web gelesen und dabei festgestellt, daß
> das offenbar eh nur in der Baubranche eine gewisse Rolle zu spielen
> scheint. Und das ist, von meiner Seite aus betrachtet, ohnehin eine
> ganz andere Baustelle :-)

Irgendwie kam mir diese Bezeichnung auch schon einmal im Kfz-Bereich
unter.

Bis die Tage, Gruß
Bodo

Martin Schoenbeck

unread,
Nov 16, 2008, 9:05:46 AM11/16/08
to
Hallo Will,

Will Berghoff schrieb:

> Martin Schoenbeck schrieb:


>
>> Aber auch für ein Gewerbe ist die Information Unsinn.
>
> Was genau steht oben als Betreff?

Schon klar, deshalb muß man Dietz' Fehlinformation aber ja nicht
unkommentiert lassen. Irgendwer liest das später und glaubt es.

Knorpi

unread,
Nov 16, 2008, 9:14:30 AM11/16/08
to
Will Berghoff wrote:
>> nur "Wolfgang Meier, Vermessungsingenieur".
> oder "Vemessungsingenieurbüro Wolfgang Meier",
> aber nicht "Vermessungsunternehmen Wolfgang Meier"

Was ist mit etwas blumigeren Bezeichnungen, z. B. "Meier Web Works",
oder "Wolfgang Meier Web Works"?

Knorpi

Matthias Hanft

unread,
Nov 16, 2008, 9:26:03 AM11/16/08
to
Knorpi schrieb:

>
> Was ist mit etwas blumigeren Bezeichnungen, z. B. "Meier Web Works",

Nein

> oder "Wolfgang Meier Web Works"?

Ja

Solange Vorname+Nachname dabei sind, kannst Du auch "wrtlprmft" dahinter
schreiben.

Gruß Matthias.

Dietz Proepper

unread,
Nov 16, 2008, 9:45:00 AM11/16/08
to
Martin Schoenbeck wrote:

> Hallo Will,
>
> Will Berghoff schrieb:
>
>> Martin Schoenbeck schrieb:
>>
>>> Aber auch für ein Gewerbe ist die Information Unsinn.
>>
>> Was genau steht oben als Betreff?
>
> Schon klar, deshalb muß man Dietz' Fehlinformation aber ja nicht
> unkommentiert lassen. Irgendwer liest das später und glaubt es.

Wer lesen kann wird unschwer feststellen können, worauf ich mich bezog. Daß
Du diesbezüglich gewisse Defizite an den Tag legst ist bekannt.

Dietz Proepper

unread,
Nov 16, 2008, 9:46:23 AM11/16/08
to
Will Berghoff wrote:

*seufz*. Lies <491E7885...@hanft.de>. Erkenne in Folge, worauf sich
dieser Teilbaum bezog und verstumme. Danke.

Konni Scheller

unread,
Nov 16, 2008, 9:49:01 AM11/16/08
to
Matthias Hanft <m...@hanft.de> wrote:

> Solange Vorname+Nachname dabei sind, kannst Du auch "wrtlprmft" dahinter
> schreiben.

Nur wenn das nicht als Marke oder Gebrauchsmuster geschützt ist. Bei
"wrtlprmft" wäre ich mir nicht sicher, ob das nicht die Rechte der
Nachfahren von Karl Valentin verletzt.

Servus,
Konni

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 16, 2008, 7:27:00 AM11/16/08
to

On 16 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<m...@hanft.de> (Matthias Hanft) wrote:

>Bodo Rzany schrieb:
>>
>> Warum also sollte man sich also "Beratender Ingenieur" nennen
>> wollen?

>Ich hab' ja gar nicht gesagt, daß ich das will :-)

Ich auch nicht :-o

>Hab noch ein bißchen weiter im Web gelesen und dabei festgestellt, daß
>das offenbar eh nur in der Baubranche eine gewisse Rolle zu spielen
>scheint. Und das ist, von meiner Seite aus betrachtet, ohnehin eine
>ganz andere Baustelle :-)

Desterwegen schrieb ich ja auch, dass ich das nur von Bauingenieuren
kenne.

Um die Sache aufzulockern:

-----------------
Streiten sich drei Ingenieure, was für eine Fachrichtung Gott hat.

#1: ist doch klar, Maschinenbauer! Schaut mal an, wie das mit den
Knochen, Sehen, Muskeln und Gelenken funzt, das ist erstklassige
Technische Mechanik.

#2: Nö, der ist Elektronik Ingenieur, schaut an, wie das Gehirn und die
Nerven samt Sensorik klappt, alles elektronisch vom Feinsten.

#3: Alles flasch, der ist Bauingenieur! Oder kennt ihr sonst noch
jemanden, der es fertig bringt, die Abwasserleitungen mitten durchs
Vergnügungszentrum zu legen?
------------------


Komischerweise lachen alle ausser Bauing. drüber :-)))


Saludus Wolfgang

Matthias Hanft

unread,
Nov 16, 2008, 10:27:18 AM11/16/08
to
Konni Scheller schrieb:

>
> Nur wenn das nicht als Marke oder Gebrauchsmuster geschützt ist. Bei
> "wrtlprmft" wäre ich mir nicht sicher, ob das nicht die Rechte der
> Nachfahren von Karl Valentin verletzt.

Die Marke o.ä. müßte dann aber auch in der entsprechenden
Kategorie geschützt sein, oder? Wenn er "Blulb"-Äpfel ver-
kaufen will, dürfte es AFAIK durchaus auch noch "Blulb"-
Plattenspieler geben.

Fachmann bin ich in dem ganzen Markenzeugs allerdings nicht.

Gruß Matthias.

Martin Hentrich

unread,
Nov 16, 2008, 11:04:41 AM11/16/08
to
On Sun, 16 Nov 2008 15:14:30 +0100, Knorpi <kno...@mailinator.com>
wrote:

>Was ist mit etwas blumigeren Bezeichnungen, z. B. "Meier Web Works",

Nein.

>oder "Wolfgang Meier Web Works"?

Ja. Allerdings wird der Effekt solche "blumiger" Bezeichnungen
deutlich überschätzt. darum sollte man in die erfindung solcher
Begriffe, die zudem häufig schon von anderen erdacht und
markenrechtlich geschützt sind, keine Energie investieren, sondern
sich um sein eigentliches geschäft kümmern und einfach unter

Wolfgang Meier Wäppdesign

auftreten. Auch wenn das die meisten tun. Gute Arbeit spricht sich
immer rum. Schlechte Arbeit spricht sich schneller rum, wenn man eine
"blumige" und auffällige Unternehmensbenennung wählt.

Martin
--
So auch ihr: wenn ihr in Zungen redet und nicht mit deutlichen Worten, wie kann
man wissen, was gemeint ist? Ihr werdet in den Wind reden. ...Wenn ich nun die
Bedeutung der Sprache nicht kenne, werde ich den nicht verstehen, der redet,
und der redet, wird mich nicht verstehen. [1. Kor 14, 9 - 11]

Will Berghoff

unread,
Nov 16, 2008, 11:28:31 AM11/16/08
to
Dietz Proepper schrieb:

>> Lies, was hier ganz oben steht.
>
> *seufz*. Lies <491E7885...@hanft.de>. Erkenne in Folge, worauf sich
> dieser Teilbaum bezog und verstumme. Danke.

Du möchtest also die Diskussion Deiner Antwort anpassen?

Will Berghoff

unread,
Nov 16, 2008, 11:29:33 AM11/16/08
to
Knorpi schrieb:

> Was ist mit etwas blumigeren Bezeichnungen, z. B. "Meier Web Works",
> oder "Wolfgang Meier Web Works"?

ja, warum nicht? Auf die Steuererklärungen würde ich sie aber nicht
schreiben, da gilt nur die Person als Erklärer.

Dietz Proepper

unread,
Nov 16, 2008, 12:57:34 PM11/16/08
to
Will Berghoff wrote:

Nein. Matthias erweiterte das Ganze auf Gewerbetreibende, ich bezog mich
auf den Teil. Das ist bei ->Diskussionen im ->Usenet durchaus nicht
unüblich. Ein Verständnis der beim ->Quoten verwendeten Vorgehensweisen
ist zum Verständnis hilfreich.

Martin Schoenbeck

unread,
Nov 16, 2008, 2:50:44 PM11/16/08
to
Dietz Proepper schrieb:

> Martin Schoenbeck wrote:
>
>> Hallo Will,
>>
>> Will Berghoff schrieb:
>>
>>> Martin Schoenbeck schrieb:
>>>
>>>> Aber auch für ein Gewerbe ist die Information Unsinn.
>>>
>>> Was genau steht oben als Betreff?
>>
>> Schon klar, deshalb muß man Dietz' Fehlinformation aber ja nicht
>> unkommentiert lassen. Irgendwer liest das später und glaubt es.
>
> Wer lesen kann wird unschwer feststellen können, worauf ich mich bezog.

Eben. Und auch darauf bezogen ist es falsch.

Ulrich Hoffmann

unread,
Nov 16, 2008, 3:51:19 PM11/16/08
to

"Martin Hentrich" schrieb:

>>oder "Wolfgang Meier Web Works"?
>
> Ja. Allerdings wird der Effekt solche "blumiger"
> Bezeichnungen deutlich überschätzt.

Aha, das ganze Theater um schöne Marken ist also
Firlefanz?

Nein, auch bei einem Freiberufler kann ein Namenszusatz
natürlich Markencharakter entfalten.

UH

Martin Schoenbeck

unread,
Nov 16, 2008, 5:15:12 PM11/16/08
to
Hallo Ulrich,

Ulrich Hoffmann schrieb:

Klar, aber blumige Bezeichnungen wie die als Beispiel genannte wirken mMn
eher kontraproduktiv. Und sprechen auch nicht eine bestimmte Zielgruppe
besonders an. Generell ist es im kleinen Rahmen einfacher, durch
Qualitätsarbeit aufzufallen, als durch Markennamen. Die brauchen einfach
mehr Zeit und Geld zum Durchsetzen.

Michael da Silva

unread,
Nov 16, 2008, 5:39:37 PM11/16/08
to
"Knorpi" <kno...@mailinator.com> schrieb im Newsbeitrag
news:gflhrc$hdt$1...@svr7.m-online.net...

Hallo,

ich bin mir bei einem Freiberufler zwar nicht ganz sicher, halte es aber für
einen überprüfenswerten Tipp:
Trage dich als e.K. ins Handelsregister ein und nenne dich "wieduwillst
e.K.".

Gruß
Michael


Martin Hentrich

unread,
Nov 16, 2008, 5:46:30 PM11/16/08
to
On Sun, 16 Nov 2008 21:51:19 +0100, "Ulrich Hoffmann"
<DO...@MAILME.invalid> wrote:

>>>oder "Wolfgang Meier Web Works"?
>>
>> Ja. Allerdings wird der Effekt solche "blumiger"
>> Bezeichnungen deutlich überschätzt.
>
>Aha, das ganze Theater um schöne Marken ist also
>Firlefanz?

Wo liest du das raus? Aus einer einfältigen Verallgemeinerung, die
nicht ich getroffen habe?

Für einen popeligen Einzelunternehmer in nebenberuflicher
Selbständigkeit sind Marken auf einem anderen Bedeutungsniveau als bei
einem Großkonzern, der sich umbenennen will.

>Nein, auch bei einem Freiberufler kann ein Namenszusatz
>natürlich Markencharakter entfalten.

Hä? Das ist doch eine Binsenweisheit. Was hat das mit einem
Freiberufler oder Gewerbler zu tun? Jeder Namenszusatz kann
Markencharakter "entfalten" - oder auch nicht. Was soll also dein
Beitrag? Eine Marke im Unternehmensnamen ist für den geschäftlichen
Erfolg eines Einzelunternehmers weder nötig noch erforderlich.

Sich als Einzelunternehmer auf das Glatteis eines Markenstreits zu
begeben ist oversized - da soll man sich bitteschön auf sein Geschäft
konzentrieren - alles andere ist Selbsbebauchpinselung ohne
geschäftliches Erfolgserlebnis.

Dietz Proepper

unread,
Nov 16, 2008, 7:11:01 PM11/16/08
to
Martin Schoenbeck wrote:

Was? Die Frage? Du schmarrst.

Martina Diel

unread,
Nov 17, 2008, 3:30:33 AM11/17/08
to
* Dietz Proepper <dietz...@rotfl.franken.de>:

[snip]

> Was? Die Frage? Du schmarrst.

Man sollte mal ne Strichliste.... ;-)

--
Beratung gleicht der Kunst, kleine Kinder zum Lachen zu bringen.
(Klaus Ploenzke)

Message has been deleted

Heinrich Butschal

unread,
Nov 17, 2008, 11:41:00 AM11/17/08
to
Marianne Bloss schrieb:
> Matthias Hanft schrieb:
> Bei meinen Kollegen führen mindestens 50% den Vornamen nicht mit, vor
> allem diejenigen nicht, die "Meier + Partner" heißen, oder wenn sich
> mehrere gleichberechtigt zu "Meier Schulz Huber" zusammengeschlossen
> haben. Dann nennen sie sich auch gerne "MSH Architekten" :-)
>
> Marianne

Na und? Auf dem mittleren Ring fahren auch 80 zu schnell.

Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal
--
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Heinrich Butschal

unread,
Nov 17, 2008, 11:42:14 AM11/17/08
to
Marianne Bloss schrieb:
> Matthias Hanft schrieb:
> Bei meinen Kollegen führen mindestens 50% den Vornamen nicht mit, vor
> allem diejenigen nicht, die "Meier + Partner" heißen, oder wenn sich
> mehrere gleichberechtigt zu "Meier Schulz Huber" zusammengeschlossen
> haben. Dann nennen sie sich auch gerne "MSH Architekten" :-)
>
> Marianne

Na und? Auf dem mittleren Ring fahren auch 80% zu schnell.

Message has been deleted
Message has been deleted

Konni Scheller

unread,
Nov 17, 2008, 6:06:49 PM11/17/08
to
Marianne Bloss <newsgro...@web.de> wrote:

> Na und? Als ich vor ungezählten Jahren den Führerschein hier in München
> gemacht habe hieß es stets, dass man sich dem Verkehrsfluss anpassen soll.

Du bist der Verkehr...

Servus,
Konni

Message has been deleted

Heinrich Butschal

unread,
Nov 18, 2008, 12:32:55 AM11/18/08
to
Marianne Bloss schrieb:
> Heinrich Butschal schrieb:

>
>>>> Solange Vorname+Nachname dabei sind, kannst Du auch "wrtlprmft" dahinter
>>>> schreiben.
>>> Bei meinen Kollegen führen mindestens 50% den Vornamen nicht mit, vor
>>> allem diejenigen nicht, die "Meier + Partner" heißen, oder wenn sich
>>> mehrere gleichberechtigt zu "Meier Schulz Huber" zusammengeschlossen
>>> haben. Dann nennen sie sich auch gerne "MSH Architekten" :-)
>
>> Na und? Auf dem mittleren Ring fahren auch 80% zu schnell.
>
> Na und? Als ich vor ungezählten Jahren den Führerschein hier in München
> gemacht habe hieß es stets, dass man sich dem Verkehrsfluss anpassen soll.
>
> Soll heißen: Wo kein Kläger da kein Richter.
>
> Marianne

Aber die Blitzfallen sind Dir bekannt? Und hilft Dir dann auch kein Richter.

Message has been deleted

Bodo Rzany

unread,
Nov 18, 2008, 2:16:31 AM11/18/08
to
On 18.11.2008 06:32, Heinrich Butschal wrote:
> Marianne Bloss schrieb:
>> Heinrich Butschal schrieb:
>>
>>> Na und? Auf dem mittleren Ring fahren auch 80% zu schnell.
>>
>> Na und? Als ich vor ungezählten Jahren den Führerschein hier in München
>> gemacht habe hieß es stets, dass man sich dem Verkehrsfluss anpassen
>> soll.
>>
>> Soll heißen: Wo kein Kläger da kein Richter.
>
> Aber die Blitzfallen sind Dir bekannt? Und hilft Dir dann auch kein
> Richter.

Irgendwie scheint bei diesem Thema keine logische Argumentationskette
möglich zu sein.

Bodo

Bodo Rzany

unread,
Nov 18, 2008, 2:20:27 AM11/18/08
to
On 18.11.2008 07:43, Marianne Bloss wrote:
> Heinrich Butschal schrieb:

>
>> Aber die Blitzfallen sind Dir bekannt?
>
> Einige schon und ich bin noch nie geblitzt worden.

Me2. In München sind die Fallen für den ruhenden Verkehr viel
bedeutender. ;-)

Bodo

Konni Scheller

unread,
Nov 18, 2008, 2:30:20 AM11/18/08
to
Marianne Bloss <newsgro...@web.de> wrote:

> Wir schweifen ab ... ;-)

Hast Recht. Machen wir ja sonst nie.. ;-)

Servusl
Konni
--
Inzwischen ohne Signatur

Will Berghoff

unread,
Nov 18, 2008, 8:21:31 AM11/18/08
to
Marianne Bloss schrieb:

>> Aber die Blitzfallen sind Dir bekannt?

> Einige schon und ich bin noch nie geblitzt worden.

Du gehörst zu denen, die dann immer panisch bremsen auf Vmax-20?

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 18, 2008, 9:47:00 AM11/18/08
to

On 18 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<real_...@berghoff.net> (Will Berghoff) wrote:

>Marianne Bloss schrieb:

Das reicht üblicherweise nicht :-) Auf Vzul-20 meintest Du wohl :p


Saludos Wolfgang

--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Heinrich Butschal

unread,
Nov 18, 2008, 11:47:09 PM11/18/08
to
Wolfgang Allinger schrieb:

> On 18 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
> <real_...@berghoff.net> (Will Berghoff) wrote:
>
>> Marianne Bloss schrieb:
>
>>>> Aber die Blitzfallen sind Dir bekannt?
>
>>> Einige schon und ich bin noch nie geblitzt worden.
>
>> Du gehörst zu denen, die dann immer panisch bremsen auf Vmax-20?
>
> Das reicht üblicherweise nicht :-) Auf Vzul-20 meintest Du wohl :p
>
>
> Saludos Wolfgang
>
Bei meinem Tacho reichte bisher Vzul+(5 bis 10)

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 19, 2008, 8:13:00 AM11/19/08
to

On 19 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<debsnews....@butschal.de> (Heinrich Butschal) wrote:

>Wolfgang Allinger schrieb:
>> On 18 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
>> <real_...@berghoff.net> (Will Berghoff) wrote:
>>> Du gehörst zu denen, die dann immer panisch bremsen auf Vmax-20?
>>
>> Das reicht üblicherweise nicht :-) Auf Vzul-20 meintest Du wohl :p

>Bei meinem Tacho reichte bisher Vzul+(5 bis 10)

Ist auch besser, aber Vmax-20 ist definitiv zuviel, jedenfalls bei
vielen Autos. Kommste leicht auf >200, das reicht für mehrmonatiges
Laufen! Ich wollte Will nur auf seinen Gedakenfehler hinweisen.

Ich hab immer aufgepasst, nie schneller als +19 (innerstädtisch) und +39
(auf Autobahnen) zu sein. Falls ich mal einen Fotoschnelldienst
übersehe, muss ich wenigstens nicht laufen. Mit bis +30 ist mir in 30
Porsche Jahren auf Autobahnen nur 1mal ein Knöllchen verpasst worden.
Ich hab insgesamt in all den Jahren ca. 20 für Parken kassiert (ging in
D und K sehr schnell) und keine 10 für zu schnell.

Wer schnell fahren will, hat zum Rasen keine Zeit! (Porsche
Sportfahrschule)

Will Berghoff

unread,
Nov 19, 2008, 11:47:18 AM11/19/08
to
Wolfgang Allinger schrieb:

> Ich wollte Will nur auf seinen Gedakenfehler hinweisen.
>
> Ich hab immer aufgepasst, nie schneller als +19 (innerstädtisch) und +39
> (auf Autobahnen) zu sein.

Weshalb? Was hast Du dabei gewonnen? Adrenalin?

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 19, 2008, 8:02:00 PM11/19/08
to

On 19 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<real_...@berghoff.net> (Will Berghoff) wrote:

>Wolfgang Allinger schrieb:

Steht doch oben, ich bin nie so schnell gefahren, dass mein FS in Gefahr
war. Und +19 in der Stadt geht ganz fix. Du fährst 55 und verpennst ein
30er Schild. Mit wenig Glück musst Du einen Monat laufen.

Ich hab nicht geschrieben/gemeint, dass ich grunsätzlich zu schnell war,
nur wenn, dann eben in obigen Grenzen und nicht wie irgendwelche
Flachmaten, die ich vorher mit 250 überholt hast und dann in einer 80er
Baustelle mit knapp 100 und kurze Zeit später zischen sie an mir mit
160+ vorbei. Weil sie eben immer 160 fahren.

Oder die Spinner, die auf der Landstrasse mit 70 daherzockeln und die
Geschwindigkeit in der Stadt beibehalten...

Egal, wir sind OT.

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 19, 2008, 8:32:00 PM11/19/08
to

On 19 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<real_...@berghoff.net> (Will Berghoff) wrote:

>Wolfgang Allinger schrieb:

Steht doch oben, ich bin nie so schnell gefahren, dass mein FS in Gefahr

war. Und +19 in der Stadt geht ganz fix. Du fährst 55 und verpennst ein
30er Schild. Mit wenig Glück musst Du einen Monat laufen.

Ich hab nicht geschrieben/gemeint, dass ich grunsätzlich zu schnell war,
nur wenn, dann eben in obigen Grenzen und nicht wie irgendwelche
Flachmaten, die ich vorher mit 250 überholt hast und dann in einer 80er
Baustelle mit knapp 100 und kurze Zeit später zischen sie an mir mit
160+ vorbei. Weil sie eben immer 160 fahren.

Oder die Spinner, die auf der Landstrasse mit 70 daherzockeln und die
Geschwindigkeit in der Stadt beibehalten...

Egal, wir sind OT.

Saludos Wolfgang

Heinrich Butschal

unread,
Nov 20, 2008, 2:19:23 AM11/20/08
to
Wolfgang Allinger schrieb:

> On 19 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
> <real_...@berghoff.net> (Will Berghoff) wrote:
>
>> Wolfgang Allinger schrieb:
>
>>> Ich wollte Will nur auf seinen Gedakenfehler hinweisen.
>>>
>>> Ich hab immer aufgepasst, nie schneller als +19 (innerstädtisch) und
>>> +39 (auf Autobahnen) zu sein.
>
>> Weshalb? Was hast Du dabei gewonnen? Adrenalin?
>
> Steht doch oben, ich bin nie so schnell gefahren, dass mein FS in Gefahr
> war. Und +19 in der Stadt geht ganz fix. Du fährst 55 und verpennst ein
> 30er Schild. Mit wenig Glück musst Du einen Monat laufen.
>
> Ich hab nicht geschrieben/gemeint, dass ich grunsätzlich zu schnell war,
> nur wenn, dann eben in obigen Grenzen und nicht wie irgendwelche
> Flachmaten, die ich vorher mit 250 überholt hast und dann in einer 80er
> Baustelle mit knapp 100 und kurze Zeit später zischen sie an mir mit
> 160+ vorbei. Weil sie eben immer 160 fahren.
>
> Oder die Spinner, die auf der Landstrasse mit 70 daherzockeln und die
> Geschwindigkeit in der Stadt beibehalten...
>

Diese Fahrer habe ich in "europäischen Randgebieten" en masse kennen gelernt.
In Portugal schienen alle grundsätzlich 70-90 zu fahren und in Finnland 90-110
egal ob Stadt, Land oder Autobahn. Ist aber schon länger her, dürfte
inzwischen schneller geworden sein.
Interessant sind auch die norditalienischen Autobahnen im Feierabendverkehr,
sie sie alle BWM haben. Es wird in allen Geschwindigkeiten, die maximal
möglich sind, mit 1,2 m Abstand gefahren. Da muss man sich erst einmal dran
gewöhnen.

Lutz Schulze

unread,
Nov 20, 2008, 2:31:35 AM11/20/08
to
Am Thu, 20 Nov 2008 08:19:23 +0100 schrieb Heinrich Butschal:

> Diese Fahrer habe ich in "europäischen Randgebieten" en masse kennen gelernt.
> In Portugal schienen alle grundsätzlich 70-90 zu fahren und in Finnland 90-110
> egal ob Stadt, Land oder Autobahn. Ist aber schon länger her, dürfte
> inzwischen schneller geworden sein.

Die fahren gefühlt jetzt alle hier umher.

In der Ortschaft wirst du noch mit knapp 60 von hinten bedrängt, auf den
Landstrassen triffst du nach wenigen Kilometern auf einen Spritsparer, der
mit 70 unterwegs ist. Dank Gelände überholen ist natürlich kilometerweit
unmöglich.

> Interessant sind auch die norditalienischen Autobahnen im Feierabendverkehr,
> sie sie alle BWM haben. Es wird in allen Geschwindigkeiten, die maximal
> möglich sind, mit 1,2 m Abstand gefahren. Da muss man sich erst einmal dran
> gewöhnen.

Was ist BWM?

Bremswirkungsmaximierung?

Könnte man bei dem Abstand ja gebrauchen ;-)

Lutz


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Lutz Schulze

unread,
Nov 20, 2008, 3:15:00 AM11/20/08
to
Am Thu, 20 Nov 2008 08:31:35 +0100 schrieb Lutz Schulze:

> Dank Gelände überholen ist natürlich kilometerweit
> unmöglich.

Man soll geschriebene Sätze eben nicht mehr verändern ...

Bodo Rzany

unread,
Nov 20, 2008, 3:57:57 AM11/20/08
to
On 20.11.2008 09:15, Lutz Schulze wrote:
>
> Man soll geschriebene Sätze eben nicht mehr verändern ...

Das passiert Dir, anders als mir, wirklich selten. Vermutlich
wäre es hier keinem weiter aufgefallen, wenn Du jetzt nicht so
explizit darauf verwiesen hättest.

Bodo

Lutz Schulze

unread,
Nov 20, 2008, 5:49:40 AM11/20/08
to
Am Thu, 20 Nov 2008 09:57:57 +0100 schrieb Bodo Rzany:

> wenn Du jetzt nicht so
> explizit darauf verwiesen hättest.

Das konnte ich unmöglich so stehen lassen. Am Ende denkt ihr noch, die
letzten Pisa-Ergebnisse waren frisiert ...

Heinrich Butschal

unread,
Nov 20, 2008, 5:59:36 AM11/20/08
to
Lutz Schulze schrieb:

> Am Thu, 20 Nov 2008 08:19:23 +0100 schrieb Heinrich Butschal:
>
>> Diese Fahrer habe ich in "europäischen Randgebieten" en masse kennen gelernt.
>> In Portugal schienen alle grundsätzlich 70-90 zu fahren und in Finnland 90-110
>> egal ob Stadt, Land oder Autobahn. Ist aber schon länger her, dürfte
>> inzwischen schneller geworden sein.
>
> Die fahren gefühlt jetzt alle hier umher.
>
> In der Ortschaft wirst du noch mit knapp 60 von hinten bedrängt, auf den
> Landstrassen triffst du nach wenigen Kilometern auf einen Spritsparer, der
> mit 70 unterwegs ist. Dank Gelände überholen ist natürlich kilometerweit
> unmöglich.
>
>> Interessant sind auch die norditalienischen Autobahnen im Feierabendverkehr,
>> sie sie alle BWM haben. Es wird in allen Geschwindigkeiten, die maximal
>> möglich sind, mit 1,2 m Abstand gefahren. Da muss man sich erst einmal dran
>> gewöhnen.
>
> Was ist BWM?

Ein tüpsfleher

> Bremswirkungsmaximierung?

:-)

> Könnte man bei dem Abstand ja gebrauchen ;-)

Der Vorteil von Stoßstange an Stoßstange fahren ist ja, das man nur geringe
Schäden hat wenn vorne einer bremst. :-)

Bodo Rzany

unread,
Nov 20, 2008, 6:00:29 AM11/20/08
to
On 20.11.2008 11:49, Lutz Schulze wrote:
>
> Das konnte ich unmöglich so stehen lassen. Am Ende denkt ihr noch, die
> letzten Pisa-Ergebnisse waren frisiert ...

Sie ließen mich in Ehrfurcht erstarren. Fast traue ich mich nicht
mehr, Dir zu antworten...

Bodo

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 20, 2008, 5:15:00 AM11/20/08
to

On 20 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<lsch...@netzwerkseite.de> (Lutz Schulze) wrote:

>Am Thu, 20 Nov 2008 08:31:35 +0100 schrieb Lutz Schulze:

>> Dank Gelände überholen ist natürlich kilometerweit
>> unmöglich.

>Man soll geschriebene Sätze eben nicht mehr verändern ...

Muss ich auch immer dran denken, Wenns mal wieder zu spät war :-]

Wolfgang Allinger

unread,
Nov 20, 2008, 5:13:00 AM11/20/08
to

On 20 Nov 08 at group /de/etc/beruf/selbstaendig in article
<debsnews....@butschal.de> (Heinrich Butschal) wrote:

>Wolfgang Allinger schrieb:

[Fahrdisziplin]

>Interessant sind auch die norditalienischen Autobahnen im
>Feierabendverkehr, sie sie alle BWM haben. Es wird in allen
>Geschwindigkeiten, die maximal möglich sind, mit 1,2 m Abstand
>gefahren. Da muss man sich erst einmal dran gewöhnen.

Örks, da schafft man ja nicht mal bei der Abstandsmessung von der
Brücke, das Nummernschild zu erkennen. Auch 'ne Technik :-)

Die Moppedfahrer sind hier die bescheuertsten. Bis zu 5 Personen auf
einer 125er: Kleinkind vorm Lenker, Junior auf dem Tank, dann Papa,
dahinter Mama mit nem Säugling dazwischen eingeklemmt. Papa locker
100kg, Mama auch :-o

Oder einer auf 750er. Letztere zischen zwischen zwei Fahrspuren mit
maximal 20cm Seitenabstand durch oder fahren mit 30cm Abstand hinter Dir
her. Natürlich ohne Licht und oft auch als Geisterfahrer.

Licht ist sowieso ein Kapitel für sich. Als Gringo wurde ich auf der
ruta (hiesige Fernstrassen) angehalten, weil ich am Tage kein
Abblendlicht anhatte. Der Polizist hatte schlechte Karten, im Auto
hinter mir war ein Freund mit seiner temperamentvollen PY-Frau. Die hat
den Bullen zur Sau gemacht, ein Mordsgezeter... Andere (>50%) ohne Licht
hielt er nicht an. Gipfelte bei einem ohne jegliche
Beleuchtungseinrichtung an seinem Wrack: Warum soll ich den anhalten?
Der hat ja kein Licht was er einschalten könnte... aber ich! Irre Logik!
Irgendwann hat er entnerft aufgegeben und uns weggejagt. Hat wohl zu
lange gedauert und ihm den Schnitt versaut!

Lutz Schulze

unread,
Nov 20, 2008, 6:28:18 AM11/20/08
to
Am Thu, 20 Nov 2008 11:59:36 +0100 schrieb Heinrich Butschal:

> Der Vorteil von Stoßstange an Stoßstange fahren ist ja, das man nur geringe
> Schäden hat wenn vorne einer bremst. :-)

Allerdings fällt einem dann wieder ein, dass lackierte Stoßstangen nur der
Werkstatt nützen.

Manchmal bin ich richtig erstaunt, welch unpraktischer Mist sich durchsetzt.

Lutz Schulze

unread,
Nov 20, 2008, 6:33:27 AM11/20/08
to

Ja, die Sachsen sind eben helle ;-)

Böse Zungen behaupten allerdings, das Ergebnis lag an denen die nicht am
Test teilgenommen haben.

Im Ernst: diese extremen Leistungsunterschiede, grosse Schwierigkeiten schon
mit der deutschen Sprache und Abhängigkeit der Leistungen vom sozialen
Status der Eltern, von denen ich in den Medien immer wieder lese, gibt es
hier so (noch?) nicht.

Bodo Rzany

unread,
Nov 20, 2008, 6:42:32 AM11/20/08
to
On 20.11.2008 12:33, Lutz Schulze wrote:
>
> Im Ernst: diese extremen Leistungsunterschiede, grosse Schwierigkeiten schon
> mit der deutschen Sprache und Abhängigkeit der Leistungen vom sozialen
> Status der Eltern, von denen ich in den Medien immer wieder lese, gibt es
> hier so (noch?) nicht.

Ob es die überhaupt gibt? Wenn ich das Gezeter richtig mitbekommen habe,
geht es da um 5 von 500 Punkten Unterschied aus sowieso irgendwie mehr
als fragwürdigen psychologischen Tests. Aber an irgendwas müssen sich
wohl die Politiker und Journalisten aufgeilen, die mit den richtigen
Krisen überfordert sind.

Ich hatte es wohl schon einmal geschrieben: In meinem Umfeld hier in
Bayern waren lange Zeit die Leute mit "Migrationshintergrund" (meist
Türken) die Einzigen, die vernünftig Deutsch sprechen und schreiben
konnten.

Bodo

Gerrit Brodmann

unread,
Nov 20, 2008, 11:55:28 AM11/20/08
to
Bodo Rzany <rz...@ibrro.de> wrote:

>Ich hatte es wohl schon einmal geschrieben: In meinem Umfeld hier in
>Bayern waren lange Zeit die Leute mit "Migrationshintergrund" (meist
>Türken) die Einzigen, die vernünftig Deutsch sprechen und schreiben
>konnten.


Was erwartest Du? Bayrisch ist eben wie Sächsisch kein Deutsch 8-)

Lutz Schulze

unread,
Nov 20, 2008, 12:48:58 PM11/20/08
to

Dann will ich als gebürtiger Meißner deiner Unwissenheit mal auf die Sprünge
helfen ;-)

'Die sächsische Kanzleisprache (auch Meißner Kanzleideutsch) entwickelte
sich im Zeitalter des deutschen Humanismus. Sie bildete eine Voraussetzung
für ein den Dialekten übergeordnetes, allgemeines Standarddeutsch[1], wie es
Martin Luther in seiner Bibelübersetzung von 1522 verwirklichte.'

http://de.wikipedia.org/wiki/Mei%C3%9Fner_Kanzleideutsch

Dietz Proepper

unread,
Nov 20, 2008, 1:20:50 PM11/20/08
to
Lutz Schulze wrote:

> Im Ernst: diese extremen Leistungsunterschiede, grosse Schwierigkeiten
> schon mit der deutschen Sprache und Abhängigkeit der Leistungen vom
> sozialen Status der Eltern, von denen ich in den Medien immer wieder
> lese, gibt es hier so (noch?) nicht.

Man Großstadt :-\. Das kommt schon noch.

Dietz Proepper

unread,
Nov 20, 2008, 1:25:22 PM11/20/08
to
Lutz Schulze wrote:

> Am Thu, 20 Nov 2008 11:59:36 +0100 schrieb Heinrich Butschal:
>
>> Der Vorteil von Stoßstange an Stoßstange fahren ist ja, das man nur
>> geringe
>> Schäden hat wenn vorne einer bremst. :-)
>
> Allerdings fällt einem dann wieder ein, dass lackierte Stoßstangen nur
> der Werkstatt nützen.
>
> Manchmal bin ich richtig erstaunt, welch unpraktischer Mist sich
> durchsetzt.

Was mich wundert - daß sich da die KFZ-Versicherer nicht massiv gesperrt
haben. Ich habe in der Fahrschule noch gelernt daß es bei engen Parklücken
vollständig akzeptabel sei, "auf Kontakt" einzuparken. Und halte die
Argumentation daß eine Stoßstange, die bei Kontakten unter 3 km/h Schäden
davon trägt eben einfach keine Stoßstange ist für vollständig
nachvollziehbar.

Bodo Rzany

unread,
Nov 20, 2008, 1:41:07 PM11/20/08
to
On 20.11.2008 19:25, Dietz Proepper wrote:
>
> Ich habe in der Fahrschule noch gelernt daß es bei engen Parklücken
> vollständig akzeptabel sei, "auf Kontakt" einzuparken.

*grins*
Was wohl einige der hier mitschreibenden Autofetischisten dazu sagen?

Seinerzeit an der TU Braunschweig stellte man sein Auto irgendwo am
Straßenrand vor dem Institut ab und holte es Abends an einer anderen
Stelle das Straßenrandes wieder ab. Wer seine Handbremse angezogen
oder einen Gang eingelegt hatte, hatte verloren. ;-)

Bodo

Lutz Schulze

unread,
Nov 20, 2008, 1:49:29 PM11/20/08
to
Am Thu, 20 Nov 2008 19:25:22 +0100 schrieb Dietz Proepper:

>> Allerdings fällt einem dann wieder ein, dass lackierte Stoßstangen nur
>> der Werkstatt nützen.
>>
>> Manchmal bin ich richtig erstaunt, welch unpraktischer Mist sich
>> durchsetzt.
>
> Was mich wundert - daß sich da die KFZ-Versicherer nicht massiv gesperrt
> haben. Ich habe in der Fahrschule noch gelernt daß es bei engen Parklücken
> vollständig akzeptabel sei, "auf Kontakt" einzuparken. Und halte die
> Argumentation daß eine Stoßstange, die bei Kontakten unter 3 km/h Schäden
> davon trägt eben einfach keine Stoßstange ist für vollständig
> nachvollziehbar.

Eigentlich ein Fall für die Produkthaftung des Herstellers - ungeeignet für
den vorgesehenen Zweck und verursacht ggf. hohe Folgekosten.

Gerrit Brodmann

unread,
Nov 20, 2008, 4:53:21 PM11/20/08
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:

>Am Thu, 20 Nov 2008 16:55:28 GMT schrieb Gerrit Brodmann:
>
>> Bodo Rzany <rz...@ibrro.de> wrote:
>>
>>>Ich hatte es wohl schon einmal geschrieben: In meinem Umfeld hier in
>>>Bayern waren lange Zeit die Leute mit "Migrationshintergrund" (meist
>>>Türken) die Einzigen, die vernünftig Deutsch sprechen und schreiben
>>>konnten.
>>
>>
>> Was erwartest Du? Bayrisch ist eben wie Sächsisch kein Deutsch 8-)
>
>Dann will ich als gebürtiger Meißner deiner Unwissenheit mal auf die Sprünge
>helfen ;-)
>
>'Die sächsische Kanzleisprache (auch Meißner Kanzleideutsch) entwickelte
>sich im Zeitalter des deutschen Humanismus. Sie bildete eine Voraussetzung
>für ein den Dialekten übergeordnetes, allgemeines Standarddeutsch[1], wie es
>Martin Luther in seiner Bibelübersetzung von 1522 verwirklichte.'
>
>http://de.wikipedia.org/wiki/Mei%C3%9Fner_Kanzleideutsch

Abgesehen davon, daß man Wiki eh nichts glauben darf, weil auch SIE
darin schreiben, auf dem Stand von 1522 mögen sie in der Gegen
durchaus noch sein, der Rest hat sich weiter entwickelt 8-)b


Konni Scheller

unread,
Nov 20, 2008, 4:54:20 PM11/20/08
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:

> Manchmal bin ich richtig erstaunt, welch unpraktischer Mist sich durchsetzt.

Ganz normale Evolution a la Darwin.

Servus,
Konni
--
Silvestermenü und scharfes Silvesterbüffet - test the ox-effect

Konni Scheller

unread,
Nov 20, 2008, 4:54:20 PM11/20/08
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:

> > Was erwartest Du? Bayrisch ist eben wie Sächsisch kein Deutsch 8-)
>
> Dann will ich als gebürtiger Meißner deiner Unwissenheit mal auf die Sprünge
> helfen ;-)

*seufz* Wenn jemand schon "bayrisch" schreibt...

Lutz Schulze

unread,
Nov 20, 2008, 6:54:51 PM11/20/08
to
Am Thu, 20 Nov 2008 21:53:21 GMT schrieb Gerrit Brodmann:

> Abgesehen davon, daß man Wiki eh nichts glauben darf, weil auch SIE
> darin schreiben, auf dem Stand von 1522 mögen sie in der Gegen
> durchaus noch sein, der Rest hat sich weiter entwickelt 8-)b

Dir scheinen so legendäre Entwicklungen wie die sächsische Computertastatur
entgangen zu sein:

http://www.rsa-sachsen.de/extapp/tastatur/01.jpg
http://www.rsa-sachsen.de/extapp/tastatur/02.jpg
http://www.rsa-sachsen.de/extapp/tastatur/03.jpg

Nu is gudd, habe ferdsch.

Will Berghoff

unread,
Nov 21, 2008, 3:27:19 AM11/21/08
to
Lutz Schulze schrieb:

> Dir scheinen so legendäre Entwicklungen wie die sächsische Computertastatur
> entgangen zu sein:
>
> http://www.rsa-sachsen.de/extapp/tastatur/01.jpg
> http://www.rsa-sachsen.de/extapp/tastatur/02.jpg
> http://www.rsa-sachsen.de/extapp/tastatur/03.jpg

Ach, haben die Sachsen den Franken das auch abgeschaut?

http://www.cherry.de/deutsch/produkte/images/G83-6919_fraenk_Aufs.jpg

Lutz Schulze

unread,
Nov 21, 2008, 3:45:20 AM11/21/08
to
Am Fri, 21 Nov 2008 09:27:19 +0100 schrieb Will Berghoff:

Dann mit vollem Recht, schliesslich kamen die Vorfahren hier in der Gegend
vor einigen hundert Jahren mit Planwagen auch aus Franken und legten dann
fränkische Waldhufendörfer an:

http://de.wikipedia.org/wiki/Waldhufendorf

Der Nachbarort heisst übrigens Frankenthal, und gerrrollt wird hier auch.

Bodo Rzany

unread,
Nov 21, 2008, 3:56:06 AM11/21/08
to
On 21.11.2008 00:54, Lutz Schulze wrote:
>
> http://www.rsa-sachsen.de/extapp/tastatur/01.jpg

genial.

> http://www.rsa-sachsen.de/extapp/tastatur/02.jpg

Nachsatz zum Text auf der Space-Taste: "nur das Maul
aufmachen dürfen sie nicht" (Spruch der Einwanderer
während meiner Dresdner Episode ;-)

Bodo

Lutz Schulze

unread,
Nov 21, 2008, 5:26:57 AM11/21/08
to
Am Fri, 21 Nov 2008 09:56:06 +0100 schrieb Bodo Rzany:

> Nachsatz zum Text auf der Space-Taste: "nur das Maul
> aufmachen dürfen sie nicht" (Spruch der Einwanderer
> während meiner Dresdner Episode ;-)

Manchmal braucht es keine Worte <fg>

Bodo Rzany

unread,
Nov 21, 2008, 6:02:35 AM11/21/08
to
On 21.11.2008 11:26, Lutz Schulze wrote:
>
> Manchmal braucht es keine Worte <fg>

Vorbehaltlose Zustimmung <dito>

Bodo

Michael da Silva

unread,
Nov 21, 2008, 4:06:11 PM11/21/08
to
"Rüdiger Silberer" <Use...@Silberer.net> schrieb im Newsbeitrag
news:20177jbe...@silberer.net...
> Am 16.11.2008 schrieb Michael da Silva:
>> "Knorpi" <kno...@mailinator.com> schrieb im Newsbeitrag
>> news:gflhrc$hdt$1...@svr7.m-online.net...
>> Hallo,
>> ich bin mir bei einem Freiberufler zwar nicht ganz sicher, halte es
>> aber für einen überprüfenswerten Tipp:
>> Trage dich als e.K. ins Handelsregister ein und nenne dich "wieduwillst
>> e.K.".
> Und Du weißt was das für Konsequenzen hat?

Es ging um die Lösung des Problems des OP. Mit welchen Konsequenzen seine
Lösung verbunden ist, muss er abwägen und verpflichtet ihn dann zur
Recherche.


Knorpi

unread,
Nov 27, 2008, 11:37:49 AM11/27/08
to
Hallo Leute,

ich habe mal geschaut, wie andere Freiberufler sich präsentieren. Dabei ist
mir z. B. folgende Darstellung auf einer Website aufgefallen:

Impressum
---------

Inhaber und inhaltlich Verantwortlicher:
<Vorname> <Nachname>, staatl. gepr. Informatiker, Schwerpunkt
Softwaretechnologie

Rechtsform: Einzelunternehmen

zuständiges Finanzamt:
XY

USt-IdNr:
XY

...

Frage:

Wenn ein Freiberufler mit adäquater Ausbildung automatisch als Freiberufler
eingestuft wird, warum hat dieser hier dann eine Umsatzsteuernummer? Und
was ist ein "Einzelunternehmen"?

(Ich kenne obige Ausbildung nicht, aber ich unterstelle mal, dass sie nicht
fachfremd ist.)

Wie kann ich das auf mich übertragen? Ich bin laut meinem Steuerberater
Freiberufler, also habe ich kein Gewerbe und keine Umsatzsteuernummer. Wie
präsentiere ich mich dann im Vergleich zu obigem Beispiel?

- Bin ich "Inhaber"?
- Was ist meine Rechtsform?
- Was hat mein Finanzamt in meinem Impressum zu suchen?
- Umsatzsteuernummer einfach weglassen?

Irgendwie werde kann ich mir den Eindruck dieser Diskrepanz nicht
verkneifen: Der Quereinsteiger hat ein Gewerbe, eine Umsatzsteuernummer,
ein "Einzelunternehmen", und wirkt damit (auf mich) wie ein professionelles
Unternehmen. Der ausgebildete Fachmann hingegen wird vom Steuerberater zum
Freiberufler erklärt und hat all diese Attribute nicht. Dadurch kann er
sich nicht so schön präsentieren. So empfinde ich es jedenfalls im Moment.

Grüße
Knorpi

Knorpi

unread,
Nov 27, 2008, 11:47:04 AM11/27/08
to
Nachtrag:

Was ist mit "Wir über uns"?
Darf ich auf der Website von "wir" schreiben?

Knorpi

Bodo Rzany

unread,
Nov 27, 2008, 11:51:57 AM11/27/08
to
On 27.11.2008 17:47, Knorpi wrote:
>
> Was ist mit "Wir über uns"?
> Darf ich auf der Website von "wir" schreiben?

Bist Du verheiratet, hast Du Kinder? Dann darfst Du
natürlich "wir" schreiben, weil alle diese Leute Dir
sicher irgendwann und irgendwo in Deinem Job helfen.
Und sei es nur das Leeren des Briefkastens mit an Dich
gerichteter Post.

Bodo

Bodo Rzany

unread,
Nov 27, 2008, 11:49:19 AM11/27/08
to
On 27.11.2008 17:37, Knorpi wrote:
>
> Irgendwie werde kann ich mir den Eindruck dieser Diskrepanz nicht
> verkneifen: Der Quereinsteiger hat ein Gewerbe, eine Umsatzsteuernummer,
> ein "Einzelunternehmen", und wirkt damit (auf mich) wie ein professionelles
> Unternehmen. Der ausgebildete Fachmann hingegen wird vom Steuerberater zum
> Freiberufler erklärt und hat all diese Attribute nicht. Dadurch kann er
> sich nicht so schön präsentieren. So empfinde ich es jedenfalls im Moment.

Du machst nicht gerade Reklame für Deinen Steuerberater. ;-)

Wie kommst Du darauf, daß ein Freiberufler kein professionelles
Unternehmen betreibt? Ich (Freiberufler) verbitte mir das! ;-)
Und 'ne Umsatzsteuer-ID habe ich selbstverständlich auch. Was ich
nicht habe, ist ein Steuerberater, der mir Schwachsinn erzählt.

Schau 'mal auf mein "Impressum", vielleicht wird es Dir dann klarer
(Hint: meine reply-ads enthält den URL). Natürlich könnte man sich
auch noch "schöner" präsentieren... ;-)

Bodo

Knorpi

unread,
Nov 27, 2008, 1:10:43 PM11/27/08
to
Bodo Rzany wrote:
> Du machst nicht gerade Reklame für Deinen Steuerberater. ;-)

Das hatte ich auch nicht vor. :-)

> Wie kommst Du darauf, daß ein Freiberufler kein professionelles
> Unternehmen betreibt?

Da steht am Anfang zunächst die Frage, wie die Begriffe "Gewerbe"
und "Unternehmen" zusammenhängen. Das Attribut "professionell" ergibt sich
für mich - durch die Brille der Kunden betrachtet - durch einen Blick auf
das Impressum, in dem solche Angaben wie Unternehmensform, USt-Nr. usw.
finden.

> Ich (Freiberufler) verbitte mir das! ;-)

Hallo Kollege, ich mir auch. :-)

> Und 'ne Umsatzsteuer-ID habe ich selbstverständlich auch.

Warum hast Du die? Dies hat AFAIK mit dem Umsatz zu tun. Ich bin nur
nebenberuflich Freiberufler. Hat das damit zu tun? Wie hängt das mit dem
Gewerbe zusammen?

Gruß
Knorpi

Lutz Schulze

unread,
Nov 27, 2008, 1:23:39 PM11/27/08
to
Am Thu, 27 Nov 2008 19:10:43 +0100 schrieb Knorpi:

>> Und 'ne Umsatzsteuer-ID habe ich selbstverständlich auch.
>
> Warum hast Du die? Dies hat AFAIK mit dem Umsatz zu tun.

Einfacher Antrag nach Saarlouis reicht für die Zuteilung, dauert vielleicht
ein paar Tage.

Bodo Rzany

unread,
Nov 27, 2008, 1:28:40 PM11/27/08
to
On 27.11.2008 19:10, Knorpi wrote:

> Bodo Rzany wrote:
>
>> Und 'ne Umsatzsteuer-ID habe ich selbstverständlich auch.
>
> Warum hast Du die? Dies hat AFAIK mit dem Umsatz zu tun. Ich bin nur
> nebenberuflich Freiberufler. Hat das damit zu tun?

Es gibt im USt-Gesetz eine "Kleinunternehmerregelung" (Paragraphen
kann ich mir prinzipiell nicht merken) die sowohl Gewerbetreibende
als auch Freiberufler in Anspruch nehmen _können_, soweit sie
gewisse Umsatzvolumina nicht überschreiten. Das ist, wie gesagt,
eine _Kann_bestimmung. Du _kannst_ auch als Kleinunternehmer zur
Umsatzsteuerpflicht optieren (formlose Mitteilung an das Finanzamt),
und schon bist Du dabei. Würde ich persönlich, trotz der damit
verbundenen Pflicht zur Abgabe der USt-Voranmeldungen/Erklärung,
immer machen. Und dann holst Du Dir vom Bundesamt für Steuern
(http://www.bzst.bund.de/) Deine USt-ID ab.

> Wie hängt das mit dem
> Gewerbe zusammen?

Garnicht.

Bodo

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