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IHK will Beiträge für Jahre rückwirkend

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Mario Scharschmidt

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May 21, 2006, 4:58:04 AM5/21/06
to
Hallo,

ich bin seit 2001 selbstständig. Jetzt nach 5 Jahren meldet sich das erste Mal
die IHK und will gut 1200 Euro für die 5 vollen Jahre. Muss ich das jetzt tatsächlich
alles rückwirkend zahlen? Oder erst ab dem Tag wo die sich melden?

Heinrich Butschal

unread,
May 21, 2006, 6:25:19 AM5/21/06
to
Mario Scharschmidt schrieb:
Vereinsbeitragsforderungen verjähren nach 2 Jahren zu Jahresende. Also evtl.
musst Du für 3 Jahre zahlen.

Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal
--
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Erwin Denzler

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May 21, 2006, 6:53:18 AM5/21/06
to
Heinrich Butschal schrieb:

> Vereinsbeitragsforderungen verjähren nach 2 Jahren zu Jahresende. Also
> evtl. musst Du für 3 Jahre zahlen.

Die IHK ist kein Verein, sondern eine Körperschaft des öffentlichen
Rechts. Da gilt die Abgabenordnung entsprechend, siehe § 3 Abs. 8 IHKG.
Also die - etwas komplizierten - steuerlichen Verjährungsfristen, das
dürften je nach Fall 4 bis 10 Jahre sein.

E.D.

Mario Scharschmidt

unread,
May 21, 2006, 6:52:56 AM5/21/06
to

"Heinrich Butschal" <heinrich...@despammed.com> schrieb im Newsbeitrag news:e4pf5o$am6$1...@svr7.m-online.net...


>> ich bin seit 2001 selbstständig. Jetzt nach 5 Jahren meldet sich das erste Mal
>> die IHK und will gut 1200 Euro für die 5 vollen Jahre. Muss ich das jetzt tatsächlich
>> alles rückwirkend zahlen? Oder erst ab dem Tag wo die sich melden?
>>
>Vereinsbeitragsforderungen verjähren nach 2 Jahren zu Jahresende. Also evtl. musst Du für 3 Jahre zahlen.

hinzu kommt noch, dass die das immer an meine alte Meldeadresse schicken, wo ich vor 5 Jahren
gemeldet war. Solange man mir das nicht an meine richtige aktuelle Meldeadresse schickt, kann
ich doch behaupten nie einen Brief erhalten zu haben?


Erwin Denzler

unread,
May 21, 2006, 7:03:39 AM5/21/06
to
Mario Scharschmidt schrieb:

> hinzu kommt noch, dass die das immer an meine alte Meldeadresse schicken, wo ich vor 5 Jahren
> gemeldet war. Solange man mir das nicht an meine richtige aktuelle Meldeadresse schickt, kann
> ich doch behaupten nie einen Brief erhalten zu haben?

Wenn man so pleite ist, daß jede Verzögerung um ein paar Tage oder
Wochen genutzt werden muß, mag das sinnvoll sein.

E.D.

Mario Scharschmidt

unread,
May 21, 2006, 7:22:08 AM5/21/06
to

"Erwin Denzler" <wirdnich...@erwin-denzler.de> schrieb im Newsbeitrag news:e4phe4$5fs$01$1...@news.t-online.com...

wieso pleite? ich könnte das aus der Portokasse bezahlen, aber ich habe diesen Verein nie genutzt und
würde gern weiterhin nichts da nichts in diesem Fass ohne Boden einzahlen.


Eric Lorenz

unread,
May 21, 2006, 7:25:27 AM5/21/06
to
Mario Scharschmidt schrieb:

> wieso pleite? ich könnte das aus der Portokasse bezahlen, aber ich habe diesen Verein nie genutzt und
> würde gern weiterhin nichts da nichts in diesem Fass ohne Boden einzahlen.

Und da gibt es noch:

http://www.kammerjaeger.org

Eric

Heinrich Butschal

unread,
May 21, 2006, 7:36:26 AM5/21/06
to
Mario Scharschmidt schrieb:

Jetzt nicht mehr. ;-(

Hans-Peter Popowski

unread,
May 21, 2006, 8:04:44 AM5/21/06
to
"Mario Scharschmidt" schrieb im Newsbeitrag
news:e4pih3$ugr$02$1...@news.t-online.com...

Hallo Mario,

> >> hinzu kommt noch, dass die das immer an meine alte Meldeadresse
> >> schicken, wo ich vor 5 Jahren gemeldet war. Solange man mir das
> >> nicht an meine richtige aktuelle Meldeadresse schickt, kann
> >> ich doch behaupten nie einen Brief erhalten zu haben?

> > Wenn man so pleite ist, daß jede Verzögerung um ein paar Tage oder
> > Wochen genutzt werden muß, mag das sinnvoll sein.

> wieso pleite? ich könnte das aus der Portokasse bezahlen, aber ich
> habe diesen Verein nie genutzt und würde gern weiterhin nichts da
> nichts in diesem Fass ohne Boden einzahlen.

es zwingt Dich auch niemand die BAB zu beutzen, deswegen muss Du
trotzdem die volle Kfz-Steuer bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Erwin Denzler

unread,
May 21, 2006, 8:06:59 AM5/21/06
to
Mario Scharschmidt schrieb:

>>Wenn man so pleite ist, daß jede Verzögerung um ein paar Tage oder Wochen genutzt werden muß, mag das sinnvoll sein.
>
> wieso pleite? ich könnte das aus der Portokasse bezahlen, aber ich habe diesen Verein nie genutzt und
> würde gern weiterhin nichts da nichts in diesem Fass ohne Boden einzahlen.

Und was hat das mit der alten Meldeanschrift zu tun?

Mit der
"alles-was-nicht-einschreiben-ist-hab-ich-nicht-bekommen-Argumentation",
die übrigens nicht nur infantil ist sondern auch strafbar sein kann,
erreicht man bestenfalls eine Verzögerung, mit viel Glück (es ist grad
Dezember und man wird nicht erwischt) vielleicht eine Verjährung. Aber
wenn man eine Forderung für unberechtigt hält, trickst man nicht mit
Formalien, sondern bringt Argumente.

E.D.


Hans-Peter Popowski

unread,
May 21, 2006, 8:17:47 AM5/21/06
to
"Erwin Denzler" schrieb im Newsbeitrag
news:e4pl4s$jkm$00$1...@news.t-online.com...

Hallo Erwin,

> Mit der
>
"alles-was-nicht-einschreiben-ist-hab-ich-nicht-bekommen-Argumentation",
> die übrigens nicht nur infantil ist sondern auch strafbar sein kann,
> erreicht man bestenfalls eine Verzögerung, mit viel Glück (es ist grad
> Dezember und man wird nicht erwischt) vielleicht eine Verjährung. Aber
> wenn man eine Forderung für unberechtigt hält, trickst man nicht mit
> Formalien, sondern bringt Argumente.

als Nachweis reicht eigentlich schon ein "richtiges" Postausgangsbuch,
damit sind grundsätzlich alle möglichen (fadenscheinigen) Erklärungen
des Gegenüber sinnlos.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Will Berghoff

unread,
May 21, 2006, 8:34:58 AM5/21/06
to
Im News-Beitrag: e4pjaa$c4b$1...@svr7.m-online.net tippte Heinrich
Butschal:
> Mario Scharschmidt schrieb:

> > hinzu kommt noch, dass die das immer an meine alte Meldeadresse
> > schicken, wo ich vor 5 Jahren gemeldet war. Solange man mir das
> > nicht an meine richtige aktuelle
> > Meldeadresse schickt, kann ich doch behaupten nie einen Brief
> > erhalten zu haben?
>
> Jetzt nicht mehr. ;-(

Auch wenn er ein "a" im Namen weglässt - sie lesen mit ;-)

Gruß
Will

Mario Scharschmidt

unread,
May 21, 2006, 8:38:59 AM5/21/06
to

"Erwin Denzler" <wirdnich...@erwin-denzler.de> schrieb im Newsbeitrag news:e4pl4s$jkm$00$1...@news.t-online.com...

wieso umgekehrt ist es doch genauso. Wenn man z.B. bei FA was schickt und die behaupten
nichts bekommen zu haben, fragen die auch ob es per Einschreiben raus ging. Sagt man : nein,
kommt, ein sorry, aber dann können wir nichts tun. Oder bei Kündigungen von Versicherungen.
Wenn die nicht per Einscchreiben ankommen, gelten die als nicht angekommen.
In meinem Fall ist es ja sogar noch so, dass die an eine uralte Adresse geschickt haben. Also
nicht zugestellt. Der scheiß Verein kotzt mich eh an. Der hat Null Nutzen für mich und alle anderen
Selbstständigen. Wenn ihr da gern einzahlt, bitte! Vielleicht will hier einer meine Kosten für diesen
ach so tollen Verein übernehmen?


Will Berghoff

unread,
May 21, 2006, 9:07:45 AM5/21/06
to
Im News-Beitrag: e4pn16$b4s$03$1...@news.t-online.com tippte Mario
Scharschmidt:

> In meinem Fall ist es ja sogar noch so, dass die an eine uralte
> Adresse geschickt haben. Also nicht zugestellt.

Weil Du Dich nicht umgemeldet hast?

> Der scheiß Verein kotzt mich eh an. Der hat Null
> Nutzen für mich und alle anderen Selbstständigen.

Frage mal, ob sie vieleicht einen Benimm-Kurs für Belbständige
anbieten. Dann hättest Du was davon und wir auch...

Will

Lutz Schulze

unread,
May 21, 2006, 9:28:33 AM5/21/06
to
On Sun, 21 May 2006 14:38:59 +0200, "Mario Scharschmidt"
<mariosch...@trash-mail.de> wrote:

>Der scheiß Verein kotzt mich eh an. Der hat Null Nutzen für mich und alle anderen
>Selbstständigen. Wenn ihr da gern einzahlt, bitte! Vielleicht will hier einer meine Kosten für diesen
>ach so tollen Verein übernehmen?

Schlechten Tag gehabt? Vielleicht lernst du dich erstmal zu benehmen,
wenn du ernstgenommen werden willst.

Lutz
--
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mit Ethernetbox für direkten Anschluss der Sensoren im Netzwerk
neu: USB-Sensor spricht Klartext: http://www.messpc.de/sensor_alphanumerisch.php
Test im IT-Administrator: http://www.messpc.de/MessPC-Testbericht-ITA.pdf

Martin Hentrich

unread,
May 21, 2006, 9:54:07 AM5/21/06
to
On Sun, 21 May 2006 14:38:59 +0200, "Mario Scharschmidt"
<mariosch...@trash-mail.de> wrote:

>Der scheiß Verein kotzt mich eh an.

[X] Du hast ein Problem!

> Der hat Null Nutzen für mich und alle anderen
> Selbstständigen.

Bitte sprich nicht für Leute, deren Meinung zu vertreten du nicht die
Vollmacht hast.

Martin

Mario Scharschmidt

unread,
May 21, 2006, 10:32:16 AM5/21/06
to

"Lutz Schulze" <lsch...@netzwerkseite.de> schrieb im Newsbeitrag news:3mq072p929tqg987i...@4ax.com...

> On Sun, 21 May 2006 14:38:59 +0200, "Mario Scharschmidt"
> <mariosch...@trash-mail.de> wrote:
>
>>Der scheiß Verein kotzt mich eh an. Der hat Null Nutzen für mich und alle anderen
>>Selbstständigen. Wenn ihr da gern einzahlt, bitte! Vielleicht will hier einer meine Kosten für diesen
>>ach so tollen Verein übernehmen?
>
> Schlechten Tag gehabt? Vielleicht lernst du dich erstmal zu benehmen,
> wenn du ernstgenommen werden willst.

wie jetzt? hält man sich für etwas besseres, der die Sprache des Volkes nicht mehr versteht?


Alexander Wolff

unread,
May 21, 2006, 10:53:57 AM5/21/06
to
> es zwingt Dich auch niemand die BAB zu beutzen, deswegen muss Du
> trotzdem die volle Kfz-Steuer bezahlen.

Nein. Als Fahrradnutzer nicht.
Außerdem werden alle Straßen, nicht nur BAB, daraus in Schuß gehalten.

Gruss Alexander


Kai Bräutigam

unread,
May 21, 2006, 11:00:15 AM5/21/06
to
Was hat die BAB mit der KFZ-Steuer zu tun? Wer glaubt denn allen Ernstes
noch, dass diese beiden Begriffe etwas miteinander zu tun haben?

Gruß

Kai

Michael Kutscher

unread,
May 21, 2006, 10:50:16 AM5/21/06
to
Hi,

> wie jetzt? hält man sich für etwas besseres, der die Sprache des Volkes nicht mehr versteht?

Was erwartest Du? Keiner hier kann was dafür, daß man in Deutschland als
Unternehmer nunmal zwangsweise Mitglied irgend einer Kammer wird. Das
paßt (einigen) anderen ebenso wenig wie Dir, das ändert aber nichts daran.

Die Frage, ob sich das Problem durch Ignorieren erledigen läßt, kommt
ein bißchen albern rüber, denn jeder kann hier nachlesen, daß Du die
Post von der IHK bekommen hast. Nicht nur heute, sondern auch dann noch,
wenn die IHK schon die Zwangseintreibung in die Wege geleitet hat.

Die im Grunde einzige interessante Frage ist, wann die Forderung
verjährt oder ob sie womöglich verwirkt ist. Dazu hast Du zwei sich
widersprechende Auskünfte bekommen. Das ist nicht grade das, was man
braucht um sich in einer Auseinandersetzung mit der IHK drauf zu stützen.

Der Rechtsanwalt Deines geringsten Mistrauens wird dir verraten können,
was da nun richtig ist, was Du im Zweifelsfall erreichen kannst und was
nicht. Ansonsten wäre es auch denkbar, einfach mal bei der IHK
einzureiten und freundlich zu fragen, obs da nicht eine Kompromislösung
gibt.

Nur wie gesagt: Deine Ausdrucksweise liest sich so, als würdest Du die,
die hier freundlicherweise ihre Freizeit opfern um anderen zu helfen,
_beschuldigen_. Und das ist eben nunmal völlig daneben.

Gruß
Michael Kutscher
--
www.kutschersoft.de

Lutz Schulze

unread,
May 21, 2006, 11:06:10 AM5/21/06
to
On Sun, 21 May 2006 16:32:16 +0200, "Mario Scharschmidt"
<mariosch...@trash-mail.de> wrote:

>> Schlechten Tag gehabt? Vielleicht lernst du dich erstmal zu benehmen,
>> wenn du ernstgenommen werden willst.
>
>wie jetzt? hält man sich für etwas besseres, der die Sprache des Volkes nicht mehr versteht?

Da kenne ich aber ein anderes. Menschen mit dieser Wortwahl bilden zum
Glück eine Minderheit. Oft merken sie es allerdings nicht.

Scheint aber irgendwie Mode geworden zu sein, hereinzukommen und erst
einmal herumzukrakeelen. Selbst im Bierzelt läufst du da Gefahr,
schnell allein am Tisch oder gar draussen zu sitzen. Da hat man dann
auch gleich Grund, so weiterzumachen, denn schliesslich sind alle
anderen gaaanz pöse.

Wolltest du nun eigentlich irgendwas wissen oder nur so allgemein
deinen Frust ablassen? Das hast du jetzt. Gehts nun wieder?

Der sich für etwas besseres hält würde versuchen herauszufinden,
welche Möglichkeiten bestehen. Aber nicht mit solchem Krach. Ausserdem
würde er es sportlich sehen, denn eigentlich stand das Geld der IHK ja
mal zu. Der worst case wäre also, dass du die Portokasse zücken musst,
wie du das beschriebst. (Wie machst du das eigentlich, wenn in 5
Jahren nur 1200 Euro Beitrag zusammenkommen?)

Über Sinn und Unsinn des IHK-Beitrages kann man geteilter Meinung
sein, aber auch da gibt es effektivere Aktionen als undifferenzierte
Schimpfworte. Dass er fällig ist, ist nun aber erstmal die Rechtslage.

Hans-Peter Popowski

unread,
May 21, 2006, 11:07:16 AM5/21/06
to
"Mario Scharschmidt" schrieb im Newsbeitrag
news:e4ptlj$pqg$03$1...@news.t-online.com...

Hallo Mario,

> >>Der scheiß Verein kotzt mich eh an. Der hat Null Nutzen für mich und
> >>alle anderen Selbstständigen. Wenn ihr da gern einzahlt, bitte!
> >>Vielleicht will hier einer meine Kosten für diesen ach so tollen
> >>Verein übernehmen?

> > Schlechten Tag gehabt? Vielleicht lernst du dich erstmal zu
> > benehmen, wenn du ernstgenommen werden willst.

> wie jetzt? hält man sich für etwas besseres, der die Sprache des
> Volkes nicht mehr versteht?

Du meinst die Sprache der Stammtischbrüder und BLÖD-Leser [1]?

[1] Alternative: http://www.bildblog.de/

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Hans-Peter Popowski

unread,
May 21, 2006, 11:08:37 AM5/21/06
to
"Mario Scharschmidt" schrieb im Newsbeitrag
news:e4pn16$b4s$03$1...@news.t-online.com...

Hallo Mario,

> > wenn man eine Forderung für unberechtigt hält, trickst man
> > nicht mit Formalien, sondern bringt Argumente.

> wieso umgekehrt ist es doch genauso. Wenn man z.B. bei FA was schickt
> und die behaupten nichts bekommen zu haben, fragen die auch ob es per
> Einschreiben raus ging. Sagt man : nein, > kommt, ein sorry, aber dann
> können wir nichts tun. Oder bei Kündigungen von Versicherungen.
> Wenn die nicht per Einscchreiben ankommen, gelten die als nicht
> angekommen.

stimmt alles nicht, mit einem richtigen Postausgangsbuch, kann man den
Versand belegen, ebenso, wie man mit einem Posteingangsbuch den
Empfang belegen kann.

> In meinem Fall ist es ja sogar noch so, dass die an eine uralte
> Adresse geschickt haben. Also nicht zugestellt.

Postnachsendeauftrag?
Gibt es doch noch, oder?
Und Gewerbeummeldung machts normalerweise auch möglich.

> Der scheiß Verein kotzt mich eh an. Der hat Null Nutzen für mich

Das ist alleine Dein ureigenstes Problem und interessiert hier wohl
bestimmt niemand.

> und alle anderen Selbstständigen.

Woher weißt Du das so genau? Hast Du _alle_ gefragt?

> Wenn ihr da gern einzahlt, bitte! Vielleicht will hier einer
> meine Kosten für diesen ach so tollen Verein übernehmen?

Hmm, wechsle zum Arbeitnehmer und schon hast Du diese Sorge los. Dein
Arbeitgeber kümmert sich dann schon darum, sofern Du einen findest.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Hans-Peter Popowski

unread,
May 21, 2006, 11:15:21 AM5/21/06
to
"Alexander Wolff" schrieb im Newsbeitrag
news:e4puua$3kl$01$1...@news.t-online.com...

Hallo Alexander,

wer lesen kann ist klar im Vorteil.

> > es zwingt Dich auch niemand die BAB zu beutzen, deswegen muss Du
> > trotzdem die volle Kfz-Steuer bezahlen.

> Nein. Als Fahrradnutzer nicht.

Fahrrad = Kfz?
Hühnerschreck ist auch ein Kfz aber das meintest Du bestimmt nicht. ;-))

> Außerdem werden alle Straßen, nicht nur BAB, daraus in Schuß gehalten.

Eben, darauf bezog sich mein "trotzdem die volle Kfz-Steuer".

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Hans-Peter Popowski

unread,
May 21, 2006, 11:20:38 AM5/21/06
to
"Kai Bräutigam" schrieb im Newsbeitrag news:e4pv6i$lfs$1...@online.de...

Hallo Kai,

> >>>>hinzu kommt noch, dass die das immer an meine alte Meldeadresse
> >>>>schicken, wo ich vor 5 Jahren gemeldet war. Solange man mir das
> >>>>nicht an meine richtige aktuelle Meldeadresse schickt, kann
> >>>>ich doch behaupten nie einen Brief erhalten zu haben?

> >>>Wenn man so pleite ist, daß jede Verzögerung um ein paar Tage oder
> >>>Wochen genutzt werden muß, mag das sinnvoll sein.

> >>wieso pleite? ich könnte das aus der Portokasse bezahlen, aber ich
> >>habe diesen Verein nie genutzt und würde gern weiterhin nichts da
> >>nichts in diesem Fass ohne Boden einzahlen.

> > es zwingt Dich auch niemand die BAB zu beutzen, deswegen muss Du
> > trotzdem die volle Kfz-Steuer bezahlen.

> Was hat die BAB mit der KFZ-Steuer zu tun? Wer glaubt denn allen
> Ernstes noch, dass diese beiden Begriffe etwas miteinander zu tun
haben?

die Hoffnung stirbt zulestzt.
Noch glaube ich daran, dass die Kfz-Steuern für die Infrastruktur
Straßennetz verwendet werden und auch daran, dass etliche Zuschüsse (EU,
Bund, Länder und Kommunen) fließen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Mario Scharschmidt

unread,
May 21, 2006, 1:32:53 PM5/21/06
to

"Lutz Schulze" <lsch...@netzwerkseite.de> schrieb im Newsbeitrag news:cbv0721mdt6o8518a...@4ax.com...

>>wie jetzt? hält man sich für etwas besseres, der die Sprache des Volkes nicht mehr versteht?
>
> Da kenne ich aber ein anderes. Menschen mit dieser Wortwahl bilden zum
> Glück eine Minderheit. Oft merken sie es allerdings nicht.

tja wie sich die Zeiten ändern, die Proletatisierung der Gesellschaft findet doch schon statt. Die wenigen
Kinder die noch geboren werden, bekommen die Falschen - Unterschichtler und Migranten.
Die Spezies deutsches Bildungsbürgertum dürfte bald aussterben. Es geht hier eh vom Niveau dann alles
den Bach runter. Also anpassen ist abgesagt.


Christian Wielandt

unread,
May 21, 2006, 2:43:05 PM5/21/06
to
Mario wrote:
> tja wie sich die Zeiten ändern, die Proletatisierung der Gesellschaft findet doch
> schon statt. Die wenigen Kinder die noch geboren werden, bekommen die
> Falschen - Unterschichtler und Migranten.
> Die Spezies deutsches Bildungsbürgertum dürfte bald aussterben. Es geht hier
> eh vom Niveau dann alles den Bach runter.

Volle Zustimmung. Du hast das Problem sehr treffend beschrieben. Aber
die ganzen linken Spinner haben das immer noch nicht begriffen. Gerade
hier in Berlin erlebt man das sehr deutlich, egal ob in öffentlichen
Verkehrsmitteln, beim Einkaufen oder sonstwo. Es gibt nur leider keine
demokratisch einwandfreie Lösung dafür, weil man leider niemandem das
Kinderkriegen verbieten kann.

Fakt ist aber, dass sich alles immer mehr nach unten orientiert. Es
wird einem nichts anderes übrigbleiben, als das als gegeben
hinzunehmen und sein eigenes Leben in städtische Bereiche zu
verlagern, wo man von diesem Pennervolk weitgehend verschont bleibt.
Wobei man es in den teureren Gegenden dann wieder mit den neureichen
Russen zu tun hat, die sind ja auch nicht besser.

Christian

--
Christian Wielandt, Berlin

Will Berghoff

unread,
May 21, 2006, 2:52:08 PM5/21/06
to
Im News-Beitrag: 1148236985....@38g2000cwa.googlegroups.com
tippte Christian Wielandt:

> Volle Zustimmung. Du hast das Problem sehr treffend beschrieben. Aber
> die ganzen linken Spinner haben das immer noch nicht begriffen.
> Gerade
> hier in Berlin erlebt man das sehr deutlich, egal ob in öffentlichen
> Verkehrsmitteln, beim Einkaufen oder sonstwo. Es gibt nur leider
> keine
> demokratisch einwandfreie Lösung dafür, weil man leider niemandem das
> Kinderkriegen verbieten kann.

Warum bist Du aus meinem Killfile gekommen? Geh zurück!

Will

Gerrit Brodmann

unread,
May 21, 2006, 2:59:52 PM5/21/06
to
"Christian Wielandt" <m27b...@gmx.de> wrote:

>Mario wrote:
>> tja wie sich die Zeiten ändern, die Proletatisierung der Gesellschaft findet doch
>> schon statt. Die wenigen Kinder die noch geboren werden, bekommen die
>> Falschen - Unterschichtler und Migranten.
>> Die Spezies deutsches Bildungsbürgertum dürfte bald aussterben. Es geht hier
>> eh vom Niveau dann alles den Bach runter.
>
>Volle Zustimmung. Du hast das Problem sehr treffend beschrieben. Aber
>die ganzen linken Spinner haben das immer noch nicht begriffen. Gerade
>hier in Berlin erlebt man das sehr deutlich, egal ob in öffentlichen
>Verkehrsmitteln, beim Einkaufen oder sonstwo. Es gibt nur leider keine
>demokratisch einwandfreie Lösung dafür, weil man leider niemandem das
>Kinderkriegen verbieten kann.

Naja, in manchen Fällen (wie in Deinem) erledigt sich das ja von
selber. Schön, daß die Frauenwelt noch nen Rest Geschmack besitzt...
--
Fotografie und Foto - Kunst aus Braunschweig
photography - art - sketches: http://gerrit.brodmann.com
LARP, Mittelalter und Fantasy: http://derLARPfotograf.de
One Minute/Random Photoart: http://one-minute.info

Hans-Peter Popowski

unread,
May 21, 2006, 3:04:24 PM5/21/06
to
"Christian Wielandt" schrieb im Newsbeitrag
news:1148236985....@38g2000cwa.googlegroups.com...

> > tja wie sich die Zeiten ändern, die Proletatisierung der
> > Gesellschaft findet doch schon statt. Die wenigen Kinder die noch
> > geboren werden, bekommen die
> > Falschen - Unterschichtler und Migranten.
> > Die Spezies deutsches Bildungsbürgertum dürfte bald aussterben. Es
> > geht hier eh vom Niveau dann alles den Bach runter.

> Volle Zustimmung. Du hast das Problem sehr treffend beschrieben. Aber
> die ganzen linken Spinner haben das immer noch nicht begriffen. Gerade
> hier in Berlin erlebt man das sehr deutlich, egal ob in öffentlichen
> Verkehrsmitteln, beim Einkaufen oder sonstwo. Es gibt nur leider keine
> demokratisch einwandfreie Lösung dafür, weil man leider niemandem das
> Kinderkriegen verbieten kann.

das dies ein gesellschaftliches Problem ist kannst Du wohl nicht
erkennen?
Die Menschen sind so, wie sie durch die Gesellschaft geformt werden oder
auch Umwelt formt den Menschen.

> Fakt ist aber, dass sich alles immer mehr nach unten orientiert. Es
> wird einem nichts anderes übrigbleiben, als das als gegeben
> hinzunehmen und sein eigenes Leben in städtische Bereiche zu
> verlagern, wo man von diesem Pennervolk weitgehend verschont bleibt.
> Wobei man es in den teureren Gegenden dann wieder mit den neureichen
> Russen zu tun hat, die sind ja auch nicht besser.

"Fien de siecle" entsteht auch durch die Gesellschaft, d.h. durch
Menschen, vor allem, wenn Ethik und Humanität den Bach runter gehen.
Ein wenig in den Spiegel sehen ist angebrachter als auf die von Dir
Bescholtenen von oben herab blicken.

.Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Jens Hoffmann

unread,
May 21, 2006, 3:16:54 PM5/21/06
to
Mario Scharschmidt <mariosch...@trash-mail.de> wrote:
> Die Spezies deutsches Bildungsbürgertum dürfte bald aussterben.

Adorno lesen und verstehen waere schon praktisch.

Wolfgang Krietsch

unread,
May 21, 2006, 3:35:11 PM5/21/06
to
Hans-Peter Popowski wrote:

>als Nachweis reicht eigentlich schon ein "richtiges" Postausgangsbuch,

Inwiefern kann ein Post*ausgangs*buch als Nachweis dienen, ob jemand eine
Sendung erhalten hat?

Bye

woffi

--
We interrupt this program to annoy you and
make things generally irritating.
- Monty Python, Gestures to Indicate Pauses
in Televised Talk, 1972

Thomas Budich

unread,
May 21, 2006, 3:56:14 PM5/21/06
to

Hallo!

Heinrich Butschal schrieb:
> Vereinsbeitragsforderungen verjähren

die IHK ist kein Verein, sondern eine Körperschaft öffentlichen
Rechts.

Vermutlich muß er für 4 Jahre rückwirkend bezahlen.

--
Mit freundlichen Gruessen Dipl.-Ing.(FH) Thomas Budich
http://budich.org/pgptech2.htm
[ E-Mail Antworten hierauf werden automatisch gelöscht ]

Hans-Peter Popowski

unread,
May 21, 2006, 4:08:08 PM5/21/06
to
"Wolfgang Krietsch" <wof...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e4qg26$o92$2...@online.de...

Hallo Wolfgang,

> >als Nachweis reicht eigentlich schon ein "richtiges"
> >Postausgangsbuch,

> Inwiefern kann ein Post*ausgangs*buch als Nachweis dienen, ob jemand
> eine Sendung erhalten hat?

Du kennst den Beweis des ersten Anscheins?
[Prima-facie-Beweis]
Der muss erstmal widerlegt werden.
Und ich sprach von einem "richtigen" Postausgangs- bzw.
Posteingangsbuch.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Matthias Kryn

unread,
May 21, 2006, 10:54:04 AM5/21/06
to
Mario Scharschmidt schrieb:
> "Lutz Schulze" schrieb:

> > Schlechten Tag gehabt? Vielleicht lernst du dich erstmal zu
> > benehmen, wenn du ernstgenommen werden willst.
>
> wie jetzt? hält man sich für etwas besseres, der die Sprache
> des Volkes nicht mehr versteht?

Du bist das Volk? Ja, mag hinkommen. Plonk.

Matthias

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Wolfgang Krietsch

unread,
May 22, 2006, 2:48:04 AM5/22/06
to
Hans-Peter Popowski wrote:

>"Wolfgang Krietsch" <wof...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:e4qg26$o92$2...@online.de...
>

>> Inwiefern kann ein Post*ausgangs*buch als Nachweis dienen, ob jemand
>> eine Sendung erhalten hat?
>
>Du kennst den Beweis des ersten Anscheins?
>[Prima-facie-Beweis]
>Der muss erstmal widerlegt werden.

Wie will man denn das Nicherhalten eines Schreibens beweisen?

>Und ich sprach von einem "richtigen" Postausgangs- bzw.
>Posteingangsbuch.

Das Postausgangsbuch kann aber, ob richtig oder falsch, bestenfalls den
Versand eines Schreibens beweisen.

Vom Posteingangsbuch war vorher nicht die Rede... aber AFAIK ist man nicht
verpflichtet, sowas zu führen, oder? Und selbst wenn würde doch jemand, der
den Erhalt eines Schreibens leugnen will, dieses kaum in das Buch
eintragen.


Bye

woffi

Joachim Wiesemann

unread,
May 22, 2006, 4:19:37 AM5/22/06
to
Am Sun, 21 May 2006 12:52:56 +0200 schrieb Mario Scharschmidt:

> hinzu kommt noch, dass die das immer an meine alte Meldeadresse schicken, wo ich vor 5 Jahren
> gemeldet war. Solange man mir das nicht an meine richtige aktuelle Meldeadresse schickt, kann
> ich doch behaupten nie einen Brief erhalten zu haben?

Es könnte sein, dass Du als Mitglied verpflichtet bist, sie von
Adressänderungen zu unterrichten. Somit könnte sich, wenn Du dies nicht
tust, die Verjährungsfrist verlängern.

Viele Grüße
Joachim

--
Dr. Joachim Wiesemann
http://www.bestviewed.de/ Seiten über Webdesign und Usability
http://jwiesemann.com/ Ingenieurdienstleistungen, Usabilityberatung
"Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche!"

Will Berghoff

unread,
May 22, 2006, 4:26:28 AM5/22/06
to
Im News-Beitrag: eah9mzqf...@news.jwiesemann.de tippte Joachim
Wiesemann:

> Es könnte sein, dass Du als Mitglied verpflichtet bist, sie von
> Adressänderungen zu unterrichten.

Ist er nicht - es ist viel schlimmer - die IHK bekommt die Adressen
kraft Gesetz vom Gewerbeamt. Meldet man seine Gewereadrese nicht um,
hat man weitere Rechtsfolgen zu befürchten...

> Somit könnte sich, wenn Du dies
> nicht tust, die Verjährungsfrist verlängern.

Auch das.

Gruß
Will

Hans-Peter Popowski

unread,
May 22, 2006, 5:55:03 AM5/22/06
to
"Wolfgang Krietsch" schrieb im Newsbeitrag
news:4dd5jgF...@individual.net...

Hallo Wolfgang,

> >> Inwiefern kann ein Post*ausgangs*buch als Nachweis dienen, ob
> >> jemand eine Sendung erhalten hat?

> >Du kennst den Beweis des ersten Anscheins?
> >[Prima-facie-Beweis]
> >Der muss erstmal widerlegt werden.

> Wie will man denn das Nicherhalten eines Schreibens beweisen?

tja, der eine belegt die Absendung und der andere meint, dass er nichts
erhalten habe. Steht es nun 1:1 oder wie sollte man werten?

> >Und ich sprach von einem "richtigen" Postausgangs- bzw.
> >Posteingangsbuch.

> Das Postausgangsbuch kann aber, ob richtig oder falsch, bestenfalls
> den Versand eines Schreibens beweisen.

Richtig.

> Vom Posteingangsbuch war vorher nicht die Rede... aber AFAIK ist man
> nicht verpflichtet, sowas zu führen, oder?

Naja, ein Kaufmann z.B. muss Geschäftsbücher führen, ob er nun extra ein
Posteingangs- und ein Postausgangsbuch führt bleibt ihm überlassen. Aber
Personen, die regelmäßig an Fristen gebunden sind, die sollten schon so
etwas installiert haben, z.B. StB, RA, Inkasso usw..
Obwohl ein Kaufmann ja auch an bestimmte Fristen gebunden ist.
Kommt halt auch auf den Umfang an, manch einer hat halt seinen
Postverkehr im Gedächtnis gespeichert.
Die drei Posteingänge im Monat! <fg>

> Und selbst wenn würde doch jemand, der
> den Erhalt eines Schreibens leugnen will, dieses kaum in das Buch
> eintragen.

Eben, darum gilt die Empfangsvermutung, weil die Absendung durch ein
Postausgangsbuch belegt ist.
Außerdem hat der Empfänger wohl einen Grund den Nichtzugang zu
behaupten, wie seine perönliche Einstellung zum Sachverhalt zeigt.
Noch etwas zum "Prima-facie-Beweis:
Der Anscheinsbeweis beruht auf dem Resümee zahlreicher Erfahrungen des
Lebens oder von Erkenntnissen einer großen Zahl von Personen, die sie
bei wesensgleichen Ereignissen immer wieder gewonnen haben. Diese
Ereignisse müssen serienmäßig typisch gleich verlaufen. Wo sich ein
rechtlich zu beurteilendes Geschehen immer wieder gleicht oder sich
ähnliche Verbindungen von Ursache und Wirkung ständig zeigen, wird der
Richter kraft sich stetig wiederholender Lebenserfahrung von einem
feststehenden Ereignis auf ein anderes schließen, weshalb im allgemeinen
von "typischen Geschehensabläufen" gesprochen wird. Somit beruht der
Anscheinsbeweis auf der Erfahrung, dass gewisse typische Sachverhalte
bestimmte Folgen auslösen oder dass bestimmte Folgen auf einen typischen
Geschehensablauf hindeuten. Der Beweis des ersten Anscheins ist daher
eine Anwendung von allgemeinen Erfahrungssätzen auf einen bestimmten
Geschehensablauf in dem Sinne, dass bei einem feststehenden typischen
Geschehensablauf und nach den Erfahrungen des Lebens auf eine bestimmte
Ursache oder einen bestimmten Kausalverlauf geschlossen werden kann (s.
a. Burgard, Archiv für die civilistische Praxis - AcP - 195, 74, 126
f.). Der Anscheinsbeweis ist eine vom Gericht zu überprüfende rechtliche
Wertung und keine - nicht revisible - reine Beweiswürdigung.

Und im Beispielsfall würde es IMHO zu Lasten der IHK gehen, wenn sie im
Postausgangsbuch nicht die richtige Empfängeradresse zu stehen hat.
Ansonsten wäre vielleicht noch zu prüfen, warum die Zustelladresse evtl.
falsch ist, vor allem unter dem Zeitgeschichtspunkt (5 Jahre).
Nun versuche den Sachverhalt des OP rechtlich zu würdigen. Und zu
welcher Entscheidung würdest Du kommen, wenn Du der Richter wärst?

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Message has been deleted

Hans-Peter Popowski

unread,
May 22, 2006, 6:27:52 AM5/22/06
to
"Joachim Wiesemann" schrieb im Newsbeitrag
news:eah9mzqf...@news.jwiesemann.de...

Hallo Joachim,

> > hinzu kommt noch, dass die das immer an meine alte Meldeadresse
> > schicken, wo ich vor 5 Jahren gemeldet war. Solange man mir das
> > nicht an meine richtige aktuelle Meldeadresse schickt, kann
> > ich doch behaupten nie einen Brief erhalten zu haben?

> Es könnte sein, dass Du als Mitglied verpflichtet bist, sie von
> Adressänderungen zu unterrichten. Somit könnte sich, wenn Du dies
> nicht tust, die Verjährungsfrist verlängern.

ergibt sich schon alleine aus der Pflicht zur Gewerbeummeldung und der
Mitteilungsverordnung.
Glaube kaum, dass es 5 Jahre für den Informationsfluss braucht.
Andererseits können ja auch mal Fehler passieren, nur ist die Quote sehr
gering.

Etwas aus der GewO:
GewO § 146 Verletzung sonstiger Vorschriften über die Ausübung eines
Gewerbes
(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
....
(2) Ordnungswidrig handelt ferner, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1. entgegen § 14 Abs. 1 bis 3 eine Anzeige nicht, nicht richtig, nicht
vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,
2. entgegen § 15 a Namen, Firma oder Anschrift nicht oder nicht in der
vorgeschriebenen Weise anbringt,
3. entgegen § 15 b auf Geschäftsbriefen die vorgeschriebenen Angaben
nicht oder nicht vollständig macht,

(3) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 2 Nr. 8
Buchstabe a mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro, in den Fällen
des Absatzes 1 und 2 Nr. 11 a mit einer Geldbuße bis zu fünftausend
Euro, in den Fällen des Absatzes 2 Nr. 4 und 7 mit einer Geldbuße bis zu
zweitausendfünfhundert Euro, in den *übrigen Fällen des Absatzes 2 mit
einer Geldbuße bis zu eintausend Euro* geahndet werden.

Manche Kommunen sind sehr kulant und manche eben nicht so sehr.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Tim Evers

unread,
May 22, 2006, 6:49:18 AM5/22/06
to
Es schrieb "Hans-Peter Popowski" <Vogtla...@t-online.de>:

> Eben, darum gilt die Empfangsvermutung, weil die Absendung durch ein
> Postausgangsbuch belegt ist.

<delurk>
Post geht verloren. Nicht in großem Anteil, aber immer wieder. Insofern
kann ein Postausgangsbuch nur als Anscheinsbeweis für den Versand eines
Schreibens herhalten, aber nicht für den Empfang beim Adressaten.
</delurk>

Gruß

Tim

gas...@web.de

unread,
May 22, 2006, 7:11:17 AM5/22/06
to
> > wieso pleite? ich könnte das aus der Portokasse bezahlen, aber ich habe diesen Verein nie genutzt und
> > würde gern weiterhin nichts da nichts in diesem Fass ohne Boden einzahlen.

Oje. Spar dir diese Überlegungen und Argumente. sie führen zu nichts
ausser ärgern und irgendwann einem Magengeschwür. Diese Kosten für
IHK, Kehrgebühren für den Bezirks-Monopol-Schornsteinfeger was jeder
Heizungsbauer während der Wartung für einen Bruchteil des geldes
machen würde, Rundfunkgebühren für Firmenautos und bald auch PCs
(denn im Internet gibts ja Ausschnitte ARD-Programms), dazu noch extra
Gema-Gebühren für den CD-Brenner, weil man ja Musik-CDs erstellen
könnte, und ein dutzend andere Sachen sind halt lauter Tropfen die
irgendwann das Fass zum Überlaufen und den Standort Deutschland für
deine Firma uninteressant machen.

Alle absurden Vergleiche mit Autos und Strassen und was weiss ich für
Begründungsversuche sind sinnlos. In Deutschland zahlt man
IHK-Beiträge oder man geht wo anders hin. Du wirst nix dran ändern
können.
Braucht man diese überbleibsel der mittelalterlichen
Konkurrenzschutz-Gilden? Nein. Wird es sie weiter geben? Ja. Warum?
Weil sie z.B. so schön dotierte Nebenpöstchen für Politiker
bereitstellen. Nicht so gut bezahlt wie die Aufsichtsratposten, aber
man braucht ja auch was zum Verteilen an die Hinterbänkler im
Parlament.

Also: ja, du musst zahlen, denn du bist Zwangsmitglied ohne
Austrittsrecht. Rückwirkend, die ganzen Jahre, da die hier genannte
2-Jahresverjährung nicht für IHK-Verbandbeitrage gilt.


Walter

Hans-Peter Popowski

unread,
May 22, 2006, 7:29:44 AM5/22/06
to
"Tim Evers" schrieb im Newsbeitrag
news:pan.2006.05.22....@massaker.de...

Hallo Tim,

> > Eben, darum gilt die Empfangsvermutung, weil die Absendung durch ein
> > Postausgangsbuch belegt ist.

> <delurk>
> Post geht verloren. Nicht in großem Anteil, aber immer wieder.
> Insofern kann ein Postausgangsbuch nur als Anscheinsbeweis
> für den Versand eines Schreibens herhalten, aber nicht für den
> Empfang beim Adressaten.
> </delurk>

ja, und immer wieder gerade bei bestimmten Sachverhalten und bei
bestimmten Personen?
Wer hat den Postzusteller bestochen? ;-))

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Mario Scharschmidt

unread,
May 22, 2006, 7:34:01 AM5/22/06
to

"Pedro Hermundurius" <expire...@hermundurius.eu> schrieb im Newsbeitrag

>
> Okay; also angepaßt:
>
> Fick Dich!
>
> Und schönes Leben noch.
>
> der gettoblaster waere fuer dich zu viel der ehre


Wow wie einfallsreich


Mario Scharschmidt

unread,
May 22, 2006, 7:42:46 AM5/22/06
to

"Christoph Pulster" <Chri...@pulster.de> schrieb im Newsbeitrag news:9uKuc...@cpu.pulster.de...
>> Aber wenn man eine Forderung für unberechtigt hält,

>> trickst man nicht mit Formalien, sondern bringt Argumente.
>
> Im Falle der Zwangsmitgliedschaft bei der IHK sind diese zur Genuege
> ungehoert geblieben. Wer auf unregistrierte Briefpost diese Drecksbagage
> reagiert, ist selbst schuld.
>
> zum OP: du wirst den Gebuehrenbescheid noch per Einschreiben erhalten.
> Auch der Gerichtsvollzieher wird dir seinen Gebuehrenbescheid dalassen,
> keine Sorge.
>

ok ok ok, ich werde bezahlen. Kotzt mich zwar an, aber wenns denn sein muss.
Ok, hat jemand einen Tipp, wie die Säcke mir irgendwie auch nützlich sein können?
Was kann ich von denen saugen. Kann ich die mit irgendwas nerven? Haben die irgendeinen
Service, den man penetrant ausnutzen kann? Man will ja auch ne Gegenleistung.


Will Berghoff

unread,
May 22, 2006, 7:54:26 AM5/22/06
to
Im News-Beitrag: e4s83p$ml6$03$1...@news.t-online.com tippte Mario
Scharschmidt:

> Ok, hat jemand einen Tipp, wie die Säcke mir irgendwie auch nützlich
> sein können? Was kann ich von denen saugen.

Du könntest ihre Umgangsformen beobachten und daraus lernen. Ansonsten
ist hier nicht klar, welches Gewerbe Du betreibst. Mit mehr Wissen kann
man auch mehr beitragen.

> Kann ich die mit irgendwas nerven?

Ja, Du könntest ihnen im gleichen Ton dieselben Fragen stellen...

> Haben die irgendeinen Service, den man penetrant ausnutzen kann? Man
> will ja auch ne
> Gegenleistung.

Massenhaft. aber wenn man nicht weiss, was Du machst...

Gruß
Will

Martin Hentrich

unread,
May 22, 2006, 8:01:09 AM5/22/06
to
"Mario Scharschmidt" <mariosch...@trash-mail.de> schrieb am Mon,
22 May 2006 13:42:46 +0200 :

>Haben die irgendeinen
>Service, den man penetrant ausnutzen kann?

Rechtshilfe bei Abmahnungen, die du wohl penetrant oft erhältst, dann
braucht man diesen Service, penetrant gut.

Martin
--
"Allen ist das Denken erlaubt, doch vielen bleibt es erspart."
- Curt Goetz -

Tim Evers

unread,
May 22, 2006, 8:13:32 AM5/22/06
to
Es schrieb "Hans-Peter Popowski" <Vogtla...@t-online.de>:

> "Tim Evers" schrieb im Newsbeitrag


> news:pan.2006.05.22....@massaker.de...
>
> Hallo Tim,
>
>> > Eben, darum gilt die Empfangsvermutung, weil die Absendung durch ein
>> > Postausgangsbuch belegt ist.
>
>> <delurk>
>> Post geht verloren. Nicht in großem Anteil, aber immer wieder.
>> Insofern kann ein Postausgangsbuch nur als Anscheinsbeweis
>> für den Versand eines Schreibens herhalten, aber nicht für den
>> Empfang beim Adressaten.
>> </delurk>
>
> ja, und immer wieder gerade bei bestimmten Sachverhalten und bei
> bestimmten Personen?

Das spielt in diesem Zusammenhang welche Rolle? Der Adressat muss nicht
darlegen warum und wie oft er gegebenenfalls keine Post kriegt. Der
Absender muss im Gegenteil plausibel machen, dass es keinen vernünftigen
Grund gibt, warum aus "Sendung abgeschickt" _nicht_ "Sendung angekommen"
folgen sollte. Und das kann er nicht, da anerkanntermaßen jedes Jahr
mehrere tausend Sendungen trotz Versand nicht beim Empfänger ankommen.

> Wer hat den Postzusteller bestochen? ;-))

Das wäre rausgeschmissenes Geld. Die sind auch ohne Extrabezahlung
(für diesen Fall) hinreichend unzuverlässig :)

Gruß

Tim

Wolfgang Krietsch

unread,
May 22, 2006, 9:10:13 AM5/22/06
to
Mario Scharschmidt wrote:


>Kann ich die mit irgendwas nerven?

SPrich einfach mal "ganz normal" mit denen, das dürfte reichen.


Bye

woffi

Wolfgang Krietsch

unread,
May 22, 2006, 9:09:12 AM5/22/06
to
Hans-Peter Popowski wrote:

>Und im Beispielsfall würde es IMHO zu Lasten der IHK gehen, wenn sie im
>Postausgangsbuch nicht die richtige Empfängeradresse zu stehen hat.
>Ansonsten wäre vielleicht noch zu prüfen, warum die Zustelladresse evtl.
>falsch ist, vor allem unter dem Zeitgeschichtspunkt (5 Jahre).
>Nun versuche den Sachverhalt des OP rechtlich zu würdigen. Und zu
>welcher Entscheidung würdest Du kommen, wenn Du der Richter wärst?

Zu der, dass es durchaus vorkommt, das Post verloren geht, und man deshalb
nicht sicher wissen kann, ob jemand ein Schreiben erhalten hat.

"Einschreiben mit Rückschein" sind ja keine völlig sinnlose Erfindung.


Bye

woffi

Erwin Denzler

unread,
May 22, 2006, 9:26:49 AM5/22/06
to
Mario Scharschmidt schrieb:

>
> ok ok ok, ich werde bezahlen. Kotzt mich zwar an, aber wenns denn sein muss.
> Ok, hat jemand einen Tipp, wie die Säcke mir irgendwie auch nützlich sein können?

Zum Beispiel:

http://www.wis.ihk.de/profisuche/veranstaltungsdetails.php?id=21153&search_id=219901&toff=5

Ähnliches gibt es sicher auch bei anderen IHKs.

E.D.

Christian Wielandt

unread,
May 22, 2006, 10:56:55 AM5/22/06
to
Hans-Peter wrote:
> Die Menschen sind so, wie sie durch die Gesellschaft geformt werden oder
> auch Umwelt formt den Menschen.

Aber Moment mal bitte: Unsere Gesellschaft formt niemanden zum Assi,
dazu machen sich die Leute doch selbst. Du lebst da in Deinem Vogtland
sicher in einer anderen Welt, aber hier in Berlin wird es echt immer
schlimmer. Oder schau Dir doch mal nachmittags die Talkshows oder die
Gerichtssendungen im Privatfernsehen an. An sich kann es doch gar nicht
so viele bekloppte Leute geben, aber dort werden sie ja täglich
vorgeführt. Mir ist es egal, wo jemand herkommt - ich differenziere
nur noch zwischen Leuten, die unserer Gesellschaft nützen, zum
Beispiel durch ihre Arbeit oder das Zahlen von Steuern, und denjenigen,
die uns nur Geld kosten und Probleme bereiten. Solche Leute brauchen
wir nicht.

Christian

--
Christian Wielandt, Berlin

Christian Wielandt

unread,
May 22, 2006, 11:01:45 AM5/22/06
to
Pedro wrote:
> Fick Dich!

Was hat Dir denn an seiner Aussage nicht gefallen? Aus meiner Sicht hat
er vollkommen recht. Und so lange die Politiker nichts gegen die
allgemeine Verpennerung tun, wird das immer noch schlimmer.
Nichtsnutziges Gesindel können wir einfach nicht brauchen, aber dieses
Gesindel vermehrt sich immer weiter. Deshalb wird den Leistungsträgern
immer tiefer in die Tasche gegriffen, um es diesen Leuten dann in den
Hintern zu blasen.

Mario Scharschmidt

unread,
May 22, 2006, 12:47:38 PM5/22/06
to

"Martin Hentrich" <tax...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag news:rt9372p4na011jce8...@4ax.com...

> "Mario Scharschmidt" <mariosch...@trash-mail.de> schrieb am Mon,
> 22 May 2006 13:42:46 +0200 :
>
>>Haben die irgendeinen
>>Service, den man penetrant ausnutzen kann?
>
> Rechtshilfe bei Abmahnungen,

das klingt gut, denn mir sind doch doch viele Firmen im Wege, die bei ihrem Internetauftritt
nicht alles sauber einhalten. Verstehe ich das richtig, dass die für mich dann die Abmahnungen abwickeln?
Brauche ich also keinen Anwalt mehr bezahlen um jemanden abzumahnen? Das ist ja zu genial um wahr zu sein.

Hans-Peter Popowski

unread,
May 22, 2006, 1:06:23 PM5/22/06
to
"Christian Wielandt" schrieb im Newsbeitrag
news:1148310104.9...@i39g2000cwa.googlegroups.com...

> Was hat Dir denn an seiner Aussage nicht gefallen? Aus meiner Sicht
> hat er vollkommen recht. Und so lange die Politiker nichts gegen die
> allgemeine Verpennerung tun, wird das immer noch schlimmer.
> Nichtsnutziges Gesindel können wir einfach nicht brauchen, aber dieses
> Gesindel vermehrt sich immer weiter. Deshalb wird den Leistungsträgern
> immer tiefer in die Tasche gegriffen, um es diesen Leuten dann in den
> Hintern zu blasen.


und was sollte man Deiner Meinung dagegen tun? Konzentrationslager,
damit die Städte und Dörfer wieder "sauberer" werden? Gaskammern? Oder
was?

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Hans-Peter Popowski

unread,
May 22, 2006, 1:00:43 PM5/22/06
to
"Christian Wielandt" schrieb im Newsbeitrag
news:1148309815.2...@38g2000cwa.googlegroups.com...


> > Die Menschen sind so, wie sie durch die Gesellschaft geformt werden
> > oder auch Umwelt formt den Menschen.

> Aber Moment mal bitte: Unsere Gesellschaft formt niemanden zum Assi,
> dazu machen sich die Leute doch selbst.

ach ja, die Gesellschaft formt niemand zum H-IVianer, zum Selbstmörder
oder zum Mob (Springerstiefel)?
Es sind die Menschen selbst, die sich stigmatisieren?
Nein, sie wurden durch ihr Umfeld geprägt.

> Du lebst da in Deinem Vogtland sicher in einer anderen Welt,
> aber hier in Berlin wird es echt immer schlimmer.

Dazu fällt mir direkt Bismarck ein: "Wenn die Welt untergeht, dann gehe
ich nach Mecklenburg, denn da geht sie 100 Jahre später unter." Naja, da
haben es die Berliner dann nicht allzuweit.
Selbst würde ich an die masurischen Seen gehen, denn da geht sie noch
mal 100 Jahre später unter.

> Oder schau Dir doch mal nachmittags die Talkshows oder die
> Gerichtssendungen im Privatfernsehen an. An sich kann es doch gar
> nicht so viele bekloppte Leute geben, aber dort werden sie ja täglich
> vorgeführt.

Tja, IMHO kann man vom Zuschauer bestimmter Sendungen auf seine "Welt"
schließen, in der er "lebt". Rein wirrtuell natürlich.
Liest Du vielleicht auch noch die BLÖD?
Die haben auch solche Parolen und Falschmeldungen drauf.
Auch in der DDR wurden die Menschen durch ihr Umfeld geprägt, die einen
ließen sich als IM anwerben, aber das waren die wenigsten, die anderen
versuchten aus dem, was man geboten bekam das Beste daraus zu machen und
es war bestimmt nicht das Schlechteste, wenn man es auf die Gemeinschaft
bezogen betrachtet.
Kann sich jeder vorstellen, was aus ihm geworden wäre und seinen
Kindern, wenn er/sie unter solchen "Verhältnissen" hätten leben und
aufwachsen müssen?
Was wärest Du vielleicht geworden? IM? Selbstschussanlagendemontierer?
Oder hättest Du Dich entsprechend den Möglichkeiten eingerichtet, evtl.
zum Wohle Deiner Kinder? Naja, Du hast ja noch keine, also fehlt Dir
möglicherweise diese Empfindung.
Welche Interessen stehen hinter den IM des BND? Geld? Macht über andere?
Oder sind es einfach nur Lakeien?
Mir hat mal ein Wessi 1990 gesagt, wenn er in der DDR gelebt hätte,
hätte er auch für die Stasi gearbeitet, wenn es seinem Vorwärtskommen
dienlich gewesen wäre. Es war ein IT-Berater aus Hof, der die Gunst der
Stunde nutzte um zu "helfen". Er war in einen Kurs der VHS über
"Marktwirtschaft" involviert, der Kurs ging über 50 Stunden und kostete
50 MdN.

Tja, möge sich jeder selbst überprüfen, was er in der DDR gemacht hätte
oder was er jetzt machen würde, wenn der BND ihm ein diesbezügliches
Angebot machen würde.

> Mir ist es egal, wo jemand herkommt - ich differenziere
> nur noch zwischen Leuten, die unserer Gesellschaft nützen, zum
> Beispiel durch ihre Arbeit oder das Zahlen von Steuern, und
> denjenigen, die uns nur Geld kosten und Probleme bereiten.
> Solche Leute brauchen wir nicht.

Ja, alles skrophulöses Gesindel und da stehst Du drüber?
Was trägst Du eigentlich für ein Kostüm zum Fasching (Karneval)?
Nach S. Freud entlarven sich da nämlich so manche, wenn sie in ein
Kostüm schlüpfen.
<fg>
Aber auch Worte können dies bewerkstelligen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Will Berghoff

unread,
May 22, 2006, 1:16:04 PM5/22/06
to
Im News-Beitrag: e4sr3a$d9m$00$2...@news.t-online.com tippte Hans-Peter
Popowski:

> "Christian Wielandt" schrieb im Newsbeitrag
> news:1148310104.9...@i39g2000cwa.googlegroups.com...

> > Nichtsnutziges Gesindel können wir einfach nicht brauchen, aber


> > dieses Gesindel vermehrt sich immer weiter. Deshalb wird den
> > Leistungsträgern immer tiefer in die Tasche gegriffen, um es
> > diesen Leuten dann in den Hintern zu blasen.
>
>
> und was sollte man Deiner Meinung dagegen tun? Konzentrationslager,
> damit die Städte und Dörfer wieder "sauberer" werden? Gaskammern?
> Oder was?

Herr Heyer hat doch schon vor ihm und seinen Freunden gewarnt - zu
recht, wie es scheint.

Gruß
Will.

Martina Diel

unread,
May 22, 2006, 2:54:52 PM5/22/06
to
* Christian Wielandt <m27b...@gmx.de>:

> Hans-Peter wrote:
>> Die Menschen sind so, wie sie durch die Gesellschaft geformt werden oder
>> auch Umwelt formt den Menschen.

> Aber Moment mal bitte: Unsere Gesellschaft formt niemanden zum Assi,
> dazu machen sich die Leute doch selbst. Du lebst da in Deinem Vogtland
> sicher in einer anderen Welt, aber hier in Berlin wird es echt immer
> schlimmer. Oder schau Dir doch mal nachmittags die Talkshows oder die
> Gerichtssendungen im Privatfernsehen an.

Wenn du dein Weltbild daher beziehst, wundert mich allerdings gar nichts
mehr.

> An sich kann es doch gar nicht so viele bekloppte Leute geben, aber
> dort werden sie ja täglich vorgeführt.

Weißt du, wer die richtig Bekloppten sind? Diejenigen, die das für bare
Münze nehmen, was dort gebracht wird.

> Mir ist es egal, wo jemand herkommt - ich differenziere nur noch
> zwischen Leuten, die unserer Gesellschaft nützen, zum Beispiel durch
> ihre Arbeit oder das Zahlen von Steuern, und denjenigen, die uns nur
> Geld kosten und Probleme bereiten. Solche Leute brauchen wir nicht.

Sprich doch bitte nur für dich, ja? Mit Dummgefasel dieser Art will ich
nichts zu tun haben, daher spar dir dein "wir".


--
Ärger im Projekt? Frust im Job?
http://www.ziele-wege-perspektiven.de hilft weiter.

Besuch mich im OpenBusinessClub: http://www.openbc.com/go/invita/60473

Gerrit Brodmann

unread,
May 22, 2006, 3:11:03 PM5/22/06
to
"Christian Wielandt" <m27b...@gmx.de> wrote:

>Und so lange die Politiker nichts gegen die
>allgemeine Verpennerung tun, wird das immer noch schlimmer.

Stimmt, sieht man immer wieder an Dir.


--
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photography - art - sketches: http://gerrit.brodmann.com
LARP, Mittelalter und Fantasy: http://derLARPfotograf.de
One Minute/Random Photoart: http://one-minute.info

Edgar Warnecke

unread,
May 22, 2006, 7:04:54 PM5/22/06
to
Am Sun, 21 May 2006 22:08:08 +0200 schrieb Hans-Peter Popowski:

> "Wolfgang Krietsch" <wof...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:e4qg26$o92$2...@online.de...
>

> Hallo Wolfgang,
>
>>>als Nachweis reicht eigentlich schon ein "richtiges"
>>>Postausgangsbuch,


>
>> Inwiefern kann ein Post*ausgangs*buch als Nachweis dienen, ob jemand
>> eine Sendung erhalten hat?
>
> Du kennst den Beweis des ersten Anscheins?
> [Prima-facie-Beweis]
> Der muss erstmal widerlegt werden.

> Und ich sprach von einem "richtigen" Postausgangs- bzw.
> Posteingangsbuch.

Schnackerei!

An meinem letzten Wohnsitz in D wechselten die Postzusteller schneller als
man sie kommen und wieder verschwinden sah. In der Zeit habe ich sehr viel
am Telefon gehangen, um den Verbleib meiner Post herauszubekommen.

Dein Postausgangsbuch ginge mir voellig am .... vorbei. Da kannste
reinschreiben, was Du willst.

Schicke mir ein FAX und die Post hinterher, dann habe ich wenigstens etwas
in der Hand. Ohne Rechnung, keine Kohle!

Der letzte Rentenbescheid meiner Frau wurde angeblich am 2. Dezember 2005
aus Berlin abgeschickt. Mehrere Nachfragen, nix. 5 x hatte ich denen
gemailt, sie sollen per Einschreiben Rueckschein schicken. Keine Reaktion.
Am 16. Mai 2006 ein Einschreiben - Rueckschein der deutschen Botschaft, wir
duerften den Rentenbescheid abholen.

Soviel zum Thema: Zugang bestritten!

Edg@r

--
*** Einfach ist genial / fácil es genial ***
Berichte aus Paraguay [last update: 08.05.06]
http://edgar-warnecke.schmuckfabrik.de

Message has been deleted

Christian Wielandt

unread,
May 23, 2006, 4:30:32 AM5/23/06
to
Hans-Peter wrote:
> und was sollte man Deiner Meinung dagegen tun?
> Konzentrationslager, damit die Städte und Dörfer wieder
> "sauberer" werden? Gaskammern? Oder was?

Leider kenne ich da auch keine allgemeine Lösung, zumal ich ja Gewalt
insgesamt ablehne. Vermutlich lässt sich das nur langfristig lösen,
in dem man keine falschen Anreize mehr schafft. Also man sollte zum
Beispiel das Kindergeld abschaffen und gegen steuerliche Freibeträge
ersetzen. Dann haben nur noch diejenigen was davon, die auch
tatsächlich Steuern zahlen. Und man sollte unser Grundgesetz in
einigen Punkten ändern, zum Beispiel was die freie Wahl des Wohnsitzes
angeht, damit man problematische Gruppen auch mal in andere Gegenden
umsetzen kann. Dann sitzen die Penner nicht mehr auf Berliner
Bahnhöfen rum und nerven die Fahrgäste, sondern können sich die Zeit
an der Mecklenburgischen Seenplatte vertreiben.

Und aus meiner Sicht am Wichtigsten: Wir müssen mit dieser ewigen
Gleichmacherei aufhören. Zum Beispiel kann es aus meiner Sicht nicht
sein, dass jeder bei der Wahl die gleiche Stimme hat, auch wenn er sich
sehr unterschiedlich am Gemeinwesen beteiligt. Warum soll jemand, der
keine Steuern zahlt, sondern nur der Allgemeinheit auf der Tasche
liegt, das gleiche politische Gewicht haben wie jemand, der viele
Steuern zahlt? Mir will das absolut nicht einleuchten. Aus meiner Sicht
sollte jeder erst mal eine Stimme haben, aber diejenigen, die ein
gewisses Maß an Steuern zahlen, sollten eine weitere Stimme haben und
welche, die sehr viele Steuern zahlen, sollten noch eine dritte Stimme
haben. Also ganz normales Zensuswahlrecht.

Nur so ist sichergestellt, dass die Leistungsträger wieder mehr
politisches Gewicht haben und nicht die Leute von ganz unten meinen,
dass sie irgendwann mal die Oberhand gewinnen können. Dann geht es
vielleicht wieder bergauf. Wenn die Oberschicht mehr Gehör findet,
kann sie auch wieder mehr Arbeitsplätze schaffen. Und dann zahlen auch
wieder mehr Leute Steuern und erhalten dann auch wieder mehr
Mitsprache. Ist doch ein guter Anreiz, oder?

Christian Wielandt

unread,
May 23, 2006, 4:34:19 AM5/23/06
to
Will wrote:
> Herr Heyer hat doch schon vor ihm und seinen Freunden gewarnt - zu
> recht, wie es scheint.

Erstens heißt der Mann "Heye" und zweitens verstehe ich nicht, warum
Du mich immer in die rechte Ecke stellst. Ich fühle mich dem
bürgerlichen Mittelstand zugehörig, der immer noch das Rückgrat
unserer Gesellschaft darstellt. Mir sind Neonazis genauso ein Dorn im
Auge wie die Penner, die auf Bahnhöfen rumlungern. Magst Du es, wenn
Du alle paar Schritte wegen irgendwas angeschnorrt wirst?

Christian Wielandt

unread,
May 23, 2006, 4:39:37 AM5/23/06
to
Gerrit wrote:
> Stimmt, sieht man immer wieder an Dir.

Was genau möchtest Du nun damit sagen? Ich betreibe erfolgreiche
Unternehmen, bin stets gut gekleidet, habe viele Arbeitsplätze neu
geschaffen und durch meine Eltern geschaffene Arbeitsplätze gesichert,
zahle viele Steuern und bin daher ein wertvolles Mitglied unserer
Gesellschaft. Dass ich gelegentlich sexuelle Dienstleistungen in
Anspruch nehme, das mag Dir nicht gefallen, aber das beflügelt mich,
macht mich kreativ und sorgt dafür, dass ich auch in Zukunft
Arbeitsplätze schaffen und viele Steuern zahlen kann. Wo also ist mein
Denkfehler?

Hans-Peter Popowski

unread,
May 23, 2006, 6:58:02 AM5/23/06
to
"Will Berghoff" schrieb im Newsbeitrag
news:4de9uhF...@individual.net...

Hallo Will,

> > > Nichtsnutziges Gesindel können wir einfach nicht brauchen, aber
> > > dieses Gesindel vermehrt sich immer weiter. Deshalb wird den
> > > Leistungsträgern immer tiefer in die Tasche gegriffen, um es
> > > diesen Leuten dann in den Hintern zu blasen.

> > und was sollte man Deiner Meinung dagegen tun? Konzentrationslager,
> > damit die Städte und Dörfer wieder "sauberer" werden? Gaskammern?
> > Oder was?

> Herr Heyer hat doch schon vor ihm und seinen Freunden gewarnt - zu
> recht, wie es scheint.

ja, er weißt aber auch nur auf Auswirkungen hin, Ursachen zeigt er nicht
auf, wie alle unsere Politiker.
Man sollte nicht die Krankheit bekämpfen sondern ihre Ursachen. Da
mangelt es ja schon an der Ursachenforschung und der Bekämpfung der
Ursachen. Aber damit kämen sie ja mit denjenigen in Konfrontation, deren
Interessen sie vertreten.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Hans-Peter Popowski

unread,
May 23, 2006, 8:19:14 AM5/23/06
to
"Christian Wielandt" schrieb im Newsbeitrag
news:1148373032.1...@j55g2000cwa.googlegroups.com...

> > und was sollte man Deiner Meinung dagegen tun?
> > Konzentrationslager, damit die Städte und Dörfer wieder
> > "sauberer" werden? Gaskammern? Oder was?

> Leider kenne ich da auch keine allgemeine Lösung, zumal ich ja Gewalt
> insgesamt ablehne. Vermutlich lässt sich das nur langfristig lösen,
> in dem man keine falschen Anreize mehr schafft.

dann bist Du eben genauso unterbelichtet, wie der Rest der Braunen.

> Also man sollte zum Beispiel das Kindergeld abschaffen und gegen
> steuerliche Freibeträge ersetzen.

Gerade das ist der falsche Weg, warum sollte ein Kind mehr wert sein als
ein anderes? Nur weil die Eltern mehr Steuern zahlen? Schwachfug.
Umgekehrt wäre etwas richtiger, aber da es dann wiederum Eltern gäbe,
die auf Kosten des Kindergeldes in der Wirtschaft leben würden, wäre es
doch viel besser für Kinder entsprechende Freiräume zu schaffen in
denen sie gesellschaftliches Zusammenleben lernen können, wie auch dort
ihre jeweilige Individualität gefördert werden könnte.
Momantan können das die Kinder reicher Eltern sich leisten und der Rest
eben nicht.
Was wäre, wenn Du in einem Elternhaus (sprich Bretterbude) armer Eltern
geboren wärest?
Und Deine Schulbildung nur bis zur 6. Klasse "erfolgreich" gewesen wäre?

> Dann haben nur noch diejenigen was davon, die auch
> tatsächlich Steuern zahlen.

[ ] Du hast das System einer Gemeinschaft völlig verstanden.

> Und man sollte unser Grundgesetz in einigen Punkten ändern,
> zum Beispiel was die freie Wahl des Wohnsitzes angeht, damit
> man problematische Gruppen auch mal in andere Gegenden
> umsetzen kann.

Dazu muss man nicht das GG ändern, das gibt es in Deutschland schon,
wenn auch nicht allgemein üblich. Und in der DDR gab es auch solche
Auswüchse, vom III. Reich will ich erst gar nicht reden.

> Dann sitzen die Penner nicht mehr auf Berliner Bahnhöfen rum
> und nerven die Fahrgäste, sondern können sich die Zeit
> an der Mecklenburgischen Seenplatte vertreiben.

Man gebe ihnen eine Arbeit mit der bzw. von der sie leben können und
schon wäre das Problem gelöst.

> Und aus meiner Sicht am Wichtigsten: Wir müssen mit dieser ewigen
> Gleichmacherei aufhören.

Wer macht denn z.B. Ackermann und einen H-IV-Empfänger gleich? Sie sind
sehr unterschiedlich. Etwas Annäherung würde beiden guttun.

> Zum Beispiel kann es aus meiner Sicht nicht sein, dass jeder bei der
> Wahl die gleiche Stimme hat, auch wenn er sich
> sehr unterschiedlich am Gemeinwesen beteiligt.

Und diejenigen, die z.B. vorübergehend, aus welchen Gründen auch immer
sollen kein Wahlrecht mehr haben? Bin da mehr für Wahlrecht von
Jugendlichen und auch mehr für Volksabstimmungen, denn so viele Fäden
hätten manche gar nicht, um alle Wähler daran zu führen.
Ein paar Politiker zu führen ist einfacher und vor allem
kostengünstiger; die paar "Spenden"

> Warum soll jemand, der keine Steuern zahlt, sondern nur der
> Allgemeinheit auf der Tasche liegt, das gleiche politische Gewicht
> haben wie jemand, der viele Steuern zahlt? Mir will das absolut
> nicht einleuchten. Aus meiner Sicht sollte jeder erst mal eine Stimme
> haben, aber diejenigen, die ein gewisses Maß an Steuern zahlen,
> sollten eine weitere Stimme haben und welche, die sehr viele
> Steuern zahlen, sollten noch eine dritte Stimme haben. Also
> ganz normales Zensuswahlrecht.

Du meinst damit steigt das Gemeinschaftsgefühl? Genau umgekehrt müsste
es sein, damit diejenigen, die viel Steuern zahlen auch ihrer
gesellschaftlichen Verantwortung bewusst werden, womit ich nicht alle in
einen Topf werfen möchte, aber er wird immer voller, der Topf.

> Nur so ist sichergestellt, dass die Leistungsträger wieder mehr
> politisches Gewicht haben und nicht die Leute von ganz unten meinen,
> dass sie irgendwann mal die Oberhand gewinnen können. Dann geht es
> vielleicht wieder bergauf. Wenn die Oberschicht mehr Gehör findet,
> kann sie auch wieder mehr Arbeitsplätze schaffen. Und dann zahlen auch
> wieder mehr Leute Steuern und erhalten dann auch wieder mehr
> Mitsprache. Ist doch ein guter Anreiz, oder?

Bergauf wird es nur gehen, wenn die Politiker das System der
Globailierung erkannt haben und sich anpassen und nicht der
Globalisierung der Wirtschaft hinterherlaufen, wenn man überhaupt von
einem Hinterherlaufen sprechen kann.
"Ja, wo laufen sie denn?"

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Hans-Peter Popowski

unread,
May 23, 2006, 9:05:22 AM5/23/06
to
"Wolfgang Krietsch" schrieb im Newsbeitrag
news:4ddrmhF...@individual.net...

Hallo Wolfgang,

aber eine Kostenfrage, überleg mal, wieviel Verwaltungsakte jährlich
unsere Behörden verlassen und dann alle per Einschreiben? Irgendwer
müsste ja dann die Kosten tragen. Und wer wäre das?
Noch ist es ein Ausnahmetatbestand, wenn Briefpost verloren geht und
nicht die Regel.
Wieviel Prozent der Briefsendungen gehen denn in Deutschland verloren?

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Peter

Angelika Jaunich

unread,
May 23, 2006, 9:16:29 AM5/23/06
to
AmTue, 23 May 2006 14:19:14 +0200, "Hans-Peter Popowski"
<Vogtla...@t-online.de> schrieb leider wieder.

Gruß
Angelika

--
Jede Kunst ist selbstständiges Leben. (Wassily Kandinsky)

http://kbh-jaunich.de

Gerrit Brodmann

unread,
May 23, 2006, 12:02:27 PM5/23/06
to
"Christian Wielandt" <m27b...@gmx.de> wrote:

>Will wrote:
>> Herr Heyer hat doch schon vor ihm und seinen Freunden gewarnt - zu
>> recht, wie es scheint.
>
>Erstens heißt der Mann "Heye" und zweitens verstehe ich nicht, warum
>Du mich immer in die rechte Ecke stellst. Ich fühle mich dem
>bürgerlichen Mittelstand zugehörig,

Und? Wird man als "Nazi" oder "Linker" automatisch hoch oder
runtergestuft, wenn man dem Mittelstand angehört?

>der immer noch das Rückgrat
>unserer Gesellschaft darstellt. Mir sind Neonazis genauso ein Dorn im
>Auge wie die Penner, die auf Bahnhöfen rumlungern.

Also ich für meinen Teil fühle mich von den Nazis eher bedroht

>Magst Du es, wenn
>Du alle paar Schritte wegen irgendwas angeschnorrt wirst?

Muss wohl an Deinem Aussehen/Auftreten liegen

Gerrit Brodmann

unread,
May 23, 2006, 12:31:47 PM5/23/06
to
"Christian Wielandt" <m27b...@gmx.de> wrote:

Kleiner Tip: Die Äußerlichkeiten sind nicht das, worauf es ankommt.

Du benutzt "Penner" als Schimpfwort, meinst vermeindlich "asoziales
Gesockse". Dabei bist Du bei weitem asozialer und primitiver als die
meisten, welche Du als "Penner" bezeichnest. Du definierst Dich durch
Dein Geld, bist menschlich aber eine Doppelnull.

Martina Diel

unread,
May 23, 2006, 5:25:22 PM5/23/06
to
* Christian Wielandt <m27b...@gmx.de>:

> Gerrit wrote:
>> Stimmt, sieht man immer wieder an Dir.

> Was genau möchtest Du nun damit sagen? Ich betreibe erfolgreiche
> Unternehmen, bin stets gut gekleidet, habe viele Arbeitsplätze neu
> geschaffen und durch meine Eltern geschaffene Arbeitsplätze gesichert,
> zahle viele Steuern und bin daher ein wertvolles Mitglied unserer
> Gesellschaft.

Dieses "daher" zeigt, wie krank du im Kopf bist.

> Dass ich gelegentlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehme, das
> mag Dir nicht gefallen, aber das beflügelt mich, macht mich kreativ
> und sorgt dafür, dass ich auch in Zukunft Arbeitsplätze schaffen und
> viele Steuern zahlen kann. Wo also ist mein Denkfehler?

Frag das eine der Frauen, die nach einem einzigen Date mit dir panisch
die Flucht ergreifen.

Thomas Erstfeld

unread,
May 23, 2006, 5:42:47 PM5/23/06
to
Am 23.05.2006 schrieb Gerrit Brodmann:

> "Christian Wielandt" <m27b...@gmx.de> wrote:
>
>> Gerrit wrote:
>>> Stimmt, sieht man immer wieder an Dir.
>>
>> Was genau möchtest Du nun damit sagen? Ich betreibe erfolgreiche
>> Unternehmen, bin stets gut gekleidet, habe viele Arbeitsplätze neu
>> geschaffen und durch meine Eltern geschaffene Arbeitsplätze gesichert,
>> zahle viele Steuern und bin daher ein wertvolles Mitglied unserer
>> Gesellschaft. Dass ich gelegentlich sexuelle Dienstleistungen in
>> Anspruch nehme, das mag Dir nicht gefallen, aber das beflügelt mich,
>> macht mich kreativ und sorgt dafür, dass ich auch in Zukunft
>> Arbeitsplätze schaffen und viele Steuern zahlen kann. Wo also ist mein
>> Denkfehler?
>
> Kleiner Tip: Die Äußerlichkeiten sind nicht das, worauf es ankommt.
>
> Du benutzt "Penner" als Schimpfwort, meinst vermeindlich "asoziales
> Gesockse". Dabei bist Du bei weitem asozialer und primitiver als die
> meisten, welche Du als "Penner" bezeichnest. Du definierst Dich durch
> Dein Geld, bist menschlich aber eine Doppelnull.

Sorry Gerrit, aber so ganz unrecht hat Christian ausnahmsweise nicht,
auch wenn man solche Sachen nicht verallgemeinern sollte.

Wir haben seit Jahren (seit wir das Haus gekauft haben) einen Nachbarn,
der die letzten 30 Jahre nur auf Kosten seiner Mutter und des
Sozialamtes gelebt hat (jetzt bezeichnet er sich als Rentner). Da wir
nicht, wie der Sohn der Voreigentümerin, mit ihm saufen bzw. ihn zu
unseren Feiern einladen, mag er uns wohl nicht. Hinzu kommt noch der
Neid, da wir das Haus kaufen konnten und damit seinen "Freund"
vertrieben haben, welcher seine Geschwister nicht auszahlen konnte.

Das äußert sich darin, dass er ständig zum Schiedsmann oder Ordnungsamt
rennt und ungerechtfertigte Beschuldigungen erhebt. Zusätzlich steht er
ständig vor der Tür und beobachtet uns bis hin zur Provokation.

Ich habe inzwischen verschiedene Anwälte befragt, aber alle haben nur
abgewunken, da eine Anzeige gegen den lieben Nachbarn keine Chance hat
(der macht ja nichts).

Das der liebe Nachbar schwer gestört ist, bestätigt selbst die örtliche
Polizei und das Ordnungsamt, aber er macht ja nichts.

Da zahle ich jetzt Grundbesitzabgaben, ordentlich Steuern und einen
Kindergartenbeitrag, von dem man auch einen privaten Kindergarten
bezahlen könnte, wenn es diesen hier gäbe, aber vor solchen Personen,
die auf meine Kosten leben, werde ich erst beschützt, wen sie sich an
meiner Frau oder meinen Kindern vergreifen.

Da fragt man sich schon, was in diesem Staat los ist. Und nein, ich bin
nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden und habe schon in
einfachsten Stadtteilen einer Großstadt ohne Probleme gelebt, aber
solche Personen habe ich da nicht erlebt. Die hätten in diesen Vierteln
eine aufs Maul bekommen und es wäre Ruhe gewesen. Jetzt und hier geht
das leider nicht, da ich dann nur wieder zahlen dürfte.

So, jetzt geht es mir wieder besser. Aber merkt euch doch bitte, dass
nicht alles schwarz oder weiß ist. Nicht jeder "Penner" ist ein lästiger
Schmarotzer und nicht jeder "Nachbar" ein guter Mensch. Und wenn ich
zahle, erwarte ich auch einen gewissen Schutz.

Und ja, ich wohne eigentlich in einem bürgerlichen Wohnviertel. Auch da
gibt es sowas. Und politisch stehe ich eher links von der Mitte, auch
wenn ich Banker bin.

Gruß
Thomas

--
> Also es kann so sein, wie du denkst, aber es muß nicht.
Die Stärke dieses Landes sind seine klaren, verläßlichen Gesetze.
(Martin Hentrich und Lutz Schulze in debs)

Message has been deleted

Daniel Fisch

unread,
May 24, 2006, 3:01:52 AM5/24/06
to
Am Tue, 23 May 2006 23:42:47 +0200, Thomas Erstfeld
<the...@nurfuerspam.de> schrieb:

Hm, aber was sagt die Geschichte nun in Bezug auf den Thread aus?

Wo belegst Du den Zusammenhang böser Nachbar - fauler Nachbar?

Ich habe hier selber einen Nachbarn, Ruheständler, der ziemlich
"schwierig" ist (glücklicherweise einige Monate jährlich in seinem
Haus in Sanien). Aber vorher hat er sein Leben lang ein Ing.-Büro
aufgebaut und betrieben. Sind Selbstständige also schlechte Menschen,
vor denen uns der Staat schützen muss?

Mir scheint da ein Denkfehler vorzuliegen... oder hätte es genügt,
wenn Dein Nachbar vor der Rente fleißig gearbeitet hätte, dann
gestündest Du ihm das Recht zu, Euch zu nerven?

Da sind einfach zwei verschiedene Dinge, die Du kurzerhand verknüpfst.
Zum Glück für mich hast Du den Zusammenhang aber auf diese Weise
hergestellt; hättest Du vom dünnen Haar des Nachbarn auf seine
Schlechtigkeit geschlossen, würdest Du auch mich (wenig Haare) für
gefährlich halten ;-)
--
Viele Grüße,
Daniel Fisch

Gerrit Brodmann

unread,
May 24, 2006, 4:02:19 AM5/24/06
to
Thomas Erstfeld <the...@nurfuerspam.de> wrote:

>Am 23.05.2006 schrieb Gerrit Brodmann:
>
>> "Christian Wielandt" <m27b...@gmx.de> wrote:
>>
>>> Gerrit wrote:
>>>> Stimmt, sieht man immer wieder an Dir.
>>>
>>> Was genau möchtest Du nun damit sagen? Ich betreibe erfolgreiche
>>> Unternehmen, bin stets gut gekleidet, habe viele Arbeitsplätze neu
>>> geschaffen und durch meine Eltern geschaffene Arbeitsplätze gesichert,
>>> zahle viele Steuern und bin daher ein wertvolles Mitglied unserer
>>> Gesellschaft. Dass ich gelegentlich sexuelle Dienstleistungen in
>>> Anspruch nehme, das mag Dir nicht gefallen, aber das beflügelt mich,
>>> macht mich kreativ und sorgt dafür, dass ich auch in Zukunft
>>> Arbeitsplätze schaffen und viele Steuern zahlen kann. Wo also ist mein
>>> Denkfehler?
>>
>> Kleiner Tip: Die Äußerlichkeiten sind nicht das, worauf es ankommt.
>>
>> Du benutzt "Penner" als Schimpfwort, meinst vermeindlich "asoziales
>> Gesockse". Dabei bist Du bei weitem asozialer und primitiver als die
>> meisten, welche Du als "Penner" bezeichnest. Du definierst Dich durch
>> Dein Geld, bist menschlich aber eine Doppelnull.
>
>Sorry Gerrit, aber so ganz unrecht hat Christian ausnahmsweise nicht,
>auch wenn man solche Sachen nicht verallgemeinern sollte.

[Problem mit Nachbarn gesnippt]

>So, jetzt geht es mir wieder besser. Aber merkt euch doch bitte, dass
>nicht alles schwarz oder weiß ist. Nicht jeder "Penner" ist ein lästiger
>Schmarotzer und nicht jeder "Nachbar" ein guter Mensch. Und wenn ich
>zahle, erwarte ich auch einen gewissen Schutz.
>
>Und ja, ich wohne eigentlich in einem bürgerlichen Wohnviertel. Auch da
>gibt es sowas. Und politisch stehe ich eher links von der Mitte, auch
>wenn ich Banker bin.

Ich glaube Du hast das etwas falsch verstanden oder Du hast Herrn
Wielandt noch nicht lange genaug gelesen.

Ich will weder Deine Erfahrung mit dem Nachbarn runterspielen, noch
darauf weiter eingehen. Es geht mir nur darum, daß Herr W. der Letzte
ist, der sich über "Verpennerung" aufregen darf.

Asoziales Verhalten gibt es unabhängig vom Geld und ein Trippelbruder
am Bahnhof, der nach nem Euro fragt ist bedeutend weniger asozial als
jemand, der Frauen als "Wegwerfartikel" ansieht, ihnen pauschal
unterstellt, daß sie ihm eh nur ein Kind andrehen wollen und der daher
anonym bezahlte Dienste in Anspruch nimmt oder jemand, der die
"Zwangsverschiffung" von ärmeren Mitbürgern in "Ghettos" fordert, nur
weil ihn der Anblick stört.

Heinrich Butschal

unread,
May 24, 2006, 4:56:49 AM5/24/06
to
Daniel Fisch schrieb:
...

> hättest Du vom dünnen Haar des Nachbarn auf seine
> Schlechtigkeit geschlossen, würdest Du auch mich (wenig Haare) für
> gefährlich halten ;-)

[x] Du hast "Mein Kamm" von Epfraim Kishon gelesen. :-)


Mit freundlichem Gruß,
Heinrich Butschal
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Martina Diel

unread,
May 24, 2006, 11:23:51 AM5/24/06
to
* Thomas Erstfeld <the...@nurfuerspam.de>:

> Am 23.05.2006 schrieb Gerrit Brodmann:

>> "Christian Wielandt" <m27b...@gmx.de> wrote:

>>> Gerrit wrote:
>>>> Stimmt, sieht man immer wieder an Dir.

>>> Was genau möchtest Du nun damit sagen? Ich betreibe erfolgreiche
>>> Unternehmen, bin stets gut gekleidet, habe viele Arbeitsplätze neu
>>> geschaffen und durch meine Eltern geschaffene Arbeitsplätze gesichert,
>>> zahle viele Steuern und bin daher ein wertvolles Mitglied unserer
>>> Gesellschaft. Dass ich gelegentlich sexuelle Dienstleistungen in
>>> Anspruch nehme, das mag Dir nicht gefallen, aber das beflügelt mich,
>>> macht mich kreativ und sorgt dafür, dass ich auch in Zukunft
>>> Arbeitsplätze schaffen und viele Steuern zahlen kann. Wo also ist mein
>>> Denkfehler?

>> Kleiner Tip: Die Äußerlichkeiten sind nicht das, worauf es ankommt.

>> Du benutzt "Penner" als Schimpfwort, meinst vermeindlich "asoziales
>> Gesockse". Dabei bist Du bei weitem asozialer und primitiver als die
>> meisten, welche Du als "Penner" bezeichnest. Du definierst Dich durch
>> Dein Geld, bist menschlich aber eine Doppelnull.

> Sorry Gerrit, aber so ganz unrecht hat Christian ausnahmsweise nicht,
> auch wenn man solche Sachen nicht verallgemeinern sollte.

Da schauen wir doch mal etwas genauer hin:

> Wir haben seit Jahren (seit wir das Haus gekauft haben) einen Nachbarn,
> der die letzten 30 Jahre nur auf Kosten seiner Mutter und des
> Sozialamtes gelebt hat (jetzt bezeichnet er sich als Rentner). Da wir
> nicht, wie der Sohn der Voreigentümerin, mit ihm saufen bzw. ihn zu
> unseren Feiern einladen, mag er uns wohl nicht. Hinzu kommt noch der
> Neid, da wir das Haus kaufen konnten und damit seinen "Freund"
> vertrieben haben, welcher seine Geschwister nicht auszahlen konnte.

> Das äußert sich darin, dass er ständig zum Schiedsmann oder Ordnungsamt
> rennt und ungerechtfertigte Beschuldigungen erhebt. Zusätzlich steht er
> ständig vor der Tür und beobachtet uns bis hin zur Provokation.

Wäre das irgendwie angenehmer für euch, wenn er monatlich einen
fünfstelligen Betrag verdienen würde?

> Ich habe inzwischen verschiedene Anwälte befragt, aber alle haben nur
> abgewunken, da eine Anzeige gegen den lieben Nachbarn keine Chance hat
> (der macht ja nichts).

So ist es ja auch. Was erwartest du? Zweierlei Gesetzgebungen, die eine
für Sozialhilfeempfänger, die andere für Erwerbstätige?

> Das der liebe Nachbar schwer gestört ist, bestätigt selbst die örtliche
> Polizei und das Ordnungsamt, aber er macht ja nichts.

Inwiefern wäre die Situation besser, wenn der Nachbar hohe Einkünfte
hätte?
Und: was schlägst du vor, sollte mit dem Nachbarn geschehen?

Ansonsten: wenn du wirklich der Meinung bist, dass er ein psychisches
Problem hat, kannst du jederzeit in einem formlosen Schreiben dich an
das Vormundschaftsgericht wenden und deinen Eindruck schildern, dass der
Mann nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Interessen zu vertreten
und einen Betreuer braucht. Die werden dann tätig.

> Da zahle ich jetzt Grundbesitzabgaben, ordentlich Steuern und einen
> Kindergartenbeitrag, von dem man auch einen privaten Kindergarten
> bezahlen könnte, wenn es diesen hier gäbe, aber vor solchen Personen,
> die auf meine Kosten leben, werde ich erst beschützt, wen sie sich an
> meiner Frau oder meinen Kindern vergreifen.

Ja, auch für dich gilt, dass du in einem Rechtsstaat lebst, wo nicht
willkürlich gegen Leute vorgegangen wird, die irgendwem nicht passen.
Bedauerst du das wirklich?

> Da fragt man sich schon, was in diesem Staat los ist.

Nein, nicht "man", sondern du. Nochmals: was erwartest du?

> Und nein, ich bin nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden
> und habe schon in einfachsten Stadtteilen einer Großstadt ohne
> Probleme gelebt, aber solche Personen habe ich da nicht erlebt.

Nicht nur das Usenet ist kein Wunschkonzert.

> Die hätten in diesen Vierteln eine aufs Maul bekommen und es wäre Ruhe
> gewesen. Jetzt und hier geht das leider nicht, da ich dann nur wieder
> zahlen dürfte.

Dann zieh doch wieder in so ein Viertel, wenn du findest, dass die Art
der "Konfliktbewältigung" dort besser ist.

> So, jetzt geht es mir wieder besser. Aber merkt euch doch bitte, dass
> nicht alles schwarz oder weiß ist. Nicht jeder "Penner" ist ein lästiger
> Schmarotzer und nicht jeder "Nachbar" ein guter Mensch.

Hat doch auch keiner behauptet. Aber Christian Wielandts Geschwätz ist
faschistoid.

> Und wenn ich zahle, erwarte ich auch einen gewissen Schutz.

Diese Denke würde passen, wenn du hier von einer Schutzgeldmafia
sprächest. In unserem Staat ist es aber zum GLück so, dass Schutz vor
STraftaten keine Frage des Einkommens ist - und ich hoffe, das wolltest
du auch nicht vorschlagen.

> Und ja, ich wohne eigentlich in einem bürgerlichen Wohnviertel. Auch da
> gibt es sowas. Und politisch stehe ich eher links von der Mitte, auch
> wenn ich Banker bin.

Ich finde - ganz egal, wo du dich politisch einordnest - schon ein wenig
bedenklich, was ich da von dir lese.

Greetings

Martina

Martina Diel

unread,
May 24, 2006, 11:25:21 AM5/24/06
to
* Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de>:

> Thomas Erstfeld <the...@nurfuerspam.de> wrote:

> [Problem mit Nachbarn gesnippt]

> Ich glaube Du hast das etwas falsch verstanden oder Du hast Herrn
> Wielandt noch nicht lange genaug gelesen.

> Ich will weder Deine Erfahrung mit dem Nachbarn runterspielen, noch
> darauf weiter eingehen. Es geht mir nur darum, daß Herr W. der Letzte
> ist, der sich über "Verpennerung" aufregen darf.

ACK

> Asoziales Verhalten gibt es unabhängig vom Geld und ein Trippelbruder
> am Bahnhof, der nach nem Euro fragt ist bedeutend weniger asozial als
> jemand, der Frauen als "Wegwerfartikel" ansieht, ihnen pauschal
> unterstellt, daß sie ihm eh nur ein Kind andrehen wollen und der daher
> anonym bezahlte Dienste in Anspruch nimmt oder jemand, der die
> "Zwangsverschiffung" von ärmeren Mitbürgern in "Ghettos" fordert, nur
> weil ihn der Anblick stört.

Danke.

Christian Wielandt

unread,
May 24, 2006, 12:59:35 PM5/24/06
to
Martina wrote:
> Dieses "daher" zeigt, wie krank du im Kopf bist.

Na irgendein Wertesystem muss man doch haben, oder? Und ich gehe nun
mal nach der gesellschaftlichen Nützlichkeit, die sich entweder durch
besondere Kenntnisse und Fähigkeiten oder durch das Zahlen von Steuern
messen lässt.

Christian Wielandt

unread,
May 24, 2006, 1:02:48 PM5/24/06
to
Gerrit wrote:
> Asoziales Verhalten gibt es unabhängig vom Geld und ein Trippelbruder
> am Bahnhof, der nach nem Euro fragt ist bedeutend weniger asozial als
> jemand, der Frauen als "Wegwerfartikel" ansieht, ihnen pauschal
> unterstellt, daß sie ihm eh nur ein Kind andrehen wollen und der daher
> anonym bezahlte Dienste in Anspruch nimmt oder jemand, der die
> "Zwangsverschiffung" von ärmeren Mitbürgern in "Ghettos" fordert, nur
> weil ihn der Anblick stört.

Das ist nun aber nichts weiter als Deine persönliche Meinung. Und ich
habe eben eine andere Meinung. Möglicherweise liegt das auch daran,
dass Du in Braunschweig nicht diese Masse an Gesindel siehst wie ich
hier in Berlin. Einem Münchner oder einem Hamburger wird das auch
nicht so deutlich auffallen. Hier in Berlin ist das nun mal ziemlich
extrem. Und das stellen auch Leute fest, die unsere Stadt besuchen.

Edgar Warnecke

unread,
May 24, 2006, 1:50:02 PM5/24/06
to
Am Tue, 23 May 2006 15:05:22 +0200 schrieb Hans-Peter Popowski:

> Wieviel Prozent der Briefsendungen gehen denn in Deutschland verloren?

In der Urlaubszeit waren es bis zu 20%. Komischer Weise kam der Werbemist
meistens an.

Zur Zeit sind es ca. 80%.

Martina Diel

unread,
May 24, 2006, 1:29:25 PM5/24/06
to
* Christian Wielandt <m27b...@gmx.de>:

> Martina wrote:

>> Dieses "daher" zeigt, wie krank du im Kopf bist.

> Na irgendein Wertesystem muss man doch haben, oder?

Das sagen Nazis auch.

> Und ich gehe nun mal nach der gesellschaftlichen Nützlichkeit, die
> sich entweder durch besondere Kenntnisse und Fähigkeiten oder durch
> das Zahlen von Steuern messen lässt.

Und das auch.

Boah, bist du widerlich.

Dietz Proepper

unread,
May 24, 2006, 3:20:43 PM5/24/06
to
Christian Wielandt wrote:

> Gerrit wrote:
>> Asoziales Verhalten gibt es unabhängig vom Geld und ein Trippelbruder
>> am Bahnhof, der nach nem Euro fragt ist bedeutend weniger asozial als
>> jemand, der Frauen als "Wegwerfartikel" ansieht, ihnen pauschal
>> unterstellt, daß sie ihm eh nur ein Kind andrehen wollen und der daher
>> anonym bezahlte Dienste in Anspruch nimmt oder jemand, der die
>> "Zwangsverschiffung" von ärmeren Mitbürgern in "Ghettos" fordert, nur
>> weil ihn der Anblick stört.
>
> Das ist nun aber nichts weiter als Deine persönliche Meinung.
> Und ich habe eben eine andere Meinung.

Darf man daraus folgern dass Du bezüglich "Wegwerfartikeln" und
"Zwangsverschiffung" der Dir implizit unterstellen Meinung anhängst?

> Möglicherweise liegt das auch daran,
> dass Du in Braunschweig nicht diese Masse an Gesindel siehst wie ich
> hier in Berlin.

Nun, unbestätigten Berichten zufolge gibt es auch außerhalb von Berlin Arme und
Frauen.

> Einem Münchner oder einem Hamburger wird das auch
> nicht so deutlich auffallen. Hier in Berlin ist das nun mal ziemlich
> extrem. Und das stellen auch Leute fest, die unsere Stadt besuchen.

Du meinst, es fällt auf, dass es in Berlin Frauen und Arme gibt? Die Besucher
müssen aus sonderbaren Orten kommen...

Dietz Proepper

unread,
May 24, 2006, 3:29:09 PM5/24/06
to
Edgar Warnecke wrote:

> Am Tue, 23 May 2006 15:05:22 +0200 schrieb Hans-Peter Popowski:
>
>> Wieviel Prozent der Briefsendungen gehen denn in Deutschland verloren?
>
> In der Urlaubszeit waren es bis zu 20%. Komischer Weise kam der Werbemist
> meistens an.
>
> Zur Zeit sind es ca. 80%.

Und ich dachte, ich sei Pessimist...

Thomas Erstfeld

unread,
May 24, 2006, 3:07:38 PM5/24/06
to
Am 24.05.2006 schrieb Martina Diel:

> Ansonsten: wenn du wirklich der Meinung bist, dass er ein psychisches
> Problem hat, kannst du jederzeit in einem formlosen Schreiben dich an
> das Vormundschaftsgericht wenden und deinen Eindruck schildern, dass der
> Mann nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Interessen zu vertreten
> und einen Betreuer braucht. Die werden dann tätig.

Das halte ich für ein Gerücht.

> Ja, auch für dich gilt, dass du in einem Rechtsstaat lebst, wo nicht
> willkürlich gegen Leute vorgegangen wird, die irgendwem nicht passen.
> Bedauerst du das wirklich?

Nein, aber ich muss für rechtliche Belange erst mal aus der eigenen
Tasche zahlen, mein lieber Nachbar nicht. Dies endet dann bei
regelmäßigen, ungerechtfertigten Beschuldigungen.

Da frage ich mich, warum da nicht genauer geprüft wird.

>> Da fragt man sich schon, was in diesem Staat los ist.
>
> Nein, nicht "man", sondern du. Nochmals: was erwartest du?

Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. Leider bekomme ich beides nicht.

>> Die hätten in diesen Vierteln eine aufs Maul bekommen und es wäre Ruhe
>> gewesen. Jetzt und hier geht das leider nicht, da ich dann nur wieder
>> zahlen dürfte.
>
> Dann zieh doch wieder in so ein Viertel, wenn du findest, dass die Art
> der "Konfliktbewältigung" dort besser ist.

Du hast noch nie in so einem Viertel gewohnt, oder? Es ist
ungefährlicher, als manch gutbürgerliches Viertel, man muss nur ein
normales Sozialverhalten an den Tag legen.

>> Und wenn ich zahle, erwarte ich auch einen gewissen Schutz.
>
> Diese Denke würde passen, wenn du hier von einer Schutzgeldmafia
> sprächest. In unserem Staat ist es aber zum GLück so, dass Schutz vor
> STraftaten keine Frage des Einkommens ist - und ich hoffe, das wolltest
> du auch nicht vorschlagen.

Nein, dass wollte ich nicht vorschlagen, aber ich möchte auch ohne
größere Geldbeträge für die Rechtsberatung aufbringen zu müssen, vor
Belästigungen und ungerechtfertigten Beschuldigungen geschützt werden.
Und das ist IMHO nicht gegeben.

> Ich finde - ganz egal, wo du dich politisch einordnest - schon ein wenig
> bedenklich, was ich da von dir lese.

Ich leihe dir mal einige Wochen meinen Nachbarn und dann reden wir
weiter.

Gruß
Thomas

--
____
| @ @| "The chicken is now plantsching with the fish
X| _|_|X in the soup auf dem Boden because of the run-
[##V#] ning gag with the räudige Katze."

Thomas Erstfeld

unread,
May 24, 2006, 2:57:13 PM5/24/06
to
Am 24.05.2006 schrieb Gerrit Brodmann:

> Ich glaube Du hast das etwas falsch verstanden oder Du hast Herrn
> Wielandt noch nicht lange genaug gelesen.

Meistens lese ich ihn überhaupt nicht, da mich seine sexuellen Neigungen
nicht interessieren.

> Ich will weder Deine Erfahrung mit dem Nachbarn runterspielen, noch
> darauf weiter eingehen. Es geht mir nur darum, daß Herr W. der Letzte
> ist, der sich über "Verpennerung" aufregen darf.
>
> Asoziales Verhalten gibt es unabhängig vom Geld und ein Trippelbruder
> am Bahnhof, der nach nem Euro fragt ist bedeutend weniger asozial als
> jemand, der Frauen als "Wegwerfartikel" ansieht, ihnen pauschal
> unterstellt, daß sie ihm eh nur ein Kind andrehen wollen und der daher
> anonym bezahlte Dienste in Anspruch nimmt oder jemand, der die
> "Zwangsverschiffung" von ärmeren Mitbürgern in "Ghettos" fordert, nur
> weil ihn der Anblick stört.

Das mit den "Wegwerfartikeln" und Kinder andrehen, habe ich auch noch in
der Erinnerung. Es hat auch bei mir einen sehr schalen Nachgeschmack
hinterlassen. Aber die Nutzung dieser anonymen Dienste kannst Du nicht
wirklich vorwerfen, da es sich um das älteste Gewerbe der Welt handelt.
Und wenn er es in seiner Paranoia so will, soll er doch.

Er ist sicher kein Penner, auch wenn er ein gestörtes Sozialverhalten
hat, aber das soll er bitte mit seinem Therapeuten klären, wenn er einen
hat.

Gruß
Thomas

--
____ ____
o|o | ~ "Der Busch hat Verbesserungen |o|o |
_|_ |X ~ vorgenommen, ... X|_|_ |X
_|__| raus hier!" MIST |_|__|

Thomas Erstfeld

unread,
May 24, 2006, 2:48:50 PM5/24/06
to
Am 24.05.2006 schrieb Daniel Fisch:

> Hm, aber was sagt die Geschichte nun in Bezug auf den Thread aus?
>
> Wo belegst Du den Zusammenhang böser Nachbar - fauler Nachbar?

Das lag an meiner schlechten Laune am gestrigen Abend und sicher auch
daran, dass ich beruflich ständig mit Menschen zu tun habe, die seit
Jahren nur auf Kosten anderer leben, aber ständig das Maul aufreißen.

Da kann einem im Hinblick auf unseren Sozialstaat schon mal der Hut
hochgehen.

Gruß
Thomas

--
____ "Mein Tag war die Hölle. Mein Leben ist die Hölle!" ____
| o|o| <Kommst du Bernd, ich geb ne Mehlsuppe aus.> |o|o |
X| _|_|X "Mehlsuppe: Na,Ja. Vielleicht ist es X|_|_ |X
|__|_| Heute ja nicht ganz so die Hölle." MIST |_|__|

Konni Scheller

unread,
May 25, 2006, 2:50:19 AM5/25/06
to
Martina Diel <martina...@web.de> wrote:

> Das sagen Nazis auch.

"Man kann zum Nationalsozialismus stehen wie man will, aber an
Grundsätzen fehlt es nicht."

Walter Sobchak in "The Big Lebowski"

SCNR
Konni
--
Warum ich privat versichert bin und der Sozialversichung den Rücken
gekehrt habe:
http://www.roterochs.de/ueberuns/private-krankenversicherung.html

Martina Diel

unread,
May 25, 2006, 6:33:21 AM5/25/06
to
* Thomas Erstfeld <the...@nurfuerspam.de>:

> Am 24.05.2006 schrieb Martina Diel:

>> Ansonsten: wenn du wirklich der Meinung bist, dass er ein psychisches
>> Problem hat, kannst du jederzeit in einem formlosen Schreiben dich an
>> das Vormundschaftsgericht wenden und deinen Eindruck schildern, dass der
>> Mann nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Interessen zu vertreten
>> und einen Betreuer braucht. Die werden dann tätig.

> Das halte ich für ein Gerücht.

Nun, ich bin selber Betreuerin, sei dir versichert, dass ich weiß, wovon
ich rede. Details findest du hier:
http://www.betreuerlexikon.de/index.html

>> Ja, auch für dich gilt, dass du in einem Rechtsstaat lebst, wo nicht
>> willkürlich gegen Leute vorgegangen wird, die irgendwem nicht passen.
>> Bedauerst du das wirklich?

> Nein, aber ich muss für rechtliche Belange erst mal aus der eigenen
> Tasche zahlen, mein lieber Nachbar nicht. Dies endet dann bei
> regelmäßigen, ungerechtfertigten Beschuldigungen.

Du möchtest nicht ernsthaft Prozesskostenhilfe abschaffen, weil es Leute
gibt, die sie missbrauchen?

> Da frage ich mich, warum da nicht genauer geprüft wird.

Tja, ist halt eine Gratwanderung. Grundsätzlich darf Recht nicht eine
Frage des Einkommens sein.

>>> Da fragt man sich schon, was in diesem Staat los ist.

>> Nein, nicht "man", sondern du. Nochmals: was erwartest du?

> Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. Leider bekomme ich beides nicht.

Nun, du hast auch nicht die gleichen Voraussetzungen. Hättest du sie
(sprich: würdest du dein Vermögen verschwenden, verspielen, verschenken
und deine Erwerbstätigkeit aufgeben) wärest du auch in der "glücklichen"
Position, Sozialhilfe und damit auch Prozesskostenhilfe zu beziehen.

Findest du das wirklich so verlockend?

>>> Die hätten in diesen Vierteln eine aufs Maul bekommen und es wäre Ruhe
>>> gewesen. Jetzt und hier geht das leider nicht, da ich dann nur wieder
>>> zahlen dürfte.

>> Dann zieh doch wieder in so ein Viertel, wenn du findest, dass die Art
>> der "Konfliktbewältigung" dort besser ist.

> Du hast noch nie in so einem Viertel gewohnt, oder?

Danke, ich lebe hier in Frankfurt-Griesheim. 80% der Leute, denen ich
das erzähle, sind davon schwer schockiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt-Griesheim
|Griesheim galt lange Zeit als einer der größten sozialen Brennpunkte der
|Stadt. Durch die z. T. hochproblematische Wohnsituation in einigen
|Siedlungen (z. B. westliche Ahornstraße) kam es in den 1990er Jahren zu
|Vorkommnissen, die Griesheim den Namen Frankfurter Bronx einbrachten

> Es ist ungefährlicher, als manch gutbürgerliches Viertel, man muss nur
> ein normales Sozialverhalten an den Tag legen.

Ja, und da du das ja hast nach eigenen Angaben wiederhole ich meine
Frage: warum ziehst du dann nicht wieder dorthin?

>>> Und wenn ich zahle, erwarte ich auch einen gewissen Schutz.

>> Diese Denke würde passen, wenn du hier von einer Schutzgeldmafia
>> sprächest. In unserem Staat ist es aber zum GLück so, dass Schutz vor
>> STraftaten keine Frage des Einkommens ist - und ich hoffe, das wolltest
>> du auch nicht vorschlagen.

> Nein, dass wollte ich nicht vorschlagen, aber ich möchte auch ohne
> größere Geldbeträge für die Rechtsberatung aufbringen zu müssen, vor
> Belästigungen

Strafrechtlich relevante Belästigungen kannst du wie jeder andere auch
anzeigen. Mit nicht strafrechtlich relevanten wirst du leben müssen.

> und ungerechtfertigten Beschuldigungen geschützt werden. Und das ist
> IMHO nicht gegeben.

Ich kenne die Situation nicht detailliert, aber ich fürchte, das ist der
Preis des Rechtsstaates. Justitia ist blind und muss es bleiben.

>> Ich finde - ganz egal, wo du dich politisch einordnest - schon ein wenig
>> bedenklich, was ich da von dir lese.

> Ich leihe dir mal einige Wochen meinen Nachbarn und dann reden wir
> weiter.

Ah, und da das nicht geht, möchtest du einfach vor dich hinweinen dürfen
und andere haben einfach still zu nicken dazu? ;-)

Du scheinst zu glauben, dass du der einzige Mensch unter der Sonne bist,
der mit unangenehmen Mitmenschen zu tun hat. Lass dir versichert sein:
du irrst.

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
May 25, 2006, 3:15:13 PM5/25/06
to
Martina Diel schrieb:

> Tja, ist halt eine Gratwanderung. Grundsätzlich darf Recht nicht eine
> Frage des Einkommens sein.

Tja, da kann ich aber meinem Namensvetter nur zustimmen, Recht ist
eine Frage des Einkommens, ebenso wie Schulbildung auch immer mehr
eine Frage des Einkommens wird.

> Nun, du hast auch nicht die gleichen Voraussetzungen. Hättest du sie
> (sprich: würdest du dein Vermögen verschwenden, verspielen, verschenken
> und deine Erwerbstätigkeit aufgeben) wärest du auch in der "glücklichen"
> Position, Sozialhilfe und damit auch Prozesskostenhilfe zu beziehen.

Nö, nicht wenn er eine eheähnliche Lebensgemeinschaft führt und der
Partner knapp über den Satz verdient. Das reicht vielleicht gerade
mal eben so zum Leben, aber nicht für einen Prozess (Scheidung). Da
gibt es nämlich keinen Cent. Und wie weit man mit knapp 1000€ Netto
mit Mietwohnung und 2 Personen kommt, das kannst Du Dir selbst
ausrechnen. Vor allem wenn es keinen Cent gibt und für den Partner
dann auch die Krankenversicherung aus eigener Tasche bezahlt werden
muss. Das ist die Realität!

73 de Tom

Edgar Warnecke

unread,
May 25, 2006, 4:03:13 PM5/25/06
to
Am 23 May 2006 23:33:12 -0700 schrieb gas...@web.de:

> Wenn die IHK also ihre Post an die alte Adresse schickt ist das Gewerbe
> nicht auf die neue Adresse umgemeldet. Der Kaufmann hat dafür zu
> sorgen dass diese Daten korrekt an die zuständige behörde gemeldet
> sind.
> Die Unterlassung hat erhebliche Rechtsfolgen. Er trägt z.B. alle
> Folgen von Fristversäumnissen und nicht-Kenntnisserhalt von
> behördenschreiben. Ausserdem ist es eine bußgeldbewehrte
> Ordnungswidrigkeit.

Schoener Unsinn,

umgezogen, umgemeldet, 6 Monate spaeter kommt ein Schreiben vom
Einwohnermeldeamt. Zahlen Sie.... Euronzen.

[kopfkratz] Kann doch gar nicht sein. Ummeldebestaetigung rausgekramt,
Kopie gezogen, zugefaxt und zugeschickt (Schneckenpost).

14 Tage spaeter: Das gleiche Schreiben vom Amt mit Mahngebuehren. Selbst
zum Amt gesaust und vorgesprochen.

Ohhhh, das Schreiben haben wir nicht bekommen...

...und das FAX?

Welches FAX?

Das da! [Sendebestaetigung]

Tut mir leid, nie gesehen.

Ist schon gut, geben sie mir 20 Euro, dann habe ich meine Kosten wieder
raus und gut ist.

Neeeee, das duerfen wir nicht.

Will Berghoff

unread,
May 25, 2006, 5:31:49 PM5/25/06
to
Habe letzte Woche einen Steuerbescheid aus Köln bekommen wg.
Zweitwohnungssteuer rückwirkend ab 1.1.2004.

Korrekte Abmeldung in Köln erfolgte (nachweislich, habe sie noch) im
März 1976! Man hat wohl meine aktuelle Adresse ermittelt, die 20. in
den vergangenen 30 Jahren.

Gruß
Will

Martina Diel

unread,
May 26, 2006, 12:03:36 PM5/26/06
to
* Thomas 'Tom' Malkus <use...@isnix.de>:

> Martina Diel schrieb:
>> Tja, ist halt eine Gratwanderung. Grunds?tzlich darf Recht nicht eine
>> Frage des Einkommens sein.

> Tja, da kann ich aber meinem Namensvetter nur zustimmen, Recht ist
> eine Frage des Einkommens, ebenso wie Schulbildung auch immer mehr
> eine Frage des Einkommens wird.

Selbst wenn es so wäre, würde ich es nicht in Ordnung finden und Leuten,
die derartiges propagieren, Contra geben.

>> Nun, du hast auch nicht die gleichen Voraussetzungen. H?ttest du sie
>> (sprich: w?rdest du dein Verm?gen verschwenden, verspielen, verschenken
>> und deine Erwerbst?tigkeit aufgeben) w?rest du auch in der "gl?cklichen"


>> Position, Sozialhilfe und damit auch Prozesskostenhilfe zu beziehen.

> N?, nicht wenn er eine ehe?hnliche Lebensgemeinschaft f?hrt und der
> Partner knapp ?ber den Satz verdient.

Richtig. Der Nachbar hätte das auch nicht, wenn dessen Partnerin knapp
über dem Satz verdient.

[Rest gesnippt, weil irrelevant]

Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass die Bedingungen, unter
denen der Nachbar lebt, und die ihm die Prozesskostenhilfe "bescheren",
solche sind, unter denen Thomas gewiss nicht selber würde leben wollen?
Und dass daher sein Neid ungerechtfertigt ist?

Ist doch so, als würde man einen Rollstuhlfahrer beneiden um sein
Recht, auf Behindertenparkplätzen zu fahren...

> Das ist die Realit?t!

Klar, ich hab nur auf dich gewartet, damit du mir das endlich mal klar
machst.

Thomas Erstfeld

unread,
May 26, 2006, 7:32:56 PM5/26/06
to
Am 26.05.2006 schrieb Martina Diel:

> Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass die Bedingungen, unter
> denen der Nachbar lebt, und die ihm die Prozesskostenhilfe "bescheren",
> solche sind, unter denen Thomas gewiss nicht selber würde leben wollen?
> Und dass daher sein Neid ungerechtfertigt ist?

Du möchtest da wohl unbedingt etwas missverstehen. Ich bin nicht
neidisch auf meinen Nachbarn und ich möchte auch nicht so leben, aber
ich erwarte, dass der Staat bzw. die zuständigen Behörden solche
Sachverhalte prüfen, bevor sie Prozesskostenbeihilfe etc. gewähren und
/oder böse Briefe schreiben.

Gruß
Thomas

--
____ "Wenn ihr mich sucht: ____
o|o | ~ Ich bin in meiner Garderobe |o|o |
_|_ |E ~ und lerne das Muster meiner X|_|_ |X
_|__| -- Rauputztapete -- auswendig" MIST |_|__|

Martina Diel

unread,
May 27, 2006, 5:17:59 AM5/27/06
to
* Thomas Erstfeld <the...@nurfuerspam.de>:

> Am 26.05.2006 schrieb Martina Diel:

>> Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass die Bedingungen, unter
>> denen der Nachbar lebt, und die ihm die Prozesskostenhilfe "bescheren",
>> solche sind, unter denen Thomas gewiss nicht selber würde leben wollen?
>> Und dass daher sein Neid ungerechtfertigt ist?

> Du möchtest da wohl unbedingt etwas missverstehen.

Nein, aber du lieferst deinen Informationen kleckerweise und beklagst
dich dann, dass ich Informationen nicht berücksichtige, die ich nicht
kennen kann.

> Ich bin nicht neidisch auf meinen Nachbarn und ich möchte auch nicht
> so leben, aber ich erwarte, dass der Staat bzw. die zuständigen
> Behörden solche Sachverhalte prüfen,

Was für Sachverhalte?

> bevor sie Prozesskostenbeihilfe etc. gewähren und /oder böse Briefe
> schreiben.

Was für böse Briefe?

Greetings

Martina

Markus Gohl

unread,
May 27, 2006, 10:15:55 AM5/27/06
to
Christian Wielandt schrub:

> Na irgendein Wertesystem muss man doch haben, oder? Und ich gehe nun
> mal nach der gesellschaftlichen Nützlichkeit, die sich entweder durch
> besondere Kenntnisse und Fähigkeiten oder durch das Zahlen von Steuern
> messen lässt.

Eine Gesellschaft lebt aber ganz fundamental vom Nachwuchs. "Daher" ist
jemand, der der Gesellschaft keinen Nachwuchs zeugt, auch nicht wertvoll
für diese. Oder? Eine Gesellschaft ist ein hochkomplexes Gebilde in dem es
keine schwarz/weiß-Kategorien geben kann.


Gute Nacht
Markus

--
emails bitte an 'nutznetz at temp200605.scumm-bar.de'
Happahappa: http://grubenhasen.cjb.net

Thomas Erstfeld

unread,
May 27, 2006, 6:06:03 PM5/27/06
to
Am 27.05.2006 schrieb Martina Diel:

>> Du möchtest da wohl unbedingt etwas missverstehen.
>
> Nein, aber du lieferst deinen Informationen kleckerweise und beklagst
> dich dann, dass ich Informationen nicht berücksichtige, die ich nicht
> kennen kann.

So toll wie Du bist, hättest Du das aber erkennen müssen, bevor Du
voreilige Schlüsse ziehst. ;-)

>> Ich bin nicht neidisch auf meinen Nachbarn und ich möchte auch nicht
>> so leben, aber ich erwarte, dass der Staat bzw. die zuständigen
>> Behörden solche Sachverhalte prüfen,
>
> Was für Sachverhalte?

Du weist aber schon noch, worüber ich weiter oben geschrieben habe, ja?
Und Einzelheiten werde ich in einer NG wohl kaum kundtun.

Und wenn dir meine Äußerungen nicht passen, packe mich doch bitte in
deinen Filter. Auf deinen provozierenden Postingstil habe ich jedenfalls
keine Lust mehr.

EOD

Gruß
Thomas

--
Yo, wir schaffen das. ;-)
(Bob, der Baumeister)

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