,----
| Dieses Jahr werde ich den Versuch, meinen Status zu halten aufgeben. Ich
| bin jetzt in der 6. Woche, mit einem leicht irregulären Trip Berlin ->
| Siegburg (Froscon) -> Amsterdam und dann Amsterdam -> Berlin in der
| Mitte. Von den Fahrten der vergangenen Wochen ist nicht eine Fahrt ohne
| massive Verspätungen, Freigabe der ersten Klasse wegen
| Klimaanlagenversagens oder anderen Materialversagens abgegangen.
`----
(er ist natuerlich selbst schuld, denn wer so bloed ist, waehrend einer
der vier problematischen jahreszeiten oder in den ferien mit dem zug zu
fahren, soll nachher nicht meckern)
immerhin hat die fuehrungsebene der DB AG die probleme erkannt:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bahn-manager-warnt-vor-problemen-im-winter/4573218.html
,----
| Für viele Reisende sei bereits der Kauf eines Fahrscheins ein Problem.
| "Die Menschen haben Angst, ein falsches Ticket zu kaufen." Die
| Bahn-Unternehmen und die Verkehrsverbünde müssten solche
| Zugangsbarrieren abbauen. Sein Unternehmen setze auf Pauschalfahrscheine
| wie das Schönes-Wochenende- oder das Quer-durchs-Land-Ticket.
`----
--
frobnicate foo
da freut Dich, gell? Gibt es noch andere die nur mit der Bahn fahren um
sich hinterher drüber aufregen zu können.
> (er ist natuerlich selbst schuld, denn wer so bloed ist, waehrend einer
> der vier problematischen jahreszeiten oder in den ferien mit dem zug zu
> fahren, soll nachher nicht meckern)
Das Isotopp-Problem scheint mir zu sein, daß jener - ganz allgemein -
nicht zu blöd ist, sondern zu schlau. Guck' Dir Angelique an, die hat
auch erfolgreich Mathematik studiert und dennoch ...
In jedem Falle ist es sehr gut, daß 'ex cathedra' den selbsternannten
'Geeks' [1] qua Hirtenbrief verkündet ward, "was man nicht will" - näm-
lich Bahnfahren.
Wenn ich da die Herren Haber oder Jerzembeck höre, die Bahn sei "eigent-
lich fast immer" einigermaßen pünktlich, dann war eine Richtigstellung
überfällig.
Aber wie gesagt, Kris Köhntopp ist klug und daher finden sich im Posting
noch einige wichtige intrinsischen Aussagen wie diese hier,
| Einige Male im Jahr fahre ich mit der Bahn. Einmal, weil ich auf diese
| Weise nicht 2 oder 3 Wochen im Voraus planen muß, sondern spontan buchen
| kann.
Genau. DAS ist der entscheidende Vorteil, sozusagen das Alleinstel-
lungsmerkmal des Verkehrsmittels "Bahn" gegenüber Fluggesellschaften.
Und genau DAS wird durch das Schnäppchensystem kompromittiert, und da
paßt
> | Sein Unternehmen setze auf Pauschalfahrscheine
> | wie das Schönes-Wochenende- oder das Quer-durchs-Land-Ticket.
auf wunderbare Weise.
Meine Frau und ich hatten vor ein paar Wochen die überaus angenehme
Gelegenheit, uns in einem ICE-Abteil zu dritt mehrere Stunden lang
mit einem der Bahn-Vorstände zu unterhalten.
Es handelt sich um einen überraschend gebildeten, humorvollen und
ausgesprochen intelligenten Menschen, der aber selbst zugibt, etwas
aus der Art geschlagen zu sein. Wir haben uns auch nur zu einem Teil
über Bahnfragen unterhalten; ich bin auch stets angepißt, wenn mich
jemand nach Feierabend etwas "zu Computern" fragt, womöglich noch etwas
zur "FritzBox" oder ähnlichem Unrat.
Es wurde keine Diskretion vereinbart, aber angesichts der erfrischend
offenen Einlassungen scheint sie mir geboten, deshalb hier nur soviel:
Mir scheint, daß das Bahnmanagement sich stark von Umfrageergebnissen
leiten läßt. "Wir müssen Service am Platz anbieten, die Fluggesellschaf-
ten reichen auch Zeitungen und die Umfragen bestätigen, daß dies ge-
wünscht wird". Nur: Wer kreuzt so einen Blödsinn an, wenn nicht die
Schnäppchenjäger? Der Vielfahrer hätte gerne Ruhe, Kinderfreiheit,
Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, weniger Ansagen, weniger widersprüchli-
che Informationen im Falle einer Fahrplanabweichung.
Klar gucke ich mir ab und zu die aktuelle Springer - Tittenmieze an
und die Wasabi-Nüsse schmecken auch gut - ich kaufe mir meine Reise-
utensilien aber liebend gern auch selber.
Eines hat mich persönlich erfreut und läßt mich hoffen:
Dieser Mensch hatt eine fundierte Abneigung gegenüber Unternehmensbera-
tungen und wäre bereit, etwas zu ändern. Eine technokratenfreie Bahn,
die wieder ihre Grundleistungen erbringt, ohne den Fahrgast so zu inkom-
modieren wie es die Fluglinien tun, wäre ein Traum.
Gruß Hans
Ich würde eher sagen: wer die Bahn nur als Rückfalllösung nutzt, weil
andere Verkehrsmittel versagen (siehe Kommentar #5) oder wegen hoher
Auslastung keine Last-Minute-Sparschnäppchen mehr haben, der wird auch
überdurchschnittlich viel Bahnversagen erleben. Wer täglich fährt, bei
dem mittelt sich das raus. Bei mir jedenfalls.
Stefan
Es gibt durchaus Gründe, warum man keine Abteile mehr möchte. Ich weine
den Dingern keine Träne nach.
mawa
--
http://www.prellblog.de
> Es gibt durchaus Gründe, warum man keine Abteile mehr möchte. Ich weine
> den Dingern keine Träne nach.
Eine individuelle Klimaregelung bekommst du erst, wenn du jeden Sitz
in eine eigene Telefonzelle einbaust - bis dahin hat ein Abteil alle
Nachteile, die ein Großraum auch hat, bei schlechterer Raumausnutzung,
schlechterer Sicht nach draußen und anderen Nachteilen, die ich jetzt
nicht anfange, aufzuzählen.
Abteile sind das letzte Relikt der Postkutsche.
Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
Alp Grüm 2011: www.debx.de/2011
> Abteile sind das letzte Relikt der Postkutsche.
Das wär' 'was.
Dann aber bitte auch noch eigene Eingangstüren.
Gab's 'mal.
Was das Abteil betrifft:
- im Abteil kann man schlafen
- im Abteil kann man sich ruhig über vertrauliche Dinge unter-
halten
- oder bezüglich vertraulicher Dinge telephonieren,
- ohne dabei andere zu stören.
- Abteile schirmen Kinderlärm ab
- generell setzt sich keiner dazu, sodaß man Bewegungsfreiheit
und Intimsphäre genießt
- andererseits kann man sich gut und interessant mit ausgewählten
Fahrgästen unterhalten, jetzt letztens gerade habe ich sehr
ein Gespräch über Anna Seghers "Gerechten Richter" genossen.
Undenkbar in so einem Großraum-Puff mit kreischbunten Sport-
taschen.
- Und ja, mir ist die allegemeine ICE-Temperatur im Sommer zu
kalt.
- Man kann die Ansagelautstärke reduzieren:
http://blog.zugschlus.de/uploads/stille_im_ice.jpg
Als Fahrgast interssieren mich Raumausnutzung und betriebliche
Belange erstmal nicht.
Gruß Hans
> Abteile sind das letzte Relikt der Postkutsche.
konventionelle kraftfahrzeuge sind im wesentlichen die nachfolger der
postkutsche, unter verzicht auf den kutscher. deshalb konnten sie sich
langfristig auch nicht am markt durchsetzen.
--
frobnicate foo
> Was das Abteil betrifft:
>
> -
>
> -
>
> - [...],
Das sind ausnahmslos Vorteile, die dann zutreffen, wenn Du ein Abteil
zur Alleinbenutzung hast. Das ist aber eher der Ausnahme- als der
Regelfall, auch in der ersten Klasse (nach meiner Erfahrung
jedenfalls, und auf den von mir benutzten Strecken). Und dann ist es
genau umgekehrt.
> Als Fahrgast interssieren mich Raumausnutzung und betriebliche
> Belange erstmal nicht.
Die meisten Fahrgäste interessieren sich genau so lange nicht dafür,
wie sie dafür nicht mehr Geld bezahlen müssen. Wenn ich (und das gilt
auch in der Ersten) die Wahl habe, mit drei mir völlig fremden
Personen über eine längere Strecke ein Abteil zu teilen oder mit x
Personen einen Großraum, bevorzuge ich Letzteren - wobei die meisten
von Dir genannten Gründe dafür ausschlaggebend sind.
Gruß - Reinhard
Aber selbst wenn ich selbst im Grossraumwagen sitzen muss, gibt es
an den Tischen haeufig Menschen, die in Abteilen deutlich
umweltvertraeglicher aufgehoben waeren (und der Platzbedarf pro
Passagier, ergo die Kosten fuer die Bahn duerfte in diesem Fall
aehnlich gross sein).
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Für kleine Genießer - murren mit Stefan!
(Sloganizer)
> Das sind ausnahmslos Vorteile, die dann zutreffen, wenn Du ein Abteil
> zur Alleinbenutzung hast. Das ist aber eher der Ausnahme- als der
> Regelfall,
Ich weiß nicht, was Du machst - oder unterläßt - , aber Anne und ich
habe in 9 von 10 Fahrten ein Abteil für uns allein.
> Die meisten Fahrgäste interessieren sich genau so lange nicht dafür,
> wie sie dafür nicht mehr Geld bezahlen müssen.
Ich bin kein Massenmarkt.
> Wenn ich (und das gilt
> auch in der Ersten) die Wahl habe, mit drei mir völlig fremden
> Personen über eine längere Strecke ein Abteil zu teilen oder mit x
> Personen einen Großraum, bevorzuge ich Letzteren - wobei die meisten
> von Dir genannten Gründe dafür ausschlaggebend sind.
ACK.
Man hat aber oft auch Glück.
Mal ein eher trauriges Beispiel: Ein Ehepaar setzt sich zu mir ins
Abteil, ich helfe beim Anschlußsuchen, das - Überraschung - infolge
von Verspätung notwendig wird. Stellt sich heraus, hier hat ein
Elternpaar seinen Sohn, der am Zielort studierte, durch einen Unfall
verloren. Die beiden wollen durch das Aufsuchen bestimmter Orte
ihrem Kind nahe sein. Es hat den beiden sehr gutgetan, mit jemandem
darüber zu sprechen, zumal ich - es ist schon etwas her - im ungefäh-
ren Alter ihres Sohnes war.
Diese Schilderung beißt sich nur scheinbar mit 'Glück'; ich habe es
seinerzeit als eine Art Freude empfunden, ein bißchen dazu beitragen
zu können, unerträgliche Schmerzen zu lindern.
Lustig dagegen war jetzt unser "Gegenangriff": Weil ein Zub im Gammel-
IC Berlin - Amsterdam wie üblich die 1. Klasse freigegeben hatte, damit
die armen Schüler das renovierte Comfort-Abteil demolieren konnten,
haben wir uns "gerächt" und das Dienstabteil besetzt.
Das gab natürlich richtig Zoff mit dem drinsitzenden Zub, aber hinterher
hatten wir doch viel Spaß mit guter gemeinsamer Unterhaltung, beispiels-
weise kennen wir jetzt *noch* lustigere Hintergründe zu den armen, armen
Schülern, die in Bielefeld wegen Al^H^HÜberhitzung kollabiert waren -
und zur Frau Lehrerin.
Wenn mir irgendwelche Mitinsassen nicht passen, kann ich immer noch
umziehen.
Gruß Hans
> Was das Abteil betrifft:
>
> - im Abteil kann man schlafen
Früher konnte man sich sogar zwei gegenüberliegende Sitze zu einer
relativ bequemen Liege zusammenschieben. Das war AFAIR auch ein
(von vielen Bundeswehr-Wochenendheimfahrern genutztes) Privileg
der 2. Klasse, denn in der 1. Klasse waren die Sitze viel zu weit
auseinander.
> - im Abteil kann man sich ruhig über vertrauliche Dinge unter-
> halten
>
> - oder bezüglich vertraulicher Dinge telephonieren,
>
> - ohne dabei andere zu stören.
>
> - Abteile schirmen Kinderlärm ab
>
> - generell setzt sich keiner dazu, sodaß man Bewegungsfreiheit
> und Intimsphäre genießt
Die Bahn ist an einer hohen Auslastung interessiert und kürzt ihre
Züge soweit, daß die überwältigende Mehrzahl der Reisenden eben
nicht allein in vier- oder sechssitzigen Abteil sitzt. Sofern ich
überhaupt noch Abteile erlebe, ist das die absolute Ausnahme.
Schlimmer noch: Viele Strecken werden gar nicht nachfragegerecht
bedient, so daß Abteile die Lage wegen ihrer ungünstigeren
Platznutzung nur verschlimmern würden.
Da verkehrt sich der Vorzug dann in sein Gegenteil. In einem
Großraumwagen fühle ich mich privater, da hier die vielen Zeugen
für eine viel stärkere soziale Kontrolle der Umgebung sorgen.
Heimliches Rauchen im Nichtraucherbereich beispielsweise habe ich
noch niemals im Großraumwagen, sondern nur in Abteilen erlebt, von
den sonst üblichen Orten wie dem WC oder den Wagenübergängen
einmal abgesehen. Im Abteil hatte der Raucher nur höchstens fünf
anstatt 50 Mitreisende gegen sich.
Das Bestreben nach immer leichteren Fahrzeugkonstruktionen macht
die Wände zwischen Abteilen ohnehin zu einer rein optischen
Angelegenheit. Es gab mal IC-Wagen, in denen diese Trennung durch
gläserne Wände in ganz eigenartiger Weise angedeutet wurde. Der
Designer konnte sich anscheinend nicht entscheiden, ob er einen
Großraum- oder Abteilwagen entwerfen würde.
> - andererseits kann man sich gut und interessant mit
> ausgewählten
> Fahrgästen unterhalten, jetzt letztens gerade habe ich sehr
> ein Gespräch über Anna Seghers "Gerechten Richter" genossen.
> Undenkbar in so einem Großraum-Puff mit kreischbunten Sport-
> taschen.
Mir erscheint die Kontaktaufnahme in einem Großraumwagen leichter,
auch weil das Beisammensitzen weniger erzwungen ist, zumindestens
solange der Zug nicht gerade brechend voll ist.
> - Man kann die Ansagelautstärke reduzieren:
> http://blog.zugschlus.de/uploads/stille_im_ice.jpg
Ich habe den Eindruck, daß derartige Verstellmöglichkeiten
regelmäßig defekt sind.
--
Mit freundlichen Grüßen
Lars P. Wolschner
> Fr�her konnte man sich sogar zwei gegen�berliegende Sitze zu einer
> relativ bequemen Liege zusammenschieben. Das war AFAIR auch ein
> (von vielen Bundeswehr-Wochenendheimfahrern genutztes) Privileg
> der 2. Klasse, denn in der 1. Klasse waren die Sitze viel zu weit
> auseinander.
Nein, man konnte vier Sitze ausziehen und hatte so ein sch�nes
Doppelbett. Im Zusammenhang mit den damals serienm��igen Vorh�ngen
erinnere ich mich an manche sch�ne Stunde auf der Rheinstrecke.
> Die Bahn ist an einer hohen Auslastung interessiert und k�rzt ihre
> Z�ge soweit,
Naja, Auslastung ist eben nicht alles, Erl�se z�hlen.
> Heimliches Rauchen im Nichtraucherbereich beispielsweise habe ich
> noch niemals im Gro�raumwagen, sondern nur in Abteilen erlebt,
Nun, wir haben 25% Raucher, da bietet sich doch ein Abteil geradezu
zum Rauchen an.
> Im Abteil hatte der Raucher nur h�chstens f�nf
> anstatt 50 Mitreisende gegen sich.
Fr�her war alles besser. "Rauchen nur mit Zustimmung aller Mitrei-
senden gestattet".
>> - Man kann die Ansagelautst�rke reduzieren:
>> http://blog.zugschlus.de/uploads/stille_im_ice.jpg
>
> Ich habe den Eindruck, da� derartige Verstellm�glichkeiten
> regelm��ig defekt sind.
Hier fehlt halt das 'Guerilla-Kit' f�r Bahnfahrer. K�nnte man ja
'mal zusammenstellen.
Gru� Hans
Trifft für leere Abteile zu. Aber auch für leere Großräume.
> - Abteile schirmen Kinderlärm ab
Oooch, die Gitarrenspielerin im IC2071 neulich fanden wir alle ganz nett.
> - generell setzt sich keiner dazu, sodaß man Bewegungsfreiheit
> und Intimsphäre genießt
Hier könnte man jetzt einen Kommentar über dein Erscheinungsbild
einfügen :-> Ab einem gewissen Füllstand setzt sich auch im Abteil
jemand dazu. Das kann nett werden oder nicht. Und wenn der Zug wirklich
voll ist, wird es mit den Beinen eng.
> - Und ja, mir ist die allegemeine ICE-Temperatur im Sommer zu
> kalt.
Dann bist du vermutlich noch nicht in CD-Abteilwagen gefahren. Bis auf
in dem Zug, wo die Klima nicht ging (eben jener 2071) fanden alle meine
Mitreisenden die Dinger zu kalt oder zu zugig.
Bei Nachtfahrten bevorzuge ich ja Abteile wegen der Möglichkeit, das
Licht auszuschalten, um aus dem Fenster schauen zu können. Ansonsten
eher Großraum. Schon weil man da eher einen Platz der Marke "setzt sich
keiner dazu" findet.
Stefan
> Nein, man konnte vier Sitze ausziehen und hatte so ein schönes
> Doppelbett.
Nein, man konnte sechs Sitze ausziehen und hatte geradezu eine
Spielwiese. *hust*
Aber das kenne ich (auslastungsbedingt) eigentlich nur aus dem
naheliegenderweise eingestellten Kurswagen Frankfurt-Wien im
ebenfalls eingestellten Orient-Express.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Nur beerben ist pummeliger als toben! Stefan: Für kleine Schussel!
(Sloganizer)
Wenn man dann noch die Vorhaenge zuzog und den Vierkant benutzte...
Das war, glaube ich, der Nachtzug Berlin-Krakow :-)
Dirk
--
Es herrschen zensurähnliche Zustände. Ich kann verstehen, wenn
Menschen das umgangssprachlich Zensur nennen. Ich tue das auch.
> Wenn man dann noch die Vorhaenge zuzog und den Vierkant benutzte...
> Das war, glaube ich, der Nachtzug Berlin-Krakow :-)
Wo ließ sich denn das Abteil damit von innen verriegeln? Das Schloß
sitzt doch draußen und ist nur vom Gang aus erreichbar.
Von innen verriegeln ging auch, aber anders. Vierkant nützte da nix.
> Wo ließ sich denn das Abteil damit von innen verriegeln? Das Schloß
> sitzt doch draußen und ist nur vom Gang aus erreichbar.
Wer Lust auf derartiges hat, kann sich (noch) einen passenden Wagen
in den verbliebenen OeBB-Nachtzuegen suchen. Das, was tagsueber als
Damen- bzw. Stillabteil vorgesehen ist, wird auf Nachtfahrten als
gewoehnliches Abteil ausgeschildert, hat aber natuerlich immer noch die
Verriegelung.
> Von innen verriegeln ging auch, aber anders. Vierkant nützte da nix.
Auch in diesem Fall: ohne Vierkant.
Servus,
stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Der dusslige Spaß öliger Esel. Stefan!
(Sloganizer)
>Es gibt durchaus Gründe, warum man keine Abteile mehr möchte. Ich weine
>den Dingern keine Träne nach.
Ich auch nicht - irgendwie hatte ich da fast immer Pech, siebenköpfige
türkische Großfamilie kommt zu mir ins Sechserabteil, oder stinkende
Asis verpesten das Teil, oder eine mäkelnde Omi kommt hinzu und
fordert, das Fenster zu schließen und läßt sich lieber bei 35 Grad
dünsten, weil "von dem Zug holt man sich ja den Tod". Das
"hoffentlich" habe ich mir verkniffen, nicht aber "is' ja 'n Zug, da
zieht es eben".
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>- im Abteil kann man schlafen
Im Großraum auch.
>- im Abteil kann man sich ruhig über vertrauliche Dinge unter-
> halten
>
>- oder bezüglich vertraulicher Dinge telephonieren,
>
>- ohne dabei andere zu stören.
Außer, die Anderen sind halt doch da.
>- Abteile schirmen Kinderlärm ab
Hör' mir auf, ich hatte da häufig das Pech, daß die genau zu mir ins
Abteil kamen.
Nein, ich kann auf die Büchsen verzichten.
>Da verkehrt sich der Vorzug dann in sein Gegenteil. In einem
>Großraumwagen fühle ich mich privater, da hier die vielen Zeugen
>für eine viel stärkere soziale Kontrolle der Umgebung sorgen.
ACK, den Eindruck habe ich auch - allerdings verzichte ich nach
Möglichkeit auf Abteile, meine Erfahrungen sind aus der Zeit um 1990,
und aus der "Bimz-statt-ICE-Zeit".
an der Oberkante der Tuer.
Das war DAMALS (tm), ich glaube, so um 87,88. Und irgendein
plueschiger PKP-Erste-Klasse-Abteilwagen.
> Ich auch nicht - irgendwie hatte ich da fast immer Pech, siebenköpfige
> türkische Großfamilie kommt zu mir ins Sechserabteil, oder stinkende
> Asis verpesten das Teil,
Früher konzentrierten sich die, ahem, Herrschaften auf die Raucher-
abteile, damit die fette, faule Asi-Mami nicht so oft aufstehen mußte,
wenn sie quarzen wollte.
Gruß Hans
Geht´s noch bisschen menschenverachtender?
--
Gruß
Karl Friedrich
>Wobei für mich noch ein deutlicher Unterschied zwischen den
>Bimz-Großabteilen und einem echten Großraumwagen (Bpmz, ICE2) ist.
Ich hatte leider paarmal das Vergnügen, da in den Sechserabteilen zu
landen.
>Sogar der Railjet-Ampz bekommt durch den Mittelteiler ein etwas
>humaneres Gefühl als sein ICE2-Pendant.
Die Größe stört mich nicht, nur zu kleine Abteile missfallen mir.
>Früher konzentrierten sich die, ahem, Herrschaften auf die Raucher-
>abteile, damit die fette, faule Asi-Mami nicht so oft aufstehen mußte,
>wenn sie quarzen wollte.
Ja, dennoch hat es zweifelhafte Leute nicht davon abgehalten, sich zu
mir ins NR-Abteil quetschen zu müssen. Die netten Kontakte dagegen,
die, an die man sich gerne erinnert, hatte ich meist im Großraum.
>Geht�s noch bisschen menschenverachtender?
Du ertr�gst die Realit�t nicht? Solcherlei Leute bev�lkern leider den
�PNV, je nach Region durchaus in bemerkenswerter Anzahl, und die
genannten Eigenschaften vermittelns sie selbst durch ihr Auftreten,
durch ihre Erz�hlungen und Gespr�che und oftmals durch ihre
Ausd�nstungen.
Auf gut Deutsch, wenn da ein 150-Kilo-Weib mit speckigen Klamotten und
fettigen Haaren und einem Gestank zum Davonlaufen am Telephon lauthals
erz�hlt, wie sie der Beh�rde die Kohle f�r dies und das 'rausgeleiert
hat, was sie vorgeblich f�r ihre Kinder braucht, um sich dann die neue
Playstation davon kaufen zu k�nnen, ja, dann bezeichne ich die
durchaus als fette, faule Asi-Mami. So erlebt vor nicht allzu langer
Zeit...Du magst sie vielleicht als ein armes, bedauernswertes Opfer
der Gesellschaft oder ihrer Umgebung bezeichnen. Ich pers�nlich hasse
solche Euphemismen. Daf�r darfst Du mich auch als arroganten Arsch
bezeichnen, ohne zu schleimen.
Danke, Ende.
Ein kleines Bisschen hast du recht, aber ich habe was gegen
Verallgemeinerungen.
--
Gruß
Karl Friedrich
> Karl Friedrich Siebert <k.f.s...@online.de> wrote:
>
>>Geht´s noch bisschen menschenverachtender?
>
> Du erträgst die Realität nicht? Solcherlei Leute bevölkern leider den
> ÖPNV, je nach Region durchaus in bemerkenswerter Anzahl, und die
> genannten Eigenschaften vermittelns sie selbst durch ihr Auftreten,
> durch ihre Erzählungen und Gespräche und oftmals durch ihre
> Ausdünstungen.
>
> Auf gut Deutsch, wenn da ein 150-Kilo-Weib mit speckigen Klamotten und
> fettigen Haaren und einem Gestank zum Davonlaufen am Telephon lauthals
> erzählt, wie sie der Behörde die Kohle für dies und das 'rausgeleiert
> hat, was sie vorgeblich für ihre Kinder braucht, um sich dann die neue
> Playstation davon kaufen zu können, ja, dann bezeichne ich die
> durchaus als fette, faule Asi-Mami.
>
Wieso? Ich würde sie als erfolgreiche Unternehmerin (Ich-AGIn) bezeichnen,
die weiß, wie man in dieser Gesellschaft Gewinn (=Eigennutz) macht. So wie
auch die DB stolz verkündet, was sie an Geld kassiert, während sie die
Vorortbahn der Hauptstadt eines großen Industrielandes ruiniert hat und die
Bahnverbindung zwischen zwei Großstädten hier in der Nähe bis zur Sperrung
wegen Baufälligkeit verkommen ließ. Auch darüber ärgern sich manche, aber
schmälert das etwa den in Geld ausgedrückten Erfolg?
Vielleicht sind der 'Gestank zum Davonlaufen' und das Telefonat nur für dich
eine Belästigung - warum sollen andere darauf Rücksicht nehmen, wenn es
ihnen nichts nutzt? Oder es war sogar ein bewußt eingesetzte Mittel, um
sich Platz im Abteil zu verschaffen, analog zum Vergraulen von Radfahrern
bei führenden Logistikdienstleistern. Das wäre noch cleverer, als es auf
den ersten Blick aussieht. Und warum soll sie sich von staatlichen Geldern
(deren Zweckgebundenheit ich hier genausowenig beurteilen kann wie deren
Existenz) nicht eine Playstation kaufen, wenn die DB sich davon Arriva
kauft oder dem Mehdorn ein Schloß spendiert?
Ich finde, die Frau verhält sich vollkommen systemgerecht erfolgsorientiert.
Würden wir alle so handeln, hätten wir alle mehr Geld, die Krise wäre zu
Ende, und der Wohlstand bräche aus. Wie ich gerade gelesen habe, ist unser
großes Vorbild Josef Ackermann gerade wieder in Berlin zu diesem Zweck
vorstellig - da war die Dame ja doppelt clever, daß sie ihre eigenen
Schäfchen schon im Trockenen hat, während andere noch strampeln müssen.
Dagegen sollte man nicht den Neid auspacken, sondern selber reinklotzen.
Auch Subventionsbeschaffung ist nämlich ehrliche harte Arbeit, so wie
Autoabwracken, Kriegführen und An-die-Börse-gehen. Möglicherweise macht das
alles sogar schon mehr als 50% vom Bruttosozialprodukt aus, und wenn nicht,
dann wird es bald soweit sein. Zum Glück!
Gruß
Knut
Hans hält es für einen emanzipatorischen Akt, möglichst vulgär zu sein,
weil er sich als einer der beiden letzten Menschen, die in Deutschland
noch arbeiten, stark genug fühlt, das Euphemismusrad im Alleingang
mehrere Umdrehungen zurückzukurbeln.
mawa
--
http://www.prellblog.de
Das Problem ist, dass Abteilwagen den Fahrgastwechsel verzögern, weil
sie schlechter zu überblicken sind und die Leute dazu tendieren, ein
Abteil für sich finden zu wollen. Der subjektive Füllgrad aus der
Laienperspektive steigt außerdem noch schneller als beim Großraum - ein
Großraumwagen wird als voll empfunden, wenn ungefähr drei von sechs, ein
Abteilwagen hingegen bereits, wenn ein bis zwei von sechs Plätzen belegt
sind. Umso mehr Längsverkehr und unnötiges Rumstehen im Gang
resultieren. Das ist für mich mit das wichtigste Argument gegen die Dinger.
Ich weiß, dass das rein anekdotisch ist, aber subjektive
Einzelerlebnisse sind empirischen Erhebungen laut Bonfigt als Quelle
gesicherter Erkenntnis erheblich vorzuziehen.
mawa
--
http://www.prellblog.de
Richtige Flugzeugatmosphäre eben. Kein Wunder, daß der Mehdorn gut bei Air
Berlin ankam.
Gruß
Knut
I doubt that.
Die Leute stroemen in jedem Fall einmal ohne Ruecksicht auf Verluste
in den Wagen. Dort blockieren sie einander dann entweder durch
Suchen eines Abteils, oder durch Verstauen des Gepaecks - mir fallen
bei den OeBB-EC (wo es noch reichlich Abteilwagen gibt) jedenfalls
absolut keine Unterschiede an den Tueren auf.
> Der subjektive Füllgrad aus der Laienperspektive steigt außerdem
> noch schneller als beim Großraum - ein Großraumwagen wird als voll
> empfunden, wenn ungefähr drei von sechs, ein Abteilwagen hingegen
> bereits, wenn ein bis zwei von sechs Plätzen belegt sind.
Beim Grossraumwagen stimme ich Dir zu, aber ein Abteil mit zwei
Fahrgaesten empfinde ich noch als angenehm, denn es gibt jedenfalls
noch einen weiteren Platz mit Beinfreiheit (und wer den Mittelplatz
als nachteilig ansieht irrt: es ist naemlich genau derjenige, bei
dem einem die Beinfreiheit so gut wie immer erhalten bleibt).
> Ich weiß, dass das rein anekdotisch ist, aber subjektive
> Einzelerlebnisse sind empirischen Erhebungen laut Bonfigt als
> Quelle gesicherter Erkenntnis erheblich vorzuziehen.
Tja, meine Beobachtungen sind ebenso empirisch, sprechen aber eine
andere Sprache. Das einzige Argument fuer Grossraumwagen ist in
meinen Augen, dass sich die Passagiere dichter schlichten lassen
(natuerlich nur dann, wenn es wenige Tischgruppen gibt). Das muss
ich jetzt nicht unbedingt gut finden.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Stefan - sehnende Liebe, die nimmerdar pfeift.
(Sloganizer)
Wobei man das nicht ausschliesslich den dummen Passagieren anrechnen
kann. Die Reihenfolge der Sitzplatznumerierung erschliesst sich
Leuten mit mathematischer oder technischer Ausbildung nach einigen
Minuten des Hinsehens, allen anderen wird sie jedoch auf ewig
verborgen bleiben. Und _beschleunigt_ wird die Suche dadurch
bestimmt fuer genau gar niemanden.
Wenn man schon den Fahrgastwechsel beschleunigen will, dann waere
das einmal ein ganz einfach umzusetzender Punkt.
> Richtige Flugzeugatmosphäre eben. Kein Wunder, daß der Mehdorn gut
> bei Air Berlin ankam.
Jupp. Aber weil's bei euch so toll laeuft, muessen wir das jetzt
natuerlich unbedingt kopieren: <http://kurier.at/wirtschaft/4148645.php>.
Und ich hatte echt gehofft, dass uns _einmal_ etwas erspart bleibt.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Stefan. Für klamme Koepfe, für romantische Stunden!
(Sloganizer)
> On Mon, 05 Sep 2011 22:22:17 Hans Bonfigt wrote:
>>> Früher konnte man sich sogar zwei gegenüberliegende Sitze zu einer
>>> relativ bequemen Liege zusammenschieben. [...]
>
>> Nein, man konnte vier Sitze ausziehen und hatte so ein schönes
>> Doppelbett.
>
> Nein, man konnte sechs Sitze ausziehen und hatte geradezu eine
> Spielwiese. *hust*
>
Klassenfahrt Mannheim-Rom, Nacht-D-Zug, die "Spielwiese" reichte für
fünf Sardinen in Löffelchenlage, alle zwei Stunden wurde der(*) sechste
draussen auf dem Gang von seinem Ausklappsitz abgelöst.
Hans
*: Das Abteil war gemischt belegt, aber die Damen wurden schlafen
gelassen.
> an der Oberkante der Tuer.
Schon, aber...
> Das war DAMALS (tm), ich glaube, so um 87,88. Und irgendein
> plueschiger PKP-Erste-Klasse-Abteilwagen.
... mag jetzt sein, dass PKP das anders gemacht hat, aber sowohl DB
wie auch DR hatten das Vierkantschloss außen am Abteil im oberen
Türrahmen. Das heißt, der Riegel griff von oben in die geschlossene
Schiebetür ein und ließ sich nur von außen betätigen.
Ich nehme stark an, dass man das auch bei heute verwendeten
Abteilwagen noch so vorfindet, habe aber lange nicht mehr drauf
geachtet.
Genau diese Nummerierungsfolge ist übrigens AFAIK international normiert
und die böse Bahn kann dafür nix. Masagn.
mawa
--
http://www.prellblog.de
> > Wobei man das nicht ausschliesslich den dummen Passagieren anrechnen
> > kann. Die Reihenfolge der Sitzplatznumerierung erschliesst sich Leuten
> > mit mathematischer oder technischer Ausbildung nach einigen Minuten des
> > Hinsehens,
>
> Genau diese Nummerierungsfolge ist übrigens AFAIK international normiert
> und die böse Bahn kann dafür nix. Masagn.
Was sie natuerlich um keinen Deut uebersichtlicher macht.
Welchen Sinn hat es btw (noch), so etwas international zu normieren?
Zusammengehoerige Plaetze kann man damit auch nicht besser garantieren,
als wenn man die Nummern intuitiv vergibt, und ansonsten faellt mir
gerade nicht viel dazu ein.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Geht nicht!? Aber, aber - es gibt doch Stefan!
(Sloganizer)
>
> Was sie natuerlich um keinen Deut uebersichtlicher macht.
>
> Welchen Sinn hat es btw (noch), so etwas international zu normieren?
> Zusammengehoerige Plaetze kann man damit auch nicht besser garantieren,
doch genau darum geht es, vierer am Tisch haben damit immer die gleichen
Nummern, oder sollten es zumindest.
Unabhängig vom Besitzer des Wagens. Funktioniert heute sicherlich nicht
mehr immer aber warum das ganze jetzt noch ändern?
Ja, aber doch nur, wenn ueberhaupt Vierergruppen vorhanden sind, und das
steht dann erst nirgendwo.
Ich reserviere nicht oft, und schon gar nicht mehrere Tickets, daher fehlen
mir hier die Erfahrungen. Unlaengst habe ich das einmal getan und prompt
zwei Sitze _hintereinander_ bekommen. Da war halt gerade kein Vierer...
> Unabhängig vom Besitzer des Wagens. Funktioniert heute sicherlich nicht
> mehr immer aber warum das ganze jetzt noch ändern?
Weil mir z.B. bei meiner Rueckreise aus London ein Maedel untergekommen
ist, das erst einmal voellig verwirrt (und natuerlich mit Rollkoffer im
Schlepptau) den ganzen Wagen suchend abgeklappert hat. Am letzten Platz
sass ich, weshalb sie mich dann um Hilfe bat - ihre Platznummer lag in etwa
in der Haelfte des Wagens, was ich ihr auch sagte. Sie zog wieder ab, hat
den Platz aber wohl neuerlich ueberlesen und ist dann zu guter letzt im
naechsten Wagen verschwunden (und dort vermutlich ueber einen
unreservierten Platz gestolpert, sie kam nicht wieder).
Das war jetzt eher ein Extremfall; Leute, die zwei oder drei Reihen zu weit
laufen und dann gegen den Strom zurueckschwimmen muessen, erlebe ich aber
recht haeufig. Wozu?
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Entzücken, mehr als man glaubt. Stefan: superb und wichtig.
(Sloganizer)
>... mag jetzt sein, dass PKP das anders gemacht hat, aber sowohl DB
>wie auch DR hatten das Vierkantschloss au�en am Abteil im oberen
>T�rrahmen. Das hei�t, der Riegel griff von oben in die geschlossene
>Schiebet�r ein und lie� sich nur von au�en bet�tigen.
Ich habe mich mal in den 80ern in einem DB-Wagen in's Abteil
eingeschlossen...mit einem M�dl... Aber frag mich nicht, was das f�r
eine Karre war, stinknormaler Nahverkehrszug jedenfalls.
Aber am liebsten sind mir die, die dann - nachdem sie sich in Wagen
Vier gegenueberstehen und der eine nach Wagen Zwei will und der andere
nach Wagen Sechs - mit ihren Rollkoffern voreinanderstehen wie die
Ziegenboecke auf der Bruecke...
Dass die Dinger auch Henkel haben, ist den Besitzern oft unbekannt.
Du verunsicherst mich. Ich bilde mir sehr stark ein, dass die Schloesser
frueher auch von innen erreichbar waren, dass man erst spaeter da Bleche
davorgeschraubt hatte.
Bei offener Tuer haette meine damalige Begleitung sicher protestiert.
Dirk
--
Es herrschen zensur�hnliche Zust�nde. Ich kann verstehen, wenn
Da mu� ich Dir ganz klar widersprechen. Es gibt auch Fahrzeuge
diverser Bahngesellschaften, bei denen die Sitze von 1-x
durchnumeriert sind und keine L�cken � la 11-16, 21-26, ...
existieren. Man also einfach ziemlich sicher davon ausgehen
kann, da� nach Platz 45 Platz 46 kommt. Trotzdem laufen die
Leute wie bl�de durch den Wagen. Die Renfe geht bei einigen
Triebwagen sogar soweit, da� die Sitzpl�tze durch den
gesamten Zug fortlaufend numeriert sind und damit noch nicht
mal eine Verwechslungsgefahr besteht, statt Platz 46 in Wagen 3
Platz 46 in Wagen 4 aufzusuchen. Trotzdem wei� ich nicht,
wieviele selbst f�r eine durchgehende Numerierung zu bl�d sind,
aber es sind etliche.
Gru�,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
> Du verunsicherst mich. Ich bilde mir sehr stark ein, dass die Schloesser
> frueher auch von innen erreichbar waren, dass man erst spaeter da Bleche
> davorgeschraubt hatte.
Das war bei Liegewagen so. Da wurde die Achse vom Schloss durchgeführt
nach innen und da konnte man die mit einem Knebel betätigen. Die hätte
man dann von Außen per Vierkant aufschließen können, ohne nicht.
Die Bm 23x hatten das innen jedenfalls nicht.
> wenn man einmal im
> Doppelstockschlafwagen nach seinem Hasenstall gesucht hat
Das war da, wo die groß angeschriebenen Abteilnummern und die klein
angeschriebenen Platznummern nicht oder nicht erkennbar miteinander
korrelieren?
Gruß - Reinhard
Das ist auch in den Einstᅵckern so. Platznummern aufsteigend,
Abteilnummern absteigend. Irgendeinen Sinn macht das sicherlich.
Gruss,
Martin
Das war dann also kein oeffentlicher Nahverkehr, sondern privater?
SNCB
Christoph
Doch, aber die werden so schwer gepackt (weil rollen so leicht ist)
dass sie nicht mehr gehoben werden können.
Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
> Das war jetzt eher ein Extremfall; Leute, die zwei oder drei Reihen zu weit
> laufen und dann gegen den Strom zurueckschwimmen muessen, erlebe ich aber
> recht haeufig. Wozu?
Den Extremfall hatte ich mal in der Schweiz, Sonntags nach Neujahr, also
extrem volle Z�ge (R�ckreiseverkehr mit Skitouristen). Da hatte die SBB es
geschafft, die Wagen genau anders herum zu reihen, als auf dem
Wagenstandsanzeiger angegeben war.
Das Resultat war nat�rlich, da� Leute, die hinten eingestiegen sind, durch
den ganzen Zug nach vorne mu�ten und umgekehrt. Und das mit wirklich viel
Gep�ck (Skis�cke, Rucks�cke mit Skistiefeln dran, Koffer). Irgendwo in der
Zugmitte kam es dann zum unvermeidlichen Stau. Da konnte man sich dann nur
mit M�he und Not aneinander vorbeibugsieren, ich hatte zum Gl�ck nur einen
Rucksack dabei, den mu�te ich dann �ber den Kopf halten, um �berhaupt
durchzukommen. Das waren dann so Szenen, wie man sie eigentlich nur aus
Dokumentarfilmen �ber Indien oder Pakistan kennt. Fehlten eigentlich nur
noch die Passagiere auf dem Dach ;-)
Gr��e,
Frank
http://www.youtube.com/watch?v=KxQsJvFmD_o
*scnr*
>> Wer weiᅵ, vielleicht stand der Wagen ja auf einem Ausziehgleis. :-)
>>
> Oder war es ein Triebwagen?
Oder beides...
-chriz, der auch mal sein Nivo etwas absenken wollte,
Am ehesten wohl ein Bei-Schlaf-Wagen.
(mit zus�tzlichem Antrieb w�re es ein Trieb-Schlaf-Wagen)
SCNR,
Michael
>Die P�nktlichkeit ist ein Faktor, der mich dazu bringt, an Karma oder
>etwas �hnliches zu glauben.
>Ich bringe so ca. 90000 km Fernverkehr pro Jahr zusammen und meine
>Z�ge sind fast immer p�nktlich.
>Hans liegt sicher bei 100000 km pro Jahr und ist st�ndig versp�tet
>und verpa�t Anschl�sse.
Interessant. Vielleicht liegt es auch an der Region, in der ihr
unterwegs seid?!
Mich wollte neulich die Zubine in Wagen 14 eines ICE 1 noch einen
Wagen weiter nach vorne schicken, weil sie sich in Wagen 13 wähnte und
die Oma, die sie in begleitete, im völlig leeren Zug unbedingt auf
ihren reservierten Fensterplatz (entgegen der Fahrtrichtung) wollte.
Meinen Spruch "Gerne, wenn Sie mir aufschließen" hat sie nicht
verstanden, und das nachgelegte "einen Wagen weiter vorne gibt es nur
Platz für zwei Menschen, und der eine, der da schon sitzt, wird dafür
bezahlt" auch nicht.
Schon was gefunden:
http://www.bahn.de/p/view/angebot/preis/reservierung.shtml
Und dann den Reiter "Tipps und Hinweise" wählen:
"Gültigkeit der Reservierung
Ihre Sitzplatzreservierung wird bis 15 Minuten nach Abfahrt des Zuges
aufrechterhalten."
Unter dem Suchbegriff "bahn reservation verfällt" findet Tante Google
auch diverse Zeitungsartikel zum Thema.