Am 21.03.2018 um 22:07 schrieb Klaus Jacoby:
> Im Nahverkehr (tarifliche Gleichstellung der Bahnhöfe in München) gibt
> es eine Zugbindung für die S-Bahnlinie S7, aber keine Angabe eines
> Zuges.
Der Käufter dieses Tickets hat hier beim Ticketkauf offenbar irgendeine
Station entlang der Linie S7 angegeben. Der Name der Station wird wegen
der tariflichen Gleichstellung nicht eingetragen.
> Nach Meinung der ÖBB darf man mit dieser Fahrkarte zwar jede S7,
> aber keine andere S-Bahn zwischen Hbf und Donnersberger Brücke benutzen.
Wenn es mehrere mögliche S-Bahnen gibt, wird auf dem Ticket die
nächstbeste laut Fahrplan eingetragen.
Der Tarif[1] sagt dazu aber auch:
"Verpassen sie aufgrund eines verspäteten Zuges einen Anschlusszug,
fahren Sie mit den nächsten möglichen Zügen zu Ihrem Zielbahnhof."
Es muss aber ein Zug sein, wo der DB-Tarif gilt.[2]
Eine Fahrtunterbrechung ist bei der ÖBB-Sparschiene im Gegensatz zum
DB-Sparpreis ausdrücklich nicht erlaubt, es sollte also schon . [3]
> Warum eine Fahrkarte aus dem Drucker einer Fahrkartenausgabe allerdings
> personalisiert sein muss, erschließt sich mir nicht.
Online gekaufte Tickets waren schon immer personalisiert. Dabei war es
egal, ob man sie selbst ausdruckt, in der Ticket-App anzeigt oder
mittels Abholcode am Bahnhof ausdrucken lässt.
Wenn man früher Tickets offline gekauft hat, stand kein Name drauf. Es
kann aber sein, dass sich das geändert hat, denn im aktuellen Tarif[4]
steht dazu folgendes:
"Sparschienetickets sind persönliche Tickets, unabhängig von der Art und
Weise wie Sie diese Tickets erhalten. Sie lauten auf den oder die Namen
der Reisenden, die Sie beim Buchungsvorgang angeben."
Kann also sein, dass auch an der Kassa gekaufte Tickets inzwischen
personalisiert werden. Ich weiß es nicht, habe schon länger nichts mehr
offline gekauft.
Grüße,
Daniel
[1]
https://goo.gl/nWL79o Absatz B.1.2.1.3.5
[2] Absatz B.1.2.1.4.2
[3] Absatz B.1.2.1.3.4
[4] Absatz B.1.2.1.3.6