Am 18.04.17 20:03, schrieb Ferdi Albers:
>Am 18.04.2017 um 14:50 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>> Ralf Gunkel <
nutznetz.nos...@richtige-stellwerke.de> wrote:
>>
>>> Eher versucht derzeit die SBB diese zu reduzieren und dazu den Drittvertrieb
>>> über örtliche Geschäfte im / am Bahnhof, die diese Funktionen nach der
>>> Schließung der klassischen Schalter übernommen haben, ganz einzustellen.
>>
>> Ahso?
>>
>> Bei der Bahn weiß ich, daß halt genau hingeschaut wird, wie die
>> Kundenströme sind, wie der Verkauf zu tun hat. Dementsprechend wird
>> der Personaleinsatz geplant oder auch mal an Öffnungszeiten
>> geschraubt. Man hat aber offenbar erkannt, daß größere Bahnhöfe ohne
>> Schalter keine Akzeptanz beim Kunden finden.
>
>Dressiert Die Bahn immer noch die Gadse, die sich in den Schwanz beißt?
>Üblich waren Reduzierungen der Öfnnnungszeiten, Reduzierung des
>eingesetzten Personals. Ein, zwei Jahre später schaut man auf die
>Umsätze, stellt fest, dass die sich verringert haben und reagiert darauf
>mit (s.o.)
Das System ist zumindest langjährig erprobt und bewährt.
Funktionierte seit den 60er Jahre auf hunderten Nebenstrecken ("Warum fährt
keiner mit? Wir bieten doch 1 tägliches Zugpaar!") und auch DB Cargo hat
den nach dem großartigen Erfolg von Mora-C aktuell beschlossen ein Relaunch
der Methode durchzuführen.
>
>Wir, die DB-Agentur in Altenhundem, haben zum Januar 2005 die
>Öffnungszeiten gegenüber der Bahn (bis 2004) ausgeweitet und den
>Personaleinsatz erhöht und konnten im ersten Jahr den Umsatz um gut 14%
>steigern, im nächsten Jahr um weitere 20%!
>
Wo ein Markt ist muss man ihn abschöpfen.
Mit Quantität (Öffnungszeiten) und Qualität (Frag Ferdi, der bekommt das
hin).
Erinnert auch an die Taunusbahn (und andere). Heruntergehungert bis zum
Alibizugpaar mit Wochenendruhe und heute weiß man nicht mehr wue man die
Kundschaft trotz enirm ausgeweiteten Angebot überhaupt noch
abtransportieren kann.
Gruss Ralf
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