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Fahrradmitnahme im IC ohne Reservierung

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Ekkehard Schwarz

unread,
Jul 28, 2008, 5:21:45 PM7/28/08
to
Was sagen die Experten zu dieser Geschichte?

| Schikane bei der Deutschen Bahn
|
| Eine Wienerin hatte ein gültiges Ticket, aber keine Reservierung für
| ihr Fahrrad. Sie wurde von sechs Polizisten abgeführt.

<http://www.kurier.at/nachrichten/wien/181337.php>

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/

Gruß
E.S.

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Andreas Randolf

unread,
Jul 28, 2008, 7:31:02 PM7/28/08
to
Hallo,

> > Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
> > Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/
>

> Halte ich für einen "bedauerlichen Einzelfall". Ich habe es noch nie
> erlebt, daß Fahrradreservierungen kontrolliert werden.

Ich mehrfach. Einmal bin ich mit einem Freund sogar rausgeworfen worden:
"Wenn Sie nicht aussteigen, fährt der Zug nicht los." Dabei waren die
Stellplätze komplett leer, wir hatten uns zwei genommen.

Anderer Fall: Alle Stellplätze reserviert und belegt. Der Zub hat
beim Einsteigen kein Fahrrad ohne Reservierung reingelassen. Dafür
habe ich Verständnis.

--
Gruß, Andreas

http://www.liegerad-fernweh.de

E-Mail nur an die Antwortadresse und mit "Usenet" im Betreff

Ralf P. Plank

unread,
Jul 28, 2008, 7:49:39 PM7/28/08
to
Am Tue, 29 Jul 2008 00:13:54 +0200 schrieb Stefan Schulze:

> * Ekkehard Schwarz <es+n...@nurfuerspam.de>:


>
>> Was sagen die Experten zu dieser Geschichte?
>

>>| Eine Wienerin hatte ein gültiges Ticket, aber keine Reservierung für
>>| ihr Fahrrad. Sie wurde von sechs Polizisten abgeführt.
>>
>> <http://www.kurier.at/nachrichten/wien/181337.php>
>>
>> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
>> Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/
>

> Halte ich für einen "bedauerlichen Einzelfall". Ich habe es noch nie
> erlebt, daß Fahrradreservierungen kontrolliert werden.

Dann fährst Du entweder mit den falschen Leuten oder mit den falschen
Zügen. Ich schaue mir schon sehr enau an, wann, wo, wieviel Fahrradreisende
zu erwarten sind. Und wenn der Zug ausgebucht ist, werden die
Reservierungen noch vor dem Einladen der Fahrräder kontrolliert. Besonders
die Linie Berlin - Münster/Amsterdam ist stark mit Fahrradreisenden
frequentiert.

> ...Die Kontrolle der
> Fahrradkarten ist im Fernverkehr auch eher freiwillig. In der Regel weiß
> der Zugbegleiter nicht, welche Fahrgäste den Fahrrädern zuzuordnen sind und
> interessiert sich nicht dafür.

Das sind die Pappnasen, die schon innerlich gekündigt haben. So etwas läßt
sich locker herausfinden.

Gruß, Ralf

Patrick Gerhard Stößer

unread,
Jul 28, 2008, 8:40:37 PM7/28/08
to
Am 29.07.2008 schrieb Stefan Schulze:

> * Ekkehard Schwarz <es+n...@nurfuerspam.de>:
>

>> Was sagen die Experten zu dieser Geschichte?
>

>>| Eine Wienerin hatte ein gültiges Ticket, aber keine Reservierung für
>>| ihr Fahrrad. Sie wurde von sechs Polizisten abgeführt.
>>
>> <http://www.kurier.at/nachrichten/wien/181337.php>
>>
>> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
>> Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/
>

> Halte ich für einen "bedauerlichen Einzelfall". Ich habe es noch nie

> erlebt, daß Fahrradreservierungen kontrolliert werden. Die Kontrolle der


> Fahrradkarten ist im Fernverkehr auch eher freiwillig. In der Regel weiß
> der Zugbegleiter nicht, welche Fahrgäste den Fahrrädern zuzuordnen sind und

> interessiert sich nicht dafür. [...]

Ich bin in den letzten Tagen von Mannheim nach Einhoven und zurück
gefahren, und auf der IC-Teilstrecke wurden Reservierungen und Karten
für die Räder kontrolliert.

mfg, pgs

--
...deliver or die.
<http://bikemessenger.pgs-info.de>

Falk Schade

unread,
Jul 28, 2008, 10:30:02 PM7/28/08
to
Andreas Randolf schrieb:

> Hallo,
>
>>> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
>>> Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/
>> Halte ich für einen "bedauerlichen Einzelfall". Ich habe es noch nie
>> erlebt, daß Fahrradreservierungen kontrolliert werden.
>
> Ich mehrfach. Einmal bin ich mit einem Freund sogar rausgeworfen worden:
> "Wenn Sie nicht aussteigen, fährt der Zug nicht los." Dabei waren die
> Stellplätze komplett leer, wir hatten uns zwei genommen.

der Zub wird schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Wie oft hat man gehört, "wenn die Fahrgäste mit den reservierten Rädern
zusteigen, steigen wir natürlich aus."
Ergebnis: Fahrrad angeschlossen, Fahrgast nicht auffindbar.
Ich mache das inzwischen auch so. Wenn die Fahrradstellplätze reserviert
sind ab einer der nächsten Stationen lass ich mich auf solche
Geschichten nicht mehr ein.


>
> Anderer Fall: Alle Stellplätze reserviert und belegt. Der Zub hat
> beim Einsteigen kein Fahrrad ohne Reservierung reingelassen. Dafür
> habe ich Verständnis.

Da dürfen nur so viele Räder rein wie Stellplätze also völlig normal

Falk


--
Tintenblut & Tintenherz als Hörbuch versteigere ich da:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=250270687263&ssPageName=STRK:MESE:IT&ih=015

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 2:11:44 AM7/29/08
to
Ekkehard Schwarz <es+n...@nurfuerspam.de> wrote:

>Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
>Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/

Geht mir auch so. Ich habe letztens solche Diskussionen zwei, freimal
mitbekommen, weil im NV offenbar welche keine Fahrradkarten hatten;
das war ziemlich hitzig, und die Eskalationen gingen vom Fahrgast aus,
nicht vom Prüfdienst. Mir fällt bei Fahrradfahrern immer wieder so
unbeherrschtes und beleidigendes Verhalten auf wie bei Rauchern :( So
wirklich klar ist mir nicht, warum das so sein muß...


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 29, 2008, 3:06:44 AM7/29/08
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net>:

> Ekkehard Schwarz <es+n...@nurfuerspam.de> wrote:

>> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
>> Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/
>
> Geht mir auch so. Ich habe letztens solche Diskussionen zwei,
> freimal mitbekommen, weil im NV offenbar welche keine
> Fahrradkarten hatten; das war ziemlich hitzig, und die
> Eskalationen gingen vom Fahrgast aus, nicht vom Prüfdienst. Mir
> fällt bei Fahrradfahrern immer wieder so unbeherrschtes und
> beleidigendes Verhalten auf wie bei Rauchern :( So wirklich klar
> ist mir nicht, warum das so sein muß...

Nicht zu Unrecht ärgern sich Radfahrer, wenn ihnen die Nutzung ihres
sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird. Natürlich
sind Reservierungen nötig, wenn man wie im Fernverkehr extrem enge
Kapazitäten für die Fahrradbeförderung hat, aber das wird dann in dem
Moment gern übersehen. Im Nahverkehr sieht das aber anders aus und
hier sollte man alle Erschwernisse beseitigen, wenn man sich extrem
ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt hat.

CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
Senefelderstraße 3 lars.wo...@gmx.de
D-63069 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462

Andre Bremer

unread,
Jul 29, 2008, 3:26:55 AM7/29/08
to
Lars P. Wolschner schrieb am 29.07.2008 09:06:

> sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird. Natürlich
> sind Reservierungen nötig, wenn man wie im Fernverkehr extrem enge
> Kapazitäten für die Fahrradbeförderung hat, aber das wird dann in dem
> Moment gern übersehen. Im Nahverkehr sieht das aber anders aus und

Im Nahverkehr sind die Kapazitäten auch nicht größer...schau mal an
einem beliebigen sonnigen Sonntag in den Steuerwagen des NRW-RE1:
gnadenlos überfüllt.
Dabei wird man feststellen, dass 50% der Klappsitze von Nicht-Radlern
besetzt sind, die einfach zu faul sind, die Treppen hochzugehen. Wenn
man dann das Rad auf ihren Füßen abstellt, wird auch noch gemeckert.

Den Fahrradtransport kann man ganz einfach fördern, indem man die
Klappsitze ausbaut!


Tschüß,
Andre

--
Die Signaturen werden gerade überarbeitet, ich bitte um Ihr Verständnis!

Andreas Randolf

unread,
Jul 29, 2008, 3:27:05 AM7/29/08
to
Hallo,

> > Ich mehrfach. Einmal bin ich mit einem Freund sogar rausgeworfen worden:
> > "Wenn Sie nicht aussteigen, fährt der Zug nicht los." Dabei waren die
> > Stellplätze komplett leer, wir hatten uns zwei genommen.
>
> der Zub wird schlechte Erfahrungen gemacht haben.
> Wie oft hat man gehört, "wenn die Fahrgäste mit den reservierten Rädern
> zusteigen, steigen wir natürlich aus."
> Ergebnis: Fahrrad angeschlossen, Fahrgast nicht auffindbar.
> Ich mache das inzwischen auch so. Wenn die Fahrradstellplätze reserviert
> sind ab einer der nächsten Stationen lass ich mich auf solche
> Geschichten nicht mehr ein.

In diesem Fall waren KEINE Plätze reserviert!

Andreas Randolf

unread,
Jul 29, 2008, 3:28:55 AM7/29/08
to
Hallo,

> Nicht zu Unrecht ärgern sich Radfahrer, wenn ihnen die Nutzung ihres
> sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird. Natürlich
> sind Reservierungen nötig, wenn man wie im Fernverkehr extrem enge
> Kapazitäten für die Fahrradbeförderung hat

Es sollte möglich sein, Stellplätze kurzfristig zu reservieren.

Bei Sitzplätzen geht es bis kurz vor der (planmäßigen) Abfahrt,
warum muss man beim Fahrrad einen Tag im Voraus planen?

Stephan Behrendt

unread,
Jul 29, 2008, 3:29:25 AM7/29/08
to

> Nicht zu Unrecht ärgern sich Radfahrer, wenn ihnen die Nutzung ihres
> sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird. Natürlich
> sind Reservierungen nötig, wenn man wie im Fernverkehr extrem enge
> Kapazitäten für die Fahrradbeförderung hat, aber das wird dann in dem
> Moment gern übersehen. Im Nahverkehr sieht das aber anders aus und
> hier sollte man alle Erschwernisse beseitigen, wenn man sich extrem
> ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt hat.

Deswegen muss die Mitnahme des umweltfreundlichen Verkehrsmittels
Fahrrad im Zug trotzdem nicht kostenlos sein, wie manche Radler
fordern und erwarten und im beschriebenen Fall wohl auch diskutiert
wurde.

Gruß
Stephan

Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 4:04:29 AM7/29/08
to
Andreas Randolf schrieb am Tue, 29 Jul 2008 09:27:05 +0200:

> In diesem Fall waren KEINE Plätze reserviert!

Woher willst du das denn wissen?

Gruß - Reinhard.

--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.

Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 4:07:16 AM7/29/08
to
Lars P. Wolschner schrieb am 29 Jul 2008 07:06:44 GMT:

> Nicht zu Unrecht ärgern sich Radfahrer, wenn ihnen die Nutzung ihres
> sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird.

Nicht zu Unrecht ärgern sich Bahnreisende, wenn ihnen die Nutzung der
Bahn durch das Anspruchsdenken gewisser Radfahrer unnötig erschwert
wird.

- R.

Will Berghoff

unread,
Jul 29, 2008, 4:19:29 AM7/29/08
to
Lars P. Wolschner schrieb:

> Nicht zu Unrecht ärgern sich Radfahrer, wenn ihnen die Nutzung ihres
> sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird.

Schon diese Denkweise macht mich wütend. Das Fahrrad als Popanz?

Täglich kann man erleben, wie asozial und selbst und andere gefährdend
sich Radfahrer jeden Alters und jeder Herkunft verhalten.

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 29, 2008, 4:23:56 AM7/29/08
to
Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de>:

> Lars P. Wolschner schrieb am 29 Jul 2008 07:06:44 GMT:

>> Nicht zu Unrecht ärgern sich Radfahrer, wenn ihnen die Nutzung
>> ihres sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird.
>
> Nicht zu Unrecht ärgern sich Bahnreisende, wenn ihnen die
> Nutzung der Bahn durch das Anspruchsdenken gewisser Radfahrer
> unnötig erschwert wird.

Mal ehrlich: Wie oft kommt das vor und im welchem Verhältnis dazu
verhalten sich Reisende ohne Rad ihren Mitmenschen gegenüber falsch?
Zur zahlenmäßigen Marginalisierung dürften zumindestens in einer
Großstadt allein schon die Raucher ausreichen, spätestens wenn wir
dann noch diejenigen dazunehmen, die ungeniert die Verpackung ihrer
Speisen und Getränke zurücklassen. Und Fahrgäste mit Gepäck bemühen
sich ja auch nicht in den Steuerwagen oder in das Endabteil der
Doppelstockwagen, sondern schleppen ihr Gepäck lieber eine Treppe
rauf oder runter und behelligen dort dann andere mit ihren Sonder-
wünschen und Blockaden.

Empel Reeser

unread,
Jul 29, 2008, 4:30:01 AM7/29/08
to
On 29 Jul., 08:11, "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net>
wrote:

> Geht mir auch so. Ich habe letztens solche Diskussionen zwei, freimal
> mitbekommen, weil im NV offenbar welche keine Fahrradkarten hatten;
> das war ziemlich hitzig, und die Eskalationen gingen vom Fahrgast aus,
> nicht vom Prüfdienst. Mir fällt bei Fahrradfahrern immer wieder so

> unbeherrschtes und beleidigendes Verhalten auf So


> wirklich klar ist mir nicht, warum das so sein muß...

Weil es Gutmenschen sind, die von sich meinen, die Allgemeinheit müsse
ihnen dankbar sein und daher von ihnen alles hinnehmen? In eine
ähnliche Richtung gehen inzwischen übrigens auch viele deutsche
Mütter...

wie bei Rauchern :(

Häää? Was meinst Du?

Viele Grüsse,
Empel

frank paulsen

unread,
Jul 29, 2008, 4:53:41 AM7/29/08
to
Andre Bremer <Vorname....@spamnet.de> writes:

> Im Nahverkehr sind die Kapazitäten auch nicht größer...schau mal an
> einem beliebigen sonnigen Sonntag in den Steuerwagen des NRW-RE1:
> gnadenlos überfüllt.
> Dabei wird man feststellen, dass 50% der Klappsitze von Nicht-Radlern
> besetzt sind, die einfach zu faul sind, die Treppen hochzugehen. Wenn
> man dann das Rad auf ihren Füßen abstellt, wird auch noch gemeckert.

es gibt noch menschen, die es fuer selbstverstaendlich halten, erst mit
jemandem zu reden, bevor man ihm sein spielzeug auf die fuesse stellt.

ganz verwegene scheinen es sogar grundsaetzlich fuer unangemessen zu
halten, irgendwem irgendwelche geraetschaften auf die fuesse zu stellen.

> Den Fahrradtransport kann man ganz einfach fördern, indem man die
> Klappsitze ausbaut!

ich benutze den steuerwagen des RE1 regelmaessig in begleitung eines
rollstuhles, und kann diesen vorschlag schon deshalb nur fuer
hirnverbrannt halten.

--
frobnicate foo

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 29, 2008, 6:25:28 AM7/29/08
to
Will Berghoff <real_...@berghoffs.de>:

> Lars P. Wolschner schrieb:

Das haben sie sich halt von den Autofahrern abgeschaut. Radfahrer
werden im Straßenverkehr sehr schlecht behandelt, i.d.R. schon durch
die Verkehrsanlagen selbst, vor allem aber auch durch die anderen
Verkehrsteilnehmer, und zwar Fußgänger und Autofahrer.

Andreas Randolf

unread,
Jul 29, 2008, 6:40:28 AM7/29/08
to
Hallo,

> > In diesem Fall waren KEINE Plätze reserviert!

> Woher willst du das denn wissen?

Es steht doch dran.

Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 7:32:52 AM7/29/08
to
Andreas Randolf schrieb am Tue, 29 Jul 2008 12:40:28 +0200:

> Es steht doch dran.

Bei Reservierungspflicht überflüssig und daher auch nicht zuverlässig.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 8:16:38 AM7/29/08
to
Stephan Behrendt <stephan....@gmx.de> wrote:

>Deswegen muss die Mitnahme des umweltfreundlichen Verkehrsmittels
>Fahrrad im Zug trotzdem nicht kostenlos sein, wie manche Radler
>fordern und erwarten und im beschriebenen Fall wohl auch diskutiert
>wurde.

Genau das war der Punkt. Ich kann es auch nur bedingt einsehen, daß
ein Fahrrad etwas kostet, der Schrankkoffer nix, aber wenn das nun mal
so ist, dann muß man sich daran halten oder eben nicht mit der Bahn
fahren; den Kontrolleur anzumaulen ist jedenfalls daneben. Der eine
Radfahrer war dann noch so "mutig", wie er bereits draußen ist und der
Zug anfährt, das Personal handfest zu beleidigen. Die haben nur
gelacht, war wohl sein Glück - dem hätten sie auch ordentlich eins
einschenken können, Anzeige wegen Beleidigung, das volle Programm.
Aber das war gut so, anstatt den Haß auf die Bahn noch zu fördern (mit
einer Anzeige), haben sie ihn halt ausgelacht, eher so, wie man über
ein Kleinkind lacht.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 8:19:33 AM7/29/08
to
"Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>Mal ehrlich: Wie oft kommt das vor

Ziemlich oft. Ich stolpere auf gewissen Strecken zu gewissen Zeiten
regelmäßig über irgendwelche planlos umherstehenden Fahrräder im Zug
oder im Bahnsteigbereich. Nett auch die Nasen, die, sobald der Zug
gehalten hat, wie blöde halsbrecherisch über den Bahnsteig heizen, um
an das richtige Ende zu gelangen. An sich reicht es bei den
lokbespannten Zügen, zu sehen, welches Ende sich nähert, Lok oder
Steuerwagen, und dann, während der Zug bremst, gemütlich an das
passende Ende zu gehen.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 8:20:57 AM7/29/08
to
"Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>Das haben sie sich halt von den Autofahrern abgeschaut. Radfahrer
>werden im Straßenverkehr sehr schlecht behandelt, i.d.R. schon durch
>die Verkehrsanlagen selbst, vor allem aber auch durch die anderen
>Verkehrsteilnehmer, und zwar Fußgänger und Autofahrer.

Das halte ich für eine maßlose Übertreibung. Ich gehöre allen drei
Lagern an (Bahn/Auto/Radfahrer), aber am wenigsten von Dritten genervt
werde ich als Radfahrer. Bahn ist die goldene Mitte :-)

Martin Bienwald

unread,
Jul 29, 2008, 8:45:27 AM7/29/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Mir fällt bei Fahrradfahrern immer wieder so
> unbeherrschtes und beleidigendes Verhalten auf wie bei Rauchern :( So
> wirklich klar ist mir nicht, warum das so sein muß...

Es ist halt, wie es immer ist: die, die sich ordentlich und freundlich
verhalten, fallen nicht so sehr auf.

Man hörte auch schon von Leuten, die verlangen wollten, daß im Raucherabteil
nicht geraucht wird. Daß es Autofahrer mit, äh, seltsamen Verhaltensweisen
gibt, ist hinreichend bekannt. Als Radfahrer bin ich schon sehr seltsamen
Fußgängern begegnet - einer hat mir mal gegens Rad getreten, weil ich (bei
Grün) vorbeifuhr, als er (bei Rot) über die Straße wollte. Und ich bin auch
schon ein paar merkwürdigen DB-Mitarbeitern begegnet.

Es gibt nun mal komische Leute, und die scheints überall zu geben.
Ich fürchte, damit wird man sich abfinden müssen ...

... Martin

Andreas Randolf

unread,
Jul 29, 2008, 9:05:47 AM7/29/08
to
Hallo,

> > Es steht doch dran.

> Bei Reservierungspflicht überflüssig und daher auch nicht zuverlässig.

Die Bahn fährt lieber leere Fahrradplätze durch die Gegend?

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 9:08:14 AM7/29/08
to
Martin Bienwald <martin....@gmx.de> wrote:

>Es ist halt, wie es immer ist: die, die sich ordentlich und freundlich
>verhalten, fallen nicht so sehr auf.

Ja, so ist es überall.

>Es gibt nun mal komische Leute, und die scheints überall zu geben.
>Ich fürchte, damit wird man sich abfinden müssen ...

Nicht unbedingt; wenn gewisse Regeln straff genug durchgesetzt werden,
dann kann sich das geben, bzw. sie suchen sich eine andere Spielwiese.

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 29, 2008, 9:35:28 AM7/29/08
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net>:

> "Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>> Das haben sie sich halt von den Autofahrern abgeschaut.
>> Radfahrer werden im Straßenverkehr sehr schlecht behandelt,
>> i.d.R. schon durch die Verkehrsanlagen selbst, vor allem aber
>> auch durch die anderen Verkehrsteilnehmer, und zwar Fußgänger
>> und Autofahrer.
>
> Das halte ich für eine maßlose Übertreibung.

Dann fahre doch mal in einer richtigen Großstadt Rad.

HaJo Hachtkemper

unread,
Jul 29, 2008, 9:52:11 AM7/29/08
to
Halli-Hallo!

Martin Bienwald schrieb am 29.07.2008 14:45:
> einer hat mir mal gegens Rad getreten, weil ich (bei
> Grün) vorbeifuhr, als er (bei Rot) über die Straße wollte.

Warum bist Du denn mit ungenügendem Abstand an ihm vorbeigefahren?

Bei Bedarf fup2dsrs setzen.

Ciao/HaJo

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 10:30:37 AM7/29/08
to
"Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>Dann fahre doch mal in einer richtigen Großstadt Rad.

Hamburg, Erlangen, Nürnberg kann ich bisher bieten.

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Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 10:32:06 AM7/29/08
to
Andreas Randolf schrieb am Tue, 29 Jul 2008 15:05:47 +0200:

> Die Bahn fährt lieber leere Fahrradplätze durch die Gegend?

Du weißt doch nicht, wo jemand, der reserviert hat, zusteigen wird.
Und ob Du dann aussteigen wirst, weiß wiederum das Zugpersonal nicht.

- R.

Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 10:46:50 AM7/29/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb am Tue, 29 Jul 2008 14:16:38 +0200:

> Genau das war der Punkt. Ich kann es auch nur bedingt einsehen, daß
> ein Fahrrad etwas kostet, der Schrankkoffer nix, aber wenn das nun mal
> so ist, dann muß man sich daran halten oder eben nicht mit der Bahn
> fahren

Ein Fahrrad ist ja nun auch nur dann umweltfreundlich, wenn es
bestimmungsgemäß genutzt wird und nicht, wenn es im Zug befördert
wird, und da braucht es dann ja auch einigen Platz. Kostenlose
Pkw-Beförderung im ARZ gibt es (nachvollziehbarerweise angesichts des
dafür nötigen Aufwandes) ja auch keine, obwohl das die Umwelt
gegenüber normaler Nutzung sogar entlastet.

Was die Schrankkoffer angeht, so finde ich durchaus, dass da langsam
etwas passieren muss. Manche Züge zu Urlaubsfliegern sind nahezu
unpassierbar, weil der neue Rollkoffer aus dem Al*i-Sonderangebot
nochmals allseitig um 10 cm gegenüber dem Vorgängermodell gewachsen
ist und weil sich natürlich jedes Familienmitglied einen davon zulegen
musste.

Gruß - Reinhard.

Andreas Randolf

unread,
Jul 29, 2008, 10:47:39 AM7/29/08
to
Hallo,

> > Die Bahn fährt lieber leere Fahrradplätze durch die Gegend?

> Du weißt doch nicht, wo jemand, der reserviert hat, zusteigen wird.

Eben diese Information sollte zumindest der Zub haben. Die
Plätze leer zu lassen, weil man nicht weiß, ob jemand eine
Reservierung hat, halte ich für unsinnig.

Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 11:08:42 AM7/29/08
to
Andreas Randolf schrieb am Tue, 29 Jul 2008 16:47:39 +0200:

> Eben diese Information sollte zumindest der Zub haben.

Ja, sollte er. Hat er das etwa nicht? Solche Listen (für Menschen,
nicht für Fahrradstellplätze) gab es schon vor 30 Jahren.

> Die
> Plätze leer zu lassen, weil man nicht weiß, ob jemand eine
> Reservierung hat, halte ich für unsinnig.

In der Tat. Das wäre eine gute Möglichkeit, Reservierungen zum
Bordpreis zu verkaufen.

Gruß - Reinhard.

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 29, 2008, 11:08:33 AM7/29/08
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net>:

> "Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>> Dann fahre doch mal in einer richtigen Großstadt Rad.
>
> Hamburg, Erlangen, Nürnberg kann ich bisher bieten.

Erlangen und Nürnberg zählen natürlich nicht. Hamburg schon. Ich kann
im Hinblick auf Erfahrung als Radfahrer München, Bremen und Frankfurt
bieten.

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 11:52:00 AM7/29/08
to
Andreas Randolf schrieb:
> Hallo,
>
>>> Ich mehrfach. Einmal bin ich mit einem Freund sogar rausgeworfen worden:
>>> "Wenn Sie nicht aussteigen, fährt der Zug nicht los." Dabei waren die
>>> Stellplätze komplett leer, wir hatten uns zwei genommen.
>> der Zub wird schlechte Erfahrungen gemacht haben.
>> Wie oft hat man gehört, "wenn die Fahrgäste mit den reservierten Rädern
>> zusteigen, steigen wir natürlich aus."
>> Ergebnis: Fahrrad angeschlossen, Fahrgast nicht auffindbar.
>> Ich mache das inzwischen auch so. Wenn die Fahrradstellplätze reserviert
>> sind ab einer der nächsten Stationen lass ich mich auf solche
>> Geschichten nicht mehr ein.

>
> In diesem Fall waren KEINE Plätze reserviert!

woher willst Du das den wissen? Nur weil keine Reservierungen angezeigt
werden?
Die spinnen des öfteren. Dafür gibt es dann noch ein Liste fürs Zub. Was
mir auch schon passiert ist, die TP ruft an und kündigt eine Gruppe mit
26 Fahrrädern an.

Falk
--
Tintenblut & Tintenherz als Hörbuch versteigere ich da:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=250270687263&ssPageName=STRK:MESE:IT&ih=015

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 11:55:00 AM7/29/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> Ekkehard Schwarz <es+n...@nurfuerspam.de> wrote:
>
>> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
>> Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/

>
> Geht mir auch so. Ich habe letztens solche Diskussionen zwei, freimal
> mitbekommen, weil im NV offenbar welche keine Fahrradkarten hatten;
> das war ziemlich hitzig, und die Eskalationen gingen vom Fahrgast aus,
> nicht vom Prüfdienst. Mir fällt bei Fahrradfahrern immer wieder so

> unbeherrschtes und beleidigendes Verhalten auf wie bei Rauchern :( So
> wirklich klar ist mir nicht, warum das so sein muß...
>
>
_mancher_ Radler hält sich für was besonderes. Er ist doch so
rücksichtsvoll zur Umwelt, so ganz ohne Benzin fahrend, warum soll er
dann den auch noch rücksichtsvoll zu anderen Menschen sein. So was kommt
mir immer wieder auch im Straßenverkehr unter

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 11:56:13 AM7/29/08
to
Lars P. Wolschner schrieb:

> "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net>:
>
>> Ekkehard Schwarz <es+n...@nurfuerspam.de> wrote:
>
>>> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das, was in dem
>>> Artikel steht, nicht die ganze Wahrheit sein kann. :-/
>> Geht mir auch so. Ich habe letztens solche Diskussionen zwei,
>> freimal mitbekommen, weil im NV offenbar welche keine
>> Fahrradkarten hatten; das war ziemlich hitzig, und die
>> Eskalationen gingen vom Fahrgast aus, nicht vom Prüfdienst. Mir
>> fällt bei Fahrradfahrern immer wieder so unbeherrschtes und
>> beleidigendes Verhalten auf wie bei Rauchern :( So wirklich klar
>> ist mir nicht, warum das so sein muß...
>
> Nicht zu Unrecht ärgern sich Radfahrer, wenn ihnen die Nutzung ihres
> sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird. Natürlich
> sind Reservierungen nötig, wenn man wie im Fernverkehr extrem enge
> Kapazitäten für die Fahrradbeförderung hat, aber das wird dann in dem
> Moment gern übersehen. Im Nahverkehr sieht das aber anders aus und
> hier sollte man alle Erschwernisse beseitigen, wenn man sich extrem

zuerst sollte der Radler mal die drei Tonnen Gepäck vom Rad nehmen,
gleich haben nochmal so viele Radler platz.

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 12:00:39 PM7/29/08
to
Lars P. Wolschner schrieb:

> Will Berghoff <real_...@berghoffs.de>:
>
>> Lars P. Wolschner schrieb:
>
>>> Nicht zu Unrecht ärgern sich Radfahrer, wenn ihnen die Nutzung
>>> ihres sehr umweltfreundlichen Gefährtes unnötig erschwert wird.
>> Schon diese Denkweise macht mich wütend. Das Fahrrad als Popanz?
>>
>> Täglich kann man erleben, wie asozial und selbst und andere
>> gefährdend sich Radfahrer jeden Alters und jeder Herkunft
>> verhalten.
>
> Das haben sie sich halt von den Autofahrern abgeschaut. Radfahrer
> werden im Straßenverkehr sehr schlecht behandelt, i.d.R. schon durch
> die Verkehrsanlagen selbst, vor allem aber auch durch die anderen
> Verkehrsteilnehmer, und zwar Fußgänger und Autofahrer.

Auge um Auge, Zahn um Zahn. Herr Wolschner als Christlicher Fundamentalist?

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 12:02:37 PM7/29/08
to
Empel Reeser schrieb:
> On 29 Jul., 08:11, "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net>

> wrote:
>
>> Geht mir auch so. Ich habe letztens solche Diskussionen zwei, freimal
>> mitbekommen, weil im NV offenbar welche keine Fahrradkarten hatten;
>> das war ziemlich hitzig, und die Eskalationen gingen vom Fahrgast aus,
>> nicht vom Prüfdienst. Mir fällt bei Fahrradfahrern immer wieder so
>> unbeherrschtes und beleidigendes Verhalten auf So

>> wirklich klar ist mir nicht, warum das so sein muß...
>
> Weil es Gutmenschen sind, die von sich meinen, die Allgemeinheit müsse
> ihnen dankbar sein und daher von ihnen alles hinnehmen? In eine
> ähnliche Richtung gehen inzwischen übrigens auch viele deutsche
> Mütter...

ach die Väter sind da auch nicht besser. Nur weil sie mal was richtig
gemacht haben glauben sie ihnen muß die Feld zu Füßen liegen.

Falk

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 12:04:47 PM7/29/08
to
Martin Bienwald schrieb:

> Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
>
>> Mir fällt bei Fahrradfahrern immer wieder so
>> unbeherrschtes und beleidigendes Verhalten auf wie bei Rauchern :( So
>> wirklich klar ist mir nicht, warum das so sein muß...
>
> Es ist halt, wie es immer ist: die, die sich ordentlich und freundlich
> verhalten, fallen nicht so sehr auf.
>
> Man hörte auch schon von Leuten, die verlangen wollten, daß im Raucherabteil
> nicht geraucht wird.

noch besser waren Leute die sich beschwert haben das das Kleinkindabteil
ein Nichtraucherabteil ist


>
> Es gibt nun mal komische Leute, und die scheints überall zu geben.
> Ich fürchte, damit wird man sich abfinden müssen ...

aber man darf sich noch drüber aufregen? So ab dem dritten Bier macht
das richtig Spaß
;-)

Andreas Randolf

unread,
Jul 29, 2008, 12:09:03 PM7/29/08
to
Hallo,

> > In diesem Fall waren KEINE Plätze reserviert!
>
> woher willst Du das den wissen?

Erstens steckten keine Reservierungszettel in den Feldern,
zweites hat der Zub nicht gesagt, dass die Plätze belegt
seien. Er meinte, ohne Reservierung würde es grundsätzlich
nicht gehen.

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Marc Haber

unread,
Jul 29, 2008, 12:39:18 PM7/29/08
to
"Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:
>Mal ehrlich: Wie oft kommt das vor

"Sehr geehrte Fahrgäste, unser Zug hat zur Zeit zehn Minuten
Verspätung. Acht dieser zehn Minuten haben Sie der Radlergruppe zu
verdanken, die in Urmitz durch eine einzige Tür eingestiegen ist.
Wegen Ihrer Anschlüsse in Bingen, insbesondere in Richtung Bad
Kreuznach und Kaiserslautern, werde ich Sie noch informieren."

Die Genugtuung nach der Durchsage, dass der Zug nach Bad Kreuznach
leider nicht warten konnte, kam dann, als ich aus den
Enttäuschungsrufen aus dem Unterdeck entnehmen konnte, wohin die
Radlergruppe eigentlich umsteigen wollte.

Grüße
Marc

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Martin Bienwald

unread,
Jul 29, 2008, 12:34:46 PM7/29/08
to
HaJo Hachtkemper schrieb:

> Martin Bienwald schrieb am 29.07.2008 14:45:

>> einer hat mir mal gegens Rad getreten, weil ich (bei
>> Grün) vorbeifuhr, als er (bei Rot) über die Straße wollte.
>
> Warum bist Du denn mit ungenügendem Abstand an ihm vorbeigefahren?

Bin ich gar nicht. Der gute Mann ist zwei Schritte vorgetreten, bevor
er gegen mein Fahrrad trat. Ich gebe zu, daß ich recht langsam gefahren
bin, u.a. weil die Situation an der Fußgängerampel nicht allzu übersicht-
lich war.

... Martin

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 29, 2008, 1:24:54 PM7/29/08
to
Falk Schade <fa...@arcor.de>:

> Lars P. Wolschner schrieb:

>> Will Berghoff <real_...@berghoffs.de>:

>>> Täglich kann man erleben, wie asozial und selbst und andere


>>> gefährdend sich Radfahrer jeden Alters und jeder Herkunft
>>> verhalten.
>>
>> Das haben sie sich halt von den Autofahrern abgeschaut.
>> Radfahrer werden im Straßenverkehr sehr schlecht behandelt,
>> i.d.R. schon durch die Verkehrsanlagen selbst, vor allem aber
>> auch durch die anderen Verkehrsteilnehmer, und zwar Fußgänger
>> und Autofahrer.
>
> Auge um Auge, Zahn um Zahn. Herr Wolschner als Christlicher
> Fundamentalist?

So ein Quatsch. Aber das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer
prägt auf die Dauer unvermeidlich auch das eigene. Außerdem sind
Umwege mit einem Auto natürlich leichter als wenn sie mit Muskel-
kraft zurückgelegt werden müssen.

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 1:30:31 PM7/29/08
to
Lars P. Wolschner schrieb:

> Falk Schade <fa...@arcor.de>:
>
>> Lars P. Wolschner schrieb:
>
>>> Will Berghoff <real_...@berghoffs.de>:
>
>>>> Täglich kann man erleben, wie asozial und selbst und andere
>>>> gefährdend sich Radfahrer jeden Alters und jeder Herkunft
>>>> verhalten.
>>> Das haben sie sich halt von den Autofahrern abgeschaut.
>>> Radfahrer werden im Straßenverkehr sehr schlecht behandelt,
>>> i.d.R. schon durch die Verkehrsanlagen selbst, vor allem aber
>>> auch durch die anderen Verkehrsteilnehmer, und zwar Fußgänger
>>> und Autofahrer.
>> Auge um Auge, Zahn um Zahn. Herr Wolschner als Christlicher
>> Fundamentalist?
>
> So ein Quatsch. Aber das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer
> prägt auf die Dauer unvermeidlich auch das eigene. Außerdem sind
> Umwege mit einem Auto natürlich leichter als wenn sie mit Muskel-
> kraft zurückgelegt werden müssen.

ich liefere mal was nach ;-)

Falk

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 29, 2008, 2:13:54 PM7/29/08
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us>:

> "Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>> Mal ehrlich: Wie oft kommt das vor
>
> "Sehr geehrte Fahrgäste, unser Zug hat zur Zeit zehn Minuten
> Verspätung. Acht dieser zehn Minuten haben Sie der Radlergruppe
> zu verdanken, die in Urmitz durch eine einzige Tür eingestiegen
> ist. Wegen Ihrer Anschlüsse in Bingen, insbesondere in Richtung
> Bad Kreuznach und Kaiserslautern, werde ich Sie noch
> informieren."
>
> Die Genugtuung nach der Durchsage, dass der Zug nach Bad
> Kreuznach leider nicht warten konnte, kam dann, als ich aus den
> Enttäuschungsrufen aus dem Unterdeck entnehmen konnte, wohin die
> Radlergruppe eigentlich umsteigen wollte.

Habe ich in Frankfurt noch nicht erlebt. Dafür war letzte Woche bis
gestern nicht eine Fahrt zwischen Offenbach Hbf und Frankfurt Hbf
pünktlich. Und auch in der anderen Richtung wurde nicht pünktlich
gefahren, meistens weil auf Anschlußreisende gewartet wurde. Fahr-
räder wurden da aber nicht über den Bahnsteig geschoben. Und im
genannten Zeitraum bin ich zu allen möglichen Zeiten gefahren,
morgens, mittags, nachmittags und abends und spätabends.

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 2:48:28 PM7/29/08
to

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 2:55:44 PM7/29/08
to
Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> wrote:

>Was die Schrankkoffer angeht, so finde ich durchaus, dass da langsam
>etwas passieren muss. Manche Züge zu Urlaubsfliegern sind nahezu
>unpassierbar, weil der neue Rollkoffer aus dem Al*i-Sonderangebot
>nochmals allseitig um 10 cm gegenüber dem Vorgängermodell gewachsen
>ist und weil sich natürlich jedes Familienmitglied einen davon zulegen
>musste.

Solange die Mehrheit der Zub nix sagt, passiert da gar nix :( Es kann
auch nicht angehen, daß Leute mit so viel Krempel verreisen, daß sie
dem nicht mehr Herr werden. Eigentlich steht in den Bedingungen, daß
man sein Gepäck tragen können muß. Es kann aber nicht sein, daß der
Scheiß dann im Gang 'rumsteht, oder Sitzpätze belegt. Die Schnepfe,
die ich gestern angesprochen habe, wollte dann, daß ich das Teil
anderen Leuten in den Fußraum schiebe (4er mit dreien besetzt), was
ich verweigert habe mit den Worten "ich werde doch anderen Leuten
nicht Ihren Kram zwischen die Füße schieben". Hochheben war auch nicht
genehm, also habe ich es ihr halb unter den Tisch geschoben, unter
mißbilligenden Blicken. Jedes Mal, wenn jemand darübergestolpert ist,
habe ich einen Kommentar abgegeben bzw. finster gekuckt.

Falk Schade

unread,
Jul 29, 2008, 3:04:08 PM7/29/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> wrote:
>
>> Was die Schrankkoffer angeht, so finde ich durchaus, dass da langsam
>> etwas passieren muss. Manche Züge zu Urlaubsfliegern sind nahezu
>> unpassierbar, weil der neue Rollkoffer aus dem Al*i-Sonderangebot
>> nochmals allseitig um 10 cm gegenüber dem Vorgängermodell gewachsen
>> ist und weil sich natürlich jedes Familienmitglied einen davon zulegen
>> musste.
>
> Solange die Mehrheit der Zub nix sagt, passiert da gar nix :(

ist doch ganz logisch, Normales Gepäck hebe ich auch gern mal in die
Gepäckablage, aber es gibt "Koffer" da hebe ich mir schon einen Bruch
wenn ich die Dinger in den Wagen wuchte. Ich dränge mich doch lieber an
den Schrankwänden vorbei als sie anzuheben.

Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 4:53:34 PM7/29/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb am Tue, 29 Jul 2008 20:55:44 +0200:

> Eigentlich steht in den Bedingungen, daß
> man sein Gepäck tragen können muß. Es kann aber nicht sein, daß der
> Scheiß dann im Gang 'rumsteht, oder Sitzpätze belegt.

Das ist nicht mehr zeitgemäß, seit es jedes Gepäckstück als Trolley
gibt. Man müsste schon konkreter werden, also: "ein Gepäckstück mit
den Höchstmaßen xyz oder mehrere Gepäckstücke, wenn diese zusammen
nicht größer sind". Ergänzend müssten die Leute natürlich die
Möglichkeit bekommen, den Gepäckservice direkt am Bahnhof zu
beauftragen, damit sie ihr Übergepäck auch loswerden können.

Allerdings hat die Bahn das Thema ja auch zu lange vollkommen ignorant
behandelt, indem sie ihren Kunden unterstellt hat, diese führen
überwiegend nicht mehr als einen Aktenkoffer und eine Notebooktasche
mit.

Stephan Behrendt

unread,
Jul 29, 2008, 5:14:18 PM7/29/08
to
> Nett auch die Nasen, die, sobald der Zug
> gehalten hat, wie blöde halsbrecherisch über den Bahnsteig heizen, um
> an das richtige Ende zu gelangen. An sich reicht es bei den
> lokbespannten Zügen, zu sehen, welches Ende sich nähert, Lok oder
> Steuerwagen, und dann, während der Zug bremst, gemütlich an das
> passende Ende zu gehen.

Das eben wissen aber viele Wochenendradler nicht.
Warum schafft es kaum ein Zugansager, Darauf hinzuweisen, wo sich das
Mehrzweckabteil befindet? Und wenn er oder sie es nicht weiß, hilft
zumindest der Hinweis, dass es das lokabgewandte Ende des Zuges ist.
Im Übrigen habe ich auch schon erlebt, dass der Zug losfuhr und die
gemütlich über den Bahnsteig schlendernden Radler verdutzt zurückließ.

Die DB macht es den Radlern nicht immer leicht. Warum nicht auf dem
Boden des Mehrzweckabteils ein großes Piktogramm? Ich habe schon
Menschen, die partout nicht die Klappsitze verlassen wollten obwohl es
genug freie Plätze gab, freundlich mein Rad zum festhalten in die Hand
gedrückt und platzierte mich im Oberdeck.

Gruß
Stephan

Till Kinstler

unread,
Jul 29, 2008, 5:28:28 PM7/29/08
to
Reinhard Greulich schrieb:

> Das ist nicht mehr zeitgemäß, seit es jedes Gepäckstück als Trolley
> gibt.

Die Seuche unter den Gepäckstücken...
Klassische Schrankkoffer sind vollkommen in Ordnung, wer mit sowas
reist, kann auch damit umgehen. Aber Trolleys gehören im
Eisenbahnverkehr verboten. Die Dinger mögen ja die Illusion vermitteln,
man könne damit große Lasten rollen. Geht aber nicht, zumindest rollen
die nicht in die Gepäckablage, nicht aus oder in den Zug, nicht über
Bordsteinkanten oder unebenen Untergrund und schon gar nicht Treppen
hoch und runter. Was dann eben dazu führt, dass jene Trolley-Menschen
grundsätzlich im Weg rumstehen und gerade ihren Koffer am Umrüsten sind
(selbst wenn das Ding so schmächtig aussieht, dass es gar nicht schwer
sein kann, aber es hat ja Rädchen, deswegen darf man es keinen Meter zu
weit tragen), wenn man es eilig hat, einen Anschlusszug zu erreichen...

Gruß,
Till

Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 5:59:46 PM7/29/08
to
Lars P. Wolschner schrieb am 29 Jul 2008 18:13:54 GMT:

> Dafür war letzte Woche bis
> gestern nicht eine Fahrt zwischen Offenbach Hbf und Frankfurt Hbf
> pünktlich. Und auch in der anderen Richtung wurde nicht pünktlich
> gefahren, meistens weil auf Anschlußreisende gewartet wurde. Fahr-
> räder wurden da aber nicht über den Bahnsteig geschoben.

Sie können indessen dennoch der Grund für die eine oder andere
Verspätung sein. Du weißt es nicht, wir wissen es nicht. Was also
sollen uns diese Worte sagen?

Reinhard Greulich

unread,
Jul 29, 2008, 6:05:20 PM7/29/08
to
Till Kinstler schrieb am Tue, 29 Jul 2008 23:28:28 +0200:

> Was dann eben dazu führt, dass jene Trolley-Menschen
> grundsätzlich im Weg rumstehen und gerade ihren Koffer am Umrüsten sind

Immer wieder gern im Abgang am Ende einer Rolltreppe. Da hilft dann
nur ein kräftiger Schubs in der Hoffnung, dass sie nicht gleich ihr
Designerstück unter sich begraben.

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 29, 2008, 6:26:42 PM7/29/08
to
Till Kinstler <ti...@fs.is.uni-sb.de>:

> Reinhard Greulich schrieb:

Ob ein Gepäckstück störend sperrig ist, hängt von Gewicht und Größe
ab, aber doch nicht vom Vorhandensein von Rädern. Das Gepäck in den
Gängen macht es auch den Besitzern bahnkompatibler Trolleys gleich
welcher Geometrie unmöglich, diesen an den Platz zu rollen. Und
dann sind die Trolleys schuld? Und wenn jemand seinen Anschlußzug
nicht bekommt, angeblich weil er seinen Trolley nicht getragen hat
- was kümmert's Dich? Das "Umrüsten" eines Trolleys besteht ledig-
lich im Ein- bzw. Ausfahren des Ziehgriffes.

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Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 11:26:25 PM7/29/08
to
Stefan Schulze <stefan_sch...@fastmail.fm> wrote:

>Die Reservierung ist kostenlos.

10% Aufschlag, mindestens 2 EUR - also 2 EUR.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 11:27:54 PM7/29/08
to
Falk Schade <fa...@arcor.de> wrote:

>ist doch ganz logisch, Normales Gepäck hebe ich auch gern mal in die
>Gepäckablage, aber es gibt "Koffer" da hebe ich mir schon einen Bruch
>wenn ich die Dinger in den Wagen wuchte. Ich dränge mich doch lieber an
>den Schrankwänden vorbei als sie anzuheben.

Es nervt, wenn man da drüberstolpert, und es nervt noch mehr, wenn man
da sitzt und keine Ruhe hat, weil nahezu jeder, der vorbeikommt,
drüberstolpert bzw. mir im Vorbeigehen seinen Hintern in's Gesicht
drückt, um vorbeizukommen.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 11:42:37 PM7/29/08
to
Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> wrote:

>Immer wieder gern im Abgang am Ende einer Rolltreppe.

Sind die alle motorische behindert? Ich rüste das um, ohne auch nur
langsamer zu werden.

Trolleys sind schon eine feine Sache, ich habe es satt, schwere
Taschen 500m zum Bahnhof zu schleppen - aber umgehen sollte man damit
halt können.

Bei den üblichen Staus an Treppen und im Ausstieg muß man manchmal
wirklich schubsen, unter bissigem Kommentar. Nett die Schüler, die
öfters mal in Forchheim da zusteigen, wo ich 'raus will, und nicht in
der Lage sind, die Leute erst mal aussteigen zu lassen. Seit ich
einmal rücksichtslos durch den Pulk ausgestiegen bin und dabei den
Ellenbogeneinsatz durchaus aktiv vorgenommen habe, warten die schön
brav, wenn ich 'raus will.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 29, 2008, 11:43:34 PM7/29/08
to
"Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>Ob ein Gepäckstück störend sperrig ist, hängt von Gewicht und Größe
>ab, aber doch nicht vom Vorhandensein von Rädern.

Nein, aber die Räder sorgen dafür, daß sich Reisenden ob der
Beherrschung ihres Krams überschätzen.

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Martin Speiser

unread,
Jul 30, 2008, 12:40:51 AM7/30/08
to
Reinhard Greulich schrieb:
> Bei Reservierungspflicht überflüssig und daher auch nicht zuverlässig.

Die Reservierungspflicht wird aber von der DB wieder eingeschränkt. Auf
<http://www.bahn.de/p/view/mobilitaet/fahrrad/bike/stellplatzreservierung_fv.shtml>
heißt es u.A.: "Radfahrer ohne Reservierung können nach Anmeldung beim
Zugteam nur mitgenommen werden, falls auf ihrer Fahrtstrecke noch freie
Plätze vorhanden sind."

--
> Mir ist das zu wenig Material, ich trage Helm.
Mir ist das zu dämlich. Ich trage Verstand.
(Wolfgang Strobl zu einem Helmmissionar in de.rec.fahrrad)

Martin Speiser

unread,
Jul 30, 2008, 12:42:21 AM7/30/08
to
Reinhard Greulich schrieb:
> Ja, sollte er. Hat er das etwa nicht? Solche Listen (für Menschen,
> nicht für Fahrradstellplätze) gab es schon vor 30 Jahren.

Nicht immer, jedenfalls nicht immer die richtige. Dafür kann aber der
Zub nichts, sondern derjenige im Hintergrund, der die Reservierungen
durcheinander würfelt.

Martin Speiser

unread,
Jul 30, 2008, 12:43:19 AM7/30/08
to
Stefan Schulze schrieb:
> Die Reservierung ist kostenlos.

Nur bei gleichzeitigem Kauf einer Fahrradkarte, sonst 4 Euro am Schalter.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 30, 2008, 2:04:11 AM7/30/08
to
tonn...@radwegweg.info (Klaus Mueller) wrote:

>Ich verwende sie auch recht gerne, wobei ich mir im Gegnsatz zu manch
>Anderem zum Ziel gesetzt habe ihn so klein wie für die jeweilige
>Anwendung möglich zu wählen.

Ja, definitiv - so einen riesen-Kasten will man nicht wirklich haben.

Marc Haber

unread,
Jul 30, 2008, 2:50:48 AM7/30/08
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net> wrote:
>Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> wrote:
>>Immer wieder gern im Abgang am Ende einer Rolltreppe.
>
>Sind die alle motorische behindert? Ich rüste das um, ohne auch nur
>langsamer zu werden.

80 % der Trolleyträger rüsten ihr Gepäckstück direkt am Anfang und am
Ende der Treppe um, und zwar in aller Regel nicht am Rande des
Zugangs, sondern mittendrin.

Grüße
Marc

--
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Marc Haber

unread,
Jul 30, 2008, 2:52:39 AM7/30/08
to
tonn...@radwegweg.info (Klaus Mueller) wrote:

>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>> "Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:
>> >Mal ehrlich: Wie oft kommt das vor
>>
>> "Sehr geehrte Fahrgäste, unser Zug hat zur Zeit zehn Minuten
>> Verspätung. Acht dieser zehn Minuten haben Sie der Radlergruppe zu
>> verdanken, die in Urmitz durch eine einzige Tür eingestiegen ist.
>> Wegen Ihrer Anschlüsse in Bingen, insbesondere in Richtung Bad
>> Kreuznach und Kaiserslautern, werde ich Sie noch informieren."
>
>Ja, solchiges allerdings ohne Ansage hatte ich auch schon. Das Problem
>dabei war aber der Silberlicngssteuerwagen mit durchaus ausreichend
>großem Fahrradabteil aber nur einer einfachen Drehfalttür als
>zugehörigem Einstieg. Da dauert es pro Fahrrad schon ganz schön lang.

Im Rheintal fahren Dostos, IIRC mit Tiefeinstiegssteuerwagen.

Martin Bienwald

unread,
Jul 30, 2008, 3:27:04 AM7/30/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> wrote:

>>Immer wieder gern im Abgang am Ende einer Rolltreppe.
>
> Sind die alle motorische behindert? Ich rüste das um, ohne auch nur
> langsamer zu werden.

Trolley umrüsten - 2 Sekunden.
Sich mit seinem Nebenmenschen erst mal eine Runde unterhalten, während man
das Ende der Trolltreppe blockiert und pro forma an seinem Trolleygriff
fummelt - 2 Minuten. Mindestens.

Höflich, bestimmt und laut "Bitte nicht am Ende der Rolltreppe stehenbleiben"
zu sagen, hat allerdings bisher meistens geholfen.

... Martin

Till Kinstler

unread,
Jul 30, 2008, 3:50:14 AM7/30/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

> Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> wrote:
>
>> Immer wieder gern im Abgang am Ende einer Rolltreppe.
>
> Sind die alle motorische behindert?

Ja, denn sonst hätten sie ja normale Gepäckstücke, die man trägt. Mag
sein, dass diese Trolleys nützlich sein können, wenn man sich nur über
ebene Hotel- und Flughäfenböden zwischen Kofferraum und Fahrstuhl oder
Gepäckabgabe bewegt. Ansonsten suggerieren sie etwas, was sie nur selten
leisten...

> Ich rüste das um, ohne auch nur
> langsamer zu werden.

Damit gehörst du echt zu einer Minderheit.

> Bei den üblichen Staus an Treppen und im Ausstieg muß man manchmal
> wirklich schubsen, unter bissigem Kommentar.

Vermutlich steckt da auch irgendwas psychologisches dahinter: Wenn man
aus dem Zug steigt, stehen viele halt erstmal orientierungslos auf dem
Bahnsteig ("Wo bin ich hier? Wo ist der Ausgang? Wo ist die Treppe? Wo
sind meine Mitreisenden, Kinder, die Oma ...?"), ebenso wenn man eine
Treppe in den Bahnsteigtunnel hinunterkommt ("Wo gehts nun weiter zu
Bahnsteig N? Wo fährt mein Anschlusszug? Wo gehts zum Klo? ..."). Mit
besseren Wegeleitsystemen ließe sich da bestimmt was machen (wobei ich
nicht weiß, wie die aussehen müssten, ist nicht mein Gebiet).

Gruß,
Till

Dieter Bruegmann

unread,
Jul 30, 2008, 3:52:53 AM7/30/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras (Wed, 30 Jul 2008 05:43:34 +0200):

> "Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> wrote:
>
>> Ob ein Gepäckstück störend sperrig ist, hängt von Gewicht und Größe
>> ab, aber doch nicht vom Vorhandensein von Rädern.
>
> Nein, aber die Räder sorgen dafür, daß sich Reisenden ob der
> Beherrschung ihres Krams überschätzen.

Das sind wahrscheinlich Wenigfahrer, die auch mit Gepäck ohne Rollen
nicht zurecht kommen, weil sie sich auf die fremde Umgebung
konzentrieren müssen.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Todo-Zwerge GmbH - Ohne unser ZuTun [tm] läuft nichts!

Till Kinstler

unread,
Jul 30, 2008, 3:58:28 AM7/30/08
to
Lars P. Wolschner schrieb:

> Ob ein Gepäckstück störend sperrig ist, hängt von Gewicht und Größe
> ab, aber doch nicht vom Vorhandensein von Rädern.

Es hängt davon ab, ob Leute in der Lage sind, mit ihrem Gepäck
umzugehen. Dabei habe ich überhaupt nichts gegen schmächtige Omas, die
fragen, ob man ihnen mal mit dem Koffer helfen könne. Die können nämlich
damit umgehen (sie wissen, dass sie es alleine nicht schaffen und holen
sich gleich Hilfe).

> Und wenn jemand seinen Anschlußzug
> nicht bekommt, angeblich weil er seinen Trolley nicht getragen hat
> - was kümmert's Dich?

Mich kümmerts, wenn *ich* meinen Anschlusszug nicht bekomme, weil mal
wieder drei Trolleyfahrer sowohl am Anfang als auch am Ende der Treppe
in Mannheim Hbf stehen und den Weg blockieren, weil sie erstmal mitten
im zur Verfügung stehenden engen Raum ihre Koffer umständlich vom
Tragebetrieb auf Rollbetrieb umrüsten müssen. Ist leider wirklich keine
Ausnahme.

> Das "Umrüsten" eines Trolleys besteht ledig-
> lich im Ein- bzw. Ausfahren des Ziehgriffes.

Überfordert dennoch einige Besitzer solcher Geräte.

Gruß,
Till

Martin Bienwald

unread,
Jul 30, 2008, 3:54:02 AM7/30/08
to
Falk Schade schrieb:
> Martin Bienwald schrieb:

>> Es gibt nun mal komische Leute, und die scheints überall zu geben.
>> Ich fürchte, damit wird man sich abfinden müssen ...

> aber man darf sich noch drüber aufregen?

Klar darf man. Es bringt nur nicht wirklich was.

> So ab dem dritten Bier macht das richtig Spaß ;-)

Jedem sein Hobby ...

... Martin

Will Berghoff

unread,
Jul 30, 2008, 4:06:13 AM7/30/08
to
Lars P. Wolschner schrieb:

>> Das halte ich für eine maßlose Übertreibung.
>
> Dann fahre doch mal in einer richtigen Großstadt Rad.

Da reicht schon ein Urlauberstädtchen. Kaum angekommen, verlieren die
Großstädter ihr Gedächtnis und radeln rücksichtlos, unkontroliert und
unvorhersehbar. Aber wenn sie bei uns autofahren, ist es auch nicht besser.

Vorige Woche hat mich ein bekannter frontaler Fernsehjournalist mit
seinem von ihm in der Glotze als besonders umweltfreundlich gepriesenen
8-Zylinder-Lexus 450h als Entgegenkommender linksabbiegend fast von der
Kreuzung geschoben. Er hat schlicht alle Pferdchen mobilisert, um vor
mir über die Kreuzung zu kommen...

Wieder mal war ich froh, einen BAS zu haben.

Carsten Schmidt

unread,
Jul 30, 2008, 4:29:29 AM7/30/08
to
Klaus Mueller wrote:
> Erlangen ist so ziemlich mit das übelste was ich kenne. Selbst in den
> 30-Zonen traut sich ein erheblicher Teil der Radfahrer nicht,
> StVO-gerecht die Fahrbahn zu benutzen. Und tun sies doch, so sind sicher
> gleich motorisierte "Erzieher" zur Hand, die sie mittels ihrer
> tonnenschweren Argumente wieder wegscheuchen.

ACK. In Erlangen lebt man einerseits als Radfahrer höchst gefährdet,
weil einem ständig von Autos die Vorfahrt genommen wird. Andererseits
gibt es zahlreiche Radfahrer, die die einfachsten Verkehrsregeln nicht
kapieren wollen.

Immer wieder gern gesehen: Radfahrer, die auf einer Straße ohne Radweg
einer roten Ampel begegnen und dann statt einfach vor der Haltelinie auf
der Fahrbahn zu warten erstmal quer rüber auf den Gehweg fahren, um dort
die Fußgängerampel zu benutzen. Wie viele Fußgänger das belästigt, ist
natürlich egal. Dabei wird dann am liebsten noch eine Busspur überquert,
natürlich ohne zu schauen, ob da von hinten was kommt.

Grüße

Carsten

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 30, 2008, 4:31:32 AM7/30/08
to
Till Kinstler <ti...@fs.is.uni-sb.de> wrote:

>Mit
>besseren Wegeleitsystemen ließe sich da bestimmt was machen (wobei ich
>nicht weiß, wie die aussehen müssten, ist nicht mein Gebiet).

Wie wäre es mit der Devise "erst mal aus dem Weg gehen"? Das
funktioniert sogar, wenn man gar nicht weiß, was Sache ist, echt! Ich
bin ja wahrlich auch nicht in jeder Stadt zuhause, die ich bereise,
aber nach dem Aussteigen gehe ich erst mal paar Schritte zur Seite,
dann kommt der suchende Rundumblick, und dann überhole ich ggf. all
die, die immer noch nicht wissen, was sie wollen.

Das Hauptproblem der Leute scheint die Angst zu sein, womöglich ein
paar Schritte in die falsche Richtung zu gehen :-(

Till Kinstler

unread,
Jul 30, 2008, 4:47:37 AM7/30/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> Till Kinstler <ti...@fs.is.uni-sb.de> wrote:
>
>> Mit
>> besseren Wegeleitsystemen ließe sich da bestimmt was machen (wobei ich
>> nicht weiß, wie die aussehen müssten, ist nicht mein Gebiet).
>
> Wie wäre es mit der Devise "erst mal aus dem Weg gehen"?

Ja, kann man vielleicht trainieren.
Scheint mir aber notwendig, denn nach meinem Eindruck verfallen die
Leute erstmal reflexhaft in Starre, wenn sie Orientierung suchen. Ist
aber alles Hobbypsychologie und bringt uns hier nicht weiter...

> Das
> funktioniert sogar, wenn man gar nicht weiß, was Sache ist, echt!

Du hast halt schon die nächste Evolutionsstufe erreicht. Hast ja auch ne
BC100 :-)

Gruß,
Till

Reinhard Greulich

unread,
Jul 30, 2008, 4:49:59 AM7/30/08
to
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb am Wed, 30 Jul 2008 05:42:37 +0200:

> Trolleys sind schon eine feine Sache, ich habe es satt, schwere
> Taschen 500m zum Bahnhof zu schleppen - aber umgehen sollte man damit
> halt können.

Wenn die Erfindung nicht gut wäre, hätte sie wohl auch nicht diesen
Erfolg. Ich bevorzuge, wenn möglich, eigentlich einen Rucksack, aber
auch damit muss man umgehen können und vor allem wissen, wann man ihn
besser abnimmt. Unvergessen die Zeiten, als Interrailer mit ihren
Tragegestellen nebst aufgeschnallter Isomatte alles blockierten, weil
sie sich mit dem Zeug auf dem Rücken gleich in der Tür verkeilt haben.
Heute gibt es Rucksäcke mit Trolleyrädern, damit man sich beim
Aufsetzen gleich die Klamotten versaut. Wenn was Gutes erfunden wird,
kommen bald auch die sinnfreien Varianten hinterher. Der Schrankkoffer
mit Rädern ist auch eine solche.

Gruß - Reinhard.
--
~=@=~ 70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
"Unfähig, in den richtigen Wagen einzusteigen,
aber den Deutschen Bundestag wählen wollen."
(Kabarettist Richard Rogler in "Stratmanns")

Dieter Bruegmann

unread,
Jul 30, 2008, 5:02:49 AM7/30/08
to
Martin Bienwald (Wed, 30 Jul 2008 07:27:04 +0000 (UTC)):

> Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
>> Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> wrote:
>
>>> Immer wieder gern im Abgang am Ende einer Rolltreppe.
>>
>> Sind die alle motorische behindert? Ich rüste das um, ohne auch nur
>> langsamer zu werden.
>
> Trolley umrüsten - 2 Sekunden.
> Sich mit seinem Nebenmenschen erst mal eine Runde unterhalten, während man
> das Ende der Trolltreppe blockiert und pro forma an seinem Trolleygriff
> fummelt - 2 Minuten. Mindestens.

Um den Koffer eine kurze Entfernung zu tragen, z.B. eine Treppe rauf
oder runter, fahre ich nicht erst den Griff rein, sondern greife
runter zum normalen Tragegriff. Da ist kein Umrüsten nötig.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de

O wißt ihr, was ich denke? * O nein, ihr wißt es nicht!
Wenn ich mich ganz versenke, * Dann denk' ich ein Gedicht!
(Friederike Kempner)

Reinhard Greulich

unread,
Jul 30, 2008, 5:56:07 AM7/30/08
to
Carsten Schmidt schrieb am Wed, 30 Jul 2008 10:29:29 +0200:

> Radfahrer, die auf einer Straße ohne Radweg
> einer roten Ampel begegnen und dann statt einfach vor der Haltelinie auf
> der Fahrbahn zu warten erstmal quer rüber auf den Gehweg fahren, um dort
> die Fußgängerampel zu benutzen.

Mental fühlen sich halt viele Fahrradfahrer anscheinend den Fußgängern
näher als den motorisierten Verkehrsteilnehmern. Das führt dann
gelegentlich zum Beispiel dazu, dass jemand auf dem Rad fahrend vom
Radweg direkt auf den Fußgängerüberweg abbbiegt und der Meinung ist,
dort wie ein Fußgänger Vorrang zu haben. Dass auf der Straße
herankommende Fahrzeuge dann kaum mehr Reaktionszeit haben, selbst
wenn sie sich hinreichend langsam nähern, um für einen *Fußgänger*
halten zu können, dürfte den Leuten einfach nicht klar sein, sonst
würden sie sich nicht so gefährden. Ich habe das vorige Woche im Bus
sitzend erlebt; nur mit Glück ist da keiner zu Boden gegangen, obwohl
der Bus gerade erst von der Haltestelle abgefahren ist und nur wenig
mehr als Schrittgeschwindigkeit hatte.

Das ist im übrigen auch eine typische Gefährdung, die es nur gibt,
wenn Fahrradwege vorhanden sind. Liegt aber weniger an den Wegen.

Kai-Uwe Thiessenhusen

unread,
Jul 30, 2008, 6:38:56 AM7/30/08
to
Reinhard Greulich schrieb:

> Mental fühlen sich halt viele Fahrradfahrer anscheinend den Fußgängern
> näher als den motorisierten Verkehrsteilnehmern.

Richtig. Und umgekehrt fühlen sich viele Fahrradfahrer den motorisierten
Verkehrsteilnehmern näher als den Fußgängern. Und diese Heterogenität
führt bei vielen anderen zu Irritationen.

-kut

Ferdi Albers

unread,
Jul 30, 2008, 7:04:35 AM7/30/08
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb:
> Till Kinstler <ti...@fs.is.uni-sb.de> wrote:
>
>>Mit
>>besseren Wegeleitsystemen ließe sich da bestimmt was machen (wobei ich
>>nicht weiß, wie die aussehen müssten, ist nicht mein Gebiet).
>
> Das Hauptproblem der Leute scheint die Angst zu sein, womöglich ein
> paar Schritte in die falsche Richtung zu gehen :-(

Das Problem scheint tiefer zu sitzen, denn dieses Phänomen tritt z.B. auch
beim Verlassen der Kirche auf, wo die Leute doch wissen wo sie hin
gehören. Kaum ist die Tür durchschritten, wird eine kurze Pause eingelegt
um die Übersicht zu erlangen. Auf der Kirchentreppe steht man schließlich
noch etwas höher.

Gruß
Ferdi


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Reinhard Greulich

unread,
Jul 30, 2008, 8:16:36 AM7/30/08
to
Olaf Titz schrieb am Wed, 30 Jul 2008 11:47:39 +0000 (UTC):

> http://www.thalys.com/de/de/praktischer-reiseratgeber/wahrend-der-fahrt/gepack
>
> Wenn die DB damit anfängt, dann gibt es garantiert wieder einen Aufschrei...

Ich halte das für einen sehr guten Ansatz.

Martin Bienwald

unread,
Jul 30, 2008, 8:12:26 AM7/30/08
to
Reinhard Greulich schrieb:

> Heute gibt es Rucksäcke mit Trolleyrädern, damit man sich beim
> Aufsetzen gleich die Klamotten versaut.

Stimmt. Habe so ein Ding neulich im Laden stehen sehen. Die Tragriemen
waren ungefähr geeignet, um das Teil beladen eine halbe Minute lang zu
tragen - eine Treppe rauf/runter oder so. "Rucksack" würde ich sowas
nicht leichtfertig nennen wollen, denn das impliziert, daß man es auch
längere Zeit halbwegs bequem auf dem Rücken haben kann.

... Martin

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 30, 2008, 8:57:24 AM7/30/08
to
ol...@bigred.inka.de (Olaf Titz) wrote:

>...und weil die Bahn bei der Gestaltung des Wagenmaterials nicht mehr
>berücksichtigt, dass Fahrgäste Gepäck dabei haben.

Wo denn? Ausnahme DoSto, da ist es mau, aber in den anderen Zügen habe
ich noch immer mein Gepäck untergebracht.

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 30, 2008, 9:04:57 AM7/30/08
to
Will Berghoff <real_...@berghoffs.de>:

> Vorige Woche hat mich ein bekannter frontaler Fernsehjournalist
> mit seinem von ihm in der Glotze als besonders umweltfreundlich
> gepriesenen 8-Zylinder-Lexus 450h als Entgegenkommender
> linksabbiegend fast von der Kreuzung geschoben. Er hat schlicht
> alle Pferdchen mobilisert, um vor mir über die Kreuzung zu
> kommen...
>
> Wieder mal war ich froh, einen BAS zu haben.

Was ist ein BAS?

CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
Senefelderstraße 3 lars.wo...@gmx.de
D-63069 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 30, 2008, 9:35:00 AM7/30/08
to
Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de>:

> Olaf Titz schrieb am Wed, 30 Jul 2008 11:47:39 +0000 (UTC):

>> http://www.thalys.com/de/de/praktischer-reiseratgeber/wahrend-der-fahrt/gepack
>>
>> Wenn die DB damit anfängt, dann gibt es garantiert wieder einen
>> Aufschrei...
>
> Ich halte das für einen sehr guten Ansatz.

Der Verweis auf eine Gepäckablage am Wagenende ist nicht realistisch.
Es kann zumindestens bei den Halten in großen Bahnhöfen schnell
entwendet werden. Es gibt heute leider keine Alternative dazu, das
Gepäck in der Nähe bei permanenter Sichtmöglichkeit aufzubewahren.

Detlev Bartsch

unread,
Jul 30, 2008, 9:55:27 AM7/30/08
to
"Lars P. Wolschner" <lars.wo...@nexgo.de> writes:

> Was ist ein BAS?

i) Benz auf Staatskosten
ii) Sicherheitseinrichtung in obigem für Fahrer, die sich
nicht trauen, im Gefahrenfall das Bremspedal selbst bis zum
Bodenblech zu treten.


Tschüss
db

Jens Schmidt

unread,
Jul 30, 2008, 11:36:43 AM7/30/08
to
Reinhard Greulich schrieb:

> Mental fühlen sich halt viele Fahrradfahrer anscheinend den Fußgängern
> näher als den motorisierten Verkehrsteilnehmern. Das führt dann
> gelegentlich zum Beispiel dazu, dass jemand auf dem Rad fahrend vom
> Radweg direkt auf den Fußgängerüberweg abbbiegt und der Meinung ist,
> dort wie ein Fußgänger Vorrang zu haben. Dass auf der Straße
> herankommende Fahrzeuge dann kaum mehr Reaktionszeit haben, selbst
> wenn sie sich hinreichend langsam nähern, um für einen *Fußgänger*
> halten zu können, dürfte den Leuten einfach nicht klar sein, sonst
> würden sie sich nicht so gefährden.

> ..


> Das ist im übrigen auch eine typische Gefährdung, die es nur gibt,
> wenn Fahrradwege vorhanden sind. Liegt aber weniger an den Wegen.

Habe ich neulich gerade als Konflikt Radfahrer-Radfahrer gehabt. Ich auf der
Fahrbahn, Radfahrerin auf dem Fußweg. Gerade als ich überhole biegt sie auf
einen Zebrastreifen ab und mir direkt vors Rad.
Eigentlich klare Situation, aber ich habe trotzdem heftig gebremst und den
Unfall gerade so vermeiden können.
Übrigens ohne Fahrradweg das Ganze.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt

Jens Schmidt

unread,
Jul 30, 2008, 11:45:19 AM7/30/08
to
Olaf Titz schrieb:

> http://www.thalys.com/de/de/praktischer-reiseratgeber/wahrend-der-fahrt
gepack

Meinen die, was sie schreiben? Maximaler Umfang 85cm ergibt als
größtmögliches Gepäckstück einen Würfel mit 21,25cm Kantenlänge. Das ist
deutlich kleiner als die typische Aktentasche.

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