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Hannover - Stadtbahn: Was wäre sinnvoll?

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Patrick Hoffmann

unread,
May 20, 2003, 8:56:15 AM5/20/03
to
Was wären für Euch sinnvolle Ausbauten im Stadtbahnsystem Hannover?
Damit meine ich neue Tunnelstrecken, Verlängerungen und so etwas. Die Kosten
sollten dabei in den Hintergrund treten.

Meine Vorschläge:

- Vahrenwalder Straße: Verlängerung des Tunnels ab Werderstraße bis a)
Wasserturm oder b) Kanalbrücke; würde so manches Verkehrsproblem lösen, da
der Abschnitt zwischen Kanalbrücke und Vahrenwalder Platz als sechspurige
Straße ausgebaut werden könnte.

-Ausbau des D-Tunnels: Tunnelbau ab Glocksee über Steintor, HBF und
Marienstraße

-Ringlinie: Einrichtung einer U-Bahn-Ringlinie (zumindest größtenteils
U-Bahn); Linienführung: HBF, Steintor, Glocksee, Schwarzer Bär, Waterloo und
dann Richtung Marienstraße wieder zum HBF


Alexander Beyrer

unread,
May 20, 2003, 11:16:00 AM5/20/03
to
Patrick Hoffmann schrieb in der newsgroup de.etc.bahn.stadtverkehr:

> Was wären für Euch sinnvolle Ausbauten im Stadtbahnsystem Hannover?
> Damit meine ich neue Tunnelstrecken, Verlängerungen und so etwas. Die
>Kosten
> sollten dabei in den Hintergrund treten.
>
> Meine Vorschläge:
>
> - Vahrenwalder Straße: Verlängerung des Tunnels ab Werderstraße bis a)
> Wasserturm oder b) Kanalbrücke; würde so manches Verkehrsproblem
>lösen, da
> der Abschnitt zwischen Kanalbrücke und Vahrenwalder Platz als
>sechspurige
> Straße ausgebaut werden könnte.

[]

Sei mir bitte nicht böse, aber wenn ich sowas lese, läuft mir's immer
kalt den Rücken runter. Die Bahn soll (im Tunnel) verschwinden, damit
der MIV sich oberirdisch _SECHS_spurig breitmachen kann???

Das ist ja wie im Horrorfilm, *Grusel*.

Wenn die Kosten dabei in den Hintergrund treten sollen, wie Du
schreibst, so gehört der MIV vertunnelt, die Bahn bleibt oben und statt
der Autostraße wird eine parkähnliche Allee mit breiten Rad- und
Fußwegen angelegt.

Gruß
Alexander
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Patrick Hoffmann

unread,
May 20, 2003, 9:47:57 AM5/20/03
to
Es ist ja schön, wenn man aus einer der am stärksten frequentierten Straßen
Nidersachsens eine zweispurige Anliegerstraße mit überdimensionierten Rad-
und Fußwegen machen will (so schwebt es Dir ja wohl vor). Aber da Gott sei
Dank noch einige wenige Politiker das Sagen, die noch ein wenig Verstand
haben, wird das niemals passieren.
Selbst wenn das Geld keine Rolle spielt, ist immer noch logischer, die Bahn
in den Tunnel zu stecken, als eine Straße, die dann alle 150 m einen
Anschluß nach oben benötigt.
Als Autofahrer, der sich tagtäglich über die Vahrenwalder Straße quälen muß,
weil es keine vernünftige ÖPNV-Verbindung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz
gibt, finanziere ich eben diesen ÖPNV über meine Steuergelder mit. Oder
sollte dieser sich inzwischen selber finanzieren (rethorische Frage)?


Alexander Beyrer

unread,
May 20, 2003, 12:42:26 PM5/20/03
to
Patrick Hoffmann schrieb in der newsgroup de.etc.bahn.stadtverkehr:
[]

> Als Autofahrer, der sich tagtäglich über die Vahrenwalder Straße
>quälen muß,
> weil es keine vernünftige ÖPNV-Verbindung zwischen Wohnort und
>Arbeitsplatz
> gibt

Ich kenne weder Start noch Ziel Deiner täglichen Quälerei. Da Du jedoch
über die Vahrenwalder Straße fährst, wo ja auch die Bahn fährt, frage
ich Dich, ob Du schon mal an die Möglichkeit gedacht hast, Dein Auto
draußen vor der Stadt stehen zu lassen und mit der Bahn in die
Innenstadt zu fahren? Neudeutsch: Park&Ride

Sven Herzfeld

unread,
May 20, 2003, 12:47:00 PM5/20/03
to
hom...@hotmail.com schrieb in bad8k3$rd6tt$1...@ID-192497.news.dfncis.de:

> -Ringlinie: Einrichtung einer U-Bahn-Ringlinie (zumindest größtenteils
> U-Bahn); Linienführung: HBF, Steintor, Glocksee, Schwarzer Bär, Waterloo und
> dann Richtung Marienstraße wieder zum HBF

Völlig überflüssig. Selbst die 2, die den Ring noch nach Osten
ausdehnte, hat sich nie rentiert.

Aber wenn wir schon am Phantasieren sind, gern. Ich gebe jeweils die
heutigen Linien an:

Verlängerungen:
Langenhagen (1)-Neue Bult

Fasanenkrug (7)-Isernhagen NB-Isernhagen KB-Isernhagen Bf.

Lahe (3/9)-Altwarmbüchen

Lahe (3/9)-Meyers Garten

Garbsen (4)-Berenbostel

Nordhafen (6)-Engelbostel

Empelde (9)-Empelde Hp. (S)

Wettbergen (3/7)-Ronnenberg (S)-Gehrden

Wallensteinstr. (3/7)-Hemmingen-Arnum-Pattensen

Messe/Ost (11)-Laatzen (1)-Ginsterweg (2)

Haltenhoffstraße (11)-Leinhausen Bf.
Hier gäbe es auch Einsatzmöglichkeiten für ein Zweisystemfahrzeug:
Übergang auf Eisenbahn, Ledeburg, Richtung Nordhafen und ab dort
Mecklenheidestraße bis Stöcken und Klappenburg.

Dann einige Streckenverlegungen in Tunnel:
Goetheplatz-Steintor (4/5/6/11)-Hauptbahnhof (1/2/3/7/8/9/S)-
Emmichplatz-Zoo (6)

Waterloo-Küchengarten-Limmerstraße (Streckentausch 9/10)

Goetheplatz-Küchengarten-Linden Mitte-Badenstedter Straße
(Streckentausch)
Mit den letzten beiden dürften die Probleme dort beseitigt sein,
allerdings sind dafür gleich zwei Ihmetunnel erforderlich.

Ein unechter Außenring, bestehend aus mehreren Segmenten:
Berenbostel-Engelbostel-Godshorn-Langenhagen Mitte (S)-Berliner Platz
(1)-Kugelfangtrifft-Alte Heide (1)-Bothfeld (7)-Buchholz (3/7/9)-
Roderbruch (4)-Karl=Wiechert=Allee (S)-Großer Hillen (5)-Bemerode
(11)-Mittelfeld (8)-Frobösestraße-Hemmingen
Bis Alte Heide dürfte das kein Problem sein, danach wird es teilweise
eng, am extremsten in Bemerode. Da mit der 11 eine Verbindung zu
schaffen, scheint aussichtslos. Die Abelmannstraße entlang ist auch
nicht gerade einfach, evtl. Thurnithistr. und dann in einen Tunnel bis
zur Brückstraße.

(Berliner Platz-Vinnhorst-)Mecklenheidestr. (6)-Stöcken (5)-
Klappenburg (4)-Letter (S)-Ahlem (10)
Da sehe ich für Letter allerdings keine vernünftige Möglichkeit, das
Gelände ist einfach zu schwierig. Alternativ:
Haltenhoffstraße (11)-Leinhausen Bf. (S/4/5)-Ahlem Nord-Ehrhartstr.
(10)-Davenstedt-Soltekamp (9)

Innerstädtisch sehe ich auch einen Tunnel als Halbkreis, aber eher zur
Erschließung gedacht:
Parkhaus (4/5)-Haltenhoffstr. (11)-Fenskestr. (6)-Niedersachsenring
(1/2), Lister Platz (3/7/9)-Emmichplatz-Marienstraße (4/5/6/11)-
Bismarckstraße (S), weiter zur Stadthalle (6)
Dafür von der D-Süd einen Zweig über Bismarckstraße und entlang
Altenbekener Damm (1/2/8) bis zum Maschsee.

Was noch fehlt, ist ein Ausbau der S-Bahn nach Süden mit Haltepunkten
an der Garkenburgstraße und in Laatzen (Höhe Wülfelroder Str. oder
Neuer Schlag), außerdem eine Linie über Langenhagen nach Celle und die
Umsteigepunkte Hildesheimer Straße (Döhrener Turm) und Fischerhof. Ein
S-Bahn-Ring über Hbf-Leinhausen-Güterbahn-Ahlem-Davenstedt-Soltekamp-
Bornum-Linden-Döhren. Von da aus könnte man über Kirchrode, Ahlten und
Lehrte nach Celle.

Richtung Braunschweig wäre eine bessere Anbindung als im Stundentakt
sicherlich auch sinnvoll, aber wenn ich jetzt davon anfange, lande ich
gleich beim Streckennetz hier in der Region ;-)

Sven

Sven Herzfeld

unread,
May 20, 2003, 11:35:00 AM5/20/03
to
abe...@freenet.de schrieb in 3eca2a90$0$29230$9b62...@news.freenet.de:

> Sei mir bitte nicht böse, aber wenn ich sowas lese, läuft mir's immer
> kalt den Rücken runter. Die Bahn soll (im Tunnel) verschwinden, damit
> der MIV sich oberirdisch _SECHS_spurig breitmachen kann???

Die Straße ist ohnehin zu einem Teil sechsspurig, wenn ich mich nicht
irre, wenigstens unter Einbeziehung von Park- oder Abbiegespuren.

> Wenn die Kosten dabei in den Hintergrund treten sollen, wie Du
> schreibst, so gehört der MIV vertunnelt, die Bahn bleibt oben und statt
> der Autostraße wird eine parkähnliche Allee mit breiten Rad- und
> Fußwegen angelegt.

Wenn man unterirdisch abbiegen und parken kann ... die Vahrenwalder
gehört allerdings nicht zu den Straßen, an denen Binnen- und
Zielverkehr in der Mehrheit sind.

Sven

Alexander Beyrer

unread,
May 20, 2003, 3:48:11 PM5/20/03
to
Sven Herzfeld schrieb in der newsgroup de.etc.bahn.stadtverkehr:

> abe...@freenet.de schrieb in
>3eca2a90$0$29230$9b62...@news.freenet.de:
>
> > Sei mir bitte nicht böse, aber wenn ich sowas lese, läuft mir's immer
> > kalt den Rücken runter. Die Bahn soll (im Tunnel) verschwinden, damit
> > der MIV sich oberirdisch _SECHS_spurig breitmachen kann???
>
> Die Straße ist ohnehin zu einem Teil sechsspurig, wenn ich mich nicht
> irre, wenigstens unter Einbeziehung von Park- oder Abbiegespuren.

Patrick will die Bahn vertunneln, damit er zwei Fahrspuren mehr bekommt.


> > Wenn die Kosten dabei in den Hintergrund treten sollen, wie Du
> > schreibst, so gehört der MIV vertunnelt, die Bahn bleibt oben und
>statt
> > der Autostraße wird eine parkähnliche Allee mit breiten Rad- und
> > Fußwegen angelegt.
>
> Wenn man unterirdisch abbiegen und parken kann ... die Vahrenwalder
> gehört allerdings nicht zu den Straßen, an denen Binnen- und
> Zielverkehr in der Mehrheit sind.

Also hauptsächlich Durchgangsverkehr.

Meine Vorschlag mit der parkähnlichen Allee ist bewußt überzogen
formuliert, weil ich Patricks Wunsch nach noch mehr Raum für den MIV auf
einer bereits heute 4 (oder 6)-spurigen Straße für überzogen halte.

Martin Bienwald

unread,
May 20, 2003, 1:34:29 PM5/20/03
to
Patrick Hoffmann schrieb:

> - Vahrenwalder Straße: Verlängerung des Tunnels ab Werderstraße bis a)
> Wasserturm oder b) Kanalbrücke; würde so manches Verkehrsproblem lösen, da
> der Abschnitt zwischen Kanalbrücke und Vahrenwalder Platz als sechspurige
> Straße ausgebaut werden könnte.

Das bringt weitgehend nur dem Autoverkehr etwas. Die Stadtbahn kommt in
diesem Bereich auch oberirdisch bereits gut genug voran.

> -Ausbau des D-Tunnels: Tunnelbau ab Glocksee über Steintor, HBF und
> Marienstraße

Hätte den Nachteil, daß mit dem Steintor nur ein einziger Punkt am Rande
der Innenstadt tangiert würde. Den besseren Umsteigemöglichkeiten zu den
anderen Stadtbahnlinien stünde also eine schlechtere Verbindung in die
Innenstadt gegenüber. Wenn die Tunnelrampe wirklich schon an der Glocksee
gebaut würde, stellte sich auch die Frage, was mit der Strecke Goetheplatz -
Schwarzer Bär passiert - abgesehen von der Linie 17 ist das vor allem auch
eine wichtige Betriebsstrecke.

> -Ringlinie: Einrichtung einer U-Bahn-Ringlinie (zumindest größtenteils
> U-Bahn); Linienführung: HBF, Steintor, Glocksee, Schwarzer Bär, Waterloo und
> dann Richtung Marienstraße wieder zum HBF

Ich glaube nicht, daß die Verkehrsströme auf einem so dicht an der Innen-
stadt gelegenen Ring (der die Innenstadt dabei aber kaum berührt) eine
U-Bahn rechtfertigen würden. Eher hielte ich Tangentialverbindungen in
den äußeren Stadtteilen (dann aber weitgehend oberirdisch) für erwägens-
wert.

Es wird schon seine Gründe haben, daß die kleinräumigen Ringlinien, die
es früher als Straßenbahn in sehr vielen Städten im inneren Bereich gab,
weitgehend ausgestorben sind.

... Martin

Martin Bienwald

unread,
May 20, 2003, 1:42:59 PM5/20/03
to
Patrick Hoffmann schrieb:

[Hannover, Vahrenwalder Straße]

> Es ist ja schön, wenn man aus einer der am stärksten frequentierten Straßen
> Nidersachsens eine zweispurige Anliegerstraße mit überdimensionierten Rad-
> und Fußwegen machen will (so schwebt es Dir ja wohl vor). Aber da Gott sei
> Dank noch einige wenige Politiker das Sagen, die noch ein wenig Verstand
> haben, wird das niemals passieren.

Schon deswegen, weil ein Straßentunnel ekelhaft viel Geld kostet, stimme ich
dir da mal zu.

> Selbst wenn das Geld keine Rolle spielt, ist immer noch logischer, die Bahn
> in den Tunnel zu stecken, als eine Straße, die dann alle 150 m einen
> Anschluß nach oben benötigt.

Benötigt sie den denn? Wenn es oben eine Anliegerstraße gäbe, könnte der
Tunnel mit deutlich weniger Anschlüssen nach oben auskommen.

Im übrigen übersiehst du etwas: wenn sich auf einem Stück Straße Stau bildet,
ist in der Regel _nicht_ _dieses_ Stück Straße zu eng. Vielmehr liegt der
Engpaß in Fahrtrichtung _hinter_ dem Abschnitt, in dem der Stau ist. Also
in diesem Fall wohl dort, wo die Stadtbahn ohnehin schon unterirdisch fährt.

> Als Autofahrer, der sich tagtäglich über die Vahrenwalder Straße quälen muß,
> weil es keine vernünftige ÖPNV-Verbindung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz
> gibt, finanziere ich eben diesen ÖPNV über meine Steuergelder mit.

Als ÖPNV-Benutzer finanziere ich auch so manches über meine Steuern mit,
von dem ich momentan keinen Gebrauch mache. So ist das nun mal mit Steuern.

(Frage am Rande: die S-Bahn von Bennemühlen, ggf. kombiniert mit Park&Ride,
bringt dir für deine Verbindung nichts?)

... Martin

Dirk Hillbrecht

unread,
May 20, 2003, 3:00:21 PM5/20/03
to
Hi,

na, endlich mal wieder ein paar kreative Vorschläge zu Hannover hier... :-)

Patrick Hoffmann wrote:
> - Vahrenwalder Straße: Verlängerung des Tunnels ab Werderstraße bis a)
> Wasserturm oder b) Kanalbrücke; würde so manches Verkehrsproblem lösen, da
> der Abschnitt zwischen Kanalbrücke und Vahrenwalder Platz als sechspurige
> Straße ausgebaut werden könnte.

Für die Externen: Ich habe mal flugs mein Fotoarchiv durchforstet und eine
kleine Seite im Straßen-Bahn-Archiv zusammengeklöppelt:

http://62.8.212.194/~dh/php/albumpage.php?basedir=sba/vahrenwalder&albumfile=vahrenwalder&lang=de

Hier gibts ein paar kommentierte Fotos von der Vahrenwalder Straße in dem
von Patrick als kritisch empfundenen Abschnitt.

Ansonsten ist zu dem Vorschlag zunächst mal festzuhalten, dass der von
Patrick angeregte Abschnitt teilweise bereits dreispurig ist. Stadtauswärts
beginnt der dreispurige Bereich etwa in Höhe des Betriebshofes, also
zwischen Dragonerstraße und Niedersachsenring, stadteinwärts geht er
immerhin bis zur Büttnerstraße. Insbesondere ist der Bereich
Kanalbrücke-Wasserturm bereits jetzt vollständig dreispurig in beide
Richtungen und weitgehend für 70 km/h zugelassen.

Auf dem Restabschnitt ist die Straße ebenfalls fast durchgängig sechsspurig,
allerdings werden die beiden äußeren Fahrspuren als Parkraum genutzt. An
zwei Stellen wurde beim Hochbahnsteigbau 2002 diese dritte Spur allerdings
sogar rückgebaut, so dass hier in der Tat nur zwei Fahrspuren existieren.

Aus all diesen Tatsachen kann man m.E. schließen, dass die Vahrenwalder
Straße, zugegebenermaßen die am stärksten belastete Ausfallstraße
Hannovers, durchaus genügend ausgebaut ist. Das deckt sich auch mit meinen
(zugegebenermaßen nicht allzu zahlreichen) IV-Erfahrungen. In der HVZ steht
man stadteinwärtig insbesondere an der Büttnerstraße und am
Niedersachenring manchmal zwei bis drei Ampelphasen. Ansonsten kommt man so
flüssig durch, wie das für eine nicht höhenfrei geführte
Hauptverkehrsstraße halt möglich ist.

Und zum U-Bahn-Bau: Natürlich hätte man hier gerne weitergebaut. Und
wenigstens den Vahrenwalder Platz hätte man m.E. gerne noch untertunneln
dürfen, die Rampe hat ja sogar ein Tiefgeschoss. Aber es geht auch so, und
nachdem die Hochbahnsteige jetzt gerade frisch gebaut sind, dürfte sich das
mit der U-Bahn erst recht erledigt haben. - Die Originalüberlegungen von
1965 sahen übrigens U-Bahn bis zur Büttnerstraße, dann Hochbahn bis zur
Autobahn und dann wieder U-Bahn durch Langenhagen bis zum Flughafen vor. Es
ist anders gekommen...


> -Ausbau des D-Tunnels: Tunnelbau ab Glocksee über Steintor, HBF und
> Marienstraße

Hatten wir gerade ausführlich vor. Kommt garantiert die nächsten Jahre
nicht, zum einen wegen der Finanzen, zum anderen wegen der politischen
Implikationen.

> -Ringlinie: Einrichtung einer U-Bahn-Ringlinie (zumindest größtenteils
> U-Bahn); Linienführung: HBF, Steintor, Glocksee, Schwarzer Bär, Waterloo
> und dann Richtung Marienstraße wieder zum HBF

Das ist nicht sinnvoll. Viel zu kleiner Ring, aufwändigste Tunnelbauten im
Bereich Aegi, bringt nix. Da kann man die Kurven gar nicht so sanft bauen,
dass die Bahn schnell genug fahren könnte, dass man mit einer Fahrt über
Kröpcke und ggf. Umsteigen dort, am Hbf. oder am Aegi nicht dieselbe
Fahrzeit hätte.

Ciao, Dirk

--
Dirk Hillbrecht
d...@chitec.de
Hannover, Germany

Dirk Hillbrecht

unread,
May 20, 2003, 3:02:37 PM5/20/03
to
Hi,

Alexander Beyrer wrote:
> Meine Vorschlag mit der parkähnlichen Allee ist bewußt überzogen
> formuliert, weil ich Patricks Wunsch nach noch mehr Raum für den MIV auf
> einer bereits heute 4 (oder 6)-spurigen Straße für überzogen halte.

Auf Teilabschnitten der Vahrenwalder Straße reicht der Platz in der Tat für
eine zweigleisige Stadtbahntrasse, zweimal drei IV-Fahrspuren und breite
Grünstreifen neben den Gleisen.

Dirk Hillbrecht

unread,
May 20, 2003, 3:04:12 PM5/20/03
to
Hi,

Patrick Hoffmann wrote:
> Als Autofahrer, der sich tagtäglich über die Vahrenwalder Straße quälen
> muß, weil es keine vernünftige ÖPNV-Verbindung zwischen Wohnort und
> Arbeitsplatz gibt, finanziere ich eben diesen ÖPNV über meine Steuergelder
> mit. Oder sollte dieser sich inzwischen selber finanzieren (rethorische
> Frage)?

Sieh's mal so: Wenn den ÖPNV nicht gäbe, wären da noch viel, viel (VIEL!)
mehr andere Autos, die dich sich noch mehr quälen ließen...

Dirk Hillbrecht

unread,
May 20, 2003, 3:08:30 PM5/20/03
to
Hi,

Martin Bienwald wrote:
> Im übrigen übersiehst du etwas: wenn sich auf einem Stück Straße Stau
> bildet, ist in der Regel _nicht_ _dieses_ Stück Straße zu eng. Vielmehr
> liegt der Engpaß in Fahrtrichtung _hinter_ dem Abschnitt, in dem der Stau
> ist. Also in diesem Fall wohl dort, wo die Stadtbahn ohnehin schon
> unterirdisch fährt.

Stimmt bei der Vahrenwalder nur begrenzt: Den größten Stau gibt es immer an
der Kreuzung Büttnerstraße/Großer Kolonnenweg stadteinwärts, dort verengt
sich die Straße von drei auf zwei Fahrspuren. Ab Kreuzung
Werder-/Philipsbornstraße, wo die Vahrenwalder auf ihrem Reststück bis zum
Cityring wieder dreispurig in Richtung Stadt ist, gibt es eigentlich nie
Stau, Einmündung und Cityring selbst sind leistungsfähig genug.

> (Frage am Rande: die S-Bahn von Bennemühlen, ggf. kombiniert mit
> Park&Ride, bringt dir für deine Verbindung nichts?)

Die Vahrenwalder ist eigentlich nicht die typische Einfallstraße für die
fernere Wedemark, da kommt man auch über A352, A2 und B6 in die Stadt.

Dirk Hillbrecht

unread,
May 20, 2003, 3:16:09 PM5/20/03
to
Hi,

Martin Bienwald wrote:
> Patrick Hoffmann schrieb:


>> -Ausbau des D-Tunnels: Tunnelbau ab Glocksee über Steintor, HBF und
>> Marienstraße
> Hätte den Nachteil, daß mit dem Steintor nur ein einziger Punkt am Rande
> der Innenstadt tangiert würde.

Dieses immer wieder gehörte Argument finde ich nach wie vor nicht
sachgerecht: Das Steintor ist durchaus ähnlich zentral wie der Kröpcke, das
Areal hinter dem Hauptbahnhof befindet sich seit ca. drei Jahren in einem
permanenten Aufschwung und die Umsteigebeziehungen zwischen Linie 10, 17
und dem Restnetz sind in der Innenstadt mehr als bescheiden: Lange Wege am
Steintor, noch viiiieeel längere Wege am Hauptbahnhof und ein hoher
Fahrzeitmalus (wegen oberirdischer Innenstadtquerung) am Aegi.

Als letztes Jahr die Innenstadtquerung für mehrere Wochen gesperrt war und
die 10 durch den A-Tunnel unterirdisch zum Hauptbahnhof gefahren ist, haben
viele meiner Bekannten und Freunde in Linden-Nord und Limmer jubiliert -
endlich vernünftige Umsteigebeziehungen. In dieser Beziehung würde der
D-Tunnel zwischen Steintor und Hauptbahnhof sehr positiv wirken.

> Wenn die Tunnelrampe wirklich schon an der Glocksee
> gebaut würde, stellte sich auch die Frage, was mit der Strecke Goetheplatz
> - Schwarzer Bär passiert - abgesehen von der Linie 17 ist das vor allem
> auch eine wichtige Betriebsstrecke.

Allen aktuellen Planungen zu Folge käme die Rampe auf jeden Fall in die
Goethestraße. Selbst wenn sie in der Braunstraße läge, wäre dort aber ein
viergleisiger Ausbau für die Betriebsstrecke zur A-Strecke möglich. Rein
theoretisch, wie gesagt.

Dirk Hillbrecht

unread,
May 20, 2003, 3:34:56 PM5/20/03
to
Hi,

> Aber wenn wir schon am Phantasieren sind, gern. Ich gebe jeweils die
> heutigen Linien an:
>
> Verlängerungen:
> Langenhagen (1)-Neue Bult

in den Sternen

> Fasanenkrug (7)-Isernhagen NB-Isernhagen KB-Isernhagen Bf.

noch dahinter

> Lahe (3/9)-Altwarmbüchen

kommt wohl noch vor 2008

> Lahe (3/9)-Meyers Garten

ebenso

> Garbsen (4)-Berenbostel

nicht konkret, Autobahnbrücke müsste über die A2 gebaut werden.

> Nordhafen (6)-Engelbostel

bräuchte neue Kanalbrücke, völlig neue Station "Nordhafen" und lohnt nicht:
Hinterm Kanal ist meilenweit Pampa.

> Empelde (9)-Empelde Hp. (S)

Hört man immer wieder von, aber nicht konkret. Mal ehrlich: Warum auch???

> Wettbergen (3/7)-Ronnenberg (S)-Gehrden

Auch hier: Zu viel Pampa zwischen den Orten.

> Wallensteinstr. (3/7)-Hemmingen-Arnum-Pattensen

Arnum-Pattensen ist sowieso schon lange gestorben (das Pampa-Problem), bis
Arnum könnte man ja durchaus bauen, aber nur wenn die Bundesstraße in
Hemmingen verlegt wird. Dazu hatte ich ja gerade erst geschrieben und die
Chancen sind seither nicht gestiegen...

> Messe/Ost (11)-Laatzen (1)-Ginsterweg (2)

Die ist immerhin auf dem Verkehrswegeplan von 1997 eingezeichnet, in zwei
Varianten zwar, aber immerhin... Wenn bloß der viele leere Platz (aka
Pampa) da unten nicht wäre, der zwischen den Häusern ist...

> Haltenhoffstraße (11)-Leinhausen Bf.
> Hier gäbe es auch Einsatzmöglichkeiten für ein Zweisystemfahrzeug:
> Übergang auf Eisenbahn, Ledeburg, Richtung Nordhafen und ab dort
> Mecklenheidestraße bis Stöcken und Klappenburg.

Ich weiß ja, dass dieser Vorschlag nicht von dir ist, Sven, deshalb kann ich
es schreiben: Totalschwachsinn, können sich nur geltungssüchtige
Möchtegernplaner ausdenken, die Karlsruhe nicht verstanden haben. Hannover
hat zwei sehr gut ausgebaute und ebensogut vermaschbare
Schienennahverkehrsnetze mit S- und Stadtbahn, da ist ein
Zweisystemfahrzeug rausgeschmissenes Geld hoch fünf. Das lieber für
S-Bahnhöfe am Braunschweiger Platz, an der Hildesheimer Straße und in
Linden ausgeben...

> Dann einige Streckenverlegungen in Tunnel:
> Goetheplatz-Steintor (4/5/6/11)-Hauptbahnhof (1/2/3/7/8/9/S)-
> Emmichplatz-Zoo (6)

Der D-Tunnel.

> Waterloo-Küchengarten-Limmerstraße (Streckentausch 9/10)
>
> Goetheplatz-Küchengarten-Linden Mitte-Badenstedter Straße
> (Streckentausch)
> Mit den letzten beiden dürften die Probleme dort beseitigt sein,
> allerdings sind dafür gleich zwei Ihmetunnel erforderlich.

Im Zuge der Spinnereibrücke zwischen Glocksee und Küchengarten einen Tunnel
bauen zu wollen, wird dem Namen der Brücke voll gerecht. :-) Ansonsten
vergisst du die Engstellen der Blumenauer Straße am Schwarzen Bären. Da
müsste deine Strecke zwischen Küchengarten und Schwarzer Bär ja durch. -
Ach, ich vergaß, wir bauen ja unten durch... :-)

> Ein unechter Außenring, [...]

Es ist m.E. völlig irreal, in Hannover Schienenverkehrsaußenringe bauen zu
wollen. Das lohnt einfach nicht. Selbst eine Stadt wie München mit dreimal
so viel Einwohnern plant sowas maximal als Tram.

Es gibt noch eine Stadtbahnstrecke, die du vergessen hast und die sogar
einen Funken Realisierungsmöglichkeit hat: Der Lückenschluss Alte
Heide-Bothfeld (Linien 2 und 7) mit Weiterfahrt zum Fasanenkrug. Natürlich
oberirdisch. Nachdem die Militärgelände rechts und links der Kugelfangtrift
ja seit einigen Jahren geschliffen sind, könnte die Straße entsprechend
ausgebaut werden. Aber selbst hier weiß ich von keinen konkreteren
Planungen.

Alexander Beyrer

unread,
May 20, 2003, 3:42:13 PM5/20/03
to
Martin Bienwald schrieb:

> Patrick Hoffmann schrieb:
>
> [Hannover, Vahrenwalder Straße]
>
> > Es ist ja schön, wenn man aus einer der am stärksten frequentierten Straßen
> > Nidersachsens eine zweispurige Anliegerstraße mit überdimensionierten Rad-
> > und Fußwegen machen will (so schwebt es Dir ja wohl vor). Aber da Gott sei
> > Dank noch einige wenige Politiker das Sagen, die noch ein wenig Verstand
> > haben, wird das niemals passieren.

Zum Verstand unserer Politiker sage ich lieber nix.


> Schon deswegen, weil ein Straßentunnel ekelhaft viel Geld kostet, stimme ich
> dir da mal zu.

Patrick schrieb, Zitat:

"Die Kosten sollten dabei in den Hintergrund treten."

(Zitat-Ende)

Also, wenn's _wirklich_egal_ sein darf, was es kostet, dann bleibe ich dabei:
Der Durchgangs-Mief kommt in den Tunnel und oben gibt's eine schön gestaltete
verkehsberuhigte (Anlieger-)straße mit viel Grün und der Bahn in der Mitte auf
Rasengleis.

In Baden-Baden gibt es solch einen Tunnel für den Durchgangs-Mief, nur die Bahn in
der Stadt fehlt leider noch.

[]

Gruß
Alexander

Andreas Pothe

unread,
May 20, 2003, 1:38:07 PM5/20/03
to
Sven Herzfeld ritzte:

> Was noch fehlt, ist ein Ausbau der S-Bahn nach Süden mit Haltepunkten
> an der Garkenburgstraße und in Laatzen

Das hat mich sowieso gewundert, warum die S4 (Bennemühlen-Hannover HBf)
nicht bis Hannover-Messe/Laatzen verlängert wurde (von Messezeiten mal
abgesehen) - unter Reaktivierung von Rethen(?).

Gruß
Andreas

--
Wann fährt der RE über Bietigheim nach Würzburg?
http://www.pothe.de/usenet/debx/stuttgart/anzeigetafel-1.jpg

Software für Ihr Hobby finden Sie auf http://www.pothe.de

Patrick Hoffmann

unread,
May 21, 2003, 2:56:27 AM5/21/03
to
Vielen Dank für Deinen Vorschlag, aber hast Du Dir mal überlegt, daß die
Vahrenwalder Straße vielleicht gar nicht mein Ziel ist, sondern ledilich
eine Etappe auf dem täglichen Weg?


Patrick Hoffmann

unread,
May 21, 2003, 3:19:55 AM5/21/03
to
Das Problem auf der Vahrenwalder Straße hat eigentlich nur zwei Gründe.
1. Ab Büttnerstraße stadteinwärts alle 150 m eine Ampel (jede zweite eine
Fußgängerampel) und
2. eindeutig eine Fahrspur zuwenig ab Büttnerstraße stadteinwärts.

Lösung zu 1.: Entweder eine Abschaffung zumindest der Fußgängerampeln
(utopisch), oder eine U-Bahn-Trasse mit einer Veteilerebene. Diese kann dann
als Unterführung genutzt werden.

Lösung zu 2.: Entweder Umwandlung der Parkspur zu einer Fahrspur (Ärger mit
Anwohnern), oder halt Umbau zur U-Bahn.


Martin Hoffmann

unread,
May 21, 2003, 3:42:24 AM5/21/03
to
"Patrick Hoffmann" <hom...@hotmail.com> schrieb:

> Das Problem auf der Vahrenwalder Straße hat eigentlich nur zwei Gründe.
> 1. Ab Büttnerstraße stadteinwärts alle 150 m eine Ampel (jede zweite eine
> Fußgängerampel) und
> 2. eindeutig eine Fahrspur zuwenig ab Büttnerstraße stadteinwärts.

Ich würde ja mal ganz naiv behaupten, dass das Problem darin liegt,
dass da einfach zu viele Autos langfahren wollen. Eine Option zur
Lösung wäre die Ursache anzugehen und nicht nur die Symptome. Ein
Stichwort ist "Congestion Charging".

Solange du nicht sagst von wo nach wo du willst, glaube ich dir
nicht, dass du schlechten ÖPNV hast.

> Lösung zu 1.: Entweder eine Abschaffung zumindest der Fußgängerampeln
> (utopisch), oder eine U-Bahn-Trasse mit einer Veteilerebene. Diese kann dann
> als Unterführung genutzt werden.

Ja natürlich. Fußgänger gehören eh alle unter die Erde. Die
autofreundliche Stadt war in den Sechzigern eine bescheuerte
Idee und sie ist es heute immer noch.

Gruß,
Martin,
ehedem Anwohner einer Bundesstraße

Martin Bienwald

unread,
May 21, 2003, 4:45:08 AM5/21/03
to
Dirk Hillbrecht schrieb:
> Martin Bienwald wrote:

[D-Tunnel]

>> Hätte den Nachteil, daß mit dem Steintor nur ein einziger Punkt am Rande
>> der Innenstadt tangiert würde.

> Dieses immer wieder gehörte Argument finde ich nach wie vor nicht
> sachgerecht: Das Steintor ist durchaus ähnlich zentral wie der Kröpcke

Findest du? Jenseits des Steintors kommt nicht mehr viel, was ich als
Innenstadt bezeichnen würde, also liegt es am Rand. Am Steintor selbst ist
zwar viel los, aber das verläuft sich Richtung Westen sehr schnell.

> das
> Areal hinter dem Hauptbahnhof befindet sich seit ca. drei Jahren in einem
> permanenten Aufschwung

Ja. Es hat es inzwischen von "kann man völlig vergessen" zu "mäßig bis
schlecht" geschafft. Noch fünfzehn Jahre weiter im selben Tempo, und die
Geschäftsleute in der Innenstadt müssen sich ernsthaft Sorgen um die
Konkurrenz machen.

Aber auch davon wird der Raschplatz nicht zur Innenstadt. Diese wird von
der D-Linie ausschließlich am Steintor tangiert.

> und die Umsteigebeziehungen zwischen Linie 10, 17
> und dem Restnetz sind in der Innenstadt mehr als bescheiden: Lange Wege am
> Steintor, noch viiiieeel längere Wege am Hauptbahnhof und ein hoher
> Fahrzeitmalus (wegen oberirdischer Innenstadtquerung) am Aegi.

Steintor - Aegi sind unterirdisch 3 Minuten, oberirdisch 5 (trotz Umweg).
Zwei Minuten sind bei mir kein "hoher Fahrzeitmalus". Ansonsten hatte ich
die Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten durchaus als Vorteil der D-Linie
genannt. Nur wiegt sie das Abhängen weiter Teile der Innenstadt m.E. nicht
auf.

> Als letztes Jahr die Innenstadtquerung für mehrere Wochen gesperrt war und
> die 10 durch den A-Tunnel unterirdisch zum Hauptbahnhof gefahren ist, haben
> viele meiner Bekannten und Freunde in Linden-Nord und Limmer jubiliert -
> endlich vernünftige Umsteigebeziehungen. In dieser Beziehung würde der
> D-Tunnel zwischen Steintor und Hauptbahnhof sehr positiv wirken.

Eine Führung durch den A-Tunnel hängt allerdings die Innenstadt längst nicht
so sehr ab wie der D-Tunnel und verbessert dennoch die Umsteigemöglichkeiten.

Eine Verbindungsspange Küchengarten - Schwarzer Bär (die ich, natürlich ober-
irdisch, für durchaus machbar halte) und eine Bedienung Limmers mit zwei
Linien (alle 10 Minuten über A-Tunnel, alle 10 Minuten über Steintor) scheint
mir bei geringerem Aufwand mehr zu bringen. Nachteil dieses Konzepts ist
allerdings, daß die Bahnen aus der Innenstadt nach Limmer abwechselnd an
völlig unterschiedlichen Stellen abfahren, was besonders bei den dünneren
Takten abends und am Wochenende ärgerlich ist.

... Martin

Alexander Beyrer

unread,
May 21, 2003, 7:23:02 AM5/21/03
to
Martin Hoffmann schrieb in der newsgroup de.etc.bahn.stadtverkehr:

> "Patrick Hoffmann" <hom...@hotmail.com> schrieb:
>
> > Das Problem auf der Vahrenwalder Straße hat eigentlich nur zwei
>Gründe.
> > 1. Ab Büttnerstraße stadteinwärts alle 150 m eine Ampel (jede zweite
>eine
> > Fußgängerampel) und
> > 2. eindeutig eine Fahrspur zuwenig ab Büttnerstraße stadteinwärts.
>
> Ich würde ja mal ganz naiv behaupten, dass das Problem darin liegt,
> dass da einfach zu viele Autos langfahren wollen. Eine Option zur
> Lösung wäre die Ursache anzugehen und nicht nur die Symptome.

Full ACK!

> Ein
> Stichwort ist "Congestion Charging".

Man stelle sich das Geschrei vor, wenn dies eine deutsche Stadt
versuchen würde ;-)
Aber ernsthaft, ich halte "Congestion Charging" für keine gute Lösung,
da gibt es bessere Möglichkeiten.


> Solange du nicht sagst von wo nach wo du willst, glaube ich dir
> nicht, dass du schlechten ÖPNV hast.

Diesen Eindruck habe ich auch.


> > Lösung zu 1.: Entweder eine Abschaffung zumindest der Fußgängerampeln
> > (utopisch), oder eine U-Bahn-Trasse mit einer Veteilerebene. Diese
>kann dann
> > als Unterführung genutzt werden.
>
> Ja natürlich. Fußgänger gehören eh alle unter die Erde. Die
> autofreundliche Stadt war in den Sechzigern eine bescheuerte
> Idee und sie ist es heute immer noch.

Wir brauchen menschenfreundliche Städte und der Mensch wird nun mal ohne
Auto am Hintern geboren.

Patrick Hoffmann

unread,
May 21, 2003, 5:31:46 AM5/21/03
to
Ich bin wahrlich kein Fan von großen Straßen. Eine schöne Allee mit Fuß- und
Radweg ist mir lieber. Es wird niemals möglich sein, von jedem Ort zu jedem
anderen mit ÖPNV zu kommen, deshalb ist die Frage, wie man die beiden
Möglichkeiten am besten miteinander verbindet. Mein Weg führt mich übrigens
von Ronnenberg nach Langenhagen (nördlicher Rand, Industriegebiet). Mit ÖPNV
bin ich (Fußweg eingeschlossen) satte 75 - 80 Minuten unterwegs. Mit dem PKW
benötige ich für den gleichen Weg ca. 30 - 40 Minuten unterwegs. Allein in
einer Woche summiert sich so die Ersparnis im besten Fall auf knapp 7
Stunden.

Und Fußgänger gehören nicht unter die Erde. Aber hat es nicht für beide
Parteien einen Vorteil, wenn es eine Unterführung gibt? Fußgänger und PKW
brauchen nicht vor roten Ampeln zu warten.


Alexander Beyrer

unread,
May 21, 2003, 7:35:46 AM5/21/03
to
Patrick Hoffmann schrieb in der newsgroup de.etc.bahn.stadtverkehr:

[Vorschlag an Patrick Park&Ride in Erwägung zu ziehen]

*Grummel* Endet die Bahn an der Vahrenwalder Straße???

Solange Du nicht sagst, von wo nach wo Du willst, kann niemand
beurteilen, ob Du Dir die tägliche Quälerei mit dem Auto in der
Vahrenwalder Straße antun mußt oder nicht.

Martin Bienwald

unread,
May 21, 2003, 12:43:29 PM5/21/03
to
Patrick Hoffmann schrieb:

> Mein Weg führt mich übrigens
> von Ronnenberg nach Langenhagen (nördlicher Rand, Industriegebiet). Mit ÖPNV
> bin ich (Fußweg eingeschlossen) satte 75 - 80 Minuten unterwegs.

Hmmmm ... mit der S-Bahn sinds von Ronnenberg bis Langenhagen Mitte 37
Minuten (bis Pferdemarkt 39). Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie weit
du dann noch laufen mußt.

> Und Fußgänger gehören nicht unter die Erde. Aber hat es nicht für beide
> Parteien einen Vorteil, wenn es eine Unterführung gibt? Fußgänger und PKW
> brauchen nicht vor roten Ampeln zu warten.

Du weißt, wie Fugängerunterführungen, in denen weiter nichts (z.B. Geschäfte)
ist, nach einer Weile aussehen und riechen?

... Martin

Sven Herzfeld

unread,
May 21, 2003, 2:01:00 PM5/21/03
to
d...@chitec.de schrieb in bae010$r8ql5$1...@ID-13638.news.dfncis.de:

> bräuchte neue Kanalbrücke, völlig neue Station "Nordhafen" und lohnt nicht:
> Hinterm Kanal ist meilenweit Pampa.

Von "lohnen" schrieb ich auch nicht ;-) Das war alles unter der
Voraussetzung, dass das Geld auf der Straße liegt.

> > Empelde (9)-Empelde Hp. (S)
>
> Hört man immer wieder von, aber nicht konkret. Mal ehrlich: Warum auch???

Lohnt sich derzeit in der Tat nicht. Mögliche Umsteigeverbindungen
gibt es kaum.

> Im Zuge der Spinnereibrücke zwischen Glocksee und Küchengarten einen Tunnel
> bauen zu wollen, wird dem Namen der Brücke voll gerecht. :-) Ansonsten
> vergisst du die Engstellen der Blumenauer Straße am Schwarzen Bären. Da
> müsste deine Strecke zwischen Küchengarten und Schwarzer Bär ja durch. -
> Ach, ich vergaß, wir bauen ja unten durch... :-)

Eben, die Tunnel müssten dann schon länger sein, bis irgendwo hinter
die Ungerstraße bzw. die Egestorffstraße.

> Es gibt noch eine Stadtbahnstrecke, die du vergessen hast und die sogar
> einen Funken Realisierungsmöglichkeit hat: Der Lückenschluss Alte
> Heide-Bothfeld (Linien 2 und 7) mit Weiterfahrt zum Fasanenkrug. Natürlich

Hatte ich doch als Teil des Ringes erwähnt.

> oberirdisch. Nachdem die Militärgelände rechts und links der Kugelfangtrift
> ja seit einigen Jahren geschliffen sind, könnte die Straße entsprechend
> ausgebaut werden. Aber selbst hier weiß ich von keinen konkreteren
> Planungen.

Da reicht eigentlich auch eine vernünftige Buslinie. Soweit ich weiß,
wird die Südseite inzwischen als Wohngebiet genutzt.

Sven

Sven Herzfeld

unread,
May 21, 2003, 2:30:00 PM5/21/03
to
martin....@gmx.de schrieb in bagabh$ga9$1...@news1.wdf.sap-ag.de:

> Patrick Hoffmann schrieb:

[...]

> Hmmmm ... mit der S-Bahn sinds von Ronnenberg bis Langenhagen Mitte 37
> Minuten (bis Pferdemarkt 39). Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie weit
> du dann noch laufen mußt.

Wo ist da im Norden überhaupt ein Industriegebiet? Ich kenne nur das,
das eher im Westen liegt (Reemtsma etc.). Und da ist der Fußweg nach
meinem Eindruck noch in Ordnung.

Ist aber Geschmackssache. Wenn man direkt vor der Tür einen garantiert
freien Parkplatz hat, sieht die Sache anders aus. Und nicht jeder
läuft eine halbe Stunde zu Fuß, bevor er 40 Minuten auf den Bus wartet
(Wochenend-Anschluss in Wolfenbüttel, allerdings bin ich die letzten
Male entweder mit dem Auto nach Hannover oder habe das Rad am Bahnhof
gelassen).

> Du weißt, wie Fugängerunterführungen, in denen weiter nichts (z.B.
> Geschäfte) ist, nach einer Weile aussehen und riechen?

Die üstra-Stationen sind da positive Beispiele. Soll ich mal ein Bild
von der Bahnhofsunterführung in Wolfenbüttel auf meine Homepage legen?
Geht aber nicht mit Geruch. Von Linden vor der Expo müsste ich auch
eine nette Aufnahme haben.

Sven

Sven Herzfeld

unread,
May 21, 2003, 2:15:00 PM5/21/03
to
martin....@gmx.de schrieb in bafeak$p3$1...@news1.wdf.sap-ag.de:

> Ja. Es hat es inzwischen von "kann man völlig vergessen" zu "mäßig bis
> schlecht" geschafft. Noch fünfzehn Jahre weiter im selben Tempo, und die
> Geschäftsleute in der Innenstadt müssen sich ernsthaft Sorgen um die
> Konkurrenz machen.

Immerhin beginnt unmittelbar hinter dem Raschplatz die Lister Meile.
Selbst wenn man die nicht als Innenstadt bezeichnet, ist sie doch von
der Funktion her vergleichbar, nur die großen Kaufhäuser fehlen.
Außerdem kann eine Erschließung auch Lenkungswirkung haben ... was
nicht heißt, dass man unter dem Ihmezentrum eine Station baut und dann
automatisch mehr damit machen kann als es den Amis als Übungsobjekt
anzubieten.

> Aber auch davon wird der Raschplatz nicht zur Innenstadt. Diese wird von
> der D-Linie ausschließlich am Steintor tangiert.

Die überwiegende Mehrheit der Insassen der 10 (und 17) steigt doch
sowieso am Steintor aus. Jedenfalls ist das meiner Erfahrung aus der
FH-Zeit, wo ich dort gelegentlich gefahren bin. Und die, die zum
Bahnhof fahren, gehen da zum Zug, das ist vom Raschplatz aus nicht
weiter. Bis Aegi oder Schauspielhaus fährt die Bahn dann so gut wie
leer weiter.

Ich verstehe also nicht, was abgehängt werden könnte.

> Steintor - Aegi sind unterirdisch 3 Minuten, oberirdisch 5 (trotz Umweg).

Unterirdisches Umsteigen am Aegi dauert aber nur Sekunden, von oben
aus der Straßenmitte muss man noch einiges an Zeit addieren.

> Eine Verbindungsspange Küchengarten - Schwarzer Bär (die ich, natürlich
> ober- irdisch, für durchaus machbar halte) und eine Bedienung Limmers mit
> zwei Linien (alle 10 Minuten über A-Tunnel, alle 10 Minuten über Steintor)
> scheint mir bei geringerem Aufwand mehr zu bringen. Nachteil dieses Konzepts
> ist allerdings, daß die Bahnen aus der Innenstadt nach Limmer
> abwechselnd an völlig unterschiedlichen Stellen abfahren, was besonders
> bei den dünneren Takten abends und am Wochenende ärgerlich ist.

Ein Nachteil wäre auch, dass im A-Tunnel dann vier Linien fahren
müssten. Die 9 bekommt man nicht raus, und Richtung Wettbergen reicht
eine Linie nicht (genau genommen: bis Fischerhof reicht sie nicht).

Sven

Andreas Pothe

unread,
May 21, 2003, 6:03:36 AM5/21/03
to
Patrick Hoffmann ritzte:

> Mein Weg führt mich übrigens
> von Ronnenberg nach Langenhagen (nördlicher Rand, Industriegebiet).

Die S5 hält (für dich leider, für mich zum Glück) nicht in Ronnenberg, von
daher bringt das nichts. Aber weshalb du zwischen diesen beiden Orten über
die Vahrenwalder Straße fährst, ist mir ein Rätsel. Aber wahrscheinlich
wirst du deinen Grund haben.

Gruß
Andreas

--
Was sagt ein Mathematiker zu seiner Frau, nachdem er sie im Bett richtig
scharf gemacht hat? "Der Rest ist trivial, den kannst du dir als
Übungsaufgabe selbst herleiten..."

Juergen Rosskamp

unread,
May 21, 2003, 8:11:43 PM5/21/03
to
herz...@maschsee.han.de (Sven Herzfeld) wrote:

[Fußgängerunterführungen]

> Die üstra-Stationen sind da positive Beispiele. Soll ich mal ein Bild
> von der Bahnhofsunterführung in Wolfenbüttel auf meine Homepage legen?
> Geht aber nicht mit Geruch. Von Linden vor der Expo müsste ich auch
> eine nette Aufnahme haben.

Was genau ist denn nun der Unterschied zwischen Linden vor der Expo
und Linden nach der Expo? Abgesehen von diesem komischen
"Bahnsteig"-Provisorium ist das doch immer noch genau der selbe
Siff...

- Jürgen, just zum 01.06.00 nach Empelde gezogen seiend (und dies
heute bereuend)

(ggfs. F'up in passendere Gruppe umbiegen)

Patrick Hoffmann

unread,
May 22, 2003, 2:06:49 AM5/22/03
to
> > > Empelde (9)-Empelde Hp. (S)
> >
> > Hört man immer wieder von, aber nicht konkret. Mal ehrlich: Warum
auch???
>
> Lohnt sich derzeit in der Tat nicht. Mögliche Umsteigeverbindungen
> gibt es kaum.


In der Stadtverwaltung Ronnenberg kuriserten mal Pläne, wie eine Entwicklung
der Stadtbahn bis 2015 aussehen könnte. Eine Möglichkeit war, eine
Verlängerung der 9 über die Berliner Straße bis Höhe Mini-Mal, dort scharf
nach links mit einem Haltepunkt genau am Bahnhof. Dann weiter unter dem
Bahndamm entlang am Wohnpark vorbei zur Bornumer Straße und dann entweder
Richtung Deisterplatz wieder stadteinwärts oder in Richting
Wallensteinstraße.

Eines der Probleme dabei war wohl, wie man die Trasse vom jetztigen Endpunkt
Empelde bis zum geplanten Haltepunkt am Bahnhof weit genug absenken könnte,
da der Weg entlang der Berliner Straße nicht ausreicht.


Martin Bienwald

unread,
May 22, 2003, 4:38:44 AM5/22/03
to
Sven Herzfeld schrieb:

> Immerhin beginnt unmittelbar hinter dem Raschplatz die Lister Meile.
> Selbst wenn man die nicht als Innenstadt bezeichnet, ist sie doch von
> der Funktion her vergleichbar, nur die großen Kaufhäuser fehlen.

Der richtig interessante Teil der Lister Meile beginnt erst ein Stück
weiter nördlich; von der Station Raschplatz ist es da noch ein ordent-
liches Stück Fußweg.

> Die überwiegende Mehrheit der Insassen der 10 (und 17) steigt doch
> sowieso am Steintor aus. Jedenfalls ist das meiner Erfahrung aus der
> FH-Zeit, wo ich dort gelegentlich gefahren bin. Und die, die zum
> Bahnhof fahren, gehen da zum Zug, das ist vom Raschplatz aus nicht
> weiter. Bis Aegi oder Schauspielhaus fährt die Bahn dann so gut wie
> leer weiter.

Was mich jetzt ein wenig erstaunt, gibt es doch um den Aegi herum eine
Menge Banken und Büros, deren Angestellte irgendwo herkommen müssen.

> Unterirdisches Umsteigen am Aegi dauert aber nur Sekunden, von oben
> aus der Straßenmitte muss man noch einiges an Zeit addieren.

Unterirdisches Umsteigen am Aegi ist aber nicht die Alternative, da
der D-Tunnel dort nicht vorbeikommt.

> Ein Nachteil wäre auch, dass im A-Tunnel dann vier Linien fahren
> müssten.

Darin sehe ich bei einem 10-Minuten-Grundtakt (der eh in absehbarer Zeit
auch morgens eingeführt wird) kein Problem. Es bleibt immer noch alle
10 Minuten eine Trasse frei, die für Dienstfahrten o.ä. genutzt werden
kann.

... Martin

Sven Herzfeld

unread,
May 22, 2003, 11:29:00 AM5/22/03
to
gebrau...@datengrab.org schrieb in 454e64b.03052...@posting.google.com:

> Was genau ist denn nun der Unterschied zwischen Linden vor der Expo
> und Linden nach der Expo? Abgesehen von diesem komischen
> "Bahnsteig"-Provisorium ist das doch immer noch genau der selbe
> Siff...

Irgendwann kam ich mal dazu, als eine Spezialfirma den Tunnel
gereinigt hat. Und ich dachte, dass das zumindest ein wenig gehalten
hätte ... den Bahnhof habe ich seit ein paar Jahren nur noch vom Zug
aus gesehen.

Sven

Dirk Hillbrecht

unread,
May 23, 2003, 3:49:46 PM5/23/03
to
Hallo,

Martin Bienwald wrote:
> Findest du? Jenseits des Steintors kommt nicht mehr viel, was ich als
> Innenstadt bezeichnen würde, also liegt es am Rand. Am Steintor selbst ist
> zwar viel los, aber das verläuft sich Richtung Westen sehr schnell.

Hm. Anzeigerhochhaus, Lange Laube mit Ladengeschäften und Uni-Instituten,
"Türkisches Viertel", Cinemaxx... Und natürlich Georgstraße mindestens bis
Schillerdenkmal. Das ist schon einiges.

>> Areal hinter dem Hauptbahnhof befindet sich seit ca. drei Jahren in einem
>> permanenten Aufschwung
>
> Ja. Es hat es inzwischen von "kann man völlig vergessen" zu "mäßig bis
> schlecht" geschafft. Noch fünfzehn Jahre weiter im selben Tempo, und die
> Geschäftsleute in der Innenstadt müssen sich ernsthaft Sorgen um die
> Konkurrenz machen.

Finde ich deutlich zu schlecht beurteilt. Durch das Cinemaxx, die
Gastronomie und die Clubszene ist am Raschplatz jetzt eigentlich immer was
los. Und der enorm aufgepeppte Nordausgang des Hauptbahnhofes macht auch
einiges her.

Glaub' mir, es ist wirklich kein Vergleich zu Mitte der 1990er. Damals war
das dahinten eine verschissene, unglaublich heruntergekommene Gegend, wo
einen nichts, aber auch wirklich gar nichts gehalten hat. Das ist heute
völlig anders.

> Steintor - Aegi sind unterirdisch 3 Minuten, oberirdisch 5 (trotz Umweg).
> Zwei Minuten sind bei mir kein "hoher Fahrzeitmalus". Ansonsten hatte ich
> die Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten durchaus als Vorteil der
> D-Linie genannt. Nur wiegt sie das Abhängen weiter Teile der Innenstadt
> m.E. nicht auf.

Wie gesagt, sehe ich anders. Letztlich auch eine Frage von Ursache und
Wirkung: Wenn sich alle Verkehrswege an einem Punkt (Kröpcke und
Bahnhofsvorplatz) ballen, zieht es dort auch massiv die Geschäfte hin. Bei
mehreren Verkehrsknoten sind auch nicht ganz so zentrale Lagen für den
Kommerz attraktiv.

> Eine Führung durch den A-Tunnel hängt allerdings die Innenstadt längst
> nicht so sehr ab wie der D-Tunnel und verbessert dennoch die
> Umsteigemöglichkeiten.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht verstehe, warum man die 10 nicht
durchgängig durch den Tunnel fahren lässt. Mitte der 1990er waren das
Problem die Signalanlagen. Daran hat man zur Expo aber nochmal gedreht (und
auch danach - ich habe vor kurzem völlig überrascht gesehen, dass es
zwischen Kröpcke und Markthalle jetzt ein Streckensignal gibt...). Und
insbesondere gibt es zur Hauptverkehrszeit ja jetzt schon drei
Express-Fahrten der Linie 10, die durch den Tunnel fahren. Das geht aber
nur, weil zeitgleich die Linie 9 bis Lahe durchfährt und deshalb
Kapazitäten in der Kehranlage Hauptbahnhof frei sind. Ich könnte mir
vorstellen, dass das Thema so gegen 2007 auf die Tagesordnung kommt, wenn
die Erweiterungen in Altwarmbüchen und Misburg in Betrieb gehen.

> Eine Verbindungsspange Küchengarten - Schwarzer Bär (die ich, natürlich

> ober- irdisch, für durchaus machbar halte) [...]

Du kennst aber schon die Blumenauer Straße direkt vor der Einmündung
Schwarzer Bär?

Martin Bienwald

unread,
Jun 2, 2003, 5:02:37 AM6/2/03
to
Dirk Hillbrecht schrieb:
> Martin Bienwald wrote:

>> Eine Verbindungsspange Küchengarten - Schwarzer Bär (die ich, natürlich
>> ober- irdisch, für durchaus machbar halte) [...]

> Du kennst aber schon die Blumenauer Straße direkt vor der Einmündung
> Schwarzer Bär?

Ja freilich kenne ich die. Kam mir bisher weder allzu schmal noch über-
mäßig stark mit KFZ belastet vor. Da ist IIRC irgendwo so eine häßliche
Fußgängerbrücke im Weg, aber die kann man vermutlich abreißen, ohne daß
das Ihmezentrum dabei einstürzt.

Im Ernst: ich habe ja nicht behauptet, daß das ohne größere und vielleicht
auch teure Umgestaltungsmaßnahmen abgeht. Aber machbar dürfte es sein, ohne
mehr als Fußgängerbrücken abzureißen ...

... Martin

Andreas Pothe

unread,
Jun 2, 2003, 5:48:42 AM6/2/03
to
Martin Bienwald ritzte:

>> Du kennst aber schon die Blumenauer Straße direkt vor der Einmündung
>> Schwarzer Bär?
>
> Ja freilich kenne ich die. Kam mir bisher weder allzu schmal noch über-
> mäßig stark mit KFZ belastet vor. Da ist IIRC irgendwo so eine häßliche
> Fußgängerbrücke im Weg, aber die kann man vermutlich abreißen, ohne daß
> das Ihmezentrum dabei einstürzt.

Ist nicht die Blumenauer Straße diejenige, die den Schwarzen Bär mit dem
Goetheplatz, damit also indirekt auch Küchengarten und Schwarzer Bär
verbindet (Straßenbahntechnisch gesehen)?

Gruß
Andreas

--
Software für Ihr Hobby, z. B. Briefmarkenverwaltung
http://www.pothe.de * http://www.ap-briefmarke.de

Juergen Rosskamp

unread,
Jun 2, 2003, 9:05:21 AM6/2/03
to
Andreas Pothe <a.p...@gmx.de> wrote:

> Ist nicht die Blumenauer Straße diejenige, die den Schwarzen Bär mit dem
> Goetheplatz, damit also indirekt auch Küchengarten und Schwarzer Bär
> verbindet (Straßenbahntechnisch gesehen)?

Nein.
Du meinst sicherlich die Humboldtstraße mit der Linie 17 und der
Betriebsstrecke zum Bhf Glocksee, die geht aber auf der anderen Seite
der Ihme lang (zweigt quasi direkt vor der Rampe nach links ab).

Die Blumenauer Straße landet an der Ecke Spinnereistraße/Limmerstraße,
wenn man *da* ne Bahn langbauen würde würde da wahrscheinlich nichts
ohne größere Gleisverschwenkungen und Umbauten abgehen, und man hätte
dann imho ein ähnliches Problem wie mit der Ausfädelung der 6 aus von
der 4/5/11 an der Hans-Böckler-Allee/Ecke Freundallee.

Andreas Pothe

unread,
Jun 2, 2003, 9:27:20 AM6/2/03
to
Juergen Rosskamp ritzte:

> und man hätte
> dann imho ein ähnliches Problem wie mit der Ausfädelung der 6 aus von
> der 4/5/11 an der Hans-Böckler-Allee/Ecke Freundallee.

-v please.

Gruß
Andreas

--
Als alle dachten, es könne nicht schlimmer werden, geht Deutschland hin
und gewinnt. Der Sieg über die USA besiegelt Englands Tag der
Enttäuschung [Daily Star nach dem Ausscheiden Englands gegen Brasilien]

Dirk Hillbrecht

unread,
Jun 2, 2003, 9:31:45 AM6/2/03
to
Hi Martin,

Martin Bienwald wrote:
> Dirk Hillbrecht schrieb:


>> Du kennst aber schon die Blumenauer Straße direkt vor der Einmündung
>> Schwarzer Bär?
> Ja freilich kenne ich die. Kam mir bisher weder allzu schmal noch über-
> mäßig stark mit KFZ belastet vor. Da ist IIRC irgendwo so eine häßliche
> Fußgängerbrücke im Weg, aber die kann man vermutlich abreißen, ohne daß
> das Ihmezentrum dabei einstürzt.

_Das_ wäre ja sogar eine positive Begleiterscheinung... Aber du bist am
falschen Ende der Blumenauer Straße: Am Küchengarten gibt es in der Tat
kein Problem. Auf der anderen Seite ist es aber sehr eng (das ist der
Platz, an dem die Linien 9 und 17 in Falken- und Deisterstraße
aufeinandertreffen). Die Ecke ist begrenzt durch Woolworth, einen Neubau
aus den 1980er Jahren, in dem an der Ecke meiner Erinnerung nach Fielmann
residiert und die Häuserzeile, wo früher u.a. die Hahnsche Druckerei
(pleite) und Mc Donalds (schon lange dort weg) drin waren und heute eine
Apotheke ist.

Auf einem sehr kurzen Stück ist da kaum mehr Platz als für dreieinhalb
Fahrspuren, der Verkehr ist dort auch dichter. Ich gebe dir allerdings
recht: Mit Parkverboten, Fahrbahnverschwenkungen und evtl. einer
Gleisverschlingung käme man da wohl durch.

> Im Ernst: ich habe ja nicht behauptet, daß das ohne größere und vielleicht
> auch teure Umgestaltungsmaßnahmen abgeht. Aber machbar dürfte es sein,
> ohne mehr als Fußgängerbrücken abzureißen ...

Es stellt sich letztlich auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit: der
Fahrzeitunterschied zur schon existierenden Strecke über Humboldt-, Braun-
und Spinnereistraße dürfte maximal zwei Minuten sein.

Ciao, Dirk

--
Dirk Hillbrecht, Hannover, Germany
- di...@hillbrecht.de - http://www.hillbrecht.de -
My site about public transport/Meine ÖPNV-Seiten:
- http://www.strassen-bahn-archiv.de/ -

Dirk Hillbrecht

unread,
Jun 2, 2003, 9:50:38 AM6/2/03
to
Hi,

Juergen Rosskamp wrote:
> Die Blumenauer Straße landet an der Ecke Spinnereistraße/Limmerstraße,
> wenn man *da* ne Bahn langbauen würde würde da wahrscheinlich nichts
> ohne größere Gleisverschwenkungen und Umbauten abgehen, und man hätte
> dann imho ein ähnliches Problem wie mit der Ausfädelung der 6 aus von
> der 4/5/11 an der Hans-Böckler-Allee/Ecke Freundallee.

Ich vermute, du meinst die an einem Ende sehr enge Kurve in die
Clausewitzstraße? Nun, ich denke, diese Gefahr wäre am Küchengarten
wesentlich geringer, da die gesamte Kreuzung sehr groß ist.

Martin Bienwald

unread,
Jun 2, 2003, 12:03:31 PM6/2/03
to
Dirk Hillbrecht schrieb:

> _Das_ wäre ja sogar eine positive Begleiterscheinung... Aber du bist am
> falschen Ende der Blumenauer Straße: Am Küchengarten gibt es in der Tat
> kein Problem.

Nein, ich war schon am richtigen Ende, habe dort aber eine (zweite)
Fußgängerbrücke halluziniert.

> Auf einem sehr kurzen Stück ist da kaum mehr Platz als für dreieinhalb
> Fahrspuren, der Verkehr ist dort auch dichter. Ich gebe dir allerdings
> recht: Mit Parkverboten, Fahrbahnverschwenkungen und evtl. einer
> Gleisverschlingung käme man da wohl durch.

Das denke ich auch. Oder man verzichtet auf einem kurzen Abschnitt auf
den besonderen Bahnkörper und stellt die "freie Durchfahrt" der Stadtbahn
durch geeignete Ampelschaltungen sicher.

> Es stellt sich letztlich auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit: der
> Fahrzeitunterschied zur schon existierenden Strecke über Humboldt-, Braun-
> und Spinnereistraße dürfte maximal zwei Minuten sein.

Drei, nach meiner oberflächlichen Rechnung. Wenn du zwei Minuten Fahrzeit-
ersparnis als ein Argument (von mehreren) für den "etwas" teureren D-Tunnel
hernimmst, will ich die hier auch zählen. ;-)

Außerdem sind drei Minuten in der Mitte einer Linie (wo die meisten Fahr-
gäste betroffen sind) eine ganze Menge.

Aber das ist auch nicht das einzige Argument dafür: es würde eine deutlich
bessere Verknüpfung zwischen Linden-Nord und -Süd geschaffen (Umsteige-
möglichkeit am selben Bahnsteig zwischen 10 und 3/7/9). Außerdem würde der
Bereich Schwarzer Bär wieder besser angebunden, der durch die Spange
Siloah-Waterloo ein wenig abgehängt worden ist.

Ich will aber nicht unter den Tisch fallen lassen, daß man sich dann für
die Bedienung des Bereichs Glocksee/Goetheplatz etwas einfallen lassen muß.
Beispielsweise eine zweite Linie nach Limmer.

... Martin

Juergen Rosskamp

unread,
Jun 2, 2003, 9:39:13 PM6/2/03
to
Andreas Pothe <a.p...@gmx.de> wrote:

> > und man hätte
> > dann imho ein ähnliches Problem wie mit der Ausfädelung der 6 aus von
> > der 4/5/11 an der Hans-Böckler-Allee/Ecke Freundallee.
>
> -v please.


Okay, vereinfacht dargestellt: Li 11
---------------------------------------------|--------------
Hans-Böckler-Allee |
*********************************************/**************
==[---4-5-6-11-------[Hst Clausewitzstr]-----------4-5-
*******************\****************************************
Hans-Böckler-Allee |
-------------------|-----------------------------------------
6
[ ] <- Hst Freundallee

Diverse Lichtzeichensignalanlagen bitte Höhe Hst Clausewitzstraße und
vor der Ausfädelung der 11 dazudenken. Problem ist halt, daß die 6 die
Fahrspur der Hans-Böckler-Allee Richtung stadtauswärts kreuzt, was
potentiell ungünstig ist, da sich ca. 300 m weiter östlich der
Messeschnellweg befindet, und es in diesem Bereich öfter zu Rückstaus
kommt... nach der EXPO (Bedienung der Freundallee durch 6, 11 und
Sonderlinie 16 im ca. 5-min-Takt) hat sich diese Situation zwar etwas
entschärft, aber eine ähnliche Situation würde auch bei der
Einfädelung der (fiktiven Strecke) von der Blumenauer Straße an der
Kreuzung Spinnereistraße/Limmerstraße entstehen. Dabei handelt es sich
u.a. auch um nicht ganz unwichtige Verkehrswege (Zuführung von
Linden/Limmer in die Innenstadt, sowie potentielle Zufahrt vom
Westschnellweg, sollte der Zubringer Bremer Damm wieder mal verstopft
sein) mit nicht unerheblichem Verkehrsaufkommen.

Als Alternative fällt mir eigentlich nur "Ihmezentrum wegsprengen" ein
und Führung der Strecke im Seitenraum der Blumenauer Str. - oder halt
der Status Quo mit Streckenführung über die Humboldtstraße.

Dirk Hillbrecht

unread,
Jun 3, 2003, 7:57:19 AM6/3/03
to
Hi,

Juergen Rosskamp wrote:
> [...] aber eine ähnliche Situation würde auch bei der


> Einfädelung der (fiktiven Strecke) von der Blumenauer Straße an der
> Kreuzung Spinnereistraße/Limmerstraße entstehen.

Nein. Sowohl Fösse- als auch Blumenauer Straße haben einspurige Abschnitte,
ebenso Königsworther Straße und Braunstraße als Anschlüsse auf der anderen
Seite. Der Durchsatz kann gar nicht so groß sein wie auf Hans-Böckler-Allee
Höhe Freundallee und Clausewitzstraße. Außerdem kreuzt die fiktive Strecke
über die Blumenauer Straße den Straßenzug Fösse-/Spinnereistraße mehr oder
weniger gradlinig und rechtwinklig.

Übrigens: Auch ich habe damals die entsprechenden Stellen auf der
Hans-Böckler-Allee als große Archillesferse des Expo-Verkehrs angesehen, in
der Realität war das Chaos dann aber längst nicht so groß wie befürchtet.

> Als Alternative fällt mir eigentlich nur "Ihmezentrum wegsprengen" ein
> und Führung der Strecke im Seitenraum der Blumenauer Str. - oder halt
> der Status Quo mit Streckenführung über die Humboldtstraße.

Wäre witzlos. Die engste Stelle der Blumenauer Straße ist direkt vor dem
Schwarzen Bären - hinter dem Ihmezentrum.

Man könnte die Strecke aber natürlich als U-Bahn unter dem Ihmezentrum
durchbauen und selbigem so eine Schnellbahnstation verpassen. Und dann
gleich noch die Limmerstraße untertunnel. Und die Spinnereibrücke. Und den
Schwarzen Bären. Und alle Ausfädelungen natürlich höhenfrei. Und... *urgh*,
wo sind meine Pillen?

;-)

Ciao, Dirk

P.S.: Ihmezentrum wegsprengen ist aber trotz allem nicht der schlechteste
Plan...

Martin Bienwald

unread,
Jun 3, 2003, 11:40:47 AM6/3/03
to
Dirk Hillbrecht schrieb:

> Man könnte die Strecke aber natürlich als U-Bahn unter dem Ihmezentrum
> durchbauen und selbigem so eine Schnellbahnstation verpassen.

Da gibt es doch schon den Rohbau einer solchen irgendwo in den Katakomben
des Ihmezentrums, oder velwechsere ich da was?

> P.S.: Ihmezentrum wegsprengen ist aber trotz allem nicht der schlechteste
> Plan...

Allerdings. Nur wohin mit dem Schutt?

... Martin

Sven Herzfeld

unread,
Jun 3, 2003, 12:17:00 PM6/3/03
to
martin....@gmx.de schrieb in bbifhv$f6h$2...@news1.wdf.sap-ag.de:

> Da gibt es doch schon den Rohbau einer solchen irgendwo in den Katakomben
> des Ihmezentrums, oder velwechsere ich da was?

Nein, stimmt schon. Der Rohbau sieht allerdings nicht so richtig nach
Bahnstation aus, sondern ist ein entsprechend großer Hohlraum mit
Zugang nur über eine Kellertür.

> Allerdings. Nur wohin mit dem Schutt?

Entweder den Aussichtsturm auf dem Kronsberg weiter anheben oder das
Niedersachsen... äh, die AWD-Arena höher legen. Genug Schutt liegt ja
schon unter der. Man könnte auch hier und da ein wenig in Bahndämme
verbauen, um z. B. die S-Bahn zu erweitern.

Sven

Dirk Hillbrecht

unread,
Jun 3, 2003, 4:23:38 PM6/3/03
to
Hi,

Sven Herzfeld wrote:
> martin....@gmx.de schrieb in bbifhv$f6h$2...@news1.wdf.sap-ag.de:
>
>> Da gibt es doch schon den Rohbau einer solchen irgendwo in den Katakomben
>> des Ihmezentrums, oder velwechsere ich da was?
>
> Nein, stimmt schon. Der Rohbau sieht allerdings nicht so richtig nach
> Bahnstation aus, sondern ist ein entsprechend großer Hohlraum mit
> Zugang nur über eine Kellertür.

OH, gibt es tatsächlich eine lebende Person, die diese onimöse
Bauvorleistung mal mit eigenen Augen gesehen hat??? *Lechz* Wo und in
welcher Ausrichtung ist sie denn nun? Ich habe bis jetzt alle möglichen
Varianten gehört und gelesen: Beim Capitol, unterm "Ihmeplatz", längs der
Ihme, quer zu ihr, "eigentlich nur 'ne zweite Tiefgaragenebene", "steht
fast völlig unter Wasser", "total vermodert".

Was stimmt denn nun?

Ciao, Dirk

Sven Herzfeld

unread,
Jun 6, 2003, 9:46:00 AM6/6/03
to
di...@hillbrecht.de schrieb in bbj04a$9qna5$1...@ID-13638.news.dfncis.de:

[Rohbau unter dem Ihmezentrum]

> OH, gibt es tatsächlich eine lebende Person, die diese onimöse
> Bauvorleistung mal mit eigenen Augen gesehen hat??? *Lechz* Wo und in

Ich kenne jemanden, der einen kennt, der im Ihmezentrum wohnt bzw. da
gewohnt hat (Eigentumswohnung). Und der hat als Miteigentümer mal vom
Recht Gebrauch gemacht, das Gemeineigentum in Augenschein zu nehmen.
Aber wo genau, habe ich mir nicht gemerkt.

Sven

Ulf Kutzner

unread,
Aug 17, 2021, 6:17:37 AM8/17/21
to
Sven Herzfeld schrieb am Dienstag, 20. Mai 2003 um 18:47:00 UTC+2:
> hom...@hotmail.com schrieb in bad8k3$rd6tt$1...@ID-192497.news.dfncis.de:
> > -Ringlinie: Einrichtung einer U-Bahn-Ringlinie (zumindest größtenteils
> > U-Bahn); Linienführung: HBF, Steintor, Glocksee, Schwarzer Bär, Waterloo und
> > dann Richtung Marienstraße wieder zum HBF
> Völlig überflüssig. Selbst die 2, die den Ring noch nach Osten
> ausdehnte, hat sich nie rentiert.
> Aber wenn wir schon am Phantasieren sind, gern. Ich gebe jeweils die
> heutigen Linien an:
> Verlängerungen:
> Langenhagen (1)-Neue Bult
> Fasanenkrug (7)-Isernhagen NB-Isernhagen KB-Isernhagen Bf.
> Lahe (3/9)-Altwarmbüchen
> Lahe (3/9)-Meyers Garten
> Garbsen (4)-Berenbostel
> Nordhafen (6)-Engelbostel
> Empelde (9)-Empelde Hp. (S)
> Wettbergen (3/7)-Ronnenberg (S)-Gehrden
> Wallensteinstr. (3/7)-Hemmingen-Arnum-Pattensen
> Messe/Ost (11)-Laatzen (1)-Ginsterweg (2)
> Haltenhoffstraße (11)-Leinhausen Bf.
> Hier gäbe es auch Einsatzmöglichkeiten für ein Zweisystemfahrzeug:
> Übergang auf Eisenbahn, Ledeburg, Richtung Nordhafen und ab dort
> Mecklenheidestraße bis Stöcken und Klappenburg.
> Dann einige Streckenverlegungen in Tunnel:
> Goetheplatz-Steintor (4/5/6/11)-Hauptbahnhof (1/2/3/7/8/9/S)-
> Emmichplatz-Zoo (6)
> Waterloo-Küchengarten-Limmerstraße (Streckentausch 9/10)
> Goetheplatz-Küchengarten-Linden Mitte-Badenstedter Straße
> (Streckentausch)
> Mit den letzten beiden dürften die Probleme dort beseitigt sein,
> allerdings sind dafür gleich zwei Ihmetunnel erforderlich.
> Ein unechter Außenring, bestehend aus mehreren Segmenten:
> Berenbostel-Engelbostel-Godshorn-Langenhagen Mitte (S)-Berliner Platz
> (1)-Kugelfangtrifft-Alte Heide (1)-Bothfeld (7)-Buchholz (3/7/9)-
> Roderbruch (4)-Karl=Wiechert=Allee (S)-Großer Hillen (5)-Bemerode
> (11)-Mittelfeld (8)-Frobösestraße-Hemmingen
> Bis Alte Heide dürfte das kein Problem sein, danach wird es teilweise
> eng, am extremsten in Bemerode. Da mit der 11 eine Verbindung zu
> schaffen, scheint aussichtslos. Die Abelmannstraße entlang ist auch
> nicht gerade einfach, evtl. Thurnithistr. und dann in einen Tunnel bis
> zur Brückstraße.
> (Berliner Platz-Vinnhorst-)Mecklenheidestr. (6)-Stöcken (5)-
> Klappenburg (4)-Letter (S)-Ahlem (10)
> Da sehe ich für Letter allerdings keine vernünftige Möglichkeit, das
> Gelände ist einfach zu schwierig. Alternativ:
> Haltenhoffstraße (11)-Leinhausen Bf. (S/4/5)-Ahlem Nord-Ehrhartstr.
> (10)-Davenstedt-Soltekamp (9)
> Innerstädtisch sehe ich auch einen Tunnel als Halbkreis, aber eher zur
> Erschließung gedacht:
> Parkhaus (4/5)-Haltenhoffstr. (11)-Fenskestr. (6)-Niedersachsenring
> (1/2), Lister Platz (3/7/9)-Emmichplatz-Marienstraße (4/5/6/11)-
> Bismarckstraße (S), weiter zur Stadthalle (6)
> Dafür von der D-Süd einen Zweig über Bismarckstraße und entlang
> Altenbekener Damm (1/2/8) bis zum Maschsee.
> Was noch fehlt, ist ein Ausbau der S-Bahn nach Süden mit Haltepunkten
> an der Garkenburgstraße und in Laatzen (Höhe Wülfelroder Str. oder
> Neuer Schlag), außerdem eine Linie über Langenhagen nach Celle und die
> Umsteigepunkte Hildesheimer Straße (Döhrener Turm) und Fischerhof. Ein
> S-Bahn-Ring über Hbf-Leinhausen-Güterbahn-Ahlem-Davenstedt-Soltekamp-
> Bornum-Linden-Döhren. Von da aus könnte man über Kirchrode, Ahlten und
> Lehrte nach Celle.
> Richtung Braunschweig wäre eine bessere

Bereits ca. 18 Jahre nach Deinem Posting will man die Verknüpfung
Döhrener Turm nun bauen.
https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hannover-waldhausen

Gruß, ULF
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