ich habe gelesen, daß in Oberhausen ein fast 25 m langer Bus mit 2
Gelenken und 4 Achsen eingesetzt werden soll. Als Kapazität wurden
130 Personen (gegenüber 100 beim herkömmlichen Gelenkbus) angegeben.
Wenn ich mir die Schwärme vorstelle, die einem Ikarus-Bus zur Haupt-
verkehrszeit entströmten, so sind bestimmt 150 Leute darin gewesen.
Nach dem Wechsel der inzwischen über 8 Jahre alten Ikarus in Chemnitz
auf Niederflurgelenkbusse (Mercedes und MAN) wirken sich die größere
Sitzplatzkapazität und die Beschränkung auf 3 Türen (vorher 4) negativ
auf die Haltestellenzeiten aus. Gibt es diese Busse irgendwo mit einer
Sitzplatzteilung 1+2 (oder umgekehrt)? Da mir das noch nicht begegnet
ist, befürchte ich, daß diese Variante für Massenverkehre schlicht
nicht möglich ist.
Wer weiß mehr?
Jörg
: Nach dem Wechsel der inzwischen über 8 Jahre alten Ikarus in Chemnitz
: auf Niederflurgelenkbusse (Mercedes und MAN) wirken sich die größere
: Sitzplatzkapazität und die Beschränkung auf 3 Türen (vorher 4) negativ
: auf die Haltestellenzeiten aus. Gibt es diese Busse irgendwo mit einer
: Sitzplatzteilung 1+2 (oder umgekehrt)? Da mir das noch nicht begegnet
: ist, befürchte ich, daß diese Variante für Massenverkehre schlicht
: nicht möglich ist.
Ikarus-Busse hatten doch normal eine Sitzplatzteilung 1+1, oder?
Natuerlich kann man Niederflurbusse auch mit anderer Sitzplatzteilung
bekommen. Mit 4 Tueren (beim Gelenkbus) bzw. 3 (beim Normalbus)
uebrigens auch.
Trotzdem wuerde ich es begruessen, wenn die CVAG auf die so erfreulich
hohe Auslastung dieser Buslinie mit einer Taktverdichtung reagieren
wuerde - und nicht mit dem Angebot von wenig Sitz- und vielen
Stehplaetzen, wie es fuer den Ikarus typisch war. Sonst ist naemlich zu
befuerchten, dass die Anzahl der Fahrgaeste ziemlich schnell weniger wird ...
--
Martin Bienwald <obe...@fim.informatik.uni-mannheim.de>
Nein. Kenne ich beim Ikarus nur so: rechts 2, links 1.
Die 2türige Überlandlinienvariante (oft auch im Stadtverkehr
eingesetzt) sogar 2+2.
Der Ikarus als Hochflurwagen hat aber keine Podeste im
Innenraum (nur Radkästen) und wegen des Unterflurmotors
eine vergleichsweise riesige Heckplattform.
Stehende Fahrgäste können sich also an Stellen drängeln,
wo beim Schubgelenkbus kein Mensch hinpaßt.
>Sonst ist naemlich zu
>befuerchten, dass die Anzahl der Fahrgaeste ziemlich schnell weniger wird ...
Hängt vielleicht mit der Fahrzeit zusammen.
Warum haben viele U-Bahn-Wagen nur Längsbänke und große
freie Innenräume...?
mfg Thomas
Joerg Lerchner schrieb in Nachricht <6r4d7...@alouette.in-chemnitz.de>...
>Hallo zusammen,
>
>ich habe gelesen, daß in Oberhausen ein fast 25 m langer Bus mit 2
>Gelenken und 4 Achsen eingesetzt werden soll. Als Kapazität wurden
>130 Personen (gegenüber 100 beim herkömmlichen Gelenkbus) angegeben.
Das stimmt.
Leider konnte ich den Bus selber noch nicht sehen. Weiß jemand wo der Bus
genau eingesetzt wird (Linie und Kurs)?
Ich habe fertig.
Stefan
aXel
>Laut aktuellem ''Blickpunkt Straßenbahn'' wird der Doppelgelenkbus auf
>der OePNV-Trasse zwischen Oberhausen Hbf. und Sterkrade Bf. eingesetzt.
Vier Wochen Testbetrieb ab 12.02.98; das Geraet wird also nicht mehr in
Oberhausen sein.
Ich wuerde gerne sehen, wie sich das Teil im Strassenverkehr verhaelt. Ist
bei zwei Gelenken Schluss oder bekommen wir dann bald 75 m lange Busse?
Zwei Bilder und einige technische Angaben bei:
http://www.liegeonline.be/tec/fiche_15.htm bei der TEC und
http://www.sinet.it/personalpage/benedicti/autobus/van.hool/a300.html bei De
Lijn.
--
Kai Borgolte, Bonn
> Ikarus-Busse hatten doch normal eine Sitzplatzteilung 1+1, oder?
Ich kenne nur 1+2 (links Einzelplätze) für Stadtverkehr und 2+2 für
Überlandverkehr. Dabei wurden die Überlandbusse auch in kleineren
Städten innerorts eingesetzt, um nicht verschiedene Varianten vorhalten
zu müssen. Oder weil es ja eh' zu wenig gab.
> Natuerlich kann man Niederflurbusse auch mit anderer Sitzplatzteilung
> bekommen. Mit 4 Tueren (beim Gelenkbus) bzw. 3 (beim Normalbus)
> uebrigens auch.
Und wie verträgt sich das mit Motor im Heck? Das kann ich mir noch
nicht vorstellen.
> Trotzdem wuerde ich es begruessen, wenn die CVAG auf die so erfreulich
> hohe Auslastung dieser Buslinie mit einer Taktverdichtung reagieren
> wuerde - und nicht mit dem Angebot von wenig Sitz- und vielen
> Stehplaetzen, wie es fuer den Ikarus typisch war. Sonst ist naemlich zu
> befuerchten, dass die Anzahl der Fahrgaeste ziemlich schnell weniger wird
> ...
Naja, früher gab es mal bei 2 Buslinien mit jeweil 3-Minuten-Takt in der
Rush-our. Da passierte es regelmäßig, daß 2 Busse in der Haltestelle
standen und ein dritter dahinter wartete. Heute wäre schon viel geholfen,
wenn
- die Straßenbahn endlich fertig würde (es war mal von 1984 die Rede),
- bis dahin die Bundesstraße Busspur würde. Dann könnten die Busse tat-
sächlich fahren (10 Min. Planzeit werden nicht so selten zu 45 Min.).
Außerdem ist es nicht sehr sinnvoll, nur für den morgendlichen Berufs-
verkehr Fahrzeuge und Personal bereithalten zu müssen.
Das Problem sehe ich aber auch in Stuttgart. In den Bussen kann man sich
bei ordentlicher Besetzung kaum drehen; mit Gepäck weiß ich nicht, wo
ich hin soll. Und wenn dann mal ausnahmsweise jemand aus einem vollen
Bus an einer Haltestelle ohne wesentlichen Fahrgastwechsel aussteigen
will, geht das große Drängeln los. Ich bleibe dabei: Für Massenverkehr
sind _zu_ viele Sitzplätze kontraproduktiv.
Jörg
der einmal den Vorschlag gelesen hat: "Wenn Du bei einem Problem nicht
mehr weiterkommst, dann untersuche doch einmal die gegenteilige Variante."
>ich habe gelesen, daß in Oberhausen ein fast 25 m langer Bus mit 2
>Gelenken und 4 Achsen eingesetzt werden soll. [..] Wer weiß mehr?
Bist Du Dir sicher, dass es sich nicht um eine April-Ausgabe handelt?
Bei 25m Meter Länge wäre eigentlich die erste Frage, wie das Ding
zugelassen wurde. M.W. sind mehr als 18m nicht erlaubt.
Gruß, Mathias Bölckow
Mathias Boelckow wrote:
Im Ausland sind ja schon seit längeren Doppelgelenkbusse im Einsatz (z.B.
in Bordeaux). In Deutschland können diese Fahrzeuge derzeit regulär zwar
nicht zugelassen werden. Es handelt sich trotzdem nicht um einen
Aprilscherz (war ja auch schon im März in diversen Fachzeitschriften und
Tageszeitungen zu lesen), da das Land Nordrhein-Westfalen eine
Sondergenehmigung erteilt hat. Die Probebetrieb, der (laut stadtverkehr
3/98) am 11.Februar begonnen hat, müßte inzwischen auch schon wieder
abgeschlossen sein. IMHO sind solche Megabusse ziemlich überflüssig.
Überall wo ein großes Fahrgastaufkommen einen solchen Bus rechtfertigt,
ist auch eine Straßenbahnlinie sinnvoll. Diese ist komfortabler und wegen
der längeren Lebensdauer der Fahrzeuge wirtschaftlicher. Ausnahmen können
Saisonverkehre sein, wo nur zu bestimmten Zeiten große Fahrgastaufkommen
zu bewältigen sind (Messen, Jahrmärkte usw.). Dafür wird man aber nicht
extra Busse bereitstellen. Ansonsten würde ich wegen dem Platzverbrauch
(längere Haltestellen, Kreuzungsräumzeiten etc.) Doppelbusse (wie den
Neoplan Megashuttle) bevorzugen. Warum der Test gerade in Oberhausen
stattfindet, daß doch nun auch die Vorteile der Straßenbahn erkannt hat,
ist fraglich. Aber wo sonst gibt es eine so schöne ÖPNV-Trasse ?
Gruß
Stephan
>
Stephan Kyrieleis meinte am 04.04.98:
> IMHO sind solche Megabusse ziemlich überflüssig.
Da stimme ich Dir zu.
> Ausnahmen können
> Saisonverkehre sein, wo nur zu bestimmten Zeiten große Fahrgastaufkommen
> zu bewältigen sind (Messen, Jahrmärkte usw.). Dafür wird man aber nicht
> extra Busse bereitstellen.
Wird bestimmt ein neuer Zweig in der Dienstleistungsgesellschaft
Rent a Megabus!
> Ansonsten würde ich wegen dem Platzverbrauch
> (längere Haltestellen, Kreuzungsräumzeiten etc.) Doppelbusse (wie den
> Neoplan Megashuttle) bevorzugen.
Der eignet sich aber auch bevorzugt für einen Punkt-zu-Punkt-Verkehr.
Wenn Du zwischendrin ständig mäßigen Fahrgastwechsel hast, werden die
Treppen zum Oberdeck schon zum Engpaß. Und wenn Du eine zentrale
Umsteigestation mit fast vollständigem Fahrgastwechsel hast, dann
steigt die Aufenthaltszeit ins unermeßliche.
Dazu eine Anekdote vom Juli 1990: In Westberlin wurde die U-Bahn gebaut,
deshalb gab es zwischen zwei Stationen mit Bedienung einer dritten
dazwischenliegenden Station Pendelverkehr. Eingesetzt waren die typischen
Berliner Doppeldecker und Ikarusse der BVB. Mit ihren vier Türen und
der großen Kapazität waren sie für diesen Zweck optimal. Und für Leute,
die die extrem hohen Stufen nicht bewältigen konnten, gab es ja die
anderen Busse.
Ähnlich hat man es in Chemnitz gemacht: Nachdem die alten Busse fast
ausschließlich auf einer Linie fuhren (zum Glück, sonst wäre dort der
Berufsverkehr zusammengebrochen), gab es Vormittags extra einen zusätz-
lichen Umlauf mit einem Niederflurbus, damit die älteren Herrschaften
etwas leichter zum Einkaufen fahren können. Die Idee finde ich immer
noch sympatisch, da hier einige Hürden deutlich herabgesetzt werden
konnten.
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich möchte die ungarischen Busse
nicht glorifizieren. Aber da ich sie über Jahre benutzt habe und jetzt
mit anderen Bussen fahre, sehe ich einige systembedingte Vor- und
Nachteile bei beiden Varianten. Nun grübele ich, ob sich nicht wenigstens
ein Teil der neuen Nachteile kompensieren läßt. Manchmal muß man erst
eine andere Lösung erlebt haben, um nie bewußt wahrgenommene Probleme
zu erkennen.
>lerc...@alouette.in-chemnitz.de (Joerg Lerchner) schrieb uns:
>
>>ich habe gelesen, daß in Oberhausen ein fast 25 m langer Bus mit 2
>>Gelenken und 4 Achsen eingesetzt werden soll. [..] Wer weiß mehr?
>
>Bist Du Dir sicher, dass es sich nicht um eine April-Ausgabe handelt?
>Bei 25m Meter Länge wäre eigentlich die erste Frage, wie das Ding
>zugelassen wurde. M.W. sind mehr als 18m nicht erlaubt.
>
>Gruß, Mathias Bölckow
Nee, die Meldung kam in einer Samstagsausgabe einer Zeitung. Zudem waere
das Bild dann schon eine ziemlich perfekte Fotomontage, soweit ich das
als Laie beurteilen kann. Irgendwo anders habe ich gelesen, dass der Bus
fuer eine Testphase eine Ausnahmegenehmigung fuer eine 6 km lange Strecke
erhalten habe.
Bye Gunter
+-------------------------------------------+-----------------------+
| Privat: Gunte...@volley.IN-Chemnitz.DE | |
| Snail : Gunter Oley,Kanzlerstr. 1, | C H E M N I T Z |
| 09112 Chemnitz | |
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Gruss Tobias
--
Tobias Nicht Tobias...@gmx.net
Karlstrasse 32 Quix: 0165-6-2710563
63065 Offenbach
+49 69 817623
http://home.t-online.de/home/tobias.nicht/start.htm
Tobias Nicht wrote:
> Bei der IAA 1989 war in Frankfurt auch mal ein solcher Bus im Einsatz.
> Wegen des schlechten Fahrverhaltens auf dn glatten Frankfurter
> Strassen wurden keine weiteren Versuche unternommen.
Ich hatte damals nur davon gehört, daß ein MAN Doppelgelenkbus zur IAA
eingesetzt wurde. Leider habe ich nie ein Bild von diesem Fahrzeug
gesehen.
In einem Artikel der Frankfurter Rundschau vom 21.03.98 zum Probeeinsatz
in Oberhausen stand, daß die belgische Stadt Lüttich im September Van
Hool-Doppelgelenkbusse in Dienst stellen will. Mich erinnern diese
Doppelgenkbusse immer an die O-Bahn von Daimler-Benz: Einen dreiteiligen
Zweirichtungsspurbus auf Basis des O 305 G mit Elektroantrieb.
In der DDR gab es Busse für den Fahrgastandrang der besonderen Art:
Ikarus-Zweiachser fast ganz ohne Sitze, die nur für Personen mit
Kinderwagen gedacht waren. Wahrscheinlich gab es morgens immer so einen
Andrang, wenn die Mütter ihre Kinder zu den "Einrichtungen" brachten.
Gruß, Stephan
Manchmal aergere ich mich, dass ich die alten Zeitschriften zum
Rumpelmaennchen geschafft habe ... Irgendwann um 1985 herum war in
den Messeberichten in "Jugend und Technik" ein Bild von einem
Doppelgelenkbus. Koennte sogar noch etwas eher gewesen sein ...
Ob das noch jemand herausfinden kann, wann die ersten solchen
"Lindwuermer" gefahren sind?
|> ... Fahrgastandrang der besonderen Art:
|> Ikarus-Zweiachser fast ganz ohne Sitze, die nur für Personen mit
|> Kinderwagen gedacht waren. Wahrscheinlich gab es morgens immer so einen
|> Andrang, wenn die Mütter ihre Kinder zu den "Einrichtungen" brachten. ...
In Halle (Saale) gab's dafuer sogar einen extra Strassenbahnzug
(wohl einer der letzten Zweiachserzuege in Halle, in Merseburg
fuhren sie noch etwas laenger).
Jan-Martin
> Von Heckplattform war keine Rede, nur von Türe. Im Osten Deutschlands gibt
> es das bei MAN's und Mercedes recht häufig, es scheint aber auch im Westen
> durchzusetzen.
Leider nicht in Dresden, obwohl die 61 (lange linie, unter
anderem verbindung zwischen dem größten studentenwohnheim und der
TU) von einem schnelleren fahrgastwechsel nur profitieren könnte.
Hier werden zur zeit die Ikarus-gelenkbusse mit 4 türen von MAN
und Benz mit 3 türen abgelöst. Gut, pro tür geht es etwas
schneller dank niederflur, aber bis du erst mal von ganz hinten
bis an der tür bist ....
> Das sieht man imer ganz deutlich, wenn statt einem DE-Bus ein normaler
> Gelenkbus eingesetzt wird. Dort ist die Platzsituation wesentlich entspanner.
Was ist ein DE-bus? Dieselelektrisch?
--
tobias benjamin koehler t...@rcs.urz.tu-dresden.de
__________<_ ______________ ______________ ______________
,''____________||______________||______________||______________|
`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'
>In der DDR gab es Busse für den Fahrgastandrang der besonderen Art:
>Ikarus-Zweiachser fast ganz ohne Sitze, die nur für Personen mit
>Kinderwagen gedacht waren. Wahrscheinlich gab es morgens immer so einen
>Andrang, wenn die Mütter ihre Kinder zu den "Einrichtungen" brachten.
Woher hast Du denn solche Geschichten? Die von Dir beschriebenen Fahr-
zeuge habe ich jedenfalls nie zu Gesicht bekommen, kann mich auch nicht
erinnern, dass mir je jemand von solchen Fahrzeugen erzaehlt haette. Der
Fahrgastandrang zumindest hier im damaligen Karl-Marx-Stadt wurde jeden-
falls mit 3-Achser-Ikarus bedient, mit einer Wagenfolge von fahrplan-
maessig 3 Minuten, praktisch mit Schwankungen zwischen 15 Sekunden und
5 Minuten versehen (auch Trabbis und Wartburgs sorgten auf manchen Strek-
ken schon fuer Staus ;-). Allerdings muss ich zugeben, dass ich aus
eigener Erfahrung nur fuer Fahrzeuge etwa seit Mitte der 70er Jahre Aus-
sagen treffen kann.
Ansonsten darfst Du die "Einrichtungen" ruhig mit den Begriffen Kinder-
krippe und Kindergarten versehen, fuer geringfuegig aeltere Semester kam
dann auch noch der Schulhort in Frage, die brauchten natuerlich auch zu
DDR-Zeiten _keinen_ Kinderwagen. Im Gegensatz zu heute gab es solche
sinnvollen Kindereinrichtungen in den Grossstaedten in einer solchen
Dichte, dass eine Befoerderung per Bus/Bahn/Pkw meist ueberfluessig war.
Auch hier beziehe ich mich auf meine eigene bewusste Erinnerung seit
etwa Mitte der 70er.
>Gruß, Stephan
> kyri...@stud.uni-frankfurt.de schrieb in dieser Gruppe:
>
> >In der DDR gab es Busse für den Fahrgastandrang der besonderen Art:
> >Ikarus-Zweiachser fast ganz ohne Sitze, die nur für Personen mit
> >Kinderwagen gedacht waren. Wahrscheinlich gab es morgens immer so einen
> >Andrang, wenn die Mütter ihre Kinder zu den "Einrichtungen" brachten.
>
> Woher hast Du denn solche Geschichten?
Okay, ich habe vielleicht etwas zu verallgemeinert. Es gab solche Busse aber
in einigen Städten, z.B. Erfurt. Dort fuhr zumindest 1982 ein Ikarus als
"Babybus" (Wagen 239 auf Linie K). Da ja neue Wohngebiete vornehmlich von
jungen Familien belegt wurden, was ja im Westen auch nicht anders war, gibt
es in Neubaugebieten ein höheres Aufkommen von Eltern mit Kinderwagen.So
wurde auch in Schwerin für den Verkehr zum Neubaugebiet Großer Dreesch ein
Ikarus 180 Nummer 170 zum Babybus umgerüstet. Außen wurde dieser Bus mit dem
Schriftzug "Bummi" versehen, nach dem Bär aus der gleichnamigen
DDR-Kinderzeitschrift. Das Transpress-Lexikon Stadtverkehr geht zwar nicht
explizit auf solche Verkehre ein, schreibt aber "Besondere Kraftomnibusse
eignen sich für den Verkehr mit Sonderaufgaben". Wo waren noch solche
Babybusse unterwegs?Gruß, Stephan
>Nee, die Meldung kam in einer Samstagsausgabe einer Zeitung. Zudem waere
>das Bild dann schon eine ziemlich perfekte Fotomontage, soweit ich das
>als Laie beurteilen kann. Irgendwo anders habe ich gelesen, dass der Bus
>fuer eine Testphase eine Ausnahmegenehmigung fuer eine 6 km lange Strecke
>erhalten habe.
So ein Bus wurde 90 in München getestet (MAN) .
Vermutlich wegen der Überlänge hatte er oranges Rundumlicht auf dem Dach
Gerhard
Stephan Kyrieleis meinte am 07.04.98:
> In einem Artikel der Frankfurter Rundschau vom 21.03.98 zum Probeeinsatz
> in Oberhausen stand, daß die belgische Stadt Lüttich im September Van
> Hool-Doppelgelenkbusse in Dienst stellen will.
Dann werde ich meinen Urlaub wohl doch erst im Herbst nehmen, um mir das
einmal anzusehen. Weiß jemand, auf welcher Strecke diese Fahrzeuge ver-
kehren sollen? Am wichtigsten wäre ja der Verkehr zur Uni-Vorstadt Sart
Tilman. Da gab es zumindest vor 2 Jahren 2-Minuten-Takt mit brechend
vollen Bussen.
An dem Schauspiel wäre dann interessant, wie die Busse den Berg hinauf-
kommen (ca. 160 m Höhenunterschied). Ich war immer froh, wenn ich einen
der älteren Van-Hool-Dreiachser erwischt hatte. Dort wurde das Automatik-
getriebe auf den 2. Gang gestellt und los gings. Bei den neueren
Renault-Bussen wurde das nicht gemacht, so daß ständig zwischen dem
2. und 3. Gang herumgeschaltet wurde. Durch die Schaltpausen kam so
ein Fahrzeug dann überhaupt nicht in die Gänge und wurde auch schon
mal vom nächsten Kurs überholt. Besonders feinfühlige Fahrer haben
das Problem übrigens mit dem Gaspedal gelöst, indem sie etwas _weniger_
Gas gaben und damit im Endeffekt schneller waren.
Wenn Kees hier noch mitliest, kann er vielleicht weiterhelfen.
Tschüß
Jörg
> Zu der IAA kann ich nichts sagen, aber um 1980 herum hat MAN auf der
> Basis des SG240H (mindestens) zwei SGG240H/SGG280H-Doppelgelenkbusse
> gebaut, die in ein paar Städten probegefahren wurden. Eine reguläre
> Zulassung war schon damals nicht möglich.
Ist ja auch ganz einfach. Die Dinger vereinen die Nachteile von Bus und
Strassenbahn. Sowas wird sich garantiert nicht durchsetzen...
-JJ
>Gunter Oley wrote:
>
>> kyri...@stud.uni-frankfurt.de schrieb in dieser Gruppe:
>>
>> >In der DDR gab es Busse für den Fahrgastandrang der besonderen Art:
>> >Ikarus-Zweiachser fast ganz ohne Sitze, die nur für Personen mit
>> >Kinderwagen gedacht waren. Wahrscheinlich gab es morgens immer so einen
>> >Andrang, wenn die Mütter ihre Kinder zu den "Einrichtungen" brachten.
>> Woher hast Du denn solche Geschichten?
>Okay, ich habe vielleicht etwas zu verallgemeinert. Es gab solche Busse aber
Deswegen bin ich auch ueber Deine Bemerkung gestolpert.
>in einigen Städten, z.B. Erfurt. Dort fuhr zumindest 1982 ein Ikarus als
>"Babybus" (Wagen 239 auf Linie K). Da ja neue Wohngebiete vornehmlich von
Dass einzelne Fahrzeuge umgebaut wurden, ist schon plausibel. Aber offen-
bar blieben sie Exoten, sonst waeren sicher fuer die entsprechenden Linien
bei positiven Erfahrungen gleich entsprechend ausgeruestete Fahrzeuge be-
schafft worden. Das haette wohl sogar die Planwirtschaft Marke DDR (oder
in diesem Fall wohl eher Ungarn) zustande gebracht.
>jungen Familien belegt wurden, was ja im Westen auch nicht anders war, gibt
>es in Neubaugebieten ein höheres Aufkommen von Eltern mit Kinderwagen.So
Das ist prinzipiell richtig. In den grossen Neubaugebieten blieb aller-
dings die Infrastruktur meist hinter dem Bedarf zurueck, das galt aber
nach meiner Erfahrung _nicht_ fuer Kindereinrichtungen und Schulen. Somit
waren fuer die kleinsten Bewohner relativ kurze Wege gesichert, soweit es
die taeglich zu bewaeltigenden Strecken betrifft. Daher hielt sich der
Bedarf fuer entsprechend spezialisierte Busse denn wohl in Grenzen.
>wurde auch in Schwerin für den Verkehr zum Neubaugebiet Großer Dreesch ein
>Ikarus 180 Nummer 170 zum Babybus umgerüstet. Außen wurde dieser Bus mit dem
>Schriftzug "Bummi" versehen, nach dem Bär aus der gleichnamigen
>DDR-Kinderzeitschrift. Das Transpress-Lexikon Stadtverkehr geht zwar nicht
>explizit auf solche Verkehre ein, schreibt aber "Besondere Kraftomnibusse
>eignen sich für den Verkehr mit Sonderaufgaben". Wo waren noch solche
>Babybusse unterwegs?Gruß, Stephan
Also hier im damaligen Kmst. kann ich mich zumindest nicht an solche Ge-
faehrte erinnern. Selbst auf der Linie 46, die ich 8 Jahre lang fuer
meinen Schulweg benutzte, war die Ueberbelegung durch gleichzeitig zu
transportierende Kinderwagen eher selten, das wurde durch die Wagendichte
offenbar ausreichend kompensiert. Zur Erklaerung : Die Linie 46 ist die
von Anfang an am meisten belastete Linie in Richtung Heckert-Gebiet, in
dem bis heute etwa ein Drittel der Chemnitzer Bevoelkerung wohnt. Erst
spaeter erschloss auch die Linie 49 einen Teil der ersten Baugebiete mit
Anbindung bis ins Stadtzentrum und sorgt seitdem fuer ein wenig Entla-
stung der 46.
In den kleineren Staedten wie Korl-Morx-Stodt mag es solche Busse nie
gegeben haben,
aber in der Hauptstadt der groessten DDR der Welt gab es diese "Bummi" Busse
ebenfalls, garantiert in den 80'er Jahren in Hellersdorf. Dort gab es ausser
Bussen
nichts weiteres zum S-Bahnhof Kaulsdorf. Auf der Strecke dahin reihten sich
Kinderkombi. an Kinderkombi. Ein mitkommen im normalen Linienbus war
mit Kinderwagen absolut unmoeglich.
Solche Geschichten gab es. Aber jetzt hat man ja einen Kleinwagen oder aber
keine
Arbeit, da braucht man keine "Bummi"Busse mehr. Und soviele Kinder gibt es
auch
nicht mehr.
Gruss,
Joerg-Uwe
--
http://www.agnld.uni-potsdam.de/~joerg/joerg.html
Joerg-Uwe Tessmer
Universitaet Potsdam
email: j...@agnld.Uni-Potsdam.de
KBS 206.21 Bahnhof Golm
So, dann wollen wir mal wieder ein wenig gegen die Mystifizierung
der Tetetreh anschreiben:
Gunter Oley wrote:
>
> kyri...@stud.uni-frankfurt.de schrieb in dieser Gruppe:
[...]
> >Ikarus-Zweiachser fast ganz ohne Sitze, die nur für Personen mit
> >Kinderwagen gedacht waren. Wahrscheinlich gab es morgens immer so einen
[...]
> Woher hast Du denn solche Geschichten? Die von Dir beschriebenen Fahr-
Aus dem realen Leben. -
Und zwar ueberall da, wo grosse Industriebetriebe waren. Ganz typisch
im Bereich Halle-Merseburg-Buna-Leuna. (Um On-Topic zu bleiben: Es
gab da sogar Mutti-Zuege von Halle/Neustadt nach Merseburg!)
Weil wir seit sieben Jahren hoeren, wie schoen doch die
Kinderfreundlichkeit und die Versorgung mit Kinderplaetzen war, sind
wir versucht, es selbst zu glauben..... ES IST EIN MAERCHEN!!!
ES IST UND BLEIBT ein Maerchen; und ich will hier ueberhaupt nicht vom
Lied "Bald bin ich ein Panzersoldat" anfangen.... es stimmt vor allem
nicht, dass die Teterehhh genuegend Kindergartenplaetze fuer ALLE
hatte.... sie hatte fuer NICHTS genuegend.
Da in jungen Familien fuer das Leben sehr sinnvoll war, dass auch die
Frau arbeitete, mussten viele Familien lange Wege nehmen, um ihr Kind
zum (teilweise) MUEHSAM erkaempften Kindergartenplatz zu bringen.
Und noch einen: In Buna und Leuna [jeweils ca. 60.000 (!) Beschaeftigte]
wurden 12-Stunden-Schichten gefahren....was DIES fuer die Kinder
bedeutete, moege sich jeder ausmalen.
Und unter dieser Ueberlegung kann ich den Niedergang des Bahnhofs
Merseburg auch nur noch teilweise bejammern.
[...]
> dann auch noch der Schulhort in Frage, die brauchten natuerlich auch zu
> DDR-Zeiten _keinen_ Kinderwagen. Im Gegensatz zu heute gab es solche
"Brauchten" ist auch gut..... "bekommen" waere Dein Einsatz gewesen.
Ehe Vorwuerfe kommen: Ja, ich weiss *genau*, wovon ich rede.
Entschuldigt bitte das kleine off-topic; es musste raus.
> Bye Gunter
Freundliche Gruesse, Frohe Ostern, Martin Ebert
>karus 180 Nummer 170 zum Babybus umgerüstet. Außen wurde dieser Bus mit dem
>Schriftzug "Bummi" versehen, nach dem Bär aus der gleichnamigen
>DDR-Kinderzeitschrift. Das Transpress-Lexikon Stadtverkehr geht zwar nicht
>explizit auf solche Verkehre ein, schreibt aber "Besondere Kraftomnibusse
>eignen sich für den Verkehr mit Sonderaufgaben". Wo waren noch solche
>Babybusse unterwegs?Gruß, Stephan
In Goerlitz war auch ein "Bummibus" unterwegs. Das Fahrzeug war ein
umgebauter Ikarus 66. Ich schau bei gelegenheit noch einmal nach.
Hallo...
Also ich als nicht Berliner hab von solchen Bussen auch noch nichts
gehört oder gesehen. Wie währe es denn mal mit einem Foto?!
Ich war gelegentlich auch mal bei Verwandten im Berliner Neubau-Bezirk
Hellersdorf zu besuch. Dort bin ich auch nur mit sogenannten
"Schlenki-Bussen" (3-Achser - Siehe Skizze) der Marke Ikarus (Made in
Hungary) gefahren und die gab's bekanntlich in der gesamten (großen)
DDR.
Heutzutage hat man in den Hauptverkehrszeiten mit einem Kinderwagen
auch keine besseren Karten.
bye Karsten
+=======+--+=============+
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--->--->--->--->--->--->>>
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Karsten Mueller *** Frankfurt(Oder) *** Germany
e-MAIL: k.mu...@gmx.net
http://privat.schlund.de/k_mueller/
-------------------------------------------------------
>Zu der IAA kann ich nichts sagen, aber um 1980 herum hat MAN auf der
War das nicht um 1990?
>Basis des SG240H (mindestens) zwei SGG240H/SGG280H-Doppelgelenkbusse
>gebaut, die in ein paar Städten probegefahren wurden. Eine reguläre
>Zulassung war schon damals nicht möglich.
In München ist einer zur Transport 90 auf der Linie 41 gefahren (M-LL 4441)
, vermutlich mit Auflagen ohne ende (gelbes Rundumlicht etc.)
>Wer Zugang zu älteren Heften des "Der Stadtverkehr" hat, auf der
>Titelseite des Hefts 8/1982 ist ein solcher Bus abgebildet, jedoch
>ohne nähere Daten dazu.
Im Sonderheft Nahverker in München (Straßenbahnmagazin) ist auch nur ein
s/w Photo .
Gerhard
Würde ich mit einem gewissen Fragezeichen versehen.
Man liest ja Geschichten über die unflexible Produktion
der DDR-/osteuropäischen ÖPNV-Lieferanten, die man
kaum glauben kann - gäbe es nicht die eigene Anschauung.
(Warum konnte der Ikarus 260/280 seit 1975 nur in einer Farbe
geliefert werden - dieses besch... Ockergelb, mal abgesehen
von den Berlinern, die Wagen wurden dann immer nach der
ersten HU in der Hausfarbe des jeweiligen Busbetriebs
gespritzt. - Ähnliches zum Thema ER/ZR-Straßenbahnen,
Neubau der Schöneweider "Reko"-Wagen...)
Was mich aber interessiert: Waren die Lieferanten
wirklich so unflexibel, oder die Nahverkehrsbetriebe zu
unfähig, Extras zu bestellen (soll es auch gegeben haben),
oder gab es irgendeine (Partei-)instanz dazwischen, die
aus Sonderwünschen Einheitsbrei kochte?
>Daher hielt sich der
>Bedarf fuer entsprechend spezialisierte Busse denn wohl in Grenzen.
In Jena lief das ganz unbürokratisch gegen alle Vorschrift.
Man bekommt auch in einen normalen Gelenkbus - ohne
Sitzausbau - 8 bis 10 Kinderwagen 'rein. Erst Heckplattform
(3, Tür dicht), dann Gang des nachläufers (nochmal 3), dann
Raum im Gelenk (2 bis 3), wenn der voll war, stand meist der
nächste Bus dahinter. Weil das Ganze sowieso nur zwischen den
Endstationen (Neulobeda und Stadtzentrum) passierte, war es
nicht schlimm, wenn unterwegs niemand zu den Türen
'raus- und reinkam.
Hätte man den Bus evakuieren müssen, aus welchem Grund
auch immer, hätte es böse aussehen können. Es gab aber
nie einen Brand.
Wenn man das mit heute vergleicht: der Straba-Fahrer
weigert sich abzufahren, wenn auch nur ein Fahrrad zuviel
im Zug steht, und das nachts bei 5% Besetzung und
Platz wie in 'ner leeren Scheune (Adtranz GT6).
Immer noch frohe Ostern
Thomas
Martin Rimmele schrieb:
> Seltsam, der auf dem SV abgebildete heißt M-LL 4443, die restliche
> Beschreibung (Rundumleuchten usw.) stimmt überein. Die Zielbeschilderung
> lautet "Transport 82".
> Der SG240H wird schon so seit etwa 1987 nicht mehr gebaut, also ist der Bus
> von der Transport 90 sicher älter.
>
> >Im Sonderheft Nahverker in München (Straßenbahnmagazin) ist auch nur ein
> >s/w Photo .
Ich habe gestern auch das Bild im Sonderheft Nahverkehr in München gesehen. Ich
kann nicht so recht daran glauben, daß es wirklich zur Transport 90 aufgenommen
worden sein soll. Anhand des Bildumfeldes (Golf I, im Hintergrund MB O 305 G
etc) könnte es durchaus auch 1982 aufgenommen sein. Auch wenn der
MAN-Doppelgelenkbus ein beachtenswertes Fahrzeug ist, würde die Firma doch kaum
so einen alten Hut anläßlich einer Messe auffahren.
Gruß, Stephan
>> >Im Sonderheft Nahverker in München (Straßenbahnmagazin) ist auch nur ein
>> >s/w Photo .
Würde mir bitte jemand einmal das Bild des Man Doppelgelenkzuges per Mail
zuschicken? Bin sehr daran interessiert, da ich das Teil von MAN noch nicht
gesehen habe.... ;))
TNX & Gruß
EDGAR
--
Edgar Neuhaeuser
http://home.t-online.de/home/buessing-freunde-muenster/
> Hier werden zur zeit die Ikarus-gelenkbusse mit 4 türen von MAN
> und Benz mit 3 türen abgelöst. Gut, pro tür geht es etwas
> schneller dank niederflur, aber bis du erst mal von ganz hinten
---------
> bis an der tür bist ....
>
Das ist so nicht richtig. Nach einer Untersuchung liegt die
durchschnittliche Abfertigungszeit der Niederflurgelenkwagen um
2 Sekunden hoeher
------------------
als die der IKARUS-Gelenkbusse.
Dies liegt an der technisch bedingten Mindesthaltezeit, die bei IKARUS
nicht existiert. Eine Kompensation kann auch durch die guenstigeren
Einstiegsverhaeltnisse nicht erreicht werden.
aXel
Mir auch bitte!
Gruß
Stefan
>On Wed, 15 Apr 1998 20:02:14 GMT, Edgar Neuhaeuser wrote:
>>
>>>> >Im Sonderheft Nahverker in München (Straßenbahnmagazin) ist auch nur ein
>>>> >s/w Photo .
>>Würde mir bitte jemand einmal das Bild des Man Doppelgelenkzuges per Mail
>>zuschicken? Bin sehr daran interessiert, da ich das Teil von MAN noch nicht
>>gesehen habe.... ;))
>
>Sorry, ich habe leider keinen Scanner zur Verfügung. Wenn hier jemand in
>Stuttgart Zugang zu einem solchen hätte, könnte ich den Stadtverkehr zur
>Verfügung stellen.
>
>>http://home.t-online.de/home/buessing-freunde-muenster/
>
>??? Das war aber kein Büssing mehr, sondern schon ein MAN ;-)
>Büssings soll es heutzutage ja nicht mehr so arg viele geben ....
Ja, leider.... ;))
Hier in Münster bei den Stadtwerken gibt es noch einen gut gepflegten Büssing
GZ mit Emmelmann-Aufbau. Er wird sogar für Gesellschaftsfahrten vermietet.
;))
Gruß
EDGAR
PS.: MAN = Meine Armen Nerven.... sagt unser Werkstattmeister ;))
>> >Im Sonderheft Nahverker in München (Straßenbahnmagazin) ist auch nur ein
>> >s/w Photo .
>
>Ich habe gestern auch das Bild im Sonderheft Nahverkehr in München gesehen.
>Ich kann nicht so recht daran glauben, daß es wirklich zur Transport 90
>aufgenommen
Leider schweigen die sich im Heftl zu dem Thema aus.
>worden sein soll. Anhand des Bildumfeldes (Golf I, im Hintergrund MB O 305 G
Ein O305 ist auch auf der nächsten Seite an der neuen Hst. Marienplatz zu
sehen.
Der einzige wirkliche Anhaltspunkt sind die unvergammelten Metallstoßstangen
des Golf
>etc) könnte es durchaus auch 1982 aufgenommen sein. Auch wenn der
Ich denke eigentlich auch , das es etwas länger her ist.
>MAN-Doppelgelenkbus ein beachtenswertes Fahrzeug ist, würde die Firma doch
>kaum so einen alten Hut anläßlich einer Messe auffahren.
Vielleicht doch :-)
Gerhard
>Seltsam, der auf dem SV abgebildete heißt M-LL 4443, die restliche
Ok Ok , da hab ich mir nichtmal auf dem kurzen Weg zwischen Schlafzimmer
und Wohnzimmer die richtige Nummer merken können (Ich gehe aber auch
schwer auf die 28 zu;))
>Beschreibung (Rundumleuchten usw.) stimmt überein. Die Zielbeschilderung
>lautet "Transport 82".
Im SH >Versuchsbus SGG<
>Der SG240H wird schon so seit etwa 1987 nicht mehr gebaut, also ist der Bus
>von der Transport 90 sicher älter.
Dazu enthalte ich mich , da müßte man einen Busclub fragen.
Gerhard