Wenn jemand ohne gültigen Fahrausweis erwischt wird, und aussteigen will,
dann steigen die Kontrolleure mit aus, wenn sie noch nicht fertig sind. Wenn
Sie nun an der Haltestelle ausgestiegen sind fahren die nun bis zur
Endstation der Linie, und fahren eine Linie von Anfang bis Ende, oder nehmen
sie an einer Haltestelle einfach die nächste Fahrmöglichkeit, egal ob hin
oder zurück ?
und an welchen Türen steigen die ein ?
Viele Grüße
-Horst Krug-
Seit wann beschäftigt Verkehrsverbünde Kontrolleure?
Das ist Sache der Verkehrsunternehmen.
> Wenn jemand ohne gültigen Fahrausweis erwischt wird, und aussteigen will,
> dann steigen die Kontrolleure mit aus, wenn sie noch nicht fertig sind.
Wenn
> Sie nun an der Haltestelle ausgestiegen sind fahren die nun bis zur
> Endstation der Linie, und fahren eine Linie von Anfang bis Ende, oder
nehmen
> sie an einer Haltestelle einfach die nächste Fahrmöglichkeit, egal ob hin
> oder zurück ?
Steigen in der Regel unterwegs aus. Ob es ein System beim Einstiegen gibt,
weiß ich nicht.
> und an welchen Türen steigen die ein ?
Sie verteilen sich auf alle Türen, keine Sorge, so leicht kannst du nicht
entwischen ;-)
Grüße,
Felix
> Wenn jemand ohne gültigen Fahrausweis erwischt wird, und aussteigen
> will, dann steigen die Kontrolleure mit aus, wenn sie noch nicht fertig
> sind.
Nicht immer. So wie ich das mitbekommen habe, verständigen die sich mit
ihren Kollegen und steigen nur zu zweit oder zu dritt aus. Haben die
Kollegen niemand "erwischt", werden auch schon mal die Personalien während
der Fahrt aufgenommen.
Juristisch halte ich das für bedenklich, zur Weiterfahrt zu *nötigen*. Mit
Jedermannrecht hat das nichts zu tun, auch Schwarzfahrer dürfen IMHO nicht
gezwungen werden, evtl. erst zwei, drei... Stationen von ihrem Ziel
entfernt aussteigen zu dürfen. (Theoretisch könnte man ja sowieso darauf
bestehen, nur der Polizei die Personalien zu geben und spätestens dazu
müsste sowieso ausgestiegen werden.)
ben
> > und an welchen Türen steigen die ein ?
>
> Sie verteilen sich auf alle Türen, keine Sorge, so leicht kannst du
> nicht entwischen ;-)
Werden wirklich noch so viele Aussteiger-Kontrollen gemacht? In einem
TV-Bericht über BVG-Kontrolleure wurde mal gesagt, das mache wenig Sinn,
die meisten Leute wollten tatsächlich an dieser Haltestelle raus. Selbst
Fahrgästen, die sehr abrupt rausdrängen, würde man nicht hinterherrennen.
Mit Zivilkontrollen hat man dieses Problem gar nicht...
ben
> Mit Zivilkontrollen hat man dieses Problem gar nicht...
Wirklich?
Am Mittwoch wurde ich tatsächlich von Zivlihanseln kontrolliert. Die
Menschen haben sich so unauffällig benommen, dass ich die Fahrkarte schon
draußen hatte, bevor sie einen Fuß in den Bus setzen konnten.
Nicolas
Besonders effektiv ist die spätabendliche Kontrolle in Tunnelstrecken
(zumindest in Köln, aber woanders geht es vermutlich so ähnlich): Zug
fährt in Bahnhof ein - gleichzeitig sperrt der Fahrer die im Zug
vorhandenen Automaten und Entwerter - alle Türen gehen auf, an jeder
Tür steigt ein Kontrolleur ein, während auf dem Bahnsteig noch ein
paar Leute vom Sicherheitspersonal und Polizeibeamte stehen (gerne
auch mit Hund).
Da wird _jeder_ Schwarzfahrer erwischt. Nur: Ob der Aufwand und das
"Fangergebnis" wirklich in einem vernünfitgen Verhältnis stehen oder
es hier eher um die abschreckende Wirkung geht?
Gruß
gernot
>Werden wirklich noch so viele Aussteiger-Kontrollen gemacht? In einem
>TV-Bericht über BVG-Kontrolleure wurde mal gesagt, das mache wenig Sinn,
>die meisten Leute wollten tatsächlich an dieser Haltestelle raus. Selbst
>Fahrgästen, die sehr abrupt rausdrängen, würde man nicht hinterherrennen.
>
>Mit Zivilkontrollen hat man dieses Problem gar nicht...
Die Kontrolleure der privaten Wachschutzfirmen, welche auf
Profisionsbasis arbeiten, laufen schon hinterher.
Auch die Kontrolleure der HHA habe ich schon laufen sehen.
Gruß André
--
www.berlin-metro.de - Die Berliner U-Bahn Galerie
Aktuell im Aufbau: Alle Bahnhöfe fotografisch dokumentiert.
Bilder der Museumswagen - Fahrzeugbeschreibungen der Personenfahrzeuge.
Mails ans "from" + html-Mails werden ungelesen recycled. Bitte Reply-to nutzen!
>Juristisch halte ich das für bedenklich, zur Weiterfahrt zu *nötigen*. Mit
>Jedermannrecht hat das nichts zu tun, auch Schwarzfahrer dürfen IMHO nicht
>gezwungen werden, evtl. erst zwei, drei... Stationen von ihrem Ziel
>entfernt aussteigen zu dürfen. (Theoretisch könnte man ja sowieso darauf
>bestehen, nur der Polizei die Personalien zu geben und spätestens dazu
>müsste sowieso ausgestiegen werden.)
Zur Weiterfahrt werden sie Dich auch nicht nötigen. Wenn Du Deine
Personalien nicht freiwillig nennst, wird die Polizei geholt,
jedenfalls in Berlin, da unsere Ordnungsdienste immer aus zwei
BVG-Mitarbeitern und einem Polizisten bestehen, welche ca 6 Bahnhöfe
in der U-Bahn abfahren, geht das recht zügig. Beim Bus kommt dann die
Funkstreife, was ich selber aber noch nicht beobachtet habe.
> Besonders effektiv ist die spätabendliche Kontrolle in Tunnelstrecken
> (zumindest in Köln, aber woanders geht es vermutlich so ähnlich): Zug
> fährt in Bahnhof ein - gleichzeitig sperrt der Fahrer die im Zug
> vorhandenen Automaten und Entwerter - alle Türen gehen auf, an jeder
> Tür steigt ein Kontrolleur ein, während auf dem Bahnsteig noch ein
> paar Leute vom Sicherheitspersonal und Polizeibeamte stehen (gerne
> auch mit Hund).
> Da wird _jeder_ Schwarzfahrer erwischt. Nur: Ob der Aufwand und das
> "Fangergebnis" wirklich in einem vernünfitgen Verhältnis stehen oder
> es hier eher um die abschreckende Wirkung geht?
Gleicher Aufwand wird auch in Berlin betrieben. Solche Aktionen sind eher
seltener, werden speziell auf sogenannten "Schwerpunktbahnhöfen" realisiert.
U.a., weil in einigen Stadtbezirken eine abendliche Fahrkartenkontrolle dem
Personal nicht zuzumuten ist (die Gewaltbereitschaft in sozial schwächeren
Stadtbezirken ist mittlerweile erschreckend hoch). Da tritt man eben gerne mit
der Polizei im Bündel auf, denn die macht auch noch gleich eine
Polizeikontrolle draus (Drogensuche, Fahndungsliste ...).
Aber aufgrund mangelnder Polizeikräfte in der wohl ärmsten Stadt Europas wird
eine solche Aktion immer schwierger durchzuführen sein....
--
Bilderreportage über die Fahrzeugparade vom 20.10.2002 anlaesslich zur
100-Jahr-Feier der Berliner Hoch- und Untergrundbahn:
www.u-bahn100.de/Veranstaltungen/B2_Okt/Fahrzeugparade/fahrzeugparade.html
> Besonders effektiv ist die spätabendliche Kontrolle in Tunnelstrecken
> (zumindest in Köln, aber woanders geht es vermutlich so ähnlich): Zug
> fährt in Bahnhof ein - gleichzeitig sperrt der Fahrer die im Zug
> vorhandenen Automaten und Entwerter - alle Türen gehen auf, an jeder
> Tür steigt ein Kontrolleur ein, während auf dem Bahnsteig noch ein
> paar Leute vom Sicherheitspersonal und Polizeibeamte stehen (gerne
> auch mit Hund).
> Da wird _jeder_ Schwarzfahrer erwischt. Nur: Ob der Aufwand und das
> "Fangergebnis" wirklich in einem vernünfitgen Verhältnis stehen oder
> es hier eher um die abschreckende Wirkung geht?
In Köln muss es wohl entsprechend sein, solche Beobachtungen hab ich dort
auch mal gemacht.
10 Kontroleure in der Straßenbahn !
- Horst Krug -
>Die Kontrolleure der privaten Wachschutzfirmen, welche auf
>Profisionsbasis arbeiten, laufen schon hinterher.
>Auch die Kontrolleure der HHA habe ich schon laufen sehen.
Gibt es wirklich irgendwo Kontrolleure, die auf Provisionsbasis
arbeiten? (Das wäre eine genauso absurde Vorstellung, wie ein
Hilfspolizist, der für seine Knöllchen einen Anteil bekommt oder ein
Zöllner, der einen Teil des gefundenen Schmuggelgutes mit nach Hause
nehmen darf.)
-JJ
--
______________________________________ Nazis schaden auch Dir! ______
www.ebbelex.de ist garantiert BSE-frei. Die abgebildeten Straßen- und
U-Bahnen sind garantiert artgerecht aus Freiland- oder Tunnelhaltung!
> Gibt es wirklich irgendwo Kontrolleure, die auf Provisionsbasis
> arbeiten? (Das wäre eine genauso absurde Vorstellung, wie ein
> Hilfspolizist, der für seine Knöllchen einen Anteil bekommt oder ein
> Zöllner, der einen Teil des gefundenen Schmuggelgutes mit nach Hause
> nehmen darf.)
Vor allem wird so ein Kontrolleur auf Provisionsbasis doch wirklich
gnadenlos durchgreifen: Etwas zu schwach geratener Entwerteraufdruck, ein
kleiner Zahlendreher beim Übertragen der Kundennr. auf die Wertmarke oder
die ältliche Oma, die aus Versehen mal einen Streifen zu wenig geknipst
hat oder oder oder...
Auf Provisionsbasis hat man doch ein Interesse dran, auf Teufel komm raus
am liebsten *jeden* dranzukriegen, was ich für sehr kundenunfreundlich
halte.
ben
> Auf Provisionsbasis hat man doch ein Interesse dran, auf Teufel
> komm raus am liebsten *jeden* dranzukriegen, was ich für sehr
> kundenunfreundlich halte.
Gab es vor der Wende z.B. in Dresden, beliebter Nebenverdienst
für Studenten. Immer sehr aufbauend, wenn irgend eine
Allerweltsfigur neben dir plötzlich ihren Ausweis zog, "Die
Fahrausweise bitte...!" Aber heute?
--
Grüße, Thomas
> Gibt es wirklich irgendwo Kontrolleure, die auf Provisionsbasis
> arbeiten? (Das wäre eine genauso absurde Vorstellung, wie ein
> Hilfspolizist, der für seine Knöllchen einen Anteil bekommt
Gab es offiziell in der Slowakei. Wie war das eigentlich mit dem
Falschgparkeraufschreibedienst in Frankfurt?
Gruß, ULF
>Gibt es wirklich irgendwo Kontrolleure, die auf Provisionsbasis
>arbeiten? (Das wäre eine genauso absurde Vorstellung, wie ein
>Hilfspolizist, der für seine Knöllchen einen Anteil bekommt oder ein
>Zöllner, der einen Teil des gefundenen Schmuggelgutes mit nach Hause
>nehmen darf.)
Offiziell wird man "Nein" sagen.
Mir sagte einer der privaten, er müsse 10 Zettel pro Schicht bringen,
so will es sein Chef (nicht der Verkehrsbetrieb!). Er steht also
erstmal unter Druck, die 10 zu bringen, sonst wird unterstellt, man
sitzt nur rum, besteht evt. die 6-monatige Probezeit nicht bzw. man
hat nur einen Jahresvertrag, der nicht verlängert wird.
[Kontrolleure auf Provisionsbasis]
> Gab es vor der Wende z.B. in Dresden, beliebter Nebenverdienst
> für Studenten. Immer sehr aufbauend, wenn irgend eine
> Allerweltsfigur neben dir plötzlich ihren Ausweis zog, "Die
> Fahrausweise bitte...!" Aber heute?
Studenten als Kontrolleure gibts in Mannheim immer noch (und auch andere
Leute, die das als Nebenjob machen). Aber meines Wissens werden die nicht
auf Provisionsbasis bezahlt.
Hat sich das denn in Dresden für die Kontrolleure gelohnt? Ich meine, bei
17 Pfennig pro Fahrt ist doch wahrscheinlich eh keiner schwarz gefahren -
oder doch?
... Martin
So eine Allerweltsfigur hatte ich in der Halberstädter Strassenbahn,
fuhr erst eine Zeitlang mit und wollte dann die Fahrkarte sehen.
Aufbauender fand ich jedoch, dass ich ca. zwei Minuten brauchte,
um meine Fahrkarte zu finden ;-)
Gruss
Bastian
Arbeiten die Arnolds-Kontrolleure im VRR nicht auf Provisionsbasis?
Zumindest schreiben die gleich jedem, der nicht eine 100%ig passende
Fahrkarte vorweisen kann, ohne lange Diskussionen einen 30er.
--
Jan Marco Funke
> Hat sich das denn in Dresden für die Kontrolleure gelohnt? Ich
> meine, bei 17 Pfennig pro Fahrt ist doch wahrscheinlich eh
> keiner schwarz gefahren - oder doch?
Das Problem war (wie überall im Osten), dass es Einzelfahr-
scheine nur im Vorverkauf gab und das Netz der Verkaufsstellen
reichlich dünn war. Wenn man Sonntag abend mit dem üblichen
Studi-Zug kurz nach 22 Uhr am Hbf ankam, hatte keine einzige
Verkaufsstelle mehr offen. Wer nicht sowieso regelmäßig fuhr und
Vorrat hatte, fuhr dann eben schwarz. Problem legte sich etwas,
als alle DDR-Nahverkehrsbetriebe ihre Fahrscheine gegenseitig
anerkannten, also z.B. Jenaer Schnipsel auch in DD galten und
umgekehrt.
Außerdem gab es systematische Schwarzfahrer; in einer Stadt wie
Dresden lohnte sich das. Die mussten dann ihre Strafe (20 Mark,
damals viel Geld) wieder durch neues Schwarzfahren einsparen. ich
kannte so einen.
--
Grüße, Thomas
>Thomas Wedekind wrote:
>> Allerweltsfigur neben dir plötzlich ihren Ausweis zog, "Die
>> Fahrausweise bitte...!"
>So eine Allerweltsfigur hatte ich in der Halberstädter Strassenbahn,
>fuhr erst eine Zeitlang mit und wollte dann die Fahrkarte sehen.
>Aufbauender fand ich jedoch, dass ich ca. zwei Minuten brauchte,
>um meine Fahrkarte zu finden ;-)
Solche Allerweltsfiguren machen in den meisten Betrieben die
Fahrkartenkontrollen. Die finden das immer wieder aufbauend, wenn die
zahlenden (!) Fahrgäste minutenlang nach ihren Fahrkarten suchen,
damit die nichtzahlenden Fahrgäste an der nächsten Haltestelle bequem
und ohne Eile den Zug verlassen können. Das finde ich nicht witzig und
Deinen Smiley finde ich an dieser Stelle völlig unangebracht, denn die
Kontrolleure sorgen durch ihre Arbeit dafür, daß die Fahrkartenpreise
nicht noch weiter erhöht werden.
Solltest Du natürlich ehrlich gesucht haben, gehörst Du nicht zu der
von mir genannten Gruppe Menschen.
Insbesondere unter den Studenten scheint es eine Menge Leute zu geben,
die die Arbeit der Fahrkartenkontrolleure grundsätzlich als Zumutung
ansehen und deswegen extra lange nach ihren Fahrkarten suchen.
Slowakei? Kann ich nichts zu sagen außer "andere Länder, andere
Sitten". Von einem Falschparkeraufschreibedienst in Frankfurt am Main
habe ich noch nie gehört. Die Falschparker werden hier vom Ordnungsamt
(Hilfspolizei) aufgeschrieben oder abgeschleppt, gelegentlich auch von
der richtigen Polizei. Weder das Ordnungsamt noch die Polizei arbeiten
auf Provisionsbasis, auch die Fahrkartenkontrolleure nicht.
>Joerg Jonas schrieb:
>>Gibt es wirklich irgendwo Kontrolleure, die auf Provisionsbasis
>>arbeiten?
>Offiziell wird man "Nein" sagen.
Ich wüßte auch nicht, wo das der Fall sein sollte.
>Mir sagte einer der privaten, er müsse 10 Zettel pro Schicht bringen,
>so will es sein Chef (nicht der Verkehrsbetrieb!). Er steht also
>erstmal unter Druck, die 10 zu bringen, sonst wird unterstellt, man
>sitzt nur rum, besteht evt. die 6-monatige Probezeit nicht bzw. man
>hat nur einen Jahresvertrag, der nicht verlängert wird.
Die Leistungen der einzelnen Teams sind recht unterschiedlich, was von
der Uhrzeit, den Linien, der Jahreszeit aber auch von der persönlichen
Motivation und Risikobereitschaft abhängt. Manche Gruppe fängt eben
nur ein halbes Dutzend Schwarzfahrer in der morgendlichen Stoßzeit,
andere schreiben auf derselben Linie zur gleichen Uhrzeit doppelt so
viele Zahlscheine aus.
<Beispiel aus dem Leben>
Eine Gruppe Kontrolleure findet in der Straßenbahn mehrere
Schwarzfahrer. Kontrolleur 1 hat den Personalausweis eines
Schwarzfahrers in der Hand und beginnt mit dem Abschreiben. Außerdem
hat Kontrolleur 1 noch einen weiteren Schwarzfahrer gefunden und ruft
deswegen nach einem Kollegen.
Kollege Kontrolleur 2 reagiert nicht auf den Ruf, bis die Straßenbahn
die nächste Haltestelle erreicht. Der erste Schwarzfahrer wartet
darauf, daß er seinen Ausweis wiederbekommt. Der zweite Schwarzfahrer
stellt sich in die offene Tür und verhindert das Zulaufen derselben.
Kontrolleur 1 ruft rüber: "Der hat keine Fahrkarte!"
Kontrolleur 2 sagt zu dem Mann in der Tür: "Bitte machen Sie die Tür
frei"
Kontrolleur 1 ruft wieder: "Der hat keine Fahrkarte!"
Kontrolleur 2 sagt: "Wollen Sie rein oder raus? Entscheiden Sie sich!"
Daraufhin verläßt der Schwarzfahrer natürlich die Bahn.
</Beispiel aus dem Leben>
So sind der VGF 30 EUR durch die Lappen gegangen, nur weil der eine
Kontrolleur zu blöde oder zu faul war. Ich gehe deswegen davon aus,
daß es für den Kontrolleur vollkommen egal ist, wieviele 30er er am
Tag ausschreibt, sonst hätte er den Schwarzfahrer noch gefangen.
> >> Gibt es wirklich irgendwo Kontrolleure, die auf Provisionsbasis
> >> arbeiten? (Das wäre eine genauso absurde Vorstellung, wie ein
> >> Hilfspolizist, der für seine Knöllchen einen Anteil bekommt
>
> >Gab es offiziell in der Slowakei. Wie war das eigentlich mit dem
> >Falschgparkeraufschreibedienst in Frankfurt?
>
> Slowakei? Kann ich nichts zu sagen außer "andere Länder, andere
> Sitten". Von einem Falschparkeraufschreibedienst in Frankfurt am Main
> habe ich noch nie gehört. Die Falschparker werden hier vom Ordnungsamt
> (Hilfspolizei) aufgeschrieben oder abgeschleppt, gelegentlich auch von
> der richtigen Polizei. Weder das Ordnungsamt noch die Polizei arbeiten
> auf Provisionsbasis, auch die Fahrkartenkontrolleure nicht.
Aber es gab doch in Frankfurt ein privates Subunternehmen für die
Falschparker?
Gruß, ULF
-> dsrm
"Joerg Jonas" <usenet...@ebbelex.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3dd28d3a...@news.cis.dfn.de...
> Deinen Smiley finde ich an dieser Stelle völlig unangebracht, denn die
> Kontrolleure sorgen durch ihre Arbeit dafür, daß die Fahrkartenpreise
> nicht noch weiter erhöht werden.
haben Frankfurter Kontrolleure dem RMV-Vorstand auf die Finger gehauen, als
Millionen-Spenden an die tapsigen Treter der Eintracht gemacht wurde?- Oder
als danach dann die RMV-Tarife mal wieder erhöht wurden?
Ich habe nichts dagegen, ein wenig in Mobilität zu investieren, aber
RMV-Nutzung ist teuerer als z. B. im VRS und viel früher Schluß mit guten
Verbindungen. Ganz abgesehen von diversen Lücken im Netz, die ein
vernünftiger Netzplaner allmählich mal beseitigen könnte... >;-)
Ich habe nichts dagegen, wenn ab und zu Fahrscheine kontrolliert werden und
abends Bahnen durch präsente Uniformierte gesichert werden. Im Frankfurter
Raum scheints notwendig zu sein. Für die Spenden an Eintracht Krankfurt
hätte besser eine erweiterte Kameraüberwachung für die durch Randalierende
versauten U-Bahnstationen und in den Fahrzeugen installiert werden können,
um ständige Reparaturkosten durch Vandalismusschäden zu mindern und
Fahrgästen zumindest ein Gefühl von Sicherheit zu bieten.
Auch für den Streikschaden, wo Fahrgästen wegen eklatanter
Gehaltsunterschiede zwischen den verschiedenen Unternehmen wochenlang nur
ein Bruchteil des RMV-Netz zur Verfügung stand, sind Zeitkarteninhaber bis
heute nicht entschädigt, ohne das ein Kontrolleur dagegen eingeschritten
wäre... >:-(
> Insbesondere unter den Studenten scheint es eine Menge Leute zu geben,
> die die Arbeit der Fahrkartenkontrolleure grundsätzlich als Zumutung
> ansehen und deswegen extra lange nach ihren Fahrkarten suchen.
Ob das nicht eher Schusseligkeit ist? Oder haben die RMV-Studis etwa keine
so preiswerten Semestertickets wie in anderen Verkehrsverbünden, das sie
verärgert über jeden Repräsentanten des Verkehrsunternehmens sind? Sind zu
gezogene Studenten im RMV-Gebiet vielleicht sauer auf die Verkehrsbetriebe,
weil die RMV schlechter als Verbünde in den Heimatstädten der Studis sind im
Preis-Leistungs-Verhältnis?
Unzufriedene Fahrgäste haben ja auch oft einen guten Grund! Nicht einmal an
den Wochenenden gibt es nach 24.00 Uhr noch ausreichende Verbindungen ins
Frankfurter Umland, und ab 20.00 Uhr wird es immer langwieriger mit der
Wartezeit auf die nächste Verbindung. Der schlechteste Witz ist das Verbot
der Handynutzung in Bussen des RMV. So lange es das gibt, rufe ich keine
Hilfe, wenn womöglich sogar Kontrolleuere angegriffen werden... :-/
Wenn du über unzufriedene Fahrgäste verärgert bist, solltest du sie mal nach
Ursachen fragen, wenn du weiter von ihren Fahrtkosten leben willst... >;-)
Man könnte noch viele Mängel des RMV kritisieren.
Dann will ich die doch ganze Wahrheit ans Licht bringen: Ich wollte der
kränkelnden Halberstädter Strassenbahn den Todesstoss versetzen.
Alles begann damit, dass ich mir einen knappen Anschluss in
Halberstadt ausgesucht hatte, der mit grosser Wahrscheinlichkeit
platzen würde. Dann habe ich den Schaffner (es bleibt auf ewig mein
Geheimnis, wie) veranlasst, mich schon vor der Abfahrt am Startbahnhof
Halle Hbf zu kontrollieren, sodass ich später keinen Anschluss vormelden
lassen konnte. Wie vorgesehen in Halberstadt gestrandet, lief ich
stadteinwärts zum ersten nicht funktionierenden Automaten, damit ich nicht
die günstigere Tageskarte, sondern nur Einzelfahrkarten beim Fahrer lösen
konnte. Auf meiner letzten Fahrt des Tages habe ich mir gezielt eine mit
(einschliesslich mir) drei Personen überfüllte Strassenbahn ausgesucht.
Die Fahrkarte habe ich natürlich an einer leicht merkbaren Stelle
verstaut. Doch ich hatte einen verhängnisvollen Fehler begangen,
denn bei den umfangreichen Vorbereitungen hatte ich die Fahrzeit
zwischen den Haltestellen, zwischen denen kontrolliert werden würde,
falsch eingeschätzt. Und so musste ich entsetzt feststellen, dass
ich am Morgen, statt für die tatsächlichen drei, nur für zwei Minuten
Taschenkrempel eingepackt hatte, den ich jetzt auf das Tischchen
häufeln konnte. Und so geschah es, dass ich meine Fahrkarte doch noch
vor der nächsten Haltestelle vorzeigen musste, die Dame weiter vorne
doch noch vor ihrem Ausstieg vier Stationen weiter kontrolliert
wurde und der Kontrolleur doch noch an der nächsten Haltestelle ausstieg.
Und das Schlimmste überhaupt: Die Strassenbahn fährt noch immer.
Gruss
Bastian
>Der schlechteste Witz ist das Verbot
>der Handynutzung in Bussen des RMV. So lange es das gibt, rufe ich keine
>Hilfe, wenn womöglich sogar Kontrolleuere angegriffen werden... :-/
Der RMV hat Busse? Wo denn?
Gruß Tobias
> Ein paar Haltestellen später (in Veddel) wurden die Fahrgäste von einer
> Vollkontrolle mit reichlich Personal (hatte ich schon den großen
> Füllungsgrad des Busses erwähnt?) und Hunden erfreut. --> Noch 8 Minuten
> später im Bett. Gefaßte Schwartfahrer? Natürlich Null.
In Ulm (Fahrscheinkontrolle durch den Fahrer ab 20.30) habe ich eine solche
Aktion auch schon erlebt und etwas ärgerlich gefragt, was denn das nun
solle. Antwort: "Weil abends so viel beschissen wird." Prompt erwischte die
Truppe auch ein paar Schwarzfahrer.
Wer dann erwischt wird, dürfte auch nicht wegen Leistungserschleichung,
sondern tatsächlich wegen Betrugs angezeigt werden.
Grüße,
Max
--
Aus Sparsamkeit bin ich dagegen, * http://dpt.bahntarif.de *
mich über andre aufzuregen, * *
und suche es mir einzuschärfen: * Maximilian Gauger *
Das kostet schließlich meine Nerven. * Lichtenbergstr. 39, 64289 Darmstadt *
So? Ich kann mich nicht erinnern, dass hier in den Bussen das Telefonieren
verboten ist.
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
[RMV-Handyverbot - ja oder nein?]
> So? Ich kann mich nicht erinnern, dass hier in den Bussen das Telefonieren
> verboten ist.
Hängt nicht in den HAV-Bussen ein entsprechender Aufkleber? Bei irgendeinem
der zig Subunternehmer der VU ist es sicher verboten.
Richtig. Aber das ist die Entscheidung jedes einzelnen Busunternehmens. Es
gibt kein(e) RMV-weites Verbot bzw. Erlaubnis.
Allenfalls koennte man aus den Allgemeinen Befoerderungsbedinungen auch das
beruehmte Verbot der "Tonwiedergabegeraete" auf Mobiltelefone anwenden.
Holger Koetting wrote:
> Richtig. Aber das ist die Entscheidung jedes einzelnen
> Busunternehmens. Es gibt kein(e) RMV-weites Verbot bzw. Erlaubnis.
du meinst, dem RMV kann es egal sein, was seine Unternehmen ihren Fahrgästen
alles zu muten?
> Allenfalls koennte man aus den Allgemeinen Befoerderungsbedinungen
> auch das beruehmte Verbot der "Tonwiedergabegeraete" auf
> Mobiltelefone anwenden.
Als gelernter Kaufmann denke ich da eher an den Schutz des Verbrauchers. Bis
Ende letzten Jahres gab es dazu sogar ein eigenes Gesetz - das AGBG oder
"Gesetz zum Schutz der allgemeinen Geschäftsbedingungen" - inzwischen sind
die entsprechenden Paragraphen in das BGB integriert worden. Schließlich ist
der RMV Vertragspartner als Herausgeber der Zeitkarten und damit dem Kunden
gegenüber auf Einhaltung der Leistungen verpflichtet.
Nachteile in den allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den
Endverbraucher nur, wenn er bei Abschluß des Dienstleistungsvertrages
explizit darauf hin gewiesen wurde. Ansonsten kann da viel in den Geschäfts-
oder in diesem Falle Beförderungsbedingungen phantasiert werden - spezielle
Ansprüche daraus sind nichtig, soweit es zu Ungunsten des Kunden über die
gesetzlichen Bedingungen hinaus geht.
Meines Wissens gibt es noch kein gesetzliches Verbot der Nutzung von
Mobilfunkgeräten in der Öffentlichkeit, und damit besteht auch für die
Verkehrsunternehmen keine Berechtigung zum Verbot gegenüber den
Vertragskunden. Sollte solch ein Verbot zur Rechtfertigung der Verweigerung
von Beförderungsleistungen heran gezogen werden, ist mit
Schadensersatzklagen zu rechnen.
Richtig. Sofern nicht durch die Ausschreibung entsprechende Vorgaben gemacht
wurden.
|> die entsprechenden Paragraphen in das BGB integriert worden. Schließlich ist
|> der RMV Vertragspartner als Herausgeber der Zeitkarten und damit dem Kunden
|> gegenüber auf Einhaltung der Leistungen verpflichtet.
Falsch! Du kaufst keine Jahreskarten beim RMV, sondern bei einem
Verkehrsunternehmen und hast daher zunaechst einmal ein Vertrag mit dem
jeweiligen Betrieb.
|> Meines Wissens gibt es noch kein gesetzliches Verbot der Nutzung von
|> Mobilfunkgeräten in der Öffentlichkeit, und damit besteht auch für die
|> Verkehrsunternehmen keine Berechtigung zum Verbot gegenüber den
|> Vertragskunden. Sollte solch ein Verbot zur Rechtfertigung der Verweigerung
|> von Beförderungsleistungen heran gezogen werden, ist mit
|> Schadensersatzklagen zu rechnen.
Das einzige, was mir darauf einfaellt: "Es gibt kein gesetzliches Verbot,
in der Oeffentlichkeit zu urinieren. Wenn mich der Fahrer also nicht in den
Bus pinkeln lassen will, hat das eine Schadensersatz..."
>Jaaaa. Neulich in Hamburg, ich nutzte einen knallvollen Nachtbus in den
>Hamburger Süden. Beim Einstieg am Rathausmarkt (zentraler
>Nachtbus-Treffpunkt) kontrollierte der Fahrer alle Fahrkarten.
>Ein paar Haltestellen später (in Veddel) wurden die Fahrgäste von einer
>Vollkontrolle mit reichlich Personal (hatte ich schon den großen
>Füllungsgrad des Busses erwähnt?) und Hunden erfreut. --> Noch 8 Minuten
>später im Bett. Gefaßte Schwartfahrer? Natürlich Null.
Das ging vermutlich eher gegen den Busfahrer. Die haben nicht ganz
unbegründet im Bereich Wilhelmsburg lange Zeit auf die abendliche
Kontrolle beim Einsteigen verzichtet. Dann wurde nachdrücklich
angeordnet und die Busfahrer kontrolliert. Dann wurde ein Busfahrer
zusammengeschlagen. Dann fuhr Sicherheitsdienst mit. Dann erklärten
einige Inselbewohner dem Sicherheitsdienst, er hätte sich wohl im
Stadtteil geirrt. Dann wurde nebenbei noch ein Bus entführt, was aber
eigentlich nicht direkt etwas damit zu tun hat. Jedenfalls gibt es
jetzt etwas mehr zahlende und weniger Fahrgäste insgesamt. Seit dem
passt auch wieder eine Vollkontrolle in den 640, früher hätten die auf
der Veddel nicht hineingepasst.
Fazit: Am Wochenende letzte Bahn nehmen oder nicht vor 2:30 fahren.
Gruß, Mathias Bölckow
> Meines Wissens gibt es noch kein gesetzliches Verbot der Nutzung von
> Mobilfunkgeräten in der Öffentlichkeit, und damit besteht auch für die
> Verkehrsunternehmen keine Berechtigung zum Verbot gegenüber den
> Vertragskunden. Sollte solch ein Verbot zur Rechtfertigung der
Verweigerung
> von Beförderungsleistungen heran gezogen werden, ist mit
> Schadensersatzklagen zu rechnen.
Im Münchner MVV bzw MVG der neue Name - Mobilfunk verboten in Bussen und
Strassenbahnen, erlaubt in der S-Bahn betrieben von der Deutschen Bahn AG.
Fadenscheinige Verhinderungsargumente seitens Stadtwerke München wg
Handyverbot > viele Leute halten sich nicht mehr dran, und der Busfahrer
schaut oft weg, weil sonst müsste er laufend schimpfen.
- Horst Krug -
1) an der Uniform
2) an einem Emblem auf der Jacke
3) durch die typische Geisteshaltung während der Arbeit - freizeit sieht
anders aus.
Man kann sich auch bewegen in der S-Bahn, die nächste Station ist nicht
weit. Man muss ja nicht gleich an einer Tür stehen.
MVV != MVG.
MVV: Münchner Verkehrsverbund, Verband der S-Bahn München GmbH (Tochter der
DB), MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft, U-Bahn, Stadtbusse und Tram,
gehört zu 100% den Stadtwerken München GmbH SW//M, Unternehmensbereich
Verkehr) und der zahlreichen regionalen Busanbieter, die in den
Umlandgemeinden fahren.
> - Mobilfunk verboten in Bussen und
> Strassenbahnen, erlaubt in der S-Bahn betrieben von der Deutschen Bahn AG.
Genau wegen diesem Unterschied: wäre es im gesamten MVV verboten, dürfte man
auch in der S-Bahn nicht.
MFG Michi
Holger Koetting wrote:
> Falsch! Du kaufst keine Jahreskarten beim RMV, sondern bei einem
> Verkehrsunternehmen und hast daher zunaechst einmal ein Vertrag mit
> dem jeweiligen Betrieb.
OK - meist sind die Kundendienstzentren und Verkaufsstellen von
Mitgliedsunternehmen des RMV betrieben und die dort erworbenen Fahrkarten
gelten für das Gebiet des RMV je nach Tarifstufen in sämtlichen
Mitgliedsunternehmen. Die Preisakzeptanz der Kunden erfolgt i. a. aufgrund
des angebotenen Rahmen-Beförderungspotentials (Linien, Fahrpläne,
Leistungsqualität).
>>> Meines Wissens gibt es noch kein gesetzliches Verbot der Nutzung von
>>> Mobilfunkgeräten in der Öffentlichkeit, und damit besteht auch für
>>> die Verkehrsunternehmen keine Berechtigung zum Verbot gegenüber den
>>> Vertragskunden. Sollte solch ein Verbot zur Rechtfertigung der
>>> Verweigerung von Beförderungsleistungen heran gezogen werden, ist
>>> mit Schadensersatzklagen zu rechnen.
> Das einzige, was mir darauf einfaellt: "Es gibt kein gesetzliches
> Verbot, in der Oeffentlichkeit zu urinieren. Wenn mich der Fahrer
> also nicht in den Bus pinkeln lassen will, hat das eine
> Schadensersatz..."
Ich weiss ja nicht, wo du solche Mobiltelefone bekommst. Meines ist weder
glibberig noch stinkt oder nässt es und über Ästethik beim Anblick eines
öffentlich pinkelnden Menschen oder eines Mobiltelefons sollten wir nicht
streiten müssen... <:-)
Wenn du auf das Thema Elektrosmog und die dazu stellenweise vorherrschende
Hysterie anspielen möchtest, verweise ich auf die amtliche Zulassung des
Gerätes im Rahmen gesetzlicher Vorgaben. Es mag reichlich Leute geben, die
den Geräten die Schuld an allem möglichen zu weisen. Ich habe das
journalistische Märchen auch gelesen, wonach mehrere Geräte bei der
gleichzeitigen Nutzung im Faradayschen Käfig (angeblich anhand einer S-Bahn
erprobt... ;-) ihre Leistung vervielfachen. Klingt ein wenig wie eine andere
Form von Perpetuum Mobile... >;-)
Es ist unumstritten, das eine Menge Köpfe unserer Mitmenschen arg geschädigt
sind, aber das liegt wohl weniger an strahlenden Mobiltelefonen... <:-)
Speziell habe ich den Verbotsaufkleber mit dem durchgestrichenen
Mobiltelefon bisher an Bussen auf Linien der VU und FKE gesehen. In
Arztpraxen und Krankenhäusern habe ich Verständnis für solche Verbote und
akzeptiere sie auch. Im Theater, Konzertsaal oder Kino bin ich auch bereit,
störende Geräusche zu verdammen und auch in verschiedenen anderen
Etablissements könnten aufdringliche Geräusche als störend empfunden werden.
In Bussen oder Bahnen habe ich selten Grund zur andächtigen Stille während
der Fahrt erlebt, auch wenn der eine oder andere Fahrer sich mit seinem
Fahrstil besondere Mühe macht, das es den Passagieren die Sprache
verschlägt... >;-)
Man kann auch einfach eine Fahrkarte kaufen.
Und diese dann beim Erkennen der Kontrolle schnell vorzeigen, damit
möglichst viele Schwarzfahrer erwischt werden.
Grüße
Marc
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2002 auf Alp Grüm | Marc Haber
Bernina- und Schöllenenbahn im Winter | Mailadresse im Header
2003-02-07 - 2003-02-10 - Infos/Anmeldung auf | Fax: *49 721 966 31 29
http://www.zugschlus.de/?select=alpgruem | No courtesy copies, please!
>Ich muss natürlich sagen, wenn man das Geschehen um sich herum genau
>beobachtet, hat man ca 95 % Chance die Kontrollleute zu erkennen.
Naja, vielleicht nicht 95 %, aber wenn sie besondere Merkmale haben,
dann schon. Du glaubst mir nicht, was ich für Kontrolleure und
Kontrolleurinnen kenne...
>1) an der Uniform
Haben nicht alle Kontrolleure.
>2) an einem Emblem auf der Jacke
Der Kontrolleur zieht sich das Trikot seines Lieblingsfußballvereins
an und gehe dann auf Kontrolle -> woran erkennt man ihn dann?
>3) durch die typische Geisteshaltung während der Arbeit - freizeit sieht
>anders aus.
Diese ist natürlich vorhanden. Obwohl es auch da immer noch Leute
gibt, die den Kontrolleur nicht erkennen.
Klenes Beispiel: Ein Kontrolleur gibt an einer Haltestelle, lange vor
der Kontrolle, einen Fahrgast Auskunft über Busverbindungen und einem
anderen Fahrgast Auskunft über Tariffragen. Außerdem hält er noch für
einen dritten Fahrgast (älterer Mann) einen Bus an, der gerade
abfährt. Zu guter letzt schwatzt er auch noch mit dem Fahrer im zu
kontrollierenden Bus. Dann die Kontrolle - und zwei erwischte
Schwarzfahrer.
>Man kann sich auch bewegen in der S-Bahn, die nächste Station ist nicht
>weit. Man muss ja nicht gleich an einer Tür stehen.
Nur werden in der S-Bahn nicht nur ein, sondern mehrere Kontrolleure
sein. Und so ist die Chance geringer, noch ohne Fahrschein aussteigen
zu können.
Heiko Schneider, Pirna OT Copitz
--
www: http://www.pirnese.de.vu
Wohnort Pirna, Studienort Zwickau
>>3) durch die typische Geisteshaltung während der Arbeit - freizeit sieht
>>anders aus.
>
>Diese ist natürlich vorhanden. Obwohl es auch da immer noch Leute
>gibt, die den Kontrolleur nicht erkennen.
Es gibt aber auch Kontrolleure, die diesem Bild gar nicht entsprechen.
Da stieg neulich ein End-Jugendlicher in die Straßenbahn ein, etwas
vergammelt. Ich dachte noch, hoffentlich hat der auch einen
Fahrschein. Kurz darauf steht er auf, zückt seinen Ausweis und fängt
mit der Kontrolle an.
So kann man sich täuschen.
Reinhard
>> Man kann sich auch bewegen in der S-Bahn, die nächste Station ist nicht
>> weit. Man muss ja nicht gleich an einer Tür stehen.
[Marc:]
> Man kann auch einfach eine Fahrkarte kaufen.
Eben. Ich weiß nicht, warum viele so ein Problem damit haben, auf die
einfachste Lösung zu kommen. Ich bin übrigens heute zwei Mal innerhalb von
30 Minuten kontrolliert worden. Also mal wieder zwei Chancen für mich, meine
manuell abgestempelte BVG-Sammelkarte von 1988 rauszuholen.
Und wenn der Kontrolleur dann genug gegrübelt hat, zeige ich ihm drei
Sekunden später meine Jahreskarte Premium ABC (für alle Nicht-Berliner: Das
ist die teuerste von allen).
So kann ich immer ein bißchen zur allgemeinen Heiterkeit beitragen und oute
mich gleich anschließend als jemand, dem der ÖPNV in Berlin und dem Umland
besonders am Herzen liegt.
Matthias
--
Matthias Köhler
Film- und Fernsehproduktion
http://www.koehler-film.de
> Aber wenn auf die Länge des Zuges verteilt an jeder zweiten
> Tür jeweils ein einzelner Mann mittleren Alters mit Lederjacke
> reinkommt,
Wenn die *alle* eine Lederjacke tragen, ist es schon wieder eher
uniformiert als zivil. :-)
Weiteres Erkennungsmerkmal für Zivilkontrolleure: Eine größere Gruppe von
Männern und Frauen höchst unterschiedlichen Alters steht zusammen
quasselnd an der Station und steigt dann aber an unterschiedlichen Türen
oder sogar in unterschiedliche Wagen ein.
ben
>Weiteres Erkennungsmerkmal für Zivilkontrolleure: Eine größere Gruppe von
>Männern und Frauen höchst unterschiedlichen Alters steht zusammen
>quasselnd an der Station und steigt dann aber an unterschiedlichen Türen
>oder sogar in unterschiedliche Wagen ein.
Zusatz: Keiner von denen hat größere Traglasten, höchstens
Umhängetaschen.
Das ist zu bestimmten Zeiten auch sehr auffällig.
Und mir fiel mal bei einer Dreiergruppe, die auf einem Bahnsteig
stand, die Frau auf, die auf einem sehr klobigen Handheld herumtippte.
Sowas hatte es für Privatleute nie gegeben.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://www.bruhaha.de
Windows ist nur so peinlich wie seine User.
(Frank Hufschmied, de.org.ccc, 1.5.1999)
>"Joerg Jonas" <usenet...@ebbelex.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:3dd28d3a...@news.cis.dfn.de...
>> Deinen Smiley finde ich an dieser Stelle völlig unangebracht, denn die
>> Kontrolleure sorgen durch ihre Arbeit dafür, daß die Fahrkartenpreise
>> nicht noch weiter erhöht werden.
>haben Frankfurter Kontrolleure dem RMV-Vorstand auf die Finger gehauen, als
>Millionen-Spenden an die tapsigen Treter der Eintracht gemacht wurde?- Oder
>als danach dann die RMV-Tarife mal wieder erhöht wurden?
Was bitteschön haben die Kontrolleure mit dem
RMV-Vorstandsvorsitzenden und der bekanntesten aber nicht
erfolgreichsten Fußballmannschaft dieser Stadt zu tun? Die Frankfurter
Kontrolleure kontrollieren die Fahrkarten, das ist ihr Job. Um den
Vorstand des RMV zu überwachen, gibt es andere Gremien und die
Öffentlichkeit.
>Ich habe nichts dagegen, wenn ab und zu Fahrscheine kontrolliert werden und
>abends Bahnen durch präsente Uniformierte gesichert werden. Im Frankfurter
>Raum scheints notwendig zu sein. Für die Spenden an Eintracht Krankfurt
>hätte besser eine erweiterte Kameraüberwachung für die durch Randalierende
>versauten U-Bahnstationen und in den Fahrzeugen installiert werden können,
>um ständige Reparaturkosten durch Vandalismusschäden zu mindern und
>Fahrgästen zumindest ein Gefühl von Sicherheit zu bieten.
Kameras nutzen nichts.
>Auch für den Streikschaden, wo Fahrgästen wegen eklatanter
>Gehaltsunterschiede zwischen den verschiedenen Unternehmen wochenlang nur
>ein Bruchteil des RMV-Netz zur Verfügung stand, sind Zeitkarteninhaber bis
>heute nicht entschädigt, ohne das ein Kontrolleur dagegen eingeschritten
>wäre... >:-(
Die Kontrolleure sind übrigens auch Streikbetroffene, weil sie
vielfach ihren Dienst nicht tun konnten und deswegen keine Kohle
bekamen.
>> Insbesondere unter den Studenten scheint es eine Menge Leute zu geben,
>> die die Arbeit der Fahrkartenkontrolleure grundsätzlich als Zumutung
>> ansehen und deswegen extra lange nach ihren Fahrkarten suchen.
>Unzufriedene Fahrgäste haben ja auch oft einen guten Grund! Nicht einmal an
>den Wochenenden gibt es nach 24.00 Uhr noch ausreichende Verbindungen ins
>Frankfurter Umland, und ab 20.00 Uhr wird es immer langwieriger mit der
>Wartezeit auf die nächste Verbindung. Der schlechteste Witz ist das Verbot
>der Handynutzung in Bussen des RMV. So lange es das gibt, rufe ich keine
>Hilfe, wenn womöglich sogar Kontrolleuere angegriffen werden... :-/
Mit Verlaub, Du bist ein Dummschwätzer. Der RMV besitzt nicht einen
einzigen Bus und die Handynutzung ist je nach Verkehrsbetrieb
unterschiedlich geregelt.
>Wenn du über unzufriedene Fahrgäste verärgert bist, solltest du sie mal nach
>Ursachen fragen, wenn du weiter von ihren Fahrtkosten leben willst... >;-)
Ich habe mir nur die Frage gestellt, wieso es gerade die Studenten den
Kontrolleuren am schwersten machen. Bist Du Student?
>Man könnte noch viele Mängel des RMV kritisieren.
Ja, Adam, zwinge Dich nicht zum Schweigen, sondern raus damit.
>Joerg Jonas schrieb:
>> Gibt es wirklich irgendwo Kontrolleure, die auf Provisionsbasis
>> arbeiten? (Das wäre eine genauso absurde Vorstellung, wie ein
>Arbeiten die Arnolds-Kontrolleure im VRR nicht auf Provisionsbasis?
>Zumindest schreiben die gleich jedem, der nicht eine 100%ig passende
>Fahrkarte vorweisen kann, ohne lange Diskussionen einen 30er.
Man kann ja Widerspruch einlegen. Vielleicht haben die Leute die
Anweisung, sich nicht auf Diskussionen einzulassen, sondern diese ins
nachgeschaltete Büro zu verlagern.
Eben nicht. Es soll ebensolche Gruppen geben, die sich entsprechend Deiner
Vorgaben verhalten, im Wagen an getrennten Tueren einsteigen, sich dann an den
fluchtartig das Fahrzeug verlassenden Schwarzfahrern erfreuen und anschliessend
gemuetlich im Wagen beisammen sitzen - weil es normale Fahrgaeste sind. :-)
Ich weigere mich auch, Kontrolleure zu erkennen, die keinen Dienstausweis
haben. Hier in Ulm hatte eine tatsächlich keinen und mußte erst den
Kollegen aus der anderen Bushälfte ranholen. Und dann hamse gebruddelt.
Wobei man Ulmer Kontrolettis seit dem Ding auch am Gameboy erkennt,
mit dem sie die Chipkarten kontrollieren können.
Und einer derselben freute sich schon auf einen 30er, als ihm dämmerte,
daß an diesem Tag *doch* Samstag ist und ich mithin jemanden auf die
Abo-Monatskarte mitnehmen darf. :-)
Andreas
--
np: 4'33
>Allenfalls koennte man aus den Allgemeinen Befoerderungsbedinungen auch das
>beruehmte Verbot der "Tonwiedergabegeraete" auf Mobiltelefone anwenden.
Das, was die anderen Fahrgäste beim Handytelefonieren stört, ist nicht
die Ähnlichkeit zum Tonwiedergabegerät bzw. der Lärm aus dem
Handylautsprecher... ;-)
>Als gelernter Kaufmann denke ich da eher an den Schutz
>des Verbrauchers. Bis Ende letzten Jahres gab es dazu
>sogar ein eigenes Gesetz - das AGBG oder "Gesetz zum
>Schutz der allgemeinen Geschäftsbedingungen" - inzwischen
>sind die entsprechenden Paragraphen in das BGB integriert
>worden. Schließlich ist der RMV Vertragspartner als
>Herausgeber der Zeitkarten und damit dem Kunden
>gegenüber auf Einhaltung der Leistungen verpflichtet.
Wenn ich Deinen Postings folge, darf also der Fahrgast die
Kontrolleure schikanieren, ...
...weil sich der Geschäftsführer des RMV bei der Eintracht Frankfurt
Fußball AG engagiert.
...weil in manchen Bussen nicht mit dem Handy telefoniert werden darf.
...weil die Busfahrer diesen Sommer gestreikt haben.
...weil das dem Verbraucherschutz dient.
>Ich muss natürlich sagen, wenn man das Geschehen um sich herum genau
>beobachtet, hat man ca 95 % Chance die Kontrollleute zu erkennen.
>3) durch die typische Geisteshaltung während der Arbeit
Ich möchte an dieser Stelle gerne einmal anfragen, wie man eine
Geisteshaltung während der Arbeit beobachten kann? (Manchmal mache ich
mir bei der Arbeit miese Gedanken und ich habe Angst, daß mein Chef
das sehen kann.)
Marc Haber wrote:
> Man kann auch einfach eine Fahrkarte kaufen.
Mache ich auch meistens; ich gebe jedoch zu, schon einmal
schwarzgefahren zu sein, weil im fahrzeug keine karte erhältlich
war und ich es mir zeitlich nicht leisten konnte, die bahn
sausen zu lassen, um zuerst mit dem stationären automaten zu
kämpfen.
Das war in Würzburg.
--
tobias benjamin köhler ____________________________ t...@uncia.de
_________ ______________ ______________ ______________ __>_____
========H|H============H|H============H|H============H|=H=====`)
------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^o-o--o-o=
Ich vergesse oft zu stempeln, und letztens ist mir erst aufgefallen,
dass ich entgegen der sonstigen Gewohnheit noch keine Fahrkarte für
die Rückfahrt habe, als der IR mit dem Steuerwagen schon am Bahnsteig
entlangrollte.
> Ich möchte an dieser Stelle gerne einmal anfragen, wie man eine
> Geisteshaltung während der Arbeit beobachten kann? (Manchmal mache ich
> mir bei der Arbeit miese Gedanken und ich habe Angst, daß mein Chef
> das sehen kann.)
Man spürt, daß Gedanken fliessen. Man spürt, daß jemand "denkt" und
"kombiniert".
Jemand ist "mit seinen Gedanken bei der Sache"
Die Kraft der Gedanken
Ein Kontrolleur muss denken, er muss überlegen, was er tut, er kann nicht
"tot sein,. gedankenlos kann er seine Arbeit kaum verrichten"
Viele Grüße - Horst Krug -
> Gibt es wirklich irgendwo Kontrolleure, die auf Provisionsbasis
> arbeiten? (Das wäre eine genauso absurde Vorstellung, wie ein
> Hilfspolizist, der für seine Knöllchen einen Anteil bekommt oder ein
> Zöllner, der einen Teil des gefundenen Schmuggelgutes mit nach Hause
> nehmen darf.)
Man "Prisengeld", man "Horatio Hornblower" ;-)
Bei nicht hoheitlichen Aufgaben sind solche Prämien doch üblich,
z. B. den Kaufhausdetektiven.
Sven
Joerg Jonas wrote:
> Wenn ich Deinen Postings folge, darf also der Fahrgast die
> Kontrolleure schikanieren, ...
> ...weil sich der Geschäftsführer des RMV bei der Eintracht Frankfurt
> Fußball AG engagiert.
> ...weil in manchen Bussen nicht mit dem Handy telefoniert werden darf.
> ...weil die Busfahrer diesen Sommer gestreikt haben.
> ...weil das dem Verbraucherschutz dient.
ich weiß nicht, wie du es schaffst, aus meinen bisherigen Mails einen Aufruf
zur Gewalt zu erkennen, aber mit dem logischen Denken kann es schon schwer
sein... <:-)
Das Ergebnis der Pisa-Studie ist wohl nur die Spitze eines Eisberg
gewesen... >:-)))
EOT
>Eben nicht. Es soll ebensolche Gruppen geben, die sich entsprechend Deiner
>Vorgaben verhalten, im Wagen an getrennten Tueren einsteigen, sich dann an den
>fluchtartig das Fahrzeug verlassenden Schwarzfahrern erfreuen und anschliessend
>gemuetlich im Wagen beisammen sitzen - weil es normale Fahrgaeste sind. :-)
Den Spaß mache ich bei Besuchen in HH mit Freunden. Wenn das Treffen
spät abends am S-Bf Rübenkamp zu Ende ist und die Züge nur noch alle
20 Min. fahren, stehen wir in der Gruppe auf dem Bahnsteig, wenn der
Zug hält, verteilen wir uns auf die 3 Türen und freuen uns hämisch,
wenn jemand noch schnell aussteigt, sich die Türen schließen und diese
Dödels sehen, daß wir uns hinsetzen und quatschen. Pech, 20 Min.
frieren.
Gruß André
--
www.berlin-metro.de - Die Berliner U-Bahn Galerie
Aktuell im Aufbau: Alle Bahnhöfe fotografisch dokumentiert.
Bilder der Museumswagen - Fahrzeugbeschreibungen der Personenfahrzeuge.
Mails ans "from" + html-Mails werden ungelesen recycled. Bitte Reply-to nutzen!
>Ich weigere mich auch, Kontrolleure zu erkennen,
Weil hier in Berlin deswegen oft mit Fahrgästen diskutiert wurde,
haben alle Kontrolleure nun einen Extraausweis zusätzlich zum
Dienstausweis bekommen, auf dem ganz groß steht "Fahrkartenprüfer".
Diesen haben sie auch sichtbar in der Hand um jeder Diskussion aus dem
Wege zu gehen. Die Kontrolleure der privaten Wachfirma diskutieren
sowieso nicht, haben einen identischen Ausweis.
>Wobei man Ulmer Kontrolettis seit dem Ding auch am Gameboy erkennt,
>mit dem sie die Chipkarten kontrollieren können.
In Berlin auch :-)
> ich weiß nicht, wie du es schaffst, aus meinen bisherigen Mails einen
Aufruf
> zur Gewalt zu erkennen, aber mit dem logischen Denken kann es schon schwer
> sein... <:-)
>
> Das Ergebnis der Pisa-Studie ist wohl nur die Spitze eines Eisberg
> gewesen... >:-)))
Das sehe ich genauso.
Auch lese ich öfter in Newsgroups "echt dumme Antworten und Beiträge".
Wenn man diese schnell ausfiltern kann, ist es wieder egalisiert.
> Weil hier in Berlin deswegen oft mit Fahrgästen diskutiert wurde,
> haben alle Kontrolleure nun einen Extraausweis zusätzlich zum
> Dienstausweis bekommen, auf dem ganz groß steht "Fahrkartenprüfer".
> Diesen haben sie auch sichtbar in der Hand um jeder Diskussion aus dem
> Wege zu gehen. Die Kontrolleure der privaten Wachfirma diskutieren
> sowieso nicht, haben einen identischen Ausweis.
In München stand vor etwa 3 Monaten in der Zeitung, es gäbe eine Internet
Site von einem jungen Mann, der dort alle Kontrolleure des Münchner
Verkehrsverbund "fotografiert" hätte heimlich, und den Namen und die Ausweis
Nummer dazu schrieb.
Unglaublich - aber wahr - es war wohl ein junger englischer Student, der das
offenbar geschafft hatte, die Stadtwerke haben jedenfalls heftigst
protestiert und mit juristischen Mitteln interveniert, worauf die Seite dann
sofort weg war.
Ich hab es leider erst erfahren wie es weg war, das hätte ich mir gerne mal
angeschaut wie der das gemacht hat.
> Den Spaß mache ich bei Besuchen in HH mit Freunden. Wenn das Treffen
> spät abends am S-Bf Rübenkamp zu Ende ist und die Züge nur noch alle
> 20 Min. fahren, stehen wir in der Gruppe auf dem Bahnsteig, wenn der
> Zug hält, verteilen wir uns auf die 3 Türen und freuen uns hämisch,
> wenn jemand noch schnell aussteigt, sich die Türen schließen und diese
> Dödels sehen, daß wir uns hinsetzen und quatschen. Pech, 20 Min.
> frieren.
Sie können immer noch nicht sicher sein ...
In Mannheim gabs vor ein paar Jahren drei ältere Damen, die üblicherweise
durch dieselbe Tür einstiegen, sich erstmal einen guten Sitzplatz suchten
und ein Schwätzchen hielten - so lange, bis die Türen zu und die Bahn ab-
gefahren waren. Dann standen sie in aller Ruhe auf, verteilten sich durch
den Wagen und kontrollierten die Fahrscheine ...
... Martin
> Hm, also zumindest in Hannover habe ich die Zivilkontrollen
> immer hundert Meter gegen den Wind erkannt, und dabei bin
> ich nie absichtlich schwarz gefahren, habe also nicht mal
> besonders darauf geachtet wer reinkommt.
> Aber wenn auf die Länge des Zuges verteilt an jeder zweiten
> Tür jeweils ein einzelner Mann mittleren Alters mit Lederjacke
> reinkommt, dann fällt das selbst einem auf, der nichts zu
> befürchten hat. :-)
Als ich noch in Hannover wohnte, war es üblich, daß die "Zivilkontrolleure"
zwar oben Zivilklamotten, aber dazu die Uniformhose trugen, die man an
ihrer charakteristischen Farbe von weitem erkennen konnte ...
... Martin
> Ich weigere mich auch, Kontrolleure zu erkennen, die keinen Dienstausweis
> haben. Hier in Ulm hatte eine tatsächlich keinen und mußte erst den
> Kollegen aus der anderen Bushälfte ranholen. Und dann hamse gebruddelt.
Das ist ja auch eine Ulmer Spezialität (Das Bruddeln, nicht das
Fahrkartenkontrollieren) ;-)
Grüße,
Max, der regelmäßig seine SWU-Studentenmonatskarte erst bei Kontrolle
unterschrieb.
--
Aus Sparsamkeit bin ich dagegen, * http://dpt.bahntarif.de *
mich über andre aufzuregen, * *
und suche es mir einzuschärfen: * Maximilian Gauger *
Das kostet schließlich meine Nerven. * Lichtenbergstr. 39, 64289 Darmstadt *
> Holger Koetting schrieb:
>
>> Eben nicht. Es soll ebensolche Gruppen geben, die sich entsprechend Deiner
>> Vorgaben verhalten, im Wagen an getrennten Tueren einsteigen, sich dann an den
>> fluchtartig das Fahrzeug verlassenden Schwarzfahrern erfreuen und anschliessend
>> gemuetlich im Wagen beisammen sitzen - weil es normale Fahrgaeste sind. :-)
>
> Den Spaß mache ich bei Besuchen in HH mit Freunden. Wenn das Treffen
> spät abends am S-Bf Rübenkamp zu Ende ist und die Züge nur noch alle
> 20 Min. fahren, stehen wir in der Gruppe auf dem Bahnsteig, wenn der
> Zug hält, verteilen wir uns auf die 3 Türen und freuen uns hämisch,
> wenn jemand noch schnell aussteigt, sich die Türen schließen und diese
> Dödels sehen, daß wir uns hinsetzen und quatschen. Pech, 20 Min.
> frieren.
*grins*
Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass man die Kontrolleure immer
erkennt. Der 'krasseste' Fall war in der U-Bahn in HH, als einer
mit längeren Haaren und Lederjacke, einer in Jogginghose, der die Tür
'prollmäßig' zugeknallt hat, und ein Schwarzer mit Sonnenbrille
hereinkamen. Ganz cool zückten sie die Ausweise und sagten 'Die
Fahrkarten, bitte' ;-)
Und selbst bin ich mal hereingefallen, weil ich mit der CC-Karte
(für Nicht-Hamburger, die gilt nicht bis 9:00 und nicht zwischen 16:00
und 18:00 werktags) um 17:00 in die S-Bahn eingestiegen bin (schon
blöd, wenn man gedenkt, mal eher Feierabend zu machen...).
Im Abteil saßen 4 eindeutig zu erkennende Kontrolleure, ich war der
einzige Fahrgast, und hab mir nix gedacht, als ich einstieg.
Erst klönten sie miteinander, dann kam einer auf mich zu und verlangte
die Fahrkarte. Ich gab im ganz selbstverständlich die CC-Karte, er
guckte sie an, wollte sie mir schon wieder zurückgeben, da guckte
er auf die Uhr und meinte 'Da passt irgendwie was nicht zusammen'...
Ulrich, der dabei mit 20 Maak davongekommen ist.
--
Web: http://cconin.de
Fotos: http://fotos.cconin.de
Das gehoert ja schon fast nach debh...
>Nach Hamburg kam ich mit einem durchgehenden Zug NMS-Oldesloe-HHbf.
>Das gehoert ja schon fast nach debh...
Ziemlich sicher nach d.e.b.h.. X-post und F'up
Die Strecke Neumünster–Bad Oldesloe wird zum 15.12. wieder eröffnet.
Wann wurde die geschlossen? Mich wundert, dass es damals schon die
Tagskarte gegeben hat.
Gruß, Mathias Bölckow
> |> der RMV Vertragspartner als Herausgeber der Zeitkarten und damit dem Kunden
> |> gegenüber auf Einhaltung der Leistungen verpflichtet.
>
> Falsch! Du kaufst keine Jahreskarten beim RMV, sondern bei einem
> Verkehrsunternehmen und hast daher zunaechst einmal ein Vertrag mit dem
> jeweiligen Betrieb.
Na ja. Wenn Du Deine Jahreskarte bei der DB kaufst, gilt sie durchaus
auch im Darmstädter Stadtverkehr, ohne daß die dafür einen Vertrag
unmittelbar mit der DB brauchen.
Mir fällt jetzt gerade keine Wabe ein (außer Darmstädter Kleinwaben, von
denen ich nicht weiß, ob sie bei der Bahn verkauft werden), wo nur ein
DB-Halt liegt.
Gruß, ULF
[flasche Fahrkarte zur lafschen Uhrzeit]
> Da gings mir besser, als ich mit der damaligen Tageskarte (ab 9.00)
> in den Zug nach Harburg gestiegen bin. Der hielt damals noch in
> Wilhelmsburg und Veddel, von S-Bahn nichts zu sehen. Schaffner
> drueckte Auge zu wg. 8:47 und ich noch deutlich kleiner als jetzt.
> Nach Hamburg kam ich mit einem durchgehenden Zug NMS-Oldesloe-HHbf.
Wenn es um 10 Minuten geht, habe ich das auch schon erlebt. Ich wurde
allerdings so ziemlich genau um 17:00 kontrolliert. Dass sie dann kein
Auge zudrücken, sehe ich ein.
> Das gehoert ja schon fast nach debh...
Die Gruppe kenne ich gar nicht, mal reinsehen.
Ulrich
> Zur Weiterfahrt werden sie Dich auch nicht nötigen. Wenn Du Deine
> Personalien nicht freiwillig nennst, wird die Polizei geholt,
> jedenfalls in Berlin, da unsere Ordnungsdienste immer aus zwei
> BVG-Mitarbeitern und einem Polizisten bestehen, welche ca 6 Bahnhöfe
> in der U-Bahn abfahren, geht das recht zügig. Beim Bus kommt dann die
> Funkstreife, was ich selber aber noch nicht beobachtet habe.
Das irritiert mich jetzt etwas. Bei den nicht zivil verkleideten habe ich
bisher nur die zwei Varianten "Zwei gruen, einer blau" (hauptsaechlich
nach Besoffkis suchend, nie Sammelkontrolle) und "Vier blau" (damit es
fuer alle Tueren reicht und ggfs. einer noch frei herumlaufen kann) erlebt.
[Blau::=BVG, Gruen::=Polizei]. Vielleicht sind sie ja etwas flexibler geworden.
Die angeheuerten privaten Schutzdienstleute sind wieder eine andere Kategorie.
"Stasi in die Produktion" fiele mir da noch ein. "Dieses Geschaeft wird
bewacht von" ist ja auch nur ein Euphemismus fuer "Dieses Geschaeft zahlt
Schutzgelder an".
Semesterticketinhaber seiend,
Perle
--
____ Frank Wilde | pe...@cs.TU-Berlin.DE | +49 30 3454141
/ +-.\ Spelling errors are covert channels
| |-' | PLEASE TELL ME IF YOU RECORD MY EMAIL ADDRESS SO I CAN FORWARD CHANGES
\_|__/ Subject: Please inform <your address>
>>Arbeiten die Arnolds-Kontrolleure im VRR nicht auf Provisionsbasis?
>
>Ich glaube kaum...
AFAIK bekommen die privaten Sicherheitsdienste tatsächlich eine
Provision.
Vor einiger Zeit hatten wir hier mal eine ähnliche Diskussion,
bei der sich auch einige DB Regio-ZUBs geäußert haben, die
natürlich keine Provision bekommen...
>>Zumindest schreiben die gleich jedem, der nicht eine 100%ig passende
>>Fahrkarte vorweisen kann, ohne lange Diskussionen einen 30er.
>
>Prinzipiell ist das so auch richtig - nur so kann man "ge-
>wohnheitsmäßige" Schwarzfahrer auf Dauer von "Aus-Versehen-
>Schwarzfahrern" unterscheiden. Und auf eine gute Ausrede
>sollte es ja nicht ankommen...
Ich kenne auch Arnolds-Mitarbeiter, die schon öfter sehr
kulant reagiert haben. Es gibt solche und solche Angestellte
bei Arnolds. Diejenigen, die einen unbefristeten Vertrag haben,
sind wesentlich kundenfreundlicher als diejenigen, die auf
Zwei-Monats-Basis angestellt sind...
Christian
--
Bahnhofsmission mobil an allen Bahnhöfen der VRR-S2
zwischen Dortmund, Duisburg, Essen und Recklinghausen:
Wir bringen Sie zum Zug, begleiten Sie im Zug und holen Sie vom Zug ab!
Infos unter: 01801-MISSION/ 01801-6477466
> Vor einiger Zeit hatten wir hier mal eine ähnliche Diskussion,
> bei der sich auch einige DB Regio-ZUBs geäußert haben, die
> natürlich keine Provision bekommen...
Für normale Fahrkarten bekommen die Zugbegleiter meines Wissens durchaus
eine (geringe) Provision. Von "Dreißigern" allerdings nicht.
... Martin