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"Die Fahrkarten, bitte!"

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B. Meinert

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
EXPRESS Köln, 22.02.99, Überschrift: "KVB:
Jetzt geht's den Graufahrern an den Kragen",
zu einer Ankündigung von Schwerpunktkontrollen:

(...) "Das heißt im Klartext: 30 Kontrolleure und
20 Polizisten knöpfen sich eine U-Bahn-Station
vor. "Da kommt keiner ohne Kontrolle mehr raus",
so ... . "Dafür nehmen wir sogar Verspätungen
in Kauf." (...)

Für Nicht-Kölner: Da in Köln auch Fahrkarten-
automaten in den Wagen hängen, scheidet eine
Kontrolle beim Verlassen des Bahnsteiges aus.
Unsere U-Bahn-Züge bestehen aus einem oder
max. zwei Wagen; wie es zugehen wird, wenn
ein Stadtbahnwagen B von 50 Beamten gestürmt
wird, ... :-)))

Barbara barb...@metronet.de

TramBaer

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to

Im Artikel <7aq579$cm$1...@news.dnsg.net>, "B. Meinert" <barb...@metronet.de>
schreibt:

>wie es zugehen wird, wenn
>ein Stadtbahnwagen B von 50 Beamten gestürmt
>wird, ... :-)))

ACHTUNG, FAHRSCHEINKONTROLLE, KOMMEN SIE EINZELN UND MIT ERHOBENEN FAHRSCHEINEN
RAUS !!!! ;-))
--
servus
Stefan Piduch

Klaus Behrendt

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
B. Meinert <barb...@metronet.de> wrote:

> EXPRESS Köln, 22.02.99, Überschrift: "KVB:
> Jetzt geht's den Graufahrern an den Kragen",
> zu einer Ankündigung von Schwerpunktkontrollen:

Was sind denn "Graufahrer"?

> (...) "Das heißt im Klartext: 30 Kontrolleure und
> 20 Polizisten knöpfen sich eine U-Bahn-Station
> vor. "Da kommt keiner ohne Kontrolle mehr raus",
> so ... .

Solche Sprueche, wenn sie denn woertlich gefallen sein sollten, klingen
fuer mich faschistoid und irgendwie nach Polizeistaat, sorry.

Vor dem Hintergrund, dass die Aushaenge zum VRS-Tarif an den
Haltestellen fuer Ortsfremde und Gelegenheitsfahrer kaum nachvollziehbar
sind, finde ich solche Aeusserungen unverschaemt. Der Anteil der
"unfreiwilligen" Schwarzfahrer, die sich korrekt verhalten wollen, aber
an verwirrenden Tarifangaben scheitern und zumindest auf Teilstrecken
unwissentlich mit einem ungueltigen Fahrschein unterwegs sind, duerfte
(nicht nur im VRS) sehr hoch sein. Von Hindernissen wie defekten
Automaten und solchen, die nur Muenzgeld annehmen, einmal abgesehen.

> "Dafür nehmen wir sogar Verspätungen in Kauf." (...)

Endlich mal ne neue Ausrede... :-)

> Für Nicht-Kölner: Da in Köln auch Fahrkarten-
> automaten in den Wagen hängen, scheidet eine
> Kontrolle beim Verlassen des Bahnsteiges aus.
> Unsere U-Bahn-Züge bestehen aus einem oder

> max. zwei Wagen; wie es zugehen wird, wenn


> ein Stadtbahnwagen B von 50 Beamten gestürmt
> wird, ... :-)))

Hoffentlich ist dann wenigstens sichergestellt, dass es im VRS nicht
wieder zu sexuellen Uebergriffen von Kontrollpersonal gegenueber
minderjaehrigen weiblichen Fahrgaesten kommt. Hat der VRS eigentlich
konkrete Massnahmen eingeleitet, um so etwas in Zukunft zu verhindern?
Bevor man seinen Fahrgaesten mit pauschalem Misstrauen gegenueber tritt,
sollte man schon dafuer sorgen, dass das eigene Personal gegenueber
jedem Zweifel erhaben ist, wenn es um so sensible Dinge wie die
Fahrkartenkontrolle geht.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich teile nicht die immer haeufiger
anzutreffende Meinung, dass Delikte wie Schwarzfahren oder
Ladendiebstahl als Kavaliersdelikte anzusehen und nur in Ausnahmefaellen
wie zB mehrfacher Widerholung zu ahnden seien. Wer aber seine Fahrgaeste
pauschal als kriminelle Betrueger ansieht (und die oben zitierten
woertlichen Aussagen kann ich nicht anders deuten), denen man
gewissermassen mit zu paramilitaerischen Einheiten zusammengefassten
Massenaufmaerschen von Kontrolleuren begegnen muesse, muss sich fragen
lassen, ob er noch zurechnungsfaehig ist. Eine solche Einstellung bietet
dann IMHO auch die Basis fuer unangemessenes Verhalten von
Kontrollpersonal gegenueber vermeintlichen oder tatsaechlichen
Schwarzfahrern. Dabei will ich nicht verkennen, dass Kontrolleure im
OePNV einen wenig angenehmen Job haben und vielfachen Agressionen
ausgesetzt sind, obwohl sie ihre Arbeit korrekt erledigen.


Gruesse,

--
Klaus
klaus.b...@ruhr-uni-bochum.de
http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/klaus.behrendt/klaus.htm

B. Meinert

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to

Klaus Behrendt schrieb in Nachricht
<1dnm7k0.159ep6en77yfcN@[134.147.7.221]>...

>Was sind denn "Graufahrer"?

Z. B. eigenmächtiges Verlängern einer "Kurzstrecke",
Erwachsener mit Kinderfahrkarte, Gratismitnahme des
Fahrrades, etc., also die sogenannten 'Irrtümer'.

>Von Hindernissen wie defekten
>Automaten und solchen, die nur Muenzgeld annehmen, einmal abgesehen.


Noch gravierender ist da wohl der Mangel an Entwertern
in den Zügen: Reduziert von zunächst pro B-Wagen 6 auf
4, dann 2. Wer in der HVZ als Ortsfremder in einen vollen
Wagen einsteigt,

- für Nicht-Kölner:
- auf den Bahnsteigen gibt es Mehrfahrtenkarten, aber
keine Entwerter
- in den Zügen gibt es Entwerter, aber die Automaten
verkaufen keine Mehrfahrtenkarten
- die Beschriftungen der Automaten in den Zügen lassen
keine fahrzielorientierten Preisstufenangaben zu, die
sind nur auf den Bahnsteigen
- nur der vielfahrende Kölner weiß, hinter je nach Wagen-
typ welcher Einstiegstür sich Entwerter verbergen und
wo nicht, eine Kennzeichnung an den Zügen fehlt

hat i. d. R. wenig Chancen, ohne Hilfe von Vielfahrern (auch
Kölner wissen normalerweise nur, was Fahrten ab 'Ihrer'
Haltestelle wohin kosten) innerhalb der nächsten Minuten an
eine gültige Fahrkarte zu kommen.

Der Kölner Automat hat m. W. (korrigiert mich, falls ich mich
irre) 28 oder 32 Knöpfe, u. a. Fahrkarten für Sozialhilfe-
empfänger etc.. Aus der Tastaturbeschriftung geht nicht her-
vor, daß Hunde z. B. eine Kinderfahrkarte brauchen -als
Kölner Hundebesitzer weiß man das, aber was ist mit dem
Tagestouristen, der z. B. ein Fahrrad mitführt?

>Hoffentlich ist dann wenigstens sichergestellt, dass es im VRS nicht
>wieder zu sexuellen Uebergriffen von Kontrollpersonal gegenueber
>minderjaehrigen weiblichen Fahrgaesten kommt. Hat der VRS eigentlich
>konkrete Massnahmen eingeleitet, um so etwas in Zukunft zu verhindern?

Da muß ich die KVB in Schutz nehmen. So etwas sind
Einzelfälle, die in keinem Unternehmen völlig ausge-
schlossen werden können, und wohl auch nicht wieder
vorgekommen sind.

Immer häufiger allerdings werden bei Fahrkartenkontrollen
die Kontrolleure tätlich angegriffen. :-(

Barbara barb...@metronet.de

Klaus Behrendt

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
B. Meinert <barb...@metronet.de> wrote:

> Klaus Behrendt schrieb in Nachricht
> <1dnm7k0.159ep6en77yfcN@[134.147.7.221]>...

> >Hoffentlich ist dann wenigstens sichergestellt, dass es im VRS nicht


> >wieder zu sexuellen Uebergriffen von Kontrollpersonal gegenueber
> >minderjaehrigen weiblichen Fahrgaesten kommt. Hat der VRS eigentlich
> >konkrete Massnahmen eingeleitet, um so etwas in Zukunft zu verhindern?
>
> Da muß ich die KVB in Schutz nehmen. So etwas sind
> Einzelfälle, die in keinem Unternehmen völlig ausge-
> schlossen werden können, und wohl auch nicht wieder
> vorgekommen sind.

Ich wollte dies auch keinesfalls verallgemeinern. Sorry, wenn das
missverstaendlich war. Aber es waere als vertrauensbildende Massnahme
schon hilfreich, wenn Kontrolleure ihre Dienstausweise nicht nur auf
Verlangen vorzeigen, sondern offen tragen wuerden, zB in Form einer
laminierten Karte mit Passbild und gut lesbarer Dienstnummer.

Gernot Zander

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Hi,

in de.etc.bahn.stadtverkehr Klaus Behrendt <klaus.b...@ruhr-uni-bochum.de> wrote:
> Hoffentlich ist dann wenigstens sichergestellt, dass es im VRS nicht
> wieder zu sexuellen Uebergriffen von Kontrollpersonal gegenueber
> minderjaehrigen weiblichen Fahrgaesten kommt. Hat der VRS eigentlich
> konkrete Massnahmen eingeleitet, um so etwas in Zukunft zu verhindern?

Ups, ist sowas vorgekommen? Habe gar nichts darüber gehört?!

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander)
Hi! Ich bin der berüchtigte .signature-Virus. Mach mit und kopier
mich in deine .signature!

Gundolf Bollenbeck

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to

B. Meinert <barb...@metronet.de> schrieb im Beitrag
<7arlcj$bjl$1...@news.dnsg.net>...

|
| Aus der Tastaturbeschriftung geht nicht her-
| vor, daß Hunde z. B. eine Kinderfahrkarte brauchen -als
| Kölner Hundebesitzer weiß man das, aber was ist mit dem
| Tagestouristen, der z. B. ein Fahrrad mitführt?
|

Schade, dass Du das Hundesymbol noch nicht entdeckt hast.
Wo sich die KVB so eine Mühe damit gegeben hat.
Oberhalb der Tasten ist ein Kind mit einem sitzenden (!) Hund abgebildet.

Vor einiger Zeit wurden nämlich diese Piktogramme erneuert:
Zuerst war da ein Kind mit einem stehenden Hund, oder besser gesagt mit
einer Hündin zu sehen. Dieses Piktogramm wurde gegen das mit dem sitzenden
Hund ausgetauscht, weil dieses jetzt geschlechtsneutral ist!

Ingolf

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
"B. Meinert" <barb...@metronet.de> wrote:
>EXPRESS Köln, 22.02.99, Überschrift: "KVB:>Jetzt geht's den Graufahrern an den
Kragen",
>zu einer Ankündigung von Schwerpunktkontrollen:
>
>(...) "Das heißt im Klartext: 30 Kontrolleure und
>20 Polizisten knöpfen sich eine U-Bahn-Station
>vor. "Da kommt keiner ohne Kontrolle mehr raus",
>so ... . "Dafür nehmen wir sogar Verspätungen
>in Kauf." (...)
>

>Für Nicht-Kölner: Da in Köln auch Fahrkarten-
>automaten in den Wagen hängen, scheidet eine
>Kontrolle beim Verlassen des Bahnsteiges aus.
>Unsere U-Bahn-Züge bestehen aus einem oder
>max. zwei Wagen; wie es zugehen wird, wenn
>ein Stadtbahnwagen B von 50 Beamten gestürmt
>wird, ... :-)))
>
>Barbara barb...@metronet.de

Tja, leider habe ich vor etwa einem Jahr so etwas im Original in Berlin erlebt"
Auf der Straßenbahnlinie 23 Richtung Virchow-Klinikum auf dem Weddinger Abschnitt
standen an einer Haltestelle eine Vielzahl uniformierter Personen: Einerseits in
Grün als Polizisten, andererseits welche in der BVG-Uniform.
Die Straßenbahn hatte übrigens bereits Verspätung und war dementsprechend
überfüllt.
Trotzdem ließen sich die Kontrolleure es sich nicht nehmen, mit mehreren Personen
an jeder Tür das Fahrzeug zu stürmen. Ein aussteigewilliger Fahrgast wurde mit
dem Kommentar "Sie kommen auch noch dran" in die überfüllte Straßenbahn
zurückgedrängt. Erst nachdem sich das Kontrollpersonal ins einer für Berlin
typischen Freundlichkeit durch die ganze Straßenbahn durchgearbeitet hatte,
durfte die ohnehin verspätete Straßenbahn gnädigerweise weiterfahren.
Selbstverständlich hatte ich meinen Anschlußbus (X26 nur alle 20 Minuten) verpaßt.
Bei einer nachfolgenden Beschwerde im BVG-Forum im Internet erhielt ich als
unverschämte Antwort per e-mail, ob ich denn nicht einer von den Schwarzfahrern
sei und doch gefälligst eine Bahn eher fahren sollte. Der auf meine Nachricht
Antwortende erwies sich übrigens ald BVG-Mitarbeiter...

Scheinbar hat man es bei der BVG immer noch mit unliebsamen Beförderungsfällen
und nicht mit Fahrgästen zu tun.
Der Fahrgastrückgang seit 1992 um 25 aßt dann sogar womöglich in das Kalkül
der BVG: Weniger Mitfahrer = weniger Beförderungsfälle = weniger Defizit.

_____________________________________________________________
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Thomas Purkert

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
TramBaer schrieb:

>
> ACHTUNG, FAHRSCHEINKONTROLLE, KOMMEN SIE EINZELN UND MIT ERHOBENEN FAHRSCHEINEN
> RAUS !!!! ;-))


Weiter: "Sie haben jetzt nicht mehr das Recht zu stempeln! Alle Zonen,
die sie
befahren oder befuhren, koennen und werden gegen Sie verwendet werden!"
;-)

Tom

Kschge

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to

Im Hamburger Abendblatt vom Samstag habe ich auch etwas Verrücktes gelesen.
Unter der Überschrift "Kein Stempel: 60 DM" berichtet die Zeitung von einer
Schülerin (15), die z. Z. in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum ist. Um zum
Betrieb zu kommen, fährt sie mit der U-Bahn und hat hierfür eine "gelbe
Schülerfahrkarte" von der Schule gekauft. An jedem Morgen hat sie das
Tagesdatum mit einem nicht löschbaren Stift auf der Karte eingetragen.

Als sie in eine Kontrolle kommt, wird ihr die Karte abgenommen, weil sie
schwarzgefahren sei - => 60 DM.

Lt. HVV müsste jeden Morgen das jeweilige Geltungsdatum von der Schule (!!) auf
die Karte gestempelt werden. Wie das bei einem Betriebspraktikum gehen soll,
bei dem man (eigene Erfahrung bei der DB) auch mal vor sieben schon auf dem
Bahnhof sein soll um pünktlich in der Firma zu sein, ist mir nicht ganz klar.

Hamburger Experten: Was ist das für eine unpraktikable Regelung? Der Eintrag
mit Kugelschreiber schliesst Mehrfachverwendung doch weitgehend aus, oder sieht
der HVV das anders? Warum macht eigentlich der Verkehrsverbund eigene
Fahrkartenkontrollen? Hier im VRR ist es so, dass die örtlichen
Verkehrsunternehmen kontrollieren und manchmal auch die BSG in der
Bogestra-Bahn. Macht die Hochbahn AG das anders?

Gruss aus Gelsenkirchen,

Matthias Schneider

B. Meinert

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Gernot Zander schrieb in Nachricht <7arvc3$39v$1...@scorpio.in-berlin.de>...

>Ups, ist sowas vorgekommen? Habe gar nichts darüber gehört?!

Leider ja. Aus dem Gedächtnis: Zwei Kontrolleure
sind mit zwei beim Schwarzfahren ertappten Kindern
ausgestiegen, einer hat sich an einem der Kinder
vergangen, der andere hat es wohl versucht (vor
ca. 1 J.?).

Beide inzwischen rechtskräftig verurteilt und aus
dem Dienst entfernt.

Ich war damals sehr erstaunt, sie müssen sich ihrer
gegenseitig schon sehr sicher gewesen sein-
vielleicht sollte man es wie bei den Grenztruppen
der DDR handhaben: Schicke nie zwei Freunde
zusammen los! Aber Patentrezepte gibt es da wohl
nicht.

Barbara barb...@metronet.de

Lars Haenisch

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Am 22 Feb 1999 19:29:38 +0100 schrieb "Ingolf "
<berg...@linux.zrz.tu-berlin.de>:

>Trotzdem ließen sich die Kontrolleure es sich nicht nehmen, mit mehreren Personen
>an jeder Tür das Fahrzeug zu stürmen. Ein aussteigewilliger Fahrgast wurde mit
>dem Kommentar "Sie kommen auch noch dran" in die überfüllte Straßenbahn
>zurückgedrängt.

Noetigung? Evtl. sogar Freiheitsberaubung?
Wenn ja: Kann man diese gleich bei den gruenen Maennchen anzeigen?

>Der Fahrgastrückgang seit 1992 um 25 aßt dann sogar womöglich in das Kalkül
>der BVG: Weniger Mitfahrer = weniger Beförderungsfälle = weniger Defizit.

Das Optimum (0 Defizit) wird erreicht, wenn die BVG ihren Betrieb
einstellt, die Mitarbeiter dem Arbeitsmarkt zufuehrt und alle
baulichen Anlagen entfernt.

Lars

--
Lars Haenisch * la...@fh-wedel.de * www.fh-wedel.de/~lars
KBS 101.1 und 10033 * Bf. AWL (AROE leider ohne Halt)

Lars Haenisch

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Am 22 Feb 1999 19:50:45 GMT schrieb ksc...@aol.com (Kschge):

>Als sie in eine Kontrolle kommt, wird ihr die Karte abgenommen, weil sie
>schwarzgefahren sei - => 60 DM.
>
>Lt. HVV müsste jeden Morgen das jeweilige Geltungsdatum von der Schule (!!) auf
>die Karte gestempelt werden. Wie das bei einem Betriebspraktikum gehen soll,
>bei dem man (eigene Erfahrung bei der DB) auch mal vor sieben schon auf dem
>Bahnhof sein soll um pünktlich in der Firma zu sein, ist mir nicht ganz klar.
>
>Hamburger Experten: Was ist das für eine unpraktikable Regelung?
>Der Eintrag mit Kugelschreiber schliesst Mehrfachverwendung doch weitgehend aus, oder sieht
>der HVV das anders?

Das Ganze ist fuer die Schuelerin sicher aergerlich, nur hat der HVV
durchaus recht. Die besagten Fahrkarten sind spottbillig
(doppelter Kinderfahrpreis = 3,00 DEM; Gesamtnetz; bis 21
Jahre!) und erfreuen sich dementsprechend grosser Beliebtheit
-- leider auch fuer nicht ganze legale Zwecke, denn:
"Die Rueckfahrkarten gelten ... fuer eine _gemeinschaftliche_
Hinfahrt und die dazugehoerige Rueckfahrt." Es sind mindestens
_elf_ Personen erforderlich. Lediglich die Anreise zum bzw. Abreise
vom Sammelpunkt duerfen einzelne Personen alleine fahren.

==> Fuer diesen Fall (Praktikum) haette die Fahrkarte gar nicht
ausgegeben werden duerfen. Es recht haette das Schulbuero die
Fahrkarte gar nicht ungestempelt herausgeben duerfen, denn es muss
die ordnungsgemaesse Verwendung nachweisen.

Andererseits haette der HVV natuerlich aus Kulanzgruenden den
Kugenschreiber akzeptieren koennen. Aber wie gesagt: Es wird zu sehr
geschummelt.

> Warum macht eigentlich der Verkehrsverbund eigene
>Fahrkartenkontrollen? Hier im VRR ist es so, dass die örtlichen
>Verkehrsunternehmen kontrollieren und manchmal auch die BSG in der
>Bogestra-Bahn. Macht die Hochbahn AG das anders?

Auch hier kontrolliert der Verbund nicht selbst, sondern die
jeweiligen Betriebe. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die
Kontrollintensitaet stark unterschiedlich ist. Bei der PVG sehe ich
bei ca. 10-20 Busfahrten pro Monat ca. alle drei Jahre einen
Kontrolloer, bei der GSB (S-Bahn HH) bei gleicher Fahrtenzahl ca.
2 mal pro Jahr, bei der Pseudo-S4 (Regionalbahn SH) bei fast jeder
Fahrt.

Marc Haber

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
la...@fh-wedel.de (Lars Haenisch) wrote:
>Auch hier kontrolliert der Verbund nicht selbst, sondern die
>jeweiligen Betriebe. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die
>Kontrollintensitaet stark unterschiedlich ist. Bei der PVG sehe ich
>bei ca. 10-20 Busfahrten pro Monat ca. alle drei Jahre einen
>Kontrolloer,

Die PVG-Kontrolleure, die zu meiner Buszeit (Mitte der 80er Jahre)
unterwegs waren, erkannte man auf zehn Kilometer entfernung. Zwei
Menschen, Lederjacke mit vielen, ausgebeulten Taschen, rechte Hand
schon in der Tasche den Ausweis klammernd, zu zweit an der
Bushaltestelle stehend, sich unterhaltend und dann _getrennt_ in den
Bus einsteigend.

Grüße
Marc

--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.

Peter Berlich

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Hallo,

"B. Meinert" wrote:
> Der Kölner Automat hat m. W. (korrigiert mich, falls ich mich
> irre) 28 oder 32 Knöpfe, u. a. Fahrkarten für Sozialhilfe-

> empfänger etc.. Aus der Tastaturbeschriftung geht nicht her-


> vor, daß Hunde z. B. eine Kinderfahrkarte brauchen -als
> Kölner Hundebesitzer weiß man das, aber was ist mit dem
> Tagestouristen, der z. B. ein Fahrrad mitführt?

Dafuer besitzen die neuen Freiburger Fahrkartenautomaten neben der
ueblichen :-( unuebersichtlichen Benutzerfuehrung eine Extrataste, mit
der (das ist kein Witz und auch nicht ausgedacht) Regiokarten fuer nicht
schulpflichtige Kinder ueber sechs Jahren gekauft werden koennen.
Was das soll, habe ich noch nicht rausgefunden.

Peter

TramBaer

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to

Im Artikel <36D1A96D...@t-online.de>, Thomas....@t-online.de (Thomas
Purkert) schreibt:

Widerstand ist zwecklos und wird mit sinnlosem Warten an einer zugigen
Haltestelle nicht unter 2 Std. bestraft :-)
--
servus
Stefan Piduch

Lars Haenisch

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
On Tue, 23 Feb 1999 00:11:43 +0100, Marc.Hab...@gmx.de (Marc
Haber) wrote:

>Die PVG-Kontrolleure, die zu meiner Buszeit (Mitte der 80er Jahre)
>unterwegs waren, erkannte man auf zehn Kilometer entfernung. Zwei
>Menschen, Lederjacke mit vielen, ausgebeulten Taschen, rechte Hand
>schon in der Tasche den Ausweis klammernd, zu zweit an der
>Bushaltestelle stehend, sich unterhaltend und dann _getrennt_ in den
>Bus einsteigend.

Jupp, so habe ich es auch immer erlebt. Zusaetzlich gibt der vorne
Einsteigende dem Fahrer die Hand.

Neulich (= die erste Kontrolle seit Jahren) war es aber voellig
anders: Es war Abend, der Bus relativ leer. An einer Haltestelle waere
der Fahrer schon fast durchgefahren, als er in der Busbucht einen
VW-Bus der PVG sieht. Also doch noch angehalten, Kontrolleties kamen
an Bord und fuhren ein paar Stationen mit. Zum Dank bekamen die
Kontrollierten Weingummi in Form von Bussen. Sogar eine Dame, die
ihre Monatskarte vergessen hatte. Ist doch nett, oder?
Nur was der VW-Bus sollte, weiss ich auch nicht.

Kschge

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to

Im Artikel <36d1c725...@news.fh-wedel.de>, la...@fh-wedel.de (Lars
Haenisch) schreibt:

>==> Fuer diesen Fall (Praktikum) haette die Fahrkarte gar nicht
>ausgegeben werden duerfen. Es recht haette das Schulbuero die
>Fahrkarte gar nicht ungestempelt herausgeben duerfen, denn es muss
>die ordnungsgemaesse Verwendung nachweisen.

Also hat das Abendblatt die Sache etwas einseitig dargestellt :-(

Matthias Schneider

B. Meinert

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to

Lars Haenisch schrieb in Nachricht <36d2711...@news.fh-wedel.de>...

>Jupp, so habe ich es auch immer erlebt. Zusaetzlich gibt der vorne
>Einsteigende dem Fahrer die Hand.
>
... und sorgt so dafür, daß die Entwerter kurzzeitig
abgeschaltet wurden (zu meiner Kinderzeit noch nur
zu erkennen an dem Metallstift in der Entwerter-
öffnung).

Noch 2x zur KVB:

- Lt. WDR sollen doch nur max. 16 Kontrolleure
stürmen, und die Polizeibeamten nur auf dem Bahn-
steig vorsorglich warten (Straßenbahn bleibt so-
lange stehen, es wurde nochmal gesagt, die Ver-
spätungen seien egal).

- Ich kann mich an eine Kontrolle vor einigen
Jahren erinnern, in der die Beamten an einer
Haltestelle ausstiegen (Chlodwigplatz), und an
der nächsten (Ubierring) stürmten die Kollegen.
Offensichtlich bestimmen die einzelnen Gruppen
ihre Touren selbst.

Barbara barb...@metronet.de

(die vor einigen Jahren mal unabsichtlich bei der
DB "grau" fuhr (falsche Fahrkarte durchs Reise-
büro). Kommentar des netten Schaffners zur
Frage, ob ich nachzahlen müßte: "Was glauben
sie, wie egal mir das ist!" Sprachs, und ging.)

Lars Haenisch

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
On Tue, 23 Feb 1999 15:18:51 +0100, "B. Meinert"
<barb...@metronet.de> wrote:

>>Jupp, so habe ich es auch immer erlebt. Zusaetzlich gibt der vorne
>>Einsteigende dem Fahrer die Hand.
>>
>... und sorgt so dafür, daß die Entwerter kurzzeitig
>abgeschaltet wurden (zu meiner Kinderzeit noch nur
>zu erkennen an dem Metallstift in der Entwerter-
>öffnung).

Das Abschalter der Entwerter ist natuerlich eine gute Idee,
auf die ich noch gar nicht gekommen bin. Wird das andernorts
auch so gehandhabt?

In HH entfaellt das Abschalten der Entwerter natuerlich, ;-)
erst recht in der Strassenbahn. ;-))

>Noch 2x zur KVB:
>
>- Lt. WDR sollen doch nur max. 16 Kontrolleure
>stürmen, und die Polizeibeamten nur auf dem Bahn-
>steig vorsorglich warten (Straßenbahn bleibt so-
>lange stehen, es wurde nochmal gesagt, die Ver-
>spätungen seien egal).

Solche Schwerrpunktkontrollen gibt es seit ca. einem
Jahr auch bei der Hamburger U-Bahn, wobei dort die
Zuege naturgemaess etwas laenger sind. Pol ist auch
vor Ort. Nach Zeitungsberichten sollen derartige Aktionen
recht erfolgreich sein. Von Verspaetungen wurde nicht
berichtet. Jan, kannst du etwas dazu sagen?

>- Ich kann mich an eine Kontrolle vor einigen
>Jahren erinnern, in der die Beamten an einer
>Haltestelle ausstiegen (Chlodwigplatz), und an
>der nächsten (Ubierring) stürmten die Kollegen.
>Offensichtlich bestimmen die einzelnen Gruppen
>ihre Touren selbst.

Ich habe gerade am Wochenende von einer Freundin
berichtet, dass ihr das in Frankfurt auch passiert sei
(war hier ja auch schon zu lesen). Nur hat dort ein
Fahrgast dem 2. Team von der gerade durchgefuehrten
Kontrolle berichtet, welches dann meinte "Dann koennen
wir ja gehen."

Bei der Gelegenheit habe ich ihr auch gleich das Wort
"U-Bahn" in Zusammenhang mit Ffm austreiben koennen ...

>(die vor einigen Jahren mal unabsichtlich bei der
>DB "grau" fuhr (falsche Fahrkarte durchs Reise-
>büro). Kommentar des netten Schaffners zur
>Frage, ob ich nachzahlen müßte: "Was glauben
>sie, wie egal mir das ist!" Sprachs, und ging.)

Auch nicht schlecht. Aehnliches ist schon meiner Omi
passiert, die ihre Karte nicht gleich gefunden hat:
"Ich glaube Ihnen schon, dass Sie eine Karte haben."

B. Meinert

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to

Lars Haenisch schrieb in Nachricht <36d2bad6...@news.fh-wedel.de>...

>Bei der Gelegenheit habe ich ihr auch gleich das Wort
>"U-Bahn" in Zusammenhang mit Ffm austreiben koennen ...


Möge Euch Hamburgern -Du kommst doch von
dort?- die Straßenbahn weiter vorenthalten
bleiben, und Ihr auf Busbänken durch die Gegend
geschaukelt werden. :-)

Barbara,

aus der Dom- u. U-Bahnstadt Köln

(KVB innovativ: Als Kundendienst werden Kölner
U-Bahn-Strecken an einigen Stellen oberirdisch
in der Straßenmitte weitergeführt, das dient der
Kundenbequemlichkeit!)

Marc Haber

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to

Zugegebenermaßen war bei uns in der Schule der Umgang mit den
Fahrscheinen arg lax. Wer nicht sowieso eine Schülerabonnementskarte
hatte, ist meistens grundsätzlich mit gelbem Schein unterwegs gewesen.
Oder nach dem achtzehnten Geburtstag natürlich mit dem Auto, wozu ist
man schließlich Blankeneser? :-)

Ingolf

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Peter Berlich <pe...@berlich.de> wrote:
>Hallo,>
>"B. Meinert" wrote:
>> Der Kölner Automat hat m. W. (korrigiert mich, falls ich mich
>> irre) 28 oder 32 Knöpfe, u. a. Fahrkarten für Sozialhilfe-
>> empfänger etc.. Aus der Tastaturbeschriftung geht nicht her-
>> vor, daß Hunde z. B. eine Kinderfahrkarte brauchen -als
>> Kölner Hundebesitzer weiß man das, aber was ist mit dem
>> Tagestouristen, der z. B. ein Fahrrad mitführt?

Als ich vor einigen Jahren in Köln war, entdeckte ich auf den Automaten (bei der
DB ?) eine Taste "UT", die man zusammen mit einer anderen Taste drücken mußte, um
an sein Ticket zu kommen.
Irgendwo habe ich gehört, daß UT steht für "Undurchschaubarer Tarif" :-)

Viele Grüße

Ingolf

Lars Haenisch

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
On Tue, 23 Feb 1999 16:14:45 +0100, "B. Meinert"
<barb...@metronet.de> wrote:

>>Bei der Gelegenheit habe ich ihr auch gleich das Wort
>>"U-Bahn" in Zusammenhang mit Ffm austreiben koennen ...

>Möge Euch Hamburgern -Du kommst doch von
>dort?- die Straßenbahn weiter vorenthalten
>bleiben, und Ihr auf Busbänken durch die Gegend
>geschaukelt werden. :-)

Vielleicht bekommen wir ja doch noch irgendwann die
Strassenbahn / Stadtbahn wieder. Wie schnell so etwas
gehen kann, zeigt der Entschluss zur Flughafen-S-Bahn.
Dass Strassenbahn und echte U-Bahn [tm] zusammenpassen,
zeigt Berlin.

>Barbara,
>
>aus der Dom- u. U-Bahnstadt Köln

Oh, U-Bahnstadt Koeln hat hier -- meiner Erinnerung nach --
noch keiner zu sagen gewagt ...

Ingolf

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
la...@fh-wedel.de (Lars Haenisch) wrote:
>Am 22 Feb 1999 19:29:38 +0100 schrieb "Ingolf "><berg...@linux.zrz.tu-berlin.
de>:
>
>>Trotzdem ließen sich die Kontrolleure es sich nicht nehmen, mit mehreren
Personen
>>an jeder Tür das Fahrzeug zu stürmen. Ein aussteigewilliger Fahrgast wurde mit
>>dem Kommentar "Sie kommen auch noch dran" in die überfüllte Straßenbahn
>>zurückgedrängt.
>
>Noetigung? Evtl. sogar Freiheitsberaubung?
>Wenn ja: Kann man diese gleich bei den gruenen Maennchen anzeigen?
>
>>Der Fahrgastrückgang seit 1992 um 25 aßt dann sogar womöglich in das Kalkül
>>der BVG: Weniger Mitfahrer = weniger Beförderungsfälle = weniger Defizit.
>
>Das Optimum (0 Defizit) wird erreicht, wenn die BVG ihren Betrieb
>einstellt, die Mitarbeiter dem Arbeitsmarkt zufuehrt und alle
>baulichen Anlagen entfernt.

Dann haben wir wieder richtig viel Platz, die Straßen für den Autoverkehr
auszubauen. Ich denke da nur an ca. 180 km umzuwidmende Straßenbahnstrecken im
Osten oder an neue Schnellstraßentunnels in ehemaligen U-Bahnschächten. (Mit
Tempo 160 von Spandau nach Rudow ohne halt...)
Und derst die Begeisterung der Autofahrer, wenn sie auf der Stadtbahn langfahren
dürfen: Autobahn kombiniert mit einer Stadtrundfahrt :-)

Ulf Kutzner

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Ingolf wrote:

> zurückgedrängt. Erst nachdem sich das Kontrollpersonal ins einer für Berlin
> typischen Freundlichkeit durch die ganze Straßenbahn durchgearbeitet hatte,
> durfte die ohnehin verspätete Straßenbahn gnädigerweise weiterfahren.
> Selbstverständlich hatte ich meinen Anschlußbus (X26 nur alle 20 Minuten) verpaßt.
> Bei einer nachfolgenden Beschwerde im BVG-Forum im Internet erhielt ich als
> unverschämte Antwort per e-mail, ob ich denn nicht einer von den Schwarzfahrern
> sei und doch gefälligst eine Bahn eher fahren sollte. Der auf meine Nachricht
> Antwortende erwies sich übrigens ald BVG-Mitarbeiter...

Gibt es da nicht eine BVG-Pünktlichkeitsgarantie?

Gruß, ULF
--
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________

Ulf Kutzner

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Ingolf wrote:

> Als ich vor einigen Jahren in Köln war, entdeckte ich auf den Automaten (bei der
> DB ?) eine Taste "UT", die man zusammen mit einer anderen Taste drücken mußte, um
> an sein Ticket zu kommen.
> Irgendwo habe ich gehört, daß UT steht für "Undurchschaubarer Tarif" :-)

Aber nicht doch, m.W. für DTP.

Jan Borchers

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Lars Haenisch schrieb:

>
> Solche Schwerrpunktkontrollen gibt es seit ca. einem
> Jahr auch bei der Hamburger U-Bahn, wobei dort die
> Zuege naturgemaess etwas laenger sind. Pol ist auch
> vor Ort. Nach Zeitungsberichten sollen derartige Aktionen
> recht erfolgreich sein. Von Verspaetungen wurde nicht
> berichtet. Jan, kannst du etwas dazu sagen?
>
Die gibts schon seit vielen Jahren, min. seit 1994. Heute wird so etwas
zweimal im Monat und zusätzlich auf Bitten der Polizei durchgeführt.

Das sind Haltestellen mit Mittelbahnsteig und nicht gleichzeitig
ankommenden Bahnen. Der gesamte Zug wird kontrolliert, die Polizei kann
jedesmal wieder ein erkläckliches Maß an gesuchten Leuten mit nach Hause
nehmen. Diese Aktionen sind sehr erfolgreich für beide Seiten. Nebenbei
wird ein psychologischer Effekt erzielt, da das Gefühl der latenten
Kontrolle Problemgruppen aus der U-Bahn fernhalten *kann*.

Die auftretenden Verspätungen sind da, aber nicht mehr als 2 Minuten, es
kommt aber vor, daß Fahrgäste über diese vom Betrieb herbeigeführten
Verspätungen erbost sind, aber diese sollten auch die andere Seite
sehen, was damit *für* eine attraktive U-Bahn getan wird =>
Schwarzfahrerquoten drücken, Problemgruppen beeinflussen, subjektives
sicherheisgefühl erhöhen.

Erstaunlich ist die Abgreifquote, besonders auf gutbürgerlichen
Außenstrecken.

Viele Grüße

Jan Borchers

Marc Haber

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
la...@fh-wedel.de (Lars Haenisch) wrote:
>gehen kann, zeigt der Entschluss zur Flughafen-S-Bahn.

Wie wird die jetzt realisiert? Von Ohlsdorf? Welche Trasse? Was
passiert mit Poppenbüttel? Gleiches Schicksal wie Freising?

Jan Borchers

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Marc Haber schrieb:

>
> la...@fh-wedel.de (Lars Haenisch) wrote:
> >gehen kann, zeigt der Entschluss zur Flughafen-S-Bahn.
>
> Wie wird die jetzt realisiert? Von Ohlsdorf? Welche Trasse? Was
> passiert mit Poppenbüttel? Gleiches Schicksal wie Freising?
>
Hallo Marc, (und für niemanden anders ;-])

die Flughafen S-Bahn wird etwa an der Verzweigung U-/S-Bahn nördlich des
Bf Ohlsdorf in Richtung Flughafen abgesenkt und verschwindet kurz vor
der Hst Klein Borstel im Tunnel.

Im Bf Ohlsdorf selbst sind keine aufwendigen Gleisarbeiten notwendig,
der Bf bleibt so wie er ist. Lediglich wird im Rahmen des
Flughafen-S-Bahnbaus das geplante ESTW realisiert, was im Endausbau die
elektromechanischen Stellwerke ersetzen wird.

Das Betriebsprogramm sieht vor, die Flughafenzüge in Ohlsdorf zu flügeln
und dann mit einem Halbzug nach Flughafen bzw. Poppenbüttel zu fahren.
Desweiteren soll gleichzeitig die S11 bis min. Ohlsdorf einen 5min-Takt
erhalten und die S11 in den HVZ bis Poppenbüttel verkehren.

Ob dies zusätzliche Wagen erfordert, wird man sehen, die 474/874
ermöglicehn ein erhebliches Einsparpotential (Beschleunigung und
Selbstabfertigung).

Viele Grüße

Jan Borchers

Lars Haenisch

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Am Tue, 23 Feb 1999 19:00:03 +0100 schrieb Jan.Bo...@t-online.de
(Jan Borchers):

>Die auftretenden Verspätungen sind da, aber nicht mehr als 2 Minuten, es
>kommt aber vor, daß Fahrgäste über diese vom Betrieb herbeigeführten
>Verspätungen erbost sind

Aergerlich wird es dann, wenn die Anschlusszuege / -busse nicht warten
und man abends 18 Min. in der Kaelte warten muss. Ich hoffe, dass es
soweit nicht kommt.

Lars Haenisch

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Am Tue, 23 Feb 1999 20:13:02 +0100 schrieb Marc.Hab...@gmx.de
(Marc Haber):

>>gehen kann, zeigt der Entschluss zur Flughafen-S-Bahn.
>
>Wie wird die jetzt realisiert? Von Ohlsdorf? Welche Trasse? Was
>passiert mit Poppenbüttel? Gleiches Schicksal wie Freising?

Gut, dann wollen wir doch mal. Bisherige Versuche, hierueber
zu diskutieren, sind wg. Anonymus gescheitert. Aber bei dir ist es
ja was anderes ...

Geplant ist eine Ausfaedelung noerdlich Ohlsdorf, dann geht es
beim U-Bf. Kl. Borstel in einen Tunnel, der unter der Etzestrasse
bis zum Flughafenbahnhof fuehrt. Der Tunnel wird im Schildvortrieb
erstellt (2 Roehren) und soll recht tief sein (ich meine, in der
Presse stand 26 m; duerfte dann wohl Messehallen-Kategorie sein).
Streckenlaenge 3 km, kein Unterwegsbahnhof.

Betrieb: In der Presse wird berichtet, dass die S1 in Ohlsdorf
gefluegelt wird (Gruesse nach Bayern): Ein Zugteil nach Popenbuettel,
der andere zum Flughafen; Fahrzeit ab HH Hbf 23 Min. Ferner ist von
einem 10-Minuten-Betrieb zu lesen. Soweit, so gut. Aber alles kann ich
noch nicht nachvollziehen:

1.) In der HVZ kann ich mir eine Fluegelung aus Zeitgruenden nicht
ganz so gut vorstellen. Aus Kapazitaetsgruenden muesste man wohl
zusaetzlich die S11 konsequenter nach Pop. fahren lassen.

2.) Frueher war davon die Rede, in Ohlsdorf einen Zungenbahnsteig
zu bauen, tagsueber die S11 zum Flughafen zu schicken (haette dann
auch in der NVZ Betriebszeit, zumindest bis Stz / AA) und abends
Ohlsdorf -- Flughafen zu pendeln. Dies Konzept scheint nun also
vom Tisch zu sein. Baut man dann ueberhaupt noch den Zungenbahnsteig?

3.) Soll wirklich den ganzen Tag ein 10-Min.-Verkehr angeboten werden,
wie in der Presse zu lesen war?

4.) Wieso baut man ueberhaupt eine S-Bahn? Eine Anbindung von der
U1 von Fuhlsbuettel aus mit _noerdlicher_ Erschliessung des Flughafens
waere doch viel kuerzer.

Ingolf

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Ulf Kutzner <kutz...@mail.uni-mainz.de> wrote:
>Ingolf wrote:>
>> zurückgedrängt. Erst nachdem sich das Kontrollpersonal ins einer für Berlin
>> typischen Freundlichkeit durch die ganze Straßenbahn durchgearbeitet hatte,
>> durfte die ohnehin verspätete Straßenbahn gnädigerweise weiterfahren.
>> Selbstverständlich hatte ich meinen Anschlußbus (X26 nur alle 20 Minuten)
verpaßt.
>> Bei einer nachfolgenden Beschwerde im BVG-Forum im Internet erhielt ich als
>> unverschämte Antwort per e-mail, ob ich denn nicht einer von den
Schwarzfahrern
>> sei und doch gefälligst eine Bahn eher fahren sollte. Der auf meine Nachricht
>> Antwortende erwies sich übrigens ald BVG-Mitarbeiter...
>
>Gibt es da nicht eine BVG-Pünktlichkeitsgarantie?

Die wurde m.E. erst kurz danach eingeführt...

Knud Schlotfeld

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to

Jan Borchers wrote:

> Das Betriebsprogramm sieht vor, die Flughafenzüge in Ohlsdorf zu flügeln
> und dann mit einem Halbzug nach Flughafen bzw. Poppenbüttel zu fahren.
> Desweiteren soll gleichzeitig die S11 bis min. Ohlsdorf einen 5min-Takt
> erhalten und die S11 in den HVZ bis Poppenbüttel verkehren.
>
> Ob dies zusätzliche Wagen erfordert, wird man sehen, die 474/874
> ermöglicehn ein erhebliches Einsparpotential (Beschleunigung und
> Selbstabfertigung).

Warum fährt dann nicht die S1 zum Flughafen und die S11 nach Poppenbüttel
(oder umgekehrt)?

MfG

Marc


Äh Knud


Thomas Heier

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Lars Haenisch <la...@fh-wedel.de> wrote:

> Allerdings habe ich den Eindruck, dass die
> Kontrollintensitaet stark unterschiedlich ist. Bei der PVG sehe ich
> bei ca. 10-20 Busfahrten pro Monat ca. alle drei Jahre einen

> Kontrolloer, bei der GSB (S-Bahn HH) bei gleicher Fahrtenzahl ca.
> 2 mal pro Jahr,

Hallo Lars,

da kann ich nicht mithalten. wegen einer Wirtschaftlichkeitsberechnung
;-))) habe ich mal mitgeschrieben:

15.1.98 12:20 S21
17.9.98 17:30 U3
20.10.98 13:55 Bus 188 (PVG)
3.3.98 12:45 186 (PVG)

Sowie weitere 6 "Strichlisteneinträge" auf meinem Kalender. Macht 10
Kontrollen im Kalenderjahr 98 bei *sehr* unregelmäßigen Touren (im
Jahresschnitt 8 Fahrten á >= 3 Verkehrsmittel (Bus, S/U-Bahn) pro
Woche). D.h. weniger als eine Kontrolle im Monat.

Also recht mehr Kontrollen als Du, deswegen kann ich die
PVG-Kontrolleure auch an der Bushaltestelle schon aus einiger Entfernung
erkennen.

1998 hätte sich eine schwarze Fahrkarte gelohnt...

Bye

--
Fahrrad: 0171 - 406 99 33, Arbeitszimmer: 040 - 830 18 052
Computer: Thomas Heier @hh2.maus.de oder Thomas...@on-line.de
Keine Homepage, aber viele ST und B5-Bilder auf der Festplatte...

Thomas Heier

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
B. Meinert <barb...@metronet.de> wrote:

> ... und sorgt so dafür, daß die Entwerter kurzzeitig
> abgeschaltet wurden

Hallo Barbara,

was ist ein Entwerter?

Lars Haenisch

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Am Tue, 23 Feb 1999 22:01:31 +0100 schrieb Jan.Bo...@t-online.de
(Jan Borchers):

>Hallo Marc, (und für niemanden anders ;-])

Na Jan, da hast du das Gleiche gedacht wie ich ...

>Im Bf Ohlsdorf selbst sind keine aufwendigen Gleisarbeiten notwendig,
>der Bf bleibt so wie er ist.

Aha, dann hat sich der unspruenglich geplante Inselbahnsteig in
Ohlsdorf wirklich erledigt.

Wenn die S1 gefluegelt wird, kommen also kuenftig ganztaegig Vollzuege

zum Einsatz, zumindest fuer Ohlsdorf --
Altona / Othmarschen / Blankenese (nur wer hat Lust, nachts Zuege zu
kuerzen oder zu verstaerken?).

>Lediglich wird im Rahmen des
>Flughafen-S-Bahnbaus das geplante ESTW realisiert, was im Endausbau die
>elektromechanischen Stellwerke ersetzen wird.

Auch auf der S1-West?

>Das Betriebsprogramm sieht vor, die Flughafenzüge in Ohlsdorf zu flügeln
>und dann mit einem Halbzug nach Flughafen bzw. Poppenbüttel zu fahren.
>Desweiteren soll gleichzeitig die S11 bis min. Ohlsdorf einen 5min-Takt
>erhalten und die S11 in den HVZ bis Poppenbüttel verkehren.

Moment: S11 alle _5_ Min.? Nicht alle 10 Min. und zusammen mit der
S1 alle 5 Min.? Soll die S11 auch in der NVZ verkehren? (Verstaerkung
des Zugangebots suedlich Ohlsdorf war ja wohl auch eine
GAL-Forderung).

Kai Borgolte

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Ulf Kutzner schrieb:

>Ingolf wrote:
>
>> Irgendwo habe ich gehört, daß UT steht für "Undurchschaubarer Tarif" :-)
>
>Aber nicht doch, m.W. für DTP.

UmschaltTaste? (aka Shift)

Besonders sinnig ist, dass es zwei UTs gibt. Eine fuer die linke und
eine fuer die rechte Tastenreihe, da wird die Findigkeit der
Befoerderungsfaelle auf die Probe gestellt.
--
Kai Borgolte, Bonn

Sven Herzfeld

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
TramBaer <tram...@aol.com> schrieb:

> ACHTUNG, FAHRSCHEINKONTROLLE, KOMMEN SIE EINZELN UND MIT ERHOBENEN FAHRSCHEINEN
> RAUS !!!! ;-))

Iiich Tartarrusski! Niex verstehen "Fahrschein"!

Sven

Michael Muetterlein

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to

Halloechen !

barb...@metronet.de (B. Meinert) schrieb am <23-Feb-99>
zum Thema "Die Fahrkarten, bitte!":

BM> Barbara,
BM> aus der Dom- u. U-Bahnstadt Köln

apropos Koeln... kann es sein, dass die KVB die gleichen digitalen
Stationsansage-Module verwenden wie neuerdings das Frankfurter
Busunternehmen ALPINA in den Den Oudsten Bussen ?

Letztens mit der 60 zur Heerstrasse gefahren und gedacht: Diesen `Gonnnng`
kennst Du doch, und die Stimme auch...

bis dannmalwieder...
<<< MICHAEL >>>

Dennis Kranz

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Hoi !

pe...@berlich.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
pe...@berlich.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> der (das ist kein Witz und auch nicht ausgedacht) Regiokarten fuer nicht
> schulpflichtige Kinder ueber sechs Jahren gekauft werden koennen.

Für ausländischer Kinder,die in Deutschland Urlaub machen ?


Doei ! ||__________________ Tot het volgende briefje
||| |
Dennis ||| Eindhoven | PGP-Request: betref "##"
||| Beukenlaan |
|||________________| ICQ:8093515
||
___Z_________ __________________________ ____________________________
| o o | | DEN...@FUNLINE.GUN.DE | | http://members.aol.com/ |
| NS N.V. |-| DEN...@DENNIS.WMB.DE |-| DennisXXXX of fahrplaene |
°-o=o---o=o-° °-o=o------o==o------o=o-° °-o=o----o=o----o=o----o=o-°
=========================================================================
Die drei weisen Äffchen:
Nichts hören,nichts sehen,nichts sagen.
Het drie wijse aapjes:
Niets horen,niets zien,niets zeggen.

Dennis Kranz

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Hoi !

klaus.b...@ruhr-uni-bochum.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
klaus.b...@ruhr-uni-bochum.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> Was sind denn "Graufahrer"?

Nicht erwischte Schwarzfahrer ?
Schwarzfahrer wider willen ?
Schwarzfahrer mit (falscher) Fahrkarte ?


Doei ! -----------------
| CADZAND-BAD |
Dennis | gem. Oostburg |
-----------------
e-Mail: ||
DEN...@FUNLINE.GUN.DE || http://members.aol.com/DennisXXXX
DEN...@DENNIS.WMB.DE || of /fahrplaene
||
ICQ: 8093515 || PGP-Request: betref "##"
-------------------------------------------------------------------------
Gockgockgock ! Gogogock !

Marc Haber

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
thomas...@on-line.de (Thomas Heier) wrote:
>was ist ein Entwerter?

Etwas, was es in Hamburg nicht gibt.

B. Meinert

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to

Thomas Heier schrieb in Nachricht
<1dnp2iw.48...@dip078-1.hamburg.on-line.de>...
>was ist ein Entwerter?
>
Fahrkarte im Vorverkauf holen, auf dem Bahnsteig
-Köln: im Fahrzeug- hängt ein kleiner Kasten mit
Schlitz ('Entwerter'), Fahrkarte vor Fahrtbeginn
dort reinstecken, Karte bekommt Stempel mit
Datum+Uhrzeit+Abfahrzone und ist 'entwertet'. :-)

Barbara

Robert Weemeyer

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Ingolf [leider noch ohne Nachname] schrieb in
de.etc.bahn.stadtverkehr:

> Als ich vor einigen Jahren in Köln war, entdeckte ich auf den Automaten
(bei der
> DB ?) eine Taste "UT", die man zusammen mit einer anderen Taste drücken
mußte, um
> an sein Ticket zu kommen.

> Irgendwo habe ich gehört, daß UT steht für "Undurchschaubarer Tarif" :-)


Das UT steht fuer "Umschalttaste", aber es koennte tatsaech-
lich ebensogut fuer "Undurchschaubarer Tarif" stehen. Ich
kenne keinen Fahrkartenautomaten, der schwieriger zu bedienen
ist als ein DB-Automat im VRS.


Einfachster Fall: eine Verbindung innerhalb des VRS. Man liest
auf dem Automaten aus der alphabetischen Liste der Fahrtziele
die Preisstufe ab und drueckt die entsprechende Taste, entweder
in der Erwachsenen- oder in der Kinderspalte.

Doch schon dieser einfachste Fall birgt folgende Fallen:

1. "Natuerlich" darf man als Bahncardinhaber nicht auf Kinder-
karte fahren, auch nicht auf reinen DB-Strecken.

2. Fuer Fahrkarten von Bonn nach Koeln gilt zwar grundsaetzlich
Stufe C. Aber bei der DB gilt die Fahrkarte, so die Auf-
schrift auf dem Automaten, nur in "N- und E-Zuegen".
Auf dem Abfahrtplan usw. steht aber natuerlich laengst nicht
mehr N oder E, sondern RE oder vielleicht RB.

Will man einen Interregio benutzen, so braucht man einen IR-
Zuschlag. Hier kommt zum erstenmal die grossartige "Umschalt-
taste" zum Einsatz. Denn der IR-Zuschlag ist gehoert nicht
zum VRS-, sondern zum DB-Tarif, und mit der Umschalttaste
schaltet man vom VRS- auf den DB-Tarif um.

Auf dem Automaten steht nun also, dass man UT plus eine andere
Taste druecken muss, um einen IR-Zuschlag zu bekommen. Die
andere Taste hat an sich gar nichts mit einem IR-Zuschlag zu
tun. Vielleicht ist sie sonst fuer eine Mehrfartenkarte o. ae.
zustaendig. Aber in Verbindung mit der Umschalttaste mutiert
sie eben zur Taste fuer den IR-Zuschlag.

Mit der Umschalttaste kann man nun folgende Fehler machen:

a) Man drueckt erst die andere Taste und dann die Umschalt-
taste. Ergebnis: Der Automat will einem eine VRS-Mehr-
fahrtenkarte andrehen.

b) Man drueckt zwar zuerst die Umschalttaste, aber die in
der Kinderspalte, waehrend sich die Taste fuer die Mehr-
fahrtenkarte in der Erwachsenenspalte befindet. Funktio-
niert auch nicht. Ergebnis: wie bei a.

Wenn man einen IR-Zuschlag fuer ein Kind braucht, findet man,
wenn man Glueck hat, im Fahrtzielverzeichnis unter Koeln hin-
ter der Tastenkombination fuer den (Erwachsenen-)IR-Zuschlag
eine Fussnote, die besagt, dass man einen IR-Zuschlag zum hal-
ben Preis mit einer anderen Umschalttastenkombination abrufen
kann. Vorsicht: Diesmal braucht man die Umschalttaste in der
Kinderspalte. Achtung: Natuerlich gilt der IR-Zuschlag zum
halben Preis nicht fuer Bahncardinhaber.

Will man einen D-Zug benutzen, so koennte der Fahrgast nach
den Erfahrungen aus anderen Verkehrsverbuenden oder auch
nach Erfahrungen im VRS mit den D-Zuegen Dueren - Koeln ver-
muten, dass fuer D-Zuege Bonn - Koeln dasselbe gilt wie fuer
IR-Zuege. Doch weit gefehlt: Zwar muss man mit derselben
Tastenkombination wie fuer einen IR-Zuschlag einen D-Zuschlag
loesen, doch als Fahrschein braucht man einen DB-Fahrschein,
und der VRS-Tarif ist ungueltig. Diesen DB-Fahrschein ruft
man wieder ueber eine Umschalttastenkombination ab, fuer
Kinder gibt es wieder eine Fussnote.

Achtung: Fuer den D-Zug-Fahrschein gilt nun auch die Bahn-
card. Doch Vorsicht: Jetzt braucht man zum Umsteigen in die
Stadtverkehrsmittel in Koeln einen neuen Fahrschein, meist
der Stufe A. Diesen kann man "natuerlich" nicht schon am
Automaten in Bonn kaufen, da der Fahrschein schon vom Auto-
maten zum sofortigen Fahrtantritt entwertet wird und somit
nur fuer den Stadtverkehr in Bonn gilt. Ausnahme: Mehrfahr-
tenkarten sind nicht entwertet und koennen schon in Bonn ge-
kauft werden.

Wenn man eine Bahncard hat und mit dem IR, nicht aber mit
den KVB fahren will, muesste man statt des VRS-Fahrscheines
der Stufe C auch einen DB-Fahrschein nach Koeln benutzen
koennen, den man per Umschalttaste zieht. Dass fuer den IR
nicht nur VRS-, sondern auch DB-Fahrscheine gelten, steht
allerdings so nicht am Automaten. (Hoffentlich gelten die
DB-Fahrscheine wirklich, wenn ich hier schon so schreibe.)

Wenn man einen IC/EC nach Koeln benutzen will, sagt der
Automat, man solle mit der einen Umschalttastenkombination
einen Fahrschein nach Koeln loesen, mit einer anderen einen
IC-Zuschlag. Fuer Erwachsene sind die Umschalttastenkombi-
nationen wieder in der linken Spalte, fuer Kinder in der
rechten. Doch Achtung: Bahncardinhaber muessen den Fahr-
schein rechts, den Zuschlag aber links loesen.

Bahncardinhaber machen aber besser sowieso etwas ganz ande-
res, als der Automat vorschreibt: Sie gehen an den Schalter
und kaufen einen ICE-Fahrschein Bonn - Koeln, denn der ist
guenstiger als halber DB-Fahrpreis und voller IC-Zuschlag,
gilt aber eben auch fuer den IC nach Koeln.

Vorsicht aber bei EC 24 Bonn - Koeln und bei ICE 842 Koeln -
Bonn: Hier sollte man auf keinen Fall Fahrschein plus IC/EC-
Zuschlag und auch keine ICE-Fahrkarte kaufen, sondern ein-
fach eine Verbundkarte der Preisstufe C, denn diese Zuege
koennen mit Verbundfahrausweisen zuschlagfrei benutzt wer-
den, waehrend auf DB-Fahrscheine EC-Zuschlag bzw. ICE-Auf-
preis faellig ist. Diese Regelung steht "natuerlich" nicht
auf den Abfahrtplaenen und auch nicht im Kursbuch, sondern
nur in "Fahrplan aktuell" und den Verbundfahrplaenen.


Tja, der "einfachste Fall" war dann doch nicht ganz so einfach.
Aber man muss ja nicht unbedingt innerhalb des VRS verreisen.
Richtung Sueden ist der VRS ja auch schon an Bonns Stadtgrenze
zu Ende. Wer aber zum Beispiel auf dem Fahrkartenautomaten den
Zielbahnhof Koblenz sucht, kann lange suchen, wenn er nicht zu-
faellig den Hinweis findet, dass man fuer Fahrziele ausserhalb
des VRS den Aushang in der Informationsvitrine konsultieren
moege. Die Informationsvitrine befindet sich meist gleich neben
dem Automaten, aber auch das ist nicht zwingend.

In der Informationsvitrine haengt dann ein Verzeichnis von Nah-
verkehrszielen ausserhalb des VRS. Es ist eine Umschalttasten-
und Fussnotenorgie. Aber mittlerweile kann uns ja gar nicht
mehr aus der Ruhe bringen, dass fuer jedes Fahrziel ausserhalb
des VRS zwei Tasten gedrueckt werden muessen und dass Kinder
und Bahncardinhaber aus den Fussnoten herausklamuesern muessen,
welche andere Kombination fuer sie gilt.


Doch schon lauert die naechste Gefahr, zuviel zu bezahlen: Man
waehlt (als Erwachsener ohne Bahncard) einen Zielbahnhof im
Kreis Ahrweiler, merkt sich die Kombination und loest seine
Karte am Automaten. Pech gehabt: Hinter dem Buchstaben Z im
VRS-Zielverzeichnis am Automaten geht es naemlich gleich noch
einmal mit dem Buchstaben A los, und dahinter sind als Preis-
stufen Ue-Tasten angegeben (Ue1, Ue2 usw.), ich glaube, sogar
ohne Umschalttaste. Zweimal derselbe Bahnhof, einmal in der
Vitrine, einmal am Automaten, zwei Fahrkarten fuer denselben
Zug zum selben Zielbahnhof?

Des Raetsels Loesung: Waehrend es in der Vitrine um den DB-
Tarif geht, handelt es sich am Automaten um den Uebergangs-
tarif VRS/Ahr. Vergleichen ist angesagt: Beim Uebergangs-
tarif gilt die Bahncard nicht, dafuer ist der Busverkehr
im Kreis Ahrweiler integriert. Beim DB-Tarif gilt die Bahn-
card, dafuer ist am Bahnhof Schluss. Damit der Vergleich
nicht zu leicht faellt, weichen die Bahnhofsbezeichnungen
"natuerlich" voneinander ab: Am Automaten steht als Ziel
fuer den Uebergangstarif (richtig) "Ahrbrueck", in der
Vitrine fuer den DB-Tarif "Brueck (Ahr)", was seit langem
veraltet ist.


Sonst noch Wuensche? Verwirrung koennte man vielleicht
noch mit dem Tarif fuer die Fahrradmitnahme stiften, aber
das muss ja an dieser Stelle erst einmal nicht sein. Kai
Borgolte wuerde sicherlich noch mehr einfallen als mir ...

Also: Die Bezeichnung "Undurchschaubarer Tarif" er-
scheint zumindest fuer die VRS-DB-Fahrkartenautomaten
wirklich angebracht. Eigentlich muesste neben jedem Auto-
maten einer stehen, der die Bedienung erklaert und vor
teuren Fehlkaeufen warnt.


Hat zufaellig jemand die E-mail-Adresse der Regionalbahn
Rheinland GmbH? Diese undurchschaubare Bedienung waere
eigentlich eine Beschwerde wert. Steter Tropfen hoehlt
den Stein ...


Weil es in diesem Posting auch um Fernzuege, DB-Tarif usw.
geht, habe ich diese Nachricht ausnahmsweise auch nach
de.etc.bahn.eisenbahn geschickt. Je nach Inhaltsschwerpunkt
der Antwort bitte ich das Followup-to auf deb.stadtverkehr,
deb.eisenbahn oder - als salomonische Loesung - auf
deb.misc zu setzen.

Ausserdem Crosspost in die regionale Gruppe rhein.misc;
vielleicht koennt ihr die auf jeden Fall im Followup-to
drinlassen, solange es ums Rheinland geht.


Entschuldigung fuer die Laenge dieser Nachricht!

Robert Weemeyer, Bonn

Robert Weemeyer

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Thomas Heier <thomas...@on-line.de> schrieb:

> was ist ein Entwerter?

Das ist das Geraet, das Deine Fahrkarte stempelt (und damit
entwertet). Hier im VRS befindet der Entwerter sich im Fahr-
zeug. Ausnahme ist die DB, bei der Entwerter an den Automaten
oder den Bahnsteigzugaengen stehen.

Robert Weemeyer, Bonn

Robert Weemeyer

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Marc Haber <Marc.Hab...@gmx.de> schrieb:

> >was ist ein Entwerter?
>

> Etwas, was es in Hamburg nicht gibt.

Nanu, wie funktioniert das denn in Hamburg? Geben die Automaten
da nur bereits entwertete Fahrscheine aus? Gibt es keine Mehr-
fahrten- oder Streifenkarte? Kann man keine Fahrkarten auf Vor-
rat im Vorverkauf kaufen?

Robert Weemeyer, Bonn (VRS)

Ralf R. Radermacher

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Am 23.02.1999 schrieb herz...@maschsee.han.de (Sven Herzfeld)
zu: Re: "Die Fahrkarten, bitte!"


> Iiich Tartarrusski! Niex verstehen "Fahrschein"!

Au ja. Mittlerweile laengst verjaehrt, und heute wuerd ich sowas ja auch
nicht mehr machen:

Irgendwann in den fruehen 70ern haben sie mich mal laufenlassen, nachdem
sie von Deutz bis Porz Markt vergebens versucht hatten, mir zu erklaeren,
was 'Umsteigen' ist.

Fuer die, die's nicht gekannt haben, damals hatte ein KVB-Fahrschein drei
Felder zum Entwerten: Fahrtantritt, 1. Umsteigen und (auf der Rueckseite)
2. Umsteigen. Und man musste wirklich nach jedem Umsteigen neu entwerten.

Jedenfalls haben sie sich wirklich alle Muehe gegeben, mir mit
Haenden und Fuessen klarzumachen, dass man mit der Karte nicht, wie ich
ihnen in wortreichem Franzoesisch immerhin begreiflich gemacht hatte,
einmal, zweimal und - andere Seite - dreimal fahren kann, sondern halt nur
einmal fahren und dabei zweimal UMSTEIGEN....

Die Belgier, die bis Westhoven mit im Wagen waren, haben sich vor Lachen
fast in die Hose gemacht. :)))

Ralf

Ralf R. Radermacher - DL9KCG
Koeln (Cologne), Germany

Ralf's Cologne Tram Page: http://www.netcologne.de/~nc-radermra


Wolfgang Broeker

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Jan Borchers schrub am Tue, 23 Feb 1999 22:01:31 +0100:

> die Flughafen S-Bahn wird etwa an der Verzweigung U-/S-Bahn nördlich
> des Bf Ohlsdorf in Richtung Flughafen abgesenkt und verschwindet kurz
> vor der Hst Klein Borstel im Tunnel.
> [...]

Im Abendblatt stand dann noch etwas von 35 Mio. DM, die im
Flughafengebäude (Terminal 4?) bereits verbaut seien. Mir
kommt diese Summe sehr hoch vor. Ist der S-Bahnhof im
Rohbau etwa schon fertig?

Gruß - Wolfgang

--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Wed, 24 Feb 1999 09:01 +0100 ***

Jan Borchers

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Lars Haenisch schrieb:

>
> >Lediglich wird im Rahmen des
> >Flughafen-S-Bahnbaus das geplante ESTW realisiert, was im Endausbau die
> >elektromechanischen Stellwerke ersetzen wird.
>
> Auch auf der S1-West?
>
Dort sind die Stellwerke abgängig, das Problem wird wohl gleichzeitig
gelöst werden, allerdings nicht mit diesem Projekt verbunden.

Für Bahrenfeld und Othmarschen befindet sich die Anbindung an As bereits
in konkreter Planung, vsl. bis zum Jahre 2001 realisiert.

> >Das Betriebsprogramm sieht vor, die Flughafenzüge in Ohlsdorf zu flügeln
> >und dann mit einem Halbzug nach Flughafen bzw. Poppenbüttel zu fahren.
> >Desweiteren soll gleichzeitig die S11 bis min. Ohlsdorf einen 5min-Takt
> >erhalten und die S11 in den HVZ bis Poppenbüttel verkehren.
>
> Moment: S11 alle _5_ Min.? Nicht alle 10 Min. und zusammen mit der
> S1 alle 5 Min.? Soll die S11 auch in der NVZ verkehren? (Verstaerkung
> des Zugangebots suedlich Ohlsdorf war ja wohl auch eine
> GAL-Forderung).
>

Sorry, war wischiwaschi... Natürlich S1/S11 zusammen tagsüber alle 5
min... Die S11 wird dann ergo ca. 6-19 Uhr durchgehend fahren.

Viele Grüße

Jan Borchers

Jan Borchers

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Wolfgang Broeker schrieb:

>
> > die Flughafen S-Bahn wird etwa an der Verzweigung U-/S-Bahn nördlich
> > des Bf Ohlsdorf in Richtung Flughafen abgesenkt und verschwindet kurz
> > vor der Hst Klein Borstel im Tunnel.
> > [...]
>
> Im Abendblatt stand dann noch etwas von 35 Mio. DM, die im
> Flughafengebäude (Terminal 4?) bereits verbaut seien. Mir
> kommt diese Summe sehr hoch vor. Ist der S-Bahnhof im
> Rohbau etwa schon fertig?
>
Jo, die gesamte Bahnhofsanlage dort ist Rohbau bereits fertig. Doch die
Gerüchte, daß dort bereits ein geschmückter Tf mit dem Eröffnungszug auf
Zp9 wartet, entbehren aus gesicherter Quelle jeder Grundlage... ;-)

Viele Grüße

Jan Borchers

Jan Borchers

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Robert Weemeyer schrieb:
Exakt erkannt! :-) Sowas altmodisches ;-) haben wir hier nicht.

Viele Grüße

Jan Borchers

Lars Haenisch

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
On Wed, 24 Feb 1999 10:30:21 +0100, Wolfgang Broeker
<wolf...@broeker.com> wrote:

>Im Abendblatt stand dann noch etwas von 35 Mio. DM, die im
>Flughafengebäude (Terminal 4?) bereits verbaut seien. Mir
>kommt diese Summe sehr hoch vor. Ist der S-Bahnhof im
>Rohbau etwa schon fertig?

Jupp, zumindest zur Haelfte, wie in der Welt HH stand.

Lars Haenisch

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
On 24 Feb 1999 08:23:31 GMT, "Robert Weemeyer" <uzs...@uni-bonn.de>
wrote:

>> >was ist ein Entwerter?
>>
>> Etwas, was es in Hamburg nicht gibt.
>
>Nanu, wie funktioniert das denn in Hamburg? Geben die Automaten
>da nur bereits entwertete Fahrscheine aus?

Ja -- Fahrkarten zum sofortigen Fahrtantritt.

>Gibt es keine Mehrfahrten- oder Streifenkarte?
Nein -- leider.

>Kann man keine Fahrkarten auf Vorrat im Vorverkauf kaufen?
Nein -- leider.

An Bushaltestellen gibt es hauptsaechlich nur im Zentrum Automaten,
ansonsten muss man beim Fahrer loesen. Fahrzeitsparend ist dies nicht
gerade. Wenigstens ist in HH der Anteil der Zeitkarteninhaber recht
hoch und die Tageskarte nach 9:00 Uhr guenstiger als 2 Einzelfahrten,
sonst waere es noch schlimmer.

Ralf R. Radermacher

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Am 23.02.1999 schrieb M...@warp-in.fido.de (Michael Muetterlein)
zu: digitale Stationsansage (was: "Die Fahrkarten, bitte!")


> apropos Koeln... kann es sein, dass die KVB die gleichen digitalen
> Stationsansage-Module verwenden wie neuerdings das Frankfurter
> Busunternehmen ALPINA in den Den Oudsten Bussen ?

Was allerdings hoechst erstaunlich waere. Die Dame ist naemlich nicht etwa
hauptberufliche Sprecherin sondern bei der KVB beschaeftigt, dortselbst in
der Betriebsleitstelle taetig und desoefteren in den Zuegen auch ueber den
normalen Betriebsfunk zu hoeren.

Gruss,

Hans Mueller

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
On Wed, 24 Feb 1999, Jan Borchers wrote:

> Robert Weemeyer schrieb:

> > Nanu, wie funktioniert das denn in Hamburg? Geben die Automaten

> > da nur bereits entwertete Fahrscheine aus? Gibt es keine Mehr-
> > fahrten- oder Streifenkarte? Kann man keine Fahrkarten auf Vor-
> > rat im Vorverkauf kaufen?
> >
> Exakt erkannt! :-) Sowas altmodisches ;-) haben wir hier nicht.

Endlich kann auch Frankfurt mal mit Hamburg mithalten ;-) Streifenkarten
(*iirc* damals meist "Kärtsche" genannt) gibt es hier seit einer kleinen
Ewigkeit nicht mehr. In Wien habe ich wieder gemerkt, wie praktisch der
Vorverkauf ist.

Mit Gruss, Hans

--
URL: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~hmvff/

Lars Haenisch

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
On Wed, 24 Feb 1999 11:03:51 +0100, Jan.Bo...@t-online.de (Jan
Borchers) wrote:

>Sorry, war wischiwaschi... Natürlich S1/S11 zusammen tagsüber alle 5
>min... Die S11 wird dann ergo ca. 6-19 Uhr durchgehend fahren.

Dann verstehe ich allerdings nicht, wieso man sich die Muehe des
Fluegelns der S1 macht.

Spontan wuerde ich vorschlagen:

HVZ S1 Pop -- Wedel, S11 Fh -- Blankenese
NVZ S1 Pop - Wedel. S11 Fh -- Stz oder AA
nach 19:00 / SVZ S1 Pop / Fh -- Wedel (also nur dann fluegeln)

B. Meinert

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to

Ralf R. Radermacher schrieb in Nachricht <202q8MD...@bigfoot.com>...

>Irgendwann in den fruehen 70ern haben sie mich mal laufenlassen, nachdem
>sie von Deutz bis Porz Markt vergebens versucht hatten, mir zu erklaeren,
>was 'Umsteigen' ist.
>
Da fällt mir wieder ein, daß ich auch mal nach einem
Umzug hier nach Köln "grau" gefahren bin.

Vor einer Fahrt nach Leverkusen (Nachbarort) hatte
ich mich mit reichlich Hartgeld für den Automaten
eingedeckt, und um die ganzen Münzen möglichst
schnell loszuwerden, habe ich auf der Hinfahrt zwei
Karten gezogen. Eine dann sofort abgestempelt,
die anderer bei der Rückfahrt.

Böse Falle, was ich damals noch nicht wußte:
Einzelfahrkarten im Vorverkauf z. B. vom Schalter
müssen entwertet werden, die aus dem Automaten
im Fahrzeug tragen bereits die Daten- von einem
Nadeldrucker aufgebracht und häufig kaum zu er-
kennen.

So hatte ich die Hinfahrt doppelt bezahlt, die Rück-
fahrt gar nicht. Wäre eine Kontrolle gekommen,
wären wohl 60.- fällig gewesen.

Die KVB -und andere Verkehrsunternehmen-
machen so etwas sicherlich nicht absichtlich, das
Ergebnis ist jedoch häufig das selbe. :-(

Barbara

Jan Borchers

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Lars Haenisch schrieb:

>
> Dann verstehe ich allerdings nicht, wieso man sich die Muehe des
> Fluegelns der S1 macht.
>
> Spontan wuerde ich vorschlagen:
>
> HVZ S1 Pop -- Wedel, S11 Fh -- Blankenese
> NVZ S1 Pop - Wedel. S11 Fh -- Stz oder AA
> nach 19:00 / SVZ S1 Pop / Fh -- Wedel (also nur dann fluegeln)
>

a) ist die Fahrplanplanung derzeit seitens der Politik so gewollt
b) soll die S11 in der HVZ nach Poppenbüttel durchgebunden werden
c) würde es die Fahrgäste verwirren, wenn mal die S1 mal die S11 nach
Flughafen fährt.
d) Kommt Zeit kommt Rat... ;-)

Nach so vielen Bekenntnissen der hiesigen Politik glaube ich an den
*Bau* der S-Bahn erst nach Unterzeichnen der Verträge.

Erinnerung: Bausenator Wagner hat bereits den ersten Spatenstich des
Flughafen-S-Bahn-Baus gemacht. Er vergaß damals, daß man nur den Bahnhof
baute... Er redete von der gesamten S-Bahn bis Ohlsdorf, deren Bau nun
beginne.

Viele Grüße

Jan Borchers

Thomas Reich

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Sven Herzfeld <herz...@maschsee.han.de> wrote:
> TramBaer <tram...@aol.com> schrieb:

>> ACHTUNG, FAHRSCHEINKONTROLLE, KOMMEN SIE EINZELN UND MIT ERHOBENEN FAHRSCHEINEN
>> RAUS !!!! ;-))

> Iiich Tartarrusski! Niex verstehen "Fahrschein"!

Wenn wir hier schon Seyfried zitieren:

[Bild von Mensch am Pranger auf U-Bahnsteig, Aufschrift: "Ich musste ja
unbedingt schwarzfahren."]

--
****************************Thomas Reich*******************************
thre...@stud.uni-sb.de Standard-disclaim-lall:
thr...@jurix.jura.uni-sb.de Alles Meins!! Auch die Meinung!
http://jurix.jura.uni-sb.de/~threich irc: tomtulpe
***********************************************************************

Lars Haenisch

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
On Wed, 24 Feb 1999 14:52:53 +0100, Jan.Bo...@t-online.de (Jan
Borchers) wrote:

>d) Kommt Zeit kommt Rat... ;-)

Jo, spaetestens, wenn man die Bahn tatsaechlich gebaut hat
und nach 2 Wochen Betrieb feststellt, dass fluegeln besonders
in der HVZ auf der S1 nicht so toll kommt. +3 ist da ja Standard
(und wegen des eingelisigen Abschnitts Wedel -- Blankenese
nicht abzubauen). Und wenn sich die Fluegel nicht finden
==> Viel Spas ...

Wie schnell man Fahrplaene wieder aendern kann, zeigt das
Berliner Beispiel S26.

B. Meinert

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to

Robert Weemeyer schrieb in Nachricht <7avjfd$gnm$4...@fu-berlin.de>...
zu

> (...)

15 Lese-Min. später...

>Hat zufaellig jemand die E-mail-Adresse der Regionalbahn
>Rheinland GmbH

Wäre das nicht eher was für Düsseldorf?

>Entschuldigung fuer die Laenge dieser Nachricht!

Nein, im Gegenteil, gut gemacht!

Ich hatte ja schon an anderer Stelle geschrieben, wie
ich es -frisch hierhergezogen- geschafft hatte, zwar
die richtigen Fahrkarten zum richtigen Fahrpreis ge-
kauft und sie auch entwertet zu haben, aber trotzdem
"grau" gefahren zu sein.

Bei den in der Presse angekündigten Schwerpunkt-
kontrollen wird so manch einer auffallen, der ohne
Vorsatz und ohne selbst einen finanziellen Vorteil zu
haben -vielleicht sogar mit einer zu teuren Karte- als
"Graufahrer" unterwegs ist.

Wen wundert es da auch noch, daß bei der DB und
gerade nach Neuordnungen so mancher Kontrolleur
auf den Strecken durch VRS- oder VRR-Gebiet
zweifelnd auf das Kärtchen schaut, und es dann
doch -immer noch mit Zweifeln im Gesicht, ob nun
er oder der Fahrgast die Tarife nicht durchschaut
hat- an den Fahrgast zurückgibt und weitergeht.

Wehe dem New Yorker oder Pariser (selbst wenn
er fließend deutsch sprechen würde!), der da von
'seinem' System ausgeht und hier kein Taxi nimmt.

:-(

Barbara, Köln

Thorsten Büker

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Gut, daß ich in Köln geboren bin ;-)
Denn unser System versteht wirklich kein Ortsfremder.

Nein, im Ernst - es gibt neue Automaten (z.B. Köln-Deutz). Daneben hängt
eine zusätzliche Bedienungsanleitung.
Als ich am Sonntag davorstand, bewunderte ich das Display: Ein kleiner
Monitor, dessen Startbildschirm mit Award-Bios den Bootvorgang nach einem
"Keyboad-Error" abgebrochen hatte. Vielleicht kann man die Geräte ja zur
Steuerung der Pendolino-Neigetechnik verwenden ;-)

Gruss,
Thorsten
http://www.netcologne.de/~nc-buekerth


Marc Haber

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Jan.Bo...@t-online.de (Jan Borchers) wrote:
>Jo, die gesamte Bahnhofsanlage dort ist Rohbau bereits fertig. Doch die
>Gerüchte, daß dort bereits ein geschmückter Tf mit dem Eröffnungszug auf
>Zp9 wartet, entbehren aus gesicherter Quelle jeder Grundlage... ;-)

Ein geschmückter Tf? Wie sieht denn die Gala-Uniform^wDienstkleidung
für Tfs der S-Bahn Hamburg aus? Erik?

Marc Haber

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
"Robert Weemeyer" <uzs...@uni-bonn.de> wrote:
>Nanu, wie funktioniert das denn in Hamburg? Geben die Automaten
>da nur bereits entwertete Fahrscheine aus? Gibt es keine Mehr-
>fahrten- oder Streifenkarte? Kann man keine Fahrkarten auf Vor-
>rat im Vorverkauf kaufen?

Ja, nein, nein.

Karsten Bach

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
B. Meinert schrieb:

> Barbara,
>
> aus der Dom- u. U-Bahnstadt Köln
>
> (KVB innovativ: Als Kundendienst werden Kölner
> U-Bahn-Strecken an einigen Stellen oberirdisch
> in der Straßenmitte weitergeführt, das dient der
> Kundenbequemlichkeit!)

Und genau deshalb ist Köln keine U-Bahnstadt! Die Wagen der KVB, die zum
Teil auch unterirdisch verlaufen, sind in erster Linie Straßenbahnwagen.
Die Möglichkeit, die Wagen als "richtige" U-Bahn zu benutzen wird nur
seltenst genutzt. In den U-Bahn Stationen sind zu 90 % niedrige
Bahnsteige, die ein Herunterklappen der Treppen an den Ausstiegen
notwendig machen und den Fahrgästen so einen Zeitverlust pro Station von
etwa 8 sec. bescheren.
Im übrigen halte ich es für überhaupt nicht innovativ, z.B. die
ungeraden Bahnen (Ringbahnen) ab Zülpicher Platz Richtung Süden
oberirdisch verlaufen zu lassen, schließlich ist der Ring eine der
vielbefahrendsten Straßen und die Bahnen müssen viel zu oft anhalten,
weil linksabbiegende Autos "grün" haben. Außerdem fahren die Bahnen
oberirdisch deutlich langsamer, als es unterirdisch möglich wäre.
Ich halte das nicht für besonders "kundenbequem".

Bis denn
Karsten

aus der Domstadt Köln

--
"Fleiß ist die Wurzel aller Häßlichkeit" (Oscar Wilde)

Kai Borgolte

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Robert Weemeyer schrieb:

>Kai Borgolte wuerde sicherlich noch mehr einfallen als mir ...

Deine Beschreibung ist hervorragend, habe nichts hinzuzufuegen ;-)

>Hat zufaellig jemand die E-mail-Adresse der Regionalbahn
>Rheinland GmbH?

An ran-rh...@bku.db.de und inf...@vrsinfo.de verschickt:

|Sehr geehrte Damen und Herren,
|
|in der Newsgroup de.etc.bahn.stadtverkehr gab es einen aeusserst
|treffenden Artikel zu den VRS-Fahrkartenautomaten der DB, den ich
|Ihnen gerne zur Kenntnisnahme bringen moechte. Die chaotischen
|Tarifbestimmungen und die beschriebenen Automaten sind seit inzwischen
|fast zwoelf Jahren ein Aergernis. Bitte setzen Sie sich fuer spuerbare
|Verbesserungen ein.
|
|PS: Laut DPT I § 9 Fahrausweise, (2) erlischt der Anspruch auf Ausgabe
|eines Fahrausweises fuenf Minuten vor Abfahrt des Zuges. Ich moechte
|darauf hinweisen, dass eine Benutzung dieser Automaten fuer nicht mit
|Tarifwissenschaften Befasste in fuenf Minuten unmoeglich ist.
|
|Mit freundlichen Gruessen
--
Kai Borgolte, Bonn

Ingolf

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Karsten Bach <a296...@smail.rrz.uni-koeln.de> wrote:
>B. Meinert schrieb:>
>> Barbara,
>>
>> aus der Dom- u. U-Bahnstadt Köln
>>
>> (KVB innovativ: Als Kundendienst werden Kölner
>> U-Bahn-Strecken an einigen Stellen oberirdisch
>> in der Straßenmitte weitergeführt, das dient der
>> Kundenbequemlichkeit!)
>
>Und genau deshalb ist Köln keine U-Bahnstadt! Die Wagen der KVB, die zum
>Teil auch unterirdisch verlaufen, sind in erster Linie Straßenbahnwagen.
>Die Möglichkeit, die Wagen als "richtige" U-Bahn zu benutzen wird nur
>seltenst genutzt. In den U-Bahn Stationen sind zu 90 iedrige

>Bahnsteige, die ein Herunterklappen der Treppen an den Ausstiegen
>notwendig machen und den Fahrgästen so einen Zeitverlust pro Station von
>etwa 8 sec. bescheren.
>Im übrigen halte ich es für überhaupt nicht innovativ, z.B. die
>ungeraden Bahnen (Ringbahnen) ab Zülpicher Platz Richtung Süden
>oberirdisch verlaufen zu lassen, schließlich ist der Ring eine der
>vielbefahrendsten Straßen und die Bahnen müssen viel zu oft anhalten,
>weil linksabbiegende Autos "grün" haben. Außerdem fahren die Bahnen
>oberirdisch deutlich langsamer, als es unterirdisch möglich wäre.
stehen aber im unterirdischen Nord-Süd-Tunnel mangels sinnvoller Alternativen im
Stau

>Ich halte das nicht für besonders "kundenbequem".

Irgendwo habe ich mal gelesen, daß in den Zeiten vor dem Tunnelbau in Köln die
Straßenbahnen von der Gesamtreisezeit schneller durch die Innenstadt gekommen
sind als heute. Auch sollen damals die Taktfolgen für die einzelnen Linien
dichter gewesen sein als der heutige 10-Minuten-Takt.

Da man somit wohl auch in Köln Milliarden in unterirdische Strecken verbuddelt
hat (wobei ich jetzt nicht jeden U-Bahn-Abschnitt in Köln gleich pauschal in
Frage stellen möchte) fehlen bis heute die Finazmittel,um z.T. dichtbesiedelte
Außenbezirke an das Schienennnetz anzubinden (z.B. Weiden, Mengenich,
Südringschluß von Sülz zu Rheinufer,...).

Ich hoffe, daß zumindest jetzt einige dieser oberirdischen Strecken gebaut
werden, bevor man wieder teure Innenstadttunnel realisiert.(Über Informationen
wäre ich froh!)

Viele Grüße

Ingolf (habe zwei Jahre in der Nähe von Köln verbracht)


_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de


Thomas Heier

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
B. Meinert <barb...@metronet.de> wrote:

> im Fahrzeug- hängt ein kleiner Kasten mit
> Schlitz ('Entwerter'), Fahrkarte vor Fahrtbeginn
> dort reinstecken, Karte bekommt Stempel mit
> Datum+Uhrzeit+Abfahrzone und ist 'entwertet'. :-)

Hallo Barbara,

das verstehe ich nicht. Warum soll eine Karte bei Fahrtenbeginn
entwertet werden? Dann ist sie doch wertlos! Also Schwarzfahren nach
Vorschrift??? Zumindest im HVV darf man mit entwerteten (abgelaufenen)
Karten nicht mehr fahren.

Bye

--
Fahrrad: 0171 - 406 99 33, Arbeitszimmer: 040 - 830 18 052
Computer: Thomas Heier @hh2.maus.de oder Thomas...@on-line.de
Keine Homepage, aber viele ST und B5-Bilder auf der Festplatte...

Dennis Kranz

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hoi !

barb...@metronet.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
barb...@metronet.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> ... und sorgt so dafür, daß die Entwerter kurzzeitig
> abgeschaltet wurden (zu meiner Kinderzeit noch nur
> zu erkennen an dem Metallstift in der Entwerter-
> öffnung).

Ist glaube ich auch heute noch so.

> steig vorsorglich warten (Straßenbahn bleibt so-
> lange stehen, es wurde nochmal gesagt, die Ver-
> spätungen seien egal).

Das ist eine Unverschämtheit gegenüber den ehrlichen Fahrgästen.


Doei ! --------
| GOES |
Dennis --------
||
e-Mail: ||
DEN...@FUNLINE.GUN.DE || http://members.aol.com/DennisXXXX
DEN...@DENNIS.WMB.DE || of /fahrplaene
||
ICQ: 8093515 || PGP-Request: betref "##"
-------------------------------------------------------------------------
Zum Schutze der Umwelt
Te het mileubescherming

Dennis Kranz

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hoi !

Marc.Hab...@gmx.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
Marc.Hab...@gmx.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> >was ist ein Entwerter?
> Etwas, was es in Hamburg nicht gibt.

Wie läuft das denn dann in HH ?

Dennis Kranz

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hoi !

Jan.Bo...@t-online.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
Jan.Bo...@t-online.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> Die auftretenden Verspätungen sind da, aber nicht mehr als 2 Minuten, es
> kommt aber vor, daß Fahrgäste über diese vom Betrieb herbeigeführten
> Verspätungen erbost sind, aber diese sollten auch die andere Seite
> sehen, was damit *für* eine attraktive U-Bahn getan wird =>
> Schwarzfahrerquoten drücken, Problemgruppen beeinflussen, subjektives
> sicherheisgefühl erhöhen.

Hmmm,Ein- und Ausgangskontrolle halte ich für praktikabler.
So wird es gelegentlich an größeren Bahnhöfen in den Niederlanden gemacht.

Dennis Kranz

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hoi !

uzs...@uni-bonn.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
uzs...@uni-bonn.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> entwertet). Hier im VRS befindet der Entwerter sich im Fahr-
> zeug. Ausnahme ist die DB, bei der Entwerter an den Automaten
> oder den Bahnsteigzugaengen stehen.

VRR: Ebenso,aber beim Produkt U-Bahn und Schwebebahn wie bei DB.


Doei ! ||____________ Tot het volgende briefje
||| |
Dennis ||| Goes | PGP-Request: betref "##"
|||__________|
|| ICQ: 8093515
||
___Z_________ __________________________ ____________________________
| o o | | DEN...@FUNLINE.GUN.DE | | http://members.aol.com/ |
| NS N.V. |-| DEN...@DENNIS.WMB.DE |-| DennisXXXX of fahrplaene |
°-o=o---o=o-° °-o=o------o==o------o=o-° °-o=o----o=o----o=o----o=o-°
=========================================================================
Pentium 75,1.6 GB Festplatte / Haarde schijf,(nog/noch) 8 MB RAM,Streamer,
Ethernet,Modem,CD-ROM,Soundkarte / Soundkaart und noch einen / en nog een 286

Dennis Kranz

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hoi !

uzs...@uni-bonn.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
uzs...@uni-bonn.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> Entschuldigung fuer die Laenge dieser Nachricht!

Och,war ganz lustig oder besser gesagt informativ :-)
Ich mußte auf jeden Fall mehrmals lachen,aber das wird mir bestimmt
vergehen,falls ich am Automaten im VRS einen DB-Fahrschein lösen will.

Dennis Kranz

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hoi !

barb...@metronet.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
barb...@metronet.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> dort reinstecken, Karte bekommt Stempel mit
> Datum+Uhrzeit+Abfahrzone und ist 'entwertet'. :-)

Na,die Entwerternummer und der Eigentümer des Entwerters kommen auch noch
dazu :-) und im VRR noch die Zahlgrenze und statt der Abfahrtzone die Wabe.
Und bei stationären Entwertern noch ein Kürzel des Bahnhofes statt der
Zahlgrenze.
Die Waben/VRS-Zonen in Langenfeld,Solingen,Dormagen und so sind übrigens
identisch,haben also die gleiche Nummer.

Dennis Kranz

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Hoi !

ral...@bigfoot.com quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
ral...@bigfoot.com pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:

> einmal, zweimal und - andere Seite - dreimal fahren kann, sondern halt nur
> einmal fahren und dabei zweimal UMSTEIGEN....

Warum war das wohl so ?

Robert Weemeyer

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Kai Borgolte <Kai.Bo...@home.ivm.de> schrieb:

> |PS: Laut DPT I § 9 Fahrausweise, (2) erlischt der Anspruch auf Ausgabe
> |eines Fahrausweises fuenf Minuten vor Abfahrt des Zuges. Ich moechte
> |darauf hinweisen, dass eine Benutzung dieser Automaten fuer nicht mit
> |Tarifwissenschaften Befasste in fuenf Minuten unmoeglich ist.

Steht das nicht sogar in § 9 Abs. 2 EVO?

Aber eine andere Frage: Was bedeutet die Regelung, dass der An-
spruch auf Ausgabe eines Fahrausweises 5 Minuten vor Abfahrt er-
lischt, praktisch?

Falls Du uebrigens Reaktionen auf Deine E-mail bekommen solltest,
wuerden sie mich (und vielleicht auch die Newsgroupteilnehmer)
sehr interessieren.

Robert Weemeyer, Bonn

Robert Weemeyer

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Karsten Bach <a296...@smail.rrz.uni-koeln.de> schrieb in
de.etc.bahn.stadtverkehr:

> Im übrigen halte ich es für überhaupt nicht innovativ, z.B. die
> ungeraden Bahnen (Ringbahnen) ab Zülpicher Platz Richtung Süden
> oberirdisch verlaufen zu lassen, schließlich ist der Ring eine der
> vielbefahrendsten Straßen und die Bahnen müssen viel zu oft anhalten,
> weil linksabbiegende Autos "grün" haben.

Aus meiner beschraenkten Erfahrung mit dem Koelner Strassenbahn-
netz* habe ich den Eindruck, dass die Ampelvorrangschaltungen
dort wesentlich schlechter sind als zum Beispiel in Bonn.

Robert Weemeyer, Bonn

*) vor allem Linien 7 und 9 zwischen Neumarkt und Weyertal
sowie 1 und 2 zwischen Neumarkt und Universitaetsstrasse


Robert Weemeyer

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Thomas Heier <thomas...@on-line.de> schrieb:

> Warum soll eine Karte bei Fahrtenbeginn
> entwertet werden? Dann ist sie doch wertlos! Also Schwarzfahren nach
> Vorschrift??? Zumindest im HVV darf man mit entwerteten (abgelaufenen)
> Karten nicht mehr fahren.

Ihr in Hamburg lebt anscheinend in einer ganz anderen Welt. :-)

Aber ernsthaft: "Entwerten" ist kein besonders passender Ausdruck,
"stempeln" passt an und fuer sich besser. Also: Der Verbundfahr-
schein muss bei Fahrtbeginn gestempelt = "entwertet" werden, wenn
sie nicht bereits anderweitig "entwertet" ist, zum Beispiel durch
den Aufdruck des Automaten bei Einzelfahrscheinen. (Hier passt
wiederum das Wort "gestempelt" nicht.)

Hingegen faehrt man schwarz, wenn man keinen entwerteten Fahr-
schein hat.

Man beachte den Unterschied: "Entwertet" ist nicht "wertlos" ...

Robert Weemeyer, Bonn (VRS)

Michael Platen

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Robert Weemeyer wrote:
>
> Aus meiner beschraenkten Erfahrung mit dem Koelner Strassenbahn-
> netz* habe ich den Eindruck, dass die Ampelvorrangschaltungen
> dort wesentlich schlechter sind als zum Beispiel in Bonn.
>
> *) vor allem Linien 7 und 9 zwischen Neumarkt und Weyertal
> sowie 1 und 2 zwischen Neumarkt und Universitaetsstrasse

Moin zusammen,

die Lösung ist einfach: da gibt´s keine Vorrangschaltung. Absoluter
Höhepunkt imo ist allerdings der Abzweig der Linie 12 an der
Eifelstraße. Bahnen der Linie 12 aus Zollstock warten schonmal mehrere
Minuten bis sie in Richtung Barbarossaplatz einbiegen können. SChlüsseln
hilft selten, was gelegentlich Fahrer veranlasst, bei Straßengrün
vorsichtig loszufahren.

Viele Grüße

Michael Platen

--
Homepage: http://www.netcologne.de/~nc-platenmi
und: http://www.pantherfan.purespace.de (mit Werbung)
Infos über die Düsseldorf Panther (American Football)
und Diverses zum Thema Bahn und Co.

Thomas Heier

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Robert Weemeyer <uzs...@uni-bonn.de> wrote:

> Hingegen faehrt man schwarz, wenn man keinen entwerteten Fahr-
> schein hat.
>
> Man beachte den Unterschied: "Entwertet" ist nicht "wertlos" ...

Hallo Robert,

ich sag´s ja immer wieder: In Süddeutschland spinnen sie alle... ;-))

(Süddeutschland: Alles südlich der Elbe, also ab HH-Harburg.)

Jost Krueger

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Robert Weemeyer wrote:

> Entschuldigung fuer die Laenge dieser Nachricht!

Hallo Robert,

danke fuer diesen Beitrag! Vor kurzem fuhr ich einmal
Leverkusen-Duesseldorf und einmal Leverkusen-Koeln
und jeweils zurueck. Dabei habe ich jeweils mehrere
Minuten vor dem Automaten gestanden und mehrfach
zwischen dem erwaehnten Aushang und dem Automaten gewechselt.

Nach Duesseldorf habe ich dann als BC-Inhaber doch herausgefunden,
dass den DTP-Tarif am guenstigsten ist (da mit Ermaessigung)
und damit besser als der Uebergangstarif.

Nach Koeln habe ich nach einigen Suchen den Schalter aufgesucht und
eine Fahrkarte vom ersten Bahnhof ausserhalb des VRS (Langenberg-...)
nach Koeln geloest und so die die BC-Ermaessigung nutzen koennen.

Die Automaten, bzw. die Tarifbestimmungen, sind wirklich eine
Zumutung fuer die "Befoerderungsfaelle".

Schoenen Gruss
Jost

Ralf R. Radermacher

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Am 25.02.1999 schrieb mipl...@my-dejanews.com (Michael Platen)
zu: Re: Koeln/Bonn: Ampelwartezeiten

> Hoehepunkt imo ist allerdings der Abzweig der Linie 12 an der
> Eifelstrasse. Bahnen der Linie 12 aus Zollstock warten schonmal mehrere
> Minuten bis sie in Richtung Barbarossaplatz einbiegen koennen. SChluesseln
> hilft selten, was gelegentlich Fahrer veranlasst, bei Strassengruen
> vorsichtig loszufahren.

..mit besonderer Vorsicht nach STVO abgebogen, heisst das. ;)

So ist das halt in Koeln. Wollen'se Si*m*ns oder darfs was ordentliches
sein?

Ralf

Ralf R. Radermacher - DL9KCG
Koeln (Cologne), Germany

Ralf's Cologne Tram Page: http://www.netcologne.de/~nc-radermra


bet...@my-dejanews.com

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to

> |PS: Laut DPT I § 9 Fahrausweise, (2) erlischt der Anspruch auf Ausgabe
> |eines Fahrausweises fuenf Minuten vor Abfahrt des Zuges.

Heißt das, wenn ich 4 Minuten 59 Sekunden vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof
eine Fahrkarte kaufen will, kann man mich abweisen, und ich muß im Zug
teuerer lösen?

Gibt es eigentlich den DPT irgendwo im Volltext - idealerweise im Web?

Markus

--
Hinweis: Wegen des maßlosen Spammings - bald evtl. legalisiert -
wird die angegebene eMail-Adresse nicht gelesen.
Persönliche Post bitte an: betz ät iname dott com.

-----------== Posted via Deja News, The Discussion Network ==----------
http://www.dejanews.com/ Search, Read, Discuss, or Start Your Own

Gundolf Bollenbeck

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Ingolf <berg...@linux.zrz.tu-berlin.de> schrieb im Beitrag
<36d4...@netnews.web.de>...

| Da man somit wohl auch in Köln Milliarden in unterirdische Strecken
verbuddelt
| hat (wobei ich jetzt nicht jeden U-Bahn-Abschnitt in Köln gleich pauschal
in
| Frage stellen möchte) fehlen bis heute die Finazmittel,um z.T.
dichtbesiedelte
| Außenbezirke an das Schienennnetz anzubinden (z.B. Weiden, Mengenich,
| Südringschluß von Sülz zu Rheinufer,...).
|
| Ich hoffe, daß zumindest jetzt einige dieser oberirdischen Strecken
gebaut
| werden, bevor man wieder teure Innenstadttunnel realisiert.(Über
Informationen
| wäre ich froh!)

Hier die Informationen: (unter zuhilfenahme von Robert W's.
NRW-OEPNV-Bedarfsplan vom 9.10.1998)

Linie 3: Bocklemünd-Mengenich
An der derzeitigen Endstelle Bocklemünd wurde mit den Bauarbeiten zur
Verlängerung begonnen. Die neue Trasse der Venloer Straße wurde schon von
ihrem Baumbestand befreit.

Linie 1: Junkersdorf-Weiden
Durch Klagen von Anwohnern tut sich hier zunächst einmal nichts. Wenn das
erledigt ist kann man sofort loslegen.
Bensberg-Bensberg Zentrum (U-Bahn)
Hier laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Eröffnung Sommer 2000(? oder
schon füher? Weiß jemand genaueres?).

Linie 13: Sülzgürtel-Rhein
Außer Planungen hat sich da noch nichts getan.

U-Bahn: Breslauer Platz-Heumarkt-Severinstraße-Chlodwigplatz-Bonner Straße
Wird in zwei Bauabschnitten gebaut. (Keine Ahnung wo die Grenze der beiden
Abschnitte ist und wie man das betrieblich nutzen will?)

Linie 7/8 oder wie sie auch immer ab Juni heißen mag:
1999: Neubau einer Wendeanlage zwischen Porz Markt und Zündorf (evtl. am
Rosenhügel), es ist sogar von einer Abstellanlage wie am Stadion die Rede.
2000: Neubau einer Wendeanlage an der Universität (in der Kerpener Straße)

Linie 2/7 oder so:
In Frechen muß bis Juni auch noch so einiges gemacht werden, damit dort
Niederflurwagen (als Doppelzüge) fahren können.


Gundolf


B. Meinert

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to

Robert Weemeyer schrieb in Nachricht <7avjfd$gnm$4...@fu-berlin.de>...

>Kai


>Borgolte wuerde sicherlich noch mehr einfallen als mir ...


Barbara Meinert, Köln, ist noch etwas eingefallen: Es
gibt in Köln eine ganze Reihe Strecken, auf der die Fahr-
preise für Hin- und Rückfahrt unterschiedlich sind. Die
lokale Presse hat mal eine Liste gebracht, habe sie aber
leider nicht mehr.

War bei Fahrten in und aus dem VRS-Gebiet auch mal so,
ob dies heute noch der Fall ist, kann ich nicht sagen.

Barbara

Hans Mueller

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
On Wed, 24 Feb 1999, Thomas Heier wrote:

> B. Meinert <barb...@metronet.de> wrote:
>
> > im Fahrzeug- hängt ein kleiner Kasten mit
> > Schlitz ('Entwerter'), Fahrkarte vor Fahrtbeginn

> > dort reinstecken, Karte bekommt Stempel mit
> > Datum+Uhrzeit+Abfahrzone und ist 'entwertet'. :-)

> Hallo Barbara,
>
> das verstehe ich nicht. Warum soll eine Karte bei Fahrtenbeginn


> entwertet werden? Dann ist sie doch wertlos!

Da kann doch Barbara nix dafuer ;-) Die Dinger hiessen z.B. auch damals in
Frankfurt "Entwerter", obwohl ein _nicht_ gestempelter Fahrschein wertlos
war (Schwarzfahrer-Verdacht). Richtiger muesste es z.B. Gueltigmacher
statt Entwerter heissen.

Mit Gruss, Hans

--
URL: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~hmvff/


Ulf Kutzner

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Dennis Kranz wrote:

> > der (das ist kein Witz und auch nicht ausgedacht) Regiokarten fuer nicht
> > schulpflichtige Kinder ueber sechs Jahren gekauft werden koennen.
>
> Für ausländischer Kinder,die in Deutschland Urlaub machen ?

Für Kinder von Asylbewerbern?

Gruß, ULF
--
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________

Ulf Kutzner

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Robert Weemeyer wrote:
>
> Kai Borgolte <Kai.Bo...@home.ivm.de> schrieb:

>
> > |PS: Laut DPT I § 9 Fahrausweise, (2) erlischt der Anspruch auf Ausgabe
> > |eines Fahrausweises fuenf Minuten vor Abfahrt des Zuges. Ich moechte
> > |darauf hinweisen, dass eine Benutzung dieser Automaten fuer nicht mit
> > |Tarifwissenschaften Befasste in fuenf Minuten unmoeglich ist.
>
> Steht das nicht sogar in § 9 Abs. 2 EVO?
>
> Aber eine andere Frage: Was bedeutet die Regelung, dass der An-
> spruch auf Ausgabe eines Fahrausweises 5 Minuten vor Abfahrt er-
> lischt, praktisch?

Du mußt ggf. im Zug die Nachlösegebühr zahlen. Schätze,
Verbund(einzel)fahrkarten werden, von Sonderfällen wie
Großveranstaltungen abgesehen, kaum noch am Schalter abgegeben. Sinn der
Regelung mag auch sein, daß bei Ausgabe der Fahrkarte fünf Sekunden vor
Abfahrt die Stornoquote recht hoch sein dürfte.

Ulf Kutzner

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
bet...@my-dejanews.com wrote:
>
> > |PS: Laut DPT I § 9 Fahrausweise, (2) erlischt der Anspruch auf Ausgabe
> > |eines Fahrausweises fuenf Minuten vor Abfahrt des Zuges.
>
> Heißt das, wenn ich 4 Minuten 59 Sekunden vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof
> eine Fahrkarte kaufen will, kann man mich abweisen,

Ist mir schon passiert, der Meister wollte dann Schranken bedienen und
die Einfahrt stellen.

> und ich muß im Zug
> teuerer lösen?

Idealerweise soltest Du am Automaten anlösen. Wenn Du *beim Einsteigen*
den Schaffner ansprichst, ist er in der Regel kulant.

Thomas Reincke

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Karsten Bach schrieb:

> Im übrigen halte ich es für überhaupt nicht innovativ, z.B. die
> ungeraden Bahnen (Ringbahnen) ab Zülpicher Platz Richtung Süden
> oberirdisch verlaufen zu lassen, schließlich ist der Ring eine der
> vielbefahrendsten Straßen und die Bahnen müssen viel zu oft anhalten,

> weil linksabbiegende Autos "grün" haben. Außerdem fahren die Bahnen
> oberirdisch deutlich langsamer, als es unterirdisch möglich wäre.

> Ich halte das nicht für besonders "kundenbequem".

Eine Beschleunigung der Stadtbahn ist auch oberirdisch möglich; die
Kosten betragen weniger als ein zwanzigstel des Tunnelbaus! Es erfordert
allerdings Mut von den Politikern, den Autofahrern etwas auf den Fuß zu
treten.

Mit Schuld sind diejenigen Verkehrsplaner, die sich einzig und allein
hinter ihren Richtlinien vergraben und die Ampeln streng nach den
Richtlinien berechnen. Das geht alles schön nach sogenannten
Pkw-Einheiten. Ein Bus sind dann halt 1,7 Pkw-E und eine Straßenbahn
2,5-3 Pkw-E. Aber das Ziel einer Signalanlage ist es ja nicht, möglichst
viele Pkw-E durchzuschleusen, sondern möglichst viele Menschen. Und ein
Pkw ist halt nur mit 1,2 Personen besetzt, und in der Straßenbahn sitzen
(und stehen) 50 bis über 400 Personen.

Beim Tunnelbau gewinne ich für den Autoverkehr zwei neue Fahrspuren. Der
ÖPNV wird nicht mehr beschleunigt, als es bei entsprechendem Willen auch
an der Oberfläche möglich wäre. Die Kosten sind jedoch um den Faktor
1...3 höher wie an der Oberfläche. Die Wege zu den Haltestellen sind
länger, die Wege in den Haltestellen auch. Die effektiver Reisezeit im
ÖPNV verändert sich kaum. Vgl. hierzu:
http://www.fen.baynet.de/~ns118/reisez1.htm
Die Netzdichte der Straßenbahn wird nach dem Tunnelbau meist deutlich
reduziert. Vergleiche doch mal die Innenstadt-Netze von Köln oder gar
Dortmund mit Düsseldorf (ich weiss, diese Städte möchten nicht
verglichen werden, mache es aber trotzdem).

Übrigens: Allein für den ersten Bauabschnitt des Nord-Süd-Tunnels in
Köln sind 500 Millionen DM im ÖPNV-Bedarfsplan des Landes veranschlagt.
Das sind mehr Mittel als für die Zweckverbände Ruhr-Lippe, Münsterland,
Paderborn-Höxter, Westfalen-Süd und Niederrhein zusammen bekommen.
Und das unter dem Hintergrund, daß in Köln schon einige Milliarden
verbuddelt worden sind, die anderen in der Vergangenheit keine Förderung
für den SPNV/ Stadtbahn bekommen haben.

--
----------------------------------------------------------

Thomas Reincke

Post: Th. Reincke, Unterhainweg 14, 57072 Siegen
Phon: 0271-2383378
E-Mail: thomas....@wolnet.de
Homepage: http://www.wolnet.de/privat/thomas.reincke/

----------------------------------------------------------

Joerg Eichhorn

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Hans Mueller wrote:
>
> Da kann doch Barbara nix dafuer ;-) Die Dinger hiessen z.B. auch damals in
> Frankfurt "Entwerter", obwohl ein _nicht_ gestempelter Fahrschein wertlos
> war (Schwarzfahrer-Verdacht). Richtiger muesste es z.B. Gueltigmacher
> statt Entwerter heissen.

Ich denke der Ausdruck "Entwerter" ist schon richtig.
Solange der Fahrschein nicht gestempelt ist, hat er noch einen Wert: Man
kann ihn benutzen, um damit zu fahren. Er ist also das Geld noch wert,
das man fuer den Fahrschein gezahlt hat.
Wenn er abgestempelt ist, dann ist der Wert nicht mehr da. Das Geld
gehoert nun tatsaechlich der Verkehrsgesellschaft und man hat die Fahrt
gekauft.
Bei einer Kontrolle kann man nun anhand der aufgestempelten Daten auf
dem Fahrschein nachweisen, dass man tatsaechlich die Fahrt bezahlt hat.
Dies ist uebrigens nicht nur bei Fahrscheinen so. Auch bei Briefmarken
(_nicht_ die aus dem Automaten, die sind schon "entwertet") oder
Kinokarten (die alten, die noch beim Betreten des Kinos eingerissen
werden) gilt dasselbe Prinzip.

Gruss Joerg

--
Joerg Eichhorn mailto:joerg.e...@sdm.de
sd&m GmbH & Co. KG http://www.sdm.de
software design & management
Thomas-Dehler-Str. 27, 81737 Muenchen, Germany
Tel +49 89 63812-715 Fax -490

Ulf Kutzner

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Joerg Eichhorn wrote:
>
> Hans Mueller wrote:
> >
> > Da kann doch Barbara nix dafuer ;-) Die Dinger hiessen z.B. auch damals in
> > Frankfurt "Entwerter", obwohl ein _nicht_ gestempelter Fahrschein wertlos
> > war (Schwarzfahrer-Verdacht). Richtiger muesste es z.B. Gueltigmacher
> > statt Entwerter heissen.
>
> Ich denke der Ausdruck "Entwerter" ist schon richtig.
> Solange der Fahrschein nicht gestempelt ist, hat er noch einen Wert:

> Dies ist uebrigens nicht nur bei Fahrscheinen so. Auch bei Briefmarken


> (_nicht_ die aus dem Automaten, die sind schon "entwertet")

Darf man die nicht mehr auf den Brief kleben, weil sie schon gestempelt
sind?

Bodo Moeller

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
"Robert Weemeyer" <uzs...@uni-bonn.de>:
> Thomas Heier <thomas...@on-line.de>:

>> Warum soll eine Karte bei Fahrtenbeginn entwertet werden? [...]

> Ihr in Hamburg lebt anscheinend in einer ganz anderen Welt. :-)
> Aber ernsthaft: "Entwerten" ist kein besonders passender Ausdruck,
> "stempeln" passt an und fuer sich besser.

Oder "aktivieren" oder oder oder; "entwerten" ist eigentlich das
einzige Verb, dass völlig an der Sache vorbeigeht.

Michael Kauffmann

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Thomas Reincke wrote:
>
> Karsten Bach schrieb:


> Eine Beschleunigung der Stadtbahn ist auch oberirdisch möglich; die
> Kosten betragen weniger als ein zwanzigstel des Tunnelbaus!

> Beim Tunnelbau gewinne ich für den Autoverkehr zwei neue Fahrspuren. Der


> ÖPNV wird nicht mehr beschleunigt, als es bei entsprechendem Willen auch
> an der Oberfläche möglich wäre. Die Kosten sind jedoch um den Faktor
> 1...3 höher wie an der Oberfläche.

?

Michael Kauffmann

J. Bruchertseifer

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Thomas Heier wrote:

> (Süddeutschland: Alles südlich der Elbe, also ab HH-Harburg.)

;-)))

Der ist ja noch besser :-)
Fast so gut, wie alles nördlich vom Weißwurstäquator ist
Norddeutschland...

letztens habe ich zur Einordnung des RMV unter Süddeutschland
etwas angemerkt, da bekam ich als Antwort, alles was südlich
vom Main liegt gehört zum Süden....

SCNR.

Jörg.

Joerg Eichhorn

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Ulf Kutzner wrote:

>
> Joerg Eichhorn wrote:
>
> > Dies ist uebrigens nicht nur bei Fahrscheinen so. Auch bei Briefmarken
> > (_nicht_ die aus dem Automaten, die sind schon "entwertet")
>
> Darf man die nicht mehr auf den Brief kleben, weil sie schon gestempelt
> sind?
>

Oh, da hab' ich einen Fehler gemacht: Briefmarken aus dem Automaten sind
natuerlich noch _nicht_ entwertet. Es wird ja nur der Wert aufgedruckt.
Entwertet sind sie erst, wenn sie abgestempelt wurden, wie alle
Briefmarken.

Robert Weemeyer

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Michael Platen <mipl...@my-dejanews.com> schrieb:

> Robert Weemeyer wrote:
>
> > [...] Linien 7 und 9 zwischen Neumarkt und Weyertal


> > sowie 1 und 2 zwischen Neumarkt und Universitaetsstrasse
>

> [...] da gibt愀 keine Vorrangschaltung.

Wie bitte? Gilt das nur fuer die genannten Abschnitte oder
generell in Koeln?

Hier in Bonn sind die ganz wenigen Stellen ohne Vorrangschaltung
schon stadtbekannt.

Robert Weemeyer, Bonn

Friedrich Rosenbauer

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to

Und weil Muenchen Weltstadt ;-) ist, wird hier an den Aushaengen zur
Information ausl"andischer Fahrgaeste das unpassende "Entwerten" in
das noch unpassendere "cancel" und nicht etwa "validate" uebersetzt.

Friedrich
--
Dipl.-Ing. Friedrich Rosenbauer
Lehrstuhl fuer Elektrische Maschinen und Geraete
Technische Universitaet Muenchen, D-80290 Muenchen
http://www.ei.tum.de/~f.rosenbauer


B. Meinert

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to

J. Bruchertseifer schrieb in Nachricht <36D5679E...@gmx.net>...

>> (Süddeutschland: Alles südlich der Elbe, also ab HH-Harburg.)

>Fast so gut, wie alles nördlich vom Weißwurstäquator ist
>Norddeutschland...

>letztens habe ich zur Einordnung des RMV unter Süddeutschland
>etwas angemerkt, da bekam ich als Antwort, alles was südlich
>vom Main liegt gehört zum Süden....

Mir persönlich ist egal, wozu Köln nun gehört- Hauptsache,
wir haben eine U-Bahn :-)))

Barbara, Köln

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