Straßenbahn: wann wird eigentlich wie warum beschildert?
Dem Fahrgast kann es doch egal sein, ob es sich um eine
Überführung handelt, oder ob vorne "Werkstattfahrt" oder
"Fahrschule" steht, das Ergebnis bleibt für ihn gleich.
Wie ist das bei der Wiedereinfahrt ins Depot? Entscheidet
der Fahrer, auf welches Gleis er den Wagen stellt, und stellt
sich die Weichen selbst, oder kommt hier die Beschilderung
zum Tragen ("Pförtner" mit Fernglas? ;-) )?
MfG Barbara barb...@metronet.de
Bei uns: "Dienstfahrt" ohne Fahrgäste, "Sonderfahrt" mit
Fahrgästen (z.B. privat bestellte Fahrt, Traditionszug...).
"Fahrschule" könnte ich mir nur denken, daß nachfolgende
Fahrer damit rechnen, daß der Fahrschüler ggf. nicht perfekt
fährt, vorausgesetzt es wird ein normaler Wagen verwendet.
(Der echte Fahrschulwagen fällt schon von weitem auf.
Riesenschild "Achtung Bremsprobe" hinten dran.)
>Wie ist das bei der Wiedereinfahrt ins Depot? Entscheidet
>der Fahrer, auf welches Gleis er den Wagen stellt,
Es kommt darauf an, was während des Depotaufenthaltes
passieren soll. Züge, die nachts durchgesehen werden sollen,
kommen extra und möglichst nahe an die Werkstatt.
Ansonsten wird auf den Abstellgleisen nach Linien sortiert.
> und stellt sich die Weichen selbst
ja: am Tor aussteigen, auf einer Schalttafel Fahrweg einstellen,
einsteigen, an die gewünschte Stelle fahren. Bei großen
Betriebshöfen sollte das aber zentral gehen.
>MfG Barbara barb...@metronet.de
--
Grüße, Thomas
-------------
Thomas Wedekind,Camburger Str. 40, 07743 Jena
>Straßenbahn: wann wird eigentlich wie warum beschildert?
>
>Dem Fahrgast kann es doch egal sein, ob es sich um eine
>Überführung handelt, oder ob vorne "Werkstattfahrt" oder
>"Fahrschule" steht, das Ergebnis bleibt für ihn gleich.
"Fahrschule" mag evtl. fuer andere Verkehsteilnehmer und
wartende Fahrgaeste bei "Schein-Halten" an Haltestellen
sinnvoll sein. Ansonsten ist es sicherlich regional sehr
unterschiedlich.
In Hamburg wird seit ein paar Jahren meistens
"Leider keine Mitfahrt" geschildet -- allerdings nicht
auf Strassenbahnen. ;-(
Lars
--
Lars Haenisch * la...@fh-wedel.de * www.fh-wedel.de/~lars
KBS 101.1 und 10033 * Bf. AWL (AROE leider ohne PV)
Grüße
Barbara
Für Wien gilt, daß ein als "Sonderzug" mit ROTER Schrift signalisierter
Tramwaywagen keine auf einen Planzug wartenden Fahrgäste mitnehmen darf.
Diese Wagen bzw. Züge
dürfen meines Wissens auch von sogenannten "Werkstättenfahrern" (erkennt
man daran, daß die nie uniformiert sind, manchmal sind es zeitweilig bei
gekürzten Bezügen, z.B. nach Unfällen, strafversetzte Betriebsfahrer)
gefahren werden. Solche Fahrer haben keine Berechtigung, Fahrgäste zu
befördern. Auch bei defekten Wagen, unabhängig davon, wer sie fährt,
sollte die rote Sonderzugtafel in den Zielschildkasten bzw. zumindest
das schwarze Zielschild weggeklappt werden. Als dritte Variante gibt es
auch noch Sonderzüge auf Bestellung (Nostalgiezüge der Wiener Linien,
der Badner Bahn oder der zugelassenen privaten Vereine VEF und WTM,
jeweils mit eigenen Zügen), die aber, zumindest streng nach Vorschrift,
nur an vorher avisierten Haltestellen - soweit es keine roten
(Sicheheits-) Haltestellen sind - stehenbleiben und keine Fahrgäste
zusteigen lassen dürfen.
Fahrten aus der Remise werden mit dem entsprechenden Fahrziel
signalisiert, gekürzte Einziehfahrten mit dem SCHWARZ geschriebenen
Zielschield (oder Rollband) "Betriebsbahnhof X", als Zusatz eventuell
"Einziehfahrt". Solche Wagen können bis zur letzten Haltestelle vor der
Remiseneinfahrt von Fahrgästen benutzt werden, auch wenn die Route vom
Liniensignal abweicht. Viele Fahrer legen es aber darauf an, rasch in
den Stall zu kommen, und geben die Türen bei solchen Fahrten, wenn
überhaupt, nur extrem kurz frei.
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Michael Suda
Promenadegasse 11-13/1/5, 1170 Wien
michae...@blackbox.at (privat)
michae...@bka.gv.at (Büro)
michae...@magnet.at (WWW- & Usenet-Replies)
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> Straßenbahn: wann wird eigentlich wie warum beschildert?
>
> Dem Fahrgast kann es doch egal sein, ob es sich um eine
> Überführung handelt, oder ob vorne "Werkstattfahrt" oder
> "Fahrschule" steht, das Ergebnis bleibt für ihn gleich.
Im Prinzip ist es für einen wartenden Fahrgast sichwer interessant zu
wisse, warum dieser Wagen nicht hält bzw. nicht die Türen öffnet. Aber
bei manchen Betrieben artet das Ganze schon mehr zu einer
Desinformationskampagne aus. In Düsseldorf wundere ich mich z.B. am
Belsenplatz immer wieder über die Kreativität bei der Beschilderung der
zum Betriebshof Handweiser einrückenden, bis dorthin aber Fahrgäste
mitnehmenden Züge. Manche Fahrer stellen die Anzeigen extra für diese
Fahrt auf "Einsatzwagen", andere auf "Sonderfahrt", andere auf
"Dienstfahrt", wieder andere lassen einfach alles auf Normal und stellen
nur das Richtungsschild auf "Handweiser". System scheint es dabei keines
zu geben.
Joachim
>In Hamburg wird seit ein paar Jahren meistens
>"Leider keine Mitfahrt" geschildet -- allerdings nicht
>auf Strassenbahnen. ;-(
Wahlweise auch -je nach Jahreszeit:
Frohe Weihnachten
HHA [Hamburger Hochbahn, Anm.d.Red.] wünscht frohe Ostern
Neulich habe ich -sehr zu meiner Erheiterung- auf der Rodigallee einen
Bus gesehen, der die Aufschrift trug:
Ich fahr nach Hause
Sven
--
-- The light at the end of the tunnel is always the headlamp
-- of an oncoming train... One of Murphys Laws
----------------------------------------------------------------------
Wenn ich irgendwo regelmäßig eine Dienstfahrt sehe, versuche ich, die
Umwandlung in Regelfahrt zu erreichen, nicht jedoch bei Werkstatt- oder
Fahrschulfahrten.
Wenn allerdings jeden Morgen um 8:16 ein Wagen auf der Linie XX als
Werkstattfahrt geschildert wird, fühle ich mich veräppelt...
Gruß, ULF
--
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________
> Fahrten aus der Remise werden mit dem entsprechenden Fahrziel
> signalisiert, gekürzte Einziehfahrten mit dem SCHWARZ geschriebenen
> Zielschield (oder Rollband) "Betriebsbahnhof X", als Zusatz eventuell
> "Einziehfahrt". Solche Wagen können bis zur letzten Haltestelle vor der
> Remiseneinfahrt von Fahrgästen benutzt werden, auch wenn die Route vom
> Liniensignal abweicht. Viele Fahrer legen es aber darauf an, rasch in
> den Stall zu kommen, und geben die Türen bei solchen Fahrten, wenn
> überhaupt, nur extrem kurz frei.
Ein*rück*fahrten (bundesdeutscher Fachterminus) können in MZ ab letzer
regulärer Haltestelle (in der Regel Hbf) bis zum Depot von Fahrgästen
gennutzt werden (manchmal erfordert dies Diskussionen mit dem Fahrer,
der einen dann aber "aus Kulanz" doch mitnimmt), halten auf diesem
Streckenabschnitt jedoch nur zum Aussteigen.
Seit kurzem gilt dies auch für mindestens einen Bus eines
Subunternehmers, der nicht zum Straßenbahnamt einrückt.
>>In Hamburg wird seit ein paar Jahren meistens
>>"Leider keine Mitfahrt" geschildet -- allerdings nicht
>>auf Strassenbahnen. ;-(
>
>Wahlweise auch -je nach Jahreszeit:
>Frohe Weihnachten
>HHA [Hamburger Hochbahn, Anm.d.Red.] wünscht frohe Ostern
Jupp, wobei diese witzigen Schilderungen zuerst von der PVG
genutzt wurden.
>Neulich habe ich -sehr zu meiner Erheiterung- auf der Rodigallee einen
>Bus gesehen, der die Aufschrift trug:
>
>Ich fahr nach Hause
Der ist nicht schlecht -- kannte ich noch nicht.
Die HHA schildert auch "Ich mache Pause!"
Vielleicht sollten wir den Busbetrieben noch ein paar Vorschlaege
unterbreiten?
Vielleicht Einsetzfahrten mit "Guten morgen!",
Aussetzfahrten in der Nacht mit "Gute Nacht! Traeumen Sie suess!" oder
"Ich habe fertig!"
Es kann durchaus Sinn machen, wenn unterschiedliche Bezeichnungen benutzt
werden:
Werkstattfahrt oder Dienstfahrt: Fährt ohne Halt, man kann nicht zu-
steigen.
Sonderfahrt: Fährt ohne Halt, es können aber Fahrgäste in der Bahn sein,
die diese Sonderfahrt bestellt haben. Die Wartenden an der Haltestelle
brauchen sich dann nicht zu wundern, daß sie nichtmitkommen können.
Fahrschule: Hält an Haltestellen, Einsteigen ist aber nicht möglich, Die
Beschilderung ist auch ein Hinweis für andere Verkehrsteilnehmer.
Viele Grüße aus Hannover
Christoph Heuer
> Straßenbahn: wann wird eigentlich wie warum beschildert?
> Dem Fahrgast kann es doch egal sein, ob es sich um eine
> Überführung handelt, oder ob vorne "Werkstattfahrt" oder
> "Fahrschule" steht, das Ergebnis bleibt für ihn gleich.
Bei uns wird nur nach "Dienstwagen" und "Fahrschule" unterschieden.
Fahrschule finde ich als kleinen Hinweis noch ganz nett.
Im Endeffekt ist es aber egal, gerade auf Strecken, auf denen nur
eine Linie fährt, wollen die Leute ohnehin in alles einsteigen, was
so ähnlich wie eine Straßenbahn aussieht. Das kann sogar der
Schleifwagen sein.
> Wie ist das bei der Wiedereinfahrt ins Depot? Entscheidet
> der Fahrer, auf welches Gleis er den Wagen stellt, und stellt
> sich die Weichen selbst, oder kommt hier die Beschilderung
> zum Tragen ("Pförtner" mit Fernglas? ;-) )?
Bei der Einfahrt zum Betriebshof kann der Fahrer an einem Stellwerk
das Zielgleis per Tastendruck selbst auswählen. Ausgenommen ist wohl
Buchholz mit seiner Handvoll Gleise.
Sven
>Ein*rück*fahrten (bundesdeutscher Fachterminus) können in MZ ab letzer
>regulärer Haltestelle (in der Regel Hbf) bis zum Depot von Fahrgästen
>gennutzt werden (manchmal erfordert dies Diskussionen mit dem Fahrer,
In Berlin wird beispielsweise "Betriebshof Marzahn" geschildert und
bis dorthin ist der Zug im regulären Fahrgsteinsatz (meist mit
entsprechenden Ansagen während der Fahrt).
Gruß
Mathias m...@berlin.snafu.de http://www.snafu.de/~mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
> >In Hamburg wird seit ein paar Jahren meistens
> >"Leider keine Mitfahrt" geschildet -- allerdings nicht
> >auf Strassenbahnen. ;-(
>
> Wahlweise auch -je nach Jahreszeit:
> Frohe Weihnachten
> HHA [Hamburger Hochbahn, Anm.d.Red.] wünscht frohe Ostern
>
> Neulich habe ich -sehr zu meiner Erheiterung- auf der Rodigallee einen
> Bus gesehen, der die Aufschrift trug:
>
> Ich fahr nach Hause
Hier in Berlin war es mal eine Zeitlang "IN" (so um 1986 herum) auf den
allerersten ANAX-Anzeigen in Berlinerischer Schnoderigkeit
"NEE Betriebsfahrt" zu schildern. (NEE in den drei Feldern für die
Liniennummer).
Richtig kreative beispiele kenne ich sonst nur aus den USA, wo auch
gerne 'mal Sachen wie "Who cares", "Lost" oder "Nowhere" als Ziel
geschildert wird.
GRTNX,
Mike.
--
Michael Floyd Mehnert | Nervou...@earthling.net
Technical University Berlin | http://cs.tu-berlin.de/~mmehnert
***********************************************************************
"Any sufficiently advanced Technology is indistinguishable from Magic"
-Arthur C. Clarke
Bei "uns" erhält der Fahrer vor Einfahrt in den Betriebshof einen
IWS-Code, mit dem er dann automagisch auf den gewünschten Abstellplatz
geleitet wird.
Die Einrücker nehmen bis zur letzten Haltestelle vor dem Betriebshof
(das ist je nach Betriebshof und Einrückrichtung "Tullastraße",
"Hauptfriedhof" [eigentlich "Rintheimer Straße"], "Rheinhafen" und
"Ettlingen") regulär Fahrgäste mit. Allerdings ist es bei einigen
Einrückfahrten nur mit Kenntnis der Dienstpläne möglich, den genauen
Fahrweg zu ermitteln.
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
Wenn ich mich recht entsinne, wird in Siegburg sogar "Pause gesetzlich
vorgeschrieben" eingeschildert...
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: koetting @ rbg.informatik.tu-darmstadt.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
>In Berlin wird beispielsweise "Betriebshof Marzahn" geschildert und
>bis dorthin ist der Zug im regulären Fahrgsteinsatz (meist mit
>entsprechenden Ansagen während der Fahrt).
In Jena _müssen_ Einrückfahrten bis zur letzten möglichen
Haltestelle sogar im Fahrplan stehen, wenn sie regelmäßig
verkehren. Das läßt sich als Zugkilometer im Personenverkehr
abrechnen und es gibt dafür Zuschüsse.
Da ich beim Betriebshof wohne, bin ich oft der Letzte in der
Bahn und der Fahrer fragt nach dem Ziel. Wenn ich
"Betriebshof" sage, wird bis dahin durchgefahren... kaum
zu glauben, wie schnell man zuhause ist. Einmal durfte
ich vor dem Hallentor aussteigen.
>>Frohe Weihnachten
>>Ich fahr nach Hause
>Die HHA schildert auch "Ich mache Pause!"
>Vielleicht Einsetzfahrten mit "Guten morgen!",
>Aussetzfahrten in der Nacht mit "Gute Nacht! Traeumen Sie suess!" oder
>"Ich habe fertig!"
Jetzt weiß ich endlich, warum auch Betriebe, die nur einige wenige
Linien haben, die teuren Matrixanzeigen ordern.
- Reinhard.
>ich vor dem Hallentor aussteigen.
Hat er vergessen, Dich an der letzten Haltestelle herauszulassen?
> |> >Die HHA schildert auch "Ich mache Pause!"
> |> DB-Logo für den jeweiligen SEV. Oder halt auch eine Tasse für die Pause
>
> Wenn ich mich recht entsinne, wird in Siegburg sogar "Pause gesetzlich
> vorgeschrieben" eingeschildert...
Wie das? Wenn der Zug am/kurz vorm Bahnsteig steht?
Für die gefahrenen Pkm gibt es wohl kaum pauschale Zuschüsse. Allerdings
dürfte dies einer der Parameter im Einnahmeaufteilungsvertrag der
Verkehrsverbünde/ -gemeinschaften sein. Nachdem sich bei uns ein
Verkehrsunternehmen diesen Vertrag -ich habe ihn leider nicht
vorliegen- mal genauer durchgelesen hatte, sind daraufhin sämtliche
"Leerfahrten" in Linienfahrten umgewandelt worden. Kreative
Fahrplangestaltung?
--
----------------------------------------------------------
Thomas Reincke
Post: Th. Reincke, Unterhainweg 14, 57072 Siegen
Phon: 0271-2383378
E-Mail: thomas....@wolnet.de
Homepage: http://www.wolnet.de/privat/thomas.reincke/
----------------------------------------------------------
Busverkehr, Ulf, ich rede von der Gummibahn :-)
Dann gibt es noch "Sonderfahrt" fuer gecharterte Zuege,
"Werkstattfahrt", "Fahrschule". E-Wagen haben ein E als Lininnummer und
eine normale Zielangabe.
> Wie ist das bei der Wiedereinfahrt ins Depot? Entscheidet
> der Fahrer, auf welches Gleis er den Wagen stellt, und stellt
> sich die Weichen selbst, oder kommt hier die Beschilderung
> zum Tragen ("Pförtner" mit Fernglas? ;-) )?
Kommt drauf an was mit dem Fzg. passieren soll, das erfahert der Fahrer
IMHO von der Leitstelle. Bei der Einfahrt in die Abstellgruppe gibt es
ein Tableau, bei dem er das Zielgleis vorgibt, die Fahrstrasse wird dann
entsprechend eingestellt.
Oli
--
"Bitte verlassen Sie das WC so, wie Sie es | Oliver Lemke
vorfinden moechten." - Wie, soll ich hier | TU Braunschweig
jetzt putzen, oder was? | FB Bauingenieurwesen
Sind die ueberhaupt noch teurer? Ich meine gehoert zu haben, dass
inzwischen Baender Aufpreis kosten.
--
Martin Bienwald <obe...@fim.informatik.uni-mannheim.de>
> In Kassel werden die Einrueckfahrten mit "Betriebshof Wilhelmshoehe
> ueber XXX" ausgeschildert (es gibt mehrere Fahrtmoeglichkeiten)
Die Beschilderungen aus Richtung Stadt sind dabei leider etwas irre-
führend:
"Betriebshof Wilhelmshöhe" = über Wilhelmshöher Allee, wie die 1 und 3
"Betriebshof Wilhelmshöhe über Rathaus - Kirchweg" = über Annastraße und
Goethestraße, wie die 6, auch 1 und 3 fahren über Rathaus und Kirchweg,
aber halt über Wilhelmshöher Allee...
"Betriebshof Wilhelmshöhe über Rathaus - Bebelplatz" = über Annastraße
und Bebelplatz, wie die 4.
Problematisch wird das alles, wenn Wagen vom Hauptbahnhof einrücken und
das Rathaus nicht berühren...
Beim Ausrücken definiert übrigens die Liniennummer den Weg:
1, 3, 8 = über Wilhelmshöher Allee
5 (Ri. Baunatal), 6 = über Kirchweg - Annastraße
4, 7, 9 = über Bebelplatz - Annastraße
>
> > Wie ist das bei der Wiedereinfahrt ins Depot?
>
> Kommt drauf an was mit dem Fzg. passieren soll, das erfahert der Fahrer
> IMHO von der Leitstelle. Bei der Einfahrt in die Abstellgruppe gibt es
> ein Tableau, bei dem er das Zielgleis vorgibt, die Fahrstrasse wird dann
> entsprechend eingestellt.
>
Die Entscheidung trifft in Kassel m.W. die Werkstatt nach Absprache über
eine Gegensprechanlage. Der Fahrer fährt meistens nur bis zur Betriebs-
werkstatt. Dort wird der Wagen durchgesehen (oder auch nicht?) und vom
Reservisten oder Werkstattpersonal an den Abstellplatz passend zum Aus-
rücken am nächsten Morgen gefahren. Defekte Wagen werden bis zur Repa-
ratur zwischengelagert (für Insider: Auf Gleis 14 und 15).
>Hat er vergessen, Dich an der letzten Haltestelle herauszulassen?
War schon richtig so. Um mich am offiziellen Endpunkt herauszulassen,
hätte er durch die Abstellgruppe fahren und eine Schleife drehen
müssen. Es gibt noch eine Abkürzung von der Strecke direkt zur
Werkstatt, und es war Streß: die Monteure lauerten schon beim
Pförtner. Der Eingang ist bei diesem kleinen Depot auch in Sichtweite.
(Hallentor siehe Bild von Michael Lange,
http://mercurio.iet.unipi.it/pix/de/trams/Jena/JENA105.jpg,
man beachte die (Kinder-?)zeichnung mit der künstlerisch
überhöhten Darstellung der Bahn.)
> Vielleicht Einsetzfahrten mit "Guten morgen!",
> Aussetzfahrten in der Nacht mit "Gute Nacht! Traeumen Sie suess!" oder
> "Ich habe fertig!"
Zu Begeisterungsstürmen führt sicher der Zweizeiler
"Dienstwagen - nicht einsteigen
Heute kommt keiner mehr :->"
Nein, ist ein Scherz. Außer
"Expresszug
Hauptbahnhof" und
"Sie Fahren Gut
Mit Siemens Vt"
habe ich noch keine Zweizeiler gesehen.
Sven
Ich habe mal einen Cartoon gesehen, dort stand auf dem Bus "not your
bus".
Die Leute an der Haltestelle freuten sich ....
Jürgen
--
Eilmitteilung von microsoft:
----------------------------
"Entgegen anders lautenden Gerüchten erscheint
Windows 2000 wie vorgesehen am 1. Oktober 1900"
-----------------------------------------------
http://user.berlin.de/~juergen.hoffmann/
Und dann gibt es noch das schoene Comic aus dem ersten NVV-Fahrplan (oder hat
das jetzt schon jemand zitiert?):
ZOB, der Bus ist beschildert mit "irgendwohin". Fahrer fragt den Fahrgast
"wohin?", Antwort "egal."
> ZOB, der Bus ist beschildert mit "irgendwohin". Fahrer fragt den Fahrgast
> "wohin?", Antwort "egal."
In Wiesbaden an der Haltestelle Hauptbahnhof fand ich (an der
Haltestelle wohlgemerkt): Linie 12, Bierstadt (?) über Hauptbahnhof!
> : Jetzt weiß ich endlich, warum auch Betriebe, die nur einige wenige
> : Linien haben, die teuren Matrixanzeigen ordern.
> Sind die ueberhaupt noch teurer? Ich meine gehoert zu haben, dass
> inzwischen Baender Aufpreis kosten.
Vor allem kann man Bänder nicht umprogrammieren. Wenn ich bedenke, wie
oft die üstra an den Dingern umstellt und rumbastelt ... Ich habe hier
einen aktuellen Zielfilm liegen, der ausgemustert wurde, weil er an
einem Ende ein wenig angerissen ist. Wenn er damit nicht schon sein
Leben vorzeitig aushaucht, ist es irgendwann die Netzumstellung, das
bekannteste Beispiel in Hannover war unlängst die Verkürzung von
"Rathaus" auf "Aegidientorplatz". Wenigstens läßt man zur Sicherheit
einiges draufdrucken, was noch nicht ist: Misburg, Hemmingen, Arnum,
Altwarmbüchen, Anderten.
Sven
Als in Hamburg noch eine Strassenbahn fuhr, wurden die Zuege aus dem
Betriebsbahnhof in den Linienverkehr 'eingesetzt' und bei Dienstschluss wieder
'ausgesetzt'. Hamburg gehoert auch zur Bundesrepublik.
Gruesse,
Klaus
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>Vor allem kann man Bänder nicht umprogrammieren. Wenn ich bedenke, wie
>oft die üstra an den Dingern umstellt und rumbastelt
Naja, bei der üstra sage ich ja gar nichts, im Gegenteil - ich wundere
mich, daß sie nicht die 6000er nachträglich umstellen (und ich
vermisse auch die "kreativen" Texte bei den 2000ern). Aber es gibt ja
auch Betriebe von der Größe der Gmundener Straßenbahn, die
Matrixanzeigen kaufen. Mist, vor gar nicht langer Zeit habe ich
irgendwo auch von einem konkreten Beispiel dafür gelesen, ich weiß nur
nicht mehr, wo das war.
Gruß -Reinhard.
Das sagen sie heute noch bei der S-Bahn in Neugraben an: "Der Zug endet
dort und wird ausgesetzt."
Fuehrt regelmaessig zu Kommentaren von Fahrgaesten in der Art von
"Der arme Zug!".
Aber Hamburg hat ueberhaupt seltsame Ausdrucksweisen. Naehme man die
Zugzielanzeiger im Hbf woertlich, so muessten sich die Zuege dort
inzwischen bis unters Hallendach stapeln - steht da doch "Zug bleibt hier"
(statt "endet" :-)
--
Martin Bienwald <obe...@fim.informatik.uni-mannheim.de>
Einsetzen (in den Liniendienst) == Ausrücken (aus dem Betriebshof)
Aussetzen (aus dem Liniendienst) == Einrücken (in den Betriebshof)
Die Frankfurter benutzen IIRC "Ausschieben" und "Einschieben", aber
ich kann mir nie merken, wie rum.
Es steht ja zu befürchten, daß hier jetzt unmittelbar der nächste
Glaubenskrieg ausbricht, aber meine persönliche Meinung ist, daß
Matrixanzeigen Technoschnickschnack sind und absolut nichts besser ist
als Laufbänder. Einziges und ausschlaggebendes Kriterium: man kann sie
besser lesen. Schwarz auf weiß (wahlweise weiß auf schwarz) und klare
Konturen. Da kommt keine Matrixanzeige mit.
Alle vermeintlichen "Probleme" sind entweder technisch lösbar - oder
müssen in Kauf genommen werden. Die Berliner S-Bahn hat seit Jahren
Laufbänder mit allen denkbaren End- und Zwischenendbahnhöfen, sowohl die
real existierende, wie auch die bis 20xx geplanten. So "spontan" erhält
keine S-Bahn/U-Bahn/Stadtbahn/Straßenbahn der Welt plötzlich eine neue
Endstelle. Und bei Bussen ? Oft reicht doch der Name des Stadtteils der
Zielhaltestelle, und diese sind ja durchaus bekannt. Also auch hier sehe
ich relativ wenig Probleme.
Gruß
> >> Ein*rück*fahrten (bundesdeutscher Fachterminus) können in MZ ab letzer
> >> regulärer Haltestelle (in der Regel Hbf) bis zum Depot von Fahrgästen
> >> gennutzt werden
> >
> >Als in Hamburg noch eine Strassenbahn fuhr, wurden die Zuege aus dem
> >Betriebsbahnhof in den Linienverkehr 'eingesetzt' und bei Dienstschluss wieder
> >'ausgesetzt'. Hamburg gehoert auch zur Bundesrepublik.
>
> Einsetzen (in den Liniendienst) == Ausrücken (aus dem Betriebshof)
> Aussetzen (aus dem Liniendienst) == Einrücken (in den Betriebshof)
"Im Fahrplan steht kein Zug, aber ich hoffe, daß gleich ein Aussetzer
kommt." ??
> Sven Herzfeld schrieb:
> > Vor allem kann man Bänder nicht umprogrammieren. Wenn ich bedenke, wie
> > oft die üstra an den Dingern umstellt und rumbastelt
>
> Es steht ja zu befürchten, daß hier jetzt unmittelbar der nächste
> Glaubenskrieg ausbricht, aber meine persönliche Meinung ist, daß
> Matrixanzeigen Technoschnickschnack sind und absolut nichts besser ist
> als Laufbänder. Einziges und ausschlaggebendes Kriterium: man kann sie
> besser lesen. Schwarz auf weiß (wahlweise weiß auf schwarz) und klare
> Konturen. Da kommt keine Matrixanzeige mit.
IMHO hat sich die Lesbarkeit der Matrixanzeigen seit ihrer Einfuehrung
1982 staendig verbessert und ist heute mit derjenigen von Filmen
vergleichbar. Entspiegelte Scheiben, gelbgruen fluoreszierende
Matrixpunkte und eine optimierte Beleuchtung der Anzeigen lassen da kaum
noch Wuensche offen.
> Alle vermeintlichen "Probleme" sind entweder technisch lösbar - oder
> müssen in Kauf genommen werden. Die Berliner S-Bahn hat seit Jahren
> Laufbänder mit allen denkbaren End- und Zwischenendbahnhöfen, sowohl die
> real existierende, wie auch die bis 20xx geplanten. So "spontan" erhält
> keine S-Bahn/U-Bahn/Stadtbahn/Straßenbahn der Welt plötzlich eine neue
> Endstelle. Und bei Bussen ? Oft reicht doch der Name des Stadtteils der
> Zielhaltestelle, und diese sind ja durchaus bekannt. Also auch hier sehe
> ich relativ wenig Probleme.
Gerade Berlin ist hier ein schlechtes Beispiel. Zu Zeiten der Rollfilme
waren Busse nicht freizuegig im Stadtgebiet einsetzbar, weil nicht alle
Ziele auf einen Film passten (IIRC gab es allein im Westteil acht
verschiedene Zielfilme fuer unterschiedliche Einsatzregionen). Bei der
Umbeheimatung von Bussen auf einen anderen Betriebshof mussten erstmal
die Filme getauscht werden. Und bei der gerade in Berlin ueblichen
staendigen Umbenennerei von Strassen und den (auch baustellenbedingten)
Aenderungen von Linienwegen waere es wohl eine Sysiphosarbeit, Zielfilme
aktuell zu halten.
Einen Kompromiss gibt es IIRC in Duesseldorf: Zielbeschilderung mit
Matrixanzeigen, Liniennummern mit hintergrundbeleuchteten Filmen. Beides
in gelb auf schwarz.
Gruesse,
--
Klaus
klaus.b...@ruhr-uni-bochum.de
http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/klaus.behrendt/klaus.htm
Ich kenne aus Heidelberg (und anderem Städten) noch Zielbänder, die an
der _Fahrzeugseite_ den Laufweg mit den wichtigsten Haltestellen des
Busses in drei Zeilen angegeben haben. Informativer geht's nimmer. Seit
die Heidelberger Matrixanzeigen haben, gibt es nur noch zwei Zeilen. Da
passen natürlich nicht alle wichtigen Zwischenhaltestellen rein. Daher
bleibt die Endstelle immer sichtbar und die Zwischenhaltstellen
switchen. Allerdings auch diejenigen, die schon längst durchfahren
wurden. Bei einer dynamischen Matrixanzeige sollte man meinen, daß
Haltestellen nach Durchfahrt von der Zielbeschilderung eleminiert
werden. Wird aber nicht gemacht. Vorne drauf ist es ähnlich.
Daher kann man lange über die Theorie streiten: Wichtig ist, wie es in
der Praxis tatsächlich funktioniert. Und da waren die alten
Laufbandanzeigen eben um Längen besser.
> Gerade Berlin ist hier ein schlechtes Beispiel. Zu Zeiten der Rollfilme
> waren Busse nicht freizuegig im Stadtgebiet einsetzbar, weil nicht alle
> (......)
Berlin bezog sich auf die S-Bahn, nicht auf die Busse. Deine genannten
Probleme sehe ich auch. Allerdings finde ich, daß Probleme zum lösen da
sind, und nicht zum umgehen. Mein Hauptargument für die Laufbandanzeigen
bleibt weiterhin bestehen. Die Straba in Berlin müßte übrigens mit ca.
40 bis max. 50 Zielen auskommen. Die dürften auf ein Band passen.
> Einen Kompromiss gibt es IIRC in Duesseldorf: Zielbeschilderung mit
> Matrixanzeigen, Liniennummern mit hintergrundbeleuchteten Filmen. Beides
> in gelb auf schwarz.
Der falsche Kompromiß. Der Text ist ja zum Teil (bei mehrzeiligen
Zielangaben) wesentlich kleiner geschrieben, als die Nummer. Daher kommt
es gerade beim Text auf die Lesbarkeit an.
Gruß
Jürgen
>Sven Herzfeld schrieb:
>> Vor allem kann man Bänder nicht umprogrammieren. Wenn ich bedenke, wie
>> oft die üstra an den Dingern umstellt und rumbastelt
>
>Es steht ja zu befürchten, daß hier jetzt unmittelbar der nächste
>Glaubenskrieg ausbricht, aber meine persönliche Meinung ist, daß
>Matrixanzeigen Technoschnickschnack sind und absolut nichts besser ist
>als Laufbänder. Einziges und ausschlaggebendes Kriterium: man kann sie
>besser lesen. Schwarz auf weiß (wahlweise weiß auf schwarz) und klare
>Konturen. Da kommt keine Matrixanzeige mit.
ACK. Die Lesbarkeit sollte wirklich das Entscheidende sein. Und da
kommt keine noch so ausgefeilte Matrixanzeige an Rollbänder heran; je
größer desto besser.
Mein persönliches Aha-Erlebnis hatte ich vor einigen Jahren, als auf
einer Messe Vertreter der Mittenwalder Gerätebau und des
Verkehrsbetriebs (könnte Halle gewesen sein) ganz stolz einen der
ersten rekonstruierten Tatras vorführten. Ein Besucher mit ziemlich
dicken Brillengläsern hörte sich die ganzen Erläuterungen schweigend
an und kommentierte dann "Also das Beste ist, daß Sie das Band da
vorne doppelt so groß gemacht haben wie vorher. Jetzt brauche ich
niemand mehr fragen, wohin die Bahn fährt".
>Alle vermeintlichen "Probleme" sind entweder technisch lösbar - oder
>müssen in Kauf genommen werden. Die Berliner S-Bahn hat seit Jahren
>Laufbänder mit allen denkbaren End- und Zwischenendbahnhöfen, sowohl die
>real existierende, wie auch die bis 20xx geplanten. So "spontan" erhält
>keine S-Bahn/U-Bahn/Stadtbahn/Straßenbahn der Welt plötzlich eine neue
>Endstelle.
"Probleme" sind meist hausgemacht, vor allem, wenn man geflissentlich
die Rollbänder kurz hält und dabei "vergißt" solche Ziele aufzunhemen,
die zwar nicht im Regelverkehr, aber bei Umleitungen,
Sonderveranstaltungen etc. angefahren werden.
Größere Unternehme mit mehreren Betriebshöfen kommen allerdings in
Schwulitäten durch Umbeheimatungen. Daß die manchmal objektiv nötig
sind, will ich gar nicht bestreiten.
>Und bei Bussen ? Oft reicht doch der Name des Stadtteils der
>Zielhaltestelle, und diese sind ja durchaus bekannt. Also auch hier sehe
>ich relativ wenig Probleme.
Im Zweifel Zielfilm + Steckschild, falls zur Erzielung von
Ein-Eindeutigkeit nötig.
mfg Matthias Dörfler
Hm, da wird wohl fuer den ULF eine Neuregelung faellig :)
> "Einziehfahrt":
> Solche Wagen können bis zur letzten Haltestelle vor der
> Remiseneinfahrt von Fahrgästen benutzt werden, auch wenn die Route vom
> Liniensignal abweicht. Viele Fahrer legen es aber darauf an, rasch in
> den Stall zu kommen, und geben die Türen bei solchen Fahrten, wenn
> überhaupt, nur extrem kurz frei.
Ja, allerdings, besonders was das Abweichen von der normalen Route auf
den letzen Haltestellen betrifft. Bis vor etwa 5 Jahren wohnte ich unweit
eines Busbahnhofs und hatte des Nachts regelmaessig laengere Diskussionen
mit den Fahrern, die sich oft weigerten, mich ueber die letze zur regulaeren
Linie gehoerige Haltestelle hinaus mitzunehmen...
Servus,
Stefan
Für Begriffe wie "Werkstattfahrt", "Probewagen" etc. gebe ich Dir recht.
Anders sieht es bei der Sonderfahrt aus: es kann sich ja durchaus um
einen angemieteten Zug einer Reisegruppe handeln. Und erst recht beim
"Einsatzwagen", der wie die "Verstärkungsfahrt" meist ein ergänzend zum
Linienverkehr (also öffentlich) eingesetzter Wagen ist. Und bei der
"Fahrschule" sollten andere Verkehrsteilnehmer eben Rücksicht nehmen
(analog zu den Fahrschulschildern an entsprechenden Pkw)
Gruss
Frank
Wie war das früher mit zusätzlichen Beiwagen für Straßen-
bahnen in der HVZ? M. W. durften sie von Fahrgästen nicht
benutzt werden, obwohl für die zuführenden (bzw. abholenden)
Fahrten normale Fahrer eingesetzt wurden?
Barbara barb...@metronet.de
> Wahlweise auch -je nach Jahreszeit:
> Frohe Weihnachten
> HHA [Hamburger Hochbahn, Anm.d.Red.] wünscht frohe Ostern
>
> Neulich habe ich -sehr zu meiner Erheiterung- auf der Rodigallee einen
> Bus gesehen, der die Aufschrift trug:
Und ich einen Bus der VU [Verkehrsgesellschaft Untermain, Anm.d.Red.]
mit der Aufschrift "Helau Helau" -> passend zur 5. Jahreszeit :-))
Gruss
Frank
So etwas in der Art fährt hier auch ein Regionalbus(sub)unternehmer
durch die Gegend. Bei Dunkelheit wirklich unschlagbar, bei normalen
Lichverhältnissen lesbar, subjektiv in etwas gleich gut wie eine
Annax-Anzeige. Bei direkter Volleinstahlung habe ich die Dinger noch
nicht gesehen, habe aber trotzdem so meine Zweifel, was die Lesbarkeit
angeht.
Wie gut sind eigentlich Annax-Anzeigen bei Defekten zu reparieren? Kann
das ein Unternehmer selbst machen, oder muß die ganze Anzeige
ausgetauscht werden? Zumindest früher sind mir ziemlich regelmäßig
Annax-Anzeigen mit mehr oder weniger vielen defekten Elementen
aufgefallen (in letzter Zeit nicht mehr so häufig), was von einzelnen
"Geisterpunkten" bis zur kompletten Unlesbarkeit der Anzeige reichen
konnte. Ein Rollfilm-Gerät dürfte ein einigermaßen fähiger Schlosser ja
wieder betriebsfähig machen können, eine LED-Matrix ein einigermaßen
fähiger Elektroniker ebenso, aber was braucht man, um eine Annax-Anzeige
zu reparieren?
Grüße aus Münster,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Dahlweg 49 * D-48153 Münster (Westfalen)
* PGP public key ID: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux *
Generation Tux
(by Sören M. Sörries)
> real existierende, wie auch die bis 20xx geplanten. So "spontan" erhält
> keine S-Bahn/U-Bahn/Stadtbahn/Straßenbahn der Welt plötzlich eine neue
> Endstelle. Und bei Bussen ? Oft reicht doch der Name des Stadtteils der
Kannst Du mir sagen, seit wann die Verkürzung der 10 von Rathaus auf
Aegi geplant ist? (Dürfte einigen Mitlesern 1997 aufgefallen sein.) Seit
wann die EXPO in Hannover geplant ist? Da nützte keine Vorausplanung.
Fakt ist zumindest, daß die üstra derzeit (rechne, rechne, hoffe, es
stimmt) 1880 Zielfilme in 9 verschiedenen Typen in Schuß halten muß, und
zwar nur bei den TW 6000. Die Dinger sind nicht dazu gedacht gewesen,
mehrmals am Tag durchzulaufen, wie im Y-Verkehr der Fall war. Wenn einer
nur mal einreißt, ist er hin.
Sven
Was ist mit den Zwischenhaltestellen bei verschiedenen Linienvarianten
mit gleichem Zielort? Hier ist die Kreativität unserer Verkehrsbetriebe
nich größer.
Ist übrigens, zumindest an der Seite, auch vorgeschrieben (BOKraft).
--
----------------------------------------------------------
Thomas Reincke
Post: Th. Reincke, Unterhainweg 14, 57072 Siegen
Phon: 0271-2383378
E-Mail: thomas....@wolnet.de
Homepage: http://www.wolnet.de/privat/thomas.reincke/
----------------------------------------------------------
> Sven Herzfeld schrieb:
> > Vor allem kann man Bänder nicht umprogrammieren. Wenn ich bedenke, wie
> > oft die üstra an den Dingern umstellt und rumbastelt
>
> Es steht ja zu befürchten, daß hier jetzt unmittelbar der nächste
> Glaubenskrieg ausbricht, aber meine persönliche Meinung ist, daß
> Matrixanzeigen Technoschnickschnack sind und absolut nichts besser ist
> als Laufbänder. Einziges und ausschlaggebendes Kriterium: man kann sie
> besser lesen. Schwarz auf weiß (wahlweise weiß auf schwarz) und klare
> Konturen. Da kommt keine Matrixanzeige mit.
Noch besser sind farbcodierte Laufbänder, wie in der Münchner S-Bahn.
Du kannst selbst von weit weg alleine anhand der Farbe erkennen, welche
S-Bahn gerade einfährt.
Leider sind die Matrixanzeigen, die wohl auch die kommende
S-Bahn-Generation "schmücken" werden, dazu nicht in der Lage.
Und ebenfalls sehr unschön ist die Tatsache, daß selbst anno 1999 die
Matrixanzeigen (zumindest der U-Bahn) keine Umlaute kennen.
"Neuperlach Sued"... Grauslig :-(
Ciao
Christoph
--
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Zumindest bei uns sind die zusammengehörenden Ziele auch nahe
beieiander auf dem Zielfilm. Ist das in Hannover nicht so?
> Was ist mit den Zwischenhaltestellen bei verschiedenen Linienvarianten
> mit gleichem Zielort? Hier ist die Kreativität unserer Verkehrsbetriebe
> nich größer.
>
> Ist übrigens, zumindest an der Seite, auch vorgeschrieben (BOKraft).
Auch bei kleinen Abweichungen (verschiedene Durchfahrrouten in einem
Dorf/Ortsteil)?
Das wird bei der Vergabe der Linienrechte von der Genehmigungsbehörde
festgelegt und ist von Kreis zu Kreis bzw. Stadt verscheiden. Die Kieler
Verkehrs-AG nimmt das bei den Fahrzeugen mit Matrix-Anzeige sehr genau,
da laufen seitlich und sogar vorne selbst bei geringsten Abweichungen
die Vermerke "über ...." durch. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön nehmen
das allerdings nicht so genau. Die Fahrzeuge mit Laufbändern (O 307)
haben seitlich zwar eine Vorrichtung, die Zielschilder in Form von
Brettern zu halten, benutzt aber kein Fahrer, da zu faul. Fahrzeuge mit
Matrix-Anzeige sind so programmiert, daß seitlich nur der Zielort
angezeigt wird. Die VKP hat das mit der BOKraft allerdings grundsätzlich
nur mieserabel drauf: Nicht nur im Überland, nein auch im dichten Kieler
Stadtverkehr halten es nur wenige Fahrer nötig, die Haltestelle
anzusagen. Von optischen Haltestellenanzeigen oder Tonbandstimme keine
Spur usw. usw. Ich könnte jetzt noch endlos schreiben, aber als
Kreiseigenes Verkehrsunternehmen braucht man sich ja scheinbar an
Gesetzt nicht zu halten.
Grüße Ole
> Stadtverkehr halten es nur wenige Fahrer nötig, die Haltestelle
> anzusagen. Von optischen Haltestellenanzeigen oder Tonbandstimme keine
> Spur usw. usw. Ich könnte jetzt noch endlos schreiben, aber als
> Kreiseigenes Verkehrsunternehmen braucht man sich ja scheinbar an
> Gesetzt nicht zu halten.
Hier dürfte ein kurzes Fax an die Genehmigungsbehörde (in NRW:
Bezirksregierung) Wunder wirken. Am Besten unter Nennung von 20 bis 50
Bussen mit Wagennummer, Streckenabschnitt und Uhrzeit als Beispiel.
Dadurch wird klar, daß das nicht das Problem eines einzelnen Fahrers,
sondern des gesamten Unternehmens ist.
Zumindest ein Rundschreiben an alle Dienststellen und Subunternehmer
kommt dadurch raus. ("Aus gegebenen Anlaß möchten wir sie darauf
hinweisen...").
>to...@nightingale.ms.sub.org (Torsten Jerzembeck) schrieb...
>
>[LED-Matrix als Zielanzeige]
>>So etwas in der Art fährt hier auch ein Regionalbus(sub)unternehmer
>>durch die Gegend. Bei Dunkelheit wirklich unschlagbar, bei normalen
>>Lichverhältnissen lesbar, subjektiv in etwas gleich gut wie eine
>>Annax-Anzeige. Bei direkter Volleinstahlung habe ich die Dinger noch
>>nicht gesehen, habe aber trotzdem so meine Zweifel, was die Lesbarkeit
>>angeht.
>
>Ich kann Dich beruhigen: Die Anzeige bleibt auch dann gut lesbar (die
>Busse fahren hier schon seit ein oder zwei Jahren).
>
>>Wie gut sind eigentlich Annax-Anzeigen bei Defekten zu reparieren?
>(...)
>
>Für die LEDs spricht aus meiner Sicht noch das Wegfallen aller
>mechanischen Teile.
Und noch eine Variante (mit LCD) gibt es unter
http://www.bsag.de/archiv/np_050299b.html
zu sehen.
--
Oliver Oster
ol...@zait.uni-bremen.de
juergen....@berlin.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
juergen....@berlin.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> als Laufbänder. Einziges und ausschlaggebendes Kriterium: man kann sie
> besser lesen. Schwarz auf weiß (wahlweise weiß auf schwarz) und klare
Desweiteren paßt mehr Text drauf.
Doei ! -------------------------
| ST. ANNA TER MUIDEN |
Dennis | gem. Sluis-Aardenburg |
-------------------------
e-Mail: ||
DEN...@FUNLINE.GUN.DE || http://members.aol.com/DennisXXXX
DEN...@DENNIS.WMB.DE || of /fahrplaene
||
ICQ: 8093515 || PGP-Request: betref "##"
-------------------------------------------------------------------------
1 NLG = 0.90 DM / 1 DM = 1.10 NLG
juergen....@berlin.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
juergen....@berlin.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> Der falsche Kompromiß. Der Text ist ja zum Teil (bei mehrzeiligen
> Zielangaben) wesentlich kleiner geschrieben, als die Nummer. Daher kommt
> es gerade beim Text auf die Lesbarkeit an.
Nun,wahrscheinlich kommt drei Rollfilme mit je 0-9 und in der Mitte noch S
und E und D billiger als ne 3-buchstabige-Segmentanzeige.
herz...@maschsee.han.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
herz...@maschsee.han.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> einen aktuellen Zielfilm liegen, der ausgemustert wurde, weil er an
Apropos Zielfilm ... die DB hatte ja früher auch Zielfilme (an manchen
Bahnhöfen immer noch) wäre es denkbar,in Bussen diese Klappschilder zu
installieren (wie sie bei der DB bei stationären Anzeigen noch meist üblich
sind) ?
> Das beste zu diesem Thema kenne ich von den Bussen, die die regionale
> Potsdamer Gesellschaft (Havelbus) einsetzt: Sehr stark leuchtende LEDs
> als Matrixpunkte. Sind auch bei direkter Sonne problemlos ablesbar und
> bei Dunkelheit nicht zu schlagen.
Wer baut sowas ein? Bei einem Bus hier in Hannover habe ich es auch schon
gesehen, sogar einem üstra-grünen. Könnte auch ein Umbau zu
Versuchszwecken sein, jedenfalls hat mich der eine doch gewundert.
Sven
Ah, also wie "einsetzen" und "aussetzen". Eselsbrücke "s" gegenüber
"r". Danke.
Das war mir bei den Bussen auch aufgefallen. Und dasz sie lange
Bezeichnungen plump abkuerzen.
Aber dann habe ich in Berlin aeuszerlich gleiche Anzeigen gesehen, die
Umlaute und mehrzeilig koennen.
Koennen vielleicht Muenchner nicht programmieren?
Michael Kauffmann
Meinst Du Fallblattanzeiger? Wuerden die die Erschuetterungen in
Straszenfahrzeugen verkraften?
Die Muenchner U-Bahn-Zuege haben welche.
Michael Kauffmann
Wenn ich sowas sehe, also einen als "Einsatzwagen" oder
"Verstaerkungsfahrt" geschilderten Wagen, rollen sich mir die Zehennaegel
auf. Sowas ist doch pure Fahrgastverarschung - einen Extrawagen zur
Verstaerkung einsetzen _und_dann_nicht_dranschreiben_wohin_er_faehrt_!
--
Martin Bienwald <obe...@fim.informatik.uni-mannheim.de>
Bei sowas tut mir immer der Fahrer leid.
> Wenn ich sowas sehe, also einen als "Einsatzwagen" oder
> "Verstaerkungsfahrt" geschilderten Wagen, rollen sich mir die Zehennaegel
> auf. Sowas ist doch pure Fahrgastverarschung - einen Extrawagen zur
> Verstaerkung einsetzen _und_dann_nicht_dranschreiben_wohin_er_faehrt_!
Da schreibe man zweckmäßigerweise E statt oder zusätzlich zur
Liniennummer und das Ziel an, und es sind alle zufrieden. Alle?
Eben. Mal wieder Kostenargumente.
Genau darum ging es mir doch, daß es Fälle gibt, wo die preiswertesten
Lösungen nicht die besten sind.
Gruß
Jürgen
Nicht "desweiteren", sondern "deswegen". Denn durch die bessere
Lesbarkeit kann man kleiner schreiben und damit mehr Text unterbringen.
Das vermeidet einerseits blöds.nn.g. Abkrzg. Andererseits können so auf
den besonders wichtigen Seitenanzeigen auch mal drei Zeilen
untergebracht werden.
Gruß
Jürgen
>
> Doei ! -------------------------
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--
Eilmitteilung von microsoft:
----------------------------
"Entgegen anders lautenden Gerüchten erscheint
Windows 2000 wie vorgesehen am 1. Oktober 1900"
-----------------------------------------------
http://user.berlin.de/~juergen.hoffmann/
> Wenn ich sowas sehe, also einen als "Einsatzwagen" oder
> "Verstaerkungsfahrt" geschilderten Wagen, rollen sich mir die Zehennaegel
> auf. Sowas ist doch pure Fahrgastverarschung - einen Extrawagen zur
> Verstaerkung einsetzen _und_dann_nicht_dranschreiben_wohin_er_faehrt_!
Das Ziel gehört natürlich dazu! Man sieht ja häufig anstelle einer
Liniennummer das E (für Einsatzwagen) oder V (Verstärkungszug), und das
Ziel wird dann separat angegeben.
Gruss
Frank
P.S.: Ist das "V" eigentlich eine Frankfurter Spezialität, oder gibt es
das auch noch anderswo?
Ich glaube, das "V" ist eine Frankfurter Spezialität. "E" ist viel häufiger, teilweise mit
Liniennummer davor oder dahinter (7E, 9E in Darmstadt; E12 in Köln). Gibt es eigentlich die
hannoversche Praxis der durchgestrichenen Liniennummer ("halbe Linien") sonst noch
irgendwo in Deutschland?
Viele Grüße aus Hannover
Christoph Heuer
>>Fakt ist zumindest, daß die üstra derzeit (rechne, rechne, hoffe, es
>>stimmt) 1880 Zielfilme in 9 verschiedenen Typen in Schuß halten muß, und
Doch verrechnet, 2400 in 12 Typen.
>>zwar nur bei den TW 6000. Die Dinger sind nicht dazu gedacht gewesen,
>>mehrmals am Tag durchzulaufen, wie im Y-Verkehr der Fall war
> Zumindest bei uns sind die zusammengehörenden Ziele auch nahe
> beieiander auf dem Zielfilm. Ist das in Hannover nicht so?
3 und 7 liegen direkt beieinander, sonst ist es zwar ein wenig
gruppiert, aber nahe würde ich das nicht nennen. Meist sind es so
an die 5-10 Ziele, bei der 1 17 bzw. 20. Meine Aussage bezog sich
auch eher auf die Nummern, da im Y-Verkehr immer von 1 bzw. 2 auf
/1 und zurück gestellt wurde. Wenn ich mich nicht täusche, hat
sich der zweite Wagen dabei sogar noch über Leerfeld 0 (vor Lahe)
synchronisiert. Aber für Interessenten mal die Liste:
Aktuell: Früher, falls abweichend:
[Leerfeld]
Lahe
Mühlenberg
Fasanenkrug
Wallensteinstr.
Stadionbrücke
Wettbergen Waterloo
Glocksee/Bhf. Glocksee
Buchholz/Bhf. Buchholz
Hemmingen
Arnum Soltekamp
Empelde
[Leerfeld] Sahlkamp
Alte Heide
Vahrenwald/Bhf. Vahrenwald
Langenhagen
Bischofshol
Altwarmbüchen
Messegelände
Messe/Nord Mittelfeld
Kröpcke
Döhren/Bhf. Döhren
Schlägerstr.
Hauptbahnhof
EXPO/Nord Centrum
Fuhsestr./Bhf. Steintor
Königsworther Pl.
Hemelingstr.
Stöcken Stöcken/VW
Anderten
Garbsen
[Leerfeld] Laatzen/Nord
Laatzen Laatzen/Süd
Rethen
Marienwerder Gleidingen
Sarstedt
[Leerfeld] Limmer
Ahlem
Kirchrode
Misburg
Roderbruch
Kleefeld
EXPO/Ost Braunschw. Pl.
Goetheplatz
Zoo über CCS Stadthalle/Zoo
Nordhafen
Haltenhoffstr.
Klagesmarkt
Aegidientorplatz Rathaus
Stadthalle/CCS Stadthalle
Freundallee
Messe/Ost
Fahrschule
Kronsberg
Bemerode
Dienstwagen
Fahrschule ist rot auf weiß, Dienstwagen weiß auf rot, alle anderen
weiß auf schwarz. Ganz früher gab es Filme mit 99 Zielen, eines für
jede Kennung, wobei etliche Ziele doppelt vorhanden waren.
Zur EXPO soll evtl. Kleefeld noch in Kleefeld (S) geändert werden.
Die Kennungen, mit denen der Film im IBIS aufgerufen wird, habe ich
weggelassen.
Liniennummern: Leerfeld, 1-9, E, 10-19, /1-/19
Sven
> Und ebenfalls sehr unschön ist die Tatsache, daß selbst anno 1999 die
> Matrixanzeigen (zumindest der U-Bahn) keine Umlaute kennen.
> "Neuperlach Sued"... Grauslig :-(
Nachdem die üstra auch mit dem TW 2000 nicht mehr zum Messegela Ende
fährt, sondern wieder das Messegelände ansteuert, muß ich jetzt nur
noch raten, ob meine Bahn an Geibels Trasse hält, unechte Schmucksteine
(Geibel Strasse) verkauft werden sollen oder man sich noch nicht zur
Verwendung einer gemeinhin als ß bezeichneten Ligatur durchringen
konnte. ;-)
In Langenhagen gibt es im Bus auch die GAUSSTRASSE, die man eigentlich
als Gauß-Trasse interpretieren muß. Immerhin war CFG unter anderem
auch Vermesser. Und das Ende des Wertes eines Tickets wird spätestens
beim Einführen in den Endwerter offensichtlich.
Sven
> konnte. Ein Rollfilm-Gerät dürfte ein einigermaßen fähiger Schlosser ja
> wieder betriebsfähig machen können, eine LED-Matrix ein einigermaßen
Aber nur die Abspieleinheit, der Film muß bei Beschädigung getauscht
werden.
Die LED-Anzeigen sind technisch ganz nett gemacht: jede LED hat eine
Konstantstromquelle, außerdem werden sie nicht einfach aus laufender
Produktion genommen, sondern auf gleiche Helligkeit geprüft.
Wie ich inzwischen erfahren habe, laufen bei der üstra derzeit ca. 7
Busse mit LED-Anzeigen, wobei angeblich noch mehrere umgerüstet werden
sollen.
Sven
Thomas
In Pre-KVV-Zeiten hat man bei uns so die Eilzüge gekennzeichnet.
> Fran...@t-online.de (Frank Adam) schreibt:
> >
> > P.S.: Ist das "V" eigentlich eine Frankfurter Spezialität, oder gibt es
> >
> > das auch noch anderswo?
>
> Ich glaube, das "V" ist eine Frankfurter Spezialität. "E" ist viel häufiger,
> teilweise mit Liniennummer davor oder dahinter (7E, 9E in Darmstadt; E12 in
> Köln).
Gibt es in Koeln eigentlich immer noch die Beschilderung der E-Wagen mit
"E" und der Liniennummer in Fussnotenschreibweise (kleinere und
tiefergestellte Schrift fuer die Ziffern)?
> Gibt es eigentlich die hannoversche Praxis der durchgestrichenen Liniennummer
> ("halbe Linien") sonst noch irgendwo in Deutschland?
So etwas hat es vor Urzeiten (Ende 70er/Anfang 80er Jahre) mal in
Duisburg gegeben (IIRC roter Querstrich durch schwarze Liniennummer auf
weissem Grund). Die genaue Bedeutung kenne ich aber nicht (Vermutung:
zusaetzlicher Zug zum normalen Fahrplanangebot oder ein Zug, der nur
einen Teil des normalen Linienweges befaehrt).
Gruesse,
--
Klaus
klaus.b...@ruhr-uni-bochum.de
http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/klaus.behrendt/klaus.htm
: Ich glaube, das "V" ist eine Frankfurter Spezialität. "E" ist viel häufiger, teilweise mit
: Liniennummer davor oder dahinter (7E, 9E in Darmstadt; E12 in Köln). Gibt es eigentlich die
: hannoversche Praxis der durchgestrichenen Liniennummer ("halbe Linien") sonst noch
: irgendwo in Deutschland?
"V" kenne ich sonst noch aus Mannheim (wo es keine Tradition hat, sondern
erst 1995 statt "E" eingefuehrt wurde, hinter der Liniennummer und bei
Ludwigshafener Wagen wird weiterhin "E" statt "V" verwendet).
Durchgestrichene Liniennummern kenne ich sonst noch aus Duesseldorf (wo
sie heute, wie in Hannover, nur noch fuer Einruecker verwendet werden).
Ausserdem natuerlich massenhaft aus Belgien (TEC/De Lijn) und Italien.
--
Martin Bienwald <obe...@fim.informatik.uni-mannheim.de>
>Ich glaube, das "V" ist eine Frankfurter Spezialität. "E" ist viel
häufiger,
Auch in Frankfurt/M. gab es das "E", es wurde aber in "V" geaendert,
als die Schaffner langsam abgeschafft wurden und Wagen mit Entwerter
ein "E" auf der Front aufgeklebt bekamen. Offenbar traute man den
Frankfurtern nicht zu, die Linienbezeichnung "E" und das Entwerter-E
(weisses E in blauem Kreis) zu unterscheiden. Die Frankfurter U-Bahn
hatte uebrigens nie Entwerter.
Gruss Gerhard
Gruß
E.S.
Gruß
E.S.
Gruß
E.S.
> schon vorzeitig als defekt ausgetauschten Anzeigen. Die Erkennbarkeit
> von Zielbändern ist subjektiv besser.
Ein ungleichmäßig ausgeleuchteter Film ist auch nicht so das Wahre.
Das Problem beim TW 2000 ist die Biegung der Außenwand, die im
Tunnel teilweise genau die Stationsbeleuchtung reflektiert und auch
vor der Scheibe in den Anzeigen nicht halt macht.
In jedem Modellbauladen bekommt man Modelle von Kampfhubschraubern,
die aus eben jenem Grunde meist seit Jahren keine gewölbten Scheiben
mehr haben. Entweder haben die Designer keine Kinder, oder die
spielen nicht mit Kriegsspielzeug ...
Sven
juergen....@berlin.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
juergen....@berlin.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> den besonders wichtigen Seitenanzeigen auch mal drei Zeilen
> untergebracht werden.
Und man muß nicht stundenlang warten,bis man dort alles abgelsen hat ...
Doei ! ---------
| VENLO |
Dennis ---------
||
e-Mail: ||
DEN...@FUNLINE.GUN.DE || http://members.aol.com/DennisXXXX
DEN...@DENNIS.WMB.DE || of /fahrplaene
||
ICQ: 8093515 || PGP-Request: betref "##"
-------------------------------------------------------------------------
Für einen besseren ÖPNV - Gegen die Autos
Voor een betere OV - tegen de autos
Michael....@GMX.NET quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
Michael....@GMX.NET pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> Meinst Du Fallblattanzeiger? Wuerden die die Erschuetterungen in
Genau. Viel mir nicht ein.
> Straszenfahrzeugen verkraften?
Keine Ahnung,müßte aber gehen,wenn man sie fixiert,also automatisch an der
Seite eine Stück durchsichtiges Plastik vorschiebt oder so.
herz...@maschsee.han.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
herz...@maschsee.han.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> Aber nur die Abspieleinheit, der Film muß bei Beschädigung getauscht
> werden.
Aber den müßte man doch auch zusammenkleben können ?
Beschädigtes Feld raus,ersetzen und zusammenkleben.
> Die LED-Anzeigen sind technisch ganz nett gemacht: jede LED hat eine
> Konstantstromquelle, außerdem werden sie nicht einfach aus laufender
Uff,na mit SMD-Technik dürfte das nicht viel größer als ein Widerstand sein
:-)
Doei ! ||_______________ Tot het volgende briefje
||| |
Dennis ||| Blerick | PGP-Request: betref "##"
|||_____________|
|| ICQ: 8093515
||
___Z_________ __________________________ ____________________________
| o o | | DEN...@FUNLINE.GUN.DE | | http://members.aol.com/ |
| NS N.V. |-| DEN...@DENNIS.WMB.DE |-| DennisXXXX of fahrplaene |
°-o=o---o=o-° °-o=o------o==o------o=o-° °-o=o----o=o----o=o----o=o-°
=========================================================================
PC WORLD (International)
PC WELT (Deutschland)
COMPUTER TOTAAL (Nederland/Belgie)
juergen....@berlin.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
juergen....@berlin.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> Genau darum ging es mir doch, daß es Fälle gibt, wo die preiswertesten
> Lösungen nicht die besten sind.
Tja,leider.
> Christoph Lorenz wrote:
>
> > Und ebenfalls sehr unschön ist die Tatsache, daß selbst anno 1999 die
> > Matrixanzeigen (zumindest der U-Bahn) keine Umlaute kennen.
> > "Neuperlach Sued"... Grauslig :-(
>
> Das war mir bei den Bussen auch aufgefallen. Und dasz sie lange
> Bezeichnungen plump abkuerzen.
> Aber dann habe ich in Berlin aeuszerlich gleiche Anzeigen gesehen, die
> Umlaute und mehrzeilig koennen.
> Koennen vielleicht Muenchner nicht programmieren?
Übrigens - kann es sein, daß die Münchener Busse kürzlich eine neue
Software bekommen haben? Seit ein paar Tagen wird jedenfalls fast
ausnahmslos Groß- und Kleinschreibung verwendet. Sieht richtig gut aus :)
Ciao
Christoph
--
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> Durchgestrichene Liniennummern kenne ich sonst noch aus Duesseldorf (wo
> sie heute, wie in Hannover, nur noch fuer Einruecker verwendet werden).
> Ausserdem natuerlich massenhaft aus Belgien (TEC/De Lijn) und Italien.
Ungarn! Dazu je nach Farbe Schnellbus oder nicht.
GDoe...@t-online.de (=?iso-8859-1?Q?Gerhard_D=F6lling?=) schrieb am
<17-Feb-99> zum Thema ""Sonderzug", "Sonderwagen", "Einsatzwagen", ...":
GD> Die Frankfurter U-Bahn hatte uebrigens nie Entwerter.
dafuer kurzzeitig Schaffnerbetrieb. :-) Weil die Fahrkartenautomaten noch
nicht ueberall aufgestellt waren...
bis dannmalwieder...
<<< MICHAEL >>>
> Christoph Biedl <cbi...@gmx.de> schrieb:
>
> > Potsdamer Gesellschaft (Havelbus) einsetzt: Sehr stark leuchtende LEDs
> > als Matrixpunkte. Sind auch bei direkter Sonne problemlos ablesbar und
> > bei Dunkelheit nicht zu schlagen.
>
> Wer baut sowas ein? Bei einem Bus hier in Hannover habe ich es auch schon
> gesehen, sogar einem üstra-grünen. Könnte auch ein Umbau zu
> Versuchszwecken sein, jedenfalls hat mich der eine doch gewundert.
>
Diese sind Anzeigen sind in Hamburg in der neuesten Busgeneration, den
"Citaro", das übliche. Übrigens wird zum ersten mal seit langer Zeit
(damals waren es afaik Büssing-Busse) auch hinten das Ziel angezeigt
(nicht nur die Nummer).
Thomas
--
** Beispiel-Signatur für öffentliche Nachrichten **
>Meinst Du Fallblattanzeiger? Wuerden die die Erschuetterungen in
>Straszenfahrzeugen verkraften?
>Die Muenchner U-Bahn-Zuege haben welche.
Lange Zeit dachte ich, Fallblattanzeiger wären, was Straßenbahnen
betrifft, charakteristisch für die Melbourner Z1-und Z2-Wägen (Nr.
1-115, gebaut in den 70er-Jahren[1]), wobei diese nicht nur echte
_Fall_blattanzeiger für das Fahrtziel haben, sondern auch einen um
eine senkrechte Achse umblätternde Liniennummernblattanzeiger (groß,
erhaben -- wie es sich für Liniennummernkästen gehört!!); irgendwann
entdeckte ich dann auch einen Turiner Wagentyp mit Fallblattanzeigern.
Probiert hat man es also bei Straßenbahnen durchaus. In Melbourne
allerdings werden diese Anzeiger durch Matrixgegenstücke ersetzt, der
schlimmeren Sorte welche übrigens, solche nämlich, die wüst
herumscrollen. Wenn abwechselnd "Sorry Not" und "Taking Passengers"
erscheint, hat man beim kurzen Hinschauen die Wahl zwischen konkreter
Poesie ("Sorry Not") und völlig falscher Information ("Taking
Passengers"). Ob es an der eventuellen Unzuverlässigkeit der
Fallblattanzeiger liegt, oder an der Generalüberholung dieser Wagen,
die ein Melbourner einmal als "Jolty Heap of Crap" bezeichnete,
entzieht sich meiner Kenntnis.
In bezug auf U-Bahnen, und solche die es gerne werden möchten, fällt
mir Genua[2] ein, wo auch Fallblattanzeiger verwendet werden (wurden?)
[1]
http://www.geocities.com/CapeCanaveral/Hangar/1602/Melbourne_Z_40.jpg
[2] http://mercurio.iet.unipi.it/pix/it/trams/Genova/genova-2.jpg
Liebe Grüße aus Wien, Wolfgang
--
Wolfgang Auer --------------------------------- ohne AUTO doppelt MOBIL
http://qspr03.tuwien.ac.at/~wauer/ --- mailto:wa...@qspr03.tuwien.ac.at
>> Und ebenfalls sehr unschön ist die Tatsache, daß selbst anno 1999 die
>> Matrixanzeigen (zumindest der U-Bahn) keine Umlaute kennen.
>> "Neuperlach Sued"... Grauslig :-(
100%!
>Das war mir bei den Bussen auch aufgefallen. Und dasz sie lange
>Bezeichnungen plump abkuerzen.
Die ersten Seitenanzeigen an den R-Wagen alla PET ueb OFH KAS NOB
waren auch sehr informativ! :-)
>Aber dann habe ich in Berlin aeuszerlich gleiche Anzeigen gesehen, die
>Umlaute und mehrzeilig koennen.
>Koennen vielleicht Muenchner nicht programmieren?
Mehrzeilig hamma schon lang . Das war angeblich bei unseren IBISen
nicht moeglich. Vielleicht haette es dann SENDLINGER=20TOR=20U
oder so angezeigt;-))))
Ger"mittlerweile faehrt die Tram nach Grünwald"hard
>Übrigens - kann es sein, daß die Münchener Busse kürzlich eine neue
>Software bekommen haben? Seit ein paar Tagen wird jedenfalls fast
>ausnahmslos Groß- und Kleinschreibung verwendet. Sieht richtig gut aus :)
Bei der Tram auch bitteschoen! Und Umlaute gibts auch
Gerhard
>>Die Frankfurter benutzen IIRC "Ausschieben" und "Einschieben", aber
>>ich kann mir nie merken, wie rum.
> Einschieben = zur Strecke
>Ausschieben = zum Betriebshof
>
>Diese Ausdrucksweise ist historisch bedingt. Zur Zeiten der Pferdebahn
>wurde der Wagen mit Muskelkraft auf die Strecke geschoben und dort die
>Pferde vorgespannt.
Ach! Hat Frankfurt/Main mittlerweile electrische Tramways? :-)
Gerhard
>Ach! Hat Frankfurt/Main mittlerweile electrische Tramways? :-)
Die glauben sogar, sie hätten eine U-Bahn ;-)))
--
servus
Stefan Piduch
>In bezug auf U-Bahnen, und solche die es gerne werden möchten, fällt
>mir Genua[2] ein, wo auch Fallblattanzeiger verwendet werden (wurden?)
Auch bei der Berliner U-Bahn haben viele Wagen aus den 70er und 80er Jahren
Fallblattanzeiger. Bei Neubauten in den 90er Jahren (auch beim H-Zug) wurden
allerdings wieder Filmbänder verwendet, bei den Baureihen F.84 und F.87 sind
die Fallblattanzeiger in den letzten Jahren sogar gegen Filmbänder
ausgetauscht worden. Dadurch sind die Anzeigen sehr viel besser lesbar, da
der Platz im Anzeigefenster besser ausgenutzt wird.
Gruß
Kilian
>> Aber nur die Abspieleinheit, der Film muß bei Beschädigung getauscht
>> werden.
> Aber den müßte man doch auch zusammenkleben können ?
> Beschädigtes Feld raus,ersetzen und zusammenkleben.
Die Klebestelle wird wohl zu dick oder steif.
>> Die LED-Anzeigen sind technisch ganz nett gemacht: jede LED hat eine
>> Konstantstromquelle, außerdem werden sie nicht einfach aus laufender
> Uff,na mit SMD-Technik dürfte das nicht viel größer als ein Widerstand sein
> :-)
Ich habe da auch gleich nachgefragt: Sechs Konstantstromquellen sind
auf einem IC. ;-)
Sven
Marc.Hab...@gmx.de quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
Marc.Hab...@gmx.de pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> In Pre-KVV-Zeiten hat man bei uns so die Eilzüge gekennzeichnet.
Die Filme einiger Straßenbahnen in Essen haben die Striche auch,gebraucht für
Einrückfahrten,die also zum Betriebshof fahren.
Doei ! ||______________________ Tot het volgende briefje
||| |
Dennis ||| Zoetermeer | PGP-Request: betref "##"
||| Driemanspolder |
|||____________________| ICQ:8093515
||
___Z_________ __________________________ ____________________________
| o o | | DEN...@FUNLINE.GUN.DE | | http://members.aol.com/ |
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°-o=o---o=o-° °-o=o------o==o------o=o-° °-o=o----o=o----o=o----o=o-°
=========================================================================
Nichtraucher leben länger und gesünder !
Nietrokers leven langer en gezonder !
>>Ach! Hat Frankfurt/Main mittlerweile electrische Tramways? :-)
>
>Die glauben sogar, sie hätten eine U-Bahn ;-)))
Auf Dich ist halt doch verlass. :-)
Man kanns IHNEN nicht oft genug sagen. :-))
>servus
>Stefan Piduch
Ich bin beeindruckt... Jetzt müßte nur noch die 18er nach St.Emmeram
verlängert werden, und ich könnte auch in den Genuß der
Groß- und Kleinschreibung der Trams kommen <g>
>Ich bin beeindruckt... Jetzt müßte nur noch die 18er nach St.Emmeram
>verlängert werden, und ich könnte auch in den Genuß der
>Groß- und Kleinschreibung der Trams kommen <g>
Wir wollten ja nach St. Emmeram verlängern, aber die Anwohner dort sind ja
Sturm gegen die Trambahn gelaufen. Jetzt wird nur vom Effnerplatz zur U-Bahn
Arabellapark verlängert. Ebenso gibt es seit den 60er Jahren eine
Trambahntrasse von der St. Veitstr. zu Friedenspromenade. Bei einer
Bezirksversammlung habe ich mal das zur Sprache gebracht, weil doch an der
Friedenspromenade jetzt an die 1000 Wohnungen gebaut werden, ob wir nicht die
19er dorthin verlängern sollen, die Trasse wäre ja schon vorhanden. Man hat
mich fast gesteinigt......
--
servus
Stefan Piduch
Auch wenn hier schon reichlichst Meinungen zu lesen waren, möcht' ich
gerne (wegen Newsserverproblemen etwas verspätet) noch meinen Senf zu
den Matrixanzeigen loswerden:
Jürgen Hoffmann <juergen....@berlin.de> schrieb:
>aber meine persönliche Meinung ist, daß Matrixanzeigen
>Technoschnickschnack sind und absolut nichts besser ist
>als Laufbänder. Einziges und ausschlaggebendes Kriterium:
>man kann sie besser lesen. [...]
>
>Alle vermeintlichen "Probleme" sind entweder technisch lösbar -
>oder müssen in Kauf genommen werden.
Im Prinzip voll unterschreib'.
Mir kommt die Verwendung von Matrixanzeigen derzeit ein bisserl so
vor, wie wenn man (elektronische) Schreibmaschinen durch
9-Nadeldrucker ohne zusätzliche Intelligenz ersetzte. Nicht
ausgenützten Vorteilen (siehe unten) gegenüber steht die meines
Erachtens signifikante Verminderung von Lesbarkeit und Erkennbarkeit
(Farbcodierung von Linien!), sowie die Anfälligkeit für völlige
Unlesbarkeit bei Lichtreflexion (wohl kein wirklich systematisches,
wohl aber ein signfikantes Problem) und der Verlust _jeglicher_
typographischer Qualität, die dem durchschnittlichen Fahrgast zwar
wohl relativ wurscht sein dürfte, aber ÖPNV-Gourmets wie mir -- und
diese eigene Meinung sei mir gestattet -- höchst sauer aufstößt
(bööörp ;-)
Matrixanzeigen, so sagt man, hätten Flexibilität gebracht. Aha. Und
welche? Sollten wüste Linienänderungen alle paar Wochen neue Bänder
nötig gemacht haben, so spricht das nicht gegen Bänder als solches,
sondern eher für eine lustlose, unüberzeugte und unüberzeugende
Liniennetzgestaltung des Verkehrsbetriebes. Dies jedoch ist oft das
einzige an Flexibilität, was auch wirklich umgesetzt wird.
An vernünftiger Zusatzfunktionalität von Matrixanzeigen fallen mir
zunächst einmal Via-Punkte ein, à la "Kurzentrum Oberlaa über
Reumannplatz U", wie's bei uns auf den Ulfen der Linie 67 steht. Das
ist aber auf dem halben Linienweg -- nach dem Passieren des
Reumannplatzes -- völlig falsch. Eine hier umspringende Matrixanzeige,
die das "über ..." wegläßt? Schmex. Meines Wissens ist Mannheim hier
die _äußerst_ rühmliche Ausnahme von der Regel.
Weiters könnte man entsprechende Abweichungen mit durchgestrichenen
Linien darstellen, oder auch ggf. mit angehängtem E nach der
Liniennummer, wo immer früher "E"- oder "Rat' mal, welche Linie ich
bin"-Kurse unterwegs waren (siehe hiezu auch mein Posting unter dem
Titel "Durchgestrichene Linien ...")
Dasselbe gilt für Umwegführungen bei Baustellen, oder jede sonstige
Abweichung vom normalen Linienweg, die geradezu danach schreien, in
Matrixanzeigen zu erscheinen!
Solange man Matrixanzeigen nur als schlechten Ersatz für Bänder (oder
auch Steckschilder) mißbraucht, anstatt sie wirklich _adäquat_ zu
verwenden (mit den oben erwähnten Möglichkeiten), solange
Matrixanzeigen so grausame Dinge anzeigen wie
HEUSW.SCHULE
ü.WALPERSH.
(gesehen in Blickpunkt Straßenbahn 1/99, Seite 94), solange
Matrixanzeigen nicht zumindest genausogut erkennbar wie Bänder
gleicher Größe sind, solange also Matrixanzeigen eine Verschlechterung
gegenüber dem gegenwärtigen/vergangenen Zustand darstellen -- solange
können mir diese Dinger absolut gestohlen bleiben. Wenn sich das alles
ändert, werd' ich sicherlich auch meine Meinung ändern; sprechen wir
also vielleicht in 10 Jahren in de.etc.bahn.stadtverkehr.
liniensignal.anzeige ;-) wieder darüber, wenn, um die obige Metapher
nocheinmal zu strapazieren, aus dem 9-Nadeldrucker ein Laserbelichter
geworden ist.
Es freut mich jedenfalls, daß sich gerade Städte, deren
Straßenbahnbetriebe ich zu den besten in Deutschland zähle, wie
Karlsruhe, Bremen, Würzburg oder Darmstadt, für Bänder entschieden
haben, und es schmerzt mich zutiefst, daß Wien mit der Einführung der
Matrixanzeigen auf unseren Ulfen nunmehr endgültig auch auf ein klar
erkennbares Linienschild verzichtet. Mir kommt das alles getreu dem
Motto "Hauptsach' superbillig" vor :-((