Heute morgen bei einem Bus in Mainz wieder mitbekommen, das die
Haltestellen-Durchsagen nicht ganz synchron mit den angefahrenen
Haltestellen war. Für mich kein Problem, da ich diese Ansagen sowieso
nicht mehr brauchen. Für Ortsfremde aber schon ärgerlich.
Wie ist dass aber (rechtlich) geregelt, wenn der Fahrgast an der
falsche Haltestelle aussteigt?
Kann er dann vom Unternehmen eine weitere Fahrkarte oder sogar eine
Taxifahrt "einklagen", um ans Ziel zu kommen. Oder muss der Fahrgast
sich an jeder Haltestelle selbst vergewissern, dass dies die richtige
Haltestelle ist. Was aber bei einer ungünstigen Anordnung der
Haltestellenschilder oft gar nicht möglich ist.
Gruß Ingo
>Wie ist dass aber (rechtlich) geregelt, wenn der Fahrgast an der
>falsche Haltestelle aussteigt?
>Kann er dann vom Unternehmen eine weitere Fahrkarte oder sogar eine
>Taxifahrt "einklagen", um ans Ziel zu kommen.
Keine Ahnung. Beschweren. Mache ich immer bei sowas... Ist eh so ein
Stiefkind, entweder sind die Ansagen zu leise oder unverständlich oder
ganz ausgefallen in Kombination mit defekten Displays. Als Auswärtiger
hat man da voll verloren, ich bin inzwischen so weit, daß ich mir
online im Bus per RIS den Halt davor 'raussuche, um ja nicht den
Zielhalt zu versäumen :(
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> Keine Ahnung. Beschweren. Mache ich immer bei sowas...
In Bussen hilft bei fehlenden Ansagen oft, vor jeder Haltestelle den
Knopf drücken, an der Haltestelle den Kopf kurz raushalten und wieder
rein. Fahrer haben meist beim 3. Mal schon raus, was den Fahrgästen fehlt...
Ciao/HaJo
Sowas machen doch nur Kommunikationsbehinderte. Gerade im Bus bricht
sich keiner einen Zacken aus der Krone, zum Fahrer vorzulaufen und ihm
zu sagen dass die Ansagen nicht so richtig passen.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
>Sowas machen doch nur Kommunikationsbehinderte. Gerade im Bus bricht
>sich keiner einen Zacken aus der Krone, zum Fahrer vorzulaufen und ihm
>zu sagen dass die Ansagen nicht so richtig passen.
Ja, aber entweder er kann nix unternehmen oder will nix unternehmen
oder zuckt mit der Schulter, "is halt defekt"...
Dann fängt man mit dem "ich drück an jeder Haltestelle und gucke raus"
Stunt an.
> >In Bussen hilft bei fehlenden Ansagen oft, vor jeder Haltestelle den
> >Knopf drücken, an der Haltestelle den Kopf kurz raushalten und wieder
> >rein. Fahrer haben meist beim 3. Mal schon raus, was den Fahrgästen fehlt...
>
> Sowas machen doch nur Kommunikationsbehinderte. Gerade im Bus bricht
> sich keiner einen Zacken aus der Krone, zum Fahrer vorzulaufen und ihm
> zu sagen dass die Ansagen nicht so richtig passen.
"Sprechen mit dem Fahrer ist während der Fahrt verboten"
Und man kann nicht in jedem Fall bis zum Fahrer vordringen. Es stehen
schließlich noch andere Fahrgäste im Gang, und Kinderwagen und
Fahrräder sind auch nicht für die freien Längsbewegung im Bus
förderlich.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
Gewinnen und verlieren in einer Diskussion können sich
vernünftigerweise nur beziehen auf Gewinn an Erkenntnis und Verlust
von Vorurteilen. Wer meint, es ginge um Gewinnen von Plätzen in der
Hackordnung und Niedermachen eines "Gegners", sollte sich begraben
lassen.
>HaJo Hachtkemper <juli_zweit...@newsgroups.02368.net> wrote:
[..]
>>In Bussen hilft bei fehlenden Ansagen oft, vor jeder Haltestelle den
>>Knopf drücken, an der Haltestelle den Kopf kurz raushalten und wieder
>>rein. Fahrer haben meist beim 3. Mal schon raus, was den Fahrgästen fehlt...
>
>Sowas machen doch nur Kommunikationsbehinderte. Gerade im Bus bricht
>sich keiner einen Zacken aus der Krone, zum Fahrer vorzulaufen und ihm
>zu sagen dass die Ansagen nicht so richtig passen.
Ich habe soetwas einmal gewagt und mir daraufhin einen Bahnverweis
eingefangen. Und nein: Beschwerde beim Unternehmen lief ins Leere.
Am Besten kommt hier (mit hier= Essen, EVAG) immer mein lautstarkes
"Guten Morgen". Löst Heiterkeit unter den Fahrgästen aus und kommt
nicht gerade selten auch beim Fahrer an.
CU!
Ulrich
--
In 5 Monaten und 4 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Mittwoch und keiner geht hin!
Oder er fängt dann mitten in der Fahrt an auf seinen ganzen Bedienelementen und
Displays umherzutippen, was sich besonders gut auf viel befahrenen Straßen macht.
Ich hatte sowas dieser Tage erst als ein Busfahrer versuchte den Kampf mit
Klimaanlage auf den Bedienelementen auf der Konsole links unter dem
Seitenfensters des Führerstandes zu gewinnen. :-(
Bye Kai
>On 21.07.2010 07:01, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
>>> Sowas machen doch nur Kommunikationsbehinderte. Gerade im Bus bricht
>>> sich keiner einen Zacken aus der Krone, zum Fahrer vorzulaufen und ihm
>>> zu sagen dass die Ansagen nicht so richtig passen.
>>
>> Ja, aber entweder er kann nix unternehmen oder will nix unternehmen
>> oder zuckt mit der Schulter, "is halt defekt"...
>
>Oder er fängt dann mitten in der Fahrt an auf seinen ganzen Bedienelementen und
>Displays umherzutippen, was sich besonders gut auf viel befahrenen Straßen macht.
Dumm. Meine Erfahrung als Fahrgast - also weder Fahrer noch Techniker -
ist, daß in solchen Fällen wenn überhaupt wohl nur ein "reboot" (Der
Fachmann nennt es wohl "Abrüsten und wieder aufrüsten") des ganzen
Busses hilft.
Was ich allerdings neulich in Bochum nicht kapiert habe:
Da kam alle 10 Minuten die Durchsage "Liebe Fahrgäste, leider ist die
Haltestellenanzeige defekt. Wenn Sie aussteigen wollen, kommen Sie bitte
zu mir nach vorne und fragen, wann wir an Ihrer Ausstiegshaltestelle
sind".
Warum der nicht stattdessen einfach die Haltestellen höchstpersönlich
ausrief, mir schleierhaft war. Da ging doch anno tobak auch ...
Tja, damals. Die guten alten Zeiten[TM] :-))
>Warum der nicht stattdessen einfach die Haltestellen höchstpersönlich
>ausrief, mir schleierhaft war. Da ging doch anno tobak auch ...
Weil heute bei den Fahrern deutsche Sprachkenntnisse und eine
entsprechend verständliche Aussprache nicht mehr automatisch
vorauszusetzen sind.
> Sowas machen doch nur Kommunikationsbehinderte. Gerade im Bus bricht
> sich keiner einen Zacken aus der Krone, zum Fahrer vorzulaufen und ihm
> zu sagen dass die Ansagen nicht so richtig passen.
>
> Grüße
> Marc
Ich hatte gestern ein "tolles" Erlebnis in der S2 von OB HBF nach Essen
- Altenessen.
Zugführer kam aus dem Fahrstand raus um einen Rollifahrer aus dem Zug zu
helfen (welcher VOLLIDIOT hat eigentlich bei einer neuen S-Bahn die
Einstiegshöhe auf Bahnsteigkante +45cm gesetzt?), die Hilfe war bei dem
Gefälle auch bitter nötig... jedenfalls hab ich dann darauf hingewiesen,
das laut Anzeige es die S1 wäre und der nächste Halt Mülheim-Styrum sei.
Ich bekam dann die Antwort das doch die Ansagen richtig gingen und der
Computer für die Anzeigen abgestürzt sei.
Gibts sowas? Werden die Anzeigesysteme noch immer mit
"Heimcomputerhardware" angesteuert? Ist das nicht mittlerweile voll
integriert? Das die Busse mit ihren TFTs alle mit alten Celerons
laufen und bei gravierenden Fehlern neustarten und dann im BIOS hängen
(Keyboarderror: Press F1 to continue) oder vor der Powerpoint-ähnlichen
Haltestelleninfo das "Datenträger aufräumen"-Fenster hängt wusste ich...
aber bei der Bahn? :)
Gruß, Dennis
> Weil heute bei den Fahrern deutsche Sprachkenntnisse und eine
> entsprechend verständliche Aussprache nicht mehr automatisch
> vorauszusetzen sind.
Besonders nicht, wenn sie zu der Hälfte normaler Angestellter
über eine Zeitarbeitsfirma dazu gemietet werden und für die
gleiche Arbeit die halbe Kohle bekommen. :) Ich finde, hier
kann man genau erkennen welcher Fahrer direkt bei der STOAG
arbeitet und wer outgesourced wurde. Geld macht eben doch glücklich.
Gruß, Dennis
> Da kam alle 10 Minuten die Durchsage "Liebe Fahrgäste, leider ist die
> Haltestellenanzeige defekt. Wenn Sie aussteigen wollen, kommen Sie bitte
> zu mir nach vorne und fragen, wann wir an Ihrer Ausstiegshaltestelle
> sind".
Das ist ja mal echt bescheuert. :)
> Warum der nicht stattdessen einfach die Haltestellen höchstpersönlich
> ausrief, mir schleierhaft war. Da ging doch anno tobak auch ...
Hier gab es das nur gaaaanz kurzfristig. Wir kannten das hier in
Oberhausen von Duisburg oder Essen wo das schon viel früher gemacht
wurde. Ich glaube, die Essener waren die ersten mit den aufgenommenen
Ansagen mit der "Tante aus der U-Bahn". :) Kurz bevor die
Niederflurbusse hier eingeführt wurden so um 1994/95(?) wurde dann
je nach Wetter oder Tagesform des Fahrers dann die nächste Station
durchgesagt, nen Monat oder zwei später gabs hier dann schon die neuen
Busse mit den "modernen LED-Anzeigen" und automatischen Ansagen. :)
Dabei gabs schon viel früher einige wenige Busse die vorne unter der
"Wagen hält" Anzeige eine LED-Laufschrift hatten, diese wurde damals
aber für Werbung benutzt... :D
Gruß, Dennis
Marc Haber schrieb:
> Sowas machen doch nur Kommunikationsbehinderte.
Keine Ansagen? Stimmt!
> Gerade im Bus bricht
> sich keiner einen Zacken aus der Krone, zum Fahrer vorzulaufen und ihm
> zu sagen dass die Ansagen nicht so richtig passen.
Bricht sich denn der Fahrer einen Zacken aus der Krone, wenn er einfach
nur den Pflichten aus BOKraft§8(2) nachkommt?
Ciao/HaJo
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Ich habe soetwas einmal gewagt und mir daraufhin einen Bahnverweis
> eingefangen. Und nein: Beschwerde beim Unternehmen lief ins Leere.
Und wie sah es mit den dafür vorgesehenen bis zu 10.000€ Bußgeld für den
Verstoß gegen PBefG§22 aus oder hast Du nur vergessen die zuständige
Behörde zu informieren?
Ciao/HaJo
>"Ulrich F. Heidenreich" <nospam...@tremornet.de> wrote:
>
>>Warum der nicht stattdessen einfach die Haltestellen höchstpersönlich
>>ausrief, mir schleierhaft war. Da ging doch anno tobak auch ...
>
>Weil heute bei den Fahrern deutsche Sprachkenntnisse und eine
>entsprechend verständliche Aussprache nicht mehr automatisch
>vorauszusetzen sind.
Seinen "Meine Blechelse ist unpässlich"-Spruch hat er aber ebenso
akzentfrei wie verständlich formuliert. Und wie die Haltestellen
hießen, wußte er auf Nachfrage auch.
Im konkreten Fall geht es um falsche Ansagen.
>> Gerade im Bus bricht
>> sich keiner einen Zacken aus der Krone, zum Fahrer vorzulaufen und ihm
>> zu sagen dass die Ansagen nicht so richtig passen.
>
>Bricht sich denn der Fahrer einen Zacken aus der Krone, wenn er einfach
>nur den Pflichten aus BOKraft§8(2) nachkommt?
Wenn du da vorne sitzt, nimmst Du _vielleicht_ noch wahr, dass Ansagen
laufen. Nicht aber welche. Da finde ich es höflich von den Fahrgästen,
mal darauf hinzuweisen, dass da was schiefläuft.
>Halli-Hallo! Ulrich F. Heidenreich schrieb:
(P.S.: Kumma: Das da ^^^^ geht sogar als "Ein"-Leitungszeile :-p)
>> Ich habe soetwas
Anm. des Autors:
"Ihre Haltestellenansage ist nutzlos: Der Ortskundige braucht sie nicht
und der Ortsunkundige wird dadurch verwirrt".
>> einmal gewagt und mir daraufhin einen Bahnverweis
>> eingefangen. Und nein: Beschwerde beim Unternehmen lief ins Leere.
>
>Und wie sah es mit den dafür vorgesehenen bis zu 10.000€ Bußgeld für den
>Verstoß gegen PBefG§22 aus oder hast Du nur vergessen die zuständige
>Behörde zu informieren?
Letzteres. Wer sein Beförderungsvieh so behandelt, ist keines weiteren
Aufwandes Wert. Vor Allem, wenn es mitten in der Stadt und ich ohne
wirkliches, dringendes Ziel unterwegs war. Bin halt mit der nächsten
Bahn weitergefahren ...
>Am 21.07.2010 11:49, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Da kam alle 10 Minuten die Durchsage "Liebe Fahrgäste, leider ist die
>> Haltestellenanzeige defekt. Wenn Sie aussteigen wollen, kommen Sie bitte
>> zu mir nach vorne und fragen, wann wir an Ihrer Ausstiegshaltestelle
>> sind".
>
>Das ist ja mal echt bescheuert. :)
So direkt wollte ich ihm das nicht sagen. Leider hatte ich in Bochum
keine Streckenkenntnis, sonst hätte ich ihm fast angeboten, die Ansagen
für ihn zu machen, wenn er zu ******** dazu sei :-)
>> Warum der nicht stattdessen einfach die Haltestellen höchstpersönlich
>> ausrief, mir schleierhaft war. Da ging doch anno tobak auch ...
>
>Hier gab es das nur gaaaanz kurzfristig. Wir kannten das hier in
>Oberhausen von Duisburg oder Essen wo das schon viel früher gemacht
>wurde. Ich glaube, die Essener waren die ersten mit den aufgenommenen
>Ansagen mit der "Tante aus der U-Bahn". :)
Noch auf Compact-Cassette. ASG x (Mit x="Nummer habe ich vergessen")
hießen die Cassettenrecorder. Kam damals überraschend, als der Mann
am Steuer plötzlich als Frau am Steuer zu hören war ...
>Dabei gabs schon viel früher einige wenige Busse die vorne unter der
>"Wagen hält" Anzeige eine LED-Laufschrift hatten, diese wurde damals
>aber für Werbung benutzt... :D
Das könnte mich heute noch ärgern. Gerade Subunternehmer haben auf
den modernen TFT-Displays oftmals zu 99% Werbefernsehen laufen. Die
"Perlenschnur", an Hand derer Du feststellen könntest, *wieviele*
Haltestellen es noch bis zum Ziel sein mögen, fe_lt dabei völlig.
Marc Haber schrieb:
> Wenn du da vorne sitzt, nimmst Du _vielleicht_ noch wahr, dass Ansagen
> laufen. Nicht aber welche. Da finde ich es höflich von den Fahrgästen,
> mal darauf hinzuweisen, dass da was schiefläuft.
Dann wird mal eben statt dem Zustand abzuhelfen der Fahrgast
gesetzwidrig rausgesetzt, siehe Ulrichs Posting. Also doch lieber die
Genehmigungsbehörde informieren um Gesetze und Verordnungen durchsetzen
zu lassen. Ich bin wegen ignorantem und nervigem Personal inzwischen
sehr abgestumpft, jemandem der mir nicht mal die Tageszeit sagt aber was
von Fahrschein faselt bekommt von mir genau das gezeigt und gesagt, was
die Beförderungsbedingungen vorsehen: Nichts.
Ciao/HaJo
Ich würde sagen, den fängt man an, wenn der Busfahrer sich auf "ich will
XY raus, sagen Sie mir, wo das ist?" weigert. Wobei es auch schon
Busfahrer gegeben haben soll, die auf "ich drück an jeder Haltestelle"
mit "ich warte jetzt hier, bis jemand aussteigt" reagieren.
Zugegeben, inzwischen hat die überwiegende Menge begriffen, dass sie da
einen Serviceberuf haben, aber ein paar stinkige gibt's noch.
Stefan
Wenn Ulrich sich irl nur halb so seltsam aufführt wie er das im Usenet
tut kann ich das Rausgeworfenwerden verstehen; seine Wiedergabe des
Dialogs bestätigt diese Vermutung.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt's heraus. Es macht einen
Unterschied, ob man den Busfahrer beim Einsteigen mit "Sie haben acht
Minuten Verspätung, kümmern SIe sich gefälligst um meinen Anschluß"
anherrscht, oder ob man ihm sagt "Chef, ich hab'n Problem, ich brauch
in Seckenheim den 40er nach Rheinau, können Sie eventuell versuchen
den Kollegen zu erreichen".
Dreimal darfst Du raten, bei welcher Formulierung der Busfahrer was
tun wird und bei welcher nicht. Auch hinter dem Lenkrad sitzt ein
Mensch.
>HaJo Hachtkemper <juli_zweit...@newsgroups.02368.net> wrote:
>>Marc Haber schrieb:
>>> Wenn du da vorne sitzt, nimmst Du _vielleicht_ noch wahr, dass Ansagen
>>> laufen. Nicht aber welche. Da finde ich es höflich von den Fahrgästen,
>>> mal darauf hinzuweisen, dass da was schiefläuft.
>>
>>Dann wird mal eben statt dem Zustand abzuhelfen der Fahrgast
>>gesetzwidrig rausgesetzt, siehe Ulrichs Posting.
>
>Wenn Ulrich sich irl nur halb so seltsam aufführt wie er das im Usenet
>tut kann ich das Rausgeworfenwerden verstehen; seine Wiedergabe des
>Dialogs bestätigt diese Vermutung.
Nuja, ich tendiere halt hier wie dort dazu, meine Äußerungen zu
rechtfertigen. Da halte ich ein unkommentiertes "Ihre Anzeige/Ansage
geht falsch" für unhöflicher, als darzulegen, *warum* man reklamiert.
Im konkreten Fall: Es nutzt niemandem, weder dem Ortskundigen - der
braucht die Anzeige/Ansage gar nicht - noch dem Ortsunkundigen, jener
muß sich ja blind drauf verlassen können.
Als "seltsam aufführen" würde ich das nicht gerade bezeichnen.
Bestenfalls im positiven Sinne :-)
>Auch hinter dem Lenkrad sitzt ein Mensch.
Bei vielen habe ich das Gefühl, dort sitzt eher ein Übermensch. Genauer:
Jemand, der sich dafür hält. Wenn ich da nur neulich an den förmlichen
Anschiss denke, den sich eine Dame mit Kind auf dem Arm einfing, als sie
es wagte, den Vordereinstieg zu mißachten.
Da bekommt die "Bei uns sitzen sie *vor* der ersten Reihe"-Stellenanzige
auf der Busheckscheibe eine "etwas" andere Bedeutung ...
CU!
Ulrich
--
In 5 Monaten und 3 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Donnerstag und keiner geht hin!
Du meinst sicher den Vordereinstieg, der in den Beförderungsbedingungen
nicht vorgesehen ist.
Ciao/HaJo
Nein. Ich meine den Ton, den sich manche "Götter am Steuer" gegenüber
dem Beförderungsfall anmaßen.
Abgesehen davon: Sobald in den Beförderungsbedingungen Klauseln wie
"den Anweisungen des Betriebspersonals ist zu folgen" stehen, sollte
auch die Anweisung, vorne einzusteigen zu den zu folgenden gehören #-)
Aber wie Marc schon sagte: "Der Ton macht die Musik". Aber bitteschön
nicht nur dem Fahrgast dem Faherer gegenüber, sondern auch umgekehrt.
CU!
Ulrich
--
In 5 Monaten und 2 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Freitag und keiner geht hin!
> Geld macht eben doch glücklich.
Nö. Aber kein Geld macht unglücklich.
Schöne Grüße,
Matthias
--
Matthias Damm -- http://www.macpla.net
Please use Reply-To: information for replies
PGP key: http://macpla.net/MatthiasDamm.asc
PGP fingerprint: CED3 6074 7F7D 3148 C6F3 DFF2 05FF 3A0B 0D12 4D41
> Dennis Reinhardt <nn...@delphin-homepage.de> wrote:
>
>> Geld macht eben doch glücklich.
>
> Nö. Aber kein Geld macht unglücklich.
Das einzige, was man ohne Geld machen kann, sind Schulden.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
39$ (+38%) * ROSENHEIM: Weiße Rosen aus Athen * Fusselbirne 12,96$ (+1
Da man schon eingestiegen ist, bevor einen eine so geartete Anweisung
erreicht ist das ein eher akademisches Problem.
> Aber wie Marc schon sagte: "Der Ton macht die Musik". Aber bitteschön
> nicht nur dem Fahrgast dem Faherer gegenüber, sondern auch umgekehrt.
Genau. Wenn mir einer doof kommt, komme ich dem auch doof. Wäre nicht
das erste mal, dass ein Fahrer wutschnaubend bis nach hinten stiefelt um
mir irgendwas zu sagen, und dann noch wutschnaubender wieder nach vorne
stiefelt, weil er sich nicht als Betriebspersonal ausweisen kann.
Ciao/HaJo
>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> Abgesehen davon: Sobald in den Beförderungsbedingungen Klauseln wie
>> "den Anweisungen des Betriebspersonals ist zu folgen" stehen, sollte
>> auch die Anweisung, vorne einzusteigen zu den zu folgenden gehören #-)
>
>Da man schon eingestiegen ist, bevor einen eine so geartete Anweisung
>erreicht
Bei unseren Bussen steht die Anweisung draußen dran #-)
>Genau. Wenn mir einer doof kommt, komme ich dem auch doof. Wäre nicht
>das erste mal, dass ein Fahrer wutschnaubend bis nach hinten stiefelt um
>mir irgendwas zu sagen, und dann noch wutschnaubender wieder nach vorne
>stiefelt, weil er sich nicht als Betriebspersonal ausweisen kann.
Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, Du willst nicht sachlich
diskutieren, sondern hier nur Deinen "Was nicht 1000%ig wortwörtlich in
den Beförderungsbedingungen steht, zählt nicht"-Frust abreagieren. #-)
Was interessiert mich die Reklame, die man auf die Busse pappt?
> Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, Du willst nicht sachlich
> diskutieren, sondern hier nur Deinen "Was nicht 1000%ig wortwörtlich in
> den Beförderungsbedingungen steht, zählt nicht"-Frust abreagieren. #-)
Die Beförderungsbedingungen regeln das nun einmal, und Verträge sind
halt für beide Seiten bindend. Dass ich damit manchmal genau da hin
trete, wo es weh tut, ist ein nicht unerwünschter Nebeneffekt.
Ciao/HaJo
>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>> Bei unseren Bussen steht die Anweisung draußen dran #-)
>
>Was interessiert mich die Reklame, die man auf die Busse pappt?
Ich meinte keine Reklame, sondern eine schriftlich geäußerte Anweisung
des Betriebspersonals. Jene dürfte laut fast jeder Beförderungsbedingung
zu befolgen sein. Es steht AFAIK sogar in §14(1) BOKraft.
CU!
Ulrich
--
In 5 Monaten und 1 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Samstag und keiner geht hin!
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Ich meinte keine Reklame, sondern eine schriftlich geäußerte Anweisung
> des Betriebspersonals.
Welches Betriebspersonal hat *mir* denn eine Anweisung gegeben? Die
Beförderungsbedingungen gelten unabhängig von deren Kenntnisnahme, bei
Anweisungen ist dem nicht so.
Ciao/HaJo
>Halli-Hallo! Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> Ich meinte keine Reklame, sondern eine schriftlich geäußerte Anweisung
>> des Betriebspersonals.
>
>Welches Betriebspersonal hat *mir* denn eine Anweisung gegeben?
Dasjenige, welchen den Aufkleber "Bitte vorne einsteigen" an den Bus
pappte.
>Die
>Beförderungsbedingungen gelten unabhängig von deren Kenntnisnahme, bei
>Anweisungen ist dem nicht so.
Ach so. Du bist Analphabet?
CU!
Ulrich
--
In 4 Monaten und 31 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> HaJo Hachtkemper:
>> Welches Betriebspersonal hat *mir* denn eine Anweisung gegeben?
> Dasjenige, welchen den Aufkleber "Bitte vorne einsteigen" an den Bus
> pappte.
Also im Zweifelsfall irgendein Hansel auf dem Fachbetrieb für
Fahrzeugbeschriftung. Ich sehe immer noch kein Betriebspersonal, dass
*mir* eine Anweisung gibt.
>> Die Beförderungsbedingungen gelten unabhängig von deren
>> Kenntnisnahme, bei Anweisungen ist dem nicht so.
> Ach so. Du bist Analphabet?
Nein. Kaufst Du auch Aspirin/CitroenC3/sonstwas, weil es im Bus auf
irgendeinem Aufkleber steht?
Ciao/HaJo
das ist jetzt wirklich nur noch affig:
> >> Welches Betriebspersonal hat *mir* denn eine Anweisung gegeben?
> > Dasjenige, welchen den Aufkleber "Bitte vorne einsteigen" an den Bus
> > pappte.
>
> Also im Zweifelsfall irgendein Hansel auf dem Fachbetrieb für
> Fahrzeugbeschriftung. Ich sehe immer noch kein Betriebspersonal, dass
> *mir* eine Anweisung gibt.
>
> >> Die Beförderungsbedingungen gelten unabhängig von deren
> >> Kenntnisnahme, bei Anweisungen ist dem nicht so.
> > Ach so. Du bist Analphabet?
>
> Nein. Kaufst Du auch Aspirin/CitroenC3/sonstwas, weil es im Bus auf
> irgendeinem Aufkleber steht?
Kopfschüttelnd,
L.W.
-------------------------------------------------------
Gewinnen und verlieren in einer Diskussion können sich
vernünftigerweise nur beziehen auf Gewinn an Erkenntnis und Verlust
von Vorurteilen. Wer meint, es ginge um Gewinnen von Plätzen in der
Hackordnung und Niedermachen eines "Gegners", sollte sich begraben
lassen.
> Halli-Hallo!
>
> Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>> HaJo Hachtkemper:
>>> Welches Betriebspersonal hat *mir* denn eine Anweisung gegeben?
>> Dasjenige, welchen den Aufkleber "Bitte vorne einsteigen" an den Bus
>> pappte.
>
> Also im Zweifelsfall irgendein Hansel auf dem Fachbetrieb für
> Fahrzeugbeschriftung. Ich sehe immer noch kein Betriebspersonal, dass
> *mir* eine Anweisung gibt.
>
Die Anweisung hast du bekommen, weil ein Verantwortlicher, also ein recht
hohes Betriebspersonal, diese ausgegeben hat und sie auch durch
Erfüllungsgehilfen, die dich nicht interessieren brauchen, am Fahrzeug
deutlich sichtbar anbringen hat lassen.
> Nein. Kaufst Du auch Aspirin/CitroenC3/sonstwas, weil es im Bus auf
> irgendeinem Aufkleber steht?
Denken hilft.
--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff
einfügen.
>Halli-Hallo! Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>> HaJo Hachtkemper:
>>> Welches Betriebspersonal hat *mir* denn eine Anweisung gegeben?
>> Dasjenige, welchen den Aufkleber "Bitte vorne einsteigen" an den Bus
>> pappte.
>
>Also im Zweifelsfall irgendein Hansel auf dem Fachbetrieb für
>Fahrzeugbeschriftung. Ich sehe immer noch kein Betriebspersonal, dass
>*mir* eine Anweisung gibt.
Langsam wird's mir zu blöd.
Du scheinst mir nämlich allen Ernstes zu behaupten, auf dem Aufkleber
"Bitte vorne einsteigen" müsse zusätzlich "Dies ist eine Aufforderung
des Betriebspersonals, der Sie laut Beförderungsbedingungen zu folgen
haben" stehen, damit sie für Dich relevant wird.
Johann Mayerwieser schrieb:
> Die Anweisung hast du bekommen, weil ein Verantwortlicher, also ein recht
> hohes Betriebspersonal, diese ausgegeben hat und sie auch durch
> Erfüllungsgehilfen, die dich nicht interessieren brauchen, am Fahrzeug
> deutlich sichtbar anbringen hat lassen.
Die Verantwortlichen sind allerdings idR nicht Betriebspersonal, sondern
Verwaltungspersonal. Davon abgesehen, wie prüfe ich die Echtheit der
angeblichen Anweisung und die des Anweisenden? Aufkleber kann ich selber
Drucken, davon wird er bestimmt keine gültige Anweisung.
>> Nein. Kaufst Du auch Aspirin/CitroenC3/sonstwas, weil es im Bus auf
>> irgendeinem Aufkleber steht?
> Denken hilft.
Dann mach mal.
Ciao/HaJo
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Du scheinst mir nämlich allen Ernstes zu behaupten, auf dem Aufkleber
> "Bitte vorne einsteigen" müsse zusätzlich "Dies ist eine Aufforderung
> des Betriebspersonals, der Sie laut Beförderungsbedingungen zu folgen
> haben" stehen, damit sie für Dich relevant wird.
Nein, eine Aufforderung vom Betriebspersonal an mich hat in einer Art
und Weise zu erfolgen, dass ich die Echtheit prüfen kann. Wenn schon
falsche Kontrolleure und falsche Personalwerber unterwegs sind, werde
ich doch nicht irgendwelchen von irgendwem angepappten Klebern irgendwas
glauben.
Ciao/HaJo
> Halli-Hallo!
>
> Johann Mayerwieser schrieb:
>> Die Anweisung hast du bekommen, weil ein Verantwortlicher, also ein
>> recht hohes Betriebspersonal, diese ausgegeben hat und sie auch durch
>> Erfüllungsgehilfen, die dich nicht interessieren brauchen, am Fahrzeug
>> deutlich sichtbar anbringen hat lassen.
>
> Die Verantwortlichen sind allerdings idR nicht Betriebspersonal, sondern
> Verwaltungspersonal. Davon abgesehen, wie prüfe ich die Echtheit der
> angeblichen Anweisung und die des Anweisenden? Aufkleber kann ich selber
> Drucken, davon wird er bestimmt keine gültige Anweisung.
Nachdem das an praktisch allen Bussen angebracht wird und im Betriebshof
während der Reinigung nicht entfernt wird, hast du es als rechtmäßig
anzusehen. Spätestens wenn dir der Busfahrer das Aussteigen anschafft und
bei entsprechendem Verhalten deinerseits den Fahrausweis einzieht, wegen
deines Verhaltens aber die Polizei holen muss, könnte dir was dämmern.
Wenn dann die Polizei da ist, du spätestens nach dem vierten Satz die
Achter eng um die Handgelenke hast, am Bauch liegst und die Pappn im
Gatsch, dann kommst drauf, dass deine Art vielleicht nicht ganz so
angebracht ist. Später werden dann noch auf dich zukommen: Die Kosten für
die Verspätung, die Kosten für die Gerichtsverhandlung und die Strafe
wegen diverser Delikte. Genau du bist der Fall, wo ich die abgesprochenen
Aussagen der Polizei verstehe und als unbeteiligter Zeuge wahrscheinlich
auch noch entsprechend Aussagen würde.
>
>>> Nein. Kaufst Du auch Aspirin/CitroenC3/sonstwas, weil es im Bus auf
>>> irgendeinem Aufkleber steht?
>> Denken hilft.
>
> Dann mach mal.
Ich kanns ja
Johann Mayerwieser schrieb:
> Nachdem das an praktisch allen Bussen angebracht wird und im Betriebshof
> während der Reinigung nicht entfernt wird, hast du es als rechtmäßig
> anzusehen.
So wie die ACAB-Aufkleber und andere auch?
> Spätestens wenn dir der Busfahrer das Aussteigen anschafft und
Dunkel sind Deiner Worte Sinn...
> bei entsprechendem Verhalten deinerseits den Fahrausweis einzieht, wegen
> deines Verhaltens aber die Polizei holen muss, könnte dir was dämmern.
Warum sollte er den Fahrausweis einziehen? Bitte Belege Deine sonderbare
Meinung bitte gleich anhand der Beförderungsbedingungen, bevor Du Dich
noch mehr lächerlich machst.
> Wenn dann die Polizei da ist, du spätestens nach dem vierten Satz die
> Achter eng um die Handgelenke hast, am Bauch liegst und die Pappn im
> Gatsch, dann kommst drauf, dass deine Art vielleicht nicht ganz so
> angebracht ist.
Merkst Du noch was? Egal was Du genommen hast: Nimm weniger!
> Später werden dann noch auf dich zukommen: Die Kosten für
> die Verspätung, die Kosten für die Gerichtsverhandlung und die Strafe
> wegen diverser Delikte. Genau du bist der Fall, wo ich die abgesprochenen
> Aussagen der Polizei verstehe und als unbeteiligter Zeuge wahrscheinlich
> auch noch entsprechend Aussagen würde.
Klar, spinn ruhig noch weiter so einen Dünnpfiff. Die inhaltliche
Qualität Deiner Postings unterstreicht sowas ungemein...
Ciao/HaJo
>Wenn schon
>falsche Kontrolleure und falsche Personalwerber unterwegs sind, werde
>ich doch nicht irgendwelchen von irgendwem angepappten Klebern irgendwas
>glauben.
Das kann halt nach hinten losgehen.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Woher weisst Du ueberhaupt, dass der Bus vom Betriebshof kommt,
bzw. dass er echt ist? Busse sind schliesslich frei verkaeuflich
(genauso wie Aufkleber). Stell Dir mal vor, jemand kauft einen
Bus, lackiert ihn passend und faehrt dann rum und zwingt Leute,
vorne einzusteigen.
Christoph
>Halli-Hallo! Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>> Du scheinst mir nämlich allen Ernstes zu behaupten, auf dem Aufkleber
>> "Bitte vorne einsteigen" müsse zusätzlich "Dies ist eine Aufforderung
>> des Betriebspersonals, der Sie laut Beförderungsbedingungen zu folgen
>> haben" stehen, damit sie für Dich relevant wird.
>
>Nein, eine Aufforderung vom Betriebspersonal an mich hat in einer Art
>und Weise zu erfolgen, dass ich die Echtheit prüfen kann.
Klaro. Falsche "Bitte vorne einsteigen"-Aufkleber, die eben nicht vom
Betriebspersonal respektive in dessem Auftrag angebracht wurden, lässt
das Betriebspersonal ja auch ü-ber-haupt nicht entfernen. Noch nichtmals
von einem einzigen der -zig Busse. Die Fälschungen pappen überall drauf
und es wird nicht bemerkt.
CU!
Ulrich
P.S.: Und morgen ist BTW Ostern und Du glaubst an den Weihnachtsmann.
[ ] Du hast verstanden, worum es ging
> P.S.: Und morgen ist BTW Ostern und Du glaubst an den Weihnachtsmann.
Wird das jetzt Deine Argumentationsschiene?
Ciao/HaJo
> Woher weisst Du ueberhaupt, dass der Bus vom Betriebshof kommt,
> bzw. dass er echt ist? Busse sind schliesslich frei verkaeuflich
> (genauso wie Aufkleber). Stell Dir mal vor, jemand kauft einen
> Bus, lackiert ihn passend und faehrt dann rum und zwingt Leute,
> vorne einzusteigen.
Fahrtziel "B**l*f*ld"?
Grüße,
Frank
>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> Klaro. Falsche "Bitte vorne einsteigen"-Aufkleber, die eben nicht vom
>> Betriebspersonal respektive in dessem Auftrag angebracht wurden, lässt
>> das Betriebspersonal ja auch ü-ber-haupt nicht entfernen. Noch nichtmals
>> von einem einzigen der -zig Busse. Die Fälschungen pappen überall drauf
>> und es wird nicht bemerkt.
>
>[ ] Du hast verstanden, worum es ging
Dir ging es offensichtlich um einen 1000%igen Authentizitätsbeweis,
den IMNSHO kein Verkehrsbetrieb weder liefern muß noch kann, um das
Schild "Bitte vorne einsteigen" als zu befolgende "Anweisung des
Betriebspersonals" gelten zu lassen.
> Am Mon, 26 Jul 2010 09:04:46 UTC, schrieb HaJo Hachtkemper
> <juli_zweit...@newsgroups.02368.net> auf
> de.etc.bahn.stadtverkehr :
>
> das ist jetzt wirklich nur noch affig:
>
>> >> Welches Betriebspersonal hat *mir* denn eine Anweisung gegeben?
>> > Dasjenige, welchen den Aufkleber "Bitte vorne einsteigen" an den Bus
>> > pappte.
>>
>> Also im Zweifelsfall irgendein Hansel auf dem Fachbetrieb für
>> Fahrzeugbeschriftung. Ich sehe immer noch kein Betriebspersonal, dass
>> *mir* eine Anweisung gibt.
>>
>> >> Die Beförderungsbedingungen gelten unabhängig von deren
>> >> Kenntnisnahme, bei Anweisungen ist dem nicht so.
>> > Ach so. Du bist Analphabet?
>>
>> Nein. Kaufst Du auch Aspirin/CitroenC3/sonstwas, weil es im Bus auf
>> irgendeinem Aufkleber steht?
>
>
>
> Kopfschüttelnd,
> L.W.
>
>
Warum ich in den U-Bahntunnel ging? Kann doch jeder ein Schild
hinhängen:"Nur für Betriebspersonal"
Popkornkau und duck ;-)
--
Die Adresse gibt es, wird aber nicht gelesen, da nur für Foren gedacht.
Schöne Grüße
Edwin
Du parkst direkt unter dem Halteverbotschild?
--
Gruesse
Kai
> So direkt wollte ich ihm das nicht sagen. Leider hatte ich in Bochum
> keine Streckenkenntnis, sonst hätte ich ihm fast angeboten, die Ansagen
> für ihn zu machen, wenn er zu ******** dazu sei :-)
Hehe :)
> Noch auf Compact-Cassette. ASG x (Mit x="Nummer habe ich vergessen")
> hießen die Cassettenrecorder. Kam damals überraschend, als der Mann
> am Steuer plötzlich als Frau am Steuer zu hören war ...
Uhhh, keine Ahnung.
> Das könnte mich heute noch ärgern. Gerade Subunternehmer haben auf
> den modernen TFT-Displays oftmals zu 99% Werbefernsehen laufen. Die
> "Perlenschnur", an Hand derer Du feststellen könntest, *wieviele*
> Haltestellen es noch bis zum Ziel sein mögen, fe_lt dabei völlig.
Hier gibt es zum Glück (soweit ich weiß) nur einen Subunternehmer (Urban
Reisen, heh) und dessen zwei Busse sind älter als die TFT-Ära. :)
Aber hier machen die Verkehrsunternehmen schon genug Werbung zwischen
Ziel und Perlenschnur für die eigenen Fahrkarten.
Gruß, Dennis
> Nö. Aber kein Geld macht unglücklich.
>
> Schöne Grüße,
> Matthias
>
Oder so, das kann man halten wie ne Bockwurst. :}
Gruß, Dennis
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Dir ging es offensichtlich um einen 1000%igen Authentizitätsbeweis,
> den IMNSHO kein Verkehrsbetrieb weder liefern muß noch kann, um das
> Schild "Bitte vorne einsteigen" als zu befolgende "Anweisung des
> Betriebspersonals" gelten zu lassen.
Sie liefert ja nicht einmal eine konkrete Anweisung, sondern äußert nur
eine Bitte. Ob ich einer Bitte nachkomme, ist immer meine Entscheidung.
Ciao/HaJo
Kai Skalweit schrieb:
> Du parkst direkt unter dem Halteverbotschild?
Die StVO ist (wie die Beförderungsbedingungen auch) öffentlich bekannt
gemacht worden, im Gegensatz zu irgendwelchen anderen Sachen die *nach*
Abschluss des Beförderungsvertrags an den Kunden gebracht werden sollen.
Der Unterschied sollte klar sein.
Ciao/HaJo
>Am 21.07.2010 16:05, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> So direkt wollte ich ihm das nicht sagen. Leider hatte ich in Bochum
>> keine Streckenkenntnis, sonst hätte ich ihm fast angeboten, die Ansagen
>> für ihn zu machen, wenn er zu ******** dazu sei :-)
>
>Hehe :)
Nuja: Irgendwann kennt man selbst als Fahrgast die Haltestellen seiner
"Stammstrecken" in- und auswendig. Daß es der Mensch vor der ersten
Reihe nicht inzwischen von seinem eigenen Ansagesystem selbsteingebläut
bekam, scheint mir schon verwunderlich.
>> Noch auf Compact-Cassette. ASG x (Mit x="Nummer habe ich vergessen")
>> hießen die Cassettenrecorder. Kam damals überraschend, als der Mann
>> am Steuer plötzlich als Frau am Steuer zu hören war ...
>
>Uhhh, keine Ahnung.
Noch jemand ohne Fahrschein?
>> Das könnte mich heute noch ärgern. Gerade Subunternehmer haben auf
>> den modernen TFT-Displays oftmals zu 99% Werbefernsehen laufen. Die
>> "Perlenschnur", an Hand derer Du feststellen könntest, *wieviele*
>> Haltestellen es noch bis zum Ziel sein mögen, fe_lt dabei völlig.
>
>Hier gibt es zum Glück (soweit ich weiß) nur einen Subunternehmer (Urban
>Reisen, heh)
Hier[TM] kann ich mindestens mit Mesenhohl, Graf, Schiwy und Klingenfuß
dienen. Wobei ich mich jetzt nicht auf einen als "Hauptwerbeverseucher"
festlegen möchte. Vielleicht war es auch gar kein Sub, sondern die
Vestische höchstpersönlich.
>und dessen zwei Busse sind älter als die TFT-Ära. :)
Sowas wie <http://invalid.de/1996.jpg>?
CU!
Ulrich
--
In 4 Monaten und 30 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!
>Halli-Hallo! >Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> Dir ging es offensichtlich um einen 1000%igen Authentizitätsbeweis,
>> den IMNSHO kein Verkehrsbetrieb weder liefern muß noch kann, um das
>> Schild "Bitte vorne einsteigen" als zu befolgende "Anweisung des
>> Betriebspersonals" gelten zu lassen.
>
>Sie liefert ja nicht einmal eine konkrete Anweisung
Täte es Dir sehr weh, wenn (nicht nur?) ich da diametral anderer Meinung
wäre?
CU!
Ulrich
--
In 4 Monaten und 30 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Du bist ein durchaus angenehmer, liebenswerter Zeitgenosse.
Hoffentlich muss ich Dich niemals kennenlernen.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> HaJo Hachtkemper:
>> Sie liefert ja nicht einmal eine konkrete Anweisung
> Täte es Dir sehr weh, wenn (nicht nur?) ich da diametral anderer
> Meinung wäre?
Was genau hast Du denn an dem von Dir weggequoteten 'Bitte' nicht
verstanden?
Ciao/HaJo
Meinst Die Höflichkeit, die selbst in einer zu befolgenden(!) Anweisung
nicht fehlen darf? Nein, das habe ich schon verstanden.
Wenn man Dir so zuhört, könnte man glatt zum Schluß kommen, daß Du auch
stur in der Botanik stehen bleibst, wenn Dir von $Sicherheitskraft ein
"Bitte verlassen Sie den Bereich" entgegentönt. 's war ja schließlich
nur eine Bitte ...
Mein Deutschlehrer pflegte in all seine Aufgaben das Wort "bitte" zu
benutzen, beispielsweise "Bitte fassen Sie den Text zusammen".
Er hat uns erzählt, dass er das bei Abitur-Prüfungsaufgaben auch immer
versucht hat. Nachdem er sie dann zur Prüfung eingereicht hatte, kamen
sie immer mit dem Hinweis zurück, dass das Wort "bitte" gestrichen
werden müsse, weil es ja eine Aufgabe sei und eben keine Bitte. Darüber
war er sehr verärgert und hat uns dann erzählt, dass er in jedem
Jahrgang, für den er Abiturprüfungen hatte, nun gerade darauf geachtet
hat, dass überall "bitte" drinsteht und jedes Mal wieder lange
Diskussionen hatte. Aber es half alles nichts: kein "bitte" in
Abituraufgaben.
Demnach hat es die Bezirksregierung (ich meine mich zu erinnern, dass
die damals zuständig war) wohl so gesehen wie es HaJo hier sieht.
Dennoch verstehe ich nicht, was daran so schwierig ist, vorne einzusteigen.
Wolf
> Dennoch verstehe ich nicht, was daran so schwierig ist, vorne einzusteigen.
Die Tür ist schmal.
Der Weg zum gewünschten Platz ist weit...
mfG,
L.W.
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Wenn man Dir so zuhört, könnte man glatt zum Schluß kommen, daß Du auch
> stur in der Botanik stehen bleibst, wenn Dir von $Sicherheitskraft ein
> "Bitte verlassen Sie den Bereich" entgegentönt. 's war ja schließlich
> nur eine Bitte ...
Bist Du so einfach strukturiert, dass in Deinen Augen alles was kein
Apfel ist eine Birne sein muss? *Ob* ich einer Bitte nachkomme, ist
meine Entscheidung, und die kann natürlich auch im Sinne des
Bittstellers ausfallen.
Ciao/HaJo
Bist Du so einfach strukturiert, dass es unbedingt nötig ist, alles,
was auch Du beachten sollst, als Befehl zu formulieren? Die Deutsche
Sprache ist schon unhöflich genug, müssen Leute wie Du auch noch
unbedingt nachhelfen, dass Höflichkeit immer mehr aus der Mode kommt?
Das, was Du in diesem Thread ablässt, treibt meinen Blutdruck in
unermessliche Höhen.
Wolf Behrenhoff schrieb:
> Dennoch verstehe ich nicht, was daran so schwierig ist, vorne einzusteigen.
Der enge Durchgang vorn, zusammen mit dem GdB und dem mitgeführten
Einkaufstrolley vielleicht? Oder auch mal der Regen, wenn der Kutscher
den Bus mittig vor dem Haltestellenhäuschen (1) hält.
Ciao/HaJo
(1) <http://www.stuggi.to/wp-content/gallery/picdump-29/f5aab9-409.jpg>
Marc Haber schrieb:
> Bist Du so einfach strukturiert, dass es unbedingt nötig ist, alles,
> was auch Du beachten sollst, als Befehl zu formulieren?
Wenn es ein (durch die Beförderungsbedingungen gedeckter) Befehl sein
soll, dann sollte er selbstverständlich auch als solcher formuliert
sein. Ist das so abwegig?
> Die Deutsche
> Sprache ist schon unhöflich genug, müssen Leute wie Du auch noch
> unbedingt nachhelfen, dass Höflichkeit immer mehr aus der Mode kommt?
Gegenüber einem Vertragspartner, der seinen vertraglichen Pflichten
nicht nachkommt, brauche ich nicht besonders höflich zu sein, das spare
ich mir lieber für zuverlässige auf.
>
> Das, was Du in diesem Thread ablässt, treibt meinen Blutdruck in
> unermessliche Höhen.
Kann ich nicht nachvollziehen. Ich bestehe auf der Einhaltung von
Verträgen, Gesetzen und Verordnungen. Wenn mein Gegenüber damit nicht
klar kommt, liegt das Problem dort.
Ciao/HaJo
PS: Ich glaube, zu Fido-Zeiten haben wir beide netter geschrieben...
>
> Bist Du so einfach strukturiert, dass es unbedingt nötig ist, alles, was
> auch Du beachten sollst, als Befehl zu formulieren? Die Deutsche Sprache
> ist schon unhöflich genug, müssen Leute wie Du auch noch unbedingt
> nachhelfen, dass Höflichkeit immer mehr aus der Mode kommt?
>
> Das, was Du in diesem Thread ablässt, treibt meinen Blutdruck in
> unermessliche Höhen.
>
Vergiss ihn doch, der bleibt wahrscheinlich bei einer roten Ampel auch
nicht stehen, das könnte ja eine Fälschung sein, die irgendjemand des
Nachts montiert hat.
Hannes
> Ich glaube, zu Fido-Zeiten haben wir beide netter geschrieben...
Ach so.
MfG,
> Das, was Du in diesem Thread ablässt, treibt meinen Blutdruck in
> unermessliche Höhen.
Ich empfehle die hanseatische Gelassenheit: gar nich zur Kenntnis
nehmen, nich mal ignorieren.
Über sowas braucht man sich doch nicht aufzuregen. Abwinken, und gut
is.
>Das, was Du in diesem Thread ablässt, treibt meinen Blutdruck in
>unermessliche Höhen.
Dein Fehler. Mich amüsiert es eher. :-)
CU!
Ulrich
--
In 4 Monaten und 29 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Mittwoch und keiner geht hin!
Das "beste" was ich bisher gesehen habe, war einer der die ganze Fahrt
über SMS geschrieben hat. Also nicht an der Haltestelle, sondern auf der
Landstraße. :-(
--
__o o__ o__ o__
_ \<,_ _.>/ _ _.>/ _ _.>/ _
(_)/ (_) (_) \(_) (_) \(_) (_) \(_)
Viele stinkige, um nicht zu sagen die Mehrheit. Wenigstens auf Linie.
> Das "beste" was ich bisher gesehen habe, war einer der die ganze Fahrt
> über SMS geschrieben hat. Also nicht an der Haltestelle, sondern auf der
> Landstraße. :-(
http://www.youtube.com/watch?v=dCHdZxO4_tQ&feature=related
Gruß Tobias
>Das "beste" was ich bisher gesehen habe, war einer der die ganze Fahrt
>über SMS geschrieben hat. Also nicht an der Haltestelle, sondern auf der
>Landstraße. :-(
Die Busfahrer im Vogtland haben in den 90ern immer auf ihren
Bündelfunkgeräten wie blöde Kurznachrichten getippt. Auf meine Frage,
warum sie nicht einfach funken würden, kam als Antwort, daß die Texte
im Aktivitätslog beim Dispatcher nicht auftauchen würden.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>Stefan Reuther <stefa...@arcor.de> wrote:
>
>> Zugegeben, inzwischen hat die überwiegende Menge begriffen, dass sie da
>> einen Serviceberuf haben, aber ein paar stinkige gibt's noch.
>
>Viele stinkige, um nicht zu sagen die Mehrheit. Wenigstens auf Linie.
Heute hatte ich wieder einen extrem stinkingen:
Es begab sich auf der Fahrt mit dem SB22 von Castrop Münsterplatz mit
Ziel "Datteln Busbahnhof". Kurz vor dem Erreichen der augenscheinlichen
Endhaltestelle sprang die Fahrgastinformation von "SB 22 Ziel Datteln
Busbahnhof" auf "232 Ziel Recklinghausen Hauptbahnhof" um. Als ich es
wagte, mich mit einer diesbezüglichen Frage an den Herrn vor der ersten
Reihe zu wenden, ergab sich folgender, erfrischender Dialog:
Ich: Entschuldigen Sie bitte, sehe ich das richtig, daß Sie als Linie
232 weiterverkehren?
Er: *Grummel*
Ich: Bitte?
Er (In einem Tonfall, als hätte ich ihn mindestens gefragt, ob ich
seine Frau schwängern dürfte): Ja, aber nicht während der Fahrt
fragen!
Ich: Danke, dann kann ich ja drin sitzen bleiben.
Er: Ja. Leider!
Und 2 Minuten später am Zwischenhalt am Dattelner Bbf:
Er: (Direkt in mein Gesicht): Unmöglich, sowas !!!11elf.
Da war ich voll seiner Meinung. Allerdings eher in "Gegenrichtung" ...
Außerdem litt er wohl an chronischer Kundenallergie: Zwischen dem Holm
hinter ihm und der Kasse hatte er seine Jacke gespannt, um wohl ja nicht
in den Genuß eines Kundenkontaktes zu kommen:
http://invalid.de/wagen2609.jpg
(Nein, nicht versehentlich schief aufgehängt, sondern gezielt die
Jackenkordel in den "Geld-o-Maten" geklemmt).
CU!
Ulrich
--
In 4 Monaten und 11 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Samstag und keiner geht hin!
> Heute hatte ich wieder einen extrem stinkingen:
>
> Es begab sich auf der Fahrt mit dem SB22 von Castrop Münsterplatz mit
> Ziel "Datteln Busbahnhof". Kurz vor dem Erreichen der augenscheinlichen
> Endhaltestelle sprang die Fahrgastinformation von "SB 22 Ziel Datteln
> Busbahnhof" auf "232 Ziel Recklinghausen Hauptbahnhof" um. Als ich es
> wagte, mich mit einer diesbezüglichen Frage an den Herrn vor der ersten
> Reihe zu wenden, ergab sich folgender, erfrischender Dialog:
>
> Ich: Entschuldigen Sie bitte, sehe ich das richtig, daß Sie als Linie
> 232 weiterverkehren?
> Er: *Grummel*
> Ich: Bitte?
> Er (In einem Tonfall, als hätte ich ihn mindestens gefragt, ob ich
> seine Frau schwängern dürfte): Ja, aber nicht während der Fahrt
> fragen!
> Ich: Danke, dann kann ich ja drin sitzen bleiben.
> Er: Ja. Leider!
Dabei hat er dir bestimmt das Schild vorgelesen, was sich in
unmittelbarer Nähe der Schnittstelle Fahrgast/Fahrer befindet: Fahrer
bitte nicht während der Fahrt ansprechen.
Der soll sich nämlich während der Fahrt genau auf eben diese konzentrieren.
Und nein, Menschen sind nicht multitaskingfähig.
Da du ja in vielen NG schreibst, sollte es mit dem Lesen doch auch ganz
gut klappen.
Und eigentlich hattest du doch genug Intelligenz aus der Anzeige die
einzig richtigen Schlüsse zu ziehen. Hättest du dich geirrt, wäre dir
das in Datteln mitgeteilt worden. ....
>
> Und 2 Minuten später am Zwischenhalt am Dattelner Bbf:
>
wäre dir eh bewusst geworden, ob deine Annahme richtig gewesen wäre.
> Er: (Direkt in mein Gesicht): Unmöglich, sowas !!!11elf.
>
> Da war ich voll seiner Meinung. Allerdings eher in "Gegenrichtung" ...
Das war also in beiden Richtungen verbesserungswürdig.
Der Fahrer hätte deine Anfrage während der fahrt ignorieren sollen. Dann
hättest du 2 min später eh nicht mehr fragen brauchen.
--tho
>
>Das war also in beiden Richtungen verbesserungswürdig.
>Der Fahrer hätte deine Anfrage während der fahrt ignorieren sollen.
Nein, gestört war er eh schon worden, da hätte er einfach "jo, isso"
sagen sollen, und gut. Er hätte wieder seine Ruhe gehabt, und der
Fahrgast wäre zufrieden gewesen. So dagegen war der Fahrer länger
abgelenkt als nötig, und der Fahrgast fühlte sich schräg angemacht.
Da ist das hier ja Luxus, daß wir Ansagen von Band haben à la:
"Nächste Haltestelle: Mögeldorf, Endhaltestelle. Dieser Bus fährt
weiter als Linie 40 in Richtung Laufamholz - Schwaig."
oder sogar bei der S-Bahn
"Nächste Haltestelle: Hauptbahnhof. Dieser Zug fährt nach kurzem
Aufenthalt weiter als S3 in Richtung Schwabach - Roth."
Und seit ca. zwei Jahren gibts sogar im Online-Fahrplan diesbezüg-
liche Fußnoten à la "Weiterfahrt möglich" oder so, da ist man vor-
her oft versehentlich aus- und wieder eingestiegen :-)
Gruß Matthias.
>Am 14.08.2010 16:48, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
[..]
>> Ich: Entschuldigen Sie bitte, sehe ich das richtig, daß Sie als Linie
>> 232 weiterverkehren?
>> Er: *Grummel*
>> Ich: Bitte?
>> Er (In einem Tonfall, als hätte ich ihn mindestens gefragt, ob ich
>> seine Frau schwängern dürfte): Ja, aber nicht während der Fahrt
>> fragen!
>> Ich: Danke, dann kann ich ja drin sitzen bleiben.
>> Er: Ja. Leider!
>
>Dabei hat er dir bestimmt das Schild vorgelesen, was sich in
>unmittelbarer Nähe der Schnittstelle Fahrgast/Fahrer befindet: Fahrer
>bitte nicht während der Fahrt ansprechen.
Da sollten sich die Lümmels mal lieber selbst dran halten, statt mit
dem Kollegen zu klönen. Der sich wiederum zudem vorschriftswidrig oft
zwoschen Scheibe und "Schranke" aufhält.
>Der soll sich nämlich während der Fahrt genau auf eben diese konzentrieren.
>Und nein, Menschen sind nicht multitaskingfähig.
>Da du ja in vielen NG schreibst, sollte es mit dem Lesen doch auch ganz
>gut klappen.
Dein Ton läßt mich vermuten, daß Du der Rüpel warst?
>> Er: (Direkt in mein Gesicht): Unmöglich, sowas !!!11elf.
>>
>> Da war ich voll seiner Meinung. Allerdings eher in "Gegenrichtung" ...
>
>Das war also in beiden Richtungen verbesserungswürdig.
>Der Fahrer hätte deine Anfrage während der fahrt ignorieren sollen.
Er hätte ein freundliches "Einen Moment bitte" artikulieren können, wenn
ihn schon ein knappes "Ja" dermaßen überfordert.
CU!
Ulrich
--
In 4 Monaten und 10 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Stellt euch vor, es ist Sonntag und keiner geht hin!
>Thomas Mueller <thomue....@kabelmail.de> wrote:
>
>>Das war also in beiden Richtungen verbesserungswürdig.
>>Der Fahrer hätte deine Anfrage während der fahrt ignorieren sollen.
>
>Nein, gestört war er eh schon worden,
Wobei ich bereits am "gestört" so meine Zweifel habe. Ein Busfahrer, der
sich durch die bloße und gar nicht mal unübliche Anfrage eines Fargastes
bezüglich des Linienweges gestört fühlt, gehört nicht ans Steuer. Die
"Jackenbarriere" spricht zudem Bände.
>und der Fahrgast fühlte sich schräg angemacht.
s/fühlte sich/wurde/
Ansprechverbot hin oder her. Seine Äußerungen waren vorsichtig
ausgedrückt, grob unhöflich. Statt mir ein "Unmöglich sowas!" ins
Gesicht zu blaffen, hätte dort eine Entschuldigung für sein "Ja,
leider" hingehört. Was machte so ein Mensch erst, wenn ihn mal ein
Fahrgast *wirklich* krumm kommt?
CU!
Ulrich
--
In 4 Monaten und 10 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>>
>> Es begab sich auf der Fahrt mit dem SB22 von Castrop Münsterplatz mit
>> Ziel "Datteln Busbahnhof". Kurz vor dem Erreichen der augenscheinlichen
>> Endhaltestelle sprang die Fahrgastinformation von "SB 22 Ziel Datteln
>> Busbahnhof" auf "232 Ziel Recklinghausen Hauptbahnhof" um.
>
>Da ist das hier ja Luxus, daß wir Ansagen von Band haben à la:
>
>"Nächste Haltestelle: Mögeldorf, Endhaltestelle. Dieser Bus fährt
>weiter als Linie 40 in Richtung Laufamholz - Schwaig."
Sowas ist eindeutig. Wenn man hier aber (und damit schließt sich der
Kreis zum Betreff wieder) schon öfters Anzeigen erleben durfte, die die
Fahrt der Gegenrichtung anzeigten, halte ich eine Frage zum Fahrtweg an
das Fahrpersonal für durchaus legitim und vom "Ansprechverbot"
ausgenommen.
>Und seit ca. zwei Jahren gibts sogar im Online-Fahrplan diesbezüg-
>liche Fußnoten à la "Weiterfahrt möglich" oder so, da ist man vor-
>her oft versehentlich aus- und wieder eingestiegen :-)
Oder ausgestiegen, sich erstmal am Fahrplan über den Anschlussbus kundig
gemacht, derweil jener hinwegfuhr. Um so etwas zu vermeiden, sollte das
Fahrpersonal auch ansprechbar sein. Selbst während der Fahrt.
CU!
Ulrich
--
In 4 Monaten und 10 Tagen ist Weihnachten
Wir muessen draussen bleiben: aioe.org-, Googlegroups-
und mixmin-Poster, sowie Namenlose und Adressfaelscher.
Was spricht dagegen, sowas zu fragen, wenn der Bus steht?
Der Fahrer soll halt auf die Straße schauen. Und das Parsen einer nicht
erwarteten Fahrgastfrage braucht auch Hirnressourcen, siehe die ganzen
Untersuchungen zum Telefonieren am Steuer. Das Klönen mit dem Kollegen
ist insofern leicht was anderes, als dass der Kollege typischerweise
weiß, wann's brenzlig wird, und dann das Schwatzen einstellt oder gar
assistiert. Von einem Fahrgast, der vielleicht nichtmal einen Führer-
schein hat, wird sowas nicht erwartet. Ergo: "Ansprechverbot".
Zumindest auf meine im stehenden Bus gefragten Fragen hab ich in den
letzten Jahren immer Antworten bekommen. Manchmal fragt der Busfahrer
sogar von sich aus: "wollen Sie wirklich hier an der Haltestelle raus
oder soll ich noch 300m weiter bis zum Firmengelände fahren?" :-)
Stefan
>
> Außerdem litt er wohl an chronischer Kundenallergie: Zwischen dem Holm
> hinter ihm und der Kasse hatte er seine Jacke gespannt, um wohl ja nicht
> in den Genuß eines Kundenkontaktes zu kommen:
>
> http://invalid.de/wagen2609.jpg
>
> (Nein, nicht versehentlich schief aufgehängt, sondern gezielt die
> Jackenkordel in den "Geld-o-Maten" geklemmt).
>
Das Ansprechen des Fahrers während der Fahrt stört ungemein beim SMSen,
da hat man sich schnell vertippt. Und die Jacke hat nichts mit
Kundenkontakt zu tun, sondern soll verhindern, dass sich die Beleuchtung
des Fahrgastraums im Handydisplay spiegelt und der Fahrer dadurch unnötig
abgelenkt wird.
> Stefan Reuther wrote:
>> Der Fahrer soll halt auf die Straße schauen. Und das Parsen einer nicht
>> erwarteten Fahrgastfrage braucht auch Hirnressourcen, siehe die ganzen
>> Untersuchungen zum Telefonieren am Steuer.
>
> Meine Erfahrungen im ÖPNV lassen mich vermuten, daß bei Busfahrern konkret
> das Problem besteht, daß nicht wenige von denen bereits von Haus aus zu
> wenig Hirnressourcen haben.
einen aehnlichen eindrucke haben viele aussenstehende von den menschen,
die 'Im Internet schreiben'. mit einer realistischen einschaetzung der
sachlage hat das in der regel wenig zu tun.
--
frobnicate foo
>Ulrich F. Heidenreich wrote:
[..]
>> Sowas ist eindeutig. Wenn man hier aber (und damit schließt sich der
>> Kreis zum Betreff wieder) schon öfters Anzeigen erleben durfte, die die
>> Fahrt der Gegenrichtung anzeigten, halte ich eine Frage zum Fahrtweg an
>> das Fahrpersonal für durchaus legitim und vom "Ansprechverbot"
>> ausgenommen.
>
>Was spricht dagegen, sowas zu fragen, wenn der Bus steht?
Weil man dann vielleicht schon übers Ziel hinausgefahren ist oder
einen Umstiegspunkt verpasste? Und selbst, wenn die Frage während
der Fahrt vermeidbar war, gibt es dem Fahrpersonal noch lange kein
Recht, gegenüber dem Fahr*gast* ausgesprochen pampig zu werden.
Wenn der seine Haltestellenanzeige nicht im Griff hat, muß er halt
damit rechnen, angesprochen zu werden.
>Stefan Reuther wrote:
>
>> Der Fahrer soll halt auf die Straße schauen. Und das Parsen einer nicht
>> erwarteten Fahrgastfrage braucht auch Hirnressourcen, siehe die ganzen
>> Untersuchungen zum Telefonieren am Steuer.
Telefonieren am Steuer dürfte aber eher vergleichbar mit Dauergesprächen
mit dem Fahrgast sein, die freilich zu vermeiden sind. Wer sich dagegen
durch eine kurze Frage zum Betriebsablauf gestört fühlt, der gehört
IMNSHO nicht hinter das Steuer eines Linienbusses. Und wer dem Fahrgast
gegenüber pampig wird, gehört in gar keinen Beruf mit Kundenkontakt.
>Meine Erfahrungen im ÖPNV lassen mich vermuten, daß bei Busfahrern konkret
>das Problem besteht, daß nicht wenige von denen bereits von Haus aus zu
>wenig Hirnressourcen haben.
So extrem würde ich das nicht sehen. Mein Spezi dürfte eher von der
Sorte Korinthenkacker gewesen sein, der sich aus Prinzip(!) gestört
fühlt, wenn sich der Beförderungsfall nicht 120%ig an die Regeln
hält.
> Wenn der seine Haltestellenanzeige nicht im Griff hat, muß er halt
> damit rechnen, angesprochen zu werden.
Welche Ansage hatte er denn nicht im Griff in deinem konkreten Erlebnis?
Das freundliche Infosystem :) hat dich darüber aufgeklärt, das dieser
Bus als eine andere Linie weiterfährt und du warst offensichtlich damit
überfordert diese Info als für dich ausreichend zu interpretieren. Und
wenn man 2 min zwischen seiner Frage-Stelle und der betreffenden
Haltestelle hatte, dann war da eh keine Haltestelle mehr dazwischen,
außer Datteln hat mittlerweile so dichte Haltestellenabstände. Als ich
das letzte Mal da war, konnte ich keinen so dichten Haltestellenabstand
ausmachen.
Der Busfahrer hat sich falsch verhalten, soviel ist sicher. Er hätte
statt "pampig" gar nicht antworten sollen.
Manchmal benehmen sich Fahrgäste nicht wirklich wie Gäste.
--tho
In deinem konkreten Falle bezweifele ich stark, das du für das
Hinschreiben deiner Antwort besonders viel Hirnressourcen aufgewendet
hast. Das Ergebnis ist leider niederschmetternd. Du darfst gern mal 1
Tag mit dem Busfahrer tauschen, gesetzt den Fall du hast entsprechende
Nachweise erbracht, die dich berechtigen Personen durch den
Straßenverkehr zu kutschieren. Und du darfst das gern mal in einer
großen Stadt tun und nicht nur in Klein-Kleckersdorf.
--tho
> Du darfst gern mal 1
> Tag mit dem Busfahrer tauschen, gesetzt den Fall du hast entsprechende
> Nachweise erbracht, die dich berechtigen Personen durch den
> Straßenverkehr zu kutschieren. Und du darfst das gern mal in einer
> großen Stadt tun und nicht nur in Klein-Kleckersdorf.
Ok, dann will ich aber den Termin wissen und ich komme dann als Fahrgast
vorbei. So mal eben einen Schreck einjagen oder den Fahrer von hinten
lautstark mit "Hallo Sie da" ansprechen kann ich.
> Das freundliche Infosystem :) hat dich darüber aufgeklärt, das dieser
> Bus als eine andere Linie weiterfährt und du warst offensichtlich damit
> überfordert diese Info als für dich ausreichend zu interpretieren.
Naja, bei dem Pfusch, der da oft bei den Infosystemen getrieben wird,
frage ich mich erst einmal, ob die Info des Systems auch stimmt.
> Manchmal benehmen sich Fahrgäste nicht wirklich wie Gäste.
Das ist aber auch das Problem der Fahrgäste, ein nicht unerheblicher Teil
des Personals sieht die Fahrgäste als ungebetene Gäste, die ihnen Arbeit
verschaffen - wie schön wär das Bus- oder Straßenbahnfahren, gäbe es
keine Fahrgäste.
> Meine Erfahrungen im ÖPNV lassen mich vermuten, daß bei Busfahrern konkret
> das Problem besteht, daß nicht wenige von denen bereits von Haus aus zu
> wenig Hirnressourcen haben.
Darunter scheint eher mein Vorredner zu leiden, der nicht wahrnehmen
will, daß die Busfahrer eher unter zu wenig Löhnen zu leiden haben.
Sie haben doch diesen ganzen Ausschreibungsrummen mitbekommen, und wie
alle großen kommunale Verkehrsunternehmungen eine eigene
Billigtochtergesellschaft mit Niedrigstlöhnen gegründet haben.
>Am 15.08.2010 16:51, schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Wenn der seine Haltestellenanzeige nicht im Griff hat, muß er halt
>> damit rechnen, angesprochen zu werden.
>
>Welche Ansage hatte er denn nicht im Griff in deinem konkreten Erlebnis?
>Das freundliche Infosystem
... tendiert hier oftmals dazu, ziemlichen Fuzzak anzuzeigen. Manchmal
steht da auch nur ein einsamer, trauriger Pinguin links oben in der
Ecke. Oder man liest die Perlenschnur der Gegenrichtung. Oder - was
gerade die Vestische aus dem Effeff beherrscht - zu 99% Werbung.
>Der Busfahrer hat sich falsch verhalten, soviel ist sicher. Er hätte
>statt "pampig"
... ein freundliches "Warten Sie bitte bis zum nächsten Halt" abgeben
können, wenn er schon der Meinung war, während der Fahrt keine Auskunft
geben zu können/wollen/dürfen.
>Manchmal benehmen sich Fahrgäste nicht wirklich wie Gäste.
Du meinst also, ich hätte mich mit einem lockeren "Ey Du Arsch: Stimmt
Deine Anzeige da oben?" seinem Ton anpassen sollen, statt völlig unkewl
"Entschuldigen Sie bitte, sehe ich das richtig, daß Sie als Linie 232
weiterfahren?" zu sülzen?
CU!
Ulrich
P.S.: Außerdem sind Fahrgäste Kunden des Unternehmens. Selbst, wenn
sie sich danebenbenähmen, wären sie Könige.
>Thomas Mueller schrieb:
>
>> Das freundliche Infosystem :) hat dich darüber aufgeklärt, das dieser
>> Bus als eine andere Linie weiterfährt und du warst offensichtlich damit
>> überfordert diese Info als für dich ausreichend zu interpretieren.
>
>Naja, bei dem Pfusch, der da oft bei den Infosystemen getrieben wird,
>frage ich mich erst einmal, ob die Info des Systems auch stimmt.
¯¯¯¯
Und ich besaß offensichtlich die Unverschämtheit, nicht mich, sondern
denjenigen zu befragen, der es am ehesten wissen müsste. Dreimal dürft
ihr raten, wer das wohl war.
Allerdings habe ich da wohl an seinem "Der Beförderungsfall hat während
der Fahrt gefälligst die Schnauze mir gegenüber zu halten. Das steht ja
auch laut und deutlich links über mir. Analphabet?"-Ehrenkodex gekratzt.
Nun ja. Ich saß neulich in einem knapp 17 Minuten verspäteten Bus A
der Linie 40 nach Rheinau Karlsplatz (20-Minuten-Takt). Bei der
Einfahrt in den Karlsplatz änderte sich die Zielanzeige in "40
Seckenheim Rathaus". Erwartungsgemäß wurde Bus A am Karlsplatz von den
dort wartenden Fahrgästen gestürmt, da die Fahrt der Linie 40 nach
Seckenheim auch schon acht Minuten überfällig war.
Sie durften alle wieder aussteigen; die Fahrerin von Bus A hatte
erstmal 15 Minuten Pause. Zwei Minuten später kam Bus B, ebenfalls
beschildert mit "40 Seckenheim Rathaus", und der fuhr dann auch
dorthin.
Ich habe jedes Verständnis, dass man das Fahrpersonal anspricht, wenn
die Zielanzeige auch nur den geringsten Zweifel an ihrer Korrektheit
aufkommen lässt. Das kommt einfach zu oft vor.
A hätte nicht mit "40 Seckenheim Rathaus" beschildert in den
Karlsplatz einfahren dürfen, wenn es sich bei diesem Fahrzeug nicht um
die nächste Fahrt in diese Richtung handelt.
Grüße
Marc
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Völlig richtig. Ich hoffe, Du hast Dich beschwert.
Bei euch fahren die Busse an der Endstation durch? Im Zweifelsfall eben
den Haltewunsch bestellen und an der Endstation fragen "fahren Sie jetzt
eigentlich als 232er weiter?".
> Wenn der seine Haltestellenanzeige nicht im Griff hat, muß er halt
> damit rechnen, angesprochen zu werden.
Außer Reboot kann der Busfahrer da wahrscheinlich eh kaum was ändern.
Vor geraumer Zeit hatte ich mal einen (Großkampftag mit Stadtfest usw.
und daher heftigen Verspätungen), der von der Zentrale die Aufgabe
bekam, von seiner normalen Schicht abzuweichen, woraufhin er am Funk
fast Panik bekam. Nach einigem Hin und Her am Funk stellte sich dann
heraus, dass er zwar wusste, wie er fahren soll, aber nicht, wie er das
dem Rechner beibiegt, damit der das richtige Fahrziel anzeigt :-)
Stefan
Es ist der Interrupt, der den Fahrer aus der Konzentration reißt, wenn
er gerade um Falschparker herumzirkelt (oder versucht, im Funkloch den
Betriebsfunk zu verstehen).
> Und wer dem Fahrgast gegenüber pampig wird, gehört in gar keinen Beruf
> mit Kundenkontakt.
Das ist wohl wahr.
Stefan
>Wer sich dagegen
>durch eine kurze Frage zum Betriebsablauf gestört fühlt, der gehört
>IMNSHO nicht hinter das Steuer eines Linienbusses.
Zumal er sein Funkgerät ja auch bedienen können muß. Dieses
Ansprechverbot sehe ich als Laberbremse, und damit der Fahrer was hat,
worauf er hinweisen kann, wenn jemand nervt, aber bei unklaren
Betriebslagen müssen ein paar Worte drin sein.
...und wenn's nur "Moment bitte!" ist.
Gruß Matthias.