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[MD] Regeln für zu frühes Abfahren?

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Helge Wilker

unread,
Mar 27, 2003, 3:59:38 AM3/27/03
to
Hallo,

gestern fuhr mir -- zum wiederholten Male -- in Magdeburg eine Strab
zwei Minuten vor Fahrplanzeit vor der Nase weg. Bei meinem Anruf bei
der Service-Hotline der MVB bekam ich dann die Auskunft, dass "in ganz
Deutschland und ganz Europa" die "Regelung" gelte, dass bis zu zwei
Minuten vor Plan gefahren werden darf.

Wie bitte?!?

Wie ich es auch drehe und wende, ich kann mir nicht vorstellen, welchen
Sinn so eine Regelung haben sollte. Ich verstehe den Fahrplaneintrag
18:28h so: "Um 18:28 (oder später)". Wenn es hiesse "18:28h +-2min",
dann könnte man doch genau so gut 18:26h hinschreiben und hätte wieder
die weniger verwirrende Aussage "18:26 (oder später)".

Vielleicht gibt es ja wichtige betriebliche Gründe für eine
"Karenzzeit". Ich habe eher den Eindruck, dass hier etwas von früher
übriggeblieben ist... Lasse mich aber gern aufklären.

Ach ja, meine Uhr ging richtig -- hatte zwei Minuten vorher noch
Abgleich mit amtlichem Zeitsignal aus Braunschweig... :)


Gruss,
Helge


--
Helge Wilker <hw1...@yahoo.de>

Kai Garlipp

unread,
Mar 27, 2003, 4:39:05 AM3/27/03
to
On 27.03.2003 09:59, Helge Wilker wrote:

> gestern fuhr mir -- zum wiederholten Male -- in Magdeburg eine Strab
> zwei Minuten vor Fahrplanzeit vor der Nase weg. Bei meinem Anruf bei
> der Service-Hotline der MVB bekam ich dann die Auskunft, dass "in ganz
> Deutschland und ganz Europa" die "Regelung" gelte, dass bis zu zwei
> Minuten vor Plan gefahren werden darf.

Dann ist Rostock nicht in Deutschland oder Europa. Dort sieht der Fahrer
auf seinem RBL-Display wann die Abfahrtszeit an der jeweiligen
Haltestelle dran ist (die Uhr zählt in 10 sec Schritten hoch). Es gilt
auch die Regelung, daß man nicht mehr als 30 sec zu früh abfahren sollte
(sonst darf der Fahrer den Antwortbrief an die verärgerte Kundschaft
schreiben).

Bye Kai

Tobias Nicht

unread,
Mar 27, 2003, 5:16:33 AM3/27/03
to
Helge Wilker <hw1...@yahoo.de> schrieb:

>Hallo,
>
>gestern fuhr mir -- zum wiederholten Male -- in Magdeburg eine Strab
>zwei Minuten vor Fahrplanzeit vor der Nase weg. Bei meinem Anruf bei
>der Service-Hotline der MVB bekam ich dann die Auskunft, dass "in ganz
>Deutschland und ganz Europa" die "Regelung" gelte, dass bis zu zwei
>Minuten vor Plan gefahren werden darf.
>
>Wie bitte?!?
>

Darf ist schlecht ausgedrückt. Du solltest aber Bedenken, das nicht
jeder Fahrer verpflichtet ist eine Funkuhr bei sich zu führen. Die in
der Bahn bzw am Bahnsteig vorhandenen Uhren können auch mal falsch
gehen.
In den Beförderungsbedingungen steht ja auch: Der Fahrgast muß
rechtzeitig vor Abfahrt an der Haltestelle sein.
Vor Abfahrt und nicht zur Abfahrtszeit. Dieses Rechtzeitig ist nach
offizieller Leseart 2-3 Minuten.
Du solltest auch bedenken, dass gerade auf freier Wildbahn die Bahn
mal besser und mal schlechter durchkommt. Es sind gewisse Pufferzeiten
in den Fahrplan eingearbeitet oder auch nicht, welche im Extremfall zu
Verfrühungen führen. Wenn der Kollege das nicht gleich merkt und Du
wieder auf die letzte Sekunde kommst, dann hast Du verloren.

Gruß Tobias

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 6:10:13 AM3/27/03
to
Tobias Nicht <nv...@gmx.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> In den Beförderungsbedingungen steht ja auch: Der Fahrgast muß
> rechtzeitig vor Abfahrt an der Haltestelle sein.
> Vor Abfahrt und nicht zur Abfahrtszeit. Dieses Rechtzeitig ist nach
> offizieller Leseart 2-3 Minuten.

Bei Fahrtantritt kann ich das nachvollziehen. Wenn ich mit einem
Bus oder einer Bahn fahren möchte, bemühe ich mich, rechtzeitig,
also wirklich 2-5 Minuten früher an der Haltestelle zu sein, da
ich nicht immer meinen Uhren und denen des Verkehrsbetriebes
vertraue.

Wenn aber Busse an Umsteigehaltestellen, bei denen der Fahrplan so
aussieht, dass er auf den 10-Minuten-Takt der U-Bahn abgestimmt ist,
an der Starthaltestelle 2-3 Minuten früher abfahren, kann ich das
nicht verstehen - schon gar nicht, wenn es sich um Fahrten nach
22 Uhr handelt!

Mehrfach habe ich das in Berlin am U-Bhf Mierendorffplatz erlebt.
Vollkommen unverständlich fand ich, dass der Bus in zwei Fällen
komplett leer war!


Christian

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 6:59:59 AM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 11:16:33 +0100, schrieb Tobias Nicht
>>
>Darf ist schlecht ausgedrückt. Du solltest aber Bedenken, das nicht
>jeder Fahrer verpflichtet ist eine Funkuhr bei sich zu führen. Die in
>der Bahn bzw am Bahnsteig vorhandenen Uhren können auch mal falsch
>gehen.

Akzeptiert, aber trotzdem ärgerlich.

>In den Beförderungsbedingungen steht ja auch: Der Fahrgast muß
>rechtzeitig vor Abfahrt an der Haltestelle sein.
>Vor Abfahrt und nicht zur Abfahrtszeit.

Und die Abfahrt darf nicht vor der Abfahrtszeit erfolgen. Deshalb bin
ich nach meiner Auffassung auch 15 Sekunden vor der Abfahrtszeit noch
rechtzeitig da. Das Problem der falsch zeigenden Uhren bleibt
natürlich.

>Dieses Rechtzeitig ist nach
>offizieller Leseart 2-3 Minuten.

Wenn das eine "offizielle Lesart" ist, wo bitte ist das für mich als
Fahrgast nachzulesen?


>Du solltest auch bedenken, dass gerade auf freier Wildbahn die Bahn
>mal besser und mal schlechter durchkommt. Es sind gewisse Pufferzeiten
>in den Fahrplan eingearbeitet oder auch nicht, welche im Extremfall zu
>Verfrühungen führen. Wenn der Kollege das nicht gleich merkt und Du
>wieder auf die letzte Sekunde kommst, dann hast Du verloren.

Ja, weil der Fahrer seinen Job nicht ordentlich macht.

Reinhard

Martin Bienwald

unread,
Mar 27, 2003, 7:19:27 AM3/27/03
to
Tobias Nicht schrieb:

> Du solltest aber Bedenken, das nicht
> jeder Fahrer verpflichtet ist eine Funkuhr bei sich zu führen.

Das ist ein Fehler. Der Verkehrsbetrieb sollte die - heutzutage ja kaum
noch nennenswerte - Investition in eine Funkuhr für jeden Fahrer (oder
jedes Fahrzeug) tätigen.

> Die in
> der Bahn bzw am Bahnsteig vorhandenen Uhren können auch mal falsch
> gehen.

Das ist eine Ausrede. Funkuhren sind heute für einen Spottpreis zu bekommen.
Ein Fahrer, der öfter mit einer flhacs gehenden Uhr unterwegs ist, muß sich
m.E. den Vorwurf gefallen lassen, daß ihm die Interessen der Fahrgäste am
A**** vorbeigehen.

Im übrigen kommt zu frühes Fahren auch durchaus bei Betrieben vor, die seit
Jahren ein rechnergesteuertes Betriebsleitsystem haben, das dem Fahrer Fahr-
planabweichungen anzeigt. Interessanterweise vor allem auf Fahrten, an deren
Ende der Fahrer abgelöst wird oder einrückt ...

> In den Beförderungsbedingungen steht ja auch: Der Fahrgast muß
> rechtzeitig vor Abfahrt an der Haltestelle sein.
> Vor Abfahrt und nicht zur Abfahrtszeit. Dieses Rechtzeitig ist nach
> offizieller Leseart 2-3 Minuten.

Das ist zu Zeiten, als genau gehende Uhren echtes Geld kosteten, vielleicht
verständlich gewesen. Heute kann es m.E. den Fahrern zugemutet werden,
zumindest an Umsteigepunkten einen Zeitvergleich zu machen, bevor sie
abfahren - wenn ihnen nicht RBL o.ä. diese Arbeit ohnehin abnimmt.

... Martin

Martin Hoffmann

unread,
Mar 27, 2003, 7:36:15 AM3/27/03
to
Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de> schrieb:

> Am Thu, 27 Mar 2003 11:16:33 +0100, schrieb Tobias Nicht
>
>>In den Beförderungsbedingungen steht ja auch: Der Fahrgast muß
>>rechtzeitig vor Abfahrt an der Haltestelle sein.
>>Vor Abfahrt und nicht zur Abfahrtszeit.

Wo genau? In den Beförderungsbedingungen, die ich gerade gelesen
habe, habe ich das nicht gefunden.

> Und die Abfahrt darf nicht vor der Abfahrtszeit erfolgen.

Wo steht das eigentlich?

Gruß,
Martin

Wolfgang Lierz

unread,
Mar 27, 2003, 7:40:13 AM3/27/03
to
Reinhard Schumacher wrote:
> Und die Abfahrt darf nicht vor der Abfahrtszeit erfolgen. Deshalb bin
> ich nach meiner Auffassung auch 15 Sekunden vor der Abfahrtszeit noch
> rechtzeitig da.

Deine Auffasssung von rechtzeitig ist in der Schweiz nicht zutreffend.

Hier ist die Bahn der Auffassung, dass sie zur Abfahrtszeit
xx:yy:00 (:00 Sekunden) abfahren sollte.

Und dazu werden um xx:<yy-1>:45 i.d.R. die Türen bis auf
diejenigen bei den Zugbegleitern geschlossen.

Zur Pünktlichkeitsquote siehe
http://www.sbb.ch/bf/kennr_d.htm

Gruss
--
Wolfgang Lierz

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 7:52:45 AM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 13:36:15 +0100, schrieb "Martin Hoffmann"
<h...@nvnc.de>:

>
>> Und die Abfahrt darf nicht vor der Abfahrtszeit erfolgen.
>
>Wo steht das eigentlich?

Muß das noch extra irgendwo stehen? Wofür heisst es denn
"Abfahrtszeit"? Ein normal denkender Mensch geht davon aus, daß der
Bus (oder die Straßenbahn) genau dann abfährt und nicht vorher.

Reinhard

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 7:55:32 AM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 13:40:13 +0100, schrieb Wolfgang Lierz
<wolfgan...@library.ethz.ch>:

>Reinhard Schumacher wrote:
>> Und die Abfahrt darf nicht vor der Abfahrtszeit erfolgen. Deshalb bin
>> ich nach meiner Auffassung auch 15 Sekunden vor der Abfahrtszeit noch
>> rechtzeitig da.
>
>Deine Auffasssung von rechtzeitig ist in der Schweiz nicht zutreffend.
>
>Hier ist die Bahn der Auffassung, dass sie zur Abfahrtszeit
>xx:yy:00 (:00 Sekunden) abfahren sollte.
>
>Und dazu werden um xx:<yy-1>:45 i.d.R. die Türen bis auf
>diejenigen bei den Zugbegleitern geschlossen.

Bei Eisenbahnen sehe ich das ja auch so. Aber bei Bussen und
Straßenbahnen geht das Türenschließen und damit das Herstellen der
Abfahrbereitschaft schneller.

Reinhard

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 8:03:06 AM3/27/03
to
Am 27 Mar 2003 12:19:27 GMT, schrieb martin....@gmx.de (Martin
Bienwald):

>Tobias Nicht schrieb:
>
>> Du solltest aber Bedenken, das nicht
>> jeder Fahrer verpflichtet ist eine Funkuhr bei sich zu führen.
>
>Das ist ein Fehler. Der Verkehrsbetrieb sollte die - heutzutage ja kaum
>noch nennenswerte - Investition in eine Funkuhr für jeden Fahrer (oder
>jedes Fahrzeug) tätigen.
>
>> Die in
>> der Bahn bzw am Bahnsteig vorhandenen Uhren können auch mal falsch
>> gehen.
>
>Das ist eine Ausrede. Funkuhren sind heute für einen Spottpreis zu bekommen.

Ja, aber Funkuhren zu Spottpreisen sind oft ihr Geld nicht wert. Meine
derzeitige Spottpreis-Funkuhr geht genau 1 Minute nach und lässt sich
durch nichts bewegen, sich richtig zu stellen. Meine vorige
Spottpreis-Funkuhr geht derzeit 23 Minuten vor. Meine vorvorige
Spottpreis-Funkuhr ging nach einem Paris-Besuch 22 Minuten nach, nach
einem weiteren Paris-Besuch 4 Wochen später um weitere 22 Minuten.
Eine Rückstellung war selbst durch einwöchiges Herausnehmen der
Batterie nicht möglich.

>Ein Fahrer, der öfter mit einer flhacs gehenden Uhr unterwegs ist, muß sich
>m.E. den Vorwurf gefallen lassen, daß ihm die Interessen der Fahrgäste am
>A**** vorbeigehen.

ACK.

>Heute kann es m.E. den Fahrern zugemutet werden,
>zumindest an Umsteigepunkten einen Zeitvergleich zu machen, bevor sie
>abfahren - wenn ihnen nicht RBL o.ä. diese Arbeit ohnehin abnimmt.

ACK.

Reinhard

Martin Bienwald

unread,
Mar 27, 2003, 8:13:57 AM3/27/03
to
Reinhard Schumacher schrieb:

> Ja, aber Funkuhren zu Spottpreisen sind oft ihr Geld nicht wert. Meine
> derzeitige Spottpreis-Funkuhr geht genau 1 Minute nach und lässt sich
> durch nichts bewegen, sich richtig zu stellen. Meine vorige
> Spottpreis-Funkuhr geht derzeit 23 Minuten vor. Meine vorvorige
> Spottpreis-Funkuhr ging nach einem Paris-Besuch 22 Minuten nach, nach
> einem weiteren Paris-Besuch 4 Wochen später um weitere 22 Minuten.

Huh? Ich habe auch schon mehrere Billig-Funkwecker (mit Digitalanzeige)
gehabt. Manche davon waren nach recht kurzer Zeit (naja, mehr als ein Jahr
haben sie schon durchgehalten) kaputt, aber solange sie noch gingen, zeigten
sie auch die richtige Zeit an.

... Martin

Stefan Löwe

unread,
Mar 27, 2003, 8:04:36 AM3/27/03
to
Martin Hoffmann schrieb:

>> Und die Abfahrt darf nicht vor der Abfahrtszeit erfolgen.
>
> Wo steht das eigentlich?

Na im Dienstleistungsgedanken! ;-)

Tatsächlich steht's in der DFStrab §43.

Tschau,

Stefan

Stefan Löwe

unread,
Mar 27, 2003, 8:25:15 AM3/27/03
to
Tobias Nicht schrieb:

> Du solltest aber Bedenken, das nicht jeder Fahrer verpflichtet ist eine
> Funkuhr bei sich zu führen. Die in der Bahn bzw am Bahnsteig vorhandenen
> Uhren können auch mal falsch gehen.

Hier werden die Fahrzeuguhren beim verlassen des Betriebshofes
synchronisiert, unabhängig von der Zeit, die man als Fahrer beim Aufrüsten
ins IBIS-Gerät eingegeben hat.

Naja, und dann gab es mal einen Tag, da ging die zentrale Uhr zwei Minuten
vor, wie da den ganzen Tag über fast der gesamte Betrieb ablief, kann man
sich denken ...

Außerhalb des Betriebshofes kann man hier als Fahrer die Fahrzeuguhr nicht
mehr stellen, zumindest nicht mit offiziellen Mitteln.

Tschau,

Stefan

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 8:35:39 AM3/27/03
to
Am 27 Mar 2003 13:13:57 GMT, schrieb martin....@gmx.de (Martin
Bienwald):

>Reinhard Schumacher schrieb:


>
>> Ja, aber Funkuhren zu Spottpreisen sind oft ihr Geld nicht wert. Meine
>> derzeitige Spottpreis-Funkuhr geht genau 1 Minute nach und lässt sich
>> durch nichts bewegen, sich richtig zu stellen. Meine vorige
>> Spottpreis-Funkuhr geht derzeit 23 Minuten vor. Meine vorvorige
>> Spottpreis-Funkuhr ging nach einem Paris-Besuch 22 Minuten nach, nach
>> einem weiteren Paris-Besuch 4 Wochen später um weitere 22 Minuten.
>
>Huh? Ich habe auch schon mehrere Billig-Funkwecker (mit Digitalanzeige)
>gehabt. Manche davon waren nach recht kurzer Zeit (naja, mehr als ein Jahr
>haben sie schon durchgehalten) kaputt,

Meist sind Billig-Sachen so konstruiert, daß sie so gerade die
Garantiezeit überleben. :-)

> aber solange sie noch gingen, zeigten
>sie auch die richtige Zeit an.

Tja, meine leider nicht. Ich habe allerdings Funkuhren mit
Analoganzeige. Ich bin mit Zifferblatt und Zeigern aufgewachsen und
muß die digitale Uhrzeit erst mal gedanklich in "analog" umsetzen.

Reinhard

Volker Eichmann

unread,
Mar 27, 2003, 8:43:46 AM3/27/03
to
Hallihallo!

Wolfgang Lierz schrieb:

Wie auch immer, hier geht es um Straßenbahnen, nicht um Eisenbahnen. Und
Straßenbahnen werden nicht von Zugbegleitern abgefertigt.

Gruß, Volker

Martin Hoffmann

unread,
Mar 27, 2003, 9:31:23 AM3/27/03
to
Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de> schrieb:

Ein normal denkender Mensch geht auch davon aus, dass er nicht
einfach so erschossen wird. Trotzdem steht geschrieben, dass man
das nicht darf (das erschießen, nicht das davon ausgehen).

<Rechtfertigung>
Meine Frage war gar nicht in die Richtung "Wenn's nicht geschrieben
steht, dann gilt's auch nicht" gezielt, nur dem Interesse nach, wo
es geschrieben steht.
</Rechtfertigung>

Und im Übrigen, habe ich es irgendwie im Hinterkopf, dass in den
auferstandenen Ländern die Abfahrtzeiten der Busse und Strab
tatsächlich nur Richtzeiten gewesen wären.
Eine Begründung dafür könnte sein, dass eine Straßenbahn, die an
einer Haltestelle im Straßenraum hält eine ziemliche Behinderung
darstellt. Desgleichen ein Omnibus, der an einer Nicht-Bucht-
Haltestelle hält.

Gruß,
Martin

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 9:53:58 AM3/27/03
to
Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> Wofür heisst es denn "Abfahrtszeit"? Ein normal denkender Mensch
> geht davon aus, daß der Bus (oder die Straßenbahn) genau dann
> abfährt und nicht vorher.

... aber auch nicht später, oder?

;-)

Christian

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 9:56:00 AM3/27/03
to
Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> Bei Eisenbahnen sehe ich das ja auch so. Aber bei Bussen und


> Straßenbahnen geht das Türenschließen und damit das Herstellen der

Bis bei einem Dortmunder B-Wagen alle Türen tatsächlich zu sind,
können auch schonmal mehr als 15 Sekunden vergehen.
Manchmal hilft auch Zwangsschließung nicht unmittelbar.

Dennoch hast du im Grunde Recht.


Christian

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 9:57:51 AM3/27/03
to
Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

[Funkuhren]

> ... Meine vorvorige Spottpreis-Funkuhr ging nach einem Paris-Besuch


> 22 Minuten nach, nach einem weiteren Paris-Besuch 4 Wochen später um
> weitere 22 Minuten. Eine Rückstellung war selbst durch einwöchiges
> Herausnehmen der Batterie nicht möglich.

Wusstest du noch nicht, dass in Frankreich die Uhren anders gehen?

;-)

Christian

Holger Koetting

unread,
Mar 27, 2003, 10:04:12 AM3/27/03
to
In article <b5v3hg$rl3$1...@online.de>,

"Christian Blome" <ne...@bahn-seiten.de> writes:
|> Wusstest du noch nicht, dass in Frankreich die Uhren anders gehen?

Jetzt weiss man allenfalls, wie lange das DCF-Signal an der Grenze
aufgehalten wird, ehe es ins Land darf.

Gruss,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 27, 2003, 10:31:04 AM3/27/03
to
Dies las ich von "Christian Blome" <ne...@bahn-seiten.de>:

Doch.

Alldieweil 2 Minuten später halt wirklich nur "2 Minuten später"
bedeutet, aber zwei Minuten früher durchaus "$Taktfolge später" zur
Folge haben kann. Der Ärgerfaktor beim Beförderungsfall dürfte also
bei geringfügig zu früher Abfahrtszeit deutlich höher sein als bei
geringfügig zu später solcher. Ein gutes Nahverkehrsunternehmen[TM]
sollte eigentlich darum bemüht sein, diesen Ärgerfaktor möglichst zu
minimieren.

CU!
Ulrich

PS: Ich bin schon lange nicht mehr ab Essen-Frohnhausen Breilsort
gefahren. Zieht da die 109 immer noch mit konstanter Boshaftigkeit
2 bis 3 Minuten vor planmäßiger Abfahrt aus der Wendeschleife ...?

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 27, 2003, 10:39:10 AM3/27/03
to
Dies las ich von Tobias Nicht <nv...@gmx.de>:

>In den Beförderungsbedingungen steht ja auch: Der Fahrgast muß
>rechtzeitig vor Abfahrt an der Haltestelle sein.
>Vor Abfahrt und nicht zur Abfahrtszeit.

Ebent. Damit der Fahrgastwechsel zur Abfahrtszeit abgeschlossen ist und
nicht dann gerade erst beginnt. Bei den im Straßenbahnverkehr üblichen,
kurzen Fahrgastwechselzeiten dürften 15 bis 30 Sekunden vor Abfahrtszeit
völlig ausreichend sein, um das zu gewährleisten.

Bei Bedarfshaltestellen (heißen die so, wenn der Bus/die Bahn nur auf
Haltewunsch dort hält?) dürfte diese Regelung auch noch dazu dienen, daß
der wartende Fahrgast auch rechtzeitig genug erkannt wird und nicht
etwa, um Verfrühungen mit entsprechend fatalen Folgen zu rechtfertigen.
Auch hierfür dürften 15 bis 20 Sekunden vor planmäßiger Abfahrtszeit
völlig ausreichend sein.

CU!
Ulrich

Felix Joch

unread,
Mar 27, 2003, 10:58:43 AM3/27/03
to
Martin Hoffmann wrote:

> Und im Übrigen, habe ich es irgendwie im Hinterkopf, dass in den
> auferstandenen Ländern die Abfahrtzeiten der Busse und Strab
> tatsächlich nur Richtzeiten gewesen wären.
> Eine Begründung dafür könnte sein, dass eine Straßenbahn, die an
> einer Haltestelle im Straßenraum hält eine ziemliche Behinderung
> darstellt.

Genauso in Dortmund, wo die Fahrer teilweise mehr oder weniger gezwungen
sind, zu früh zu abzufahren, weil die Ampelphase für die Bahn angefordert
wurde und der Autoverkehr steht bis die Bahn weg ist(z.B. Linie U49, Hst.
Zeche Minister Stein).

Grüße,
Felix
--
http://www.stadtbahn-dortmund.de


Felix Joch

unread,
Mar 27, 2003, 11:00:45 AM3/27/03
to
Christian Blome wrote:

> Bis bei einem Dortmunder B-Wagen alle Türen tatsächlich zu sind,
> können auch schonmal mehr als 15 Sekunden vergehen.
> Manchmal hilft auch Zwangsschließung nicht unmittelbar.

...ebenso ist es nicht förderlich, wenn die Beförderungsfälle trotz großer
Hinweisaufkleber versuchen, durch eine defekte Tür ein-/auszusteigen...

Felix Joch

unread,
Mar 27, 2003, 11:02:15 AM3/27/03
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Bei Bedarfshaltestellen (heißen die so, wenn der Bus/die Bahn nur auf

> Haltewunsch dort hält?)[...]

Nein, das sind die Haltestellen, an denen "die Stadtbahn nur nach Betätigung
des Haltewunschtasters" hält.

SCNR,
Felix
--
http://www.stadtbahn-dortmund.de


Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 11:01:31 AM3/27/03
to
Ulrich F. Heidenreich <use.re...@spamfence.net> schrieb/ wrote/ a écrit:

> Alldieweil 2 Minuten später halt wirklich nur "2 Minuten später"
> bedeutet, aber zwei Minuten früher durchaus "$Taktfolge später" zur
> Folge haben kann. Der Ärgerfaktor beim Beförderungsfall dürfte also
> bei geringfügig zu früher Abfahrtszeit deutlich höher sein als bei
> geringfügig zu später solcher. Ein gutes Nahverkehrsunternehmen[TM]
> sollte eigentlich darum bemüht sein, diesen Ärgerfaktor möglichst zu
> minimieren.

Im Nahverkehr (und darum ging es hier) hast du Recht. Ich dachte jetzt
eher an ein großes deutsches Privatunternehmen "Zukunft"...

Christian

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 11:02:52 AM3/27/03
to
Felix Joch <die-f...@web.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> Genauso in Dortmund, wo die Fahrer teilweise mehr oder weniger
> gezwungen sind, zu früh zu abzufahren, weil die Ampelphase für die
> Bahn angefordert wurde und der Autoverkehr steht bis die Bahn weg
> ist(z.B. Linie U49, Hst. Zeche Minister Stein).

Stimmt, und wenn der Fahrer zu lange an der Haltestelle steht,
springt die Ampel für die Autos wieder auf grün und er darf
dann elend lange auf das nächste Signal warten.


Christian

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 11:03:33 AM3/27/03
to
Felix Joch <die-f...@web.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> Christian Blome wrote:


>
>> Bis bei einem Dortmunder B-Wagen alle Türen tatsächlich zu sind,
>> können auch schonmal mehr als 15 Sekunden vergehen.
>> Manchmal hilft auch Zwangsschließung nicht unmittelbar.
>
> ...ebenso ist es nicht förderlich, wenn die Beförderungsfälle trotz
> großer Hinweisaufkleber versuchen, durch eine defekte Tür
> ein-/auszusteigen...

Wer kann die Schilder schon lesen? ;-)


Christian

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 11:04:06 AM3/27/03
to
Holger Koetting <koet...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de> schrieb/ wrote/ a
écrit:

> In article <b5v3hg$rl3$1...@online.de>,
> "Christian Blome" <ne...@bahn-seiten.de> writes:

>>> Wusstest du noch nicht, dass in Frankreich die Uhren anders gehen?
>
> Jetzt weiss man allenfalls, wie lange das DCF-Signal an der Grenze
> aufgehalten wird, ehe es ins Land darf.

Aber immerhin darf es überhaupt ins Land.


Christian

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 11:14:24 AM3/27/03
to
Felix Joch <die-f...@web.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> Nein, das sind die Haltestellen, an denen "die Stadtbahn nur nach
> Betätigung des Haltewunschtasters" hält.

"... der Haltewunschtaste".

Wenn schon, denn schon.
;-))

Christian

Felix Joch

unread,
Mar 27, 2003, 11:42:19 AM3/27/03
to

Zugegeben, war auf der 42 in Richtung Scharnhorst.

Felix Joch

unread,
Mar 27, 2003, 11:47:40 AM3/27/03
to
Felix Joch wrote:

> Zugegeben, war auf der 42 in Richtung Scharnhorst.

...bevor jemand auf die Idee kommt zu Fragen, was ich denn in Scharnhorst zu
suchen habe:
http://home.arcor.de/tramjoch/u43-2.jpg

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 12:17:45 PM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 15:53:58 +0100, schrieb "Christian Blome"
<ne...@bahn-seiten.de>:

Nee, auch nicht später, aber das wäre zunächst mal das kleinere Übel.

Reinhard

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 12:20:35 PM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 17:01:31 +0100, schrieb "Christian Blome"
<ne...@bahn-seiten.de>:

>Ulrich F. Heidenreich <use.re...@spamfence.net> schrieb/ wrote/ a écrit:

Immerhin sind wir hier in d.e.b."stadtverkehr", und mit solchem fing
der Thread ja an.

Reinhard

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 12:22:37 PM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 17:47:40 +0100, schrieb "Felix Joch"
<die-f...@web.de>:

>Felix Joch wrote:
>
>> Zugegeben, war auf der 42 in Richtung Scharnhorst.
>
>...bevor jemand auf die Idee kommt zu Fragen, was ich denn in Scharnhorst zu
>suchen habe:
>http://home.arcor.de/tramjoch/u43-2.jpg

Schade, daß du das bei der Dunkelheit nicht gefunden hast. :-))

Reinhard

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 12:24:41 PM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 15:57:51 +0100, schrieb "Christian Blome"
<ne...@bahn-seiten.de>:

>Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

Nein, vorher ist das nie passiert. Aber schon seltsam, beide Male
Paris und beide Male 22 Minuten. Was in Paris beeinflusst meine
Spottpreis-Funkuhr?

Reinhard

Martin Bienwald

unread,
Mar 27, 2003, 12:12:24 PM3/27/03
to
Christian Blome schrieb:

Auch da wären 2 Minuten später kein großes Ärgernis.

... Martin

Stefan Löwe

unread,
Mar 27, 2003, 12:19:22 PM3/27/03
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Alldieweil 2 Minuten später halt wirklich nur "2 Minuten später"
> bedeutet, aber zwei Minuten früher durchaus "$Taktfolge später" zur
> Folge haben kann.

Nun, zwei Minuten später bedeuten evt. aber auch Anschlussverlust.

Wieso eine voll besetzte Bahn auf einen einzelnen Fahrgast, der nicht aus
dem A.... kommt, warten soll, das will und kann ich nicht verstehen.
Abfahrtszeit 10:18 heisst 10:18:00, und nicht 10:18:20 oder 10:18:59.

Selbst zehn Sekunden heißen häufig schon eine verpasste Ampelphase und sind
so ganz schnell auch 2 Minuten.

Tschau,

Stefan

Stefan Löwe

unread,
Mar 27, 2003, 12:28:46 PM3/27/03
to
Reinhard Schumacher schrieb:

>>>[Funkuhren]
>>> ... Meine vorvorige Spottpreis-Funkuhr ging nach einem Paris-Besuch
>>> 22 Minuten nach, nach einem weiteren Paris-Besuch 4 Wochen später um
>>> weitere 22 Minuten. Eine Rückstellung war selbst durch einwöchiges
>>> Herausnehmen der Batterie nicht möglich.

>>Wusstest du noch nicht, dass in Frankreich die Uhren anders gehen?

> Nein, vorher ist das nie passiert. Aber schon seltsam, beide Male
> Paris und beide Male 22 Minuten. Was in Paris beeinflusst meine
> Spottpreis-Funkuhr?

Die Frage muss lauten, was Dir in Paris einen 22 Minuten-Black-Out
verursacht. ;-)

Tschau,

Stefan

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 12:52:14 PM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 18:28:46 +0100, schrieb Stefan Löwe
<ne...@stefan-loewe.de>:

Interessante Frage, aber nein, "ich" hatte keinen Blackout. :-)

Reinhard

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 1:39:56 PM3/27/03
to
Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> Am Thu, 27 Mar 2003 17:01:31 +0100, schrieb "Christian Blome"
> <ne...@bahn-seiten.de>:
>


>> Im Nahverkehr (und darum ging es hier) hast du Recht. Ich dachte
>> jetzt eher an ein großes deutsches Privatunternehmen "Zukunft"...
>
> Immerhin sind wir hier in d.e.b."stadtverkehr", und mit solchem fing
> der Thread ja an.

Ich bin ja schin ruhig. Den Titel der NG hatte ich vergessen.

Christian

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 1:40:48 PM3/27/03
to
Martin Bienwald <martin....@gmx.de> schrieb/ wrote/ a écrit:
> Christian Blome schrieb:

>> Im Nahverkehr (und darum ging es hier) hast du Recht. Ich dachte
>> jetzt eher an ein großes deutsches Privatunternehmen "Zukunft"...
>
> Auch da wären 2 Minuten später kein großes Ärgernis.

Das sind sie doch, wenn dadurch andere Züge verspätet oder nicht
erreicht werden. Bei der großen Eisenbahn gibt es auf dicht
befahrenen Strecken auch bei sehr kleinen Verspätungen Kettenreaktionen.

Christian

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 1:42:26 PM3/27/03
to
Felix Joch <die-f...@web.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> http://home.arcor.de/tramjoch/u43-2.jpg

Geben die IBIS-Geräte auch noch unwahrscheinliche Endziele
her (Herdecke, Bövinghausen, Jungferntal, ...)?


Christian

Felix Joch

unread,
Mar 27, 2003, 1:57:16 PM3/27/03
to

Nicht dass ich wüßte, die kompletten Linien 403 und 404(als U43 und U44)
inkl. aktuellem (oberirdischen) Haltestellenverlauf dürften aber wohl
ungewöhnlich genug sein...

Grüße,
Felix


Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 27, 2003, 2:07:58 PM3/27/03
to
Dies las ich von Stefan Löwe <ne...@stefan-loewe.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> Alldieweil 2 Minuten später halt wirklich nur "2 Minuten später"
>> bedeutet, aber zwei Minuten früher durchaus "$Taktfolge später" zur
>> Folge haben kann.
>
>Nun, zwei Minuten später bedeuten evt. aber auch Anschlussverlust.

Unzweifelhaft. "Zwei Minuten früher" haben aber recht schnell deutlich
mehr als "zwei Minuten später" zur Folge. Hinzu kommt noch der
psychologische Effekt:

Eine Bahn, die man meint, noch guten Gewissens (immerhin hält man sich
selbst ja an den Fahrplan, nur diese dusselige Straßenbahn nicht <g>)
erreichen zu können, sie aber deutlichst zu früh entschwinden sieht, hat
einen tausendfach höheren Nervfaktor, als mal eben zwei Minuten länger
warten zu müssen, um dann angenehm durch das verblüffende Auftauchen des
längst als abgefahren geglaubten Verkehrsmittels überrascht zu sein.

Zudem verzeiht man fairerweise eine nicht vermeidbare Verspätung - auch
bei Anschlußverlust - dem Strabfahrer eher als eine durchaus vermeidbare
"Verfrühung" mit denselben fatalen Folgen für's eigene Fortkommen.

CU!
Ulrich
--
Wollten Sie die Bahn eigentlich noch mitkriegen?
Neee: Ich wolltse aus dem Bahnhof scheuchen ...

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 27, 2003, 2:18:51 PM3/27/03
to
Dies las ich von "Felix Joch" <die-f...@web.de>:

>...ebenso ist es nicht f?rderlich, wenn die Bef?rderungsf?lle trotz gro?er
>Hinweisaufkleber versuchen, durch eine defekte T?r ein-/auszusteigen...

Ich habe mich selbst schon einmal dabei ertappt, solche Hinweisschilder
nur dann zur Kenntnis zu nehmen, wenn sie nicht in voller guter Absicht
in Augenhöhe (Ich seh dann diesen Baum vor lauter Wald nicht) angebracht
sind. Der Fahrgast ist grundsätzlich als "Blind" zu diagnostizieren. Man
klebe also die Dinger dahin, wo er draufpatschen will: Mitten auf die
"Tür Auf"-Taster. Nur dort zeigen sie die gewünschte Wirkung.

>Gr??e,
>Felix

Gr??e,
Ulrich
--
Extras -> Optionen -> Senden -> News Senden-Format
Nur-Text -> Nur-Text-Einstellungen:
Nachrichtenformat: (o) MIME
[_] 8-Bit-Zeichen in Kopfdaten zulassen DANKE!

Stefan Löwe

unread,
Mar 27, 2003, 2:51:31 PM3/27/03
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Zudem verzeiht man fairerweise eine nicht vermeidbare Verspätung - auch
> bei Anschlußverlust - dem Strabfahrer eher als eine durchaus vermeidbare
> "Verfrühung" mit denselben fatalen Folgen für's eigene Fortkommen.

Jetzt wäre allerdings die Frage, ist eine durch warten auf noch herannahende
Fahrgäste nach Ablauf der Abfahrtszeit entstandene Verspätung, eine
"vermeidbare Verspätung"?

Ach ja, es gibt dann natürlich auch noch Fahrgäste, die beschweren sich über
den Fahrstil, wenn durch "intensives fahren" versucht wird, die Verspätung
zu minimieren.

Tschau,

Stefan

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 3:00:06 PM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 20:07:58 +0100, schrieb "Ulrich F. Heidenreich"
<use.re...@spamfence.net>:

>Zudem verzeiht man fairerweise eine nicht vermeidbare Verspätung - auch
>bei Anschlußverlust - dem Strabfahrer eher als eine durchaus vermeidbare
>"Verfrühung" mit denselben fatalen Folgen für's eigene Fortkommen.

ACK.
Aber wer kann schon unterscheiden, od die Straßenbahn 2 Minuten zu
früh gefahren ist oder 8 Minuten zu spät?

Reinhard

Joachim A. Netz

unread,
Mar 27, 2003, 3:05:04 PM3/27/03
to
Tobias Nicht <nv...@gmx.de> wrote:

>In den Beförderungsbedingungen steht ja auch: Der Fahrgast muß
>rechtzeitig vor Abfahrt an der Haltestelle sein.
>Vor Abfahrt und nicht zur Abfahrtszeit. Dieses Rechtzeitig ist nach
>offizieller Leseart 2-3 Minuten.
>Du solltest auch bedenken, dass gerade auf freier Wildbahn die Bahn
>mal besser und mal schlechter durchkommt. Es sind gewisse Pufferzeiten
>in den Fahrplan eingearbeitet oder auch nicht, welche im Extremfall zu
>Verfrühungen führen. Wenn der Kollege das nicht gleich merkt und Du
>wieder auf die letzte Sekunde kommst, dann hast Du verloren.

Mir ist es hier in Hamburg auch schon mehrfach passiert, dass der Bus
gut zwei Minuten zu früh abgefahren ist. Über eine Minute zu früh habe
ich dementsprechend noch öfter.
Ich komme gern knapp zur Haltestelle, weil ich der Meinung bin, dass
Busfahrpläne dazu da sind, dass ich nicht auf gut Glück losgehe um da
dann rumzustehen und zu warten. Normalerweise bin ich im Schnitt eine
Minute vor Abfahrt an der Haltestelle, aber selbst wenn es nur eine
halbe Minute ist, erwarte ich, dass der Bus nicht schon weg ist.

Es mag allerdings gelegentlich sein, dass ein zwei Minuten zu früh
abfahrender Bus in Wirklichkeit ein acht Minuten zu später ist.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 27, 2003, 3:36:41 PM3/27/03
to
Dies las ich von Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de>:

>Aber wer kann schon unterscheiden, od die Straßenbahn 2 Minuten zu
>früh gefahren ist oder 8 Minuten zu spät?

Spätestens dann, wenn ich die um vermeintlich acht Minuten verspätete
Sardinenbüchse sausen lasse, weil ja zwei Minuten später eine relativ
leere Bahn kommen müßte, und die dann ausbleibt, weiß ich, daß es sich
tatsächlich um eine um zwei Minuten zu früh gekommene und nicht etwa um
die acht Minuten verspätete Bahn gehandelt haben mußte.

Bei Takten > 10 Minuten wird das noch leichter unterscheidbar.

CU!
Ulrich

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 27, 2003, 4:12:10 PM3/27/03
to
Am Thu, 27 Mar 2003 21:36:41 +0100, schrieb "Ulrich F. Heidenreich"
<use.re...@spamfence.net>:

>Dies las ich von Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de>:


>
>>Aber wer kann schon unterscheiden, od die Straßenbahn 2 Minuten zu
>>früh gefahren ist oder 8 Minuten zu spät?
>
>Spätestens dann, wenn ich die um vermeintlich acht Minuten verspätete
>Sardinenbüchse sausen lasse, weil ja zwei Minuten später eine relativ
>leere Bahn kommen müßte,

selbst schuld :-)

> und die dann ausbleibt, weiß ich, daß es sich
>tatsächlich um eine um zwei Minuten zu früh gekommene und nicht etwa um
>die acht Minuten verspätete Bahn gehandelt haben mußte.

Nicht zwangsläufig, die nächste Bahn könnte ebenfalls verspätet sein.

Reinhard

Dieter Mosbach

unread,
Mar 27, 2003, 4:26:48 PM3/27/03
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Dies las ich von "Felix Joch" <die-f...@web.de>:
>
>>...ebenso ist es nicht f?rderlich, wenn die Bef?rderungsf?lle trotz gro?er
>>Hinweisaufkleber versuchen, durch eine defekte T?r ein-/auszusteigen...
>
> Ich habe mich selbst schon einmal dabei ertappt, solche Hinweisschilder
> nur dann zur Kenntnis zu nehmen, wenn sie nicht in voller guter Absicht
> in Augenhöhe (Ich seh dann diesen Baum vor lauter Wald nicht) angebracht
> sind. Der Fahrgast ist grundsätzlich als "Blind" zu diagnostizieren. Man
> klebe also die Dinger dahin, wo er draufpatschen will: Mitten auf die
> "Tür Auf"-Taster. Nur dort zeigen sie die gewünschte Wirkung.

Volle Zustimmung.
Ist mir gerade heute morgen passiert:
Mannheimer 8-Achser mit Niederflurmittelteil:
Die haben die komischen Taster mit minmalem Tastenhub,
wo man erst drücken darf (und das genau mittig),
wenn die grünen LEDs leuchten.
Ich war so darauf fixiert den kleinen Taster zur richtigen Zeit zu
treffen, daß ich das Hinweisschild (rot, DIN A4 groß, hinter der
Glastür) völlig übersehen habe.
Erst als die grünen LEDs nicht angingen (und die Tür natürlich auch
nicht auf), habe ich den Zettel gesehen und mich zur nächsten Tür begeben.

Gruß,
Dieter

--
Straßenbahn / Busse / ÖPNV
in Ludwigshafen / im VRN / in KL / im WVV :
http://www.esquad.de/vrn/

Christian Blome

unread,
Mar 27, 2003, 5:03:48 PM3/27/03
to
Stefan Löwe <ne...@stefan-loewe.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

In manchen Fällen kann ich solche Beschwerden verstehen - speziell
wenn der Fahrer "intensiv fährt", obwohl er absolut pünktlich ist.

Bei Verspätungen habe ich nichts gegen "intensiven Fahrstil".


Christian

Michael Greger

unread,
Mar 27, 2003, 5:45:50 PM3/27/03
to
Stefan Löwe schrieb:

> Die Frage muss lauten, was Dir in Paris einen 22 Minuten-Black-Out
> verursacht. ;-)

Pigalle, Pigalle, das ist die grosse Mausefalle mitten in Paris... ;-)

SCNR Michi

Joerg Jonas

unread,
Mar 28, 2003, 3:25:30 AM3/28/03
to
On Thu, 27 Mar 2003 21:05:04 +0100, Joachim A. Netz <a.n...@gmx.de>
wrote:

>Mir ist es hier in Hamburg auch schon mehrfach passiert, dass der Bus
>gut zwei Minuten zu früh abgefahren ist. Über eine Minute zu früh habe
>ich dementsprechend noch öfter.
>Ich komme gern knapp zur Haltestelle, weil ich der Meinung bin, dass
>Busfahrpläne dazu da sind, dass ich nicht auf gut Glück losgehe um da
>dann rumzustehen und zu warten. Normalerweise bin ich im Schnitt eine
>Minute vor Abfahrt an der Haltestelle, aber selbst wenn es nur eine
>halbe Minute ist, erwarte ich, dass der Bus nicht schon weg ist.

Das muß man halt flexibel handhaben. Je nach Bus- bzw.
Straßenbahnlinie gibt es unterschiedliche Beeinflussung durch den
Individualverkehr, es gibt unterschiedlich große Fahrzeitreserven im
Plan und der Fahrer schaut sicher nicht an jeder Haltstelle nach, ob
er dem Plan zuvorkommt.

Eine Verfrühung von bis zu zwei Minuten meiner Stammlinie würde mich
tagsüber eigentlich immer die Bahn kosten, denn schließlich habe ich
gelernt, daß die Wendezeiten an meinem Ende der Straßenbahnlinie knapp
sind und viele Fahrer sich dann trotzdem an der Endhaltestelle ihre
wohlverdiente Zigarette gönnen. Abends rechne ich dann eher mit einer
pünktlichen Bahn, weil die Fahrpläne einfach besser zu den
tatsächlichen Umgebungsbedingungen passen. Wer häufig fährt, hat den
Bogen schnell raus.

Ich finde es recht gewagt, erst eine halbe Minute vor Abfahrt zu
erscheinen, denn so genau kann eigentlich keiner fahren.

>Es mag allerdings gelegentlich sein, dass ein zwei Minuten zu früh
>abfahrender Bus in Wirklichkeit ein acht Minuten zu später ist.

Je mehr Verkehr auf den Straßen ist, desto wahrscheinlicher wird
dieses Szenario.

-JJ

--
______________________________________ Nazis schaden auch Dir! ______
www.ebbelex.de ist garantiert BSE-frei. Die abgebildeten Straßen- und
U-Bahnen sind garantiert artgerecht aus Freiland- oder Tunnelhaltung!

Martin Bienwald

unread,
Mar 28, 2003, 3:52:54 AM3/28/03
to
Christian Blome schrieb:

> Martin Bienwald <martin....@gmx.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

>> Auch da wären 2 Minuten später kein großes Ärgernis.

> Das sind sie doch, wenn dadurch andere Züge verspätet oder nicht
> erreicht werden. Bei der großen Eisenbahn gibt es auf dicht
> befahrenen Strecken auch bei sehr kleinen Verspätungen Kettenreaktionen.

Dann sind die Fahrpläne zu knapp gestrickt. Zwei Minuten Verspätung eines
Zuges muß ein Fahrplan schon verkraften können (und sollte dieser Zug auch
innerhalb der nächsten Stunde aufholen können).

... Martin

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2003, 4:28:20 AM3/28/03
to
Dies las ich von Stefan Löwe <ne...@stefan-loewe.de>:

>Jetzt wäre allerdings die Frage, ist eine durch warten auf noch herannahende

>Fahrgäste nach Ablauf der Abfahrtszeit entstandene Verspätung, eine

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
>"vermeidbare Verspätung"?

Klares Ja. Auch aus Fahrgastsicht. Wer zu spät kommt, den bestraft das
Leben: So, wie erwarte, daß die Bahn nicht zu früh abfährt, muß ich auch
fairerweise akzeptieren, daß sie nicht meinetwegen zu spät abfahren
wird.

CU!
Ulrich

Christian Blome

unread,
Mar 28, 2003, 5:13:43 AM3/28/03
to
Stefan Löwe <ne...@stefan-loewe.de> schrieb/ wrote/ a écrit:

> Die Frage muss lauten, was Dir in Paris einen 22 Minuten-Black-Out
> verursacht. ;-)

Reinhard ist in Abesses zu Fuß nach oben gegangen und hat nicht
den Aufzug genommen...

SNCR
Christian

Stefan Löwe

unread,
Mar 28, 2003, 5:55:29 AM3/28/03
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

>> ["vermeidbare Verspätung"]


>
> Klares Ja. Auch aus Fahrgastsicht. Wer zu spät kommt, den bestraft das
> Leben: So, wie erwarte, daß die Bahn nicht zu früh abfährt, muß ich auch
> fairerweise akzeptieren, daß sie nicht meinetwegen zu spät abfahren
> wird.

Tja, nur warum kommen von diesen Fahrgästen dann immer so "lustige" Zeichen,
so "lustige" Sätze oder gar "lustige" Briefe, aber nie ein "Danke".

Ein "Danke" kommt eigenartiger Weise immer nur von Leuten, auf die ich wegen
noch nicht erreichter Abfahrtszeit ohnehin gewartet hätte ;-)

Tschau,

Stefan

Frank Schliffke

unread,
Mar 28, 2003, 6:12:53 AM3/28/03
to
Martin Hoffmann <h...@nvnc.de> schrieb:

> Ein normal denkender Mensch geht auch davon aus, dass er nicht
> einfach so erschossen wird. Trotzdem steht geschrieben, dass man
> das nicht darf (das erschießen, nicht das davon ausgehen).

Dann verrat mir doch bitte mal die Fundstelle, an der das steht.

Gruß

Frank Schliffke

Martin Hoffmann

unread,
Mar 28, 2003, 6:22:05 AM3/28/03
to
"Frank Schliffke" <grou...@frank-schliffke.de> schrieb:

§§ 211ff StGB. Zugegebenermaßen steht da nur, dass es bestraft wird.
Reicht aber. Eine Vorschrift "Führer von Straßenbahnen oder
Kraftomnibussen im Liniendienst, die vor der im Fahrplan
genannten Abfahrtzeit abfahren werden mit Nachtschicht nicht unter
vier Wochen bestraft" hätte mir als Verbot des Zu-Früh-Abfahrens
auch gereicht.

Gruß,
Martin

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Mar 28, 2003, 7:06:03 AM3/28/03
to
Dies las ich von Stefan Löwe <ne...@stefan-loewe.de>:

>Tja, nur warum kommen von diesen Fahrgästen dann immer so "lustige" Zeichen,

>so "lustige" Sätze oder gar "lustige" Briefe, aber nie ein "Danke".

Das liegt am Unterschied zwischen idealem und realem Fahrgastverhalten.

>Ein "Danke" kommt eigenartiger Weise immer nur von Leuten, auf die ich wegen
>noch nicht erreichter Abfahrtszeit ohnehin gewartet hätte ;-)

Fahr doch einfach zu früh los, dann läßt auch das sich vermeiden.

CU!
Ulrich

Helge Wilker

unread,
Mar 28, 2003, 7:57:35 AM3/28/03
to
Stefan Löwe wrote:

> Tatsächlich steht's in der DFStrab §43.

Man findet via Google heraus, dass dies die Dienst- und Fahranweisung
für Strassenbahnen ist, aber leider keinen Volltext. Was sagt denn
dieser Paragraf? Bin zu faul, in die Bibliothek zu gehen (wenn die die
Verordnung überhaupt hat)...

Gruss,
Helge


--
Helge Wilker <hw1...@yahoo.de>

Frank Schliffke

unread,
Mar 28, 2003, 8:10:34 AM3/28/03
to
Martin Hoffmann <h...@nvnc.de> schrieb:

> §§ 211ff StGB. Zugegebenermaßen steht da nur, dass es bestraft wird.

Ebent[tm]! Verbote findest du wo anders. Etwa in der Straßen-
verkehrsordnung: "Verbot der Einfahrt" und sowas.

> Reicht aber. Eine Vorschrift "Führer von Straßenbahnen oder
> Kraftomnibussen im Liniendienst, die vor der im Fahrplan
> genannten Abfahrtzeit abfahren werden mit Nachtschicht nicht unter
> vier Wochen bestraft" hätte mir als Verbot des Zu-Früh-Abfahrens
> auch gereicht.

Reicht es dir vielleicht, dass man für den Liniendienst eine Genehmigung
(AKA Konzession) braucht und dass der Fahrplan Teil dieser Genehmigung
ist? Die Abfahrtzeiten an den einzelnen Haltestellen müssen übrigens
auch dort "angezeigt" werden. Wer also zu früh abfährt, verstößt gegen
seine Betriebsgenehmigung.

Gruß

Frank Schliffke

Martin Hoffmann

unread,
Mar 28, 2003, 8:13:46 AM3/28/03
to
"Frank Schliffke" <grou...@frank-schliffke.de> schrieb:

> Reicht es dir vielleicht, dass man für den Liniendienst eine Genehmigung
> (AKA Konzession) braucht und dass der Fahrplan Teil dieser Genehmigung
> ist?

Nein. Das ein Fahrplan aufgestellt werden muss, heißt noch nicht
zwangsläufig, dass die Abfahrtszeiten nicht doch nur Richtwerte
darstellen. Wenn dem so ist, kann man sehrwohl vor dem Fahrplan
abfahren. Genau diese Frage habe ich weder im PBefG, noch in der
Verordnung zu den Allgemeinen Beförderungsbedingungen beantwortet
gefunden.

> Wer also zu früh abfährt, verstößt gegen
> seine Betriebsgenehmigung.

Im Gesetz steht das aber nicht.

Gruß,
Martin

Lothar Hügel

unread,
Mar 28, 2003, 8:35:54 AM3/28/03
to
Hallo Stefan,

Stefan Löwe wrote:
> Tja, nur warum kommen von diesen Fahrgästen dann immer so "lustige"
> Zeichen, so "lustige" Sätze oder gar "lustige" Briefe, aber nie ein
> "Danke".

vielleicht, weil sie einen ziemlich hohen Preis für die
Beförderungsbereitschaft bzw. Bedienung zahlen und dafür selbstverständlich
eine angemessene Gegenleistung erwarten und angesichts der Preise den
Fahrgästen bereits einiges zugemutet wird?- Mag sein, das der einzelne
Fahrgast preiswert befördert wird, aber in der Summe der Fahrkarteneinnahmen
kommt einiges zusammen und wenn davon zuviel in der Verwaltung und zu wenig
beim Fahr- und Dienstpersonal landet, kannst du wohl kaum den Fahrgästen
alleine einen Vorwurf daraus machen...

Stefan Löwe

unread,
Mar 28, 2003, 8:40:28 AM3/28/03
to
Helge Wilker schrieb:

>> Tatsächlich steht's in der DFStrab §43.
>
> Man findet via Google heraus, dass dies die Dienst- und Fahranweisung
> für Strassenbahnen ist, aber leider keinen Volltext.

Das ist richtig.

> Was sagt denn dieser Paragraf?

Da hast Du jetzt aber Glück, dass dieser Paragraph nur so kurz ist, vier
Zeilen hätte ich Dir schon nicht mehr abgetippt ;-)

"§ 43 Dienstfahrplan

Der Fahrer muß den Dienstfahrplan seiner Linie bzw. seines Zuges mitführen.
Er soll die planmäßigen Fahrzeiten möglichst einhalten. Zu frühes Fahren
ist unzulässig."

Wie zu allem der DFStrab können örtliche Richtlinien existieren, die
Ausnahmen, Abweichungen oder Ergänzungen beinhalten.

> Bin zu faul, in die Bibliothek zu gehen (wenn die die
> Verordnung überhaupt hat)...

Ich glaube nicht, dass die DFStrab dort zugänglich ist.

Tschau,

Stefan

- Folke Brockmann -

unread,
Mar 28, 2003, 1:59:32 AM3/28/03
to

"Reinhard Schumacher" <spam.sc...@arcor.de> schrieb
> Tja, meine leider nicht. Ich habe allerdings Funkuhren mit
> Analoganzeige. Ich bin mit Zifferblatt und Zeigern aufgewachsen und
> muß die digitale Uhrzeit erst mal gedanklich in "analog" umsetzen.

Nicht ganz OT aber ich weise darauf hin daß hier in NRW demnächst das
digitale TV eingeführt wird (terrestisch!)...

--
Gruß Folke aus
44867 Wattenscheid
vorläufiger Internet-Auftritt www.DEUTSCHE-BUNDESBAHN.Webseite.ms


Stefan Löwe

unread,
Mar 28, 2003, 8:58:51 AM3/28/03
to
Lothar Hügel schrieb:

>> Tja, nur warum kommen von diesen Fahrgästen dann immer so "lustige"
>> Zeichen, so "lustige" Sätze oder gar "lustige" Briefe, aber nie ein
>> "Danke".
>
> vielleicht, weil sie einen ziemlich hohen Preis für die
> Beförderungsbereitschaft bzw. Bedienung zahlen und dafür
> selbstverständlich eine angemessene Gegenleistung erwarten und angesichts
> der Preise den Fahrgästen bereits einiges zugemutet wird?

Es ging um Fahrgäste, die ihrerseits nach eigentlicher Abfahrtszeit an der
Haltestelle erscheinen, vielleicht wegen einer Ampel oder ähnliches noch
mindestens eine Minute vom Einstieg entfernt sind, einem dann aber
"Mittelfingerakrobatik" zeigen oder "Artikulationskünste" vortragen, wenn
man dann schon mit 2 Minuten Verspätung "einfach abfährt".

Einem Fahrgast, der draußen am Haltestellenautomaten noch einen Fahrschein
löst, bin ich übrigens noch nie weggefahren, wenn ersichtlich ist, dass er
mit will.

Tschau,

Stefan

Frank Schliffke

unread,
Mar 28, 2003, 9:20:48 AM3/28/03
to
Martin Hoffmann <h...@nvnc.de> schrieb:

> Nein. Das ein Fahrplan aufgestellt werden muss, heißt noch nicht
> zwangsläufig, dass die Abfahrtszeiten nicht doch nur Richtwerte
> darstellen.

Nochmal: Der Fahrplan muss nicht nur aufgestellt werden, er ist
Teil der Unterlagen, die zur Genehmigung einzureichen sind und
die Genehmigung wird ("wie beantragt - so beschieden") genau nur
für den Verkehr nach diesem Fahrplan erteilt. § 40 PBefG ist da
recht deutlich.

Gruß

Frank Schliffke

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 28, 2003, 9:40:35 AM3/28/03
to
Am Fri, 28 Mar 2003 12:22:05 +0100, schrieb "Martin Hoffmann"
<h...@nvnc.de>:


>>
>> Dann verrat mir doch bitte mal die Fundstelle, an der das steht.
>
>§§ 211ff StGB. Zugegebenermaßen steht da nur, dass es bestraft wird.
>Reicht aber. Eine Vorschrift "Führer von Straßenbahnen oder
>Kraftomnibussen im Liniendienst, die vor der im Fahrplan
>genannten Abfahrtzeit abfahren werden mit Nachtschicht nicht unter
>vier Wochen bestraft" hätte mir als Verbot des Zu-Früh-Abfahrens
>auch gereicht.

Umgelegt auf meine Arbeit wäre das für mich eher ein Anreiz als eine
Bestrafung.

Reinhard

Dieter Bruegmann

unread,
Mar 28, 2003, 10:59:55 AM3/28/03
to
Frank Schliffke schrieb am Fri, 28 Mar 2003 15:20:48 +0100:

>Nochmal: Der Fahrplan muss nicht nur aufgestellt werden, er ist
>Teil der Unterlagen, die zur Genehmigung einzureichen sind und
>die Genehmigung wird ("wie beantragt - so beschieden") genau nur
>für den Verkehr nach diesem Fahrplan erteilt. § 40 PBefG ist da
>recht deutlich.

Und bei dauernden Verstößen wird die Konzession entzogen? Na, dann
sollte man sich im Großraum Berlin mal schnell noch die Regionalbahnen
ansehen, die gibt's dann sicher nicht mehr lange.

Der Fahrplan ähnelt hier nämlich eher einem Wunschzettel.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://www.bruhaha.de
Im übrigen bin ich der Meinung, daß die USA zerstört werden müssen.

Martin Hoffmann

unread,
Mar 28, 2003, 11:46:42 AM3/28/03
to
"Frank Schliffke" <grou...@frank-schliffke.de> schrieb:

Das ist schon klar, klärt aber die Frage nicht, wie der Fahrplan
zu interpretieren ist. Genauer: Wie ist eine im Fahrplan genannte
Abfahrtszeit zu behandeln. Da gibt es zwei Möglichkeiten: (1) als
Zeitpunkt, zu dem abgefahren werden muss, (2) als Richtwert, der
einen Anhaltspunkt gibt, wann das Fahrzeug unter Normalbedingungen
an der Haltestelle abfährt. (1) gilt etwa bei der Eisenbahn. (2)
wird von vielen Busbetrieben insbesondere im Überlandverkehr in
Praxis angewendet. Die Busse fahren hier an den meisten Zwischen-
Haltestellen ab, wenn Ein- und Aussteigen beendet sind (sofern
sie nicht sowieso vorbeifahren). Meist gibt es dann Haltestellen,
wo sie jedoch tatsächlich nach Plan abfahren. Diese Haltestellen
sind in den öffentlichen Plänen jedoch nicht besonders verzeichnet.

Interpretiere ich den Fahrplan nach (2), kann ich sehr wohl einige
Minuten vor der genannten Abfahrtszeit davonfahren, ohne den Fahr-
plan zu verletzen.

Welche der beiden Möglichkeiten anzuwenden ist, steht nicht im
konkret im PBefG und lässt sich aus der Pflicht, einen Fahrplan
zur Genehmigung vorzulegen m.E. auch nicht ableiten. Für
Straßenbahnen hat Stefan die DFStrab genannt, die (1) vorschreibt.

Gruß,
Martin

Lothar Hügel

unread,
Mar 28, 2003, 2:34:46 PM3/28/03
to
Hallo Stefan,

Stefan Löwe wrote:
> Es ging um Fahrgäste, die ihrerseits nach eigentlicher Abfahrtszeit
> an der Haltestelle erscheinen, vielleicht wegen einer Ampel oder
> ähnliches noch mindestens eine Minute vom Einstieg entfernt sind,
> einem dann aber "Mittelfingerakrobatik" zeigen oder
> "Artikulationskünste" vortragen, wenn man dann schon mit 2 Minuten
> Verspätung "einfach abfährt".

das kannst du doch souverän aussitzen. Musst du dich nicht auch zeitweise
wütend abreagieren, auch wenn du selbst einen Fehler gemacht hast... >;-)

> Einem Fahrgast, der draußen am Haltestellenautomaten noch einen
> Fahrschein löst, bin ich übrigens noch nie weggefahren, wenn
> ersichtlich ist, dass er mit will.

Dann bist du eine wachsame Ausnahme.

Tobias Nicht

unread,
Mar 28, 2003, 8:19:29 PM3/28/03
to
Reinhard Schumacher <spam.sc...@arcor.de> schrieb:

>
>Wenn das eine "offizielle Lesart" ist, wo bitte ist das für mich als
>Fahrgast nachzulesen?

keine Ahnung, in meinem derzeit gültigen Fahrplan stehen ja nicht mal
mehr die Beförderungsbedingungen drin.

Gruß Tobias

Tobias Nicht

unread,
Mar 28, 2003, 8:24:16 PM3/28/03
to
martin....@gmx.de (Martin Bienwald) schrieb:

>Das ist eine Ausrede. Funkuhren sind heute für einen Spottpreis zu bekommen.
>Ein Fahrer, der öfter mit einer flhacs gehenden Uhr unterwegs ist, muß sich
>m.E. den Vorwurf gefallen lassen, daß ihm die Interessen der Fahrgäste am
>A**** vorbeigehen.

Meine derzeitige Funkuhr kann sich im R-Wagen nicht mit dem Zeitsignal
syncronisieren. Im umgebauten Ptb ist es auch recht schwierig. Mit
solchen Funkuhren zum Spottpreis kannst Du da nichts machen.
Im unsyncronisierten Modus geht das Ding in 4 Stunden 7 Minuten vor.

Gruß Tobias

--
Auch Berliner dürfen zu unserer Sonderfahrt kommen :-)
http://www.wolfgang-heinze.de/strab/sonderfahrt.htm

Stefan Löwe

unread,
Mar 29, 2003, 7:12:54 AM3/29/03
to
Hallo,

Lothar Hügel schrieb:

>> Es ging um Fahrgäste, die ihrerseits nach eigentlicher Abfahrtszeit
>> an der Haltestelle erscheinen, vielleicht wegen einer Ampel oder
>> ähnliches noch mindestens eine Minute vom Einstieg entfernt sind,
>> einem dann aber "Mittelfingerakrobatik" zeigen oder
>> "Artikulationskünste" vortragen, wenn man dann schon mit 2 Minuten
>> Verspätung "einfach abfährt".
>
> das kannst du doch souverän aussitzen. Musst du dich nicht auch zeitweise
> wütend abreagieren, auch wenn du selbst einen Fehler gemacht hast... >;-)

An sich habe ich ein dickes Fell, schüttle zwar den Kopf, aber es geht
danach gleich weiter. Nur manchmal, wenn alles auf einmal kommt, wie
bescheidenes Wetter, die Freitag-Nachmittag-Idiotie aller Verkehrs-
teilnehmer, saublödes Fahrgastverhalten und evt. noch Streß durch
Verspätungen oder technische Probleme, dann kann schon mal ein deutliches
"Man man man man man man ..." aus der Fahrerkabine erklingen ... das ist
aber ganz ganz ganz selten ;-)

Ach ja, Fehler mache ich natürlich nicht, es wäre ja noch schöner, wenn man
sich über sich selbst aufregen müsste ;-)

Obwohl, ein Fehler ist mir tatsächlich mal unterlaufen, noch in der
Lehrfahrerzeit, da hätte ich mir wirklich in den Hintern treten können ...
aber wie machen, wenn man drauf sitzt ;-)

>> Einem Fahrgast, der draußen am Haltestellenautomaten noch einen
>> Fahrschein löst, bin ich übrigens noch nie weggefahren, wenn
>> ersichtlich ist, dass er mit will.
>
> Dann bist du eine wachsame Ausnahme.

Ich wäre, zumindest langfristig, saublöd, wenn ich offensichtlich zahlende
Fahrgäste verprellen würde. Zeitkarten- und Schwarzfahrer sind optisch
leider nicht zu unterscheiden, die Regelung beim Einsteigen auch seine
Zeitkarte kurz hochhalten zu müssen, ging wohl zur gleichen Zeit unter, wie
die modernste StVO auf deutschem Boden ... Insofern sind mir die Einzel-
fahrtenkäufer am liebsten, weil ich hier meine Gehaltssicherung am besten
verfolgen kann - zumindest ohne den Aufwand einer Fahrscheinkontrolle durch
mich als Fahrer ;-)

Tschau,

Stefan

Knud Schlotfeld

unread,
Mar 31, 2003, 10:43:27 AM3/31/03
to

Helge Wilker schrieb:
>
> Hallo,
>
> gestern fuhr mir -- zum wiederholten Male -- in Magdeburg eine Strab
> zwei Minuten vor Fahrplanzeit vor der Nase weg. Bei meinem Anruf bei
> der Service-Hotline der MVB bekam ich dann die Auskunft, dass "in ganz
> Deutschland und ganz Europa" die "Regelung" gelte, dass bis zu zwei
> Minuten vor Plan gefahren werden darf.
>
> Wie bitte?!?

Mir wurde vor vielen Jahren von einem Busbetreiber sogar mal
gesagt, daß man fünf Minuten vor der Abfahrt dazusein hat.
Schwachfug ist das trotzdem.

MfG

Knud


Matthias Kordell

unread,
Apr 1, 2003, 9:39:24 AM4/1/03
to
Knud Schlotfeld tut geschreibselt haben:

> > gestern fuhr mir -- zum wiederholten Male -- in Magdeburg eine
> > Strab
> > zwei Minuten vor Fahrplanzeit vor der Nase weg. Bei meinem Anruf
> > bei der Service-Hotline der MVB bekam ich dann die Auskunft, dass
> > "in ganz Deutschland und ganz Europa" die "Regelung" gelte, dass
> > bis zu zwei Minuten vor Plan gefahren werden darf.
> >
> > Wie bitte?!?
>
> Mir wurde vor vielen Jahren von einem Busbetreiber sogar mal
> gesagt, daß man fünf Minuten vor der Abfahrt dazusein hat.

Wie mache ich ein attraktives Nahverkehrsangebot künstlich
unattraktiv?

Matthias

Martin Bienwald

unread,
Apr 2, 2003, 2:45:15 AM4/2/03
to
Knud Schlotfeld schrieb:

> Mir wurde vor vielen Jahren von einem Busbetreiber sogar mal
> gesagt, daß man fünf Minuten vor der Abfahrt dazusein hat.

Das hat mir gegenüber vor nicht gar so langer Zeit sogar ein Zub der DB
behauptet (es ging um eine schlecht angekündigte Gleisverlegung).

> Schwachfug ist das trotzdem.

In der Tat.

... Martin

- Hlokf Folke Brockmann -

unread,
Apr 4, 2003, 11:29:06 AM4/4/03
to

"Knud Schlotfeld" <sch...@phc.uni-kiel.de> schrieb

> Mir wurde vor vielen Jahren von einem Busbetreiber sogar mal
> gesagt, daß man fünf Minuten vor der Abfahrt dazusein hat.

5 Minuten vor der Zeit ist des Beamten Pünktlichkeit... ;-))
--
Gruß Tf-Brocki aus EWAT
vorläufige Internet-Präsenz:
http://www.DEUTSCHE-BUNDESBAHN.Webseite.ms


Ulf Kutzner

unread,
Apr 17, 2003, 4:11:34 AM4/17/03
to
Joerg Jonas schrieb:

> Eine Verfrühung von bis zu zwei Minuten meiner Stammlinie würde mich
> tagsüber eigentlich immer die Bahn kosten, denn schließlich habe ich
> gelernt, daß die Wendezeiten an meinem Ende der Straßenbahnlinie knapp
> sind und viele Fahrer sich dann trotzdem an der Endhaltestelle ihre
> wohlverdiente Zigarette gönnen. Abends rechne ich dann eher mit einer
> pünktlichen Bahn, weil die Fahrpläne einfach besser zu den
> tatsächlichen Umgebungsbedingungen passen. Wer häufig fährt, hat den
> Bogen schnell raus.

Hier reicht es abends ggf. nicht, eine Minute vor der Zeit an der
Haltestelle einzutreffen.

> Ich finde es recht gewagt, erst eine halbe Minute vor Abfahrt zu
> erscheinen, denn so genau kann eigentlich keiner fahren.

Uhren existieren.

Gruß, ULF

Joerg Jonas

unread,
Apr 17, 2003, 4:38:11 AM4/17/03
to
On Thu, 17 Apr 2003 10:11:34 +0200, Ulf Kutzner
<kutz...@mail.zdv.uni-mainz.de> wrote:

>Joerg Jonas schrieb:


>> Ich finde es recht gewagt, erst eine halbe Minute vor Abfahrt zu
>> erscheinen, denn so genau kann eigentlich keiner fahren.

>Uhren existieren.

Ja. Und Uhren gehen mehr oder minder genau. Wenn ich mir nur die
verschiedenen Uhren in meiner Wohnung ansehe, komme ich auf eine
Genauigkeit bei der Uhrzeit von +/-5 Minuten.

Vom Bus- bzw. Straßenbahnfahrer erwarte ich, daß er auf den Verkehr
und nicht nur auf die Uhrzeiger achtet. Es genügt meiner Meinung nach
völlig, wenn er bei den wichtigeren Haltestellen einen
Soll-Ist-Abgleich macht.

-JJ

--
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