Die B-wagen der KVB/SWB/SSB haben strassenbahn-radprofil, deshalb sind
auf den mischverkehrsstrecken, auf denen gueterzuege (und gelegentlich
schienenbusse :) die gleise mitbenutzen, weichen mit beweglichen
herzstueckspitzen eingebaut.
Wurden diese erst notwendig, als auf stadtbahnbetrieb umgestellt
wurde?
Hatten die KBE-ETs raeder nach eisenbahnnormen?
Wenn ja, wie konnten sie dann in die Koelner innenstadt fahren
(Barbarossaplatz, Hohenzollenbruecke)?
Haben zu KBE-zeiten strassenbahnen die gleise in der Luxemburger Str.
mitbenutzt (z.b. die linie 10 nach Klettenberg)? Oder lagen dort vier
gleise?
KBE: 1200V=, KVB: 750V= - fuhren die KBE-ETs auf der Lux mit "halber
kraft"?
Wie breit waren die KBE-ETs? Ich las mal von 2.70m.
Der gleisabstand auf der Lux ist auf einigen abschnitten relativ
gross, ein zugestaendnis an EBO-fahrzeuge?
Danke im voraus fuer infos,
Klaus
--
Klaus von der Heyde -- he...@informatik.uni-bonn.de
Klaus von der Heyde <uzs...@uni-bonn.de> wrote in message news:<3C83E42D...@uni-bonn.de>...
> Ein paar fragen zum mischbetrieb von EBO und BOStrab-fahrzeugen auf
> den gleisanlagen der HGK (Hafengesellschaft Koeln), ehemals KBE
> (Koeln-Bonner-Eisenbahnen).
HGK steht für Häfen und Güterverkehr Köln
> Haben zu KBE-zeiten strassenbahnen die gleise in der Luxemburger Str.
> mitbenutzt (z.b. die linie 10 nach Klettenberg)? Oder lagen dort vier
> gleise?
Nein, die Linien nach Klettenberg fuhren auf den gleichen Gleisen,
ebenfalls die (damalige) Linie 16 zwischen Ubierring und Abzweig
Rodenkirchen
> KBE: 1200V=, KVB: 750V= - fuhren die KBE-ETs auf der Lux mit "halber
> kraft"?
Mit halber Spannung, aber für die eher langsamen Stadtstrecken reichte
das aus.
Die 120 km/h der "Silberpfeile" wurden nicht im Stadtbereich gefahren
;-)
> Wie breit waren die KBE-ETs? Ich las mal von 2.70m.
Stimmt - zumindest bei den "Silberpfeilen" - für die anderen ETs habe
ich keine Maße, aber sie waren auf jeden Fall breiter als die B-Wagen.
Obwohl 5cm ja eigentlich nicht so viel ist...
> Der gleisabstand auf der Lux ist auf einigen abschnitten relativ
> gross, ein zugestaendnis an EBO-fahrzeuge?
Schwer zu sagen. Der Gleisabstand auf der Rheinuferbahn erscheint mir
nicht ganz so groß, aber die KBE-Triebwagen waren die gleichen. Und
wie bereits erwähnt: 5cm sind so viel mehr nicht.
Auf jeden Fall konnte man auf der Luxemeburger Str. so relativ leicht
Mittelbahnsteige bauen, was auf der Rheinuferbahn zwischen Ubierring
und Marienburg nicht möglich war.
Gruß
Gernot
> HGK steht für Häfen und Güterverkehr Köln
Richtig. Ich glaube, ich litt bereits an uebermuedung ;)
> Nein, die Linien nach Klettenberg fuhren auf den gleichen Gleisen,
> ebenfalls die (damalige) Linie 16 zwischen Ubierring und Abzweig
> Rodenkirchen
Wurden dafuer auch schon spezielle weichen verwendet, oder wie ging das?
> > KBE: 1200V=, KVB: 750V= - fuhren die KBE-ETs auf der Lux mit "halber
> > kraft"?
> Mit halber Spannung, aber für die eher langsamen Stadtstrecken reichte
> das aus.
Macht sowas keine schwierigkeiten mit dem umformer fuer niederspannung
oder dem kompressor-motor?
> > Wie breit waren die KBE-ETs? Ich las mal von 2.70m.
> Stimmt - zumindest bei den "Silberpfeilen" - für die anderen ETs habe
> ich keine Maße, aber sie waren auf jeden Fall breiter als die B-Wagen.
> Obwohl 5cm ja eigentlich nicht so viel ist...
Auf gewissen streckenabschnitten mussten die ja "auf der strasse"
fahren. Wenn ich fotos richtig deute, hatten die ETs auch brems- aber
keine richtungsblinkerleuchten.
Angeblich ist die bonner "u-bahn"-strecke so gebaut, dass auch 2.70m
breite fahrzeuge dort fahren koennten. Meiner ansicht nach muessten
dafuer aber die bahnsteigkanten veraendert werden...
Merci,
Klaus
> Macht sowas keine schwierigkeiten mit dem umformer fuer niederspannung
> oder dem kompressor-motor?
Es hat offenbar viele Jahre funktioniert.
> Wenn ich fotos richtig deute, hatten die ETs auch brems- aber
> keine richtungsblinkerleuchten.
Doch, hatten sie auch, und zwar an den Seiten.
Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
private homepage: http://www.free-photons.de
manual cameras and picture galleries - updated 26 Sept. 2001
Contarex - Kiev 60 - Horizon 202 - P6 mount lenses
OHA, Mein Lieblingthema:
"Klaus von der Heyde" <uzs...@uni-bonn.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C83E42D...@uni-bonn.de...
> Ein paar fragen zum mischbetrieb von EBO und BOStrab-fahrzeugen auf
> den gleisanlagen der HGK (Hafengesellschaft Koeln), ehemals KBE
> (Koeln-Bonner-Eisenbahnen).
>
> Die B-wagen der KVB/SWB/SSB haben strassenbahn-radprofil, deshalb sind
> auf den mischverkehrsstrecken, auf denen gueterzuege (und gelegentlich
> schienenbusse :) die gleise mitbenutzen, weichen mit beweglichen
> herzstueckspitzen eingebaut.
>
> Wurden diese erst notwendig, als auf stadtbahnbetrieb umgestellt
> wurde?
Ja, wurden sie!
> Hatten die KBE-ETs raeder nach eisenbahnnormen?
Müssten sie dann ja haben, ich glaube, sie hatten ein Mischprofil!
> Wenn ja, wie konnten sie dann in die Koelner innenstadt fahren
> (Barbarossaplatz, Hohenzollenbruecke)?
Mischprofil oder die Weichen waren so gebaut, dass die Stränge
unterschiedliches Profil hatten, da
die Abzweigungen in die verschiedenen Richtungen immer nur je von
Strassenbahn oder KBE benutzt worden.
> Haben zu KBE-zeiten strassenbahnen die gleise in der Luxemburger Str.
> mitbenutzt (z.b. die linie 10 nach Klettenberg)? Oder lagen dort vier
> gleise?
> KBE: 1200V=, KVB: 750V= - fuhren die KBE-ETs auf der Lux mit "halber
> kraft"?
Ja, fuhren sie, wie oben schon gesagt wurde.
> Wie breit waren die KBE-ETs? Ich las mal von 2.70m.
Sowohl die Standard ETs als auch die Silberpfeile waren 2,70 m breit.
> Der gleisabstand auf der Lux ist auf einigen abschnitten relativ
> gross, ein zugestaendnis an EBO-fahrzeuge?
Nein, das liegt daran, dass in dem Breiten Mittelstreifen der zugedeckte
Duffesbach liegt, da wollte man keine Schienen drauflegen, aus Angst,
der könnte einbrechen
Viele Grüsse,
Sven
(Hab ich eben doch glatt vergessen)
Kann mal jemand Fotos dazu verlinken? Es scheint ja das zu sein, was man
in den USA als Interurban (s. "S-Bahn fuer Los Angeles" bezeichnet.
--
Peter Reinbold mailto:ma...@peter-reinbold.de
Braunschweig
> Kann mal jemand Fotos dazu verlinken? Es scheint ja das zu sein, was man
> in den USA als Interurban (s. "S-Bahn fuer Los Angeles" bezeichnet.
Wenn jemand kommt und so lange meine Arbeit erledigt, kann ich derweil
ein paar ins Netz stellen. ;-)
Mal sehen, was sich machen läßt....
> Na ja, das "auf der Strasse" ist relativ. Sowohl am Rheinufer, als auch in
> der Luxemburger Str. gab es eigene Gleiskoerper und keine Gleise im
> Straßenplanum (da mag auch ganz frueher mal anders gewesen sein).
Historische photographien im museum in Wesseling lassen eine fuehrung
in der strasse vor der koelner altstadt (Fischmarkt) vermuten. Ca.
1908 gabs auch noch nicht so viel strassenverkehr :)
> In Bonn fuhr die KBE bis 1960 zwischen Rheinuferbahnhof und Bonn-West
> wohl wirklich auf der Straße.
Und wahrscheinlich nochmal, als die einfahrt in den tunnel schon
gebaut war (1978-1986).
> > Wenn Du auf die "Literatur & Links"-Seite von "Bahnen in Bonn"
> > (http://home.arcor.de/e.lauterbach/bonn/) surfst, findest Du ungef?r
> in
> > der Mitte auch 2 Links auf KBE-Seiten, inklusive Fotos.
>
> > Na ja, das "auf der Strasse" ist relativ. Sowohl am Rheinufer, als auch
> in
> > der Luxemburger Str. gab es eigene Gleiskoerper und keine Gleise im
> > Stra?nplanum (da mag auch ganz frueher mal anders gewesen sein).
>
> Historische photographien im museum in Wesseling lassen eine fuehrung
> in der strasse vor der koelner altstadt (Fischmarkt) vermuten. Ca.
> 1908 gabs auch noch nicht so viel strassenverkehr :)
Das hatte ich mit "ganz frueher" gemeint.
Aber ein kurzes Stueck ging es wohl in der Eisenbahnunterfuehrung vor
dem Barbarossaplatz im Strassenplanum. Ging die Vorgebirgsbahn nicht
"ganz frueher" auch weiter in die Koelner Innenstadt? Leider sind die
KBEF-Webseiten wohl offline.
> > In Bonn fuhr die KBE bis 1960 zwischen Rheinuferbahnhof und Bonn-West
> > wohl wirklich auf der Stra?.
>
> Und wahrscheinlich nochmal, als die einfahrt in den tunnel schon
> gebaut war (1978-1986).
Nach meiner Erinnerung ging es eingleisig aber auf eigenstaendigem
Gleiskoerper am Tunnelmund vorbei. Was in der Bauphase vor 1978 so
alles passierte bin ich auch nicht sicher. Der Tunnelmund war ja als
Baustelle schon da, als noch beide Linien in den Rheinuferbf fuhren.
Die parallel fuehrende Strasse hatte damals wohl auch noch nicht die
Bedeutung wie heute.
> > >> Auf gewissen streckenabschnitten mussten die ja "auf der strasse"
> > >> fahren.
> >
> > Na ja, das "auf der Strasse" ist relativ. Sowohl am Rheinufer, als auch
> in
> > der Luxemburger Str. gab es eigene Gleiskoerper und keine Gleise im
> > Stra?nplanum (da mag auch ganz frueher mal anders gewesen sein).
>
> Historische photographien im museum in Wesseling lassen eine fuehrung
> in der strasse vor der koelner altstadt (Fischmarkt) vermuten. Ca.
> 1908 gabs auch noch nicht so viel strassenverkehr :)
>
Na ja, der eigene Gleiskörper der Rheinuferbahn neben der
Rheinuferstrasse in Köln wurde November 1960 in Betrieb genommen. Da
gab es schon eine Menge Verkehr.
Und die Vorgebirgsstrecke auf der Luxemburger Str. hat bis heute
zwischen Eifelwall und der Einfahrt zum ehemaligen KBE-Pbf keinen
eigenen Gleiskörper. Das sind zwar nur etwa 400m, aber eine Menge
Verkehrschaos ;-)
Darum wird es IMHO auch dringend Zeit für einen Tunnel rund um den
Barbarossaplatz mit einem U-Bhf. "Südbahnhof" antelle der Station
Eifelwall.
Ich tippe aber mal auf Baubeginn ca. 2025, wenn nicht später...
Gruß
Gernot
Deshalb schrieb ich "1908", etwa aus diesem jahr stammte das foto ("aus
den fruehen betriebsjahren der KBE").
> Darum wird es IMHO auch dringend Zeit für einen Tunnel rund um den
> Barbarossaplatz mit einem U-Bhf. "Südbahnhof" antelle der Station
> Eifelwall.
Die nicht-umsteigebeziehung dort finde ich schon lange uebel. Wenn am
Barbarossaplatz mal alles unter die erde kommt, koennte der bahnsteig
fuer die Luxemburger-strassen-strecke vielleicht naeher zur DBAG gebaut
werden, und so einen - ueberdachten! - zugang zum DBAG-(S)-bahnhof
schaffen.
> Ich tippe aber mal auf Baubeginn ca. 2025, wenn nicht später...
Solange werden noch wetten angenommen, ob hoch- oder niederflur <g>
Klaus
Fuhr die Rheinuferbahn früher eine Zeit lang mal weiter am Rhein entlang bis
zur Mülheimer Brücke? Ich hab da so einen alten Plan, aber ich finde keine
Infos dazu!?
MfG Martin
> Fuhr die Rheinuferbahn früher eine Zeit lang mal weiter am Rhein entlang bis
> zur Mülheimer Brücke?
Nein, immer nur bis kurz vor die Hohenzollernbrücke.
Dort gab es eine Weichenverbindung im Strassenplanum
und ein kleines Empfangsgebäude.
Gruß, Peter
--
Peter Klinke | Peter....@wiwi.uni-bonn.de |\ .zzz _,,,---,,_
Universitaet Bonn | EDV-Service-Gruppe /,`.-'`' -. ;-;;,_.
Adenauerallee 24-42 | 53113 Bonn | Germany |,4- ) )-,_. ,\ ( `'-'
Tel: +49-228-73-7974 | Fax: +49-228-73-6397 '---''(_/--' `-'\_)
========================================================================
Nein, das stimmt so auch nicht, denn Ende der 20er Jahre
bzw. Anfang der 30er Jahre fuhr die Rheinuferbahn auch bis zur Mülheimer
Brücke, allerdings wurde die Verbindung nach nciht allzuvielen Jahren
wieder eingestellt.
Sven
Grüße aus BN-Duisdorf, Matthias
>
"Silberpfeile":alle B: 2700 mm Bj.:1960 [ET 201],1964 ET
202-204,L:24560 mm; ET 210-212, L: 46060 mm
> >
> > Auf gewissen streckenabschnitten mussten die ja "auf der strasse"
> > fahren.
Köln: Rheinuferbahn: Eigener Gleiskörper ab:
24.2.1934 zw. Marienburg un Tacitusstr
1.4-7.5.1953 zw. Tacitusstr und Ubiering
3.11.1960 zw. Bibergasse/Zugasse und
Klappergasse/Deutzer Br
> > 1963-1964 Klapperg/Deutzer Brücke und Trankgasse
Vorgebirgsbahn: 28..5.1961 Eigener Bahnkörper in der Mitte der
Lux. Str
zw Klettenbergpark und Weißhausstr
Bonn: 1954 Durch neue Trasse auf eig. Bahnkörper entlang der
DB-Gleise zw. Probsthof und BN-West entfällt die
Durchfahrt durch die eingl. Ellerstr (Straßenplanum)
1961 Eigener Bahnk zw. BN-West und Bn-Rheinuferbhf
1972 Verlegung der Gleise (zweigl.) wg U-Bahn Bau (Rampe BN
Hbf), Strasse wird gekappt.
16.7.1979 Vorgebirgsbahn eingleisig zum Rheinuferbhf. (meines
Wissens nach auf eigenm Bahnkörper neben wieder
anglegter Str.
25.10.1985 SChließung Rheinuferbahnhof, Abbau der oberird.
Gleise
> > Angeblich ist die bonner "u-bahn"-strecke so gebaut, dass auch 2.70m
> > breite fahrzeuge dort fahren koennten. Meiner ansicht nach muessten
> > dafuer aber die bahnsteigkanten veraendert werden...
Muß gehen da ET 57 1987 durch zwei Bonner B-Wagen durch die
U-Bahn gezogen worden ist.Er war nur zu hoch und man mußte ihm
Dachaufbauten abnehmen. Sc Scheinbar ist zw. Hochbahnsteig und
B-Wagen mind. 25 mm platz!
>
> Quelle: Die Köln-Bonner Eisenbahn 1891-1992 und 100 Jahre KBE
Die TW mit Holzaufbauten - ET 14 keine Ahnung
Die Stahltw ET 31-60 a+b hatten Mischprofil. Am unteren Ende des
Radreifens
(ich hoffe das ist der richtige Fachausdruck)Straßenbahnprofil und
und vergrößerte sich nach oben zum Eisenbahnprofil. In den Weichen
wurden die
Radlenker etwas hochgesetzt und so brauchte man bis 1978 keine
bewegl. Herzstücke.
Die "Silberpfeile" ET 201-204,210-212 hatten Eisenbahnprofil !
Deswegen wurden sie auch schon 1978/9 verkauft.
[Ich vermutet dann fuhr zw. Marienburg und Trankgasse keineStrab
mehr ???]
>Gruß, Matthias
> Muß gehen da ET 57 1987 durch zwei Bonner B-Wagen durch die
> U-Bahn gezogen worden ist.Er war nur zu hoch und man mußte ihm
> Dachaufbauten abnehmen. Sc Scheinbar ist zw. Hochbahnsteig und
> B-Wagen mind. 25 mm platz!
Etwa 4cm.
Klaus
Nach meiner Auffassung kann man in Europa übrigens
nicht nur die (ehemalige) KBE unter den Begriff Interurban
subsumieren, sondern mindestens ebenso die OEG/RHB
und die S4 der AVG sowie die Wiener Lokalbahn nebst
der belgischen Küstenlinie als kümmerlicher Rest des
früher landesweiten SNCV-Netzes. Historisch gesehen
könnte man sicher auch die "Preßburgerbahn" zwischen
Wien und Bratislava mit in diese Kategorie aufnehmen. Ob
und ggf. wo allerdings die baskische Meterspur Irun - Bilbao
einst abschnittsweise im öffentlichen Straßenraum gefahren
ist, entzieht sich momentan meiner Kenntnis. :-(
Wem fallen ähnliche Strecken in Europa ein, die - elektrisch
betrieben - zwei oder mehr größere Städte unter teilweiser
Nutzung öffentlichen Straßenlandes miteinander verbanden
bzw. dies bis heute noch tun...?
Gruß
Arnd
--
Die Bahn kommt - aber wie und wann???
> Wem fallen ähnliche Strecken in Europa ein, die - elektrisch
> betrieben - zwei oder mehr größere Städte unter teilweiser
> Nutzung öffentlichen Straßenlandes miteinander verbanden
> bzw. dies bis heute noch tun...?
Bonn-Siegburg (1435mm, SWB/SSB, B-wagen) seit 1911?
Bonn-Koenigswinter-Bad Honnef (1435mm, SWB/SSB, B-wagen)
Koeln-Frechen (1435mm, KVB, K4000) ex KFBE
Duesseldorf-Krefeld (1435mm, Rheinbahn, B-wagen) schon relativ alt
Duesseldorf-Duisburg (1435mm, Rheinbahn & DVG, B-wagen)
Muelheim/R-Essen (1435mm, EVAG, B-wagen) stadtbahn-referenzstrecke
Das war nur die naehere umgebung.
Hannover: stadtbahn faehrt auch weit ins umland, auch in nachbarstaedte.
Frankfurt/M: stadtbahn bis Bad Homburg und Oberursel
Klaus
> Wem fallen ähnliche Strecken in Europa ein, die - elektrisch
> betrieben - zwei oder mehr größere Städte unter teilweiser
> Nutzung öffentlichen Straßenlandes miteinander verbanden
> bzw. dies bis heute noch tun...?
Technisch gesehen alles Strassenbahnen, aber mit Anteilen eigenen
Gleiskoerpers und mehrere Orte verbindend:
- Halle - Merseburg - Bad Duerrenberg (Meterspur), hatte mal eine
Zweigstrecke bis Muecheln (Geiseltal)
- Eventuell auch die Leipziger "Aussenbahn"-Strecken (1458 mm) nach
Schkeuditz, Markkleeberg und Boehlitz-Ehrenberg (bis auf die Schkeuditzer
Strecke recht kurz)
- Ehemals Dresden - Coswig (auch etwas breiter)
- Liberec - Jablonec (lange nicht da gewesen - Meterspur???)
Jan-Martin
Ich biete München - Grünwald (Trambahn) und Nürnberg - Fürth (U-Bahn[tm]),
beide Male auf 1435 mm und 750 V, bloß daß die Nürnberger Bahn mit
Stromschiene fährt ;-P
MFG Michi
> Wem fallen ähnliche Strecken in Europa ein, die - elektrisch
> betrieben - zwei oder mehr größere Städte unter teilweiser
> Nutzung öffentlichen Straßenlandes miteinander verbanden
> bzw. dies bis heute noch tun...?
RhB ;-)
Gruß, ULF
> - Ehemals Dresden - Coswig (auch etwas breiter)
Radebeul ist doch auch noch nicht eingemeindet?? Die Stadt ist
als nicht ganz klein zu bezeichnen... Okay, auf dem Ortsschild
stand (steht noch heute?) vorn Dresden und hinten Radebeul.
--
Grüße, Thomas
Nix Dresden-Radebeul, nur Radebeul!
und Taucha.
> - Ehemals Dresden - Coswig (auch etwas breiter)
Radebeul-Coswig-Weinböhla, aber die gibt's noch.
Und ebemals Dresden-Freital.
Arnd fragte aber nach *größeren* Städten.
Das träfe von o.g. am ehesten auf Merseburg zu sowie auf:
> - Liberec - Jablonec (lange nicht da gewesen - Meterspur???)
Yep. Im Gegensatz zur bereits genormalspurten Stadtstrecke.
-kut
Weder St. Moritz, Tirano oder Arosa dürften als "größere Städte"
durchgehen. Chur zugegebenermassen doch.
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
In der grossen Zeit der Überlandstrassenbahnen gab es jede Menge
davon. Der Unterschied zwischen Strassenbahn und Kleinbahn war im
Betrieb vermutlich nicht zu merken, höchstens an kleinen Details wie
Schlußleuchten ;-)
Noch ein paar Beispiele:
Von Hannover gab es früher mal eine Überlandstrab. bis Hildesheim.
Rund um Aachen existierte bis in die späten 50er Jahre ein großes
Überlandstrab.-Netz, das die einzelnen Städte miteinander und mit
Aachen verband. (Stolberg, Eschweiler, Alsdorf, Herzogenrath,
Würselen, Eupen und nach Maastricht mit Umsteigen an der Grenze).
Von Krefeld konnte man auch mal nach Mönchengladbach mit der
Strassenbahn fahren.
AFAIK war es zwischen ca. 1915 und ca. 1955 theoretisch möglich, von
Bad Honnef (bei Bonn) bis Unna nur mit der Strassenbahn, bzw.
Überlandstrab. zu fahren. Allerdings war da häufiges Umsteigen
angesagt - schon allein wegen der wechselnden Spurweiten unerlässlich
;-)
Gruß
Gernot
>> - Ehemals Dresden - Coswig (auch etwas breiter)
> Radebeul-Coswig-Weinböhla, aber die gibt's noch.
Weiss Knoeppchen, tatsaechlich - stand die nicht schon mal auf der
Abschussliste?
> Und ebemals Dresden-Freital.
> Arnd fragte aber nach *größeren* Städten.
Na ja, das ist ein weites Feld ... Ich wuerde da erst mal alles
ueber 20000 Einwohnern darunter verstehen, komm' aber auch aus 'ner
Kleinstadt ;-)
Das beste Beispiel find' ich ja trotz allem noch die Badner Bahn
in/bei Wien, streckenweise sogar mit Gueterverkehr.
Jan-Martin
> AFAIK war es zwischen ca. 1915 und ca. 1955 theoretisch möglich,
> von Bad Honnef (bei Bonn) bis Unna nur mit der Strassenbahn, bzw.
> Überlandstrab. zu fahren. Allerdings war da häufiges Umsteigen
> angesagt - schon allein wegen der wechselnden Spurweiten
> unerlässlich ;-)
Mit "Schnellbahnen" lässt sich übrigens genau diese Strecke (Bad
Honnef-Unna) auch heute noch abfahren. Nur dass man statt der
Überlandstraßenbahn heute entweder die Stadtbahn und/oder die S-Bahn
benutzt. Letztere fährt zwar kaum in der Straßenmitte <g>, aber das gilt
inzwischen auch für so manche Stadtbahnlinie ...
Tschüs,
Christian
> Das war nur die naehere umgebung.
Palma - Soller
Gruß,
Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
NEW URL!!! private homepage: http://www.fotoralf.de
> Wem fallen ähnliche Strecken in Europa ein, die - elektrisch
> betrieben - zwei oder mehr größere Städte unter teilweiser
> Nutzung öffentlichen Straßenlandes miteinander verbanden
> bzw. dies bis heute noch tun...?
Wie sieht das im VRR aus? Dort sind doch auch einige tramnetze
miteinander verknüpft. Alles schon "verstadtbahnt"?
--
tobias b köhler
dieser beitrag stellt nur meine persönliche meinung dar
this posting only expresses my personal opinion
Jein, "verstadtbahnt" nur in der Hinsicht, dass die meisten Linie in den
Innenstädten im Tunnel fahren. Die einzigen Betriebsgemeinschaften(d.h. zwei
Betriebe bedienen eine Linie) sind mittlerweile die U18 Essen-Mülheim und
die U79 Düsseldorf-Duisburg. Verknüpfungen zwischen den Netzen gibt es in
Gelsenkirchen(BoGeStra/EVAG, Meterspur), Mülheim(R)(EVAG, Bahnen der Stadt
Mülheim, DVG, Meterspur und Normalspur - wobei die Normalspurlinien nicht
miteinander verknüpft sind), Duisburg(DVG/Rheinbahn, Normalspur) und
Krefeld(Rheinbahn Normalspur, SWK Meterspur) und an der Stadtgrenze
Essen/Gelsenkirchen(EVAG Normalspur, BoGeStra Meterspur).
Noch als Betriebsgemeinschaft gilt mmn ausserdem, dass die Strecke der Linie
107 auf Gelsenkirchener Gebiet zur Bogestra gehört, genauso in Mülheim die
901.
Ob die Linie 104 noch im Gemeinschaftsbetrieb bedient wird, entzieht sich
meiner Kenntnis. Eine Verknüpfung zwischen Essener und Mülheimer
Meterspurnetz existiert jedenfalls noch.
> Wie sieht das im VRR aus? Dort sind doch auch einige tramnetze
> miteinander verknüpft.
Nein, im VRR verkehrt nichts, was "Tram" heißt ;-)
Es gibt zahlreiche Bahnlinien, die benachbarte Städte im Ruhrgebiet
verbinden. Selbst wenn man die mit "U" bezeichneten Linien außer Acht
lässt, bleiben immer noch eine Reihe von Straßenbahn-Verbindungen, von
KR/Tönisvorst im Westen bis BO/Hattingen im Osten. Darunter sind auch
"echte" Verknüpfungen zweier Bahnnetze, wie etwa Duisburg/Mülheim ...
Tschüs,
Christian
> AFAIK war es zwischen ca. 1915 und ca. 1955 theoretisch möglich, von
> Bad Honnef (bei Bonn) bis Unna nur mit der Strassenbahn, bzw.
> Überlandstrab. zu fahren. Allerdings war da häufiges Umsteigen
> angesagt - schon allein wegen der wechselnden Spurweiten unerlässlich
Und dass sogar, wenn man berücksichtigt, dass die KBE zur der Zeit
eine Eisenbahn war und somit nicht mitzaehlt.
Was ist denn heute die groesste Entfernung mit BOStrab in der Gegend?
Wohl Krefeld - Bochum (oder Witten oder Herne oder so).
Koennte man da nicht mal wenigstens den Link nach Dortmund wieder
schliessen? Wie gross ist denn da die Strab-Luecke?
Und von Essen nach Bochum geht es auch nicht direkt per Strab, obwohl
das Nachbarstaedte sind. Wieviele km fehlen da?
Und die groesste Luecke ist wohl K - D. Ist wohl eher hoffnungslos,
obwohl es m.W. noch eine Gesellschaft "Bahnen der Stadt Monheim" gibt.
Gibt es eigentlich ausser Koeln/Bonn in NRW noch irgendwo Mischbetrieb
EBO/BOStrab? Oder Umwidmungen/Umbau von ehemaligen EBO-Strecken fuer
die Strassenbahn?
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
-- Reiseberichte und andere Geschichten -- Bahnen in Bonn --
-- http://home.arcor.de/e.lauterbach/ --
-- Konzepte für den ÖPNV -- Stadtbahnen und Artverwandtes --
In und um Aachen fahren ab Dezember Talente mit Blinker, Bremslicht und
Klingel.
--
ma...@thomas-reincke.de http://www.thomas-reincke.de
tho...@nsu-freund.de http://www.nsu-freund.de
> Wie sieht das im VRR aus? Dort sind doch auch einige tramnetze
> miteinander verknüpft. Alles schon "verstadtbahnt"?
Noch nicht. Zu den bereits genannten kommt noch Muelheim/Oberhausen,
meterspurig.
Klaus
--
Klaus von der Heyde -- he...@informatik.uni-bonn.de
Aber es gab um 1910/20 die recht konkreten Planungen für eine
linksrheinische Strecke von Köln über Dormagen nach Neuss. da hätte es
dann Anschluss nach Düsseldorf gegeben. Die Wirschaftskrise ab 1922
hat das alles aber gestoppt.
Gruß
Gernot
> Es gibt zahlreiche Bahnlinien, die benachbarte Städte im Ruhrgebiet
> verbinden. Selbst wenn man die mit "U" bezeichneten Linien außer Acht
> lässt, bleiben immer noch eine Reihe von Straßenbahn-Verbindungen, von
> KR/Tönisvorst im Westen bis BO/Hattingen im Osten.
Naja, von Krefeld nach Mülheim muß ich aber über Düsseldorf, und das geht
dann doch nur über zwei "U"-Linien.
Als westlichsten punkt für eine Straßenbahn-Verbindung würde ich Ruhrort
oder Hüttenheim (beides DU) annehmen.
Die längste auf Meterspur durchgehend zu befahrende Strecke geht von
Oberhausen-Sterkrade über Mülheim, Essen, Gelsenkirchen (wenn man will mit
Schleife über Buer [ohne Streckendoppelung]), Bochum nach Witten oder
alternativ nach Hattingen.
<Werbung>
solche Fahrten werden übrigens von der Verkehrshistorischen
Arbeitsgemeinschaft EVAG e.V. angeboten, näheres unter www.vhag-evag.de .
</Werbung>
Christoph
x-Post to deba, reply to debs
> Was ist denn heute die groesste Entfernung mit BOStrab in der Gegend?
> Wohl Krefeld - Bochum (oder Witten oder Herne oder so).
>
Wie unten schon geschrieben: Tönisvorst - KR - D - DU - MH - E - GE - WAT
*g* - BO - Witten
>
> Koennte man da nicht mal wenigstens den Link nach Dortmund wieder
> schliessen? Wie gross ist denn da die Strab-Luecke?
>
IMHO etwas zu groß.
>
> Und von Essen nach Bochum geht es auch nicht direkt per Strab, obwohl
> das Nachbarstaedte sind. Wieviele km fehlen da?
>
Kilometermäßig wohl so 5, aber es geht auch ein Stückchen "über Land". Auf
diesem Stück (Bochumer Landstraße in Essen) hat es auch nie
Straßenbahnverkehr gegeben.
Was auch in diese Gesamtkategorie fällt, ist ja wohl das Netz der
"Bergischen Kleinbahnen", welches in (Essen-)Steele auch eine Verbindung an
das Netz der Essener Straßenbahn hatte. Über diese gab es in der Zeit der
Weimarer Republik eine Schelllinie Essen-Mitte - (Wuppertal). Ebenso ist
wohl auch der Essener Niederflurwagen #501 in den 30er- oder 40er-Jahren von
Essen aus mit eigener Kraft bis nach Düsseldorf zur Nahverkehrsausstellung
gefahren, zwar mit Umwegen, aber immerhin alles auf Meterspur!
Christoph
Es geht bis Heven (na gut, das gehört ja wohl zu Witten). Aber durchgehend
ist die Gesamtstrecke nicht befahrbar, da da unterschiedliche Spurweiten
sind.
>
> >
> > Koennte man da nicht mal wenigstens den Link nach Dortmund wieder
> > schliessen? Wie gross ist denn da die Strab-Luecke?
> >
>
> IMHO etwas zu groß.
Da fehlt etwa das Stück von Bochum-Kornharpen bis Dortmund-Marten (oder
fährt die Straßenbahn da nicht mehr so weit?).
War die Lücke nach Dortmund eigentlich jemals geschlossen? Durchgehend
sicher nicht wegen der Spurweiten.
Früher endete die Bochumer Linie 7 mal in Castrop-Rauxel südlich der
Emschertalbahn, die Dortmunder Linie 2 fuhr in Sichtweite nördlich der
Emschertalbahn. Wie war das denn wohl in Lütgendortmund? Fuhr die Dortmunder
Strab jemals bis dort, mit Anschluß an die Bochumer Linie 17?
Reinhard
> Die längste auf Meterspur durchgehend zu befahrende Strecke geht von
> Oberhausen-Sterkrade über Mülheim, Essen, Gelsenkirchen (wenn man will mit
> Schleife über Buer [ohne Streckendoppelung]), Bochum nach Witten oder
> alternativ nach Hattingen.
Dann kann man auch noch nach Wanne-Eickel fahren, ist nur nicht ganz so
lang.
Reinhard
[lueckenschluss BO-DO]
> Plaene scheint es jedenfalls zu geben / gegeben zu haben, wenn man auf
> http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Jochen.Schoenfisch/stadtb/strecken.htm
> schaut.
> Diese Website lنكt allerdings reine Strab-Strecken aussen vor. Gibt es
> irgendwo eine Gesamtdarstellung von Ist- und Plan-Zustand?
Meiner meinung nach waere eine stadtbahnverbindung vorzuziehen,
denn die strassenbahnen BOs und DOs haben verschiedene spurweiten.
Stadtbahnen sind genormt, auch wenn DO nur 700V statt 750V verwendet.
OK, Witten-Heven.
Das das durchgehend nicht zu befahren ist, habe ich weiter unten geschrieben
(news:a6mntv$b9e$1...@sunu789.rz.ruhr-uni-bochum.de)
-chriz
Nächste Woche werde ich da übrigens auch mal vorbeikommen, nur so zur
Warnung! (Da es eine der wenigen verbleibenden Wendestellen für
Einrichtungswagen im BoGeStra-Netz ist)
-chriz
Naja, auf dem Papier vielleicht, aber in der Praxis sieht das etwas anders
aus (Rad-Schiene-Geometrie, Kupplungssysteme, Zugsicherungssysteme etc.)
-chriz
> > Stadtbahnen sind genormt, auch wenn DO nur 700V statt 750V verwendet.
> ^^^^^^^
> Naja, auf dem Papier vielleicht,
Sie ecken z.b. nicht an, weil die wagenkastenabmessungen gleich sind.
> aber in der Praxis sieht das etwas anders
> aus (Rad-Schiene-Geometrie,
Ja, die BoGeStra hat eisenbahnradprofile, wimre
> Kupplungssysteme,
Das ist egal, KVB- und SWB-triebwagen kann man auch nicht (mehr)
kuppeln, dennoch fahren sie ins jeweils andere netz.
> Zugsicherungssysteme etc.)
... noch ein langer weg bis zum Stadtbahnnetz Rhein-Ruhr
[lueckenschluss BO-DO]
> Meiner meinung nach waere eine stadtbahnverbindung vorzuziehen,
> denn die strassenbahnen BOs und DOs haben verschiedene spurweiten.
> Stadtbahnen sind genormt, auch wenn DO nur 700V statt 750V verwendet.
Dortmund fährt noch mit 600V, das Stadtbahnnetz wird jedoch AFAIK 2003 auf
750V umgestellt, das Rest-Straßenbahnnetz/künftige NF-Stadtbahnnetz
2005/2006.
[Lückenschluss BO-DO]
> War die Lücke nach Dortmund eigentlich jemals geschlossen? Durchgehend
> sicher nicht wegen der Spurweiten.
> Früher endete die Bochumer Linie 7 mal in Castrop-Rauxel südlich der
> Emschertalbahn, die Dortmunder Linie 2 fuhr in Sichtweite nördlich der
> Emschertalbahn. Wie war das denn wohl in Lütgendortmund? Fuhr die
Dortmunder
> Strab jemals bis dort, mit Anschluß an die Bochumer Linie 17?
Die Endstellen der Dortmunder 12 und der Bochumer 17 lagen nebeneinander.
In Brambauer musste man früher(also so bis 1955 herum...) nur die
Straßenseite wechseln um von der Dortmunder 1 in die Vestische 4 umsteigen
zu können.
In Unna wurde die Strecke zwischen Markt und Bahnhof zeitweise
gemeinschaftlich von den Dortmunder Stadtwerken und der Kleinbahn
Unna-Kamen-Werne genutzt.
Sehe ich in diesem Fall auch so. Meine zweite Bemerkung war unabhängig
von der ersten.
Generell würde ich eine Strab-Verbindung nur vorziehen, wenn sie
zeitlich früher realisierbar wäre.
> denn die strassenbahnen BOs und DOs haben verschiedene spurweiten.
Die von mir gewünschte Gesamtdarstellung sollte natürlich, da ich nicht
ganz ortskundig bin, auch über die Spurweite Auskunft geben. Ob sich das
dann Stadtbahn, Straßenbahn, Stadtbahn-Vorlauf oder gar U-Bahn nennt,
halte eher für zweitrangig. Ok, das Spannungsproblem ist irgendwo
dazwischen angesiedelt.
In den VRR-Linienplänen gibt es mir zuviele Buslinien, die sich für
Straßen- oder Stadtbahnen oder was besseres halten. ;-)
Schönen Gruß,
Edmund
>
> Ja, die BoGeStra hat eisenbahnradprofile, wimre
>
Nicht nur die BoGeStra, sondern auch das Essen-Mülheimer Netz. (Alles im
Bezug auf die Normalspur)
Christoph
die ab dem Fahrplanwechsel S41 heißen wird. Außerdem wäre auch die S5 zu
nennen, da sie auch in Wörth nach BOStrab verkehrt. Oder zählt für
"Interurban" nur, daß sie im Straßenplanum verkehrt? Dies wäre bei der
S5 nicht der Fall.
--
Peter Reinbold mailto:ma...@peter-reinbold.de
Braunschweig