Heute morgen gegen 09.30 Uhr wurde die U35 nur auf der Strecke Herne -
Markstrasse befahren. Zwischen den Zuegen gab es zum Teil Luecken von bis zu
15 Minuten (normal: 5-Min-Takt).
Gegen 14.00 Uhr bin ich dann mit dem Auto an der Hst. Markstrasse
vorbeigefahren; dort standen zwei Zuege am Bahnsteig und ein weiterer
wendete gerade an der Weichenanlage.
Kurz hinter der Weichenanlage waren diese Erdungsstangen an die Fahrleitung
angeschlossen und mein Prof sagte zu den Nachzueglern, er habe da auch
Feuerwehr und so stehen gesehen.
Weiss jemand genau, was los war?
marc
--
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nichts wird so sein wie es einmal war nichts ist so wie es scheint
>
> Heute morgen gegen 09.30 Uhr wurde die U35 nur auf der Strecke Herne -
> Markstrasse befahren. Zwischen den Zuegen gab es zum Teil Luecken von bis zu
> 15 Minuten (normal: 5-Min-Takt).
>
> Weiss jemand genau, was los war?
Heute morgen hat ein Zug der U35 (führender Tw 6016) zwischen den
Haltenstellen Hustadt und Lennershof auf einer Länge von über einhundert
Metern die Oberleitung heruntergeholt. Ursache war möglicherweise ein
durchhängender Spanndraht. Tw 6016 hat dabei auch seinen Stromabnehmer
verloren. Die Reparatur war sehr schwierig, weil die komplizierte
Oberleitungsanlage auf der doppelten Weichenverbindung vor der
Haltestelle Hustadt betroffen war. Zwischen Markstraße und Hustadt gab
es schnell einen recht gut funktionierenden SEV über den Linienweg der
Buslinie 346. Die Hst. Lennershof wurde jedoch nicht bedient. Gegen 18
Uhr lief alles wieder normal.
Gruß
Friedrich Kreidt
Dann weiß ich jetzt auch endlich was da los war, denn die RUHR-NACHRICHTEN
als auch www.bus-und-bahn.de schweigen sich aus.
Grüße
Christoph
--
Christoph Zimmermann * Laerholzstraße 17/19 * 44801 Bochum-Querenburg
Tel/Fax 0234/9705657 * D1 01755182768 * ICQ 47957156
Tja, hättest Du mal eine Zeitung gelesen,,, :-)
In der WAZ stand ein Artikel:
| Aus noch ungeklärter Ursache riss am gestrigen Morgen
| gegen 5.16 Uhr der Fahrdraht der U-Bahn U 35 auf der
| Universitätsstraße auf insgesamt 300 Metern Länge
| zwischen den Haltestellen "Hustadt" und "Lennershof".
| Die BOGESTRA setzte zum Transport der Fahrgäste
| Busse ab und bis zur Haltestelle an der Markstraße in
| beiden Richtungen ein. Den fahrplanmäßigen
| Fünf-Minuten-Takt auf der Straße einzuhalten, sei
| allerdings fast unmöglich gewesen, schilderte Unternehmens-
| sprecherin Sandra Bruns. Bis zum Nachmittag arbeiteten
| Techniker an der Behebung des Schadens.
Die Popcorn-Maschine muß nicht angeschmissen werden, das mit der U-Bahn
stammt vom Reporter, nicht von mir. :-)
Von der Formulierung her etwas verwundernd:
| Die BOGESTRA setzte zum Transport der Fahrgäste
| Busse ab und bis zur Haltestelle an der Markstraße in
| beiden Richtungen ein.
Wie soll ich das verstehen, von der Markstraße zur Markstraße? Rundfahrt?
:-)
Reinhard
> Wie soll ich das verstehen, von der
> Markstraße zur Markstraße? Rundfahrt?
> :-)
Klar, und zwar durch den Tunnel
der U-BAHN ... :-)
--
Andreas
-------
Gemäß §28, Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz widerspreche ich der
Verarbeitung, Nutzung oder Übermittlung meiner persönlichen Daten
für Zwecke der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung.
<eigener Bericht>
Richtig. Gefahren wurde mit Gelenkbussen (Nf) der Serie 95xx
zwischen den Bf. Markstraße und Hustadt mit Verkehrshalt am
Hallenbad Querenburg (Uni-Center), wobei die Hp. Lennershof
und Ruhr-Universität vom SEV _nicht_ erschlossen waren. Am
Zugang des letztgenannten Haltepunktes wurden potenzielle
Fahrgäste durch anwesende Mitarbeiter von BOGESTRA und
BSG auf die Exiistenz des SEV sowie die entsprechenden
Haltestellen am Hallenbad hingewiesen.
</eigener Bericht>
> Klar, und zwar durch den Tunnel
> der U-BAHN ... :-)
>
Abgesehen davon, daß der 1991 von der EVAG in Essen
durchgeführte Versuch gemeinsamer Tunnelnutzung durch
Fahrzeuge nach BOKraft und Stadtbahnzüge gemäß BOStrab
wegen offenkundig gewordener Komplikationen technischer
Natur von extremer Kurzlebigkeit war und ich mich wegen des
Fehlens völliger Unabhängigkeit der Bochumer U35 vom MIV
seit November 1993 hartnäckig weigere, diese als U-Bahn [tm]
zu akzeptieren, vermag ich beim besten Willen nicht zu erkennen,
wo sich bitte im fraglichen Abschnitt (Hustadt-Markstraße) ein
*Tunnel* befinden soll, weshalb ich Andreas` Antwort nach heute
wiederholter Inaugenscheinnahme (Bereisung) der Linie doch leider
vollumfänglich als abwegig bezeichnen muß....
War das jetzt ein "echter Dörfler"? :-)
Gruß
Arnd
--
Die Bahn kommt - aber wie und wann???
> Abgesehen davon, daß der 1991 von der EVAG in Essen
> durchgeführte Versuch gemeinsamer Tunnelnutzung durch
> Fahrzeuge nach BOKraft und Stadtbahnzüge gemäß BOStrab
> wegen offenkundig gewordener Komplikationen technischer
> Natur von extremer Kurzlebigkeit war
Ist das so? Ich kann mich noch erinnern, aus der
Straßenbahn im Tunnel einen Bus gesehen zu haben,
was mich ein wenig verwundert hat. Das muss aber
eigentlich eher so zwischen 1994 und 96 gewesen
sein. Worin bestanden denn die Probleme, mit
dem Einhaken der Oberleitung vielleicht? Die hatten
doch O-Bus-Stromabnehmer wenn ich micht recht erinnere.
> wo sich bitte im fraglichen Abschnitt (Hustadt-Markstraße) ein
> *Tunnel* befinden soll, weshalb ich Andreas` Antwort nach heute
> wiederholter Inaugenscheinnahme (Bereisung) der Linie doch leider
> vollumfänglich als abwegig bezeichnen muß....
Da lebt man jahrelang in Bochum und denkt dann
beim Tippen nicht daran, dass dort ja gar Tunnel ist.
BTW: Wieso hat die Bogestra für die Linie 35 eigentlich
mit einer anderen Spurbreite gebaut als ihre übrigen Linien?
Früher fuhren doch mal Straßenbahnen der Vestischen über
die Unistraße, und zwar mit der Bogestra-üblichen
Spurbreite - oder irre ich mich da?
> Ist das so? Ich kann mich noch erinnern, aus der
> Straßenbahn im Tunnel einen Bus gesehen zu haben,
> was mich ein wenig verwundert hat. Das muss aber
> eigentlich eher so zwischen 1994 und 96 gewesen
> sein.
Aber schon im Dieselbetrieb. Der Oberleitungsbetrieb hat, soweit mir
bekannt, früher geendet.
> Worin bestanden denn die Probleme, mit
> dem Einhaken der Oberleitung vielleicht? Die hatten
> doch O-Bus-Stromabnehmer wenn ich micht recht erinnere.
Meines Wissens bestanden die Probleme in den Holzbohlen, auf denen die
Spurbusse liefen. Wenn man halt am falschen Ende spart... Aber es war
wohl eh' immer nur eine Art Versuchsbetrieb.
> BTW: Wieso hat die Bogestra für die Linie 35 eigentlich
> mit einer anderen Spurbreite gebaut als ihre übrigen Linien?
> Früher fuhren doch mal Straßenbahnen der Vestischen über
> die Unistraße, und zwar mit der Bogestra-üblichen
> Spurbreite - oder irre ich mich da?
Du irrst nicht. Die Normalspurigkeit der U35 liegt am Konzept der
Stadtbahn Rhein-Ruhr. Somit ist sie in Bochum zwar exotisch, aber
entspricht den Vorgaben des Stadtbahnkonzepts.
Beste Grüße, Frank
--
Frank Ziegler, D-95138 Bad Steben
e-Mail: frank....@steben.de
Internet: www.steben.de/ziegler/
Was macht denn die BSG beim SEV auf der U35 in Bochum? BSG
verbinde ich immer mit der "großen" Bahn.
Christian
--
"Pflanzenrassismus:
Es gibt kein Unkraut - jede Pflanze ist nützlich!"
(Jürgen K.)
Hier in Bochum jedenfalls ist die Anwesenheit der BSG in den
Zügen und Anlagen der U35 und 308/318 täglich ab ca. 21.00 Uhr
schon seit ein paar Jahren normal. Welches Unternehmen haben
denn die DSW mit analogen Aufgaben betraut?
> Hier in Bochum jedenfalls ist die Anwesenheit der BSG in den
> Zügen und Anlagen der U35 und 308/318 täglich ab ca. 21.00 Uhr
> schon seit ein paar Jahren normal. Welches Unternehmen haben
> denn die DSW mit analogen Aufgaben betraut?
Die setzen eigenes Personal ein, das manchmal auch als Kontrolleur agiert.
> > wo sich bitte im fraglichen Abschnitt (Hustadt-Markstraße) ein
> > *Tunnel* befinden soll, weshalb ich Andreas` Antwort nach heute
> > wiederholter Inaugenscheinnahme (Bereisung) der Linie doch leider
> > vollumfänglich als abwegig bezeichnen muß....
>
> Da lebt man jahrelang in Bochum und denkt dann
> beim Tippen nicht daran, dass dort ja gar Tunnel ist.
>
Wo genau hast Du wann in Bochum gewohnt? Die Stadt verändert
sich momentan sehr schnell sehr stark.
> BTW: Wieso hat die Bogestra für die Linie 35 eigentlich
> mit einer anderen Spurbreite gebaut als ihre übrigen Linien?
> Früher fuhren doch mal Straßenbahnen der Vestischen über
> die Unistraße, und zwar mit der Bogestra-üblichen
> Spurbreite - oder irre ich mich da?
>
Der Reihe nach:
Ende der 60er Jahre plante man unter dem Titel "Stadtbahn Rhein-Ruhr"
für das Gebiet des heutigen VRR ein im Endausbau etwa 300 km
langes Netz _echter_ U-Bahnen mit Stromschienen und von der Berliner
Bauart "D65" abgeleiteten Doppeltriebwagen, das bis 1985 weitgehend
realisiert hätte werden sollen. Die damaligen Aussagen von "Experten"
und Politikern zur Stadtbahn glichen in etwa dem, was man heute so
"offiziell" zum MetroRapid zu hören bekommt...
So begann nun jede Stadt für sich mit dem Stadtbahnbau und merkte
dann, daß man die jeweils fertiggestellten Anlagen auf Jahre hinaus
nicht würde in Betrieb nehmen können, fände sich keine Möglichkeit
zu deren Integration in die lokal vorhandenen Straßenbahnnetze. So
ließ man 1974 das U-Bahn-Konzept fallen und entschied sich zugunsten
des bisher als "Bauart Köln" bezeichneten Triebwagens - des B-Wagens,
womit zwar die Stromschiene begraben, die Normalspur 1435 mm
jedoch erneut als Standard festgeschrieben war. Strecken, die nur auf
kurzen Abschnitten im Tunnel (etwa in GE) verliefen, sollten bis zu ihrer
kompletten Umstellung auf Stadtbahnbetrieb (B-Wagen) weiter mit
Meterspur betrieben werden dürfen, wofür als "Übergangslösung" der
M-Wagen kreiert und gebaut wurde.
Elementarer Bestandteil sämtlicher Stadtbahnplanungen für das
Ruhrgebiet war seit jeher eine Strecke von Recklinghausen Hbf
nach Witten, Rathaus, über Herne und Bochum unter Anbindung
des damals noch im Aufbau befindlichen Hochschul-Quartiers
(RUB und FH) in Querenburg. Gewissermaßen als "Vorlaufbetrieb"
zu dieser Schnellbahn verlängerte man 1975 die von Recklinghausen
kommende Strab-Linie 5 über Bochum Hbf hinaus zum neeuen
Endpunkt "Hustadt" am Rande des Campus. Auf dieser Llnie kamen
bis 1982 die neu gelieferten M6 zum Einsatz, bevor selbige für die
Tunnelstrecken benötigt wurden.
Die nun (wegen erfolgter Gründung des VRR) als "305" bezeichnete
Linie wurde im September 1982 auf dem Gebiet des Kreises RE
eingestellt, nachdem man sich nicht auf deren vollständige
Übernahme durch die BOGESTRA hatte einigen können. Etwa
zur selben Zeit begannen in Bochum und Herne die Bauarbeiten
zum Ersatz der "305" durch eine normalspurige Stadtbahn, derem
erster Abschnitt 1989 als U35 dem Betrieb übergeben werden
konnte und die - als erste ihrer Art im VRR - über keinerlei
Gleisverbindung zum übrigen (Strab-)Netz verfügte.
Nach den noch 1989 gültigen Plänen sollte siich dieser
Zustand spätestens im Jahre 2005 ändern, wenn aus den
Linien 302 und 310 die ebenfalls mit B-Wagen betriebene
"U21" würde, die in Bochum Hbf (Ebene -3) über banale
stellwerksbediente Weichen mit den Gleisen der U35 und
somit auch mit der Stadtbahn-BW Riemke hätte verbunden
werden sollen. Aus diesem "Betriebskonzept C/D" dürfte
aber in den nächsten drei Jahrzehnten nichts werden... :-((
So kommt es denn, daß die U35 innerhalb des VRR einen
ziemlich teuren inselbetrieb darstellt.
Noch Fragen? Kein Problem. :-)
Dahlhausen, also weit weg von jeder Zivilisation :-)
> realisiert hätte werden sollen. Die damaligen
> Aussagen von "Experten" und Politikern zur
> Stadtbahn glichen in etwa dem, was man heute so
> "offiziell" zum MetroRapid zu hören bekommt...
Von ein paar Jahren gab es anläßlich des Jubiläums
der Dortmunder Ruhr Nachrichten hin und wieder alte
Zeitungsseiten. Auf einer war von einer U-Bahn (!)
Ruhrgebiet-Bonn die Rede, die man auch prima für
"Luftschutzzwecke" nutzen könne...
> Noch Fragen? Kein Problem. :-)
Danke, Danke, das reicht, vielen Dank für die
Ausführliche Schilderung.
Mir sind da nur Pläne aus den 1920ern bekannt, als eine
Schnellstraßenbahnlinie Dortmund-Bonn geplant wurde, anschliessend an die
Dortmunder Schnellstraßenbahnlinie 5 Mengede-Hauptbahnhof(- Hombruch[1])
[1] Die Strecke nach Hombruch wurde nach dem gleichen Standard
gebaut(Hochkettenfahrleitung etc.) jedoch AFAIK nie von der 5 befahren.
>
>
>
>Elementarer Bestandteil sämtlicher Stadtbahnplanungen für das
>Ruhrgebiet war seit jeher eine Strecke von Recklinghausen Hbf
>nach Witten, Rathaus, über Herne und Bochum unter Anbindung
>des damals noch im Aufbau befindlichen Hochschul-Quartiers
>(RUB und FH) in Querenburg. Gewissermaßen als "Vorlaufbetrieb"
>zu dieser Schnellbahn verlängerte man 1975 die von Recklinghausen
>kommende Strab-Linie 5 über Bochum Hbf hinaus zum neeuen
>Endpunkt "Hustadt" am Rande des Campus. Auf dieser Llnie kamen
>bis 1982 die neu gelieferten M6 zum Einsatz, bevor selbige für die
>Tunnelstrecken benötigt wurden.
Meines Wissens fuhr über Jahrzehnte hinweg die "8/18" von
Recklinghausen nach Dahlhausen/Hattingen. Die "5" wahr eine neue Linie
und fuhr von Bochum Nordbf zur Uni (Hustadt), auf dieser wurden
tatsächlich die ersten M6 eingesetzt.
Als dann der erste Bochumer Tunnel (Ende der 70er?) in Betrieb ging
(Schauspielhaus - Planetarium) mussten die Linien neu gemischt werden.
Die "8/18 Süd" wurden mit der "6 Ost" zusammengelegt zu
Hattingen/Dahlhausen - Gerthe, und die "5" kam nach Recklinghausen,
die "6 West" endete am Nordbahnhof. Auf der 5 (später 305) waren dann
nur noch die alten 6achser zu sehen, M6 haben sich planmässig wohl nie
nach Recklinghausen verirrt. An M6 auf der 305 nur bis Herne kann ich
mich auch nicht errinern.
>
>Die nun (wegen erfolgter Gründung des VRR) als "305" bezeichnete
>Linie wurde im September 1982 auf dem Gebiet des Kreises RE
>eingestellt, nachdem man sich nicht auf deren vollständige
>Übernahme durch die BOGESTRA hatte einigen können. Etwa
>zur selben Zeit begannen in Bochum und Herne die Bauarbeiten
>zum Ersatz der "305" durch eine normalspurige Stadtbahn, derem
>erster Abschnitt 1989 als U35 dem Betrieb übergeben werden
>konnte und die - als erste ihrer Art im VRR - über keinerlei
Der Originalplanung verdankt man wohl das Streckenstück Herne Bf -
Schloss Strünkede, ohne Durchgangsverkehr nach RE dürfte dies die
"U-Bahn" mit dem geringsten Fahrgastaufkommen weit und breit sein.
Manfred
Der Tunnel wurde aus Richtung Hattingen am 26.5.79 bis zum Hauptbahnhof
eröffnet, die Weiterführung nach Gerthe am 28.11.81
es galt bis zum 28.11.81 folgendes Liniennetz:
301 Gelsenkirchen HBF - Essener Str.
302 Laer/Buddenbergplatz - Buer Nord Bf.(vom 1.10.80 bis 30.6.84, davor und
seitdem nur bis Buer Rathaus)
305 Recklinghausen - Hustadt
306 Wanne-Eickel - Gerthe
308 Hattingen Reschop - Bochum HBF(U)
310 Höntrop Kirche - Heven Dorf
312 Witten HBF - Annen Nord Bf.
318 Dahlhausen Bf. - Bochum HBF (U)
Ab diesem Datum dann folgende Änderungen:
306 Wanne-Eickel - Nordbahnhof( ab 28.3.83 Buddenbergplatz)
308 Reschop - Bochum HBF(U) - Gerthe
312 wird zur Linie 320(genaues Datum des Nummernwechsels k.A.), die Strecke
nach Annen wurde am 28.9.85 stillgelegt.
318 Dahlhausen - Bochum HBF(U) - Gerthe
Ab 4.10.82 fuhr die 305 nur noch zwischen Herne und Hustadt, Recklinghausen
war damit straßenbahnfrei.
Nach Eröffnung der U35 Bochum HBF - Schloß Strünkede am 2.9.89 galt
folgendes Netz:
301 Gelsenkirchen HBF(U) - Essener Str.
302 Laer/Buddenbergplatz - Gelsenkirchen HBF(U) - Buer Rathaus
306 Wanne-Eickel - Hustadt
308 Hattingen Reschop - Bochum HBF(U) - Gerthe
310 Höntrop Kirche - Heven Dorf
318 Dahlhausen - Bochum HBF(U) - Gerthe
Nach Verlängerung der U35 bis Hustadt wurde die Linie 306 zum
Buddenbergplatz zurückgezogen.
Zu den Planungen bzgl. der U21 und U35:
Für Bochum waren drei Normalspurstrecken geplant, genaue Endpunktangaben
sind mit nicht bekannt:
U21 Gelsenkirchen - Wattenscheid - Bochum - Laer - Langendreer, 18 km
U35 Recklinghausen - Herne - Bochum - Querenburg - Witten, 27 km
U38 (?) Hattingen - Bochum - Gerthe - Castrop Rauxel, 23 km
Übrigens weisen die Schwellen auf der Strecke nach Höntrop Vorbohrungen für
eine dritte Normalspurschiene auf.
Eigenes? AFAIK sind das doch Mitarbeiter eines privaten Unternehmens
"im Auftrag" der DSW.
Christian
--
"Der Unterricht wuselt dezentral vor sich hin..."
(Dr. Hans Z.)
Ich weiß nicht so recht, die Mitarbeiter auf den Bahnsteigen haben meistens
DSW-Uniform mit DSW-Logo an, ich habe jedoch auch schon welche gesehen mit
DSW-Uniform aber einem anderen Logo, keine Ahnung, welche Firma das war.
Wurden diese Plaene mittlerweile entgueltig begraben?
Mit der Fertigstellung des Tunnels Bessemerstrasse - Wittener Strasse soll
die 302 (dann U21) AFAIK mit den Meterspur-Niederflurwagen befahren werden.
Suedlich des U-Bhf Bochum HBF (-3) existieren Verbindungstunnel zwischen dem
Bereich der U35 und der U21, die mittlerweile aber zugemauert wurden.
Die Verlaengerung der U35 nach Witten wird alle paar Jahre mal wieder
diskutiert, da aber die Strassenbahnstrecke Witten Zentrum - Witten Heven
umfangreich saniert wurde scheint mir auch dieser Ausbau zur Stadtbahn
vergessen...
> Ende der 60er Jahre plante man unter dem Titel "Stadtbahn Rhein-Ruhr"
> für das Gebiet des heutigen VRR ein im Endausbau etwa 300 km
> langes Netz _echter_ U-Bahnen mit Stromschienen und von der Berliner
> Bauart "D65" abgeleiteten Doppeltriebwagen,
Ja? Der "Stadtbahnwagen A" sollte aber um einiges laenger sein als die
berliner u-bahn-wagen. Mehr so eine art S-bahnfahrzeug, aber nur 2.65m
breit.
Die stuttgarter stadtbahnwagen sind eine (afaik verkuerzte und
bedachstromabnehmerte) variante davon.
> des bisher als "Bauart Köln" bezeichneten Triebwagens - des B-Wagens,
> womit zwar die Stromschiene begraben, die Normalspur 1435 mm
> jedoch erneut als Standard festgeschrieben war.
Duesseldorf, Duisburg und Dortmund hatten ohnehin 1435mm-strassenbahn.
Die B-wagen der 1. serie sind fuer den spaeteren umbau auf
seitenstromschiene vorbereitet.
> erster Abschnitt 1989 als U35 dem Betrieb übergeben werden
> konnte und die - als erste ihrer Art im VRR - über keinerlei
> Gleisverbindung zum übrigen (Strab-)Netz verfügte.
Warum auch, bei unterschiedlicher spurweite :)
Die dort eingesetzten B-wagen sind auch von besonderer bauart: sie haben
keine klapptrittstufen - es gibt nur hochbahnsteige, eine der wenigen
echten stadtbahnstrecken - und bewegungsmeldergesteuerte tueren.
> "U21" würde, die in Bochum Hbf (Ebene -3) über banale
Dafuer gibt es im bahnhof der U35 bereits zwei "leere" gleistrassen.
Klaus
> Mir sind da nur Pläne aus den 1920ern bekannt, als eine
> Schnellstraßenbahnlinie Dortmund-Bonn geplant wurde, anschliessend an die
^^^^^^^
Sollte die nicht auch tunnelabschnitte haben? Waere damit der
planungsvorgaenger der stadtbahn rhein-ruhr.
Klaus
> > Übrigens weisen die Schwellen auf der Strecke nach Höntrop Vorbohrungen
für
> > eine dritte Normalspurschiene auf.
>
> Wurden diese Plaene mittlerweile entgueltig begraben?
AFAIK ja, wäre einfach zu teuer.
> Mit der Fertigstellung des Tunnels Bessemerstrasse - Wittener Strasse soll
> die 302 (dann U21) AFAIK mit den Meterspur-Niederflurwagen befahren
werden.
Die 302 wird auch jetzt schon mit Meterspur-Niederflurwagen befahren, die
wird ihre Liniennummer behalten.
>>>> Hier in Bochum jedenfalls ist die Anwesenheit der BSG in den
>>>> Zügen und Anlagen der U35 und 308/318 täglich ab ca. 21.00 Uhr
>>>> schon seit ein paar Jahren normal. Welches Unternehmen haben
>>>> denn die DSW mit analogen Aufgaben betraut?
>>>
>>> Die setzen eigenes Personal ein, das manchmal auch als Kontrolleur
>>> agiert.
>>
>> Eigenes? AFAIK sind das doch Mitarbeiter eines privaten Unternehmens
>> "im Auftrag" der DSW.
>
> Ich weiß nicht so recht, die Mitarbeiter auf den Bahnsteigen haben meistens
> DSW-Uniform mit DSW-Logo an, ich habe jedoch auch schon welche gesehen mit
> DSW-Uniform aber einem anderen Logo, keine Ahnung, welche Firma das war.
Ich meine die Servicekräfte, die den ganzen Tag über am Hauptbahnhof
in der Verteilerebene (tw. rauchend) an den Fahrkartenautomaten
stehen und gelegentlich auf den Bahnsteig runter gehen, um die
Raucher zu vertreiben.
Manchmal sieht man die auch an benachbarten Haltestellen (Kampstr. bzw.
Leopoldstr.).
Morgens scheinen die den Auftrag zu haben, für den reibungslosen
Fahrgastwechsel zu sorgen, damit es keine Verspätungen in Ri. Innenstadt
gibt.
Nachdem Türschließbefehl des Fahrers stellen sie sich vor die Türen der
Bahnen und verhindern, dass die Abfahrt durch zu spät kommende
Fahrgäste verzögert wird.
Christian
--
100 Jahre Bahnhofsmission Dortmund
12./13. Juni 2002
Die 8 früher sogar über Hattingen hinaus bis Blankenstein, sonntags wegen
des Ausflugsverkehrs oft mit Zusatzwagen.
Auf der 18 nach Dahlhausen fuhren 7 Kurse der Vestischen und 3 der BOGESTRA.
Erst einige Jahre nach Wegfall der Strecke nach Blankenstein fuhren dann
erstmals auch Vestische Wagen bis Hattingen.
> Die "5" war eine neue Linie
> und fuhr von Bochum Nordbf zur Uni (Hustadt), auf dieser wurden
> tatsächlich die ersten M6 eingesetzt.
Na ja, so ganz neu war sie ja nicht. Früher fuhr sie mal vom Hbf über
Querenburg, Wiemelhausen, Weitmar Mark bis Hofstiepel, etwa wie die heutige
Linie 349. Jahrelang war sie als Straßenbahn stillgelegt. Die Nummer tauchte
dann wieder auf, als der Neubauabschnitt auf der Universitätsstraße in
Betrieb ging.
>
> Als dann der erste Bochumer Tunnel (Ende der 70er?) in Betrieb ging
> (Schauspielhaus - Planetarium) mussten die Linien neu gemischt werden.
> Die "8/18 Süd" wurden mit der "6 Ost" zusammengelegt zu
> Hattingen/Dahlhausen - Gerthe, und die "5" kam nach Recklinghausen,
> die "6 West" endete am Nordbahnhof. Auf der 5 (später 305) waren dann
> nur noch die alten 6achser zu sehen, M6 haben sich planmässig wohl nie
> nach Recklinghausen verirrt. An M6 auf der 305 nur bis Herne kann ich
> mich auch nicht errinern.
Hat es auch planmäßig nicht gegeben.
Reinhard
> > An M6 auf der 305 nur bis Herne kann ich
> > mich auch nicht errinern.
>
> Hat es auch planmäßig nicht gegeben.
Gab es auf der 8/18(nach Tunneleröffnung) bzw. 308/318 planmässig
eingesetzte tunneltaugliche GT6 ?
Christoph
> Gab es auf der 8/18(nach Tunneleröffnung) bzw. 308/318 planmässig
> eingesetzte tunneltaugliche GT6 ?
Nicht das ich wüsste, höchstens mal ausnahmsweise.
Die 22 umgebauten GT6 mit den Nummern 33 bis 53 sowie 290 waren wohl
in Gelsenkirchen stationiert und kamen so überwiegend auf 301 und 302
zum Einsatz.
Ich habe allerdings ein Foto vorliegen, dass einen auf der 305 nach
Herne zeigt.
Auf Wiedertipp
JOCHEN SCHÖNFISCH aus Herne
--
Meine Homepage zur Stadtbahn Rhein-Ruhr:
http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Jochen.Schoenfisch/stadtb/
E-Mail: jochen.schoen...@ruhr-uni-bochum.de
Bitte unterstützt die Aktion "Stimm gegen Spam":
http://www.politik-digital.de/spam/
Nun war die 305 ja keine Tunnelstrecke. Auf dieser Linie fuhren die GT6 ja
sowieso. Solltest Du auf die nachgelieferten Wagen 33-53 anspielen, habe ich
dazu folgende Vermutung: Die Linie 302 wurde früher ausschließlich vom
Betriebshof Gelsenkirchen bedient (von Sonderwagen nach Schalke mal
abgesehen). Irgendwann im Lauf der Jahre kamen Kurse aus Bochum hinzu.
Vielleicht wurde da der ein oder andere Wagen nach Bochum umbeheimatet. Ich
kann mich jedenfalls erinnern, mehrere dieser "Neubauwagen" auf Bochumer
Linien gesehen zu haben.
Reinhard
> Nun war die 305 ja keine Tunnelstrecke. Auf dieser Linie fuhren die GT6 ja
> sowieso. Solltest Du auf die nachgelieferten Wagen 33-53 anspielen, habe
ich
> dazu folgende Vermutung: Die Linie 302 wurde früher ausschließlich vom
> Betriebshof Gelsenkirchen bedient (von Sonderwagen nach Schalke mal
> abgesehen). Irgendwann im Lauf der Jahre kamen Kurse aus Bochum hinzu.
> Vielleicht wurde da der ein oder andere Wagen nach Bochum umbeheimatet.
Ich
> kann mich jedenfalls erinnern, mehrere dieser "Neubauwagen" auf Bochumer
> Linien gesehen zu haben.
Kurz vorm GT6-Ende in Bochum fuhren die Wagen ja auch auf den Linien 306 und
310.