Ich dachte mir, wir hatten lange nichts mehr zum Thema TAV und
S-Bahn-Abfertigung. Da ich heute ueber 2 aehnliche Artikel gestolpert
bin und mich über das undiffernzierte Selbstlob der DB AG ärgere
(warum kann ein Pressesprecher nicht sagen, "das hat viele Vorteile,
aber auch ein paar Nachteile"?), hier die Artikel. Es gibt immer
wieder kleinere Zwischenfaelle, es gibt Zeitverzoegerungen durch in
der Tür stehende Leute, es gibt mehr unnötige Anschlussverluste als
früher. In der Gesamtbilanz kann ich als Kunde "eine deutliche
Verbesserung" nicht erkennen. Natuerlich - die DB wird langfristig an
den Tf-Gehaeltern was einzusparen versuchen.
Eine "Postwurfsendung" zu TAV habe ich nicht bekommen, obwohl ich in
der Nähe eines S-Bahnhofs wohne. Nun ja, Pressesprecher pflegen sicher
einen recht kreativen Wahrheitsbegriff. Und sie reden ganz
offensichtlich lieber über die Pflichten des Kunden, als über die des
Unternehmens.
Als Zugabe noch den Artikel aus F, bei dem ich nicht weiss, wie da die
Abfertigung funktioniert und von wo da Gepaeck geholt wurde.
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
| Landkreise / Starnberger SZ
|
| Vierjährige alleine in S-Bahn
|
| Mutter konnte nicht mehr rechtzeitig zusteigen
|
| Starnberg -Ein vierjähriges Mädchen musste die
| drei S-Bahn-Stationen nach Gauting alleine fahren,
| weil seine Mutter in Starnberg nicht rechtzeitig
| in die S-Bahn einsteigen konnte. Ein Zeuge, der
| auf das weinende Kind aufmerksam geworden war, das
| allein mit seinem Puppenwagen im Gang der S-Bahn
| stand, reichte jetzt Beschwerde gegen den
| Lokführer ein.
|
| Dieser sieht sich für solche Zwischenfälle nicht
| verantwortlich. Denn seit der Einführung der neuen
| S-Bahn Türen sind die Zugführer nach Angaben der
| Bahn nicht mehr zu Sichtkontrollen vor der Abfahrt
| verpflichtet. Im Gegensatz zum alten System sind
| die neuen S-Bahn Türen an eine Lichtschranke
| gekoppelt. Nur wenn diese nicht blockiert ist,
| schließen sich die Türen automatisch. „Im
| Gegensatz zu früher kann auf diese Weise niemand
| mehr eingeklemmt werden", erklärt Horst Staimer,
| Pressesprecher der Bahn. „Die neue Türtechnik ist
| somit eine deutliche Verbesserung." Das würde auch
| der im Großen und Ganzen sehr reibungslose Ablauf
| auf den S-Bahnsteigen beweisen. Zur Sichtkontrolle
| vor der Abfahrt ist der Zugführer deshalb nur noch
| im Falle eines Defekts der Lichtschranke
| verpflichtet. „Wir haben alle Haushalte mit
| Postwurfsendungen über diese Neuerungen
| informiert", sagt Staimer.
|
| Und das muss seiner Meinung nach reichen. „Die
| Mutter hätte sich darüber im Klaren sein müssen,
| dass sie die Lichtschranke blockieren muss, wenn
| sie zum Beispiel aufgrund eines Kinderwagens etwas
| länger zum Einsteigen braucht."
|
| Für das Gautinger Mädchen hatte die Fahrt so ganz
| allein außer einem ziemlichen Schrecken keine
| Konsequenzen. Die am Starnberger Bahnsteig
| zurückgelassene Mutter hatte ihren Mann und die
| Deutsche Bahn mit dem Mobiltelefon informiert.
| Letztere sorgten dann dafür, dass der Vater seine
| Tochter in Gauting in Empfang nehmen konnte.
|
| Alexandra Busse
| Copyright © sueddeutsche.de GmbH/Süddeutsche Zeitung GmbH
| FLUGHAFEN
| Kleinkind allein in der S-Bahn unterwegs
|
| Ein 18 Monate altes Kind ist am Montag alleine mit
| der S-Bahn gefahren. Die Eltern hatten das Kind in
| der Station Flughafen in den Zug gesetzt und
| wollten ihr Gepäck nachholen. Da schlossen schon
| die Türen, die Bahn fuhr los. Wie der
| Bundesgrenzschutz am Dienstag mitteilte, nahm eine
| Frau sich des kleinen Passagiers an und brachte
| ihn in die Obhut des BGS am Hauptbahnhof. Dort
| holte es kurze Zeit später der erleichterte Vater
| ab. top
|
| Copyright © Frankfurter Rundschau 2003
--
http://home.arcor.de/e.lauterbach/auskunft/ | Fahrplanauskunft
| Tarifrechner
Naja, das uebliche halt. Entweder rausgucken beim 420er oder eben
Lichtschranke beim 423er.
Allerdings, und das sind jetzt meine 2/100 Fragezeichen, frage ich mich,
was das ganze Theater "dauernd" soll. Wenn die Leute zu doof sind, ihre
Siebensachen beisammen zu halten, ist das nicht die Schuld des
Verkehrsunternehmens. Und es ist auch keine Frage des Abfertigungssystems.
Selbst beim 420er laesst sich das nicht vermeiden. Woher soll der Tf
wissen, ob jemand, der gerade (wieder) aussteigt, noch Krempel holen will
oder vielleicht nur ein Fahrgast ist, der verspaetet aussteigt..
Insbesondere am Flughafen, wo eh soviel los ist und ueberhaupt nicht
feststellbar ist, wer einsteigen will oder einfach nur so da wartet.
Und jetzt haenge ich auch noch eine 'Anekdote' aus Darmstadt dran:
Frau mit Kinderwagen steigt in die Strassenbahn ein. Der Fahrer bekommt
natuerlich mit, dass da jemand einsteigt, aber Gesichter sind auf die
Distanz natuerlich nicht zu erkennen (Kinderwagenplatz je nach Bauart
an letzter Tuer oder Tueren 2 bzw. 4). Jedenfalls kommt die Frau dann
vorgelaufen, um eine Fahrkarte zu erwerben - was seit 1997 in Darmstadt
nicht mehr moeglich ist. Der Fahrer weist sie dann darauf hin, dass es
keine Fahrkarten in der Bahn gibt und sie sie draussen kaufen muesste
(und er wegen der knappen Fahrzeiten nicht warten koenne, naechste
Bahn kaeme ja gleich nach). Wortlos steigt die Frau aus. Fahrer faehrt
ab - Kinderwagen natuerlich in der Bahn. Ueber das Geschrei hinterher
muss ich ja wohl nix sagen. Haette die Frau gesagt, 'mein Kinderwagen
steht da hinten', waere es anders ausgegangen. Aber wenn man die
Klappe nicht aufbekommt...
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
> Es gibt immer
>wieder kleinere Zwischenfaelle, es gibt Zeitverzoegerungen durch in
>der Tür stehende Leute, es gibt mehr unnötige Anschlussverluste als
>früher.
Genau. Viele Fahrgäste gehen auch in altbekannter Erfahrung davon aus,
dass man beim Zug ruhig in der Tür stehen bleiben kann, bis irgend ein
Pfiff ertönt. Im S-Bahn-Bereich sollte das aber anders sein.
Zum TAV kann ich was aus Hagen berichten. Während von Essen (RE16)
Richtung Sauerland / Kassel (RE17) ein 5-Min-Übergang besteht, besteht
in der Gegenrichtung ein 4-Min-Nichtanschluss, das Ganze nennt sich in
NRW dennoch "ITF". Auch wenn offiziell kein Anschluss vorliegt, ist
der Übergang vom RE17 zum RE16 in Hagen zu schaffen, weil der RE16 nur
einen Bahnsteig weiter steht, hierbei handelt es sich um 425. Da der
RE17 mit nur +1 eingetroffen, treffe ich rechtzeitig beim RE16 ein und
steige durch die hinterste Tür zu. Ich sehe, dass noch jede Menge
Fahrgäste die Treppe hoch kommen und auch diesen Zug erreichen wollen
- alles Umsteiger vom RE17. Irgend wann ist dann die Abfahrtszeit
erreicht und ich bleibe weiter in der Tür stehen, weil der
Umsteigerstrom nicht abgebrochen ist, u.a. kommt ein älteres Paar mit
schwerem Gepäck noch auf den Zug zu, denen ich noch beim Einsteigen
helfe. Während dessen kommt die Durchsage des Tf, der abfahren will:
"Bitte die Türen freigeben." Ich ignoriere das und helfe den Leuten
weiter beim Einsteigen, der Tf hält es nicht einmal für nötig aus dem
Fenster schauen, warum da noch eine Tür blockiert ist. Etwa 90
Sekunden nach planmäßiger Abfahrtszeit (sicherlich eine zumutbare
Anschlusswartezeit) sind die Umsteiger drin und ich gebe die Tür frei.
In diesem Moment kommt schnellen Schrittes mit wütendem Gesicht der Tf
nach hinten, der sich offenbar denjenigen vorknüpfen will, der die
Unverschämtheit besessen hat, die Tür zu blockieren. Das konnte er
aber nicht heraus finden, weil im Moment seiner Ankunft die Tür zu
war. Er ist dann wieder nach vorn, halt lautstark die Tür zu seinem
Abteil zugeknallt und ist losgefahren. Hätte der nur einmal aus dem
Fenster geschaut, hätte er sich die Wut und den Gang sparen können und
hätte gesehen, dass noch Fahrgäste zusteigen wollen. Wäre ich da nicht
in der Tür stehen geblieben, hätten sich bestimmt 20 Beförderungsfälle
über einen Tf geärgert, der ihnen ohne zu schauen vor der Nase
abgefahren wäre.
>Eine "Postwurfsendung" zu TAV habe ich nicht bekommen, obwohl ich in
>der Nähe eines S-Bahnhofs wohne. Nun ja, Pressesprecher pflegen sicher
>einen recht kreativen Wahrheitsbegriff. Und sie reden ganz
>offensichtlich lieber über die Pflichten des Kunden, als über die des
>Unternehmens.
Von solchen Postwurfsendungen ist mir nichts bekannt.
>| Vierjährige alleine in S-Bahn
>| Mutter konnte nicht mehr rechtzeitig zusteigen
Diese Geschichten werden von den Medien immer gern hochgekocht, weil
man hier mit dem Kinderfaktor Stimmung machen. Völlig ausschließen
können wird man solche Geschichten nicht, das kommt immer wieder mal
vor und meist passiert ja auch nichts. Dennoch wird die Trennung von
zusammen gehörenden Gruppen durch TAV leichter. Meiner Meinung nach
sollten die entsprechenden Triebwagen mit Spiegeln ausgestattet
werden, damit der Tf sehen kann, was hinten los ist,alternativ kämen
auch Außenkameras zur Abfertigung in Frage. Eine Abfertigungart ohne
Blickkontakt mit dem Bahnsteig halte ich für verantwortungslos von der
DB. Es können hier wesentlich schlimmere Dinge passieren als getrennte
Reisegruppen oder liegengebliebenes Gepäck, so kann etwa bei den 425
ein Fahrgast in den Spalt zwischen Bahnsteig und Zug geraten, der Tf
würde dann losfahren, weil er davon nichts mitbekommen hat. Ich gehe
auch davon aus, dass genau das früher oder später passieren wird und
es dabei evtl. Tote geben wird, erst in diesem Moment wird diese
Abfertigungsart - sowie die Zugangssituation bei den 425 - vermutlich
endlich neu überdacht werden. Der Zugang zu den 425-Triebwagen ist an
76cm-Bahnsteig ein Unding, hier ist ein immenser Spalt zu überwinden,
der durch die unsinnige Festtrittstufe noch verstärkt wird. Diese
müsste bei sämtlichen Zügen durch einen Klapptritt mit
Spaltüberbrücker ersetzt werden, um endlich an 76cm-Bahnsteigen
annehmbare Zusteigeverhältnisse zu erreichen. Kleine Kinder etwa
müssen häufig über den Spalt gehoben werden, auch diese können
durchaus da rein fallen, ohne dass der Tf irgend etwas davon
mitbekommt und fröhlich drauflos fährt. Diese Zustiegsgefahren sehe
ich als Hauptgefahr bei den 425-Triebwagen. Im S-Bahn-Bereich mit
ebenerdigem Zustieg ist das Ganze etwas ungefährlicher.
Steve
Ich unterstelle dir jetzt einfach mal, dass du noch keine Erfahrungen
mit Reisen gesammelt hast, bei denen Kinder und/oder Omas und/oder
Gepäck zu transportieren sind, welche eben nicht die TAV verinnerlicht
haben.
Sonst erinnert mich deine Argumentation fatal an diverse Rechtfertigungen
der DB (leicht übertrieben):
"Wer unbedingt bei der DB mitfahren will, ist selbst schuld!"
--
Gottfried Merkel E-Mail: mer...@informatik.uni-essen.de
Universitaet Duisburg-Essen Tel.: (02 01) 183 25 15
Fb5 - ICB Fax: (02 01) 183 24 19
45117 Essen Raum SH 513
> Ich unterstelle dir jetzt einfach mal, dass du noch keine Erfahrungen
> mit Reisen gesammelt hast, bei denen Kinder und/oder Omas und/oder
> Gepäck zu transportieren sind, welche eben nicht die TAV verinnerlicht
> haben.
In der Straßenbahn sieht man ständig Leute mit Kindern, Kinderwagen, Opas,
Omas und Gepäck, die dann halt die Lichtschranke blockieren, damit die Tür
nicht zugeht. Das sollten sie auch in einer S-Bahn hinkriegen.
Der Unterschied ist, daß der Straßenbahnfahrer aus dem Fenster bzw. in den
Spiegel schauen darf (und sogar muß), bevor er abfährt ...
... Martin
> | Ein 18 Monate altes Kind ist am Montag alleine mit
> | der S-Bahn gefahren. Die Eltern hatten das Kind in
> | der Station Flughafen in den Zug gesetzt und
> | wollten ihr Gepäck nachholen. Da schlossen schon
> | die Türen, die Bahn fuhr los.
Autsch! Das hat aber jetzt nichts mit TAV zu tun, das dürfte auch bei
normaler Abfertigung passieren können - wie soll denn der Tf erkennen,
daß einige Türen weiter hinten jemand noch Gepäck nachholen will?
... Martin
>Der Unterschied ist, daß der Straßenbahnfahrer aus dem Fenster bzw. in den
>Spiegel schauen darf (und sogar muß), bevor er abfährt ...
Echt, aber was ändert das wenn nicht alle Türen einsehbar sind?
Gruß Tobias
> Der Unterschied ist, daß der Straßenbahnfahrer aus dem Fenster bzw. in den
> Spiegel schauen darf (und sogar muß), bevor er abfährt ...
Das halte ich für ein Gerücht. In Hannover z. B. haben viele Straßenbahnen
gar keinen Spiegel mehr (ja, ich hatte mich auch gewundert).
Gruß
Andreas
--
Als alle dachten, es könne nicht schlimmer werden, geht Deutschland hin
und gewinnt. Der Sieg über die USA besiegelt Englands Tag der
Enttäuschung [Daily Star nach dem Ausscheiden Englands gegen Brasilien]
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Aber sicher. Alles eine Frage des 'Koennens' und vor allem des 'Wollens'.
Entschuldige, aber wenn ich sehe, wie sich einige Leute wirklich strunzdumm
anstellen, dann wundert mich vieles nicht, was das Fahrpersonal so aushalten
muss.
Selbst wenn man mit Kind alleine unterwegs ist, gibt es eine Moeglichkeit,
das schlimmste zu verhindern: Zuerst die Koffer rein/raus, das Kind zuletzt
mit der Begleitperson. So ist im Fall des Falles 'nur' das Gepaeck weg,
nicht der Nachwuchs. Wenn man natuerlich zuerst den Nachwuchs raus/rein
schickt und dann das Gepaeck nachschleift, geht es wie geschildert aus.
>Daß es ein Sonder-, nicht aber der Regelfall ist.
Der Sonderfall ist, wenn alle Türen eingesehen werden können!
Gruß Tobias
> In der Straßenbahn sieht man ständig Leute mit Kindern, Kinderwagen,
> Opas, Omas und Gepäck, die dann halt die Lichtschranke blockieren,
> damit die Tür nicht zugeht. Das sollten sie auch in einer S-Bahn
> hinkriegen.
In den ET 42x ist die Lichtschranke aber IMHO etwas ungünstiger plaziert
als in den mir bekannten Straßen- und Stadtbahnwagen.
Hier müssen Opa, Oma und Leute mit Kindern erst die Stufe im Einstieg
überwinden und können dann erst die Lichtschranke blockieren.
Währenddessen geht die Tür zu. In diesem Moment schreckt jeder, der
nicht weiß, dass die Tür bei leichtem Gegendruck wieder aufgeht, erstmal
zurück.
Christian
Die Lichtschranke sitzt mehr oder weniger direkt an der Tuer. So wie
bei vielen Strassenbahnen auch. Von daher kein grosser Unterschied.
Ebenso die Funktion der Fuehlkante.
>Diese Geschichten werden von den Medien immer gern hochgekocht, weil
>man hier mit dem Kinderfaktor Stimmung machen. Völlig ausschließen
>können wird man solche Geschichten nicht, das kommt immer wieder mal
>vor und meist passiert ja auch nichts. Dennoch wird die Trennung von
>zusammen gehörenden Gruppen durch TAV leichter.
So sieht es leider aus.
>Meiner Meinung nach
>sollten die entsprechenden Triebwagen mit Spiegeln ausgestattet
>werden, damit der Tf sehen kann, was hinten los ist,
Bei einem Langzug von rund 200 m Länge dürften Spiegel kaum
ausreichen.
>alternativ kämen
>auch Außenkameras zur Abfertigung in Frage.
Die sind dort, wo bisher BR 420 eingesetzt wird ja wohl auch vorhanden
und könnten benutzt werden.
>Eine Abfertigungart ohne
>Blickkontakt mit dem Bahnsteig halte ich für verantwortungslos von der
>DB. Es können hier wesentlich schlimmere Dinge passieren als getrennte
>Reisegruppen oder liegengebliebenes Gepäck, so kann etwa bei den 425
>ein Fahrgast in den Spalt zwischen Bahnsteig und Zug geraten, der Tf
>würde dann losfahren, weil er davon nichts mitbekommen hat.
Notbremstaster außen am Fahrzeug könnten hilfreich sein. Oder auch ein
Türöffnungstaster, der das vorzeitige Zulaufen der Türen unterdrückt,
so wie er an Bussen teilweise zu finden ist.
>Ich gehe
>auch davon aus, dass genau das früher oder später passieren wird und
>es dabei evtl. Tote geben wird, erst in diesem Moment wird diese
>Abfertigungsart - sowie die Zugangssituation bei den 425 - vermutlich
>endlich neu überdacht werden. Der Zugang zu den 425-Triebwagen ist an
>76cm-Bahnsteig ein Unding, hier ist ein immenser Spalt zu überwinden,
>der durch die unsinnige Festtrittstufe noch verstärkt wird. Diese
>müsste bei sämtlichen Zügen durch einen Klapptritt mit
>Spaltüberbrücker ersetzt werden, um endlich an 76cm-Bahnsteigen
>annehmbare Zusteigeverhältnisse zu erreichen. Kleine Kinder etwa
>müssen häufig über den Spalt gehoben werden, auch diese können
>durchaus da rein fallen, ohne dass der Tf irgend etwas davon
>mitbekommt und fröhlich drauflos fährt. Diese Zustiegsgefahren sehe
>ich als Hauptgefahr bei den 425-Triebwagen. Im S-Bahn-Bereich mit
>ebenerdigem Zustieg ist das Ganze etwas ungefährlicher.
Die Einstiegssituation am 420 und 423 ist bei Haltepunkten in der
Kurve und 76-cm-Bahnsteig auch nicht ganz ohne.
Gruß, Yann
--
Raum für Notizen:
>Naja, das uebliche halt. Entweder rausgucken beim 420er oder eben
>Lichtschranke beim 423er.
Bei Bahnsteig in der Kurve gibt es ja in Rhein-Main stationäre Kameras
und Monitore. Wie hat der Tf eines 420 zu verfahren, wenn auf dem
Monitor der Bahnsteig nicht ausreichend einsehbar ist (z.B. wegen
verfehlter Halteposition)?
>Allerdings, und das sind jetzt meine 2/100 Fragezeichen, frage ich mich,
>was das ganze Theater "dauernd" soll. Wenn die Leute zu doof sind, ihre
>Siebensachen beisammen zu halten, ist das nicht die Schuld des
>Verkehrsunternehmens. Und es ist auch keine Frage des Abfertigungssystems.
In einer Informationsschrift über die Türen der BR 423 las ich, dass
nach 3 sek. die Türen wieder schließen und erst nach vollständigem
Schließen wieder geöffnet werden können. Wie kannst Du unter diesen
Umständen mit Kinderwagen (und vielleicht noch einem zweiten Kind)
sicher vom 76-cm-Bahnsteig in die Bahn kommen, ohne dass sich die
Türen schließen und der Tf abfährt?
>Selbst beim 420er laesst sich das nicht vermeiden. Woher soll der Tf
>wissen, ob jemand, der gerade (wieder) aussteigt, noch Krempel holen will
>oder vielleicht nur ein Fahrgast ist, der verspaetet aussteigt..
Wenn er es nicht weiss, möge er noch ein paar Sekunden zuwarten.
>Insbesondere am Flughafen, wo eh soviel los ist und ueberhaupt nicht
>feststellbar ist, wer einsteigen will oder einfach nur so da wartet.
Da mag das schwierig sein.
>Wie kannst Du unter diesen
>Umständen mit Kinderwagen (und vielleicht noch einem zweiten Kind)
>sicher vom 76-cm-Bahnsteig in die Bahn kommen, ohne dass sich die
>Türen schließen und der Tf abfährt?
Habe ich erst kürzlich ausprobiert und kein Problem damit gehabt.
Allerdings war nur ein Kind dabei.
Gruß Tobias
Seit wann haben die 42* eine "Fühlkante"? Die Türüberwachung geht ber
den Motorstrom, und der greift erstmal schon ziemlich hart zu.
MFG Michi
Er wird es aber merken, dass da jemand panisch an der Tür zerrt, und
dann nicht abfahren. Jedenfalls wenn er rausguckt.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Karlsruhe, Germany | Gleise ist verboten! " | Fon: *49 721 966 32 15
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fax: *49 721 966 31 29
>Liegen bei euch so viele Haltestellen in einer Kurve?
Nicht nur Kurven sind das Problem. Der Spiegel kann auch nicht
beliebig weit aus der Fahrzeugumgrenzung herausragen. Bei
Drehfalttüren kommt noch hinzu, das das geöffnete Türblatt ins
Sichtfeld hineinragt. Beim Typ U2 ist dann teilweise gar nichts mehr
zu sehen. Bei Fahrzeugen ohnen linken Spiegel sind Bahnsteigspiegel
montiert. Diese werden zwar regelmäßig gereinigt, aber das hilft ja
nicht gegen Vandalismus. Die neue Vandalismusresistenteren Spiegel
halten zwar mehr aus, nur kann man darin leider fast nie den Zug
sehen.
Gruß Tobias
>
>Er wird es aber merken, dass da jemand panisch an der Tür zerrt, und
>dann nicht abfahren. Jedenfalls wenn er rausguckt.
>
Moin Marc,
bei mir wurden in den letzten 12 Jahren drei mal Kinder in die Bahn
gestellt ohne das die Mutter mit einstieg. Die Türen waren durch
Fahrgäste bzw die Lage der Haltestelle in einer Kurve im Spiegel nicht
sichtbar.
Beim dritten Mal habe ich erst kurz vor dem Schließen der Türen in den
Spiegel geschaut und da war niemand zu sehen. Der Freund der Tussie
stand am für mich nicht sichtbaren Automaten und in deren Nähe war
wohl auch der Kinderwagen geparkt, den die Tussie holen wollte.
Ich habe die Freigabe weggenommen, die Türen gingen zu und ich fuhr
bei Signal ab. An der nächsten, sicherheitshalber nochmal: an der
nächsten Haltestelle kam ein Fahrgast und sagte: " da hat jemand sein
Kind in die Bahn gestellt". Nix war mit vorkommen oder auch
berechtigterweise das Ziehen der Notbremse. Der Macker von der Tussi
warf mit "menschnverachtendes Verhalten " vor nachdem er an der
nächsten Haltestelle, an der ich geawartet hatte eintraf.
Er wollte mich bei der Polizei anzeigen. Die haben die Anzeige aber
nicht aufgenommen und ihn auf die Sichtverhältnisse im Spiegel
hingewiesen. Als weiteres meinte der Polizist noch, das es sich nicht
lohne ein Kind in die Tür zu stellen, da die Bahnen alle 10 Minuten
fahren.
Gruß Tobias
Und weil es Haltenstellen gibt, an denen nicht alle Türen einsehbar
sind, schauen wir vorsichtshalber zu gar keiner Tür und hin und an
übersichtlichen Haltestellen schon gar nicht raus.
Edmund
Du hast ja recht. Ich bedauere die Mitarbeiter manchmal sogar, wenn
ich sie angehe - obwohl ich in diesen Fällen sicher der Meinung bin,
dass sie es verdient haben - letztlich steht jeder auch für seine
Firma ein.
Aber: die Kunden haben m.E. ein gewisses Recht auf Dummheit. Nicht auf
beliebig viel - aber es gehört nunmal nicht viel dazu auf einer Reise
mit Kleinkindern und Kinderwagen in Streß zu geraten und mal einen
Fehler zu machen. Das System Bahn sollte auf solche Fälle möglichst
tolerant reagieren. Der Anbieter hat kein Recht auf Dummheit - wenn
mal was passiert hat er die Pflicht darueber nachzudenken ob das nicht
auch anders geht. Die fehlende Konkurrenz führt bei DB AG aber immer
zu Abschätzungen, dass ein bisschen Kundenpiesacken dem Unternehmen
nicht schadet.
> Selbst wenn man mit Kind alleine unterwegs ist, gibt es eine Moeglichkeit,
> das schlimmste zu verhindern: Zuerst die Koffer rein/raus, das Kind zuletzt
> mit der Begleitperson. So ist im Fall des Falles 'nur' das Gepaeck weg,
> nicht der Nachwuchs. Wenn man natuerlich zuerst den Nachwuchs raus/rein
> schickt und dann das Gepaeck nachschleift, geht es wie geschildert aus.
Quelle: Bedienungsanleitung Deutsche Bahn AG?
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
Es geht ja nicht darum, ob es *möglich* ist, "das schlimmste zu verhindern",
sondern welches Verhalten am wahrscheinlichsten ist.
Natürlich ist das auch eine Frage des Könnens. Sollen denn alle die,
die damit Schwierigkeiten haben, im wörtlichen Sinn "außen vor" bleiben?
Beispiel aus der Essener Straßenbahn:
Oma kommt auf dem Bahnsteig an die Tür, sucht mit einer freien Hand an
eine Stange oder an einem Haltegriff festen Halt und sondiert dann,
ob sie auch richtig über den Spalt bzw. die Stufe kommt.
Währenddessen geht die Tür zu, weil die Lichtschranke (noch) nicht
blockiert war. Die Oma zuckt verständlicherweise zurück.
Aber zur TAV:
Warum zum Teufel kann der Tf nicht trotzdem rausschauen,
oder verbietet die TAV das ausdrücklich?
Die Tuer schliesst nur, wenn niemand in der Lichtschranke steht. Sprich:
Du kannst in 'aller Ruhe' Deinen Kinderwagen reinschieben/reinheben und
wenn er dann drin ist, bleibt man sozusagen halbe-halbe stehen und nimmt
dann Kind Numero zwei mit rein.
Ueberhaupt: Wie klappt das eigentlich mit dem Aufzugfahren? Gleiches
Prinzip mit Lichtschranke und Fuehlkante/Motorstrom. Und da ist im
Gegensatz zu einem Tf gar niemand, der prueft, ob wirklich alle drin
sind. Gut, das Kind ist dann nur ein Stockwerk hoeher und nicht fuenf
Kilometer weiter, aber auch da koennte jemand Boeses [tm] sein.
|> Wenn er es nicht weiss, möge er noch ein paar Sekunden zuwarten.
Joh. Und dann warten wir in Darmstadt 5 Sekunden, in Arheilgen 5 Sekunden,
in Wixhausen 5 Sekunden, in ... und am Suedbahnhof haben wir dann schon
1 Minute Verspaetung mehr.
Sicher, vor allem, da nicht jeder das System Bahn als solches kennt.
Aber den 'gesunden Menschenverstand' muss man voraussetzen duerfen. Wenn
jemand - uebertrieben - erst das Gepaeck tief in das Wageninnere rein
schleppt und erst nach 20-30 Sekunden wieder rauskommt, um den Rest der
Familie nachzuholen, dann ist das einfach Dummheit. Und wenn wir gerade
auf den Fall S-Bahn kommen, ist es hier ja nun gar kein Problem, das
Gepaeck erst mal im Einstiegsraum in Griffweite zu plazieren.
|> Quelle: Bedienungsanleitung Deutsche Bahn AG?
Nein. :-)
> Aber zur TAV:
> Warum zum Teufel kann der Tf nicht trotzdem rausschauen,
> oder verbietet die TAV das ausdrücklich?
>
Ich habe mal gehört, dass die Tf´s Ärger kriegen könnten, wenn das TAV
einen Fahrgast "festhält" (Jacke zwischen der Tür etc.).
Deswegen sehen einige nicht raus!
Gruß
--
Clemens Kistinger
Nein, aber richtiges Verhalten kann man lernen.
|> blockiert war. Die Oma zuckt verst=E4ndlicherweise zur=FCck.
Typisches Beispiel. Und es gibt hier in Darmstadt dazu eine (zwei) wunderbare
Loesung(en):
1. Eine Senionerenvereinigung bietet relativ regelmaessig ein 'Training'
in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsbetrieb an. Die Teilnehmer koennen
dann in aller Ruhe ausprobieren, was es heisst, wann, wenn, warum und
wie die Tuer zulaeuft.
2. (natuerlich auch woanders) Die Kinderwagentaste, durch die die
Lichtschranke sozusagen dauernd blockiert wird. Der Fahrer muss die
Anforderung loeschen. Waere vielleicht auch eine Ueberlegung fuer
die S-Bahn.
> Das halte ich für ein Gerücht. In Hannover z. B. haben viele Straßenbahnen
> gar keinen Spiegel mehr (ja, ich hatte mich auch gewundert).
Das wäre mir sehr neu. An der jeweils rechten Seite der Bahn gibt es einen
(klappbaren) Außenspiegel. Links ist allerdings keiner, dafür gibts an
linksseitigen Bahnsteigen ortsfeste Spiegel.
... Martin
Tobias Nicht schrieb:
>
> Der Sonderfall ist, wenn alle Türen eingesehen werden können!
>
Dann sollte die zuständige Aufsichtsbehörde Euch da mal ganz
schnell dazwischen grätschen und entweder örtliche Aufsichten
oder technische Verfahren (Fernsehen) einrichten.
Muß es eigentlich immer erst Tote geben?
Gruß
Knud
Holger Koetting schrieb:
>
>
> Naja, das uebliche halt. Entweder rausgucken beim 420er oder eben
> Lichtschranke beim 423er.
> Allerdings, und das sind jetzt meine 2/100 Fragezeichen, frage ich mich,
> was das ganze Theater "dauernd" soll. [...] Woher soll der Tf
> wissen, ob jemand, der gerade (wieder) aussteigt, noch Krempel holen will
> oder vielleicht nur ein Fahrgast ist, der verspaetet aussteigt..
Aber ein Tf, der über den Bahnsteig blickt, wird vielleicht stutzig,
wenn da jemand auf dem Bahnsteig gestikuliert. Züge, die noch mal
angehalten haben, sind kein Produkt meiner Phantasie.
MfG
Knud
[TAV]
> Die Tuer schliesst nur, wenn niemand in der Lichtschranke steht. Sprich:
> Du kannst in 'aller Ruhe' Deinen Kinderwagen reinschieben/reinheben und
> wenn er dann drin ist, bleibt man sozusagen halbe-halbe stehen und nimmt
> dann Kind Numero zwei mit rein.
Ich schlage vor, dass Befürworter und Gegner von TAV mal gemeinsam eine
kleine Exkursion machen. Jeder Teilnehmer darf einen oder mehrere ältere
Mitbürger, Kleinkinder, Gepäckstücke, ... seiner Wahl mitbringen und
dann spielt man alle Szenarien, die hier so eifrig diskutiert werden,
einfach mal durch und danach läßt man die Diskussion gemütlich irgendwo
ausklingen. Diese theoretischen Diskussionen nerven langsam...
--Thomas
Bei S-Bahnen meist auch nicht.
>
> Notbremstaster außen am Fahrzeug könnten hilfreich sein. Oder auch ein
> Türöffnungstaster, der das vorzeitige Zulaufen der Türen unterdrückt,
> so wie er an Bussen teilweise zu finden ist.
Dann könnten wir hier in Zürich den S-Bahn Betrieb auf der Stelle
einstellen...
--
michael rudolf, konradstrasse 77, 8005 zürich, michael...@solnet.ch
*Americans Intervening for Peace in the Middle East*
The title of this thread is wrong. Shouldn't it be "Americans
Intervening for A piece OF the Middle East"?
TAV wäre ein solches technisches Verfahren.
Gruss
>
> Ich schlage vor, dass Befürworter und Gegner von TAV mal gemeinsam eine
> kleine Exkursion machen. Jeder Teilnehmer darf einen oder mehrere ältere
> Mitbürger, Kleinkinder, Gepäckstücke, ... seiner Wahl mitbringen und
> dann spielt man alle Szenarien, die hier so eifrig diskutiert werden,
> einfach mal durch und danach läßt man die Diskussion gemütlich irgendwo
> ausklingen. Diese theoretischen Diskussionen nerven langsam...
Wie wärs mit der S-Bahn Zürich. TAV seit Jahren. Täglicher
Anschauungsunterricht von 09.00 - 24.00 Uhr mit 9 Uhr Pass für SFr. 20.-
/ SFr. 10.- . Am spannendsten wird's abends zwischen 16.30 und 18.30.
Alle Wagen- und Türtypen im Einsatz, mit und ohne Zugpersonal, von 100m
- 300m Zugslänge, vom gut überblickbaren Bahnsteig bis zu Bahnhöfen wo
der Tf kaum die eigene Lok im Spiegel sieht, alle Arten von Reisenden
(Profis, Anfänger, Schüler und Studenten, Muttis, Omas, Gehbehinderte
etc.), dazu auch alle Arten von Lokführern von gemächlich bis rasant mit
viel und wenig Geduld bei der Türschliessung.
Der perfekte Feldversuch...
>Dann sollte die zuständige Aufsichtsbehörde Euch da mal ganz
>schnell dazwischen grätschen und entweder örtliche Aufsichten
>oder technische Verfahren (Fernsehen) einrichten.
Die Türen sind min 3 fach abgesichert. Bei den meisten ist eine 4
fache Absicherung (Rutschkuplung/Motorstromüberwachung,
Trittstufenkontakt, Fingerschutzleiste, Lichtsschranke)
Gruß Tobias
Kann auch die DB richtiges kundenfreundliches Verhalten lernen?
> |> blockiert war. Die Oma zuckt verst=E4ndlicherweise zur=FCck.
>
> Typisches Beispiel. Und es gibt hier in Darmstadt dazu eine (zwei) wunderbare
> Loesung(en):
> 1. Eine Senionerenvereinigung bietet relativ regelmaessig ein 'Training'
> in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsbetrieb an. Die Teilnehmer koennen
> dann in aller Ruhe ausprobieren, was es heisst, wann, wenn, warum und
> wie die Tuer zulaeuft.
Wenn man dann auch noch regelmäßig Kurse für Kinder und Behinderte
anbieten würde, und das für Stadtverkehr und DB-Verkehr, obligatorisch
natürlich - warum nicht?
Aber vielleicht käme dann der Verzicht auf TAV billiger und sicherer.
>alle Arten von Reisenden
>(Profis, Anfänger, Schüler und Studenten, Muttis, Omas, Gehbehinderte
>etc.), dazu auch alle Arten von Lokführern von gemächlich bis rasant mit
>viel und wenig Geduld bei der Türschliessung.
Erschwerend kommt noch dazu, das alles Schweizer sind ;-).
(Nein ich schreibe hier keine Witze über Schweizer)
Gruß Tobias
Ja, was soll das dauernde Theater.
Siehe den Thread "TAV-Unfall" - die Frau ist wohl einfach zu blöd gewesen.
Ein gewisses Risiko bleibt eben, wenn man schon mit der DB fahren will ...
--
Gruß Ralf
www.ralf-gunkel.de
Scumandà da traversar ils binaris
Und dann och einen Containerzug duch Zürich HB Tief beobachten.
> Er schreibt von Zürich, nicht von Beeeeeeeern.........
Den Unterschied merken nur die Zürcher.
SCNR ... Martin
>2. (natuerlich auch woanders) Die Kinderwagentaste, durch die die
> Lichtschranke sozusagen dauernd blockiert wird. Der Fahrer muss die
> Anforderung loeschen. Waere vielleicht auch eine Ueberlegung fuer
> die S-Bahn.
Unbedingt, jedenfalls für die 423er.
Gruß, Yann
--
Raum für Notizen:
Wolltest du nicht "züricher" schreiben ;-)
(Auch Bern hat eine Art S-Bahn. Diese Züge haben auch Türen...)
Dann kann man eigentlich die Türautomatik gleich abschaffen. Wenn ich
mir hier angucke, wie oft zur Sicherheit gleich beide Knöpfe gedrückt
werden...
Wäre ich Strassenbahnfahrer, würde ich mich über solche Deppen als
Fahrgäste sicher genauso aufregen wie ich es heute über Screenshots
als BMP im Word-Dokument als Fehlerbeschreibung im [1] Ticketsystem
tue.
Grüße
Marc
[1] ... Attachments nicht unterstützenden ...
--
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Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Karlsruhe, Germany | Gleise ist verboten! " | Fon: *49 721 966 32 15
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fax: *49 721 966 31 29
>Dann kann man eigentlich die Türautomatik gleich abschaffen. Wenn ich
>mir hier angucke, wie oft zur Sicherheit gleich beide Knöpfe gedrückt
>werden...
>
>Wäre ich Strassenbahnfahrer, würde ich mich über solche Deppen als
>Fahrgäste sicher genauso aufregen wie ich es heute über Screenshots
>als BMP im Word-Dokument als Fehlerbeschreibung im [1] Ticketsystem
>tue.
>
Es gibt Leute die BMP kennen? :-)
Vielleicht nimmt derjenige ja an einer Miles&More Aktion auf Basis von
Webtraffic teil und braucht noch einige Meilen für den Flug nach Hawai?
Auch immer begeistert aufwändige BMP oder ppt zu bekommen die man bequem als
jpg oder pdf hätte packen können zu 25% der Größe.
S-Bahn Bern, war da nicht letzt ein NINA ausgebrannt?
> S-Bahn Bern, war da nicht letzt ein NINA ausgebrannt?
Ja zumindes ein Dritel so wie auf dem Bild zu erkennen war. Man überlegt
sich neun den Teil zu sanieren oder einen neuen aus der laufenden
Produktion zusätzlich zu bestellen.
[Kinderwagentaste in 423 einbauen]
>Dann kann man eigentlich die Türautomatik gleich abschaffen. Wenn ich
>mir hier angucke, wie oft zur Sicherheit gleich beide Knöpfe gedrückt
>werden...
Dagegen wird man nicht ganz gefeit sein. Vielleicht wissen die
wenigsten, was genau diese Taste bewirkt. Vielleicht fehlt den Leuten
auch eine Rückmeldung, dass sie die normale Öffnungswunschtaste
richtig gedrückt haben.
In deb* wurde ja schon öfters über die benutzerfreundliche und
behindertengerechte Konstruktion von Türöffnungsvorrichtungen
diskutiert. Die Türen im 423 sind zwar nicht die allerschlimmsten,
aber man erhält z.B. überhaupt keine aktustische Information, wann man
mit dem Öffnen oder endgültigen Schließen der Tür zu rechnen hat. Das
wäre nicht nur für Leute mit Sehschwäche notwendig, sondern auch für
alle anderen angenehm, weil man nicht ständig auf die LEDs im
Türtaster starren muss.
So nach dem Motto "was ich nicht sehe gibt es nicht"?
Warum sollte ein Tf Ärger bekommen wenn ein technisches System einem
Fahrgast die Jacke "festhält"?
Wenn Dir jemand so etwas erzählst dekne einfach mal zwei Minuten darüber
nach und schon wird Dir klar das Du das gleich wieder vergessen kannst. Weil
es Quatsch ist.
Falk
> Christian Blome wrote:
>> In den ET 42x ist die Lichtschranke aber IMHO etwas ungünstiger
>> plaziert als in den mir bekannten Straßen- und Stadtbahnwagen.
>
> Die Lichtschranke sitzt mehr oder weniger direkt an der Tuer. So wie
^^^^^^^^^^^^^^^^^
> bei vielen Strassenbahnen auch. Von daher kein grosser Unterschied.
Mit dem Unterschied, dass man bei vielen Straßenbahnen eine Trittstufe
hat, die ein Schließen der Tür verhindern, wenn jemand draufsteht.
Christian
[Bitte ggf. F'Up2 debs setzen.]
Werter Herr Gunkel, ich tippselte: "1 Minute Verspaetung *mehr*". :-)
Alles eine Frage der Anordnung. Wenn ich hier mal was zu unseren
Bussen erzaehlen darf (bitte ggf. fup debs):
O305G, O405G im Innenraum an den Tueren: links und rechts eine Taste
fuer "Tuer auf", an der Mitteltuer (Kinderwagenplatz) darueber in
klein die besagte Kinderwagentaste (Groesse in etwa den Haltewunsch-
Tastern entsprechend). Alles bestens. Darwin-Faktor nur selten zu
erleben.
MANs: An den Tueren nur einseitig "Tuer auf", an der anderen Seite
nur der "Haltewunsch". Ergebnis: Da die Leute gewohnt sind, dass bei
den Tasten an der Tuer sich selbige oeffnet, wird natuerlich erst mal
auf den "falschen" Knopf gedrueckt. Von der Groesse und Beschriftung
her ansonsten voellig logisch und eigentlich "selbst schuld" aber
diese 'nur Haltewunsch'-Taste an einer Tuer ist absoluter Schwachfug.
An der Mitteltuer mit Kinderwagenplatz: Ein Druecker "Tuer auf" und
auf der anderen Seite die Kinderwagen-Taste. Gleiches Spiel wie vor,
die Leute druecken auf die Taste, von deren Seite sie sich der Tuer
naehern. Kinderwagenanforderung daher an fast jeder Haltestelle. Und
man kann's den Leuten nicht uebel nehmen.
Langer Rede kurzer Sinn: Mit einer sinnvollen Tastenanordnung und
Beschriftung kann man die Anzahl der Fehldrueckereien minimieren.
Da wir zunaechst mal ueber S-Bahn (und damit stufenloser Einstieg im
Fahrzeug) diskutierten, muessten wir korrekterweise dann mit
Nf-Strassenbahnen vergleichen. Trittstufen hat's da dann eigentlich
nicht mehr. Mir ist auch bislang noch kein Nf-Wagen mit solchen
begegnet. Aber moeglich ist ja alles Gibt's irgendwo Niederflurwagen
mit "Trittstufe"?
Wir haben Niederflurwagen mit Schiebetritt.
Grüße
Marc
Aber ich muss auch gestehen das ich das "mehr" nicht ganz registrierte.
S3 ist derzeit ja überaus "pünktlich", alles andere stellt bedauerliche
einzelfälle dar.
Kann ich nun Pressesprecher werden?
>> Den Unterschied merken nur die Zürcher.
> Wolltest du nicht "züricher" schreiben ;-)
Sollte ich das lieber wollen?
... Martin
> Aber ich muss auch gestehen das ich das "mehr" nicht ganz registrierte.
> S3 ist derzeit ja überaus "pünktlich", alles andere stellt bedauerliche
> einzelfälle dar.
>
> Kann ich nun Pressesprecher werden?
Nein.
[x] Inkompetenzmangel
Klaus
Kann man ändern.
Für das passende Gehalt muss man halt auch Opfer bringen.
[ ] Hirnamputation 20 - 50% (die Schnellste)
[ ] Stundelang mit dem Kopf gegen die Wand schlagen (die Schmerzhafteste)
[ ] Graue Zellen wegsaufen (die Lustigste)
Das derzeitige S-Bahnchaos hat auch Vorteile.
Wenn was bei Inspektionen in die Hose geht ist man nicht selbst derjenige
der den takt versaut.
Andererseits freut sich Regio dass sie mal ein paar Verspätungsmin auf das
Netz buchen kann.
So hat jeder was davon.
Das Ü-Ei Prinzip. Spannung, Siel und (keine) Schokolade.
Gibt es in NRW Zugcáfes Flachmänner, Lumumba, Coctails und härters Zeug?
*grins*
Wenn der Fahrer geschaut hat und den festhängenden übersehen hat, ist er
zumindest mitschuldig, denn er hätte den Unfall verhindern können, hätte er
geschaut.
Wenn sein Chef und die Aufsichtsbehörde ihm bescheinigen, daß das System so
sicher ist, daß er nicht hinauszuschauen braucht, so trifft ihn keine Schuld,
wenn der Unfall passiert.
Es geht wohl einfach darum, den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
Nein, das Prozedere beim 420er geht hier
- "Zurückbleiben bitte"
- Taste "Tür zu" gedrückt
- Kopf aus dem Fenster und hingesetzt
- Wenn LM "Türen offen" erloschen ist, losfahren
Der Schließvorgang der Türen wird oft nicht beobachtet.
Nicht unbedingt. Wenn er vernünftiger Zweifel an der Sicherheit hat /
haben müsste (nach seinem _subjektiven_ Wissensstand), dann ist er
auch dran. Und wenn ich mir anschaue, was für Probleme beispielsweise
in der lokalen Transnet-Zeitschrift schon geschrieben waren, dann
halte ich das nicht-rausschauen sogar schon an der Stufe von gewollter
Fahrlässigkeit zum bedingten Vorsatz, und keinenfalls für Schuldbefreiend.
Letztlich wird das aber bei einem Körperverletzungsdelikt der dann im
Einzelfall zuständige Richter beurteilen.
Grüße,
Andi
--
http://home.arcor.de/andreas-barth/
PGP 1024/89FB5CE5 DC F1 85 6D A6 45 9C 0F 3B BE F1 D0 C5 D1 D9 0C
[Kinderwagentaste]
> Dann kann man eigentlich die Türautomatik gleich abschaffen. Wenn ich
> mir hier angucke, wie oft zur Sicherheit gleich beide Knöpfe gedrückt
> werden...
Ist das wirklich so schlimm. Mir ist das noch nicht aufgefallen,
eher im Gegenteil habe ich schonmal erlebt, daß sich ein anderer
Fahrgast über die sinnlos gedrückte Kinderwagentaste (statt der
normalen, nicht beide) ein wenig echaufiert hat. Aber ich fahre
zugegebenermaßen nicht allzu häufig mit dem KVV.