der EC 113 wird mit österreichischem Material gefahren. Hat er
Steckdosen in der zweiten Klasse?
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
In den neueren Abteilwagen gibt es zwei Steckdosen am Fenster, links und
recht vom Abfallbehälter.
Falk
> Marc Haber schrieb:
>> Hallo,
>>
>> der EC 113 wird mit �sterreichischem Material gefahren. Hat er
>> Steckdosen in der zweiten Klasse?
>
> In den neueren Abteilwagen gibt es zwei Steckdosen am Fenster, links und
> recht vom Abfallbeh�lter.
Da kommt dann bestimmt der Spannungsabfall heraus...
Da "EIKNW" Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
21.04-22.00 RBB Kultur: Oriental Blues - Der libanesische Musiker Abaj
Dankeschön. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher
Wagen eingereiht ist?
ist eigentlich immer mindestens einer dabei, der neuner oder der nuller
sollten welche sein. Ich denke auch die neuen Großraumwagen haben
Steckdosen, nur ich habe darauf nicht geachtet.
Von wo nach wo und wann willst Du den Mitfahren?
Falk
> sollten welche sein. Ich denke auch die neuen Groᅵraumwagen haben
> Steckdosen, nur ich habe darauf nicht geachtet.
Entweder ebenfalls an der Seitenwand neben dem Abfalleimer oder in der
Gepᅵckablage ᅵberm Fenster.
In einem ᅵsterreichischen EC dᅵrfte die Chance auf Steckdosen irgendwo im
Zug inzwischen ᅵber 90% liegen :-)
--
Die logische Folge von Frage und Antwort wird auf den Kopf gestellt.
> Was ist an TOFU-Postings so ᅵrgerlich?
>> TOFU-Postings verfassen.
>>> Was ist eine der schlechtesten Angewohnheiten im Usenet?
Kein Problem, wenn nicht gerade Gruppenauftrieb ist, ist der Zug nicht
so klumpig.
falk
Von Heidelberg bis Augsburg, am nächsten Mittwoch.
Grüße
>Kein Problem, wenn nicht gerade Gruppenauftrieb ist, ist der Zug nicht
>so klumpig.
Hah, Stichwort Gruppe...da habe ich am Sonntag am IC
N�rnberg-Stuttgart eine Gruppe mitbekommen, die im November eine
Reservierung f�r AFAIR Wagen 7 hatte - dummerweise gibt es laut Zub
bis April keinen Wagen 7.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Das hätte ich mir schon gedacht und hätte auch sowieso nicht
reserviert.
Keine Schnäppchen mehr frei, also eine halbe Stunde später mit dem IC
nach Stuttgart und weiter im NV. *grml*
> Keine Schn�ppchen mehr frei, also eine halbe Stunde sp�ter mit dem IC
> nach Stuttgart und weiter im NV. *grml*
Na, ich will doch hoffen, da� die Schn�ppchen wegen allgemeiner �ber-
f�llung bis zur Einkehr der Normalit�t gestrichen sind.
Mit BC 50 tut der Normalpreis nicht so weh, Du bist im Rahmen der
momentan eher bescheidenen M�glichkeiten der Bahn flexibel und
kannst asymmetrische Routen fahren.
> Mit BC 50 tut der Normalpreis nicht so weh, Du bist im Rahmen der
> momentan eher bescheidenen M�glichkeiten der Bahn flexibel und
> kannst asymmetrische Routen fahren.
JFTR: Die momentan eher bescheidenen M�glichkeiten der Bahn haben mir
eine nahezu versp�tungsfreie Fahrt vom Deister in den Odenwald und
gestern zur�ck nach Hannover erm�glicht, nur die in ihr Handy
br�llenden Schlipse vor und hinter mir haben wir �blich genervt. Ich
gehe aber nicht so weit, dass ich fordere, die erste Klasse
schlipsfrei zu machen - vielleicht sollte man im Ruhewagen aber mal
�ber den Einsatz eines GSM-Jammers nachdenken. Das w�re durchaus ein
Komfortmerkmal f�r mich.
Gru� - Reinhard.
--
70086 HKWA (52�22,726'N - 009�48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
Wintertreffen Bf Altenbeken 20.3.2010
>> Mit BC 50 tut der Normalpreis nicht so weh, Du bist im Rahmen der
>> momentan eher bescheidenen M�glichkeiten der Bahn flexibel und
>> kannst asymmetrische Routen fahren.
>
> JFTR: Die momentan eher bescheidenen M�glichkeiten der Bahn haben mir
> eine nahezu versp�tungsfreie Fahrt vom Deister in den Odenwald und
> gestern zur�ck nach Hannover erm�glicht, nur die in ihr Handy
> br�llenden Schlipse vor und hinter mir haben wir �blich genervt. Ich
> gehe aber nicht so weit, dass ich fordere, die erste Klasse
> schlipsfrei zu machen - vielleicht sollte man im Ruhewagen aber mal
> �ber den Einsatz eines GSM-Jammers nachdenken. Das w�re durchaus ein
> Komfortmerkmal f�r mich.
Jo. Der Jammer sollte 1,90 Meter gro� sein, kr�ftige Muskeln haben
und den asozialen Lautschwafler unter Wahrnehmung des Hausrechtes
des Zuges verweisen. Im Falle von Renitenz einfach an der Krawatte
herausziehen.
Ich habe das einmal erlebt; mein Schwager hatte einem Schlips nach
zweimaliger Vorwarnung eine Maulschelle verpa�t; fortan traute sich
*keiner* mehr, im Ruhebereich zu telephonieren.
Gru� Hans
> gehe aber nicht so weit, dass ich fordere, die erste Klasse
> schlipsfrei zu machen - vielleicht sollte man im Ruhewagen aber mal
> �ber den Einsatz eines GSM-Jammers nachdenken. Das w�re durchaus ein
> Komfortmerkmal f�r mich.
Ich hatte diese Woche im Ruhewagen mehrere lautstarke Unterhaltungen
um mich herum, dar�ber, was "Ruhebereich" und die Piktogramme denn wohl
bedeuten w�rden. Das Ergebnis der Diskussionen hatte in *keinem* Fall
etwas mit dem tats�chlichen Ansinnen des "Ruhebereiches" zu tun und
zeigt, da� diese Kennzeichnung f�r die Bef�rderungsf�lle offenbar
unverst�ndlich ist.
Meiner Beobachtung nach, wird da genau die falsche Zielgruppe
angesprochen und dar�ber sollte sich die Bahn Gedanken machen oder diese
Kennzeichnung abschaffen, da sie ohnehin nicht - wie erw�nscht -
eingehalten wird.
Gru�, Frank
> Meiner Beobachtung nach, wird da genau die falsche Zielgruppe
> angesprochen und dar�ber sollte sich die Bahn Gedanken machen oder diese
> Kennzeichnung abschaffen, da sie ohnehin nicht - wie erw�nscht -
> eingehalten wird.
Oder halt mit etwas Technik Tatsachen schaffen. Aber das will man
nicht, obwohl die Aufkleber alleine eben nur ein Schein-Angebot
schaffen.
(Das wird nicht so trivial zu l�sen sein wie mit einem Jammer einfach
die Frequenzb�nder unbrauchbar zu machen, schlie�lich will man
R�ckwirkungen auf betrieblich n�tige GSM- und andere Verbindungen oder
gar GSM-R nicht haben. Ich denke aber schon, dass man da etwas finden
w�rde, das diese Anforderungen erf�llt, wenn man denn wollte.)
> Oder halt mit etwas Technik Tatsachen schaffen.
Die St�rungen im Ruhewagen gehen nicht nur von lautstarken Telefonierern
aus oder willst Du an "Quatschtanten" Elektroschocks verteilen? ;-)
Gru�, Frank
>Ich
>gehe aber nicht so weit, dass ich fordere, die erste Klasse
>schlipsfrei zu machen - vielleicht sollte man im Ruhewagen aber mal
>�ber den Einsatz eines GSM-Jammers nachdenken. Das w�re durchaus ein
>Komfortmerkmal f�r mich.
Das h�re ich derzeit �fters mal...gestern in der Firma beim
Mittagessen ein Kollege, "Du bist doch Inschin�r, baue da halt mal so
ein klaines Kastl..." - sollte man vielleicht wirklich tun :)
>(Das wird nicht so trivial zu l�sen sein wie mit einem Jammer einfach
>die Frequenzb�nder unbrauchbar zu machen, schlie�lich will man
>R�ckwirkungen auf betrieblich n�tige GSM- und andere Verbindungen oder
>gar GSM-R nicht haben. Ich denke aber schon, dass man da etwas finden
>w�rde, das diese Anforderungen erf�llt, wenn man denn wollte.)
Ein Jammer wird bei uns nicht genehmigungsf�hig sein. Allerdings
k�nnte irgendwelche Elektronik "aus Versehen" einen Rauschteppich
aussenden, der gerade noch legal ist, aber dennoch daf�r sorgt, da�
Telephonieren keinen Spa� mehr macht. Nahe an den Basisstationen w�rde
man noch telephonieren k�nnen, aber w�hrend der Fahrt sollte die
Beeintr�chtigung deutlich sein.
Oder man baut Basisstationen ein, die alle vier Netze abstrahlen, aber
nur Notruf 112 erlauben...
> Die St�rungen im Ruhewagen gehen nicht nur von lautstarken Telefonierern
> aus oder willst Du an "Quatschtanten" Elektroschocks verteilen? ;-)
Gar keine so �ble Idee. und wenn das nicht reicht: sedieren. :->
Volker
--
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet -- lerne, Limonade zu machen.
> Oder man baut Basisstationen ein, die alle vier Netze abstrahlen, aber
> nur Notruf 112 erlauben...
Oder man sorgt daf�r, da� das Personal beim Durchgehen durch die
Ruhewagen (z.B. zur Fahrkartenkontrolle) alle Ruhest�rer ausnahmslos auf
den Ruhewagen hinweist und zum Telefonieren auf andere Wagen verweist.
Bis jetzt interessiert das das Personal n�mlich �berhaupt nicht.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://home.arcor.de/estw
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
Die IC fahren ganz normal.
>Mit BC 50 tut der Normalpreis nicht so weh, Du bist im Rahmen der
>momentan eher bescheidenen Möglichkeiten der Bahn flexibel und
>kannst asymmetrische Routen fahren.
Asymmetrische Routen fahren kann ich mit den ganz billigen Schnäppchen
auch, und der BC50-Preis tut weh.
Die "allgemeine ᅵberfᅵllung" existiert nicht. I.d.R. sind die Zᅵge
ᅵberfᅵllt, in denen ein hoher Anteil der Reisenden ohne kontingentierte
Tickets unterwegs ist.
>
> Die IC fahren ganz normal.
>
> >Mit BC 50 tut der Normalpreis nicht so weh, Du bist im Rahmen der
> >momentan eher bescheidenen Mᅵglichkeiten der Bahn flexibel und
> >kannst asymmetrische Routen fahren.
>
> Asymmetrische Routen fahren kann ich mit den ganz billigen Schnᅵppchen
> auch, und der BC50-Preis tut weh.
Du hast ein Wahrnehmungsproblem.
SCNR
--
Oliver Schnell
>Bis jetzt interessiert das das Personal n�mlich �berhaupt nicht.
Das Personal interessiert sich leider f�r so Manches nicht. Gefahren
durch herumliegendes Gep�ck (dadurch Stolpergefahr, Fluchtwege
vesperrt) oder sogar explizit gef�hrliches Gep�ck (Fahrr�der in
H�lle), mit Gep�ck zugestellte Sitzgruppen, bahn-comfort-Thematik,
usw. usf. :-(
Warum?
Ich w�rde dir sofort eins abnehmen.
Ciao,
J�rg
>Ich w�rde dir sofort eins abnehmen.
Es wird kein Problem zu sein, einen kleinen und halbwegs billigen
Kasten zu bauen, der mit einem S�gezahngenerator 930 bis 2500 MHz
sweept; allerdings ist das eine sehr hohe Bandbreite, da wird man auch
bissl Leistung ben�tigen, um letztlich die spektrale Leistungsdichte
hoch genug hinzubekommen. Mal durchrechnen...
Zu kaufen gibt es die l�ngst:
http://www.thejammerstore.com/
Schon ab 33 USD bist Du dabei, angeblich immerhin 10 m Reichweite (naja,
0,5 Watt). Der "gro�e" handheld mit 2,7 Watt jammt angeblich sogar bis 20
Meter, das reicht doch schon f�r den Zug.
Selbstredend ist der Betrieb in Deutschland verboten, wobei die gro�e Frage
ist, ob die BNA tats�chlich einen fahrenden Zug messen w�rde. Vermutlich
f�llt es keinem auf, wenn man nicht gerade auff�llig mit dem Ding
herumhantiert.
Gr��e,
Frank
>Schon ab 33 USD bist Du dabei, angeblich immerhin 10 m Reichweite (naja,
>0,5 Watt). Der "gro�e" handheld mit 2,7 Watt jammt angeblich sogar bis 20
>Meter, das reicht doch schon f�r den Zug.
2.7W...ich hatte aus dem Bauch heraus einfach mal 5W angenommen - das
war dann so falsch evtl. gar nicht. Ist halt die Frage, ob man damit
auch noch gegen die fetten Signale des repeaters anstinkt - oder ob
das Ding so breit ist, da� man auch den uplink des repeaters zum�llt
(*), und damit der Zug dann ein fahrender, fieser, fetter St�rsender
wird, der auch Gespr�che umliegender Teilnehmer st�rt. Wirklich
vertrauen w�rde ich da nur einem Selbstbauger�t, oder einem Ger�t, das
ich selbst vermessen habe.
(*) Nachtrag: Macht man wohl, da das Ding schon bei 850 MHz beginnt :(
Die Dinger gibt es recht preiswert von einer Firma in Hong-Kong. Und die
verschicken das sogar als Geschenk.
Ist nicht aber bereits der Besitz von sowas strafbar?
Gruss,
Martin
Hach Gott, der Lᅵrm, den das erzeugt ...
Gruss,
Martin
> Dann k�nnte man ja vielleicht die Kennzeichnung des Ruhebereichs im
> Railjet (beinahe, s.u.) �bernehmen. Drei Piktogramme: Gesicht mit
> Finger vor dem Mund, durchgestrichenes Handy, durchgestrichener
> Kopfh�rer. Wer das nicht kapiert, hat die Piktogramme nicht gesehen.
Da fing das Problem f�r die eine Gruppe ja schon an - das
"Pssst-Piktogramm" und das durchgestrichene Handy wurden gedeutet als:
"Man soll wohl leise telefonieren, aber warum die dann das Handy
durchgestrichen haben?".
Eine andere Diskussionsgruppe kam bzgl. des "Ruhebereich"-Streifens
an der T�r zur Deutung:"Wahscheinlich soll man hier gem�tlich d�sen
k�nnen, nur die Sitze sind nicht bequemer als anderswo. Vielleicht
wird das erst noch umgebaut."
Wie gesagt, es war sehr aufschlu�reich da unfreiwillig zuzuh�ren
und zeigt, wo z.T. das Problem liegt.
Gru�, Frank
Danke, da hat man noch mehr Volltrottel, die st�ndig neu w�hlen
und dann in ihr Ger�t "Die Verbindung hier ist superschlecht"
pl�rren. Wenn, m��te der Wagen funkm��ig ganz ruhiggestellt sein.
Gru�,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Gut dann einen Jammer der einen Anruf tätigt und alle wichtigen
Bussineskasper darauf hinweist doch bitte das Brabbeltamagotchi
auszuschalten. Dann noch 2min warten und ein kleiner EMV Impuls den die
Eingangsstufe des Managertamagotchi nicht überlebt.
Wäre sowas baubar?
Ich hörte mal von einem Bekannten dass sein Nachbar so ähnich für Ruhe
vor einem anderen Nachbarn sorgte dessen CB-Anlage irgendwie flächig
die Ferhsempfänger (damals [tm] als es noch nur drei Sender gab) störte.
Gruß Ralf
--
Wollen sie einen Bedienplatz von Siem***, oder gleich was gescheites?
> auszuschalten. Dann noch 2min warten und ein kleiner EMV Impuls den die
> Eingangsstufe des Managertamagotchi nicht �berlebt.
>
> W�re sowas baubar?
Ein kleines Magnetron - 14,95 bei Conrad.
ein kleiner Parabolspiegel - 25,-- bei B�rklin.
eine Laserdiode zum Zielen - 1,25 bei V�lkner.
Das dumme Gesicht des M�chtegernmanagers - UNBEZAHLBAR !
Ich h�tte gern *sowas* in klein:
Das Gerät ist ja auch nicht für den Einsatz im Repeater-Bereich, sondern
im Ruhebereich gedacht. Je nach Signalstärke und Abstand wird das kaum
im Nachbarwagen eine Wirkung zeigen.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt
> Die St�rungen im Ruhewagen gehen nicht nur von lautstarken Telefonierern
> aus oder willst Du an "Quatschtanten" Elektroschocks verteilen? ;-)
Die zwei Abteilfrei-K�sebr�tchenesserinnen vorhin in der Reihe vor mir
h�tte ich allerdings gern gegen einen Dauertelefonierer getauscht.
Gegen den hilft wenigstens noch mitgef�hrte MP3-Beschallung im Ohr.
Gru� - Reinhard.
(Und dann auch noch die angebissene Stulle ewig da liegen lassen -
brrr...)
(...)
>Meiner Beobachtung nach, wird da genau die falsche Zielgruppe
>angesprochen und dar�ber sollte sich die Bahn Gedanken machen oder diese
>Kennzeichnung abschaffen, da sie ohnehin nicht - wie erw�nscht -
>eingehalten wird.
Die SBB haben die Ruhewagen in der 2. Klasse gerade abgeschafft. Finde
ich richtig, denn wirklich ruhig war's in diesen Wagen selten und auf
keinen Fall zu den Stosszeiten, wenn die Z�ge wirklich voll werden -
dann setzten sich nat�rlich auch Leute, denen gar nicht an Ruhe
gelegen war und die auch selbst nicht ruhig sein wollten, auf der
Suche nach einem Sitzplatz in diesen Wagen. In der 1. Klasse gibt es
bei den SBB aber noch Ruhewagen.
Patrick Borer
> Die SBB haben die Ruhewagen in der 2. Klasse gerade abgeschafft. Finde
> ich richtig, denn wirklich ruhig war's in diesen Wagen selten und auf
> keinen Fall zu den Stosszeiten, wenn die Z�ge wirklich voll werden -
> dann setzten sich nat�rlich auch Leute, denen gar nicht an Ruhe
> gelegen war und die auch selbst nicht ruhig sein wollten, auf der
> Suche nach einem Sitzplatz in diesen Wagen. In der 1. Klasse gibt es
> bei den SBB aber noch Ruhewagen.
Ich denke, mit den Ruhewagen ist es �hnlich wie mit den Raucherwagen -
man h�lt eine nennenswerte Kapazit�t f�r eine relativ kleine Gruppe
bereit, die diese nicht wirklich braucht. Diese Pl�tze fehlen aber bei
strikter Durchsetzung f�r die Masse der Durchschnittsreisenden.
Ja ja ich wei� schon - die konsequente Fortsetzung des Gedankens, w�re
die Abschaffung verschiedener Klassen. Allerdings kann man angesichts
der Billigtickets in der 1. Klasse in diesem Kontext vielleicht auch
dar�ber mal nachdenken?
Gru�, Frank
> Allerdings kann man angesichts
> der Billigtickets in der 1. Klasse in diesem Kontext vielleicht auch
> dar�ber mal nachdenken?
Wenn es das Ziel bleiben soll, zahlungsbereite Kunden zu binden
anstatt sie an den MIV abwandern zu lassen, dann muss man in der Tat
fragen, ob sich mit diesem Ansatz Schn�ppchentickets, also keine f�r
Vielfahrer durch Kundenkarten etc. rabattierte Fahrkarten, vereinbaren
lassen.
Gru� - Reinhard.
>Gut dann einen Jammer der einen Anruf t�tigt und alle wichtigen
>Bussineskasper darauf hinweist doch bitte das Brabbeltamagotchi
>auszuschalten. Dann noch 2min warten und ein kleiner EMV Impuls den die
>Eingangsstufe des Managertamagotchi nicht �berlebt.
>
>W�re sowas baubar?
Man m��te eine ganze Basisstation umhertragen (openbts.org ist so ein
Projekt :-), und das mit dem Impuls ist schwierig und hoch illegal, da
verreckt auch sonstige Elektronik, man �berschreitet alle Grenzwerte
und braucht auch einen guten Draht zur Fahrleitung zwecks
Energieversorgung.
>Ich h�rte mal von einem Bekannten dass sein Nachbar so �hnich f�r Ruhe
>vor einem anderen Nachbarn sorgte dessen CB-Anlage irgendwie fl�chig
>die Ferhsempf�nger (damals [tm] als es noch nur drei Sender gab) st�rte.
Hmm, ja, auch da ist es schwer, wirklich etwas zu besch�digen -
au�er, man schwenkt die Antenne des �belt�ters mal zur 20kV-Leitung,
oder so.
>Das Ger�t ist ja auch nicht f�r den Einsatz im Repeater-Bereich, sondern
>im Ruhebereich gedacht. Je nach Signalst�rke und Abstand wird das kaum
>im Nachbarwagen eine Wirkung zeigen.
Ja, klar, im Ruhewagen w�rde es funktionieren. Ich meine aber, auch
schon einen Ruhewagen mit Repeater erlebt zu haben, jedenfalls war der
Empfang unnat�rlich gut. Oder das kam aus dem Nachbarwagen...ich sa�
am Ende.
>Die Dinger gibt es recht preiswert von einer Firma in Hong-Kong. Und die
>verschicken das sogar als Geschenk.
Der Jammerstore?
>Ist nicht aber bereits der Besitz von sowas strafbar?
N�. Und f�r mich als Funkamateur schon gleich gar nicht. �brigens
k�nne so ein Ding einen netten Rauschgenerator zum Durchmessen von
Filtern abgeben, an sich sollte ich die 33 US$ mal anlegen f�r das
kleinste Modell :) Antennen abschrauben, D�mpfungsglied dran...dann
w�re schon das Problem gel�st, wie ich die 23cm-Weiche f�r mein Relais
abgleiche.
Strafbar ist (wenn �berhaupt noch) nur der Besitz von Sendeger�ten,
die zum Mith�ren des nicht�ffentlich gesprochenen Wortes Dritter
geeignet sind, und deren Erscheinungsbild diese Eigenschaft zu
verheimlichen sucht - also z.B. eine Wanze in Form einer Bierdose.
> Ja, klar, im Ruhewagen w�rde es funktionieren. Ich meine aber, auch
> schon einen Ruhewagen mit Repeater erlebt zu haben, jedenfalls war der
> Empfang unnat�rlich gut.
... und die Lautsprecheransagen unnat�rlich laut.
Im Unterschied zum Flieger (auf europᅵischen Strecken) wo die
Business-Class baulich identisch mit economy ist und einfach durch
Verschieben des beide Klassen trennenden Vorhangs flexibel an die
Nachfrage einrichtbar ist, ist die 1. Klasse der Bahn baulich
diffenrenziert von der 2. Klasse (Baureihe 42x mal auᅵen vor).
Das Umnrᅵsten eines Zuges geht daher nicht so auf die schnelle.
Problematisch ist auch, dass auf einem einzigen Zuglauf durch das ganze
Land, signifikant unterschiedliche Auslastungen beider Klassen auftreten
kᅵnnen.
Man kann dem nun begegnen, in dem man nur noch eine Einheitsklasse
anbietet - schᅵpft damit aber die Zahlungsbereitschaft derjenigen nur
unzureichend ab, die fᅵr die Nutzung der 1. Klasse 60% mehr zu bezahlen
bereit sind. Bei Zᅵgen, die deutlich unter 100% Auslastung unterwegs
sind, bedeutet das auch eine Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit.
Eine andere Mᅵglichkeit ist das Anbieten von kontingentierten
fahrausweisen fᅵr beide Klassen, um so der klassenspezifisach
unterschgiedlichen Nachfragestrukturen (Wochentage, Tageszeiten,
Streckenabschnitte) gerecht zu werden.
Um hier Kannibalisierung zu vermeiden (der Kunde fᅵhrt 1. Klasse, weil
das billiger ist als 2. Klasse), sollten dabei abhᅵngig von der
Buchungssituation, 1. Klasse-Tickets niemals gᅵnstiger angeboten werden,
als der gᅵnstigste fᅵr die 2. Klasse verfᅵgbare Preis.
Beispielhaft: Wenn das gᅵnstggste verfᅵgbare Dauer-Spezial in der 2. Klasse
59,- kostet, darf das fᅵr die erste nicht auch fᅵr 59,- zu haben sein.
Wenn in der 2. nur noch der Normalpreis verfᅵgbar ist, darf das 1.
Klasse-Schnᅵppchen nicht unterhalb diesem liegen.
--
Oliver Schnell
Hans Bonfigt schrieb:
> Ralph A. Schmid:
>
>> Ja, klar, im Ruhewagen w�rde es funktionieren. Ich meine aber, auch
>> schon einen Ruhewagen mit Repeater erlebt zu haben, jedenfalls war der
>> Empfang unnat�rlich gut.
>
> .... und die Lautsprecheransagen unnat�rlich laut.
Was nat�rlich ein subjektiver Eindruck ist, der durch die umgebende Ruhe
durchaus verst�rkt wird.
Ich kenne den Effekt von den sprachausgebenden Traktionstamagotchis: Du
f�hrst, bist besch�ftigt, der Funk geht, die L�fter und Motoren machen
ihren L�rm und die Sprachausgabe schallt in empfundener Normallautst�rke
dazu.
Du f�hrst in der Nacht, bist etwas tr�ge und nutzt ob der entspannteren
Fahrpl�ne eine viel ruhigere Fahrweise. L�fter und Motoren s�useln eher
ruhig, alle Signale gr�n, keiner der einen vollquatscht und dann dr�ckt
man an irgendeinem Lf-Signal Wachsam und wird von der Seite mit
"Zugbeeinflussung" angepl�rrt, da� man fast vom Sitz f�llt.
Gr��le, Helmut
>Was nat�rlich ein subjektiver Eindruck ist, der durch die umgebende Ruhe
>durchaus verst�rkt wird.
Weswegen an Flugh�fen irre viel Aufwand betrieben wird, die
Ansagelautst�rke autoamtisch dem Umgebungsl�rm anzupassen. Die
Funktion wurde erst von den Leuten bemerkt, als sie mal ausgefallen
war :)
>Ich kenne den Effekt von den sprachausgebenden Traktionstamagotchis: Du
>f�hrst, bist besch�ftigt, der Funk geht, die L�fter und Motoren machen
>ihren L�rm und die Sprachausgabe schallt in empfundener Normallautst�rke
>dazu.
>
>Du f�hrst in der Nacht, bist etwas tr�ge und nutzt ob der entspannteren
>Fahrpl�ne eine viel ruhigere Fahrweise. L�fter und Motoren s�useln eher
>ruhig, alle Signale gr�n, keiner der einen vollquatscht und dann dr�ckt
>man an irgendeinem Lf-Signal Wachsam und wird von der Seite mit
>"Zugbeeinflussung" angepl�rrt, da� man fast vom Sitz f�llt.
Ich finde im 642er, in dem ich tagt�glich zur Arbeit fahre, das
"M����p" auch ganz grausam laut, das nervt schon bei geschlossener
Fahrert�re! Da kriegt man ja 'n H�rschaden von, so als Tf?! Und bei
Zwangsbremsung will es dann sogar kaum mehr aufh�ren :-)
> Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> wrote:
>
>>Gut dann einen Jammer der einen Anruf tätigt und alle wichtigen
>>Bussineskasper darauf hinweist doch bitte das Brabbeltamagotchi
>>auszuschalten. Dann noch 2min warten und ein kleiner EMV Impuls den die
>>Eingangsstufe des Managertamagotchi nicht überlebt.
>>
>>Wäre sowas baubar?
>
> Man müßte eine ganze Basisstation umhertragen (openbts.org ist so ein
> Projekt :-), und das mit dem Impuls ist schwierig und hoch illegal,
Ich meine, die Leute, die mit OpenBTS rumgespielt haben, hätten erzählt, sie
hätten bei der Konfiguration irgendetwas falsch eingestellt, was von den
verbundenen Geräten dann als "You've been stolen, please deactivate
yourself" interpretiert wurde...
Gruß,
Val
>Ich meine, die Leute, die mit OpenBTS rumgespielt haben, h�tten erz�hlt, sie
>h�tten bei der Konfiguration irgendetwas falsch eingestellt, was von den
>verbundenen Ger�ten dann als "You've been stolen, please deactivate
>yourself" interpretiert wurde...
Hoppla?! Auch nett, so alle Ger�te im Umkreis mal eben zu pl�tten :)
Was aber erlaubt sein sollte, wären Werbeaktionen für die erste Klasse
wie "heute nur 10 % Aufpreis gegenüber dem Normalpreis 2. Klasse"
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Klar. Solange der Kunde mehr Geld (oder zumindest nicht weniger) als fᅵr
die 2. Klasse bezahlt.
--
Oliver Schnell
> Ja, klar, im Ruhewagen w�rde es funktionieren. Ich meine aber, auch
> schon einen Ruhewagen mit Repeater erlebt zu haben, jedenfalls war der
> Empfang unnat�rlich gut.
Ja, nat�rlich, weil die Mobilitylogistcs im Jahresrhythmus ihr
"Raumkonzept" �ndern.
>> .... und die Lautsprecheransagen unnat�rlich laut.
>
> Was nat�rlich ein subjektiver Eindruck ist, der durch die umgebende Ruhe
> durchaus verst�rkt wird.
HAHAHAHAHAHAHAHAHA. Welche RUHE denn, seitdem die Schn�ppchenj�ger f�r
19,90 im Ruhebereich sitzen ?
>Ja, nat�rlich, weil die Mobilitylogistcs im Jahresrhythmus ihr
>"Raumkonzept" �ndern.
Ich habe es eher auf Umwidmung bzw. Neuzusammenstellung eines Zuges
geschoben, aber wie auch immer, jedenfalls w�re es inkonsequent,
Ruhewagen mit Repeater herumfahren zu lassen.
> Ich habe es eher auf Umwidmung bzw. Neuzusammenstellung eines Zuges
> geschoben, aber wie auch immer, jedenfalls w�re es inkonsequent,
> Ruhewagen mit Repeater herumfahren zu lassen.
Genauso wie die Bordlautsprecher-Beschallung ebendort.
Genauso wie die bevorzugte Unterbringung von Kleinkindern und "Damen"-
Kegelclubs ebendort.
Ich meine, die X2000 wᅵren in beiden Klassen gleich ausgestattet und
wᅵrden flexibel (wagenweise) zugeordnet. Die 1. Klasse ist dann im
wesentlich dadurch privilegiert, dass es Essen und WLAN umsonst gibt.
Gruss,
Martin
Vielleicht sollten ruhewagen wandverkleidungen aus schaumstoff (mit
pyramidenf�rmigen spitzen) erhalten, so werden jedenfalls schalltote
r�ume in tonstudios ausgestattet. Dann hat der wagen keine raumakustik
mehr und die gespr�che werden nicht zur�ckgeworfen, sondern gehen ins leere.
Eine hightechl�sung w�re der einsatz von anti-l�rm: Lautsprecher
erzeugen in echtzeit gegenschwingungen zu den gespr�chen der fahrg�ste.
> Ich meine, die X2000 wᅵren in beiden Klassen gleich ausgestattet und
> wᅵrden flexibel (wagenweise) zugeordnet. Die 1. Klasse ist dann im
> wesentlich dadurch privilegiert, dass es Essen und WLAN umsonst gibt.
Das stimmt nicht. Die 1. klasse ist 2+1 bestuhlt, die 2. klasse 2+2.
http://railfaneurope.net/pix/se/electric/emu/X2000/interior/pix.html
http://www.jarnvag.net/index.php/vagnguide/motorvagnar-i-trafik/x2
Nach meiner erinnerung werden/wurden aber teilweise 1.-klasse-wagen als
2. klasse verkauft (wie auch im ICE 1).
Dagegen gibt es gar keinen unterschied bei den italienischen Pendolini
ETR 450 (ursprᅵnglich rein 1. klasse, 2+1 bestuhlt, inzwischen
zweiklassig angeboten ohne ᅵnderung der inneneinrichtung), den
tschechischen Pendolini (schon beim bau nur mit unterschiedlich
gefᅵrbten sitzbezᅵgen) sowie den kroatischen und slowenischen EC-wagen.
In den ᅵBB 4010 waren die sessel in den groᅵraumwagen 1. und 2. klasse
gleich, nur die beinfreiheit unterschiedlich, und einige abteile 2.
klasse waren deklassierte ehemalige 1.-klasse-abteile.
Das kapitel "1.-klasse-reisen zum 2.-klasse-preis" (deklassierte wagen
ohne ᅵnderung der inneneinrichtung) kᅵnnte noch deutlich erweitert
werden. Da gibt es fast in allen lᅵndern etwas.
> Was aber erlaubt sein sollte, wären Werbeaktionen für die erste Klasse
> wie "heute nur 10 % Aufpreis gegenüber dem Normalpreis 2. Klasse"
So ähnlich war es im Thalys am wochenende .... Comfort 1 war nur
unwesentlich teurer als Comfort 2.
Allerdings haben sie dort den tarif wieder umgestellt. Der
kontingentierte frühbuchertarif "Smoove" ist mit abstand am günstigsten,
vielleicht an gewissen tagen eher in Comfort 1 als in Comfort 2 erhältlich.
Zu den aktuellen Thalys-tarifen siehe:
http://www.thalys.com/de/de/neuen-tarife/Koln/Paris
Ralf Gunkel schrieb:
> Gut dann einen Jammer der einen Anruf t�tigt und alle wichtigen
> Bussineskasper darauf hinweist doch bitte das Brabbeltamagotchi
> auszuschalten. Dann noch 2min warten und ein kleiner EMV Impuls den die
> Eingangsstufe des Managertamagotchi nicht �berlebt.
>
> W�re sowas baubar?
Technisch machbar sicher, wenn man gen�gend Geld in die Hand nimmt.
Schwieriger wird es allerdings wenn H�rger�te, Herzschrittmacher, MP3-
Player, Laptops und ausgeschaltete Handys in der n�chsten Umgebung nicht
nur �berleben sondern sogar ungest�rt weiterfunktionieren sollen.
Da d�rften mit Hochdruck versandte und schnell reisende Metallteile in
handlichem und handels�blichem Format (zb. 7,62mm, 9mm etc.) deutlich
zielsicherer sein und der Aktion auch den n�tigen Nachdruck verleihen,
da� sich $Businesskasper einfach ganz ruhig und klein macht in seinem
Sitz und ganz sicher keine Diskussion �ber Schadensersatz anf�ngt ;-).
Gr��le, Helmut
> Da dürften mit Hochdruck versandte und schnell reisende Metallteile in
> handlichem und handelsüblichem Format (zb. 7,62mm, 9mm etc.) deutlich
> zielsicherer sein und der Aktion auch den nötigen Nachdruck verleihen,
> daß sich $Businesskasper einfach ganz ruhig und klein macht in seinem
> Sitz und ganz sicher keine Diskussion über Schadensersatz anfängt ;-).
Was für ein $SCHRECKLICHES_ERLEBNIS hattest Du heute?
Viel weniger brutal, aber auch wirksam:
Montagekleber aus der Sprühdose.
Eine Schicht auf das Fenster sprühen, Handy gegendrücken und dann noch
eine Schicht drüber. Der Lärm bleibt drinnen.
Ausserdem läßt sich das Zeugs mit Aceton später rückstandsfrei wieder
entfernen. Die Mischung aus Plasma, Salzen und Erythrozyten geht so
schwer aus den Sitzbezügen raus.
> Um hier Kannibalisierung zu vermeiden (der Kunde f�hrt 1. Klasse, weil
> das billiger ist als 2. Klasse), sollten dabei abh�ngig von der
> Buchungssituation, 1. Klasse-Tickets niemals g�nstiger angeboten werden,
> als der g�nstigste f�r die 2. Klasse verf�gbare Preis.
Oder so, ja. W�re sicherlich der intelligentere Weg, allerdings macht
es DB, dem Anschein nach, nicht, obwohl sie es mit den vorhandenen
Mitteln sicherlich k�nnte.
Ich nenne das auch gern "Kanal 9 mm". Aber ob eine solche Sendung hier
angemessen w�re, zumal sie die Ruhe (wenn auch final) ebenfalls deutlich
st�ren w�rde?
> deutlich zielsicherer sein und der Aktion auch den n�tigen Nachdruck
> verleihen, da� sich $Businesskasper einfach ganz ruhig und klein
> macht in seinem Sitz und ganz sicher keine Diskussion �ber
> Schadensersatz anf�ngt ;-).
So gesehen ...
Gru�
Norbert
--
Wenn einer in desd einen guten Witz macht, sitzt die halbe Gruppe auf
dem Sofa und nimmt �bel.
(Steffen B�hler am 07.07.2009 in de.etc.sprache.deutsch)
In der Wahrnehmung von Marketing-Strategen weiß der Kunde nicht was er
will, also ist es auch nicht sinnvoll ihn zu befragen.
>Da d�rften mit Hochdruck versandte und schnell reisende Metallteile in
>handlichem und handels�blichem Format (zb. 7,62mm, 9mm etc.) deutlich
>zielsicherer sein und der Aktion auch den n�tigen Nachdruck verleihen,
>da� sich $Businesskasper einfach ganz ruhig und klein macht in seinem
>Sitz und ganz sicher keine Diskussion �ber Schadensersatz anf�ngt ;-).
Es gab da mal eine Erz�hlung von einem Punk, einem Bonbon und einer
Zwille...sehr am�sant.
>Eine Schicht auf das Fenster spr�hen, Handy gegendr�cken und dann noch
>eine Schicht dr�ber. Der L�rm bleibt drinnen.
Man kann ja heute keine Fenster mehr �ffnen...sonst w�re es mal eine
coole Aktion, das Fenster aufzurei�en, das Ger�t 'rauszuwerfen, den
aktuellen Wert aufgerundet in Scheinen auf den Tisch zu legen und zu
sagen, "pa�t so".
> Wenn es das Ziel bleiben soll, zahlungsbereite Kunden zu binden
> anstatt sie an den MIV abwandern zu lassen, dann muss man in der Tat
> fragen, ob sich mit diesem Ansatz Schn�ppchentickets, also keine f�r
> Vielfahrer durch Kundenkarten etc. rabattierte Fahrkarten, vereinbaren
> lassen.
Man mu� aber niedrige "ab"-Preise anbieten, um am oberen Ende
wirklich tief in die Tasche der Fahrg�ste greifen zu k�nnen.
O. Schnell wird gleich erkl�ren, da� es doch darum geht, die
Zahlungsbereitschaft maximal auszubeuten und dadurch die
Gesamteinnahmen zu maximieren.
Die DB AG ist auf Profit auf, Liebe zur Eisenbahn spielt dabei keine
Rolle. Sonst w�re die DB AG nicht der gr��te Fernbusbetreiber in
Deutschland (auf innerdeutsche Linien bezogen).
MfG,
L.W.
-----------------------------------------------------
Gewinnen und verlieren in einer Diskussion k�nnen sich
vern�nftigerweise nur beziehen auf Gewinn an Erkenntnis und Verlust
von Vorurteilen. Wer meint, es ginge um Gewinnen von Pl�tzen in der
Hackordnung und Niedermachen eines "Gegners", sollte sich begraben
lassen.
> Na, ich will doch hoffen, da� die Schn�ppchen wegen allgemeiner �ber-
> f�llung bis zur Einkehr der Normalit�t gestrichen sind.
>
> Mit BC 50 tut der Normalpreis nicht so weh, Du bist im Rahmen der
> momentan eher bescheidenen M�glichkeiten der Bahn flexibel und
> kannst asymmetrische Routen fahren.
Nat�rlich ist das sch�n, und deswegen fahre ich auch mit BC50.
Die BC50 kostet aber auch 230 Euro f�r die meisten Leute, und f�r
jemanden, der nicht absehen kann, damit innerhalb eines Jahres
mindestens 230 Euro einzusparen, ist das nicht attraktiv.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
> Oliver Schnell <o...@tenesu.mkm.de> wrote:
> >Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> >> Asymmetrische Routen fahren kann ich mit den ganz billigen Schn�ppchen
> >> auch, und der BC50-Preis tut weh.
> >
> >Du hast ein Wahrnehmungsproblem.
>
> Warum?
Weil sich f�r einen Vielfahrer wie Ihnen, der st�ndig mit der Bahn
durch die ganze Republik reist, eine BC50 durchaus lohnt. Die
erh�ltlichen Sparpreise unterscheiden sich oft nicht von den
Normalpreisen, die man mit BC50 zu bezahlen hat. Und man ist halt viel
flexibler, was ja gerade bei Kundenbesuchen, wo oft genug nicht
absehbar ist, wann man wieder zur�ckreisen kann.
Ja, ja. Das berühmte "Wir müssen den Kunden Umerziehen."
Manager die auf so einen Müll reingefallen sind oder ihn bewusst
propagiert haben hatten meist nur die nächste Prämie im Kopf und ihre
Ablöser konnten dann Pattex kaufen um den Scherbenhaufen wieder zu kitten.
Gruß Ralf
--
Wollen sie einen Bedienplatz von Siem***, oder gleich was gescheites?
> Marc Haber schrieb:
>> ol...@bigred.inka.de (Olaf Titz) wrote:
>>> Auf die Idee, mal die Kunden zu fragen, ist bei dem ganzen offenbar
>>> niemand gekommen.
>>
>> In der Wahrnehmung von Marketing-Strategen weiß der Kunde nicht was er
>> will, also ist es auch nicht sinnvoll ihn zu befragen.
>
> Ja, ja. Das berühmte "Wir müssen den Kunden Umerziehen."
> Manager die auf so einen Müll reingefallen sind oder ihn bewusst
> propagiert haben hatten meist nur die nächste Prämie im Kopf und ihre
> Ablöser konnten dann Pattex kaufen um den Scherbenhaufen wieder zu kitten.
An der Stelle muß ich allerdings doch mal widersprechen: Wenn man Leute nach
ihren Wünschen oder - noch schlimmer - ihrem zukünftigen Verhalten befragt,
bekommt man erstaunlich schlechte Ergebnisse. Insbesondere bei letzterem
spielen da viele sachfremde Erwägungen eine Rolle und es genügen schon
minimale Änderungen der Fragestellung, um zu völlig anderen Ergebnissen zu
kommen.
Wenn man wissen will, wie die Leute auf eine Änderung reagieren, dann sind
Umfragen so gut wie wertlos, man muß es ausprobieren. Im Usability-Testing
z.B. lautet die wichtigste Regel: "Don't trust what your users say, trust
what they do" Tests kann man evtl. durch Erfahrung ersetzen, aber nicht
durch Befragungen.
Gruß,
Val
Ich bezog mich aber eher, aber offenbar nicht deutlich genug, auf die
Gattung der selbst der übliche Kundenwunsch vollkommen egal ist wenn er
der tollen neuen Marketingstrategie im Weg steht.
Frau B. ist doch da ein gutes Beispiel. Die Idee war ggf. gar nicht mal
komplett verkehrt. Man hat aber versucht den Kunden zwangsweise zu der
dem Marketing und Management genehmen System umzuerziehen und das ging
fürchterlich in die Hose.
Ich vergleiche das mal damit das das Marketing der Fa. A dem Management
einredet das "Drive by Wire" das absolut optimale wäre und der Kunde
das wünscht.
Dann baut man nur noch Autos mit Joystick. Rate mal wie lange die Firma
noch lebt.
Ich erinnere im kleinen an den Kadett-E mit dem Mäusekino. Innovativ
und toll, aber wollte es *der* Kunde wirklich?
> Da d�rften mit Hochdruck versandte und schnell reisende Metallteile in
> handlichem und handels�blichem Format (zb. 7,62mm, 9mm etc.) deutlich
> zielsicherer sein und der Aktion auch den n�tigen Nachdruck verleihen,
Schon bemerkenswert, was f�r gewaltt�tige Mordphantasien hier
offenbar werden.
L.W.
> Uncle Ben's Zug gelingt immer und klumpt nicht.
Schlechter Reis, der nicht klebt und sich nicht formen l��t...
MfG,
L.W.
------------------------------------------------------
> Valentin Brückel schrieb:
> ...
>> An der Stelle muß ich allerdings doch mal widersprechen: Wenn man Leute
>> nach ihren Wünschen oder - noch schlimmer - ihrem zukünftigen Verhalten
>> befragt, bekommt man erstaunlich schlechte Ergebnisse. Insbesondere bei
>> letzterem spielen da viele sachfremde Erwägungen eine Rolle und es
>> genügen schon minimale Änderungen der Fragestellung, um zu völlig anderen
>> Ergebnissen zu kommen.
>
> Ich bezog mich aber eher, aber offenbar nicht deutlich genug, auf die
> Gattung der selbst der übliche Kundenwunsch vollkommen egal ist wenn er
> der tollen neuen Marketingstrategie im Weg steht.
Ich bezog mich in gleichem Maße auf Marc und Olaf, wie auf Dich.
Ich denke, wir sind uns einig, daß es in die Hose geht, wenn man dem Kunden
seinen Willen aufzuzwingen versucht.
Ich wollte nur einwerfen, daß "die Idee, mal die Kunden zu fragen" nicht
unbedingt der Weg der Wahl ist, den Willen des Kunden herauszufinden.
Menschen lügen. Auch und gerade sich selbst gegenüber.
Gruß,
Val
> Das Ziel der Schn�ppchen war ja, zusammen mit der massiven Werbung,
> die Auslastung der 1. Klasse zu verbessern. Die geht aber ohne
> Schn�ppchen unweigerlich wieder runter (ohne Kampagne wohl doch nicht
> so signifikant). Man steckt also in einem Zielkonflikt.
Der Vorteil der ersten Klasse waren ja nicht der "Zuckerbl�ser" oder der
Ledersessel, sondern die Tatsache, da� Du immer einen Sitzplatz bekamst.
Gleichzeitig wurden stinkende und gr�hlende Proleten vom Preis abge-
schreckt.
Das ist beides nicht mehr der Fall. Gleichzeitig ist die allgemeine
Verf�gbarkeit der Bahn massiv eingeschr�nkt, und zu allem �berflu�
wurde der Aufpreis f�r die 1. Klasse klammheimlich um nicht weniger
als 16 (sechzehn) Prozent erh�ht - "au�er der Reihe" durch schrittwei-
se Erh�hung des Faktors von 1,5 nach 1,6.
Nutzen f�r die Bahn bringt das keinen, der Aufwand f�r Pflege und Re-
paratur erh�ht sich und die Zahlungseing�nge schmelzen zusammen (die
erste Klasse ist zu einem beliebten "Kinderhort" geworden, die lieben
Kleinen reisen auch in der 1. umsonst mit).
Nur die zahlende Kundschaft wird abgeschreckt.
Momentan zahlen meine Frau und ich fast 1.200 Euro monatlich an die DB.
Daf�r kann man sich bequem auch ein ordentliches Auto leisten.
Gru� Hans
> Es gab da mal eine Erz�hlung von einem Punk, einem Bonbon und einer
> Zwille...sehr am�sant.
JAAAAAAAAAA !
Die Zwille hatte der Punk, das "RUCOLA" hatte ich.
Und zwei Fahg�ste, die unsere Aktion mitbekommen hatten, skandierten
nach Au�erbetriebsetzung des Displays noch "R-U-C-O-L-A".
> coole Aktion, das Fenster aufzurei�en, das Ger�t 'rauszuwerfen, den
> aktuellen Wert aufgerundet in Scheinen auf den Tisch zu legen und zu
> sagen, "pa�t so".
Beim Aussteigen Ger�t abgreifen und dem St�rer in den Kaffee oder besser
noch in die Cola werfen. Dann seelenruhig aussteigen. BTDT.
Und ich wurde auch noch nicht befragt, was ich davon halte, dabei auch
noch "vera....t" zu werden: letzthin bin ich mit dem (fast schon
"planmäßig" :-/ ) um ca. 15 Min. verspäteten RE von Kassel um 20:25 in
Friedberg (Hessen) eingetroffen. Vom ZUB wurde zuvor noch verkündet,
daß der (letzte!) Anschluß nach Nidda noch erreicht werden würde und
der Zug bis 20:28 warten würde. Als ich zum entsprechenden Gleis
gedüst war, war nicht mal mehr das Schlußlicht des Anschlußzuges
sichtbar ...
Siggi
Hat beides was! :-P
"Weniger illegal" (ja, ich weiss: sch..ssegal!) w�re die Variante, den
Akku zu entnehmen --- mit dem Hinweis "Kriegen Sie wieder, wenn Sie oder
ich aussteigen."
Gru�
Norbert
> der st�ndig mit der Bahn durch die ganze Republik reist, eine BC50
> durchaus lohnt. (...) Und man ist halt viel flexibler, was ja gerade
> bei Kundenbesuchen, wo oft genug nicht absehbar ist, wann man wieder
> zur�ckreisen kann.
Na, was denn?
--
Wenn "totlachen" nicht nur rekursiv, sondern auch transitiv w�re,
w�re es einfacher.
(Volker Gringmuth am 04.06.2008 in de.etc.sprache.deutsch)
Valentin Brückel schrieb:
> Wenn man wissen will, wie die Leute auf eine Änderung reagieren, dann sind
> Umfragen so gut wie wertlos, man muß es ausprobieren. Im Usability-Testing
> z.B. lautet die wichtigste Regel: "Don't trust what your users say, trust
> what they do" Tests kann man evtl. durch Erfahrung ersetzen, aber nicht
> durch Befragungen.
Das allein genügt aber nicht! Man muß anschliessend auch in der Lage
sein, das Testergebnis richtig zu interpretieren und daraus dann eine
neue Strategie zu beider Nutzen zu kreieren.
Nehmen wir ein altes, dafür umso schöneres Beispiel:
Die Einführung des "schönen Wochenendtickets". Die, durchaus löbliche,
Zielsetzung war, eine bessere Auslastung des Nahverkehrs am Wochenende
zu erreichen. Die Antwort des Volks war etwas vereinfacht
heruntergebrochen: "endlich wirklich billig Bahnfahren".
Die Reaktion aus dem Management war nicht eine allgemeine Senkung der
Preise die auch die Auslastung außerhalb der Pendlerzeiten unter der
Woche verbessern hätte können, sondern eine Preiserhöhung, eine weitere
Preiserhöhung durch veränderten Gültigkeitszeitraum.
Und das, wo sich Leute damals die Mühe machten Verbindungen quer durch
Deutschland zu suchen, vollkommen unabhängig von der Reisezeit. Man nahm
in einem Land, indem sich die Reisezeit von einem Ende ans andere
normalerweise in Stunden misst, in Kauf, daß die Reisezeit durchaus fast
beide Tage eines Wochenendes umfasste wenn man nur endlich billig da
hinkommen konnte.
Deutlicher als damals kann keine (besonders auch Lauf-)Kundschaft
demonstrieren, daß der Preis wichtiger als die Geschwindigkeit ist.
Jedem gutem Manager hätte hier dämmern müssen, daß das beharren auf
Premiumprodukten und bestelltem Nahverkehr weit weg vom Kundenwunsch
nach bezahlbaren Bahnreisen ist.
Und so kann heute der Schlips zwar für viel Geld in Stunden durch die
Republik heizen, aber Oma Krause mit ihren 468Euro Rente muß monatelang
sparen um einmal im Jahr ihren Enkel besuchen zu können. Daß Oma Krause
weder Internet hat, noch mit den Automaten klarkommt und damit von
vielen besonders günstigen Angeboten, die natürlich nur an Dienstagen
nach Vollmond zwischen 3.33 und 4.44 gebucht werden können, abgehängt
ist dann auch nur noch ein Detail am Rand. Dafür zahlt sie dann am
Schalter auch noch Aufschlag.
Grüßle, Helmut
Michael Zink schrieb:
> On Fri, 26 Feb 2010 23:25:29 +0100, Marc Haber wrote:
>
>> In der Wahrnehmung von Marketing-Strategen wei� der Kunde nicht was er
>> will, also ist es auch nicht sinnvoll ihn zu befragen.
>
> Aber woher wei� sie dann, da� "der Kunde" bei jedem Halt (im FV)
> vorgelesen bekommen m�chte, welche Anschlu�z�ge er planm��ig erreicht?
Willst Du die ganze ungeschminkte Wahrheit wissen?
Ein f�hrender DB Manager hatte sich in einen Zug verirrt und stand nun
reichlich hilflos im Eingangsbereich[1]. Als nach einer halben Stunde
endlich ein Zugbegleiter auftauchte lie� er sich von jenem zu seinem
(von der Sekret�rin) reservierten Platz geleiten.
Auf die Frage ob er denn seinen Platz auch wiederbek�me wenn er einen
Kaffee trinken ginge, bot ihm der Zub (der den Manageer an der Fahrkarte
erkannt hatte ;-) an, ihm einen Kaffee zu holen. Um sich besonderes
einzuschmeicheln und trotzdem einen kleinen Seitenhieb auf die
3Minuten28 Versp�tung loszuwerden eiste er beim Bistromanen noch ein
Snickers[2] los.
Der Manager war von diesem Service so gebeistert, da� er meinte, da� das
was die Leute freiwillig machen, wegen Zertifizierung und so, doch
besser zu einem Standard erhoben werden m�sste. Prompt schrub er
eifrigst auf seinem Laptop einen Verbesserungsvorschlag f�r den gro�en
Vorsitzenden in welchem er dieses Ansinnnen in zertifizierungstauglichen
Worten fixierte. Seinem Referenten hingegen erteilte er den Auftrag
festzulegen wie man die Qualit�t des Service messen k�nnte.
Nachdem er seinen geplanten Ausstiegsort um zwei Stationen verfehlt
hatte, stellte er auch gleich noch fest, da� ihn die Ansagen nicht
gen�gend von der Arbeit abgelenkt hatten und er eigentlich noch gar
nicht erfahren hatte, was es in der Bordkantine an bissfestem gegeben
h�tte, wo er sich jetzt doch so hungrig gearbeitet hatte und noch
weitere 30 Minuten bis zum n�chsten Halt im Zug ausharren musste.
Gem�� dem Motto "der Kunde bin ich" wurden des Referenten vorgeschlagene
Ma�nahmen wie Feedbackkarten an den Tickets, Befragungen und Umfragen
verworfen und stattdessen einfach Leute mit Ankreuzlisten und Stoppuhren
in die Z�ge geschickt. Das hatte den gro�en Vorteil, da� man sich nicht
mit Reisenden oder Freitext auseinandersetzen muss und sich genau an den
Vorgaben orientalisieren kann.
> OK, ich hatte bisher auch noch keine Gelegenheit, bei einer Befragung
> zu erkl�ren, da� ich es deutlich besser f�nde, wenn nur Abweichungen
> durchgesagt w�rden ...
Gesagt h�tte das schon mancher gern, aber O-Ton: "Mit unserer Liste
k�nnen wir leider nur bestimmte Dinge abfragen. Ein Feld f�r Vorschl�ge
oder Beschwerden ist nicht vorgesehen. Wie sind sie mit der Sauberkeit
der Toiletten zufrieden? Sehr zufrieden, zufrieden, ist noch ok,
unzufrieden, keine Angaben?"[3]
Gr��le, Helmut
[1] Mit 42 Jahren, 4 Monaten und 13 Tagen das erste Mal ohne Mami
bahnfahren.
[2] Ihr wisst schon: Wenn es mal wieder etwas l�nger ...
[3] 20% konnten keine Angaben machen -> Funktionsraum, und nur 20% waren
unzufrieden -> 75% aller Nutzer waren zufrieden -> keine Ma�nahme
erforderlich. Oder so.
Die DB hat das mal probiert und dafᅵr reichlich Geschrei geerntet. Und
die SBB fᅵngt mit dem Blᅵdsinn jetzt auch an.
Gruss,
Martin
> Ja, ja. Das ber�hmte "Wir m�ssen den Kunden Umerziehen."
N�. Marketingsprech ist: "Der Kunde will das, er wei� es nur noch
nicht."
Gru� - Reinhard.
--
70086 HKWA (52�22,726'N - 009�48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
Wintertreffen Bf Altenbeken 20.3.2010
Ricola [1] nennt sich der Bonbon. Rucola ist Salat.
Wenn der Rucola derartige Effekte auf dem Display hat würde ich mir
Gedanken über Genveränderung machen.
Gruß Ralf
[1] Wäär chats erfunde?
> Ich erinnere im kleinen an den Kadett-E mit dem M�usekino. Innovativ
> und toll, aber wollte es *der* Kunde wirklich?
Kommt wohl auf die Kunden an. Franz�siche Hersteller bauen da
inzwischen eine richtige Lightshow ein und die Kunden scheinen das zu
m�gen. Klappt ja schon seit Jahrzehnten, angefangen mit diesen in
ihrer Funktion v�llig unbrauchbaren Analogtachos mit Digitalanzeige
und Vergr��erungsglas davor.
Oder sie kaufen das trotzdem. BTDT.
> Ich wollte nur einwerfen, daß "die Idee, mal die Kunden zu fragen" nicht
> unbedingt der Weg der Wahl ist, den Willen des Kunden herauszufinden.
> Menschen lügen. Auch und gerade sich selbst gegenüber.
^^^^^^^^^^^^^^
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._House#Dr._Gregory_House
;-)
> Deutlicher als damals kann keine (besonders auch Lauf-)Kundschaft
> demonstrieren, da� der Preis wichtiger als die Geschwindigkeit ist.
> Jedem gutem Manager h�tte hier d�mmern m�ssen, da� das beharren auf
> Premiumprodukten und bestelltem Nahverkehr weit weg vom Kundenwunsch
> nach bezahlbaren Bahnreisen ist.
Naja, sie brachten halt zwar erst mal Geld in die Kasse, verursachten
aber durchaus auch Kosten, wenn Z�ge verst�rkt werden mussten,
Vandalismussch�den zu beseitigen waren oder Vollzahler am Wochenende
die Bahn mieden, wenn ein St�ck der Reise unausweichlich im Nahverkehr
zur�ckgelegt werden musste. Immerhin gibt es ja die Konsequenz der
Sparpreise, und wenn mal eine DB-Agentur fit ist, vermittelt sie Omma
Br�mmel, dass sie ihr die Schn�ppchen auch f�r sie besorgen kann, wenn
die sich nur fr�h genug f�r ihre Reise interessiert. Und QDL war
eigentlich in diesem Sinne ein hervorragender Ansatz, der
wahrscheinlich nur halbherzig eingef�hrt wurde und halt noch nicht den
optimalen Preis hatte, weshalb man es dann bei erster Gelegenheit
wieder abschaffte. Hier h�tte wom�glich eine in erster Linie auf ein
optimales, nachfragegerechtes Angebot ausgerichtete Bahn anders
entschieden.
> Die DB hat das mal probiert und daf�r reichlich Geschrei geerntet. Und
> die SBB f�ngt mit dem Bl�dsinn jetzt auch an.
Mit Befragen oder mit Ansagen? Letztere waren doch bisher ganz ok, so
wie sie waren.
Das ist der Unterschied des Kunden und da ist D nicht gleich F.
Auch wenn der inoffizielle Pressesorecher der SNCF und franz. Industrie
uns hier immer weismachen will das deren Technologie überlegen ist. [1]
Auch eine Art von "wir müssen den Kunden umerziehen".
Gruß Ralf
[1] Aber für den Gegenbeweis kann man sich ja regelmäßig das ansehen
http://mct.sbb.ch/mct/reisezeit/news/betriebslage.htm
und das dann entdecken:
http://www.ralf-gunkel.de/dso/sncf-schneefall-k.jpg
Ebenso oft kommt dann die Meldung mit Triebfahrzeugschaden .-)
Erstaunlich wie oft sowas zu sehen ist bei den wenigen int. TGV.
Anschlᅵsse ansagen. Da das der Automat noch nicht kann, hᅵngt es vom
Zugbegleiter ab, ob sie die Ansage in Grenzen hᅵlt und sich auf das
klassische "nach Zug, Luzern: Gleis 13" beschrᅵnkt oder sehr lang wird:
"mit Interregio nach Thalwil, Zug, Luzern 14:04 vom Gleis 3".
Gruss,
Martin
Du wirst Dich wundern, aber ich habe das durchgerechnet. Es lohnt sich
nicht.
> Die
>erhältlichen Sparpreise unterscheiden sich oft nicht von den
>Normalpreisen, die man mit BC50 zu bezahlen hat.
Beim SP50 liegen sie erheblich darunter. Und ich erlaube mir, die
BahnCard-Entscheidung von den von mir selbst zu bezahlenden Fahrten
abhängig zu machen. Wenn ich zum Kunden fahre, würde dieser auch den
Normalpreis bezahlen.
> Und man ist halt viel
>flexibler, was ja gerade bei Kundenbesuchen, wo oft genug nicht
>absehbar ist, wann man wieder zurückreisen kann.
Ich habe meine Termine so weit im Griff, dass ich noch nie zum
Normalpreis aufzahlen musste.
Grüße
Marc, der dieses Jahr bisher nur dreimal geschäftlich mit der Bahn in
Wiesbaden war und sonst nicht aus Rhein-Neckar rausgekommen ist
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Oder wie die "Komfortblinker", die sich gerade durchsetzen, bei denen
man zum Abschalten in dieselbe Richtung drücken muss wie zum
einschalten.
Grüße
Marc
> Valentin Brückel schrieb:
> ...
>> Ich bezog mich in gleichem Maße auf Marc und Olaf, wie auf Dich.
>> Ich denke, wir sind uns einig, daß es in die Hose geht, wenn man dem
>> Kunden seinen Willen aufzuzwingen versucht.
> ^^^^^^^^^^^^^
> Zwischen "seinen" und "Wille" würde ich ein "eigenen" noch vermissen.
> Eigenen in Bezug auf den Verkäufer, nicht dem des Kunden, oder?
Äh, ja.
>
>> Ich wollte nur einwerfen, daß "die Idee, mal die Kunden zu fragen" nicht
>> unbedingt der Weg der Wahl ist, den Willen des Kunden herauszufinden.
>> Menschen lügen. Auch und gerade sich selbst gegenüber.
> ^^^^^^^^^^^^^^
> -> http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._House#Dr._Gregory_House
Und, um den Bahnbezug wiederherzustellen:
,-<http://en.wikiquote.org/wiki/House_(TV_series)#Fetal_Position_.283.17.29>
|
| Mom's body is like…the intricate German metro system. All the trains run
| on time. She gets pregnant, it's like…a new station opening in Düsseldorf.
| A bunch of rookies running things. Bound to be mistakes. Kids play on the
| tracks and get electrocuted, and before you know it, trains are backed up
| all the way to Berlin and you got a bunch of angry Germans with nowhere to
| go. And we all know that ain't good for the Jews…
'-----
SCNR,
Val
Weil die Kunden in der Presse rumweinen, dass sie sich schlecht
informiert fühlen.